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Dienstag, 28. Juli 2026

Listen to yourself, not the news

Hör dir selbst zu, nicht den Nachrichten.

In mir ist alles, was relevant ist. Dort finde ich nicht nur alles, was ich tatsächlich wissen muss, durch das mir selbst zuhören, wird es überhaupt erst möglich, anderen, dem Leben, allen Wesen, der Natur wirklich zuhören zu können. Rein. Ohne Filter und Verzerrung, ohne emotionale Aufladung aus der Vergangenheit. Das wahrnehmend, was tatsächlich gerade im Jetzt da ist.

Ich selbst, in der offenen Begegnung mit mir, dem ehrlichen Hinschauen und Zuhören meiner selbst, bin immer Dreh- und Angelpunkt für die echte, tiefe Begegnung mit allem anderen.

Nachrichten werden irrelevant. Das Gelenkt- und Bespieltwerden von außen verschwindet. Ich bin mein eigener Herr und mein eigener Weiser. In mir ist jede Antwort zu finden, die der Moment gerade braucht. Gespeist vom Leben selbst, das ich dann klar und eindeutig in mir wahrnehme, höre, sehe, fühle und ihm folge. IHM folge, indem ich mir folge.

Ich bin der Schlüssel für all das. Das Zumirhingehen und mir aufrichtig interessiert und zugewandt begegnen. Es kann gar nicht anders sein.

Listen to yourself, not the news.


 

Samstag, 25. Juli 2026

Ich ringe nicht mehr um die Wahrheit

Ich berichte seit über 10 Jahren von meinem Weg, den Weg in die Wahrheit, die Wahrheit über mich, über das Leben, wie es gedacht ist.

Die ganze Zeit fühlte es sich an, als würde ich von unterwegs berichten, selbst nicht wissend, nur grob ahnend, wo er mich hinführt, was es dafür braucht, was das bedeutet, diesen Weg zu gehen. Ein Berichten von meinen Erfahrungen, Irrungen und Wirrungen, den Wendungen, Erkenntnissen, Korrekturen, den Durststrecken, Zweifeln und erneuten Durchbrüchen. Während ich selbst mittendrin war.

Seit ungefähr zwei Wochen fühlt es sich total verändert an. Als würde ich jetzt ganz anders von meinem Weg erzählen. Eher rückblickend. Das verkörpernd, wo er mich hingeführt hat, das Ziel kennend.

An diesem 10. Juli 2026 ist etwas passiert. Ich habe aufgehört, um die Wahrheit zu ringen und festgestellt, dass ich sie BIN. An diesem Tag ist nach gefühlt 500 Anteilen der letzte aus dem Krieg nach Hause gekommen, weil ich etwas begriffen habe. Ich hatte unzählige solcher Prozesse, aber nach dem fühlte sich etwas grundsätzlich komplett anders an.

Als Kind reichte es nicht, die Wahrheit zu sein, um die eigene innere Wahrheit und Unschuld zu wissen. Ich wurde dennoch völlig ungerecht wie die Schuldige an dem Leid meiner Mutter und aller anderen Erwachsenen behandelt. Abgestraft, ermahnt, verächtlich angeschaut, zur Räson gerufen, obwohl ich nichts Falsches getan hatte, meine Wut berechtigt war oder das, was ich sagte oder tat, gar nicht das meinte, was der andere darin sah. Ich wurde verkannt und hab die Welt nicht verstanden. Wie konnte es sein, dass der andere mich so komplett falsch wahrnahm, obwohl er erwachsen, bewusst und bei klarem Verstand war? Warum konnte er mich nicht fühlen?

Dass ich tatsächlich mit all dem, was fälschlicherweise über mich behauptet wurde, gar nicht gemeint bin, blieb mir unbekannt. Die Anklagen galten überhaupt nicht mir. Der andere sah das alles nicht wirklich in MIR. Er war weder erwachsen, noch reif, noch bewusst, noch nahm er MICH ansatzweise tatsächlich war. Er drückte seinen Schmerz völlig verkrüppelt und unreif in Aussagen über mich aus. Die Aussagen über mich waren emotional komplett aufgeladen mit Gefühlen, die überhaupt nicht zu mir gehörten, nicht in unsere Beziehung. Natürlich dachte ich, ich bin gemeint und der andere schreibt mir das tatsächlich zu, was er da von sich gibt.

Dass da vorher schon eine unfassbare Not war und in ganz anderen Situationen am Tag schon ausgelöst war, blieb mir ebenfalls unbekannt. Ich habe immer versucht, das, was dann aktuell passierte, die heftigen Gefühle des anderen und das, was ich "getan" oder gesagt hatte, überein zu bekommen und es gelang mir kein einziges Mal. Es machte hinten und vorne keinen Sinn. Und jedes Mal wollte ich die Anklage von mir weg haben, wollte, dass ich korrekt wahrgenommen wurde, dass es in die Ordnung kommt. Jedes Mal, jeden Tag zig Mal über so viele Jahre habe ich um die Wahrheit gerungen. Ich wollte das aufklären. Wieder und wieder. Wurde nie damit fertig. War mit nichts anderem beschäftigt. Hatte ständig dieses Chaos in der Hand, was nicht das meine war. Alles vergeblich. Alles unendlich unbefriedigend. Es stapelte sich meterhoch, hörte nicht auf? Es fand nichts anderes statt und vor allem nicht mein Leben.

Mit dem Begreifen, dass der andere das alles, was mir "vorgeworfen" wird, gar nicht wirklich an mir wahrnimmt, sondern sich einfach nur irgendwie Luft macht, weil da vorher schon unglaublich viel angetickt war, was überhaupt nicht kommuniziert wurde und schon gar nichts mit mir und der Gegenwart zu tun hat, hat etwas grundsätzlich verändert.

Auf einmal war Ruhe in mir. Kein Bedürfnis mehr, die Anklage abzuweisen. Es richtig zu stellen. Aufzuklären. Ich hab einfach nicht mehr reagiert, weil ich mich nicht angesprochen gefühlt habe. Wenn ich gar nicht gemeint bin, muss ich nichts korrigieren. Sonst hab ich mich immer direkt gemeint gefühlt. Zum ersten Mal erlebe ich es seither, dass nichts mehr in mir anspringt, obwohl ich scheinbar angesprochen werde.

In den Tagen danach habe ich erst gemerkt, wie sehr mich dieses mich so falsch verstanden fühlen, ständig angekackt werden für etwas, was ich nicht gemeint oder gemacht habe, dieses als Blitzableiter dienen, mich ständig wehren müssen, verkannt werden und die Welt nicht mehr verstehen untergründig traurig gemacht hat. Endlos traurig. Eigentlich mein Leben lang war da dieser traurige, betrübte, beschwerte Teil, der es einfach nie schön mit den engsten Vertrauten haben konnte. Nie waren die anderen mit ihm in der Gegenwart, nie in der Wahrheit. Ständig zwei unvereinbare Welten. Ich nie in meinem Leben.

Und nach diesem Erkennen und Begreifen am 10.07.26 (ich musste mir dieses Datum einfach aufschreiben) war ich plötzlich frei. Frei und vor allem unabhängig davon, ob ich richtig erkannt werde. Ich war auf einmal ganz bei mir und vor allem erleichtert, weil die "Wahrnehmungen" des anderen in Wahrheit gar nicht an mir zu finden waren. Ich war auf einmal in meiner Wahrheit, hatte irgendwie endlich recht bekommen und konnte so viel nachträglich verstehen und anders betrachten. Auf einmal war ich in meinem Leben. In meiner Leichtigkeit. In meiner Freude. Sie wird vom inneren Chaos der anderen nicht mehr getrübt. Ich bin da nicht mehr rauszureißen und vor allem bin ich nicht ständig damit beschäftigt, die Wahrheit zu benennen und den anderen damit erreichen zu wollen. Da ist Raum und Platz und Zeit für MICH und das Leben, das durch mich in die Welt möchte.

Ich ringe nicht mehr um die Wahrheit. Ich BIN sie. Und das reicht komplett, damit mein Leben stattfinden kann.

Tatsächlich kommt mir genau das vor, wie ein Finale. Da angekommen, wohin ich die ganze Zeit unterwegs war, ohne es hätte sagen zu können.

Jetzt erzähle ich anders von meinem Weg. Schaue anders auf die einzelnen Etappen und Herausforderungen. Wissend. Wissend wo er mich hingebracht hat. In mein Leben. In meinen Raum. In meine Wahrheit. In meinen Fluss. In meine Freude. In meine Tiefe. In meine Ganzheit. An meinen Platz. 




Sonntag, 19. Juli 2026

Wie der Raum des "Ich bin" wirkt

Es war wieder dran zu sprechen und ein Video aufzunehmen. Gut, dass ich wenigstens im Nachgang sagen kann, um was es geht. 😉 Vorher weiß ich das ja nicht.

Es war wie ein genaueres gezeigt bekommen, wie dieses "ich bin" wirkt, was ein präsenter Raum ausmacht und was einen präsenten Raum ausmacht. Wie relevant dieses "in mir sein" ist. Mehr Beschreibung will gerade nicht dazu.

(Diesmal ist der Ton bei weitem besser, weil ich extra deswegen am Handy über Zoom aufgenommen habe. Allerdings war zwischendurch wohl die Internetverbindung ruckelig und so ruckelt manchmal auch das Video. Seufz, gnampf, augenroll...🙄)



Donnerstag, 16. Juli 2026

Neuer Landeplatz für Geld

"Da", will ständig etwas in mir sagen und den Screenshot von der Bankkarte herzeigen. "So sieht mein neues Konto aus! Siehst du wie es leuchtet und sprudelt? Die echte Karte hat auch noch eine metallic Oberfläche UND ich hab mir einen Zauberstab draufgemacht." Der Teil in mir hat leuchtende Augen, die Backen sind rosig vor Aufregung, die Freude blitzt aus jeder Zelle.

Das mit dem Zauberstab stimmt tatsächlich. Genau wie alles andere. Die Karte kann persönlich gestaltet werden mit Emojis und Text. Und ich hab eine tierische Freude deswegen. Etwas in mir quietscht so sehr vergnügt und hat Pippi inne Augen. Die Farben sagen mir extrem zu, genau wie der Name, der mich unweigerlich an diese Bewusstseins-Revolution erinnert, in der wir uns befinden oder auch an "resolut". Das R, was der App als Logo dient, schlägt den Bogen zu meinem R aus dem Nachnamen. Es ist einfach von vorne bis hinten ein einziges Wohlgefühl und obendrauf stimmen die Konditionen absolut für mich.

Dieses neue Konto macht irgendwie einen Unterschied. Oder besser: Es passt zur Veränderung, die passiert ist. Sie ist Ausdruck vom Unterschied. 😊 (Wie es dazu kam und warum es so bedeutend ist, erzähle ich u. a. in meinem Video von heute.) Ich mag mich hinstellen und sagen: "Schaut, da ist es! Da ist so viel Kraft drauf!". Einfach um der Freude Willen. Also mach ich genau das.

Da ist es:

Revolut Bank UAB (Zweignied. Deutschland)
Kontoinh.: Anja Reiche
IBAN: DE37 1001 0178 1975 4331 26
BIC: REVODEB2


Das andere Konto bei der Volksbank gibt es nach wie vor und gleichzeitig fühlt sich das hier so sehr nach MIR an. Neu. Frisch. Dynamisch. Leicht. Und tatsächlich verspielt. Ich lieb's und bin so froh, dass ich diesem so absurden Impuls nachgegangen bin und ein Konto eröffnet habe! Einfach so. 🥰

So. Jetzt hab ich's euch gezeigt. *stolzkuck* (Ich muss grad so lachen, weil das so herrlich doppeldeutig ist. 😂😂😂)

Mehr wollt ich gar nicht. 😊😊😊



Turning-Point?

Ich weiß nicht, wie lange es her ist, dass ich voll Lust hatte, ein Video aufzunehmen, von mir zu berichten und in Gänze sicht- und fühlbar zu sein. Heute ist es passiert. 🙃 Es wollte gesprochen werden und hat sich von selbst entfaltet.

Ich mag euch mitnehmen zu mir hin, in mich hinein, dahin, wo ich gerade stehe und wie ich da bin. Es fühlt sich nach einem Turning-Point an, nach Vollendung und Neubeginn. Etwas ist vollbracht. Etwas Neues, was wahrscheinlich unten drunter immer da war, pulsiert in mir. Der Weg war so unfassbar lang.

Ich lade euch ein, diesen Moment mit mir zu teilen. ❤️

PS: Der Ton ist am Anfang sehr leise. Nach ca. 1 Minute wird es besser. Mit Headset müsste alles recht gut zu hören. Zumindest war das bei mir so, als ich reingehört habe.




Samstag, 27. Juni 2026

Liebe ist das ALLES

Vorhin waren da noch Worte dazu. Jetzt sind da keine mehr. Nur mehr ein tiefes Fühlen von genau dem. Ein Gewahrsein. Ein "das sein". Diese Liebe sein. Darin sein. Sie in mir. Ich in ihr. Diese Liebe ist für mich Gott. Das ALLES.

Oder wie Natalie (ihr Nachname ist mir tatsächlich unbekannt) es kürzlich so treffend und einleuchtend formuliert hat: "Warum sollte ich etwas verurteilen, was ist? Durch die Verurteilung hört es ja nicht automatisch auf, zu existieren!"

Nachtrag 03.07.26:

Ich meine damit die Anwesenheit von allem IN mir. IN mir darf alles da sein. Das mag ich gerade nochmal betonen! Ausdrücklich. Diese "allumfassende" Liebe wird so oft zur größten Gewalt gegen sich selbst, wenn sie so verstanden wird, dass ich vom anderen alles da sein lassen soll, ohne irgendwelche "negativen" Gefühle haben zu dürfen. IN mir darf alles anwesend sein! 🔥❤️🔥

 


Donnerstag, 25. Juni 2026

Ich bin die, die beides kennt

Gerade sind sie mir begegnet. Ich konnte sie fühlen. All die Frauen aus meiner Ahnenlinie - stellvertretend für so viele andere - die ihr wahres Wesen nicht leben konnten. Vereinnahmt und gefangen im Tun, im Leisten, im Außen, im Bestimmt-Sein vom Materiellen, eingeschnürt von Druck. 

Für keine gab es Raum, weich zu sein, in sich zu hören, in sich hineinzuspüren. Kein Raum für den eigenen Rhythmus, Zyklen, Hingabe. Kein Leben von innen nach außen. Kein Platz für Innenwelten, Emotionen, Feinsinnigkeit, Übersinnliches, Informationen aus dem All-Sein, dafür, mit etwas schwanger zu gehen und es dann zu gebären, wenn es nun mal reif ist. Alles gesteuert von dem, was ihnen als Verstand und Vernunft erzählt wurde, als Verantwortung verkauft wurde. Alles gesteuert von einem Umfeld, dass in der Trennung existierte und diese Trennung als die Wahrheit anerkannt hatte.

Ich hatte in meinen Körper, in mein Wesen gespürt und diese Weichheit und Hingabe wahrgenommen, die pure Weiblichkeit, die um ihrer selbst und das Große weiß, um ihren Platz darin weiß. Das Wesen, das das Leben empfängt und gebiert. Das Wesen, das in seiner Kraft steht und keinen Millimeter von sich abrückt, bei sich bleibt und dafür steht, egal, was im Außen los ist, was jemand oder etwas stattdessen wollen würde. In tiefem, steten Selbstkontakt, das verkörpernd, was da ist, nichts anderes wollend.

Gleichzeitig nahm ich auch etwas wahr, das verhärtet, steif, verkümmert, vertrocknet, eng, rau, stumpf, ja regelrecht abgestorben und tot war. Es passte nicht zu meinem Wesen, dem Wesen, als das ich mich wahrnehme. Als ich fragte, was dieses Harte, Steife, Tote in mir ist, taten sich die Schleusen auf. Ich weinte bitterlich. Es fühlte sich wie das Erbe all meiner Ahninnen an, all der Frauen aus meiner Linie, die nicht in den Genuss dessen kamen, wo ich mich in mir befinde. Als wäre ihr „Schicksal“ noch als Erinnerung in mir da. Ich konnte beides gleichzeitig in mir befühlen. Sowohl das eine als auch das andere und was das Jeweilige bis in die letzte Konsequenz bedeutet. Alter Schwede!!! Es lag regelrecht als Fühlprobe nebeneinander.

Was für ein Kontrast!!! Ich hab geweint. So sehr geweint. All das beweint. Diese Verschwendung so zauberhafter Wesen, die die Erde schon verlassen haben und nie zum Ausdruck kommen konnten. Verloren in einer Maschinerie, dominiert von Lügen über sich und das Leben, nicht zur Erinnerung gekommen. Ich schau zu denen, die noch da sind, in einem Körper und von Weiblichkeit, diesem weiblichen, göttlichen Menschsein, das ich in mir fühle, überhaupt keine Ahnung haben. Keine Idee von Selbstmitgefühl, von Milde, von Raum für jede Emotion, davon heiligstes Schöpfungswesen zu sein. Vereinnahmt von Umständen, wahrer, tiefer Selbstkontakt nicht existent, die Verwundungen nicht erlöst, der Alltag ein Versuch, sie nicht zu berühren. Unbewusstes Wundenmanagement, der Versuch immerzu zu funktionieren, irgendwie die Kontrolle zu behalten, den Kopf über Wasser zu halten, sich an Identifikationen klammernd, die die echten, tiefen, heftigen Gefühle im Zaum halten sollen und die Illusion eines „guten“, sicheren Lebens aufrechthaltend. Machen. Leisten. Funktionieren. Tun. Wissen. Regeln. Selber machen.

Daneben der innere Ort, an dem ich mich befinde. Welten! Welten dazwischen! Andere Universen! Und auf einmal wird mir bewusst, was ich da vollbracht habe. WO ich mich da rausbewegt habe. Mir wird die Größe und Tragweite dessen total bewusst. Ich weine. Ich huste. Ich kotze energetisch. Ich habe mich da raus bewegt und nicht nur das: Ich stehe. In meinem So-Sein. In meinem Gewahrsein. Weich. Flexibel. Lebendig. Erfüllt. Von mir selbst erfüllt. Vom Leben erfüllt. Vom Fluss. Aufrecht. Aufgeweicht. Durchlebt und durchwirkt. Durchdrungen. Ich habe mich nicht nur auf den Weg gemacht, ich bin gelandet. In mir.

Ich bin die, die beides kennt. Die Lüge und die Wahrheit. Das Alte und das Neue. Die Trennung und die Verbundenheit. Das Harte und das Weiche. Kontrolle und Hingabe. Enge und Raum. Die Dominanz der Materie und das Leben aus dem Sein. Todes Vegetieren und pure Lebendigkeit. Ödnis und Göttlichkeit. Beides kann ich fühlen, die Bedeutung bis ins Letzte erfassen. Beides kenne ich aus dem Erleben und Erfahren. Es ist wahrlich in mir vereint.

Ich würde nie, nie, nie wieder zurückwollen. Das würde heißen, mich verlassen bzw. unterdrücken zu müssen, hart gegen mich selbst zu sein. Es würde heißen, meiner inneren Wahrheit nicht folgen zu können, ja sie noch nicht mal zu hören. Es würde heißen, dass Gefühle und das, was in mir lebendig ist, keinen Raum hat. Es würde heißen, dass ich mich dem Leben verwehre und ES nicht durch mich auf die Erde kann. Es würde heißen, Gott nicht zu verkörpern. Es würde heißen, mich außerhalb der Ordnung zu befinden. Es würde die absolute Sinnlosigkeit und Leere für mich bedeuten, den größten Schmerz überhaupt: Die Trennung. Von allem.

Ich habe die beweint, die sich selbst nie kennengelernt haben, sich nie in der Tiefe begegnet sind, nicht in den Genuss ihres zauberhaften, kraftvollen Wesens gekommen sind. Und ich habe mich geehrt, für das, was ich da vollbracht habe. Halleluja!

Ich bin tatsächlich die aus meiner Ahnenreihe, die beides kennt.

Demut. Staunen. Dankbarkeit. Ehrfurcht.

Ich knie nieder. Vor allen. Auch vor mir.



(Ich mag sagen, dass ich damit nicht zum Ausdruck bringen möchte, dass irgendein Weg besser oder schlechter ist oder dass daran etwas nicht stimmt. Jeder Weg war so, wie er hat sein sollen. Ist so, wie er sein soll. All die Frauen hätten sich nicht finden müssen. Es ist schlicht das, was sich mir vorhin offenbart hat, was in mir lebendig war, was ich befühlen und durch mich durch bewegen durfte.)



Dienstag, 3. März 2026

Eine Reise durch meine Zahnprozesse - erlösende Kapitulation

Das Thema Zähne und die Wahrheit über Zähne und deren Symptome beschäftigt mich schon seit vielen Jahren. In den letzten Wochen war es immer wieder sehr intensiv da. Alter Schmerz, kindliche Nöte, totale Überforderung. Ich hab mich durchgefühlt. Schicht um Schicht. Die Erkenntnisse sind so essentiell für mich.

Gerade heute gab es eine Art tiefste Kapitulation in dem Zusammenhang. Ein innerer Anteil hat aufgegeben.

Ich mag euch mitnehmen auf meine innere 🦷-Reise der letzten Wochen bis zum Ergeben heute. Ich lade euch ein. ❤️

PS: Ich merke gerade wie die Audio im Grunde eine Erweiterung und Fortsetzung zu meinem Text von gestern ist. "In Gott wurzeln"...

Hier geht es zur Audio:  https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/2652

 


Freitag, 30. Januar 2026

Geliebte des Lebens

Ich gehöre dem Leben. Niemandem sonst.
Ich bin verheiratet. War es im Grunde schon immer. Mit der Schöpfung selbst.

Meine Hingabe und völlige Ergebung gilt meinem Ursprung, dem Ursprung von allem. Das ist, in tiefer Beziehung zu mir selbst, die tiefste Beziehung, die ich "nach außen" habe. Kein Mensch, kein Mann kann diesen Platz je einnehmen. Nichts und niemand kommt da dazwischen.

Ich bin vergeben. Ich bin ergeben. Ich empfange das Leben selbst. Setze es um.

Ich bin, mich selbst habend, darin eingebettet. Getragen und dienend zugleich. Treu über alles hinaus. Meine Loyalität ist. Das steht über allem.

Da ist meine Führung.
Darin ist meine Erfüllung.

Ich - erkannt - im Einssein.
Liebend und geliebt.

Geliebte des Lebens.
Hier, das zu sein.



Mittwoch, 7. Januar 2026

BegegnungsRaum - du & ich

Ich hab gerade ein bisschen Schnappatmung und ganz schön Respekt vor diesem Post, aberund: Ich kann nicht anders. Es hat sich innerlich geformt und steht jetzt mitten im Raum, wie ein riesiger, rosa Elefant, den ich unmöglich übersehen kann.

Die letzten Monate war so viel Innenschau und Einkehr bei mir dran, ich mag fast gar nicht in Erwägung ziehen, dass es tatsächlich dran sein könnte, wieder mehr in Begegnung zu gehen und gleichzeitig fühlen sich die Räume der 1:1-Begegnung gerade so kraftvoll und heilig an. So groß und weit und tief und relevant.

Was immer geschehen soll, was immer dran ist. Was immer die Begegnung von uns will. Ich mag mit dir präsent im Moment sein und gemeinsam erforschen und erspüren, es passieren lassen, uns passieren lassen, mit dir DA sein. Gewahr. Wach. Aus dem Innen heraus das Jetzt sichtbar machen. Der Stimmigkeit folgen. Pur. Roh. Wahrhaftig.

Ich bin gespannt, wer sich gerufen fühlt und ich bin gespannt, wie es dann in mir darauf reagiert, wo ein Ja auftaucht und wo vielleicht auch ein Nein. Melden kannst du dich unter mail@anja-reiche.de, dann sehen wir weiter.


Jetzt atme ich nochmal tief durch und klicke auf "posten". Mögen die Dinge ihren Lauf nehmen.

✨💖✨

(Bezüglich Geld kann ich gerade gar nichts sagen, in letzter Zeit immer weniger. Wie wenn es gar nicht mehr bei mir liegt, in irgendeiner Form Einfluss zu nehmen oder mich dazu zu äußern. Da kommt immer nur ein Schulterzucken in mir. Ein "ich weiß es nicht".)



Donnerstag, 1. Januar 2026

Ich war nie ahnungsloser

Nicht auf diese Weise. Nicht zu vergleichen mit der Ahnungslosigkeit, in der ich weder wusste, wer ich bin, noch was das hier alles soll.

Diese Ahnungslosigkeit jetzt ist anders. Mir hat sich der Lebenssinn erschlossen, mein Sein, das Individuelle. Und es ist, als hätte ich all das wieder aus der Hand gelegt.

Wie ich neulich schon sagte: Es ist nichts mehr übrig. Alles, was mal so naheliegend war und so lange so stimmig für meinen Selbstausdruck war, zu meinem Wirken gehörte, fühlt sich nicht mehr relevant an. Das neue Jahr wird nicht einfach eine Fortsetzung oder logische Schlussfolgerung von dem, was bisher war.

Ich bin blank. Kein Wunsch. Keine Sehnsucht. Kein "Das will ich unbedingt erfahren und erleben." Kein Gefühl für irgendwas, was dran sein könnte, was noch zu tun wäre. Tatsächlich wüsste ich nicht im Ansatz, was nach all diesen Prozessen, Läuterungen und inneren Durchbrüchen kommen sollte. Wo und wie es weitergehen könnte in der Evolution, was da noch auf dem Zettel sein könnte und jetzt genau richtig und wichtig für mich. Und mit wissen meine ich immer spüren, fühlen, wahrnehmen vom Äther. Es geht schon lange nicht mehr ums Denken, Ausdenken, Überlegen und selber aus dem Hut zaubern.

Vom Anstehenden zeigt sich nicht der leiseste Fitzel. Ein leeres Blatt. Nein, eine leere, weite Ebene. Das Bisherige liegt in dem Bild hinter mir. Es ist durchwandert. Ich schaue in dieses Nichts vor mir, das noch keine Formen hat, keine Wege, keine Landschaft. Noch gilt es, keinen Schritt zu tun. Es wäre zu früh und dafür gibt es gerade auch keine Energie zur Verfügung gestellt. Ich kann nur da sein. An der Schwelle. Bereit. Was immer sich offenbaren mag. Was immer der Ruf sein wird. Bereit für alles, was das Leben von mir möchte und mag es noch so außergewöhnlich sein.


 

Mittwoch, 24. Dezember 2025

Es ist nichts mehr übrig

Es ist nichts mehr übrig. Kein Streben hin zu. Keine Ideen. Keine Vorstellungen. Keine Deutungen von Wahrzunehmendem. Kein Wollen.

„Es ist nichts mehr übrig.“ Der Satz war die letzten Tage immer wieder fühlbar so präsent.

Nichts mehr übrig. Weder was mein „Wirken“ angeht oder irgendwas, was man gemeinhin Beruf oder Berufung nennen könnte, Zusammenarbeiten, Co-Kreationen, Geldverdienen, Lebenssinn, Selbstverwirklichung, etc. noch was Ehe, Beziehung, Mann/Frau-Sein betrifft.

Da ist nur mehr Sein. Der Moment. Einheit in mir. Harmonie. Kein Teil in mir streckt die Arme aus und will außerhalb von mir nach etwas greifen. Jetzt wo ich das Nichtmehrgreifen fühlen kann, wird so deutlich wie sehr das Greifenwollen vorher da war. Es ist soooo verrückt, diesen krassen Kontrast zu spüren und vorher nicht in der Lage gewesen zu sein, das überhaupt zu bemerken. Es war ja so „normal“ für mich, dass da immer dieser innere Zug da war.

Und jetzt?

Ich bin. In mir eine unglaubliche, nie gekannte Ruhe. Frieden. Einverstanden sein.

Morgen? Übermorgen? Definitionen von irgendwas? Pläne? Hintergründe?
Schulterzucken! Alles irrelevant.

Die letzten Jahre - vor allem die nun beinahe drei Jahre mit Christian - hat eine unglaubliche Läuterung stattgefunden. Ein einziges großes Sterben von unbewussten Ideen, von soooo vielem, was wirkte und aber nicht stimmte, nicht übereinstimmte mit der reinen Wahrheit. Es hat sich vor allem gezeigt, was wir nicht sind, was ich nicht bin.

Es hat eine Reifung und Klärung in mir und zwischen uns stattgefunden, die ihresgleichen sucht. Es haben sich Höllen und Untiefen in mir aufgetan, von denen ich niemals vermutet hätte, dass sie da sind.

Übrig ist ein weiter, freier Raum. Stille. Hingabe. Harmonie. Präsenz. Ein Einklang in mir, unter dem nichts mehr unruhig vibriert und seinen Platz sucht. Kein Stress solcherart mehr im System. Kein Untergrundrauschen. Keine Fragen, die über den Moment hinausgehen. Kein Wissenwollen. Kein Suchen. Kein Drängen. Keine Befürchtungen, etwas zu verpassen. Nämlich mich. Was, wie ich heute weiß und sagen kann, alles inneren Kindern gehörte, die versuchten, ihren Platz in der Welt zu finden, auf diese und jene Verwirklichung nach wir vor gewartet haben, auf eine ganz bestimmte Art des Ankommens.

Ich beobachte diese nachhaltige, einträchtige Ruhe in mir nun schon einige Wochen. Alles in mir ist an Ort und Stelle. Da wo ich gerade bin mit dem, wie es gerade ist. Diese Nachhaltigkeit beeindruckt mich wirklich am meisten. Da scheint etwas am Fundament geschehen zu sein, ganz grundsätzlich. Es gibt kein hin und her zwischen alt und neu. Die Unruhe flammt nicht mehr auf, das Getriebensein. Zumindest bisher nicht.

Und all das hab ich nicht angestrebt. Ich war nicht auf der Suche nach Ruhe und Frieden. Ich war und bin ja immer voll einverstanden mit allem Wogen und jeder Welle. Da ist was passiert, von dem ich überhaupt nicht wusste, dass es das gibt. Gerade jetzt, wo ich das schreibe, fällt mir ein Satz von Kathi ein, der passender nicht sein könnte: „Ich liebe es, wenn genau das Richtige dabei rauskommt.“

Was dieses Richtige ist, davon hab ich vortrefflich so gar keine Ahnung. Ich weiß es vorher nie. Das weiß ich staunender Weise immer erst dann, wenn es da ist, ohne dass ich es je wollte.

Es ist wohl das friedlichste und erfüllteste Weihnachten, das ich je hatte, so sehr beschenkt vom Leben mit Desillusionierung. Im Grunde habe ich nichts von dem bekommen, was ich (Anteile) dachte, dass sein müsste. Es wurde eher ganz viel weggenommen, ganz viel hat eben nicht stattgefunden und dafür das, was wirklich relevant war. Was für ein Segen! Was für ein großer, großer Segen!

 

Nachtrag:
Im Grunde kann ich dieses untergründige Streben auf eine einzige Frage reduzieren, die immer unter allem da war: Wann geht es denn endlich los (mein Leben)?

Nachtrag 2:
Mich fasziniert es so dermaßen, dass das alles irgendwie nach nichts Neuem klingt, was ich da geschrieben habe, und dennoch so komplett alles Erleben in mir verändert. Mir war danach, ein paar Worte dazu zu sagen: https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/2620  

 

Donnerstag, 18. Dezember 2025

Über das notwendige Sterben der Hoffnung

Im Grunde gehört die Hoffnung den inneren Kindern. Sie sind es, die in uns hoffen, die warten, auf die Erfüllung von all dem, was ihnen tatsächlich zugestanden hätte. Die hoffen, dass es bitte nicht wieder so schlimm wird oder irgendwann doch endlich gut.

Das Krasse ist, dass diese alten Hoffnungen tatsächlich sterben müssen. Die inneren Kinder müssen eines nach dem anderen anerkennen, dass es nie mehr kommen wird, was sie wollen, dass die Katastrophe, die verhindert werden sollte oder abgewandt oder zumindest abgemildert, tatsächlich wahr ist. Damals schon wahr war.

Diese inneren Kinder versuchen unser Leben lang etwas zu vermeiden, was schon geschehen ist. Der Schmerz darüber ist schon wahr und genau in diesem Schmerz, der unaushaltbar war, sind die inneren Kinder stehen geblieben, ist der Moment eingefroren. Es konnte damals nicht gefühlt werden. Die kleinen Körper waren dafür nicht ausgelegt. Die Unterstützung der Erwachsenen dabei ist ausgeblieben. Sie waren ja auch noch die Verursacher des Ganzen.

Nun ist da dieses Programm aktiv, dass diese inneren Kinder niemals wieder das fühlen wollen, was damals unaushaltbar und schrecklich war. Dass sie das erleben wollen, was stattdessen korrekt gewesen wäre, in der Ordnung, natürlich, gesund. Sie wissen, dass da noch Rechnungen offen sind, Bedürfnisse unbefriedigt, dass Leben sich anders anfühlen müsste.

Eine ewige Suche nach dem Nichterhaltenen. Ein Habenwollen. Ein total berechtigtes Danachlechzen. Ein NiewiederDAS. Ein ewiges Hoffen.

Das nächste Krasse ist, wenn diese inneren Anteile mit meiner beobachtenden sowie mitfühlenden Unterstützung und Begleitung die Vollkatastrophe anerkennen und wir gemeinsam jetzt das fühlen können, was damals einfach unmöglich war, dann stirbt tatsächlich diese kindliche Hoffnung und das Suchen, das Getriebensein, Habenwollen tief im Inneren hört nach und nach auf. Es braucht keine Hoffnung mehr. Es ist gesehen und anerkannt was wirklich war und was für dieses Kind nie mehr sein wird.

Dann geschieht nach meiner Erfahrung Magie. Das, was die Kinder gebraucht hätten und nicht bekommen haben, existiert ja trotzdem, denn so ist das Leben selbst, wenn die Bezugspersonen den Zugang dazu nicht verhindern. Mit der Befriedung der inneren Kinder kommt das Leben in seinen natürlichen Fluss. Die inneren Kinder sind mit der Aufmerksamkeit nicht mehr bei anderen, sondern behütet bei mir. Sie strecken innerlich die Arme nicht mehr nach Menschen aus. Ich bin somit im wahrsten Sinne des Wortes in meiner Mitte, der Anbindung und stehe selbst im Fluss. Ich als Erwachsene habe Zugang zu all dem, kann erfahren, wie es als Kind schon hätte sein sollen. Ich BIN das Leben selbst.

Nun bin ich nicht mehr das Kind meiner Eltern, das diese gebraucht hätte, um in die Welt zu kommen, sondern nach und nach bin ich zum erwachsene Kind des Kosmos geworden, das voll in der Welt IST. Die Versorgung all meiner menschlichen und natürlichen Bedürfnisse kommt aus dieser Beziehung - aus der Beziehung zum Leben selbst. Die Zuständigkeit hat sich geändert. Der "Zwischenhändler" Eltern ist rausgenommen. Ich stehe in direkter Beziehung zum Leben. In dieser Beziehung braucht es keine Hoffnung mehr. Diese Beziehung ist. Sie ist eine Tatsache. Sie ist ein Statement. Sie wird erfüllt. Und ich bekomme darin alles, was ich brauche. Das ist Gewissheit.

Ich mag behaupten, dass jede Hoffnung einem inneren Kind (oder anderem Anteil) gehört, das noch auf die Erfüllung von damals wartet, das noch eine unangenehme Wahrheit anerkennen darf, das noch aus der Warteposition befreit werden möchte, mit dem Warten und Darumkämpfen aufhören und fühlend nach Hause zu mir kommen darf. Zu dem Wesen, das jetzt tatsächlich mit dem Leben selbst in Beziehung steht.

Wenn die Hoffnung stirbt, heißt das nicht, dass ich (die Erwachsene) niemals das erleben kann, worauf ich (das innere Kind) hoffe. Das Realisieren und Differenzieren dieser unterschiedlichen Ebenen in mir ist entscheidend.

Wenn die kindliche Hoffnung stirbt, ist Platz für erwachsene, reife, bewusste Gewissheit. Meine Erfahrung ist, dass die Hoffnung tatsächlich aufhört, wenn die inneren Kinder versorgt sind, es gar keinen Grund mehr für "Hoffnung haben müssen" gibt.

Ich brauche die Hoffnung nicht mehr, um zu überleben. Ich hab schon überlebt. Ich lebe schon.

Es ist also irgendwie wahr - anders als gemeinhin verstanden: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Sie stirbt dann, wenn ich wahrhaft lebe (was auch meint, dass ich zum Sterben bereit bin). Die Hoffnung kann getrost sterben. Sie hat ihren Dienst getan. DANKE!



Mittwoch, 10. Dezember 2025

Mein Nein sagt nicht "DU nicht"

Mein Nein ist nicht persönlich zu nehmen. Wahrscheinlich ist das im Grunde kein Nein, aber darum soll es gerade nicht gehen.

Mein Nein zu einem Austausch, zu einem Kontakt, zu einer gemeinsamen Erfahrung richtet sich nicht gegen den Menschen persönlich. Es gilt dem, was da (energetisch) passieren würde, dem gemeinsamen Feld und ist gleichzeitig ein Ja zu dem, was stattdessen für mich stimmt.

Ich möchte gerade nicht ein gemeinsames Feld erleben. Das fühlt sich nicht stimmig an. Das ist nicht der Platz, an dem ich gerade sein soll. Ich gehöre woanders hin. Diese zwei Energien gehören gerade nicht zusammen. Ich möchte mit mir sein, oder mit jemand anderem oder brauche den offenen Raum für das, was stattdessen sein soll, ohne dass ich das schon bewusst habe.

Vor allem ist das Ganze eine Momentaufnahme. In fünf Minuten kann es plötzlich stimmen, mit demjenigen in Kontakt zu gehen, mit dem es kurz zuvor undenkbar war, sich völlig schräg und unstimmig angefühlt hat.

Es ist für mich so deutlich zu spüren, was gerade harmoniert, auf welcher Begegnung Kraft liegt, wo sich die Energien gemeinsam wirbelnd verstärken und miteinander interagieren und bei welcher Konstellation direkt Stillstand oder sogar ein nach unten sinken passiert.

Diesen Indikatoren folge ich: Anziehung und Abstoßung. Es geht um den Moment, um die Energien, um das Nichtsichtbare, um die Resonanz in mir, um mein inneres Navigationssystem, um die Bilder, die aufsteigen, feinste Körperreaktionen und das Gespür dafür, wofür mir vom Leben Energie zufließt. Eben: worauf Kraft liegt, DAS, was sein soll. Und das entscheide ich nicht. Das ist spürbar energetisch eh schon vorhanden und ich richte mich danach.


 

Dienstag, 2. Dezember 2025

Ich bin gelebte Veränderung

Das Leben mit mir ist intensiv. Es ist auch für mich selbst mit mir intensiv. Stillstand nicht möglich. Kein Halten eines Status. Keine Garantie. Keine Vorhersehbarkeit. Stets im Wandel. Stets am Puls.

Der Puls des Lebens ist mein Richtwert und Kompass, die einzige Führung, der ich folge. Was nicht (mehr) wahr ist, nicht (mehr) pulst, energetisch nicht (mehr) da ist, bekommt durch mich erst gar keinen Anfang oder eben ein umgesetztes Ende. Ich kann die energetische Wahrheit und den Fluss der Veränderung nicht ignorieren. Ich höre und fühle es und sobald es gewahr ist, muss ich danach handeln. Kann und will nicht anders. Ich wähle es so. Wieder und wieder.

Ich hab mich der Wahrheit verschrieben, der Ordnung.

Darin werde ich immer wieder verkannt, nicht erkannt in der Absichtslosigkeit, merke, wie es persönlich genommen wird, spüre Projektionen, würde gerne richtig stellen und merke, dass es nicht an der Zeit ist, dass es genau so falsch verstanden da sein muss. Das ist intensiv. Für jeden auf eigene Weise.

Meine Gefühle darin bei mir halten, in meinem eigenen Sturm stehen, Ohnmacht akzeptieren, weise handeln, eigene Wunden erkennen und versorgen. Die Wellen nehmen, wie sie kommen. Im Ungeklärten, Unerklärten da sein. Selber nicht wissen, wozu das gerade gut ist, nur dass es so stimmt, auch in der Spannung.

Leben mit mir ist intensiv. Auch für mich.

 


Donnerstag, 23. Oktober 2025

Das Leben kommt zu mir

Genau wie die Kraniche. Sie kommen zu mir, an die "unmöglichsten" Orte. Früher bin ich zu ihnen. Jeden Herbst ins Moor. Seit ich da nicht mehr in der Nähe bin und mal hier mal da, kommen sie zu mir. Und ich dachte erst, ich sehe sie so schnell nicht wieder.

Kraniche sind für mich Stellvertreter für diese Wahrheit: Das Leben kommt zu mir. Immer. Ich muss nirgends hin.

Mich fasziniert es immer wieder, wenn sich die Momente "der Lieferung" so klar und deutlich zeigen. Ich bemerke ein Bedürfnis, stelle fest, dass ich gerade nicht weiß, wie die Erfüllung aussehen könnte. Ich weiß die Lösung nicht. Also bin ich mit dem Bedürfnis da, trage es in mir, weiß darum, akzeptiere, dass ich gerade nichts aktiv dafür tun kann. Und dann ergibt sich aus einem ganz anderen Grund eine Situation und in der passiert auf einmal total unerwartet die Erfüllung.

Ich werde wohl nie müde, darüber zu staunen, auch wenn ich es schon x Mal erlebt habe. Oder gerade weil ich es schon x Mal erlebt habe? Keine Ahnung.

Darum nicht nur zu wissen, sondern es durch Erfahrung tief verankert zu haben, lässt mich in den unmöglichsten Situationen Ruhe bewahren und den Überblick behalten. Zusammen mit der tief erfahrenen Wahrheit "es passiert nichts, was nicht zuträglich für die Ent-wicklung ist" - was im Grunde das Gleiche aussagt wie "das Leben kommt zu mir" - ist das der sichere Boden auf dem ich gehe. Selbst wenn ich den Schritt in die Luft setze oder seit längerem das Gefühl habe, zu schwimmen oder im Nebel zu stehen.

Ich kann nichts tun und ich muss nichts tun. Das Leben entwickelt sich von alleine, wenn ich es lasse, wenn ich die Prozesse sich selbst überlasse und wach darin da bin, intuitiv handle, mich vom Prozess führen lasse. Nicht ich führe den natürlichen Ent-wicklungs-Prozess. Der Prozess führt mich.

Natürlich finde ich immer wieder Anteile, die noch die Idee haben, ohne sie würde nichts laufen, die falsche Verantwortung und Zuständigkeit tragen, aus der Not geboren. Wie könnte es anders sein? Was für eine Erleichterung, wenn sie von der Wahrheit hören. Wenn ich sie in den Arm nehme in ihrer Verzweiflung und sie zutiefst verstehen kann in ihrer einstigen Notlage, mit ihnen weine, für sie, um sie.

Mit jedem geborgenen Anteil breitet sich die Wahrheit noch weiter und tiefer in mir aus. Ja, das Leben kommt zu mir. Was ich brauche, ist über kurz oder lang da. Das Leben macht keine Fehler. Ich bin sicher in den größten "Schwierigkeiten". Alles ist FÜR mich. Meine Erlösung ist gewiss. Irgendwann sind alle meine inneren Kinder daheim.

Meine Erlösung ist gewiss. Ja. Und ich bin immer genau da, wo das geschehen kann. Auch wenn es noch so abstrus ist, wirkt auch hier die Intelligenz, die weiß, was gerade not-wendig ist. Kein Anteil bleibt ungesehen zurück. Jeder wird berührt, um entdeckt werden zu können. Alles in mir strebt in die Ganzheit, strebt von sich aus in die volle Erfüllung meines wahren Wesens, meiner Urnatur. ☺️❤️‍🔥🙏🏼

Das Leben kommt zu mir. Ich BIN das Leben, das nach sich selbst strebt.


 

Mittwoch, 15. Oktober 2025

In der Hingabe an das, was ist, liegt die natürlichste Schönheit

Irgendwie bin ich grad sehr berührt von diesem Bild, von dieser Atmosphäre, diesem Naturarrangement, dieser Perfektion im Timing, dieser unglaublichen Schönheit, dieser Leuchtkraft, dieser Ästhetik während des Vergehens.

Wie sich dieser Baum ergießt, die farbintensive Blätterdecke um sich ausbreitet und alles darunter einhüllt, wie zum Winterschlaf und Ruhen bestimmt. Da ist direkt Geborgenheit in mir spürbar, so viel Wohlwollen, Liebe und Hingabe, so viel Güte und Grazie in einem, Weisheit und Eleganz, Fürsorge und Würde.

Mich macht es immer wieder staunend sprachlos und demütig, die Natur in der Ergebung an den Wandel zu sehen und zu fühlen. Jede Phase, jeder Zuklus vollends verkörpert. Totale Hingabe. Völliges Mitgehen. Darin sein. Alles im Ausdruck. Das Entstehen, das Werden, das Gedeihen, das Erblühen, das Sein, das Vergehen, der Stillstand - alles völlig gleichwertig und Teil des Ganzen.

Es ist, wie es ist, zu der Zeit, in der es sein soll. Selbst wenn im Frühling Frost Blüten erwischt, der Blitz im Sommer einen ganzen Baum spaltet, der Sturm im Herbst Äste knickt. Es geschieht. Es ist. Es gehört dazu. Die Natur ergibt sich im Grunde nicht. Sie IST all das selbst. Das ganze Paket von Möglichkeiten. Jede Facette. Oft in der Gleichzeitigkeit.

Nichts macht es mir so deutlich, als dieses "Anschauungsmaterial", wie ich das Leben auch im Menschsein fühle und verstehe, tief begriffen und durchdrungen habe. In der Ganzheit liegt der natürliche Frieden und eine unglaubliche Kraft. In der radikalen Erlaubnis jeden Aspekts, die größte Freiheit. In der Hingabe an das, was ist, die natürlichste Schönheit.


Freitag, 12. September 2025

Freude an der Ganzheit

Ich hab so viel Freude, die Ganzheit zu leben, das Menschsein in allen Facetten zu erforschen, immer wieder neue Forschungsfelder zu betreten, lange bewegte Rätsel zu entschlüsseln, Antworten zu bekommen, geschwärzte Stellen im Bild plötzlich in Farbe zu betrachten. Licht ins Dunkel zu bringen und zu begreifen. Ich werde wohl nie fertig, das alles immer wieder aufs Neue zu bestaunen, jedes Puzzleteil mit Ehrfurcht in Händen zu halten, wie einen Schatz zu bewundern.

Das Menschsein, das Irdische, es beschränkt mich nicht. Es ist mir nicht zu eng. Ganz im Gegenteil. Viel mehr habe ich den größten Spaß das Göttliche, das Grenzenlose hierhin zu bringen, auf der Erde Empfangsstation dafür zu sein. Es zu etablieren. Groß und größer zu "denken", tief und tiefer zu fühlen, weit und weiter das Bewusstsein werdend. Alles miteinander zu verbinden und in der Einheit in mir zu erfahren. Mich als das Ganze in voller Kraft zu fühlen. Mich auszudehnen. Immer lichter zu werden, immer aufrechter, immer feiner in der Wahrnehmung, immer menschlicher, immer größer, immer göttlicher, immer feuriger, immer sanfter. Immer mehr in die Natur zu kommen, in meine Urnatur.

Im Anerkennen dessen, wo der Mensch tatsächlich seine Grenzen hat, kann das Göttliche frei fließen und ALLES wird möglich. Durch den Menschen, der sich hingibt und erinnert, wer und was er eigentlich wirklich ist: Gottes Herrlichkeit im Ausdruck, Erfüllungsgehilfe für die Ordnung, verkörpertes Licht, universelle Information in Form. Vollkommen.

Was für ein Fest hier! So ein großes Fest! Was für eine Spielwiese! Wow! 😊❤️🎉


 

Samstag, 23. August 2025

Ich will wissen, wie es von alleine weitergeht

Immer wieder sind da Situationen, Umstände, Zustände, in denen ich mich befinde und wirklich keine Ahnung habe, wie DAS weitergehen soll. Ich weiß nur, dass es weitergehen wird. Von sich aus. Es wird anders. Das ist sicher.

Ich mag das, wo ich bin, nicht willentlich verändern. Ich mag keine Idee davon haben, dass es anders sein sollte und irgendwas in die Wege leiten. Meisten spüre ich direkt, dass eine Intervention eine wichtige Erfahrung vereiteln würde. Ich weiß zwar noch nicht welche, aber ich würde den Prozess mit meinem Handeln stören.

Und dann sind da eben manchmal Umstände, die muten echt schräg an und Ottonormalverbraucher würde mir raten, doch was zu unternehmen.

Nein.

Das Leben hat mich noch nie in etwas hineingeführt, was sich hinterher nicht als brillant und unglaublich wertvoll erwiesen hat, tatsächlich unersetzlich. Deswegen lasse ich es so und bin darin. Erforsche. Beobachte mich. Fühle, was es zu fühlen gibt. Höre die unterschiedlichen Wahrheiten in mir, die sich widersprechen können und doch gleichzeitig in mir lebendig sind. Verschiedene Ebenen. Multidimensionales Erfahren.

Ich lasse den Dingen ihren Lauf. Fließe mit. Gebe mich hin und bin ehrlich mit mir: So fühlt DAS also gerade für mich an. DAS wird in mir berührt. Ich weiß nicht, wo ich mich genau in diesem Prozess befinde, aber ich bin DA. Und ich bin unglaublich neugierig, wo DAS wohl hinführt und wie es von sich aus weitergeht.





Mittwoch, 20. August 2025

Kein "um zu" mehr

Mein Leben hat sich in den letzten 20 Jahren zu einer Konsequenz hin entwickelt, die ich manchmal verteufelt habe. Ich komme keinen Millimeter an meiner innersten Wahrheit vorbei. Ich kann nur tun, was tatsächlich rein ist, 100% in Übereinstimmung mit meinem Innersten und keine Absicht hat. Das war mit Anfang zwanzig natürlich eine andere Hausnummer als jetzt, aber da fing es an, dass das Funktionieren einfach nicht mehr funktionierte, dass es in mir rebellierte, wenn etwas nicht in Übereinstimmung mit meiner Integrität war.

Ich hab mir manchmal gewünscht, dass ich mich eeeetwas mehr fügen oder anpassen könnte, mal einen Schwupps an mir vorbei könnte, um schlicht dazu zu gehören. Es ging nicht. Wenn ich es doch probiert habe, hat mich mein Körper sofort rausgeholt. Er war IMMER spätestens die Notbremse.

Es war also meine Herausforderung und mein Weg, mich selbst darin zu halten, dass ich keine "um zus" mehr ausagieren konnte, andere bedienen oder für mich selbst zweckmäßig handeln konnte. Da kamen die inneren Anteile und verletzten Kinder zum Vorschein, die das tun mussten, was stimmte, dann aber eben mit Konsequenzen zu rechnen hatten, befürchteten nicht mehr dazu zu gehören, ausgestoßen zu werden, beschuldigt zu werden, oder eben unter der Brücke zu landen, weil ich in kein System mehr passte, das zum "Geldverdienen" gut war.

Für viele andere ist es die Challenge, die "um zus" sein zu lassen und die inneren Kinder zu halten, die es so sehr gewohnt sind, absichtsvoll zu handeln, lieb und nett zu sein, zu beeinflussen, zu betteln, weil sie nur so ansatzweise an etwas gekommen sind, was sie so sehr gebraucht hätten. Da ist es die Aufgabe, sich um die inneren Kinder zu kümmern, die liefern wollen, die fordern, die kein Nein dulden, die brauchen und ALLES dafür tun. Es ist die Herausforderung, das bei sich zu behalten, was ein "um zu" hat und die Anteile in der Not zu versorgen.

Das heißt nicht, dass es keine erwachsenen Wünsche und Bedürfnisse mehr gibt. Ganz im Gegenteil, es ist sogar essentiell zu erkennen, dass es erwachsene Wünsche und Bedürfnisse gibt, die berechtigt sind, die menschlich sind, die geäußert werden dürfen. Ob ich damit frei und absichtslos da bin, merke ich daran, ob es ok wäre, wenn der andere Nein sagt. Wenn ich das, was ich brauche genau jetzt von genau der einen Person will und es nicht denkbar ist, dass es nicht stattfindet oder wann anders, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass ein inneres Kind am Start ist, um das ich mich kümmern darf.

Wenn ich mein Bedürfnis äußern kann, weiß, dass es mir grundsätzlich zusteht und ich es haben darf, dass es aber nicht unbedingt jetzt und genau von dieser einen Person zu erfüllen ist, dann bin ich erwachsen da. Frei. Absichtslos. Das ist für mich der große Unterschied zwischen Bedürftigkeit und Bedürfnis. Zwischen Betteln und Wunsch. Ist der andere eingeladen wirklich frei nach seiner Stimmigkeit und Integrität Ja oder Nein zu sagen?

In meinem Leben war es immer eher so, dass ich diejenige war, die bei den "Bedürfnissen" der anderen nicht frei Ja oder Nein sagen durfte, weil es eben emotional aufgeladene Bedürftigkeiten waren, bei denen ein Nein ordentlich Gefühle auslöst. Ich selbst durfte also nicht Nein sagen, hatte aber ohne Murren zu akzeptieren und zu verstehen, dass die anderen fast nur Nein zu mir sagten. Mir fällt es deswegen nicht schwer, nicht zu versuchen, etwas zu bekommen. Es hatte keinen Wert. Selbst nach berechtigten Bedürfnissen fragen, wurde schnell als Betteln bezeichnet.

Ich musste lernen, dass es berechtigte Bedürfnisse überhaupt gibt und dass mir das auch zusteht, wenn ich aus meiner Integrität Nein zu anderen sage, in dem prägenden Fall zu den Eltern. Ich hätte bekommen müssen, ohne geben zu müssen und mein Nein zu ihren Bedürftigkeiten hätte keine negativen Konsequenzen für mich haben dürfen.

Als Erwachsener ist jedes eigene "um zu" im Grund überflüssig. Jede Angst vor negativen Konsequenzen, wenn ich die "um zus" der anderen nicht erfüllen mag, auch. Das Einzige, was es zu tun gibt, ist in beiden Fällen, die inneren Kinder zu versorgen, die da jeweils auf den Plan treten. Die, die was bekommen wollen und die, die Konsequenzen vermeiden wollen.