Es gibt immer wieder Dinge, die muss ich einfach tun, auch wenn ein Teil in mir fragend die Augenbrauen hochzieht und sagt: "Echt jetzt?"
Der Impuls für diesen "Aufruf" fühlt sich ähnlich an. Selbst die Benennung will genau so sein, obwohl mir das irgendwie eckig vorkommt. Seelenlesen stimmte ebenfalls nicht mehr.
Aber sei's drum.
Ich habe heute in einem gemeinsamen Feld gelesen, also quasi eine "Beziehung", ein Miteinander befühlt und da war auf einmal dieses Gefühl von "ich mag das anbieten" - im Feld lesen.
Was immer dieses Feld gerade ist: Du, du in einer Beziehung mit jemandem, du und ein körperliches Symptom, du und das, was das Leben von dir will, du und ein Thema, das dich unfassbar beschäftigt, du und die Beziehung mit dir.
Ich mag hineinspüren und teilen, was ich wahrnehme, was sich mir offenbart. Das kann natürlich etwas komplett anderes sein, als das, nach dem du gefragt hast. Es kann auch sein, dass es überhaupt nicht dran ist und sich mir gar nichts offenbart.
In jedem Fall geht es um Standortbestimmung für dich, um Wahrnehmungsabgleich, um innere Selbstverortung, um Orientierung und Unterstützung dabei, Klarheit zu bekommen, so denn jetzt genau Klarheit dran ist. Manchmal muss das innere Chaos noch bleiben und dem werde ich mich nicht widersetzen. 😉
Wenn es dich aufrichtig und von Herzen ruft, schreib mir gerne eine Mail an mail@anja-reiche.de mit dem Betreff "Lesen im Feld" und auf jeden Fall eine Handynummer, an die ich dann die Sprachnachricht schicken kann. Falls du meine Handynummer eh schon hast, kannst du dich direkt per Textnachricht melden. Beschreibe kurz, was dich im Moment bewegt und auf was ich (m)einen inneren Blick werfen soll. Wie gesagt, es kann auch sein, dass ich etwas ganz anderes übermitteln soll und sich mir ganz andere Bereiche zeigen.
Wie so oft fühlt es sich stimmig an, es dir zu überlassen, fein zu erspüren, was du mir dafür an Geldliebe zukommen lassen willst. Ich schätze Intuition und die Stimme des Herzens gerade in solchen Dingen enorm. Ich vertraue deiner Weisheit und deinem Gespür für das Richtige.
Möglichkeiten für den Fluss findest du hier:
Revolut Bank UAB
Zweignied. Deutschland
IBAN: DE37 1001 0178 1975 4331 26
BIC: REVODEB2
oder
www.paypal.me/AnjaReiche
Ich bin unglaublich gespannt, in was ich alles eintauchen darf und was ich letztlich übermitteln soll.
Von Herzen
Anja ❤
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Samstag, 15. August 2026
Mittwoch, 5. August 2026
Reife- und Bewusstseinsmodell von Barbara Klaus
Ich mag diese Forschungsergebnisse von Barbara mit euch teilen.
Barbara, ich danke dir sehr für deine Differenzierung und diese Betrachtungsweise. Wissen, was wo zu erwarten ist und der Prozess gerade braucht. 🙏🏼❤️💎 Danke für dein so wertvolles Forschen, Beobachten, Durchdringen und Teilen. Tatsächlich finde ich mich in allen fünf Qualitäten wieder. Dieses Auseinandersortieren der Unterschiede der Phasen macht ein Aha in mir.
Hier geht es zu Barbaras Text:
https://www.innenweltreisen.at/2026/08/01/reife-und-bewusstseinsmodell-um-tiefe-tragfaehig-zu-machen/
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| Fotocredit: innenweltreisen.at |
Samstag, 4. Juli 2026
Kugelhagel - Mit aller Macht auf Abstand gehalten
Es ist ein Gefühl "drin zu hängen" und darin irgendwie damit umgehen zu wollen. Das Darinsein ist nicht richtig, nicht die letzte Wahrheit. Warum bin ich IN IHREM Krieg? Warum bin ich nicht außen vor? Also selbst wenn ich angekackt werde, kann ich außen vor und unbeeindruckt sein.
Was ist dafür notwendig, außen vor zu sein? Wer steht da noch mittendrin?
Da ist eine Kleine, die im Kugelhagel der Mutter steht. Ihr direkt gegenüber. Die abgefeuerten Kugeln halten die Kleine auf Abstand. Sie kann der Mutter nicht näher kommen, so sehr sie sich auch dagegen stemmt.
