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Dienstag, 12. November 2024

Vollkontakt

Es war ein Weg, nicht mehr gleich die Flinte ins Korn zu werfen, wenn es in zwischenmenschlichen Beziehungen rupft und ruckelt. Es hat eine ganze Zeit lang Erfahrungen in Verbindungen gebraucht, die clean sind, will heißen, die einfach geschmeidig sind, in denen gegenseitig keine Wunden berührt werden und dennoch alles da sein darf.

Darin durfte ich erleben, wie es sich überhaupt anfühlen kann, wie es gedacht ist. Es waren Messlatten, Richtschnüre, Fühlproben. Neue und so unglaublich wichtige Referenzerfahrungen.

Wenn es dann in anderen Begegnungen irgendwie schräg war, unstimmig, dann konnte ich vergleichen. Wäre die gleiche Situation mit dem und dem eine Herausforderung? Nein. Warum nicht? Was ist anders? Und so konnte ich mich orientieren, hatte quasi Vergleichswerte mit wem ich mich wie fühle. Gleichzeitig half es mir, mir selbst zu vertrauen und meinem inneren Frühwarnsystem. Ich hatte diese so sicheren Beziehungen während ich nochmal Beziehungen erlebte, in denen sich alte, schmerzliche Erfahrungen wiederholten, die tatsächlich mit demjenigen nicht in die Erlösung gebracht werden konnten. Die sicheren Beziehungen dienten als Möglichkeit der Reflexion, was mit dem, mit dem es eigentlich Reibung gab, nicht möglich war. So hilfreich.

Irgendwann kamen dann Menschen, zu denen ich eine tiefe Verbindung spüre und es dann immer mal rupft und ruckelt, die aber genau so wie ich hinschauen wollen, sich selbst reflektieren und grundsätzlich sehr an unserem Miteinander interessiert sind. Da werden krasse Schmerzpunkte berührt. Es sieht so aus, als würden sich alte Erfahrungen wiederholen. Tatsächlich werden sie nur berührt und dann ist tatsächlich die erlösende Erfahrung möglich. Das Reflektieren mit Dritten erübrigt sich, weil es direkt in Kontakt gebracht werden kann.

Beide bleiben da. Beide nehmen das ihre. Beide haben dieses Commitment in der Verbindung gemeinsam auf alles draufzuschauen, hinzulegen, was bei jedem aufgewirbelt und berührt wurde. Beide nehmen das große Geschenk darin wahr.

"Gute" Beziehungen sind nicht nur die, in denen alles geschmeidig läuft. Die sind unglaublich wertvoll und tatsächlich einfach. Sie waren und sind essentiell für mich. Gute Beziehungen sind auch vor allem die, in denen es rupfen darf und dann aufgeräumt wird. In denen es etabliert ist, damit dann umzugehen, wenn Wunden berührt werden. In denen das Bleiben keine Frage ist und das gemeinsame Hinschauen auch nicht.

Diese Erfahrungen und Verbindungen häufen sich tatsächlich bei mir. Ich merke, wie ich immer entspannter damit bin, der Fluchtimpuls und das Aufgebenwollen abnehmen. Ich fühle mich immer weniger bedroht durch Reibung und Missverständnisse. Die Panik, dass es jetzt wieder für immer scheiße ist, verblasst. Das Nervensystem registriert ein neues Normal.

Ja, da ist Aufruhr im System, wenn da eine Schräglage ist. Ja, da kommt alter Schmerz. Ja, es gibt angenehmere Zustände. Und gleichzeitig wird es immer unaufgeregter damit umzugehen, es in Kontakt zu bringen, mich darin demjenigen mitzuteilen, mich in eben in dieser Verletzlichkeit zu zeigen, in der Verwirrung, im inneren Aufruhr.

Jahrelange Übung und Forschung im Miteinander tragen ihre Früchte. Jahrelange Selbstreflexion und das stete "der Sache auf den Grund gehen" zahlen sich so sehr aus. Das Bootcamp lohnt sich fett. Gelebte, tiefe, echte, wahrhafte Verbindung. Wirklicher Kontakt. Gegenseitige Berührung und Berührbarkeit. Nähe, wie sie gemeint ist.

Ich verneige mich. Danke an einen jeden, mit dem das möglich ist, der diesen Weg geht. 🙏🏼 🔥❤ 😊 Danke an alle, mit denen Vollkontakt möglich ist.



Dienstag, 9. April 2024

Mit wem willst du gehen?

Gute Beziehung ist keine Einbahnstraße. So sehr war ich es gewohnt, alleine für (guten?) Kontakt verantwortlich zu sein.

Ich war dafür verantwortlich, mich zu melden, vorbeizukommen. Ich war dafür verantwortlich, dass es dem anderen gut geht. Ich war dafür verantwortlich, dem anderen zuzuhören, mich zu interessieren, Verständnis zu haben, zu unterstützen, wo ich nur konnte, für die angenehme Atmosphäre.

"Der andere ist wichtiger als ich.
Gehen ist keine Option. Darf ich nicht. Ich hab zur Verfügung zu stehen." So meine Überzeugungen. So hatte ich eine "gute" Beziehung in mir definiert. Aus der kindlichen Erfahrung. So geht Beziehung also. Ich spiele darin keine Rolle oder besser nur die Rolle, den anderen zu befriedigen. Meine Bedürfnisse sind nicht relevant.

Wenn etwas nicht stimmte im Kontakt, musste ich herausfinden, was es ist. Fühlen. Dröseln. Beim anderen mitspüren. Für mich alleine, weil mir vom anderen immer signalisiert wurde, dass bei ihm alles in Ordnung ist. Das Problem hatte ja ich.

Nur passte das Gesagte nicht zu dem, was schwang. Also forschte ich. Wollte beweisen. Überführen. Wollte endlich, dass der andere zugibt, dass da tatsächlich etwas mitschwang, unterschwellig eine andere Botschaft drin war, mir vielleicht sogar Schuld an etwas gegeben wurde, für das ich nichts konnte.

Der andere hat Seins nicht genommen, das wusste ich damals aber nicht zu greifen und zu benennen. Ich wusste nur, da passt was nicht. Meine Reklamation wurde weggewischt und mir erklärt, dass da bei mir was nicht stimmt.

So kam einmal der Rückschluss, dass es ausschließlich an mir liegt, wenn Beziehung nicht funktioniert und das alle Verantwortung für das Miteinander bei mir liegt. Der andere war ja immer fein raus. Aus tausend Gründen.

Gleichzeitig war auch klar, dass ich erst das Rätsel gelöst haben muss, völlig klar sein muss, was da beim anderen nicht stimmt, bevor ich überhaupt erst das Wort erheben durfte. So war ich viel beim anderen, statt bei mir. So schwieg ich viel zu lange, weil ich ja noch unklar war.

Ich hatte nicht erlebt, dass es reicht, zu sagen, dass sich das gerade nicht gut anfühlt. Ich hatte nicht erlebt, dass der andere dann tatsächlich reflektiert und ehrlich ist. Ich hatte nicht erlebt, dass mein Gegenüber Seins zu sich nimmt und ebenfalls in die Verantwortung für das Miteinander geht.

Ich merke, wie immer mehr Menschen in meinem Umfeld aus solchen alten, missbräuchlichen, destruktiven Beziehungen gehen. Mir inklusive. Immer schneller wird klar, wann ich mich umdrehe und gehe, die Tür wortlos zugeht, weil jedes Wort umsonst ist.

Beziehung, Partnerschaft, Gemeinschaft braucht alle in der Verantwortung und in der Verbindung mit sich selbst, in der Bewusstheit und der Bereitschaft, immer noch bewusster zu werden.

Wie bin ich mit mir gerade in Kontakt, in Verbindung, während ich dem anderen begegne? Nehme ich mich wahr? Bin ich wirklich präsent und da?

Nicht nur miteinander da sein, sondern beieinander und auch füreinander. Hab ich "sie grad alle beisammen"? Meine Anteile? Meine Sinne? Sehe ich das Wir, den anderen, OHNE mich zu verlassen?

Bin ich wirklich mit dem da, was in mir gerade lebendig ist? Bringe ich mich in Kontakt?

Und vor allem darauf kommt es mir gerade besonders an: Ist der andere genauso vollumfänglich da?

Mit wem will ich gehen? Mit wem will ich sein? Wer sind die wahren Weggefährten mit dem gleichen Commitment sich und dem Leben gegenüber, der Schöpfung und den Mitschöpfern?

Menschen von meinem Tribe verstehen, was ich meine. Denen muss ich nichts erklären. Und mit denen will ich gehen. Miteinander. Füreinander einstehend. Aufeinander achtend. Wohlwollend und gleichzeitig eigenverantwortlich, weil jeder bereit ist, das Seine zu nehmen und beizutragen.

Ich weiß, mit wem ich gehen will. Klarer denn je. Ich sehe sie stehen. Fackeln in der Hand und ich bin unglaublich stolz auf diese Feuerfrauen und Löwenmänner. Danke! Here we are! 🔥



Sonntag, 7. April 2024

Das Schattendasein hat ein Ende

"It's not your job to awaken all sheep.
It's your job to awaken all the sleeping lions."

Diesen Satz hab ich vorhin auf einem Spruchbild gelesen. Ich weiß nicht mehr bei wem ich das gefunden hatte. Der Autor war auf jeden Fall nicht angegeben.

Es war wieder so ein typischer Rüttler mit Tiefenwirkung.

Wie lange war ich in der falschen Herde. Meine Worte fanden keinen Empfänger. Wie lange habe ich mich erklären müssen und damit doch keinen Erfolg gehabt.

Löwen sind grundsätzlich anders als Schafe und das meine ich komplett ohne Wertung. Diese zwei Arten haben einfach von Natur aus ein total anderes Temperament, Verhalten, unterschiedliche Stärken und Neigungen. Sie brauchen ein ganz anderes Umfeld, um in ihrem Element, in ihrer Natürlichkeit da sein zu können.

Ich hab lange geglaubt, ich wäre ein Schaf und mich immer gewundert, warum ich nicht so recht - naja eigentlich gar nicht - dazu passe, unzufrieden bin, gelangweilt, unterfordert, geistig verhungert, nicht verstanden werde.

Wieso wollte denn keiner sonst ausbrechen, aufbrechen, es anders machen, hinterfragen, unkonventionell und wild sein? Wieso wollte denn sonst niemand sich selbst, das Leben, Gott und das Universum erforschen? Die Liebe leben? Wohlwollen? Großzügigkeit? Vertrauen? Es war mir unerklärlich.

Bis ich gemerkt hab, dass ich einfach grundsätzlich anders bin und dass es wo anders tatsächlich welche wie mich gibt. Meine Herde!

Und dann war auch klar, dass es zu meiner Aufgabe gehört Meinesgleichen zu erinnern. Den Löwen, die sich genauso falsch fühlen und denken sie wären ein Schaf, zu sagen, dass sie keine Schafe sind. Ihnen zu sagen, dass mit ihnen alles richtig ist, dass es normal ist, dass sie sich in der unnatürlichen Umgebung nicht zurecht finden, sich deckeln und zügeln müssen, damit es nur halbwegs funktioniert. Und ihnen zu sagen, dass das jetzt vorbei ist.

Mein eigenes Feuer zu zeigen, meinem Löwenwesen freien Lauf zu lassen, reicht dafür komplett. Eigentlich finden sie mich. Etwas in ihnen erkennt sich in mir sofort wieder, fühlt sich magisch angezogen.

Es ist wie eine zweite Geburt. Die eigentliche Geburt. Das Erkanntwerden, das überhaupt erst dazu führt, lebendig zu sein, auf dieser Erde wirklich anzukommen.

Das Schattendasein hat ein Ende. Die Funken sprühen. Das Feuer lodert. Phönix aus der Asche. Auferstehung. Rückbesinnung. Erlösung. Endlich richtig. Endlich in der vollen Kraft sein dürfen. Endlich tun dürfen, was ein Löwe eben so tut.

😍🔥💥🦁 Ich liebe es, das immer wieder miterleben zu dürfen. Gänsehaut. Tränen in den Augen. Willkommen heißen und Anfeuern.

Holy shit! 😍😍😍😍🎁🎁🎁🎁



Freitag, 3. November 2023

Reiches Lauschgold #7

Das heutige Gespräch zwischen Meryem und mir war eigentlich ein "privates" und doch war da der Impuls, mal besser die Aufnahmetaste zu drücken. 😉 Eine sehr weise Entscheidung. Der seltsame Anfang und das abrupte Ende sei uns verziehen.

▪️über die gesunde Abneigung und es mir zu erlauben, etwas nicht zu mögen - gerade das, was "alle anderen" scheinbar mögen
▪️darüber, es gerade mal nicht positiv zu sehen
▪️über die Heilkraft von einer gepflegten Empörung
▪️über die Bereicherung, wenn Andersartigkeit so sein darf und nicht gleich gemacht werden muss
▪️von der Wichtigkeit des individuellen Weges - ich bin der einzige Experte für mich und meine Gesundheit
▪️über die vielen inneren Stimmen und welche denn nun meine ist
▪️über den hohen Anspruch immer reflektiert zu sein, bei sich zu bleiben und nur ja nicht zu projizieren
▪️über den Unterschied, Gefühle mitzuteilen und Grenzen zu überschreiten
▪️über die Aufgaben der biologischen Familie und der Seelenfamilie

Herzliche Einladung zum Lauschgold #7
🥰

https://podcasters.spotify.com/pod/show/anja-reiche/episodes/Reiches-Lauschgold-7-e2bf6a2


 

Sonntag, 15. Oktober 2023

Mein ganz persönliches Geschenk des Himmels

Ich sitze im Wohnzimmer und höre Christian beten, höre das leise Murmeln aus dem Schlafzimmer durch die geschlossene Tür. Höre die bedächtige und hingebungsvolle Stimme. Ich verstehe die Worte nicht, höre nur, dass er spricht, fühle die Atmosphäre, die Intention.

Ich lausche dem, spüre hin, bin berührt. Ich liebe es, meinen Mann so zu erleben, im Gebet, ihn so in der Verbindung mit Gott zu "sehen", zu wissen, zu fühlen, in dieser Hinwendung und Hingabe. Jeden Tag mindestens zwei Mal zieht sich Christian dafür zurück, geht bewusst in den Kontakt, liest Schriften und Gebete, redet mit Gott direkt, stärkt die Beziehung zu IHM. ER ist es, den er aufsucht, immer wieder.

Ich sitze da, während mir das alles durch den Kopf geht. Dann fällt mir ein, als Christian für mich gebetet hat. Wir waren unterwegs, im Juli, als wir 2 Wochen im Auto geschlafen haben. Ich hatte fiese Regelschmerzen, lag im Auto auf der Matratze, weinte irgendwann. Er saß neben mir, hielt meine Hand, war mit mir und dann hatte er den Impuls für mich ein Heilgebet zu lesen, ein sehr langes.

Diesen Moment werde ich nie vergessen. Ich weinte noch mehr. Vor Berührung, vor Dankbarkeit und auch vor Ungläubigkeit und Staunen. Das hatte bis dahin noch nie jemand für mich gemacht, schon gar nicht ein Mann, schon gar nicht während ich Regelschmerzen hatte. Seine Worte waren Medizin, die Stimme, das beständige, leise, eindringliche, inbrünstige Lesen, sein Dasein, die Liebe in all dem. Ich wurde ruhiger und ruhiger, die Tränen versiegten, der Schmerz wurde milder. Ich war gesegnet, im wahrsten Sinne des Wortes. Welch Heilung in all dem lag. Auf so vielen Ebenen wirkt es irgendwie noch heute.

Ich sitze da also im Wohnzimmer während Christian betet. Bin mit all diesen Gedanken und Erinnerungen, Einsichten und Eindrücken. Dankbarkeit überflutet mich. Was für ein Geschenk. Was für ein besonderer Mensch an meiner Seite. So sehr besonders. So ganz anders als alles, was ich bis dahin in einem Mann verkörpert erlebt habe. Wie aus einer anderen Welt, von einem anderen Stern. Und ich glaube das stimmt tatsächlich.

Bisher waren die Männer, denen ich begegnet bin, gefühlt aus der gleichen Seelenfamilie. Das ist Christian definitiv nicht. Seine Herkunft kenne ich nicht. Dieses Feld ist mir unbekannt. Seinesgleichen sind mir ebenfalls noch nicht begegnet. Ihm auch nicht.

Ich staune. Ich staune über so vieles. Und was doch immer wieder am meisten "zählt", überwiegt und mir tatsächlich am wichtigsten erscheint, ist diese seine/unsere Hinwendung zu Gott. Er in der Einheit mit IHM. Ich in der Einheit mit IHM. Der Rest ergibt sich von ganz von alleine. Mehr "müssen" wir nicht "tun".

Was bin ich dankbar für dieses gemeinsame Grundverständnis. Was bin ich dankbar für diesen besonderen Mann, der mich mit einer so ganz anderen Kultur in Kontakt bringt, mit anderen Feldern, anderen Schriften, überhaupt mit Andersartigkeit in vielerlei Hinsicht und irgendwann auch mit einer ganz anderen "Familie", seiner Sternenheimat.

Ich hab mir immer gewünscht, mit einem Mann an meiner Seite mit Gott zu gehen, dem Wesentlichen zu folgen, dem Wesen, unserem ureigenen Wesen, unserer Natur. Das, was hier passiert, übersteigt bei weitem jede Vorstellung von mir. Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes gesegnet und nehme dankend an. All das, was noch viel besser und größer ist, als meine Sehnsucht, die ich im Herzen getragen habe.

Danke Christian, Stern an meiner Seite, Geschenk des Himmels, gottgegeben. DANKE für all das und noch viel mehr.



Freitag, 13. Oktober 2023

Mein Zweck ist nicht erfüllt, wenn ich nur für mich bin

Wieder einer dieser Sätze, die einfach so da sind. Reingeplumpst in mein System, in mein Herz, quasi aus dem Nichts. Jetzt wirkt er da. Etwas schwingt in mir damit. Etwas daran stimmt. Er ist wahr auf eine Art, auf seine Art. Steht da und ist. Ein Statement.

Tatsächlich fühlt es sich wahr an, dass mein "Zweck" ist, mich zu verschenken. Und damit meine ich den Zweck, den das Leben selbst mir gegeben hat, nicht den, den ich mir ausgedacht habe. Ich-Sein und damit Geschenk, ohne es wirklich sein zu WOLLEN. Es liegt in meiner Natur, dass ich Geschenk BIN und dass das Leben selbst sowie andere Lebewesen Freude an mir haben.

Das bedeutet Kontakt, in Verbindung sein, im Austausch, miteinander.
Die letzten Tage war ich sehr viel mit mir. Das ist auch immer wieder wichtig und tatsächlich notwendig zur Integration. Gleichzeitig ging es immer wieder "weiter", wurde etwas in mir und bei anderen bewegt, als Austausch stattgefunden hat. Gegenseitige Inspiration, Befruchtung, Reflexion, Berührung, mich selbst erkennen im anderen, angetickt werden und wieder mehr Klarheit über das bekommen, was da in mir wirkt. Für mich unersetzlich.

Gleichzeitig stelle ich gerade einen seeeeehr großen Unterschied fest. Es gab eine Zeit, da war ich quasi nur im Rückzug, nur für mich, fast nur mit mir oder maximal im Online-Kontakt. Über Jahre sogar und ich hab's gebraucht. Es war die Zeit, in der ich mich wortwörtlich aus meinem "alten" Umfeld gelöst habe. Ein Umfeld, in dem es für mich nicht "weiter" ging, nicht weiter wurde, sondern das eher von Enge, Regeln, Normen, Begrenzungen, Ängsten und Sorgen geprägt war.

Jetzt bin ich mit Menschen, die selbst an Wachstum und Neuem interessiert sind, die sich selbst aufschwingen wollen, hinschauen wollen, reflektieren wollen, Begrenzungen bewusst erkennen und überschreiten wollen, sich für den tatsächlichen Sinn des Lebens interessieren, nicht vor der Tiefe zurückschrecken, sich selbst schauen wollen und auch das Ungeliebte sehen möchten. Diesen Kontakt LIEBE ich. Da geht es IM Kontakt weiter. Da WIRD es im Kontakt weiter. Da bin ich an meinem Platz und da ist mein Zweck tatsächlich erfüllt. Das ist das Umfeld, in das ich gehöre. Das ist MEIN Tribe.

Das viele für mich sein war nur nötig, weil ich nicht unter meinesgleichen war. Das klingelt grad so richtig in mir. Wie groß der Unterschied ist in der Art des Miteinander, der Bereicherung, des Nährwertes im wahrsten Sinne des Wortes!

Halleluja! Ich bin an meinem Platz. DA ist mein Zweck. Da IST mein Zweck. Da bin ich erfüllt. Durch und durch.



Donnerstag, 29. Juni 2023

Welches Haus dürfen wir hüten und belieben?

Ich hab das Haushüten für mich entdeckt!!!! 😍 Who's next?

Hui! Da bin ich schon wieder seit zwei Wochen unterwegs und habs keinem erzählt. 🤭So viel war los in der Zwischenzeit. Emotional einiges zu verdauen.

Losgefahren alleine, um "meine letzten Sachen" in meinem alten Zuhause zu holen, danach plötzlich und unerwartet im Feenreich gelandet. Da kurzerhand genauso unerwartet zur Haushüterin geworden, weil Christiane ausnahmsweise mal auf Reisen war. 😉

Noch unerwarteter kam Christian dazu und dann noch Maja. Erste Begegnung zweier so wertvoller Menschen in meinem Leben. Retreat zu dritt der besonderen Güte. Prozesse. Erlösung. Unfassbare Liebe. Nebenbei das Haus belieben, Vögel füttern, Blumen gießen, Himbeeren ernten, mit dem Hausgeist fließen.

So ging es munter weiter als Christiane wieder da war. Kunterbunt und intensiv, pralles Leben, Tränen lachen und weinen, so kostbare Zeit, so tief und wertvoll. Erkenntnisse noch und nöcher. Genusszeit. Herzmomente. Sommerferiengefühl.

Der eigentliche Plan jetzt im Anschluss zu Brigitte in den Schwarzwald zu fahren und da weiter im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt zu philosophieren hat sich auch schon wieder geändert.

Paarzeit ist dran. Christian und ich dürfen atmen. Integrieren. Allein sein. Mal keine Begegnung. Nur mit uns sein. Mal wieder nur wir zwei. Nach Leipzig wollen wir gerade nicht fahren. Natur braucht's jetzt. Und gutes Internet - für alles, was da jetzt wieder so aus mir (uns?) rausfließen will.

Deshalb diesmal eine ganz andere Frage: Wo dürfen wir ein Haus hüten und belieben? Wer fährt die Tage (ab morgen) weg? Wo sollen wir Katzen knuddeln, Früchte ernten, mit Pflanzen sprechen? Wo können wir sein, ruhen und schnelles Internet genießen?

Wir sind total gespannt, was sich da jetzt zeigen mag. 😍 🔮
Bei Ideen bitte eine Mail an mail@anja-reiche.de



Sonntag, 14. Mai 2023

Über Dualseelen, andere Beziehungen, Gott und die Männer 😉

▪️ über Dualseelenverbindungen/Twinflames und meine Erfahrungen damit
▪️ über die unterschiedlichen Qualitäten und Aufgaben von Beziehungen, die ich erlebt habe
▪️ warum es in Partnerschaften für meine Begriffe so wichtig ist, in eigener Beziehung mit Gott zu sein
▪️ über das Aufgeben von Erwartungen an die Männer

Bitte prüft meine Worte mit eurem eigenen Herzen.


Die Audio darf super gerne geteilt werden:

https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/1564




Freitag, 17. März 2023

Schwesternschaft im Einsatz 😍

Es gibt eigentlich keine Worte. Da ist tiefe Berührung. So viel Dankbarkeit. Demut. Freude. Und eben eine gewisse Sprachlosigkeit. Was für ein Geschenk mir Ute da macht, UNS macht!!! Wow! 🙏🏼😊💎

Mit Ute Ullrich verbindet mich mittlerweile so viel. Jahre des gemeinsamen Weges und Wachstums. Lachen. Weinen. Schattenarbeit. Witze reißen. Wahrhaftiges Mitteilen. Immer wieder. Gemeinsames Wirken. Co-Kreationen. Innige Schwesternschaft. Alle Facetten haben wir schon erlebt. Und jetzt dieses Video von ihr an diesem ganz besonderen Punkt meines Lebens! 🥰🥰🥰🥰🥰🥰🥰🥰 Da kommen mir einfach nur die Tränen... 🥲🥲🥲

Danke, Schwester! ❤️〰️❤️ Herzensdank für deine Wertschätzung, deine Begeisterung, deine Unterstützung! DIESE Unterstützung! Ich liebe dich!

 


Den von Ute erwähnten Link gibt es nicht nur auf Facebook. 😉 Hier die Daten:

 
oder
 
Raiffeisenbank Thurnauer Land eG
Anja Reiche & Christian Milbradt
IBAN: DE48 7706 9739 0000 4163 80
BIC: GENODEF1THA

Montag, 30. Januar 2023

Mitreißend

Ich bin so voller Liebe und Dankbarkeit für dieses Leben und die vielen, vielen verschiedenen Erfahrungsebenen, Erfahrungsmöglichkeiten, Erfahrungs-Gefährten. Eigentlich putze ich gerade das Badezimmer. 😂 Da hat mich diese Welle erfasst, die schon den ganzen Tag in mir wogt. Jetzt muss ich schreiben. Lass bereitwillig alles liegen und stehen, setz mich an den Laptop.

Gerade könnte ich zerspringen vor Glück und Berührung, vor Liebe zu diesem Leben und so vielen Menschen. Ich hab regelrecht Schmetterlinge im Bauch, bin kribbelig und freudig. Gleichzeitig steht ein Teil von mir neben mir und schlackert mit den Ohren, kann es nicht fassen, dass das alles wirklich passiert. Was für ein Tempo dieses neue Jahr hat. Ich liebe es!

Nach wie vor bin ich in meiner alten Heimat Frrrranken und werde auch noch einige Wochen bleiben. In den letzten Tagen war es hier auf Social Media etwas stiller um mich. Es gab schon die ersten "Vermisstenanzeigen" und Nachfragen, ob denn mit mir alles in Ordnung ist. 😉

Mit mir ist ziemlich viel sehr in Ordnung. So viele Begegnungen finden hier statt, dass ich gar nicht mehr mit schreiben und benennen der Schätze nachkomme. Da war "Die Sprache der Ehrlichkeit", da waren die "Couchgespräche". Da waren und sind unzählige Stunden wundervollste Telefonate bis in die frühen Morgenstunden. Schlaf ist mal wieder Mangelware. Ich tauche in so viele Felder ein und genieße es in vollen Zügen.

Buntes, pralles, aufregendes, prickelndes, unerwartetes, reiches, erfülltes Leben. Durchaus auch skurrile Momente. Vorwiegend allerdings ein sehr leckeres Buffet mit ganz überraschenden Köstlichkeiten, die mich zu Tränen rühren. Damit einhergehend viele Gelegenheiten für Fühlproben und Reflektion. Neue Erfahrungen auf ganz anderen Ebenen.

Die Idee ist, in den nächsten Tagen mal wieder ein Zoooom live dazu zu machen oder zumindest eine Sprachnachricht auf meinem Telegram-Kanal zu machen. Mal sehen, wie es sich ergibt. Auf jeden gibt es unfassbar viel zu fühlen und zu berichten.

Ich danke all den mutigen Seelen, die mit mir auf dieser intensiven Reise sind. Ich danke einer jeden für die Nahbarkeit, die Berührbarkeit, die Tiefe, den Mut, das Einlassen, das Aufmachen, das Dasein. Unverhüllt. Blank. Sackehrlich und präsent. Neugierig forschend. Auf Tuchfühlung. Den Ruf über alles stellend. Bereit jede Verabredung einzuhalten und alle Geschenke über den Tresen gehen zu lassen, die der eine für den anderen hat. YEAH!!!!! Geschenke all over. Nicht immer in der schönsten Verpackung, ABER so wertvoll.

DANKE! Danke Leben! Was für ein Ritt! Was für ein Fest! Ekstatisch. Orgastisch. Mitreißend.



Montag, 9. Januar 2023

Mission Liebe

Gehen wir im Kreis derer,
die in gleicher Mission unterwegs sind.
Vehement. Entschlossen.
Voller Liebe und Hingabe.
Bereit, ALLES zu tun,
was durch uns geschehen will.
Wissend, dass da Hände sind,
die sich uns reichen.
Dass wir gehalten sind,
wenn wir mal schwanken.
Dass wir erinnert werden,
wenn wir drohen zu vergessen.
In Verbundenheit.
Mit sehenden Augen.
Augen, in denen sich
der Kosmos spiegelt.
Durch die wir hinausgeschossen werden
ins Universum.
Zu Informationen
jenseits von Raum und Zeit.
Schenken wir uns gegenseitig
den Blick, der weiß.

Danke, dass du DA bist.
Ich sehe dich.
Ich verneige mich vor dir.
Schon so lange verbunden.
Wiedergefunden.
Erkannt.
Im Herzen berührt.
Voller Neugier,
was uns erwarten mag.

Danke, Stefan, für die Inspiration zu diesen Worten. Danke, dass du der Anstoß warst und immer wieder bist. 🙏


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 27. Oktober 2022

Es ist nie geschehen.

Ich kann diesen Moment tatsächlich fühlen. Den Moment, in dem noch keine einzige "Verletzung" stattgefunden hatte. Den Moment der Reinheit, der Unschuld, der Ganzheit, BEVOR ich jemals diese Reisen ins Irdische angetreten habe. BEVOR ich durch den Schleier des Vergessens gegangen bin. BEVOR die Verstrickungen und gemeinsamen Erfahrungen hier auf der Erde mit den Mitgliedern der Lichtfamilie - ebenfalls in Menschengestalt - angefangen haben.

Alles, was gerade im Körper an "Krankheit" da ist, alles, was an seelischen "Verletzungen" vorliegt, hat es irgendwann mal nicht gegeben. Krankheit und Verletzung sind eine Folge aus der Erfahrungen der Trennung heraus und sie stapelten sich übereinander, führten sich fort in den unterschiedlichen Inkarnationen, scheinbar linear, nacheinander, hier in der Illusion der Zeit. Sie sind ein Ergebnis von Fehlannahmen. Vielen Fehlannahmen.

Alles, was ich gerade wahrnehme an Schmerz, ist eigentlich nie geschehen. Die ganze Welt ist für meine Begriffe aufgebaut auf der Illusion der Trennung und den daraus resultierenden "Verletzungen" und Verdrehungen, falschen Schlussfolgerungen und Lügen über das Leben, Lügen über Gott und eben grundsätzlich auf der Lüge der Trennung. All das ist nicht wahr.

Wir haben uns entschieden hier Erfahrungen zu machen, ohne die Erinnerung an die Verbindung. Weg war sie nie. Wir haben sie nur nicht gefühlt. In Wahrheit sind wir ganz, verbunden, eins mit allem. Wir sind zu hause in Gott und er in uns. Wir sind heil, unschuldig, rein und ohne Verletzung.

Den scheinbaren Grund für unseren Schmerz, für Krankheit, für Trauma gibt es nicht. Nicht in diesem Gewahrsein von "davor".

Ja, das war wichtig. Ja, das war mein Wille. Ja, es war und ist richtig. Und gleichzeitig neigt sich dieser Erfahrungshorizont dem Ende entgegen.

Die letzten Tage kann ich so extrem hin und her switchen zwischen "Es ist nie geschehen" und "Ich identifiziere mich als Mensch mit der Materie und vergesse wieder wer ich bin". Die Auswirkungen im Körper, die Unterschiede im Gefühl zwischen diesen beiden Bewusstseinszuständen sind enorm. Ich kann einsteigen in die alten Geschichten. Ich kann aber auch direkt wieder aussteigen und in die übergeordnete Wahrnehmung gehen.

Was für ein Geschenk, diese Fühlproben machen zu können, diese Wahl treffen zu können, mich beim Wahrnehmen wahrnehmen zu können.

Alles in mir weiß, dass es nie geschehen ist. Jede Zelle erinnert sich an diese Wahrheit. Gefühlt ist dieses Erinnern der Grundstein für Spontanheilung aller Art. Gefühlt ist dieses Bewusstsein das Christusbewusstein, Kristallbewusstsein. Der Moment, der völligen Klarheit darüber, wer und was ich WIRKlich bin. In der heiligen Verbindung mit dem Göttlichen und gleichzeitig inkarniert.

Es ist nie geschehen.
Ausatmen.

Es ist nie geschehen.
Entspannung im ganzen System.

Es ist nie geschehen.
Ein Lächeln breitet sich in meinem Gesicht und im ganzen Körper aus.

Es ist nie geschehen.
Frieden auf allen Ebenen. Vergebung nicht mehr nötig.

Es ist nie geschehen.
Ich bin. Göttlicher Mensch. Individuum und eins mit allem.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 6. Oktober 2022

Wir wirken

Wir brauchen keine Worte.
Wir wirken.

Sehend, wissend, empfangend.
Erdenhüter, Liebende, Geliebte der Schöpfung. Weltenwandler, Zeitreisende, Bergeversetzende, Wunderwirkende.

Wir heben die Zeit auf, leiten die Geschicke im Sinne des All-Geistes, weben den Teppich. Nehmen neue Fäden auf, lassen alte fallen, greifen dann doch wieder danach, dann, wenn der Ruf erneut kommt.

Wir sind da. Präsent. Immer online. In steter, wortloser Kommunikation. Spürig. Fühlend. Oft schweigend.

Wir wirbeln, fließen, pulsen, wogen, heilen, fühlen, durchlichten den Schatten. Wägen ab, warten, muten zu, Tun und Sein im weisen Wechsel. Rhythmen, Zyklen, Phasen. Wir mitten drin. Unbemerkt von denen, die die Materie zum König gewählt haben. Unerkannt sind wir in ihrer Welt. Oft sogar verkannt.

Unerklärbar ist es tatsächlich für jene, denen Frequenz und Schwingung nichts sagen. Das, was wir da tun. Worte gibt es dafür keine. Gleichgesinnte brauchen auch keine. Wir erkennen uns. Ein Blick in die Seele genügt.

Wir wirken ohne Ruhm und Glanz und Gloria. Wir haben uns verschrieben, dem großen Ganzen, Dienende der Schöpfung. Der höchste Wert ist der Wille des Kosmos.

Ich liebe diesen Dienst so sehr, der "nichts weiter ist", als stetig meiner Intuition zu folgen, was immer das gerade bedeutet. Mich damit anzuerkennen, mich damit vor allem ernst zu nehmen, das Ausmaß dieses Wirkens ansatzweise zu begreifen, den Wert zu sehen, auch wenn es die meisten nicht einmal bemerken und glauben können, ist essentiell.

Von einem Gefährten, einem Geistgeschwister, erkannt zu werden allerdings, ist wie eine zweite Geburt. Endlich sind wir am Leben. Wir wurden gesehen. Es gibt uns also tatsächlich.

Deswegen hier an dieser Stelle für alle "Kollegen": Ich sehe euch von Herz zu Herz!
❤️〰️❤️

Danke für euren Dienst und den großartigen Job! Danke, dass ihr zur Stelle seid. 💎👌🏼💫🔮👑🪄❤️


Foto: Canva
Text: Christiane Zimmermann
Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 28. September 2022

Vollendung und Neubeginn

Hier mal wieder ein Update mit all den wundersamen Ereignissen der letzten Woche.

▪️Vom ersten Mal, morgens eine Unterkunft zu verlassen, ins Auto zu steigen und nicht zu wissen was kommt.
▪️Immer noch mehr leben aus dem Moment
▪️Über den großen Wert von Sparringspartnern, die einen immer wieder erinnern und zurück ins göttliche Gewahrsein helfen
▪️Wie es aussieht, wenn das Leben höchstpersönlich eine Veranstaltung plant
▪️Wie es nach dem abgebrochenen Live-Chat mit Stephan weiterging und wie wir insgesamt gerade miteinander sind
▪️Über meinen unerwarteten Besuch bei meinen Eltern und das große Geschenk mit einem Nein da sein zu dürfen und dennoch zu empfangen


 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 15. Juli 2022

Wir haben die Liebe über die Zeit gerettet

Mir ist nach Ankommen, Heimkommen, Familie, Nestwärme, Geborgenheit. Nach einem Ort, an dem ich bleiben kann, von dem ich aber auch immer wieder aufbrechen kann. Einem Ort, von dem ich nicht verjagt werden kann.

Da ist Sehnsucht nach Heimatschwingung, Menschen um mich zu haben, die meine Sprache sprechen, nach verstanden werden. Mir ist danach, willkommen zu sein. Von den Menschen um mich herum. Vom Platz selbst. Mir ist danach, willkommen zu heißen. Menschen, denen ich die Hand reichen möchte, die Orientierung suchen.

Alte Erinnerungen an längst Vergangenes... Gejagt, vertrieben, vernichtet. Es ist vorbei.

Es ist an der Zeit, sich wieder einzufinden. Die Lichtfamilie, die Geschwister im Geiste wieder zu vereinen. Wir dürfen uns jetzt halten und nähren, uns gegenseitig Heimat sein, ganz physisch.

Gleichzeitig gibt es viel zu tun. Es braucht uns jetzt in Gemeinschaft. Wir sind gerufen, zueinander. Die einzelnen Lichtpunkte dürfen zu einem Leuchtfeuer verschmelzen, sich zentrieren, neue Zentren des Lichts gründen.

Die Jünger dürfen wieder an einem Tisch sitzen und diesmal ganz bestimmt nicht zum letzten Abendmahl, sondern um das Überdauern der Liebe zu feiern. Die Tafelrunde darf wieder besetzt werden und diesmal ganz bestimmt nicht, um Kriege zu planen, sondern um den Frieden zu feiern.

Wir dürfen und müssen von der Liebe sprechen, von Gott wie er in seinem Ursprung ist. Die Erinnerung muss in die Welt, die Erinnerung an unsere Urnatur.

Zentrieren wir uns, um von dieser Mitte wieder auszuschwärmen. Nähren wir uns, um andere nähren zu können. Seien wir Liebe in Verkörperung, durchdrungen, durchwirkt, durchlichtet. Seien wir ein Monument des Friedens, ein Ausdruck von Gott, göttlicher Mensch, menschlicher Gott.

Die Zeit kehrt wieder. Wir sind gerufen, haben uns selbst berufen. Wir haben die Liebe über die Zeit gerettet, sie hindurchgetragen und im Stillen behütet, auf dass sie überlebt. Es ist gelungen. Nun darf sie sich wieder zeigen. Sie ist sicher. Wir sind sicher.

Werden wir sichtbar. Bekennen wir uns offen dazu. Wir sind gekommen, um zu bleiben. Jetzt ist unsere Zeit. Kehren wir zurück, nach Hause in den so vertrauten Kreis. Gehen wir von da in die Welt, die Liebe braucht.




Mittwoch, 13. Juli 2022

Die Liebe hört niemals auf

Für Wolfgang ❤ Du bist wundervoll!

✨✨✨

Die Liebe ist ewig. Die Liebe der Geschwister im Geiste. Eine Familie, in der Trennung nicht möglich ist. Eine Verbindung, die gar nicht enden kann. Getroffen für die Ewigkeit.

Ich sehe dich und liebe dich. Die Liebe hört nie auf. Es kommen immer nur neue Formen dazu. Andere. Liebe mit einer neuen Aufgabe.

Ich sehe dich und kenne dich, erkenne dich. Immer wieder. Du bist so vertraut. Wir kennen uns über die Zeit hinaus. Wir haben uns schon hunderte Mal gefunden und das getan, was wir tun wollten.

Und in diesem Leben? Jetzt?

Wir haben uns nicht getrennt. Unsere Wege verlaufen im Moment nur nicht parallel.

Ich hab dich nicht verlassen. Du hast mich nicht verlassen. Wir können uns gar nicht verlassen. Es ist gerade jeder nur wo anders, mit seinen ganz eigenen Erfahrungen beschäftigt, die wir uns gegenseitig jetzt nicht schenken können. Und doch ist da Liebe. Wird es immer sein.

Es ist nicht entscheidend, wo unsere Körper sind. Das ist der Liebe egal.

Es ist nicht entscheidend, ob unsere Körper verschmelzen wollen. Die Seelen sind sowieso verschmolzen.

Eine Verbindung, die von Gott gemacht ist, kann der Mensch nicht trennen.

"Ich habe dich zuvor geliebt.
Ich liebe dich heute.
Ich werde dich wieder lieben."

So steht es geschrieben und so ist es wahr für mich.

DANKE für alles, was war. DANKE für alles, was ist. DANKE für alles, was kommt.

Ich liebe dich auf die Art, wie ich nur dich lieben kann. ❤ Andere liebe ich anders. Jeden einzelnen anders. Und dich liebe ich so.

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Foto: Canva
Text: Maja Siebel
Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 15. Januar 2022

liebeslebendig

Noch nie in meinem Leben hab ich so tief geliebt und so viel gefühlt wie jetzt zur Zeit. Ich bin sprachlos, weil es irgendwie tatsächlich keine irdischen Worte für diese Empfindungen gibt. Zeitweise habe ich das Gefühl, dass ich platze vor Glück. Was für krasse körperliche Wallungen. Ich genieße es in vollen Zügen, bade darin, spüre ganz bewusst immer wieder in mich rein.

Niemals hätte ich gedacht, dass das in einem menschlichen Körper möglich ist, dass er dazu in der Lage ist, aber er ist es offensichtlich. Es ist, als hätte es kürzlich eine explosionsartige Expansion von mir gegeben, als hätte ich mich noch mehr ausgedehnt, noch mehr verschränkt und verbunden mit allem Sein. Da ist noch mehr Tiefe und Hingabe, Faszination und Staunen, Wissen und Vertrauen.

Ich scheine mich immer mehr aufzulösen und gleichzeitig immer noch mehr ich zu sein, noch mehr zu existieren. Das klingt paradox. Ist es wahrscheinlich auch. 😁😉 Anders kann ich es nicht beschreiben.

Seelenpläne und Aufträge, Verabredungen und der übergeordnete Sinn zeigen sich in einer Klarheit und Deutlichkeit, dass es keine Fragen mehr gibt. Das Feinstoffliche spricht eine so klare Sprache, als würde ich es schwarz auf weiß lesen. Unfassbar wundervoll.

Das alles hier erleben zu dürfen, ist einfach nur großartig. Was für eine Gnade hier zu sein. Was für eine Gnade zu erleben, wenn es meinen engsten Weggefährten genau so geht. Sich mit anderen diesen Erfahrungshorizont zu teilen, ist das Größte überhaupt. Ich "spinne" nicht. Ich bilde mir das nicht ein. Ich bin nicht alleine in meiner Welt. Wir sind so viele und es ist unbeschreiblich, das mit anderen tatsächlich erleben zu können.

Wenn du jemandem in die Augen schaust und weißt, dass er das gleiche weiß wie du, dass er sich der Verabredung bewusst ist, dass er sich geschaut hat, dass er das WIR geschaut hat, genau so wie du, all die Leben, all die "Versuche" und jetzt die Erfüllung, die Erlösung, die Wachheit, hier in einem Körper. DAS hat es für meine Begriffe noch nie gegeben! Es braucht überhaupt keine Worte mehr. Ihr grinst euch nur an und freut euch tierisch in einer Verbundenheit und Klarheit, die nicht von dieser Welt ist. Was für eine Erfahrung! Was für ein Geschenk!

Wie viele Inkarnationen haben wir genau das vorbereitet? Wie lange haben wir auf diesen Moment zugearbeitet? Ich komme aus dem Staunen und Genießen nicht heraus. 1000 Jahre hab ich "gewartet" (wenn's reicht😉).

Ich kann es nicht anders in Worte fassen als mit: Ich liebe. Ich liebe. Ich liebe und ich werde niemals wieder damit aufhören. 🙏🏼🥰🥰🥰🥰🎉🎉🎉🎉🎉 Naja und feiern tu ich auch. Und wie!!! 😍🤩😉🎉🎉🎉🎉🎉😎🍾


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 29. Juni 2021

Eine herzradikale Gruppe

Ihr Lieben, ganz wundersame Dinge geschehen. Plötzlich gibt es da tatsächlich eine Gruppe - eine herzradikale Gruppe. 😉

Seit ein paar Tagen habe ich die Kommentarfunktion in meinem Telegram-Kanal freigeschaltet. Bislang konnte man dort keine Kommentare hinterlasse. Zu diesem Zweck "musste" eine Gruppe gegründet werden, weil in dieser dann die Kommentare gesondert angezeigt werden und nicht wie hier bei Facebook direkt unter dem Beitrag zu sehen sind.

Es war mal wieder ein Versuch, denn ich hatte schon einmal den Kanal für Kommentare freigegeben und dann wurde mir das ganz schnell zu viel und ich habs wieder ausgemacht. 🙈😂

Nun ist es ja aber tatsächlich so, dass ich von euren Gedanken, Ergänzungen und teilweise auch Fragen auf Facebook so sehr inspiriert werde, dass ich quasi rund um die Uhr schreiben könnte. Das ist unfassbar wertvoll für mich. Das nächste ist, dass auf diesem Weg so krass nährendes Feedback kommt, dass ich ganz oft dahin schmelze und mega berührt bin. Letztlich kann ich nur wissen wie ich wirke, wenn es mir gesagt wird.

Und dann kommt da noch ein dritter Aspekt dazu. Dieser Gruppe, die da eigentlich "nur" gegründet wurde, damit Kommentare zu meinen Beiträgen geschrieben werden können, kann man auch beitreten und dann ganz unabhängig von meinen Texten selbst etwas schreiben. Da ist quasi Austausch für alle möglich. In einem kleinen, kuscheligen, geschützten Rahmen.

Ich war ja wirklich erst wieder skeptisch. Wie oft habe ich schon Gruppen gegründet, weil mir all das bewusst ist, wie wertvoll das für alle ist, wie wichtig Austausch ist, wie nährend das für mich ist und dann hat mich immer wieder der Fluchtinstinkt gepackt und ich hab die Gruppen verkümmern lassen oder gleich wieder gelöscht.

Dem Ganzen bin ich kürzlich auch auf die Schliche gekommen. Da war diese alte Wunde in mir. Ich sehe immer alle, erkenne die Essenz, sehe den Kern, lese in den Menschen wie in offenen Büchern und "muss" alle bekümmern und betütteln und mich sieht keiner. Niemand erkennt meine Essenz. Ich muss liefern und gehe selbst leer aus. Eine Wunde der Kindheit. Genauso ist es gefühlt damals für mich gelaufen. Ich hab kürzlich noch drüber geschrieben. Niemand war in der Lage mich WIRKLICH zu sehen, weil sich da niemand selbst gesehen hat.

Naja und was soll ich sagen? Nun gibt es diese Austausch-Gruppe schon ein paar Tage mit derzeit 40 wundervollen, warmen Menschen und es fühlt sich an wie ein Zuhause, wie ein Nest. Da ist so viel Liebe, so viel Eigenverantwortung, so viel Wohlwollen, so viel Mut, so viel Größe, so viel Wachheit und so viel Wertschätzung. Und - Überraschung - ich werde natürlich gesehen und erkannt. Da is nix mit betütteln müssen. Das sind erwachsene, wache Menschen in Eigenverantwortung, die in der Lage sind, zu sehen, weil sie sich selbst bis in den letzten Winkel ihrer Seele geschaut haben oder zumindest gewillt sind, das zu tun. Komme, was wolle.

Ich habe das Gefühl, dass hier in dieser unsichtbaren Community, die sich so auf meinem Blog tummelt, der Wunsch eventuell auch da ist, einen Ort zu haben, an dem man sein kann, ganz man selbst und sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. Den gibt es jetzt. Zwar nicht auf Facebook und auch nicht hier auf dem Blog, aber immerhin gibt es ihn - bei Telegram. 😉

Ich kann nicht versprechen, dass ich auf alles antworte, dass ich immer "mitrede", aber ganz bestimmt lese ich mit und bade in eurer Liebe, in diesem mega Feld, das so herrlich leicht und kraftvoll schwingt.
Wenn also jemand von euch auch in dieses Zuhause möchte, dann fühlt euch eingeladen, dem unten stehenden Link zu folgen.

Ich glaube dieses Mal wird die Gruppe nicht nur überleben, sondern vor allem auch wirklich belebt sein. Wir werden sehen, wo die Entwicklung hingeht. 😉

Zur Gruppe #herzradikal im Austausch:
https://t.me/joinchat/nzEj7RpwxURhZWQy


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 18. Juni 2021

Mitgefühl macht Heilung erst möglich

Mitgefühl ist für mich einer DER Schlüssel für wahre Heilung. Echtes Mitgefühl ist für mich, wahrhaft gesehen zu werden in meinem jeweiligen Zustand. Andere sehen können in ihrem Zustand.

Dass ich mich selbst sehe, ermöglicht mir überhaupt erst, andere zu sehen. Mitgefühl für andere setzt voraus, dass ich mich selbst fühle und wahrnehme, dass ich meinen Schmerz kenne, dass ich Verständnis für mich selbst und meine Wunden habe.

Fühle und sehe ich mich selbst nicht, kann ich anderen nur vor den Kopf schauen, wie man so schön sagt. Ich kann sie anschauen, aber wirklich sehen - mit dem Herzen sehen - kann ich sie nicht.

Das größte Geschenk, dass du anderen also machen kannst, ist dich selbst zu sehen. Ganz. Mit allem. Mit jeder Facette. Mit jedem Gefühl. Mit jedem Bedürfnis. Dann siehst du andere ganz von alleine. Es geht gar nicht anders.

Ich glaube echte Heilung braucht beides. Es braucht, dass ICH MICH komplett sehe und ernst nehme und es braucht nach meinem Dafürhalten ebenfalls die Erfahrung, dass ICH von mindestens einem Menschen komplett GESEHEN WERDE. Von einem, der sich ebenfalls geschaut hat und wirklich "sehen" kann.

Wie viele Menschen können das tatsächlich? Es gibt für meine Begriffe eine große Anzahl von Therapeuten, Coaches und "Heiler", die sich noch nie bis in die Tiefe selbst begegnet sind. Die nicht den Mut hatten oder es gar nicht für nötig halten, ihren größten Dämonen und Schatten zu begegnen, dem heftigsten Schmerz, der fiesesten Wunde. Sie sind beschäftigt damit Methoden und Therapien anzuwenden, das Symptom zu bearbeiten in der Hoffnung, den anderen reparieren zu können, retten zu können, etwas "machen" zu können, in der Hoffnung, durch genug Distanz zum Patienten, ihren Schmerz nicht im anderen zu entdecken.

Das ist kein Vorwurf. Es ist wie es ist. Helfer dieser Art können mich nur nicht wirklich sehen. Wie sollte das gehen? Wie sollten sie Mitgefühl mit mir haben, wenn sie keine eigene Idee davon haben, wie ich gerade fühle, wie ich mich als Kind gefühlt habe in bestimmten Situationen? Wie sollten sie mich in meinen Gefühlen und Zuständen begleiten und einfach da sein, wenn sie das für sich selbst nicht können, nie gemacht haben? Sie könnten mich stundenlang anschauen und würden mich doch nicht sehen. Da wäre keiner DA.

Mir ist es heute nochmal so viel mehr bewusst geworden, was ich tatsächlich zu geben habe und wie unfassbar groß und kostbar dieses Geschenk ist.

Ich bin so unfassbar dankbar für jeden Einzelnen, der wirklich und wahrhaftig in der Lage ist, sich und andere zu sehen! Was für Perlen! Was für Schätze! Und ich weiß, dass ganz viele dieser Schätze hier mitlesen. DANKE! Danke, dass es dich gibt! Danke, dass du dich siehst!!! Danke, dass du Mitgefühl mit dir hast! Danke, dass du Mitgefühl mit mir hast. 🙏💝💎

Mitgefühl ist eins unserer höchsten Güter. Mitgefühl macht den Raum auf, in dem Heilung erst möglich wird. Sehend begleiten in der Emotion. Ich mich. Du dich. Wir uns gegenseitig. So einfach...


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 28. Mai 2021

Zuverlässigkeit?

Hierbei komme ich immer wieder raus. Ich kann nichts versprechen, außer meinem Herzen treu zu bleiben, meine Wahrheit zu sprechen, wahrhaftig zu sein, aufrichtig und komplett in meiner Verantwortung. Ich verlasse mich nicht mehr für andere.

Für meine Begriffe das schönste "Versprechen", das man geben kann. So sieht für mich Zuverlässigkeit aus.

Du kannst dich darauf verlassen, dass ich mich nicht für dich verlasse. Du kannst dich darauf verlassen, dass ich dir niemals die Schuld an etwas geben werde. Du bist vielleicht Auslöser oder Akteur, aber niemals schuld. Für alles, was in meinem Leben passiert, bin komplett ich verantwortlich.

Niemand kann mein Leben auf eine Weise beeinflussen, die meine Seele nicht gewählt hat. Das ist meine Wahrheit. Damit brauche ich keine Sicherheit von außen, keine Garantie, keine Versprechen, keine Gewährleistung.

Damit bin ich frei und jeder andere auch.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche