Sonntag, 29. März 2020

Hol dir deine Macht zurück

Gerade jetzt ist es so wichtig zu wissen, dass nichts und niemand, kein Umstand, keine Person, kein System, keine Institution, keine Krankheit dich an deiner Freiheit, deinem Selbstausdruck, dem Weg deiner Seele hindern kann. Freiheit ist ein Insidejob. Du bist Schöpfer!!!

Die Tage hat mich die Frage erreicht, wie man denn multidimensional denken und handeln soll, wenn man sich in einem dreidimensionalen Umfeld bewegt. Deswegen und weil das Thema generell gerade sowas von im Feld ist, ist dieser Podcast heute entstanden.

Ich erwähne darin eine Entscheidung, die mir schon mehr als einmal Wunder beschert hat. Eine Entscheidung, die ich so verinnerlicht habe, dass es gar keine Entscheidung in dem Sinne mehr ist, sondern meine Lebensphilosophie. Hier der Text in Schriftform: "Ich gehe voll und ganz in meine Verantwortung. Ich nehme alle Macht zu mir zurück, die ich in diesen Zustand reingesteckt habe. Ich erschaffe neu, aus mir heraus das, was der göttlichen Ordnung entspricht, der höchsten Liebe, dem Plan meiner Seele." Den Text findet ihr unten auch als Bild. ;)

Außerdem britztelt es so herrlich in mir, wenn ich daran denke, mal wieder meinen PayPal-Link in den Ring zu werfen. Ich LIEBE es, mit Geld zu spielen und verschenke es freudig weiter, mache Geschenke und Überraschungen. Wer auch so gerne wie ich mit Geld spielt oder mein Wirken wertschätzen möchte, ist herzlich eingeladen, mir Geld an PayPal zu senden: www.paypal.me/AnjaReiche oder an mail@anja-reiche.de

Auch die Macht, die wir an Geld abgegeben haben, dürfen wir uns wieder holen. Geld ist pure Freude. Geld ist wundervoll. Geld will mit uns tanzen. 🥳💃💃💃🤩🤩🤩Dazu sage ich im Podcast ebenfalls noch so einiges. ;)

Und hier nun endlich der Link zum Podcast: https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Hol-dir-deine-Macht-zurck-ec3i7t

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 26. März 2020

Wir dürfen aufhören, linear zu denken.

Dieses Leben funktioniert multidimensional. Hast du eine Ahnung davon, was das bedeutet? Bedeuten könnte?

Wir sind es so gewohnt, Ursache und Wirkung direkt zu verknüpfen. Diese ganzen "Wenn-Dann-Geschichten", die scheinbar so wahr sind.

Wenn ich Zucker esse, bekomme ich Karies.
Wenn ich keinen Sport mache, werde ich dick.
Wenn ich krank bin, dauert die Heilung so und so lange.
Wenn ich mich selbständig mache, brauche ich dieses und jenes und welches, damit es funktioniert.
Wenn ich Geld verdienen will, dann muss ich...
Wenn, dann...
Wenn, dann...

Wir haben so viele "logische" Verknüpfungen in unserem Hirn. Die dürfen jetzt wirklich endgültig rausfliegen. Die Dinge können nämlich genau JETZT ganz anders sein. Wir dürfen in Erwägung ziehen, dass das alles nicht stimmt und die Wahrheit ganz wo anders liegt.

Was, wenn alles, was du je über das Leben, die Welt gehört hast, gelernt hast, geglaubt hast, nicht wahr ist? Was wenn du mal hinter ALLES ein dickes, fettes Fragezeichen machst und dich dafür öffnest, dass es ganz anders sein könnte?

Da bin ich wieder beim Quantenfeld. Beim Nullpunktfeld. Beim Meer der Möglichkeiten. Bei Wundern. Da bin ich bei den Menschen, die in der Lage sind, einen Handabdruck in Stein zu hinterlassen. Da bin ich bei Spontanheilung und allen anderen "Wundern" dieser Art.

Ich mag mich wiederholen, aber Wunder sind eigentlich normal. Beim nächsten Wimpernschlag könnte die Welt komplett anders aussehen, weil DU dich dazu entschieden hast oder es lediglich in Erwägung gezogen hast. Beim nächsten Atemzug könnte sich die "Realität" um 180 Grad gedreht haben.

Dieses lineare Denken in Zeit und Raum, das beinhaltet, dass sich Dinge nacheinander in einer zeitlichen, "logischen" Reihenfolge ereignen, ereignen müssen, läuft aus und wird tatsächlich ganz bald überhaupt nicht mehr funktionieren.

Gewöhnen wir uns besser daran, dass wir multidimensionale Wesen sind, die in einer multidimensionalen Welt leben, Schöpfergötter, die in jedem Moment sich selbst erschaffen, ihre Welt kreieren und gleichzeitig erfahren, die in der Lage sind ALLES in Sekundenbruchteilen zu materialisieren und wieder verschwinden zu lassen. Gewöhnen wir uns besser an den Gedanken, dass wir so viel größer und WUNDERvoller sind, als wir bisher geglaubt haben. Üben wir, jeden Tag noch weiter zu werden, noch größer zu denken, noch ver-rückter zu werden. Wir werden es noch brauchen. ;)

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 25. März 2020

Freak-Outing - Vom Psycho zum Fels in der Brandung

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
Gestern mein Post bei Facebook mit dem Aufruf, dass die Freaks aufstehen sollen und sich outen. (Der Text geht sowas von durch die Decke, dass ich mit dem Staunen nicht mehr hinterher komme!!!!) Heute das erste Interview mit einem dieser "Freaks". ;) Auf eigenen Wunsch, wohlgemerkt! Wow!

Maja Siebel - so oft hab ich sie schon in meinen Texten markiert und erwähnt. Eine Soulsister, einer meiner Sparringspartner in Sachen Bewusstseinsforschung und -erweiterung, ein Ruhepol in diesen aufgewühlten Zeiten, ein Fels in der Brandung. Maja ist nicht 5D, Maja ist 32D! ;)

Das war bei Weitem nicht immer so. Mit 19 Jahren die erste Psychose, nie so wirklich reingepasst in diese Welt, nie angekommen im Arbeitsleben, Psychopharmaka als Dauerlösung verordnet bekommen und immer das Gefühl, falsch zu sein. Doch das Leben musste mehr zu bieten haben, als das.

Sie machte sich auf den eigenen Weg, auf die eigene Suche nach sich selbst und ihrer Wahrheit. Und ist fündig geworden. Heimat in sich selbst. Tiefer Frieden und eine Anbindung an die göttliche Quelle.

Heute ahnt sie immer mehr, dass ihre Wahrnehmungen in Psychosen wundervolle Einweihungen waren, Vermittlung von spirituellem Wissen. Sie erzählt uns ihre Geschichte und glaubt mir, das ist erst der Anfang. ;) Dieser Leuchtturm wird immer heller leuchten und gaaaaanz weit sichtbar sein.

Maja, ich liebe dich so sehr und bin einfach nur arschfroh, dass wir uns gefunden haben!!!!!


PS: Die Tonspur gibt es wieder als Podcast.

#freakouting #herzradikal #majasiebel #anjareiche #leuchtturm #bigshift #allin #neuewelt #vompsychozumfelsinderbrandung




Online-Kongress für Königinnen

Ihr Lieben, es scheint wie aus einer anderen Zeit, dass ich vor einigen Wochen diesen Trailer eingesprochen und das dazugehörige Interview gegeben habe. Was ist seither nicht alles passiert...?

Eins aber ist klar, es braucht mehr denn je starke Frauen, Königinnen, die ihrer Intuition folgen und ihr Licht leuchten lassen, die - wie gestern hier schon geschrieben - ihr Herz über den Verstand stellen und sich #herzradikal damit zeigen.

Am 01.04.2020 startet der Kongress für Königinnen - Schluss mit Selbstsabotage. Das Gespräch mit Christine Dietrich war einfach nur wundervoll, tief und nährend. Nur wer sich selbst tief geschaut hat, ist in der Lage, solche Fragen zu stellen. Danke dafür, Christine! Ich bin mir sicher, dass es in den anderen Interviews genauso war.

Herzliche Einladung von mir für euch. Ich freu mich riesig, dabei zu sein.


PS: Die wundervolle Ute Ullrich ist ebenfalls als Speakerin dabei. Genauso wie Andrea Lindau, Christine Obermayr, Ilan Stephani, Kristina Andrea Frank und viele, viele mehr!!!! Königinnen eben. ;)

Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung: zur Kongressseite

Dienstag, 24. März 2020

Zeigt euch, Freaks!

Eben hab ich wieder voll meinen Partner zugetextet über das, was jetzt dran ist. Als er dann total konsterniert gefragt hat, wie man so schnell so viel labern kann (O-Ton😂), war mir klar, dass es Zeit für meinen Post ist, der mir schon seit heute Morgen durch den Kopf schwirrt. 😁

Here it is:
Es ist an der Zeit, dass sich ganz viele outen. Die Spürigen. Die Feinfühligen. Die verkappten "Eso-Heinis". Die, die Mutter Erde wahrnehmen, die, die Zeitqualität spüren und zwar nicht nur oberflächlich, sondern ganz tief. Die, die innere Bilder haben, die inneres Wissen haben, die Hellsichtigen, die, die geistige Welt wahrnehmen, die überhaupt tiefer blicken und einen innigen Bezug zum Feinstofflichen haben.

Es ist tatsächlich wie ein Outing. Ein Comingout der Herzmenschen. Ein öffentliches dazu stehen, dass wir Herz über Verstand gesetzt haben, dass wir #herzradikal sind.

So viele haben diese Wahrnehmungen und trauen sich nicht, darüber zu sprechen, weil sie dann in ihrem herkömmlichen Umfeld angeschaut werden wie Aliens. Mein Video von gestern über die Zeitqualität, den Dimensionswechsel und was sonst noch so im Kosmos los ist, hat mir wieder gezeigt, wie viele Ähnliches wahrnehmen und es nicht sagen. Die Kommentare sind gespickt mit "mir geht es ganz genauso".

Die Schamanen der neuen Zeit dürfen aufstehen. Die Heiler und Heilerinnen, die Lichtarbeiter und Erdenhüter dürfen sich zeigen, wieder sichtbar werden und sich dazu bekennen. Es ist Stabsübergabe in diesem 2020. Die Verstandesmenschen kommen gerade an ihre Grenzen. Vernunft funktioniert nicht mehr. Das Modell läuft aus.

Ab sofort klappt es nur noch mit dem Herz. Und das haben wir. Wir haben die Herzführung erprobt und aufs Exempel getestet. All die Jahre haben wir im stillen Kämmerlein unsere Wahrnehmung trainiert, unsere übersinnlichen Fähigkeiten verfeinert, uns erforscht, das Leben erforscht. Selbstheilung, Umgang mit Kindern, wie er gedacht ist, Herzwirtschaft, Partnerschaft, Geld, den Flow, das Bewusstsein, die Matrix, die großen Zusammenhänge, die kosmischen Gesetze, die Materie. Kurz: ALLES. Jeden Lebensbereich neu betrachtet.

Und JETZT ist unsere Zeit. JETZT werden unsere Forschungsergebnisse wichtig. Jetzt werden unsere Erfahrungswerte gebraucht. Jetzt ist es wichtiger denn je, uns mit all dem zu zeigen, davon zu erzählen und den Mut zu haben, zu unserer Wahrheit zu stehen. Scheiß egal, ob wir angeschaut werden, wie die Aliens. Ja, wir waren lange die Außenseiter, die Träumer, eine Randgruppe, vielleicht sogar die "psychisch Kranken", die Spinner. Die Betonung liegt auf WAREN.

Steht auf! Steht zu euch, zu euren Sinnen, zu eurer tiefsten Überzeugung über die neue Welt, zu euren Empfindungen, zu eurer Herzenswahrheit.

Ja, die Vorstellung mag vielleicht Schnappatmung machen. Ich hatte sie auch, als ich angefangen habe, über meinen Weg und meine Wahrheit zu schreiben. Wir brauchen nicht darauf warten, bis es sich easypeasy anfühlt. Dann warten wir ewig.

Ich fände es sensationell, wenn du dich zu deiner Vision bekennst, zu deiner Wahrheit, wenn du erzählen würdest, wie du das alles gerade wahrnimmst, was deine Herz-Wahrheit über die liebevolle Zukunft ist, über die neue Welt. Oute dich als #herzradikal. Markier mich liebend gerne in deinem Beitrag. Verwende sehr gerne den Hashtag herzradikal, der gehört mir nicht alleine. Mischa hatte den Begriff schon im letzten Jahr "gechannelt". ;) Er ist im Feld. ;) Starten wir eine herzradikale Outing-Welle. Lass mal richtig fett den Eso-Heini in dir raus, die Eso-Schlampe, wie ich mich gerne selbst nenne. ;) Hau mal richtig auf die Kacke!

Die Freaks dürfen sich zu erkennen geben. Die Freaks dürfen ganz bald übernehmen.

PS: Tatsächlich hat mir heute morgen ein Klassenkamerad aus meiner Realschulzeit unter mein Video (Facebook) von gestern geschrieben, dass er genauso empfindet wie ich. Wer hätte das je für möglich gehalten?

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 23. März 2020

Dimensionswechsel - meine Wahrnehmung zur Zeitqualität

Eben habe ich bei Facebook in einem Live-Video meine Eindrücke zur Zeitqualität geschildert und gleichzeitig den Ton als Podcast aufgenommen. Für meine Begriffe findet gerade der vielbesagte Dimensionswechsel statt. Wo wir aus meiner Sicht stehen, was der Dimensionswechsel eigentlich ist und was jetzt wichtig ist.
https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Dimensionswechsel---meine-Wahrnehmung-zur-Zeitqualitt-ebqtb5

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 20. März 2020

Ich bin ALLES

Ich liebe diese Stille. Nicht nur die in mir, sondern tatsächlich den extrem verlangstem Puls des Lebens. Die Welt wurde runtergefahren. Das Treiben, das stete Tun hört plötzlich auf. Die Menschen können ausatmen.

Ja, da ist ganz viel Unsicherheit, Unwissen. Keiner weiß, was noch kommt und wie sich die Dinge weiterentwickeln. Und gleichzeitig nehme ich wahr, wie vielen es einfach nur gut tut, mal ausatmen zu können.

Es gibt Menschen, die erleben gerade ihre persönliche Hölle und werden gefühlt mit allem auf einmal konfrontiert, was ihre größten Ängste und Sorgen angeht, die schlimmsten Befürchtungen sind plötzlich wieder da und präsent. Dafür habe ich vollstes Verständnis und Mitgefühl.

Gleichzeitig gibt es Menschen, die in keiner Weise ins Drama einsteigen. Sie sehen all das, nehmen es wahr und sehen darin schlicht das Leben an sich. Ein stetes Stirb und Werde. Sie werten nicht. Sie teilen nicht ein in gut und schlecht. Sie sagen nicht, dass es so aber nicht sein sollte. Sie sind in völligem Einverständnis mit dem, was da gerade passiert und wissen in all der Unwissenheit, dass es gut ist. Sie wissen im Unwissen, weil da die eine innere Verbindung zum Kosmos ist.

Diese Menschen, die diesen neutralen Raum halten, in dem ALLES sein darf, sind für meine Begriffe gerade extrem wichtig. Es ist der Raum, in dem das Leben passieren kann, in dem dieser Wandel passieren kann. Es sieht vor meinem geistigen Auge wie ein Lichtnetz aus, das sich über die Welt spannt. Diese Menschen sind gut verteilt, stehen da einfach und sind. Es gibt nicht mehr zu tun, als zu sein in diesem weiten, wertfreien Raum.

Wir befinden uns in dem Nichts zwischen Ausatmen und Einatmen. Nullpunkt. Das einzige was sicher ist, ist, dass der nächste Atmenzug sich von ganz alleine tut. Wir können das Atmen nicht machen. Das Atmen passiert. Diese Welt atmet auch, in ihrem ganz eigenen Rhythmus. Die Welt wird den nächsten Atemzug tun. Wie er aussieht? Keine Ahnung. Wie die Welt dann aussieht? Keine Ahnung. Wie eine neue Weltordnung aussieht? Keine Ahnung.

Wir alle können das nicht denken. Wir alle haben so etwas noch nie erlebt. Deswegen bleibt gar nichts anderes übrig, als diese unfassbar große, weise Intelligenz wirken zu lassen, die da am Werk ist. Wir können aufhören, zu werten und uns zu sagen, dass es anders sein sollte. Es ist genau so gut wie es ist. Hier wirkt eine wunderbare große Weisheit und die weiß, was sie tut.

Für mich geht nur noch totale Hingabe, mich komplett in das hingeben, hineinbegeben, was hier gerade stattfinden will. Absolute, vollumfassende Aufgabe, sein lassen, geschehen lassen. ES durch mich, in mir geschehen lassen. Mehr gibt es nicht zu tun. Vollumfängliche Annahme dessen, was da ist. Auflösen im Nichts und gleichzeitig ALLES sein. Auflösen in ALLEM und nichts sein. Das ALLES in mir auflösen und mich im All-Sein erfahren.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 19. März 2020

Man kann mich mir nicht mehr wegnehme

Mhmmm... 🥰🥰🥰🥰 Wäre ich eine Katze, würde ich jetzt schnurren. Diesen Satz habe ich schon so oft gesagt und in Momenten wie jetzt, sagt er einfach alles, was es zu sagen gibt. Ich bin so genährt von diesem Miteinander gerade, dass mir die Worte fehlen. Eigentlich kann ich nur da sitzen und beseelt lächeln, ob dieser fantastischen Menschen in meinem Leben.

Gestern kam mir ja die Idee einen TiefenTalk auszuschreiben, für heute. Mal wieder ganz spontan aus einem Impuls heraus. Abends auf der Couch hat sich dann die Energie irgendwie gedreht und ich hab etwas in meinem engen Freundeskreis nachgefragt, in meiner Soulfamily, weil auf einmal der Drang da war, dass es wichtig ist, dass wir uns "treffen".

Tatsächlich war es so, dass fast alle Zeit hatten und vor allem denselben Drang verspürten. Schnell war klar, dass das ein Online-Familientreffen wird. So habe ich sogar heute Morgen den Post für den TiefenTalk gelöscht. Ich lösche sonst so gut wie nie Posts. 😉

Es war auf den Punkt wieder alles genau richtig. Diese Zusammenkunft heute von zeitlich versetzt 13 wundervollen Menschen, die alle in diesem äußerlichen Chaos eine unfassbar tiefe innere Ruhe verspüren, war einfach nur magisch. Menschen, die ihren ganz persönlichen Sturm schon erlebt haben, gemeistert haben, sich selbst gemeistert haben, bereit waren ihre Tode zu sterben, die Heimat in sich gefunden haben. Menschen in der eigenen göttlichen Anbindung. Menschen, die nur noch ihre eigene innere Wahrheit glauben und ihr folgen. Menschen, die so viel Licht und Ruhe ausstrahlen.

Ich könnte heulen vor Dankbarkeit, dass es sie gibt, dass wir uns gefunden haben, dass wir - jeder für sich - unseren Weg gegangen sind und in die finsterste Ecke unserer Seele geschaut haben. Wir haben die Angst eingeatmet, den Tod, die Ohnmacht, unsere größten Dämonen ins System genommen, ins Herz geschlossen, lieben gelernt, integriert.

Was wir so viele Jahre scheinbar einsam getan haben, passiert jetzt im großen Stil. Genau jetzt findet eine riesige Aufwachwelle statt, in der all diese Prozesse in einer großen Gemeinschaft passieren können. Angst, Panik, finanzielle Pleiten, Tod, Krankheit, Ohnmacht sind plötzlich gesellschaftsfähig. Es ist ok, darüber zu reden, es zu erleben. Es ist ok, nicht mehr weiter zu wissen. Es ist auf einmal kein persönliches Versagen mehr, wenn die Firma den Bach runter geht, vor dem finanziellen Aus zu stehen.

Die Wirtschaft fährt runter, die Menschen bekommen Zwangspause. Das Müssen müssen hört auf. Es ist plötzlich legitim Langeweile zu haben, Zeit zu haben, sich die Sinnfrage zu stellen.

Ja, da ist ein riesiger Sturm. Ja, da findet gerade Sterben und Zusammenbruch statt. Aus meiner eigenen Erfahrung und der Erfahrung der Menschen, mit denen ich heute einen Soulfamily-TiefenTalk hatte, kann ich sagen, dass solche Krisen die größten Chancen überhaupt sind. All diese Menschen haben die dunkle Nacht der Seele hinter sich und können beim größten Orkan still sein, tiefsten Frieden empfinden und wissen, dass NICHTS uns wirklich bedrohen kann. Unsere Essenz ist ewig. Oder wie Jay Be so schön gesagt hat: " Man kann mich mir nicht mehr wegnehmen." That's it!

💗Jetzt zu sehen, dass sich dieser ganze Höllentrip der letzten Jahre so sehr lohnt, dass es richtig war, durch all das durchzugehen, auch wenn man damit oft der Außenseiter war, ist ein unfassbares Geschenk.💗

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 18. März 2020

TiefenTalk "Krise als Chance"

Ihr Lieben, gerade habe ich entschieden morgen einen TiefenTalk via Zoom zu machen - auf Spendenbasis.

Die Nerven liegen dieser Tage bei so vielen blank, Ängste kommen hoch, Unsicherheit, Meinungsverschiedenheiten zu der ganzen Thematik in den Familien, neue Herausforderungen hinten und vorne. Alles, was bisher "sicher" war, ist es plötzlich nicht mehr. Das Leben wankt und schwankt an allen Ecken und Enden.

Was kann man glauben? Was soll man glauben? Was macht das alles mit mir? Was mach ich mit all den Gefühlen? Wo stehe ich in all dem Chaos?

In jeder Krise steckt eine riesige Chance. Lasst sie uns finden. Wir werden zurückgeworfen auf uns selbst und das ist gut so.

Ich mag euch die Hand reichen. Wenn ich eins kann, dann das Leben nehmen wie es kommt und alles nutzen, um noch freier und leichter zu werden. Lasst uns zusammenkommen und dem Raum geben, was gerade so sehr Raum braucht.

Anmeldung per Mail an mail@anja-reiche.de
Donnerstag, 19.03.2020
15-18 Uhr
pay what you want
PayPal: www.paypal.me/AnjaReiche

 

Angst ist nicht schlechter als Vertrauen

Ich finde es in dieser Zeit so unfassbar wichtig, seine Ängste anzuerkennen und da sein zu lassen. Es nützt nichts, dauerhaft und zwanghaft im Vertrauen sein zu wollen und sich dafür zu verurteilen, wenn man aus dem Vertrauen fällt.

Den Sturm, den gerade viele auf einmal im großen Stil erleben, habe ich in den letzten Jahren im Kleinen für mich erlebt. Es gibt deinen ganz eigenen, individuellen Weg in diesem Dschungel. Du trägst all die Weisheit in dir, die du gerade brauchst.

Welch großartige Chancen diese Zeit birgt und wie jeder einzelne mit den Herausforderungen umgehen kann, erzähle ich in dieser Folge. Teilen ausdrücklich erlaubt.

https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Angst-ist-nicht-schlechter-als-Vertrauen-ebkp98


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 14. März 2020

Die Raupe muss sterben, damit der Schmetterling leben kann

Ihr wundervollen Seelen, was für eine spannende, magische Zeit. Ich sitze und staune, beobachte neugierig, fließe mit, spüre sekündlich hin, was dran ist. Die Dinge und Umstände ändern sich so rasant, dass es gar nicht anders geht.

Planen funktioniert nicht mehr. Die Welt, wie wir sie so lange kannten, gibt es von jetzt auf gleich nicht mehr und ich glaube, sie wird auch nie mehr so sein. Es gibt kein Zurück mehr zum Alten. Was für ein Segen in all dem liegt. Was für ein Geschenk. 🙏🏼❤️👑

Dass wir so schnell bei all diesen großartigen Veränderungen ankommen, hätte ich niemals gedacht. Ich dachte so an drei, vier Jahre. Und plötzlich sind wir mittendrin im Ausnahmezustand. Gott sei Dank!

"Grießbrei mit Zimt" findet heute auch ganz anders statt als gedacht. Ich bin mit Maja im Feenreich bei Christiane, sonst ist niemand hier. Wir nehmen was kommt. Es ist genau so richtig. Alles. Gespräche bis tief in die Nacht, Zeitqualität erspüren, klären, wahrnehmen, lachen, genießen, fasziniert beobachten.

Ich feier es so sehr, dass ich all das miterleben kann, diesen Wandel hautnah erfahre. Diese Neusortierung, den Umbau, das Gestalten, neue Ideen, Zusammenhalt, Verschiebungen der Prioritäten, Regulierung der eigenen Werte, Innehalten, Reflektieren, kreativ werden.

Eine wahrlich heilige Erfahrung. Komme was wolle, es ist gut und wird immer gut sein. Das Leben strebt nach vorne. Entwicklung, Wachstum, Werden. Und zum Werden gehört das Sterben. Die Raupe muss sterben, damit der Schmetterling leben kann. Metamorphose deluxe! 😊🙏🏼❤️👑🦋


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 12. März 2020

ICH bin mein Platz im Leben

Nichts mehr müssen, alles können.
Das nicht nur wissen, sondern auch tatsächlich fühlen.
Ganz tief drin.

Sicher gebettet in mir selbst,
auch wenn der Sturm im Außen noch so tobt.
Sicher in der Unwissenheit.
Sicher im Nichtwissen.

In mir ist es still. Herrlich still.
Getragen, gehalten, geliebt vom Leben.
Geborgen in dieser Welt, wie sie gerade ist.

Angekommen, in mir, bei mir.

Grenzenlose, unfassbare Liebe.
Frieden mit allem.

Sein lassen.
Mich.
Die anderen.
Die Veränderung.
Den Fluss des Lebens.
Den Wandel der Dinge.

Empfangen.
Die Schöpfung durch mich geschehen lassen.
Was immer das ist.
Was immer das bedeutet.
Hingabe.
Ergeben der höheren Weisheit.
Wunder kreierend, staunend mich erleben.

Das Leben hält das Leben selbst am Leben.
Immer.
Das Leben hält mich am Leben.
Das Leben will mich.
Es gibt meinen Platz.
Ich hab ihn gefunden.
In mir.

ICH bin mein Platz im Leben.

©️ Anja Reiche
12.03.2020

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 10. März 2020

Was wirklich hilft, ist deine Menschlichkeit - Teil 2

Durch mein Video/meinen Podcast von gestern "Was wirklich hilft, ist deine Menschlichkeit" ist mir nochmal richtig klar geworden, wie sehr wir es gewohnt sind, von anderen bewertet zu werden. Und wie sehr wir es auch gewohnt, diese Bewertung als wahr anzunehmen, ohne groß zu hinterfragen. Wir werden von Menschen bewertet, die es scheinbar besser wissen, besser können, ihr Leben besser hinbekommen. Wir fühlen uns ihnen unterlegen.

Wie oft sind wir in Situationen gewesen, in denen da einer war, der uns scheinbar sagen konnte, was wir falsch machen, was wir noch besser machen könnten, wo wir noch nicht gut genug sind.

Wenn ich nur an mein eigenes Leben denke, dann sind da Eltern, Lehrer, Ärzte, Mitarbeiter von Ämtern oder Banken, Versicherungsvertreter, Ausbilder, Chefs, Psychologen, Coaches, Lebenslehrer, Gurus.

Eins haben sie alle gemeinsam: In Begegnungen mit ihnen fühlte ich mich jedes Mal wie der absolute Versager. ICH hatte etwas verkehrt gemacht und SIE wussten es besser. Es war immer eine Arte Gefälle in der Begegnung. Der eine war schlauer als der andere. Ich war immer der "andere".

Was noch so eine Gemeinsamkeit ist: MEIN Leben wurde jedes Mal zerpflückt, meine Umstände, meine Situation, mein Verhalten, mein Innerstes und vom Gegenüber erfuhr ich nichts. Das einzige, was transportiert wurde, ist, dass sie es auf jeden Fall besser wussten/konnten als ich.

Das fing schon bei den Eltern an. Sie spielten eine Rolle. Da waren keine Menschen mit Gefühlen und einem Innenleben. Da war ein Mensch, der die Rolle Mutter/Vater spielte, der der Souveräne sein wollte, der den Ton angibt, der MIR sagen wollte, wie Leben geht, ohne irgendwas von sich preiszugeben. Die Legitimation für dieses Verhalten war die Rollenbesetzung - Eltern/Kind - mit eingebautem Gefälle, ganz automatisch vorausgesetzt. Der eine weiß es besser als der andere. Liegt ja quasi in der Natur der Sache.

Das Ausmaß dieser Art von Begegnungen ist so krass und bei mir fallen die Groschen nur so am Stück. Wie soll denn wirklich ein nährendes, heilsames, fruchtbares Feld entstehen, wenn einer mauert und nichts von sich raus lässt und der andere sich nackig machen soll, bis auf die Unterhose? Und wenn auch noch der, der Hilfestellung geben soll, beraten soll, überhaupt nichts von sich durchblicken lässt? Da kann nur Unsicherheit auf der anderen Seite entstehen, weil der, der Hilfe sucht, überhaupt nicht weiß, wie der andere tickt, welche Werte da sind, welche Erfahrungen, welche Überzeugungen, welchen Weg der andere gegangen ist.

