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Donnerstag, 17. September 2020

Neumond-Reinigungs-Gedanken

Neuer Erfahrungshorizont KRISTALLBEWUSSTSEIN
 

Heute ist Reinigung angesagt. Die absurdesten Uralt-Themen haben heute nochmal "Hallo" gesagt. Sie kamen vorbei zum Abschied nehmen, wollten eben nochmal gesehen werden, wahrgenommen, geknuddelt und geknutscht und gedrückt werden, damit sie weiterziehen können. Es sind alte Bekannte, Schöpfungen aus vergangenen Tagen, die bei weitem nicht mehr ausdrücken, wer ich wirklich bin.

Was heute präsent war und verabschiedet/erlöst werden will:

🔸Das unterschwellige Gefühl, etwas falsch zu machen, ohne dass ich wüsste, was das genau sein könnte. Dieser pauschal eingezogene Kopf, der auf den Nackenschlag wartet. Das Gefühl, dass plötzlich und wie aus dem Nichts eine höhere Macht "schimpft", mich zurechtweist und bestraft, mich in meine Schranken weist, auf den Boden der Tatsachen zurückholt, mir den Spaß verdirbt, mir wieder die Freude und die Leichtigkeit nimmt.

Damit verbundene Glaubenssätze:
"Wenn es mir zu gut geht, kommt von irgendwoher ein Dämpfer."
"Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis."
"Es darf nicht zu leicht sein."

🔸Das Gefühl, betrogen zu haben, ohne genau zu wissen, auf welche Art und was das sein könnte. Gefühlt habe ich aber auf jeden Fall betrogen und es wird auffliegen und ich werde bestraft dafür.

🔸Mangelgefühle jeglicher Art

🔸Ohnmacht

🔸Das Gefühl nicht gesehen zu werden, nicht verstanden zu werden, nicht zu anderen durchzudringen, nicht die richtigen Worte zu finden, ignoriert zu werden.



Was ich stattdessen wähle, was zum Ausdruck bringt, wer ich wirklich bin, was meine tiefste innere Wahrheit ist:

✨Das Leben (System) dient mir und meinem Wirken.

✨Leichtigkeit und Leicht-sinn

✨unfassbare Fülle, ErFüllung

✨Überfluss - "Gold-Standard" - Gold als Qualität, als Standard, Reichtum auf allen Ebenen

✨mich im tiefsten Urvertrauen ins Leben fallen lassen, versorgen lassen, tragen lassen

✨EMPFANGEN - bedingungsloses Bekommen

✨freudiges, freies Sein und Tun

✨im Leben/vom Leben willkommen sein

✨mich entfalten (dürfen/können)

✨vollumfänglich, ganzheitlich Ich-sein (dürfen/können)

✨Wachstum, freie Entfaltung

✨magisches Gestalten

✨freier Schöpfer sein

✨volles, immer währendes Schöpferbewusstsein

✨universell/groß denken

✨in Wundern denken

✨zelluläre Grundreinigung, zelluläres Update bis in die DNA, auf allen Ebenen, vor allem im Grobstofflichen

✨Komplett-Reset - zurück zum Urzustand, zur Urqualität

✨Installation kristalliner Zellstruktur, kristallines Bewusstsein, Kristallbewusstsein


Die Zeit ist reif, reif für neue Erfahrungshorizonte. Es vibriert in allen Zellen, drängt sich förmlich auf. Das Alte wurde nochmal bewusst, gefühlt, anerkannt, liebend angesehen. Mehr braucht es bei mir nicht. Danach kommen direkt die neuen Impulse, das, was stattdessen stimmig ist, meine gefühlte Wahrheit, das, was ich wirklich bin.

Die Dinge kommen ins Bewusstsein, ich schaue sie an, bedanke mich für die wertvolle Erfahrung und wähle neu. So geht für mich Heilung. Manches löst sich direkt, anderes kommt in Spiralen für eine gewisse Zeit wieder. Ich schaue jedes Mal von einer noch höheren Warte drauf, bemerke, wie ich mich seit "dem letzten Mal" schon verändert habe, bestaune meine Entwicklung. Der Tag, an dem ich zum letzten Mal drauf geschaut habe, kommt immer. Heute ist gefühlt wieder so ein Abschiedstag. ;)

Die Schatten der Vergangenheit müssen nicht fortwährend mit in die Zukunft genommen werden. Nur weil etwas lange Zeit so war, sich vielleicht auch wiederholt hat, muss es sich nicht zwangsläufig so fortsetzen. Die Dinge entwickeln sich nicht linear. Die Dinge existieren multidimensional. Wir sind evolutionär, gehen nach "vorne", nach "oben", in die Weite, in die Entwicklung und können von einer Sekunde auf die andere ganz anders sein. Wir brauchen die Vergangenheit nicht immer wieder in unsere Gegenwart und Zukunft übertragen. Genau JETZT bin ich neu! Jetzt ist Kristallbewusstsein dran. Ohne erklären zu können, was das genau bedeutet, ist es fühlbar. Lass es wirken - einfach wirken.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 23. Februar 2020

Ich hab die Vernunft so satt

Das ist mir heute so extrem bewusst geworden und mit heftigem Weinen aus dem System geflogen. Ich bin so satt von der Vernunft, dass ich gar nichts mehr essen kann.

Da ist ordentlich Erlösung im Feld, im Kollektiv unterwegs. Es geht nicht mehr ums Funktionieren. Es geht darum, die Dinge zusammenbrechen zu lassen, uns zusammenbrechen zu lassen. Es geht darum, endlich wieder zu genießen, zügellos, unverschämt, sinnlich sein, mit allen Sinnen die Fülle und das Leben zu feiern.

Ich lade euch ein zu meinem neuen Podcast: https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Ich-hab-die-Vernunft-so-satt-eb10db


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 26. Januar 2020

Du bist nicht krank

Es fühlt sich an wie ein inneres Zusammenbrechen. In mir und im Kollektiv. Ein endgültiges Aufgeben im Sinne von Hingeben. Eine große Loslasswelle.

Ich tue es gefühlt nachträglich. Eine rückwirkende Heilung. Ich erlaube dem Kind, der Jugendlichen, der jungen Erwachsenen, die ich mal war, rückwirkend, loszulassen. Ich erlaube all diesen Ichs, nicht leisten zu müssen. Ich spreche sie frei. Alle. In jeder Lebenssituation, die sich so verdammt schwer und falsch angefühlt hat.

