Dienstag, 27. Oktober 2020

Die tickende Mocca-Tasse

Die tickende Mocca-Tasse und was sie über den Wandel zu sagen hat

Heute Abend wurde ich plötzlich und unerwartet Zeuge von einer Mocca-Tassen-Lesung für das Kollektiv, eine Tassen-Lesung, die von der aktuellen Zeitqualität erzählt.

Eine kryptische Nachricht von Christiane erreichte mich vorhin, in der sie fragte, ob ich Zeit hätte, sie hätte da wohl einen kosmischen Auftrag bekommen und könnte mir etwas erzählen. Hinter ihren Worten deutete ein Kaffeetassen-Emoji auf eine Tassenlesung hin.☕️

Und ob ich Zeit hatte. In einem Videocall erzählte mir Christiane dann von der tickenden Mocca-Tasse. Wie eine Uhr tickte sie auf dem Tisch vor sich hin und hörte sich ziemlich dringlich an. Sie wollte wohl gelesen werden. Nach einigem Hinspüren war Christiane schnell klar, dass die Tasse von allgemeiner Bedeutung ist und es mindestens einen Zeugen sowie eine Aufzeichnung des ganzen Geschehens braucht.

Der Zeuge durfte ich sein - welch Ehre und Freude. Die Aufzeichnung mit ganz wunderbaren Botschaften findet ihr nun hier.

Höret und staunet, was euch die Mocca-Tasse über den aktuellen Wandel erzählt und wie nah wir am Shift sind, so, so nah! Jetzt nicht aufgeben. Bald wird es sich zeigen, wird sichtbar, was so lange im Geistigen geschlummert hat. 💗

DANKE Leben! DANKE Christiane für dein Wirken! 💗


(Anmerkung: Erstens gab es in de Mitte des Videos einen kleinen Hänger mit der Internetverbindung, weswegen ich mich kurz zu Wort melde.

Zweitens: Wenn eine Mocca-Tasse gelesen werden soll, stellt man die leergetrunkene Tasse mit dem Kaffeesatz umgedreht auf die Untertasse und lässt diese Kombination dann stehen, bis die Tasse kalt ist. In dieser Position fing die Tasse dann tatsächlich wirklich über längere Zeit an zu ticken wie eine Uhr im Sekundentakt. Die Dringlichkeit war nicht zu ignorieren.

Drittens: Hier geht es zu Christianes Feenreich im Internet, ihrem Shop und dem Kontakt, wenn ihr auch mal eine Tasse von ihr gelesen haben wollt. 👉 Christiane Zimmermann)



Du bist das Licht

Gerade hat es mich gedrängt eine Podcast-Folge aufzunehmen. Die geistige Welt wollte wohl dringend so einige Sachen wieder ins Gedächtnis rufen. Herrlich! 🥰🥰🥰Ich liebe es in dieser Energie zu baden. 🥰🥰🥰

Deswegen:
Du bist das Licht! Erinnerungen von der Quelle - Was wir aus Sicht der Schöpfung in dieser Zeit in unserem Tagesbewusstsein haben sollten. 18 Minuten Seelenbalsam! <3

Link zum Podcast 👇

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Sonntag, 25. Oktober 2020

Ich darf ganz bei mir bleiben

Ich habe die letzten Tage gefastet. Nicht etwa Essen. Nein. Ich habe aufgehört, in Verbindung zu gehen, in Verbindung zu meinem Partner. Es war nötig, sowas von. Da waren so viele alte Muster bei mir, die sich schon seit ewigen Zeiten durch unsere Familie ziehen und dem wollte, nein, MUSSTE ich ein Ende setzen.

Fasten durchbricht alte Muster. Fasten reinigt. Fasten macht Platz und gibt Raum, dass sich das zeigen kann, was überholt ist, was abgelegt werden kann. "In Verbindung gehen" zu fasten und es einfach radikal nicht mehr zu tun, war ein wundersamer aber auch heftiger Heilungsprozess. Ohne Ankündigung, ohne Erklärung ihm gegenüber. Ich hab es einfach gemacht. Ich danke Gott, dass er keine Fragen stellt und mich einfach sein lässt. Zwischendurch fand ich das extrem scheiße, aber genau das war ein riesiges Geschenk! 💗

Da war dieser Automatismus, der so tief drin war, dass er echt schwer zu entdecken war.

"Ich muss in Verbindung treten. Ich muss da jemanden erreichen." Gerade was enge Bezugspersonen angeht. Aus kindlicher Sicht verständlich, denn diese Verbindung hat das Überleben gesichert. Nun bin ich aber erwachsen und mein Partner ist nicht meine Mama oder mein Papa, auch mein Überleben hängt nicht mehr davon ab, dass ich in Verbindung trete, dass mich da jemand sieht und wahrnimmt, dass sich jemand für mich interessiert. Aber das Muster war noch da.

Als ich das bemerkt habe und meiner Kleinen erlaubt habe, dass sie ganz bei sich bleiben kann, niemanden erreichen muss und es völlig reicht, dass sie und ich in Verbindung sind, kam tiefe Entspannung ins System. Sie ist so froh, dass sie nicht mehr darum kämpfen muss, dass sie gesehen wird. Sie ist so froh, dass ich da bin, dass ich Konturen habe, dass ich greifbar bin, erreichbar. Dass da endlich jemand ist, der nicht wie ein Aal immer wieder entgleitet, der beständig und zuverlässig da ist, bei dem "jemand zu Hause" ist.

Wir haben uns beide und das ist genug. Sie hat mich und ich habe die Quelle. Fertig. Niemand sonst wird dazu gebraucht. Was für ein Frieden. Was für eine Erleichterung. Ich BRAUCHE es nicht, das mein Partner mich sieht, dass er sich für mich interessiert. Ja, natürlich, das ist schön, aber ich BRAUCHE es nicht, um zu überleben. Ich muss es nicht einfordern, weil ich meine, sonst zu sterben. Es darf sein, aber wenn es nicht stattfindet, dann ist es genauso in Ordnung. Freiheit! Für mich wie für ihn.

Das war der eine Aspekt, der sich gezeigt hat. Und dann lag da noch was drunter. Ganz perfide und subtil. Der Schmerz, wenn ich da beim anderen niemanden erreiche, der Schmerz der Trennung, der Schmerz der Nichtverbindung ist so heftig, dass ich eine Übersprungshandlung etabliert habe, die ich auch von meiner Familie kenne. Tatsächlich wurde mir das in den letzten Tagen meiner krassen Fastentage ebenfalls bewusst. Weil ich meinen eigenen, uralten Schmerz nicht fühlen wollte, habe ich angefangen, den anderen zu verletzen. Weil ich da scheinbar niemanden erreichen und ich dieses Gefühl nicht aushalten konnte, habe ich dem anderen Schmerz zugefügt. Ich habe verletzt, gezwickt, gedemütigt, kritisiert, erniedrigt, auf ihn eingeredet, ihn zugetextet, belehrt, gezerrt und gezogen. Alles nur, um dem eigenen Schmerz der Trennung auszuweichen und wahrscheinlich auch, um mir vorzugaukeln, dass ich in Verbindung bin. Heavy! Was für ein Müll im System.

Naja, drei Mal dürft ihr raten. Gestern habe ich mich von diesem krassen Schmerz verschlucken lassen. Bin voll rein. Die Welle schlug über mir zusammen. Mir war kotzschlecht. Die Befreiung hat aber nicht lange auf sich warten lassen. Das geht mittlerweile alles so wunderbar schnell. Hinschauen, Fühlen, Transformation, Heilung! Zack! Freiheit, Erleichterung, neue Wahrnehmung, weil Filter aufgelöst.

Und nochmal dürft ihr drei Mal raten. 😉 Heute sehe ich meinen Partner mit komplett anderen Augen. Er weiß von all dem nichts. Ich habe nichts erzählt. Er macht nichts anders. Aber meine Welt, mein Empfinden, mein Erleben hat sich um 180 Grad gedreht. Wow! BOOM! I love it!

Ich liebe diese Art von Eigenverantwortung. Ich liebe es, mein Leben so gestalten und verändern zu können. Ich liebe jede einzelne Schicht, die ich erkannt und abgelegt habe. Ich liebe jeden Millimeter Freiheit, jeden Funken Leichtigkeit, den ich mir auf diese Weise "erarbeitet" habe. Ich liebe es, die Muster zu erkennen, zu erlösen, zu verstehen, euch das alles erzählen zu können. Ich liebe es, Licht ins Dunkel zu bringen, sichtbar zu machen, greifbar zu machen, für das andere keine Worte finden würden. Ich liebe meine Art zu wirken und meinen Weg, auf dem ich mehr und mehr zu meinem höheren Selbst in einem menschlichen Körper werde, mit euch zu teilen.

Für mich hat das nichts Schweres. Das ist keine Last. Das ist ein Entwicklungsprozess, für den ich angetreten bin und der sich der Vollendung nähert. Mir war immer klar, dass ich irgendwann nur noch meine Essenz bin und dass dann ein neues Level kommt. Ein neuer Erfahrungshorizont - 5D. Dafür darf 3D zu Ende gespielt werden. 😉 Was auf dem nächsten Level dann passiert und was es da zu entdecken gibt, werde ich weiterhin mit euch teilen. Das ist meine Passion! Die Meisterschaft erforschen und leben und euch mitnehmen. 💗

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 


Samstag, 24. Oktober 2020

Wie geht es dir?

Ich glaube, dass dieser kleine, einfache Satz ein Großteil der "Lösung" ist - der ErLösung - auch und gerade angesichts der Spaltung.

Diese Frage aufrichtig gestellt, in tiefer Bereitschaft tatsächlich zuzuhören, da zu sein, präsent. In Demut den Raum gebend. Eine Demut, die nicht etwa unterwürfig ist, nicht aufopfernd, sondern eine Demut, die bereit ist, vom anderen etwas zu lernen, mit Offenheit, wertfrei, urteilsfrei. Keine Ratschläge, kein Zuhören, um zu antworten, keine Besserwisserei, keine Floskelmentalität a lá Smalltalk. Sondern wirklich ernsthaft fragen, wirkliches Interesse an der anderen Person und deren Lage, deren Emotionen, deren Sicht der Dinge.

Eine Kommunikation, die auch eine Kommunion ist. Nur zuhören und sein lassen.

Nach solchen Situationen und Gelegenheiten sind die Menschen ausgehungert. Da bin ich mir sicher. Wer wurde denn in seiner Kindheit schon ernsthaft wahrgenommen, einfach so? Mein inneres Kind war zumindest ausgehungert. Sehr. Mal wieder bin ich einem inneren Kind von mir begegnet, das bei den Erwachsenen niemanden erreichen konnte, das nicht gesehen wurde, nicht wahrgenommen, immer übergangen.

Was es gebraucht hätte damals? Dass nur einer einmal ernsthaft gefragt hätte: "Und du so? Wie geht's dir eigentlich, Kleine?" Als ich meiner Kleinen eben genau diese Frage ernsthaft interessiert gestellt habe, sie gesehen habe und sie gemerkt hat, dass ich es wirklich aufrichtig meine, dass ich da bin, mir Zeit nehme und sie einfach nur sehe, sind alle Dämme gebrochen. Ich hab Rotz und Wasser geheult. Der alte Schmerz überrollte mich und floss direkt ab.

Ich bin gefallen. Einfach gefallen. Es war wir eine Erlösung. Die Kleine, sie ist gelandet, sanft und warm in Mutter Erdes Schoß. Mitten hinein in die Liebe, in die Geborgenheit des Lebens.

Wie viele lechzen danach, einfach nur gesehen zu werden mit dem, was sie gerade sind und was sie bewegt? Mit den Ängsten, der Freude, den Prozessen, den Themen, den Herausforderungen, Erfolgen?

Wie viele leiden gerade einfach nur deswegen, weil sie das Gefühl haben, nicht gesehen zu werden? Wie viele wollen nur, dass man ihnen zuhört und sie ernst nimmt? Einfach nur zuhören...!

Wie geht es dir?

Dieser Satz ist der einzige, der wirklich zählt und immer passt. Bei Krankheit, bei einem Todesfall, bei neuen Herausforderungen, in Krisen aller Art. Da braucht es keine "Gute-Besserungs-Wünsche", kein Beileid (was ich sowieso total Banane finde), kein "viel Erfolg". Da braucht es keine Tipps, keine Ratschläge, keine gut gemeinten Weisheiten.

Wie geht es dir? Und dann da sein. Wirklich und wahrhaftig da sein. Mit der Antwort muss man auch gar nichts machen. Es einfach stehen lassen. So SEIN lassen. "Danke für deine Offenheit. Danke, dass du mir das erzählt hast." Das reicht als Antwort. That's it!

Meine Meinung...

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Selbstaufgabe führt zu Bedürfnis-Erfüllungs-Schreierei

Es ist ein Phänomen dieser Gesellschaft.

"Bleib zu Hause, wenn du krank bist, damit du keinen anderen ansteckst!" Warum heißt es nicht stattdessen: "Bleib zu Hause, damit DU dich gut erholen kannst und wieder gesund wirst. Sorge gut für dich!"

"Setz eine Maske auf, damit du andere schützt!" Warum heißt es nicht: "Setz eine Maske auf, wenn du dich damit wohler fühlst. Wenn es sich nicht stimmig für dich anfühlt oder du damit dein eigenes Wohlergehen gefährdest, dann lass es bitte sein. Sorge gut für dich!"

"Sei solidarisch" heißt in unserer aktuellen Gesellschaft vor allem eins: "Stell deine eigenen Bedürfnisse hinten an. Opfere dich und dein Wohlbefinden für andere auf. Gehe über deine Grenzen. Stell dich nicht so an und wenn es sein muss, leide. Ist ja für einen angeblich guten Zweck." Solidarität in der Aufopferung. Solidarität im Mit-Leiden.

Es war schon jeher verpönt, seine eigenen Bedürfnisse an erste Stelle zu setzen. Schnell wird einem Egoismus vorgeworfen. Ich glaube die meisten sind als Bedürfniserfüller erzogen worden. Schön brav funktionieren und hinten anstellen, sich nur nicht zu wichtig nehmen. Immer schön schauen, dass es den anderen gut geht, auch wenn man selbst dran kaputt geht. Selbstaufgabe.

Wenn aber jeder an sich denken würde, wäre an alle gedacht. Wenn jeder für sich selber sorgt und das nicht von anderen fordert, dann hört dieses Bedürfniserfüllungsgeschrei und andere dafür anklagen, wenn sie nicht "liefern", endlich auf.

Ich wiederhole mich und das tue ich gerne: Es ist nicht egoistisch, gut für sich zu sorgen. Es ist viel mehr klug und das Einzige, was für meine Begriffe auf Dauer wirklich funktioniert. Egoistisch ist es, nicht für sich zu sorgen und die Fürsorge dann von anderen einzufordern, sie für verantwortlich dafür zu halten. Und genau genommen ist es noch nicht einmal egoistisch, Fürsorge von anderen zu fordern. Es ist pure Hilfslosigkeit und Überforderung, weil die wenigsten eine Ahnung haben, wie es geht, für sich zu sorgen.

Jeder Ruf nach Fürsorge und Rücksicht ist eigentlich ein Hilferuf. Da ist Angst, da ist Ohnmacht, da ist die Unfähigkeit, die Quelle und Sicherheit in sich selbst zu finden. Da ist Unwissenheit darüber, wie Leben, wie die Natur tatsächlich funktioniert.

Für mich war es ein langer Weg, nicht auf jeden "Auftrag" von außen zu reagieren. Mir war es in Fleisch und Blut übergegangen, immer zu scannen, was denn wohl mein Umfeld gerade braucht und dann sofort zu handeln und zu liefern. Dabei habe ich mich selbstredend selbst vergessen. Nicht nur das. Ich habe mich permanent übergangen, bin über meine Grenzen hinweg, wusste noch nicht mal, dass ich welche hatte, ja, dass ich welche haben durfte. Mich mit meinen Bedürfnissen gab es eigentlich nicht. Und - Überraschung - ich habe lange Zeit danach geschrien, dass da endlich mal jemand MICH sieht und Rücksicht nimmt und endlich mal jemand für mich sorgt.

Ich war früher auch ein Bedürfniserfüllungsschreier, hab fleißig andere beliefert nur mich nicht!

Es ist ein Teufelskreis. Die meisten Menschen sorgen für andere, aber nicht für sich und fordern diese eigene Unterversorgung dann von anderen ein. Würde jeder für sich sorgen, gäb es direkt keine Erwartungen mehr an andere.

Mein Weg war und ist deshalb: Radikale Eigenverantwortung. Radikales bei mir bleiben. Nur das tun, was WIRKLICH in meiner Verantwortung liegt. "Aufträge" nicht annehmen. Andere in ihre eigene Verantwortung entlassen. Sie frei lassen. Mich frei lassen. Erwartungen ent-täuschen. Ent-Täuschung aushalten. Schuldzuweisungen aushalten und vor allem nicht annehmen. Falsche Lieferketten lösen. Geben nur aus der reinen Freude und aus der eigenen Fülle, aus dem eigenen Wohlbefinden. BEDINGUNGSLOS!!!!! Geben - bedingungslos! Empfangen - bedingungslos! Sein - bedingungslos! FREI! Wissend, dass ich alles habe, was ich brauche: MICH in meiner Anbindung!

Menschen, die für sich sorgen, sind eine Befreiung für die Mitmenschen.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 19. Oktober 2020

Nie war ich mehr Optimist als jetzt

Dieses Zitat drückt so deutlich aus, wie ich mich gerade fühle. In mir ist es still. So richtig zutiefst friedlich. Mir ist bewusst, wie viel Lärm gerade in der Welt ist, wie viele "Bäume gerade laut krachend umstürzen". Ich "höre" das, sehe es. Und dennoch ist in meinem Herzen der Frieden und die Harmonie des sich entfaltenden Waldes, des Wachstums, des Wunders der Natur, der Perfektion der Schöpfung.

Ich BIN dieser Frieden mit jeder Zelle. Mein Fokus liegt komplett auf den Wundern, auf der Weisheit dieses Prozesses. Mein Herz sagt mir, dass alles im Einklang mit der Schöpfung ist, mit dem Wandel, der hier stattfindet. ALLES ist jetzt richtig. Diese Intelligenz des Lebens kann ich nicht mehr anzweifeln. Es geht einfach nicht.

Meine Intuition - ich kann sie nicht mehr anzweifeln. Mein Schöpferbewusstsein - ich kann es nicht mehr anzweifeln. Und wenn noch so viele Dinge geschehen, die gerade nicht das ausdrücken, was ich gewählt habe, zweifel ich doch nicht daran, dass meine Wahl über kurz oder lang Realität wird. Und bis das der Fall ist, lehne ich mich zurück und lass das Leben machen. Ich habe gewählt und mehr gibt es nicht zu tun. WIR haben gewählt und mehr gibt es nicht zu tun. Alles, was nach dieser Wahl passiert, dient dazu, dass die Wahl manifest werden kann.

Wähle ich Frieden, wird sich alles in meinem System zeigen, was noch unbewusst dagegen wirkt, damit ich es sehen und entlassen kann. Wähle ich Fülle, wird sich mir alles zeigen an Überzeugungen und unerlösten Traumata, die dem entgegenwirken, damit ich es sehen und erlösen kann.

Was hier gerade auf der Welt hervorbricht, sind all die Wirkweisen, Muster, Traumata, Glaubenssätze, Dogmen, die der Wahl von Freiheit und Erfüllung, von Frieden und Liebe noch entgegenwirken. Es fliegt uns um die Ohren, damit wir es sehen und erlösen können. Jeder individuell hervorragend an seinem Platz. Es zeigt sich, damit unsere Wahl dann "stattfinden" kann. Mehr ist das nicht.

Eine Wahl kann erstmal Heilung von alten Themen erfordern, damit die Wahl SEIN kann, damit ich auf der gleichen Frequenz schwinge, wie die Frequenz meiner Wahl. Wenn ich Frieden wähle und irgendwo Krieg in mir herrscht, dann darf ich den Krieg befrieden, um selbst zum Frieden zu werden.

Schöpfung strengt sich nicht an. Die Natur strengt sich nicht an. Wachstum strengt sich nicht an. Es passiert einfach. Wenn ich etwas wähle und dann alle fünf Sekunden prüfend schaue, ob es schon da ist, gibt es da noch einen Zweifler in mir. Wenn ich wähle und mich dann von dem abschrecken lasse, was sich anschließend zeigt, was da noch aus dem Weg geräumt werden will, dann vertraue ich dem Prozess nicht, dann vertraue ich der Kraft meiner Wahl nicht und vor allem nicht der Weisheit des Universums.

Wenn ich wähle und die Wahl Wahl sein lasse, mich wieder dem JETZT zuwende und das mache, was das Leben gerade von mir will, mit dem Wissen, dass das alles ist, was es "zu tun" gibt, dann weiß jede Zelle meines Körpers, dass ich Schöpfer bin und dass diese Wahl genügt. Ich fühle die Gefühle, die hochkommen. Ich nehme die Symptome an, die mein Körper gerade hat, in diesem Lösungsprozess und weiß, dass alles dazu dient, irgendwann meine Wahl in diesem Körper zu erfahren.

Wann der richtige Zeitpunkt dafür ist, wann ich dafür alles "getan" habe, was ich tun kann, weiß die Schöpfung besser als ich. Mögen dafür noch so viele Bäume laut krachend umfallen. Gut so! Sie scheinen für meine Wahl aus dem Weg geräumt werden zu müssen.