Mein Problem ist das "da durch kommen wollen und endlich zu ihr hin". In dem Bild ist so deutlich zu erkennen, dass die Mutter diese Nähe gar nicht will. Sie würde wie Feuer brennen, also die Nähe. Sie würde mich im Leben nicht ganz nah lassen und schon gar nicht in sich hinein. Deswegen darf das Abfeuern auf mich nicht aufhören. Das ist ihre einzige Chance. Würde es eine kleine Pause oder Unterbrechung geben, eine geringere Dichte der Kugeln, würde ich mich sofort auf sie zu bewegen und ihr damit zu nah kommen.
Sie hält mich auf Abstand, wegen ihrem Schmerz, zu dem sie nicht will und schreit mich die ganze Zeit an, dass ich schuld bin an der Distanz, weil ich so unmenschlich, ignorant und kaltherzig bin, ihr ständig weh tue. Dabei stehe ich in ihrem Kugelhagel und sie hält mich fern. Sie will meine Nähe nicht wirklich. Nicht mit allem, was es bedeuten würde. Sie will meine Nähe, ohne ihren Schmerz fühlen zu müssen. Sie will mich ohne sich.
Diese Kleine sehe ich zum ersten Mal von außen, als Beobachter. Sonst hab ich wohl immer durch ihre Augen geschaut und eben - war mittendrin.
Die Kleine hat inzwischen innegehalten. Das Erkennen und Überreißen der ganzen Situation, der Blick von außen hat etwas verändert. Sie stemmt sich nicht mehr gegen den Druck und den Schmerz der Kugeln. Da ist kein Hinbewegenwollen zur Mutter mehr. Die Kleine steht einfach da. Die Kugeln fliegen immer noch. Sie scheinen sie auch noch zu treffen, aber irgendwie gehen sie eher durch, wie sie durch einen Geist gehen würden. Sie treffen nicht mehr auf Materie. Sie spürt sie kaum noch. Nur mehr ein Hauch, wenn überhaupt. Sie ist durchlässig dafür geworden. Sieht wie sie vorne „eintreten“ und hinten einfach wieder rauskommen, ohne dass etwas geschehen wäre. Kein Schmerz. Keine Relevanz für sie.
Jetzt fragt sie sich, warum sie überhaupt da steht. Es ist wie ein Aufwachen aus etwas, wieder zu Sinnen kommen und bemerken, wo man sich gerade befindet. Sie schüttelt kurz den Kopf, wie um ganz wach zu werden und die Sinne neu zu kalibrieren. „Das ist ja alles völlig verrückt“, denkt sie. Sie ist jetzt auch älter. Anfang zwanzig vielleicht.
Sie schaut zur Mutter. Sieht ihren leeren, wahnhaften, schmerzerfüllten, verzerrten Blick. Das Feuern findet statt, egal, wer da steht und ob da jemand steht. Es hat nichts mit mir zu tun. Sie, die Mutter, sieht mich nicht im Ansatz, nimmt keine Notiz von mir. Sie klagt die ganze Welt für ihren Schmerz an. Alles und jeder steht direkt unter Anklage durch bloße Existenz. Und nichts und niemand wird ihr nahe kommen dürfen, schon gar nicht sie selbst. Nur kann sie nicht ganz von sich weg und das ist das Problem. Der eigentliche Kampf gegen sich ist in ihr und davor kann sie nie flüchten. Er ist immer da und immer aktiv. Das Leid daraus wird rausgefeuert. Das ist das, was rund um die Uhr, Tag ein, Tag aus stattfindet. Die Hölle. In ihr.
Und meine Ich-Seite? Die junge Frau? Sie steht noch da und scheint sich irgendwie aufzulösen. Wie wenn sie aus dem Bild verblasst, verschwindet, wie ein Hologramm langsam unsichtbar wird. Es war nie wirklich Teil dieser Realität. Wohl irgendwie da, aber in Wahrheit nicht in der gleichen Dimension anwesend. Deswegen auch eigentlich unverwundbar und letztlich unbeeindruckt von allem, was da „passiert“ ist.
Jetzt ist sie ganz verschwunden meine junge Erwachsene. Die Mutter steht alleine. Es ist als wäre nie jemand da gewesen. Ich schaue nur noch als Beobachter von weiter weg und leicht oben. Meinen Anteil, der da gestanden hat, fühle ich in meiner Brust, im Herz, zurückgekommen. Es ist, als wäre nichts gewesen. Jetzt ist auch das Bild weg. Ich bin ich. Jetzt. Hier. Spüre die ehemals Kleine in mir. Warm. Wiedergekehrt von einer Reise. Voller Erfahrungen, die sie mitbringt, in sich trägt, in mich trägt.
Gänsehaut. Stille, friedliche Gänsehaut, die ein Ende bezeugt und irgendwie auch einen Anfang, ein Neu-Sein. Ruhe. Das Gewesene fühlt sich wie ein blasse Erinnerung von weit weg an. Ein vergilbtes Foto aus einer längst vergangenen Zeit, verschwommen, nicht richtig zu erkennen und auch total unwichtig für das Jetzt. Ein Windstoß wirbelt es auf und trägt es weg. Ich wende den Blick ab, dreh mich um und geh meiner Wege.
Was ist dafür notwendig, außen vor zu sein? Wer steht da noch mittendrin?
Da ist eine Kleine, die im Kugelhagel der Mutter steht. Ihr direkt gegenüber. Die abgefeuerten Kugeln halten die Kleine auf Abstand. Sie kann der Mutter nicht näher kommen, so sehr sie sich auch dagegen stemmt.
Mein Problem ist das "da durch kommen wollen und endlich zu ihr hin". In dem Bild ist so deutlich zu erkennen, dass die Mutter diese Nähe gar nicht will. Sie würde wie Feuer brennen, also die Nähe. Sie würde mich im Leben nicht ganz nah lassen und schon gar nicht in sich hinein. Deswegen darf das Abfeuern auf mich nicht aufhören. Das ist ihre einzige Chance. Würde es eine kleine Pause oder Unterbrechung geben, eine geringere Dichte der Kugeln, würde ich mich sofort auf sie zu bewegen und ihr damit zu nah kommen.
Sie hält mich auf Abstand, wegen ihrem Schmerz, zu dem sie nicht will und schreit mich die ganze Zeit an, dass ich schuld bin an der Distanz, weil ich so unmenschlich, ignorant und kaltherzig bin, ihr ständig weh tue. Dabei stehe ich in ihrem Kugelhagel und sie hält mich fern. Sie will meine Nähe nicht wirklich. Nicht mit allem, was es bedeuten würde. Sie will meine Nähe, ohne ihren Schmerz fühlen zu müssen. Sie will mich ohne sich.
Diese Kleine sehe ich zum ersten Mal von außen, als Beobachter. Sonst hab ich wohl immer durch ihre Augen geschaut und eben - war mittendrin.
Die Kleine hat inzwischen innegehalten. Das Erkennen und Überreißen der ganzen Situation, der Blick von außen hat etwas verändert. Sie stemmt sich nicht mehr gegen den Druck und den Schmerz der Kugeln. Da ist kein Hinbewegenwollen zur Mutter mehr. Die Kleine steht einfach da. Die Kugeln fliegen immer noch. Sie scheinen sie auch noch zu treffen, aber irgendwie gehen sie eher durch, wie sie durch einen Geist gehen würden. Sie treffen nicht mehr auf Materie. Sie spürt sie kaum noch. Nur mehr ein Hauch, wenn überhaupt. Sie ist durchlässig dafür geworden. Sieht wie sie vorne „eintreten“ und hinten einfach wieder rauskommen, ohne dass etwas geschehen wäre. Kein Schmerz. Keine Relevanz für sie.
Jetzt fragt sie sich, warum sie überhaupt da steht. Es ist wie ein Aufwachen aus etwas, wieder zu Sinnen kommen und bemerken, wo man sich gerade befindet. Sie schüttelt kurz den Kopf, wie um ganz wach zu werden und die Sinne neu zu kalibrieren. „Das ist ja alles völlig verrückt“, denkt sie. Sie ist jetzt auch älter. Anfang zwanzig vielleicht.
Sie schaut zur Mutter. Sieht ihren leeren, wahnhaften, schmerzerfüllten, verzerrten Blick. Das Feuern findet statt, egal, wer da steht und ob da jemand steht. Es hat nichts mit mir zu tun. Sie, die Mutter, sieht mich nicht im Ansatz, nimmt keine Notiz von mir. Sie klagt die ganze Welt für ihren Schmerz an. Alles und jeder steht direkt unter Anklage durch bloße Existenz. Und nichts und niemand wird ihr nahe kommen dürfen, schon gar nicht sie selbst. Nur kann sie nicht ganz von sich weg und das ist das Problem. Der eigentliche Kampf gegen sich ist in ihr und davor kann sie nie flüchten. Er ist immer da und immer aktiv. Das Leid daraus wird rausgefeuert. Das ist das, was rund um die Uhr, Tag ein, Tag aus stattfindet. Die Hölle. In ihr.
Und meine Ich-Seite? Die junge Frau? Sie steht noch da und scheint sich irgendwie aufzulösen. Wie wenn sie aus dem Bild verblasst, verschwindet, wie ein Hologramm langsam unsichtbar wird. Es war nie wirklich Teil dieser Realität. Wohl irgendwie da, aber in Wahrheit nicht in der gleichen Dimension anwesend. Deswegen auch eigentlich unverwundbar und letztlich unbeeindruckt von allem, was da „passiert“ ist.
Jetzt ist sie ganz verschwunden meine junge Erwachsene. Die Mutter steht alleine. Es ist als wäre nie jemand da gewesen. Ich schaue nur noch als Beobachter von weiter weg und leicht oben. Meinen Anteil, der da gestanden hat, fühle ich in meiner Brust, im Herz, zurückgekommen. Es ist, als wäre nichts gewesen. Jetzt ist auch das Bild weg. Ich bin ich. Jetzt. Hier. Spüre die ehemals Kleine in mir. Warm. Wiedergekehrt von einer Reise. Voller Erfahrungen, die sie mitbringt, in sich trägt, in mich trägt.
Gänsehaut. Stille, friedliche Gänsehaut, die ein Ende bezeugt und irgendwie auch einen Anfang, ein Neu-Sein. Ruhe. Das Gewesene fühlt sich wie ein blasse Erinnerung von weit weg an. Ein vergilbtes Foto aus einer längst vergangenen Zeit, verschwommen, nicht richtig zu erkennen und auch total unwichtig für das Jetzt. Ein Windstoß wirbelt es auf und trägt es weg. Ich wende den Blick ab, dreh mich um und geh meiner Wege.
Sonntag, 21. Juni 2026
Schreibende Selbsterforschung - Etwas ändert sich gerade massiv
Ich kann nicht mehr stillsitzen. Mein Körper will Bewegung, mein Sein will Ausdruck, natürliches Tun aus dem Sein. Nichts künstlich Erzeugtes, nichts Konstruiertes, nichts ohne Sinn, damit halt Bewegung stattfindet. Ich will keine Übungen oder Sportarten. Das ist alles nicht der Ausdruck, nach dem ich mich sehne. Ich sehne mich nach Bewegung und Ausdruck, der zutiefst erfüllt ist und damit auch erfüllend ist, nach Ausdruck der Ausdruck des Lebens selbst ist. Das Umfeld ist nicht geeignet. Die Umgebung ist komplett unnatürlich und bietet nicht die Voraussetzungen dafür.
Ich sehne mich danach, meinen Körper in dieser sinnhaften Bewegung und Vitalität zu erleben, im Fluss des natürlichen Lebens, das tuend, was es zum Leben braucht, was das Leben braucht, im Einklang mit der Natur. Hat sich an den Bedürfnissen für meine Entwicklung, für mein Sein etwas Grundsätzliches verändert?
Mir fehlt der Einklang mit der Natur. Meine Natur möchte in ihre natürliche Umgebung.
Was ist meine natürliche Umgebung? Ist es an der Zeit, meinen Platz zu hüten? Bin ich jetzt bereit dafür? Liegt in all dem noch eine Wunde aus der Kindheit? Ist die Unruhe alt oder zeugt sie lediglich von dem aktuellen Bedürfnis und dem, was jetzt wirklich für mich dran ist? Was liegt dem steten „Hungergefühl“ zugrunde? Diesem suchenden Verlangen, diesem bestimmten Appetit, der mit Essen nicht befriedigt werden kann. Hunger nach Leben? Nach Sinn? Nach dem Wesentlichen? Nach meinem Platz?
Ich komme mir vor, wie ein Tiger im Käfig. Meiner Natur „beraubt“, meiner natürlichen Umgebung „beraubt“. Ich bin nicht in meinem Element, nicht an MEINEM Platz.
Da ist Langeweile. Da sind ungenutzte Kapazitäten. Ich hab Kraft und Kapazität zur freien Verfügung. Sie wollen Verwendung. Für das genutzt werden, wofür sie da sind, nicht für irgendwas.
Der Geist will endlich in die Materie!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das Innen will im Außen Ausdruck finden! Das Innen will endlich zum Außen passen. Ich will mich nicht mehr nur mit dem Geistigen „zufriedengeben“, dem tiefen Wissen in mir, mit dem Wissen um die Wahrheit über die Urnatur. Ich will es erfahren können.
Ich will, dass ES endlich in Bewegung kommt.
Das nächste Bild ist der schon fertige Schmetterling noch im Kokon. Es wird enger und enger da drin. Die alte Welt, die so lange so zuträglich und essentiell war, der Schutzmantel, die Höhle, die für den Wandel gebraucht wurde, wird zu klein. Es fühlt sich nach genau dieser Übergangsphase an. Es wird so lange weiter „zu eng“, bis der Druck von innen den Kokon aufbricht und der Schmetterling sich endlich frei entfalten kann. Ein unangenehmer Schwellenmoment. Das Alte wird zu eng. Der neue Raum, den es jetzt für meine Entwicklung braucht, ist noch nicht da. Die Höhlenzeit neigt sich dem Ende. In Wellen wird die Höhle manchmal noch gebraucht. In Wellen ist der Drang nach draußen unfassbar stark. Es ist das Dazwischen. Es ist herausfordernd. Jetzt fühlt es sich erkannt an. Wie wenn ich wieder wüsste, „wo“ ich bin. Die Anforderungen und Bedürfnisse ändern sich gerade massiv.
Mir kommt es vor, als wäre das nicht nur mein persönlicher Standort, sondern „nur“ (m)ein individueller Ausdruck der jetzigen Zeitqualität.
Ich sehne mich danach, meinen Körper in dieser sinnhaften Bewegung und Vitalität zu erleben, im Fluss des natürlichen Lebens, das tuend, was es zum Leben braucht, was das Leben braucht, im Einklang mit der Natur. Hat sich an den Bedürfnissen für meine Entwicklung, für mein Sein etwas Grundsätzliches verändert?
Mir fehlt der Einklang mit der Natur. Meine Natur möchte in ihre natürliche Umgebung.
Was ist meine natürliche Umgebung? Ist es an der Zeit, meinen Platz zu hüten? Bin ich jetzt bereit dafür? Liegt in all dem noch eine Wunde aus der Kindheit? Ist die Unruhe alt oder zeugt sie lediglich von dem aktuellen Bedürfnis und dem, was jetzt wirklich für mich dran ist? Was liegt dem steten „Hungergefühl“ zugrunde? Diesem suchenden Verlangen, diesem bestimmten Appetit, der mit Essen nicht befriedigt werden kann. Hunger nach Leben? Nach Sinn? Nach dem Wesentlichen? Nach meinem Platz?
Ich komme mir vor, wie ein Tiger im Käfig. Meiner Natur „beraubt“, meiner natürlichen Umgebung „beraubt“. Ich bin nicht in meinem Element, nicht an MEINEM Platz.
Da ist Langeweile. Da sind ungenutzte Kapazitäten. Ich hab Kraft und Kapazität zur freien Verfügung. Sie wollen Verwendung. Für das genutzt werden, wofür sie da sind, nicht für irgendwas.
Der Geist will endlich in die Materie!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das Innen will im Außen Ausdruck finden! Das Innen will endlich zum Außen passen. Ich will mich nicht mehr nur mit dem Geistigen „zufriedengeben“, dem tiefen Wissen in mir, mit dem Wissen um die Wahrheit über die Urnatur. Ich will es erfahren können.
Ich will, dass ES endlich in Bewegung kommt.
Das nächste Bild ist der schon fertige Schmetterling noch im Kokon. Es wird enger und enger da drin. Die alte Welt, die so lange so zuträglich und essentiell war, der Schutzmantel, die Höhle, die für den Wandel gebraucht wurde, wird zu klein. Es fühlt sich nach genau dieser Übergangsphase an. Es wird so lange weiter „zu eng“, bis der Druck von innen den Kokon aufbricht und der Schmetterling sich endlich frei entfalten kann. Ein unangenehmer Schwellenmoment. Das Alte wird zu eng. Der neue Raum, den es jetzt für meine Entwicklung braucht, ist noch nicht da. Die Höhlenzeit neigt sich dem Ende. In Wellen wird die Höhle manchmal noch gebraucht. In Wellen ist der Drang nach draußen unfassbar stark. Es ist das Dazwischen. Es ist herausfordernd. Jetzt fühlt es sich erkannt an. Wie wenn ich wieder wüsste, „wo“ ich bin. Die Anforderungen und Bedürfnisse ändern sich gerade massiv.
Mir kommt es vor, als wäre das nicht nur mein persönlicher Standort, sondern „nur“ (m)ein individueller Ausdruck der jetzigen Zeitqualität.
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