Viele sind gerade real, jetzt, in Echtzeit in solch schwermachenden, erdrückenden Umständen. Das Alte aufrecht erhalten zu wollen, das alte Lebenskonzept, das von Leistung und Tun geprägt ist, ist so anstrengend geworden. Unzählige haben keine Kraft mehr. Aufgeben ist das einzige, was noch bleibt. Zusammenbrechen. Sich der Schwäche ergeben.

Immer wieder höre ich, dass sich Menschen nach einem hundertjährigen Schlaf sehnen. Nichts mehr hören, nichts mehr sehen und schon gar nichts mehr tun. Das alles ist so verständlich. Haben so viele über Jahrzehnte gegen ihre Natur gelebt, gegen die innere Wahrheit, sind wieder und wieder über die eigenen Grenzen hinweg gegangen.

Sowas kann nicht ewig aufrecht erhalten werden. Schon gar nicht in dieser krassen Zeit des Wandels. Genau dieses Leistungsmodell läuft jetzt aus. Dass wir nicht wissen, wie es stattdessen gehen soll, trägt nicht unbedingt zur Entspannung bei. Es bleibt ein großer Sprung ins Nichtwissen.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, weint! Weint die bisher ungeweinten Tränen. Brecht zusammen, innerlich wie äußerlich. Gebt euch der lange verdrängten Schwäche hin. Lasst die Wellen über euch zusammenschlagen. Lasst all die verdrängten, ungeliebten Gefühle zu. Die Ohnmacht, die Angst, die Wertlosigkeit, jede Form von Unsicherheit, Wut, Trauer, Schuld, Scham, Kleinheit.

Die Welt dreht sich weiter. Die Sonne geht wieder auf. Du atmest weiter. Man stirbt weder an einer Insolvenz, noch an Arbeitslosigkeit, noch daran, dass man sich mit Burnout oder Depressionen outet. Es ist keine Schande nicht mehr zu können, nicht mehr funktionieren zu wollen.

Mit euch ist nichts verkehrt. Ihr seid nicht krank. Weder wirklich körperlich noch psychisch. Euer System reagiert lediglich total gesund auf ein bisher völlig verdrehtes Leben.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Du bist das Licht der Welt - Gedanken zur Zeitqualität

Mhmmm.... 🥰🥰🥰 Wunderbar warm, was da gerade durch mich gesprochen werden wollte. Ich habe die aktuelle Zeitqualität aufgegriffen und eine neue Podcast-Folge aufgenommen:


Was für eine heilige, magische, wunder-volle Zeit. Einmalig, epochal, unfassbar großartig. So viele haben dazu beigetragen, dass das jetzt alles möglich ist. DANKE für dein Licht! DANKE für dein Wirken! Die Welle rollt. Unaufhaltsam! 
 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
 

Freitag, 25. Oktober 2019

Auch die heftigsten Gefühle wollen einfach nur gefühlt werden

Es geht ordentlich zur Sache, würde ich sagen. Es rumst und knallt, rumpelt, rüttelt, schüttelt.

Heute Nacht hab ich so heftig geträumt, dass ich wach wurde und von Angst übermannt war. Sie war so krass und alles einnehmend. Angst vor Ohnmacht, Angst vor Manipulation, Angst vor bösen Mächten aus der geistigen Welt, die mich negativ beeinflussen könnten. Alles Sachen, die in meinem Weltbild überhaupt keine Rolle spielen. Alles Sachen, die ich für mich eigentlich geklärt habe und dennoch war da diese massive Angst, die sich phasenweise so angefühlt hat, als würde ich gleich den Verstand verlieren.

Ich habe gemacht, was ich immer mache. Ich habe mich weit gemacht, hab mich komplett entspannt und einfach dieses Gefühl gefühlt. Ja, ich hätte in das Drama einsteigen können, in die heftigen Vorstellungen, in alle möglichen Horrorszenarien. Mir ist aber völlig klar, dass es darum überhaupt nicht geht. Es geht eigentlich nie darum, welcher Umstand, welche Geschichte das Gefühl auslöst. Es geht um das Gefühl an sich.

Also habe ich mich weit gemacht, die Angst eingeladen, wie schon so oft. Ich hab mich davon verschlucken lassen, hab ihr freien Lauf gelassen und sie fließen lassen. Unter ihr war die ganze Zeit die tiefe Liebe und die Anbindung an Mutter Erde zu spüren, meine Anbindung an das Göttliche. Ich bin getragen, immer. Auch wenn solche krassen Sachen in mir stattfinden. Mir kann überhaupt nichts passieren. Diese Gefühle wollen einfach nur da sein dürfen, endlich in Fluss kommen und damit unser System verlassen.

Viele erzählen mir in den letzten Tagen auch von körperlichen Schmerzen, die im Moment auftreten und die sich so anfühlen, wie wenn da einfach etwas geht, auf diese Art auch einfach das System verlässt.

Ja, das fühlt sich stimmig an für diese Zeitqualität. Es fühlt sich nach kollektiven Presswehen an, etwas Großes löst sich, kommt zur Welt, wird freigesetzt.

Vermutlich war die letzte Nacht für viele ziemlich heftig, was die Gefühle angeht. Zumindest hat es sich für mich so dargestellt. Es scheint, als ob gerade die absoluten Urängste hochkommen, die Gefühle, die wir am meisten vermeiden wollten, am längsten umgangen haben, am tiefsten vergraben haben.

Aus meiner Sicht ist es nur wichtig, sie endlich wirklich zuzulassen und damit den Stau in uns zu lösen. Die Kräfte, die in verdrängten Gefühlen gebunden sind, stehen uns nach dem Durchfühlen und Freisetzen als reine Schöpferkraft auf positivste Art wieder zur Verfügung. Wir setzen quasi gebundenes Kapital frei.

Und das ist es, was gerade im Kollektiv so massiv stattfindet. Wir befreien unsere Urkraft. Wir entfesseln uns selbst, indem wir endlich alles freilassen und zulassen, was so lange in uns festgehalten war, angestaut, blockiert. Wir bringen uns selbst zur Welt und liegen gerade in den Wehen.

Tun wir uns, unseren Gefühlen und unserer Schöpferkraft einen Gefallen und fühlen einfach, was gefühlt werden will. So heftig es sein mag, so befreiend ist es. Es lohnt sich. Zumindest ist das meine Erfahrung. ;) 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 22. Oktober 2019

Reine Schöpfung erfordert reines Bewusstsein

Wenn wir rein erschaffen wollen, dann dürfen wir unser System immer mehr rein-igen.

Mit reinem Erschaffen meine ich, dass wir tatsächlich wählen, was jetzt dran und richtig ist, was unserem Herzen entspricht, was wahr für uns ist und das dann auch über kurz oder lang in unser Leben kommt, ohne dass wir "böse" Überraschungen erleben, die aus dem Unterbewusstsein resultieren, aus verdrängten Gefühlen, aus hinderlichen Überzeugungen, aus abgelehnten Anteilen.

Auf meinem Weg zurück zu mir (so heißt übrigens auch mein Buch 😉) habe ich bemerkt, dass mindestens einer von diesen drei Faktoren wirkte, wenn plötzlich Drama angesagt war, ich gelitten habe und irgendwas in mein Leben kam, was erstmal offensichtlich so gar nicht meiner Wahl entsprach. Es war eigentlich fast immer so, dass scheinbar erstmal das Gegenteil geschah. Verdrängte Gefühle, die endliche angenommen werden wollten. Hinderliche Überzeugungen, die sich verwirklichten. Abgelehnte Anteile, die integriert werden wollten.

Im Laufe der Zeit habe ich verstanden, dass sich damit lediglich die Dinge zeigten, die im Untergrund noch dagegen wirkten, die verhinderten, dass meine Wahl tatsächlich zu mir kommen konnte.

Geld konnte nicht kommen, weil ich den Mangel nicht fühlen wollte. Als ich den Mangel angenommen und integriert hatte, wurde es mit dem Geld besser. Noch besser wurde es mit dem Geld, als mir aufgefallen war, dass ich den Glaubenssatz hatte "Ich tue nicht genug. Ich tue nicht das Richtige." Ich lernte den Wert in dem zu erkennen, was ich tat und war wieder ein bisschen mehr in der Fülle.

Ich wählte die Freiheit und mir wurde gezeigt, dass ich Angst vor ihr hatte, dass ich eigentlich tief in mir drin nach Sicherheit strebte und nicht nach Freiheit. Ich nahm die Unsicherheit an und war der Freiheit damit einen Schritt näher.

Ich wählte, meiner Seele zu folgen und mir wurde gezeigt, wo ich mich noch vom Verstand regieren ließ, wo ich mich selbst noch verurteilte und als faul abstempelte, wenn ich meditierte, um die Stimme meiner Seele überhaupt zu hören. Faul sein - ein abgelehnter Anteil, den ich wieder annehmen durfte.

So ging es Stückchen für Stückchen weiter, immer mehr raus aus den alten Begrenzungen.

Meine Wahrheit ist, dass irgendwann nur noch unsere reine Essenz übrig bleibt, reines Bewusstsein. Irgendwann ist ausgemistet, was uns daran hindert, dass wir uns selbst komplett zum Ausdruck bringen können. Irgendwann sind wir wirklich frei und können rein erschaffen und wählen und das in unser Leben bringen, was unserem Ruf entspricht, das wofür wir wirklich hergekommen sind, unsere Urqualität leben, so wie wir eigentlich gedacht sind.

Dann sind wir im Einklang mit Körper, Geist und Seele. Dann ist es leicht. Dann braucht es kein Drama mehr, dann kreieren wir nicht "ausversehen Mist". Wir erschaffen nicht mehr aus dem Mangel heraus, aus der Angst, aus der Vermeidung, aus dem "verdreckten" Unterbewusstsein, sondern aus tiefer, universeller Liebe, mit unserem wundervollen göttlichen Bewusstsein, mit einem gereinigten Unterbewusstsein.

Ich treffe wieder und wieder die Wahl für diese reine universelle Liebe, für dieses reine Bewusstsein, für die Freiheit, für das radikale Echt-Sein und nur noch Ich-Sein. Ich entscheide mich immer wieder dafür, dass alles geht, was ich nicht bin, was nicht dieser höchsten Liebe entspricht. Ich entscheide mich immer wieder für mich, meine Wahrheit und reine Schöpferkraft.

Was wir wählen, ist entscheidend. Was sich nach der Wahl zeigt, ein Hinweis darauf, ob da vielleicht noch etwas im Untergrund schlummert, was jetzt erlöst werden möchte.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 20. Oktober 2019

Du bist der Experte für dein Leben

Ihr Wunderbaren!! Ich bin absolut sprachlos! Niemals hätte ich ahnen können, was mein Post von heute zur aktuellen Zeitqualität und zur Löschung des Schmerzkörpers auslöst.

Ich danke euch so sehr für eure Liebe und Begeisterung, für eure Dankbarkeit und Wertschätzung! Für diese Welle der Freude und Entschlossenheit.

Wo jeder einzelne tatsächlich steht und was die aktuellen körperlichen Symptome zu bedeuten haben, kann ich nicht sagen. Vielleicht ist es dieses letzte Aufflackern und Reinigen, von dem ich spreche. Vielleicht steht derjenige aber auch ganz woanders auf seinem Weg und es gilt noch, das Geschenk in der Situation zu finden. Vielleicht gilt es noch, in die Eigenverantwortung zu kommen, bevor Heilung eintreten kann. Wo jeder steht, kann er nur selbst wissen.

Deine innere Weisheit wird dir sagen, was für dich stimmt, ob meine Worte für dich wahr sind. Was für dich dran ist, was richtig ist, was deine Wahrheit ist. Rede mit deinem Körper, mit deinem Herz und du wirst Antworten bekommen.

Verlasse dich nie darauf, was andere sagen oder fühlen. Glaube mir nichts, aber auch wirklich gar nichts, einfach so. Prüfe alles mit deinem Herzen. Verlasse dich ausschließlich auf deine innere Stimme, auf deine eigene Wahrheit. Ich bitte dich darum. Du bist der Experte für dein Leben. Niemand sonst. Und ich schon gar nicht.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Unsere Schmerzkörper werden gelöscht

Im Moment passiert etwas ganz Großartiges, etwas Heiliges. Eine riesige Heilungswelle rollt über uns hinweg. Unsere Schmerzkörper werden gelöscht, unsere Schmerzerinnerungen aus dem System entfernt. Ein Reset von ganz großem Ausmaß.

Jegliche Erinnerung an schmerzvolle Erfahrungen, ob physisch oder psychisch, die aus dem feinstofflichen Körper gelöscht wurde, muss sich nicht ständig wieder reproduzieren und wiederholen. Die Dauerschleifen hören auf. Es ist ein für alle mal erledigt.

Als ich mich gestern zum Meditieren hinsetzte, weil ich merkte, dass etwas fließen will, kam die Bestätigung für genau dieses Gefühl aus der geistigen Welt. In einem Rutsch kann jetzt so viel gehen. Die Drachenwelt forderte mich auf, mich ins Feuer zu stellen und alles wegbrennen zu lassen, was nun wirklich überholt ist. Unsere Körper werden gereinigt und transformiert.

So viele Jahre haben wir "drauf hingearbeitet", haben an unserer Überzeugung von Selbstheilung festgehalten, haben oft gezweifelt und dann trotzdem weitergemacht, weil alles andere falsch gewesen wäre. Jetzt geschieht im Kollektiv das, was wir alle zusammen kreiert haben: Heilung im großen Stil.

Gemeinsam haben wir dieses Feld erzeugt, haben die Schwingung erhöht, haben uns geläutert und geklärt, sind in unsere Eigenverantwortung. Unser tiefer Glaube und unsere Entschlossenheit haben das hier möglich gemacht.

Da lag ich also umgeben von Drachen, die ihr Feuer auf mich richteten und in mir alles wegbrannten, was ich nicht mehr bin, was ich nie war, Erinnerungen an Schmerz aus den Zellen gelöscht. Einzig die Uressenz, die Urqualität bleibt übrig. Was für eine Wohltat. Was für eine Befreiung.

Es kamen Bilder davon, dass es jetzt wichtig ist, wirklich in den Rückzug zu gehen, in die Winterruhe. Unsere Körper werden komplett umgebaut. Was im Geiste über so viele Jahre bereits geheilt ist, kann jetzt nochmal mehr in den Körper Einzug halten. Wir bringen unsere Heilung in die Materie. Wie eine Raupe sich verpuppt und in diesem Kokon eine totale Verwandlung stattfindet, ohne dass von außen auch nur irgendwie Einfluss genommen wird, so findet diese Verwandlung bei uns in den nächsten Wochen statt. Alles dafür ist bereits in uns angelegt als Information. Wie in einem Samenkorn jegliche Information über die Pflanze, über Wachstum und Zellteilung angelegt ist, so ist auch in uns alles vorhanden, was gebraucht wird. Es gibt nichts mehr zu tun, als sich dem hinzugeben und geschehen zu lassen.

Mein Gefühl sagt mir, dass ab Januar/Februar 2020 unzählige, absolut neu strukturierte Menschen auf der Bildfläche erscheinen. WIR! Jeder einzelne, den diese Worte tief berühren, der ein ganz großes JA in sich spürt, bei dem, was hier zu lesen ist.

Vielleicht magst du dich nochmal ganz bewusst dafür entscheiden. Vielleicht magst du noch einmal aus tiefstem Herzen, die Wahl der Befreiung treffen. Die Wahl, dass dieser Loslass-, Umwandlungs-, Heilungs-, Transformationsprozess jetzt wirklich stattfinden soll.

"Ich entscheide mich dafür, alles aus meinem System zu entlassen, was mir nicht mehr dienlich ist. Jegliche Erinnerung an Schmerz und alles, was Schmerz erzeugt hat, ob psychisch oder physisch, geht jetzt. Mein Körper mit all seinen feinstofflichen Körpern wird gereinigt, befreit und geheilt. Mein Schmerzkörper mit all seinen Erinnerungen wird gelöscht. Er löst sich im Feuer der Transformation. Dieser Prozess findet auf allen Ebenen, in allen Dimensionen, durch alle Zeiten, vorwärts, rückwärts, allumfassend statt. Ich fordere jegliche Hilfe und Unterstützung aus der geistigen Welt an, die immer zur Verfügung steht. Ich gebe mich diesem Prozess total hin und lasse geschehen, was jetzt geschehen will. Meine Seele, meine innere Führung, wird mich sicher leiten. Alles passiert zu meinem höchsten Wohl und zum höchsten Wohle aller. Ich wähle das vollumfängliche Heilsein."

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Vertrau dem Prozess

Manchmal würde ich ja schon gerne wissen, wo ich so bin auf meinem Weg. Einfach mal die Vogelperspektive einnehmen und sehen wie nah ich an meinen jeweiligen Visionen so dran bin, wie lange es noch dauert, bis sich mein Gefühl bewahrheitet.

Mein Gefühl sagt mir ganz genau wo ich stehe, wie es meinem Körper geht, was gerade dran ist. Gefühlt weiß ich meinen Standort. Doch es gibt keine Beweise.

Wenn ich meine Leber spüre, weil sie drückt und ich frage sie, was los ist, dann kommt die Antwort "Reinigung". Das ist die ganz klare Ansage und ich weiß, dass das stimmt. Ich bekomme eigentlich immer diese klaren Ansagen. Da ist echt eine richtig stabile Standleitung nach oben, zu meinem Körper, eigentlich zu allem und jedem, ob grobstofflich oder feinstofflich - ganz egal. Die göttliche Anbindung ist da, aber sowas von.

Und gleichzeitig kommt da manchmal mein Verstand daher, zieht die Augenbrauen hoch und fragt: "Echt jetzt?" Er hätte gerne mehr Fakten, die ich ihm nicht liefern kann. Und die Fakten, die ich schon geschaffen habe, zählen irgendwie in solchen Momenten nicht. Es könnte alles nur eine Seifenblase sein.

Gestern war ein Tag, an dem ich mich hab verunsichern lassen. Ich hab mich klein gefühlt, wie wenn ich nichts auf die Kette kriegen würde, hab alles angezweifelt.

Ist es wahr, dass da irgenwann Geld in Hülle und Fülle da ist? Ist es wahr, dass dieses "der Freude folgen" unweigerlich zu materiellem Erfolg führt? Ist es wahr, dass mein Körper irgendwann komplett gesund ist? Oder sind die seltsamen Symptome, die immer mal wieder da sind, eher ein Zeichen dafür, dass er alles andere als gesund ist? Ist diese extreme Müdigkeit wirklich noch normal? Ist es wahr, dass ich in jedem Moment das Richtige tue? Zeigt sich wirklich im Außen irgendwann das, was im Innen so herrlich gereift ist? Oder rede ich mir das alles nur schön?

Das ist so krass und gleichzeitig so lächerlich. Diese Fragen sind so überflüssig, weil ich um die Wahrheit weiß. Ich fühle sie. Es ist alles richtig. Ich bin richtig.

Die Kleinheit und die Verunsicherung durften gestern einfach da sein und auch heute sind sie noch latent vorhanden. Es ist okay. Sie dürfen mit mir auf dem Sofa sitzen und auch einen Keks haben. Ich hab geweint. Sie haben geweint und waren einfach nur froh, dass ich sie nicht weggeschickt habe.

Ich vertraue diesem Prozess. Ich vertraue meiner Intuition. Mir fällt nämlich nichts Besseres ein. Nichts würde ich an meinem Leben verändern wollen. Auch wenn der Verstand noch so sehr kritische Fragen stellt, die Antwort bleibt die gleiche: Ich mache genau so weiter. Umkehren ist keine Option. War es nie. Etwas anders machen auch nicht. Alles ist genau richtig.

Wie viele Wunder hab ich schon als Beweis? Unzählige!!! Wie viele braucht es wohl noch, dass der Zweifler es auch mal glaubt? Ich schätze der Zweifler bleibt einfach der Zweifler. Seine Aufgabe ist es, dass wir uns immer wieder in Frage stellen und uns dann für uns selbst entscheiden. Wieder und wieder und wieder. Er tickt uns immer mal wieder an und checkt, wie sicher wir uns sind, oder ob er uns nochmal ins Bockshorn jagen kann. Er stärkt uns. Er macht uns windfest und wasserdicht. Er macht uns standfest und hilft uns, immer besser im Gleichgewicht zu bleiben. Gut, dass es ihn gibt. ♥ Er kriegt auch einen Keks. ;)

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 25. September 2019

Gefahr gibt es nicht

Es ist unfassbar, was mir die letzten Tage im Nachgang noch aus dem System fliegt. Nach der wundersamen Begegnung mit meiner Mama ist nochmal extrem Reinigung angesagt. So viele alte Emotionen lösen sich, der Körper mistet aus, die Leber wird durchgefegt. Mir war nicht klar, dass da noch so viel "Rotz" war.

Das Wort Lösung hat für mich seit gestern eine noch tiefere Bedeutung bekommen. Es fühlt sich sogar absolut heilsam an. Lösung... Wenn sich etwas löst, einfach so, ohne Zutun. Salz in Wasser zum Beispiel. Es löst sich einfach auf. Wie wenn sich Materie im richtigen "Umfeld", im richtigen Medium einfach verflüchtigen kann, ganz leicht. Ist einfach nicht mehr da, zerfällt, wechselt die Form, ist nicht mehr wahr.

Eine Lösung ist so milde, so weich, so geschmeidig. So wunderbar warm irgendwie. Wenn man dann noch die Entscheidung trifft, dass nur gesunde (Ab-)Lösungen stattfinden, kommt nochmal eine ganz herrliche Qualität rein.

Da saß ich also gestern Abend und habe meditiert, habe fließen lassen, habe mich der "Lösung" hingegeben und mantraartig die Worte wiederholt "nur gesunde Lösungen". Christiane hatte mich mal darauf gebracht. Sie verwendet diese Worte in der Hypnose. Sie sollen wohl noch wirksamer sein, wenn man sie zehn Mal wiederholt. Auch das ist mir gestern Abend wieder eingefallen. Warum auch immer. Und so "betete" ich diese Worte innerlich und war überrascht, wie heilsam sie sind, wie so viel in Fluss kam, wie so viel herrlich leicht davonzog, sich in Wohlgefallen auflöste. Ich badete regelrecht in ihnen.

Solche Prozesse machen mich demütig. Mein Mut macht mich demütig. Der Mut, mich immer wieder den größten Ängsten zu stellen, den scheinbar größten Bedrohungen und dann die Erlösung zu spüren, wenn die Illusion kollabiert und die Freiheit darunter zum Vorschein kommt.

Es ist so ein unfassbares Geschenk, zu bemerken und immer tiefer auch zu erfahren, dass uns tatsächlich nichts, aber auch gar nichts wirklich bedrohen kann. Gefahr gibt es nicht. Sie ist einfach nicht wahr, sondern ein Konstrukt von uns kreiert. Aus dem Mangeldenken heraus, aus der Ohnmacht heraus. Sie ist nur reell, solange wir noch nicht erkannt haben, wer wir wirklich sind. So einfach.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 14. Mai 2019

Wer den Planeten retten will, fängt am besten mit sich an

Inspiriert - unglaublich aber wahr - von einem Wahlplakat. (Dann sind die wenigstens für irgendwas gut gewesen. 😁)

Dieser Planet muss eigentlich gar nicht wirklich gerettet werden. Wenn Mutter Erde wollte, würde sie sich einmal kurz schütteln und wäre uns los. Die kriegen wir so schnell nicht klein.

Was hier - wenn überhaupt - gerettet werden muss, sind die Erdenbewohner an sich. Ein jeder sich selbst. Im Inneren. Aus dem Inneren heraus. Dann atmet Lady Gaia ganz automatisch auf.

Es ist halt wie mit allem, wahre Veränderung, wahre Heilung findet von innen nach außen statt. Letztlich ist jeder Wandel ein Inside-Job. Oder putzt du den Spiegel, wenn du darin siehst, dass du Dreck im Gesicht hast?

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 13. Januar 2019

Danke Universum, für diesen geilen Ritt!

Die letzten Tage und Wochen sind echt intensiv. Schleudergang, Achterbahn, Gefühle rauf und runter, Explosionen, Trigger oder einfach nur das Bedürfnis nach Ruhe. 

Und soll ich euch was sagen? Das sind so heilige, magische, wertvolle, wichtige Prozesse! Wir durchlaufen so viel, lösen so viel, werden freier und freier und freier und größer. 

Das ist nicht immer Zuckerschlecken und trotzdem unfassbar großartig und magisch wie alles zusammenwirkt und schon trotzdem immer alles passt. Deswegen einfach mal danke! Danke Universum, für diesen geilen Ritt! 😊🙏❤️💥🎢

Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 27. Januar 2018

Eigentlich brauchen wir nur so wenig

Wenn ich eines ganz deutlich merke, seit ich die Fastenkur gemacht habe, dann das, dass der Körper weit weniger an Nahrung braucht, als wir ihm hier in der westlichen Welt gemeinhin zuführen.

Nachdem sich ja mein Ausschlag nach nur zwei Fastentagen komplett verabschiedet hatte und wieder kam, als ich wieder anfing zu essen (in alter Gewohnheit und Häufigkeit - so mit Apfelsaft im Tee und mal hier eine Weintraube und mal da eine Mandarine und vielleicht abends auf der Couch noch einen Joghurt oder Flips), wurde ich doch sehr nachdenklich. Meinem Körper schien diese Ruhephase, in der er nichts verdauen musste, sondern sich mit Entschlackung und Entgiftung beschäftigen konnte, echt gut zu tun.