Beobachten wird getrost das laute Getöse des Einsturzes um uns herum, in uns. Lassen wir das Sterben geschehen, das Sterben von Anteilen, das Sterben von dem, was nicht mehr zuträglich ist, damit das mehr Platz zum Wachsen hat, was jetzt wachsen will, weil wir gewählt haben. Nie war ich mehr Optimist als jetzt. 💗
 
Foto: Canva
Text: Hans-Peter Dürr
Gestaltung: Anja Reiche

 

Montag, 12. Oktober 2020

Es geht um Vollendung

Ich sitze, ich staune, ich fühle, bekomme Updates am laufenden Band, Downloads, Anhebungen. Die Erkenntnisse überschlagen sich nur so.

Es geht um Vollendung!

Diesen Satz habe ich schon seit Tagen präsent und in mir läuft genau das. Irgendwie ganz von alleine. Ich schaue eigentlich nur zu und lasse geschehen. Der Körper zuckt immer wieder heftig. Energiewellen vom Feinsten. Dröhnen in den Ohren. Muster vor den Augen. Gähnen, Gänsehaut rauf und runter. Schauer, die mir durch und durch gehen.

Seit meiner Heilreise zum inneren Kind vor ein paar Tagen geht's rund.

Ein Zyklus geht zu Ende. Ankommen im vollkommen verwirklichten Selbst. Ein beständiger Dialog in alle Richtungen. Ein stetes Gewahr-Sein, Da-Sein. Ganzheit. Göttlichkeit. Schöpferbewusstsein deluxe.

Heute morgen ging mir auf, dass dieses innere Kind nicht nur "Besuch" von mir braucht, um zu heilen, sondern vor allem auch und gerade jetzt, um zu wachsen.

Das wurde mir heute morgen im Bett so bewusst. Wann haben wir unserem inneren Kind mal etwas von Magie, Fülle, Freiheit, Freude, Wachstum, Leichtigkeit, Genuss, Erfüllung, Vollkommenheit und Freiheit erzählt? Wann haben wir uns mal hingesetzt und unserem Kind von damals erzählt, was wir im Laufe unseres Erwachens für Erkenntnisse hatten? Wann haben wir mit diesem Kind mal wild fantasiert, getobt, geträumt, sind zu geistigen Höhenflügen mit ihm aufgebrochen?

Ich hab das noch nie gemacht. Bis heute. Was für ein krasser, magischer, kraftvoller Prozess. BOOM! Das versetzt Berge und bewegt Universen. Da werden Kräfte freigesetzt, die mich fast umhauen. Ich kann nur noch sitzen und staunen.

Was wurde uns - vor allem als Kind - über uns selbst, das Leben, über Gott und die Welt für ein Nonsens erzählt. Deswegen habe ich heute früh folgende Entscheidungen getroffen und hatte dabei immer mein inneres Kind im Blick, denn da darf das geschehen, denn da ist irgendwie der Dreh- und Angelpunkt für die Gegenwart. Meine Überzeugungen von "gestern" erschaffen meine Erfahrungen von heute. Was muss ich also in der "Vergangenheit" verändern, dass ich JETZT eine bestimmte Erfahrung machen kann?

Sämtliche unnatürlichen, lebenswidrigen Ideen über Geld, Krankheit (denk nur mal an Karies!!!!), Leistung, Verhütung, Gehorsam, Schuld, Verpflichtungen LÖSCHEN! Die göttliche Wahrheit über all das INSTALLIEREN! Download bitte JETZT! Danke! Die göttliche Wahrheit über das Menschsein und den Sinn des Lebens bitte im Bewusstseinsfeld meines inneren Kindes einspielen. Raus, was nicht der Natur meines Kindes entspricht und rein, was wirklich "wahr" ist.

Die Welt, wie sie sich gerade zeigt, macht uns bewusster denn je, dass eigentlich NICHTS von dem stimmt, was man uns beigebracht hat. Das innere Kind darf komplett resetet werden.

Was glaubt ihr, wie eure Gegenwart aussähe, wenn ihr zuträglich und förderlich groß geworden wärt? Und diese zuträglichen Botschaften können nachträglich eingespeist werden. Alles existiert, geschieht parallel. Eine glückliche Kindheit kann genau jetzt stattfinden bzw. initiiert werden.

Für mich ist das Teil der Vollendung. Für mich ist das der Eintritt ins voll verwirklichte Selbst. Körper, Geist und Seele sind auf allen Ebenen, allen Dimensionen, allen Zeitlinien im Einklang und in Harmonie. Überall wirkt unser wahres Sein, der Wille der Schöpfung, jetzt eben auch rückwirkend in der Kindheit.

Tatsächliche habe ich das Gefühl, das derzeit eine totale Bereinigung möglich ist, absolutes Heil-Sein, Ganzheit, Vollkommenheit. Die Zeit ist reif und wir sind es auch. Ich wiederhole mich: Die Schöpfung hat gewählt, das jetzt zu erfahren. Die Erde steigt auf und wir mit. Punkt! Deswegen ist jetzt Vollendung möglich und dran.

Das ist meine tiefste, gefühlte Wahrheit. Das ist das, was seit Tagen in mir wirkt und arbeitet, was ich fühle, was durch mich durchschießt und geschieht. Denn auch ich habe gewählt. Göttliches Mensch-Sein. Menschliches Gott-Sein. Heil-Sein. Ganzheit. Neuer Erfahrungshorizont "wacher, bewusster, Schöpfer in bedingungsloser Liebe, im Einklang mit Allem-was-ist". Meine Vollendung, die erfahren werden will IN einem Körper, mit einem Körper. Die Vollendung einer Dimension und den Übergang in die nächste Dimension - als Mensch. Vollendung im Fleisch!


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Eine Heilreise zum inneren Kind - live

Sooooo heilsam, soooo wundervoll. Ich bin gerade einem inneren Kind von mir begegnet, das mir in den letzten Monaten immer wieder erzählt hat, dass wir gewissen Situationen nicht gewachsen sind, dass wir keine Chance haben, wenn wir da raus gehen, dass da eine Übermacht am Wirken ist und dass es viel besser ist, einfach unsichtbar zu sein, sich nicht blicken zu lassen, nicht aufzufallen.

Grundüberzeugungen der Kleinen: Ich bin dem nicht gewachsen. Ich habe keine Chance. Ich bin nicht willkommen. Ich bin das Problem. Ich werde nicht gesehen. Für meine Zartheit ist kein Platz. Ich bin dem Ganzen ohnmächtig ausgeliefert.

Ich nehme euch mit auf diese innere Heilreise, die ich eben gemacht und aufgezeichnet habe. Wow! Ich liebe diese "Arbeit", dieses Wirken, diese Befreiung, diese Heilung. Dieses Leben ist so wundervoll einfach, die "Mittel", "Methoden" sind so wundervoll einfach.

Fühlt euch eingeladen in mein Innerstes, zu meinem kleinen Mädchen, dazu, meinem Heilungsprozess beizuwohnen. Das Video (auf Facebook zu finden) bzw. der Podcast darf sehr gerne geteilt werden. Möge er Balsam auch für andere sein. 💗 

Dienstag, 6. Oktober 2020

Auf was es wirklich ankommt

Heute wurde mir mal wieder vor Augen geführt, auf was es wirklich wirklich ankommt. Mit einem Schlag war alles andere unwichtig. Wenn die Heiligkeit des Erwachens und des sich selbst erkennens sichtbar wird bei einem Menschen, wenn wieder jemand bei sich selbst angekommen ist, dann knie ich nieder. Diesen tiefen Frieden sehen und spüren zu dürfen, ist das größte Geschenk ever und ich weiß wieder, was tatsächlich zählt. Meine Berührung musste ich einfach mit euch teilen. Es ging gar nicht anders. Wieder ist einer mehr nach Hause gekommen. 🙏🙏🙏🙏🙏🙏❤️Jeder einzelne zählt! <3

Das ist meine kurze Botschaft heute für euch im Podcast: https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Auf-was-es-wirklich-ankommt-eklv1d


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


 
 

Sonntag, 4. Oktober 2020

Alles fängt im Geiste an

Es gibt Tage, da fällt es mir schwer, Außenseiter zu sein und die Visionen der neuen Welt "nur" im Herzen zu tragen. Nichts, oder nicht viel davon für die breite Masse sichtbar und greifbar, nichts beweisbar von diesem Wandel. "Nur" ein Gefühl, ein super starkes, klares Gefühl, aber eben noch nichts Handfestes.

Heute ist so ein Tag. Heute sehnt es mich danach, dass es endlich knallt, dass die Enthüllungen kommen, dass die Wahrheiten und Machenschaften ans Licht kommen.

Manchmal geht mir die Geduld aus. Ich kenne diese Durststrecken von meinem eigenen, ganz individuellen Weg. Zwischendurch hätte ich immer wieder alles an die Wand feuern können, war kurz davor aufzugeben, hab gezweifelt. An mir, meiner Wahrnehmung, meiner Vision, meiner Intuition.

Aber ich hab eben immer nur fast aufgegeben. Denn letztlich bin ich immer beim Gleichen rausgekommen: Umdrehen ist keine Option. Anpassung ist keine Option. Mich wieder selbst zu verraten ist keine Option.

Dann bin ich lieber noch länger Außenseiter, mal wieder, bis meine gefühlte Wahrheit sichtbar wird. Das wurde sie nämlich immer. IMMER! Über kurz oder lang wird Realität, was ich so klar fühle, was in diesem Fall der goldenen Zeit, der neuen Welt, so viele fühlen.

Bleiben wir dran. Halten wir durch. Auch diese große Vision wird wahr werden, weil sie in so vielen Herzen schon lebt.

Danke für einen jeden, der mit mir träumt und das Licht hochhält. Irgendwann sind wir der neue Mainstream. DANKE! 🙏🏼❤️

Foto: Canva
Text: Robert Jungk
Gestaltung: Anja Reiche

 

Freitag, 2. Oktober 2020

Was brauchen wir stattdessen?

Ich denke mal laut… und bestimmt vergesse ich Aspekte, aber mir geht da so einiges durch den Kopf, deswegen schmeiße ich mal alles einfach so in den Raum. Kann jeder damit anfangen, was immer er damit anfangen will. Es sind einfach nur Gedanken… 😉

Viele Eltern kämpfen im Moment dafür, dass die Kinder wieder „normal“ zur Schule können, also ohne Maske, ohne Impfung, etc.

Andere kämpfen dafür, dass die Maßnahmen überhaupt wieder aufgehoben werden, man wieder „normal“ in Fußballstadien kann, in Discos, in Bars.

Andere schreiben Politiker an und versuchen, Gehör zu finden, machen ihre Empörung deutlich.

