Freitag, 16. September 2022

Von Gott und der Liebe

Seit gestern Abend ist der Impuls so stark, von Gott und der Liebe zu reden. Also habe ich es jetzt getan. Ich merke, was es mit mir selber macht, wenn ich davon spreche, wenn ich diese Schwingung wahrnehme, mich ganz hineinsinken lasse in diese Güte. Ich BIN diese Liebe. Ich BIN diese Güte. Ich BIN Gott in Verkörperung. Mit nichts weniger als diesem Gewahrsein, will ich dieses Leben leben. In jeder Sekunde. DAS ist mein neues Normal. DAS ist meine Natur. DAS und nichts anderes will ich zum Ausdruck bringen.

Ich lade euch ein zu meinen/seinen Gedanken. 🙏🏼🔥❤️🔥

Hier geht es zur Audio.

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Mittwoch, 14. September 2022

Reisebericht einer Wanderschamanin #7

Ich hab das Gefühl in dem Live vorhin nichts gesagt zu haben und da ist die Idee, dass euch das alles sowieso nicht interessiert. Dennoch teile ich das Video und möchte den Stimmen in meinem Kopf nicht die Möglichkeit geben, mich zu zensieren.

▪Vom Sterben und Freigeben von all den schönen Ideen

▪Über mein ganz persönliches Retreat der letzten Tage

▪Über Verhedderung in Beziehung und das Verlassen von mir selbst in der Begegnung mit Männern

▪Von der Selbstgeburt und was Jesus damit zu tun hat

Video und Tonspur gibt es hier.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Dienstag, 13. September 2022

TiefenTalk - 15.09.2022

Ihr Lieben, mir ist nach diesem Raum. So viel hat sich getan die letzten Wochen, so viel in mir verändert. Ich bin mir in einer Tiefe begegnet, die mich wieder zu einer anderen hat werden lassen, noch essentieller, noch wesentlicher, noch klarer, noch kraftvoller.

In unzähligen Begegnungen hatte ich die Möglichkeit zu wachsen, mich zu schälen und zu häuten, neue Inspirationen zu sammeln, Ansätze, Blickwinkel, Aspekte. Das hat natürlich Einfluss auf mein Wirken. Da ist eine neue Kraft und Klarheit, ein neues Selbstverständnis für mein Sein mit Menschen, ein neuer Blick auf meine Räume.

Jetzt mag ich mich ausprobieren mit euch zusammen. Die Akupunkturnadel wird immer präziser und dafür bin ich total dankbar. 😉 🎯

Lasst uns gemeinsam eintauchen in die Wahrhaftigkeit, das nehmen, was da ist und zur Wurzel durchdringen. Lasst uns sprechen, was im Raum ist, was in uns ist. Lasst uns uns ausprobieren in aufrichtiger Kommunikation. Lasst uns uns gegenseitig die Erfahrung schenken, sich selbst behalten zu dürfen, während man anderen begegnet. Bei sich bleiben zu dürfen, was auch immer geschieht.

Ich bin da. Mehr denn je. ❤️ Und ich freu mich auf das Sein mit euch.

Hier ist der Link für die Anmeldung.  

Hier weitere Infos.
 


Samstag, 10. September 2022

Alles auf Null

Kein Retreat, kein Plan

Atmen... Nochmal atmen... Stille... Seufzen... Atmen... Ich sitze vor diesem Textfeld und versuche in Worte zu fassen, was in den letzten Tagen passiert ist. Versuche in Worte zu fassen, was eigentlich gar nicht mehr wirklich in Worte zu fassen ist.

Wie kam es gleich nochmal dazu? Was war der Auslöser? Wie war die Reihenfolge der Ereignisse? Ich weiß es gar nicht mehr so richtig.

Die Tränen steigen hoch. Bilder, Gesprächsfetzen, Erinnerungen vor meinem inneren Auge. So viele freudige, magische Momente, die nicht von dieser Welt sind. So viele schmerzvolle, in denen es mich fast zerrissen hätte.

Keine Ahnung wie oft ich gestorben bin seit letztem Freitag. Gefühlt war es eine Woche durchgängiges Sterben und ich bin noch nicht fertig. Der Trauer- und Abschiedsprozess läuft noch, die Phasen schwanken hin und her. Gehen wie Wellen durchs System.

Ganz faktisch kann ich sagen, dass unser Retreat "Experiment Ehrlichkeit" im September nicht stattfindet. Das kommt erstmal unaufgeregt daher. Das kann mal passieren, dass eine Veranstaltung ausfällt, abgesagt wird. Was für mich damit verbunden ist, was ich da "gehen" lasse, erahnt vielleicht der ein oder andere zwischen den Zeilen. Da ist ein grundsätzliches Fragezeichen an allem. Es fühlt sich an, wie in einem fahrenden, vollbesetzten ICE die Notbremse zu ziehen. Keiner rechnet damit. Nur der, der letztlich den Hebel bedient, weiß, was da gleich passieren wird. Dieser jemand war ich und ich habs mir echt nicht leicht gemacht. Ein kleiner Handgriff mit krassen Auswirkungen und Folgen.

Der ICE gleicht meinem Leben in den letzten Wochen. Gefühlt auf der Überholspur, eine Ereignisdichte vor dem Herren. Manchmal hab ich mich echt gefragt, wo ich die Energie hernehme. Seit über fünf Monaten bin ich unterwegs, hab so ziemlich alles auf links gedreht, keinen Stein auf dem anderen gelassen, losgelassen, zurückgelassen, mich eingelassen. Immer wieder neu. Es fing an, sich neu zusammenzusetzen, neue Menschen, neue Lebensformen, unzählige neue Erfahrungen, neue Strukturen, neue Gewohnheiten. Ein neues Kartenhaus?

Ich weiß es nicht. Aber ich musste anhalten. Das weiß ich. Vollbremsung. Mal wieder die unterste Karte aus dem Kartenhaus gezogen. Mal wieder die Grundsatzfrage gestellt in einem Moment, in dem man von außen denken könnte, dass doch die Welt in Ordnung ist, alles läuft und richtig ist.

Seit Montag bin ich in einem retreatähnlichen Zustand. Rückzug, Sortieren, viele Gespräche mit der Soulfamily, mit Stephan, alte Wunden versorgen, die so unerwartet aufgebrochen sind, bei uns beiden. Experiment Ehrlichkeit rund um die Uhr im real life check. Ganz viel Nichtwissen, Herantasten, Erkennen, Klären, Fühlen, Heilen.

Gleichzeitig lache ich so unfassbar viel. Ich bin im Feenreich und wundervollst begleitet. Weinen und lachen bis die Tränen kommen liegen so nah beieinander. Hier geht das so gut und selbstverständlich. Leichtigkeit in all der Tiefe. Gehalten werden und halten. Führen lassen und führen. Wie es gerade richtig ist. Zeit? Existiert nicht mehr.

Da bin ich also. Mir bleibt nur der Moment. So blank wie jetzt war ich noch nie in meinem Leben. Jetzt weiß ich wirklich gar nichts mehr. Jetzt hab ich tatsächlich nur noch mich, meine Intuition und den Augenblick. Keine Vorstellung. Keine Pläne. Keine Idee. Es fühlt sich in all dem Chaos und zwischen Bergen von vollgerotzten Taschentüchern extrem richtig an. Echt. Lebendig. Pur. Roh. Am Puls des Lebens.

Die Idee ist, dass Stephan und ich uns euch noch live mitteilen, erzählen, euch mit in unseren Prozess nehmen. Wann? Keine Ahnung. Wirklich so gar keine Ahnung. Wo ich morgen bin? Ich weiß es nicht. Was als nächstes kommt? Kürbissuppe. Mehr muss ich gerade nicht wissen. Kürbissuppe reicht als der eine nächste Schritt!


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 7. September 2022

Der Moment hat keine Frage

Der Satz kam von Jesus direkt. An einem Punkt gestern, an dem ich ziemlich viele Fragen hatte, wissen wollte, verstehen wollte, unsicher war, ob ich noch auf dem richtigen Weg bin. Unsicher, ob ich mich verrenne, geblendet bin, verzerrt wahrnehme. Unsicher, ob ich gerade alles ruiniere.

Da hab ich mich an Jesus gewendet. Er ist so präsent in diesen Tagen und vor allem immer ansprechbar, einfach da. IMMER da.

Mit all den Fragen stand ich vor ihm. Er schaute mich nur ruhig an. Seelenruhig. Voller Liebe. Voller Klarheit. Voller Frieden. Und dann kam diese Antwort.

"Der Moment hat keine Frage."

BÄHM!!!! So wahr. So richtig. Der Moment hat nur einen Impuls. Mehr braucht es nicht. Mehr muss ich nicht wissen. Jede Frage zeugt davon, dass ich in der Zukunft oder in der Vergangenheit unterwegs bin, aber nicht präsent im Hier und Jetzt.

Der Moment stellt keine einzige Frage. Der Moment ist Sein. Ich sitze jetzt hier und tippe diese Worte. Mehr brauche ich nicht zu wissen. Wenn ich fertig bin, ist ein neuer Moment mit einem neuen Impuls. Fertig. So einfach ist es tatsächlich, von leicht war nicht die Rede.

Gefühlt ist in dieser Zeit gerade nichts wichtiger als diese Präsenz in der ich schlicht weiß. Jede Idee, was irgendwann sein sollte, könnte, müsste, jede Vorstellung, jedes Konstrukt hab ich weggefegt im wahrsten Sinne des Wortes. Reinen Tisch gemacht. Platz, damit das Leben wieder Spiel hat.

Was ist jetzt da? Welches Gefühl? Welches Bedürfnis? Ich muss nicht wissen, wo es mich hinführt. Ich muss nicht wissen, ob es logisch ist. Es muss nichts dabei herauskommen. Ergebnisoffen. Raum gebend. Am Puls der Zeit.

Für JETZT weiß ich alles. Der Moment ist die Antwort.



Sonntag, 4. September 2022

Ich lass mir vom Leben den roten Teppich ausrollen

Mhmmm... Was für Prozesse die letzten Tage und Stunden. Hui! Mir war nicht klar, dass da noch solche Wunden sind, die mit meinem Papa zu tun haben. Was bin ich froh, dass das jetzt alles ins Licht der Bewusstheit kommen kann. Die Dinge wollen und müssen benannt werden.

Parallel wurde ich von Jesus höchstpersönlich zu Gott gebracht. Heiligste Heilung in den tiefsten Tiefen. Sterben auf höchstem Niveau.

Ich nehme euch mal wieder mit auf meine Reise.

▪️Die Dinge wollen benannt werden. Rumpelstilzchen hat sich dann verabschiedet, als es beim Namen genannt wurde.
▪️Von einem abwesenden Vater, den ich so sehr gebraucht hätte
▪️Wie Jesus mich zu Gott geführt hat
▪️Ich wähle die göttliche Anwesenheit in mir
▪️Ich lass mir vom Leben den roten Teppich ausrollen.

Hier geht es zur Sprachnachricht in meinem Telegram-Kanal: https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/1166

Foto: Canva
Text: Anja Reiche


Freitag, 2. September 2022

Jeder hat jemanden nur ich nicht

Diese Sprachnachricht hat mich gerade ziemlich Überwindung gekostet. Ich steige tiefer und tiefer in das Forschungsfeld der Beziehung ein. Mittlerweile nicht nur mit Stephan sondern auch tatsächlich mit seiner zweiten Partnerin. Was sich bei uns in dieser Konstellation an Themen zeigt, ist so wertvoll. Es gibt so viele Geschenke.

Gerade bin ich an eine Wunde gekommen, die gefühlt jeder hat: Alle haben jemanden nur ich nicht. Rausgekommen bin ich bei meinem inneren Kind, das ca. 1/2 Jahr alt ist und alleine in seinem Kinderbett lag, alleine im Zimmer, alleine im Haus und das jeden Tag aufs Neue.

Ich lade euch ein zu einer weiteren Reise nach Innen. So heilsam, das hier mitteilen zu können. DANKE für euch!

▪️Jeder hat jemanden nur ich nicht.
▪️Die Sehnsucht nach Berührung und körperlicher Nähe
▪️Über die Angst, Bedürfnisse und Wünsche zu äußern und dann ein Nein zu kassieren
▪️Über die Angst, eine Belastung zu sein, zu viel, eklig und abstoßend
▪️Von der Magie einer Frau mal ganz anders zu begegnen


Hier geht es zur Sprachnachricht in meinem Telegram-Kanal:
https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/1165

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Das Experiment wird noch mehr zum Experiment

Seht ihr diesen blonden Engel? Das, meine Lieben, ist Michelle. Michelle, meine/unsere Schwester im Geiste und im Herzen, eine Heilerin, Priesterin, Weise, Stabträgerin, Pionierin. Ein Geschenk des Himmels...

Sie hat eine Art zu berühren, die nicht von dieser Welt ist. Damit meine ich nicht nur die Wunder, die ihre Hände vollbringen. Sie berührt auf allen Ebenen und bringt das alte Wissen in den Menschen wieder zum Klingen. Sie erinnert. Eine Meisterin im Mitteilen ihrer Innenwelten, Sanftheit und Wohlwollen auf zwei Beinen. DAS zumindest ist meine Erfahrung. Sie hat bei diesen Worten wahrscheinlich Schnappatmung. 😉

Und ihre Hände? Ja, ihre Hände... Wow! Wo ihre Hände mit dem Körper in Kontakt kommen, werden die Synapsen neu verknüpft, die Zellen resettet, zurück in den Urzustand gesetzt. Einer inneren Landkarte folgend, wandern diese magischen Hände und tun ganz automatisch ihr Werk. Prozesse kommen in Gang, Bilder zeigen sich, die Energie kann wieder fließen.

Stephan und ich durften bereits in den Genuss kommen, der quasi noch als Geheimtipp gilt. Michelle geht gerade die ersten Schritte damit raus in die Welt und in den Dienst der Menschen. Und ihr könnt ihr begegnen. 😉 Weil dieses Zauberwesen bei unserem Retreat jetzt im September dabei sein wird. 🥰😍🤩🎉 Raumhalterin, Teilnehmerin, Wirkende, Präsente und vor allem Experimentierende.

Wo, wenn nicht bei echter Verbindung, Begegnung und Berührung, wäre Michelle mit ihren Qualitäten besser aufgehoben? Wo könnte sie sich besser erforschen und ausprobieren, wenn nicht in so einem Feld? Also perfekt für unser Experiment Ehrlichkeit. Perfekt für dieses Setting.😍

Wir freuen uns so sehr, dass sie dabei ist. Auch für uns eine spannende, neue Erfahrung. Wir haben nämlich keine Ahnung, wie sich das alles sortiert. Fakt ist, dass es zwischen uns drei britzelt und eine ganz besondere Energie fließt. Also rein ins Abenteuer. Beidbeinig mit Anlauf. Seid ihr dabei? 😍🎉







Dienstag, 30. August 2022

Aktuelle Prozesse und Zeitqualität

 Ich habe heute zwei Audios in meinem Telegram-Kanal aufgenommen:

1.)
▪️Der Hintergrund zu dem heiligen Prozess und der finalen Tat des Haarschnitts von gestern
▪️Gedanken zu Weiblichkeit, Hingabe und Weichheit
👇🏼👇🏼👇🏼

https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/1156

 

2.)
Gedanken und Impulse zur Zeitqualität, Lesen im Feld

▪️Es wollen keine Entscheidungen getroffen werden
▪️Chaos in der Sortierung
▪️Zurücktreten und geschehen lassen
▪️In Klarheit Grenzen setzen
▪️Ich bin nicht mehr erpressbar
▪️Wut als Lebenskraft
▪️Wut für die Klarheit
▪️Ungesunde Verbindungen lösen sich, gesunde entstehen
▪️Standhaft im Sturm
👇🏼👇🏼👇🏼

https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/1157




Montag, 29. August 2022

Der Schöpfer macht

Liebster!

Ich leg dir meinen Nacken frei.
Die empfindlichste Stelle biete ich dir dar.
Knie vor dir nieder und neige das Haupt.
Ich weiß, dass ich sicher bin.
Eine Geste tiefsten Vertrauens.
Von dir geht keine Gefahr aus. Ging sie nie.

Da knie ich, verneige mich vor dir, voller Respekt und Achtung,
Anerkennung und Ehrerbietung.
Ich sehe dich, weiß um deine Kämpfe.
Ich sehe dich und weiß, dass du mich siehst, weil du dich siehst.
Niemals würdest du mich verletzen.
Niemals würdest du mich übersehen.
Du siehst das Leben.

Am Puls der Zeit, im Rhythmus der Schöpfung.
Dienend, hingebungsvoll, demütig vor der Weisheit des Kosmos.
Du spürst ihn, den Takt des Lebens.
Du bist da. Endlich wieder da.
In deiner Schöpfermacht.
Der Schöpfer macht durch dich,
durch mich, durch uns.

So kann ich hier knien in meiner größten Verwundbarkeit.
Was soll mir geschehen außer das Leben selbst, das uns dient,
weil wir ihm dienen?

Verlassen wir uns - um Gottes Willen - niemals mehr selbst.

Die Frisur verändert sich mit der Reise.Heute MUSSTE ich mir tatsächlich den Nacken freilegen.

Foto: Canva
Text: Brigitte Rieger
Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 22. August 2022

Experiment Ehrlichkeit in Frrrranken

Wir gehen direkt in die zweite Runde, weil es gar nicht anders geht:

Experiment Ehrlichkeit
18. - 20.09.2022 | Burghaslach

Hmmm... Welche Worte könnte ich finden, um auszudrücken, was mir dieses Wirken bedeutet? Was es mir bedeutet, dass wir direkt den nächsten Raum für dieses grandiose Experiment eröffnen? Was es mir bedeutet und mit mir macht, mit Stephan DA zu sein?

Wie könnte ich in Worte fassen, was beim letzten Mal passiert ist? Was es mit mir gemacht hat? Mit den Teilnehmern?

Immer wieder laufen Erinnerungen wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Sequenzen der Tiefe und Magie, Momente der Berührung und intensivsten Begegnung, die Herzen sperrangelweit offen.

Ich wüsste nicht, wann ich das letzte Mal so Herz zerreißend geweint habe, weil das Gefühl, am richtigen Platz zu sein und einen extrem wichtigen Auftrag erfüllt zu haben, mich im wahrsten Sinne des Wortes umgehauen hat. Tagelang sind immer wieder Wellen der Berührung und Dankbarkeit durch mich durch gegangen und die Tränen liefen nur so.

Dieses erste Wochenende in München war für mich monumental. Ich empfinde es als meine heilige Pflicht, genau da weiterzumachen. Es hat mich verändert, reifen lassen, mich nochmal ganz neu selbst erfahren lassen. Es hat mich durchgerüttelt und ich musste mich selbst neu definieren. Mal wieder...

Umso mehr freue ich mich auf den nächsten Raum, auf das nächste Experiment, auf eine neue Gemeinschaft mit ganz eigenen Erfahrungen. Ich freue mich auf mich selbst, auf Stephan, auf uns, auf alles, was geschehen mag in diesem heiligen, achtsamen Miteinander der radikalen Erlaubnis.

Diesmal sind wir in Mittelfrrranken und haben uns im Seminarzentrum "Punkt XII - Ort der Begegnungen" eine Wohnung mit Seminarraum gemietet. Es ist und bleibt spannend! 😊💥❤️💥🔥🔥🔥🎉🎉🎉 Wer mag wohl dieses Mal mitexperimentieren?

Mehr will ich gar nicht sagen. Entweder du spürst es britzeln oder eben nicht. Was in der Ausschreibung steht, ist eigentlich total egal. 😉😂🤭

(Wenn du doch noch mehr Infos willst, dann schau hier 😁)


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 19. August 2022

Trigger oder gesunde Ablehnung?

Ich bin immer wieder fasziniert, was Menschen meinen aushalten zu müssen. Manchmal möchte ich schreiend weglaufen und/oder sie schütteln.

Es gibt einen ganz großen Unterschied zwischen echten Triggern (das Anrühren von alten Verletzungen) und einer gesunden Ablehnung. Gesunde Ablehnung muss weder transformiert werden, noch ist sie ein Zeichen von "ich hab da noch ein Thema".

Wenn jemand mit dem Messer vor mir steht und sich Todesangst breit macht, komme ich auch nicht auf die Idee, die Angst transformieren zu müssen. Nein. Ich nehme meine Beine in die Hand und laufe was das Zeug hält.

Diese Audio lag mir jetzt sehr am Herzen. 💥❤💥
https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/1148

 

PS: In meinem Kanal hat es heute so einige, wie ich finde, interessante Sprachnachrichten von mir gegeben. Zeitqualität, etc...🥳


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 18. August 2022

Der Moment der Niederkunft

Kahiki spricht grade mit mir. Ihr könnt euch an Kahiki erinnern? Mein Wunderwesen, meine Wegbegleiterin, seit ich reise. Wildfang. Schamanin. Weise. Grenzensprengerin. Ein Wesen ganz nach meinem Geschmack. 😉💥❤️💥

Sie flüstert mir vom Neuen. Großes ist im Feld, wurde eingeladen von mir, von uns. Wir haben Energien gerufen, auf dass sie manifest werden. Viele Frauen, Priesterinnen, Hexen, Schamaninnen stehen da mit mir und nehmen dieses Neue in Empfang. In unserem gemeinsam erschaffenen heiligen Schöpfungsraum, einer riesigen Gebärmutter gleich, darf es landen und ankommen, kann es sich entfalten.

Wir haben den Raum gesäubert, gereinigt, gehütet, gehalten. Für diesen Moment der Niederkunft. Die Energien kommen nieder und werden manifest, materiell, konkret.

Wir Hüterinnen der Erde, wir Urmütter, sind bereit. Wir haben darauf hingewirkt. Der Raum ist da. Wir in unserer Präsenz sind da. Wir wissen um den Vorgang. Wir wissen um unsere Position. Wir wissen um unsere Macht und Kraft. Wir wissen um uns. DANKE!!! 🙏🏼




Endlich wieder TiefenTalks

                Freitag, 19.08.2022, 19 Uhr
                Sonntag, 21.08.2022, 15 Uhr


Mir ist am Wochenende nochmal so viel mehr klarer geworden, um was es bei der radikalen Ehrlichkeit geht, wie wichtig es ist, wirklich an die Wurzel zu kommen, hinter die Geschichten zu schauen, an den Kern zu kommen, an die Gefühle, die vermieden werden sollen.

Mit dieser neuen Klarheit eröffne ich diesen Raum am Freitag und am Sonntag. Ich führe dich in die Tiefe, an das Wesentliche, an die Wurzel.

Ja, es hat alles Platz. Ja, es wird nichts beurteilt. Ja, es gibt keine Ratschläge. Und ja, ich setze die Akupunkturnadel. Was steckt wirklich hinter der Geschichte?

Bist du bereit, dir radikal selbst zu begegnen?

Hier der Anmeldelink für diesen Freitag: https://www.cognitoforms.com/AnjaReiche/TiefenTalkRadikalEhrlich19082022

 Hier der Anmeldelink für diesen Sonntag: https://www.cognitoforms.com/AnjaReiche/TiefenTalkRadikalEhrlich21082022

 

PS: Wenn du weitere Infos möchtest, dann schau gerne hier.

 


 

Mittwoch, 17. August 2022

Reisebericht einer Wanderschamanin #6

Ich lebe noch. 😉 Meine ersten Worte nach dem "Experiment Ehrlichkeit", trotz einer gewissen Sprachlosigkeit. 😂

▪️Mein Erfahrungsbericht vom "Experiment Ehrlichkeit"

▪️Was mich so extrem sprachlos und unendlich dankbar macht

▪️Wir gehen direkt in die zweite Runde: Experiment Ehrlichkeit vom 18.09. - 20.09.2022
(Ausschreibung und genauere Infos folgen)

▪️SofaSatsang in (d)einem Wohnzimmer am Freitag, 23.09.2022, ca. 16 - 20 Uhr
(Ausschreibung und genauere Infos folgen)

▪️TiefenTalks via Zoom am Freitag, 19.08., 19 Uhr und am Sonntag, 21.08., 15 Uhr


Hier geht es zum Reisebericht #6: https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/1135

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Dienstag, 9. August 2022

Der Aber-Glaube

Der Aber-Glaube, der Glaube an das "Ja, aber..."

Das Wort Aberglaube kennt wahrscheinlich jeder. Heute kam in einem wunderbaren Austausch dieser Aspekt, diese Deutung, dieses Wortspiel zum Vorschein. Der Glaube an das "Ja, aber".

WOW! Aberglaube auf diese Weise betrachtet, haut nochmal so richtig rein, wie ich finde.

Man könnte es auch gleichsetzen mit: "Für jede Lösung ein Problem."

Oder:

"Willst du recht haben, oder glücklich sein?"

Es gibt Menschen, die sind regelrecht beratungsresistent. Die wollen an ihr ABER glauben. Die wollen festhalten an alten Mauern, an alten Weltbildern, an den Problemen, an den Begrenzungen in ihrem Kopf, weil es scheinbar Sicherheit bietet.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn ein bisher für wahr befundenes Weltbild, eine Ansicht, eine Meinung plötzlich wankt, wenn an den Grundfesten gerüttelt wird. Ich kenne diese Momente, wenn man plötzlich nicht mehr weiß, was man glauben soll. Wenn man haltlos und völlig verloren umherschwirrt im Nichtwissen, wenn alles Kopf steht und man gar nicht mehr weiß, was denn nun stimmt.

Das kann sehr bedrohlich sein. Das kann so bedrohlich sein, dass derjenige, der dieses Wanken ausgelöst hat, sogar als Gefahr angesehen wird und vernichtet werden muss. Ich kann das total verstehen, voll nachempfinden.

Und gleichzeitig ist es so sinnvoll, wie den Spiegel zu putzen, wenn man darin sieht, dass man einen Fleck im Gesicht hat.

Die andere Weltsicht ist nicht das Problem. Derjenige, der die andere Weltsicht in den Ring wirft, ist nicht das Problem. Es sind die Gefühle von Ohnmacht und Unsicherheit, von Verwirrung und Orientierungslosigkeit, die die Bedrohung ausmachen. Es sind die Konsequenzen, die es nach ziehen würde, wenn der andere recht hätte.

Stefan Hiene hat es neulich so schön auf den Punkt gebracht. Es gibt nur eine Art von Flucht und das ist die Flucht vor den eigenen Gefühlen.

Die Bedrohung, ja gar die Todesangst, die ein anderes Weltbild, eine andere Sicht, ein Lösungsansatz auslösen kann, ist ja nicht real. Sie ist faktisch nicht vorhanden und doch wird es so empfunden. Es geht direkt, gefühlt, um Leben und Tod.

Da kommt ein "Ja, aber" gerade recht. Es hilft die Bedrohung fürs Erste zu entkräften. Es hilft, das alte Weltbild erstmal wieder zu erhalten, zu stabilisieren und zu bewerkstelligen, dass das Wanken aufhört.

Letztlich ist es Augenwischerei. Diese Art von Aber-Glaube kommt Scheuklappen gleich. Es blendet alles Neue und Unbekannte, ja gar Unerhörte und Ungeheuerliche aus. Was nicht sein darf, kann nicht sein.

Die Fragen allerdings bleiben: Was wäre, wenn der andere recht hat? Was wäre, wenn mein Weltbild wirklich überholt ist? Was wäre, wenn ich mich mal auf das Gedankenspiel einlasse und wirklich wie im Spiel mal davon ausgehe, dass es stimmt, was der andere sagt? Was löst das in mir aus? Was würde das für mein Leben, für meine Entscheidungen, für mein Empfinden, für mein Handeln, für mein Gefühl von Sicherheit bedeuten?

Was bleibt, wenn im Außen alles wegbricht? Wer bin ich ohne Besitz?

Wer bin ich, wenn es wahr wäre, dass es eine Quelle neben Gott gibt, die Unbeseeltes hervorbringt?

Wer bin ich, wenn die Erde eine Scheibe wäre und der Mond ein Raumschiff? Wer bin ich, wenn es Außerirdische gäbe, die die Menschheit aussaugt und manipuliert?

Wer bin ich, wenn die Geschichte über meine Krankheit nicht stimmt? Wer bin ich, wenn ich mir eingestehen würde, dass mich meine Beziehung langweilt? Wer bin ich, wenn ich mir eingestehe, dass ich eigentlich gar nichts leisten möchte? Wer bin ich, wenn ich mir eingestehe, dass ich gerade keine Zeit mit meinen Kindern/Eltern verbringen will?

Brauche ich ein "Ja, aber"? Ja, aber das geht ja nicht? Ja, aber das wäre ja viel zu einfach? Ja, aber wenn das jeder machen würde? Ja, aber so kann das gar nicht sein? Ja, aber das war schon immer so? Ja, aber das macht man doch nicht? Ja, aber das darf man doch nicht? Ja, aber dann will ich auf dieser Welt nicht mehr leben?

Was wäre, wenn ich all diese Gedanken, die ich sonst mit einem "Ja, aber" wegwischen würde, mal zulassen würde? Was fühlt es dann in mir? Was denkt es dann in mir? Wer wäre ich dann?

DAS ist für mich der wahre Mut. DAS sind für mich die Chancen zur wahren Selbsterkenntnis. DAS ist für mich der Weg in die Freiheit. Wenn alles sein darf und ich damit im Frieden bin.

DANKE, Brigitte!!! Was für ein Geschenk! ❤


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 8. August 2022

Männer, ich sehne mich nach euch

Ich wünsche mir so sehr Männer für diesen heiligen Raum der Verbindung.

Ich mag euch Kerle dabei haben. Ich mag die Bereicherung durch euch genießen, eure Sichtweisen und euer Erleben hören. Ich mag euch feiern und hochachtungsvoll lauschen. Ich mag euch ehren. Euren Weg, eure Herausforderungen, eure Gefühle, eure Gedanken, eure Schatten, euer Licht.

Ich mag euch lieben. Euer Sein, was auch immer das gerade bedeutet. Ich mag euch bedingungslose Annahme schenken.

Ich wünsche mir ehrliche Begegnung zwischen den Geschlechtern.

Ich wünsche mir für unser "Experiment Ehrlichkeit" beide Qualitäten.

Mein Herz sagt mir, dass es da Männer gibt, die schon am Überlegen sind, die hadern und noch zögern. Ich spüre es förmlich.

Ich wünsche mir den letzten Schritt, den Mut zur Anmeldung, das Ja zu diesem Experiment.

Ich sehne mich nach euch.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 6. August 2022

Reisebericht einer Wanderschamanin #5

Die Ereignisdichte ist unglaublich hoch. Seit ich vor nicht mal einer Woche aus dem Allgäu aufgebrochen bin, sind so viele Sachen passiert und Begegnungen geschehen, dass es schon wieder für drei Leben reicht.

Ich lade euch ein und nehme euch mit in all mein Staunen und Erleben, in meine Erfahrungswelt.

Hier geht es zur Sprachnachricht auf meinem Telegram-Kanal.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 4. August 2022

Ich habe gesehen, dass ich Liebe bin

Ich will alles lieben. Und ich tu es einfach. Aus tiefstem Herzen und mit voller Inbrunst. Ich liebe diese Welt in diesem Zustand. Ich schaue hin und liebe was das Zeug hält. Nichts bleibt ausgenommen. Kein "Ja, aber das nicht"!

Ich liebe die Angst, die Ohnmacht, die Verwirrung, die Verirrung, die Wut, die Dunkelheit, den Hass, die Trennung, das Unbeseelte, Aliens, den Teufel persönlich.

Ich liebe Tränen, die Verzweiflung, das Bittere. Ich sehe es. Registriere. Sehe die Schönheit im Hässlichen. Verstehe jedes Urteil. Sehe den Gitterstab und bin damit. Präsent. Bezeuge. Ja, das gibt es auch. Ja, das existiert. Alles. Und es ist in Ordnung. Es ist in der Ordnung. Wie könnte es außerhalb sein?

Diese Liebe passiert einfach. Die kann ich nicht machen und eigentlich ist es auch "nur" Präsenz, kein aktives Tun und schon gar nicht, um zu... Um zu transformieren, um etwas zu eliminieren, um etwas zu erreichen, um die Energie hoch zu halten, um, um, um... Nein. So ist dieses Lieben nicht. Diese Liebe ist. Punkt.

Alles darf sein. Ich darf sein. Ich KANN sein. Neben allem. Damit. Mittendrin. Außenvor. Egal. Gleich-gültig.

Alles, was existiert, ändert nichts an meiner Essenz. Nichts kann ändern, was ich im Wesen bin. Ich bin Quell-Energie in Form. Liebe im Ausdruck.

Ich bin die Einzige, die mich einsperren kann, die mich "negativ" beeinflussen kann. Die die Illusion erzeugen kann, dass etwas mächtiger ist als mein Ursprung.

Ich liebe jeden Gitterstab, den ich mir augenscheinlich mal selbst gesetzt habe. Weiß ich doch um meine Herkunft, um mein Sein und bin unbeeindruckt von den scheinbaren Gefahren und Schranken. Der Schleier ist gefallen. Das Spiel durchschaut. Ich erkannt.

Ich habe gesehen, dass ich Liebe bin.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 3. August 2022

Präsenz ist die höchste Form der Liebe

Dieser Satz war neulich nachts einfach da. Aus dem Nichts. Ich lag im Bett, sinnierte in der Stille so vor mich hin.

"Präsenz ist die höchste Form der Liebe."

Ich spürte hin. Ist das wahr für mich? Stimmt das? Ich konnte nicht widersprechen. Da war schlicht nur Frieden und Ruhe. Wow!!!

Mit jemandem präsent sein, da sein, volle Aufmerksamkeit im Moment, im Miteinander. Was könnte es für ein größeres Geschenk geben? Könnte ich mehr lieben, als so? Auf diese Art?

Meine Erfahrung zeigt mir, dass Heilung, körperlich wie psychisch, in der schlichten Präsenz passiert, in dem Dasein mit dem, was ist. Das Geschenk kann ich mir selbst machen. Das Geschenk kann ich anderen machen. Das ist Liebe. Das ist aus meiner Sicht die Heilung eines jeden Traumas. Wenn alles in der schlichten Präsenz da sein darf.

Diese Form der Liebe ist für mich auch in Beziehung, in Partnerschaft die Form, die ich immer mehr lebe. Präsent sein mit dem was gerade da ist. Bei mir. Beim anderen. Mitteilen. Nichts damit machen müssen. Ich nicht. Der andere nicht.

Wie sich das in einer "Freundschaft" anfühlt, innerhalb der Seelenfamilie darf ich schon länger erfahren und erleben. Wie sich das in einer Partnerschaft anfühlt, was das wirklich bedeutet, welches Geschenk das ist, darf ich seit einigen Wochen ganz intensiv erfahren. Heilige Verbindung.

Ich war lange selbst nicht dazu fähig, in Partnerschaft den anderen sein zu lassen, konnte eben nicht präsent sein mit dem, was ist, hab Strategien entwickelt, um eigene Gefühle zu vermeiden, wollte Lösungen, wollte Veränderung, wollte bestimmtes Verhalten. Mir das im Nachgang anzuschauen und einzugestehen, obwohl ich dachte, ich wäre in der Annahme, ist krass. Und doch kann ich es nicht leugnen. Ich wollte verändern. Punkt. Ich habe mich selbst immer wieder verlassen und mich in den Angelegenheiten des anderen aufgehalten. Punkt. Ich war nicht einfach nur präsent. Das verletzte Kind war aktiv und wollte kontrollieren.

Jetzt erlebe ich mich komplett anders in einer Partnerschaft. Ich sterbe, ja, immer wieder, gebe frei, radikal, staune, heile. Beobachte mich. Prüfe mich. Ich will pure Präsenz. Ich will komplette Freigabe. Ich will Bedingungslosigkeit. Drunter mache ich es nicht mehr. Was es dafür aufzuräumen gibt, wird eben aufgeräumt. Fixierungen und Anhaftungen werden ins Licht der Präsenz geholt, werden gesehen und realisiert und schmelzen dann von ganz alleine, weil sie da sein dürfen, weil sie benannt werden dürfen.

Ich sag ja, Präsenz ist Heilung. Präsenz ist Transformation. Präsenz ist die höchste Form der Liebe. Für mich. Für andere. Was für eine Gnade, das erleben und erfahren zu dürfen. Das schenken zu dürfen, zu können. Das geschenkt zu bekommen.

Was dadurch für eine Nähe und Intimität entsteht, ist kaum in Worte zu fassen. 🥰🙏🏼❤️💎 Danke für einen jeden, der sich in schlichter Präsenz übt.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 1. August 2022

Wahrheit sprechen ist nicht gleich Meinung geigen

Meine Wahrheit sprechen, heißt nicht, dass ich jedem ständig sage, was ich von ihm halte. Dieses Missverständnis tritt immer wieder auf, wenn es um radikale Ehrlichkeit geht.

Meine Wahrheit sprechen, heißt mitteilen, was es in mir fühlt, denkt, wie sich mein Körper verhält. Ich rede von mir. Es ist eine einzige Selbstoffenbarung.

Ja, ich beziehe mich auf andere, aber nur in dem Maße, als das ich sage: "Das, was du gerade sagst oder tust, löst xy in mir aus." Oder: "Gerade ist da die Idee/Vorstellung, dass du mir nicht zuhörst."

Ich hab so viel schon in meinem Leben über mich ergehen lassen, ohne mitzuteilen, was das mit mir macht. Ich hab mich im Kontakt mit anderen schon so unglaublich oft ohnmächtig gefühlt. Ich hab alles geschluckt oder habe versucht, es wegzutransformieren, wegzuatmen, wegzudiskutieren.

Wie oft hab ich Monologen von anderen zugehört, die null von sich reden, die nichts von sich preisgeben, die über andere reden, gute Ratschläge geben, Predigten halten, sich über etwas aufregen, ohne in der Eigenverantwortung zu sein. Die reden, ohne ein Wort über sich selbst gesagt zu haben. Die körperlich da sind, aber nicht präsent.

Ich habs über mich ergehen lassen, weil ich ja höflich bin, nett. Man unterbricht doch niemanden. Ich möchte ja auch aussprechen dürfen. Dieses scheiß Gutmenschentum ist für Menschen, die generell mehr Verständnis und Mitgefühl für andere als für sich selbst haben, echt verhängnisvoll.

Das Ding ist, zuhören müssen ist eine Grenzüberschreitung. Da dringt tatsächlich etwas in mich ein, in meine Ohren, in meinen Geist, was ich nicht möchte. Ich vergewaltige mich regelrecht in diesem Moment selbst, wenn alles in mir STOPP schreit und ich es aber nicht ausspreche.

Umso mehr ich mich in den letzten Monaten ehrlich mitteile und direkt, ungefiltert sage, was im Kontakt mit anderen in mir vorgeht, umso mehr merke ich, wie oft ich Krieg gegen mich selbst geführt habe, weil ich all das drin behalten habe. Geschluckt. Bis es mich regelrecht fast zerrissen hätte.

Und die Hauptsache, so stelle ich immer mehr erstaunt fest, ist es noch nicht mal Grenzen zu setzen, sondern dass zu externalisieren und rauszulassen, was in mir vorgeht. DAS ist für mich gerade Heilung. Ich hab das früher alles drin behalten und versucht mit Grenzen die unangenehmen Gefühle zu vermeiden, die da eben ausgelöst werden. Ich wollte also schon im Vorfeld dafür sorgen, dass mit Vermeidung bestimmter Kontakte und Umstände, bestimmte Gefühle nicht passieren.

Was ist denn, wenn ich im Kontakt wirklich sage, dass ich mich gerade unwohl fühle, dass da Ohnmacht ist, dass da die Idee ist, dass ich bis zum Ende zuhören muss, obwohl mich der Inhalt des Gespräches überhaupt nicht interessiert? Was ist denn, wenn ich wirklich jemanden unterbreche und direkt sage, dass ich fertig mit zuhören bin, gerade dann, wenn es eine Situation ist, wo ich mich faktisch nicht umdrehen und gehen kann?

Ich merke regelrecht, wie mutig ich plötzlich in jede Begegnung gehen mag und kann, weil ich weiß, dass ich jederzeit sagen kann und werde, was tatsächlich in mir passiert. Ich verlasse mich nicht mehr, in dem Versuch fieberhaft herausfinden zu müssen, wie ich den anderen jetzt regulieren könnte, wie ich es mildern könnte oder wie ich es schaffen kann, die Situation zu verlassen.

Ich bleibe bei mir. Spüre in mich hinein. Höre meinen inneren Stimmen zu und äußere genau das, was da ist. Körperempfindungen, Gefühle, Gedanken, in dem Wissen, dass das meins ist. In dem Wissen, dass generell weder ich noch der andere etwas mit dem machen muss, was in mir los ist. In dem Wissen, dass es für alles, was in mir stattfindet und was ich mitteile, keinen verstehenden Empfänger braucht. Mit der Erlaubnis mir selbst gegenüber, dass ich STOPP sagen darf und unterbrechen, wenn ich das brauche.

Ich spreche FÜR mich. Mehr nicht. Aber eben auch nicht weniger.

Diese Art von FÜR mich sprechen, ist gerade so eine Offenbarung und Heilung, dass ich es eigentlich gar nicht in Worte fassen kann.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 31. Juli 2022

Gott kommt spätestens rechtzeitig

Der Sack lässt sich manchmal ganz schön Zeit. Und bevor ihr jetzt Schnappatmung bekommt, weil ich Gott einen Sack nenne, das geht klar. Echt jetzt. Er kennt mich. Ich darf das. Er mag meinen Humor und meine schnodderige Art sowieso. Er ist cool damit. 😉😂

Dann wäre das ja schon mal geklärt. 😎

Als ich gerade im Internet geschaut habe, von wem dieses herrliche Zitat stammt, bin ich auf einen Text gestoßen, der das ganze Phänomen so dermaßen auf den Punkt bringt.

"Viele sagen, dass Gott immer fünf vor zwölf kommt. Aber das stimmt nicht. Manchmal kommt ER um viertel nach zwölf. Und wenn ER um viertel nach zwölf kommt, kann das Wunder, das ER tut, weitaus größer sein, als wenn ER fünf vor zwölf gekommen wäre."
(Quelle: myheimat.de)

Dem ist ja wohl nichts weiter hinzuzufügen, oder?

Dieses Ausharren im Nichtwissen und wirklich nur dann handeln, wenn ein echter Impuls da ist, ist echt eine Herausforderung. Die Füße still halten, weil halt gerade absolut keine Klarheit da ist. Auch wenn scheinbar die Zeit knapp wird. Harrrrrr...

Ich hätte die letzten Tage echt kotzen können. Ihr habt's ja mitbekommen. Und was da wieder für fiese Gefühle zu Ende gefühlt werden wollten, alte Wunden geheilt. Huihuihui. Und: Gut so! Wieder mehr Erlösung und Freiheit. Wieder mehr Bedingungslosigkeit und Hingabe. Wieder noch mehr geschält. Noch mehr rein in die pure Lebendigkeit.

Und dann? Nach dem Tieftauchen und Sterben? Dann hat es sich wieder gefügt, wie sich die Perlen auf die Schnur reihen. Zack! Ist ein Monat gefüllt mit unglaublich schönen Dingen und Begegnungen. Zwischendurch gibt's noch Wunder gratis. Wow!

Gott kommt halt echt IMMER. Spätestens rechtzeitig. Und wenn er vermeintlich fett zu spät kommt, ist das, was bis dahin war, nötig gewesen. Und das, was dann noch kommt, um so vieles besser, wie wenn er "pünktlich" gewesen wäre. Unglaublich schön und eeecht herausfordernd.

Meisterprüfung um Meisterprüfung. Immer wieder. Und ich werde sie immer wieder absolvieren. Führt kein Weg dran vorbei.

Foto: Canva
Text: unbekannter Autor
Gestaltung: Anja Reiche

On the road again

Ihr Lieben! Ich bin wieder on the road. Und soll ich euch was sagen? Es fühlt sich verdammt gut an. 🥰 Die Zellen jubilieren. Ich hätte es nicht für möglich gehalten. Schon das Packen hat sich so gut angefühlt. Ein frischer Wind kam wieder rein.

Und wie könnte es anders sein? In den letzten zwei Tagen hat sich eine Route entfaltet, die ich so nicht erwartet hätte.

Ich sitze gerade in Meersburg am Bodensee. Wie schon erwähnt... Ein Stück Kuchen. Milchkaffee. Sommerwind. Möwenkreischen. Wow! 🥰 Eine schöne Abwechslung nach Wochen mit Kuhglocken, Weiden und Wäldern. Blau statt grün.

Mein Weg führt mich erstmal kurz nach Immendingen. Verschnaufen. Revue passieren lassen, integrieren, atmen und schon mal die ersten Kilometer Richtung Schwarzwald zurücklegen. Man mag es nicht glauben, aber tatsächlich sieht es gerade so aus, als würde ich dort tatsächlich endlich auf Maik treffen. Wer hätte das noch gedacht? 😂

Und wo, wenn nicht im Schwarzwald, sollte ich Ute Ullrich wiedersehen? 😍

Danach geht es völlig unerwartet Richtung Mainz, um einem Menschen zu begegnen, der vor wenigen Tagen wie aus dem Nichts wieder auf der Bildfläche erschienen ist. Wir hatten vor einigen Jahren schon einmal Kontakt. Eine Sprachnachricht, ein warmes Gefühl im Bauch, ein Call über Zoom, fertig. Ja, wir sehen uns. Warum auch immer. Wir werden es erleben.

Am 10.08. geht es dann nach Friedberg bei Augsburg. Das Retreat mit Stephan in München steht an. Einschwingen, vorbereiten, freuen. 😍😍😍🎉🎉🎉🎉 (Ich freu mir jetzt schon nen Arsch ab, wenn ich nur dran denke und wenn ich vor allem sehe, wer sich bisher angemeldet hat. 🎉🎉🎉🤩🤩🤩🤩🤩🤩🤩🤩🤩🤩)

In dem Loft, das da in Friedberg für 3 Wochen mein Zuhause ist, werden auch wieder sehr interessante Begegnungen stattfinden. Von einigen weiß ich schon. Überraschungen sind bestimmt auch wieder dabei. Da bin ich mir sicher. 😉🎉

Damit wäre schon mal klar, was der August so für ein Potential hat. 😉💥❤️💥Ich hätte nicht gedacht, dass ich nochmal wieder so eine Schleife durch Deutschland ziehen werde. Unglaublich...

War wohl nix mit Wurzeln schlagen. Noch nicht?!? 🙃🤷🏻‍♀😂

Ich schick euch einen dicken Drücker. Danke, dass ihr so sehr für mich da ward, während der letzten Tage Achterbahn. Einfach nur danke!!! 💝🙏🏼💫🥰








Dienstag, 26. Juli 2022

Experiment Ehrlichkeit - Retreat

Ich freu mich grad so tierisch!!!!!!! 😍🤩🥳 Gleichzeitig raucht mir das Hirn von der vielen Vorbereitung. Eeeeeeeendlich ist alles in Sack und Tüten, formuliert und besprochen. Puh!!!! Was für eine Prozedur! Aber nun zum Wesentlichen:

Retreat

Experiment Ehrlichkeit
achtsam & heilig

12. -14. August 2022 | München
Teilnehmerzahl max. 15 Personen


Was wäre, wenn Du ein ganzes Wochenende in jedem Moment komplett ehrlich mitteilst, was gerade da ist?
Was, wenn Du alles sagen und äußern dürftest?
Was, wenn Du jeden Wunsch benennen dürftest?
Jede Anziehung, jede Ablehnung?
Jeden Gedanken, jedes Gefühl?

Was will ich gerade wirklich?
Was denkt es in mir?
Was fühle ich?
Was macht mein Körper?
Was geschieht in mir, wenn jemand mit mir spricht?
Wie geht es mir mit den anderen?
Wie geht es mir mit mir selbst?

Fühle ich mich zu jemandem hingezogen?
Ist da das Bedürfnis nach körperlicher Nähe?
Möchte ich eine Umarmung?

Ist mir nach weinen, schreien, lachen?
Will ich mich hinlegen und schlafen?
Sitzen und sein?
In Ruhe gelassen werden?

Was wäre, wenn du mit allem da sein darfst, gelassen wirst, richtig bist?
Was, wenn du genau so in Gemeinschaft sein kannst?
Was, wenn keiner wegläuft?
Keiner richtet? Keiner urteilt?

Wir laden dich ein zu genau diesem Experiment. Wir laden dich ein in einen Raum, in dem all das stattfinden kann. Wir laden dich ein zu dieser so heilsamen Erfahrung. Wir laden dich ein zum Experiment Ehrlichkeit.

• Finde heraus, was du wirklich fühlst, denkst, willst und teile dich mit.
• Frage nach dem, was du möchtest.
• Lerne dein Nein klar und wertschätzend zu formulieren.
• Lerne deine Wünsche so zu äußern, dass der andere sich eingeladen fühlt, ehrlich ja oder nein zu sagen.
• Erfahre wie du selbst mit einem Nein umgehen kannst.

Du begibst dich mit anderen achtsamen und mutigen Herzensmenschen auf eine Reise in den Kontakt mit dir selbst und folgst der Wahrheit deiner inneren Resonanz.

Es gibt weder ein festes Konzept noch gibt es feste Essenszeiten. Während der gesamten Zeit des Retreats geht es komplett darum, wahrzunehmen, was gerade da ist, welche Impulse, welche Bedürfnisse. Reflektion und Bewusstwerdung rund um die Uhr. Dieser offene Raum bietet dir die wunderbare Möglichkeit, achtsam und in deinem Tempo zu forschen unterstützt und liebevoll begleitet von Stephan und mir.

Wir freuen uns total auf dich!!!! 🥰❤️
Anja & Stephan



Alle Infos im Detail über das Retreat, den Ablauf und Stephan und mich findest du hier: https://www.anja-reiche.de/p/experiment-ehrlichkeit.html

Wenn du direkt deinem Gefühl folgen willst und dich aus dem Bauch heraus anmelden möchtest, dann geht's hier direkt zum Anmeldeformular: https://www.cognitoforms.com/AnjaReiche/ExperimentEhrlichkeit

Montag, 25. Juli 2022

Reisebericht einer Wanderschamanin #4

oder warum ich eigentlich gar keine Zeit mehr habe zum Reisen

In nicht mal einer Woche darf ich hier das Feld räumen und die Wohnung verlassen und eigentlich hab ich überhaupt keine Zeit dafür. Das Wesentliche sieht im Moment mal ganz anders aus.

Abgesehen davon hab ich tatsächlich 0,0 Impuls, wo es für mich hingeht und wie es weitergeht. Total blank. Völlige Leere. Zumindest was das Thema angeht.

Gleichzeitig gibt es nämlich unglaublich viel zu tun. Anderes halt... Wirken, Begegnungen, das Retreat mit Stephan planen, Online-Events, Zoom-Räume, Coachings, Live-Treffen... DAS will gerade passieren. Umziehen ist da völlig irrelevant.

Verrückte Zeit, sag ich euch.

  • über mein erstes Retreat mit Stephan, das vom 12.-14.08. in München stattfindet
  • über unglaublich viel Nichtwissen, Loslassen, Sterben und Unsicherheit
  • über die größte Sicherheit und die größte Verbindlichkeit, die ich je erfahren habe
  • Aufruf zum Schwarmwissen und ganz viel Dankbarkeit

Hier geht es zum Video bzw. zur Audioversion.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche