Mein Nein zu einem Austausch, zu einem Kontakt, zu einer gemeinsamen Erfahrung richtet sich nicht gegen den Menschen persönlich. Es gilt dem, was da (energetisch) passieren würde, dem gemeinsamen Feld und ist gleichzeitig ein Ja zu dem, was stattdessen für mich stimmt.
Ich möchte gerade nicht ein gemeinsames Feld erleben. Das fühlt sich nicht stimmig an. Das ist nicht der Platz, an dem ich gerade sein soll. Ich gehöre woanders hin. Diese zwei Energien gehören gerade nicht zusammen. Ich möchte mit mir sein, oder mit jemand anderem oder brauche den offenen Raum für das, was stattdessen sein soll, ohne dass ich das schon bewusst habe.
Vor allem ist das Ganze eine Momentaufnahme. In fünf Minuten kann es plötzlich stimmen, mit demjenigen in Kontakt zu gehen, mit dem es kurz zuvor undenkbar war, sich völlig schräg und unstimmig angefühlt hat.
Es ist für mich so deutlich zu spüren, was gerade harmoniert, auf welcher Begegnung Kraft liegt, wo sich die Energien gemeinsam wirbelnd verstärken und miteinander interagieren und bei welcher Konstellation direkt Stillstand oder sogar ein nach unten sinken passiert.
Diesen Indikatoren folge ich: Anziehung und Abstoßung. Es geht um den Moment, um die Energien, um das Nichtsichtbare, um die Resonanz in mir, um mein inneres Navigationssystem, um die Bilder, die aufsteigen, feinste Körperreaktionen und das Gespür dafür, wofür mir vom Leben Energie zufließt. Eben: worauf Kraft liegt, DAS, was sein soll. Und das entscheide ich nicht. Das ist spürbar energetisch eh schon vorhanden und ich richte mich danach.
Mittwoch, 10. Dezember 2025
Mein Nein sagt nicht "DU nicht"
Samstag, 23. August 2025
Ich will wissen, wie es von alleine weitergeht
Ich mag das, wo ich bin, nicht willentlich verändern. Ich mag keine Idee davon haben, dass es anders sein sollte und irgendwas in die Wege leiten. Meisten spüre ich direkt, dass eine Intervention eine wichtige Erfahrung vereiteln würde. Ich weiß zwar noch nicht welche, aber ich würde den Prozess mit meinem Handeln stören.
Und dann sind da eben manchmal Umstände, die muten echt schräg an und Ottonormalverbraucher würde mir raten, doch was zu unternehmen.
Nein.
Das Leben hat mich noch nie in etwas hineingeführt, was sich hinterher nicht als brillant und unglaublich wertvoll erwiesen hat, tatsächlich unersetzlich. Deswegen lasse ich es so und bin darin. Erforsche. Beobachte mich. Fühle, was es zu fühlen gibt. Höre die unterschiedlichen Wahrheiten in mir, die sich widersprechen können und doch gleichzeitig in mir lebendig sind. Verschiedene Ebenen. Multidimensionales Erfahren.
Ich lasse den Dingen ihren Lauf. Fließe mit. Gebe mich hin und bin ehrlich mit mir: So fühlt DAS also gerade für mich an. DAS wird in mir berührt. Ich weiß nicht, wo ich mich genau in diesem Prozess befinde, aber ich bin DA. Und ich bin unglaublich neugierig, wo DAS wohl hinführt und wie es von sich aus weitergeht.
Mittwoch, 11. Juni 2025
Dem Raum geben, was mich berührt
Interessant, dass das auftaucht und sich so anfühlt. Gestern noch hab ich mich gefragt, ob mich das Leben vergessen hat. Werde ich überhaupt noch gebraucht und für was? Werde ich noch bedacht? Hat Gott mich noch auf dem Schirm? Es war ein Gefühl von Abstellgleis, wie wenn das Leben an mir vorbeigeht, wo anders ohne mich stattfindet. Und mit "das Leben" war in dem Moment gemeint das Schöne, Genuss, Gemeinschaft, Ästhetik, Weite, Raum, Licht, sichtbare Schöpfung und Kreation.
In weiten Teilen komme ich mir vor wie im Exil. Die letzten Tage war sehr das Thema "vertrieben sein" in mir aktiv. Vertrieben, alles zurücklassen müssen, mit dem Nötigsten improvisieren, kein Ort, der ein Zuhause wäre, nur Unterschlupf, nur Krümel, nur auf die Gunst von anderen angewiesen sein, Fremde, Argwohn mir gegenüber. Alles Hab und Gut, was ich mit eigenen Händen und all meiner Liebe erschaffen hatte, weg, vereinnahmt, entweiht, ausgeschlachtet und letztlich zerstört. Keine Seele mehr darin zu spüren, das Wesen dessen nicht verstanden, keine Liebe zu all dem. Verjagt. Irgendwo hin. Ich verkannt, nicht gesehen, nicht geschätzt, voller Vorurteile abgelehnt. Die reinen Taten der Liebe werden zum Verbrechen erklärt. Unschuldig bestraft für eine Lüge, die wie Gift über Jahre in die Menschen geträufelt wurde. Niederträchtig und böswillig, aus Neid, aus Missgunst derer, die selbst nicht in der Lage sind, zu erschaffen, die nur plündern wollen, ausnutzen und ausbeuten. Abgeschnitten von sich, vom Leben, von Gott, vom Fühlen.
Das Spiel hat lange genau so funktioniert. Das dunkle Zeitalter. Ich fühle, was es für mich und für so viele bedeutet hat. Ich sehe. Ich bezeuge. Ich breite es vor mir aus in allen Facetten und Aspekten. Da ist kein Urteil. Nur ein "so war es und so fühlt sich das für mich an". Mit all dem Entsetzen, mit all dem Schmerz, mit all der Fassungslosigkeit, der Traurigkeit, dem Verlust, der Entbehrung und irgendwie gleichzeitig nüchtern. Da ist kein Drama. Da ist ein "Ja, es darf so gewesen sein". Ich will es nicht nachträglich anders haben. Ich erfasse, was es bedeutet hat. Ich schaue hin und sehe bei vollem Bewusstsein, lasse durch mich laufen, was immer gefühlt werden will.
Und jetzt diese Ruhe. Der Frieden. Dieses satte, getragene Gefühl und diese unfassbare Liebe, die mir vom Leben zufließt, die ich für das Leben empfinde. Alles irgendwie gleichzeitig da. Alles wahr. Alles erfahrbar hier auf diesem Planeten. Sogar im gleichen Moment, wenn es drauf ankommt.
Ich schätze es so sehr, das zu befühlen, was eben gerade wahrnehmbar ist in mir, den inneren Bildern zu folgen, Sätze aufsteigen zu lassen, die sich zeigen, wenn ich hinspüre, präsent bin. Es entfaltet sich von ganz von alleine im Hinschauen, im Dasein damit. Ich muss damit nichts machen. Es braucht kein Ergebnis. Es braucht keinen Grund. Es ist da und das ist Grund genug und wird wohl Sinn haben. Ich nehme es und was immer durch mein Bewusstsein damit geschieht, war wohl wichtig und dran und richtig. Ich bewege es in mir, lasse es sich bewegen und lasse mich davon bewegen. Was immer mich gerade berührt, hat wohl auf irgendeine Weise mit mir zu tun, dem gebe ich Raum, damit bin ich.
Danke, Maike, dass du deinem Impuls gefolgt bist, der mir die Thematik "rübergereicht" hat, ohne dass du das wusstest. Danke, dass du mit mir befühlt hast und befühlst. Danke für dein ebenso feines "mit dem sein, was da ist". Danke für die Fäden, deine Blickwinkel und Berührungspunkte, für das gemeinsame Weben, Bezeugen, Verdauen, Verarbeiten, Beweinen, Freileben und -lieben und alles, was sonst noch mit und durch uns geschieht, während wir damit sind, von dem wir vielleicht gar nichts wissen. Es wird wohl wichtig, dran und richtig sein. Danke für alles, was von dir hier in diesen Text eingeflossen ist. Danke für unseren tiefliebenden Dienst am Leben, denn das ist es zweifelsfrei, auch wenn wir so oft nicht wissen, was er bewirkt.
Donnerstag, 24. April 2025
Ich bin bereit, zu erleben, dass die anderen so da sind, wie ich
Andere spüren darin die größte Zuverlässigkeit überhaupt. Ich bin bei mir. Also immer da. Rede, wenn es wesentlich ist und kann nicht reden, wenn es nichts zu sagen gibt.
Wenn es drauf ankommt, bin ich da. Wenn ich nicht da bin, kommt es nicht drauf an. Die, die das fühlen können, erleben es als Segen.
Einige würden sagen, ich kann nicht empfangen. Ich kann nichts annehmen. Ich wäre immer nur in der gebenden Position.
Andere sehen, dass ich nur empfangen kann, wo es etwas zu empfangen gibt. Nicht jedes "Hilfsangebot" beinhaltet etwas für mich, was ich wirklich gebrauchen kann. Eigentlich die wenigsten. Nicht jeder, der sagt, er ist gerne für mich da, kann es auch sein. Bei den wenigsten sagt mein System ja und lässt sich tatsächlich fallen, weil es spürt, dass ich ganz empfangen werden kann. Das hat nichts mit Kontrolle zu tun. Mein System weiß, wo ich in Gänze landen kann, weil Platz dafür ist.
Mir nützt es nichts, wenn ich aus der Hilfe des anderen erst noch seine Themen und Begrenzungen, Projektionen und Ideen aussortieren muss, um dann ein bisschen "Wahrheit" für mich zu bekommen. Da kommt sehr schnell und eindeutig ein Nein in mir und ich kann das sehr gut verstehen.
Manche erleben mich als unnahbar und bemerken nicht, dass sie mich auf einen Sockel gestellt haben und sich wünschen, ich möge heruntersteigen. Sie schreiben die Unerreichbarkeit mir zu. Andere erkennen, dass ich der nahbarste Mensch bin, dem sie je begegnet sind. Sie fallen nicht unbemerkt in Minderwertigkeit und Kleinheit oder in andere kindliche Verhaltensweisen und können erleben, wie nah ich sie an mich heran lasse, in mich hinein, in mein Innerstes.
Auch dieser Text kann wieder wunderbar als Selbstüberhöhung verstanden werden oder aber von denjenigen die mich erfassen und erleben, als schlichte Wahrheit. Ich kann ihn mit zweierlei Augen lesen. Beim Schreiben weiß ich schon, wo er falsch verstanden werden kann und ich kann nichts anderes tun, als meine Wahrheit ausdrücken, mein Erleben, auch wenn ich währenddessen schon um die Missverständnisse weiß.
Es ist für mich immer wieder eine der größten Herausforderungen, keine Nettigkeiten und Höflichkeiten liefern zu können. Meine Seele, mein Körper lässt mich nicht. Ich kann nicht ansatzweise "everybody's darling" sein. Mitgefühl auf jeden Fall. Tonnenweise. Aber keine Höflichkeiten, keine Abweichungen von meinem wirklichen Erleben in mir, um keine unangenehmen Gefühle im anderen auszulösen. Geht nicht. Gleichzeitig ist es mein größter Segen, in dieser Reinheit und Klarheit hier sein zu müssen. Das macht mein Leben sehr wesentlich und kraftvoll. Und letztlich ist es das, wie wir eigentlich gedacht sind: Echt. Natürlich. Pur. Direkt.
Ich kann nur Dinge tun und sagen, die ich wirklich meine. Es sind nur die wenigsten gewohnt, wenn jemand so da ist.
Ich frage mich oft, hinterfrage mich, ob ich es aushalten kann, wenn andere so da sind, wie ich es bin, also wie es für mich wäre, wenn es umgekehrt wäre und die Antwort ist immer die gleiche: Ja, unbedingt sogar. Ich will das so sehr und ich feier es über die Maßen, wenn ich es tatsächlich erleben darf, dass Menschen, die im Kontakt mit mir sind, 100% ihrer Wahrheit folgen und nur das tun und sagen, was sie wirklich fühlen. Eine unglaubliche Wohltat für mich.
Ja, dann bekomme ich keine Antwort auf eine Frage. Ja, dann höre ich drei Monate nichts von demjenigen. Ja, dann bekomme ich ein Nein auf einen Wunsch von mir. Und alles in mir ist erleichtert, dass der andere sich nicht für mich verlässt. Nichts über sich ergehen lässt, was er eigentlich nicht will. Ich muss auf denjenigen nicht "aufpassen", nicht für zwei fühlen. Er tut es selbst. Ich werde nicht ungewollt zum "Täter", also eigentlich wird der andere nicht zum Täter an sich selbst wegen mir. Hervorragend. HERVORRAGEND! Ja, bitte!
Ich bin bereit, zu erleben, dass die anderen so da sind wie ich. Nämlich bei sich, in der Verbindung mit sich, im Selbstkontakt, in der Ehrlichkeit sich selbst gegenüber, in der Anbindung ans Göttliche und danach handelnd. Sehr bereit sogar.

Freitag, 28. März 2025
Die Korridor-Phase - Im Raum dazwischen
Was ist fertig? Was beginnt?
Was ist erfüllt und darf enden?
Was will stattdessen sein?
Noch immer bin ich in dem Raum dazwischen. Taste mich Schritt für Schritt vor. Wie in einem Korridor. Türen, die lange offen waren, wollen und müssen geschlossen werden. Andere, waren noch nie offen, sind aber dazu bestimmt für mich aufzugehen.
Welche Tür war jetzt welche? Welche geschlossene Tür war schon mal offen und darf jetzt zu bleiben? Ich schau lieber nochmal dahinter. Ach so, das war das. Ja, das kann weg. Oder? Und welche geschlossene Tür war noch gar nicht auf und soll es bald sein? Geschlossen sehen doch alle gleich aus. Ähnlich wie bei Memorie. Zum verrückt werden dieses Spiel. 🙈
Manche Türen in diesem Korridor wiederum schließen sich ganz langsam aber sicher. Der Spalt wird immer kleiner. Wie ein großes, träges Holzportal mit Eisenbeschlägen, das quietschend und knarrend in seinem ganz eigenen Tempo zugleitet. Der nötige Schwung ist gegeben. Der Rest passiert von alleine. Ich brauche nur beobachten wie es geschieht. Durch die kleiner werdende Öffnung weht das Alte noch durch. Was auf jeden Fall gesehen und erkannt werden will, huscht nochmal zu mir. Eindeutig und klar weist es auf sich hin. So wichtige, irgendwie finale Erkenntnisse.
Insgesamt will gerade gefühlt ALLES auf den Prüfstand. Und jede Antwort darf sein. Loslassen kann ich.
Was hat wirklich noch etwas mit mir zu tun? Was von dem, was über Jahre richtig war, ist es nicht mehr? Was darf ich sein lassen, weil es einfach jetzt gut ist? Wer sind wirklich noch meine Weggefährten? Welche Wege sind fertig gegangen? Welche fangen gerade erst an?
Worauf liegt Kraft? Wo zieht es mich hin? Wobei juckt es mir in den Fingern? Was kann ich nicht sein lassen? Was lässt mich nicht sein?
Was langweilt mich? Wo werde ich müde?
Ein ganz feines Justieren, Hinspüren, ehrlich mit mir selbst sein. Manches hätte so schön sein können und reizt mich auf einmal nicht mehr.
Ich ziehe allerdings ebenfalls in Erwägung, dass jegliche Wahrnehmung auch nur eine Momentaufnahme sein kann. Energie kann so schnell verpuffen wie sie kam. Müdigkeit kann von einem Moment auf den nächsten verflogen sein.
Achtsamkeit ist für mich gefragt. Weisheit in all dem. Ruhe und Bedacht. Was sein soll, wird eh sein. Ich kann es nicht verpassen oder ruinieren. Und was nicht mehr sein soll, lässt sich auch nicht über die Zeit weiterführen. Ich werde es merken.
So bin ich in all dem und habe bei all den großen Fragen eben nur den Moment. Der weiß ja doch alles, was er wissen muss. Dennoch ehre ich die Fragen. Sehr. Sie öffnen, ziehen in Betracht, laden zum Befühlen ein, tasten ab, geben Tendenzen, weiten, halten wach.
Ich werde sehen, wie sich alles sortieren will und ich werde es sich sortieren lassen. Größtmöglich aus dem Weg gehen und mir am besten schon gar keine eigenen Vor-stellungen von etwas machen. Die haben noch immer im Weg gestanden. So ziemlich alles, was in meinem Leben dann tatsächlich geschehen ist, hätte ich nicht im Ansatz denken können. Und immer war es um Welten brillanter und perfekter, als ich es für möglich gehalten hätte.
So wird es wieder sein. Perfekt für mich. Das ist gewiss. Auch der Korridor ist perfekt. Der Raum dazwischen. Schau's dir an! So schöne Tapete. 😂
Donnerstag, 20. März 2025
UnterwegsSein
"Ich mag los. Ich weiß nicht wohin, aber lass uns losgehen." Christian Milbradt
Die Aussage ist so treffend für uns. Immer wieder. Aufbrechen. Losgehen. Müssen, weil nicht anders können. Unterwegs sein. Innerlich wie äußerlich. Ziel gänzlich unbekannt. Ein Schritt nach dem nächsten. Teils sehr unwirtliches Gelände. Dickicht. Steile Anstiege. Tiefe Gräben. Verwirrung.
Dann wieder wunderschöne Plateaus, herrliche Umgebungen und Aussichten. Lichtblicke. Orientierungspunkte. Kurze Verschnaufpausen.
In Bewegung. Immerzu. Veränderung. Neuland. Sterben und Werden. Ein lebendiger, nie endender, vollkommener Prozess.
Erspüren, wo es langgeht. Was dran ist. Mitfließen. Uns bewegen lassen. Dahin, wo wir sein sollen. Wo wir hin sollen, ohne darum zu wissen.
Mittwoch, 12. März 2025
Von Langeweile und Erfüllung
Von Abstoßung und Anziehung
Gedanken dazu, die sich aneinander reihen:
Die Langeweile sehen, fühlen, anerkennen. Sie darf sein im Miteinander. Darf Ausdruck finden. Da sein, wenn sie ist. Kommuniziert werden.
Einem "Das reicht mir nicht" Raum geben.
Ein "Das ist mir zu eng, zu klein, zu wenig" in Kontakt bringen.
Mehr wollen und auch brauchen.
Mehr haben dürfen.
Nach mehr dürsten und innerlich verlangen.
Ganz erwachsen. Auch meine Erwachsene hat Bedürfnisse und Lebenshunger.
Da weggehen dürfen, wo es unbefriedigend ist.
Da hingehen dürfen, wo Befriedigung stattfindet.
Mitfließen, wogen.
Flexibel.
Für den Moment stimmig.
Abstoßung und Anziehung folgend.
Beides fühlen.
Sich beides bewusst machen.
Fühlproben nebeneinander legen.
Wo ist Tod?
Wo ist Leben?
Wo ist Enge?
Wo ist Weite?
Wo ist Stagnation?
Wo ist Fortschritt?
Was ist fertig?
Was geht los?
Nach was ist mir?
Weite, Raum, Inspiration, Klarheit, Wachstum, Schöpfung. Gegenseitiges Beflügeln und Befruchten.
Erkennen, durchdringen, erforschen.
Groß denken, tief fühlen, gemeinsam in der gleichen Welt sein und darüber hinaus wollen, auf dem gleichen Level sein und weiter streben, in einer ähnlichen Bewusstseins-Weite und noch mehr ausdehnen. Erfahrungshorizonte teilen. Die gleiche Sprache sprechen. Gemeinsam geschehen lassen können. Der Wille der Schöpfung über allem.
Rein. Präsent. Tief erforschte Innenwelten, zum übergeordneten Blick fähig, die Ordnung wahrnehmend, sich seiner selbst bewusst.
Sehen und gesehen werden.
Tief fühlend verstanden werden.
Erkannt sein.
Erfasst werden.
Beantwortet werden.
Gegenseitigkeit.
Sich satt fühlen.
Genährt.
Erfüllt.
Beseelt.
Auf welcher Verbindung liegt die Kraft?
Wo geht es weiter und mit wem?
Wo zieht es mich hin?
Wo will ich sein?
Wo soll ich sein?
Dienstag, 11. März 2025
Lieber lebendig #2 - Sicher in der Bedrohung
Eine weitere Begegnung ohne Absicht. Reinspringen ins Nichtwissen, um hinterher festzustellen, dass es wohl um die Sicherheit in der Unsicherheit ging. Darum, dass die Bedrohung nicht verschwunden sein muss, damit ich mich sicher fühlen kann in diesem Leben.
Wir laden euch ein. Wir nehmen euch mit in unseren Lieber-Lebendig-Raum.
PS: Ich habe das Gespräch mit dem Handy aufgezeichnet. Die Sprecheransicht wechselt ständig zwischen Michael und mir, was ich persönlich als sehr irritierend empfinde. Nun ist es aber so geworden. Vielleicht magst du ja einfach nur hören und fühlen ohne Schauen.
Hier geht es zum Video-Podcast: https://creators.spotify.com/pod/show/anja-reiche/episodes/Lieber-lebendig-2---Sicher-in-der-Bedrohung-e300nv6
Mittwoch, 19. Februar 2025
Mein ganz eigener Exkurs zur Fülle, zum materiellen "Erfolg"
Tatsächlich gibt es einen Teil in mir, der nicht verstehen kann, warum der materielle "Erfolg" nicht längst schon da ist, also im Sinne von "überschüttet werden mit Geld". Denn mir ist voll und ganz bewusst, was ich hier für einen wertvollen Beitrag leiste und einen sehr seltenen noch dazu.
Gleichzeitig ist es eine Tatsache, dass es mir an nichts mangelt. An GAR nichts. Ich hab in all den Jahren auf nichts verzichten müssen, was wirklich relevant war. Ich hab mir nichts verkniffen, nach dem mir der Sinn stand. Es war und ist immer alles da, was gerade wirklich wirklich wichtig ist. Also ist im Grunde ja für alles gesorgt und ein "Erfolg" dahingehend da, dass alles im Fluss ist, alles in der Ordnung.
Dann wiederum gibt es manchmal dieses Gefühl der Diskrepanz zwischen dem, wie reich ich mich innerlich fühle und dem, wie das Konto seit geraumer Zeit aussieht. Zumeist im Minus. Irgendwie schräg, dass das nicht so recht zusammenpasst.
Und alles in allem fühlt es sich gleich-gültig an. Da kommt in all dem ein Schulterzucken und ein Egal. Es ist wirklich wurscht. Und etwas in mir weiß, dass darin gerade die allergrößte Weisheit liegt, sonst wäre es anders. Verstehen tu ich es dennoch nicht. Ich kann es mir tatsächlich nicht erklären, diese Weisheit noch nicht sehen.
In all den Jahren, in denen ich nun freiberuflich tätig war, hab ich nie Steuern bezahlen müssen. Der Gewinn war immer so "gering", dass er steuerfrei war. Eine nette Tatsache irgendwie. Das zum Beispiel mag ich.
Nun bin ich nur noch frei ohne beruflich. Ich hab Ende letzten Jahres meine freiberufliche Tätigkeit abgemeldet. Es war einfach dran. Nach über 14 Jahren... Ich bin wer ich bin und tue, was getan werden will. Daran ändert sich nichts, wird es wohl nie. Ob und wie viel Geld von wem zu mir fließt, entscheide nicht ich und das schon lange.
Warte ich also auf materiellen "Erfolg"? Auf Überfluss? Oder ganz konkret auf die Millionen? Keine Ahnung. Irgendwie wäre es schlicht die logische/natürliche Konsequenz von meinem Innenerleben. Andererseits ist ja immer alles da. Also wozu viel Geld auf dem Konto? Irgendwie unlogisch und "überflüssig" der Überfluss. 😂Schönes Wortspiel.
Jetzt kommt mir noch eins: Tatsächlich weiß ich nicht, wie es ist, riiiichtig viel Geld auf einmal zu haben. Naja, definiere richtig viel. Ich weiß, wie es ist, 10.000 EUR zu haben. Ich weiß, wie es ist, 20.000 EUR zu haben. Als das so war, hab ich mich allerdings überhaupt nicht reich gefühlt. Ganz im Gegenteil. Und ist das viel? Ansichtssache. Würde ich andere Dinge tun? Keine Ahnung. Ich kann ja doch nur tun, was tatsächlich stimmt und für das ist ja immer alles da. Wissen kann ich es nicht, aber ich vermute, mein Leben würde sich nicht wirklich verändern. Wesentlich bleibt wesentlich. Wenn ich für das Wesentliche 500.000 EUR brauche, wird es wohl gehen. Wenn es Wesentlich ist, dass ich die Erfahrung mache, 500.000 EUR zu bekommen, wird auch das sein. Dessen bin ich mir sicher.
Und noch was kommt mir in den Sinn. Eine tatsächlich für mich schon geile Vorstellung. Vermutlich würde mir einer abgehen, wenn jemand daher käme, mir 20.000 EUR (Betrag nach oben variabel 😉) auf den Tisch legen würde und sagen würde: "Danke! Du hast mir das Leben gerettet." Ich fände es wirklich angemessen. Und das ist jetzt wirklich etwas, von dem ich sagen würde, auf die Erfahrung warte ich noch. JA! Das ist wahr!
Nun denn, es bleibt spannend. Auf jeden Fall mag ich Geld sehr. Wir sind gute Freunde. Sehr gute. 😊 💸❤ 🙏🏼
Thank you for traveling with me. 😉
Dienstag, 18. Februar 2025
Gehst du deinen Weg nur mit Erfolgsaussichten?
Sie haben mir gesagt, ich würde das alles nur so machen können, weil ich finanziellen Rückhalt habe. Sie haben mir gesagt, das geht ja nur, weil ich einen Partner habe.
Das ist Quatsch.
Ich bin gesprungen. Wieder und wieder. Habe alles Bekannte verlassen. Jede Idee von Sicherheit. Nicht weil ich Abenteuer gesucht habe. Nicht, weil ich etwas beweisen wollte. Nein! Ich musste. Weil es mein Weg von mir wollte. Weil es meine Wahrheit von mir wollte. Weil meine Entwicklung wo anders weiterging.
Bleiben wäre Stagnation und Tod gewesen.
Viele meinen, das Alte erst verlassen zu können, wenn Plan B schon stabil genug ist. Den eigenen Weg erst gehen zu können, wenn der Erfolg quasi schon sicher ist. Wenn... Das ist nicht die Wahrheit.
Entweder gehe ich wirklich meinen Weg, ohne jede Idee von Erfolgsaussichten und günstigen Bedingungen oder es ist nicht wirklich konsequent mein Weg. Den kann ich immer gehen. Ich kann IMMER MEINE Schritte setzen. Und wenn keine Schritte dran sind, ist das auch ein Schritt.
Nur dieses "ich kann erst, wenn..." oder "ich kann nicht, weil..." ist nicht wahr. Es ist nicht ehrlich. Es ist eine Illusion. Ehrlicher wäre, zu sagen: Ich trau mich nicht. Oder: Da ist ein Anteil in mir, der Angst hat, der Garantien möchte. Oder was auch immer die Wahrheit darunter ist.
Dem kann ich dann begegnen. Den Anteil kann ich sehen und begleiten. Dann ist das der nächste Schritt auf meinem Weg. Ganz ohne Wenn, schlicht weil es das ist, was sich gerade zeigt.
Meinen Weg gehen, egal, was das bedeutet, ohne zu wissen, wo er mich hinführt, ohne Garantie. Weil ich gar nicht anders kann.
Ich hab mich - das reicht
Stille.
Schweigen.
Mit mir sein.
In mir.
Mich fühlen.
Mich hören.
Mich sehen.
Reflektieren.
Realisieren.
Verstehen.
Höchstens etwas rausgeben.
Nichts aufnehmen.
Kommunikation und Austausch auf Null.
Keine Impulse für Handlungen.
Nichts zeichnet sich ab, keine Tendenz wie und wo es weitergeht.
Da, wo ich bin, ganz sein.
Bis es fertig ist.
Dieses scheinbare Nichts.
Ohne ein Morgen.
Nur jetzt.
Abgetaucht.
Füße still halten.
Geschehen lassen.
Ich werde wissen, wann es abgeschlossen ist und etwas anderes sein soll. Bis dahin muss ich nichts anderes wissen. Kein Stück.
Ich verkörpere meine gefühlte Wahrheit.
In jedem Moment.
Jetzt gerade heißt diese Wahrheit vom Schweigen zu schreiben, von der Leere, die so voll ist, aus der heraus es aber nichts zu tun gibt.
Ich bin da.
Sehr wach.
Beobachtend.
Lassend.
Gleich-gültig.
Schweigsam.
Annehmend.
Nicht wissend und doch verstehend.
Tief sehend.
Zustimmend.
Ja, so ist es gerade.
Ich hab mich.
Ganz.
Nah.
Das reicht.
Voll.
Mittwoch, 12. Februar 2025
Die größte Gabe - Fluch und Segen zugleich
Die Spürnase, der Detektiv in mir, der Teil, der seismografisch Unstimmigkeiten wahrnimmt, der nicht eher Ruhe gibt, nachfragt und "im Dreck wühlt", bis die Dinge in der Ordnung sind, der Kern getroffen ist, die Wurzel gefunden, das Wesentliche erkannt, es stimmt, auf den Punkt ist, rundrum. Wohlgemerkt nicht aus meiner persönlichen Sicht, sondern im Sinne des großen Ganzen.
Dieser Teil war der Teil, der auch immer am unbeliebtesten war, der mich anecken ließ, der anderen schnell zu anstrengend wurde. Der dafür sorgte, dass ich gehen musste, weil ich in der Unstimmigkeit und Inkonsequenz nicht da sein konnte, wenn nicht im Sinne der Ordnung gehandelt wurde. Und das wurde es selten...
Dieser Teil mit all diesen grandiosen Fähigkeiten, mit dieser Feinheit, mit dieser Vehemenz hat mir viele einsame Wegstrecken beschert. Meinesgleichen hat es lange, lange Zeit nicht gegeben. Nicht in dieser Tiefe. Obgleich ich mich nie wirklich einsam gefühlt habe, ich hatte ja mich und die geistige Welt, Gott, die Schöpfung und große Verbundenheit mit all dem. Nur Menschen gab es nicht so viele, die die so tickten wie ich. Also eher keine.
Gestern hat sich dieser Teil gezeigt mit dem großen Wunsch, einfach nur liebgehabt werden zu wollen, einfach nur gemocht zu werden. Der Störenfried. Der eigentlich keinen wirklichen Frieden stört, sondern halt nur Scheinfrieden. Der ja nur seine Wahrnehmung mitteilt.
Ich hatte mal wieder eine Unstimmigkeit gemeldet. Bei Christian. Und kam mir danach so schlecht vor. Gemein irgendwie. Ungerecht. Hart. Dann hab ich meine Haltung geprüft. Nein, ich wollte nicht erniedrigen oder Ähnliches. Nein, ich wollte nicht unbedingt einen Fehler finden oder draufhauen. Ich habe lediglich gesagt, wie ich das Gesprochene empfand und wie es mir vorkam. Die Absicht war rein. Ich spürte also weiter hin.
Und dann zeigte sich plötzlich dieser Wunsch von dem Anteil: "Ich will doch einfach nur gemocht werden und willkommen sein. Ich bin doch nicht böse."
Sofort liefen die Tränen in Sturzbächen. Ein Groschen fiel nach dem nächsten und ich sah. Tausend Leben in denen ich für die Ordnung angetreten bin. Tausend Leben in denen ich daran nicht vorbeikam. Keinen Schritt konnte ich außerhalb dieser Ordnung setzen. Konnte nicht in Feldern sein, die außerhalb der Ordnung waren. Tausend Leben alleine. Auf Dauer jedem zu anstrengend, zu radikal, zu tiefsinnig, zu gefährlich, zu bedrohlich, zu (ver)störend, zu kompromisslos. Natürlich. Untauglich für alles, was eine unnatürliche Gesellschaft verlangt. Ich hab sie sein gelassen und bin gegangen. Immer wieder.
Und jetzt? In diesem Leben? Ja, wieder unglaublich viele Herausforderungen der bekannten Art und gleichzeitig haben mir diese Qualitäten so unfassbar vieles ermöglicht. Eben immer das scheinbar Unmögliche. MEINEN Weg zurück in die Ordnung. Und auch für andere sind diese meine Qualitäten nicht mehr nur ein Dorn im Auge, ich bin damit auch nicht nur geduldet, sondern sogar sehr gefragt. Von vielen. Ich bin damit willkommen. Ich bin damit gewollt. Und auch Christian ist genau dafür hier: Um sich in der Ordnung zu bewegen. Er will wissen, wenn mein Seismograf ausschlägt. Er fordert es ein. Mag diesen Abgleich. Weiß es mehr als zu schätzen. Auch wenn es manchmal scheißen anstrengend ist. Für uns beide. Für jeden auf seine Art.
Seit dieser Teil gesehen ist, ist irgendwie eine neue Ruhe in meinem System. Das Schattenkind-Dasein hat ein Ende. Der Teil wurde gestern im Anerkennen seiner Brillanz zum Sonnenkind. Erlösung. Erlösung vom "Bösen". Nach sooooo langer Zeit. DANKE!
Dienstag, 11. Februar 2025
In eine zu kleine Welt geboren
Schon beim Zuhören merke ich, wie viel darin nicht enthalten ist. Was da alles fehlt von dem, was mir schon bekannt ist. Von all den anderen "Unmöglichkeiten" und Potentialen, von denen auch ich nichts weiß, mal ganz abgesehen. Sie ziehen noch nicht mal in Erwägung, dass es da noch mehr geben könnte, dass es ganz anders sein könnte, dass das alles nur ein Fitzel vom großen Ganzen ist.
In völliger Überzeugung bezüglich Vollständigkeit und Richtigkeit ihrer Schilderungen erklären sie mir also die Welt. Ihre Welt, die sich für mich anfühlt, wie der Kopf einer Stecknadel. Sie vermitteln mir, ich müsste mich darin bewegen und die Regeln akzeptieren. Ich stehe da, lausche ungläubig und bin fassungslos. Entsetzen macht sich breit. In diese Welt pass ich nie und nimmer rein! Die geschilderten "Zusammenhänge" beleidigen meine Intelligenz und widerstreben zutiefst meiner empfundenen und auch schon erfahrenen Wahrheit.
Ich bin der lebenden Beweis dafür, dass das, was sie sagen, nicht stimmt. Ich selbst, mein Sein, meine Erfahrungen führt ihre Ausführungen ad absurdum. Nur sie sehen es nicht. Verstehen es nicht. Das weiß, sehe und verstehe nur ich.
Alles in mir schreit: "So ist das nicht!" Doch diese Wahrheit kann nicht landen. So laut ich auch rufe, sie findet kein Gehör.
Ich bin fasziniert, dass ich mich davon nicht habe unterkriegen lassen, nicht habe abbringen lassen, meiner eigenen Wahrheit zu folgen und immer wieder das von ihnen zum Unmöglichen erklärte vollbracht habe. Natürlich. Sag mir, dass etwas nicht geht und ich sage dir: "Schau mir zu!"
Woher immer diese Art der Selbstsicherheit gekommen ist, sie war da. Von Anfang an. Ich wusste schon als Baby, ich brauch mich da auf keinen anderen verlassen, als auf mich selbst. Hier kann mir keiner den Weg weisen. Den kann ich nur selber finden. Es kommt auf mich an. Auf sonst niemanden. Und etwas in mir wusste immer, dass ich das auch kann. Vielleicht bin ich auch genau dafür hier. I don't know.
Das Entsetzen, das sich in mir breit macht, wenn ich Ausführungen höre, die mit einer Absolutheit vorgebracht werden, als wäre das die letzte und einzige Wahrheit, die aber sooooooooooo viel nicht berücksichtigen, begegnet mir immer wieder. Da scheint es noch einen Anteil zu geben, der nach Hause geholt werden möchte, der in genau diesem Entsetzen eingefroren ist, der in dieser zu engen und zu kleinen Welt nicht sein wollte, der sich regelrecht geweigert hat, das alles als gegeben hinzunehmen. Er wusste wohl, dass der eigene Weg ein einsamer werden würde.
Vielleicht rührt das Entsetzen genau da her: Weil sofort klar war, was DAS alles bedeutet. Was es heißt, die Enge der anderen, nicht zu meinem Horizont zu machen. Ganz den Kern habe ich noch nicht erwischt. Das merke ich. Ich forsche weiter. Aber bis hierhin wollte ich es schon mal niederschreiben.
Danke, Michael, dass du mich auf diese Art der Selbstsicherheit aufmerksam gemacht hast. Diese Sicherheit in und mit mir. Eine Gnade.
Mittwoch, 1. Januar 2025
Zwischen Wissen und Nichtwissen
Der einzige "Fehler", den ich wirklich machen kann, ist, den Impuls des Moments mit bereits empfangenen Visionen zu verknüpfen und einen direkten Zusammenhang herstellen zu wollen.
Es gilt viel mehr, alles, was bereits "gewusst" ist, als tiefe Wahrheit erkannt, kreisen zu lassen, wirken zu lassen, damit zu sein, schwanger zu gehen und unabhängig davon, die Schritte im Jetzt zu setzen. Nichtwissend, was und ob diese Schritte überhaupt etwas mit irgendeiner Offenbarung zu tun haben.
Das ist für mich die allergrößte Kunst und das Einzige, wie dieses geführte Leben tatsächlich "funktioniert", sich entfalten kann.
Sich zwischen Wissen und Nichtwissen im Moment zu bewegen, ist eine der größten Herausforderungen, die ich kenne.
Ich übe mich. Wir üben uns. Immer wieder innehalten, prüfen, alles wieder zur Disposition stellen, ALLE Möglichkeiten wieder öffnen, etwaige Ideen wieder verwerfen, dafür bereit sein, dass alles auch ganz anders sein und werden darf, nicht selber sortieren wollen, sondern mich/uns sortieren lassen.
That's the way. We'll keep going. 🔥❤️❤️🔥
Montag, 9. Dezember 2024
Urverbunden
Mittwoch | 11.12. | 19 Uhr
Zoom-Raum mit Anja Reiche und Michael Krieß
Urverbunden
Ich mit mir.
Du mit dir.
Wir mit uns.
Das Bewusstsein mit dem Körper.
Der Raum mit dem Moment.
Der Schatten mit dem Licht.
Das Männliche mit dem Weiblichen.
Das Göttliche mit dem Menschlichen.
Der Himmel mit der Erde.
In diesem Gewahrsein geschehen die wahren Wunder. Wundern wir uns gemeinsam zurück ins echte Leben, in echte Lebendigkeit, in echte Verbundenheit, in unseren Urzustand, in die totale Erlaubnis von dem, was JETZT sein will.
Wir sind da. Mit euch. Für euch. Für uns. Wir laden euch ein in unseren gemeinsamen Raum. Wir laden euch ein, ihn gemeinsam mit uns zu gestalten. Was immer das bedeuten mag.
Wir freuen uns auf dich und uns und alles, was sich entfalten wird.
Anja & Michael
Deine Wertschätzung:
Unser Wirken, diese Räume, haben keinen festen Preis. Es darf fließen, was dafür fließen soll. Du bist selbst in der Verantwortung, zu erspüren, was an Geldliebefluss, Wertschätzung, Ausgleich in unsere Richtung stimmt. Wie ist es in der Ordnung? Dein Herz wird dir die Wahrheit sagen.
Bankverbindung:
Michael Krieß
IBAN: AT10 2050 3000 0163 0631
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Hier der Zoom-Link:
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Donnerstag, 5. Dezember 2024
Etwas Neues bahnt sich an
Da war auf einmal Michael. Wir sprechen die gleiche Sprache. Wir teilen die gleiche Leidenschaft. Wir haben das gleiche Verständnis von Räumen. Wir haben den gleichen Ruf. Das gleiche Bestreben. Wir wollen Räume aufmachen. Räume, die komplett uns entsprechen. Wir wollen Begegnung, die die Bezeichnung auch verdient hat. Wir bekommen nicht genug davon. Wir sind dafür gemacht. Und wir wollen das miteinander. Seite an Seite. So klar. Wir tun uns unfassbar gut. Wir kennen die gleichen dunklen Wasser, in denen wir beinah ertrunken wären. Wir schenken uns gegenseitig so viel und wir wollen uns schenken. Als Gegenüber.
Meine Verwirrung hätte größer nicht sein können. Ich dachte, das würde ich alles mit meinem Mann teilen. Pustekuchen. Meine Welt stand plötzlich gehörig Kopf. Wo mag das hinführen? Was macht das mit mir und Christian? Was bedeutet das alles?
Nun, wir werden es herausfinden. Alle miteinander. Michael und ich haben diesen gemeinsamen Ruf, das ist nicht zu übersehen. Und wir sind da, was immer das Leben von uns, durch uns will. Und wir wären nicht wir, wenn wir da nicht 100% reingehen würden. Christian wäre nicht Christian, wenn er nicht 100% hinter mir/uns stünde und uns seinen Segen gäbe.
Halleluja!!!! Was für eine Gnade, das alles erfahren zu dürfen. Was immer daraus hervorkommen mag, wir sind bereit, es geschehen zu lassen.
Danke, Michael, dass du sowas von da bist. Ich hab dich vermisst.
Danke, Christian, dass du sowas von da bist. Ich liebe dich.
Danke, Anja, dass du sowas von da bist. Ich verneige mich vor dir.
Hier drunter nun eine erste Möglichkeit, Michael und mir zu begegnen, uns zu befühlen. Wir laden euch ein und wir sind voller Vorfreude, auf alles, was da noch so kommen mag. ❤️
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Sonntag, 24. November 2024
Warme Menschen
Es gibt Texte, die stimmen, die treffen es auf den Punkt, enthalten Wahrheit und gleichzeitig sind sie nicht warm. Sie wirken kühl und eher abgetrennt von Gefühlen. Der Inhalt passt und doch fühle ich den Schreiber nicht. Sie mögen sogar von Dingen wie Wärme sprechen und doch bleiben die Worte an der Oberfläche und erreichen mein Herz nicht.
Ich sehe, ich lese, ich höre, aber ich fühle das Wesen nicht, fühle den anderen nicht, bleibe unberührt und auch unbeeindruckt.
Mich zieht es zu warmen, tiefen Menschen. Ich erkenne sie direkt. Fühle ihre Texte. Fühle sie in ihren Worten. Es steht ihnen ins Gesicht geschrieben, breitet sich weit um sie aus. Dieses gewisse etwas. Dieses Leuchten. Bei ihnen geht mir das Herz auf, in deren Nähe fühle ich mich direkt wohl, geborgen, willkommen, mit meinem ganzen Wesen hingezogen.
Sie sind mitfühlend, selber präsent, mit allem da, was wirklich gerade in ihnen los ist. Sie sind gut mit sich selbst und damit automatisch mit anderen. Sie sind echt, klar, wohlwollend, offen, milde, gütig, berührbar, nahbar. Das, was sie von sich geben, stimmt mit dem überein, was in ihnen schwingt. Und es gibt diese Urteilsfreiheit, die so spürbar ist. Ein weiter, offener Raum, in dem alles Platz hat.
Eine Atmosphäre, die jemand mitbringt, lügt nicht. Eine warme Atmosphäre kann nicht erzeugt werden. Noch so viele Kerzen und Blumen und schöne Gegenstände machen den Raum noch lange nicht "warm" und einladend. Noch so viele schöne Worte machen einen Text noch lange nicht warm und tief.
Der Mensch schwingt in alles rein, was er tut. Der Schreiber schwingt in seinen Text. Der Fotograf in seine Fotos. Unvermeidbar.
Jetzt wollte ich gerade schreiben, dass ich dieses feine Hinspüren mag, diese Nuancen. Ich muss lachen. Tatsächlich schreit mich sowas förmlich an. Es ist, als ob das, was schwingt, in LED-Lettern für mich sichtbar ist. Ein Segen und manchmal hadere ich mit mir, doch wieder "das Haar in der Suppe" gefunden zu haben. Aber es blinkt halt so arg.
Annette hat es neulich sehr schön auf den Punkt gebracht. Zwischen Glänzen und Leuchten gibt es einen großen Unterschied. Fürs Glänzen brauche ich eine externe Lichtquelle, ich muss in gutem Licht stehen, die Oberfläche muss glatt und poliert sein. Leuchten kommt aus meinem Inneren. Fertig. Das hat Substanz. Da braucht's nur mich. Ganz. Echt. Da ist's warm. In mir und um mich rum.
Ich mag warme Menschen. Und ich mag es sehr, meiner Wahrnehmung da getrost vertrauen zu können und ihr zu folgen.
Sonntag, 17. November 2024
Niemand anders als die Schöpfung sagt mir, wer ich gerade bin
All dieses Zeug steht mir nur in der Sicht rum. Steht zwischen mir und dem, was JETZT ist. Ich hab lang genug gebraucht, um all den alten Mist, der gar nicht über mich stimmt, wegzuschaffen. Da brauch ich nicht gleich den nächsten Haufen Ideen. Fott damit!
Ich nehme das, was in jedem Moment da ist. Diesen Energien und Impulsen folge ich. Nichts anderem. Das ist die direkte Standleitung mit der Schöpfung. Nichts anderes ist gerade wahr und wichtig. Ist ja auch nichts anderes da.
Wie soll das gehen, die Vollmondenergie zu "nutzen"? Nehm ich mir eine handvoll (woher auch immer) und reib sie mir ins Gesicht oder unter die Arme? Was soll dieses abstrakte Gerede? Ich kann nur das "nehmen", was gerade tatsächlich in mir wahrnehmbar ist, was wirklich in mir stattfindet und mit dem bin ich dann. Was immer das bedeutet. Was immer diese Energie dann von mir will. DEM folge ich.
Niemand anderes als die Schöpfung sagt mir, wer ich gerade bin, als was ich gebraucht werde und was es zu tun oder lassen gibt. DAS meine ich damit, wenn ich sage, ich gehe mit Gott. Da gibt es keine andere Instanz, keine andere Autorität, keine andere Stimme. Es BRAUCHT für mich nichts anderes. Damit hab ich ALLES. Immer. Bei mir. Rund um die Uhr.
Ich und der Moment. Ich und Gott. Ich und das, was ist. Komplizierter wird's nicht. Einfacher auch nicht.
Sonntag, 10. November 2024
Mir mein Nein erlauben
Mir mein Nein erlauben und sprechen. Ein Nein zu einem Kontakt. Auf meine Übelkeit hören, die Abstoßung signalisiert und sich deutlich von der Übelkeit einer alten Angst unterscheidet. Ein Nein, diese Übelkeit der Abstoßung, ist gesund. Es bedeutet nicht, dass ich da noch ein Thema habe. Es sind direkte und adäquate Reaktionen auf Schwingung. Auf Disharmonie. Auf ein Wegwollen, das zu Recht da ist.
Es tut mir unfassbar gut, Türen für den Moment zuzumachen. Nicht einfach nur nicht zu reagieren, in der Hoffnung, dass der andere von mir ablässt, sich nicht mehr meldet, sondern mein Nein tatsächlich zu platzieren. Klar. Ohne Begründung. Ohne, dass ich es verstehen müsste. "Da ist ein Nein in mir", fertig.
Mhmmm... Ich genieße das gerade sehr. Im Grunde so einfach und gleichzeitig ein Weg bis hierhin. Puh!
Samstag, 9. November 2024
Was will denn der Moment wirklich von mir?
Eine Frage, die sich wieder und wieder so sehr lohnt. Egal wo. Ob in Begegnung mit Menschen, beim Einkaufen, morgens im Bett vorm Aufstehen, beim Reden, bei jedem Tun, VOR jedem Tun, beim Sein.
Was will denn dieser Moment WIRKLICH von mir?
Es gibt so viele Ideen und Vorstellungen, wie etwas zu sein hat, zu laufen hat, was getan werden will und vor allem wann. Und dann, im dem Moment, in dem ich im Begriff bin, etwas davon zu tun, merke ich, dass das gerade überhaupt nicht stimmt, was ich vorhatte.
Ich halte inne, spüre hin. Lasse meine Idee direkt fallen und bin bereit, das zu nehmen, was das Leben mir stattdessen gibt. Gerade vorhin hab ich es wieder erlebt, wie sehr es sich lohnt, genau das dann zu tun: Hände freimachen und empfangen, was empfangen werden will.
Ich war dabei, eine Audio aufzunehmen, hatte vor eine aus meiner Sicht sehr wichtige Erkenntnis in meinem Kanal zu teilen. Beim Reden merke ich, dass das so jetzt nicht stimmt. Dass es konstruiert wäre, wenn ich dennoch täte. Also frage ich das Leben, was denn stattdessen dran ist. Kurze Stille und dann offenbaren sich mir wunderbare, so berührende innere Bilder. Auf einmal steht mein höheres Selbst vor mir. Das habe ich auf diese Art noch nie gesehen.
Tränen laufen, ich bin überrascht, berührt, demütig, spreche, was wirklich von mir gesprochen werden will, was in die Welt soll und kann es im ganzen Körper fühlen: Auf DAS kommt es jetzt tatsächlich an. DAS wollte der Moment von mir und nichts anderes. WOW!!!! DANKE!!!
Ich danke mir selbst für dieses Innehalten. Fürs Stillsein im rechten Moment. Für die Kurskorrektur. Fürs DaSein.
Danke Leben, für diese Lektion. Mal wieder! 🙏🥰🔥🎉
Hier geht es zur besagten Audio:
https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/2189













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