Es ist wie das Laufen durch ein Minenfeld. Ich bewege mich im luftleeren Raum. Der andere ist nicht greifbar. Ich habe überhaupt keine Ahnung, auf was ich mich einlasse. Folglich fahre ich automatisch die Mauern hoch, gehe in den Verteidungsmodus und bin für Angriffe gewappnet. Ich bin misstrauisch und vorsichtig und erzähle noch nicht mal die Hälfte. Rantasten, austesten, zwischen den Zeilen lesen. Kein Wunder, dass vor Terminen beim Amt, bei der Bank, beim Amtsarzt, beim Psychologen, beim Therapeuten der Puls steigt, wir nervös werden, schlecht schlafen, angespannt sind und einfach nur froh, wenn der Ritt vorbei ist und der Kopf noch halbwegs drauf. Das ist alles, nur nicht fruchtbar. Es ist viel mehr furchtbar.

Wie gut tut es, wenn wir hören, dass jemand, der scheinbar Ahnung hat, wie ein Arzt, ein Therapeut, ein Lehrer, ein Elternteil auch mal strauchelt und auch so seine Herausforderungen hat? Wie gut tut es, auch mal etwas über den anderen zu erfahren und zu hören, dass er auch nur ein Mensch ist, der manchmal nicht weiter weiß, der Angst hat, der auch auf dem Weg ist? Wie gut tut Nahbarkeit? Wie gut tut es, wenn da jemand ist, der richtig weit aufmacht? Der da ist, sich zeigt? Jemand zum Anfassen quasi?

Eins passiert sofort: Wir fühlen uns nicht mehr falsch und als Versager. Wir sind plötzlich nicht mehr der Einzige, der es offenbar nicht hinbekommt, dem seltsame Sachen passieren, der manchmal nicht weiter weiß. Wie heilsam ist es bitte, wenn sich jeder in seiner Menschlichkeit zeigt? Wenn sich da zwei Menschen auf Augenhöhe begegnen, ganz ohne Gefälle?

Wisst ihr, wie oft ich den Satz höre "Das kann ich aber nur dir sagen"? Oder "Bei dir hab ich das Gefühl, dass ich dir alles erzählen kann"? Das ist eine der größten Auszeichnungen, die es für mein Wirken geben kann. Dass Menschen dieses große Vertrauen zu mir haben und sich bei mir sicher, gesehen und aufgehoben fühlen. Könnte daran liegen, dass ich mich zeige, mit all meiner Menschlichkeit. Ich verurteile nichts an mir und damit auch nicht an den anderen. Und wenn ich doch mal urteile, dann urteile ich nicht darüber. 😉
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 9. März 2020

Was wirklich hilft, ist deine Menschlichkeit

Ich musste unbedingt mal wieder ein Video aufnehmen. 🤩 Und weil die Technik so wundervoll ist, gibt es die Tonspur auch als Podcast. 😉

Gerade geht ein Ruck durch die Coachingszene, durch die Szene der spirituellen "Lehrer" und Leader. Das feier ich so sehr. 🤩🤩🤩🤩🤩💥💥💥💥💥

Du bist nicht nur dann ein guter Coach und ein Vorbild, wenn du über allem erhaben bist, kerngesund und keine "negativen" Emotionen mehr hochkommen. Du bist vor allem dann ein guter Coach, ein Vorbild und Leuchtturm, wenn du dich mit deinem ganzen Sein, deiner Art zu leben zeigst, deinen Herausforderungen, deinen Stolpersteinen, deinen heftigsten Gefühlen, deinen Ängsten und Unsicherheiten. Wenn du Mensch bist, vollumfänglich aufrichtig und einfach deinen Weg gehst.

DANKE an alle, die gerade so dermaßen radikal die Hosen runterlassen und aufhören zu glauben, dass der Schein gewahrt werden muss und ein guter Eindruck wichtiger ist als das, was gerade wirklich da ist. 💗


Sonntag, 8. März 2020

Heute ist Scheidungstag

"Heute ist Scheidungstag", sagte eine Freundin eben zu mir und zitierte damit Silke Schaefer Astrologie. Ich hatte direkt Gänsehaut überall und sie hörte gar nicht wieder auf. Ohne zu wissen, was Silke überhaupt damit gemeint hat und welche Konstellationen gerade im Universum unterwegs sind, ging der Satz so tief und ich spürte die Wahrheit.

Heute ist ein Tag der Wahrheit und Klarheit. Heute ist ein Tag, an dem es sich so anfühlt, wie wenn man hervorragend, kraftvoll Stellung für sich beziehen kann, Ent-scheidungen treffen kann.

Ent-scheidungen sind Scheidungen. Wir wählen das eine und wählen das andere damit ab. Ganz automatisch. Eine Ent-scheidung FÜR etwas ist auch immer eine Ent-scheidung GEGEN etwas.

Dieses Leben hier auf der Erde ist eine Aneinanderreihung von Entscheidungen, in jedem JETZT wählen wir. Immer wieder. Jede Sekunde. Entscheidungen gestalten unser Leben. Wir wählen am laufenden Band.

Wir mögen es manchmal nicht glauben. Manchmal fühlt es sich nicht so an, aber wir haben IMMER eine Wahl. Es gibt zu allem eine Alternative. Dinge, Umstände, Zustände ganz gezielt abzuwählen und mit Inbrunst (damit meine ich keinen Widerstand sondern Leidenschaft und Entschlossenheit) aus dem Leben zu (ver)bannen, sich für neue, andere Erfahrungen zu entscheiden, ist so kraftvoll und so immens wichtig.

Für neue Erfahrungen braucht es neue Entscheidungen, manchmal grundlegende, elementare, essentielle. Vielleicht findet ihr in diesen Worten von mir ein paar Anregungen für wertvolle Entscheidungen. 😉 Ich hoffe die Qualität des Fotos ist gut genug, dass ihr alles ordentlich lesen könnt.

Teilen, verbreiten und in der Welt versprühen ausdrücklich erlaubt. 💗 Tapeziert euer Zimmer damit, die Litfaßsäulen in den Städten, hängt es an schwarze Bretter, oder macht es wie Ute Ullrich und schreibt ein Lied darüber. 😉

PS: Und um meinem wundervollen Ego einen Grund zum Feiern zu geben, würde ich mir einen Ast freuen, wenn ihr mich als Autor nennt. 😉 Ich mag mein Ego nämlich. Deswegen fütter ich es auch regelmäßig. 😁

PSS: Erst vor wenigen Tagen habe ich diesen Text als Poster in den Druck gegeben, die sind allerdings nur bei mir persönlich oder auf meinen Veranstaltungen zu haben. 😉 Genauso wie meine Postkarten. Verschicken ist mir zu anstrengend. 😁😂
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 6. März 2020

Was passiert nach dem Aufgeben?

So viele fragen sich gerade, was wohl passiert, wenn man komplett aufgibt und sich dem Leben hingibt, wenn man aufhört zu funktionieren.

Mir ist ein Text von mir in den Sinn gekommen, den ich vor ziemlich genau einem Jahr geschrieben habe. Ich hatte das Bedürfnis ihn vorzulesen, ohne selbst genau zu wissen, was ich damals geschrieben habe. Herrlich! Ein Jahr später kann ich sagen, dass ich verdammt recht hatte. ;)

Ich lade euch ein zu meinem neuen Podcast: https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Seit-ich-nichts-mehr-erreichen-will--erreiche-ich-alles-ebaa4m

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
 

Donnerstag, 5. März 2020

TiefenTalk - Radikale Erlaubnis - 07.03.2020

Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Also es hat sich ergeben, dass jetzt am Samstag ein Online-TiefenTalk stattfindet, via Zoom, und so recht komm ich noch nicht drauf klar. Das Ganze kam nämlich auf Kundenwunsch sozusagen. Ich kann also gar nichts dafür. 😉

Mein Beitrag von gestern "Bleib liegen - Du kannst dir die Krone auch am Boden aufsetzen" fand unfassbaren Anklang. So viele Reaktionen, so viel Aufatmen und Erleichterung. So viele Tränen der Befreiung, so viele Worte des Dankes.

Es geht im Moment mehr denn je um die radikale Annahme von dem, was eh schon da ist. Es geht darum, zu erkennen, dass jeder menschliche Zug, den wir an uns haben, der sich gerade zeigt, göttlich ist und nichts, was man wegmachen müsste. Es geht darum in ALLEM das Göttliche zu sehen und sich einfach mal in Ruhe zu lassen, sich gut sein zu lassen, ES gut sein zu lassen.

Erlaube dir Schwäche, Krankheit, Erschöpfung, Unmut, Verwirrung, Unklarheit, Nichtwissen und vor allem, vertrau deiner inneren Stimme. Sie sagt dir nämlich schon soooo lange, was wirklich dran ist und dass das auch richtig so ist. Nur der Verstand und der innere Antreiber erzählen uns ständig was anderes. Das allerorts bekannte Horrorszenario "Ich lande unter der Brücke, wenn ich mir das erlaube" schwirrt durch die Köpfe und hält uns letztlich davon ab, das zu tun, was gerade wirklich wirklich dran ist. Das darf jetzt aufhören.

Naja und dann kam gestern Dana um den Dreh und hat mich gefragt, ob ich nicht genau dazu einen TiefenTalk anbieten könnte. Ihre Freundin hätte auch Interesse und der Austausch mit anderen Menschen dazu wäre ganz wundervoll und so heilsam. Einfach mal erzählen, wie es wirklich so aussieht im eigenen Leben und keinen Schein waren müssen, keine spirituelle Erleuchtung vortäuschen müssen, mal loslassen und gepflegt drauf pfeifen, etwas "gegen" die eigene Situation tun zu müssen. Das alles kombiniert mit meinem Wumms, meiner seismographischen Feinfühligkeit, meiner Fähigkeit die Dinge auf den Punkt zu bringen wie eine Akupunkturnadel und vor allem mit meiner eigenen Geschichte könnte ziemlich gut werden. 😉🤩💥💥💥

Und somit lade ich ein
Samstag 07.03.2020
13-16 Uhr, via Zoom
Preis pro Person 100 EUR
Zahlung vorab per PayPal
Anmeldung an mail@anja-reiche.de

Und jetzt geh ich staunen. Das Leben ist so krass drauf im Moment, dass ich vor lauter Geschenken und Lieferungen gar nicht mehr mitkomme. Beiseite treten und geschehen lassen. 💗 So geht Magie!


Mittwoch, 4. März 2020

Ein weiterer Traum ist wahr geworden

Boah!!! Da hab ich vorhin mal eben Rotz und Wasser geheult. Der Briefträger brachte mir das neue Album von Ute Ullrich. Ein Meisterwerk für meine Begriffe. Und tatsächlich bin ich darin namentlich erwähnt, weil der letzte Titel aus meinen Worten entstanden ist.

Jetzt gibt es wirklich, ganz echt eine CD, auf der "ich" drauf bin (das Singen hab ich lieber Ute überlassen 😂😋). Und vorhin ist mal so ansatzweise angekommen, was da passiert ist.

Vor Jahren hab ich mit einem wunderbaren Freund und Musiker schon Texte geschrieben. Ich wollte damals schon etwas sagen, fand es mega schön, meine Wahrheit in einem Lied zu transportieren. Zur Vertonung kam es irgendwie nie. Das Ganze ist dann auch mit der Zeit wieder aus dem Fokus geraten, still und leise im Sande verlaufen. Mittlerweile ist dieser Freund schon drei Jahre tot, die Texte sind irgendwo verschwunden.

Dann lag da vorhin diese CD vor mir und ich habe begriffen. Es hat sich mal wieder etwas ganz von alleine, quasi nebenbei verwirklicht, was ich vor Jahren schon wahrgenommen habe. Ich habe eigentlich nichts dafür getan, es nicht mehr angestrebt. Es war kein Ziel, das ich verfolgt habe. Es ist passiert. Zur richtigen Zeit. Einfach. Nebenbei. Da fingen die Tränen an zu laufen.

Was für eine Magie. Dieses Leben hat's echt drauf. Krass!!! Danke Ute, für dieses riesige Geschenk! Danke für diese Möglichkeit! Danke für deine Wertschätzung! ❤️❤️❤️🙏🏼🙏🏼🙏🏼




Bleib liegen!

"Aufstehen, Krone richten, weitergehen!" Wer kennt diesen Spruch nicht? Ich bin für liegen bleiben. Definitiv! Vor allem jetzt in dieser Zeit.

Da darf einiges wieder ver-rückt werden, geradegerückt. Die meisten denken, dass sie es nur richtig machen, wenn sie durchhalten, ES schaffen, immer wieder die Kraft aufbringen, um weiterzumachen.

Wenn man krank ist, muss man schnell wieder gesund werden. Wir wünschen gute Besserung.

Wenn Wut, Angst, Ohnmacht, Kleinheit, Schuld, Scham, Enttäuschung, Trauer, Bedürftigkeit da ist, dann wollen wir das wegmachen. Wegtransformieren. Das muss irgendwann überwunden sein. Wir haben das Gefühl, etwas falsch zu machen, weil wir gerade nicht Licht und Liebe sind. Schnell wieder mit aller Gewalt auf Freude ausrichten, Dankbarkeit in den Fokus holen, positive Affirmationen runterbeten. Die Energie wieder anheben und dann oben halten, UNBEDINGT oben HALTEN.

Wenn wir destruktive Gedanken haben, uns Sorgen machen, der Verstand uns mal wieder einredet, dass wir nichts können und nichts wert sind, dann müssen wir diese Gedanken wegmachen, schnell an was anderes denken, sonst manifestieren wir uns nur Mist. Schnell was dagegen tun. Himmel, das muss doch mal besser werden mit dir.

Wenn wir uns dazu hinreißen lassen, Schokolade zu essen, zu rauchen, den Sport ausfallen zu lassen, auf der Couch liegen und zu nichts Lust haben, dann erzählen wir uns, dass wir nicht konsequent genug sind, dass das ja so alles nichts werden kann. Keine Displizin, du Versager!

Wir denken, dass wir die Krone nur dann aufsetzen können, wenn wir leisten, wenn wir uns zusammenreißen, wenn wir stark sind, wenn wir es schaffen immerzu fröhlich zu sein, gute Laune, Power, Tatendrang. Immer wieder aufstehen, den inneren Schweinehund überwinden, sonst verkommen wir.

Erstens liegt da ein völlig falsches Menschenbild zugrunde. Nämlich dieses veraltete aus dem deutschen Kaiserreich, das davon ausgeht, dass nur mit Druck, Zucht und Ordnung etwas aus dem Menschen wird. Einer muss das Sagen haben und die anderen ordentlich rannehmen. Der Mensch an sich ist nämlich faul und zu nichts zu gebrauchen. Nur mit Drill wird das was.

Dieses Menschenbild ist überhaupt nicht wahr. Der Mensch will sich aus sich heraus selbst erfahren. Er will seine Selbstwirksamkeit erleben, seinen Teil beitragen. Er hat einen eigenen inneren, ganz natürlichen Antrieb. Das glaubt aber fast keiner mehr.

Wir denken, wir verfallen in ewige Lethargie, wenn wir nicht die Arschbacken zusammenkneifen und uns selbst kasteien, uns Dinge abverlangen, die uns komplett widerstreben und unserer Natur schon gleich drei Mal. Wir haben Angst, tatsächlich die faule Sau zu sein, die so viele noch in den Menschen vermuten. Eben aus dieser alten Grundannahme heraus. Wir fürchten den allzeit prophezeiten Verfall.

Zweitens vergessen wir komplett, dass jedes Gefühl, jede Neigung, jede Phase, jede Stimmung zur Ganzheit dazugehört. Wir sind immer ALLES. Liebe ist die Summe aller Gefühle, nicht die Abwesenheit der unschönen. Ich bin auch Königin, wenn ich am Boden liege und weine. Ich bin nicht erst dann Königin, wenn ich wieder lachen kann und fröhlich bin.

Ich bin Königin und Göttin, wenn ich mich klein fühle und denke, dass ich nichts kann. Ich bin göttlich in meiner Wertlosigkeit. Ich bin göttlich in meinem Schmerz. Ich bin göttlich auf der Couch in meiner Erschöpfung. Ich bin göttlich, wenn ich Schokolade esse, rauche und mir Schweinsbraten reinschaufel. Ich bin göttlich in meiner unbändigen Wut. Ich bin göttlich, wenn ich am Boden zerstört bin und nicht mehr kann.

Da muss nichts weggemacht oder dran geändert werden. Es will verdammt nochmal einfach alles nur sein dürfen. Wir halten die Schwäche doch nur damit fest, dass wir sie nicht haben wollen. Nicht sie hält uns fest. Wir halten sie mit unserem Widerstand fest. So sieht's nämlich aus.

Ich darf liegenbleiben und mir da unten die Krone aufsetzen. Ich darf liegenbleiben und anerkennen, das daran nichts falsch ist. Viel mehr ist es sogar total richtig, weil ich mich eben gerade so fühle. Deswegen mache ich nichts falsch. Daran gibt es nichts zu verändern. Es darf sein. Es ist Teil der Göttlichkeit. Ich darf liegenbleiben und wissen, dass der Impuls zum Aufstehen von ganz von alleine kommt. Ich muss mich zu nichts zwingen, was ich nicht gerade auch wirklich so empfinde. Ich darf liegenbleiben, solange es mir gut tut und damit bin ich der größte König überhaupt.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 3. März 2020

Grießbrei mit Zimt

Wo will mich das Leben jetzt haben? Das Leben will definitiv, dass Christiane und ich zusammen wirken. Es will, dass wir einen Raum aufmachen, im Feenreich.

Worte für eine Beschreibung wollen nicht so recht kommen. Das Ding ist selbsterklärend. TiefenTalk meets Feensprechstunde. Da stellt sich keine Frage mehr.

Es geht um Liebe, Liebe und noch mehr Liebe. Um nährendes, bedingungsloses Beisammensein, um echte, tiefe Begegnungen, um Frieden für dein System, Geborgenheit, Ankommen im eigenen, inneren Zuhause. Es geht um Kaminfeuer, erdende Suppe, gute Gespräche, Mocca und einfach sein. Einfach so sein, wie du gerade bist. Das reicht. Grießbrei mit Zimt eben. Den gibt es bestimmt auch. ;)

Samstag, 14.03.2020
11-18 Uhr
Im Marienfeld 5, 53577 Neustadt/Wied (Feenreich)
Preis pro Person 240 Euro, Bezahlung bar vor Ort
Max. 10 Personen

Inklusive ist alles, was Körper, Geist und Seele nährt. Ein reich gedecktes Buffet mit Speisen und Getränken, die genau zu unserer liebenden, erdenden Schwingung passen. Wärmende Suppe, frisches Obst, reichhaltige Snacks, verführerischer Mocca (der vielleicht auch zum darin lesen einlädt), lebendiges Wasser, dampfender Tee. Es wird an nichts mangeln. Versorgtsein auf allen Ebenen. Ein Rundumsorglosbuffet für dich und deine Seele!

Wenn dich das total anspricht, deine Zellen vibrieren und das Leben sagt, dass es dich genau da haben will, dann melde dich per Mail an: mail@anja-reiche.de Wir freuen uns auf zauberschöne, warme Lebenszeit mit dir.





Sonntag, 1. März 2020

Lass dich einfach geschehen

Unfassbar was für Reaktionen auf meinen letzten Post kommen, wie viele Menschen im Moment einfach nicht mehr können und auch nicht mehr wollen. Funktionieren funktioniert nicht mehr. Ich habs ja neulich schon mal gepostet.

Die Akkus sind leer. Da ist eine tiefe Sehnsucht, zusammenzubrechen und mit allem aufzuhören, auch mit der spirituellen Entwicklung, mit der Heilung, mit der Reflektion. Das Meiste ist einfach nur noch anstrengend.

Dieses Phänomen gerade ist normal. Du bist genug. Immer. Auch mit dieser Erschöpfung. Es ist normal, dass du nicht mehr funktionieren willst und kannst.

Heute Morgen kam ein Satz zu mir. Das Leben selbst rief ihn mir zu und eine riesige Welle der Entspannung rollte durch mein System: Lass deinen Körper doch einfach geschehen. Lass dich einfach geschehen. Mehr braucht es gerade nicht

Ich konnte gar nicht anders, als dazu eben einen Podcast aufzunehmen. Fühlt euch eingeladen. Einmal Ausatmen und Aufatmen für alle, bitte. 💗

https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Lass-dich-einfach-geschehen---du-bist-genug-eb62fq
 
 
 

Samstag, 29. Februar 2020

Wir bekommen immer das, was wir wirklich brauchen

"Wenn nicht das passiert, was wir gerne hätten, passiert das, was besser für uns ist." Diesen Satz liebe ich schon so lange und er war in meinem Leben mehr als einmal einfach nur wahr.

Als ich damals meinen Job gekündigt hatte, dachte ich, ich müsste ganz dringend ein Business aufbauen. Keine einzige Idee hat anfangs Früchte getragen. Alles verlief im Sande. Als ich dann mal wieder dachte, dass ich endlich meins gefunden hätte und Coaching für Betriebsräte anbieten wollte, kam ich ins Krankenhaus und erfuhr von meinem katastrophalen Zustand der Galle. Nix mit durchstarten, gar nichts! Das Beste, was mir passieren konnte. Denn genau diese heftige Erkrankung hat mich zu mir geführt, zu meinen Gaben und Talenten, hat mich erkennen lassen, was ich für einen Mist über das Leben geglaubt habe.

Ich dachte, ich müsste immer mehr Geld anhäufen und mir ein kontinuierliches Einkommen generieren. Was tatsächlich passierte ist, dass mein Geld immer weniger wurde und von regelmäßigen Einnahmen war weit und breit nichts zu sehen. Das Beste, was mir passieren konnte, um all die Anhaftungen an Geld zu erkennen und abzulegen.

Ich dachte, ich müsste etwas tun, was gesellschaftstauglich ist, mit dem vor allem die anderen etwas anfangen können, was Solides, Greifbares, Handfestes. Ich wollte mich nicht erklären. Ich wollte nicht krumm angeschaut werden, nicht zu spirituell sein. Nichts davon hat funktioniert. Naja, wo ich rausgekommen bin, wisst ihr ja. Ich rede mit Gegenständen, mit Organen, mit Seelen, mit meinen Gefühlen, lese in Menschen wie in offenen Büchern, nenne mich Schamanin, Seelenmasseurin, Wortmagierin und Heilerin. Gut, dass alles andere nicht geklappt hat. Nichts hätte mich so erfüllt, als das, was ich jetzt tue. Ich bin nämlich einfach nur ich.

Es ist tatsächlich so, dass es seinen Sinn hat, wenn die Dinge anders kommen, als wir es gerne hätten. Das Leben gibt uns immer das, was besser für uns ist, das, was wir wirklich wirklich brauchen. Was wir brauchen, um bei uns anzukommen. Was wir brauchen, um noch freier zu werden. Was wir brauchen, um uns in der Tiefe selbst zu erkennen. Was wir brauchen, um unsere tatsächlichen Wünsche zu fühlen, die Stimme unserer Seele wieder zu hören und ihr zu folgen, nicht mehr dem, was die Angst uns erzählt, sondern dem, was die Liebe will.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 28. Februar 2020

Wenn Eigentverantwortung zur Falle wird

Ich bin ein absoluter Befürworter von Eigenverantwortung und Eigenmacht. Keine Frage. Raus aus der Opferhaltung, hin zum Schöpferbewusstsein.

Allerdings wird Eigenverantwortung manchmal zur Falle. Nämlich dann, wenn wir sie damit gleichsetzen, alles alleine schaffen zu müssen. Das ist für meine Begriffe nicht mit Eigenverantwortung gemeint.

Hilfe annehmen ist so extrem wichtig. Eigenverantwortung bedeutet für mich auch, zu wissen, wann ich Unterstützung brauche. Die One-Man-Show ist ein Auslaufmodell.

Ich lade euch ein, zu meinem neuen Podcast. https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Eigenverantwortung-bedeutet-nicht--alles-alleine-schaffen-zu-mssen-eb4m5a
 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
 

Mittwoch, 26. Februar 2020

Der Tod ist immer inklusive

Egal wo und wie neues Leben entsteht, der Tod ist bereits inkludiert. Das vergessen wir oft, blenden es aus, wollen es nicht wahrhaben. Es ist aber tatsächlich so. Alles, was neu anfängt, hat auch gleichzeitig ein Ende. Irgendwann.

Was dazwischen passiert, zwischen Anfang und Ende, das wollen wir am besten auch noch steuern, glauben zu wissen, wie das jetzt zu laufen hat, damit es "gut" ist, ein Erfolg, richtig.

Wenn wir eine Blume pflanzen, dann soll sie bitteschön so richtig schön gedeihen und blühen, am besten keine Krankheiten und Schädlinge bekommen und nicht nach drei Wochen wieder eingehen oder vom Hasen angeknabbert werden. Das wäre falsch.

Wenn wir eine Firma gründen, dann muss das sofort ein "Erfolg" werden, nur Wachstum, kein Rückschritt, keine Misserfolge, keine roten Zahlen, keine Entlassungen, keine Insolvenz. Das wäre falsch.

Wenn ein Kind geboren wird, dann soll es gesund sein, bleiben oder zumindest ganz schnell werden, wenn es das nicht von Anfang an ist. Es soll sich "gut" entwickeln, groß werden, lange leben, alt werden. Nicht nach vier Jahren wieder sterben, nicht krank sein, nicht behindert sein, keine Unfälle, keine Probleme in der Schule, kein Einzelgänger, keine Drogen, nicht abrutschen. Das wäre falsch.

1. Das Ende wird kommen. Immer. Es ist im Anfang immer mit angelegt. Nichts bleibt ewig. Wir dürfen das ruhig anerkennen.

2. Wann dieses Ende kommt, wissen wir meistens nicht. Wenn es kommt, ist es immer genau der richtige Zeitpunkt, weil das Leben keine Fehler macht.

3. Was zwischen Anfang und Ende passiert ist auch immer richtig, egal wie es aussieht. Das Leben macht nämlich keine Fehler.

Wir dürfen jedem Menschen, jeder Pflanze, jedem Tier, jedem Projekt, jedem Gegenstand seinen ganz eigenen Weg, seine ganz eigenen Erfahrungen, seine eigene Entwicklung, seinen ganz eigenen höheren Plan, die eigene höhere Intelligenz zugestehen. Jede Seele hat gewählt. Jede Erfahrung ist richtig.

Wir dürfen aufhören uns immer wieder irgendwelche Ereignisse, Erfolge in der Zukunft vorzustellen und ganz im Moment ankommen. JETZT ist es so wie es ist und es ist richtig. Es kann nur richtig sein, weil es ja schon so ist.

Der Körper zeigt Symptome. Wer sagt, dass das falsch ist? Der Partner weicht scheinbar seinen Themen aus. Wer sagt, dass das falsch ist? Die Firma schreibt rote Zahlen. Wer sagt, dass das falsch ist? Die Katze wird überfahren. Wer sagt, dass das falsch ist? Die Schwester stirbt an Krebs. Wer sagt, dass das falsch ist?

Leid entsteht, wenn wir uns gegen das wehren, was eh schon da ist. Dinge sterben, Menschen sterben und zwar immer zum richtigen Zeitpunkt. Sorgen entstehen, wenn wir mit den Gedanken in der Zukunft sind.

Wir wissen alle nicht, was wirklich kommt. Wir wissen aber, was jetzt in diesem Moment da ist. Jetzt hier zu sein, mit dem, was gerade ist, zu fühlen, was gerade gefühlt werden will, zu tun, was gerade jetzt getan werden will, ohne an das Morgen zu denken, das ist die einzige Aufgabe, die wir wirklich haben. Immer wieder bereit sein, zu sterben und sterben zu lassen.

Wer loslässt, hat zwei Hände frei. Wer den Tod verstanden hat, hat das Leben verstanden. Wer liebt, was ist, ist Frieden. Und die, die den Widerstand und das Leid wählen, dürfen auch das. Das Leben macht ja keine Fehler.😉


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 25. Februar 2020

Freie Menstruation - fast fünf Jahre später

Noch vor fünf Jahren lag ich während der Periode tagelang mit heftigsten Schmerzen im Bett und konnte gar nichts. Es halfen keine Schmerzmittel mehr. Die Krämpfe kamen plötzlich und heftig. Ich hatte keine Chance zu reagieren und sie blieben über Stunden, kamen in Wellen wieder. Rückenschmerzen, totale Erschöpfung, taube Beine.

Ich bin auch dieser Thematik auf geistiger Ebene begegnet, habe mich immer wieder intensivst mit Weiblichkeit befasst, mit meiner Gebärmutter gesprochen, erlöst, was erlöst werden wollte.

Heute merke ich manchmal nicht mal mehr, wenn meine Regel einsetzt. Ich bin auch während meiner Regel frei. Diese Tatsache, dieser Wandel ist für mich so großartig, dass ich euch davon erzählen will. Ein ganz großer Meilenstein auf diesem Weg war die Entdeckung der freien Menstruation. Ich danke Gott, dass mir diese Erkenntnis über den Weg gelaufen ist. Danke, Caroline Oblasser, für dich, dein Buch, dein Wirken! Was für eine Offenbarung.

Ich lade euch ein zu meinem neuesten Podcast! https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Freie-Menstruation---eins-meiner-grten-Geschenke-an-mich-selbst-eb29ff


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche