Montag, 21. Juni 2021

Die Weisheit von Trauma - Filmempfehlung

 "The Wisdom of Trauma"

Diesen Film habe ich mir gestern aufgrund einer "dringenden" Empfehlung von Maja Siebel angeschaut. Ich kann nur sagen: Was für eine Perle!!!!!! Dieser Film, diese Message, diese liebevolle, natürliche, zugewandte Art den Menschen gegenüber. ALLEN Menschen gegenüber. Ob obdachlos, süchtig, körperlich „krank“, geistig „krank“, in Haft, ganz egal. Jeder ist es wert, gesehen zu werden. WOW!!!!

Trauma entsteht nicht nur durch absolut schreckliche Umstände und Ereignisse. Trauma entsteht, wenn wir als Kind oder auch später als Erwachsener mit unserem Erleben von gewissen Situationen überfordert sind, wenn uns die dazugehörigen Gefühle übermannen und wir keine Möglichkeit sehen, damit klar zu kommen, wenn wir uns damit alleine fühlen, niemand uns sieht und darin begleiten kann. Das kann durch die absoluten "Nichtigkeiten" passieren. Es braucht nicht immer den riesigen, heftigen Schicksalsschlag.

Wir haben etwas erlebt, das uns überfordert hat. Wir hatten keine Anlaufstelle. Wir waren alleine. Wir mussten "überleben". Also haben wir all das abgetrennt und sind in die Spaltung von uns selbst gegangen. Zum Überleben genau richtig. Wir haben es also nicht falsch gemacht, sondern sogar ziemlich richtig.

Wir drängen die heftigen Gefühle weg und tun ab da alles, sie nie wieder fühlen zu müssen. Im weiteren Verlauf des Lebens sind die Strategien des Ausweichens, der Vermeidung der Traumaerinnerung vielfältig und keine davon ist verwerflich. Ob mit Süchten, mit Ablenkung aller Art, mit Verlangen von "Sicherheit" von anderen, mit Machtmissbrauch, mit Kontrollversuchen aller Art.

Ob wir unsere Angst durch eine Spritze "besiegen" wollen, ob wir anderen die Spritze empfehlen, damit man selbst wieder "sicher" ist, ob man mit einer Maske die Angst vermeiden, vermindern will oder ob wir die Gefahr im Außen bekämpfen wollen, in dem wir Menschen vernichten "müssen", die uns unsere Unsicherheit spüren lassen, oder ob man gleich die Allmachtsfantasien hat und die ganze Menschheit kontrollieren will, damit man sich sicher fühlt - alles die gleiche Suppe. Der Antrieb ist und bleibt der gleiche: Diese krassen Gefühle sollen wegbleiben oder gedämpft werden. Da gibt es nichts zu verurteilen. Das ist Handeln aus dem Trauma heraus. Das hat mit Schlechtigkeit nichts zu tun, sondern mit Abspaltung von sich selbst.

Wenn wir zurück zu uns wollen, zu unserer Intuition, zu unserer Integrität, zu unserer Natur, zu unserer Authentizität, dann bleibt uns allerdings nichts anderes übrig, als ganz in diesem Körper anzukommen und damit auch "zurückzukehren" ins Gefühl und auch zu diesen heftigen Gefühlen. Es gibt für meine Begriffe und aus meiner eigenen, nun echt schon langjährigen Erfahrung, keinen Weg außenrum. Der Weg geht mitten durch.

In diesem Film wird es nochmal so wunderbar verdeutlicht, wie einfach im Prinzip die "Heilung" ist, nämlich sich daran zu erinnern, dass wir nie kaputt waren, dass unsere heftigen Gefühle, die Überforderung, die Verzweiflung, die Angst, die Ohnmacht immer adäquate Reaktionen auf unser Erleben waren. Wir haben nichts verkehrt gemacht und wir sind nicht krank. Wir sind nicht falsch. Wir haben versucht, zu überleben und das anscheinend mit Erfolg. Und jetzt dürfen wir vom Überlebensmodus in den Lebensmodus, in die Freiheit.

"Wenn wir nicht bewusst sind, sind wir nicht frei."

(Dr. Gabor Maté - der Hauptakteur in dieser so wertvollen Doku)

Bewusst sein, heißt in sich sein. Bewusst sein, heißt nicht von Automatismen der Vermeidung gelenkt zu sein, sondern selbst bewusst und frei in der gegenwärtigen Situation eine Wahl zu treffen. Mit Trauma reagieren wir nicht auf die gegenwärtige Situation. Wir reagieren aus einer Erinnerung aus der Vergangenheit heraus, auf die gegenwärtige Situation, was meist nicht verhältnismäßig und völlig verzerrt ist. Wir reagieren also IN der Vergangenheit. Von Freiheit kann da keine Rede sein. Von Eigenmacht auch nicht.

Nun können wir allerdings wählen, ob wir weiterhin vor uns selbst davonlaufen wollen oder ob wir endlich wieder nach Hause kommen wollen, zurück zu unserer wahren Heimat in uns selbst, zurück zur Anbindung an die göttliche Intelligenz, die wir so klar spüren, wenn der alte Ballast das Ganze nicht mehr überlagert. Sie kommt darunter zum Vorschein, mit jeder Schicht, die wir abtragen, mehr.

Trauma trägt ganz viel Weisheit in sich und es ist so viel einfacher zu erlösen, als viele meinen. Dahinter wartet Freiheit und das wundervolle Gefühl, sich endlich selbst wieder zu haben. Was für ein Geschenk!

Ich kann aus tiefstem Herzen jedem empfehlen, diesen Film zu schauen. So unfassbar wertvoll, heilsam, warm, liebevoll und weise. Da geht für meine Begriffe der Weg lang und nirgends anders. 🙏💝

https://wisdomoftrauma.com/movie/

(Ein deutscher Untertitel kann eingestellt werden. Die Übersetzung ist zwar holprig, aber das Herz versteht. ♥)

 

Foto: Canva
Text: Dr. Gabor Maté
Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 18. Juni 2021

Mitgefühl macht Heilung erst möglich

Mitgefühl ist für mich einer DER Schlüssel für wahre Heilung. Echtes Mitgefühl ist für mich, wahrhaft gesehen zu werden in meinem jeweiligen Zustand. Andere sehen können in ihrem Zustand.

Dass ich mich selbst sehe, ermöglicht mir überhaupt erst, andere zu sehen. Mitgefühl für andere setzt voraus, dass ich mich selbst fühle und wahrnehme, dass ich meinen Schmerz kenne, dass ich Verständnis für mich selbst und meine Wunden habe.

Fühle und sehe ich mich selbst nicht, kann ich anderen nur vor den Kopf schauen, wie man so schön sagt. Ich kann sie anschauen, aber wirklich sehen - mit dem Herzen sehen - kann ich sie nicht.

Das größte Geschenk, dass du anderen also machen kannst, ist dich selbst zu sehen. Ganz. Mit allem. Mit jeder Facette. Mit jedem Gefühl. Mit jedem Bedürfnis. Dann siehst du andere ganz von alleine. Es geht gar nicht anders.

Ich glaube echte Heilung braucht beides. Es braucht, dass ICH MICH komplett sehe und ernst nehme und es braucht nach meinem Dafürhalten ebenfalls die Erfahrung, dass ICH von mindestens einem Menschen komplett GESEHEN WERDE. Von einem, der sich ebenfalls geschaut hat und wirklich "sehen" kann.

Wie viele Menschen können das tatsächlich? Es gibt für meine Begriffe eine große Anzahl von Therapeuten, Coaches und "Heiler", die sich noch nie bis in die Tiefe selbst begegnet sind. Die nicht den Mut hatten oder es gar nicht für nötig halten, ihren größten Dämonen und Schatten zu begegnen, dem heftigsten Schmerz, der fiesesten Wunde. Sie sind beschäftigt damit Methoden und Therapien anzuwenden, das Symptom zu bearbeiten in der Hoffnung, den anderen reparieren zu können, retten zu können, etwas "machen" zu können, in der Hoffnung, durch genug Distanz zum Patienten, ihren Schmerz nicht im anderen zu entdecken.

Das ist kein Vorwurf. Es ist wie es ist. Helfer dieser Art können mich nur nicht wirklich sehen. Wie sollte das gehen? Wie sollten sie Mitgefühl mit mir haben, wenn sie keine eigene Idee davon haben, wie ich gerade fühle, wie ich mich als Kind gefühlt habe in bestimmten Situationen? Wie sollten sie mich in meinen Gefühlen und Zuständen begleiten und einfach da sein, wenn sie das für sich selbst nicht können, nie gemacht haben? Sie könnten mich stundenlang anschauen und würden mich doch nicht sehen. Da wäre keiner DA.

Mir ist es heute nochmal so viel mehr bewusst geworden, was ich tatsächlich zu geben habe und wie unfassbar groß und kostbar dieses Geschenk ist.

Ich bin so unfassbar dankbar für jeden Einzelnen, der wirklich und wahrhaftig in der Lage ist, sich und andere zu sehen! Was für Perlen! Was für Schätze! Und ich weiß, dass ganz viele dieser Schätze hier mitlesen. DANKE! Danke, dass es dich gibt! Danke, dass du dich siehst!!! Danke, dass du Mitgefühl mit dir hast! Danke, dass du Mitgefühl mit mir hast. 🙏💝💎

Mitgefühl ist eins unserer höchsten Güter. Mitgefühl macht den Raum auf, in dem Heilung erst möglich wird. Sehend begleiten in der Emotion. Ich mich. Du dich. Wir uns gegenseitig. So einfach...


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Es ist leicht und wird immer noch leichter

Nicht nur das Thema Partnerschaft war die letzten Tage sehr präsent. Auch Folter und Versklavung zeigten sich in alten Erinnerungen. Unglaublich, was ein Maulwurfschreck in Nachbars Garten alles ans Tageslicht holen kann. 🙈😂

Ich konnte dieses ausgeliefert sein nochmal spüren. Nirgends ein sicherer Raum, das Geräusch überall, nirgends die Möglichkeit zur Ruhe. Die Zermürbung. Dem Wahnsinn so nahe. Sich selbst immer mehr verlierend.

Dann die Versklavung. Leibeigener sein. Wie Besitz behandelt werden. Niemandem vertrauen können. Jeder würde dich ans Messer liefern. Verpfeifen. Die Gefahr, die Bedrohung überall, immer auf der Hut sein müssen. Andere können über mich verfügen. Ich bin kein eigenständiges Wesen, habe keine Rechte, werde willkürlich bestraft, muss leisten, auch wenn ich nicht mehr kann.

Dieses Gefühl nirgendwo einen Raum nur für sich zu haben, MEINEN Raum, den ich so sehr brauche. Ich möchte behaupten, dass jeder diesen seinen Raum braucht, wie die Luft zum Atmen. Der eine mehr, der andere weniger und doch glaube ich, dass er essentiell ist.

Sich spüren, sich hören, sicher sein, ruhen können, entspannen können. Das hatte ich in vielen Leben nicht. In diesem Leben wurde ich wieder und wieder genau mit diesen Themen konfrontiert. Immer wieder kam ich in solche Situationen. Auch meine Kindheit war genau von diesem Gefühl geprägt, dass ich keine Grenzen haben darf, nicht gesehen werde, nicht in meinem Wesen erkannt. Es war in meinem Erleben irrelevant.

Das Ganze führte mich so tief in einen existenziellen Schmerz, eine Todesangst, wenn man als Kind nicht wahrgenommen wird in der Essenz. Ich habe angefangen, mich zu fragen, ob es mich überhaupt gibt. Da war dieser krasse Satz: "Sieh mich doch, sonst gibt's mich nicht!" Aaaalter! Was für ein Schmerz! Diese Erinnerung, dass alle einfach ihr Ding machen, mich keiner wirklich sieht, mir keiner in die Seele schaut und mich erkennt. Es hat mich keiner erkannt. Das tut unfassbar weh!

Diese Erinnerungen an frühere Leben und die an passende Erlebnisse aus meiner Kindheit in diesem Leben, kamen in einer Dichte und mit einer Intensität, dass ich echt mit den Ohren geschlackert habe. Da wollte einiges zu Ende gefühlt werden. Ich kann echt verstehen, wenn man Seelenanteile mit Schmerz abspaltet, weil man sonst nicht überleben würde. Wer könnte es einem Verübeln. 🙈

Wieder wurde so deutlich spürbar, dass es endgültig vorbei ist. Jetzt. Genau jetzt ist es vorbei. Es sind lediglich Zellerinnerungen, die entlassen werden. Solche Erfahrungen sind so in der Art und Heftigkeit nicht mehr dran und nicht mehr nötig. Sie entsprechen nicht mehr meiner Wahl und gefühlt auch nicht dem Plan des All-Geists. Die Schöpfung eröffnet einen neuen Erfahrungshorizont hier auf dieser Erde.

Er ist bereits betretbar und zugänglich. Er ist wählbar und erfahrbar. Ich bin in diesem Zeitkorridor. Das weiß jede Zelle in meinem Körper.

Es ist vorbei. Das Leiden ist für mich definitiv vorbei. Jede weitere Entwicklung, alles Wachstum geschieht nur noch in Freude, Neugierde, Leichtigkeit, Ausprobieren.

Ich bin sicher. In mir. In der Welt. Ich habe meinen Raum. In mir und um mich. Meine Bedürfnisse werden gewahrt. Mein Wort wirkt, hat Gewicht. Mein Körper gehört mir. Ich gehöre mir selbst. Und eigentlich der Schöpfung. Die meint es aber komplett gut mit mir und will immer nur das für mich, was ich für mich will.

In diesem Leben wird kein neues Karma produziert. Wer will, kann sich über das 3D-Spiel der Polarität hinaus erheben. Und das will ich, will meine Seele.

Auf ins nächste Level. Uplift. Shift. Upgrade. Nenn es wie du willst. Es ist leicht und wird immer noch leichter.✨🚀✨

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 17. Juni 2021

Ich nehme euch noch intensiver mit auf meine Reise

Ihr Wundervollen, ich starte mal wieder ein Experiment.

Schon immer waren Stift und Zettel meine steten Begleiter. Was ich mal ausformuliert und aufgeschrieben habe, ist direkt in meinem fotografischen Hirnkasterl gespeichert. Ich bin ein sehr visueller Typ.

Die Notizen stapeln sich. Blöcke sind vollgeschrieben. Zettelwirtschaft aller Orten. Buchstabe an Buchstabe reihen sich Erkenntnisse, entdeckte, uralte Glaubenssätze, getroffene, neue Entscheidungen, Sätze, die energetisch ein BÄHM ausgelöst haben.

Immer wieder kommen mir ergänzende Gedanken, die Puzzleteile purzeln an die richtige Stelle und das große Ganze wird wieder mehr sichtbar. Ich entblättere mich, schäle, Schicht für Schicht.

Meine Texte, die ich hier bzw auf meinem Blog schreibe, sind dann schon wieder eher die Essenz. Manchmal schreibe ich auch, um mich zu klären, aber meistens schreibe ich, wenn ich schon eine gewisse Klarheit habe.

Nun kam mir gerade der Impuls, dass ich euch noch mehr mit auf die Reise nehmen möchte, noch mehr die Gedankenschnipsel teilen will.

Mein Telegram-Kanal scheint mir dafür wie gemacht. Bisher habe ich da eher nur meine Blogartikel geteilt bzw Infos und Videos, die mich selbst weitergebracht haben. Nun will ich das ergänzen und mich noch mehr offenbaren.

Ob ich meine Erkenntnisse auf einem Stück Papier sammle oder in dem Kanal in digitaler Form - Hauptsache externalisiert und sichtbar gemacht, ausformuliert und "ausgesprochen". (Ich seh schon kommen, dass die Papierstapel trotzdem nicht weniger werden 😂 dafür liebe ich Stift und Zettel viel zu sehr.)

Auch kurze Sprachmemos, die bei Telegram möglich sind, sind ganz nach meinem Geschmack. Denn manchmal knallen die Erkenntnisse so rein, dass ich es erzählen muss.

Ich bin gespannt, wie sich das Ganze entwickelt und ob es Bestand haben wird. Instagram ist irgendwann mehr und mehr ausgelaufen. Dieses Hashtag-Gedöns ist mir zu viel Aufwand. 😂 Wir werden sehen...

Natürlich wird es weiterhin meine Blogartikel geben und auch immer wieder Podcasts. Der "Rechenweg" hin zum Ergebnis wird dann eher auf Telegram nachzuverfolgen sein. 😉 So ist zumindest jetzt mal die Idee und der Impuls. Ich lasse entstehen, was entstehen will. 😊✨🎉✨Wenn du magst, komm gerne mit auf diese Reise. ✨💖✨

Hier geht es zum Kanal:
https://t.me/AnjaReiche_herzradikal


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Ich wähle die erlöste Partnerschaft

Dafür bin ich hier angetreten. Das weiß ich mit jeder Faser meines Herzens. Ich wähle sie nicht nur, ich bin hier um sie komplett mit Leben zu erfüllen, sie zu erfahren, das endlich wirklich in einer Inkarnation hinzubekommen.

In den letzten Tagen und Wochen ist hier nochmal richtig aufräumen und durchfühlen angesagt. Wie wenn alles, was mich jemals an einer magischen, nährenden Mann-Frau-Beziehung gehindert hat, kurz wieder aufploppt, ein Gesamtbild ergibt, gesehen werden kann und sich dann vollends verabschiedet.

Ich kann gar nicht sagen wie viele alte Erinnerungen mir jüngst in diesem Prozess um die Ohren geflogen sind, was sich gezeigt, sortiert und erlöst hat. Alte Glaubenssätze, Ahnenthemen, krasseste Zusammenhänge zwischen Kindheit und Partnerschaft, zwischen früheren Leben und meiner Beziehung.

Durchgekaut und ausgespuckt trifft es wohl am besten. So fühle ich mich aktuell...

Mann und Frau dürfen sich erheben zu einem ganz neuen Tanz, zu ganz neuen Erfahrungen, zu einem ganz neuen Schöpfungsakt. Neues Kapitel im WIR. Frei. Leicht. Erhebend. König und Königin. Jeder gewahr, wer er ist. Erwachte Geistwesen in einem Körper, die gemeinsam zaubern. Meine Wahl ist klar und davon weiche ich keinen Zentimeter.

Ich bin bereit, was immer dafür nötig ist. Was immer das bedeutet. Auch wenn ich gerade, ehrlich gesagt, kotzen könnte. 😉😝😵  Mir sind schon ganz andere Transformationen und Kunststücke gelungen. Das wupp ich jetzt auch noch. (Ich kann mich ja immer nur um meinen Teil kümmern.)

Wir haben gewählt. Beide. Wie immer wir da hin kommen, weiß der All-Geist alleine und das reicht, wenn der das weiß. 💖

Eigentlich wollte ich zu dem Thema am Samstag ein Zoooom Live machen, weil ich kurz der Illusion erlegen bin, ich wäre durch das Gröbste durch. Heute kam dann nochmal eine Ladung Schmodder. 😂 Mal sehen, ob das Event noch stattfindet. Ich werde berichten...



Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 11. Juni 2021

Ich erwarte nur noch Wunder

Das wurde mir gerade schlagartig bewusst. Ich erwarte tatsächlich nur noch Wunder. Egal, was passiert und wie seltsam manche Dinge vielleicht erstmal sind, ich gehe von einer magischen, leichten Auflösung, Erlösung aus. Da stellt sich mir überhaupt keine Frage mehr.

Es wird sich zum Besten fügen und zwar für alle Beteiligten. Natürlich kommt hinzu, dass ich grundsätzlich bereit bin, alles zu erfahren. Da will nichts mehr vermieden werden. Wenn etwas "doof" ist, war es noch immer in der Rückschau unfassbar wichtig. Also will ich auch nichts Doofes mehr verhindern.

Das Ganze hat in der Tat dazu geführt, dass schon gar nichts mehr wirklich Doofes passieren muss oder wenn doch, dann echt eher harmlos und nur noch in total kurzen Phasen. Wir sprechen von Stunden, wenn überhaupt, und dann ist es schon verändert, gelöst, geklärt.

Das, was dann kurz gezwickt hat, sehe ich auch gar nicht mehr dramatisch. Da ist keine Ladung drauf. Ich beobachte, fühle Gefühle, erkenne, durchdringe, erlöse, fertig. Und schon ist es rum. Kein Aufstand, kein Drama. Rein, fühlen, verstehen, raus.

Und auch das sind für mich Wunder. Magische, luftig leichte Heilung. Im besten Setting. Perfekt arrangiert.

Ich erwarte in allen Angelegenheiten IMMER auch und vor allem das scheinbar Unmögliche. Ich ziehe ALLES in Erwägung schon erst recht alles, was ich gar nicht denken kann.

Dieses Leben findet Wege, da kommt mein Verstand gar nicht hin. Ich bin bekennender Realist. Deswegen muss ich Wunder erwarten. Sie sind die wahre Natur der Schöpfung. Es wäre Frevel sie zu leugnen.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 10. Juni 2021

Briefe aus einer anderen Welt

Jetzt wäre ich fast vor Lachen vom Stuhl gefallen. Briefe aus einer anderen Zeit, aus einer anderen Welt. Einladung zur Jubelkonfirmation. 😂😂😂

Ich bin vor Jahren aus der Kirche ausgetreten. Nichts könnte mir ferner liegen, als dieses "Jubiläum" zu feiern. Und dann noch der dezente Hinweis, dass während des gesamten Gottesdienstes eine FFP2-Maske zu tragen ist. Joar! Genau! (Wo ist der Emoji, der den Vogel zeigt?) 😁😜😂😂😂

Weiter von dieser alten Welt könnte ich gar nicht entfernt sein. Krass! Das hat alles so gar nichts mehr mit meinem jetzigen Leben und Weltbild zu tun. Kirche, Konfirmation, Pandemie.... Blablabla... Hammer, diesen heftigen Unterschied wahrzunehmen.

Gott, bin ich froh, dass ich da bin, wo ich bin, dass ich die bin, die ich bin und dass ich aus der Gesellschafts-Hypnose ausgestiegen bin. Himmel, ich kann euch gar nicht sagen, WIE froh ich bin. 🙏🙏🙏🙏🙏💖 Erfolg auf der ganzen Linie, wenn es um selber denken geht. 🙏💎🎯 "Das macht man halt so" wurde erfolgreich gelöscht.


Foto: Winfried Becker

Mittwoch, 9. Juni 2021

Ich habe das Recht zum Beißen

Ich habe das Recht zum Beißen. Ich darf es nicht nur, ich habe das Recht. Beißen ist rein biologisch betrachtet, auf Ebene des Urwesens Mensch sogar ein Muss und total natürlich, wenn es darum geht, das Überleben der Spezies zu sichern. Ich muss meine Grenzen benennen, mein Revier verteidigen, für mich einstehen und aufstehen und ganz klar für mich sorgen, wenn ich überleben will.

Meine Zähne können sich nun wieder regenerieren. Sie werden wieder gebraucht. Klares Signal an meinen Körper. So funktioniert die Biologie. Was nicht direkt benötigt und benutzt wird, wird abgebaut. Ganz einfach. Gerade was Zähne, Knochen, Knorpel, Sehnen, Bänder angeht. Die Energie kann dann an anderer Stelle besser genutzt werden. Wir würden auch kein unbewohntes Haus heizen.

Da für mich von Kindesbeinen an klar war, dass ich nicht beißen darf, mich nicht gegen Grenzüberschreitungen wehren darf, wurden meine Zähne abgebaut. Was gemeinhin als "Karies" bezeichnet wird, hat eigentlich einen ganz anderen Hintergrund. Das weiß ich nun auch. Zum ersten Mal macht dieses Kariesding einen Sinn und es kann jetzt beendet werden.

Mit meiner jetzigen Bewusstheit liegen die Dinge anders. Mein Wort hat Gewicht. Ich werde gehört. Mein Wort wirkt. Ich bin wirksam. Ich kann etwas ausrichten. Ich muss die Dinge nicht mehr über mich ergehen lassen. Meine Grenzen werden gewahrt, weil mir klar ist, dass ich Eigenmacht habe, weil mir klar ist, wer ich bin, weil ich klar BIN.

Diese neuen Erfahrungen sind dran und werden auch schon gemacht. Eigentlich schon lange und dennoch ist es noch gewöhnungsbedürftig. Die alten Muster blitzen noch manchmal durch. Ich erkenne sie und erinnere mich an den größeren Handlungsspielraum.

Die Zeiten der Unterdrückung gab es - natürlich - sehr lange sogar. Die Zeiten der Ohnmacht, in denen mein Wort nichts genutzt hat, mein Nein nicht gehört wurde. Zeiten der Auslieferung. Zeiten der Folter. Krasseste Erfahrungen von Hilflosigkeit und Unterwerfung.

Das ist nun vorbei. Die letzten Schnipsel der Erinnerungen werden in diesen Tagen aus den Zellen gelöst. Das läuft in einem Tempo, dass einem schwindelig werden könnte. Im wahrsten Sinne des Wortes...

Auswirkungen von alten Verträgen und Schwüren zeigen sich noch einmal, werden erkannt und sind damit schon erlöst.

Die Verdauung läuft auf Hochtouren. Ausmisten ist dran. Schwere Brocken sind zu Ende zu verdauen. Endlich bin ich der Verdauung gewachsen. Jetzt kann ich das durchlaufen lassen, für was ich damals noch nicht in der Lage war.

Mein System arbeitet wie ein Uhrwerk und ich bin einfach nur froh, das alles zu erkennen und erleben zu dürfen, wie unfassbar schnell sich die Erlösung der alten Geschichten im Hier und Jetzt bemerkbar macht.

Es ist ein einziges Fest, diese Routine zu haben, in diesen magischen Zeiten des Wandels hier auf der Erde zu sein. Freier werden, immer noch freier.

Niemanden mehr retten müssen, niemanden tragen und durchschleppen. Nichts hinnehmen. Keine Aufopferung mehr, kein Märtyrertum, keine alte Schuld mehr. Alles erledigt. 3D wird nach und nach abgehakt. Das Upgrade auf 5D ist in vollem Gange.

Ich verneige mich vor mir und meinem Weg. Ich verneige mich vor dir und deinem Weg. So viele wundervolle Seelen tun das Gleiche. Gemeinsam bewegen wir Welten und bereiten die goldene Zeit.

Danke an euch alle, ihr mutigen Seelen. Danke, dass ihr euren Platz einnehmt und die Erlösung lebt. Danke, dass ihr für euch aufsteht und einsteht. Danke, dass ihr euch erkennt.
 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Dienstag, 8. Juni 2021

Dienen belohnt mich

Angestellt beim Universum - die größte Erfüllung überhaupt

Etwas anderes kommt für mich nicht mehr in Frage. Dem göttlichen Plan dienen, was immer das gerade bedeuten mag. Wunder am laufenden Band. Mittendrin im prallen Leben. Voller Befriedigung. Leuchtend. Glücklich. Zutiefst verbunden. 

Der Impuls führt unweigerlich dazu, im Puls der Zeit, am Puls des Lebens zu sein. (Danke Christiane für das Wortspiel.) Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Im Rhythmus. Im Einklang mit den Zyklen. Von den Wellen getragen. Mitfließen. Die Energie für sich nutzen. 

Hingabe. Mich hineingeben in die göttliche Ordnung. Fügen in das universelle Gefüge. Einfügen an meinem Platz.

Dem goldenen Faden folgend. Bereitwillig hinein in ganz viel Nichtwissen. Vertrauensvoll ins Unbekannte gehen. Der Weg erschließt sich beim Gehen. Der nächste Schritt immer im rechten Moment voll ausgeleuchtet.

Erkenntnisse auf den Punkt zur Verfügung. Das Handwerkszeug immer parat und perfekt zusammengestellt.

Der Lohn? Leuchtende Augen. Vibrierende Zellen. Ein freudig hüpfendes Herz. Dankbarkeit zum Zerbersten. Lebendigkeit durch und durch. Magie in Reinform. Staunen. Frieden. Freiheit. Sicherheit. Fülle. Sinnhaftigkeit. Be-sinnung. Be-geisterung. Seligkeit.

Ich liebe es!

Foto: Winfried Becker
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 28. Mai 2021

Zuverlässigkeit?

Hierbei komme ich immer wieder raus. Ich kann nichts versprechen, außer meinem Herzen treu zu bleiben, meine Wahrheit zu sprechen, wahrhaftig zu sein, aufrichtig und komplett in meiner Verantwortung. Ich verlasse mich nicht mehr für andere.

Für meine Begriffe das schönste "Versprechen", das man geben kann. So sieht für mich Zuverlässigkeit aus.

Du kannst dich darauf verlassen, dass ich mich nicht für dich verlasse. Du kannst dich darauf verlassen, dass ich dir niemals die Schuld an etwas geben werde. Du bist vielleicht Auslöser oder Akteur, aber niemals schuld. Für alles, was in meinem Leben passiert, bin komplett ich verantwortlich.

Niemand kann mein Leben auf eine Weise beeinflussen, die meine Seele nicht gewählt hat. Das ist meine Wahrheit. Damit brauche ich keine Sicherheit von außen, keine Garantie, keine Versprechen, keine Gewährleistung.

Damit bin ich frei und jeder andere auch.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Dienstag, 25. Mai 2021

Lass dich frei

"Du kannst nicht frei sein, während du andere verurteilst."

Der Blickwinkel so auf den Punkt gebracht hat vorhin nochmal richtig bei mir eingeschlagen. Jedes Urteil, jeder Versuch, etwas Bestimmtes zu bekämpfen, auszumerzen, zu vernichten, ist ein weiterer Gitterstab an meinem eigenen Gefängnis.

Sag mir, was du an anderen verurteilst und ich sage dir, was du an dir selbst ablehnst.

(Dabei sei erwähnt, dass es ein großer Unterschied ist, ob ich aus der Gleichwertigkeit, Gleich-gültigkeit heraus eine Wahl treffe und etwas ohne emotionale "Ladung" abwähle, weil es nicht ausdrückt, wer ich bin, oder ob ich zu etwas voll im Widerstand bin und es auf biegen und brechen nicht an mir haben will.)


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 24. Mai 2021

Ich bin die Löwenmutter für mich selbst

Wir hätten es so sehr gebraucht, dass jemand für uns in die Presche springt und uns mit Klauen und Zähnen verteidigt. Wir hätten es gebraucht, dass sich jemand vor uns stellt, wenn Gefahr droht, dass uns jemand beschützt mit allem, was ihm zur Verfügung steht.

Stattdessen haben wir es als Kinder meistens so erlebt, dass wir nicht nur nicht wirklich geschützt und verteidigt wurden von den Eltern, sondern dass wir auch noch aus den "eigenen Reihen" angegriffen wurden. Die, die uns hätten verteidigen sollen, sind uns noch zusätzlich in den Rücken gefallen. Natürlich unbewusst. Natürlich aus eigener Verletzung heraus. Natürlich aus dem eigenen Trauma handelnd. Das ist keine Anklage. Das ist eine Feststellung.

Wir wurden kritisiert, verurteilt, beschuldigt, gedemütigt, "erzogen", verbogen, gedrillt, korrigiert am laufenden Band. Meist mit den besten Absichten. Meist, ohne es selbst zu bemerken, wie tief selbst ein Nebensatz eine Wunde schlagen kann.

Wir waren quasi Freiwild für unser Umfeld, für Lehrer, Ärzte, Verwandtschaft, Bezugspersonen aller Art, die meinten zu wissen, was gut für uns ist, wie wir sein sollten, wie wir nicht sein sollten, wie wir besser wären, was sich gehört und nicht gehört, wie man was wird und wie man auf dem besten Wege ist, zu versagen.

Da war meist niemand, der sich schützend vor uns gestellt hat und den anderen mal den Marsch geblasen hat. Da war keiner, der einer Löwenmutter gleich unter Einsatz des Lebens FÜR uns gekämpft hat.

Es blieb nichts anderes übrig, als irgendwie so gut es eben mit kindlichen Möglichkeiten ging, für uns selbst zu sorgen, Gefahren früh zu erkennen oder uns so gut es ging im Voraus anzupassen, damit der Schmerz der Korrektur nicht so groß wurde.

Selbstverteidigung, Aufbegehren, für sich einstehen - es war schlicht nicht erlaubt und wurde im Keim erstickt. Aufmucken war nicht. Also haben wir gelernt unser Umfeld zu scannen, Launen zu erspüren und uns so vorsichtig zu bewegen, wie es auf einem Minenfeld eben angeraten ist. Wir waren in ständiger Gefahr, in Dauerstress, immer auf der Hut, rund um die Uhr in Hab-Acht-Stellung.

Alleine, überfordert, haltlos, ohnmächtig, ausgeliefert, hilflos, ohne Basis, ohne Rückendeckung, verunsichert, demontiert. Von Urvertrauen brauchen wir nicht sprechen.

Diese altbekannten Gefühle werden gerade in ganz großem Stil durch diese sogenannte Krise getriggert. Gleiches Szenario. Die Gefahr lauert überall, ob man sie jetzt durch die "Krankheit" spürt oder durch die angebliche Medizin, durch "Vater Staat" oder die Gesellschaft. Die Bedrohung ist allgegenwärtig.

Da ist die Sehnsucht, dass doch endlich mal jemand für uns in die Presche springt. Da ist dieser berstende, innere Schrei nach Hilfe und Rückhalt, nach Zuflucht und Unterstützung. Wer sieht uns denn nun endlich wirklich? Wer erkennt unser zartes Wesen und das, was wir wirklich brauchen? Wo sind denn verdammt nochmal die "Eltern", die endlich vor uns springen und uns verteidigen? Wo um Himmels Willen ist diese Hilfe, die wir damals so dringend gebraucht hätten und jetzt scheinbar wieder brauchen?

Hier rufen die inneren Kinder, die kleinen verletzten Wesen, die seit damals im Dauerstress sind, sich nie erholen konnten, nie aufatmen konnten, weil immerzu hab Acht angesagt war.

Die Er-Rettung wird nicht von außen kommen. Die Er-Lösung können wir nur selbst bewirken. In uns. Wir dürfen jetzt für unsere inneren Kinder die Löwenmama sein, die wir damals so sehr gebraucht hätten. Wir dürfen uns selbst sehen und erkennen, unser zartes Wesen, unsere wahren Bedürfnisse, unsere Essenz. Wir dürfen selbst alles daran setzen, dass dieser heilige Kern nie wieder verletzt oder übergangen wird.

Wir dürfen den inneren Kindern sagen, dass sie jetzt aufatmen können, dass wir für sie da sind, dass das Leben für sie da ist, die kosmischen Eltern. So wir damals das Leben erfahren haben, ist es nicht. Das ist nicht die letzte Wahrheit über uns und unser Sein.

Wir reproduzieren diese scheinbare Bedrohung noch einmal in diesem großen Maße, damit sie gesehen und erlöst werden kann. Der Schmerz, die Verletzung, die ganzen damit einhergehenden Gefühle, sie wollen Anerkennung. Sie wollen einfach gesehen werden, zu Ende gefühlt, ins Licht geholt werden.

Hätten wir als Kind den Schmerz zugelassen, wären wir daran gestorben. Er war schlicht zu groß. Das Verdrängen hat unser Überleben gesichert. Nun sind wir stark genug. Wir bekommen immer nur das, was wir auch handeln können. Jetzt können wir dem Schmerz begegnen und ihn durchfließen lassen. Das ist das, was hier geschehen will.

Gleichzeitig dürfen wir unsere Heiligkeit erkennen, unser zartes, schützenswertes Wesen. Wir dürfen uns uns selbst gegenüber verpflichten, unserem höchsten Gut, unserer Essenz. Niemand wird das mehr missachten, auch wir selbst nicht.

Ich bin bereit alles zu tun, um mein Heiligstes zu wahren, mich selbst zu beschützen, mich als die Kostbarkeit zu behandeln, die ich von Natur aus in meiner Einzigartigkeit bin. Meine Werte sind nicht verhandelbar, meine Würde unantastbar. Ich bin mir im Klaren darüber, wer ich bin.

Da stehe ich. Löwin. Herzensgut. Rein. Stark. Klar. Erlöst. Zu allem bereit, mich selbst zu wahren. Ich stehe 100% zu mir, hinter mir, vor mir.

Amen.❤


Herzensdank Maja Siebel, für dein so wertvolles Sein, deine Impulse, unser Druchdringen und Beleuchten, Aufdröseln, Sichtbarmachen. Danke für deine Klarheit, deine radikale Ehrlichkeit, deine direkte Art, deine grenzenlose Liebe. ❤ Du tust mir unfassbar gut. ❤


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 21. Mai 2021

Radikale Erlaubnis - mehr gibt es nicht zu tun

Ich bin so unfassbar froh, dass ich mir jede Emotion und alles, was in meinem Körper passiert, radikal erlaube.

Energetisches Kotzen, Toben, Schreien, Schütteln, Stöhnen, jegliche Grimassen und heftige Bewegungen zur körperlichen Entladung. Ich zelebriere all das. Folge der Energie und lasse es zu.

Ich erlaube mir, voll arschig und unfair zu sein, bissig, ironisch, zynisch, giftig, geifernd.

Genauso erlaube ich mir komplette Verletzlichkeit, Zartheit, weinerlich sein, bedürftig, unreflektiert, aus meinen Verletzungen heraus zu handeln. Ich kann bewusst unbewusst sein.

Gleichzeitig darf ich blinde Flecken haben und unbewusst unbewusst sein, Dinge nicht verstehen, unlogisch sein, sprunghaft sein und völlig verdreht. Verletzt, traumatisiert, krank.

Die radikale Erlaubnis von ALLEM bringt in mein System unfassbare Entspannung. Ich darf sein mit allem, was sich gerade zeigt. Ich mache es immer so gut ich es kann. Ich bin so bewusst, wie ich es eben gerade bin. Mein Handeln und Sein entspricht meinem aktuellen Horizont. Ich lebe nach bestem Wissen und Gewissen. Alles ist immer eine Momentaufnahme.

Ich sollte nicht mehr dies sein. Ich sollte nicht weniger das. Ich sollte nichts anderes, als das zu sein, was ich gerade bin. Und das tue ich.

Ich bin in jedem Moment richtig. Ich tue immer das Richtige. Ich weiß genau jetzt alles, was ich wissen muss. Wenn sich mir mehr erschließen soll, dann passiert das auch. Für jede Situation bin ich bestens gerüstet. Genau jetzt bin ich "weit genug", weiß genug, bin überhaupt genug.

Ich kann nichts übersehen. Ich kann nicht versagen. Ich kann es nicht verkacken. Jede Erkenntnis kommt zur richtigen Zeit. Keine Sekunde zu früh und keine zu spät. Schatten muss ich nicht suchen. Ich muss ihnen nicht hinterher laufen. Sie zeigen sich von alleine, während ich einfach mein Leben lebe.

Jedem anderen gestehe ich all das genauso zu. Jeder darf alles. Ich definiere, wer ich in Bezug dazu sein will und handle dann wieder entsprechend aus der Situation heraus, mache das, was sich diesbezüglich stimmig für mich anfühlt, sorge für mich, spreche, was gesprochen werden will, tue, was getan werden will, damit ich im Einklang mit mir bin.

Absolute Hingabe an den Moment und alles, was ihn ausmacht. Totale Hingabe an mich und die Intelligenz, die durch mich wirkt. Wundervoll!!!

Danke an mich! 🙏🏼❤️


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 17. Mai 2021

Ich fordere die Stabsübergabe

Hast du die Stabsübergabe schon mal eingefordert vom Leben? Hast du dich bewusst und komplett dafür entschieden, dein Zepter wieder selbst in die Hand zu nehmen?

So viele wollen, dass sich die Regierung verändert, aber wie könnte das genau aussehen? Für meine Begriffe nützt eine neue Partei alleine nichts. Es reicht nicht, Abgeordnete auszutauschen. Natürlich wäre es sehr zuträglich, wenn da wahrlich liebende, wohlwollende Menschen säßen, aber DIE Lösung ist es nicht.

Es kann nur so aussehen, dass jeder wieder die Regierung für sich selbst wird. Ja, es ist Zeit für die Stabsübergabe, aber nicht an neue Führungskräfte, sondern jeder darf seinen Stab wieder selbst in die Hand nehmen, sich die Krone aufsetzen, sein inneres Wissen wieder annehmen und danach handeln und leben.

Die Macht muss zu einem jeden Einzelnen direkt zurück. Da wird es keine "Vertretung" mehr für dich geben, niemand, der "in deinem Sinne" handelt. Du bist in der Verantwortung, für dich einzutreten, deine Werte zu vertreten.

Niemand muss wissen, wie sich diese neue Welt letztlich wirklich sortiert und wer wann was wo macht. Wenn jeder in jedem Moment seinem Herzen folgt, ergibt sich das ganz von alleine. Der, der Lust hat, Gemüse anzubauen, wird das tun. Der, der seine wahre Freude daran hat, sich mit Energieversorgung zu befassen, wird das tun. Der, der gerne Kinder mit auf die Reise nimmt und hilft ihnen ins Erwachsenwerden zu helfen, wird das tun. Ganz automatisch. Und so fällt alles von alleine an seinen Platz.

Ich kann nicht wirklich wissen, was für andere gut ist. Niemand kann es allen recht machen. Deswegen kann eine neue Regierung auch letztlich nur scheitern. Aber jeder kann es sich und seinem Herzen recht machen. Das ist etwas, was geht und was konkret jeder einzelne tun kann. JETZT.

Vor einigen Tagen habe ich diese Stabsübergabe für mich eingefordert. Ausdrücklich habe ich das Zepter zu mir zurückgenommen und alle aus der Verantwortung für mich entlassen. Da war kurz Schnappatmung. Hab ich wirklich "Recht"? Weiß ich tatsächlich wie Leben funktioniert? Der Kosmos? Klappt das mit der Menschheit so, wie ich das in mir fühle? Bin ich bereit für diese Verantwortung?

Schnell wurde mir klar, dass ich es ja nicht für alle wissen muss, sondern nur für mich. Und da geht der Weg lang. Mein System hat sich sofort entspannt. So viele Fragen muss ich gar nicht beantworten können. MEINE Fragen kann ich aber immer beantworten. Ich kann immer sagen, was ich brauche, was ich beitragen kann, wer ich sein möchte, wie ich leben will, was jetzt durch mich in die Welt möchte. In jedem Moment.

Es geht nicht darum, neue Leader zu installieren. Es geht darum, dass ein jeder für sich selbst ein guter Leader ist und die Seele vorausgehen zu lassen.

Ja, ich bin bereit dafür, mich selbst zu führen. Ja, ich bin bereit für all die Verantwortung für mich und meine Macht. Ja, ich bin bereit volle Lotte nur noch mir selbst, meinem höheren Selbst, zu folgen, ins Nichtwissen zu gehen und doch irgendwie zu wissen. Ja, ich nehme meine Macht an. Ja, ich gehe voll und ganz für mich. Ja, ich vertraue mir und der kosmischen Intelligenz, die durch mich wirkt, die ich bin. Ja, ich bin bereit für die Stabsübergabe an mich, für mich, an jeden Einzelnen für sich selbst. Ich nehme mein Zepter zurück zu mir.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 11. Mai 2021

Das Grundsätzliche in Frage stellen

Das Grundsätzliche in Frage zu stellen, kostet Mut. Das zur Disposition freizugeben, was bis dato die Grundlage meines Weltbildes war, ist ein echter Schritt.

Wieder und wieder habe ich genau das getan, weil mir gar nichts anderes übrig blieb. Zu viele Fragen und Widersprüche hatten sich aufgetan, zu viel passte nicht zusammen.

Wer meine Geschichte schon etwas länger verfolgt, weiß, dass ich jeden einzelnen Stein in meinem Leben auf links gedreht habe. Alle Lebensbereiche wurden ausgeleuchtet, durchdrungen, auseinandergenommen. Ich hab ALLES in seine Kleinstteile zerlegt, angeschaut und neu zusammengesetzt.

Gott sei Dank. Dabei heraus kam eine Offenheit und eine Weite, eine Freiheit und Sicherheit durch ein komplett schlüssiges Weltbild - naja eher Universumsbild. 😉

Mir macht es deswegen überhaupt nichts aus, weiterhin immer noch mehr in Frage zu stellen, z. B. das, was seit Jahrhunderten gelehrt wird an den angesagtesten Universitäten. Da komm jetzt ich daher und mach da mal gaaaaaanz viele Fragezeichen dahinter.

Seit Beginn dieser ganzen "Gesundheitskrise" ist für mich ziemlich viel unschlüssig. Auf meinem eigenen Weg der Selbstheilung ist mir ja schon so einiges an Annahmen begegnet, die getrost in die Tonne konnten. Deswegen liegt es nahe, dass auch in dem ganzen Virusgedöns die Grundsatzfrage mehr als fällig ist. Einzelne wie z. B. Dr. med. Ryke Geerd Hamer mit der germanischen Medizin oder Dr. Stefan Lanka, der den vielbesagten Masernprozess gewonnen hat, sind hier seit langer Zeit Vorreiter. Auch Raik Garve leistet einen enormen Beitrag. Um nur ein paar zu nennen, denen ich unfassbar dankbar bin.

In den letzten Wochen habe ich mehr und mehr unterschiedlichste Beiträge gefunden, die für mich ein immer schlüssigeres Bild ergeben, was bei all den "Horrorkrankheiten" wirklich im Körper passiert. Selbstheilung ist einfach meine Passion und so will ich zusätzlich zum energetischen Vorgang natürlich auch den körperlichen begreifen.

An das Ende des Textes stelle ich mal alle Links, die mir dazu in die Hände gekommen sind. Viele Schreckgespenster der heute bekannten Krankheiten lösen sich damit sofort in Luft auf. Die Idee, dass das Leben etwas Böses zusammenbraut, dass sich dann auch noch willkürlich vermehrt und im Körper verteilt, ist - nach allem, was ich selbst erfahren und jetzt zusätzlich gelesen und gehört habe - schlichtweg falsch. Das Leben ist immer dem Leben zugewandt. Keine Krankheit dieser Welt, entsteht willkürlich und ohne Grund.

"Ohne ein vorausgegangenes Trauma kann ich nicht erkranken."
Zitat von Dr. Stefan Lanka

Die Krankheit an sich ist meistens schon Teil der Heilung. Sie bekommt lediglich in der Schulmedizin meistens den falschen Stempel, weil die seelische Komponente komplett ausgeblendet wird. Die Medizin, die gelehrt wird, ist eine ausschließlich materiell orientierte. Dieses Konzept darf endlich wieder dahin, wo es schon mal war und es auch absolut hingehört: In die Tonne und zwar mit Schmackes!🗑


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


PS: Auf meinem Telegram-Kanal teile ich zwischendurch auch immer wieder interessante und nützliche Beiträge dazu.






https://www.krankheit-ist-anders.de/

https://raikgarve.de/das-vermaechtnis-von-atlantis/

https://www.spiegel.de/politik/krebs-durch-seelenschmerz-und-soziale-qual-a-42ac2c92-0002-0001-0000-000040749012?context=issue

https://www.zeit.de/2008/25/M-Genetik?utm_referrer=https%3A%2F%2Fduckduckgo.com%2F

https://rotekartefuercorona.de/drei-rote-karten.php

https://www.urwaldkaffee.de/hintergrund/die-kogi-videos/


Sonntag, 9. Mai 2021

Selbstfindung ist kein Luxusproblem

Ich kann mich noch sehr gut an all diejenigen erinnern, die mich auf meinem Weg der Selbstheilung, der Transformation, der Selbstfindung milde belächelt haben.

Aussagen wie "für so was hab ich keine Zeit" sind gefallen. Oder es kam die Frage, für was das denn bitte gut sein soll, im Leben ginge es ja wohl um etwas ganz anderes, als ständig in alten Geschichten zu wühlen und sich "seine Themen" anzuschauen. Mumpitz das Ganze. Manche sagten auch ganz verwundert "dir muss es aber wirklich schlecht gehen, wenn du dich mit den grundlegenden Fragen des Seins befasst". Aha!

Das alles ist mir heute irgendwie so in den Kopf gekommen. Vielen von diesen einst spöttisch lächelnden oder Unverständnis ausdrückenden Menschen, die für solchen Firlefanz keine Zeit hatten und mit wichtigerem Business beauftragt waren, ist gewaltig das Lachen vergangen. Die "Krise" schüttelt unfassbar und es zeigt sich, wer tatsächlich stehen bleibt, in sich ruhend, sich seiner selbst bewusst, tief verwurzelt in sich und im Leben, und wer hingegen umfällt, weil da eben keine Stabilität da ist, kein Wissen darum, wer man ist und was einen stützt, wenn im Außen alles wegbricht, wenn alle scheinbaren Sicherheiten den Bach runter gehen.

Selbstfindung ist kein Luxusproblem, mit dem sich nur diejenigen beschäftigen, denen langweilig ist oder die gerne im Schlamm wühlen und Spaß am Probleme wälzen haben. Selbstfindung und Auseinandersetzung mit seinem Weltbild ist keine Zeitverschwendung und völlig am Leben vorbei. Es ist das Essenziellste, was man tun kann.

Schau dich um! Stell dir vor, alle hätten sich in den letzten Jahren mit dem "Luxusproblem" Selbstfindung beschäftigt. Wir hätten keine sogenannte Krise. Da wäre das Wissen um Selbstheilung. Da wäre Eigenverantwortung. Da wäre das Know-how über kosmische Gesetze und Schöpferkraft. Da wären keine verletzten, hilflosen, kleinen Kinder in erwachsenen Körpern, sondern wirklich erwachte Erwachsene, die sich als Quell-Bewusstsein erkannt hätten.

Die, die mich einst belächelt haben, fragen mich jetzt, wie ich es gemacht habe. Plötzlich ist es sichtbar, was so lange keinen Sinn zu haben schien. Aus Verachtung wird Hochachtung. Das, was ich die letzten Jahre getan habe, hat auf einmal ein ganz neues Ansehen bekommen.

Es ist nicht so, dass mir das wirklich wichtig wäre. Ich habe für mich selbst absolut anerkannt, was ich da geleistet habe. Das reicht mir völlig. Diese neue Hochachtung der anderen ist dennoch irgendwie die Kirsche auf der Sahnehaube und es tut irgendwie gut, auf einmal gesehen zu werden, nicht nur von mir selbst, sondern auch von denen, die mich lange Zeit eher nur toleriert haben. Sie blicken mit anderen Augen. Gefühlt eine Art karmische Vollendung. Es ist Zeit, auch das zu erfahren, nach all den Jahrhunderten, in denen wir "Hexen" irgendwie immer die Arschkarte hatten. 😉 Plötzlich fängt unsere "Berufsgruppe" an, einen neuen Stellenwert zu bekommen.

Lang genug hat's gedauert. 😉🧙‍♀️🧙‍♂️🔥

Diese "Krise" ist eine Weltbild-Krise, eine Krise, die nur dann entstehen kann, wenn viele Menschen vergessen haben, um was es im Leben wirklich geht, wie die Natur tickt und der Kosmos, das Wesen, das man ist. Es ist eine Krise, die durch Nicht-Wissen entstanden ist. Ein Nicht-Wissen darüber, wer man ist. Selbstfindung und Erinnerung ist für meine Begriffe der einzige Weg da raus.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 8. Mai 2021

Zoooom live #3 Wem möchte ich dienen? Dem Leben oder dem System?

Trommmmmelwirbel!!!! Hier nun die Aufzeichnung vom Zooom live gestern mit folgenden Themen:
  • die Grundsatzfrage: Wem möchte ich dienen? Dem Leben oder dem System?
  • Ja oder Nein - "vielleicht" kann nicht mehr angekreuzt werden
  • Warum der heilende Umgang mit der Angst jetzt so wichtig ist
  • Schwarze Magie und was das evtl. mit DER Spritze zu tun hat
  • Die Rauslösung aus dem vorhandenen System - meine Rechte sind Geburtsrechte
  • Das Phänomen der faktenresistenten Mitmenschen
  • Wissen alleine macht noch keine Weisheit - warum gerade gebildete Menschen nicht mehr erreichbar scheinen
  • Mitmenschen freilassen, loslassen, jedem seinen freien Willen zugestehen
  • Warum der freie Wille der anderen uns manchmal bedrohlich erscheint
Danke an alle, die dabei waren!!! Es war mir wieder ein Fest!!!!! So, so schön mit all euch leuchtenden Seelen unterwegs zu sein. ❤

Hier geht es zum Podcast mit der Audio:

PS:Wer das Ganze als Video sehen möchte, findet dieses auf Facebook in meiner Timeline oder auf meinem Telegram-Kanal.


Hintergrund: Canva
Foto, Text und Gestaltung: Anja Reiche

 


Dienstag, 4. Mai 2021

Zoooom live 07.05.2021

Freitag, 07.05.2021, 19 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden, via Zoom

Es ist mal wieder so weit! Die Themen, zu denen ich uuuuunbedingt was sagen bzw. schreiben wollen würde, türmen sich. Was wäre da besser geeignet als ein Zoooom live und ihr seid mit dabei??? 😍🤩

Das aktuelle Zeitgeschehen mit all seinen kuriosen Ausprägungen bietet Stoff ohne Ende. Ich möchte eingehen auf:

  • Die Grundsatzfrage: Wem möchte ich dienen? Dem Leben oder dem System?
  • Ja oder Nein - "vielleicht" kann nicht mehr angekreuzt werden
  • Warum der heilende Umgang mit der Angst jetzt so wichtig ist
  • Schwarze Magie und was das evtl. mit DER Spritze zu tun hat
  • Die Rauslösung aus dem vorhandenen System - meine Rechte sind Geburtsrechte
  • Das Phänomen der faktenresistenten Mitmenschen
  • Wissen alleine macht noch keine Weisheit - warum gerade gebildete Menschen nicht mehr erreichbar scheinen
  • Mitmenschen freilassen, loslassen, jedem seinen freien Willen zugestehen
  • Warum der freie Wille der anderen uns manchmal bedrohlich erscheint


Selbstverständlich könnt ihr mir wieder all die Fragen im Anmeldeformular schreiben, die euch so unter den Nägeln brennen. Und natürlich gibt es auch wieder die Möglichkeit, mir eure Fragen am Freitag live zu stellen.

Das Ganze findet wie gewohnt auf Spendenbasis statt. Weitere Infos findest du im Anmeldeformular.

Die Aufzeichnung von meinem "Monolog" gibt es im Nachgang wieder als Video und als Podcast.

Den Link zur Anmeldung findet ihr hier und nochmal ganz unten im Text.

Teilt den Beitrag gerne und zwitschert es weiter. 😉

 https://www.cognitoforms.com/AnjaReiche/AnmeldungZoooomLiveMitAnjaReiche

Hintergrundbild: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Sonntag, 2. Mai 2021

Mein Weg zum Glück?

Wenn wir etwas noch nicht haben, was wir aber gerne wollen, dann hilft es ungemein, sich bewusst zu machen, dass es irgendwo auf dieser Welt, in diesem Universum existiert. Darüber kann ich mich freuen. Für denjenigen, der das schon genießen darf, kann ich mich freuen. So freue ich mich über das, was ich eigentlich noch nicht habe und hab es dann irgendwie trotzdem schon. Ich freu mich ja drüber. 😉 Und eines Tages hab ich es dann tatsächlich.

Ich freu mich gerade total über und für jeden, der sich frei bewegen kann. Der mit vielen Menschen feiern, tanzen, singen kann. Ich freu mich an den Bildern aus anderen Ländern von ausgelassenen Menschengruppen, vollbesetzten Cafés im Sonnenschein, bummelnden Scharen in Fußgängerzonen.
Ich freu mich wirklich von Herzen für jeden Reisenden, der mühelos Grenzen passiert und Orte wechselt, wie es ihm gefällt.

Ich freu mich an spielenden, tobenden Kindern, ausgelassen und wild. Ich freu mich an Leichtigkeit, Humor und Genuss, an Lachen und Albernheiten, an Leichtsinn und Lebendigkeit, an Menschlichkeit und Herzensgüte.

All das werde ich wieder hier vor Ort erleben und bis dahin freue ich mich für die anderen. Schön, dass es gerade jetzt in diesem Moment, irgendwo auf der Welt, in diesem Universum stattfindet.
🥰💎💝

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Wenn eine andere Meinung eine Bedrohung ist

Ihr wisst, ich beobachte viel und sehr aufmerksam. Dieses Phänomen kommt mir immer wieder unter. Dass jemand eine andere Meinung hat, ist für viele schon das Problem an sich und sie fangen an, wie wild um sich zu beißen. Sie fühlen sich bedroht von dieser anderen Meinung. Diese andere Meinung muss weg, weil dadurch Gefahr in Verzug ist. Aber welche Gefahr ist das?

Die meisten von uns haben als Kind die Erfahrung gemacht, dass unser NEIN nicht akzeptiert wird, nichts zählt. Da gab es die Eltern und andere Bezugspersonen, wie Lehrer, Onkel, Tanten, ältere Geschwister, Ärzte, Pfarrer, etc, die hatten irgendwie immer "rechter" als wir, weil sie einfach am längeren Hebel saßen und über uns bestimmen konnten, über uns hinweg bestimmen konnten. Wir hatten keine Chance. Auch wenn wir unsere - oft anders lautende - Meinung kundgetan haben, so waren wir doch auf verlorenem Posten.

Diese Erfahrungen prägen und irgendwann haben wir dann noch nicht mal mehr unsere Meinung geäußert, weil es ja doch keinen Sinn hatte. Da wird vorsichtig ein Thema angeschnitten. Ich deute an, was ich so eventuell, ansatzweise anders sehe. Dann kommt die Keule von Mama, Papa, etc und ich versuche es gar nicht weiter mich durchzusetzen.

Dann sage ich meine Meinung gar nicht mehr. Hat ja eh keinen Sinn. Ich ziehe mich in mich zurück und werde still. Ich habe gelernt, dass die anderen Meinungen immer mehr zählen als meine. Aufgegeben.

Irgendwann bin ich dann erwachsen. Diese Erfahrung ist tief in mir verankert. Sobald jemand eine andere Meinung hat, als ich, gebe ich mich schon geschlagen, unterwerfe mich, obwohl ich noch nicht im Ansatz meine Meinung laut geäußert habe und noch keinen Versuch unternommen habe, mich gegen irgendwas zur Wehr zu setzen bzw. meine Meinung durchzusetzen und für mich einzustehen. Ich fang gar nicht erst an, schimpfe aber auf die, die eine andere Meinung haben. Die müssen weg. Die sind ja mein Problem. Wenn es die nicht gäbe, dann könnte ich das leben, was ich eigentlich will. Finde den Fehler.

Da fehlen einige Schritte vorher, bevor ich wirklich sagen kann, ich wurde untergebuttert. Wir lassen uns nicht nur die Butter vom Brot nehmen, wir werfen die Butter den anderen gleich freiwillig hin. (Danke Maja Siebel, mal wieder, für dieses geile Butterbrot-Bild!!!)

Wie viele sind da im Moment, die sich unterdrückt fühlen, die sich genötigt fühlen, etwas zu tun, obwohl sie nicht ein einziges Mal laut ihr NEIN geäußert haben, ihren Standpunkt klar gemacht haben. Sie fangen gar nicht erst an. Haben schon aufgegeben, weil der Chef, der Partner, der Arzt, die Regierung eine andere Meinung haben als sie.

Nun gibt es natürlich auch ganz viele, die ihre Meinung schon geäußert haben, sie aber keinen Anklang findet und nicht akzeptiert wird, z. B. vom Chef. Dann sind da zwei unterschiedliche Standpunkte, die nicht zusammenpassen. So weit so gut. Aber wo kommt der Schluss her, dass der Angestellte dann derjenige sein muss, der nachgeben muss? Ich als Angestellter kann mich umdrehen und gehen. Ich muss das nicht mit mir machen lassen.

Wenn ich bleibe, muss eins klar sein: Ich willige ein, dass der andere über mich hinweg gehen darf. ICH lasse es zu. ICH lasse es geschehen. ICH bin derjenige, der bleibt. Das ist mein Einverständnis zur Unterdrückung. Das ist meine Willensbekundung. Und ich brauche mich nicht wundern, wenn der Chef - um in diesem Beispiel zu bleiben - munter damit weitermacht, mich zu übergehen. Ist doch praktisch für ihn.

Es gibt nicht nur die bösen Täter. Es braucht willige Opfer und gerade, wenn es um Erwachsene, mündige Menschen geht, dann kann ich aus eigener Erfahrung nur sagen, dass das "Opfer" sehr wohl Macht hat. Es gibt immer eine Handlungsmöglichkeit. Wer meine Würde nicht zu achten weiß, hat nicht verdient, dass ich Zeit mit ihm verbringe. Ja, ich weiß nicht direkt, wie es stattdessen weitergehen soll. Meine Erfahrung zeigt allerdings, dass sich Tür und Tor öffnet, wenn ich radikal zu mir stehe und genau über diese Hürde des Nichtwissens drüber hinweg gehe. Diese eine Hürde und dann öffnen sich die Schleusen der Möglichkeiten.

Die Frage ist tatsächlich, achtest du deine Würde? Achtest du selbst dein NEIN? Oder bist du eigentlich schon der Täter in dir selbst, richtest dich selbst, knechtest dich selbst und prügelst dir dein NEIN selbst aus?

Das Kind in uns darf daran erinnert werden, dass es sein NEIN äußern darf und dass es Gewicht hat, dass dieses NEIN gehört wird. Der Erwachsene, der wir sind, ist jetzt dafür verantwortlich, dass jedes NEIN von all unseren verletzten, unterdrückten Kindern akzeptiert wird. WIR sind diejenigen, die für unsere Grenzen verantwortlich sind. WIR dürfen sie erstmal selbst wahren, bevor wir erwarten können, dass es jemand anders tut.

Über meine Grenzen geht niemand mehr drüber. So wahr ich hier stehe. Sie sind nicht verhandelbar. Ich bin mir dessen bewusst, was ich für ein mächtiges, geistiges, schöpferisches Wesen bin. Man mag meinen Körper auslöschen können, aber nicht mein Bewusstsein. Ich bin unauslöschlich und bevor ich etwas akzeptiere, mit dem ich Krieg gegen mich selbst führe, riskiere ich lieber alles andere. Ich bin bereit jegliche Konsequenz zu tragen, die es nach zieht, ich selbst zu sein. Ich stehe hier und bin die erste, die mein eigenes NEIN und damit das JA zu mir vollumfänglich akzeptiert. Deshalb bedroht mich auch eine andere Meinung nicht. Was soll sie mir tun? Meinen Weg gibt es immer. Ich stehe zu mir selbst. Klarheit ist Schöpferkraft pur.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 1. Mai 2021

Schrei!!!

Schrei!!! Behalt's nicht drin!
Schrei und mach dir Luft!
Tobe, weine, wüte.
Schrei, was das Zeug hält.

Winde dich am Boden, krümm dich, stampfe, zitter, boxe.
Spucke, kotze, würge Energie.

Lass sie raus. Endlich raus. Diese krasse Energie, die sich da Bahn bricht. Behalte sie nicht drin. Richte sie nicht länger gegen dich. Schleuder sie an die Luft, in den Raum, raus aus dir. Lass es explodieren. Endlich. Lass dich explodieren. Halte dich nicht länger in Zaum, nicht länger zurück.

Hör auf brav, vernünftig und erhaben zu sein. Hör auf mit diesem "ich steh über den Dingen", mit dem "ich hab mich im Griff", mit diesem "ich darf nicht wütend sein".

Einen Scheiß brauchst du dich im Griff haben und zügeln. In die Tonne mit vornehmer Zurückhaltung. Schieß endlich mal übers Ziel hinaus und katapultier die Emotionen aus deinem System.

Was immer das Fass zum Überlaufen bringt, ist nicht wichtig, nicht relevant. Wichtig ist, was da in Gang kommt, was da hochkocht und beginnt zu schäumen, was da brodelt und endlich fließen will. Der Auslöser ist egal, das Zulassen zählt, sich dem hinzugeben, alle Bremsen zu lockern, jegliche Zurückhaltung zu vergessen und alle Dämme brechen zu lassen.

Da stand ich vorhin und bin übergekocht. Der Auslöser eine absolute Nichtigkeit, aber sie war plötzlich da, diese unfassbare Wut. Und ehe ich es mich versehen konnte, hab ich geschrien, dass bestimmt die Tassen im Küchenschrank geklirrt haben und die Nachbarn jetzt Tinnitus haben. Das Tassengeklirre konnte ich nicht hören, weil mir selbst die Ohren geklingelt haben, aber es muss so gewesen sein.

Am ganzen Leib hab ich gezittert, der Hals tat weh und die Ohren haben wie gesagt geklingelt. Dann kamen die Tränen. Ich hab geschluchzt und geweint. Vielleicht fünf Minuten. Dann war es wieder gut. Und als ich dann danach so bebte und dieser Explosion nachgespürt habe, da war diese wundervolle Kraft, diese Befreiung. Da wurde was freigesetzt. Ich konnte es förmlich um mich rum spüren und sehen.

All das war vorher in mir, komprimiert und reingepresst in diesen engen Körper und jetzt waberte es da Meter um mich rum und war befreit. Himmel, wo hatte ich das nur verstaut?

Atmen, tiefer atmen, noch tiefer atmen. Noch mehr Platz in mir. Noch mehr Entspannung und Raum.

Was für eine Wohltat, mir all das zu erlauben. Was für ein Genuss, diese Kraft zu spüren und mich dem einfach hinzugeben. Was für eine Entspannung mich nicht um den Auslöser kümmern zu müssen, nicht streiten zu müssen, sondern mich einfach der Emotion hinzugeben.

Ich muss nicht wissen wieso, weshalb, warum und woher. Es war da. Es war so. Fertig.

Es darf wieder passieren. Immer wieder. Die Wut und jedes andere Gefühl sind bei mir willkommen. Immer. Kein Urteil, kein Weghabenwollen. Einfach nur sein lassen. Mich sein lassen und das tun, was gut tut. Das ausdrücken, was gerade da ist und niemandem vormachen wollen, dass es gerade anders wäre.

Authentisch, echt, in jeder Sekunde, egal wo ich bin, egal wer da ist, egal was der Auslöser ist. Was in mir passiert und wie ich damit umgehe, wie ich mit mir umgehe, liegt komplett in meiner Verantwortung. Das ist mein Business und sonst von keinem. Und heute war schreien mein Business. Job erledigt. 


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Donnerstag, 29. April 2021

Nicht alles Göttliche ist gut für mich

Nur weil ich sage, dass alles dem einen Göttlichen entspringt, heißt das nicht, dass ich alles über mich ergehen lassen muss und alles gut für mich ist. Nicht alles Göttliche ist erstrebenswert.

"Kommt ja von Gott, muss gut sein. Kommt ja vom Guru, muss gut sein." NEIN!! Selber denken und entscheiden. NICHTS ungeprüft ins System nehmen, nur weil es der oder die gesagt hat. Aus der Quelle kommt ALLES. Was davon mir zuträglich ist und für mich richtig ist, entscheide ICH. Sonst niemand.

Umgekehrt ist aber auch nicht alles, was nicht gut für mich ist, des Teufels Werk. Den gibt es nämlich nicht und wenn, entstammt er Gott, dem Allbewusstsein. Es gibt nichts außerhalb vom Allbewusstsein. Das muss aber noch lange nicht erbaulich für mich sein.

Deswegen gibt es ja, Gott sei Dank, den freien Willen. Und für mich ganz persönlich ist DIESE Spritze absolut nicht erstrebenswert. Deswegen muss ich sie aber nicht bekämpfen. Sie ist da. Sie ist eine Schöpfung. Sie kommt aus der einen Quelle - dem Nullpunktfeld, dem Allbewusstsein, dem Quantenfeld, dem Meer der Möglichkeiten. Sie hat ihre Berechtigung und Menschen machen damit Erfahrungen. Ich wähle sie einfach nicht und fertig.

(Ein Nachtrag zu meinem letzten Post zum Thema "Auch eine/DIE Spritze ist Teil des Göttlichen")

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Alles ist Teil des Göttlichen

Auch eine/diese Spritze ist Teil des Göttlichen. Alles ist Schöpfung. Wir haben den freien Willen. Damit wir auch wirklich frei wählen können, muss es ALLES geben. Diese Wahl in jedem Moment zu treffen, ist gelebte Spiritualität.

Wie könnte ich darüber urteilen, dass eine andere Entscheidung für denjenigen besser wäre/gewesen wäre? Weiß ich, welche Erfahrungen seine Seele hier machen will und welche Rolle er für andere "spielt"?

Wieso sollten manche Dinge unspirituell sein? Alles kommt aus dem einen Geist, dem Allbewusstsein. Wenn wir das endlich begreifen, hört jegliches Urteilen direkt auf und Frieden breitet sich aus. Dann haben wir die Dualität wirklich überwunden. Wenn alles gleich-gültig ist.


(Da ich auf Facebook viele Reaktionen, Fragen und Verwirrung dazu gefunden habe, gibt es hier noch eine Ergänzung zu dem, was ich meine.)


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 28. April 2021

Ich muss um mein Licht wissen

So viele fragen sich derzeit, warum manche Menschen scheinbar einfach nicht hinschauen wollen und nicht sehen WOLLEN, wie der Betrug aus allen Ecken und Enden hervor quillt. Es ist doch so offensichtlich.

Ich glaube, hier läuft ein Selbstschutzprogramm der Seele, das durchaus seine Berechtigung hat. Wenn ein Mensch überhaupt keine Idee hat, dass er über diesen Körper hinaus noch viel mehr ist, wenn da kein entsprechendes Weltbild ist, das über das Materielle hinausgeht, wenn da keine Stabilität in sich selbst, aus sich selbst heraus ist, dann würde das Zulassen des Unsäglichen, den Tod bedeuten.

Wenn die Sicherheit, die augenscheinlich im Außen von der Regierung geschaffen wird, durch die Maßnahmen "gegeben" ist, plötzlich keine Sicherheit mehr wäre, sondern sich zeigen würde, dass es da nie eine Sicherheit gab, dann stünden diese Menschen quasi komplett haltlos da. Freier Fall ins Bodenlose.

Da ist keine Stabilität aus sich heraus. Da ist kein Wissen darum, wer oder was sie wirklich sind. Da ist kein Weltbild, das wahren Halt gibt, ohne Sicherheiten von außen zu brauchen. Da ist keine Idee davon, wie man mit heftigen Emotionen umgeht, wie man Trauma heilt, wie man mit sich selbst zurecht kommt, wie die Psyche, man selbst überhaupt funktioniert. Da ist kein Wissen darum, was Eigenverantwortung bedeutet, kein Vertrauen in sich selbst und die eigene Weisheit. Das alles wurde aberzogen, abgesprochen, abtrainiert, negiert von Anfang an.

Wie sollten diese Menschen damit zurechtkommen, wenn ihre bisherige Welt einstürzen würde, wenn sie alles zulassen und an sich heranlassen würden, was da wie riesige rosa Elefanten so offensichtlich im Raum steht und so komplett dem widerspricht, was sie bisher für wahr gehalten haben?

Die Seele lässt immer nur die Erkenntnisse zu, die das psychische System des Einzelnen auch in der Lage ist zu handeln. Die Seele weiß genau, was sie tut. Es kommt nur das hoch, was auch verkraftet und verarbeitet werden kann. Es liegt nicht daran, dass diejenigen nicht hinschauen WOLLEN, sie KÖNNEN schlicht nicht, denn das wäre in der Tat lebensgefährlich und würde die komplette Überforderung bedeuten.

Wenn ich mich meinen Schatten stellen können soll, dann muss eine Idee davon da sein, dass ich Licht bin, sonst verschluckt mich der Schatten und ich ertrinke darin. Es braucht ein Wissen darum, wer oder was ich wirklich bin. Es braucht eine übergeordnete Sicht auf die Dinge aus einer höheren Perspektive.

Wenn ich auf irdischer, materieller Ebene, auf der die "Probleme" bestehen, schaue und versuche, auf dieser Ebene den Dingen zu begegnen, dann ist das für meine Begriffe unmöglich, denn auf dieser Ebene sind meine Handlungsmöglichkeiten sehr beschränkt. Materiell eben.

"Probleme" werden nicht auf der Ebene gelöst, auf der sie sich zeigen. Wir müssen auf die Ebene, auf der sie entstehen und das ist unser Bewusstsein, das ist unser Licht. Materie mit Materie zu "bekämpfen" ist aus meiner Sicht, nicht sehr zielführend. Wenn ich mich allerdings mit dieser Materie identifiziere und darüber definiere, dann schrumpft mein "Werkzeugkoffer" ziemlich zusammen und was bleibt ist Ohnmacht, Ausweglosigkeit und Überforderung.

Ich glaube, dass es nie wichtiger war als jetzt, sich darauf zu besinnen, wer man wirklich ist, sich seines Lichtes gewahr zu werden und erstmal ein Weltbild zu finden, in dem alles, was da passiert, Sinn macht und einen Platz hat. Ein Weltbild, in das ich Zustände, Umstände und Geschehnisse nicht einsortieren kann, ist kein vollständiges Weltbild.

Wenn etwas auf mich zukommt, geschieht, das scheinbar nicht in mein Weltbild passt, ist entweder mein Weltbild zu ergänzen bzw zu erweitern oder aber, das, was da reinkommt, entspricht nicht der universellen Wahrheit.

Über die Jahre habe ich mir ein Weltbild erschlossen, in das ich wirklich ALLES einsortieren kann. Es gibt nichts, was ich ausblenden, zur Seite stellen oder negieren muss. Es ist durch und durch schlüssig, stringent, kohärent.

Deswegen können für mich die größten Schocker und Offenbarungen kommen und ich bleibe stabil, ruhe sicher in mir selbst. Ich brauche keine Stabilität und Sicherheit von außen. Ich habe diese Sicherheit in mir, aus mir selbst heraus, weil ich eingebettet bin in die Intelligenz des Kosmos, getragen von dem Wissen, wer/was ich bin.

Das alleine hat es mir auch ermöglicht, mich meinen Schatten zu stellen. Ich wusste, dass ich das kann. Ich wusste, dass diese Schatten mir nichts tun können. Ich war und bin mir meiner selbst sicher. Nie war ich dankbarer für dieses Lebensgefühl, für diese Heimat in mir selbst.

Es ist die einzige Frage, die es gerade zu beantworten gibt: Was stützt dich von innen, wenn im Außen alles wegbricht? Hast du die Antwort darauf, bist du frei und sicher zugleich.

Wer immer bereit ist für die Erinnerung an das Licht, das er ist, den erinnere ich. Für alle anderen kann ich gerade nichts tun, darf ich gerade nichts tun. Zwangsbeglückung ist nicht an der Tagesordnung. Jeder geht in seinem Tempo und für manchen ist es gar nicht dran, sich an sein Licht zu erinnern. Auch das respektiere ich voll und ganz. Es darf so sein.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche