Dienstag, 31. Juli 2018

Ich bin bereit, dem Leben zu dienen

Es stürmt. Es fegt durch. Es brennt (die Sonne, die Felder, die Wälder). Es schüttelt und rührt innerlich. Etwas will integriert werden, will tiefer sacken, will sich verankern und verfestigen.

Noch kann ich es nicht greifen, nur erahnen, also schreibe ich mal wieder einfach drauf los, um mir selbst die Welt zu erklären.

Ich bin auf der einen Seite umtriebig und habe ständig das Gefühl, etwas unternehmen zu wollen, etwas tun zu wollen und gleichzeitig bin ich platt, sitze einfach da und bin.

Ah! Da merke ich, ich bin am Kern der Sache. Es geht um das SEIN, um das bloße SEIN. Die Dinge so sein lassen wie sie gerade sind. Nichts erzwingen, nichts verändern wollen. Wir werden in jedem einzelnen Jetzt wissen, was dran ist. Das Leben entfaltet sich in jedem Moment.

Wir müssen nicht wissen, was in einer halben Stunde passiert. Wir müssen nicht wissen, zu welchem Ziel das führt, was wir gerade tun oder eben nicht tun. Wir müssen das große Ganze nicht durchdringen. Wir müssen nicht verstehen.

Es reicht jedem noch so kleinen Impuls nachzugeben, nichts mehr zu zensieren, nichts mehr zu bewerten. Einfach total im Moment ankommen, uns treiben und führen lassen, das Leben durch uns wirken lassen, egal, was der Verstand sagt.

Diese kompromisslose, völlige Hingabe in das Jetzt ist das, was tiefer sinken will, was sich verankern will. Dieses sich komplett dem Leben schenken und völlig urteilsfrei das ausagieren, was das Leben genau jetzt von uns will. Mag es auch noch so "unlogisch" oder scheinbar unbedeutend sein.

Also gebe ich mich mal wieder noch mehr dem Leben hin, lass mich noch tiefer fallen, lasse noch mehr los, was ich ja doch nicht festhalten kann. Lass mich noch mehr führen. Gebe noch mehr auf und mich hin, stelle mich bedingungslos zur Verfügung.

Hier bin ich Leben. Nimm mich! Ich bin bereit, mit jeder Faser meines Herzens, dir zu dienen.

Gestaltung und Text: Anja Reiche
Foto: Canva

Montag, 30. Juli 2018

Jeder darf sich um seine eigenen Gefühle kümmern

Ich höre immer wieder, dass sich Menschen, die auf dem Weg zu sich selbst sind, Gedanken machen, bei wem sie was sagen können, bei wem sie wie viel von ihrem neuen Denken, von ihrem Anderssein preisgeben können. Sie machen sich Sorgen, ob ihr Gegenüber vielleicht überfordert sein könnte, dass es unangenehme Gefühle in ihm auslösen könnte und das wollen sie nicht.

Wir können und müssen den Mitmenschen nicht ihre Gefühle ersparen. Es ist nicht unsere Verantwortung die anderen zu schonen.

Fakt ist, dass wir uns so nur wieder selbst verbiegen und wie auf Eiern durch die Gegend tanzen, versuchen, jedem Fettnäpfchen auszuweichen. Wozu?

Auch wenn wir noch so vorsichtig sind, wissen wir nie wo genau der andere letztlich tatsächlich seine Schmerzpunkte hat. Wir können es nicht wissen.

Das Ganze ist nur furchtbar anstrengend und wir sind wieder nicht wir selbst, weil wir nur mit dem Radar im Außen unterwegs sind.

Wir dürfen bei uns bleiben. Wir dürfen unsere Wahrheit sprechen. Wir dürfen anecken. Wir dürfen andere triggern. Wir dürfen uns so zeigen wie wir sind. Und wir dürfen damit andere in ihre Prozesse stürzen.

Es ist nicht meine Aufgabe, andere vor ihren Gefühlen zu beschützen.


Sonntag, 29. Juli 2018

Erwachen in der Partnerschaft

Wow! Das Video ist jetzt viel länger geworden, als ich eigentlich wollte. So viel länger und trotzdem muss das jetzt in die Welt.

Seit vielen Tagen beschäftige ich mich mal wieder sehr intensiv mit einer heilen Beziehung zwischen Männern und Frauen, mit Paarbeziehungen, mit dem, wie es eigentlich gedacht ist, mit einer gesunden Beziehung, in der jeder wachsen und sein kann, mit erwachten Beziehungen.
Was ich dabei alles erkannt habe und was für uns Frauen dabei so wichtig ist, findet ihr in dem Video und in dem "Brief an die Frau" den ich aus dem Buch "Königin und Samurai" von Veit und Andrea Lindau vorlese. Die Worte haben mich total berührt und deswegen mussten sie ebenfalls in die Welt.

Was auch immer das mit euch machen möge.

Danke Veit und Andrea für euer großartiges Wirken!

Samstag, 28. Juli 2018

HerAusbildungstag in Goslar

An alle in Goslar und Umgebung (und an die, die da hinfahren würden, um dabei zu sein)!!!

Am 18.08.2018, an diesem magischen Datum, findet ein weiterer HerAusbildungstag statt. Eigentlich muss man ja schon alleine wegen dem Datum kommen.

Diesmal bin ich in Goslar bei der zauberhaften Nicole Gierke! Es hat mich so gedrängt, diesen Termin bei ihr zu machen, dass es einfach so schnell wie möglich dingfest gemacht werden musste. (Nur eine Woche nach dem ausverkauften Retreat "Herz trifft Mut" in der Lüneburger Heide, das ich zusammen mit dem Mutmacher vor dem Herrn, Mischa Miltenberger, gestalten darf.)

