Mittwoch, 29. Juli 2026
Mein Leben hat endlich Platz!
Nicht nur für eine kurze Zeit oder irgendwie nebenbei, trotz alle dem oder mit diesem "jetzt erst recht".
Der Raum muss nicht mehr erkämpft werden, mühevoll saubergehalten oder geteilt mit den Ansprüchen/Problemen der "Bezugspersonen". Ich brauche nichts mehr von ihnen, um in mein Leben zu kommen. Ich bin nicht mehr für die verantwortlich, die ich gebraucht hätte. Ich muss nicht mehr dafür sorgen, dass sie ihren Job machen oder überhaupt erst dazu befähigen.
Der Raum steht komplett mir zur Verfügung. Es gibt keine Notwendigkeit mehr, das Chaos, die Baustellen der Beziehungspersonen reinzunehmen. Ihre unbearbeiteten Akten landen nicht mehr auf meinem Schreibtisch. Niemand in mir hat noch einen Annahmeautomatismus oder eine Bearbeitungspflicht.
Es war auch diesbezüglich dieser 10. Juli. Ich hatte an anderer Stelle berichtet. Da hat das geendet. Ab da hatte ich endlich tatsächlich die Hände frei und Raum und komplett mich für mich. Mein Leben hing nicht mehr von irgendeiner Bewusstheit der anderen ab. Bis dahin gehörte mein innerer Raum nicht komplett mir und mein Leben irgendwie auch nicht.
Mir wurden wieder und wieder Akten zur Prüfung reingereicht, nur um wieder und wieder festzustellen, dass sie mir nicht gehörten. Der Zustrom hörte nicht auf. Dauerbeschäftigung. Das Ergebnis war immer das gleiche: Nicht meins. Und dennoch kamen neue und ich "musste" mich damit beschäftigen.
Bis zu diesem Tag.
Seither sprudelt es unablässig in mir. Pure Lebensfreude. Tatsächliche Freiheit. Der Raum gehört mir. Da ist nur mehr meins. Mein Leben gehört mir bzw. IHM. Hummeln im Arsch. Flausen im Kopf. Vorfreude, ohne zu wissen worauf. Einfach so.
Das ewige "mir mein Leben stehlen müssen", die Lücken finden, die schönen Momente stibitzen, bevor das Doofe, Schwere wieder kommt, mir Platz erkämpfen müssen, immer wieder "eingefangen" werden und das Damokles-Schwert "Du wirst schon noch sehen!" sind verschwunden.
Mein Leben gehört komplett mir! Zum allerersten Mal!!! Unbeeinflusst. Ganz und gar. Endlich hab ich tatsächlich einfach so Platz und Zeit und Raum für mich und meins.
ZUM ALLERERSTEN MAL! 🥲🥲🥲🙏🏼🙏🏼🙏🏼🙏🏼🙏🏼🔥🔥🔥🔥🔥
Samstag, 25. Juli 2026
Ich ringe nicht mehr um die Wahrheit
Ich berichte seit über 10 Jahren von meinem Weg, den Weg in die Wahrheit, die Wahrheit über mich, über das Leben, wie es gedacht ist.
Die ganze Zeit fühlte es sich an, als würde ich von unterwegs berichten, selbst nicht wissend, nur grob ahnend, wo er mich hinführt, was es dafür braucht, was das bedeutet, diesen Weg zu gehen. Ein Berichten von meinen Erfahrungen, Irrungen und Wirrungen, den Wendungen, Erkenntnissen, Korrekturen, den Durststrecken, Zweifeln und erneuten Durchbrüchen. Während ich selbst mittendrin war.
Seit ungefähr zwei Wochen fühlt es sich total verändert an. Als würde ich jetzt ganz anders von meinem Weg erzählen. Eher rückblickend. Das verkörpernd, wo er mich hingeführt hat, das Ziel kennend.
An diesem 10. Juli 2026 ist etwas passiert. Ich habe aufgehört, um die Wahrheit zu ringen und festgestellt, dass ich sie BIN. An diesem Tag ist nach gefühlt 500 Anteilen der letzte aus dem Krieg nach Hause gekommen, weil ich etwas begriffen habe. Ich hatte unzählige solcher Prozesse, aber nach dem fühlte sich etwas grundsätzlich komplett anders an.
Als Kind reichte es nicht, die Wahrheit zu sein, um die eigene innere Wahrheit und Unschuld zu wissen. Ich wurde dennoch völlig ungerecht wie die Schuldige an dem Leid meiner Mutter und aller anderen Erwachsenen behandelt. Abgestraft, ermahnt, verächtlich angeschaut, zur Räson gerufen, obwohl ich nichts Falsches getan hatte, meine Wut berechtigt war oder das, was ich sagte oder tat, gar nicht das meinte, was der andere darin sah. Ich wurde verkannt und hab die Welt nicht verstanden. Wie konnte es sein, dass der andere mich so komplett falsch wahrnahm, obwohl er erwachsen, bewusst und bei klarem Verstand war? Warum konnte er mich nicht fühlen?
Dass ich tatsächlich mit all dem, was fälschlicherweise über mich behauptet wurde, gar nicht gemeint bin, blieb mir unbekannt. Die Anklagen galten überhaupt nicht mir. Der andere sah das alles nicht wirklich in MIR. Er war weder erwachsen, noch reif, noch bewusst, noch nahm er MICH ansatzweise tatsächlich war. Er drückte seinen Schmerz völlig verkrüppelt und unreif in Aussagen über mich aus. Die Aussagen über mich waren emotional komplett aufgeladen mit Gefühlen, die überhaupt nicht zu mir gehörten, nicht in unsere Beziehung. Natürlich dachte ich, ich bin gemeint und der andere schreibt mir das tatsächlich zu, was er da von sich gibt.
Dass da vorher schon eine unfassbare Not war und in ganz anderen Situationen am Tag schon ausgelöst war, blieb mir ebenfalls unbekannt. Ich habe immer versucht, das, was dann aktuell passierte, die heftigen Gefühle des anderen und das, was ich "getan" oder gesagt hatte, überein zu bekommen und es gelang mir kein einziges Mal. Es machte hinten und vorne keinen Sinn. Und jedes Mal wollte ich die Anklage von mir weg haben, wollte, dass ich korrekt wahrgenommen wurde, dass es in die Ordnung kommt. Jedes Mal, jeden Tag zig Mal über so viele Jahre habe ich um die Wahrheit gerungen. Ich wollte das aufklären. Wieder und wieder. Wurde nie damit fertig. War mit nichts anderem beschäftigt. Hatte ständig dieses Chaos in der Hand, was nicht das meine war. Alles vergeblich. Alles unendlich unbefriedigend. Es stapelte sich meterhoch, hörte nicht auf? Es fand nichts anderes statt und vor allem nicht mein Leben.
Mit dem Begreifen, dass der andere das alles, was mir "vorgeworfen" wird, gar nicht wirklich an mir wahrnimmt, sondern sich einfach nur irgendwie Luft macht, weil da vorher schon unglaublich viel angetickt war, was überhaupt nicht kommuniziert wurde und schon gar nichts mit mir und der Gegenwart zu tun hat, hat etwas grundsätzlich verändert.
Auf einmal war Ruhe in mir. Kein Bedürfnis mehr, die Anklage abzuweisen. Es richtig zu stellen. Aufzuklären. Ich hab einfach nicht mehr reagiert, weil ich mich nicht angesprochen gefühlt habe. Wenn ich gar nicht gemeint bin, muss ich nichts korrigieren. Sonst hab ich mich immer direkt gemeint gefühlt. Zum ersten Mal erlebe ich es seither, dass nichts mehr in mir anspringt, obwohl ich scheinbar angesprochen werde.
In den Tagen danach habe ich erst gemerkt, wie sehr mich dieses mich so falsch verstanden fühlen, ständig angekackt werden für etwas, was ich nicht gemeint oder gemacht habe, dieses als Blitzableiter dienen, mich ständig wehren müssen, verkannt werden und die Welt nicht mehr verstehen untergründig traurig gemacht hat. Endlos traurig. Eigentlich mein Leben lang war da dieser traurige, betrübte, beschwerte Teil, der es einfach nie schön mit den engsten Vertrauten haben konnte. Nie waren die anderen mit ihm in der Gegenwart, nie in der Wahrheit. Ständig zwei unvereinbare Welten. Ich nie in meinem Leben.
Und nach diesem Erkennen und Begreifen am 10.07.26 (ich musste mir dieses Datum einfach aufschreiben) war ich plötzlich frei. Frei und vor allem unabhängig davon, ob ich richtig erkannt werde. Ich war auf einmal ganz bei mir und vor allem erleichtert, weil die "Wahrnehmungen" des anderen in Wahrheit gar nicht an mir zu finden waren. Ich war auf einmal in meiner Wahrheit, hatte irgendwie endlich recht bekommen und konnte so viel nachträglich verstehen und anders betrachten. Auf einmal war ich in meinem Leben. In meiner Leichtigkeit. In meiner Freude. Sie wird vom inneren Chaos der anderen nicht mehr getrübt. Ich bin da nicht mehr rauszureißen und vor allem bin ich nicht ständig damit beschäftigt, die Wahrheit zu benennen und den anderen damit erreichen zu wollen. Da ist Raum und Platz und Zeit für MICH und das Leben, das durch mich in die Welt möchte.
Ich ringe nicht mehr um die Wahrheit. Ich BIN sie. Und das reicht komplett, damit mein Leben stattfinden kann.
Tatsächlich kommt mir genau das vor, wie ein Finale. Da angekommen, wohin ich die ganze Zeit unterwegs war, ohne es hätte sagen zu können.
Jetzt erzähle ich anders von meinem Weg. Schaue anders auf die einzelnen Etappen und Herausforderungen. Wissend. Wissend wo er mich hingebracht hat. In mein Leben. In meinen Raum. In meine Wahrheit. In meinen Fluss. In meine Freude. In meine Tiefe. In meine Ganzheit. An meinen Platz.
Sonntag, 19. Juli 2026
Wie der Raum des "Ich bin" wirkt
Es war wie ein genaueres gezeigt bekommen, wie dieses "ich bin" wirkt, was ein präsenter Raum ausmacht und was einen präsenten Raum ausmacht. Wie relevant dieses "in mir sein" ist. Mehr Beschreibung will gerade nicht dazu.
(Diesmal ist der Ton bei weitem besser, weil ich extra deswegen am Handy über Zoom aufgenommen habe. Allerdings war zwischendurch wohl die Internetverbindung ruckelig und so ruckelt manchmal auch das Video. Seufz, gnampf, augenroll...🙄)
Donnerstag, 16. Juli 2026
Turning-Point?
Ich mag euch mitnehmen zu mir hin, in mich hinein, dahin, wo ich gerade stehe und wie ich da bin. Es fühlt sich nach einem Turning-Point an, nach Vollendung und Neubeginn. Etwas ist vollbracht. Etwas Neues, was wahrscheinlich unten drunter immer da war, pulsiert in mir. Der Weg war so unfassbar lang.
Ich lade euch ein, diesen Moment mit mir zu teilen. ❤️
PS: Der Ton ist am Anfang sehr leise. Nach ca. 1 Minute wird es besser. Mit Headset müsste alles recht gut zu hören. Zumindest war das bei mir so, als ich reingehört habe.
Donnerstag, 2. Juli 2026
Sie hätten sich komplett auf mich einlassen müssen
Gerade vorhin bin ich einem Fehlen auf die Spur gekommen, etwas, das nicht war, aber hätte sein müssen. Es ist wieder und wieder herausfordernd, das klarzubekommen, zu greifen, zu benennen, was gefehlt hat.
Ich hätte es gebraucht, dass der andere sich komplett auf mich einlässt und von meinem Innenerleben berühren lässt. Sie hätten meines voll an sich ranlassen müssen, MICH voll an sich ranlassen, darauf eingehen, was in mir ist, es aufgreifen, durch sich durch bewegen. Sie hätten mit meinem im Vollkontakt sein müssen! Ein Wir-Raum, in dem meines durchbewegt werden kann, egal, was das gerade ist und vor allem dann, wenn es das Miteinander betrifft, darin entsteht.
Stattdessen waren sie auf der Flucht vor genau dem und letztlich natürlich eigentlich vor sich. Sie waren nicht in der Lage, liebender, fühlender, weiter Raum zu sein. Sie waren unberührbar für meines. Sie sind mit meinem Inneren nicht in Beziehung gegangen.
Hier geht es zur entsprechenden Audio: https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/2718
Mittwoch, 1. Juli 2026
Es gibt keine Täter mehr
Der Weg hat sich so unfassbar gelohnt. Lohnt sich noch. Der Weg ins Sein. In die Ganzheit. In die Wahrheit. Jede durchwanderte, durchfühlte, erforschte, berührte, genommene, durchlebte und erlöste Untiefe. Jede Hölle, die im Anerkennen von allem, was sie für mich bedeutet hat, zum allergrößten Segen wurde und einer endlos tiefen Mitgefühlsbefähigung, wie nur das eigene Erfahren und Durchdringen es zu tun vermag.
Ganz in meinen Schuhen stehen, ganz bei mir und in meinem Erleben stehen. Frei von Schuldzuweisung an mich oder andere, frei von Vorwurf, mit einem wachen "so ist es gewesen". Was damals gewesen ist oder eben nicht gewesen ist, hat DAS - in vollem Ausmaß jetzt durchfühlbar - für mich bedeutet.
Und ich bemerke eine Veränderung. Der Weg wurde tatsächlich mehr und mehr zum Sein. Die Prozesse laufen weit schneller, der immer größer gewordene Fühlraum, die Reife, Tiefe und Weisheit kommen zum Tragen und tatsächlich ist eines am bemerkenswertesten: Es gibt keine Täter mehr.
So vollkommen und dermaßen das Meine anzuerkennen und komplett und immerzu erstmal Mitgefühl für mich zu haben, den Kleinen in mir Vorrang vor allem anderen zu geben, hat dazu geführt, dass meine Not nicht mehr die Sicht auf die Not hinter den "Taten" der anderen versperrt. Die so wertvollen Offenbarungen der Dynamiken und heftigen Nöte, Gefühle und Dilemmas, hinter den Handlungen, die als Kind die Hölle für mich bedeutet haben, die vor allem Christian und Miriam mir zuteil haben werden lassen, haben das Übrige dazu beigetragen.
Mit den echten Gefühlen hinter den Handlungen meines (damaligen) Gegenübers, die bis dahin immerzu so überhaupt nicht nachvollziehbar und höchst verwirrend für mich waren, hat ein Begreifen stattgefunden, wie noch nie. Und damit einhergehend eine Selbstbildkorrektur nach der anderen. Die kindlich falschen Rückschlüsse über mich und aber auch über die anderen wurden korrigiert, Urteile zurückgenommen und mit der Wahrheit des Moments ersetzt, die mir bis dahin noch nie jemand mit diesen Verwundungen und Überlebensstrategien gezeigt hat.
Nun ist da eine Art Vollständigkeit, die komplett neu ist. Ein Frieden und eine Entspannung, die nur da sein können, wenn es "da draußen" keinen "Feind" oder "Täter" mehr gibt. Da ist kein "die und wir" mehr, das eine unüberbrückbare Kluft zwischen sich trägt. Die beiden so dermaßen unterschiedlichen Innenwelten sind verbunden, die Trennung ist aufgehoben. Es ist geschaut und anerkannt und vor allem zutiefst verstanden und mitgefühlt.
Mein "safe place" ist jetzt überall. Natürlich erstmal in mir, aber es gibt "da draußen" nichts mehr, was mich ob des totalen Unverständnisses in Nöte bringt, weil ich nicht damit umzugehen wüsste. Schuldzuweisungen, Vorwürfe, Angriffe, Unnahbarkeit, innerlich abwesende Menschen - meine Kinder, die das erfahren haben, sind betreut UND ich kenne jetzt das "dahinter" und damit hat es per se seinen Schrecken für mich verloren.
Während ich das tippe, kommt eine unglaubliche Berührung, Demut und Dankbarkeit, so eine Ehrfurcht vor dem Weg vor der Bereitschaft, weil not-wendig, immer wieder dem scheinbaren Endgegner zu begegnen und zu bleiben, bis es tatsächlich durchdrungen, begriffen, erfasst und erlöst ist. Bis die Wahrheit offenbar ist. Mit der Wahrheit kommt direkt dieser enorme Frieden.
Keinen Millimeter von diesem fucking herausfordernden Weg würde ich hergeben wollen. Nichts hätte mich dahin bringen können, wo ich jetzt bin, als genau DAS und genau SO.
HALLELUJA!!! Wildes, brennendes, starkes Herz! 🔥❤️🔥 Danke an alle, die es dafür gebraucht hat.
Donnerstag, 25. Juni 2026
Wenn du als Kind gewusst hättest...
Diese Frage hat mich vorhin beim Blättern im Buch angesprungen und so einige innere Kinder von mir wurden auf einmal hellwach. Was DAS für eine Information gewesen wäre!?!? Was das für eine heilsame Information IST!!!
All die verwirrenden, schrägen, verletzenden, höchst irritierenden Situationen wirken mit der Info an die inneren Kinder, dass mit ihnen alles in bester Ordnung ist und die Eltern, die Erwachsenen noch einiges zu lernen und an innerer Arbeit zu tun haben, gleich ganz anders. Es wird direkt in ein anderes Licht gerückt. Der Umstand ist anerkannt, dass da ganz viel nicht stimmt, nicht in der Ordnung ist und nicht so, wie es gehören würde, wie es gedacht ist. Auf einmal ist es nicht mehr "einfach richtig", was die Erwachsenen machen, weil sie halt die Erwachsenen sind.
Es ist, als würden die inneren Kinder über den wahren Zustand der Eltern aufgeklärt werden und ab da wüssten sie Bescheid, wüssten sie, was Phase ist und wie sie alles einzuordnen haben. Sie kämen nicht auf die Idee, sich von den Eltern das Leben erklären zu lassen oder sich verunsichern zu lassen. Sie würden ihnen ihre Weisheit kundtun und zwar in vollster Überzeugung und unverrückbar. Auf einmal wären sie die Lehrer und zwar die besten und wahrhaftigsten. Sie haben auf einmal keinerlei Zweifel mehr an sich.
Alles ist zurecht gerückt. Jeder steht an dem Platz, an dem er sich tatsächlich gerade befindet, was emotionale Reife, Bewusstheit und geistige Gesundheit angeht. Keine Rollen mehr, keine Hierarchien, keine Masken, die etwas anderes vormachen. Einfach die Wahrheit über die menschlichen Zustände, die Verfassung der Großen.
Diese Frage hat für mich so einen Aha-Effekt. Wie wenn meine inneren Kinder sagen würden: "Ach so! Na dann! Jetzt versteh ich das alles. Deswegen ist das hier so komisch. Dann brauch ich mich davon ja nicht beeindrucken zu lassen."
Ich bin unglaublich gespannt, was die Frage mit euch macht. 😍
Donnerstag, 18. Juni 2026
Wenn die "feste" Bezugsgröße ein Chamäleon ist
Stattdessen - und das kann ich erst aus heutiger Sicht sagen - waren da ständig unterschiedliche Anteile aktiv, die völlig gegensätzlich aufgetreten sind. Da war zwar für mich als Kind rein äußerlich immer der gleiche Mensch, aber er war in keiner Sekunde der, wie in der Sekunde davor. Ich begreife gerade in einem völlig neuen Ausmaß, was es als Kind bedeutet, fragmentierte, zersplitterte, zerrissene, hochgradig verletzte Eltern zu haben, die davon noch nicht mal im Ansatz etwas wissen oder ahnen. Puh!
Jedes Mal, wenn das passiert, also quasi nachträglich immer wieder alles anders ist, worin wir uns bis dahin in meinem Erleben einig waren, ist es für mich als Kind, als würde ich jäh aus der Grundannahme von Beziehung und Sicherheit gerissen. Von jetzt auf gleich ist da wieder nichts. War da eben noch ein Gegenüber, das ich zu kennen schien und auf das ich referiert habe, ist da auf einmal eine große Unbekannte, ein Fremder. Das ist so gruselig, immer wieder festzustellen, dass ich den anderen überhaupt nicht kenne. Immer wieder muss ich mich fragen, was das denn bis dahin dann bitteschön gewesen ist? Mit wem war ich da die ganze Zeit? Ich, lost in space. Mit einem Satz ALLES weg, was nur ansatzweise (m)eine Welt hätte sein können.
Das Wesen, das konstant und stabil da sein müsste, damit ich Orientierung finde und mich und die Welt kennenlernen kann, ja, das Wesen, das für mich die Welt VERKÖRPERT, ist ein Chamäleon. Ich möchte schreien. Ich möchte den anderen schütteln, so lange, bis er wach und ganz da ist und zwar dauerhaft, die Farbe, sein Wesen behält. Für dieses Kind, dem diese Wechselhaftigkeit und Widersprüchlichkeit ständig entgegnet, entfaltet sich der Horror in Dauerschleife. Das, worauf ich mich beziehe, ist im nächsten Moment weg, nicht mehr wahr oder mir wird gesagt, ich hätte das falsch verstanden, was manchmal sogar für länger unser Konsens war.
Immer wieder fange ich von vorne an. Immer wieder gehe ich erneut vom Besten aus, davon, dass es aber ab jetzt stabil ist. Was für eine notwendige, kindliche Illusion! Und immer wieder wird genau diese Illusion zerstört. Immer wieder kommt die fucking harte Realität, die Wahrheit der Kindheit: Diese stabile Bezugsgröße, die ich als Kind so dringend bräuchte, gibt es nicht.
Jetzt steht da dieses Kind, wie vom Donner gerührt. Der letzte Satz im vorigen Absatz dringt irgendwie durch. Kurze Panik, kurz Schwindel, ein hektisches, suchendes Umherschauen, die Frage: „Ja, aber… und jetzt?“ Dann wird es ruhig. Eine Art Besinnung und Zentrierung. Der Blick geht von außen nach innen. Der Anteil spürt sich selbst. Die Füße auf dem Boden. Fühlt in sich hinein und nimmt etwas sehr Stetes und Stabiles wahr. Da ist ein Halt im Inneren, entlang der Wirbelsäule eine Art Aufgerichtetsein, eine Art Anbindung und Verbindung. Im Solarplexus ein Referenzgefühl wie für das echte Bauchgefühl, das innere Navi. Die Kleine ist gefühlt gleichzeitig alle Altersstufen von acht bis zwölf. Die Zeitspanne, in der ich wohl am meisten um Greifbarkeit und Konsistenz im Außen gekämpft habe. Ich hätte gerne die Kontrolle darüber gehabt. Das wird mir auch gerade klar. Kontrolle über die Konsistenz meiner Bezugspersonen. Himmel!!!!
Nun steht da dieses mehraltrige Kind und erfasst sich selbst, die Tatsache, dass in ihr schon etwas ist, was sie nicht mehr über das Außen erlangen muss. Sie hat es mitgebracht. Es ist schon funktionsfähig. Tränen steigen auf. Unendliche Erleichterung! Es keucht und seufzt voller Erlösung und Dankbarkeit! Weint! Stöhnt! Oh Gott sei Dank! Der Horror hat ein Ende! Die wahren Bezugspunkte sind in ihr, in mir! Jetzt lacht sie unter Tränen! Was für ein Geschenk! Das alles geschieht gerade, während ich hier tippe. Mir laufen die Tränen genau wie ihr! Homecoming! Das ist einfach nur nach Hause kommen! Die verzweifelte Suche im Außen ist überflüssig geworden.
Mittwoch, 17. Juni 2026
Das Bedürfnis, als Sehende gesehen zu werden
Es ist so subtil dieses Gefühl, dass da etwas nicht stimmt. Ich könnte noch nicht mal direkt sagen, dass es da ein Bedürfnis von mir gibt, das nicht erfüllt wurde. Wie auch? Da ist eher erstmal eine gewisse Unruhe, etwas in mir schaut sich suchend und irritiert um, weiß mit der Situation nicht umzugehen.
Ich wurde als Kind Zeuge von unzähligen Situationen, in denen Erwachsene aus meinem direkten Umfeld aus ihren Verletzungen heraus mit anderen interagiert haben. Sie fühlten sich z. B. angegriffen und bedroht, ohne dass die Bedrohung tatsächlich im Raum war. Sie gingen den anderen an, ohne dass das im Jetzt berechtigt gewesen wäre. Ich war irgendwie mittendrin, hab das gesehen, realisiert, dass das alles total aneinander vorbeigeht, dass das der Wahrheit des Moments nicht gerecht wird und wusste nicht damit umzugehen. Jeder blieb in seiner Geschichte, glaubte das, wie er es erlebt hatte. Nichts wurde geklärt, sortiert, aufgeräumt.
Und ich war mittendrin und kam doch darin nicht vor. Ich war mit meiner Wahrnehmung alleine, konnte mich nicht positionieren, weil ich eh nicht gehört wurde. Es war niemand für mich ansprechbar, weder für meine Wahrnehmung empfänglich, noch für das, was meine Position als Sehende in all dem bedeutet hat, wie ich mich darin fühle, das alles zu erleben und nirgends eine Anlaufstelle zu haben. Ich war die Sehende, die nicht gesehen wurde. Niemand hat mich in all dem überrissen. Sie haben ja noch nicht mal sich mitbekommen. Es hätte erstmal erfolgen müssen, dass sie mit sich in Kontakt kommen, um dann überhaupt erst mit mir und meiner Lage in Kontakt kommen zu können. Aussichtslos.
Heute bin ich dem auf den Grund gegangen, was DAS eigentlich für mich bedeutet hat, was ich wirklich gebraucht hätte und dass das NIE stattgefunden hat. In all dem hat es mich nie gegeben. Ich wurde nicht wahrgenommen, nicht mit meiner Wahrnehmung, nicht mit meinem Empfinden darin, dass ich sehe, was die anderen nicht sehen. Niemand hat auch nur ansatzweise in meine Richtung geschaut. Wie auch? Sie waren ja in ihrem Notprogramm und hielten es für die Wahrheit. Ihre Not dominierte alles und ließ keinen Raum dafür, sich mir zuzuwenden und mich zu begleiten.
Pure, schreckliche Einsamkeit, Schmerz, Ohnmacht, eine Form von Nichtexistenz, obwohl ich da bin, Unzufriedenheit, weil das der Wahrheit des Moments nicht gerecht wurde, was sich da zugetragen hat. Ich hab die anderen überrissen, aber mich hat in meinem Überreißen keiner überrissen. Niemand da, der mich als Sehenden darin hätte sehen können. Und genau DAS hätte ich gebraucht: Dass jemand die komplette Situation erfasst mit allen Schieflagen der Beteiligten, mich in meinem Erleben inklusive, meine Position und Lage DARIN und zwar voll und ganz.
Dieses Bedürfnis war nach wie vor offen. Da es mir in solchen Situationen noch nie passiert ist, dass meine Lage erkannt wurde und ich mitfühlend gesehen wurde, wusste ich bis heute nicht, was sich da für mich so seltsam anfühlt. Jetzt weiß ich es. Was für eine Erleichterung!
Mittwoch, 3. Juni 2026
Es braucht keine Moral
Es braucht Menschlichkeit.
Es braucht keine Urteile.
Es braucht Erlaubnis.
Es braucht keine Ideale.
Es braucht Echtheit.
Es braucht kein Ziel.
Es braucht die Wahrheit des Moments.
Es braucht keine Handlung.
Es braucht das Damit- und Darin-Dasein.
Es braucht kein „weg davon“.
Es braucht das „in Beziehung damit gehen“.
Wenn Heilung im Sinne von Ganzwerdung, vollständig werden, Selbstwerdung, passieren soll, dann braucht es eine Haltung, die Raum ist und gibt. Sowohl mir selbst gegenüber als auch Menschen gegenüber, die in der Heilung begleitet werden.
Das ist keine weitere, schöne Theorie. Es ist erforscht und erprobt, am eigenen Leib ausprobiert. Pure Selbsterfahrung. Sowohl in der Begegnung mit mir selbst, als auch in der Begleitung von Menschen.
Ich sehe und erlebe wieder und wieder - und das tatsächlich schon seit so vielen Jahren - das Wunder, das geschieht, wenn alles da sein darf. Das Wunder des Mitgefühls. Das Wunder der adäquaten, menschlichen Reaktion auf jegliche Unnatürlichkeit in der Kindheit. Das Wunder das geschieht, wenn subtile Nöte einen Namen bekommen und benannt werden. Das Wunder, wenn gesprochen wird, was stattdessen hätte sein müssen, wenn es gesund hätte sein sollen. Das Wunder, wenn innere Kinder eine Stimme bekommen und endlich gehört werden. Das Wunder, wenn die Wahrheit erwacht, wenn Erinnerung an die Urnatur passiert, wenn unterdrückte Anteile leben dürfen. Das Wunder des Entdeckens und Erkundens des eigenen Innenraums, wenn alle Sinne nach innen gerichtet werden und sich auf einmal neue Welten auftun, plötzlich etwas anfängt Sinn zu machen, was bisher nur unterschwellig da war.
Das Wunder, das nur geschehen kann, wenn der echte Moment einen bezeugenden, mitfühlenden Raum der allumfassenden Liebe, der göttlichen Wahrheit und des menschlichen Verstehens bekommt, wenn sich in Anwesenheit göttlicher Menschlichkeit alles ausbreiten darf, was gerade im Inneren lebendig ist.
Und eins ist klar: Ich werde wohl niemals damit fertig, zutiefst dankbar und demütig im Angesicht all dessen zu sein. Der größte Segen ist, das tatsächlich erleben zu dürfen. Selbst und immer wieder mit. Halleluja!
Sonntag, 31. Mai 2026
Ich werde nicht weichen
Das ist gerade der absolut passende Ausdruck meines inneren Prozesses.
Als Kind musste ich dem gottlosen, unmenschlichen Wahnsinn des direkten Umfeldes meinen Raum überlassen. In Meinem sein konnte ich nur alleine. Ich musste also entweder darauf warten/dafür sorgen, dass mein Umfeld zu Sinnen kommt oder ich musste - sobald ich konnte - gehen.
Heute gibt es nicht mehr nur entweder oder. Heute gibt es die Möglichkeit in Meinem zu sein und zu stehen, egal wie das direkte Umfeld beschaffen ist. Niemand muss zu Sinnen kommen. Ich muss aber dem Wahnsinn auch nicht mehr Raum geben. Ich bleibe und stehe in Meinem. Diskussionslos und alternativlos gleichermaßen.
Ich werde nicht mehr weichen und dem Wahnsinn mein Feld überlassen. Ich muss nicht mehr weichen. Ich muss nicht alleine irgendwo hin. Mein Leben findet genau jetzt in mir statt und nichts und niemand kann es bewerkstelligen, dass ich meinen Raum vereinnahmen lasse. Meinen Raum erfülle, belebe und begeistere ich. Stopp und Nein sind meine steten Begleiter und auch die stehen nicht zur Diskussion.
🔥❤️🔥
Freitag, 29. Mai 2026
Ich richte mich selbst nicht
Ich richte mich selbst nicht, ich werde den Richterspruch von anderen nicht als mir zugehörig anerkennen. Und schon gar nicht, werde ich aus dem Urteil der anderen ein Selbsturteil machen.
Ich behandle mich selbst nicht so. Ich werde es nicht zulassen, dass andere mich so behandeln bzw ich mich so behandle wegen ihnen.
🔥❤️🔥
Donnerstag, 28. Mai 2026
Ich denke nicht in Fehlern oder Schuld
Ich denke nicht in Schuld. Ich denke, wenn überhaupt, in Ursache und Wirkung, in Aktion und Reaktion und vor allem in absoluter Sinnhaftigkeit.
Tatsächlich geht es gar nicht wirklich ums Denken. Es fühlt sich eher an, als wäre ich außerhalb dieser Erfahrungsräume, als wären sie auch überhaupt nicht mehr betretbar für mich. Interessant ist, dass mir das früher sehr wohl vertraut war. Ich weiß das, ich kann es aber nicht mehr fühlen. Nichts davon ist mehr in mir lebendig oder wieder wach zu rufen. Wie ausgelöscht.
Mein ganzes Sein kennt heute weder Fehler noch Schuld. Wenn Menschen davon sprechen, bin ich höchst irritiert. Es ist befremdlich für mich. Diese Prinzipien oder Ideen, oder wie immer man es nennen könnte, sind mir fremd und haben nach meinem Empfinden rein gar nichts mit unserer wahren Natur zu tun. Ich kann so überhaupt nicht in die Welt schauen. Ich habe diesen Blick nicht.
Fehler und Schuld sind für meine Begriffe zwei Erscheinungen, die nur in der Illusion der Trennung auftauchen können und mit dem Gewahrsein darüber, wer und was ich wirklich bin sofort verschwinden müssen. Es geht gar nicht anders. Beides gleichzeitig kann aus meiner Sicht nicht existieren.
Ich sehe und beobachte wie diese zwei Überzeugungen oder Grundannahmen eine heilsame Selbstbegegnung unmöglich machen. Egal, ob ich die Schuld bei mir oder bei anderen sehe, egal, ob ich die Fehler bei mir oder bei anderen sehe, ist es ein Nein zu etwas, was existiert. Wenn ich mich innerhalb von der Idee von Fehlern und/oder Schuld bewege, wird der Beobachter in mir immer ein Bewerter sein, der in gut und schlecht einteilt, der verbietet oder anstrebt. Innerhalb dieser Ideen werde ich nie ganz da sein dürfen, werden immer Anteile und Seiten von mir abgetrennt. Innerhalb von Fehlern und Schuld findet bei all dem äußerem Kampf letztlich immer Selbstgewalt und innerer Kampf statt.
Es gibt aus meiner Sicht Schmerz, der erst aufhören kann, wenn eine Lebenslüge durchschaut ist. Der Schmerz aus Schuld und Fehlerhaftigkeit gehört für mich genau in diese Kategorie.
Dienstag, 10. März 2026
Menschsein kommt vor dem "Frausein"
Mit der Rückkehr zu meiner Menschlichkeit, zum Menschsein, zu mir selbst, zum radikalen Selbstkontakt, zum tiefen Fühlen, zur Berührbarkeit, zur Ganzheit, kommen die Erinnerungen daran, wie es eigentlich gedacht ist, von ganz von alleine. Jede Zelle weiß. Hinter dem Schmerz der Verletzung liegt die Wahrheit über die Urnatur, liegen die ureigenen Impulse und alle Weisheit des wahren Wesens.
Hab ich mich als gesamtes Wesen nicht, brauch ich mir über die Eigenheiten meines Geschlechts überhaupt keine Gedanken machen. Wenn ich mein Wesen habe, auch nicht mehr, weil ich dann bin, wie ich gedacht bin. 😉
Das Entsetzen der Lüge löst sich aus dem Körper
Ich mag euch weiter mitnehmen auf die 🦷-Heilreise. Es zeigt und erlöst sich so viel. Was da an altem Schmerz und Entsetzen abgespeichert wurde - Halleluja! Und dann letzte Nacht Entspannung in tiefsten Schichten des Körpers, von denen ich nicht mal wusste, dass da Spannung sein könnte.
Mir scheint, als löst sich das Entsetzen der Lüge über das Leben, das Entsetzen der Trennung aus dem Körper.
Hier geht es zur Audio:
https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/2654
Dienstag, 3. März 2026
Eine Reise durch meine Zahnprozesse - erlösende Kapitulation
Gerade heute gab es eine Art tiefste Kapitulation in dem Zusammenhang. Ein innerer Anteil hat aufgegeben.
Ich mag euch mitnehmen auf meine innere 🦷-Reise der letzten Wochen bis zum Ergeben heute. Ich lade euch ein. ❤️
PS: Ich merke gerade wie die Audio im Grunde eine Erweiterung und Fortsetzung zu meinem Text von gestern ist. "In Gott wurzeln"...
Hier geht es zur Audio: https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/2652
Montag, 2. März 2026
In Gott wurzeln
Ich hab DICH vermisst. In der Kindheit. Unendlich vermisst. Konnte DICH nirgends da draußen finden. Nichts hätte ich mehr gebraucht, als DEINE Gegenwart, den Raum, der DU bist, gelebt, präsentiert durch Menschen, zu finden in meinem Zuhause der Kindheit.
Aber da warst DU nicht. Ich konnte DICH in keinem antreffen. Niemand hat DICH verkörpert. In keinem konnte ich DIR begegnen. DU hast mir so gefehlt. Nirgends hatte ich den Halt, um meine Wurzeln zu schlagen. Nirgends fester Grund. Nur Geröll. Nur notdürftige Scheinstabilität. Leere. Substanzlosigkeit. Gottlosigkeit. Der Schmerz darüber im Kiefer gespeichert, die Zähne symbolisch ohne Wurzeln, ohne gutes Fundament.
Jetzt hab ich DICH wieder und kann umso mehr spüren, wie sehr DU mir als Kind gefehlt hast, wie sehr ich DICH vermisst habe, wie sehr ich es gebraucht hätte, in DIR zu wurzeln.
In Gott wurzeln. Mit DIR und in DIR groß werden, DEINEN Halt spüren, DEINE Liebe, DEINE Wärme, DEIN Michumgeben, eingebettet sein in DIR, zu jeder Zeit um DICH wissen, DICH spüren und hören.
Ich weine. Ich weine für die Haltlosigkeit der Kleinen. Ich weine für die Leere von damals. Ich weine, weil das Vermissen, das Fehlen von früher endlich einen Namen hat. Ich weine vor Erleichterung, weil jetzt alles richtig ist, ich endlich wieder in DICH hineingesunken da sein kann.
In Gott wurzeln. Nachträglich. Rückwirkend. Die Kleine kommt heim. Zurück zu DIR. Zu mir. Die Dunkelheit und Düsternis von damals haben ein Ende. Licht und Wärme ziehen ein in das Kinderherz, in das Kinderzimmer. Da ist nicht mehr nur ein Schutzengelbild an der Wand und darüber hinaus graue, kalte, beängstigende Einsamkeit und Unstimmigkeit. Jetzt ist alles erfüllt von DIR. Die Kleine weiß und fühlt die Wahrheit, DEINE Wahrheit, DEINE Gegenwart, DEINE Liebe, DEIN Wohlwollen, DEINE Wärme, Güte und Weisheit.
Dieses Mädchen geht sicher und stabil in der Welt, ihren Weg, DEINEN Weg. Sie leuchtet regelrecht und strahlt, sie ist erfüllt und ihre Augen funkeln wissend. Endlich hat alles den Sinn, die Ordnung, um die sie immer irgendwie gewusst hat, sie aber nirgends in der Welt, in ihrem Umfeld, in ihrem Leben finden konnte.
In Gott verwurzelt. Sie. Endlich. Zu Hause. Danke für diese heilige Korrektur.
Samstag, 28. Februar 2026
Heilung braucht Beziehung
Alles Abgelehnte in mir braucht Beziehung. Die Beziehung zu mir. Den Ort, an dem es endlich landen kann und mit offenen Armen empfangen wird. Das bedeutet Heilung. Dass das Abgelehnte nicht nur geduldet wird, sondern vollkommen willkommen ist. ❤️🩹
Donnerstag, 26. Februar 2026
Wenn ein "Ich möchte nicht" nicht sein durfte
Etwas in dir wird dafür sorgen, dass der Verrat an dir durch die Bezugspersonen (der unweigerlich mit der Zeit zum Selbstverrat wird), die dein Nein hätten akzeptieren müssen, ein Ende finden wird. "Bis hierhin und nicht weiter", wird dieser Anteil sagen, "wir haben uns schon genug übergangen. Jetzt ist Schluss."
Der Anteil, der nicht mehr kann, hat so sehr seine Berechtigung. Er will dich nicht an deinem Leben hindern. Er will dich schützen - vor dem Schmerz, den es bedeutet, gegen sein Innerstes gehen zu müssen, vor dem Sichverlassen, Sichübergehen, vor dem Benutztwerden.
Unter der "Erschöpfung" liegt Schmerz, Wut, Traurigkeit und vor allem so viel Lebensenergie, die dieser Teil nie mehr gegen sich verwenden möchte.
Samstag, 14. Februar 2026
BeziehungsRaum
Aus den Tiefen meiner intensiven Heilungsbeziehung
Sonntag | 15.02.2026 | 19 Uhr
via Zoom
Ich mag euch davon erzählen. Von dem Miteinander von Christian und mir, von den letzten drei Jahren, von dem Weg, den wir bisher schon zurückgelegt haben. Ich wollte das schon so lange und nie war es wirklich stimmig. Jetzt schon. Es fühlt sich an, als hätte ich jetzt einen gewissen Überblick und mehr Verstehen vom Grundlegenden.
Ich mag euch mitnehmen, teilen, von den Prozessen, Erkenntnissen, Herausforderungen, den Bindungswunden und ganz speziell verletzen Anteilen, den krassen Durchbrüchen und größeren Zusammenhängen berichten, Fragen beantworten, falls ihr welche habt. Jede Frage, auch die intimsten. Und natürlich ist das erst mal mein Erleben, mein Blickwinkel, mein Ruf, mein Impuls, einen Raum dafür zu öffnen. Es stimmt gerade so. Ich werde da sein.
Dieser Weg, diese letzten drei Jahre, in dieser soooo intensiven Heilungsbeziehung ist so dicht an Erfahrung und Entwicklung, dass ich wahrscheinlich Bücher füllen könnte und doch geht nichts über persönliche Begegnung, den Dialog und die Möglichkeit, es zu fühlen, mir dabei in die Augen zu schauen, mich im jetzigen Zustand zu erleben. Transparent und offen.
Und ich mag euch in die Augen schauen und fühlen.
Ich weiß nicht, was tatsächlich von all dem Durchgemachten dann zur Sprache kommt, was oben auf liegt. Das entscheidet das Feld derer, die zusammenkommen und der jeweilige Moment, meine Impulse, das, was aufsteigt, eure Fragen. Wir werden es erleben und erspüren, wenn es so weit ist.
Gerade jetzt fühlt es sich an, als ob es mehrerer solcher BeziehungsRäume geben wird, aber wirklich wissen kann ich das natürlich nicht. Und wenn es so ist, wird keiner dem anderen gleichen. Nicht im Ansatz wahrscheinlich. Auch eine Aufzeichnung scheint mir unpassend. Es fühlt sich ganz und gar nach Einmaligkeit des jeweiligen Raums an.
Ich bin gespannt, wer da sein mag, wer mit mir eintauchen mag, wer lauschen mag, wer fragen mag, wer Interesse hat, wer das alles mit mir ehren mag, wer teilhaben möchte.
Ich bin gespannt und bereit.
❤️
Hier ist der Anmeldelink für den Zoom-Raum: https://us06web.zoom.us/meeting/register/FUCTuf0dTHui3XJzqiGu1w
Falls du den Impuls hast, mir Geld zu senden, hier sind die Möglichkeiten:
VR Bank Oberfranken Mitte eG
IBAN: DE63 7719 0000 0001 4442 71
BIC: GENODEF1KU1
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