Ich habe recherchiert und gelesen und ausprobiert was Ernährung und gerade Fasten angeht. Nun habe ich ganz intuitiv noch mehr meinen eigenen Rhythmus gefunden. Mein Körper hat nun jeden Tag diese Erholungsphasen, in denen ich keine Kalorien zuführe. Ich esse nur noch, wenn ich wirklich Hunger habe. Also nicht irgendwelche Gelüste oder Appetit, sondern wirklich HUNGER. Das führt dazu, dass ich gegen Mittag mein "Frühstück" zu mir nehme und da ist mir nach wie vor extrem nach Vollwert. Vollkornbrot, also so richtiges Vollkornbrot, kein Pseydovollkorn, in dem dann doch Weißmehl und Zucker enthalten ist. Dazu Butter, Käse, Schnittlauch drauf und manchmal noch Salatblätter. Vielleicht gibt es auch noch etwas Obst. Bananen, Weintrauben und Äpfel stehen gerade hoch im Kurs. Gestern waren es dann auch Trockenpflaumen und Trockenaprikosen. Manchmal gibt es auch Porridge mit gemahlenen Nüssen, geriebenem Apfel, Kokosöl, Erdnussmus, gemahlenen Mandeln und Agavendicksaft. Je nachdem, nach was mir gerade ist. Dazu stilles Wasser oder ungesüßten Kräutertee.

Dann bin ich erstmal richtig satt und zwar den ganzen Nachmittag. Der kleine Snack zwischendurch an Obst oder Smoothie oder auch mal einem Stück Kuchen kann getrost entfallen. Das wäre eine bloße Laune, ein Appetit, aber kein Hunger. Der Körper braucht das nicht wirklich, also brauchen, um zu leben.

Gegen 18 Uhr koch ich dann etwas mit viiiieeel Gemüse. Gestern ein Risotto aus Naturreis mit frischen Champignons, Zwiebeln, Karotten, Rosenkohl, Lauch und Kurkuma. Und das war es dann für den Tag. Ab da gönn ich meinem Körper wirklich Ruhe. Also keine Süßigkeit mehr auf der Couch, kein Schuss Apfelsaft im Tee, kein Wein, einfach keine Kalorie.

Dadurch, dass ich so selten esse, will ich dann natürlich, wenn ich esse auch wirklich gute Nährstoffe zuführen. Das sorgt automatisch dafür, dass ich zu hochwertigen Lebensmitteln greife und genau hinspüre, was mein Körper jetzt wirklich will. 

Was mir auffällt?
  • Der Ausschlag ist wieder weg. Mein Gefühl sagt mir, dass er auch hier eine Überreizung, ein Zuviel angezeigt hat. Zuviel Zufuhr an Nahrung, an Kalorien, die ich eigentlich nicht brauche.
  • Ich schlafe extrem gut. Also viel besser, als vor der Fastenkur, als es abends gegen 21, 22 Uhr eigentlich regelmäßig noch irgendwas zu Mampfen gab, was es natürlich nicht gebraucht hätte und ich dazu noch Tee mit Apfelsaft getrunken habe.
  •  Ich fühle mich klarer und vitaler. Wie wenn mein Körper jetzt endlich genügend Zeit hat, um sich um all die anderen Sachen zu kümmern und nicht nur darum, meine Zufuhr an Essen, das ich eigentlich nicht brauche, einzusortieren. Ich habe dieses Bild von einem Tetris-Spiel. Die Bausteine kommen und kommen und das immer schneller und der Körper lagert einfach alles immerzu nur irgendwo ein, damit es halt weg ist. Aber es liegt dann vielleicht nicht an der richtigen Stelle. Und zum Müllrausbringen bleibt überhaupt keine Zeit mehr. Was liegt, liegt. Rein intuitiv würde ich sagen, dass genau so Schlacken entstehen, Ablagerungen in der Blutbahn, etc. (Wie gesagt, das ist mein Gefühl, ich hab hier keine "Beweise".) Mit meinem neuen Essrhythmus und dem neuen Bewusstsein habe ich das Gefühl, dass der Körper auch endlich mal aufräumen darf, neu sortieren, endlich Luft zum Atmen hat.
  • Für irgendwelche Naschereien, ungesunden Sachen, Süßigkeiten, Kuchen, Joghurt (also "Fruchtjoghurt"), etc. bleibt überhaupt keine Zeit mehr. Es gibt kein Zeitfenster mehr, in das diese Sachen passen würden. Wann sollte ich die schon essen? Wenn ich esse, dann mit Hunger und hochwertig und zwischendurch bin ich schlichtweg satt und respektiere das endlich. Nach dem Abendessen ist Ruhephase angesagt. Da passt also auch nichts mehr rein. Und schwupps erledigt sich so vieles so einfach.
  • Mir fällt es ungemein schwer, aufzuhören zu essen, wenn ich satt bin. Vor allem, wenn der Tisch reich gedeckt ist, wenn das "Angebot" da ist. Nehme ich mir nur das aus dem Kühlschrank, was ich wirklich auch jetzt essen will und lass alles andere drin, dann ist das alles einfach. Wenn aber, wie jetzt am Wochenende, der Tisch voller leckerer Sachen steht, dann finde ich nur schwer ein Ende. Fakt ist aber, dass alles, was über die Sättigung hinausgeht, einfach zu viel für mich ist. Es tut mir nicht gut, wenn ich es doch esse. Der Körper BRAUCHT es NICHT. 
Generell habe ich nicht das Gefühl, dass ich auf irgendwas verzichten müsste. Ich verkneife mir nichts und ich bin mir sicher, dass ich zwischendurch bestimmt auch gerne mal wieder ein Stück Kuchen esse, weil ich einfach Bock drauf habe. Aber das ist dann wirklich die Ausnahme.

Ich bin entschlossen und gewillt, noch mehr auf meinen Körper zu hören, mein Sättigungsgefühl zu respektieren, meinen Hunger ernst zu nehmen und ganz klar von Appetit zu unterscheiden. Und zwar weil genau das mir gut tut, weil ich merke, wie alles in mir aufatmet, weil mir ganz tief bewusst geworden ist, wie wenig der Körper wirklich BRAUCHT.

Wir leben in einer Überflussgesellschaft. Das Nahrungsangebot ist fast überall und fast rund um die Uhr vorhanden. Das ist total unnatürlich, wenn wir mal an unsere Vorfahren denken. Überall Gerüche und visuelle Reize von Nahrung, Restaurants, Supermärkte, Cafés, Imbissbuden, Auslagen in Supermärkten und Schaufenstern. Wer raus geht - und damit meine ich nicht in die Natur - wird fast unweigerlich damit konfrontiert. Dann nein zu sagen, auf seinen Körper zu hören und wirklich nur zu essen, wenn wir Hunger haben und aufzuhören, wenn wir satt sind, ist wirklich eine Challenge. Und dann auch noch hochwertige Lebensmittel, natürliche, nicht verarbeitete... eine wahre Herausforderung. Und dennoch will ich genau das, war mir dessen noch nie so bewusst wie jetzt.

Passend zu meinen eigenen Erlebnissen und Erkenntnissen habe ich gestern einen sehr interessanten Artikel über ein Urvolk in Pakistan gefunden, das als das gesündeste Volk der Erde gilt. Hier geht es zu diesem Artikel. Er bestätigt mich total in meinem Denken und Fühlen:

Eigentlich brauchen wir nur so wenig...


Foto: pixabay


Sonntag, 21. Januar 2018

Nachbericht zum Fastenexperiment

So nun endlich ein Nachbericht. Einige haben schon danach gefragt. Wie geht es mir seit dem Fastenbrechen letzten Montag? Was hat sich getan? Was ist neu?

Auf jeden Fall hat mir das Fasten ganz viel Klarheit gebracht (erst im Nachhinein - während des Fastens war von Klarheit keine Spur!). Und letztlich bin ich jetzt beim intermittierenden Fasten gelandet, von dem ich vor einer Woche noch gar nichts wusste. Kurz: Ich esse einfach ganz anders und noch bewusster als vorher schon. DAS tut mir gerade richtig gut. 

Ich bin total froh, dass ich diese Hauruck-Aktion "Fasten" gemacht habe.

So und jetzt viel Spaß beim Video!

Montag, 15. Januar 2018

2. Bericht Heilfasten und unerwartetes Fastenbrechen


Ihr Lieben, hier nun wieder ein Bericht von meinen Erfahrungen der letzten Tage bezüglich Heilfasten. Was für ein krasses Erlebnis. Tatsächlich habe ich heute schon das Fasten gebrochen und wieder angefangen zu essen, obwohl ich mindestens eine Woche durchhalten wollte. Aber Entscheidungen sind nun mal dazu da, um über den Haufen geworfen zu werden. ;) Ich weiß für mich, wann es einfach gut ist. Wie es dazu kam und was mein Körper alles mit mir gemacht hat, erfahrt ihr im Video.

Habt ihr auch schon mal gefastet und wenn ja wie und wie lange und mit welchen Erfahrungen? Das würde mich total interessieren!

Samstag, 13. Januar 2018

1. Zwischenbericht vom Heilfasten

Meine Güte, was hat man plötzlich viel Zeit, wenn das Essen und Kochen und Einkaufen wegfällt... Und was der Körper alles so für interessante Sachen macht... Spannend, sehr spannend.
Aber seht und hört selbst:

Donnerstag, 11. Januar 2018

Experiment Heilfasten

Sodalla, wie der Frrranke sagt. Jetzt geht's los. Ich starte heute mein Experiment "Heilfasten". Gestern wusste ich davon noch nichts. Doch dann hat mich ein Video über Heilfasten gefunden und mir war sofort klar, dass das jetzt genau das Richtige ist. Warum, wie das alles genau kam und was mich an der Doku über Heilfasten so fasziniert hat, erzähl ich euch im Video. Viiiieeel Spaß beim Anschauen!


Montag, 18. Dezember 2017

Ein Sortierungsversuch

Ich versuche nun mal das fast Unmögliche - mich sortieren und in Worte fassen, was da los ist die letzten Tage und Wochen.

Immer wieder wollte ich mich hinsetzen und schreiben oder ein Video aufnehmen, aber irgendwie war es dann doch nicht dran, weil schon wieder etwas anderes präsent war. Ich erlebe die letzten Wochen als unheimlich krass, reinigend, die Emotionen fahren Achterbahn, so viele alte Themen kommen hoch und wollen erlöst werden. Es fühlt sich wie ein enormer Hausputz an, den ich in der Intensität nur selten erlebt habe. Dinge werden klar und bewusst, zig innere Kinder kommen angelaufen und wollen Heilung, immer wieder werde ich getriggert durch meinen Partner, durch meine Familie und immer, wenn das passiert, schaue ich mir zu und merke: "Das bin ich nicht mehr!  Die, die da so extrem reagiert und in alten Mustern läuft, das bin ich nicht mehr."

Irgendwie schaue ich mir generell die letzte Zeit total viel zu. Ich bin zwei Personen gleichzeitig. Einmal die, die das alles erlebt und heftig fühlt und dann die, die mich dabei beobachtet und in sich einen tiefen Frieden trägt und weiß, dass das jetzt alles genau richtig ist.

Ich lebe zurückgezogen wie schon lange nicht mehr. Sämtliche Termine im Dezember hab ich abgesagt. Ich bin einfach nur zu Hause, bei mir und spüre, fühle, existiere, atme und beobachte. Im Moment kann ich überhaupt nichts planen und ich will auch überhaupt nichts planen. Ich weiß ja noch nicht mal, was die nächsten fünf Minuten passiert. Früher wäre mein Verstand wahrscheinlich total durchgedreht. Gerade kann ich mir das alles super zugestehen. Ich bin versorgt. Es ist alles gerade richtig so, wie es eben ist. Ich BIN einfach und das reicht total. Ich lebe im Moment und von Moment zu Moment, gestehe mir alles zu. Lange im Bett liegen, spät ins Bett gehen, viel lesen, schöne Filme schauen, keine Termine haben, Nachrichten nicht beantworten oder nur knapp, maulfaul sein und generell faul sein, nicht putzen oder nur, wenn ich wirklich Lust habe, Unordnung sein lassen und fühlen, fühlen, fühlen, fühlen.

Dieser Advent hat es wirklich in sich. Es ist ein Zugehen auf etwas, ein Zugehen auf mich, auf mein Licht. Ich komme mir noch näher, werde geführt von einem Stern, in mir. Er leuchtet meinen Weg und sorgt für diesen tiefen Frieden. Ich sehe ihn - sehe mich - und weiß, dass alles gut ist. Ich bin auf dem richtigen Weg. Wie viele Täler und Berge, Wiesen und Wälder und vielleicht unwegsames Gelände ich noch durchqueren muss, um bei mir anzukommen, weiß ich nicht. Und es ist auch gar nicht wichtig. Da ist dieser Stern, da bin ich und ich werde mir wieder noch näher kommen. Das ist Fakt und was dafür getan werden will, gefühlt werden will, erlebt werden will, das wird getan, gefühlt, erlebt, auch wenn es manchmal unangenehm ist. Eine andere Option gibt es für mich nicht. Ich bin einfach für mich da, weil ich mich jetzt brauche.

Foto: Anja Reiche

Dienstag, 14. Februar 2017

Wir werden mit Licht geflutet

Ich weiß ja nicht, wie es euch heute geht, aber bei mir geht die Post ab. Die Empfindungen sind so extrem, dass ich manchmal kaum Luft bekomme, das Gefühl habe aus den Latschen zu kippen und ohnmächtig zu werden, weil es körperlich kaum auszuhalten ist, was da in mich einströmt und gleichzeitig aus mir heraus katapultiert wird.

Eben saß ich einfach nur da und habe gefühlt. Es ist eh gerade nichts anderes möglich. Ich wollte wissen, was da los ist. Da war eine unsägliche Wut, gefühlt in meinen Zähnen gespeichert, die so heftig war, dass ich kaum atmen konnte. Mein Gesicht verzog sich, ich fletschte die Zähne und hatte das innere Bild, dass ich jedem die Zähne zeige und jeden anknurre, der mir auch nur im Entferntesten zu nahe kommt, der was von mir will, was ich nicht will. Diese Wut, die über Generationen da war, aber nicht gelebt werden durfte, nicht da sein durfte. Die Wut darüber in eine Form gepresst worden zu sein, in die man gar nicht passt und nicht gehört. Diese Wut hat sich heute Bahn gebrochen, hat sich aus mir gelöst, aus den Zähnen, aus meinem gesamten Körper und ist explosionsartig aus mir heraus geschossen mit einem imaginären Knall. Alles in mir vibrierte und tut es noch. Gefühlt ist da eine extrem hohe Schwingung, die alles Alte aufbricht, wie eine Nuss, deren Schale aber nicht von außen geknackt wird, sondern aus eigener Kraft mit einem Riesenschwall Energie von innen heraus explodiert.

Und dann war da plötzlich dieser Satz in meinem Kopf. "Wir werden mit Licht geflutet!" Genauso fühlt es sich an. Dieses Licht, diese extrem hochschwingende Energie, die gerade in uns einfließt, lässt keinen Platz mehr für Altlasten, für Blockaden, für niederschwingende Emotionen, die sich festgesetzt haben. Es ist, wie wenn diese Energie, dieses Licht wie mit einem Kompressor in uns reingeblasen wird und uns alles wegfliegt, was wir nicht sind, wie wenn alles aus unseren Poren schießt, was uns hinderlich ist. Es geht gar nicht anders. Mich würde es nicht wundern, wenn wir in den nächsten Tagen Pickel bekommen würden wie in der besten Teenyzeit oder wir Durchfall haben und den Scheiß so loswerden. Reinigung auf allen Kanälen, weil sich der Dreck nicht mehr halten kann, zu hoch sind die Schwingungen, die uns jetzt ausmachen.

Dieses Licht macht Platz in uns, weitet uns und lässt uns im wahrsten Sinne des Wortes in unsere wahre Größe explodieren. Wir werden wieder noch größer und noch weiter, noch lichter und heller, noch freier und reiner und heiler, noch mehr wir.

Wie immer in solchen Phasen sorge ich gut für mich, schlafe, wenn ich müde bin, egal welche Tageszeit, esse, nach was mir gerade ist, mache nur das, was wirklich dran ist, zwinge mich zu nichts.

So heftig habe ich diese Energien noch nie wahrgenommen. Ich genieße sie in vollen Zügen. Mein Körper darf sich wieder und wieder an die Schwingungserhöhung anpassen. Und auch wenn das manchmal echt unangenehm ist, so kann ich mir fast nichts Schöneres vorstellen, als ständig weiter zu wachsen.

Kommt gut durch diese faszinierende Zeit und achtet euch und eure Bedürfnisse!

Herzensgrüße von mir
Anja

Foto: Anja Reiche



Freitag, 20. Januar 2017

Knacken wir die Schale von innen heraus auf

Heute habe ich das erste Mal in diesem Leben zu schamanischen Trommeln getanzt und durfte feststellen, dass ich dies in früheren Leben schon sehr oft getan habe. Ich habe mich erinnert, wie kraftvoll und machtvoll dieses Ritual ist. Die Erinnerung kam beim Tanzen. Alte Bilder aus früheren Leben, Bewegungen, die mir neu waren und doch so vertraut, schon tausend mal gemacht. Ich sah mich am Lagerfeuer mit meinem Stamm, hörte das Rufen und Gellen der anderen Tänzer, fühlte meine Berufung und mein wahres Wesen deutlicher denn je.

Dieses Bedürfnis heute zu tanzen kam einfach über mich. Derzeit fließt wieder so viel alter Ballast ab und ich hatte plötzlich den Impuls, dass das Tanzen diesen Reinigungsprozess herrlich unterstützen wird. Und so war es auch... Die rhythmischen, intuitiven Bewegungen helfen so gut, das Abfließen von Blockaden, überholten Glaubenssätzen, Verhärtungen und Anspannungen im Körper zu fördern. So viel hat sich über all die Leben in unserem Energiekörper angesammelt, das unseren menschlichen Körper belastet, was wir nun nicht mehr sind. Es ist, wie wenn wir einen zu engen Panzer tragen, der nun aufgesprengt werden kann. All unsere harten Gedanken, alles vermeintliche Müssen, jeder Zwang und jede Einschränkung, all das Verbiegen und Anpassen hat uns eng und hart gemacht, hat sich im Körper festgesetzt, zeigt sich in Form von Nackenschmerzen, eingerosteten Gelenken, Gelenkproblemen generell, Ablagerungen und Verhärtungen in den Venen, in den Faszien, im Bindegewebe. Alles was über so lange Zeit hart und unbeweglich geworden ist, darf wieder weich und geschmeidig werden. Es ist jetzt an der Zeit.

Was mir gerade noch sehr gut tut, ist Ingwertee. Den inhaliere ich zur Zeit förmlich, ohne wirklich etwas über die Wirkung zu wissen, eher fühle ich sie. Weinen tut mir immer sehr gut und auch jetzt. Tiefes, kraftvolles Atmen reinigt auch enorm, vor allem an der frischen Luft. Viel Ruhe, langes Schlafen - hier kann die Seele ihren Teil der Arbeit gut machen. Und natürlich alles fühlen und zulassen, was gerade Aufmerksamkeit braucht. Spürt einfach jeden Moment ganz intensiv in euch rein und handelt ganz nach eurem Gefühl. Esst, was sich gut anfühlt, von dem ihr merkt, dass ihr es gerade braucht, so "unlogisch" es erscheinen mag. Und wenn euch danach ist, tanzt!!!

Brechen wir die harte Schale von innen heraus auf. Wir haben schon so viel getan und gereinigt, geheilt und entlassen. Nun darf sich unser menschlicher Körper der höheren, leichteren Schwingung unseres Energiekörpers anpassen. Weichen wir ihn auf, lassen wir auch hier die Leichtigkeit einfließen, die Entspannung, die Heilung.

Herzensgrüße von mir
Anja

PS: Teilt das gerne! ♥

Foto: Anja Reiche