Diese HerAusbildungstage, die ich während meiner Tour gemacht habe, waren alle unterschiedlich und doch gleich. Gleich berührend, gleich tiefgehend, gleich erhellend, gleich kraftvoll und gleichzeitig total einzigartig. Es wurde so viel Potential auf die unterschiedlichste Weise freigesetzt und jeder ist irgendwie ein gutes Stück größer und reicher nach Hause gegangen.

Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, wie magisch sich Menschen zusammenfinden, die die gleichen Themen verbinden. Das Universum leistet einfach großartige Arbeit. Und deswegen bin ich jetzt schon gespannt, wer sich alles in Goslar einfinden wird.

Ich freu mich total auf diesen Tag und auf die Gastgeberin!

(Nähere Informationen und wie du dich anmelden kannst, findest du hier.)

Freitag, 20. Juli 2018

Andere "bescheißen" schadet nur mir selbst

Wenn du jemanden nicht oder sehr knausrig für seine Arbeit bezahlst, sein Tun und Wirken im Nachhinein vielleicht sogar noch schlecht redest, um dir selbst dein Handeln zu rechtfertigen, dann tust du das vor allem dir selbst an. Das sollte dir klar sein!

Mangelerzeugung garantiert! 


Foto: pixabay

Montag, 16. Juli 2018

Nach der Tour ist vor der Tour

Ich sitze im Garten in der Hollywoodschaukel, die im Schatten des Apfelbaumes steht. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, um mich ist es still, obwohl Ferien sind und all die Nachbarskinder eigentlich zu Hause.

Seit gestern bin auch ich wieder zu Hause. 4 Wochen Tour sind tatsächlich vorbei. Ich bin so vielen wunderschönen und wunderbaren Menschen begegnet, bin angefüllt mit Eindrücken, Impulsen, Erlebnissen. Ich war an so vielen verschiedenen Orten, hab in so vielen verschiedenen Betten geschlafen.

Ich sitze hier und atme, spüre nach, fühle mich herrlich satt vom Leben, gesättigt von Liebe und Nähe, genährt von all diesen Menschen.

Als ich gestern angefangen habe Teo auszuräumen, hab ich ständig gedacht: "Wie unsinnig, ich fahr ja doch bald wieder los!" Und tatsächlich fühlt es sich so an. Es fühlt sich so an, wie wenn es ganz bald wieder losgehen würde, obwohl ich keine Ahnung habe, wohin und weshalb. Die Welt ist mein neues Zuhause. Das ist etwas, was ich weiß.

Und während ich das tippe, kommt ein ganz klares Gefühl in mir hoch. Diese Tour ist nicht vorbei. Die "Sei, wer du bist - Tour" hat gerade mal angefangen.

Ich glaube, es dürfen sich neue Gastgeber finden, es dürfen weitere Ausbildungstage stattfinden und gerne auch Lesungen auf Spendenbasis. Meldet euch also gerne bei mir, wenn ihr Gastgeber sein wollt, wenn ihr für eine kleine Gruppe von Menschen euer Zuhause öffnen wollt, oder wenn ihr teilnehmen möchtet, wo auch immer. Genaueres findest du hier.

Die Wanderschamanin in mir jubiliert. Die Nomadin ist erwacht. Die "Sei, wer du bist - Tour" lebt weiter. Wie auch immer sich das gestalten wird. Wo auch immer sie mich hinführt. Immer wieder auf ins Unbekannte! Ich liebe es! 😍

Teo im Einsatz bei Koblenz
Foto: Anja Reiche

Donnerstag, 12. Juli 2018

Es ist vorbei!

Mir ist, als ob eine zentnerschwere Last von mir fällt. Mich überwältigt diese Erleichterung geradezu. Es ist ein inneres Bild, wie wenn ich die letzten Jahrhunderte nur geschuftet hätte, gemacht, getan, geleistet, Verantwortung getragen, mich angestrengt, mich abgerackert. Und jetzt ist es vorbei. Einfach vorbei.

Die letzten Tage bin ich total erschöpft. Mein Körper ist zu nichts so richtig in der Lage. Ich schlafe unglaublich viel, die Beine sind schwer, jegliche Anstrengung ist zuviel. Dass ich mir eine Ferienwohnung für diese Woche gegönnt habe, war das Beste, was ich tun konnte. Ich BIN einfach. Sitze und existiere, atme und BIN.

Heute habe ich dann gemerkt, dass da was hochkommt, dass ich gleich weinen muss, etwas Altes, Überholtes. Und vorhin als ich beim Abendessen saß, kamen dann wirklich die Tränen und damit setzte auch das Gähnen ein, das ich immer habe, wenn ich weine, weil was transformiert. Erkenntnisse fluteten mich. Und da war dieser Satz, dieses Wissen: Es ist vorbei!

In diesen Tagen habe ich auch immer wieder meine Zähne gemerkt. Mal ziepte es hier, mal da. Mit jedem Zahn ist irgendwie ein anderes Thema verbunden, jeder Zahn will auch immer ein extra Mittel (homöopathisch). Vorhin hat der Zahn geziept, in dem ich immer ganz viel Wut spüre, in dem all das blinde tun müssen, machen müssen, leisten müssen gespeichert ist und das von Generationen. In dem Zahn hatte sich alles angesammelt, was den Stress eines ordentlichen Workoholic ausmacht, all die Anspannung, all der Druck und all die Unzufriedenheit, weil im tiefsten Inneren natürlich klar ist, dass das alles nichts bringt, dass man sich für nichts und wieder nichts den Arsch aufreißt. Ein Familienthema seit Generationen, sichtbar gemacht durch meinen Zahn.

Die Transformation von diesem Thema in diesem Zahn dauert nun schon Monate. Immer wieder geht eine Schicht mehr, immer wieder lasse ich mehr los und erleichtere mich und mein System, den Zahn.

Als ich vorhin da saß und weinte und gähnte - es war nur ganz kurz - kam diese unfassbare Erleichterung und alles in mir wurde weich und entspannt wie schon lange nicht mehr. Durch diese Tour ist etwas Entscheidendes passiert. Ich hab mich noch mehr dem Leben hingegeben, habe noch mehr die Kontrolle abgegeben, lasse noch mehr einfach geschehen, plane noch weniger, bin noch mehr im Moment, lebe nur noch im Augenblick, ich lasse sich die Dinge entfalten, handle absolut intuitiv. Da ist nichts mehr mit leisten müssen, da ist nichts mehr mit anstrengen müssen. Da ist nur noch Leichtigkeit, nur noch das machen, was wirklich gerade dran ist, ohne etwas zu müssen, ja sogar ohne zu glauben, etwas zu müssen.

Seit Wochen werde ich getragen. Seit Wochen erlebe ich ein Wunder nach dem anderen. Seit Wochen ist da diese unfassbare Fülle, diese Leichtigkeit, dieses Getragenwerden. Ich kann es endlich komplett zulassen. Und siehe da, die Dinge fügen sich auf wundersame Weise ganz leicht und einfach. Alles ist im Fluss.

Meine Zähne heilen mehr und mehr. Das wurde mir vorhin bewusst. Manchmal habe ich ja doch noch gezweifelt. Ich werde so lange hinspüren und Gefühle fühlen wie es eben nötig ist, werde so lange immer wieder ganz unterschiedliche Mittel intuitiv nehmen, wie es eben dran ist. In mein Gebiss, in meine Zähne, in meinen Kiefer kommt immer mehr Entspannung, immer mehr Ruhe, immer mehr Raum, immer mehr Kraft und Vitalität. Es wird Platz für Heilung. Die Anspannung und Verkrampfung fällt weg. Sie ist nicht mehr nötig. Alles in mir ist still. Es gibt nichts zu tun, nichts zu müssen. Die jahrhundertealte Anstrengung ist weg. Das Familienthema erledigt. Es ist vorbei! Die Zeit der Anstrengung ist vorbei! Das Abrackern - vorbei! Das sich beweisen müssen - vorbei! Das Bedingungen erfüllen - vorbei! Das Erwartungen erfüllen müssen - vorbei! Das Genügenmüssen - vorbei!

Ich BIN und das reicht! Mehr will das Leben nicht von uns. Alles andere ist eine Illusion, eine Lüge.

Ich BIN genug!

Foto: Anja Reiche

Schnappschüsse mit Tiefgang

Ich krieg mich überhaupt nicht mehr ein.

Was für Schnappschüsse mir heute gelungen sind!!! Die schrien förmlich nach entsprechenden Texten. Sensationell!!!!!

Darf es etwas derber sein? Bitteschön!

Foto und Text: Anja Reiche
Foto und Text: Anja Reiche



Dienstag, 10. Juli 2018

Manchmal muss man einfach loslaufen

Vor ziemlich genau einem Jahr hat mir das Leben diesen Satz zugerufen. Damals hatte ich beim Gedanken an die bevorstehende Reise auch mega Schnappatmung. Es war die erste Reise, die ich nach meiner jahrelangen Phase der Heilung und des Rückzugs ALLEINE machte. Jahre hatte ich mit Schmerzen zu tun, mit Ängsten, mit Mangel. Und dann war es plötzlich dran, endlich wieder raus ins Leben zu gehen, mich vorsichtig aus meinem Versteck zu wagen. Das Leben hat mir damals diesen Satz "hingeworfen" und ich wusste sofort, dass er wahr ist, auch wenn ich mir so gar nicht vorstellen konnte, wie das aussehen würde.

Also bin ich los. Mit Nachtzügen 12 Stunden nach Kempten und von da mit Mischa Miltenberger und seinem Camper nach Arco, Italien, zum Kongressfest von Stefan Hiene. Der Weg nach Kempten war ein Trip sondergleichen. Unwetter, Zugausfälle, eine Weiterreise scheinbar unmöglich. Also stand ich mitten in der Nacht da am Bahnhof und hab mich an diesen Satz erinnert und das Leben aufgefordert, mir genau das jetzt zu zeigen, mir eine Lösung zu präsentieren. Mein Entschluss war klar, ich würde rechtzeitig in Kempten sein. Ich würde am nächsten Morgen bei Mischa ins Auto steigen. Ich würde, komme, was wolle, zu diesem Kongressfest nach Italien fahren.

Und dann öffnete sich die Tür. Wir wurden mit Taxis verteilt, weil sich die Bahnangestellten nicht mehr anders zu helfen wussten. Also mit dem Taxi mal eben 2 Stunden von Osnabrück nach Köln, damit ich da um drei den Anschlusszug nehmen kann. Meine Mitreisenden super nett, der Taxifahrer auf der Jungfernfahrt mit seinem neuen Auto total glücklich, gleich so eine Tour machen zu können, die auch noch von der Bahn bezahlt wird, der Tankwart so nett, uns als letzten Kunden eben noch zu bedienen, bevor er schloss.

Ab da lief die Anreise wie am Schnürchen. Im letzten Zug von München nach Kempten hab ich sogar mal eben mein Buch promotet und vor lauter Quatschen hätte meine Gesprächspartnerin fast das Aussteigen vergessen.

Alles, was dann in Arco noch an Herausforderungen auf mich zukam, brachte mich immer noch mehr ins Vertrauen. Selbst als ich dort komplett in meine Kleinheit und meinen Minderwert gefallen bin, hab ich mich dem einfach hingegeben und vertraut. Die Geschenke waren einfach nur der Hammer und kaum in Worte zu fassen. Selten habe ich mich so reich beschenkt und getragen gefühlt, so gestrahlt und das Leben genossen. Die Fülle war an jeder Ecke.

Ein Jahr später hab ich nun dem Ganzen noch eine Schippe draufgelegt und bin ganz alleine losgezogen mit dem eigenen Camper (Danke Wolfgang, dass du das möglich gemacht hast. ❤️) und ganz ohne Erfahrung. Der Satz von damals begleitet mich jeden Tag und er bestätigt sich jeden Tag.

Das Leben hat es verdient, dass wir ihm vertrauen. Das Leben hat es verdient, dass wir in "Vorleistung" gehen und einfach losgehen, ohne dass wir den genauen "Plan" kennen würden. Es entfaltet sich vor uns mit jedem Schritt, den wir tun. Der Weg schiebt sich uns beim Gehen unter die Füße. Und es ist einfach nur großartig, das jeden Tag aufs Neue erleben zu dürfen. Was für ein Geschenk! Was für eine Leichtigkeit! 





Gestaltung und Text: Anja Reiche
Foto: Canva


Montag, 9. Juli 2018

Wie im siebten Himmel

Wow! Ich bin gerade im siebten Himmel!!!! 😍😍😍😍 Vorhin hab ich meine Ferienwohnung bezogen, die die nächsten Tage mein Zuhause sein wird.

Stellt euch vor, ich hab fließend Wasser und einen Kühlschrank, ein Bad direkt neben dem Schlafzimmer, mega geiles WLAN und Möbel aus Holz. Ich hab mir auch schon einen Tee gemacht mit einem WASSERKOCHER!!!! Was für ein geiler Scheiß! Ach und Steckdosen gibt es hier! Der Wahnsinn! Da kommt mir nix, dir nix einfach Strom raus. Was auch obergeil ist, selbst wenn es heute Nacht arschkalt wird, kann mir das egal sein, weil das Schlafzimmer sich nicht der Außentemperatur anpassen wird. 😂😂😂

Und wisst ihr, was das Beste ist? Das alles gehört mir gerade gaaaaanz alleine! Ich werd verrückt!!!! Was für ein Luxus!!!! Ich bin sprachlos über so viel wunderbare Dinge!!!!! Herrlichst!!!!
Genussvolle Grüße aus dem wunderschönen bergischen Land!

PS: Das ist selbstverständlich nicht meine Wohnung, aber so fühle ich mich gerade.








Foto: Anja Reiche


Freitag, 6. Juli 2018

Zeitlos im Feenland

Meine Güte, würde MartinaTrimpin jetzt sagen! Die letzten beide Tage hat es mich total aus Raum und Zeit heraus katapultiert. Gerade sitze ich am Rhein in Königswinter und versuche das alles zu fassen. Ich schwirre aber immer noch in anderen Sphären herum.

Ich war das erste Mal bei Christiane Zimmermann, an einem Ort, der für mich nicht greifbar ist, nicht von dieser Welt, magisch, entrückt. Als ich 10 Minuten da war, fragte ich nach der Toilette und Christiane schaute mich völlig verwirrt an. Dann lachte sie und meinte, sie ist davon ausgegangen, dass ich mich hier auskenne, weil ich ja schon öfter da war. 😂😂😂

Zaubermenschen gingen unentwegt ein und aus. Es fanden Begegnungen statt, die keine Worte brauchen. Wir kennen uns nicht und kennen uns doch schon so lange.

Ich hab so viele Eindrücke mitgenommen, so viele Impulse, hab so viele Familienmitglieder wiedergefunden. Die Drachen waren extrem präsent, überall. Mal wieder begegnete mir das universelle Reisen. Tränen, Gänsehaut, unbändige Freude und tiefe Liebe am laufenden Band. Ein weiteres Zuhause! Unfassbar! Bei und mit Christiane sein zu dürfen, war so warm und weich und nährend und soooo normal. Und dann noch all die anderen Menschen!!! Ich wurde reich beschenkt, so reich beschenkt.

Und dann war da noch meine Lesung. Seit Ewigkeiten habe ich mal wieder aus meinem Buch vorgelesen, habe mich anfangs bei dem Gedanken ertappt, dass das ja wahrscheinlich eh keinen der Anwesenden interessiert, was ich da damals so geschrieben habe, nur um dann festzustellen, dass ein jeder tief berührt war, inklusive mir. So schöne Rückmeldungen gab es, so viel Zuspruch und Ausdruck der Dankbarkeit, Anerkennung und Wertschätzung. Selbst mich hab ich mit meinen eigenen Worten zum Weinen gebracht. Solche Lesungen dürfen unbedingt öfter stattfinden. Das geht gar nicht anders... 😍💕🙏

Worte reichen für diese zwei Tage nicht aus. Keine Beschreibung der Welt könnte ausdrücken, was da passiert ist, was da geflossen ist, was sich da verbunden hat, was da gewirkt hat, was da entstanden ist und einen magischen Anfang gefunden hat. Wir werden uns wiedersehen, wir werden zusammen wirken, wir werden unsere Aufgabe erfüllen.

An alle, die da waren: Ich liebe euch und ich bin so arschfroh, dass wir uns wieder haben!


Foto: Christiane Zimmermann


Montag, 2. Juli 2018

Zwischenbericht von der Mosel

Wo soll ich denn anfangen? So viele Eindrücke gibt es zu sortieren. Ich sitze hier an der Mosel an einem wunderschönen Campingplatz und frühstücke. Die Sonne strahlt vom blauen Himmel und ich kann nicht glauben, dass der Juni tatsächlich schon um sein soll.

Heute morgen bin ich mal wieder um halb sechs aus dem Bett gefallen (ich hab mich im letzten Jahr total zum Frühaufsteher entwickelt) und vom Taunus nach Koblenz gefahren. Die nächsten zwei Tage werde ich den Sommer an Mosel und Rhein genießen, die Stadt erkunden und mal wieder Zeit alleine verbringen.

Ich bin beseelt, erfüllt, dankbar, demütig und zwischendurch gibt es immer wieder Momente, in denen ich mich fast zwicken muss, um zu realisieren, dass das alles gerade wirklich passiert. So krass! 😍💞 So geil! Und gleichzeitig so normal.

Der Ausbildungstag letzten Mittwoch in Stuttgart war so berührend und vor allem Dank Nina noch dazu ein absoluter Gaumenschmaus. Es gab sogar eine Rohkosttorte, um die Regenbogenschafe zu feiern. Scheiße, war die lecker! 🤤 Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viel gegessen habe.

Als ich dann Freitag Abend von Heidelberg (wo ich diesen geilen Schlüsselanhänger geshoppt habe) zu Sabine und Wolfgang aufgebrochen bin, war ich kurz vorm Ziel so müde, dass ich angehalten, meine Reisehängematte genommen habe und in den Wald gegangen bin. Ich lag tatsächlich fast zwei Stunden mitten im Wald in der Hängematte und habe die Natur und die Stille aufgesaugt, hab geschlafen und irgendwann ist tatsächlich ein Reh direkt an mir vorbei gelaufen. Ich war anscheinend schon eins mit der Umgebung geworden. 😍😍😍🦌 Was für ein Erlebnis. Das hatte ich bis dahin noch nie gemacht. Absolut empfehlenswert und wiederholungsbedürftig! 🌲🌳🌲🌳🌲

Und dann dieser wunderbare Kraft- und Heilungsort bei Bine und Wolf im Taunus, diese wunderbare Begrüßung auf dem Flipchart, die oberleckeren grünen Smoothies, das fantastische Essen von Wolf gezaubert, diese hammermäßigen Begegnungen beim Ausbildungstag, diese herzliche Gastfreundschaft. Wow!

So sitz ich da also jetzt an der Mosel und lasse Revue passieren. Dazu brauch ich wahrscheinlich noch ein bisschen, damit ich Mittwoch bereit bin für Christiane Zimmermann, die Mokkatassenlesung, meine Spontanlesung aus meinem Buch und weitere wunderbare Begegnungen... So schön! ❤️



Mittwoch, 27. Juni 2018

In der Welt zu Hause

Seit eineinhalb Wochen bin ich jetzt - mit kurzer Unterbrechung wegen Teo - unterwegs, liege im gefühlt zweihundertsten Bett , für das ich wie immer unfassbar dankbar bin, habe bestimmt schon 1500 km zurückgelegt und bin unzähligen Menschen begegnet. Es fühlt sich an, als hätte ich nie was anderes gemacht. Das bin ich. Das bin auch ich. Ich bin die, die gerne unterwegs ist, Wanderschamanin, Nomadin.

Als ich in den Nordschwarzwald gefahren bin, stand da plötzlich die Autobahn Richtung Paris ausgeschrieben und da wurde mir klar: Ich bin frei!!! Ganz und total! Alles, was ich kurzfristig zum Leben brauche, hab ich dabei. Ich könnte einfach weiter fahren, aus den 4 Wochen vielleicht 3 Monate machen. Ich entscheide. Ich kann überall sein. Ich bin tatsächlich in der Welt zu Hause. Das Leben trägt mich. Wo ich bin, kann ich wirken. Ich hab mich und meine Gaben immer dabei und Dank Handy auch mein Büro.




Ich kann unterwegs sein und das, weil ich angekommen bin - in mir, im Leben! ❤️❤️❤️ Großartig! Einfach nur großartig!

Und jetzt bin ich mega gespannt, wer mir heute beim dritten Ausbildungstag hier in Stuttgart begegnet, welche wunderbaren Menschen sich zusammenfinden und was sich zeigen mag.💫🎉💫
Hab ich schon mal erwähnt, dass ich dieses Leben liebe? 😉🤗😍❤️🙏🎉

(Foto: Die Oos in Baden-Baden, aufgenommen gestern nach einem wunderbaren Frühstück in einem gemütlichen Café, zu dem ich auch noch eingeladen wurde. 😍)

Foto: Anja Reiche

Montag, 25. Juni 2018

Spontanlesung auf Spendenbasis

So geil, wenn aus einem Missverständnis etwas Großartiges entsteht! 😍😍😍😍💥🤩

Da bietet mir die zauberhafte Christiane Zimmermann an, im Zuge meiner Tour vorbeizukommen und eine Lesung für mich zu machen und mir ist klar, sie will spontan ihren Raum öffnen, damit ich eine "Lesereise" bei ihr veranstalten kann.

Gerade haben wir telefoniert und festgestellt, dass das sooo gar nicht gemeint war. Sie hat mir eine Lesung aus der Mokkatasse angeboten. 😂😂😂 Und weil wir beide spontan und offen sind, findet jetzt beides statt. Ich bekomme eine Lesung aus der Mokkatasse von ihr und abends findet tatsächlich bei ihr zu Hause eine Lesung von mir statt - aus meinem Buch "Zurück zu mir - Aus dem Schatten ins Licht".

Wir freuen uns beide so einen Ast über dieses Missverständnis und was sich daraus jetzt ergeben hat. 🤩🤩🤩

Deswegen laden wir euch ein, am Mittwoch, den 04.07.2018 um 19 Uhr zu Christiane nach 53577 Strauscheid zu kommen und bei meiner Lesung dabei zu sein. Wir fanden es gut, ein "Spendenschwein" aufzustellen. Du darfst also selbst entscheiden, was dir der Abend wert ist.


Ich bin soooo gespannt auf alles, was da jetzt entstehen mag und sich zeigen mag. Platz hat alles, was Platz haben will und Austausch ist ausdrücklich gewünscht!




Updates über Facebook

Ihr Lieben,

meine Tour ist in vollem Gange und die Dinge haben eine herrliche Eigendynamik entwickelt. Wie sich nun in der Praxis herausstellt, teile ich meine Eindrücke und Erfahrungen im Moment eher auf meinem Facebook-Profil, da ich das meist über mein Smartphone mache, wenn ich abends in meinem Schlafsack kuschle.

Wenn ihr also nichts verpassen wollt, dann stellt mir gerne eine Freundschaftsanfrage und seid quasi live dabei. ;) https://www.facebook.com/anja.reiche

Sobald ich wieder zu Hause bin, gibt es hier bestimmt wieder mehr zu lesen. ;)

https://www.facebook.com/anja.reiche

Sonntag, 24. Juni 2018

Unterwegs sein ist großartig

Am Montag mal eben nach Dänemark gelaufen. Gestern in der Nähe von Trier der zweite Ausbildungstag meiner Tour. Heute in Luxemburg getankt und jetzt liege ich in Baden Baden in meinem Schlafsack. Wow!! Unterwegs sein ist großartig! 😍😍😍

Teo ist mir inzwischen total ans Herz gewachsen und es tut mir schon fast weh, ihn am Straßenrand stehen zu lassen. 😂 Wir verschmelzen langsam zu einer Einheit. 😍🚐

In Teo geschlafen hab ich tatsächlich noch nicht. Bisher habe ich immer ein Bettchen bzw eine Couch bekommen. Dieses Abenteuer steht mir also noch bevor. Ich bin allerdings sicher, dass wir uns bestens verstehen werden und Teo gut auf mich aufpasst. Mittlerweile verströmt er eine richtige Beschützerenergie. 😍

Foto: Anja Reiche

Freitag, 22. Juni 2018

Tourstart, Klappe - die zweite

Wie es bisher so war im hohen Norden, was Teo noch so alles mit mir veranstaltet hat und wie gestern dann die Wende kam. Pünktlich zur Sommersonnenwende...

(Der Ton ist etwas verzerrt, da die Internetverbindung bei der Aufzeichnung des Live-Videos wohl etwas schlecht war.)





Mittwoch, 20. Juni 2018

Schnappatmung und Hosen voll

Ich würde euch gerne so ein strahlendes, erstes Selfie mit Teo zeigen, aber ich kann nicht. 🙈 Ich hab die Hosen gestrichen voll.

Was heute wieder in mir abgeht ist einfach nur krass. Die Anmeldung von Teo war eine Sache von fünf Minuten. Alles lief super. Dann bin ich zur Versicherung gefahren und musste erfahren, dass Teo mal eben über 900 Euro im Jahr kostet, weil er als LKW eingetragen ist. *schluck*
Als Wohnmobil würde er etwas über 300 Euro kosten. Ein kleiner Unterschied. Um das jedoch bewerkstelligt zu bekommen, müsste der gesamte Innenausbau vom TÜV abgenommen werden. Dann könnte man ihn als Wohnmobil eintragen lassen.

Und da waren sie wieder die Gedanken wie: "Das wächst mir alles über den Kopf."
"Ich kann mir das nicht leisten."
"Nach der Tour bin ich pleite."
"Das Auto ist mir viel zu groß und unhandlich. Ich will das alles nicht."
"Nach der Tour wird er direkt wieder verkauft."
Und so weiter und so fort...

Schnappatmung, Gefühle fühlen, Magengrummeln. So viel Ungewisses kommt auf mich zu. So viele Dinge werde ich zum ersten Mal machen und das auch noch alleine. Ich verlasse auf ganzer Linie meine Komfortzone. Aber sowas von... Und dann hakt auch noch die Schaltung. Kann ich mich auf Teo verlassen? Zwischendurch fühlt es sich wirklich an wie ein Himmelfahrtskommando, das einfach nur schief gehen kann.



Werde ich am Freitag in das Auto steigen und damit aufbrechen? Gerade kann ich es nicht sagen... Ich sprech jetzt erst mal eine Runde mit den Drachen. 🙈🙈🙈🐉 Zeigen wollte ich euch Teo trotzdem. Als treuer Weggefährte fühlt er sich noch nicht an.

Montag, 18. Juni 2018

Elli - das Toureinhorn

Einen wunderschönen guten Morgen aus dem höchsten Norden Deutschlands! Gestern bin ich hier angekommen, mitten im Nirgendwo. Was für eine ungewöhnliche und eindrucksvolle Energie. Weite Landschaft und fast keine Menschenseele anzutreffen. Wieder wurde ich aufs Herzlichste willkommen geheißen. Wieder frisch gepflückte Blumen zur Begrüßung und allerlei liebevolle Kleinigkeiten samt Leckereien. Wieder ein eigenes kleines Paradies für mich. Wieder Menschen, die mir bereitwillig und offenherzig ihr Zuhause öffnen.

Ich bin so dankbar und tief berührt. Das ist jedes Mal aufs Neue so ein großes Geschenk für mich, so viel Wärme und Vertrauen entgegengebracht zu bekommen. Wow!!! Das macht mich sprachlos und demütig. 🙏🙏🙏😊🤗

(Hab ich euch eigentlich Elli das Einhorn, meine treue Begleiterin auf meiner Sommertour, schon vorgestellt? Tataaaa! Hier ist sie!



Mein Schatz meinte, dass es ja gar nicht geht, dass ich auf Regenbogenschaf-Tour bin und nix regenbogenmäßiges dabei habe. 😍🌈 Sehr gute Idee! 🦄😍😍😍😍)

Foto: Anja Reiche

Freitag, 15. Juni 2018

Tourstart etwas anders als gedacht

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Oder so ähnlich... Die letzten Tage hatten es aber sowas von in sich. Da war jetzt einfach ein Video fällig.

Meine Tour startet heute und doch wieder nicht und eigentlich hat sie schon lange begonnen. 😜😂🤣💥

Warum der TE-ST zum TE-O wird, wie es überhaupt zu meiner fahrbaren Wohnung namens Teo kam und warum ich jetzt doch noch nicht mit Teo die Tour starte. Das alles findet ihr in dem Video.

Was aber ganz wichtig ist: Wie sehr Teo schon mit mir gearbeitet hat und was er für alten Schmodder ans Tageslicht befördert hat. Meine Tour hat eigentlich schon lange begonnen. Krasser Scheiß! Die letzten Tage weiß ich manchmal wirklich nicht wo mir der Kopf steht. 


Samstag, 2. Juni 2018

Die Route steht

Puh! Die Route steht... Laut Maps 2163 km (und die, die noch so unterwegs dazukommen), 6 Veranstaltungsorte, 1 Abstecher in den hohen Norden, 4 Wochen unterwegs.

In 13 Tagen geht es los und ich habe noch keine Ahnung wie ich reise. Einen Camper/Bus etc hab ich noch nicht gefunden. Notfalls nehme ich das Auto und schaue, was sich ergibt. Wobei so ein mobiles Bett schon sehr cool wäre.

Es ist verrückt. So viel weiß ich noch nicht und gefühlt ist genau das richtig. Auch meine Art zu reisen, wird sich zeigen. Irgendwie wird es sich fügen, dass es für mich am besten ist.

Gestern habe ich mir das Buch und die Jahresvignette von Landvergnügen bestellt. Diese Höfe will ich auch unbedingt anfahren. Ich bin und bleibe Landkind. ;) Für 24 h kostenlos stehen und dann auch noch die handgemachten kulinarischen Köstlichkeiten schnappulieren finde ich mega.

Vielleicht bin ich verrückt, vielleicht bin ich planlos, vielleicht bin ich naiv, vielleicht ist das alles nichts für mich, vielleicht hab ich nach 1 Woche Heimweh, vielleicht ist es genau das, was ich brauche und bin. Wanderschamanin, reisen und arbeiten und sich jeden Tag so entfalten lassen, wie er sich eben entfalten will. Begegnungen, die man nicht planen kann, wirken, da, wo ich gerade bin.

Irgendwas tief in mir sagt mir, dass alles genau so richtig ist, dass ich geführt bin, dass sich alles ergeben wird, dass es einfach nur darum geht, loszuziehen. Der Rest findet sich... Auch meine Art zu reisen wird sich offenbaren - in den nächsten 13 Tagen... Ich kann nicht glauben, dass ich das wirklich mache.

(Du kannst dich übrigens noch anmelden. Nähere Informationen und die Tourdaten findest du hier. Und auch sonst bin ich für Coachings zwischendurch zu buchen.)

Freitag, 1. Juni 2018

Das Leben trägt mich und warum Geld eigentlich wurscht ist

Gestern morgen um kurz nach sieben im Feenwald. Darüber wie die letzten Tage in der alten Heimat so waren und warum ich mit größter Freude meine Preise wieder nach unten korrigiere!😍😍😍



Montag, 21. Mai 2018

Was darf meine Arbeit kosten?

Es arbeitet in mir! Was darf meine Arbeit kosten? Was bin ich wert? Warum kostet dieser Ausbildungstag 250 EUR?

Seit ich den Preis in mir habe aufsteigen lassen, arbeitet das Thema Geld wieder sehr intensiv in mir. Gestern Abend habe ich mal alles aufgeschrieben, was mir dazu durch den Kopf, durch den Körper und durch das Herz geht.

Das alles will ich euch erzählen und euch daran teilhaben lassen. Ich vermute mal, dass es auch einige von euch als Herausforderung sehen, den eigenen Wert, den Wert seiner "Arbeit" in einem Geldbetrag zu benennen. Und bestimmt hab ich damit auch den ein oder anderen getriggert.
Ich lade euch mal wieder ein in mein Innerstes.



Samstag, 19. Mai 2018

Sei, wer du bist - Sommertour

Da steht sie plötzlich, diese Überschrift und ich habe Gänsehaut. Ich möchte auf Tour gehen, unterwegs sein in Deutschland und vielleicht darüber hinaus. Ich möchte Menschen begegnen und sie tief im Herzen berühren, ihnen helfen, zu sehen, wer sie wirklich sind. Ich bin Heilerin der neuen Zeit, Wanderschamanin und die Welt ruft mich. Reisen, wirken, den Menschen die Hand reichen, sie erinnern, den Funken wieder entfachen. Unterwegs sein und arbeiten. Ihr könnt mich buchen - für Coaching (2 h), für Intensiv-Coaching (5 h), für eine 24-h-Seelenmassage.

Mir schweben drei, vier Wochen Unterwegssein vor und ich habe noch keine Ahnung, wie die sich gestalten sollen, wann ich wo sein werde. Es liegt daran, wer mich wo bucht, wen ich spontan besuchen will, wer vielleicht auch sein Zuhause für einen Ausbildungstag öffnen möchte. Mal wieder werde ich mich ins Leben fallen lassen, mich tragen lassen und mitschwimmen in meinem Fluss des Lebens, mich dahin spülen lassen, wo ich gerade sein soll. Fest steht nur der Anfang der Reise.

Los geht es am Samstag, den 16.06.2018 in Seevetal/Hamburg bei meiner wunderbaren Soulsister Jessica. Sie öffnet ihr zu Hause für eine Tagesveranstaltung "Sei, wer du bist". Es ist eine Ausbildung, die eigentlich keine ist - ich hab schon öfter davon erzählt - eine HerAusbildung dessen, was schon da ist, ein Freilegen, ein Zurückkommen in die Echtheit, ins Pursein. Es geht darum, unsere Gaben und Talente wieder zu entdecken und der zu sein, der wir doch eh schon sind, der zu sein, als der wir gedacht sind. Weitere Infos und Anmeldung findest du hier.

