Dienstag, 26. September 2023

reiches Lauschgold - Meryem will's wissen

Das ist wieder einer der Momente, in denen ich Tränen in den Augen habe und einfach nur geflasht bin von diesem Leben, von den Fügungen und gemeinsamen Kreationen.

Die Idee war ja, das Gespräch von gestern mit Meryem auch in meinem Podcast hochzuladen und ihn quasi wieder zu reaktivieren. Eigentlich war mein Podcast mal bei der Plattform anchor.fm. In der Zeit, in der ich da nun nichts mehr gemacht habe, weil ich meine ganzen Audios als schlichte Sprachnachricht hier bei Telegram aufgenommen habe, wurde anchor von Spotify übernommen. Nun darf ich feststellen, dass es da sogar möglich ist, Videos hochzuladen und eben nicht nur die Tonspur. Ich bin mega begeistert!!!!

In der ganzen Reifezeit seit gestern hat Sarah uns den Titel "Lauschgold" geschenkt. Christiane steuerte das Attribut "reiches" bei. Meryem ergänzte ganz wundervoll den Untertitel: Meryem will's wissen.

Und so puzzelte sich nun folgendes Ergebnis zusammen: reiches Lauschgold - Meryem will's wissen. 😍 😍 😍 Dieses Lauschgold habe ich gerade mit der ersten Folge bei Spotify in meinem "alten" Podcast hochgeladen und freu mir so fett einen Ast, dass mir eigentlich die Worte fehlen.

Die Gänsehaut ist ähnlich der, die ich hatte, als ich meinen eigenen Podcast das erste mal im Display von meinem Auto-Radio angezeigt bekommen habe. Grenzgenial!!!!! 😍 🎉

DANKE für diese wunder-volle gemeinsame Schöpfung. Es war irgendwie ein Kinderspiel, im Geiste schon fertig und musste "nur" noch gemacht werden. Jeder an seinem Platz. Auf den Punkt da. DANKE!!!!!!!!

https://podcasters.spotify.com/pod/show/anja-reiche/episodes/reiches-Lauschgold-1-e29qamb


Meryem Soltau & Anja Reiche

Montag, 25. September 2023

Wer fragt, kriegt Antworten

Was passiert, wenn ein Mensch, der super gerne Fragen stellt auf einen Menschen trifft, der super gerne Fragen beantwortet? 😉

Meryem und ich haben das heute ausprobiert. Das Ergebnis seht ihr hier. 🥰🎁🎉 So eine Freude. So ein schönes Miteinander. So viel Tiefgang. Ich finde dieses Match einfach zauberhaft. Ich liebe Meryems Fragen, ihr Interesse, ihr Forschen. Pudelwohl hab ich mich gefühlt.

Nun gibt es tatsächlich die Idee, das Ganze zu wiederholen, weil es noch sooooo viele Fragen gibt und ich doch sooooo gerne antworte. 😉 Es gibt weiterhin die Idee, meinen Podcast wiederzubeleben und dieses "Format" auch da zu veröffentlichen.

Wir werden sehen...

Das Video und die Audio "zum nur hören" gibt es aktuell auf meinem Telegram-Kanal.


Meryem Soltau & Anja Reiche

Mein Erlöser lebt

"Mein Erlöser lebt." Diesen Satz habe ich kürzlich auf einem Grabstein gelesen und er verwirrte mich. Wie wenn ein Verstorbener, der in die geistigen Welten eingegangen ist und nicht mehr hier im Irdischen weilt, sagen würde, dass er zwar tot ist, aber sein Erlöser lebt. Hier auf der Erde. Ich dachte an Jesus. Soll das die Aussage sein, dass Jesus lebt? Möglich. Und wie genau sah dann die Erlösung aus? Ich hatte Fragen...

Irgendwann auf meinem Weg zu mir selbst und ins Heilsein war mir total klar, dass es keinen Erlöser im Außen geben wird. Keiner wird da kommen und mich retten. Keine Eltern, keine Regierung, kein Jesus, nichts außerhalb von mir. Meine Erlösung kann nur im Innen stattfinden. Das darf und kann ich nur selbst. Ich darf mich um mich kümmern und meine Wunden anschauen, mein Innerstes erforschen und bewusster und bewusster werden. Darf erkennen, dass ich selbst Jesus bin, wie er die Verkörperung Gottes und nichts weniger.

Nun passieren dieser Tage Dinge, die mich ziemlich ratlos und sprachlos sein lassen, die all das scheinbar untergraben und dann auch wieder nicht.

Ich erfahre Heilung und Erlösung in einer Intensität und Tiefe, die fast nicht in Worte zu fassen ist. Durch Berührung. Durch Präsenz. Durch Dasein. Durch Liebe. Durch Christian. Durch einen Menschen. Etwas im Außen.

Körperliche Symptome werden sofort milder und verwandeln sich, wenn Christian mich hält. Er legt mir die Hand auf die Leber und etwas beginnt zu fließen, in mich einzufließen. Ich bekomme Bilder, sehe die Familienthemen, die Wunden der Ahnen und sehe wie diese Berührung mich und sie heilt.

Ich frage Gott danach, wie ich meinen Körper unterstützen kann, was es braucht, um den Prozess zu begünstigen. Die Antwort verblüfft und berührt mich zugleich. "Wende dich an ihn (Christian). Ich hab ihn dir gesandt."

Christian liegt neben mir, hat mich im Arm. Er bekommt Sätze eingegeben, die er spricht. "Ich bin da. Ich bin hier. Ich erlöse dich." Die Worte dringen tief in mein Herz. Ich weiß um die Wahrheit und gleichzeitig bin ich verwirrt.

Mir fällt der Satz auf dem Grabstein wieder ein. "Mein Erlöser lebt." Jetzt kommt es mir vor, wie wenn die Botschaft nur für mich gewesen wäre.

Ich frage Gott wie das alles zusammenpasst. Die Antwort kommt sofort: Ich bin mit all meinen Anliegen zu IHM gegangen, habe von niemandem etwas erwartet, sondern mich immer an IHN gewandt, SEINE Antworten in mir wahrgenommen, habe alles IHM gegeben. Christian ist SEINE Antwort. Das, was jetzt für die Heilung not-wendig ist. Für meine. Für die meiner Ahnen. Fürs Frauenkollektiv. Für die Erlösung und Auflösung des Krieges zwischen Mann und Frau. Eine ganz physische, körperliche, menschliche Erfahrung, ein Mensch, der meine Welt komplett verändert, ein Miteinander, dass DIE Welt komplett verändert.

Mein Erlöser lebt. Und in mir steigt die Idee auf, dass im Außen alles zu uns kommt, wenn wir es nicht mehr suchen, nicht mehr brauchen, sondern es in uns (in Gott) gefunden haben. Wenn wir es nicht selbst versuchen zu lösen und etwas zu bewirken, sondern Gott fragen, was der nächste Schritt ist. Christian könnte nichts bewirken, wenn ich es von ihm erwarten würde. Er kam in mein Leben, ohne dass ich nur die leiseste Idee hatte, wer oder was er ist und wo das hinführen könnte. Keine Vorstellung. Keine Absicht. Wir sind uns begegnet und wir haben gemeinsam angefangen zu forschen. Waren neugierig, sind in jedem Moment unseren Impulsen gefolgt. Da war und ist ein großer, weiter Raum, in dem ES geschehen darf.

Vielleicht ist auch alles ganz anders und morgen erblicke ich eine andere Wahrheit. Ich kann derzeit nur beobachten und staunen. Nehme dankbar an und wahr. Lasse geschehen und gebe mich diesem heiligen Prozess hin, von dem ich schlicht keine Ahnung habe. ES darf geschehen und ES braucht eigentlich keine Erklärung. Gleichzeitig mag ich das alles mit euch teilen. Weil mir danach ist.



Samstag, 23. September 2023

Ich bleibe

Frau Welten Wandler schrieb gerade bei Facebook: "Bleibe, bis du gehen musst." Es ging um Beziehung. Zu bleiben, bis alle Geschenke ausgepackt sind, auch und gerade die schmerzhaften. Und dann, in Frieden zu gehen.

Ich kenn das selbst so gut von mir. Immer wieder weiterziehen müssen, um weiter wachsen zu können. Oder gehen zu "müssen", weil es sich so anfühlte, in Begegnung, in Beziehung, nicht bei mir bleiben zu dürfen, zu können.

Alleine war ich schon immer save. Alleine mit mir kann ich ganz wunderbar. Wenn ich alleine bin, will niemand was von mir, muss ich keine emotionalen Verwirrungen "aushalten", kann ich in Leichtigkeit genießen, muss ich niemanden bedienen oder regulieren.

Und doch... Und doch war untendrunter die tiefe Sehnsucht nach inniger Beziehung, nach Nähe, nach bedingungsloser Liebe, nach Verbindung, in der ich bei mir bleiben kann, nach erfüllter, nährender Begegnung. Danach gesehen und erkannt zu werden. Tiefem Austausch. Miteinander. Leben gestalten. Mit (m)einem Mann gemeinsam der Intuition folgen.

Die Idee, gehen zu müssen, war die letzten Wochen sehr präsent. Es wurde ein Teil in mir angetickt, der früher dazu gezwungen wurde, sich selbst zu verlassen, sich zu übergehen, andere zu bedienen. Da war er wieder, der Gedanke, die Erfahrung aus der Kindheit, dass ich nur bei mir bleiben darf, wenn ich alleine bin, wenn da niemand um mich ist, zumindest niemand, der mir sehr nahe ist.

Ich hab dieses total verletzte, verlassene, überforderte, einsame, verzweifelte Kind nach Hause geholt. Habe es gesehen, anerkannt, was es für krasse Dinge durchleben musste. Ich habe es gesehen. Ich war mit ihm. Total im Freeze-Zustand, völlig verstört, panisch, hilflos, wütend. Ich war mit ihm.

Jetzt ist da Frieden. So viele Unwahrheiten und falsche Schlussfolgerungen, die ich damals gezogen habe, wirken nicht mehr.

Ich kann bleiben. In dieser unfassbar tiefen, engen, intensiven Verbundenheit mit meinem Mann. Ich darf mich behalten. Ich darf ganz bei mir sein. Tatsächlich ist es das Einzige, wie Beziehung wirklich funktioniert: Jeder bei sich. Und das ist es, was Christian von mir möchte: Ich bei mir. Das ist das, was ich von ihm möchte: Er bei sich.

Ich muss nicht mehr gehen.

Ich bleibe, weil ich nicht mehr gehen muss - von mir weg. Ich bleibe, weil ich komplett gewollt und willkommen bin. Ich bleibe, weil ich hier sein darf. Ich bin geliebt. Ich bin zuhause.

Ich bleibe. Ich muss nicht mehr gehen.





Jedes Konzept dient nur meiner Selbst-Erkenntnis

"Du hast ja gestern einen Artikel über Narzissmus geschrieben." Äh, nein!? Darum ging es mir am allerwenigsten.

Deswegen war es mir ein großes Anliegen nochmal eins zu verdeutlichen: Mir ging es in dem Text nicht um den Aspekt des Mitgefühls für den anderen. In dem Verstehen, was da beim anderen läuft, hab ich vor allem Mitgefühl für mich. Dieses Verstehen, dass das Verhalten des anderen, nichts mit mir zu tun hat und nicht wirklich gegen mich gerichtet ist, ist gerade meine Heilung und Befriedung. Hier geht es vor allem vorrangig um mich und mein Verstehen, die Situation ganz neu betrachten können, mich darin ganz neu betrachten können.

Mehr dazu in der Audio 👉🏼 https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/1760 🔥❤️🔥



Vertrauen ins Vertrauen haben

Vertrauen ins Vertrauen haben
in die eigene Wahrheit
in die eigenen Sehnsüchte

Vertrauen in die eigenen Impulse
Vertrauen in die eigenen Gefühle
Vertrauen in die eigenen Handlungen
Vertrauen in die eigene Anbindung -
ans Leben, ans Göttliche

Vertrauen ins eigene Zutrauen
Vertrauen in die Naivität
Vertrauen in den Glauben an das Gute
Vertrauen in das eigene innere Wissen
Vertrauen in die eigene Weisheit
Vertrauen in mein Sein

Vertrauen haben, dass das,
was gerade in mir stattfindet,
richtig ist und stimmt

Vertrauen wird mehr und mehr Gewissheit
Ich musste mich nur trauen mir zu trauen



Freitag, 22. September 2023

Gefühle sind nicht logisch

Gefühle sind nicht logisch. Oder: Wenn es unlogisch wird, sind Gefühle im Spiel. Und damit meine ich Emotionen aus einer alten Verletzung heraus, die sich in einer Alltagssituation im Jetzt zeigen. Die sind alles nur nicht logisch in der gegenwärtigen Situation. Meist völlig "übertrieben", zu heftig für das, was wirklich passiert ist.

Dann kommen Argumente und Begründungen, Aktionen auf Sachebene. Ein Versuch zu erklären, warum das Gefühl gerade da ist. Oder der Versuch, das Gefühl zu vermeiden. Zum Beispiel Überforderung mit Nachfragen, Abklären, Informationen sammeln, abzumildern.

Für den, der gerade nicht in der Emotion ist, nicht angetriggert, erscheint das alles oft absurd und total unverständlich, unlogisch eben, manchmal sehr widersprüchlich.

Verläuft das Gespräch der beiden weiter auf Sachebene ist die Diskussion und wahrscheinlich dann auch der Streit perfekt. Auf Sachebene wird hier gar nichts erreicht. Auf Sachebene ist das Ganze extrem bizarr. Um die Sache an sich geht es nämlich genau Null Komma Null.

Es gab mal wieder viel zu beobachten die letzten Tage bei mir und Christian. Nämlich genau das. Und ich hab mich verführen lassen. Bin der Versuchung erlegen und hab logisch argumentiert, die Widersprüchlichkeiten benannt. Der Detektiv in mir war voll im Einsatz. Ich fühlte mich teilweise echt verarscht, für dumm verkauft, sah es fast als Beleidigung meiner Intelligenz, so offensichtlich war die nicht vorhandene Schlüssigkeit.

Ich wurde wütend, ironisch, sarkastisch, bissig. Fühlte mich ohnmächtig, weil ich anscheinend nicht deutlich machen konnte, wie absurd das Ganze ist. Zum Haare raufen - im wahrsten Sinne des Wortes. Alltag in meiner Kindheit.

Dann heute die Schlüsselsituation. Eine Kleinigkeit. Es ging ums Wäsche waschen. Weiße Wäsche. Meine Bitte, nur weiße Wäsche in die Maschine zu tun. Darauf Nachfragen und Aussagen von Christian, die mich mal wieder die Welt nicht verstehen ließen. Wo ich denn weiße Wäsche hätte, ich hätte doch in letzter Zeit gar nichts Weißes angehabt und wie ich mir das denn vorstelle. Die Bettwäsche wäre nicht weiß, sondern champagnerfarben. Ihm wäre das jetzt zu kompliziert. WAS?

Ich versuchte, dem zu folgen, zu antworten, zu erklären, zu verstehen. Vergeblich. Einfach alles unlogisch für mich. Ein Satz hat alles von einem Moment auf den anderen verändert.

"Dass es mir kompliziert vorkommt, ist nur ein Gefühl."

Bei mir hat es sofort einen Schalter umgelegt. Die Anspannung war weg. Ich habe verstanden, dass all die Fragen und Aussagen nur dazu gedient haben, die Überforderung zu mildern, klar zu kommen, das Gefühl wegzumachen mit Aktionen auf der Sachebene, mit Logik. Ein Unding.

Dann war da dieser Satz in mir: Gefühle sind nicht logisch. Der Versuch mit Logik bei aktiven Emotionen etwas bewirken zu können, kann nur scheitern.

Flashback in die Kindheit. Ich erinnere mich an unzählige haarsträubende Diskussionen mit meiner Mutter. Dachte damals, sie verkauft mich wirklich für dumm, missbraucht ihre Macht, treibt Spielchen mit mir, labt sich an meiner Ohnmacht, will mich demütigen. Natürlich hab ich ihr Verhalten auf mich bezogen und es persönlich genommen. Aus kindlicher Sicht nur natürlich.

Nun sehe ich mit dem Erlebnis von heute nochmal neu hin und erkenne, dass sie ausschließlich mit sich beschäftigt war und damit, ihre Gefühle zu vermeiden - mit Kontrolle über andere, mit unsinnigen Verboten oder Forderungen. Sie lieferte Begründungen und Argumente, die sich alle komplett widersprachen. Und das war ihr auch total egal, weil es eben nicht um die Sache ging, sondern einfach jedes Mittel recht war, um die Gefühle nicht fühlen zu müssen.

Die Groschen sind nur so gefallen. Das alles hallt noch nach wie ein Donnerschlag. Ich bin unfassbar dankbar für diese Erkenntnisse. Es kommt Frieden in das Kind, das ich damals war, in den Teenager, der eigentlich im Dauerkrieg mit der Mutter war.

Ich blicke auf so einige Begebenheiten zwischen mir und Christian nochmal ganz anders und verstehe plötzlich, habe Mitgefühl. Da ist Erleichterung und eben Dankbarkeit.

Mein Blick auf "Narzissmus" verändert sich mehr und mehr. Mehr und mehr sehe ich einfach Menschen mit tiefen Wunden, mit Verzweiflung, mit Bewältigungsstrategien, denen es gar nicht um die Unterdrückung oder Ausnutzung der anderen geht, sondern die so krass mit sich und Gefühlsvermeidung/-bewältigung beschäftigt sind, dass sie einen anderen gar nicht wahrnehmen.

Ich vermute, ich werde künftig anders hinschauen, wenn es unlogisch wird, werde nach dem Gefühl, der Not untendrunter schauen. Den Verstand beiseite stellen. Die Ebene wechseln. Vom Kopf ins Herz.

Und vorher war es unabdingbar, meinen aufgebrachten Teeny zu entdecken und da ein paar Dinge klarzustellen. Er wurde nicht verarscht. Er war von Menschen in krasser emotionaler Not umgeben. Das darf sacken.

Amen.


Dienstag, 19. September 2023

Im Rhythmus mit Gott

Das ist etwas, das ich nun schon unzählige Male auf magischste Weise erlebt habe. Minutiös getimet. Perfekt abgestimmt. Ereignisse und Begebenheiten, die sich niemand hätte ausdenken können und die ich schon gar nicht hätte "machen" können.

In den letzten Tagen ist es wieder noch tiefer gerutscht. Ich genüge. Meine Impulse genügen. Es gibt nicht mehr zu tun, als in jeder Sekunde das, was stimmt. Absichtslos. Ergebnisoffen. Zweifelsfrei.

Mir kann nichts Schlimmes passieren. Das unangenehmste Ereignis ist immer FÜR mich und interessanter Weise, bleiben diese unangenehmen Ereignisse, die zur Heilung einladen, mehr und mehr aus. Die Dinge regeln sich wie von Zauberhand.

Mein System entspannt sich weiter und weiter. Ich sinke tiefer. Hinein in Gottes Arme. Selig. Warm. Weich. Die alten Wächter weichen. Das Nervensystem entlädt und beruhigt sich. Frieden. Universelle Liebe. Irdisches Geliebtsein. Das Paradies auf Erden.🥰🙏🏼✨💫✨❤️



Montag, 18. September 2023

weitere Räume

Ach, ihr Zuckerschnuten,
ich bin berührt und erfüllt und dankbar und demütig. Die Räume am Donnerstag und Sonntag waren so warm und nährend und voller Tiefe, Liebe, Lebendigkeit und Verbundenheit. Da hab ich Lust auf mehr.😇🙏🏼💎❤️🔥

Am Mittwoch gibt es endlich mal wieder vormittags einen Raum. Ein Zoooom live, das nochmal komplett euren Themen und Fragen gewidmet ist. "Ich-Sein im Alltag" mit allen Herausforderungen, die sich da so stellen. Ich bin da. Zum Benennen, Aufdecken, mit all meinen Erfahrungen und natürlich meinen feinsinnigen Gaben. 🔮🪄

Anmeldung für Mittwoch hier:
https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZItceirrTsoHNahVUfUWTmfE3TZJvHEvhlT

Und am Freitag - mein Herz hüpft vor Freude - mach ich nach gefühlten Ewigkeiten wieder einen Raum mit meinem wundervollen Mann Christian zusammen auf. Ich hab so Lust miteinander da zu sein, von uns zu erzählen, den Prozessen, all den Wundern und Erkenntnissen, eure Fragen zu beantworten was Mann, Frau, Beziehung, gemeinsam mit Gott Leben kreieren usw angeht.

Anmeldung für Freitag hier: https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZwvd-qtqzorGdMyFan2-wzEOHiNUWY1Wv1r

Bei beiden Veranstaltungen entscheidest du über den Preis, was es dir wert ist, oder was du mir/uns schon immer mal geben wolltest. 😉❤️🎉

Ich freu mich total auf uns alle. 🥰🥰🥰




Freitag, 15. September 2023

Zoooom live 17.09.2023

I'm back!!! Aber sowas von!!! 🤩🤩🤩Und ich hab Lust einen Raum aufzumachen, der ganz euren Themen und Fragen gewidmet ist. Ich-Sein im Alltag. Ich-Sein im "echten" Leben zwischen Familie, Partnerschaft, Arbeit, Ansprüchen, Alltag, mit (und ohne) Geld. 😉

Ein Raum, in dem ich mit meiner Qualität der Spürnase, des Trüffelschweins, des Aufdeckers da sein kann. Mitfühlend, Raum gebend, urteilsfrei.

Das Ungesehene benennen, das Unsichtbare sprechen, den "Haken" finden, in die Erlösung führen. Die Essenz "übersetzen", Seelenlesen, das Wesentliche auf den Punkt bringen und natürlich immer wieder von meinem Erfahrungen und Erkenntnissen berichten.

Ich hab so große Lust auf euch und alles, was ihr so mitbringt. 🥰 🥰 😍 😍

Die Veranstaltung bezahlst du nach eigenem Ermessen und Spiel-Raum. Du entscheidest, wie viel es dir wert ist bzw. darüber, mit wie viel Geld du spielen möchtest oder was du mir schon immer mal geben wolltest. 😉

Hier ist der Link zur 👉🏼 Anmeldung https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZUpceCsrToqEtRv7Q8PvWCppFvABCjvW7vN 👈🏼



Das Ende der Bedrohung?

Mir ist ziemlich demütig feierlich zumute. Gestern ist etwas geschehen - und das im wahrsten Sinne des Wortes - was mich einfach nur ehrfürchtig vor diesem Leben staunen lässt. Es fühlt sich wie ein Abschluss an, das Zuendegehen eines seeeehr langen Kapitels, des Kapitels emotionaler Missbrauch/Narzissmus. Das Zuendegehen der Auswirkungen auf mein Erwachsenenleben.

In einem heiligen Prozess mit Christian durfte ich erfahren, wie es ist, wenn keine gefühlten Bedrohungen mehr im Kontakt mit engsten Bezugspersonen vorhanden sind, ich einfach nur bei mir bleiben kann und darf, egal, was mit dem anderen gerade ist.

Im Zoom-Raum gestern Abend hab ich die Erfahrung geteilt. Das Video, das ich in meinem Telegram-Kanal und auf meinem Facebook-Profil geteilt habe, ist die Aufzeichnung davon.

Ich lade euch mal wieder ein in mein Innerstes, nehme euch mit auf meine Reise in die Erfahrung des Heilseins. DANKE, dass es euch gibt.

PS: Ihr dürft das Video gerne teilen, so persönlich es auch ist. ❤

PSS: Was hab ich dieses Thema in den letzten Jahren erforscht, durchgeackert, aufgedröselt. Immer wieder in gefühlten hunderten von Stunden mit Maja auf links gedreht, unsere Wahrnehmung abgeglichen, die uns beiden fein sauber in der Kindheit abgesprochen wurde. Ohne Maja würde ich heute nicht da stehen, wo ich stehe. Ohne Maja wäre das, was ich da erleben durfte, nicht möglich gewesen. DANKE für dich und uns und all das!!!! Christian hat mir gefühlt die Meisterprüfung abgenommen, mich in die Erlösung der tiefsten und hartnäckigsten Wunden geführt. DANKE für dich und uns und dieses heilige Miteinander. DANKE! ❤



Mittwoch, 13. September 2023

Für Show hab ich keine Zeit mehr

Ich bin gerade sehr rührselig, berührbar, berührt, hingebungsvoll. Ich mag mich geben. Immer wieder. Dafür bin ich da.

Für mich machen Texte, Videos und Veranstaltungen immer weniger Sinn, in denen es nicht um echte Begegnung geht. In denen der, der sich "zeigt" sich eben nicht wirklich zeigt. Der Schreiber, Sprecher, Veranstalter selbst nicht "anwesend" ist, in der Form, dass er sich gibt, zeigt, offenbart. In denen es darum geht, einen anderen Zustand zu erreichen, als den, der gerade da ist. In denen es einer verstanden hat und seine Wahrheit und seinen Weg als DIE Wahrheit und DEN Weg für alle verkauft. Unberührbar. Unnahbar. Undurchsichtig. Unantastbar.

Ich kann es nicht mehr ertragen - und habe auch keine Zeit mehr dafür - wenn diejenigen, die anderen sagen, wie es angeblich geht, das ganze Zeug selbst nicht umsetzen. Da wird mein Geduldsfaden zur Zündschnur. (Meine Geduld wurde in den ersten Jahrzehnten meines Lebens zu lange von Schaumschlägern und Dampfplauderern auf die Probe gestellt, denen ich "leider" immer erstmal geglaubt habe und von denen ich mich hab bremsen lassen. 🙈💥 Der Wumms steckt da tatsächlich teilweise noch drin.)

Für mich geht das alles überhaupt nicht mehr. Diese Art von Show ist für mich Zeitverschwendung und geht für meine Begriffe komplett am Leben vorbei, am Moment und dem, was eigentlich wirklich gerade da ist. Das einzig sinnvolle ist für mich tatsächlich wahrhafte Begegnung. Offenheit. Weichheit. Wohlwollen. Zuspruch. Sehen. Sein lassen.

Ich mag da sein, mich offenbaren, zeigen mit dem, was eben gerade los ist, von meiner Berührung sprechen, von dem, was mich eben bewegt und sich in mir zeigt. Und ich mag es, wenn die Menschen, die mit mir sind, genauso da sind.

Ich mag Eigenverantwortung und die Klarheit und Größe, das Seine zu sich zu nehmen.

Ich mag die Fähigkeit, zu reflektieren.

Ich mag es, wenn jeder da ist, wo er eben ist. Voll und ganz. Sich sein lässt. Mich sein lässt.

Ich mag echte Berührung. Seelisch wie körperlich.

Ich mag Präsenz. Mit dem sein, wie es ist. Akzeptanz.

Und ich liebe es, genau solche Räume aufzumachen, in denen jeder bei sich bleiben kann, in denen keiner mauert, sondern Selbstoffenbarung geschieht, mitgeteilt wird, was in einem selbst los ist, in denen eben nicht an irgendwem oder irgendwas rumgedoktert wird, kein Ziel verfolgt wird, kein anderer Zustand erzeugt werden muss. Kein Tschakka-Tschakka und Pushen. Sondern Liebe und Mitgefühl.

Gleichzeitig liebe ich es, hinderliche Überzeugungen und Programmierungen zu überführen, alte Begrenzungen zu benennen und Irrglauben zu entlarven. Lebenslügen durch Bewusstwerdung in Wohlgefallen aufzulösen. Aber nicht, um höher, schneller, weiter zu kommen, sondern um echter, wesentlicher und reiner im eigenen Wesen da sein zu können. Nicht um anders zu werden, sondern um endlich ursprünglich zu sein.

Für mich geht es einzig um Bewusstwerdung, was da in uns los ist und anzuerkennen, dass es eben gerade so ist. Es darf bleiben. Es darf auch gehen. Einer höheren Intelligenz vertrauend.

Stefan Hiene hat neulich so schön gesagt: "Authentizität ist die höchste Schwingung". Himmel Herrgott, ja!!!

Für mich geht nur noch Ich-Sein und Echt-Sein. Und ich mag jedem die Hand reichen, der das auch will und einen Raum dafür braucht. Ich bin da.

Und tatsächlich hab ich keine Ahnung, warum ich das gerade schreibe. Ich lass es einfach so stehen...


PS: Morgen gibt es wieder die Möglichkeit für einen wahrhaftigen Raum: https://www.anja-reiche.de/2023/09/wahrhafte-begegnung-14092023.html



Wahrhafte Begegnung 14.09.2023

Ihr Wundervollen, ich lass tatsächlich mal wieder was von mir "hören". (Siehe auch Audio in meinem Kanal 😉)🥰🙏🏼

So viel war los in den letzten Wochen. So viele Themen wurden berührt. Sehr intensiv ging es um emotionalen Missbrauch, keine Grenzen haben dürfen, keinen Raum, um Misstrauen, darum, abgespaltene Anteile nach Hause zu holen. Das Ganze spielte sich natürlich deutlich in die Beziehung mit Christian hinein. Auch da durfte krass viel erlöst werden und schlussendlich erkannt im höheren Sinne unseres Auftrages hier. Zu guter Letzt kam noch das Thema Geld auf den Tisch. Auch da wieder total interessante Erkenntnisse.

Von all dem mag ich euch morgen ausführlicher erzählen, berichten, was mich/uns bewegt hat, Erkenntnisse teilen und bestimmt auch wieder ein Pöttchen weinen. Berührung ist einfach was Schönes. 🥰

Anschließend gibt es natürlich wieder Raum für eure Themen, für das, was euch beschäftigt, berührt, in euch aktiv ist.

Hier ist schon mal der Link zur Anmeldung für morgen: https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZwpc-yqrDItHdHPlg-16WKeEu4a5ojcV4Ae

(Die Veranstaltung bezahlst du nach eigenem Ermessen und Spiel-Raum. Du entscheidest, wieviel es dir wert ist bzw. darüber, mit wie viel Geld du spielen möchtest oder was du mir schon immer mal geben wolltest. 😉)

Ich freu mich auf uns und alles, was sich zeigen mag. ❤



Montag, 11. September 2023

Nicht wir warten auf die Dinge...

Nicht wir warten auf die Dinge.
Die Dinge warten auf uns.

Es ist alles da. ALLES. Immer.

Diese "Zeitverzögerung beim Manifestieren" - es gibt sie nicht. Es gibt für meine Begriffe auch kein Manifestieren.

Die Dinge, Umstände, Erfahrungen, die Erfüllung unserer Sehnsüchte und damit von dem, was wir auf höherer Ebene gewählt haben, kommen zu uns, wenn wir dafür reif sind. Nicht wir warten auf sie, sondern sie auf uns. Ein Himmel-WEITER Unterschied in der Ansicht, in der Energie, im Blickwinkel.

Da gibt es keinen Mangel. Kein Abhandensein von etwas. Es ist da. Alles. Immer. Fülle!!! Wir mittendrin - nur ist es manchmal noch nicht materiell, oder es ist da und wir können es noch nicht sehen oder erkennen oder eben noch nicht "haben", weil wir noch wachsen dürfen, weil es noch Erfahrungen vorher braucht.

Die Geschenke warten geduldig auf uns, auf den rechten Moment. Und der kommt keinen Deut zu früh oder zu spät, sondern eben immer genau richtig.

Was für ein schönes Bild. 🥰 Da bin ich, umgeben von Geschenken, von all den Herrlichkeiten, die ich mir für dieses Leben ausgesucht habe, um die mein Herz weiß, die ich fühlen kann. Sie offenbaren sich, erfüllen sich dann, wenn es eben so weit ist, wenn ich so WEIT bin, bereit dafür, damit umgehen kann, die nötige Tiefe habe. Kein einziges Geschenk kann ich verpassen oder verfehlen. Sie warten ja auf MICH. 😊 Die "Lieferung" ist gewiss. Die Erfüllung jeder Sehnsucht sicher. Das zumindest ist meine Wahrheit und tatsächlich auch meine Erfahrung. 😍

Ist das nicht zauberhaft?

Danke Maja, für diese magische Erkenntnis in unserem immer wieder so unfassbar wertvollen, nährenden, heilsamen Austausch. 🎁🙏🏼🥰



Verzeih mir jeden Zweifel an dir

Bitte verzeih mir. Verzeih mir jeden Zweifel an dir. Ich war blind. Irritiert von Illusionen. Verheddert in alten Erinnerungen und Ängsten, in Ideen von Kontrolle und aufpassen müssen.

Ich hab dich nicht gesehen. Nicht das, was und vor allem WER du wirklich bist. In Ansätzen, ja. Aber eben nicht das Gesamtbild, dein Wesen ohne meine Filter. Sicher, auch jetzt mag ich noch nicht alles sehen, mögen da nach wie vor Trübungen sein, aber ich hab mal hinter die Schleier geschaut und das, was ich da sehe und wahrnehme, fühle, vor allem fühle, beeindruckt mich zutiefst. Da ist Demut und Staunen. Hochachtung und Ehrerbietung.

Ich mag, dass du mich führst. Ich mag, dass du uns führst. Alles in mir weiß, dass das Geführtwerden meine Erfüllung ist, meinem Wesen entspricht, meiner Urweiblichkeit. Geführt werden von Gott. Geführt werden von dir, einem so treuen Diener Gottes, meinem von IHM anvertrauen Mann. Meinem Gefährten. Meinem Geliebten. Meinem engsten Vertrauten.

Verzeih mir jeden Zweifel an dir und damit an Gott. Ich hatte Angst. Und eigentlich hat das gar nichts mit dir zu tun, sondern mit mir und meinen Wunden, meinen "schlechten" Erfahrungen. Du zeigst mir die Wunden, aber du bist nicht der Verursacher und du bist auch nicht WIE die Verursacher. Das ist der große Unterschied. Das ist das, was ich manchmal vergesse. Das ruft den Zweifel auf den Plan, den Schutzmechanismus, löst Bedrohung aus.

Ich mag milde mit mir sein. Wir sind erst so kurz dabei, dieses Feld zu erforschen. Wir betreten Neuland. Da sind Unsicherheiten und Stolpern normal.

Wir haben "nur" Gott, unseren Instinkt und das alte Wissen in uns, wie das mit Mann und Frau ursprünglich gedacht ist. Wir können nur dem folgen, was sich für uns stimmig anfühlt und für mich ist es nicht nur stimmig, geführt zu werden, es ist meine größte Sehnsucht.

Ich mag von dir geführt werden. Gottergeben. Ganz. Total. Hingabe ohne Schutz. Du bist der Richtige dafür. Dich hat Gott für mich gewählt und jetzt wähle ich dich. Erneut. Wieder und wieder. Weil ich immer wieder beim Gleichen rauskomme: Ich will das. Ich will dich. Das gehört so für mich. Für uns.

Ein Teil in mir schreit: "RISIKO"! Ich kann ihn verstehen. Er hat so lange für mein Überleben gesorgt, wo ich eben nicht gottergeben geführt wurde. Der Teil darf so lange bleiben, wie er möchte. Der Rest von mir gibt sich dir hin. Bei dir bin ich sicher. So sicher.

Wohlige Wärme breitet sich in mir aus. Tiefer Frieden und Ruhe. Das System entspannt sich. Endlich. Danke!!! 🙏🏼😇❤️ So fühlt sich Wahrheit an. DAS ist meine Wahl: Hineingabe von mir in dieses WIR, Hingabe an dich. Was immer das in jedem Moment bedeutet. Ich werde es wissen. Wir werden es wissen.


Ich verneige mich

Ich bin fasziniert. Fasziniert von dieser unfassbar großartigen Inszenierung Leben. Fasziniert von dem Moment, wenn sich nach den schrägsten Skurrilitäten die Erlösung einstellt. Der Nebel der Illusion sich von einer Sekunde auf die nächste lichtet und sich die Brillanz des Ganzen offenbart. Die Perfektion, die Komplexität, die Intelligenz, die darin enthalten sind. Das alles hier kann sich niemand menschliches ausdenken.

Begebenheiten, die einfach nur bizarr sind und mich über kurz oder lang zur totalen Kapitulation führen, weil ich wirklich mit meinem Latein am Ende bin, offenbaren sich - nachdem die Geschenke darin gefunden wurden und der Zweck erfüllt ist - als das perfekteste Setting und Schauspiel für eben die Erlösung, das Wachstum, die immer größer werdende Freiheit und Heilsein.

So schnell sie da waren, sind sie auch wieder weg, diese Absonderlichkeiten. Als wäre nichts gewesen und doch war da was, denn ich hab mich nachhaltig verändert, geklärt, bin gereift, erleichtert und befreit.

Heute morgen noch hab ich weder aus noch ein gewusst und jetzt liege ich im Bett und staune einfach nur, bin voller Dankbarkeit und Demut.

Wer sich das alles so überlegt hat, der hat echt Ahnung. Muss 'n clever Kerlchen sein. 😉✨💫✨ Ich verneige mich!🙏🏼🔥🎉


Montag, 4. September 2023

Der Sturm vor dem Frieden

Da war er auf einmal fein sauber weg, der Frieden, von dem ich gestern so schön geschrieben habe. Nicht etwa, weil ich zu blöd bin, im Frieden zu bleiben. Nein. Weil mein Nervensystem in höchster Alarmbereitschaft war. Trauma. Der Körper reagiert. Schutzmaßnahmen.

Das hat mit einem bewussten urteilen nichts zu tun. Da greifen Überlebensmechanismen, die früher seeeeehr wichtig waren.

Ich mag das an der Stelle nochmal ganz ausdrücklich und deutlich sagen: Auf scheinbaren inneren Frieden ist geschissen, wenn ich dabei Krieg gegen mich selber führen muss und vor allem, gegen meine Überlebensstrategien oder eine Wut, die zu einem gesunden Nein führt, weil gerade meine Grenzen überschritten werden.

Der Versuch sowas wegzumeditieren ist quasi Selbstmord. Der dann erzeugte Frieden im Außen ist in Wahrheit ein Krieg gegen mich selbst. So meine ich Frieden nicht.

In den letzten Tagen fliegen mir extrem nochmal die Auswirkungen des emotionalen Missbrauchs um die Ohren. Christians Wunden ticken das total an. Immer wieder kommen Anteile in mir zum Vorschein, die Alarm schreien, werden Überlebensstrategien wach, von denen ich nicht mehr dachte, dass sie noch scharf geschaltet sind. Mir wird noch einmal das Ausmaß der Wunden von früher ganz anders bewusst. Ich kann ganz anders begreifen, wie das damals gelaufen ist, wo die Verdrehungen waren. Jetzt finde ich Worte für das damals Unfassbare. Durch dieses Verstehen zeigen sich Schmerzen, die ich damals nicht verkraftet hätte. Ich nehme die Ungeheuerlichkeit dessen, was damals so perfide gelaufen ist, in einer ganz neuen Klarheit wahr.

Bis vorhin hat etwas in mir Christians Wunden als fette Bedrohung erlebt. Zurecht. Damals war diese Bedrohung tatsächlich da. Mein Nervensystem will mich schützen. Der Unterschied ist, dass Christian das Seine zu sich nimmt. Das ist in meinem Nervensystem noch nicht ganz angekommen und ich mag milde mit mir sein, dankbar für die feinen Antennen und das Schutzsystem, das so wunderbar funktioniert.

Vorgestern hat mir Brigitte einen sehr kraftvollen Satz geschenkt, der sofort eingeschlagen hat. "Heile DU die Bedrohung in meinem Geist". Angelehnt an den Satz aus Ein Kurs in Wundern: "Heile DU den Konflikt in meinem Geist". Ich will Christian nicht mehr als Bedrohung erleben, seine Wunden, die den Wunden meiner Mutter so ähnlich sind, nicht mehr als Nachteil für mich sehen, mich davon eingeschränkt und eben bedroht erleben. Es ist vorbei. Ich bin sicher. Bei ihm. Wirklich wahr.

Ich weine die Tränen von früher jetzt - jetzt, wo ich wirklich sicher bin. Ich entlade die Wut, die Anspannung, den Stress aus meinem System - jetzt, wo ich wirklich sicher bin.

Frieden kehrt ein. Echter Frieden. Nach dem Sturm. Der Sturm muss sein für echten Frieden. Ich weiß nicht, wie oft es noch stürmen muss, was da noch alles gefühlt werden will. Danke Christian, dass du in meinen Stürmen dableibst. Danke, dass ich deiner Liebe so sicher bin. Danke, dass ich bei dir so sicher bin. 🙏❤


Sonntag, 3. September 2023

Frieden - beobachten, ohne zu urteilen

DAS ist für mich tatsächlich der einzige Weg in den Frieden, in das Heilsein: Beobachten, wahrnehmen, ohne ein Urteil zu fällen.

Kann ich in die Welt schauen - genau so, wie sie jetzt ist - und im Frieden sein? Kann ich beobachten, ohne zu urteilen? Kann ich gleich-gültig sein und alles gleich gelten lassen? Akzeptieren, dass es DAS auch gibt?

Das heißt nicht, dass ich keine Gefühle mehr habe, dass da keine Emotionen mehr kommen. Aber auch die beobachte ich und bin damit, ohne ein Urteil über mich, ohne ein Urteil über den anderen, ohne ein Urteil über das Gefühl. Ich lasse mich damit sein.

Selbst das Urteilen brauche ich nicht zu verurteilen. Manchmal steige ich in "Geschichten" ein, fange an, sie zu glauben, lasse mich beeindrucken und vergesse wer und was ich wirklich bin, mache erneut Erfahrungen aus der Idee der Trennung heraus, als kleines Menschlein, das da angeblich auf sich alleine gestellt ist. Das passiert. Das hört auch wieder auf. Der nächste wache Moment kommt garantiert.

Ich darf sehen, was ich sehe.
Ich darf fühlen, was ich fühle.
Ich darf denken, was ich denke.
Ich darf machen, was ich mache.
(Der andere übrigens auch. 😉)

Das Ganze heißt auch nicht, dass ich alles über mich ergehen lassen muss. Ich darf mich dem entziehen. Ich darf mich abwenden und gehen. Akzeptieren heißt nicht hinnehmen. Akzeptieren heißt erstmal annehmen und die Existenz dessen anerkennen. Aus diesem Frieden kann ich eine neue Wahl treffen, das wählen, was mir und meinem Wesen entspricht. Jetzt ist es erstmal so UND es kann in jedem Moment komplett anders sein. Es darf so bleiben, es darf sich ändern, es darf gehen, es darf wiederkommen.

Es sind feine Nuancen. Will ich "weg von" oder "hin zu"? Ein Wegvon ist oft mit Widerstand verbunden und emotional aufgeladen, ein Dagegen. Ein Hinzu fühlt sich für mich magisch magnetisch an, leuchtet und kribbelt freudig. Da lass ich automatisch alles liegen und stehen, was mir nicht entspricht. Ganz ohne dagegen sein zu müssen. Es juckt mich einfach gar nicht. Ohne Urteil.

Ich bin sofort im Frieden, wenn alles sein darf.
Ich bin sofort heil, wenn alles sein darf.
Krankheit und Krieg in mir sind sofort vorbei.