Montag, 24. März 2025
Was, wenn die Dunkelheit doch bleibt?
Ich bin es gewohnt, nicht verstanden zu werden, alleine zu sein mit meiner Wahrheit, mit meinen Werten, mit meiner Tiefe, mit dem vielen Fühlen und Sehen. Ich kenne es, weit und breit die Einzige zu sein, die innerlich dazu verpflichtet ist, wahrhaftig zu sein. Nicht lügen zu können, nicht betrügen zu können, nicht manipulieren zu können, nicht zu meinem persönlichen Vorteil handeln zu können. Fuck integer sein zu müssen und alle anderen müssen es offenbar nicht, können an sich und ihrer innersten Wahrheit vorbei. Ich kenne das alles nur zu gut. Das alles sehenden Auges und fühlenden Herzens zu erleben ist mir nicht neu. Bei vollem Bewusstsein, wissend, was da gerade geschieht.
Ich kann improvisieren. Ich bin mir selbst genug. Ich kann Krisen blind meistern. Ich weiß, was es heißt, alleine Schmerzen zu erdulden, Heilungsprozesse durchlaufen zu lassen, nur das Nötigste zu haben. Eben zu überleben. Auf mich allein gestellt. Ich kenn das alles. Die Aussicht darauf bedroht mich nicht. Es wäre einfach ein weiteres Mal von dem, was ich eh schon kenne.
In den letzten Stunden ist etwas in mir gestorben. Obwohl mein Gefühl ist, dass jetzt die Zeit ist, das mögliche Potential zu leben und erlösende Erfahrungen zu machen (was ich ja schon mache), muss ich in Erwägung ziehen, dass ich wieder der Zeit voraus bin, dass es wieder in diesem Leben eben nichts wird, dass es wieder eben nur die Wahrheit im Herzen bleibt. Dass ein weiteres Leben die Dunkelheit bleibt um mich herum oder eben wieder noch größer wird. Dass ich ein weiteres Leben allein um das Licht weiß und die von denen ich dachte, dass sie auch darum wüssten, wieder mit in der Dunkelheit versinken. Vergessen, wer und was sie sind. Ein weiteres Mal "Es hätte so schön sein können". Ein weiteres Mal, bei dem ich in jedem Moment damit rechnen muss, alleine zu sein oder gar angefeindet, missverstanden, weggesperrt, getötet zu werden. Es könnte wieder passieren. Ja.
Und tatsächlich durfte ich merken, es macht mir keine Angst. Wenn es so wäre, wäre es so. Ich kenne es. Ich kann es. Es reicht tatsächlich, wenn ich um mich weiß, um Gott, darum, wie es gedacht ist. Mich selbst werde ich niemals verlieren und falls doch, ist auch das so.
Natürlich kann ich mir Schöneres vorstellen. Natürlich dachte ich, ich würde es erleben. Natürlich weiß ich was gehen könnte. Ich kenne nicht viele, die größer im Sinne von allumfassender denken können, als ich. Eigentlich ist mir noch keiner begegnet. Und gleichzeitig kann es in diesem Leben mal wieder ganz anders sein. Es kann sein, dass die Welt, wie ich sie im Herzen trage, wieder nicht erfahrbar sein wird und das, was schon davon erfahrbar war, wieder verschwindet.
In mir ist es ruhig. Der Tod scheint gestorben. Viel alter Schmerz ist geflossen. Da ist gerade kein Wollen. Kein Hinstreben zu etwas. Keine Idee davon, etwas zu initiieren, auf die Beine stellen zu wollen. Nichts. Einfach nichts. Ein schönes Nichts, wie ich finde. Es fühlt sich nach sweet surrender an. Wirklich sweet. Gar nicht bittersweet. Es ist kein Aufgeben im Sinne von Verzagen und Verbittern. Einfach irgendwie nüchtern und etwas tief in mir ist befriedet.
Freitag, 31. Januar 2025
Die Fackel steckt
Die Fackel steckt. Mitten im Raum. Das war meine Aufgabe. Sie da zu positionieren. Mehr gibt es gerade nicht zu tun für mich.
Ich bin zu finden. Die, die um mich wissen sollen, wissen. Für andere bin ich regelrecht verschwunden.
Es geht für mich gerade nicht darum, etwas in die Welt zu bringen, rauszutragen - wie das so, so lange der Fall war. Es geht für mich momentan darum, was/wer zu mir kommt, auf mich zu.
Ich bin da. Sitze bei der Fackel. Ein geschützter Raum. Hinter den Nebeln.
🌫️🔥🌫️
Danke, Sarah, für das innere Bild.
Montag, 23. Dezember 2024
Der Ruf ist ergangen
"Der Ruf ist ergangen. Die Posaune ist erschallt. Sammelt euch! Die himmlischen Heerscharen erwarten euch."
Was immer das bedeuten mag, wir sind bereit. Wo immer ES uns hinführt, wir folgen. Was immer es zu tun gibt, wir sind demütig Wirkzeug.
Montag, 7. Oktober 2024
Wo ist der Anfang der Geschichte der Trennung?
Neulich bin ich über dieses Video "gestolpert" und hab es mir direkt gespeichert. Für später...
Jetzt war gerade "später". 😉 Ich hab es angeschaut, naja eher gehört und vor allem gefühlt. Alles in mir weiß, dass das wahr ist.
Und wieder komme ich bei der gleichen Frage heraus. Bei der bin ich auch schon bei dem Text rausgekommen, den ich neulich in dem Gespräch mit Sylvia erwähnt habe, über die geschichtlichen Hintergründe, was es gebraucht hat, dass der Mensch, fremdbestimmten Rhythmus und Arbeit für andere, als Lebensinhalt akzeptiert hat.
Wo ist der Anfang der Zerstörung? Menschen im Einklang mit sich, der Natur und dem Göttlichen würden so etwas nie tun. Wo kommen also Wesen (Menschen?) her, die getrennt bzw. traumatisiert oder "von niederem Bewusstsein" sind, die das tun und warum? Ist die schlichte Antwort, dass es Wesen gibt, die sich in Übereinstimmung mit ihrer eigenen gewählten Erfahrungsreise, bereitwillig als "die Bösen" zur Verfügung gestellt haben - und wohlgemerkt meine ich das ohne Wertung?
Ich glaube und fühle darin einen göttlichen Plan. Das Leben macht aus meiner Sicht keine Fehler und es gibt nichts außerhalb von Gott. Auch darin, also in der Zerstörung bzw. der Unterdrückung liegt für meine Begriffe aus übergeordneter Sicht kein Fehler.
Etwas in mir weiß, dass wir es auf der Erde mit der Trennung von Gott versuchen wollten und diese Erfahrung in allen Facetten und Schattierungen erleben wollten bis dieses Feld voll durchdrungen ist und das Spielfeld nicht mehr der Entwicklung dient.
Dennoch habe ich das Gefühl, dass mir ein Stück dazwischen fehlt. Da ist die Entscheidung die Trennung erleben zu wollen und dann direkt die Zerstörung jedweder Natürlichkeit. Vielleicht fehlt mir auch nicht das Stück dazwischen sondern eher dieses "Wer". Wer hat diesen Job übernommen? Für mich fühlt es sich in meiner Erinnerung oder meinem inneren Sehvermögen wie geschwärzt an.
Wo ist der Anfang der Geschichte der Trennung? Wie geht die ganze Geschichte wirklich wirklich? Ich mag es lückenlos sehen können. Und vor allem muss es sich lückenlos stimmig anfühlen. Bei diesem Ganzkörper-Ja und dem Gefühl "jetzt ist es rund" bin ich noch nicht angekommen.
Diese meine Gedanken lass ich jetzt einfach mal zusammen mit Video da und lebe die Fragen und in die Antworten hinein.
Hier geht es zu oben erwähntem Video von Robin Kaiser zu Lemurien und dem Leben auf den Mutterbäumen:
https://youtu.be/UMtxg1KGJXE?feature=shared
Sonntag, 17. März 2024
Über die Wahl, nach den göttlichen Gesetzen zu leben
Meine Wahl, dieses Leben hier auf der Erde nach den göttlichen, universellen Gesetzen zu leben, steht. Ich erkenne nur diese "Regierung" an und sonst keine.
Was das in jedem Moment bedeutet, weiß ich nicht im Voraus. Welche Impulse mir eingegeben werden, um diese Wahl wahr werden zu lassen, sehe ich, wenn sie da sind. Sie lassen mich mitunter ganz schön schlucken.
Ich nehme euch mit auf diese Reise, tauche mit euch ein in die Zeitqualität, meine ganz persönlichen Erfahrungen und Hereinforderungen, die diese Art Leben nach sich zieht.
Hier also ein paar Worte
▪️zur Zeitqualität
▪️meinen ganz persönlichen Erfahrungen, Empfindungen und Hereinforderungen dieser Zeit
▪️über alten Frust und neue Wut, nicht (mehr) ins Alte zu passen und damit scheinbar immer alleine dazustehen
▪️über die Entscheidung nur noch nach den göttlichen, universellen Gesetzen zu leben und was das ganz konkret hier in der Praxis bedeutet.
▪️Eine Einladung an euch, zu teilen, was euch bewegt und gerne Fragen zu stellen, wenn ihr gerade mal (m)eine Draufsicht von außen möchtet
Zur Audio: https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/1978
Freitag, 1. Dezember 2023
Ich lasse mir heute das Himmelreich schenken
1241 Posts hab ich seither geschrieben, Videos, Podcasts und Ankündigungen von Veranstaltungen inklusive.
Mich beeindrucken diese Zahlen sehr. Nicht, dass ich mich darüber definieren würde. Sie bringen für mich zum Ausdruck, was ich seit Jahren in die Welt gebe und wie viele Menschen ich schon erreicht habe. Menschen, von denen ich nichts weiß, die ich nicht kenne und da ist die Reich(e)weite von Telegram, Instagram, Facebook und dem Podcast noch nicht mal berücksichtigt.
Ich weiß nicht, wo ich mich überall hin verteile. Ich weiß nicht, wen ich schon alles berührt habe, auf welche Art auch immer. Und schon die Zahlen, von denen ich weiß, beeindrucken mich. Ich bin berührt und unfassbar dankbar. Ich liebe mein Sein und Wirken so sehr. Ich liebe den Menschen, der ich geworden bin, eigentlich unten drunter schon immer war. Ich liebe es, dass ich ihn über Jahre herausgeschält habe. Ich liebe es, dass ich das alles aufgeschrieben habe. Höhen und Tiefen, Erkenntnisse, Zweifel, alle Gefühle und Zustände rauf und runter.
Ich liebe es, berühren zu können und vor allem zu dürfen. Ich liebe es, selber berührbar zu sein, so sehr berührbar. Was für eine bunte, großartige, magische Welt. Im Innen wie im Außen. Was für ein wunderbares, reiches Erfahrungsfeld diese Erde ist, diese Reise hin zum wahren Selbst, zur Bewusstwerdung des Göttlichen in mir. Was für ein Abenteuer.
Tatsächlich habe ich den Himmel auf Erden gefunden. Verbundenheit. Sicherheit. Urvertrauen in jeder Zelle. Fühlend wissen um die Güte der Schöpfung.
Tatsächlich komme ich von der Hölle auf Erden. Die gefühlte Trennung, Mangel, Ohnmacht, Kleinheit, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit Ich kenne beides. Ich erkenne beides an. Beide Erfahrungswelten mit allen Gefühlen und Umständen sind völlig legitim und haben ihre Daseinsberechtigung. Beides ist total okay.
Und heute wähle ich wieder das Himmelreich auf Erden, lass es mir schenken. Die Schöpfung meint es gut mit mir. Ich meine es gut mit mir und ich darf das Allerbeste haben.
Ich lasse es mir schenken. Tag für Tag. Alles, was das Leben für mich bereit hält. Die Natur ist großzügig. Das All-Bewusstsein ist Expansion und Ausdehnung. Das Leben ist Wachstum und Erblühen. Ich bin ein Kind des Kosmos und der Schlüssel zu meinem Zuhause im Universum ist in meinem Herzen. Mein heiliges Schöpfungszentrum empfängt das Leben, die Impulse und gebiert das Himmelreich auf die Erde.
Ich lasse mir das Himmelreich schenken. Ich empfange es.
Danke, dass ihr diesen Weg mit mir geht. Danke für euren Support, eure Rückendeckung in all meinen Stürmen. Danke für euren Zuspruch und dass ihr an mich glaubt. Ohne euch stünde ich nicht da, wo ich bin. Durch euch kann ich erst erkennen, wer ich wirklich bin, wie ich wirke und wofür ich hier bin.
DANKE für die Million und überhaupt ALLES!!!!!!!!!
Montag, 6. November 2023
Die heiße Phase wird immer heißer
Die heiße Phase wird irgendwie immer heißer. Ein paar Worte der Erinnerung, der Hoffnung, des Mutes, der Verbindung und die Schilderung, was bei mir persönlich so los war.
Ich lade euch ein, mit all dem in Verbindung zu gehen. Wir gehen da gemeinsam durch. Und just im Moment fangen die Kirchenglocken an zu läuten. 🥰🥰🥰🔔
❤️〰❤️
Hier geht es zur Audio: https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/1815
Montag, 11. September 2023
Nicht wir warten auf die Dinge...
Nicht wir warten auf die Dinge.
Die Dinge warten auf uns.
Es ist alles da. ALLES. Immer.
Diese "Zeitverzögerung beim Manifestieren" - es gibt sie nicht. Es gibt für meine Begriffe auch kein Manifestieren.
Die Dinge, Umstände, Erfahrungen, die Erfüllung unserer Sehnsüchte und damit von dem, was wir auf höherer Ebene gewählt haben, kommen zu uns, wenn wir dafür reif sind. Nicht wir warten auf sie, sondern sie auf uns. Ein Himmel-WEITER Unterschied in der Ansicht, in der Energie, im Blickwinkel.
Da gibt es keinen Mangel. Kein Abhandensein von etwas. Es ist da. Alles. Immer. Fülle!!! Wir mittendrin - nur ist es manchmal noch nicht materiell, oder es ist da und wir können es noch nicht sehen oder erkennen oder eben noch nicht "haben", weil wir noch wachsen dürfen, weil es noch Erfahrungen vorher braucht.
Die Geschenke warten geduldig auf uns, auf den rechten Moment. Und der kommt keinen Deut zu früh oder zu spät, sondern eben immer genau richtig.
Was für ein schönes Bild. 🥰 Da bin ich, umgeben von Geschenken, von all den Herrlichkeiten, die ich mir für dieses Leben ausgesucht habe, um die mein Herz weiß, die ich fühlen kann. Sie offenbaren sich, erfüllen sich dann, wenn es eben so weit ist, wenn ich so WEIT bin, bereit dafür, damit umgehen kann, die nötige Tiefe habe. Kein einziges Geschenk kann ich verpassen oder verfehlen. Sie warten ja auf MICH. 😊 Die "Lieferung" ist gewiss. Die Erfüllung jeder Sehnsucht sicher. Das zumindest ist meine Wahrheit und tatsächlich auch meine Erfahrung. 😍
Ist das nicht zauberhaft?
Danke Maja, für diese magische Erkenntnis in unserem immer wieder so unfassbar wertvollen, nährenden, heilsamen Austausch. 🎁🙏🏼🥰
Donnerstag, 10. August 2023
Ich wähle das göttliche Menschsein
Ich liebe Menschsein. Ich liebe göttlich sein. Ich liebe göttliches Menschsein und menschliches Gottsein. 🥰❤️🔥💎💯🪄
Montag, 7. August 2023
Du bist der Wunder mächtig und Wunder wert
Ich flüstere dir Worte der Liebe ins Ohr. Ganz leise hauche ich Erinnerungen zu dir hin. Sie streichen dir durchs Haar. Wärmen dich von innen. Sind wie Samt und Seide, flüssiges Gold, honigsüß. Worte, die von der Wahrheit sprechen über dich und das Leben. Worte, alt wie das Universum. Tief wie der Ozean. Und vergessen.
Ich lasse sie zu dir schweben, webe sie ein ins Feld. Wie eine Decke kuschelig und Geborgenheit spendend. Wohlig umhüllen sie dich und machen dich ganz sanft und weit, weich und offen.
"Du musst die Lösung nicht wissen", wispere ich. "Du musst es nicht regeln und auch nicht machen." Ich lächle dir zu. Fühle nochmals die Wahrheit und Tiefe darin. Weiß um die Liebe, die die Schöpfung für dich empfindet. Ich seufze berührt.
"Du bist gehalten. Gott ist mit dir. In dir. Lass dich tragen. Gib ab an ihn." Die Worte wehen zu dir hin. Federleicht. Lassen sich in deinen Zellen nieder. Bringen was zum Schwingen. Es war schon immer da. Wissen. Das Wissen um genau das. Es ruhte in dir. Bis jetzt.
"Lass die Herrlichkeit in dir erwachen, durch dich leuchten. Du BIST sie." Ich mache eine Pause und lasse auch diese zarten Töne zu dir dringen.
Wieder spreche ich leise: "Du bist Göttlichkeit. Der Wunder mächtig und Wunder wert. Du darfst das Beste haben. Dir darf es rundum gut gehen. DAS ist dein Geburtsrecht. Einfach so. Weil du bist. Darum musst du nicht betteln. Es IST."
Ich bin still. Schaue dich ruhig und eindringlich an. In meinem Blick liegt der ganze Kosmos. Das Tor zur Unendlichkeit.
Ich küsse dich sacht auf die Stirn. Lass dir Sternenstaub auf der Haut zurück und auch im Herzen.
Du wirst nicht wieder vergessen. Nie wieder ganz. Die Erinnerung wird sich ausdehnen. Immer mehr Raum einnehmen. Dich schließlich ganz erfüllen. In Fleisch und Blut übergehen. Du wirst sie verkörpern. Gott verkörpern. Die Herrlichkeit SEIN. In vollem Gewahrsein. Dafür bist du hier.
Samstag, 22. Juli 2023
Es ist an mir
Dieser Satz aus einem Text von Michael Schmitz hat mich gerade so angesprochen.
Es ist so wichtig über diese Welt hinauszugehen, hinauszudenken, in ihr zu sein, aber nicht von ihr, nicht nach den irdischen Gesetzen zu leben, sondern nach den göttlichen.
Wem oder was gebe ich Macht? Wer oder was scheint über mir zu stehen? Wen bete ich an? Wo wende ich mich hin, wenn ich Hilfe brauche? Wem oder was folge ich? Von was lasse ich mich beeindrucken? Begrenzen? Wo glaube ich Lösungen zu finden?
Von wem oder was lasse ich mich knechten? Hechel ich einem Ideal hinterher? "Diene" ich falschen Götzen, dem alten System, Geld oder lasse ich mir von allem dienen, demütigst wissend wer ich bin? Wer hat wen?
Die alten Ketten dürfen gesprengt werden. Die Warnungen und Unkenrufen unserer Ahnen dürfen aus den Zellen gelöscht werden. Sie zeugen lediglich von deren eigenen, alten Ängsten und Begrenzungen.
Das Leben, die Welt ist nicht gefährlich. Wir sind nicht hier, um zu buckeln. Gottes Versprechen sind wahr. Dem trauen, es glauben und danach leben, ist meine Aufgabe. Das nimmt mir keiner ab. Ich muss den Fuß in die Luft setzen. Ich muss es wagen. Ich muss es tun. Anders kommt die Erfahrung nicht in mein Leben.
Es ist an mir, nicht mehr zu denken und zu handeln wie ein Mensch von dieser Erde. Es ist an mir, göttlicher Mensch zu sein. Menschlicher Gott. Ich bin es. Ich mache den Unterschied.
Mittwoch, 19. Juli 2023
Die Erfüllung ist gewiss
Wir sind da. Wach. Gehen für Gott. Gehen für die Liebe. Wir beschreiten unsichtbare Pfade, wandeln, folgen einem inneren Licht. Wir lassen unsere Liebe da. Dort, wo wir waren.
Wer mag antworten? Wo mag in der Dunkelheit ein heller Schein von Gleichgesinnten zeugen? Auf welchen Hügeln um uns, wird ebenfalls ein Feuer der Liebe entfacht?
Wir stehen da. Der Blick gen Horizont. Weite. Schönheit. Gewissheit gepaart mit Ungewissheit. Heiligkeit. Die Banalität des Selbstverständlichen.
Wir haben es immer getan. Tun es wieder. Immer wieder. Durch so viele Zeiten.
Diesmal ist es anders. Jetzt. Jetzt ist die Erfüllung gewiss. Sie brennen, die Leuchtfeuer, werden immer mehr. Die "Antworten", sie kommen. Die Liebe ist gewiss. Das Licht ist zurück.
Donnerstag, 6. Juli 2023
Kannst du es zulassen, dass DIR gedient wird?
Eine scheinbar harmlose Situation "am Morgen". 😉 Ich bringe Frühstück ins Wohnzimmer. Christian liegt auf der Couch. Ich setze mich auf ein Bodenkissen. Wir reden, tauschen uns aus, albern herum. Ich stehe auf, hole ihm einen zweiten Kaffee. Setze mich wieder. Er fragt, ob ich Zucker reingetan habe. DAS vergesse ich regelmäßig. Ich stehe wieder auf, hole Zucker und einen Löffel. Setze mich wieder hin.
Ich tue es so gerne. Genieße es, ihn zu verwöhnen. Ich schaue ihn an, stelle fest, dass er das so nicht kennt. Er wurde nie wirklich verwöhnt, bedient, umsorgt. Ich frage ihn, ob das stimmt. Die Antwort kommt prompt. Wenn, dann hat er das gemacht, andere bedient.
Ich hab Mitgefühl, sage ihm, dass ich ihm so gerne diene, dass das Leben ihm dient, Gott ihm dient. Dass auch der Mann empfangen darf und sogar irgendwie muss. Uns darf das Leben zufließen und das kann es nur, wenn wir es zulassen, geschehen lassen, offen sind, eben wenn wir empfangen können.
Diese Aussagen erzeugen die totale Irritation in Christians System. Diese Gedanken hatte er noch nie. Da war noch nie die Idee, dass ihm gedient werden könnte. Er dient, ja. Er ist Diener. Gottes Diener. Das ist ihm klar. Aber dass er bedient wird? Dass ihm gedient wird? Sogar von Gott? Dass Gott IHM dient? Unfassbar in diesem Moment.
Ich rede weiter. Was, wenn dieses "ich bin Diener" nur dazu da ist, um Gefühle zu vermeiden. Was, wenn ich aufhöre zu dienen, und dann bemerke, dass mir keiner dient? Was, wenn ich diesen Schmerz nicht fühlen will? Wenn ich es gar nicht erst dazu kommen lassen will, zu bemerken, dass sich niemand um mich schert? Was, wenn dieses "ich bin Diener" eine Überlebensstrategie aus der Kindheit ist, um den Schmerz der Einsamkeit nicht fühlen zu müssen? Den Schmerz der Unwichtigkeit? Der Gleichgültigkeit?
Bin ich jemandem so wichtig gewesen, dass er mir dient? Mich umsorgt und versorgt? War da jemand mal nur für mich da? Hat da mal jemand gesagt: "Ruh dich aus. Ich mach das schon"? Oder: "Sei du ganz Kind, ich bin für DICH da"?
Christian meinte, dass es gerade eine unglaubliche Herausforderung ist, den Gedanken zuzulassen, dass ihm jemand/etwas/Gott dienen könnte. Vermutlich geht es vielen so. Deswegen dieser Text. Deswegen diese Schilderung. Deswegen diese Anregung.
Meine Wahrheit ist, dass Gott mir dient. So gerne. Er tut alles dafür, dass ich sein Kind, seine Schöpfung, mich komplett entfalte, dass ich erblühe, dass ich erstrahle. Zu seiner Freude. Zu meiner Freude. Ich diene, ja. Und mir wird gedient. Aber sowas von. Ich liebe es. Ich liebe DAS. Ich liebe dieses unfuckingfassbare, wunderbare Leben in dieser Symbiose. 😊 🎈 🎉 💗
Donnerstag, 25. Mai 2023
Dienend wird uns gedient
Das alles passiert ganz anders, als ich dachte. Da gibt es kein Seminarhaus, keine Ausschreibung, keinen Zeitplan, keine Organisation in dem Sinne und eben auch keinen Preis.
Ich mach das nicht mit "Kollegen", mit Menschen aus der Soulfamily, wie ich das immer dachte, sondern mit meinem Mann.
Die Menschen kommen nicht zu uns. Es gibt (noch?) keine Begegnungsstätte. Wir sind bei den Menschen daheim. Es geschieht, was geschehen soll, dann, wenn es dran ist, wenn die Zeit reif ist, dort, wo wir sind, wo die Menschen sind.
Drei Besuche haben wir bisher gemacht, wundervollste Begegnungen gefeiert, Heilung beobachten dürfen, Erleichterung von zentnerschwerer Last erlebt, Sturzbäche von Tränen gesehen, Dankbarkeit erfahren, die keine Worte kennt.
Wir werden so sehr beschenkt, versorgt, willkommen geheißen. Nicht nur die Türen der Menschen sind offen, sondern auch die Herzen sperrangelweit und bereit, sich wieder an die Liebe zu erinnern, an sich selbst, an die Herrlichkeit Gottes.
Angedacht war anfangs, dass wir Richtung Südwesten fahren. Gelandet sind wir über Göttingen und Hamburg an der Ostsee. Verrückt. So verrückt heute im Strandkorb einen Kaffee getrunken zu haben. Das Leben im Jetzt entwickelt sich halt einfach, wie es soll. Was wissen wir denn schon?
Nun ist eine Verschnaufpause angesagt. Wir sortieren, reflektieren, gehen in unsere ganz eigenen Prozesse, ich und Christian, arbeiten auf und spüren nach. Ruhen, genießen die Sonne und tatsächlich das Meer, an dem wir so unerwartet gelandet sind.
Für nichts auf dieser Welt würde ich diese Art zu Leben und uns führen zu lassen, eintauschen. Diese Tiefe und Lebendigkeit, diese Erfüllung und Befriedigung, diese Freiheit und dieser Sinn, diese Selbstwirksamkeit und Freude kann für meine Begriffe nicht anders "erzeugt" werden.
Von innen nach außen. Ganz im Moment. Vollkommene Hingabe und Ergebenheit dieser unfassbaren Intelligenz gegenüber.
Ich weiß nicht, ob ansatzweise rüberkommt, was mir das alles bedeutet. Vielleicht ist es fühlbar, wenn die Sprache nicht ausreicht.
Das Paradies auf Erden. Dienend wird uns gedient. So sehr.
Plötzlich ist alles da, was ich immer wollte, auf eine Weise, die ich niemals hätte denken können. Viel besser als jemals erwartet. Halleluja!!!! Was für ein Segen!
DANKE! 😇🙏🏼
Samstag, 20. Mai 2023
Es schweigen die Falschen
Zu oft haben wir uns unterbrechen lassen, den Raum nehmen lassen, den Raum gegeben. Sind in den Rückzug gegangen. Haben Platz gemacht.
Es ist Zeit, STOP zu sagen, wenn Unwesentliches gesprochen wird.
Tatsächlich zu unterbrechen. Eine Grenze zu ziehen. Den eigenen Raum wieder einzunehmen. Unseren Platz.
Es ist Zeit, mit unserer Weisheit da zu sein, mit unserer Wahrheit, mit unserer Wahrhaftigkeit.
Mit dem Wort aus der Verbundenheit heraus, aus der Anbindung, der Verbindung mit uns selbst und unserem Wesenskern. Aus der Anbindung zu Gott. Aus der Einheit mit IHM und dem Leben.
Wir stellen uns zu viel in Frage, haben zu viele Zweifel an der Richtigkeit, an der Wichtigkeit von dem, was wir zu sagen hätten, an dem, was wir wissen.
Wir schmecken Wahrheit, ohne Logik, ohne Argumente. Wir fühlen sie. Wir WISSEN einfach. Wir hören und sehen mehr als mit den fünf herkömmlichen Sinnen. Und weil das so vage ist, so subtil und fein, nicht so richtig greifbar und begründbar, sind wir unsicher, sind wir leise. Zu leise. Stumm.
Wir sind zurückgetreten, weil da Menschen waren, die viel lauter waren, anscheinend ihrer Sache so sicher. Bei diesem Auftreten muss aber was dahinterstecken. Zahlen, Daten, Fakten, Diplome, Forschungsergebnisse, Beweise, Greifbares, Messbares.
Sie reden.
Wir schweigen.
Schon zu lange.
Es schweigen die Falschen.
Schon zu lange.
Hören wir auf zu verstummen.
Werden wir laut und deutlich, mit dem, was wirklich gesagt werden muss. Ergreifen wir das Wort und sprechen unsere Wahrheit.
Die, die so lange als verrückt gegolten haben, als zu sensibel, zu empfindlich, nicht brauchbar waren für das System, fürs Funktionieren, fürs Leisten und Liefern.
Die, die unbequem waren, in Frage gestellt haben, gefühlt haben - so oft - dass da was nicht stimmt. Nicht stimmig ist. Nicht zusammenpasst. Nicht zu ende gedacht ist. Nicht in Ordnung ist. Nicht in der Ordnung.
REDET!!!!
Wir haben es schon mal getan, gesprochen, benannt, früher, als Kinder und noch davor. Wir haben schon mal geredet und haben dann erlebt, dass wir bekämpft wurden, bestraft, ausgelacht, ausgeschlossen, mundtot gemacht, vernichtet, ausgelöscht.
Auch jetzt ist das teilweise wieder zu beobachten.
Doch eins ist anders, als früher, als damals.
Wir sind viele. Verdammt viele.
Wir sind vernetzt. Verbunden.
Wir haben uns an Gott erinnert und daran, wer und was wir wirklich sind. Wir sind entsandt. Gesandte. Boten. Pioniere. Wegbereiter. Erinnerer.
Wir MÜSSEN reden.
Die Zeitqualität strebt zurück in die Urnatur.
Der Mensch strebt zurück in seine Essenz.
Alles ist bereit.
Wir sind es auch.
Tun wir es wieder.
Sprechen wir.
Jetzt ist unsere Zeit.
Jetzt ist DIE Zeit.
Wir sind gerufen.
Unser Wort wird gebraucht.
Donnerstag, 18. Mai 2023
Mission Liebe - Wir folgen dem Ruf!
Wir müssen los.
Meine Taschen hab ich hier in Leipzig nie ausgepackt. Es war immer klar, dass der nächste Call nicht lange auf sich warten lässt. In den letzten Tagen wurde ich immer unruhiger. Gerade gestern und heute so extrem. Tatendrang. Auch bei Christian.
Wir wollen los. Wir scharren mit den Hufen.
Was seit Montag in meiner Austauschgruppe geschieht, ist einfach nur magisch. Ich habe aufgerufen, eure Fragen zu stellen. Habe angefangen, in Sprachnachrichten zu antworten. Diese Freude in mir. Diese Resonanz von euch. Diese Wirkung bei den Mitlesern. Diese Tiefe. Diese Liebe. Diese Offenheit. Diese Heilung.
Lasst mich raus in die Welt. Lasst UNS raus in die Welt. Ich will mit dieser Liebe, diesem Mitgefühl, dieser Güte da sein. Ich mag euch in den Arm nehmen. Ich mag Räume aufmachen. Zusammenkommen mit euch. Ich mag euch halten, euch zuhören, zu euch sprechen. Ich will dienen. Einfach nur dienen. Nichts erfüllt mich mehr als das. Uns.
Gemeinsam dienen. In gleicher Mission unterwegs. Total selbstverständlich. Da stellt sich keine Frage mehr. Wir wissen.
Gemeinsam in die gleiche Richtung blicken.
Die gleiche Vision.
Der gleiche Ruf.
Die gleiche Entschlossenheit.
Diese Ehe ist nicht nur von Gott gemacht,
sie ist ihm gewidmet.
Wir gehören ihm.
Daran orientiert sich alles.
Dem wird alles untergeordnet.
Dienende.
Liebende.
Erinnernde.
Wir sollen los. Wir müssen los. Wir wollen dienen. Wir sollen dienen. Der Ruf ist so deutlich. So laut. So vehement.
Wie wir reisen werden, wissen wir noch nicht. In mir packt ein Anteil ein Wohnmobil. Ob das dann wirklich so ist - keine Ahnung. Wo wir hinfahren werden, wissen wir noch nicht. Es kommt drauf an, wo wir gerufen werden. Gefühlt eher Richtung Süddeutschland. Who knows? Die Reise wird beim Fahren entstehen.
Da ist dieses Bild von vollen Wohnzimmern und Räumen aller Art. Menschen als "Gastgeber", die Freunde einladen. Christian und ich kommen dazu. Was immer dann geschehen mag, es wird richtig sein.
Mission Liebe. Lieben was das Zeug hält. Nix anderes zählt.
Wo sollen wir sein?
Wer von euch ruft uns?
Wo werden wir "gebraucht"?
Wer mag Gastgeber sein?
Raum geben?
Wir sind gespannt. Sehr. Und wir haben Lust. Voll. Lust, euch zu begegnen. Wahrhaftig. Liebe-Voll. Menschlich. Göttlich.
Mission Liebe. Wir folgen dem Ruf! 😍 🔥 🚀❤️
Und ihr? Schreibt gerne eine Mail: mail@anja-reiche.de.
Mittwoch, 17. Mai 2023
Lass uns schamlos frei und glücklich sein
Das sage ich nicht nur meinem Mann. Das sage ich einem jeden hier:
Ich liebe dich.
Ich will dich wachsen sehen.
Ich will jedes deiner Bedürfnisse wissen. Deine Wünsche hören.
Ich will dein Ja zu dir, auch wenn das ein Nein zu mir ist.
Ich will dich in deiner Ganzheit, mit jedem schrägen Ton, mit jeder Wunde, die noch da ist.
Ich mag mit dir diesen Weg gehen. Meinen zu mir. Deinen zu dir. Unseren ins Wir.
Ich will mit dir heilen, die Welt erobern, uns ausprobieren und dabei ordentlich Wellen schlagen, Funken sprühen, Staub aufwirbeln.
Lass uns da rausgehen und die Welt verändern. So sehr lieben, dass unsere pure Existenz schon eine Inspiration ist, wegen mir auch eine Provokation.
Lass uns schamlos frei und glücklich sein. ❤️🥰🔥🚀😇
Sonntag, 30. April 2023
Einsatz
Da sitze ich also und merke, dass es IN mir eigentlich recht ruhig ist. Ich habe viel beobachtet, war da, präsent in dieser Ruhe, in der Begegnung.
Es gibt derzeit wieder viele neue Felder, die ich betrete. Ich habe nicht nur einen Mann geheiratet. Ich habe eine Familie geheiratet. Es gibt zwei wundervolle Töchter, 11 und 4. Es gibt zwei Mamas dazu. Unterschiedliche Systeme und Konstellationen.
Wir finden uns gerade ein, finden zusammen. Es darf sich neu sortieren. Es ist ein beschnuppern, kennenlernen, ausprobieren. Schon Bestehendes trifft auf Neues. Auch hier kann ich beobachten, dass es um Erlösung geht. Um ein neues WIR. Die alten Verletzungen werden nicht mit ins Neue genommen. Die Zeiten sind vorbei.
Es ist die Anwendung des ehrlichen Mitteilens im Alltag. Es ist die Anwendung im echten Leben, alles da sein zu lassen, den Emotionen Raum zu geben, die Dinge zu benennen, anzuschauen, nicht zu werten. Es ist das Gehen mit Gott in all dem.
Wir sind aus dem Seminarraum raus, aus den Zoom-Räumen, im echten Leben mit Menschen, die das zu weiten Teilen nicht/noch nicht kennen und können. Mit Kindern. Mit den unterschiedlichsten Verbindungen und teilweise noch Verstrickungen der Erwachsenen. Mit meinen eigenen Wunden. Mit den Wunden meines Mannes.
Ich fühle mich gefestigt genug. All das - ehrliches Mitteilen, Sein lassen, Benennen, das Wissen um und der Umgang mit Trauma, mit Gott gehen - ist zu meiner Natur geworden. Wir, Christian und ich, ziehen am gleichen Strang. Haben die gleiche Vision und Grundhaltung. In diesem WIR ist das alles zu machen, zu meistern. Wir können das. Wir sind dafür hier.
Schritt für Schritt. Schicht für Schicht darf das Alte im Lichte der Bewusstheit gehen und hineinkolabieren in das Neue, das Eigentliche, die wahre Natur, die göttliche Ordnung aus dem Gewahrsein heraus, wer und was wir wirklich sind. In dem Wissen, dass wir das nicht alleine tun, dass wir geführt sind, angeleitet. Dass Verletzungen nicht die letzte Wahrheit sind, dass wir heil sind, dass es neu geht, dass eine neue Ära angebrochen ist.
Es braucht Geduld. Liebe. Hingabe. Mitgefühl. Ausdauer. Wachheit. Entschlossenheit. Das gegenseitige Erinnern. Das Halten. Das Atmen. Viel Sprechen. Achtsamkeit. Raum geben. Die Zeit, die es eben braucht.
So sind wir gerade da. In all dem. So bin ich gerade da. In all dem. Es geht schon lange nicht mehr darum, darüber zu reden. Es geht ums Machen. Ohne Generalprobe. Ohne Netz und doppelten Boden. Ohne Souffleuse oder Gebrauchsanleitung. Ne. Ganz in echt und in real time. Mitten drin im prallen Leben. Kunterbunt. Kinderbunt. Menschenbunt. Gefühlsbunt. Pur. Direkt. Live und in Farbe.
Ich bin bereit. Wir sind bereit. Einsatz.
Montag, 24. April 2023
Im Dienen ist für ALLES gesorgt
"So unbeschwert wie ein Kind
können wir sein.
Wahrlich, so einfach ist es.
Um nichts müssen wir uns sorgen.
Es ist für alles gesorgt."
Was sich so abgedroschen und ausgelutscht anhört, ist das, was ich, was wir, immer intensiver erfahren. Es IST so einfach. Jeden Moment, jeden einzelnen Tag ist uns auf wundersame Weise gegeben. Alles. Alles, was gerade an Bedürfnissen da ist, ist erfüllt. Erfüllbar. Da. Wir müssen "nur" dafür gehen, handeln - in dem Wissen darum.
Die Zweifel werden immer weniger. Die Wunder immer größer. Die Verbundenheit immer tiefer. Das Wissen um die Güte des Lebens immer präsenter.
Wir geben, geben und geben und empfangen so viel mehr. Das Leben trägt. Es dient uns. Und ich glaube, ich kann guten Gewissens behaupten, es dient uns, weil wir dienen.
Stefan (https://t.me/WegundVision) hat es mal so wundervoll in Worte gefasst: Im Dienen ist mein Wollen bereits erfüllt.
Genau so. Sowas von erfüllt. Kein Wunsch bleibt offen. 😇🙏🏼🎊
Ich könnte mir kein anderes Leben mehr vorstellen. Ich kann mir nichts Schöneres und Erfüllenderes vorstellen, als so zu agieren. Nie hab ich mehr gestaunt und mehr Fügungen erlebt, als in den letzten Wochen und Monaten. Und es wird so weitergehen, sich verdichten, immer noch herrlicher werden. Diese Entwicklung hat kein Ende... Gott sei Dank. Die Herrlichkeit Gottes ist - Gott sei Dank 😉 - unerschöpflich.
Es ist für ALLES gesorgt.
Donnerstag, 6. April 2023
Wie sieht die Lösung aus?
Damit gebe ich ab, übergebe es der kosmischen Weisheit. Bin wieder frei. Öffne mich für Erkenntnisse, Impulse, habe Augen und Ohren offen, bin auf Empfang und gleichzeitig entspannt.
Diese Frage "Wie sieht die Lösung aus?" hab ich eigentlich immer als "Merker" auf meinem Handy präsent, lese sie ständig und erinnere mich damit selbst. Zum einen daran, dass es IMMER eine Lösung gibt, zum anderen daran, dass nicht ich es wissen muss, sondern dass die Lösung sowieso passiert, wenn ich das Leben machen lasse. Sie richtet mich aus, fokussiert mich auf das "Ergebnis", lässt mich nicht am "Problem" festhängen.
Es ist wie das Durchschlagen eines Holzbrettes mit der Faust. Das Ganze funktioniert nur, wenn ich meine Aufmerksamkeit auf die Stelle unter das Brett richte, also dahin, wo ich rauskomme, wenn das Brett durch ist. Ich bin gedanklich bereits durch, am Ziel. Es ist bereits geschehen. Ich bewege meine Faust von der Stelle über dem Brett zur Stelle unter dem Brett. Das Brett existiert in dem Fall gar nicht, daran wird kein Gedanke verschwendet. Meine Hand bewegt sich von A nach B, was sie unterwegs "passiert" ist nicht relevant, bekommt keine Energie.
"Wie sieht die Lösung aus" heißt in diesem Beispiel, dass meine Hand in kurzer Zeit ca. 50 cm tiefer sein wird. Punkt. Daran gibt es nichts zu rütteln. Das Brett hat keine Bedeutung.
Nehme ich ein aktuelles Beispiel, dann wird es so sein, dass am Montag diese Hochzeit stattfindet. Alle scheinbaren "Hürden" vorher sind nicht relevant. Weder Kosten, noch Behörden, noch Wetter oder sonst was, kann das ändern. Das Ergebnis exisitert bereits. Im Geiste ist es schon geschehen. Es ist fertig.
Allgemein gesagt: Absichtsloses, zweifelsfreies Handeln in Übereinstimmung mit dem großen Ganzen. Alle Kraft des Universums steht mir zur Verfügung, wirkt in dem Moment durch mich, ist in meinem Handeln gebündelt. Ich bin das Wirkzeug und eigentlich "nur" Erfüllungsgehilfe für den Willen der Schöpfung.
Mein Herz weiß. Der Geist ist klar. Mein Körper führt aus, was in jedem Moment erforderlich ist. Probleme zerfallen zu Staub wie Vampire in der Sonne. Es bleibt die Schöpfung.



