Das heißt, ich fahre auf jeden Fall los nach Hamburg mit gepackten Koffern und schaue was kommt. Ihr könnt mich die ganze Zeit über Email, Facebook und Messenger erreichen. Bei Facebook werde ich auch immer mitteilen, wo ich gerade so bin.

Nun schicke ich das los und bin gespannt, was sich entwickelt, wie sich diese Reise wohl gestalten wird. Eine Fahrt ins Blaue. Es kribbelt schon ganz dolle...

Hab ich was vergessen, zu erwähnen? Keine Ahnung... Ich schätze ich werde es merken. ;)

https://www.anja-reiche.de/p/ausbildung-sei-wer-du-bist.html



Mittwoch, 9. Mai 2018

Make a choice - Wir dürfen wählen!

Was gibt es zu fühlen dieser Tage, was zu tun? Was wabert da so explosiv durchs Feld?

Seit gestern schüttelt und rüttelt es wieder ganz extrem bei mir. Leicht zu merken war es schon am Sonntag... Schlechte Laune, seltsame Träume, Wut, Ungeduld, Unruhe, Nervenschmerzen, Spannungen.

Ich versuche mal Worte dafür zu finden, was da in mir vorgeht oder vielmehr im Kollektiv. 

Es geht um ganz klar NEIN sagen, nein zu anderen und damit ja zu sich selbst. Gefühlt kommen all die alten Muster nochmal hoch, die uns in scheinbarer Ohnmacht und der Opferrolle halten. Scheinbar. Denn ich glaube, dass diese Zeit gerade massiv, kollektiv zu Ende geht. Da sind nochmal Situationen, die uns vorgaukeln, dass wir unfrei sind, uns unterordnen müssen, dass andere Macht über uns haben, dass wir hilflos sind. Doch das ist nicht wahr, nicht mehr.

Ich würde sagen, dass all diese Gefühle nochmal ganz bewusst und extrem gefühlt werden wollen, damit sie gehen können. Die Zeit rennt förmlich in die Freiheit. Wir leben hier und jetzt, weil wir diese Freiheit gewählt haben als etwas, das wir nun endlich unbedingt erfahren wollen.

Es braucht keinen Kampf mehr, wir müssen uns unseren Raum nicht mehr erstreiten. Er ist einfach da. Das geht jetzt. Auch wenn wir gerade das Gefühl haben, total verheddert und verstrickt zu sein, so ist das nicht wahr. Es ist eine Illusion. In Wahrheit können wir einfach einen Schritt beiseite treten. Wenn wir aufhören uns gegen die vermeintliche Schlingpflanze zu wehren, die uns so sehr im Griff zu haben scheint, wenn wir einfach still und ruhig werden, dann merken wir, dass sie einfach von uns abfällt. Nicht sie hält uns fest, sondern wir durch unser Fuchteln und Winden sie.

Schau genau hin! Ist es wirklich wahr, dass du dich aus deiner aktuellen Lage nicht befreien kannst? Ist es wirklich wahr, dass du nichts tun kannst? Ist es wahr, dass du ausgeliefert bist? Es gibt immer eine Handlungsoption. Es gibt immer eine Alternative. Es gibt immer eine Wahl, eine Wahl FÜR uns selbst. Wir dürfen uns umdrehen und gehen. Wir dürfen den Kriegsschauplatz verlassen, das Spielfeld, auf dem dieser Wettkampf bisher stattgefunden hat. Nimm deine Spielfigur vom Brett. Mach einfach nicht mehr mit. Steig aus aus dem ewigen Kampf. Wir brauchen ihn nicht mehr. So fühlt sich auf jeden Fall meine Wahrheit an.

Kennt ihr den Spruch: "Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin."? Der ist gerade so passend.

Es ist jetzt ganz massiv Zeit für Freude, Zeit für Lebensfreude, Ausgelassenheit, Genuss, Leichtigkeit und Frieden in uns, mit uns, mit anderen. Sein und sein lassen.

Egal, was gerade in deinem Leben vorherrscht, was wäre, wenn du dich einfach für die Freude entscheiden würdest? Was wäre, wenn du einfach alles links liegen lassen würdest, was dich nicht in deine höchste Freude bringt?  Einfach fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Nicht dagegen kämpfen, sondern es einfach links liegen lassen und dich den schönen Dingen zuwenden? Denen, bei denen deine Augen strahlen und dein Herz höher schlägt? Denen, die dir am Abend im Bett beim Zurückblicken ein wohlig warmes Gefühl im Bauch machen?

Und was wäre, wenn du es mit Personen genauso machst? Was wäre, wenn du einfach alle sein lässt, die dir nicht gut tun, die nicht in deiner Schwingung sind, die einfach nicht mit dir kompatibel sind? Was wäre, wenn du dich einfach den Personen zuwendest, die ebenfalls ein warmes Gefühl hinterlassen? Die nährende Begegnungen möglich machen? Die dich wachsen sehen wollen?

Ich glaube und spüre, dass wir jetzt aussortieren dürfen, dass wir ganz klare Entscheidungen treffen dürfen und dass wir mit dieser Klarheit rausgehen dürfen, sie aussprechen und deutlich machen dürfen. Wir dürfen unsere Stimme wieder FÜR uns erheben, nicht gegen etwas oder jemanden. Sondern einfach nur ganz simpel FÜR uns. Und schon ist jeder Kampf hinfällig.

Alles darf sein und wir dürfen in aller Ruhe unsere Wahl treffen!

In diesem Sinne: Geht wählen - FÜR euch! ;)


Foto: pixabay