Freitag, 25. September 2020

Das globale Narzissmus-Phänomen

Die Wahrheit befreit, aber erst macht sie dich fertig - oder das globale Narzissmus-Phänomen

Hänsel und Gretel wollten es auch nicht glauben. Ihre Eltern schickten sie nicht nur alleine in den Wald. Nein, die Eltern waren auch noch bereit, den Tod der Kinder in Kauf zu nehmen, dafür, dass die Eltern die Wahrscheinlichkeit erhöhten, selbst nicht verhungern zu müssen, wenn zwei Mäuler weniger zu füttern waren.

Wer mit einem Narzissten als Elternteil groß geworden ist, erkennt sehr gut, was auf dieser Welt gerade vonstatten geht.

Es geht nicht um dich. Es ging niemals wirklich um dich. Du hattest nie auch nur den Hauch einer Chance. Du konntest es nicht richtig machen. Du hast niemals "genug" sein können, gut genug.

Das Gute daran? Du hast damit auch niemals etwas falsch gemacht. Du bist nicht schuld. An gar nichts, schon gar nicht am Leid der Eltern. Du solltest nicht besser sein, härter arbeiten, dich mehr anstrengen, gehorsamer sein, dich noch mehr verbiegen und anpassen. Du kannst die richtigen Worte nicht finden, um endlich zum anderen durchzudringen. Keine Erklärung deiner Situation oder der Fakten, würde Gehör finden. Es geht ja nämlich gar nicht um dich und deine Belange, um Verbindung und Menschlichkeit, um Nähe, Verständnis und Miteinander, darum, dass es jedem gut geht.

Du KANNST nicht zum anderen durchdringen. Hör auf, es zu versuchen. Da gibt es nicht die Möglichkeit auf Verbindung. Da ist nämlich niemand zu Hause. Es gibt da keinen Empfänger für deine Frequenz.

Du existierst als Mensch mit deinen natürlichen Grenzen und Bedürfnissen gar nicht. Du bist lediglich Bedürfniserfüller für sie und hast bitteschön keine eigenen Grenzen und Bedürfnisse zu haben. Du hast komplett für sie da zu sein. Du hast dich gefälligst unterzuordnen, hinten anzustellen, aufzulösen mit deinem "Wollen". Du hast zu verzichten und sie zu beliefern.

In dem Moment, in dem du das begreifst, in dem dir klar wird, dass du nie auch nur ansatzweise eine Rolle gespielt hast, zerreißt es dich förmlich. Es ist so hart, zu realisieren, dass du egal bist, dass es dich für sie eigentlich gar nicht gibt, dass es eben wie gesagt, nie um dich ging. Es zerreißt dich, weil du begreifen musst, dass du und dein Wohl die ganze Zeit unwichtig waren, komplett unwichtig. Der letzte Funke Hoffnung darauf, die Erfahrung doch noch zu machen, dass du von ihnen vielleicht, eventuell, ganz bestimmt ganz bald doch noch gesehen und anerkannt wirst, erlischt. Aus der Traum. Es wird nie passieren. Du bist allein, haltlos, hilflos, entwurzelt, ohne Flügel, orientierungslos, auf dem Abstellgleis, vergessen und verloren. Wie Hänsel und Gretel komplett sich selbst überlassen.

Wer bist du denn eigentlich, wenn sie dich nicht sehen? Wer bist du, ohne diese Zugehörigkeit? Definieren wir uns nicht über die Beziehung zu anderen? Ist es nicht erst möglich, uns selbst im Kontext mit anderen zu erkennen? Gibt es dich nicht erst, wenn dich jemand sieht?

Du löst dich auf. Gott sei Dank! Du löst das auf, was sie dir beigebracht haben, dass du über dich denken sollst. Du löst damit alles auf, was du nicht bist, denn sie haben dir vorwiegend nur Lügen über dich erzählt. Du bist nicht unfähig, schwierig, kompliziert, zu laut, zu anspruchsvoll, zu egoistisch, zu dämlich, zu anstrengend, zu empfindlich, zu sensibel, zu faul, zu viel. Sie haben es dir suggeriert,aber es ist nicht die Wahrheit über dich.

Wenn der Schmerz über den Verlust deiner bisherigen Identität und der Schmerz über den Verlust von der "heilen" Welt/Familie abgeflaut ist, kommt die Befreiung, kommt die Explosion in den Raum der unendlichen Möglichkeiten. Wenn du all das nicht bist, wenn da keine alten Begrenzungen mehr sind, keine alten Definitionen mehr, musst/darfst du alles neu betrachten, neu bewerten, dich neu entdecken. Plötzlich kannst du dich entfalten. Plötzlich ist da Platz. Ja, diese Freiheit macht erstmal Angst, ist bedrohlich weit. Du fühlst dich nackt und schutzlos. Ausgeliefert. Schon wieder, nur anders.

Wer bist du denn eigentlich so nackt? Du hast zum ersten Mal die Möglichkeit, dich wirklich zu sehen, dich in deiner Essenz und Schönheit ohne all die vorgefertigten Meinungen über dich und dein Sein. Ohne all den Rotz, der dich bisher an deiner Größe und deinem immer fortwährenden Wachstum gehindert hat.

Das ist die große Chance, die nach dieser Ent-Täuschung auf dich wartet. Du selbst bist das Geschenk, das hinter dem Schmerz dieses knallharten Aufwachens auf dich wartet. Wenn du dich selbst erstmal gefunden hast, gesehen, geschaut, erkannt hast, gibt es nichts mehr, was du noch von anderen/ihnen brauchen könntest. Dann bist du vollständig, da, angebunden, beheimatet in dir, auf der Welt, im Universum. Angekommen im Schoß von Mutter Erde, behütet von Vater Gott-Schöpfer. Gewollt, geliebt, getragen, versorgt, genährt, angefüllt, erfüllt, willkommen. Ein Glückskind, weil du endlich angekommen bist in deiner Schönheit, bei dir.

Du "musst" nicht mehr Opfer sein, weil du etwas zu bekommen erhoffst. Du hast dann alles und bist frei. Wo es kein Opfer mehr gibt, braucht es auch keine Täter mehr.

Die Ablösung von den irdischen Eltern - und allen Menschen, denen wir im Laufe unseres Lebens die Ersatzfunktion zuschieben wollten, wie z. B. Partnern, Vorgesetzten, Politikern, etc. - und die Hinwendung zu uns selbst und unseren wahren, kosmischen Eltern, ist das, was ich Erwach(s)en nenne. Das ist für mich der einzige Weg in die Freiheit. Es ist das, was gerade auf der ganzen Welt stattfindet.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 24. September 2020

Die göttliche Ordnung sortiert sich selbst wieder neu

Ich weiß nicht wie es euch geht. Mich hat eine tiefe Ruhe erfasst. Da ist das Gefühl "Wir sind über den Berg." Oder das bessere Bild "Die Talsohle ist durchschritten."

Ja, ich weiß, materiell gesehen, also rein faktisch sieht die Welt gerade nicht nach Aufschwung aus, aber energetisch total. Die Entwicklung der Schumann Resonanz ist irgendwie sinnbildlich dafür. Die "alten" Frequenzen und Verhaltensweisen sind nicht mehr da, die altbekannte "Ordnung" zerfallen. Das alte System existiert nicht mehr. Die Einschwingung auf eine neue Ordnung findet gerade statt. Das bedeutet gefühlt Chaos, ist tatsächlich aber Neusortierung. Also schon wieder der Aufbau von etwas Neuem.

Wir hatten jetzt so lange Geduld - mal mehr, mal weniger - haben gefühlt, transformiert, gemacht, getan, beobachtet, uns aufgeregt, sind wieder in die Liebe gegangen, sind immer wieder vor Erschöpfung regelrecht zusammengebrochen, waren mal zuversichtlich, dann wieder total resigniert. Aber wir sind drangeblieben. Und gefühlt ist jetzt alles getan. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, den Rest erledigt das Leben (oder Karma 😉😁).

Wenn man etwas sät, hegt und pflegt man das entstehende Pflänzchen, gießt, zupft Unkraut, unterstützt wo man kann. Die Früchte müssen aber dann alleine reifen. Das hab ich nicht in der Hand. Es kommt der Moment, da ist alles getan und wir können nur noch geschehen lassen.

Gefühlt ist in diesem Weltengarten genau dieser Moment jetzt gekommen. Es ist alles getan. Der Rest geschieht einfach.

Ich liebe diese Ruhe in mir, die gerade da ist. Diesen Frieden. Diese Zuversicht. Ich lese und höre was geschieht und es macht nichts mit mir. Es spielt keine Rolle mehr. 🥰🥰🥰 Die göttliche Ordnung sortiert sich selbst wieder neu.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


PS: Hier ein Beitrag zu den Schumann-Resonanzen, auf den ich mich u. a. beziehe: 

 


Mittwoch, 23. September 2020

Göttlichkeit darf selbstverständlich werden

"Du musst bereit sein ALLES loszulassen. Du musst bereit sein, ALLES zu verlieren." Kennt ihr diese Sätze? Meistens denken wir dabei an Dinge, die uns scheinbar wichtig sind. Wir beziehen es auf Geld, Partner, Job, Hab und Gut, Kinder, Träume, Visionen, Erfolg, etc. Dem stimme ich natürlich zu und bin bereit, eins ums andere Mal zu sterben. Keine Frage. Anhaftungen und etwas auf Biegen und Brechen halten wollen, behalten wollen, ja sich sogar darüber zu definieren, behindert uns nur in unserer Entfaltung und drückt so gar nicht aus, wer/was wir eigentlich wirklich sind.

Aber wisst ihr, was mindestens genauso wichtig ist, in diesem Loslassprozess, in dieser Metamorphose hin zu dem, was wir sind? Das loszulassen, was wir NICHT sind und sein wollen, nämlich alles, was uns klein hält, was unseren Selbstwert klein hält, was unsere Eigenmacht klein hält, was uns beengt und beschränkt, begrenzt und bremst.

Wisst ihr, ich hab mich beeindrucken lassen. Total. Dieses Ungetüm, das da gerade auf der Weltenbühne tobt (und ich meine nicht den Virus), es hat mich beeindruckt und ich habe wieder angefangen, mich klein zu fühlen, immer kleiner, ohnmächtiger, passiver, stiller, verschreckter, scheuer, schüchterner, hilfloser, überforderter, ausgeschlossener, getrennter. Ich habe mich nicht mehr willkommen gefühlt in dieser Welt, habe die Fülle nicht mehr so richtig sehen und fühlen können, hatte irgendwie keinen Zugang mehr zum Schöpfersein und dabei war ich da echt schon gut unterwegs, bis dieser Wandel so krass an Fahrt zugelegt hat.

Gut, dass ich Vergleichsmöglichkeiten habe. Gut, dass ich mich vorher schon so oft und gebührlich als Schöpfer erfahren konnte. So weiß ich zumindest, wie es sich anfühlt, dass es überhaupt geht, wie ich "damals" gedacht und gehandelt habe. Ich habe ordentlich Referenzerfahrungen gesammelt. Gott sei Dank! Diese Erfahrungen sind heute ein so wertvoller Schatz, auf den ich immer wieder zurückgreifen kann. Wie hätte ich "damals" reagiert, vor C, vor der Diktatur, vor den ganzen Auflagen und Verboten? Wie habe ich auf die Dinge geblickt? Wie habe ich gewählt? Worauf war der Fokus? Wie habe ich mich gefühlt, verhalten, begriffen?

Alles, was nicht mindestens dem Lebensgefühl von vor C entspricht oder nicht noch besser ist, wähle ich ab. Darauf hab ich echt keine Lust mehr. Ich habe keine Lust mehr, mich klein zu fühlen und zu verleugnen, wer ich eigentlich wirklich bin. Freiheit und Schöpferbewusstsein geht genau jetzt, weil es IN uns stattfindet. Im Außen muss sich nicht vorher was geändert haben. Nein, wählen kann ich immer. Ich kann wählen, welche Erfahrungen ich machen möchte, weil ich weiß, das mir alles andere nicht mehr zuträglich ist. Habe fertig!

Die Welt ist, wie sie ist und gleichzeitig kann ich einen Erfahrungshorizont wählen, in dem das stattfindet, was ich eben gewählt habe, denn meine eigene Erfahrungswelt existiert parallel und ist immer und überall möglich. Die Politiker können sich ausspinnen, aber ohne mich als Mitspieler. Ich begegne lieber gleichzeitig, parallel zu dem Zirkus den Herzmenschen, den wachen, denen, die Wachstum wollen und Miteinander, die anderen vertrauen, die das Gute sehen und zu schätzen wissen. Und vor allem - und das ist das Wichtigste gerade für mich - wähle ich es, in einem steten Gewahrsein meiner Göttlichkeit zu sein. Ein immerwährendes Wissen und Fühlen, wer ich wirklich bin. Göttlichkeit darf endlich selbstverständlich sein, Wunder und Magie an der Tagesordnung.

Meine Wahl lautet deshalb:
"Da wo ich bin, findet nur noch 5D statt, die höchste Form der universellen Liebe, bedingungsloses Sein. Ich weiß, dass ich wählen kann, immer. Nach meinem Willen, nach meiner Wahl, geschieht mir. Ich erfahre mich in jedem Moment als Schöpfer! Ich bin mir in jedem einzelnen Jetzt dessen bewusst, dass ich Schöpfer bin. Ein stetes Gewahrsein und Erfahren meiner Göttlichkeit, meines machtvollen, universellen Geistwesens, meiner Größe, meiner Unendlichkeit, meiner Weite, meines wahren Seins, meiner Essenz. Ich akzeptiere nur noch 5D und lebe selbstverständlich meine Göttlichkeit."

 


 

Sonntag, 20. September 2020

Jede Hexe wird gerade gebraucht

Ich formuliere es bewusst in der weiblichen Form, auch wenn ich weiß, dass die Hexer und Heiler genauso gebraucht werden. Es geht mir aber gerade ganz explizit um die Frauen. Es ist ein Ruf, den ich höre. Ein Ruf an die Schwestern. Ein Aufruf, aus dem Verborgenen zu kommen, sich wieder zu zeigen, uns diese Welt wieder zu eigen zu machen, sie zurück zu erobern, unseren Platz wieder einzunehmen, wieder eine Heimat hier zu finden.

"Jede Hexe wird gerade gebraucht!"

Dieser Satz war vorhin einfach da. Er macht was mit mir. Er wirkt tief. Die inneren Bilder sind kraftvoll, verselbstständigen sich.

Vielleicht hast du dich lange dagegen gewehrt, das wilde Weib in dir freizulassen. Die Wissende, die Seherin, die Heilerin, die Schamanin. Vielleicht hast du dich nicht getraut, das alte Wissen, die universelle Wahrheit anzuwenden, auszusprechen, dich damit zu zeigen.

Du wirst gebraucht. Jetzt! Schau die Welt an. Die Intuitiven dürfen wieder die Führung übernehmen. Die, die Mutter Erde hören und fühlen können, die, die Magie beherrschen, die Alchemie, ihr Feuer und ihre Weisheit, ihre Kraft führen können. Die, die sich komplett dem großen Ganzen verschrieben haben, die alles in ihrem Leben dem kosmischen Plan unterordnen, die ihr Ego komplett ausgereift haben und immer zum Wohle und im Sinne aller handeln, sprechen, wirken. Dabei geht es nicht darum, es jedem Recht zu machen. Es geht darum, alles dafür zu tun, dass das Leben geschehen kann, dass die kosmische Intelligenz sich entfalten kann, dass jeder an seinem Platz ist, sein Potenzial kennt und den Ton spielt, der der seine ist.

Wir haben so lange unser Dasein im Stillen verbracht, im Hintergrund, für viele gar nicht wahrnehmbar, waren unsichtbar, mussten es sein, wurden so oft dazu verdonnert.

Der Wind dreht sich. Unsere Zeit ist reif. Die Erde ist reif. Wir sind reif. Zeit, in Erscheinung zu treten.


PS: Was immer das mit dir macht, ich sollte das genau so schreiben. ES hat durch mich geschrieben.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Freitag, 18. September 2020

Erwarte Wunder!

Phasenweise ist sie mir tatsächlich abhanden gekommen die Magie des Lebens. Dabei weiß ich doch, zu was dieses grandiose Universum so in der Lage ist.

Die letzten Tage bin ich wieder vermehrt am Experimentieren und ratet mal - das Leben kann es noch! Das Leben kann noch Wunder! 😉 Es brauchte nur meine Erinnerung daran und die Offenheit dafür. Magisches Denken, universelles Denken. Ich hab gestern erst davon geschrieben. Und wie krass schnell die Lieferungen kommen. Verrrrrückt... 😉 Wer hätt's gedacht... *grins*

Ich weiß, dass das, was "da draußen" so stattfindet, irgendwie viel zu ernst, groß und übermächtig zu sein scheint, als das man da mit so einem "Kinderkram" rangehen könnte, mit so einer Naivität, mit der rosaroten Brille.

Dabei funktioniert das Universum nun mal mit Magie. Da ist nun mal das Quantenfeld, in dem alles und nichts gleichzeitig existiert. Da ist nun mal das Bewusstsein, das unsere Realität erschafft. Ja, da scheinen gerade zu viele "andere" reinzupfuschen und quer zu schießen und plötzlich entsteht der Eindruck, dass ich als Einzelner nichts mehr ausrichten kann. Aber wer sagt denn um Himmels Willen, dass ich alleine bin?

Erstens kann ich in meinen ganz kleinen Kosmos die Magie einladen und schon mal mein persönliches Erleben schöpferisch und zuträglich gestalten. Und wenn das dann ganz viele wache Menschen machen und sich erinnern, dass sie ja "zaubern" können und erschaffen und wählen, sie sich für all die rasanten Wendungen, Wunder, "Zufälle" und scheinbaren Unmöglichkeiten öffnen, sich dafür entscheiden und sie zulassen, dann entsteht da schon mal eine grandiose Parallelwelt.

Wenn wir uns dann auch noch bewusst werden, dass wir als Kollektiv noch viel mächtiger sind als alleine und quasi "zusammenlegen" können, dann sieht die Situation schon gar nicht mehr so erdrückend und unlösbar aus. Wir stehen da nicht als Einzelkämpfer einem Monstrum gegenüber. Nein, da sind einfach unterschiedliche Kollektive, die sich ausdrücken, Felder, die Materie werden. Auf der Ebene kann man damit "arbeiten", da kann jeder wirken, der nur mag und einen RIESEN Anteil zum Wandel beitragen.

Unterschätze nicht, was du tust, wenn du dich einfach nur für Wunder öffnest. Unterschätze nicht, was du tust, wenn du einfach nur gut für dich sorgst und in deiner Mitte bleibst. Unterschätze nicht, was du tust, wenn es dir gut geht. Unterschätze nicht, was du tust, wenn du dich um dich kümmerst und deine Gefühle fühlst, Gedankenhygiene betreibst und deine Wunden heilst.

Du leistet einen enormen Beitrag, der dir wahrscheinlich nicht ansatzweise bewusst ist, weil du ja augenscheinlich nichts "tust". Das Wirken auf der geistigen Ebene, die Tatsache, dass du weißt, dass du ein wundervolles, mächtiges Geistwesen bist, ist der größte Beitrag, den du gerade leisten kannst.

Sei offen für Wunder. Sei das Wunder. Erwarte Wunder. Diese Welt wird im Geist gemacht. Auch jetzt, gerade jetzt, wo es manchmal so zappenduster scheint. Dem Leben ist in keiner Situation ein Wunder zu groß. 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Donnerstag, 17. September 2020

Neumond-Reinigungs-Gedanken

Neuer Erfahrungshorizont KRISTALLBEWUSSTSEIN
 

Heute ist Reinigung angesagt. Die absurdesten Uralt-Themen haben heute nochmal "Hallo" gesagt. Sie kamen vorbei zum Abschied nehmen, wollten eben nochmal gesehen werden, wahrgenommen, geknuddelt und geknutscht und gedrückt werden, damit sie weiterziehen können. Es sind alte Bekannte, Schöpfungen aus vergangenen Tagen, die bei weitem nicht mehr ausdrücken, wer ich wirklich bin.

Was heute präsent war und verabschiedet/erlöst werden will:

🔸Das unterschwellige Gefühl, etwas falsch zu machen, ohne dass ich wüsste, was das genau sein könnte. Dieser pauschal eingezogene Kopf, der auf den Nackenschlag wartet. Das Gefühl, dass plötzlich und wie aus dem Nichts eine höhere Macht "schimpft", mich zurechtweist und bestraft, mich in meine Schranken weist, auf den Boden der Tatsachen zurückholt, mir den Spaß verdirbt, mir wieder die Freude und die Leichtigkeit nimmt.

Damit verbundene Glaubenssätze:
"Wenn es mir zu gut geht, kommt von irgendwoher ein Dämpfer."
"Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis."
"Es darf nicht zu leicht sein."

🔸Das Gefühl, betrogen zu haben, ohne genau zu wissen, auf welche Art und was das sein könnte. Gefühlt habe ich aber auf jeden Fall betrogen und es wird auffliegen und ich werde bestraft dafür.

🔸Mangelgefühle jeglicher Art

🔸Ohnmacht

🔸Das Gefühl nicht gesehen zu werden, nicht verstanden zu werden, nicht zu anderen durchzudringen, nicht die richtigen Worte zu finden, ignoriert zu werden.



Was ich stattdessen wähle, was zum Ausdruck bringt, wer ich wirklich bin, was meine tiefste innere Wahrheit ist:

✨Das Leben (System) dient mir und meinem Wirken.

✨Leichtigkeit und Leicht-sinn

✨unfassbare Fülle, ErFüllung

✨Überfluss - "Gold-Standard" - Gold als Qualität, als Standard, Reichtum auf allen Ebenen

✨mich im tiefsten Urvertrauen ins Leben fallen lassen, versorgen lassen, tragen lassen

✨EMPFANGEN - bedingungsloses Bekommen

✨freudiges, freies Sein und Tun

✨im Leben/vom Leben willkommen sein

✨mich entfalten (dürfen/können)

✨vollumfänglich, ganzheitlich Ich-sein (dürfen/können)

✨Wachstum, freie Entfaltung

✨magisches Gestalten

✨freier Schöpfer sein

✨volles, immer währendes Schöpferbewusstsein

✨universell/groß denken

✨in Wundern denken

✨zelluläre Grundreinigung, zelluläres Update bis in die DNA, auf allen Ebenen, vor allem im Grobstofflichen

✨Komplett-Reset - zurück zum Urzustand, zur Urqualität

✨Installation kristalliner Zellstruktur, kristallines Bewusstsein, Kristallbewusstsein


Die Zeit ist reif, reif für neue Erfahrungshorizonte. Es vibriert in allen Zellen, drängt sich förmlich auf. Das Alte wurde nochmal bewusst, gefühlt, anerkannt, liebend angesehen. Mehr braucht es bei mir nicht. Danach kommen direkt die neuen Impulse, das, was stattdessen stimmig ist, meine gefühlte Wahrheit, das, was ich wirklich bin.

Die Dinge kommen ins Bewusstsein, ich schaue sie an, bedanke mich für die wertvolle Erfahrung und wähle neu. So geht für mich Heilung. Manches löst sich direkt, anderes kommt in Spiralen für eine gewisse Zeit wieder. Ich schaue jedes Mal von einer noch höheren Warte drauf, bemerke, wie ich mich seit "dem letzten Mal" schon verändert habe, bestaune meine Entwicklung. Der Tag, an dem ich zum letzten Mal drauf geschaut habe, kommt immer. Heute ist gefühlt wieder so ein Abschiedstag. ;)

Die Schatten der Vergangenheit müssen nicht fortwährend mit in die Zukunft genommen werden. Nur weil etwas lange Zeit so war, sich vielleicht auch wiederholt hat, muss es sich nicht zwangsläufig so fortsetzen. Die Dinge entwickeln sich nicht linear. Die Dinge existieren multidimensional. Wir sind evolutionär, gehen nach "vorne", nach "oben", in die Weite, in die Entwicklung und können von einer Sekunde auf die andere ganz anders sein. Wir brauchen die Vergangenheit nicht immer wieder in unsere Gegenwart und Zukunft übertragen. Genau JETZT bin ich neu! Jetzt ist Kristallbewusstsein dran. Ohne erklären zu können, was das genau bedeutet, ist es fühlbar. Lass es wirken - einfach wirken.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 16. September 2020

Der Ernst des Lebens ist ein Auslaufmodell

Da hab ich gerade einen mega langen Text darüber geschrieben, dass es jetzt dran ist, die Dinge mit Humor zu nehmen und als er fertig war, hab ich ihn mit einem unachtsamen Klick gelöscht. Anscheinend kann ich direkt damit anfangen, meine Worte selbst zu beherzigen, mich nicht drüber aufregen, sondern drüber lachen. Was für ein Shit! 🤣🤣🤣 Auf den Schock brauch ich erstmal einen Schokokeks. 🍪

Dann gibt es jetzt die Kurzversion und Kernaussagen:

🔸 Probleme werden nicht besser und einfacher, wenn ich mich reinsteigere und mich damit identifiziere. Gelöst werden sie damit schon gleich gar nicht.

🔸 Der Ernst des Lebens ist definitiv ein Auslaufmodell. Er hat uns auch nicht weiter gebracht, noch nie. Außer "Mimimi" und Schwere kann er nicht so viel.

🔸 Unser Geist wird dann frei und weit für neue Ansätze, wenn wir den Blickwinkel ändern, die Beobachterposition einnehmen, unseren Spieltrieb auskramen und die Kreativität ranlassen, wenn wir aufhören uns mit den Umständen zu identifizieren und ihnen zu viel Gewicht beizumessen, sie eben NICHT als gegeben und unabänderlich ansehen.

🔸 Das Spielfeld des Lebens sieht jeden Tag neu aus, ja sogar jede Minute. Wie beim Spiel "Das verrückte Labyrinth" verändert sich kontinuierlich alles. Bis ich wieder am Zug bin, haben drei andere Mitspieler fleißig Hand angelegt. Wo gerade noch der Weg frei war, ist jetzt eine Sackgasse oder umgekehrt, wo eine Sackgasse war, ist jetzt ein Durchgang. Planen zwecklos. Es gilt flexibel zu bleiben, spontan, jedes Mal die Lage komplett neu zu bewerten und dann aus meinem Zug das Beste zu machen.

🔸 Ja, ich kann und darf mich drüber aufregen, hadern, schreien, weinen, alle Gefühle durchlaufen lassen, die da hochgeholt werden. Überhaupt keine Frage. Das ist wichtig und hilft, um Platz in sich zu machen, den Druck abzulassen. Und dann wende ich mich der Lösung zu, erinner mich, dass ich Schöpfer bin, dass mir das Leben niemals eine Herausforderung gibt, die nicht gut für mich ist. Also geh ich auf Schatzsuche und finde die positive Absicht in dem Ganzen.

🔸 Und vor allem darf ich lauthals drüber lachen. Kein Problem wurde mit Ernst leichter. Es heißt nicht umsonst BITTERernst. Bitter war es lang genug. Nimm die Zitrone, die dir das Leben gegeben hat und mach Limonade draus. Lach dich mal ordentlich schlapp über den ganzen Schlamassel, der da gerade so in deinem Leben ist. Wir dürfen die Dinge vor allem jetzt endlich wieder auf die leichte Schulter nehmen. Schwere bringt uns auch nicht weiter. Wie viele waren ihr Leben lang vernünftig und mustergültig und stehen jetzt trotzdem vor dem Aus, weil ein paar andere am Spielfeld rumgefummelt haben? Wo hat uns denn die Vernunft hingebracht?

🔸 Dieses Leben will in Leichtigkeit gelebt werden, im Augenblick, mit Freude und Ausgelassenheit, mit Kreativität, Neugier und Spieltrieb. Es kann immer von jetzt auf gleich alles ganz anders sein. Diesen Ritt bekommen wir am besten mit Spontanität, Humor, Kreativität und Gelassenheit hin. An nichts anhaften, nichts festhalten wollen, Hingabe, Mitfließen und zur richtigen Zeit am richtigen Schräubchen drehen. Nichts bewerten oder verurteilen. Nehmen, was da ist, und dann schauen, was man damit jetzt am besten anfängt.

🔸 Ernst und Schwere aus, Humor und Leichtigkeit an! Humor ist als Lösungsstrategie durchaus ernst zu nehmen.😉

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Montag, 14. September 2020

Das Schwert der Klarheit

Das Schwert der Klarheit durchtrennt alles, was du nicht bist, alles, was nicht zum Ausdruck bringt, wer du eigentlich wirklich bist. Es befreit dich von allem, was nicht deiner Essenz entspricht. Das Schwert der Klarheit ist auch das Schwert der Wahrheit - deiner Wahrheit. Es ist scharf und will mit Bedacht und weise geführt werden.

Klarheit ist frei von Kampf und Aggression. Klarheit ist ein Wissen darum, was du wählst, was du willst, wer du bist, was du zum Ausdruck bringen willst. Unumstößlich. Bereit jegliche Konsequenz zu erfahren, die diese Wahl nach sich zieht.

Deine Wahl wird nicht alle zum Applaus animieren. Deine Wahl mag andere in ihre Themen stürzen, die du durch falsche Rücksichtnahme bisher verhindert hast. Wie oft hast du deine Wahrheit nicht gesprochen, weil du andere nicht verletzen wolltest? Wie oft warst du nicht klar und deutlich, weil du eher im Verständnis für den anderen warst, anstatt im Verständnis für dich? Wie oft hast du damit dich selbst verletzt, verraten und verkauft, verdreht und verbogen?

Ist damit wirklich etwas gewonnen, wenn wir andere vor ihren Gefühlen und Prozessen beschützen wollen und uns gleichzeitig damit selbst bekämpfen? Wem ist damit gedient? Dir schon mal nicht und dem anderen auch nicht. Wer sagt dir, dass es besser ist, wenn der andere unangenehme Gefühle wie z. B. Enttäuschung nicht fühlen muss? Was gibt dir das Recht, besser zu wissen, was gut für den anderen ist? Ist das nicht eine Form von Überheblichkeit? Woher willst du wissen, dass es nicht viel heilsamer für den anderen wäre, diese Ent-täuschung endlich zu erfahren, damit die Täuschung ein Ende haben kann?

Ich habe auf meinem Weg zurück zu mir gelernt, es auszuhalten, dass meine Entscheidungen, meine Taten, die für mich absolut stimmig und richtig sind, in anderen etwas auslösen können, das nicht gerade mit Freude gleichzusetzen ist. Jede Wahl, die ich treffe, hat zweifelsfrei Auswirkungen auf mein Umfeld. Immer. Es gibt keine Wahl, die ohne Auswirkung bleibt. Wir sind alle verbunden. Ich kann immer nur das tun, was für mich stimmig ist. Immer in dem Bewusstsein, dass ich ALLES bin, dass WIR alle EINS sind.

Ich denke die Dinge zu Ende. Ich fühle die Dinge zu Ende. Ich kann die Gefühle fühlen, die andere ausgelöst durch mein Sein haben (werden). Und ich darf genau das aushalten. Ich treffe meine Wahl und weiß und fühle die Entrüstung, die Enttäuschung, die Wut, die Verachtung, die Verurteilung, die Ablehnung, etc.

Eine Wahl zu treffen, bei der ich weiß, dass sie gut ankommt, ist einfach. Eine Wahl zu treffen, die für mich das einzig Richtige ist und zu wissen, dass sie großteils nicht auf Zustimmung trifft, das ist die wahre Herausforderung beim Echt-Sein, beim sich selbst leben.

Ich kann die Stimmen schon wieder hören, die mir Egoismus vorwerfen. Ich sage euch eins, wer für sich sorgt und nicht von anderen erwartet, dass sie das für ihn übernehmen, ist wohl kaum egoistisch. Wer sich selbst um seine Gefühle und alles, was sich in seinem Leben zeigt, kümmert, reflektiert und mutig seine Schatten erforscht, weil er weiß, dass die anderen eben nicht am eigenen Erleben "schuld" sind, ist wohl eher nicht egoistisch.

Ich erwarte von niemandem ein bestimmtes Verhalten, damit es mir besser geht. Ich weiß darum, dass ich Schöpfer bin und dass mir nichts widerfahren kann, was nicht den Ursprung in mir hätte. Niemand ist schuld an irgendwas in meinem Leben. NIEMAND. Das soll Egoismus sein? Ich denke nicht.

Mein Schwert der Klarheit ist scharf, ich weiß. Bei flüchtiger Betrachtung könnte man sagen, es verletzt andere. Bei genauerem Hinsehen aber, zeigt sich, dass es nur das zum Vorschein bringt, was eh schon da war. Mit jedem Versuch, jemanden zu schonen, vor bestimmten Gefühlen und Erfahrungen zu bewahren, bin ich nicht in meinem Zuständigkeitsbereich. Ich mische mich damit in Angelegenheiten ein, die mich nichts angehen.

So stehe ich hier und wähle weise, was für mich stimmig ist, wissend, dass es Auswirkungen hat, dass es wirkt, dass ich niemals unabhängig vom großen Ganzen wählen kann. Ich stehe in Klarheit für mich ein, sage NEIN, wenn es dran ist, kenne meine Werte und vertrete sie, reflektiere fortwährend und weiß, wann etwas nicht meine Angelegenheit ist. Ich kann unterscheiden zwischen meinen Themen und denen der anderen. Ich kenne meinen Zuständigkeitsbereich ganz genau. DAS ist Klarheit für mich.

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Freitag, 11. September 2020

Das Paradies ist uns sicher

Puh! Es wuselt in mir... Die letzten Tage spüre ich enorm die hohen Schwingungen, die regelrecht "reindrücken" ins Erdfeld. Der Körper ist platt und erschöpft, die Nächte sind trotzdem irgendwie kurz. Symptome der vielfältigsten Art und Gefühle in der kompletten Bandbreite.

Ich bin unfassbar froh immer wieder die Unterstützung aus dem Feinstofflichen zu spüren, zu sehen/hören/lesen, dass uns universell so sehr geholfen wird, dieses Aufwachen, den Aufstieg zu vollziehen. Energetisch ist extrem viel los. Es schwingt und vibriert, durchlichtet und flirrt. Das mag man manchmal gar nicht glauben, wenn man dann die eher "schwere" 3D-Realität betrachtet, die sich so zeigt.

Eins wurde mir gestern wieder so klar. Das Dichte, Schwere hat ausgedient. Es kann sich immer weniger halten, demontiert sich selbst, kürzt sich eigenhändig raus aus der Gleichung. Dieser "Warntag" war das beste Beispiel. Er ist verpufft wie ein lauwarmer Furz. Sorry für den Vergleich, der hat sich gerade irgendwie von selbst geschrieben. 😉

Mein Gefühl sagt mir, dass wir es hier nur noch mit Scheinriesen zu tun haben, die wir noch als solches erkennen dürfen. All die Drohgebärden sind nur noch heiße Luft. Da ist keine Substanz mehr dahinter. Über kurz oder lang erledigt sich der ganze Spuk von alleine, weil das Universum gewählt hat, weil so viele Menschen gewählt haben. Innerlich bin ich total ruhig und gelassen. Alles geht seinen Gang, ganz von selbst.

Für mich gibt es gerade nicht viel zu tun:

✨ Ich fühle, was gefühlt werden will, ohne mir eine Geschichte über die Gefühle oder die Situation, die sie hochgeholt hat, zu erzählen. Der Zirkus im Außen ist nur der Auslöser, damit die Gefühle angetickt werden. Heute sind es zum Beispiel Schuldgefühle, weil ich für mich sorge, weil es mir gut geht, besser als anderen, weil ich mich weigere, mitzuleiden. (Ich hatte kürzlich schon darüber geschrieben - Mitleid(en) ist falsche Solidarität)

✨ Ich empfange die hohen Schwingungen und nehme sie in mein System. Das ist nichts, was ich direkt tue. Es ist ein Geschehenlassen. Gefühlt installieren somit die "Lichtarbeiter" die neuen Frequenzen hier, lassen sie einfließen in Mutter Erde.

✨ Ich sorge gut für mich, gehe viel in die Natur, bin viel still und einfach bei mir, tue Dinge, die mir richtig gut tun, umgebe mich mit Menschen, mit denen nährende, bereichernde Begegnungen möglich sind.

✨ Ich informiere mich ganz nach Gefühl über die aktuellen Geschehnisse, manchmal punktuell und eher selten, manchmal total viel und breit gefächert. Je nachdem, nach was mir ist und was mir gut tut. Es gibt Phasen, da habe ich das Gefühl, dass ich eine ganz bestimmte Info "brauche", die ich dann auch finde oder eher sie mich. 😉

✨ Ich bin Teil des Geschehens und irgendwie auch nicht. Ich bin mittendrin und gleichzeitig Beobachter, immer auf mehreren Ebenen gleichzeitig, in jeder Sekunde weise entscheidend, wo gerade mein Platz ist. Kein blinder Aktionismus sondern in steter Rückkopplung mit meinem höheren Selbst.


Dieser Wandel geschieht und er ist nicht zu stoppen. Wir können es nicht falsch machen und wir können ihn auch nicht verfehlen. Das entspannt mich total, weil es "nur" noch drum geht, ihn geschehen zu lassen. Hingabe an das, was ist, in dem Wissen, dass alles richtig und notwendig ist. Jeder tut in jedem Moment genau das Richtige, auch wenn es teilweise absurd anmutet.

Ich hatte vor kurzem das Bild, dass wir in einer Achterbahn sitzen. Ja, die Fahrt ist rasant, aber der Wagen fährt bekanntermaßen auf Schienen, total geführt und sicher und er wird ankommen. Nicht mehr an dem Punkt, an dem wir losgefahren sind, wie das sonst bei Achterbahnen so üblich ist. Nein, diesmal hält der Wagen ganz wo anders - nämlich in der neuen Welt.

Wann wir da ankommen? Keine Ahnung. Was es dafür noch alles für Hochs und Tiefs, Loopings und Spiralen braucht? Keine Ahnung. Wird jemand unterwegs kotzen? Könnte schon sein. 😉 Auf jeden Fall haben wir alle das Ticket gebucht für diese wilde Fahrt und die Ankunft am Zielbahnhof auch. Ankommen zugesichert. All inclusive sozusagen mit allen Special Effects unterwegs und Zufriedenheitsgarantie "danach". 😉

Genießen wir also die Reise. Das Paradies ist uns sicher. Es ist ja schon in uns. Das Außen folgt nach. 100%!

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Mittwoch, 9. September 2020

Gutes muss man nicht erzwingen

Zwang und Solidarität verträgt sich nicht so wirklich. Generell verträgt sich Zwang nicht mit wirklich guten, erhebenden, bereichernden und vor allem sinnvollen Dingen. Erkennt der Mensch den Sinn in einer gewissen Tat, tut er sie von ganz alleine.

Man stelle Wissen und Informationen zur Verfügung oder falls nicht schon vorhanden, sammelt man eben genau das. Schwarmintelligenz. Jeder kann etwas dazu beitragen, seinen Blickwinkel, seine Beobachtungen, seine Erfahrungen. Jeder ist auf seine Weise in irgendwas ein Experte. Umso breiter gefächert, umso besser. Möglichst von allen Seiten beleuchtet, mit so vielen Facetten und Aspekten wie möglich. Wenn dann alles oder zumindest so viel wie möglich für alle sichtbar auf dem Tisch liegt, kann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen. Ich bin mir sicher, dass der Mensch weise ist. Man muss ihn nur lassen.

Wie gut und sinnvoll kann etwas sein, zu dem ich Menschen zwingen muss? Führt nicht erst der Zwang dazu, dass Menschen rebellisch werden und aufbegehren, zu "Verbrechern" werden, lügen und betrügen, stehlen und morden, weil sie sich gar nicht anders zu helfen wissen? Wenn es überall nur Verbote gibt, wenn mir überall die Selbstverantwortung abgenommen wird, wenn alles immer enger wird und mir mehr und mehr meine eigene Intelligenz und Weisheit abgesprochen wird, kommt es in diesem Korsett irgendwann ZWANGSläufig zur Explosion und zum Widerstand.

Die wahre Natur des Menschen ist Freiheit, Entfaltung und stetiges Wachstum. Man mag es nicht glauben, aber meine Wahrheit ist tatsächlich, dass die Urnatur des Menschen rücksichtsvoll, liebend und gut ist. Ich trau den Menschen zu, dass sie freiwillig Gutes tun, jeder auf seine Weise, jeder das, was er bereit ist, zu tun. Grundvoraussetzung ist allerdings, dass es demjenigen selbst gut geht, dass er sich versorgt fühlt, dass er genug "hat".

In dem künstlich erzeugten Mangel, den wir seit Jahrhunderten haben, ist Unzufriedenheit und die Angst zu kurz zu kommen, aber normal geworden. Man hat uns erzählt, dass es all die Regeln und Gesetze gibt, weil der Mensch so schlecht ist. Nein, der Mensch ist so "schlecht" geworden, weil es so viele Regeln gibt, weil er kurz vor dem Ersticken ist, ausgehöhlt durch Sinnlosigkeit, abgeschnitten vom Lebenselixier der Freude, weil er angefangen hat, in Schuld und Scham zu ertrinken. Wer selbst nichts hat, mag/kann anderen nichts geben.

Es braucht einen Paradigmenwechsel und der kann nur in einem jeden Einzelnen stattfinden. Das Weltbild, das Menschenbild, der Lebenssinn braucht dringend ein Update, ein Upgrade. Wir dürfen wieder erkennen, dass wir GUT sind, dass wir großartig sind, dass wir genug SIND und genug haben, dass jeder Mangel eine Illusion ist, dass das Leben uns trägt und dass jeder einen ganz eigenen Zugang zur Quelle hat. Es braucht keine Versorger. Es braucht keine Priester, die meinen näher an Gott zu sein, als wir es sind. Es braucht keine Mittler mit Deutungshoheit. Es braucht keine Anführer, die nur darauf aus sind, uns klein, dumm und unmündig zu halten. Es braucht wache, eigenständige Wesen, die vollkommen in die Eigenverantwortung gehen, die sich wieder an ihre wahre Natur, ihre Größe, Genialität und Göttlichkeit erinnern.

Menschen, die sich selbst führen, machen Menschen überflüssig, die führen wollen/sollen. Menschen in ihrer Größe lassen sich nicht mehr gängeln und schon gar nicht das Zepter aus der Hand nehmen. Menschen, die sich und ihre wahre Natur erkannt haben, muss man zu nichts zwingen, erst recht nicht zu Solidarität und Nächstenliebe. Diese Menschen SIND Liebe und mit allem verbunden. Sie wissen um die All-Einheit. Menschen, die mit sich selbst verbunden sind, haben immer genug, weil sie um die Prinzipien des Universums, der Schöpfung wissen. Sie handeln weiser und göttlicher als man es ihnen jemals vorschreiben könnte. Jeder Mensch, der sich selbst führt, ist ein Geschenk für alle anderen.

Wer glaubt, dass man Gutes erzwingen muss, hat nichts vom Universum verstanden.

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Montag, 7. September 2020

Zeitqualität und Channeling 07.09.2020

Der heilige Raum des Nichtwissens


Ein "paar" Worte zur Zeitqualität 07.09.2020 wollten gesprochen werden. Wie so oft, ohne dass ich wusste in welche Richtung dass es geht. Ein Channeling hat sich auch noch angeschlossen.

▪️ Es ist für viele an der Zeit, die alten Scheinsicherheiten zu verlassen. Eine wirkliche Sicherheit finden wir nur in uns selbst.
▪️ Stille und Raum für die eigene Wahrheit
▪️ Mutig eintreten ins Nichtwissen
▪️ Das abwählen, was nicht mehr stimmig ist, ohne zu wissen, was es stattdessen ist
▪️ Wo ist noch Wachstum für mich drin? Was kann ich getrost verlassen?
▪️ Von den Mainstream-Medien weg hin zu den wahrhaftigen Medien - der geistigen Welt, der inneren Weisheit, dem universellen Wissen
▪️ Was wir vom Fischreiher lernen können: absolute Präsenz, verharren im Vertrauen, dass die "Beute" zu uns kommt
▪️ Neutrale Beobachtung von allem, was ist, frei von Wertung, mit den Augen der Schöpfung

Hier geht es zum Podcast: https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Zeitqualitt-und-Channeling-07-09-2020-ej8jkt

Wenn du lieber das Video sehen möchtest, dann findest du das auf meinem Facebook-Profil und meiner Facebook-Fanseite.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Montag, 31. August 2020

In die Freiheit geht jeder einen anderen Weg

Es macht für meine Begriffe keinen Sinn, herausfinden zu wollen, wie etwas "für alle" funktioniert. Jeder darf für SICH herausfinden, wie ES für IHN geht. Kein Weg ist für alle DER Weg. Egal um was es sich handelt.

Jeder Weg ist individuell. Auch wenn alle in die Freiheit woll(t)en, wählt jeder einen anderen Weg. Es versteht ja schon jeder etwas anderes darunter. Freiheit und Befreiung sehen für jeden anders aus.

Aus meiner Sicht ist Befreiung das Feststellen, dass ich immer schon frei war, nur angefangen habe, etwas anderes zu glauben und damit zu erleben. Befreiung ist, das wegzulassen, was ich nicht bin. Schälung, Häutung, Läuterung. Bis zur Essenz.

Gleichzeitig ist Befreiung, mir alles zu erlauben, was ich nicht bin, nie sein wollte. Befreiung ist Heilung, Urteile zurücknehmen, ganz werden, abgelehnte Anteile integrieren, ungeliebte Gefühle zulassen.

Freiheit ist ebenfalls ein Gefühl, ein Zustand. Sie findet in mir statt. Ich kann mich in den bizarrsten äußeren Umständen befinden und mich dabei innerlich frei fühlen.

Freiheit zu erfahren, ist eine Wahl, die ich treffe und dann lasse ich mich vom Leben hinführen, bin bereit alles zu tun, was mein Herz mir sagt. Wie immer das aussehen mag.

Also: Wie funktioniert Freiheit für DICH? Wie sieht DEIN nächster Schritt aus? Was ist für DICH JETZT stimmig? Was flüstert dir dein Herz?

PS: Befreiung ist eine Illusion. Sie beinhaltet, dass ich jetzt unfrei bin und das ist schon die Lüge überhaupt. Zumindest für meine Seele. 😉 Unfreiheit ist eine irdische Erfahrung für die es einen Körper braucht und 3D. Unfreiheit zu erfahren und dann in einem menschlichen Körper dahin zu kommen IM Körper Freiheit zu erleben, könnte eine Wahl sein, die deine Seele getroffen hat. Meine auf jeden Fall.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Freitag, 28. August 2020

Blindflug ins absolute Nichtwissen

Es ist mehr denn je ein Blindflug. Alles, was da auf uns zukommt, können wir nicht denken. Unser Verstand hat keinerlei Referenzerfahrungen dazu. Er kann auf nichts zurückgreifen. Wir befinden uns im absoluten Blindflug ins Nichtwissen. Das einzige Navi, das wir haben, ist unsere Intuition.

Dass die Welt so nicht weiterbestehen kann wie bisher, ist uns allen klar. Wie es sich stattdessen sortieren muss, damit wir eben Freiheit und Frieden, bedingungslose Liebe und Eigenverantwortung, unsere Größe und Schöpferkraft voll ausleben und erleben können, wissen wir alle nicht.

Was ist, wenn die Regierung zurückgetreten ist? Neue Parteien helfen uns nicht. Wir können nicht einfach hier und da ein bisschen kitten. Das ganze Ding muss neu. Das Fundament muss neu. Erst dann kann da wieder drauf gebaut werden. Wie dieses Neue aussieht? Keine Ahnung. Wie wir in dieses DANACH kommen? In dem jeder in jedem Moment das macht, was für ihn stimmig ist.

Der Weg schiebt sich dir beim Gehen unter die Füße. Diesen Satz liebe ich schon so lange und er ist so wahr. Unsere Seelen kennen den Plan. Unsere innere Weisheit, weiß wo es hingeht und was dafür in jedem einzelnen Moment zu tun ist. Jeder wird ganz automatisch das tun, als kleines Zahnrädchen, was im großen Ganzen nötig ist. Genau in diesem Moment.

Viele haben an diesem Wochenende den Impuls nach Berlin zu fahren. Das ist großartig und fantastisch und so wichtig. Ich für mich spüre sehr deutlich, dass mein Platz zu Hause ist. Raum halten, den Überblick behalten, Energie fließen lassen, fühlen, beobachten, Infos zusammentragen und ggf. an die weitergeben, die mitten im Gewusel sind. Ich wäre der Menschheit nicht der Beitrag, der ich gerade sein MUSS, wenn ich mitten in den Menschenmassen wäre und mich nicht spüren könnte. Da ist nicht mein Platz. Da liegt keine Kraft drauf. Ich bin mir darüber völlig klar. Jeder ist am richtigen Platz, da wo er gerade sein will.

Diesen Wandel vollziehen wir in jedem einzelnen Jetzt, in dem jeder aus dem Herzen heraus, aus dem Bauch heraus das tut/ist, was er gerade tut/ist. Ganz automatisch spielt so jeder seinen Ton und trägt seien Teil zur großen, universellen Symphonie bei. Wir können es gar nicht falsch machen. Das DANACH ist im Geiste ja schon fertig.

Dieses DANACH ist wundervoll. Ich sehe mich schon weinen vor Erleichterung und Freude, sehe mich tanzen und lachen und jubeln und staunen. Staunen darüber, WIE es sich dann letztlich tatsächlich zugetragen hat. Ich fühle das alles schon. Ich bin da schon auf einer anderen Ebene und von da aus gebe ich mir selbst Hinweise in die aktuelle Gegenwart und navigier mich dahin, wo ein Teil meines Bewusstseins schon ist. Absoluter Blindflug ins Nichtwissen (naja vielleicht eher Halbwissen 😉) göttlich navigiert.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche




Mittwoch, 26. August 2020

Licht kann nicht ausgelöscht werden

4:44 Uhr - draußen stürmt es und ich bin hellwach. Es ist still in mir. Friedlich. Der äußere Sturm ist tatsächlich nur im Außen. In mir ist der glasklare, spiegelglatte Bergsee.

Ich schaue gedanklich auf die Welt wie sie gerade ist und die Stille bleibt, der Frieden. Ich sehe, was ich sehe und es regt sich nichts. Es regt sich nichts auf. Es zieht sich nichts zusammen. Da wird nichts eng oder beklemmend. Da ist einfach nur Frieden und Neutralität. Es ist wie es ist. Frei von Wertung.

"Liebe sein im Angesicht der Spaltung." Diesen Satz hab ich vor ein paar Tagen gehört und mir direkt aufgeschrieben. Er macht was mit mir. Macht weit und ruhig. Es geht nicht darum, das zu erzwingen und vielleicht eine heftige Wut zu negieren, zu übertünchen und einen auf Licht und Liebe zu machen, obwohl es untendrunter ganz anders aussieht. Nein, nein.

Die letzten Wochen hab ich so oft gekocht, bin explodiert, habe gebebt, geschimpft, getobt, bin für mich eingetreten. Ich habe auch geweint, fühlte mich klein und hilflos, ohnmächtig und war voller Schmerz. Ich hab die ganze Palette durch. Ich habe alles angenommen, durchgefühlt, zu Ende gefühlt, was ich einst verdrängt oder "abgebrochen" hatte. Ich habe jeden Zustand, jeden Gedanken und jede Emotion einfach sein lassen, da sein lassen. Völlige Hingabe und Aufgabe.

Irgendwann kommt unweigerlich die Stille. Irgendwann ist es fertig. Getan. Irgendwann hat eine Situation ihren Zweck erfüllt, ist der Wachstumsprozess erledigt, die Befreiung geschehen, sind alle Geschenke gefunden und ausgepackt. Die Erlösung. Die Umstände haben ihren Sinn erfüllt und sind damit hinfällig, überflüssig, entlassen, erlöst. Keine Ladung mehr drauf. Neutralisiert.

So hat es in meinem Leben, auf meinem Weg zurück zu mir, in meine Größe und Kraft immer funktioniert. Schicht für Schicht erlöst. Jedwede auferlegte Begrenzung abgeschmolzen, aufgelöst, manchmal regelrecht weggesprengt. Ich wurde klarer, authentischer, aufrichtiger, aufgerichteter, größer, freier, leichter, weiter, gesünder, direkter, tiefer, feiner, spüriger, sehender, angebundener mit jeder Schicht ein wenig mehr.

Diese Herausforderungen der letzten Monate waren gefühlt die Meisterprüfung. Abschlussarbeit. Alles individuell "Gelernte" und Erkannte anwenden "im Ernstfall". Ich registriere selbst erstaunt, dass ich in der Vergangenheit spreche, wie wenn es "erledigt" wäre. Interessant. Tatsächlich fühlt es sich in mir auch so an. Jetzt. In diesem Moment. Ob das stimmt? Ob das Gefühl bleibt? Ich werde es sehen. Kann sein, dass es in fünf Minuten schon wieder ganz anders ist.

Auch so ein Phänomen der letzten Zeit. Alles kann sekündlich schon wieder ganz anders sein. Und es ist okay. Die Wellen reiten wie sie kommen. Fertig. Mehr ist nicht zu tun. Es geht immer nur um den einen nächsten Schritt. Was ist jetzt stimmig? Was sagt mein Herz? Wo bin ich richtig? Wo bin ich gerade die größte Hilfe für das Leben? Was will jetzt durch mich geschehen? Was will jetzt durch mich in die Welt? Worauf liegt die Kraft? Um mehr geht es nicht. So kommt man durch den größten Sturm. So meistert man die größte Herausforderung. So funktioniert Leben. Komplizierter wird es nicht.

Ja, die Dinge scheinen dramatisch zu sein und gleichzeitig kann das Drama genau jetzt in dir enden. Nichts von all dem, was da passiert ist persönlich zu nehmen. Nichts kann dir wirklich etwas anhaben. Deine Essenz bleibt von all dem unberührt. Das, was du wirklich bist, kann gar keinen Schaden nehmen.

Du bist Licht. Ich bin Licht. Ich bin alles. Ich bin nichts. Ich bin Göttlichkeit in menschlichem Ausdruck. Mit jeder Erfahrung von mir erfährt sich Gott. Frei von Wertung. Jede Erfahrung ein Geschenk. Alles richtig und wichtig.

Ich bin Licht. Immer. Ewiglich. Nichts kann mich auslöschen. Man kann mich mir selbst nicht wegnehmen. Wer sollte das tun? Auf irdischer Ebene mag es manchmal so aussehen, als ob es dunkel wäre und es fühlt sich dann auch so an. Aber Leben und Licht setzt sich immer durch. Wahrheit und Wahrhaftigkeit setzen sich immer durch. Licht setzt sich immer durch. Vor allem jetzt, in diesem Leben, weil das so viele gewählt haben. Dieses Leben ist ein Leben, in dem das Licht auch irdisch zum Ausdruck kommen wird. Ganz bald, in echt, zum Anfassen. Und vielleicht jetzt in diesem Moment schon IN dir.

 

Foto: Canva
Text: Karin Haider
Gestaltung: Anja Reiche


Montag, 24. August 2020

Mitleid(en) ist falsche Solidarität

Und wieder hat der Prozess eine neue Stufe erreicht. Nun geht es ums Mitleiden. Menschen ohne Masken, Menschen, die für sich sorgen, die nicht einfach so alles über sich ergehen lassen und deutlich sichtbar anders handeln, vielleicht sogar anders handeln MÜSSEN, weil es der Körper nicht mitmacht, sind nun nicht mehr der potentielle Tod. Sie sind nicht mehr das Risiko für andere. Nein, sie sind die Mitleid-Verweigerer.

DAS geht ja mal gar nicht. ALLE müssen leiden, selbst die Kinder nun in der Schule, da kann ich doch mal meinen Arsch zusammenkneifen, mich nicht so anstellen und gefälligst ordentlich mitleiden. Mich im Leid solidarisch zeigen und mich nicht rausreden mit fadenscheinigen Argumenten.

Heute habe ich wieder viel beobachtet. Ich war einkaufen. 🤣Mittlerweile schon DER Kalauer schlechthin.

Tatsächlich habe ich inzwischen ein Attest. Der Kampf gegen Windmühlen ging mir auf den Nerv. Doch nun reicht das wieder nicht so richtig. Es ist wieder falsch, schon alleine deswegen, weil ich einfach nicht bereit bin, mitzuleiden. Da waren die vorwurfsvollen Blicke der Verkäuferinnen und ich konnte es förmlich hören: "Wir müssen das Ding 8 Stunden tragen und du schaffst es noch nicht mal, es beim Einkaufen aufzusetzen. Was sollen wir denn sagen?" Und eine hat es dann auch entsprechend ruppig ausgesprochen: "Wir wären die Maske auch gerne endlich wieder los." Solche Kommentare sind mir auch bei meine letzten Posts zu dem Thema immer wieder begegnet. "Wir müssen ja auch."

Ich kenne solche Art Vorwürfe aus meiner Familie. Bei uns gab es lange Zeit ein "Spiel" - Wem geht es schlechter? Anerkennung und Bewunderung galt nur dem, der am meisten litt. Sätze wie "Du hast es mit deinen Problemen ja noch gut. Was soll ICH denn sagen?" oder "Ich kann auch nicht einfach alles hinschmeißen und abhauen." kenne ich nur zu gut. Jeder, der für sich sorgte und ausstieg aus dem scheinbar vorgeschriebenen Familienleiden, war der Depp, der Drückeberger, das Weichei, der Verräter. Ich also. Weil ich schon immer über kurz oder lang gut für mich gesorgt habe.

Ja, es kommt Verrat gleich, wenn man einfach aufhört, brav das kollektive Leid zu teilen. Lange wirkte da ein Satz tief in mir: "Mir darf es nicht besser gehen als meinen Eltern. Mir darf es nicht besser gehen als anderen." Die damit verbundene Schuld, wenn es dann doch mal so war, muss ich wahrscheinlich nicht erwähnen...

Und da stehen wir anscheinend gerade in diesem globalen Theaterstück. Anstatt die dafür zu feiern, die gut für sich sorgen und sich die Dinge so gut es geht erleichtern, sich befreien und Lösungen finden, zeigt man anklagend auf sie und fordert, dass sie wieder zurück ins Haifischbecken springen. Als die Kanzlerin das erste Mal darauf angesprochen wurde, dass sie ja keine Maske trägt, war der Tenor nicht "Wir wollen auch keine tragen. Wir wollen auch frei sein." sondern es wurde gefordert, dass sie gefälligst auch leidet und ebenfalls eine aufsetzt. Was sie dann auch - zumindest vor Kameras - getan hat. Super. Davon haben jetzt alles was. Ist es jetzt besser, weil wieder einer mehr mitleidet? Mitleid ist aus meiner Sicht falsche Solidarität.

Solidarität definiert sich u. a. wie folgt: "Unbedingtes Zusammenhalten mit jemandem aufgrund gleicher Anschauungen und Ziele." (Quelle: Google) Mir ist Zusammenhalt und Verbundenheit im Namen der Freiheit, des Wohlbefindens, des Wachstums, der Leichtigkeit, Freude und der eigenen Größe weit lieber. DAS ist mein Ziel.

Ich werde mich nicht klein machen, nur weil andere sich nicht groß machen können/wollen. Ich werde nicht aus falscher Solidarität etwas über mich ergehen lassen, nur damit andere nicht daran erinnert werden, dass sie ebenfalls für sich sorgen könnten. Ich werde wohl weiterhin die Schattenpriesterin sein und alleine durch meine Existenz eine Provokation.

Versteht mich nicht falsch. Ich habe nach wie vor enorm Mitgefühl mit einem jeden, der gerade in extrem herausfordernden Umständen unterwegs ist. Ich habe extremstes Mitgefühl mit all den Kindern, mit jeder Verkäuferin, jedem Verkäufer, mit jedem, der durch irgendwelche Umstände in seiner Freiheit eingeschränkt ist. Viele fühlen Ohnmacht und Wut, Verzweiflung und Angst. Ich kann verstehen, wenn jemand das Gefühl hat, nichts dagegen tun zu können. Ich kenne diese Gefühle nur zu gut von mir selbst. Ich war die Unfreiheit in Person. All diesen Menschen ist aber nicht geholfen, wenn ich und andere auch leiden. Dieses Prinzip hat noch nie funktioniert.

Mir darf es gut gehen. Nicht nur das. Mir darf es sogar besser gehen als anderen. Ich gehe nicht mehr zurück auf die Stufe des Leidens. Die anderen dürfen hochkommen auf die Stufe der Freiheit. Oder eben auch nicht. Ihre Wahl. Meine Wahl steht auf jeden Fall fest: Mir darf es gut gehen und jedem anderen auch. Für jeden, der auch in die Freiheit will, stehe ich mit Rat und Tat zur Seite.

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
 

Sonntag, 23. August 2020

Ich bin all das auch

"Die Bösen"... wir sind all das auch. Das, was wir da ablehnen und verurteilen, sind auch Teile von uns. Wir sind immer alles. Es hilft nix. Annahme und Anerkennung dieser Aspekte als Teil der Schöpfung, als Teil von uns. Anders geht es nicht. Das ist meine Wahrheit. Diese "Bösen", sie zeigen uns, was wir in uns selbst ablehnen, was wir nicht sein dürfen, was wir uns nicht erlauben, was wir zutiefst verurteilen.

Das zumindest ist meine Erfahrung in dem großen Spiel und in meinem "kleinen", individuellen mit meiner narzisstischen Mutter. Heilung ist dann passiert, als ich aufgehört habe, dagegen zu kämpfen und dieses "ich will auf keinen Fall so sein wie sie" aufgegeben habe. Ich habe mir erlaubt, genau so zu sein. All das. Die Lügen, die Erniedrigung, der Machtmissbrauch, der emotionale Missbrauch, die Giftigkeit, der Druck, die Strenge, die Falschheit. Ich muss es nicht wählen, aber ich darf es mir erlauben. Ich bin das auch.

Die Schöpfung macht keine Fehler. Die Schöpfung urteilt nicht. Das alles ist auch Teil der Schöpfung. Wir haben dieses Spiel gewählt, wollten jeden Aspekt erleben, die unterschiedlichsten Rollen erfahren. Guter Bulle, böser Bulle. Opfer, Täter. Unterdrücker, Sklave. Betrüger, Betrogener. Machthaber, Untertan. Zig Mal haben wir die Rollen getauscht, um auch jeden Aspekt zu erfahren. Wie könnten wir nun entscheiden, wer da was falsch macht? Was sein darf und was nicht?

Ich glaube, dass die Welt so aussieht, wie sie aussieht, weil all das Verdrängte in uns im Außen eine Bühne braucht. Das "Böse", das nie sein durfte. Das Leben hält uns den Spiegel vor und wir erkennen darin, was wir uns selbst nicht erlauben. Wir sehen unsere Urteile, unsere Verurteilung. Es MUSS diese Menschen geben, die uns all das so hervorragend vorführen. Sie sind unsere sichtbar gemachten inneren Anteile. Anteile, die wir abgespalten haben, die wir an uns nicht haben wollen. So müssen sie laut werden, extrem laut, damit wir hinsehen, damit wir sie endlich anschauen und anerkennen. Sie wollen einfach nur geliebt werden unsere inneren Kinder, die eben nicht brav sind. Kämpfen wir gegen sie, kämpfen wir gegen uns.

Ich bin der dunkelste Sumpf, der fieseste Schurke. Ich bin das hellste Licht und die Güte in Person. Ich kann um mich schlagen und explodieren, ungerecht und gemein sein. Ich kann heilsame Worte sprechen und voller Mitgefühl den anderen halten, mich selbst hingeben. Ich kann alles und vor allem kann ich lieben, alles. Alles, was ist. ALLES!

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
 

Freitag, 21. August 2020

Unsere Wahl ist unumstößlich

Wir alle haben gewählt. Drunter machen wir es nicht mehr. Was nicht glücklich macht, kann weg. Was nicht leicht, freudig, wertschätzend und würdevoll ist, hat ausgedient. Unsere Wahl ist unumstößlich. Klarer Fokus auf das "DANACH", auf das, was nach diesem Wandel sein wird, im Geiste schon ist. Klarer Fokus auf das, was wir gewählt haben. Alles andere wird nicht akzeptiert. Keine Diskussion. Keine halben Sachen. Keine faulen Kompromisse. Wenn du dich entschieden hast, vergiss die Alternativen. Komplett.

Gerade jetzt, wo es so extrem schüttelt, ist es wichtig, sich an das zu erinnern, was wir wirklich wollen. Auch wenn es derzeit ausweglos scheint, kennt die Schöpfung immer einen Weg hin zu unserer Wahl. Nur weil wir es uns vielleicht gerade nicht vorstellen können, es nicht denken können, heißt es nicht, dass es unmöglich ist. Das Leben kennt Wege, da kommt unser Verstand gar nicht hin.

Erinnern wir uns an unsere Wahl und überlassen wir es dem Leben, uns da hinzuführen. Alles andere ist keine Option.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
 

Mittwoch, 19. August 2020

Zeitqualität und Channeling 19.08.2020

Raus aus der inneren Zensur

Nichts ist jetzt wichtiger als die Intuition und NUR die Intuition. Alles andere hat ausgedient. So absurd die Impulse sein mögen, das Leben braucht uns jetzt in unserer maximalen Anbindung an unsere innere Weisheit. Die eigene Zensur der inneren Stimme darf aufhören. Wenn der Plan dieses Wandels, der schon lange fertig ist, ausagiert werden soll, dann MÜSSEN wir in jeder Sekunde unseren Impulsen folgen und nichts anderem. So krass das dann auch sein mag...


 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
 

Samstag, 15. August 2020

Wir sind der neue Mainstream

Ich merke, dass es noch einmal um Schuld geht bei mir. Uralte Geschichten, die jede/r von uns nachvollziehen kann, der die Hexenverbrennung "kennt" oder andere Szenarien, die ganz ähnlich gelagert waren in unserer Geschichte.

▪️Die anderen lügen wie gedruckt und mir wird Lüge vorgeworfen.

▪️Die anderen schaden den Menschen tatsächlich, wissentlich und vorsätzlich. Mir wird vorgeworfen, dass ich das täte mit meiner Heilkunde, mit meinem inneren Wissen, mit meiner Intuition, mit meiner Art zu leben.

▪️Die anderen gaukeln Wissen und Expertise vor durch Scheintitel und gefälschte Zahlen. Sie können keiner kritischen Frage standhalten und über mich wird gesagt, ich wäre ein Scharlatan und würde die anderen betrügen. Meine "Argumente" würden jeder Befragung standhalten. Sie sind fundiert und erprobt. Sie zeugen von der Anbindung an die Natur, an die Schöpfung selbst. Meine "Behandlungsmethoden" sind in vollem Einklang mit der Ganzheit des Menschen, sind holistisch und zuträglich, wirken an der Wurzel und führen die Menschen zurück in die Selbstverantwortung, in die Selbstheilungskräfte, in die Eigenmacht.

▪️Mir wird unterstellt, dass ich faule Ausreden benutze, um zu erklären, warum ich mich nicht an die "geltenden Regeln" halten kann. Es wird nicht nur das Bild erzeugt, dass ich eine Gefährdung für das Allgemeinwohl bin, nein ich bin auch noch egoistisch und überhaupt nicht solidarisch, würde die anderen im Regen stehen lassen und würde mich weigern, die "Bürde der Allgemeinheit" in diesen "schweren" Zeiten mitzutragen. Ich bin nicht nur Scharlatan, ich bin auch noch Schmarotzer und lasse es mir auf Kosten anderer gut gehen, nutze Gutgläubigkeit aus und würde mich durchmogeln wo es nur geht.

Alles, was mir damals, in so vielen Leben, vorgeworfen wurde, spüre ich auch heute wieder. Ein ganz kleiner Teil in mir scheint noch zu fürchten, dass da was dran sein könnte, dass ich der Betrüger bin, dass sie Recht haben könnten.

Menschen wie ich, Empathen, neigen dazu, sich ganz schnell in Frage zu stellen und meist viel zu sehr und völlig unberechtigt. Bevor ich einen Vorwurf wirklich zurückweise und ganz klar sagen kann, dass da nichts dran ist, wird mein ganzes inneres System von mir auf Herz und Nieren geprüft. Ich bin die erste, die bei sich selbst nachschaut und früher habe ich mir tatsächlich unfassbar viel Schuld einreden lassen, habe geglaubt, dass ich das Problem bin.

Der ganze alte Rotz darf jetzt aus den Zellen gespült werden. Diese Schuld drückt nochmal, damit sie endlich erlöst werden kann.

Tatsächlich ist es nämlich so: Alles, was mir vorgeworfen wurde/wird, machen die, die es mir vorwerfen. Ich kann getrost aufhören, mich zu sehr in Frage zu stellen. Natürlich werde ich nie aufhören, mich in Frage zu stellen, weil das essenziell für Wachstum und Bewusstheit ist. Ich werde immer wieder prüfen, ob das, was ich bis dahin geglaubt und für wahr gehalten habe, noch stimmt, ob das, was der andere von mir behauptet, wahr ist. Das tue ich dauerhaft. Aber ich werde mich dabei nicht mehr zerfleischen wie früher und mich durch eingeredete Schuldgefühle klein halten lassen.

Empathen neigen dazu, zu übersehen, dass destruktive Muster am Wirken sind, weil sie zu sehr damit beschäftigt sind, den Fehler bei sich zu suchen. Narzissten und die eigentlichen Egoisten wissen das zu schätzen und zu nutzen. Mir geht es nicht um erneute Schuldzuweisungen, die nun gegen andere gerichtet werden. Mir geht es darum, zu erkennen, was da wirkt, darum, aus dem Spiel auszusteigen.

Unbewusste Muster zu erkennen, ist in diesen Tagen wichtiger denn je. Das Spiel MUSS durchschaut werden, wenn wir aussteigen wollen.

Es geht darum, zu erkennen, dass wir un-schuldig sind und alle alten Überzeugungen dahingehend zu entlassen. Sprechen wir uns frei.

Es geht darum, die Macht, die wir den anderen über uns gegeben haben, dadurch, dass wir uns selbst schuldig gesprochen haben, wieder zu uns zurückzunehmen.

Es geht darum unsere Spielfigur vom Feld zu nehmen und eine neue Wahl zu treffen. Eine Wahl für ein neues Spiel in Wahrhaftigkeit und Menschlichkeit, in bedingungsloser Liebe. In dem neuen Spiel ist Entfaltung einer jeden Persönlichkeit oberstes Gebot. Würde, Freiheit, nährende Gemeinschaft, Wachstum, kompletter Selbstausdruck.

Es geht jetzt darum, die eigene Expertise komplett anzuerkennen, ganz unabhängig von Abschlüssen oder Titeln. Meine Expertise kommt aus meinem Innersten und beruht auf krassester Lebenserfahrung und der Anbindung an die Quelle selbst. Menschen, die dazu in der Lage sind, sich komplett auf ihre Intuition zu verlassen und Dinge anders zu machen als bisher, sind wichtiger denn je.

Es geht darum, zu erkennen, dass genau diese Art zu Leben der neue Mainstream ist. WIR sind der neue Mainstream. Der Wind hat sich in den letzten Tagen extrem gedreht. Es wird anders berichtet. Es werden noch mehr Fragen gestellt. Immer noch mehr Menschen fangen an, an dieser "Krise" zu zweifeln und werden hellhörig. Es setzt sich langsam durch, dass eine andere Art zu leben her muss. Dass es so nicht weitergehen kann.

Die neue Welt ist eigentlich schon fertig. Alles ist vorbereitet. Alles ist schon da. Es braucht nur noch, dass immer mehr diese neue Welt wählen. Und das passiert gerade. Ich sage euch: Wir sind der neue Mainstream. Wahrhaftigkeit setzt sich durch. Wir sind hier angetreten, weil wir es endlich in einem menschlichen Körper erleben wollen, das zu erfahren - ein Leben im Einklang mit unserer wahren Natur. Diese Wahl ist getroffen und diese Wahl kann durch nichts aufgehalten werden. Wir sind nicht nur die Welle. Wir sind ein Fluss, der immer breiter wird. Ein Strom an Liebe.

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
 

Montag, 10. August 2020

Anfrage beim Ordnungsamt bezüglich Maskenpflicht und Attest

Ihr Lieben, 


am Freitag habe ich ja bei einigen Läden bezüglich Maskenpflicht und Attest angefragt und den Text hier geteilt. Anscheinend gab es wohl einen großen Bedarf an dieser Textvorlage. 😉 Krass, wie oft der Beitrag auf Facebook geteilt wurde. 😮

Nun habe ich heute noch eine Anfrage an das Ordnungsamt hier vor Ort geschickt. Den Text teile ich wiederum mit euch. Vielleicht wollt ihr auch bei euren Ordnungsämtern mal selbst anfragen. Verwendet mein Schreiben gerne als Vorlage und macht einfach eure eigenen Anpassungen. Teilen selbstverständlich erlaubt. 😉

👇

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund meiner körperlichen Verfassung bin ich nicht dazu in der Lage einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Da bei uns in NRW eine Befreiung von der Maskenpflicht besteht, wenn medizinische Gründe vorliegen, war ich nun mehrere Male ohne Maske in verschiedenen Läden in Ibbenbüren. Nach meinem Rechtsverständnis mache ich damit alles richtig, auch wenn ich kein Attest habe, denn eine Pflicht zum Mitführen eines Attestes gibt es meines Wissens nicht. Hier der entsprechende Auszug aus der Erläuterung der Verordnung vom Land NRW:

„Gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht?
Ja. Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Von der Maskenpflicht ist befreit, wer aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann. […]
(Quelle: https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus)

Es handelt sich um eine „Ist-Regelung“ und erfordert daher keine weiteren Schritte meinerseits. Ich BIN von der Maskenpflicht befreit mit der Tatsache, dass medizinische Gründe vorliegen. Selbst NRW-Gesundheitsminister Laumann hat bei der Pressekonferenz vom 24.04.2020 zur Einführung der Maskenpflicht gesagt, dass es keine Notwendigkeit zu einem Attest gibt. Es reicht die Tatsache der gesundheitlichen Einschränkung. Er wurde explizit gefragt und hat genau das sinngemäß geantwortet. (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ra-ZSa5UIVU ab Minute 35:50)

Nun ist es mir mehrmals passiert, dass Ladenangestellte mich aufgefordert haben, ein Attest vorzuzeigen und wenn ich keins hätte, dürfte ich den Laden nicht mehr betreten. Diese Aussagen kann ich nicht nachvollziehen, finde ich doch keine Rechtsgrundlage dafür. Gerade der Zutritt zu Lebensmittelgeschäften darf doch eigentlich nicht verweigert werden, schon gar nicht, wenn ich mich völlig legal verhalte. Oder sehe ich da etwas falsch?

Weiterhin wurde mir nun auch schon des Öfteren erklärt, dass der Ladenbesitzer Bußgeld zahlen muss, wenn ein Kunde keine Maske trägt und das Ordnungsamt käme. Weder ich noch der Ladenbesitzer macht doch in diesem Moment etwas falsch, oder doch? Was mich noch mehr verwundert hat, dass eine Verkäuferin sogar meinte, sie selbst müsse Strafe zahlen, wenn im Laden ein Kunde ohne Maske ist.

Mir erscheint das alles sehr suspekt und es scheinen die unterschiedlichsten Meinungen und Vorgehensweisen zu kursieren. Deshalb hätte ich gerne eine Auskunft vom Ordnungsamt direkt.

1. Bin ich verpflichtet, ein Attest zu haben, das mir die gesundheitlichen Gründe bescheinigt und wenn ja, wo ist das geregelt?


2. Darf der Ladenmitarbeiter überhaupt dieses Attest einsehen? (Datenschutz? Ärztegeheimnis?) Wenn ja, wo ist das geregelt?


3. Darf das Ordnungsamt dieses Attest einsehen? Wenn ja, wo ist das geregelt?


4. Muss der Ladenbesitzer Bußgeld zahlen, wenn ein Kunde aus medizinischen Gründen ohne Maske im Laden ist und KEIN Attest hat? Wenn ja, wie viel und wo ist das geregelt?


5. Muss der Mitarbeiter Bußgeld zahlen, wenn ein Kunde ohne Maske im Laden ist? Wenn ja, wo ist das geregelt?


Ich bitte Sie hiermit um Antwort und Aufklärung der Sachverhalte. Ich fühle mich tatsächlich sehr in meiner Freiheit eingeschränkt, gehe äußerst ungern und nur noch selten einkaufen, in Cafés und Restaurants gar nicht mehr. Ich nehme quasi gar nicht mehr am öffentlichen Leben teil, werde also durch meine gesundheitlichen Einschränkungen diskriminiert. Immer muss ich damit rechnen, dass es Auseinandersetzungen gibt, ja sogar, dass ich angegriffen werden, auch von Kunden und Mitmenschen. Daher will ich Klarheit und rechtliche Sicherheit.

Danke für Ihre Hilfe und Auskunft.


Mit freundlichen Grüßen
Anja Reiche



Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 7. August 2020

Anfrage an Lidl Deutschland bezüglich Maskenpflicht und Attest

Ihr Lieben, heute Morgen war ich mal wieder einkaufen. Geil, dass sowas mittlerweile schon mehrmals zu einem Post geführt hat. Was für Zeiten... 😂😂😂

Da ich tatsächlich völlig unerwartet zum Vorzeigen eines Attestes aufgefordert wurde, habe ich mich jetzt dazu entschlossen, mal die Geschäftsleitung von Lidl Deutschland anzuschreiben und mir ein paar Antworten geben zu lassen.

Die Email stelle ich hier zur Verfügung. Vielleicht möchtet ihr ja auch mal entsprechende Schreiben verfassen:


Sehr geehrte Herren Oppitz und von Haber,

heute Morgen war ich in Ihrer Filiale Gravenhorster Str. 126, 49477 Ibbenbüren (NRW) einkaufen. Wie so oft, ich wohne in der direkten Umgebung.

Aufgrund meiner körperlichen Verfassung bin ich in nicht dazu in der Lage einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Da bei uns in NRW eine Befreiung von der Maskenpflicht besteht, wenn medizinische Gründe vorliegen, war ich ohne Maske in Ihrem Laden. Wie es die aktuell geltende Verordnung vorsieht. Hier der entsprechende Auszug:

„Gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht?
Ja. Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Von der Maskenpflicht ist befreit, wer aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann. […]
(Quelle: https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus)

Wie Sie sehen, handelt es sich um eine „Ist-Regelung“ und erfordert keine weiteren Schritte meinerseits. Ich BIN befreit mit der Tatsache, dass medizinische Gründe vorliegen. Selbst NRW-Gesundheitsminister Laumann hat bei der Pressekonferenz vom 24.04.2020 zur Einführung der Maskenpflicht gesagt, dass es keine Notwendigkeit zu einem Attest gibt. Es reicht die Tatsache der gesundheitlichen Einschränkung. Er wurde explizit gefragt und hat genau das sinngemäß geantwortet. (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ra-ZSa5UIVU ab Minute 35:50)

An der Kasse wurde ich von der Mitarbeiterin darauf hingewiesen doch beim nächsten Mal eine Maske zu tragen. Darauf erwiderte ich, dass ich befreit bin. Infolgedessen forderte sie mich auf, ihr mein Attest zu zeigen. Da ich keines habe, weil ich bereits durch das Vorhandensein der gesundheitlichen Gründe von der Maskenpflicht befreit bin, konnte ich ihr natürlich auch keines vorlegen. Und selbst wenn ich eines hätte, dürften Ihre Mitarbeiter dieses gar nicht einsehen, weil der Inhalt unter das Datenschutzgesetz fällt und unter das Arztgeheimnis. Was Ihnen bekannt sein dürfte.

Ihre Mitarbeiterin erklärte mir weiterhin, dass ich ohne Attest nicht mehr in der Filiale einkaufen dürfe. Es wäre Anweisung „von oben“ und sie hätte außerdem die Information, dass die Filiale Strafe zahlen muss, wenn das Ordnungsamt käme und ein Kunde ohne Maske im Laden wäre. (Obwohl ich mich völlig im Rahmen des Legalen bewege und nichts Verbotenes tue!)

Ich bin doch sehr erstaunt. Erstens darüber, dass es offensichtlich eine „Attest-Pflicht“ in Ihren Läden gibt, für die es meines Erachtens keine Rechtsgrundlage gibt. Sollte ich mich täuschen, nennen Sie mir doch bitte das entsprechende Gesetz, das dazu führt, Ihre Mitarbeiter anzuweisen, ein Attest zu erfragen.

Zweitens staune ich darüber, dass Sie Ihre Mitarbeiter anhalten gegen das Datenschutzgesetz zu verstoßen, indem Sie Einblick in die Atteste der Kunden wollen.

Drittens bin ich darüber erstaunt, dass Ihren Mitarbeitern offensichtlich ebenfalls falsche Informationen über Bußgelder vorliegen. So weit ich informiert bin – und ich habe mit vielen Rechtsanwälten Kontakt – muss der Ladenbetreiber lediglich dafür sorgen, dass die Mitarbeiter sich an die Verordnung halten. Die Kunden stehen selbst für ihr Handeln gerade. Da auch ich mich an die vorhandenen Regeln halte, wären wir also alle auf der sicheren Seite. Sollte ich mich hier ebenfalls täuschen, bitte ich Sie wiederum mir den Gesetzestext zur Verfügung zu stellen, auf den Sie sich berufen und der besagt, dass Ladenbetreiber Bußgelder zahlen müssen, wenn in ihren Läden Menschen ohne Masken sind, die diese aus gesundheitlichen Gründen nicht tragen können.

Ich bitte Sie hiermit um Antwort und Aufklärung der Situation. Tatsächlich würde ich gerne weiterhin in der o. g. Filiale einkaufen und auch gerne ohne, dass ich als Straftäter behandelt werde und auch hoffentlich, ohne dass wir vorher über das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz sprechen müssen.

Dieses Schreiben geht parallel in Papierform nochmals raus, damit es auch ganz sicher ankommt. Weiterhin werde ich diesen Text auf meinen Kanälen in den sozialen Medien veröffentlichen, denn ich bin mir sicher, dass an dieser Aufklärung sehr viele Menschen Interesse haben. Ihre Antwort werde ich dann selbstverständlich ebenfalls veröffentlichen, was wohl auch in Ihrem Interesse sein dürfte. Klarheit und Transparenz hilft ja auf allen Seiten. Die Anwältegemeinschaft von www.klagepaten.eu, die sich speziell mit den Corona-Maßnahmen befasst, bekommt eine Kopie dieser Email. Auch sie werden wohl sehr interessiert an Ihrer Antwort sein.

Ich danke Ihnen schon jetzt für Ihre Unterstützung in dieser Sache und bin sehr gespannt auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Anja Reiche #herzradikal


PS: Ähnliche Schreiben habe ich ebenfalls noch an Aldi-Nord und JET-Tankstellen geschickt, weil ich da auch ganz ähnliche Erfahrungen gemacht habe.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche



Donnerstag, 6. August 2020

Heilung geschieht in der neutralen Betrachtung

Ihr Lieben, gestern kamen nochmal weitere Erkenntnisse im Nachgang zu meinem Podcast und der darin beschriebenen Erlösung der Meute. 😉 Anschließend hat sich noch ein Channeling "aufgedrängt" mit ganz wunderbaren Botschaften zur jetzigen Situation und dem, was für den "heißen" August wichtig ist.

▪️Befreiung
▪️Schöpferbewusstsein
▪️Neutralität
▪️sehen mit den Augen der Schöpfung

Hier geht es zum aktuellen Podcast:


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 5. August 2020

Erlöse die Meute

Viele haben im Moment das Gefühl von Ohnmacht. Es wird gelogen, manipuliert, gehetzt, verurteilt was das Zeug hält. Spannung, Trennung, Spaltung. Die Umstände werden immer bizarrer und surrealer. Der Sündenbock wird durchs Dorf getrieben.

Doch wir sind nicht ohnmächtig und wir sind auch nicht auf das Erwachen der wütenden Meute angewiesen. Vielmehr dürfen wir dem ganzen den energetischen Stecker ziehen und in uns erlösen, was erlöst werden will. Ich lade euch ein in meine inneren Bilder, meinen eigenen Prozess und meine Wahrnehmung zur Gesamtsituation. Hier geht es zum Podcast:


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 3. August 2020

Ich ent-schuldige die Täter

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Narzissmus und Egoismus erlöst werden dürfen. Erlöst in dem Sinne, dass die Urteile darüber zurückgenommen werden.

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass es keinen Menschen gibt, der von Grund auf böse ist. Alles, was wir als böse definieren, geschieht aus meiner Sicht aus einer tiefen Verletztheit heraus. Es geht gefühlt im Grunde nicht darum, einem anderen mutwillig zu schaden. Ich glaube es ist eher so, dass die eigenen Bedürfnisse des "bösen Menschen" so sehr im Vordergrund stehen, dass er es entweder billigend in Kauf nimmt, dass jemand anders dadurch zu Schaden kommt oder es sogar so ist, dass der Narzisst, der Egoist so sehr mit sich beschäftigt ist, dass er den anderen und dessen Bedürfnisse überhaupt nicht wahrnimmt. Sie sehen den anderen schlicht nicht oder nur als Bedürfniserfüller, der zur Verfügung zu stehen hat, weil die eigene Not so groß ist.

Vermutlich KANN der Narzisst, der Böse den anderen gar nicht wahrnehmen. Er ist so sehr mit sich und seiner Bedürfniserfüllung beschäftigt, dass damit alle Kapazitäten ausgelastet sind. Overloaded sozusagen. Da ist kein Platz mehr, um andere wahrzunehmen. Und vielleicht ist Mitgefühl und Empathie generell nicht möglich, weil er sich selbst schon gar nicht wahrnehmen kann. Abgeschnitten vom Mitgefühl auch für sich selbst. Wenn ich mich nicht spüren kann, weil ich alles gedeckelt und weggesperrt habe an Schmerz, Angst, Wut, Verletzung, wenn ich den Kontakt zu mir und meinem Innersten komplett verloren habe, wenn da keiner wohnt, der Körper nicht beseelt ist oder nur wenig, kann ich andere gar nicht oder nur schwer spüren. Wie soll das gehen?

Ohne die eigene Quelle in mir, ohne Anbindung ans Leben, an das Göttliche, an die Schöpfung, muss ich andere Wege finden, um versorgt zu werden. Wenn ich um die eigene Anbindung nicht weiß, müssen andere liefern. Wo soll sonst "etwas herkommen"?

Wen wundert es also, wenn über kurz oder lang das große Hauen und Stechen losgeht, weil jeder denkt, er kommt zu kurz und jeder etwas vom anderen zu brauchen glaubt? Man denkt sich die krassesten Strategien aus, um an das Lebensnotwendige zu kommen. Es ist dann nur normal, in diesem "Weltbild" der Getrenntheit, mit allen möglichen Mitteln zu versuchen, andere dazu zu bringen, dass sie das machen, was mir zu Gute kommt. Eigentlich nur logisch. Niemand will das Opfer sein. Niemand will mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen, der Verlierer sein. Also nimmt man es dafür in Kauf der Täter zu sein und auf Kosten anderer, den Vorteil zu haben.

Zugrunde liegt der Trugschluss der Trennung, der Trennung von der eigenen Quelle, von sich selbst, der Natur, der Schöpfung, der göttlichen Anbindung. Ein Narzisst muss kein Narzisst mehr sein, wenn er die Quelle in sich selbst findet.

Meine Wahrheit ist tatsächlich, dass es keine bösen Menschen gibt. Ich habe Mitgefühl, ganz viel Mitgefühl, denn ich weiß wie fies dieses Gefühl der Getrenntheit ist, dieses Gefühl des Abgeschnittensein, sich selbst nicht wahrnehmen zu können. Ich kenne das Gefühl alles und jeden als Bedrohung zu fühlen, immer im Mangel zu sein, sich unfähig zu fühlen, ohnmächtig, verlassen, leer. Ich kenne das Streben nach Macht über andere, um die eigene Ohnmacht nicht fühlen zu müssen, um ein Mindestmaß an "Sicherheit" zu haben. Ich komme da her, hatte mich verloren.

Nimm den größten Schurken, den Menschen, den du am meisten verurteilst, zieh seine Schuhe an und geh seinen Weg, schau durch seine Brille, fühle seine Gefühle, seinen Schmerz und dann sag noch mal, er wäre böse. Schätzungsweise hat er sich einfach nur selbst verloren.

Es geht gar nicht so sehr um Vergebung. Es geht um Verstehen. Es geht nicht um Schuld. Es geht um Ursache und Wirkung und die großen Zusammenhänge.

Ich nehme heute ganz bewusst noch einmal alle Urteile zurück, die ich je über "Täter" gefällt habe. Ich ent-schuldige sie. Ich lasse sie frei. Spreche sie frei. Und damit spreche ich mich frei. Ich bin ent-schuldigt. Jeder ist ent-schuldigt. Gott richtet nicht, wieso sollte ich es tun?

(Wer mag kann meinen dazu passenden Podcast hören: https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Es-gibt-keine-bsen-Menschen-e8ivhr)

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche