Samstag, 8. Mai 2021

Zoooom live #3 Wem möchte ich dienen? Dem Leben oder dem System?

Trommmmmelwirbel!!!! Hier nun die Aufzeichnung vom Zooom live gestern mit folgenden Themen:
  • die Grundsatzfrage: Wem möchte ich dienen? Dem Leben oder dem System?
  • Ja oder Nein - "vielleicht" kann nicht mehr angekreuzt werden
  • Warum der heilende Umgang mit der Angst jetzt so wichtig ist
  • Schwarze Magie und was das evtl. mit DER Spritze zu tun hat
  • Die Rauslösung aus dem vorhandenen System - meine Rechte sind Geburtsrechte
  • Das Phänomen der faktenresistenten Mitmenschen
  • Wissen alleine macht noch keine Weisheit - warum gerade gebildete Menschen nicht mehr erreichbar scheinen
  • Mitmenschen freilassen, loslassen, jedem seinen freien Willen zugestehen
  • Warum der freie Wille der anderen uns manchmal bedrohlich erscheint
Danke an alle, die dabei waren!!! Es war mir wieder ein Fest!!!!! So, so schön mit all euch leuchtenden Seelen unterwegs zu sein. ❤

Hier geht es zum Podcast mit der Audio:

PS:Wer das Ganze als Video sehen möchte, findet dieses auf Facebook in meiner Timeline oder auf meinem Telegram-Kanal.


Hintergrund: Canva
Foto, Text und Gestaltung: Anja Reiche

 


Dienstag, 4. Mai 2021

Zoooom live 07.05.2021

Freitag, 07.05.2021, 19 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden, via Zoom

Es ist mal wieder so weit! Die Themen, zu denen ich uuuuunbedingt was sagen bzw. schreiben wollen würde, türmen sich. Was wäre da besser geeignet als ein Zoooom live und ihr seid mit dabei??? 😍🤩

Das aktuelle Zeitgeschehen mit all seinen kuriosen Ausprägungen bietet Stoff ohne Ende. Ich möchte eingehen auf:

  • Die Grundsatzfrage: Wem möchte ich dienen? Dem Leben oder dem System?
  • Ja oder Nein - "vielleicht" kann nicht mehr angekreuzt werden
  • Warum der heilende Umgang mit der Angst jetzt so wichtig ist
  • Schwarze Magie und was das evtl. mit DER Spritze zu tun hat
  • Die Rauslösung aus dem vorhandenen System - meine Rechte sind Geburtsrechte
  • Das Phänomen der faktenresistenten Mitmenschen
  • Wissen alleine macht noch keine Weisheit - warum gerade gebildete Menschen nicht mehr erreichbar scheinen
  • Mitmenschen freilassen, loslassen, jedem seinen freien Willen zugestehen
  • Warum der freie Wille der anderen uns manchmal bedrohlich erscheint


Selbstverständlich könnt ihr mir wieder all die Fragen im Anmeldeformular schreiben, die euch so unter den Nägeln brennen. Und natürlich gibt es auch wieder die Möglichkeit, mir eure Fragen am Freitag live zu stellen.

Das Ganze findet wie gewohnt auf Spendenbasis statt. Weitere Infos findest du im Anmeldeformular.

Die Aufzeichnung von meinem "Monolog" gibt es im Nachgang wieder als Video und als Podcast.

Den Link zur Anmeldung findet ihr hier und nochmal ganz unten im Text.

Teilt den Beitrag gerne und zwitschert es weiter. 😉

 https://www.cognitoforms.com/AnjaReiche/AnmeldungZoooomLiveMitAnjaReiche

Hintergrundbild: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Sonntag, 2. Mai 2021

Mein Weg zum Glück?

Wenn wir etwas noch nicht haben, was wir aber gerne wollen, dann hilft es ungemein, sich bewusst zu machen, dass es irgendwo auf dieser Welt, in diesem Universum existiert. Darüber kann ich mich freuen. Für denjenigen, der das schon genießen darf, kann ich mich freuen. So freue ich mich über das, was ich eigentlich noch nicht habe und hab es dann irgendwie trotzdem schon. Ich freu mich ja drüber. 😉 Und eines Tages hab ich es dann tatsächlich.

Ich freu mich gerade total über und für jeden, der sich frei bewegen kann. Der mit vielen Menschen feiern, tanzen, singen kann. Ich freu mich an den Bildern aus anderen Ländern von ausgelassenen Menschengruppen, vollbesetzten Cafés im Sonnenschein, bummelnden Scharen in Fußgängerzonen.
Ich freu mich wirklich von Herzen für jeden Reisenden, der mühelos Grenzen passiert und Orte wechselt, wie es ihm gefällt.

Ich freu mich an spielenden, tobenden Kindern, ausgelassen und wild. Ich freu mich an Leichtigkeit, Humor und Genuss, an Lachen und Albernheiten, an Leichtsinn und Lebendigkeit, an Menschlichkeit und Herzensgüte.

All das werde ich wieder hier vor Ort erleben und bis dahin freue ich mich für die anderen. Schön, dass es gerade jetzt in diesem Moment, irgendwo auf der Welt, in diesem Universum stattfindet.
🥰💎💝

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Wenn eine andere Meinung eine Bedrohung ist

Ihr wisst, ich beobachte viel und sehr aufmerksam. Dieses Phänomen kommt mir immer wieder unter. Dass jemand eine andere Meinung hat, ist für viele schon das Problem an sich und sie fangen an, wie wild um sich zu beißen. Sie fühlen sich bedroht von dieser anderen Meinung. Diese andere Meinung muss weg, weil dadurch Gefahr in Verzug ist. Aber welche Gefahr ist das?

Die meisten von uns haben als Kind die Erfahrung gemacht, dass unser NEIN nicht akzeptiert wird, nichts zählt. Da gab es die Eltern und andere Bezugspersonen, wie Lehrer, Onkel, Tanten, ältere Geschwister, Ärzte, Pfarrer, etc, die hatten irgendwie immer "rechter" als wir, weil sie einfach am längeren Hebel saßen und über uns bestimmen konnten, über uns hinweg bestimmen konnten. Wir hatten keine Chance. Auch wenn wir unsere - oft anders lautende - Meinung kundgetan haben, so waren wir doch auf verlorenem Posten.

Diese Erfahrungen prägen und irgendwann haben wir dann noch nicht mal mehr unsere Meinung geäußert, weil es ja doch keinen Sinn hatte. Da wird vorsichtig ein Thema angeschnitten. Ich deute an, was ich so eventuell, ansatzweise anders sehe. Dann kommt die Keule von Mama, Papa, etc und ich versuche es gar nicht weiter mich durchzusetzen.

Dann sage ich meine Meinung gar nicht mehr. Hat ja eh keinen Sinn. Ich ziehe mich in mich zurück und werde still. Ich habe gelernt, dass die anderen Meinungen immer mehr zählen als meine. Aufgegeben.

Irgendwann bin ich dann erwachsen. Diese Erfahrung ist tief in mir verankert. Sobald jemand eine andere Meinung hat, als ich, gebe ich mich schon geschlagen, unterwerfe mich, obwohl ich noch nicht im Ansatz meine Meinung laut geäußert habe und noch keinen Versuch unternommen habe, mich gegen irgendwas zur Wehr zu setzen bzw. meine Meinung durchzusetzen und für mich einzustehen. Ich fang gar nicht erst an, schimpfe aber auf die, die eine andere Meinung haben. Die müssen weg. Die sind ja mein Problem. Wenn es die nicht gäbe, dann könnte ich das leben, was ich eigentlich will. Finde den Fehler.

Da fehlen einige Schritte vorher, bevor ich wirklich sagen kann, ich wurde untergebuttert. Wir lassen uns nicht nur die Butter vom Brot nehmen, wir werfen die Butter den anderen gleich freiwillig hin. (Danke Maja Siebel, mal wieder, für dieses geile Butterbrot-Bild!!!)

Wie viele sind da im Moment, die sich unterdrückt fühlen, die sich genötigt fühlen, etwas zu tun, obwohl sie nicht ein einziges Mal laut ihr NEIN geäußert haben, ihren Standpunkt klar gemacht haben. Sie fangen gar nicht erst an. Haben schon aufgegeben, weil der Chef, der Partner, der Arzt, die Regierung eine andere Meinung haben als sie.

Nun gibt es natürlich auch ganz viele, die ihre Meinung schon geäußert haben, sie aber keinen Anklang findet und nicht akzeptiert wird, z. B. vom Chef. Dann sind da zwei unterschiedliche Standpunkte, die nicht zusammenpassen. So weit so gut. Aber wo kommt der Schluss her, dass der Angestellte dann derjenige sein muss, der nachgeben muss? Ich als Angestellter kann mich umdrehen und gehen. Ich muss das nicht mit mir machen lassen.

Wenn ich bleibe, muss eins klar sein: Ich willige ein, dass der andere über mich hinweg gehen darf. ICH lasse es zu. ICH lasse es geschehen. ICH bin derjenige, der bleibt. Das ist mein Einverständnis zur Unterdrückung. Das ist meine Willensbekundung. Und ich brauche mich nicht wundern, wenn der Chef - um in diesem Beispiel zu bleiben - munter damit weitermacht, mich zu übergehen. Ist doch praktisch für ihn.

Es gibt nicht nur die bösen Täter. Es braucht willige Opfer und gerade, wenn es um Erwachsene, mündige Menschen geht, dann kann ich aus eigener Erfahrung nur sagen, dass das "Opfer" sehr wohl Macht hat. Es gibt immer eine Handlungsmöglichkeit. Wer meine Würde nicht zu achten weiß, hat nicht verdient, dass ich Zeit mit ihm verbringe. Ja, ich weiß nicht direkt, wie es stattdessen weitergehen soll. Meine Erfahrung zeigt allerdings, dass sich Tür und Tor öffnet, wenn ich radikal zu mir stehe und genau über diese Hürde des Nichtwissens drüber hinweg gehe. Diese eine Hürde und dann öffnen sich die Schleusen der Möglichkeiten.

Die Frage ist tatsächlich, achtest du deine Würde? Achtest du selbst dein NEIN? Oder bist du eigentlich schon der Täter in dir selbst, richtest dich selbst, knechtest dich selbst und prügelst dir dein NEIN selbst aus?

Das Kind in uns darf daran erinnert werden, dass es sein NEIN äußern darf und dass es Gewicht hat, dass dieses NEIN gehört wird. Der Erwachsene, der wir sind, ist jetzt dafür verantwortlich, dass jedes NEIN von all unseren verletzten, unterdrückten Kindern akzeptiert wird. WIR sind diejenigen, die für unsere Grenzen verantwortlich sind. WIR dürfen sie erstmal selbst wahren, bevor wir erwarten können, dass es jemand anders tut.

Über meine Grenzen geht niemand mehr drüber. So wahr ich hier stehe. Sie sind nicht verhandelbar. Ich bin mir dessen bewusst, was ich für ein mächtiges, geistiges, schöpferisches Wesen bin. Man mag meinen Körper auslöschen können, aber nicht mein Bewusstsein. Ich bin unauslöschlich und bevor ich etwas akzeptiere, mit dem ich Krieg gegen mich selbst führe, riskiere ich lieber alles andere. Ich bin bereit jegliche Konsequenz zu tragen, die es nach zieht, ich selbst zu sein. Ich stehe hier und bin die erste, die mein eigenes NEIN und damit das JA zu mir vollumfänglich akzeptiert. Deshalb bedroht mich auch eine andere Meinung nicht. Was soll sie mir tun? Meinen Weg gibt es immer. Ich stehe zu mir selbst. Klarheit ist Schöpferkraft pur.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 1. Mai 2021

Schrei!!!

Schrei!!! Behalt's nicht drin!
Schrei und mach dir Luft!
Tobe, weine, wüte.
Schrei, was das Zeug hält.

Winde dich am Boden, krümm dich, stampfe, zitter, boxe.
Spucke, kotze, würge Energie.

Lass sie raus. Endlich raus. Diese krasse Energie, die sich da Bahn bricht. Behalte sie nicht drin. Richte sie nicht länger gegen dich. Schleuder sie an die Luft, in den Raum, raus aus dir. Lass es explodieren. Endlich. Lass dich explodieren. Halte dich nicht länger in Zaum, nicht länger zurück.

Hör auf brav, vernünftig und erhaben zu sein. Hör auf mit diesem "ich steh über den Dingen", mit dem "ich hab mich im Griff", mit diesem "ich darf nicht wütend sein".

Einen Scheiß brauchst du dich im Griff haben und zügeln. In die Tonne mit vornehmer Zurückhaltung. Schieß endlich mal übers Ziel hinaus und katapultier die Emotionen aus deinem System.

Was immer das Fass zum Überlaufen bringt, ist nicht wichtig, nicht relevant. Wichtig ist, was da in Gang kommt, was da hochkocht und beginnt zu schäumen, was da brodelt und endlich fließen will. Der Auslöser ist egal, das Zulassen zählt, sich dem hinzugeben, alle Bremsen zu lockern, jegliche Zurückhaltung zu vergessen und alle Dämme brechen zu lassen.

Da stand ich vorhin und bin übergekocht. Der Auslöser eine absolute Nichtigkeit, aber sie war plötzlich da, diese unfassbare Wut. Und ehe ich es mich versehen konnte, hab ich geschrien, dass bestimmt die Tassen im Küchenschrank geklirrt haben und die Nachbarn jetzt Tinnitus haben. Das Tassengeklirre konnte ich nicht hören, weil mir selbst die Ohren geklingelt haben, aber es muss so gewesen sein.

Am ganzen Leib hab ich gezittert, der Hals tat weh und die Ohren haben wie gesagt geklingelt. Dann kamen die Tränen. Ich hab geschluchzt und geweint. Vielleicht fünf Minuten. Dann war es wieder gut. Und als ich dann danach so bebte und dieser Explosion nachgespürt habe, da war diese wundervolle Kraft, diese Befreiung. Da wurde was freigesetzt. Ich konnte es förmlich um mich rum spüren und sehen.

All das war vorher in mir, komprimiert und reingepresst in diesen engen Körper und jetzt waberte es da Meter um mich rum und war befreit. Himmel, wo hatte ich das nur verstaut?

Atmen, tiefer atmen, noch tiefer atmen. Noch mehr Platz in mir. Noch mehr Entspannung und Raum.

Was für eine Wohltat, mir all das zu erlauben. Was für ein Genuss, diese Kraft zu spüren und mich dem einfach hinzugeben. Was für eine Entspannung mich nicht um den Auslöser kümmern zu müssen, nicht streiten zu müssen, sondern mich einfach der Emotion hinzugeben.

Ich muss nicht wissen wieso, weshalb, warum und woher. Es war da. Es war so. Fertig.

Es darf wieder passieren. Immer wieder. Die Wut und jedes andere Gefühl sind bei mir willkommen. Immer. Kein Urteil, kein Weghabenwollen. Einfach nur sein lassen. Mich sein lassen und das tun, was gut tut. Das ausdrücken, was gerade da ist und niemandem vormachen wollen, dass es gerade anders wäre.

Authentisch, echt, in jeder Sekunde, egal wo ich bin, egal wer da ist, egal was der Auslöser ist. Was in mir passiert und wie ich damit umgehe, wie ich mit mir umgehe, liegt komplett in meiner Verantwortung. Das ist mein Business und sonst von keinem. Und heute war schreien mein Business. Job erledigt. 


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Donnerstag, 29. April 2021

Nicht alles Göttliche ist gut für mich

Nur weil ich sage, dass alles dem einen Göttlichen entspringt, heißt das nicht, dass ich alles über mich ergehen lassen muss und alles gut für mich ist. Nicht alles Göttliche ist erstrebenswert.

"Kommt ja von Gott, muss gut sein. Kommt ja vom Guru, muss gut sein." NEIN!! Selber denken und entscheiden. NICHTS ungeprüft ins System nehmen, nur weil es der oder die gesagt hat. Aus der Quelle kommt ALLES. Was davon mir zuträglich ist und für mich richtig ist, entscheide ICH. Sonst niemand.

Umgekehrt ist aber auch nicht alles, was nicht gut für mich ist, des Teufels Werk. Den gibt es nämlich nicht und wenn, entstammt er Gott, dem Allbewusstsein. Es gibt nichts außerhalb vom Allbewusstsein. Das muss aber noch lange nicht erbaulich für mich sein.

Deswegen gibt es ja, Gott sei Dank, den freien Willen. Und für mich ganz persönlich ist DIESE Spritze absolut nicht erstrebenswert. Deswegen muss ich sie aber nicht bekämpfen. Sie ist da. Sie ist eine Schöpfung. Sie kommt aus der einen Quelle - dem Nullpunktfeld, dem Allbewusstsein, dem Quantenfeld, dem Meer der Möglichkeiten. Sie hat ihre Berechtigung und Menschen machen damit Erfahrungen. Ich wähle sie einfach nicht und fertig.

(Ein Nachtrag zu meinem letzten Post zum Thema "Auch eine/DIE Spritze ist Teil des Göttlichen")

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Alles ist Teil des Göttlichen

Auch eine/diese Spritze ist Teil des Göttlichen. Alles ist Schöpfung. Wir haben den freien Willen. Damit wir auch wirklich frei wählen können, muss es ALLES geben. Diese Wahl in jedem Moment zu treffen, ist gelebte Spiritualität.

Wie könnte ich darüber urteilen, dass eine andere Entscheidung für denjenigen besser wäre/gewesen wäre? Weiß ich, welche Erfahrungen seine Seele hier machen will und welche Rolle er für andere "spielt"?

Wieso sollten manche Dinge unspirituell sein? Alles kommt aus dem einen Geist, dem Allbewusstsein. Wenn wir das endlich begreifen, hört jegliches Urteilen direkt auf und Frieden breitet sich aus. Dann haben wir die Dualität wirklich überwunden. Wenn alles gleich-gültig ist.


(Da ich auf Facebook viele Reaktionen, Fragen und Verwirrung dazu gefunden habe, gibt es hier noch eine Ergänzung zu dem, was ich meine.)


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 28. April 2021

Ich muss um mein Licht wissen

So viele fragen sich derzeit, warum manche Menschen scheinbar einfach nicht hinschauen wollen und nicht sehen WOLLEN, wie der Betrug aus allen Ecken und Enden hervor quillt. Es ist doch so offensichtlich.

Ich glaube, hier läuft ein Selbstschutzprogramm der Seele, das durchaus seine Berechtigung hat. Wenn ein Mensch überhaupt keine Idee hat, dass er über diesen Körper hinaus noch viel mehr ist, wenn da kein entsprechendes Weltbild ist, das über das Materielle hinausgeht, wenn da keine Stabilität in sich selbst, aus sich selbst heraus ist, dann würde das Zulassen des Unsäglichen, den Tod bedeuten.

Wenn die Sicherheit, die augenscheinlich im Außen von der Regierung geschaffen wird, durch die Maßnahmen "gegeben" ist, plötzlich keine Sicherheit mehr wäre, sondern sich zeigen würde, dass es da nie eine Sicherheit gab, dann stünden diese Menschen quasi komplett haltlos da. Freier Fall ins Bodenlose.

Da ist keine Stabilität aus sich heraus. Da ist kein Wissen darum, wer oder was sie wirklich sind. Da ist kein Weltbild, das wahren Halt gibt, ohne Sicherheiten von außen zu brauchen. Da ist keine Idee davon, wie man mit heftigen Emotionen umgeht, wie man Trauma heilt, wie man mit sich selbst zurecht kommt, wie die Psyche, man selbst überhaupt funktioniert. Da ist kein Wissen darum, was Eigenverantwortung bedeutet, kein Vertrauen in sich selbst und die eigene Weisheit. Das alles wurde aberzogen, abgesprochen, abtrainiert, negiert von Anfang an.

Wie sollten diese Menschen damit zurechtkommen, wenn ihre bisherige Welt einstürzen würde, wenn sie alles zulassen und an sich heranlassen würden, was da wie riesige rosa Elefanten so offensichtlich im Raum steht und so komplett dem widerspricht, was sie bisher für wahr gehalten haben?

Die Seele lässt immer nur die Erkenntnisse zu, die das psychische System des Einzelnen auch in der Lage ist zu handeln. Die Seele weiß genau, was sie tut. Es kommt nur das hoch, was auch verkraftet und verarbeitet werden kann. Es liegt nicht daran, dass diejenigen nicht hinschauen WOLLEN, sie KÖNNEN schlicht nicht, denn das wäre in der Tat lebensgefährlich und würde die komplette Überforderung bedeuten.

Wenn ich mich meinen Schatten stellen können soll, dann muss eine Idee davon da sein, dass ich Licht bin, sonst verschluckt mich der Schatten und ich ertrinke darin. Es braucht ein Wissen darum, wer oder was ich wirklich bin. Es braucht eine übergeordnete Sicht auf die Dinge aus einer höheren Perspektive.

Wenn ich auf irdischer, materieller Ebene, auf der die "Probleme" bestehen, schaue und versuche, auf dieser Ebene den Dingen zu begegnen, dann ist das für meine Begriffe unmöglich, denn auf dieser Ebene sind meine Handlungsmöglichkeiten sehr beschränkt. Materiell eben.

"Probleme" werden nicht auf der Ebene gelöst, auf der sie sich zeigen. Wir müssen auf die Ebene, auf der sie entstehen und das ist unser Bewusstsein, das ist unser Licht. Materie mit Materie zu "bekämpfen" ist aus meiner Sicht, nicht sehr zielführend. Wenn ich mich allerdings mit dieser Materie identifiziere und darüber definiere, dann schrumpft mein "Werkzeugkoffer" ziemlich zusammen und was bleibt ist Ohnmacht, Ausweglosigkeit und Überforderung.

Ich glaube, dass es nie wichtiger war als jetzt, sich darauf zu besinnen, wer man wirklich ist, sich seines Lichtes gewahr zu werden und erstmal ein Weltbild zu finden, in dem alles, was da passiert, Sinn macht und einen Platz hat. Ein Weltbild, in das ich Zustände, Umstände und Geschehnisse nicht einsortieren kann, ist kein vollständiges Weltbild.

Wenn etwas auf mich zukommt, geschieht, das scheinbar nicht in mein Weltbild passt, ist entweder mein Weltbild zu ergänzen bzw zu erweitern oder aber, das, was da reinkommt, entspricht nicht der universellen Wahrheit.

Über die Jahre habe ich mir ein Weltbild erschlossen, in das ich wirklich ALLES einsortieren kann. Es gibt nichts, was ich ausblenden, zur Seite stellen oder negieren muss. Es ist durch und durch schlüssig, stringent, kohärent.

Deswegen können für mich die größten Schocker und Offenbarungen kommen und ich bleibe stabil, ruhe sicher in mir selbst. Ich brauche keine Stabilität und Sicherheit von außen. Ich habe diese Sicherheit in mir, aus mir selbst heraus, weil ich eingebettet bin in die Intelligenz des Kosmos, getragen von dem Wissen, wer/was ich bin.

Das alleine hat es mir auch ermöglicht, mich meinen Schatten zu stellen. Ich wusste, dass ich das kann. Ich wusste, dass diese Schatten mir nichts tun können. Ich war und bin mir meiner selbst sicher. Nie war ich dankbarer für dieses Lebensgefühl, für diese Heimat in mir selbst.

Es ist die einzige Frage, die es gerade zu beantworten gibt: Was stützt dich von innen, wenn im Außen alles wegbricht? Hast du die Antwort darauf, bist du frei und sicher zugleich.

Wer immer bereit ist für die Erinnerung an das Licht, das er ist, den erinnere ich. Für alle anderen kann ich gerade nichts tun, darf ich gerade nichts tun. Zwangsbeglückung ist nicht an der Tagesordnung. Jeder geht in seinem Tempo und für manchen ist es gar nicht dran, sich an sein Licht zu erinnern. Auch das respektiere ich voll und ganz. Es darf so sein.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche



Samstag, 24. April 2021

Zuhören ohne Urteilen

Wer ist man denn, wenn man ein Querdenker oder AfDler ist? Wie sind DIE denn so und was macht sie aus? Sind sie alle gleich? Wie kann jemand glasklar sagen: Ich bin das oder ich bin das nicht? Ich weiß noch nicht mal wie sich das definiert. Ich meine diese Fragen komplett ernst.

Und warum ist es so wichtig, da nicht dazuzugehören und gehören wir überhaupt jemals wirklich zu einer Gruppe, selbst wenn wir in einem Verein, einer Partei sind, und können deswegen in Sippenhaft genommen werden für das, was ein anderer aus der Gruppe sagt? Sind nicht alle individuell und einzigartig?

Das gleiche Urteil gibt es ja oft bezüglich der Abstammung, der Ursprungsfamilie, der Religion. Für meine Familie kann ich nichts. Dass ich evangelisch getauft wurde, dafür kann ich nichts. Wenn der Onkel betrügt, tue ich das noch lange nicht.

Dieses Abgestempel und diese Verallgemeinerungen, diese vorschnellen Urteile und das flinke Verteilen auf nur noch ganz wenige Schubladen, von denen die meisten noch nicht mal wissen, wie sich die Schubladen genau definieren, geht mir ziemlich auf den Sack und bringt uns keinen Schritt weiter. So finden nämlich überhaupt keine Begegnungen statt. Da sind dann plötzlich keine Menschen mehr, da sind nur noch Stempel und Kategorien und jemand glaubt von vorne herein genau zu wissen, wie der andere ist und denkt. Die Meinung ist schon fertig. Super. Es wurde noch kein Wort gesprochen, aber der Stempel ist drauf.

Was wäre denn, wenn jeder mit seiner Meinung und seinen Gefühlen für sich steht? Für mich macht diese Sippenhaft überhaupt keinen Sinn. "Der hat da mal ein Foto mit dem gemacht. Schau die hängen zusammen ab." Ja, ich würde auch so ziemlich mit jedem reden, der ernsthaft an einem Dialog auf Augenhöhe interessiert ist, schon alleine, weil mich Geschichten von Menschen interessieren. Und dann könnte da ein Foto geknipst werden, wie ich da mit dem größten Schwerverbrecher rede. Und dann? Bin ich dann auch gleich wie er und angeblich zu nichts mehr zu gebrauchen?

Ist ER wirklich ein schlechter Mensch und böse oder hat er einfach seine Geschichte, seinen Weg, seine Erfahrungen, die ihn zu dem gemacht haben, der er ist?

Wer sind denn die Menschen hinter all den Etiketten, in all den Schubladen? Was bewegt sie? Hast du wirklich mal zugehört, frei von Vorurteilen? Einfach nur diesem einen Menschen, der da gerade was zu sagen hat? Vor allem dann, wenn er wirklich von SICH erzählt?

Zieh meine Schuhe und geh meinen Weg, bevor du urteilst. Zuhören und Beobachten, ohne Urteilen, das ist die wahre Kunst des Menschseins. Offenheit und Anerkennung für jede Sicht. Verständnis und Mitgefühl. Das ist die Königsdisziplin und ein Zeichen wahrer Reife und Größe.


(Wenn du meine "Brandrede" von gestern zu dem Thema hören möchtest, dann findest du das Video über die Warn-Mentalität in meiner Timeline auf Facebook und auch auf Telegram. Die Audio davon gibt es im Podcast - siehe Menü rechts.)


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 23. April 2021

Sagen, was ich denke und fühle

Ich hab dieses Geeier so dermaßen satt!!!! Wenn ich sage, was ich fühle und denke, dann sage ich einfach, was ich fühle und denke. Nicht mehr und nicht weniger.

Aufrichtiges Mitteilen nennt man das. Ich spreche von mir und meinem Befinden, von meinem Gedanken, dem, was mich bewegt, meinen Gefühlen. Ende der Geschichte.

Da ist nichts hineinzuinterpretieren und ich stelle mich damit nicht mit irgendwem in irgendeine Ecke. Ich schließe mich keiner Gruppe und Bewegung an. ICH BIN ICH!!!!! Fertig!!!! ICH stehe für MICH und niemanden sonst. Mehr ist das ganze Spiel nicht.

Ich hab zwar eben erst ein Video dazu gemacht und da mal Tacheles geredet, aber den Nachtrag hat es jetzt noch gebraucht. Was für ein Bullshit allerorten!

Und dann definiere doch mal bitte jemand, was rechts, links, mitte, grün, rot, blau ist! Was verbirgt sich denn hinter all den schönen Stempeln, die die Berechtigung dazu geben, sich mit dem Sachinhalt an sich überhaupt nicht mehr befassen zu müssen? Was zeichnet denn die einzelnen verpönten Kategorien aus und sind da wirklich alle gleich?

Steckt's euch! Echt mal! Wohin ist mir wurscht! 💥


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Die Warn-Mentalität oder Spiritueller Mindfuck Teil II

Hach, da wollte doch mal wieder so einiges gesprochen werden. Es hat so sehr gedrängelt, dass ich es gerade noch geschafft habe, mich salonfähig zu machen. 😂

Über die Mentalität zu warnen, zu kritisieren, sich selbst zu zensieren, sich ständig distanzieren zu wollen, Dinge und Umstände auf jeden Fall zu vermeiden. Spiritueller Mindfuck deluxe, der vor allem eins kann: In die Erstarrung führen, weil Menschen zu sehr Angst haben, etwas falsch zu machen. Die Zensur darf auch hier ein Ende finden.

Das Video findet ihr auf Facebook und Telegram. Die Tonspur gibt es hier im Podcast.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 22. April 2021

Co-Kreation vom Feinsten

Und dann kommt da Luisa daher alias Lunael und zaubert dieses berührende Video zu meinem Text "Entscheidungen für's Leben". Ich kann einfach nur noch staunen, was das Leben alles so parat hat an Überraschungen und Wundern. 🙏🥰❤

Pippi inne Augen!!!! Nichts ist gerade wichtiger als Selbstermächtigung!!!!

Danke Luisa für deine Stimme und die Stunden der Hingabe, um das Video zu basteln! Was für ein Meisterwerk! ❤



Dienstag, 20. April 2021

Freilassen ermöglicht erst wahre Verbindung

Gestern habe ich übers Lassen geschrieben. Seinlassen, loslassen. Also dass ich das mache und zelebriere. Heute wird mir nochmal richtig bewusst, wie wichtig es für mich ist, umgekehrt auch sein gelassen zu werden.

Es ist sofort spürbar, ob mich jemand wirklich frei lässt oder ob da noch Ansprüche, Erwartungen und Bedingungen sind. Für mich ist es das größte Geschenk, wenn mich jemand wirklich und wahrhaftig frei lässt, mir meinen Raum lässt und mir zugesteht, dass ich das tue, was wirklich MIR entspricht, dass ich mich melden darf, wenn es für mich stimmt und nicht, wenn der andere glaubt, ich müsste. Wenn es akzeptiert wird, dass das auch bedeuten könnte, dass ich mich lange Zeit gar nicht oder auch nie mehr melde. Um nur ein Beispiel zu nennen...

Diese Größe zu haben, die Wahl eines anderen vollumfänglich zu akzeptieren, eben auch ein NEIN zu akzeptieren, den anderen komplett zu lassen, also in dem Fall mich, das ist für mich das Kostbarste überhaupt in zwischenmenschlichen Beziehungen. Und tatsächlich kann ich nur noch solche Menschen in meinem näheren Umfeld dulden, die genau das können. Für alles andere fehlt mir wirklich die Geduld. Für Beziehungen mit Bedingungen hab ich keine Zeit und auch keinen Nerv. Mein Wertesystem ist da definitiv ein anderes. Da ist nichts Erhebendes dran, nichts Nährendes, nichts, was Freude, Leichtigkeit und Entfaltung fördert. Es ist erstickend, nimmt Raum und Lebenskraft, die Luft zum Atmen.

Vor fast nichts nehme ich schneller Reißaus, als vor ziehenden, zerrenden Menschen. Umso mehr ich bedrängt werde mit Ansprüchen, Betteleien, Vorwürfen oder Erwartungshaltungen, umso weiter bin ich weg. Nichts im Leben, in der Natur will festgehalten werden. Alles und jeder möchte sich im Grunde frei entfalten dürfen, zu dem werden, als was er/es gedacht ist. Nicht erzogen, nicht hochgezogen, nicht gebogen werden.

Umso schöner ist es daher, unzählige wahrhaft freiheitgebende, freilassende, seinlassende, gelassene Herz-Menschen in meinem Feld zu haben, sie als meine Weggefährten zu erfahren, als Sparringpartner, Brüder und Schwestern im Geiste zu wissen, als Seelenfamilie eben. Jeden Einzelnen, der dazu in der Lage ist, feier ich ohne Ende und bin so krass dankbar für solche Verbindungen, dafür, dass ich das erleben darf, war es früher doch sehr lange "nur Wunschdenken" und ein scheinbar rosarotes Luftschloss.

Nun weiß ich es besser. Es war keine Seifenblase, die irgendwann platzen würde. Es war und ist meine Herzenswahrheit. Etwas in mir wusste, dass Beziehung und Verbindung eigentlich so gedacht ist. Verbindung, die auf absoluter Freiheit basiert. Im Freilassen passiert wahre Verbindung oder es zeigt sich, dass da nie eine wirkliche Verbindung war bzw. die gemeinsame Zeit jetzt vorbei ist. Durch Freilassen zeigt sich die wahre Form der Beziehung.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Montag, 19. April 2021

Ich bin ein Meister im Lassen

Ich bin ein Meister im Lassen. Im SeinLassen, LosLassen, LebenLassen, GeschehenLassen, LiegenLassen, ZuLassen, TragenLassen, GehenLassen.

Absolute Bereitschaft alles gehen zu lassen, was nicht zu mir gehört, was nicht essentiell ist. Tiefes Wissen darüber, dass alles, was essentiell ist, von alleine bleibt oder (wieder)kommt.

Mein Kalender hat mir heute ein Zitat von Henry David Thoreau geschenkt: "Der Mensch ist umso reicher, je mehr Dinge er liegen lassen kann."

Dieses lassen können ist tatsächlich ein Ausdruck von innerem Reichtum. Dieser Reichtum ist mir wohl bekannt. Ich weiß, dass ich in mir alles habe, was ich brauche, bzw. für alles der Urheber bin, was ich in Zukunft "brauche".

Dieses lassen können bringt auch unweigerlich Frieden und Freiheit. Ich bin mit nichts erpressbar, mit nichts zu schrecken. Keiner kann mir etwas wegnehmen, was wirklich wirklich wichtig für mich wäre. Wenn es wichtig ist, kommt es auf anderem Weg wieder. Wenn es nicht wieder kommt, war es nicht wichtig.

Mich selbst und meine Anbindung, mein inneres Wissen, meine Intuition, mein Bewusstsein, das Wesen, das ich bin, kann man mir nicht nehmen. ES, der Teil von Gott, der ich bin über diesen Körper hinaus, kann nicht zerstört werden. ICH als Energiewesen kann nicht zerstört oder ernsthaft geschädigt werden.

Was soll mir also passieren, wenn ich das Leben geschehen lasse, außer Wunder um Wunder und das, was ich auf höherer Ebene gewählt habe? Nichts. Rein gar nichts.

Das gibt mir diese tiefe Ruhe mit allem, was gerade da ist, was geht, sich verabschiedet, verändert. Materie ist toll. Ich darf sie erfahren, erleben, benutzen, erschaffen. Ich liebe Materie und alles, was damit möglich ist und gleichzeitig bin ich viel mehr als das und sie darf immer wieder auch gehen.

Sie hat mich nicht mehr und ich habe sie nicht. Mir gehört nichts. Ich darf es benutzen, hüten, in offenen Händen halten, immer bereit, dass unsere Zeit in jedem Moment vorbei sein kann. Wie ein Schmetterling, der auf meinem Finger sitzt und jederzeit weiterfliegen darf. Dann weine ich nicht, dass die Zeit um ist, sondern ich freue mich, dass ich diese Zeit hatte.

Interessant, dass diese Worte offensichtlich gerade in die Welt wollen. Manchmal bin ich selber erstaunt, auf was ich so alles komme im Laufe eines Tages. ❤️


Foto: Canva
Gestaltung: Anja Reiche

Klarheit ist wie ein Laserstrahl

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dieses Bild ist vor genau einem Jahr entstanden. Nichts hat mich in diesem letzten Jahr mehr vorangebracht, als meine Klarheit. Wissen, was ich will. Wissen, was ich nicht will. Klare JAs und klare NEINs.

Unterstützt von meinem so weisen Körper, der mich unerbittlich in meine Größe zwingt. Seit Jahren schon... Er lässt mich nicht ausweichen. Er lässt nicht einen faulen Kompromiss zu. Er ist gnadenlos und fordert es von mir ein, dass ich radikal meine Wahrheit lebe. Er ist es, der mir keine andere Wahl lässt. Ich MUSS meine Wahrheit sprechen und leben oder er holt mich aus dem Spiel. Sofort.

So manches Mal hätte ich mich nur allzu gerne um des lieben Friedens willen angepasst oder durchgemogelt, hätte geschwiegen oder mich unsichtbar gemacht. Nicht mit diesem meinen Körper. 😉 Keine Chance.

Also hieß es wieder und wieder Stellung beziehen, Position einnehmen, sichtbar damit werden, auf den Punkt. Keine halben Sachen. Kein Krieg gegen mich selbst. Offensive für mich.

Ja, das war nicht immer Zuckerschlecken. Ist es manchmal nach wie vor nicht. Da bin ich aufgewühlt und weine, da sterbe ich innerlich, weiß ich doch, dass es Konsequenzen haben könnte, dass Menschen sich abwenden, mich verlassen könnten, dass sich Dinge verändern, dass etwas zerfällt, was so lange Bestandteil meines Lebens war, dass ich allgemein Ablehnung erfahren könnte. Ich bin bereit, jede dieser Konsequenzen zu tragen. JEDE, ausnahmslos.

Und immer wieder komme ich beim gleichen Punkt raus: Wenn ich klar habe, was für mich stimmig ist, MUSS ich dafür gehen, dafür auf- und einstehen. Diese Klarheit hat nichts, absolut gar nichts mit Kampf zu tun. Diese Klarheit bringt viel mehr eine unfassbare innere Ruhe und Kraft. Da gibt es keinen Grund für Diskussionen. Keinen Grund für Rechtfertigung. Mein Recht ist schon fertig. Meine Wahrheit ist schon fertig und es steht schon fest, dass ich nichts anderes akzeptiere. Drunter mache ich es nicht. Drunter lässt mich mein Körper auch gar nicht in Ruhe. 😉

Gerade im Hinblick auf die nationale Lage und die scheinbare Übermacht der Willkür ist diese Klarheit so ausgeprägt. Meine Regierung ist der Plan meiner Seele, das, was das Leben von mir will, die kosmische Intelligenz und die Agenda, die das Universum hier verfolgt. Nichts steht da drüber und davon rücke ich keinen Millimeter ab. Diese Klarheit reicht für mich komplett aus. Ich WEISS, dass es nicht mehr braucht. Ich habe meine Wahl getroffen. Ende der Geschichte.

Diese Klarheit ist seit Jahren - und im letzten Jahr noch deutlicher zu erfahren - mein Laserschwert, das mir ganz einfach den Weg freiräumt. Die göttliche Ordnung sortiert sich von alleine. Im Einklang mit der göttlichen Ordnung zu sein und im Takt der Natur zu gehen, auf meiner mir bestimmten Frequenz zu schwingen und meinen Platz einzunehmen, ist meine Wahl und mein oberstes Gebot. Danach richte ich mich aus und dann richtet sich alles von alleine. In Übereinstimmung mit dem All-Bewusstsein.

Komplizierter ist mein Leben nicht. 😉 Auch jetzt nicht. Meine Klarheit und die Bewusstheit darüber, wer und was ich wirklich bin, beschert mir freie Bahn und die vollste Unterstützung vom Leben selbst.

DANKE, mein geliebter Körper, dass du mich so gnadenlos in meine Größe zwingst. DANKE, Leben, dass ich das alles erfahren darf. DANKE für diese Kraft und Freiheit, für die erfahrbare Größe und Selbstwirksamkeit. 🙏🥰

Sonntag, 18. April 2021

Noch ein Grund mehr zum Feiern

Heute ist mein Geburtstag! Juhuuuuu! Ich feier mich, wie jeden Tag, und heute ein bisschen mehr. 😍🤗🎉💝Wer Lust hat, mich zu beschenken bzw mein Wirken finanziell zu würdigen, hier ist ein Link, da könnt ihr euch austoben. 😁 www.paypal.me/AnjaReiche

Danke für euch alle! Danke, dass ihr dieses Leben mit mir rockt und euch selber jeden Tag feiert. 😍🎉




Freitag, 16. April 2021

Raus aus der Angst - eine Ergänzung

Mir ist es nochmal ein Bedürfnis, eine Ergänzung zu meinem Post von heute Nacht zu schreiben, bezüglich Angst und dass man sie doch bitte anschauen soll und nicht einfach wegdrücken bzw auf biegen und brechen versuchen, wieder ins Vertrauen zu kommen.

Raus aus der Angst, ist für mich nicht der richtige Ansatz. Raus aus der Identifikation mit der Angst, ja auf jeden Fall, und sie als Beobachter fühlen bzw. anschauen.

Ich bin nicht meine Angst. Ich fühle sie lediglich. Raus aus den Geschichten über die Angst oder den Geschichten, die die Angst auslösen. Sie sind nicht wahr. Es sind nur Geschichten. Sie sind die Auslöser, aber um sie geht es nicht.

Es geht um das Gefühl an sich, das ich als wacher, bewusster Mensch fühlen kann. Wenn ich mein inneres Kind begleite, das Angst hat, dann tue ich das als Erwachsene, wache, göttliche Schöpfung. Ich stehe daneben. Ich weiß, dass ich nicht das innere Kind bin.

Ich bin in all meiner inneren Arbeit immer Beobachter bzw. waches Bewusstsein, das geschehen lässt. Die göttliche Ordnung passiert von alleine, wenn ich einfach nur hinschaue, das wahrnehme, was da ist und geschehen lasse. Die Wandlung passiert im Fokus der Bewusstheit darüber, wer ich wirklich bin.

 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Die Heilkraft der Präsenz

Eine so einfache Wahrheit mit so tiefer Wirkung. 💝 Unsere Aufmerksamkeit, unsere wertfreie Präsenz, unser Beobachten und Hinschauen sind dieses Licht, von dem hier die Rede ist. Das zumindest verstehe ich darunter und genau das ist auch meine Erfahrung.

Kennt ihr die Sätze, die in letzter Zeit so oft fallen? "Bleibt in der Liebe und im Vertrauen! Kommt raus aus eurer Angst." Mir kommen sie zu den Ohren raus, hören sie sich für mich doch sehr nach klassischer Verdrängung und spirituellem Halbwissen an.

Wenn die Angst da ist, ist die Angst da. Basta! Dieses "du brauchst doch keine Angst zu haben" hat als Kind schon nicht funktioniert. Ich hatte Angst. Punkt. Und wenn die Angst da ist, dann nehme ich mir einen Baustellenstrahler, den hellsten, den ich finden kann, gehe zu ihr und schaue nach dem Rechten, anstatt wieder zu versuchen, sie loszuwerden und nicht hinzusehen.

Nein, ich nähre nicht das Dunkle, wenn ich mich der Angst zuwende. Ganz im Gegenteil. Ich nähre die Angst, wenn ich mich weigere sie zu akzeptieren und zu fühlen.

Die Fackel der Zuwendung, der Hinwendung, des Wohlwollens unserer Schatten gegenüber, bringt das Licht, in dem alles Unerlöste heilen kann. Mehr braucht es nicht.

In diesem Licht der bedingungslosen Liebe verwandelt sich alles. Das Erlöste wird nie mehr zum Unerlösten. Das Unerlöste wächst nicht, wenn ich mich ihm zuwende. Überall wo ich mit dem liebenden Blick der Schöpfung hinschaue, kommt das Leben wieder in seinen natürlichen Fluss. Die Krusten und Verhärtungen der Verdrängung lösen sich auf und zwar für immer und ewig, für alle Zeiten, für jetzt und für alle zukünftigen Leben.

Deswegen brauchen wir keine Angst zu haben 😁, dass sich Schatten vergrößern, wenn wir ihnen Aufmerksamkeit geben und sie ins Licht rücken. Einzig Wegschauen vergrößert die Schatten. Hinschauen lässt sie schmelzen wie Butter in der Sonne und es wird nie wieder Butter draus.


Ergänzung 16.04.2021:

Eine Ergänzung, die natürlich absolut berechtigt ist: Raus aus der Identifikation mit der Angst, ja auf jeden Fall, und sie als Beobachter fühlen bzw. anschauen. Ich bin nicht meine Angst. Ich fühle sie lediglich. Raus aus den Geschichten über die Angst oder den Geschichten, die die Angst auslösen. Sie sind nicht wahr. Es sind nur Geschichten. Es geht um das Gefühl an sich, das ich als wacher, bewusster Mensch fühlen kann. Wenn ich mein inneres Kind begleite, das Angst hat, dann tue ich das als Erwachsene, wache, göttliche Schöpfung. Ich weiß, dass ich nicht das innere Kind bin. Ich bin in all meiner inneren Arbeit immer Beobachter bzw. waches Bewusstsein, das geschehen lässt. Die göttliche Ordnung passiert von alleine, wenn ich einfach nur hinschaue, das wahrnehme, was da ist und geschehen lasse. Die Wandlung passiert im Fokus der Bewusstheit darüber, wer ich wirklich bin.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 15. April 2021

Ich liebe es, mit mir zu sein

Immer wieder gibt es diese Phasen. Immer wieder wie in Wellen. Mal bin ich laut, mal leise. Mal für andere da, mal einfach nur für mich.

Ich fließe mit, ganz wie ich es gerade brauche und im Moment brauche ich mich selbst. Mein Terminkalender ist für mich geblockt. Ich habe ein Date mit mir selbst. So lange wie es dauert.

Redefaul. Sein ist dran. Spüren. Fühlen. Schreiben. Forschen. Beobachten. Mich treiben lassen. In den Tag hinein leben, frei von Plänen und Terminen. Nur ganz gezielt auf Nachrichten antworten. Äußere Impulse reduziert auf ein Minimum.

Da will gerade nichts aufgenommen werden an Reizen von außen. Ich will in meiner Energie bleiben, bei mir. Mich spüren. Die Zeitqualität. Es gibt keinen Anlass. Da ist kein "Thema". Mir ist schlicht und einfach danach, mit mir zu sein.

Immer wieder stelle ich fest, wie herrlich es ist, mich selbst zu haben. Ich bin mir genug. Ich erfülle mich selbst. Ich liebe meine eigene Gesellschaft. Ich zelebriere den Tag, bin da, wach, bewusst, präsent, im Frieden, befriedet, zufrieden.

Ich will einfach nur ganz viel Zeit mit mir selbst verbringen und das tue ich auch. 🤗🥰🥰🥰💝 Herrlich! 🎉💎

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 13. April 2021

Ich bin mein einziger Guru

Egal, zu was ein Guru "rät", niemand zwingt die Menschen, es zu tun und dem zu folgen. Der Guru, der Lehrer, die Führungspersönlichkeit, der Coach ist nicht dafür verantwortlich, was Menschen aus den gesagten Worten machen, wie sie es verstehen und welche Handlungsableitungen sie daraus ziehen.

Ja, ich weiß, jetzt kommt das Argument, dass ein Guru eine gewisse Verantwortung hat und dass er ein gewisses Vertrauen genießt, dass solche Beziehungen dazu verleiten, dem Glauben zu schenken, was der Guru sagt. Schließlich war ja bisher auch alles brauchbar, was vom Guru kam, also muss DAS jetzt auch richtig sein. Und wenn es darum geht, sich eine Spritze abzuholen.

Alles richtig. Doch wenn Menschen einem anderen Menschen blind folgen, kann derjenige nichts dafür, dem man da folgt. Und wenn der Aufruf noch so deutlich und klar ist, "tu DIES und dann wirst du auf jeden Fall DAS...". Selber denken ist immer angesagt, egal mit wem man es zu tun hat.

Wenn man es genau nimmt, dann sind solche "Aufforderungen" zu irgendwas eigentlich ziemlich schlau von einem Guru, denn so zeigt sich ganz schnell, wer selber denkt und es wagt auch einen Guru in Frage zu stellen und wer blind folgt. Vielleicht ist es gut und das gerade JETZT, wenn die weisesten Menschen, sehr schräge Dinge äußern, denn der Weg geht definitiv und unweigerlich in die Selbstverantwortung.

Jede Anhaftung an jemand anderen, jede Ikonisierung und Glorifizierung muss aufhören. Die Menschen müssen lernen selbst zu denken und zu fühlen, ihre eigene innere Weisheit zu finden und da sind solche extremen Erschütterung einfach nur hilfreich und gut. Ent-Täuschung auf ganzer Linie, immer wieder zurückgeworfen werden auf sich selbst und die eigene Expertise. Radikal, wieder und wieder, bis die Menschen nur noch sich selbst trauen.

Ich danke einem jeden, der in diesen Tagen aufrüttelt und erschüttert, der ent-täuscht und empört. Genau das brauchen wir so dringend. Alles, was die Seele aufrüttelt, ist Glück.

Ich bin mein einziger Guru.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Donnerstag, 8. April 2021

Du bist nie nicht auf deinem Seelenweg

Der Stress entsteht erst dann, wenn wir uns erzählen, dass das, was gerade ist, falsch ist, dass es anders sein sollte, dass wir anders sein sollten, anders fühlen sollten.

Sätze wie "Oh, ich bin von meinem Weg abgekommen" oder "Ich möchte endlich auf meinen Seelenweg kommen" implizieren, dass man gerade nicht auf seinem Weg ist und etwas erfährt oder erlebt, was die Seele eigentlich nicht will.

Meine Erfahrung ist, dass das nicht geht. Wir können nichts erfahren, was falsch ist. Wir können nichts erfahren, was unsere Seele nicht will. Wir sind zu keinem Zeitpunkt am falschen Ort.

Ja, es gibt Erfahrungen, die fühlen sich so schräg und verquer an und man hat das Gefühl, dass da was nicht stimmt. Das ist völlig richtig. Die Erfahrung ist richtig. Ich darf nämlich wissen, wie es sich anfühlt, wenn ich mich zum Beispiel selbst verrate. Ich muss wissen, wie das ist. Meine Seele will wissen, wie sich diese Erfahrung in einem Körper anfühlt. Da läuft nichts falsch. Da läuft alles komplett richtig.

Diese Referenzerfahrung wird mir in Zukunft dienen, weil ich weiß, was in meinem Körper passiert, wenn ich gerade nicht meine Wahrheit lebe. Da wird der Magen eng. Da kommen Bauchschmerzen, die ich weder mit atmen, mit meditieren oder mit Globuli "wegbekomme". Diese Bauchschmerzen gehen erst, wenn ich eine Kurskorrektur vornehmen. Da ist eine Warnlampe angegangen und ich weiß ganz genau, was sie bedeutet.

Hätte ich vorher nicht herausgefunden, wann diese Lampe überhaupt angeht und wie eine "Reparatur" aussieht, wäre ich um eine wichtige Erfahrung ärmer. Ich kann viel schneller reagieren und Veränderungen vornehmen.

Es ist wie eine immer feiner werdende Justierung des inneren Navis. Aufgrund all der "schrägen" und scheinbar falschen Erfahrungen in meiner Vergangenheit inklusive dem "ich hab mich selbst komplett verloren", wurde ich immer feiner, bin mir immer näher gekommen. Es war alles 100% richtig und wichtig.

Wir sind hier in diesem Leben, um uns wieder zu finden, um uns zu erinnern. Zumindest kann ich das von mir und zig anderen Menschen sagen, denen ich bisher begegnen durfte. Um uns zu finden, müssen wir uns erstmal verlieren.

Ich will mir in diesem Leben komplett auf die Schliche kommen, mich komplett durchdringen, verstehen, durchleuchten, durchlichten und alles ablegen, was nicht meiner Essenz entspricht. Außerdem will ich mich ausprobieren, toben, spielen, mich als dieses und jenes erleben, sehen, was ich alles kann und bin. Da gehört es dazu, immer wieder Dinge zu tun, die eben nicht meiner Essenz entsprechen, die mir keinen Spaß machen, damit ich weiß, was ich aussortieren kann. Deswegen war das doch keine falsche Erfahrung.

Wenn ich Kleider anprobiere und schaue, was mir passt, was mir steht, was mein Wesen unterstreicht, mein Potential betont, dann sag ich doch auch nicht, dass der eine Rock, den ich da gerade anhatte voll der Fehler war. Da erzähl ich mir doch auch nicht, wie doof ich war, dass ich den überhaupt angezogen habe. Nein, ich wollte ihn ausprobieren. Hätte ja sein können, dass er mir steht und ich eine Facette im Kleidungsstil entdecke, die meine Figur noch mehr betont und noch vorteilhafter für mich ist.

Wenn ich die Dinge nicht ausprobieren, weiß ich nicht, was zu mir gehört. Und jeder Test, bei dem sich dabei rausstellt, dass das nicht wiederholungswürdig ist, ist eine absolut richtige und wichtige Erfahrung. Ich bin nach wie vor auf meinem Weg. Ich bin nach wie vor dabei, herauszufinden, wer ich bin. Und mein Gefühl sagt mir, dass dieser Prozess nie enden wird. Da kommt nicht irgendwann der Tag, an dem wir fertig sind und keine "Fehler" mehr machen.

Diese Entdeckung von uns selbst und was noch alles geht und möglich ist, zu was wir noch in der Lage sind, was wir brauchen, damit es uns so richtig richtig gut geht, dass wir erfüllt sind und beseelt, geht bis in die Unendlichkeit weiter, weil Entwicklung, Wachstum, Forschung, Neugierde, Ausprobieren, neue Erfahrungen machen wollen nie aufhört. Weil es so unfassbar viele Facetten gibt, so viel, was wir auch sein können, was wir auch tun können.

Keine einzige Erfahrung auf dieser Spielwiese ist falsch. Ein Erfahrungsfeld. Und vielleicht gibt es auf diesem Feld gar keinen Weg. Vielleicht geht es darum, da zu sein, wo wir sind und dieses Feld der Möglichkeiten, unser Potential, zu entdecken.

Ein Weg führt von A nach B. Eine Spielwiese ist ein Bereich, auf dem wir uns frei bewegen können, ohne irgendwo hinkommen zu wollen. Da geht es ums Da-Sein. Und beim Spielen und Forschen gibt es auch keine Fehler.

Wie ist es, ein Autor zu sein oder Redner? Wie ist es kein Geld zu haben? Wie ist es, mutig zu sein? Wie fühlt sich Ohnmacht an? Was passiert, wenn ich nur noch Impulsen folge und all die Regeln vergesse, die man mir beigebracht hat? Was passiert, wenn ich Dinge tue, von denen alle sagen, dass es nicht geht? Funktioniert Selbstheilung? Braucht es wirklich disziplinierten Sport, um einen gesunden, vitalen Körper zu haben oder geht das auch mit dem entsprechenden Bewusstsein? Wie geht Materialisieren? Wie geht Teleportation? Wo zieht mich meine Neugier als nächstes hin?



Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche





Sonntag, 4. April 2021

Göttlichkeit, die sich erkannt hat

Ein Satz, etwas verändert, aus meinem Text von gestern. Er wollte nochmal explizit hervorgehoben werden. Für mich ist es ein totaler Wirksatz, der in die Tiefe geht. Damit ist so viel zum Ausdruck gebracht.

Diese Haltung beinhaltet die bewusste Pause, bevor ich auf etwas "re-agiere". Aus dieser Haltung heraus agiere ich eigentlich nur noch, weil mein Handeln aus mir heraus kommt und nicht von außen gesteuert ist, nicht vom inneren Kind, nicht von Verletzungen, nicht von abgelehnten Anteilen, nicht von unerlösten Gefühlen. Es kommt aus der Essenz. Es ist Aktion, keine Re-Aktion.

Aus mir heraus bin ich präsent und handle im Gewahrsein darüber, wer ich bin. Da ist Klarheit, Wachheit, Kristallbewusstsein, Christusbewusstsein.

Nach der Versenkung in mich selbst hinein kommt ein Augenaufschlag. Ich tauche wieder auf. Wache Augen. Klare Augen. Wissende Augen. Ein tiefer Blick. Beseelt. Stark und sanft zugleich. Unumstößlich der eigenen Wahrheit folgend. Keine Fragen, nur Antworten. Göttlichkeit, die sich erkannt hat. Ich BIN Göttlichkeit, die sich erkannt hat.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Samstag, 3. April 2021

Tu die Dinge nicht mir zuliebe

Darum bitte ich wirklich jeden, der mir begegnet. Tu nichts mir zuliebe. Rein überhaupt gar nichts. Denn nichts schmeckt fahler als etwas zu bekommen, was sich der andere abringt oder weil er denkt, er wüsste mit dem Verstand, was jetzt gut für mich ist.

Tu die Dinge, weil dein Herz es möchte, also du selbst. Tu es, weil es für DICH stimmt, stimmig ist. Was wirklich aus der Intuition kommt, wird für mich automatisch auch stimmen und wenn es sich nicht gleich so anfühlt, dann ist es trotzdem richtig und für etwas gut. Dann gibt es da vielleicht noch ein Gefühl zu fühlen, einen Anteil zu integrieren oder es ist dran für mich aufzustehen und klar Stellung zu beziehen. Ich kann sagen, wenn es nicht für mich stimmt und ich werde sagen, wenn es nicht für mich stimmt. Auch das kann die Übung sein. Klar zu benennen, was ich gerade dazu fühle.

Du musst nicht auf mich aufpassen. Du musst nicht für mich sorgen. Du musst nicht Rücksicht auf mich nehmen. Du kannst mir nicht schaden. Du kannst mein Leben nicht auf eine Art beeinflussen, die meine Seele nicht gewählt hätte. Du kannst mir nichts antun.

Ich entlasse dich aus der Verantwortung für mich. Ich lasse dich frei. Ich sorge selbst für mich. Ich achte selbst auf mich. Ich bin voll und ganz in meiner eigenen Verantwortung für mich und mein Wohlergehen.

Mein einziger Beweggrund etwas zu tun, oder nicht zu tun, ist der: "Das war jetzt einfach dran bzw. nicht dran." Komplizierter ist mein Leben nicht. Und komplizierter soll dein Zusammensein mit mir auch nicht sein. Es soll einfach sein, so wie die Natur eben auch ist. Ganz schlicht und simpel, entspannt und gleichzeitig von kosmischer Intelligenz durchdrungen.

Wenn jeder das macht, was für ihn gerade passt, funktioniert die Symphonie des Lebens in Perfektion.

Sink hinein in dich selbst. Lass dich fallen in dein Innerstes und von da aus handle. Damit tust du alles, was durch dich getan werden will. Damit nimmst du ganz einfach deinen Platz ein, ganz gleich wie das in jedem Moment aussieht. Damit tust du anderen ganz nebenbei einen Gefallen, ohne dass du es mit dem Verstand hättest besser planen können.

Wir sind vernetzt, im Bewusstseinsfeld verbunden. Tu das Deine und ich das Meine und damit ist alles getan. Vertrau deinen Impulsen. Sie kommen von deiner Seele und vielleicht auch von meiner. 😉 Vertrau dir selbst. Vertrau dem Plan unserer Seelen. Sie wissen es weit besser als unser Tagesbewusstsein.

Da bin ich wieder bei dem ganzen einfachen Grundsatz: Gott durch mich. Immer! Gott durch dich. Immer! Ich begegne dir in vollstem Vertrauen, weil ich meiner Seele vertraue, weil ich deiner Seele vertraue.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 2. April 2021

Das Mär über die bedingungslose Liebe

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es da ein riesiges Missverständnis gibt. Bedingungslose Liebe. Den anderen so sein lassen, wie er eben ist. So weit, so gut. Viele implizieren da aber, dass sie damit alles ertragen und erdulden müssen, was andere tun, dass sie alles über sich ergehen lassen müssen, zurückstecken, so lange an sich herumoptimieren, bis man den anderen sein lassen kann, bis man nicht mehr wütend wird, wenn der andere halt so ist, wie er ist.

Diese Idee ist ungefähr so schlau, wie die Hand ins Feuer zu halten und sich zu sagen, dass man nur lange genug meditieren muss, bis es nicht mehr weh tut. Jeder halbwegs vernünftige Mensch nimmt die Hand aus dem Feuer oder hält sie gar nicht erst rein. Meine Unversehrtheit und mein Wohlergehen dürfen bei dieser bedingungslosen Liebe schon durchaus einen Stellenwert finden. Dieses Bedingungslose-Liebe-Ding gilt nämlich auch mir selbst gegenüber.

Ja, für meine Begriffe ist bedingungslose Liebe tatsächlich, dass man den anderen komplett so lässt, wie er ist. ABER ich darf auch so sein, wie ich bin und aus dem So-Sein des anderen meine Konsequenzen ziehen. Ich muss nicht bleiben, mich verrenken und dann klein beigeben, nur damit ich auch auf jeden Fall und unter allen Umständen diese "verdammte" bedingungslose Liebe lebe. Aus meiner Sicht, ist das eine der größten Licht-und-Liebe-Fallen der spirituellen Welt. Eine herrliche Gelegenheit zur Selbstkasteiung im Namen des Gutmenschentums.

Von meinem Gegenüber kommt eine klare Ansage, dass er diese und jene Werte leben möchte, dass er dieses und jenes Verhalten von seinen Mitmenschen wünscht. Super. Wenn ich das aber nicht erfüllen kann und will, weil das bedeuten würde, dass ich mich dabei selbst verrate, Krieg gegen mich führe, mich verbiegen oder verstellen muss, anstrengen muss, oder in sonst irgendeiner Form, nicht ich sein kann, dann hat das seine Berechtigung. Wenn ich mir Zusammenleben und Beziehung ganz anders vorstelle, ist das eben auch so.

Meine Werte und Vorstellungen von einem Miteinander sind genauso anzuerkennen, wie die des anderen. Da stehen zwei gleichwertige Wesen und wenn da kein Konsens zustande kommt, der eine Win-Win-Situation ist, dann passt es eben nicht. Man muss sich nicht einigen. Man darf sich durchaus auch zweinigen. (Ich liebe dieses Wort von Vera F. Birkenbihl!)

Bedingungslos Liebe, die universelle Liebe, die Schöpfung, Gott, das Leben würde mich niemals dazu zwingen, mich selbst zu verraten.

Und nein, du wirst nicht einsam und alleine enden, weil du dann völlig inkompatibel bist und zu speziell und anspruchsvoll, zu komisch und eigen. Nein, du musst nicht von Glück reden, wenn es überhaupt jemand nur ansatzweise mit dir aushält. Du darfst den Anspruch haben, dich zu 100% zum Ausdruck zu bringen und keinen Millimeter verstellen zu müssen. Du darfst vollumfassend deine wahre Natur leben und es wird die Menschen geben, die dich genau dafür feiern und lieben und mehr davon wollen, die dich schätzen, ohne dass du einen Eiertanz vollführen musst.

Es gibt nicht nur die Wahl zwischen "Entweder verbiege ich mich und kann dann in Gemeinschaft sein" oder "Ich bin ich und bin dann halt alleine". Es gibt tatsächlich und wahrhaftig Variante drei: Ich kann ich sein UND in Gemeinschaft sein. Tataaaaaaa!

Ja, da mögen Beziehungen, Freundschaften, Nachbarschaften, Kollegschaften sich auflösen, aber es werden neue kommen. Wie soll dich deine Herde finden, wenn du dich nicht zeigst, mit dem, was dich ausmacht? Wie soll die gelbe Gruppe dich sehen können, wenn du dich ständig blau anmalst?

Bekenne Farbe, stehe zu deinem So-Sein, zeig dich damit und vertraue, dass es die gibt, die genauso schräg sind wie du, deren Dachschaden herrlich mit deinem harmoniert.😉

Sei bedingungslos und konsequent du. Alle anderen gibt es schon. Und vor allem, mach es nicht nur den anderen recht und erzähle dir, dass das bedingungslose Liebe wäre und ein heiliger Akt. Das ist nicht heilig, das ist scheinheilig. Anderen einen Gefallen tun mit etwas, das dir überhaupt nicht gefällt, ist Hochverrat an dir selbst, am Leben und dessen Schöpfungen, von denen du eine bist. Tu die Dinge dir zu Liebe, als Ausdruck deiner Achtung vor dir selbst.

DAS wollte wohl gerade dringend in die Welt. 😉❤ 

 

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Text und Gestaltung: Anja Reiche


Samstag, 27. März 2021

Mit mir zu leben, ist ein Abenteuer

Ich bin ein lebendiger Prozess und es ist ein Abenteuer mit mir zu leben. Dieser Satz sagt eigentlich alles aus, was ich gerade ausdrücken möchte. Ich könnte auch sagen, dass ich für manche Menschen echt eine Zumutung bin. Oder ganz flapsig: Mich muss man sich nervlich erstmal leisten können. 😉

Meine Art zu leben und auch mit anderen Menschen zu sein, ist nichts, was man gemeinhin kennt, was "man" so macht. Die Menschen, die ich liebe und schätze hören nicht in regelmäßigen Abständen von mir. Manchmal besteht Monate lang kein Kontakt. Auf Nachrichten antworte ich ausschließlich nach Gefühl und eher sporadisch. Eben wie es dran ist.

Dinge wie zum Geburtstag gratulieren oder zum Hochzeitstag sind für mich total banal und unwichtig. Meine Liebe definiert sich überhaupt nicht über solche Aktionen. Ich hasse spontane Besuche ohne Vorankündigung und es kann sein, dass jemand klingelt und ich einfach nicht aufmache, auch wenn ich diesen jemand total liebe. Genauso ist es mit Anrufen. Egal, wer es ist, wenn es nicht 100% stimmig für mich ist, gehe ich nicht ran, weil es eine Lüge wäre, "dass es gerade passt". Und nein, ich habe keine Lust, kurz ran zu gehen, und zu sagen, dass es nicht passt, weil mich das schon wieder aus meinem Rhythmus bringen würde.

Manche mögen mich dadurch als kalt erleben. Ich nenne es abgeklärt und grundehrlich, authentisch und auf den Punkt. Schleifchen und Rüschchen gibt es bei mir nicht. Ich benenne die Dinge ohne große Umschweife. Botschaften durch die Blume sind nicht mein Metier.

Ich selbst bin durch und durch in der Eigenverantwortung und komplett bedingungslos. Die meisten können das nicht glauben und sind es auch gar nicht gewohnt, solchen Menschen zu begegnen. Genauso fordere ich Eigenverantwortung und Bedingungslosigkeit von anderen ein. Das sind zwei Grundvoraussetzungen für die Menschen, die ich überhaupt in meinem näheren Umfeld haben kann. Mit allem anderen kann ich echt nichts anfangen und empfinde Gespräche dann schnell als Zeitverschwendung.

Generell überkommt mich schleunigst ein Fluchtimpuls, wenn Unterhaltungen an der Oberfläche kratzen und ich genau merke, dass unten drunter ganz andere Botschaften gesendet werden. Small-Talk geht gar nicht. Da muss ich schon echt gut drauf sein, dass ich das mal mitmache.

Wer sich meiner Liebe sicher sein und das über "herkömmliche" Gepflogenheiten bewiesen haben will, wird schnell enttäuscht. Entweder derjenige spürt meine Verbundenheit, die unabhängig von all den "Bekundungen" existiert oder eben nicht. Jede Erklärung oder ein Überzeugungsversuch sind da überflüssig. Die, die meine Liebe fühlen, brauchen keine Erklärung und die, die eine Erklärung brauchen, fühlen meine Liebe eh nicht.

Wenn jemand glaubt, dass ich ihn nur liebe und schätze, wenn ich ihm zum Geburtstag gratuliere oder innerhalb von 24 Stunden auf Nachrichten antworte, mindestens einmal in der Woche anrufe und frage, wie es geht, oder ähnliche Aktionen erwartet, geht leer aus. Für mich ist Liebe, und zwar bedingungslose, universelle Liebe, weit mehr als das. Sie ist immer da. Eben frei von all dem.

Wenn man all das betrachtet, bin ich doch sehr speziell. Dazu kommt, dass ich jemand bin, der komplett aus dem Moment lebt. Ich bin impulsiv, spontan, hingebungsvoll und lebe in jeder Sekunde das aus, was gerade da ist. Das kann bedeuten, dass ich von jetzt auf gleich alleine sein muss, weil da gerade innere Prozesse passieren. Da gibt es keine Ankündigung und keine Vorwarnung. Ich gehe.

Wenn das Leben mich ruft, mache ich. Ich frage nicht groß, weil ich weiß, dass ich es tun MUSS. Meine Hingabe und Verpflichtung gilt komplett dem Ruf meiner Seele. Wieso sollte ich also jemanden um "Erlaubnis" fragen? Meine Entscheidung steht ja sowieso. Es gibt natürlich Dinge, die haben Spielraum. Aber wenn ich merke, dass etwas genau so passieren muss, wie ich es empfange, dann gibt es da eben keinen Spielraum und keine Diskussion.

Das hört sich vielleicht verrückt oder unüberlegt an, aber tatsächlich passiert das Ganze mit absoluter Besonnenheit. Ja, ich bin impulsiv und temperamentvoll, aber in totaler Bewusstheit und stetig überprüfend und abgleichend mit meinem Innersten. Ist die Entscheidung rein? Was ist die wahre Intention?

Über die Jahre habe ich dieses Gespür so verfeinert, dass ich in Sekunden weiß, was da wirkt, ob da meine Seele spricht oder ein unerlöster Anteil. Ich bin DA, bei allem, was ich tue. Sowas von DA.

Ich lebe aus dieser Anbindung heraus. Für mein Umfeld ist das vielleicht manchmal schräg, gerade wenn da noch viele alte Überzeugungen und "Traditionsgedanken" da sind. Ich bin eine Herausforderung und mitunter anstrengend, weil ich immer wieder Eigenverantwortung einfordere und mich aus allem sofort herausziehe, was nicht bedingungslos ist.

Ich bediene keine Bedürftigkeiten mehr. Das bedeutet auch, dass ich so manchen Menschen, mit seinen eigenen Themen konfrontiere. Ich tue das nicht aus dem Gedanken heraus, dass der andere sich doch jetzt mal entwickeln muss, sondern einfach nur dadurch, dass ich meine Wahrheit lebe, gänzlich bei mir bleibe und keinen Millimeter von meiner Herzkohärenz abweiche. Das passiert, weil ich ich bin.

Dahingehend bin ich schon echt eine Hausnummer und ich weiß das. Wer mit mir geht und diese Reise macht, an meiner Seite ist, der muss mit allem rechnen. Damit, dass ich einfach abtauche. Damit, dass ich meine Meinung ändere. Damit, dass ich ausspreche, was ich eventuell zwischen den Zeilen wahrnehme. Damit, dass alle Gefühle, die komplette Bandbreite, bei mir ausgelebt werden. Damit, dass ich in absoluter Hingabe an das Leben lebe und ganz klare Werte habe. Gott durch mich! IMMER! Und davon weiche ich nicht ab.

Das Gleiche erlaube ich aber auch zu 100% jedem anderen. Das ist die Freiheit, die es bei mir und mit mir gibt. Auch das ist bisweilen herausfordernd. Mit absoluter Freiheit will erstmal umgegangen sein.

Ich weiß, dass nichts geschehen kann, was mir wirklich schadet, wenn ich anderen diese Freiheit lasse. So wie auch ich niemandem wirklich schaden kann, wenn ich selbst diese Freiheit lebe. Ein Handeln aus der inneren Führung heraus, aus Wahrhaftigkeit und Verbindung mit der Quelle, ermöglicht die göttliche Ordnung und die kennt keine Fehler.



Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

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Text und Gestaltung: Anja Reiche