Immer geht da eine Bitte an jemand anders, der es aus unserer Sicht anders als bisher machen soll, der etwas verändern muss für uns. Da ist augenscheinlich eine Hierarchie, ein Machtgefälle. Wir wollen da wieder irgendwo rein und brauchen dafür "Erlaubnis". Was aber, wenn das, wo wir da so dringend rein wollen, gar nicht das ist, was wir eigentlich wirklich brauchen?

Wie zuträglich war das Schulsystem VOR dem ganzen Spuk denn wirklich? War es wirklich kindgerecht und förderlich? Waren davor nicht schon unzählige Stimmen zu hören, die nach Veränderung gerufen haben? Und jetzt pochen so viele darauf, dass genau diese Schulen doch bitte wieder „normal“ weitermachen sollen, wie VOR Corona?

Was, wenn heute jegliche C-Maßnahme aufgehoben wird? Reicht das wirklich? Was ist mit all der Korruption, die passiert ist, auch davor schon passiert ist? Dem Lobbyismus? Was ist mit der Zensur, der Unterdrückung anderer Stimmen? Dem Welthunger? Der Pharma-Diktatur? Der Ausbeutung? Ist es tatsächlich damit getan, dass die Kinder wieder „normal“ in die Schule können, wieder Konzerte stattfinden, Fußballstadien gefüllt werden, Discos aufmachen?

Lass genau jetzt alle Maßnahmen wegfallen, was dann? Das wäre natürlich erstmal eine riesige Erleichterung, auch für mich, und weiter?

Gefühlt wäre das so, wie wenn man an einem total baufälligen und maroden Haus mal eben einen Eimer Farbe vertut und die Wände streicht und dann glaubt, es ist renoviert. Das ist für die Katz. Mit ein wenig Farbe und Kitt kommen wir, glaube ich, nicht weit.

Was, wenn es gar nicht darum geht, wieder in das alte Normal zu kommen? Was, wenn wir aufhören würden, mit dem Kopf gegen Wände zu rennen, gegen Windmühlen zu kämpfen, Gehör zu finden bei denen, die gar nicht unsere Sprache sprechen und schon gar nicht hören wollen, was wir zu sagen haben? Was ist, wenn wir uns umdrehen und gehen und das aufbauen, was wirklich dran ist?

Da hab ich zum Beispiel von einem österreichischen Hotelier gelesen, der seine leerstehenden Räumlichkeiten dazu zur Verfügung stellen würde, Kinder zu betreuen, die nicht geimpft sind und daher nicht in die reguläre Betreuung können. Eine großartige Idee. Sollen die doch ihre Impfpflicht machen, wenn man in „anerkannte“ Einrichtungen möchte. Gehen wir eben in „nicht anerkannte“.

Da wird vielleicht gerade der Beruf des Heilpraktikers „offiziell“ abgeschafft, aber wer sagt, dass das schlecht ist? Es ist einfach eine Bezeichnung. Der Titel ist doch gerade egal. Also mir muss keiner ein Diplom vorlegen oder ein Zertifikat. Ich vertraue meinem Herzen und weiß, dass ganz viele unfassbares leisten und dafür keine Bezeichnung haben, keine offizielle Legitimation. Die machen einfach und das ist gut so. Irgendwo in der Grauzone der aktuellen Gesellschaft. Wer braucht einen Titel? Der Titel macht noch lange keine Expertise. Vielleicht ist es viel besser eben nicht offiziell Heilpraktiker zu sein. Damit hat man unfassbar viele gesetzliche Vorgaben und Beschränkungen. Es heißt nicht umsonst, dass man als Heilpraktiker quasi immer mit einem Bein im Knast steht. Lasst uns doch einfach wirken wie wir sind, ohne diese ganzen Schubladen und Belege.

Es gibt dieses schöne Bild, in dem ein Wolf versucht bei den Hyänen akzeptiert zu werden, dazuzugehören, ans Futter zu dürfen und so weiter. Er kämpft und versucht alles, aufgenommen zu werden. Ohne Erfolg. Irgendwann bemerkt der Wolf, dass es gar nicht sein Rudel ist und es daher gar kein Wunder ist, dass er nicht ans Futter darf. Er hat an der falschen Tür geklopft und seine Energie vergebens vergeudet. Das richtige Rudel, der Tribe, die Herde lässt dich immer ans Futter.

Als ich vor elf Jahren so weit war, meinen Job aufzugeben, weil ich echt fertig war, hab ich vorher monatelang versucht, ans "Futter" zu kommen, die Wogen zu glätten, Gehör zu finden. Ich habe gekämpft und gemacht und getan und war am Ende ausgelutscht wie ein Duracell-Häschen, das stundenlang gegen die Wand rennt. Gebracht hat es nix. Ich MUSSTE gehen und stattdessen auf eigene Faust das machen, was wirklich für mich passte.

Also vielleicht geht es nicht darum, endlich zu erreichen, dass wir von den Politikern, den Geschäften, den Institutionen ans Futter gelassen werden. Vielleicht geht es darum einfach unsere wirkliche Herde zu finden. Umdrehen und gehen und das aufbauen, was wir brauchen, damit wir so leben können, wie wir es wirklich wollen. Parallel. Es wird einen Weg geben. Den gibt es nämlich immer.

Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin. Stell dir vor, du bräuchtest gar nicht mit dem Kopf durch die Wand, weil es dir auf der anderen Seite sowieso nicht gefällt. Stell dir vor, das System, wie wir es im Moment erleben und kennen, nimmt keiner mehr ernst und keiner will mehr „rein“?

Vielleicht passiert Wandel nicht dadurch, dass man etwas bekämpft, was man nicht will. Vielleicht passiert Wandel, indem man aufbaut, was man stattdessen will und das andere damit überflüssig macht. Könnte ja sein… 😉


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 29. September 2020

Sehen und sein lassen ist universelle Liebe

Ich weiß noch gar nicht so recht, wo der Eingang ist in diesen Text. 😉 Die Kernaussage fühle ich seit zwei Tagen. In einem laaaaangen Austausch mit Christiane Zimmermann herausgearbeitet, zusammen auf die Essenz reduziert, uns gegenseitig angestupst, das Feld befühlt, Fragen gestellt, Antworten bekommen.

Was ist jetzt in diesem "heißen" Herbst, der vor uns liegt, wichtig? Es spitzt sich zu, das sehen und fühlen wir alle. Es wird immer heftiger, enger, irrsinniger, bizarrer, explosiver. Macht - Ohnmacht. Angst - Liebe. Enge - Freiheit. Hoffnungslosigkeit - Zuversicht. Verzweiflung - Urvertrauen. Chaos - Ordnung, Tod - Leben. ALLES ist gerade in den Extremen gleichzeitig da. Ein stetes hin und her, auf und ab. Ein ziehen und zerren. Wer "gewinnt"? 

Der Wandel er kommt. Die Frage stellt sich nicht mehr. Es gibt einen Punkt, da wird er auf jeden Fall und unter allen Umständen da sein, passieren, wahr werden. DASS er kommt, ist eingetütet, universell garantiert quasi. Wie wir die Zeit bis dahin erleben und vielleicht sogar mithelfen können, dass er früher kommt, liegt an jedem Einzelnen.

Bin ich im Widerstand, fühlt sich alles drei Mal so schwer und fürchterlich an. Bin ich mit dem, was da gerade alles los ist in mir und um mich, im Frieden, dann geht es leichter - auch wenn die Situationen vielleicht semi-optimal sind. 😉

Lieben was ist, in Frieden sein mit dem was ist, das ist eine Kunst, das ist Meisterschaft. Und wenn man die Welt so betrachtet mit all den Akteuren, dann ist Liebe echt so manches Mal eine Challenge und seeeeehr hoch gegriffen im Anspruch an sich selbst. Wenn man gerade in der größten "Scheiße" steckt, sich mit Ohnmacht konfrontiert sieht und Existenzängste aussteht, dann könnte man demjenigen glattweg eine scheuern, der ach so weise daher kommt und einem sagt, dass man lernen müsste, das zu lieben, was da gerade ist. I know. 😉

Was um ein Vielfaches leichter geht, ist die Anerkennung dessen, was ist. Es sehen. Schlichtweg wahrnehmen, registrieren und sein lassen. Nix damit machen wollen, müssen, sollen. Nur sein lassen. Nicht bewerten, nicht kämpfen, nur sehen und das bei allem, bei Gefühlen, bei körperlichen Symptomen, bei Menschen, Erlebnissen, Zuständen.

Ich sehe dich, Zahnschmerz, Krebs, Krampf, Schlaflosigkeit, Schnupfen.
Ich sehe dich, Angst, Wut, Ohnmacht, Panik.
Ich sehe dich, Tod.
Ich sehe dich, Lügner.
Ich sehe dich, Korruption.
Ich sehe dich, Blinder, Sehender, Schlafender, Wacher.
Ich sehe dich, Politiker, Polizist, Ordnungsamtmitarbeiter, Lehrer, Arzt, Wissenschaftler.
Ich sehe dich, Mensch mit Maske, Mensch ohne Maske.
Ich sehe dich, Rechter, Linker, Weißer, Schwarzer.

Ich sehe dich und erkenne an, dass es dich gibt, dass du da bist, dass du du bist. Ich erkenne an, dass du auf dieser Erde bist, in meinem Leben bist. Ich sehe dich und lasse dich sein. Wir können nebeneinander existieren. Sowohl als auch, nicht entweder oder. Nicht du oder ich. Nicht gegen, sondern damit.

Die Antwort vom Universum war deutlich und glasklar, der Wandel geht um ein Vielfaches schneller voran, umso mehr Menschen sich auf Wertschätzung besinnen, auf Mitgefühl, Eigenverantwortung und Anerkennung dessen, was gerade da ist. Die Schöpfung ist in allem zu sehen. Das ist das, worauf es gerade ankommt. Das ist das, was wirklich JEDER tun kann, egal wo er ist: Wachen Auges und voller Mut hinsehen und wahrnehmen, anerkennen, was JETZT ist und das - so simpel - ist die Heilung. DAS ist der Frieden. DAS ist die Liebe, die bedingungslose.

Sehen und sein lassen ist universelle Liebe.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mich entspannt sehen und sein lassen ganz extrem, es erleichtert mich, nichts damit/dagegen tun zu müssen.

Sehen und sein lassen ist universelle Liebe.

💕 Ich sehe dich! 💕


PS: DANKE, Christiane! DANKE, immer wieder tausend Dank für unseren Austausch, das Befühlen, Befragen des Universellen, der Zeitqualität, der kosmischen Weisheit. DANKE für uns! Danke für deine ganz persönliche kosmische Weisheit. Ich sehe dich! 💕 Ich liebe dich! 💕

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Freitag, 25. September 2020

Das globale Narzissmus-Phänomen

Die Wahrheit befreit, aber erst macht sie dich fertig - oder das globale Narzissmus-Phänomen

Hänsel und Gretel wollten es auch nicht glauben. Ihre Eltern schickten sie nicht nur alleine in den Wald. Nein, die Eltern waren auch noch bereit, den Tod der Kinder in Kauf zu nehmen, dafür, dass die Eltern die Wahrscheinlichkeit erhöhten, selbst nicht verhungern zu müssen, wenn zwei Mäuler weniger zu füttern waren.

Wer mit einem Narzissten als Elternteil groß geworden ist, erkennt sehr gut, was auf dieser Welt gerade vonstatten geht.

Es geht nicht um dich. Es ging niemals wirklich um dich. Du hattest nie auch nur den Hauch einer Chance. Du konntest es nicht richtig machen. Du hast niemals "genug" sein können, gut genug.

Das Gute daran? Du hast damit auch niemals etwas falsch gemacht. Du bist nicht schuld. An gar nichts, schon gar nicht am Leid der Eltern. Du solltest nicht besser sein, härter arbeiten, dich mehr anstrengen, gehorsamer sein, dich noch mehr verbiegen und anpassen. Du kannst die richtigen Worte nicht finden, um endlich zum anderen durchzudringen. Keine Erklärung deiner Situation oder der Fakten, würde Gehör finden. Es geht ja nämlich gar nicht um dich und deine Belange, um Verbindung und Menschlichkeit, um Nähe, Verständnis und Miteinander, darum, dass es jedem gut geht.

Du KANNST nicht zum anderen durchdringen. Hör auf, es zu versuchen. Da gibt es nicht die Möglichkeit auf Verbindung. Da ist nämlich niemand zu Hause. Es gibt da keinen Empfänger für deine Frequenz.

Du existierst als Mensch mit deinen natürlichen Grenzen und Bedürfnissen gar nicht. Du bist lediglich Bedürfniserfüller für sie und hast bitteschön keine eigenen Grenzen und Bedürfnisse zu haben. Du hast komplett für sie da zu sein. Du hast dich gefälligst unterzuordnen, hinten anzustellen, aufzulösen mit deinem "Wollen". Du hast zu verzichten und sie zu beliefern.

In dem Moment, in dem du das begreifst, in dem dir klar wird, dass du nie auch nur ansatzweise eine Rolle gespielt hast, zerreißt es dich förmlich. Es ist so hart, zu realisieren, dass du egal bist, dass es dich für sie eigentlich gar nicht gibt, dass es eben wie gesagt, nie um dich ging. Es zerreißt dich, weil du begreifen musst, dass du und dein Wohl die ganze Zeit unwichtig waren, komplett unwichtig. Der letzte Funke Hoffnung darauf, die Erfahrung doch noch zu machen, dass du von ihnen vielleicht, eventuell, ganz bestimmt ganz bald doch noch gesehen und anerkannt wirst, erlischt. Aus der Traum. Es wird nie passieren. Du bist allein, haltlos, hilflos, entwurzelt, ohne Flügel, orientierungslos, auf dem Abstellgleis, vergessen und verloren. Wie Hänsel und Gretel komplett sich selbst überlassen.

Wer bist du denn eigentlich, wenn sie dich nicht sehen? Wer bist du, ohne diese Zugehörigkeit? Definieren wir uns nicht über die Beziehung zu anderen? Ist es nicht erst möglich, uns selbst im Kontext mit anderen zu erkennen? Gibt es dich nicht erst, wenn dich jemand sieht?

Du löst dich auf. Gott sei Dank! Du löst das auf, was sie dir beigebracht haben, dass du über dich denken sollst. Du löst damit alles auf, was du nicht bist, denn sie haben dir vorwiegend nur Lügen über dich erzählt. Du bist nicht unfähig, schwierig, kompliziert, zu laut, zu anspruchsvoll, zu egoistisch, zu dämlich, zu anstrengend, zu empfindlich, zu sensibel, zu faul, zu viel. Sie haben es dir suggeriert,aber es ist nicht die Wahrheit über dich.

Wenn der Schmerz über den Verlust deiner bisherigen Identität und der Schmerz über den Verlust von der "heilen" Welt/Familie abgeflaut ist, kommt die Befreiung, kommt die Explosion in den Raum der unendlichen Möglichkeiten. Wenn du all das nicht bist, wenn da keine alten Begrenzungen mehr sind, keine alten Definitionen mehr, musst/darfst du alles neu betrachten, neu bewerten, dich neu entdecken. Plötzlich kannst du dich entfalten. Plötzlich ist da Platz. Ja, diese Freiheit macht erstmal Angst, ist bedrohlich weit. Du fühlst dich nackt und schutzlos. Ausgeliefert. Schon wieder, nur anders.

Wer bist du denn eigentlich so nackt? Du hast zum ersten Mal die Möglichkeit, dich wirklich zu sehen, dich in deiner Essenz und Schönheit ohne all die vorgefertigten Meinungen über dich und dein Sein. Ohne all den Rotz, der dich bisher an deiner Größe und deinem immer fortwährenden Wachstum gehindert hat.

Das ist die große Chance, die nach dieser Ent-Täuschung auf dich wartet. Du selbst bist das Geschenk, das hinter dem Schmerz dieses knallharten Aufwachens auf dich wartet. Wenn du dich selbst erstmal gefunden hast, gesehen, geschaut, erkannt hast, gibt es nichts mehr, was du noch von anderen/ihnen brauchen könntest. Dann bist du vollständig, da, angebunden, beheimatet in dir, auf der Welt, im Universum. Angekommen im Schoß von Mutter Erde, behütet von Vater Gott-Schöpfer. Gewollt, geliebt, getragen, versorgt, genährt, angefüllt, erfüllt, willkommen. Ein Glückskind, weil du endlich angekommen bist in deiner Schönheit, bei dir.

Du "musst" nicht mehr Opfer sein, weil du etwas zu bekommen erhoffst. Du hast dann alles und bist frei. Wo es kein Opfer mehr gibt, braucht es auch keine Täter mehr.

Die Ablösung von den irdischen Eltern - und allen Menschen, denen wir im Laufe unseres Lebens die Ersatzfunktion zuschieben wollten, wie z. B. Partnern, Vorgesetzten, Politikern, etc. - und die Hinwendung zu uns selbst und unseren wahren, kosmischen Eltern, ist das, was ich Erwach(s)en nenne. Das ist für mich der einzige Weg in die Freiheit. Es ist das, was gerade auf der ganzen Welt stattfindet.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 24. September 2020

Die göttliche Ordnung sortiert sich selbst wieder neu

Ich weiß nicht wie es euch geht. Mich hat eine tiefe Ruhe erfasst. Da ist das Gefühl "Wir sind über den Berg." Oder das bessere Bild "Die Talsohle ist durchschritten."

Ja, ich weiß, materiell gesehen, also rein faktisch sieht die Welt gerade nicht nach Aufschwung aus, aber energetisch total. Die Entwicklung der Schumann Resonanz ist irgendwie sinnbildlich dafür. Die "alten" Frequenzen und Verhaltensweisen sind nicht mehr da, die altbekannte "Ordnung" zerfallen. Das alte System existiert nicht mehr. Die Einschwingung auf eine neue Ordnung findet gerade statt. Das bedeutet gefühlt Chaos, ist tatsächlich aber Neusortierung. Also schon wieder der Aufbau von etwas Neuem.

Wir hatten jetzt so lange Geduld - mal mehr, mal weniger - haben gefühlt, transformiert, gemacht, getan, beobachtet, uns aufgeregt, sind wieder in die Liebe gegangen, sind immer wieder vor Erschöpfung regelrecht zusammengebrochen, waren mal zuversichtlich, dann wieder total resigniert. Aber wir sind drangeblieben. Und gefühlt ist jetzt alles getan. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, den Rest erledigt das Leben (oder Karma 😉😁).

Wenn man etwas sät, hegt und pflegt man das entstehende Pflänzchen, gießt, zupft Unkraut, unterstützt wo man kann. Die Früchte müssen aber dann alleine reifen. Das hab ich nicht in der Hand. Es kommt der Moment, da ist alles getan und wir können nur noch geschehen lassen.

Gefühlt ist in diesem Weltengarten genau dieser Moment jetzt gekommen. Es ist alles getan. Der Rest geschieht einfach.

Ich liebe diese Ruhe in mir, die gerade da ist. Diesen Frieden. Diese Zuversicht. Ich lese und höre was geschieht und es macht nichts mit mir. Es spielt keine Rolle mehr. 🥰🥰🥰 Die göttliche Ordnung sortiert sich selbst wieder neu.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


PS: Hier ein Beitrag zu den Schumann-Resonanzen, auf den ich mich u. a. beziehe: 

 


Mittwoch, 23. September 2020

Göttlichkeit darf selbstverständlich werden

"Du musst bereit sein ALLES loszulassen. Du musst bereit sein, ALLES zu verlieren." Kennt ihr diese Sätze? Meistens denken wir dabei an Dinge, die uns scheinbar wichtig sind. Wir beziehen es auf Geld, Partner, Job, Hab und Gut, Kinder, Träume, Visionen, Erfolg, etc. Dem stimme ich natürlich zu und bin bereit, eins ums andere Mal zu sterben. Keine Frage. Anhaftungen und etwas auf Biegen und Brechen halten wollen, behalten wollen, ja sich sogar darüber zu definieren, behindert uns nur in unserer Entfaltung und drückt so gar nicht aus, wer/was wir eigentlich wirklich sind.

Aber wisst ihr, was mindestens genauso wichtig ist, in diesem Loslassprozess, in dieser Metamorphose hin zu dem, was wir sind? Das loszulassen, was wir NICHT sind und sein wollen, nämlich alles, was uns klein hält, was unseren Selbstwert klein hält, was unsere Eigenmacht klein hält, was uns beengt und beschränkt, begrenzt und bremst.

Wisst ihr, ich hab mich beeindrucken lassen. Total. Dieses Ungetüm, das da gerade auf der Weltenbühne tobt (und ich meine nicht den Virus), es hat mich beeindruckt und ich habe wieder angefangen, mich klein zu fühlen, immer kleiner, ohnmächtiger, passiver, stiller, verschreckter, scheuer, schüchterner, hilfloser, überforderter, ausgeschlossener, getrennter. Ich habe mich nicht mehr willkommen gefühlt in dieser Welt, habe die Fülle nicht mehr so richtig sehen und fühlen können, hatte irgendwie keinen Zugang mehr zum Schöpfersein und dabei war ich da echt schon gut unterwegs, bis dieser Wandel so krass an Fahrt zugelegt hat.

Gut, dass ich Vergleichsmöglichkeiten habe. Gut, dass ich mich vorher schon so oft und gebührlich als Schöpfer erfahren konnte. So weiß ich zumindest, wie es sich anfühlt, dass es überhaupt geht, wie ich "damals" gedacht und gehandelt habe. Ich habe ordentlich Referenzerfahrungen gesammelt. Gott sei Dank! Diese Erfahrungen sind heute ein so wertvoller Schatz, auf den ich immer wieder zurückgreifen kann. Wie hätte ich "damals" reagiert, vor C, vor der Diktatur, vor den ganzen Auflagen und Verboten? Wie habe ich auf die Dinge geblickt? Wie habe ich gewählt? Worauf war der Fokus? Wie habe ich mich gefühlt, verhalten, begriffen?

Alles, was nicht mindestens dem Lebensgefühl von vor C entspricht oder nicht noch besser ist, wähle ich ab. Darauf hab ich echt keine Lust mehr. Ich habe keine Lust mehr, mich klein zu fühlen und zu verleugnen, wer ich eigentlich wirklich bin. Freiheit und Schöpferbewusstsein geht genau jetzt, weil es IN uns stattfindet. Im Außen muss sich nicht vorher was geändert haben. Nein, wählen kann ich immer. Ich kann wählen, welche Erfahrungen ich machen möchte, weil ich weiß, das mir alles andere nicht mehr zuträglich ist. Habe fertig!

Die Welt ist, wie sie ist und gleichzeitig kann ich einen Erfahrungshorizont wählen, in dem das stattfindet, was ich eben gewählt habe, denn meine eigene Erfahrungswelt existiert parallel und ist immer und überall möglich. Die Politiker können sich ausspinnen, aber ohne mich als Mitspieler. Ich begegne lieber gleichzeitig, parallel zu dem Zirkus den Herzmenschen, den wachen, denen, die Wachstum wollen und Miteinander, die anderen vertrauen, die das Gute sehen und zu schätzen wissen. Und vor allem - und das ist das Wichtigste gerade für mich - wähle ich es, in einem steten Gewahrsein meiner Göttlichkeit zu sein. Ein immerwährendes Wissen und Fühlen, wer ich wirklich bin. Göttlichkeit darf endlich selbstverständlich sein, Wunder und Magie an der Tagesordnung.

Meine Wahl lautet deshalb:
"Da wo ich bin, findet nur noch 5D statt, die höchste Form der universellen Liebe, bedingungsloses Sein. Ich weiß, dass ich wählen kann, immer. Nach meinem Willen, nach meiner Wahl, geschieht mir. Ich erfahre mich in jedem Moment als Schöpfer! Ich bin mir in jedem einzelnen Jetzt dessen bewusst, dass ich Schöpfer bin. Ein stetes Gewahrsein und Erfahren meiner Göttlichkeit, meines machtvollen, universellen Geistwesens, meiner Größe, meiner Unendlichkeit, meiner Weite, meines wahren Seins, meiner Essenz. Ich akzeptiere nur noch 5D und lebe selbstverständlich meine Göttlichkeit."

 


 

Sonntag, 20. September 2020

Jede Hexe wird gerade gebraucht

Ich formuliere es bewusst in der weiblichen Form, auch wenn ich weiß, dass die Hexer und Heiler genauso gebraucht werden. Es geht mir aber gerade ganz explizit um die Frauen. Es ist ein Ruf, den ich höre. Ein Ruf an die Schwestern. Ein Aufruf, aus dem Verborgenen zu kommen, sich wieder zu zeigen, uns diese Welt wieder zu eigen zu machen, sie zurück zu erobern, unseren Platz wieder einzunehmen, wieder eine Heimat hier zu finden.

"Jede Hexe wird gerade gebraucht!"

Dieser Satz war vorhin einfach da. Er macht was mit mir. Er wirkt tief. Die inneren Bilder sind kraftvoll, verselbstständigen sich.

Vielleicht hast du dich lange dagegen gewehrt, das wilde Weib in dir freizulassen. Die Wissende, die Seherin, die Heilerin, die Schamanin. Vielleicht hast du dich nicht getraut, das alte Wissen, die universelle Wahrheit anzuwenden, auszusprechen, dich damit zu zeigen.

Du wirst gebraucht. Jetzt! Schau die Welt an. Die Intuitiven dürfen wieder die Führung übernehmen. Die, die Mutter Erde hören und fühlen können, die, die Magie beherrschen, die Alchemie, ihr Feuer und ihre Weisheit, ihre Kraft führen können. Die, die sich komplett dem großen Ganzen verschrieben haben, die alles in ihrem Leben dem kosmischen Plan unterordnen, die ihr Ego komplett ausgereift haben und immer zum Wohle und im Sinne aller handeln, sprechen, wirken. Dabei geht es nicht darum, es jedem Recht zu machen. Es geht darum, alles dafür zu tun, dass das Leben geschehen kann, dass die kosmische Intelligenz sich entfalten kann, dass jeder an seinem Platz ist, sein Potenzial kennt und den Ton spielt, der der seine ist.

Wir haben so lange unser Dasein im Stillen verbracht, im Hintergrund, für viele gar nicht wahrnehmbar, waren unsichtbar, mussten es sein, wurden so oft dazu verdonnert.

Der Wind dreht sich. Unsere Zeit ist reif. Die Erde ist reif. Wir sind reif. Zeit, in Erscheinung zu treten.


PS: Was immer das mit dir macht, ich sollte das genau so schreiben. ES hat durch mich geschrieben.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Freitag, 18. September 2020

Erwarte Wunder!

Phasenweise ist sie mir tatsächlich abhanden gekommen die Magie des Lebens. Dabei weiß ich doch, zu was dieses grandiose Universum so in der Lage ist.

Die letzten Tage bin ich wieder vermehrt am Experimentieren und ratet mal - das Leben kann es noch! Das Leben kann noch Wunder! 😉 Es brauchte nur meine Erinnerung daran und die Offenheit dafür. Magisches Denken, universelles Denken. Ich hab gestern erst davon geschrieben. Und wie krass schnell die Lieferungen kommen. Verrrrrückt... 😉 Wer hätt's gedacht... *grins*

Ich weiß, dass das, was "da draußen" so stattfindet, irgendwie viel zu ernst, groß und übermächtig zu sein scheint, als das man da mit so einem "Kinderkram" rangehen könnte, mit so einer Naivität, mit der rosaroten Brille.

Dabei funktioniert das Universum nun mal mit Magie. Da ist nun mal das Quantenfeld, in dem alles und nichts gleichzeitig existiert. Da ist nun mal das Bewusstsein, das unsere Realität erschafft. Ja, da scheinen gerade zu viele "andere" reinzupfuschen und quer zu schießen und plötzlich entsteht der Eindruck, dass ich als Einzelner nichts mehr ausrichten kann. Aber wer sagt denn um Himmels Willen, dass ich alleine bin?

Erstens kann ich in meinen ganz kleinen Kosmos die Magie einladen und schon mal mein persönliches Erleben schöpferisch und zuträglich gestalten. Und wenn das dann ganz viele wache Menschen machen und sich erinnern, dass sie ja "zaubern" können und erschaffen und wählen, sie sich für all die rasanten Wendungen, Wunder, "Zufälle" und scheinbaren Unmöglichkeiten öffnen, sich dafür entscheiden und sie zulassen, dann entsteht da schon mal eine grandiose Parallelwelt.

Wenn wir uns dann auch noch bewusst werden, dass wir als Kollektiv noch viel mächtiger sind als alleine und quasi "zusammenlegen" können, dann sieht die Situation schon gar nicht mehr so erdrückend und unlösbar aus. Wir stehen da nicht als Einzelkämpfer einem Monstrum gegenüber. Nein, da sind einfach unterschiedliche Kollektive, die sich ausdrücken, Felder, die Materie werden. Auf der Ebene kann man damit "arbeiten", da kann jeder wirken, der nur mag und einen RIESEN Anteil zum Wandel beitragen.

Unterschätze nicht, was du tust, wenn du dich einfach nur für Wunder öffnest. Unterschätze nicht, was du tust, wenn du einfach nur gut für dich sorgst und in deiner Mitte bleibst. Unterschätze nicht, was du tust, wenn es dir gut geht. Unterschätze nicht, was du tust, wenn du dich um dich kümmerst und deine Gefühle fühlst, Gedankenhygiene betreibst und deine Wunden heilst.

Du leistet einen enormen Beitrag, der dir wahrscheinlich nicht ansatzweise bewusst ist, weil du ja augenscheinlich nichts "tust". Das Wirken auf der geistigen Ebene, die Tatsache, dass du weißt, dass du ein wundervolles, mächtiges Geistwesen bist, ist der größte Beitrag, den du gerade leisten kannst.

Sei offen für Wunder. Sei das Wunder. Erwarte Wunder. Diese Welt wird im Geist gemacht. Auch jetzt, gerade jetzt, wo es manchmal so zappenduster scheint. Dem Leben ist in keiner Situation ein Wunder zu groß. 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Donnerstag, 17. September 2020

Neumond-Reinigungs-Gedanken

Neuer Erfahrungshorizont KRISTALLBEWUSSTSEIN
 

Heute ist Reinigung angesagt. Die absurdesten Uralt-Themen haben heute nochmal "Hallo" gesagt. Sie kamen vorbei zum Abschied nehmen, wollten eben nochmal gesehen werden, wahrgenommen, geknuddelt und geknutscht und gedrückt werden, damit sie weiterziehen können. Es sind alte Bekannte, Schöpfungen aus vergangenen Tagen, die bei weitem nicht mehr ausdrücken, wer ich wirklich bin.

Was heute präsent war und verabschiedet/erlöst werden will:

🔸Das unterschwellige Gefühl, etwas falsch zu machen, ohne dass ich wüsste, was das genau sein könnte. Dieser pauschal eingezogene Kopf, der auf den Nackenschlag wartet. Das Gefühl, dass plötzlich und wie aus dem Nichts eine höhere Macht "schimpft", mich zurechtweist und bestraft, mich in meine Schranken weist, auf den Boden der Tatsachen zurückholt, mir den Spaß verdirbt, mir wieder die Freude und die Leichtigkeit nimmt.

Damit verbundene Glaubenssätze:
"Wenn es mir zu gut geht, kommt von irgendwoher ein Dämpfer."
"Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis."
"Es darf nicht zu leicht sein."

🔸Das Gefühl, betrogen zu haben, ohne genau zu wissen, auf welche Art und was das sein könnte. Gefühlt habe ich aber auf jeden Fall betrogen und es wird auffliegen und ich werde bestraft dafür.

🔸Mangelgefühle jeglicher Art

🔸Ohnmacht

🔸Das Gefühl nicht gesehen zu werden, nicht verstanden zu werden, nicht zu anderen durchzudringen, nicht die richtigen Worte zu finden, ignoriert zu werden.



Was ich stattdessen wähle, was zum Ausdruck bringt, wer ich wirklich bin, was meine tiefste innere Wahrheit ist:

✨Das Leben (System) dient mir und meinem Wirken.

✨Leichtigkeit und Leicht-sinn

✨unfassbare Fülle, ErFüllung

✨Überfluss - "Gold-Standard" - Gold als Qualität, als Standard, Reichtum auf allen Ebenen

✨mich im tiefsten Urvertrauen ins Leben fallen lassen, versorgen lassen, tragen lassen

✨EMPFANGEN - bedingungsloses Bekommen

✨freudiges, freies Sein und Tun

✨im Leben/vom Leben willkommen sein

✨mich entfalten (dürfen/können)

✨vollumfänglich, ganzheitlich Ich-sein (dürfen/können)

✨Wachstum, freie Entfaltung

✨magisches Gestalten

✨freier Schöpfer sein

✨volles, immer währendes Schöpferbewusstsein

✨universell/groß denken

✨in Wundern denken

✨zelluläre Grundreinigung, zelluläres Update bis in die DNA, auf allen Ebenen, vor allem im Grobstofflichen

✨Komplett-Reset - zurück zum Urzustand, zur Urqualität

✨Installation kristalliner Zellstruktur, kristallines Bewusstsein, Kristallbewusstsein


Die Zeit ist reif, reif für neue Erfahrungshorizonte. Es vibriert in allen Zellen, drängt sich förmlich auf. Das Alte wurde nochmal bewusst, gefühlt, anerkannt, liebend angesehen. Mehr braucht es bei mir nicht. Danach kommen direkt die neuen Impulse, das, was stattdessen stimmig ist, meine gefühlte Wahrheit, das, was ich wirklich bin.

Die Dinge kommen ins Bewusstsein, ich schaue sie an, bedanke mich für die wertvolle Erfahrung und wähle neu. So geht für mich Heilung. Manches löst sich direkt, anderes kommt in Spiralen für eine gewisse Zeit wieder. Ich schaue jedes Mal von einer noch höheren Warte drauf, bemerke, wie ich mich seit "dem letzten Mal" schon verändert habe, bestaune meine Entwicklung. Der Tag, an dem ich zum letzten Mal drauf geschaut habe, kommt immer. Heute ist gefühlt wieder so ein Abschiedstag. ;)

Die Schatten der Vergangenheit müssen nicht fortwährend mit in die Zukunft genommen werden. Nur weil etwas lange Zeit so war, sich vielleicht auch wiederholt hat, muss es sich nicht zwangsläufig so fortsetzen. Die Dinge entwickeln sich nicht linear. Die Dinge existieren multidimensional. Wir sind evolutionär, gehen nach "vorne", nach "oben", in die Weite, in die Entwicklung und können von einer Sekunde auf die andere ganz anders sein. Wir brauchen die Vergangenheit nicht immer wieder in unsere Gegenwart und Zukunft übertragen. Genau JETZT bin ich neu! Jetzt ist Kristallbewusstsein dran. Ohne erklären zu können, was das genau bedeutet, ist es fühlbar. Lass es wirken - einfach wirken.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 16. September 2020

Der Ernst des Lebens ist ein Auslaufmodell

Da hab ich gerade einen mega langen Text darüber geschrieben, dass es jetzt dran ist, die Dinge mit Humor zu nehmen und als er fertig war, hab ich ihn mit einem unachtsamen Klick gelöscht. Anscheinend kann ich direkt damit anfangen, meine Worte selbst zu beherzigen, mich nicht drüber aufregen, sondern drüber lachen. Was für ein Shit! 🤣🤣🤣 Auf den Schock brauch ich erstmal einen Schokokeks. 🍪

Dann gibt es jetzt die Kurzversion und Kernaussagen:

🔸 Probleme werden nicht besser und einfacher, wenn ich mich reinsteigere und mich damit identifiziere. Gelöst werden sie damit schon gleich gar nicht.

🔸 Der Ernst des Lebens ist definitiv ein Auslaufmodell. Er hat uns auch nicht weiter gebracht, noch nie. Außer "Mimimi" und Schwere kann er nicht so viel.

🔸 Unser Geist wird dann frei und weit für neue Ansätze, wenn wir den Blickwinkel ändern, die Beobachterposition einnehmen, unseren Spieltrieb auskramen und die Kreativität ranlassen, wenn wir aufhören uns mit den Umständen zu identifizieren und ihnen zu viel Gewicht beizumessen, sie eben NICHT als gegeben und unabänderlich ansehen.

🔸 Das Spielfeld des Lebens sieht jeden Tag neu aus, ja sogar jede Minute. Wie beim Spiel "Das verrückte Labyrinth" verändert sich kontinuierlich alles. Bis ich wieder am Zug bin, haben drei andere Mitspieler fleißig Hand angelegt. Wo gerade noch der Weg frei war, ist jetzt eine Sackgasse oder umgekehrt, wo eine Sackgasse war, ist jetzt ein Durchgang. Planen zwecklos. Es gilt flexibel zu bleiben, spontan, jedes Mal die Lage komplett neu zu bewerten und dann aus meinem Zug das Beste zu machen.

🔸 Ja, ich kann und darf mich drüber aufregen, hadern, schreien, weinen, alle Gefühle durchlaufen lassen, die da hochgeholt werden. Überhaupt keine Frage. Das ist wichtig und hilft, um Platz in sich zu machen, den Druck abzulassen. Und dann wende ich mich der Lösung zu, erinner mich, dass ich Schöpfer bin, dass mir das Leben niemals eine Herausforderung gibt, die nicht gut für mich ist. Also geh ich auf Schatzsuche und finde die positive Absicht in dem Ganzen.

🔸 Und vor allem darf ich lauthals drüber lachen. Kein Problem wurde mit Ernst leichter. Es heißt nicht umsonst BITTERernst. Bitter war es lang genug. Nimm die Zitrone, die dir das Leben gegeben hat und mach Limonade draus. Lach dich mal ordentlich schlapp über den ganzen Schlamassel, der da gerade so in deinem Leben ist. Wir dürfen die Dinge vor allem jetzt endlich wieder auf die leichte Schulter nehmen. Schwere bringt uns auch nicht weiter. Wie viele waren ihr Leben lang vernünftig und mustergültig und stehen jetzt trotzdem vor dem Aus, weil ein paar andere am Spielfeld rumgefummelt haben? Wo hat uns denn die Vernunft hingebracht?

🔸 Dieses Leben will in Leichtigkeit gelebt werden, im Augenblick, mit Freude und Ausgelassenheit, mit Kreativität, Neugier und Spieltrieb. Es kann immer von jetzt auf gleich alles ganz anders sein. Diesen Ritt bekommen wir am besten mit Spontanität, Humor, Kreativität und Gelassenheit hin. An nichts anhaften, nichts festhalten wollen, Hingabe, Mitfließen und zur richtigen Zeit am richtigen Schräubchen drehen. Nichts bewerten oder verurteilen. Nehmen, was da ist, und dann schauen, was man damit jetzt am besten anfängt.

🔸 Ernst und Schwere aus, Humor und Leichtigkeit an! Humor ist als Lösungsstrategie durchaus ernst zu nehmen.😉

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Montag, 14. September 2020

Das Schwert der Klarheit

Das Schwert der Klarheit durchtrennt alles, was du nicht bist, alles, was nicht zum Ausdruck bringt, wer du eigentlich wirklich bist. Es befreit dich von allem, was nicht deiner Essenz entspricht. Das Schwert der Klarheit ist auch das Schwert der Wahrheit - deiner Wahrheit. Es ist scharf und will mit Bedacht und weise geführt werden.

Klarheit ist frei von Kampf und Aggression. Klarheit ist ein Wissen darum, was du wählst, was du willst, wer du bist, was du zum Ausdruck bringen willst. Unumstößlich. Bereit jegliche Konsequenz zu erfahren, die diese Wahl nach sich zieht.

Deine Wahl wird nicht alle zum Applaus animieren. Deine Wahl mag andere in ihre Themen stürzen, die du durch falsche Rücksichtnahme bisher verhindert hast. Wie oft hast du deine Wahrheit nicht gesprochen, weil du andere nicht verletzen wolltest? Wie oft warst du nicht klar und deutlich, weil du eher im Verständnis für den anderen warst, anstatt im Verständnis für dich? Wie oft hast du damit dich selbst verletzt, verraten und verkauft, verdreht und verbogen?

Ist damit wirklich etwas gewonnen, wenn wir andere vor ihren Gefühlen und Prozessen beschützen wollen und uns gleichzeitig damit selbst bekämpfen? Wem ist damit gedient? Dir schon mal nicht und dem anderen auch nicht. Wer sagt dir, dass es besser ist, wenn der andere unangenehme Gefühle wie z. B. Enttäuschung nicht fühlen muss? Was gibt dir das Recht, besser zu wissen, was gut für den anderen ist? Ist das nicht eine Form von Überheblichkeit? Woher willst du wissen, dass es nicht viel heilsamer für den anderen wäre, diese Ent-täuschung endlich zu erfahren, damit die Täuschung ein Ende haben kann?

Ich habe auf meinem Weg zurück zu mir gelernt, es auszuhalten, dass meine Entscheidungen, meine Taten, die für mich absolut stimmig und richtig sind, in anderen etwas auslösen können, das nicht gerade mit Freude gleichzusetzen ist. Jede Wahl, die ich treffe, hat zweifelsfrei Auswirkungen auf mein Umfeld. Immer. Es gibt keine Wahl, die ohne Auswirkung bleibt. Wir sind alle verbunden. Ich kann immer nur das tun, was für mich stimmig ist. Immer in dem Bewusstsein, dass ich ALLES bin, dass WIR alle EINS sind.

Ich denke die Dinge zu Ende. Ich fühle die Dinge zu Ende. Ich kann die Gefühle fühlen, die andere ausgelöst durch mein Sein haben (werden). Und ich darf genau das aushalten. Ich treffe meine Wahl und weiß und fühle die Entrüstung, die Enttäuschung, die Wut, die Verachtung, die Verurteilung, die Ablehnung, etc.

Eine Wahl zu treffen, bei der ich weiß, dass sie gut ankommt, ist einfach. Eine Wahl zu treffen, die für mich das einzig Richtige ist und zu wissen, dass sie großteils nicht auf Zustimmung trifft, das ist die wahre Herausforderung beim Echt-Sein, beim sich selbst leben.

Ich kann die Stimmen schon wieder hören, die mir Egoismus vorwerfen. Ich sage euch eins, wer für sich sorgt und nicht von anderen erwartet, dass sie das für ihn übernehmen, ist wohl kaum egoistisch. Wer sich selbst um seine Gefühle und alles, was sich in seinem Leben zeigt, kümmert, reflektiert und mutig seine Schatten erforscht, weil er weiß, dass die anderen eben nicht am eigenen Erleben "schuld" sind, ist wohl eher nicht egoistisch.

Ich erwarte von niemandem ein bestimmtes Verhalten, damit es mir besser geht. Ich weiß darum, dass ich Schöpfer bin und dass mir nichts widerfahren kann, was nicht den Ursprung in mir hätte. Niemand ist schuld an irgendwas in meinem Leben. NIEMAND. Das soll Egoismus sein? Ich denke nicht.

Mein Schwert der Klarheit ist scharf, ich weiß. Bei flüchtiger Betrachtung könnte man sagen, es verletzt andere. Bei genauerem Hinsehen aber, zeigt sich, dass es nur das zum Vorschein bringt, was eh schon da war. Mit jedem Versuch, jemanden zu schonen, vor bestimmten Gefühlen und Erfahrungen zu bewahren, bin ich nicht in meinem Zuständigkeitsbereich. Ich mische mich damit in Angelegenheiten ein, die mich nichts angehen.

So stehe ich hier und wähle weise, was für mich stimmig ist, wissend, dass es Auswirkungen hat, dass es wirkt, dass ich niemals unabhängig vom großen Ganzen wählen kann. Ich stehe in Klarheit für mich ein, sage NEIN, wenn es dran ist, kenne meine Werte und vertrete sie, reflektiere fortwährend und weiß, wann etwas nicht meine Angelegenheit ist. Ich kann unterscheiden zwischen meinen Themen und denen der anderen. Ich kenne meinen Zuständigkeitsbereich ganz genau. DAS ist Klarheit für mich.

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Freitag, 11. September 2020

Das Paradies ist uns sicher

Puh! Es wuselt in mir... Die letzten Tage spüre ich enorm die hohen Schwingungen, die regelrecht "reindrücken" ins Erdfeld. Der Körper ist platt und erschöpft, die Nächte sind trotzdem irgendwie kurz. Symptome der vielfältigsten Art und Gefühle in der kompletten Bandbreite.

Ich bin unfassbar froh immer wieder die Unterstützung aus dem Feinstofflichen zu spüren, zu sehen/hören/lesen, dass uns universell so sehr geholfen wird, dieses Aufwachen, den Aufstieg zu vollziehen. Energetisch ist extrem viel los. Es schwingt und vibriert, durchlichtet und flirrt. Das mag man manchmal gar nicht glauben, wenn man dann die eher "schwere" 3D-Realität betrachtet, die sich so zeigt.

Eins wurde mir gestern wieder so klar. Das Dichte, Schwere hat ausgedient. Es kann sich immer weniger halten, demontiert sich selbst, kürzt sich eigenhändig raus aus der Gleichung. Dieser "Warntag" war das beste Beispiel. Er ist verpufft wie ein lauwarmer Furz. Sorry für den Vergleich, der hat sich gerade irgendwie von selbst geschrieben. 😉

Mein Gefühl sagt mir, dass wir es hier nur noch mit Scheinriesen zu tun haben, die wir noch als solches erkennen dürfen. All die Drohgebärden sind nur noch heiße Luft. Da ist keine Substanz mehr dahinter. Über kurz oder lang erledigt sich der ganze Spuk von alleine, weil das Universum gewählt hat, weil so viele Menschen gewählt haben. Innerlich bin ich total ruhig und gelassen. Alles geht seinen Gang, ganz von selbst.

Für mich gibt es gerade nicht viel zu tun:

✨ Ich fühle, was gefühlt werden will, ohne mir eine Geschichte über die Gefühle oder die Situation, die sie hochgeholt hat, zu erzählen. Der Zirkus im Außen ist nur der Auslöser, damit die Gefühle angetickt werden. Heute sind es zum Beispiel Schuldgefühle, weil ich für mich sorge, weil es mir gut geht, besser als anderen, weil ich mich weigere, mitzuleiden. (Ich hatte kürzlich schon darüber geschrieben - Mitleid(en) ist falsche Solidarität)

✨ Ich empfange die hohen Schwingungen und nehme sie in mein System. Das ist nichts, was ich direkt tue. Es ist ein Geschehenlassen. Gefühlt installieren somit die "Lichtarbeiter" die neuen Frequenzen hier, lassen sie einfließen in Mutter Erde.

✨ Ich sorge gut für mich, gehe viel in die Natur, bin viel still und einfach bei mir, tue Dinge, die mir richtig gut tun, umgebe mich mit Menschen, mit denen nährende, bereichernde Begegnungen möglich sind.

✨ Ich informiere mich ganz nach Gefühl über die aktuellen Geschehnisse, manchmal punktuell und eher selten, manchmal total viel und breit gefächert. Je nachdem, nach was mir ist und was mir gut tut. Es gibt Phasen, da habe ich das Gefühl, dass ich eine ganz bestimmte Info "brauche", die ich dann auch finde oder eher sie mich. 😉

✨ Ich bin Teil des Geschehens und irgendwie auch nicht. Ich bin mittendrin und gleichzeitig Beobachter, immer auf mehreren Ebenen gleichzeitig, in jeder Sekunde weise entscheidend, wo gerade mein Platz ist. Kein blinder Aktionismus sondern in steter Rückkopplung mit meinem höheren Selbst.


Dieser Wandel geschieht und er ist nicht zu stoppen. Wir können es nicht falsch machen und wir können ihn auch nicht verfehlen. Das entspannt mich total, weil es "nur" noch drum geht, ihn geschehen zu lassen. Hingabe an das, was ist, in dem Wissen, dass alles richtig und notwendig ist. Jeder tut in jedem Moment genau das Richtige, auch wenn es teilweise absurd anmutet.

Ich hatte vor kurzem das Bild, dass wir in einer Achterbahn sitzen. Ja, die Fahrt ist rasant, aber der Wagen fährt bekanntermaßen auf Schienen, total geführt und sicher und er wird ankommen. Nicht mehr an dem Punkt, an dem wir losgefahren sind, wie das sonst bei Achterbahnen so üblich ist. Nein, diesmal hält der Wagen ganz wo anders - nämlich in der neuen Welt.

Wann wir da ankommen? Keine Ahnung. Was es dafür noch alles für Hochs und Tiefs, Loopings und Spiralen braucht? Keine Ahnung. Wird jemand unterwegs kotzen? Könnte schon sein. 😉 Auf jeden Fall haben wir alle das Ticket gebucht für diese wilde Fahrt und die Ankunft am Zielbahnhof auch. Ankommen zugesichert. All inclusive sozusagen mit allen Special Effects unterwegs und Zufriedenheitsgarantie "danach". 😉

Genießen wir also die Reise. Das Paradies ist uns sicher. Es ist ja schon in uns. Das Außen folgt nach. 100%!

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Mittwoch, 9. September 2020

Gutes muss man nicht erzwingen

Zwang und Solidarität verträgt sich nicht so wirklich. Generell verträgt sich Zwang nicht mit wirklich guten, erhebenden, bereichernden und vor allem sinnvollen Dingen. Erkennt der Mensch den Sinn in einer gewissen Tat, tut er sie von ganz alleine.

Man stelle Wissen und Informationen zur Verfügung oder falls nicht schon vorhanden, sammelt man eben genau das. Schwarmintelligenz. Jeder kann etwas dazu beitragen, seinen Blickwinkel, seine Beobachtungen, seine Erfahrungen. Jeder ist auf seine Weise in irgendwas ein Experte. Umso breiter gefächert, umso besser. Möglichst von allen Seiten beleuchtet, mit so vielen Facetten und Aspekten wie möglich. Wenn dann alles oder zumindest so viel wie möglich für alle sichtbar auf dem Tisch liegt, kann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen. Ich bin mir sicher, dass der Mensch weise ist. Man muss ihn nur lassen.

Wie gut und sinnvoll kann etwas sein, zu dem ich Menschen zwingen muss? Führt nicht erst der Zwang dazu, dass Menschen rebellisch werden und aufbegehren, zu "Verbrechern" werden, lügen und betrügen, stehlen und morden, weil sie sich gar nicht anders zu helfen wissen? Wenn es überall nur Verbote gibt, wenn mir überall die Selbstverantwortung abgenommen wird, wenn alles immer enger wird und mir mehr und mehr meine eigene Intelligenz und Weisheit abgesprochen wird, kommt es in diesem Korsett irgendwann ZWANGSläufig zur Explosion und zum Widerstand.

Die wahre Natur des Menschen ist Freiheit, Entfaltung und stetiges Wachstum. Man mag es nicht glauben, aber meine Wahrheit ist tatsächlich, dass die Urnatur des Menschen rücksichtsvoll, liebend und gut ist. Ich trau den Menschen zu, dass sie freiwillig Gutes tun, jeder auf seine Weise, jeder das, was er bereit ist, zu tun. Grundvoraussetzung ist allerdings, dass es demjenigen selbst gut geht, dass er sich versorgt fühlt, dass er genug "hat".

In dem künstlich erzeugten Mangel, den wir seit Jahrhunderten haben, ist Unzufriedenheit und die Angst zu kurz zu kommen, aber normal geworden. Man hat uns erzählt, dass es all die Regeln und Gesetze gibt, weil der Mensch so schlecht ist. Nein, der Mensch ist so "schlecht" geworden, weil es so viele Regeln gibt, weil er kurz vor dem Ersticken ist, ausgehöhlt durch Sinnlosigkeit, abgeschnitten vom Lebenselixier der Freude, weil er angefangen hat, in Schuld und Scham zu ertrinken. Wer selbst nichts hat, mag/kann anderen nichts geben.

Es braucht einen Paradigmenwechsel und der kann nur in einem jeden Einzelnen stattfinden. Das Weltbild, das Menschenbild, der Lebenssinn braucht dringend ein Update, ein Upgrade. Wir dürfen wieder erkennen, dass wir GUT sind, dass wir großartig sind, dass wir genug SIND und genug haben, dass jeder Mangel eine Illusion ist, dass das Leben uns trägt und dass jeder einen ganz eigenen Zugang zur Quelle hat. Es braucht keine Versorger. Es braucht keine Priester, die meinen näher an Gott zu sein, als wir es sind. Es braucht keine Mittler mit Deutungshoheit. Es braucht keine Anführer, die nur darauf aus sind, uns klein, dumm und unmündig zu halten. Es braucht wache, eigenständige Wesen, die vollkommen in die Eigenverantwortung gehen, die sich wieder an ihre wahre Natur, ihre Größe, Genialität und Göttlichkeit erinnern.

Menschen, die sich selbst führen, machen Menschen überflüssig, die führen wollen/sollen. Menschen in ihrer Größe lassen sich nicht mehr gängeln und schon gar nicht das Zepter aus der Hand nehmen. Menschen, die sich und ihre wahre Natur erkannt haben, muss man zu nichts zwingen, erst recht nicht zu Solidarität und Nächstenliebe. Diese Menschen SIND Liebe und mit allem verbunden. Sie wissen um die All-Einheit. Menschen, die mit sich selbst verbunden sind, haben immer genug, weil sie um die Prinzipien des Universums, der Schöpfung wissen. Sie handeln weiser und göttlicher als man es ihnen jemals vorschreiben könnte. Jeder Mensch, der sich selbst führt, ist ein Geschenk für alle anderen.

Wer glaubt, dass man Gutes erzwingen muss, hat nichts vom Universum verstanden.

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche