Freitag, 15. Juni 2018

Tourstart etwas anders als gedacht

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Oder so ähnlich... Die letzten Tage hatten es aber sowas von in sich. Da war jetzt einfach ein Video fällig.

Meine Tour startet heute und doch wieder nicht und eigentlich hat sie schon lange begonnen. 😜😂🤣💥

Warum der TE-ST zum TE-O wird, wie es überhaupt zu meiner fahrbaren Wohnung namens Teo kam und warum ich jetzt doch noch nicht mit Teo die Tour starte. Das alles findet ihr in dem Video.

Was aber ganz wichtig ist: Wie sehr Teo schon mit mir gearbeitet hat und was er für alten Schmodder ans Tageslicht befördert hat. Meine Tour hat eigentlich schon lange begonnen. Krasser Scheiß! Die letzten Tage weiß ich manchmal wirklich nicht wo mir der Kopf steht. 


Samstag, 2. Juni 2018

Die Route steht

Puh! Die Route steht... Laut Maps 2163 km (und die, die noch so unterwegs dazukommen), 6 Veranstaltungsorte, 1 Abstecher in den hohen Norden, 4 Wochen unterwegs.

In 13 Tagen geht es los und ich habe noch keine Ahnung wie ich reise. Einen Camper/Bus etc hab ich noch nicht gefunden. Notfalls nehme ich das Auto und schaue, was sich ergibt. Wobei so ein mobiles Bett schon sehr cool wäre.

Es ist verrückt. So viel weiß ich noch nicht und gefühlt ist genau das richtig. Auch meine Art zu reisen, wird sich zeigen. Irgendwie wird es sich fügen, dass es für mich am besten ist.

Gestern habe ich mir das Buch und die Jahresvignette von Landvergnügen bestellt. Diese Höfe will ich auch unbedingt anfahren. Ich bin und bleibe Landkind. ;) Für 24 h kostenlos stehen und dann auch noch die handgemachten kulinarischen Köstlichkeiten schnappulieren finde ich mega.

Vielleicht bin ich verrückt, vielleicht bin ich planlos, vielleicht bin ich naiv, vielleicht ist das alles nichts für mich, vielleicht hab ich nach 1 Woche Heimweh, vielleicht ist es genau das, was ich brauche und bin. Wanderschamanin, reisen und arbeiten und sich jeden Tag so entfalten lassen, wie er sich eben entfalten will. Begegnungen, die man nicht planen kann, wirken, da, wo ich gerade bin.

Irgendwas tief in mir sagt mir, dass alles genau so richtig ist, dass ich geführt bin, dass sich alles ergeben wird, dass es einfach nur darum geht, loszuziehen. Der Rest findet sich... Auch meine Art zu reisen wird sich offenbaren - in den nächsten 13 Tagen... Ich kann nicht glauben, dass ich das wirklich mache.

(Du kannst dich übrigens noch anmelden. Nähere Informationen und die Tourdaten findest du hier. Und auch sonst bin ich für Coachings zwischendurch zu buchen.)

Freitag, 1. Juni 2018

Das Leben trägt mich und warum Geld eigentlich wurscht ist

Gestern morgen um kurz nach sieben im Feenwald. Darüber wie die letzten Tage in der alten Heimat so waren und warum ich mit größter Freude meine Preise wieder nach unten korrigiere!😍😍😍



Montag, 21. Mai 2018

Was darf meine Arbeit kosten?

Es arbeitet in mir! Was darf meine Arbeit kosten? Was bin ich wert? Warum kostet dieser Ausbildungstag 250 EUR?

Seit ich den Preis in mir habe aufsteigen lassen, arbeitet das Thema Geld wieder sehr intensiv in mir. Gestern Abend habe ich mal alles aufgeschrieben, was mir dazu durch den Kopf, durch den Körper und durch das Herz geht.

Das alles will ich euch erzählen und euch daran teilhaben lassen. Ich vermute mal, dass es auch einige von euch als Herausforderung sehen, den eigenen Wert, den Wert seiner "Arbeit" in einem Geldbetrag zu benennen. Und bestimmt hab ich damit auch den ein oder anderen getriggert.
Ich lade euch mal wieder ein in mein Innerstes.



Samstag, 19. Mai 2018

Sei, wer du bist - Sommertour

Da steht sie plötzlich, diese Überschrift und ich habe Gänsehaut. Ich möchte auf Tour gehen, unterwegs sein in Deutschland und vielleicht darüber hinaus. Ich möchte Menschen begegnen und sie tief im Herzen berühren, ihnen helfen, zu sehen, wer sie wirklich sind. Ich bin Heilerin der neuen Zeit, Wanderschamanin und die Welt ruft mich. Reisen, wirken, den Menschen die Hand reichen, sie erinnern, den Funken wieder entfachen. Unterwegs sein und arbeiten. Ihr könnt mich buchen - für Coaching (2 h), für Intensiv-Coaching (5 h), für eine 24-h-Seelenmassage.

Mir schweben drei, vier Wochen Unterwegssein vor und ich habe noch keine Ahnung, wie die sich gestalten sollen, wann ich wo sein werde. Es liegt daran, wer mich wo bucht, wen ich spontan besuchen will, wer vielleicht auch sein Zuhause für einen Ausbildungstag öffnen möchte. Mal wieder werde ich mich ins Leben fallen lassen, mich tragen lassen und mitschwimmen in meinem Fluss des Lebens, mich dahin spülen lassen, wo ich gerade sein soll. Fest steht nur der Anfang der Reise.

Los geht es am Samstag, den 16.06.2018 in Seevetal/Hamburg bei meiner wunderbaren Soulsister Jessica. Sie öffnet ihr zu Hause für eine Tagesveranstaltung "Sei, wer du bist". Es ist eine Ausbildung, die eigentlich keine ist - ich hab schon öfter davon erzählt - eine HerAusbildung dessen, was schon da ist, ein Freilegen, ein Zurückkommen in die Echtheit, ins Pursein. Es geht darum, unsere Gaben und Talente wieder zu entdecken und der zu sein, der wir doch eh schon sind, der zu sein, als der wir gedacht sind. Weitere Infos und Anmeldung findest du hier.

Das heißt, ich fahre auf jeden Fall los nach Hamburg mit gepackten Koffern und schaue was kommt. Ihr könnt mich die ganze Zeit über Email, Facebook und Messenger erreichen. Bei Facebook werde ich auch immer mitteilen, wo ich gerade so bin.

Nun schicke ich das los und bin gespannt, was sich entwickelt, wie sich diese Reise wohl gestalten wird. Eine Fahrt ins Blaue. Es kribbelt schon ganz dolle...

Hab ich was vergessen, zu erwähnen? Keine Ahnung... Ich schätze ich werde es merken. ;)

https://www.anja-reiche.de/p/ausbildung-sei-wer-du-bist.html



Mittwoch, 9. Mai 2018

Make a choice - Wir dürfen wählen!

Was gibt es zu fühlen dieser Tage, was zu tun? Was wabert da so explosiv durchs Feld?

Seit gestern schüttelt und rüttelt es wieder ganz extrem bei mir. Leicht zu merken war es schon am Sonntag... Schlechte Laune, seltsame Träume, Wut, Ungeduld, Unruhe, Nervenschmerzen, Spannungen.

Ich versuche mal Worte dafür zu finden, was da in mir vorgeht oder vielmehr im Kollektiv. 

Es geht um ganz klar NEIN sagen, nein zu anderen und damit ja zu sich selbst. Gefühlt kommen all die alten Muster nochmal hoch, die uns in scheinbarer Ohnmacht und der Opferrolle halten. Scheinbar. Denn ich glaube, dass diese Zeit gerade massiv, kollektiv zu Ende geht. Da sind nochmal Situationen, die uns vorgaukeln, dass wir unfrei sind, uns unterordnen müssen, dass andere Macht über uns haben, dass wir hilflos sind. Doch das ist nicht wahr, nicht mehr.

Ich würde sagen, dass all diese Gefühle nochmal ganz bewusst und extrem gefühlt werden wollen, damit sie gehen können. Die Zeit rennt förmlich in die Freiheit. Wir leben hier und jetzt, weil wir diese Freiheit gewählt haben als etwas, das wir nun endlich unbedingt erfahren wollen.

Es braucht keinen Kampf mehr, wir müssen uns unseren Raum nicht mehr erstreiten. Er ist einfach da. Das geht jetzt. Auch wenn wir gerade das Gefühl haben, total verheddert und verstrickt zu sein, so ist das nicht wahr. Es ist eine Illusion. In Wahrheit können wir einfach einen Schritt beiseite treten. Wenn wir aufhören uns gegen die vermeintliche Schlingpflanze zu wehren, die uns so sehr im Griff zu haben scheint, wenn wir einfach still und ruhig werden, dann merken wir, dass sie einfach von uns abfällt. Nicht sie hält uns fest, sondern wir durch unser Fuchteln und Winden sie.

Schau genau hin! Ist es wirklich wahr, dass du dich aus deiner aktuellen Lage nicht befreien kannst? Ist es wirklich wahr, dass du nichts tun kannst? Ist es wahr, dass du ausgeliefert bist? Es gibt immer eine Handlungsoption. Es gibt immer eine Alternative. Es gibt immer eine Wahl, eine Wahl FÜR uns selbst. Wir dürfen uns umdrehen und gehen. Wir dürfen den Kriegsschauplatz verlassen, das Spielfeld, auf dem dieser Wettkampf bisher stattgefunden hat. Nimm deine Spielfigur vom Brett. Mach einfach nicht mehr mit. Steig aus aus dem ewigen Kampf. Wir brauchen ihn nicht mehr. So fühlt sich auf jeden Fall meine Wahrheit an.

Kennt ihr den Spruch: "Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin."? Der ist gerade so passend.

Es ist jetzt ganz massiv Zeit für Freude, Zeit für Lebensfreude, Ausgelassenheit, Genuss, Leichtigkeit und Frieden in uns, mit uns, mit anderen. Sein und sein lassen.

Egal, was gerade in deinem Leben vorherrscht, was wäre, wenn du dich einfach für die Freude entscheiden würdest? Was wäre, wenn du einfach alles links liegen lassen würdest, was dich nicht in deine höchste Freude bringt?  Einfach fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Nicht dagegen kämpfen, sondern es einfach links liegen lassen und dich den schönen Dingen zuwenden? Denen, bei denen deine Augen strahlen und dein Herz höher schlägt? Denen, die dir am Abend im Bett beim Zurückblicken ein wohlig warmes Gefühl im Bauch machen?

Und was wäre, wenn du es mit Personen genauso machst? Was wäre, wenn du einfach alle sein lässt, die dir nicht gut tun, die nicht in deiner Schwingung sind, die einfach nicht mit dir kompatibel sind? Was wäre, wenn du dich einfach den Personen zuwendest, die ebenfalls ein warmes Gefühl hinterlassen? Die nährende Begegnungen möglich machen? Die dich wachsen sehen wollen?

Ich glaube und spüre, dass wir jetzt aussortieren dürfen, dass wir ganz klare Entscheidungen treffen dürfen und dass wir mit dieser Klarheit rausgehen dürfen, sie aussprechen und deutlich machen dürfen. Wir dürfen unsere Stimme wieder FÜR uns erheben, nicht gegen etwas oder jemanden. Sondern einfach nur ganz simpel FÜR uns. Und schon ist jeder Kampf hinfällig.

Alles darf sein und wir dürfen in aller Ruhe unsere Wahl treffen!

In diesem Sinne: Geht wählen - FÜR euch! ;)


Foto: pixabay

Freitag, 13. April 2018

Freier Wille oder höhere Macht?

Wie ihr wisst waren bei mir die letzten Wochen und Tage die Themen Weiblichkeit und Kinder ja oder nein sehr präsent. Auch mit Abtreibung habe ich mich befasst, habe alles hin und her gedreht, beleuchtet, hingespürt und hier meine Wahrheit gesucht.

Unweigerlich habe ich mir auch die Frage gestellt, was zu meinem Seelenplan gehört, zu meinem Herzensweg und wie das eigentlich ist, wenn man unverhofft schwanger wird. Ist das so ein typischer "Schicksalsschlag", der dann einfach dran ist, auch wenn man es nicht "gewollt" hat? Wie ist das mit dem freien Willen und gibt es dennoch einen höheren Plan?

Anhand der vielen Kommentare auf Facebook zu meinen Videos, war schnell klar, dass all das nicht nur mich umtreibt. Es gibt so viele Frauen, die hier noch ihre Wahrheit suchen. Deswegen will ich nun meine Wahrheit über den freien Willen, einen möglichen Seelenplan und das Schicksal im Allgemeinen erzählen. Ich wurde geschüttelt und gerührt, habe an mir gezweifelt und wusste mal wieder nicht, wer ich denn eigentlich bin und sein will. Was ich gefunden habe, ist - Überraschung - wieder noch mehr Klarheit und Größe und innere Sicherheit. Vielleicht hilft meine Sichtweise der/dem ein oder anderen.

Legen wir also los:

Generell glaube ich, dass es einen Seelenplan gibt. Meinem Gefühl nach sucht sich jede Seele grob aus, was sie im nächsten Erdenleben erfahren will. Je nachdem, was das ist, wählt die Seele auch ganz weise die Eltern, das Umfeld, die Geschwister, Partner, etwaige Kinder und auch außerhalb der Familie ganz viele wichtige Menschen, die sie in dem Leben treffen will, die unterstützen und helfen sollen - auf die unterschiedlichste Weise. Selbstverständlich alles so, dass das gemeinsame Erleben auch in den jeweiligen Seelenplan der Beteiligten passt.

Meine Seele hat sich zum Beispiel ausgesucht, dass sie helfen will, anderen in ihre Größe zu verhelfen. Diese Aufgabe habe ich schon viele Leben zu meiner gemacht. Ich weiß das, weil ich es erstens ganz deutlich spüre und zweitens auch in einer Rückführung in ein früheres Leben ganz klar gezeigt bekommen habe. Dafür hat sich meine Seele ausgesucht, dass sie aus der Dunkelheit ins Licht möchte, aus der Kleinheit in die Größe, aus der Ohnmacht in die Macht. Wenn ich selbst erfahre, wie es ist, die eigene Größe nicht zu kennen und sie dann zu entdecken, habe ich die besten Voraussetzungen dafür, dann anderen bei diesem Weg zu helfen. Im Nachhinein betrachtet, total logisch und sinnvoll, zwischendurch ziemlich zum Kotzen. ;) Und glaubt ja nicht, dass ich diese Klarheit schon immer hatte. Weit gefehlt.

Nun war ich ja in der Situation, dass meine Regel ausgeblieben ist. Kinderwunsch gibt es keinen, Verhütung ist bei mir Gefühlssache. Da ist also so einiges "kollidiert" und meine Wahrheit zu all dem wollte noch tiefer gefunden werden. ;)

Eins wurde ganz schnell klar, bei der Vorstellung plötzlich doch Mutter zu werden und zu sein, bin ich alles nur nicht in meiner höchsten Freude. Was ist aber, wenn ich nun doch schwanger gewesen wäre? Hätte ich diese Herausforderung annehmen müssen, weil das "Schicksal" und damit meine Seele das nun so in die Wege geleitet haben?

Ich glaube nein. Denn für mich ist die Freude der absolute Wegweiser. Wenn die Vorstellung von etwas alles in mir zum Kribbeln bringt, ein Ganzkörper-JA erzeugt und mich in höchste Freude versetzt, dann ist es in meinem Sinne und ich bin auf dem richtigen Weg. Auch wenn diese Vorstellung neben der Freude ebenfalls den Schiss meines Lebens auslöst, weiß ich doch, dass ich durch diese Angst durch darf, denn die Freude wiegt mehr. Zieht mir dagegen eine Vorstellung total die Energie nach unten und alles wird dunkel und schwer in mir, dann kann es nicht mein Weg sein.

Darf ich deswegen, "nur" weil da keine Freude ist, nun auch eine Schwangerschaft abbrechen? Dazu habe ich ein ganz klares JA gefunden. Mein größter Widerstand in der ganzen Situation war die Vorstellung, vom Leben/meiner Seele zu etwas gezwungen zu werden, was ich partout nicht möchte, was nicht meine höchste Freude ist. Eine Grundangst, die mit meinen Erfahrungen aus Kindertagen verbunden ist. Da war dieses innere Kind, das genau das zu oft erlebt hat: Etwas tun müssen, was es überhaupt nicht will. Und genau das habe ich wieder befürchtet. Mein Widerstand resultierte aus dem Gedanken, dass eine unerwartete Schwangerschaft automatisch bedeutet, das Kind auch bekommen zu müssen, obwohl ich nicht will. Ein Abbruch kam anfangs in meiner Vorstellung gar nicht vor.

Als ich mir aber erlaubt habe, auch das in Erwägung zu ziehen und bemerkt habe, dass ich auch hier immer noch eine Entscheidung treffen kann, eine Wahl habe, die Möglichkeit meiner Freude treu zu bleiben, wurde alles ruhiger in mir, es fühlte sich hell, leicht und weit an. Das Leben zwingt mich zu nichts, was ich nicht aus tiefster Seele will.

Nun könnte man sagen, ja, aber was ist denn dann mit einem schweren Unfall oder wenn einem das Haus abbrennt, dabei ist man ja ganz bestimmt nicht in seiner höchsten Freude. Das ist wahr. Manchmal passieren Dinge, die wir als schrecklich erleben und uns freiwillig wohl nicht ausgesucht hätten. Ich glaube, solche Schicksalsschläge sind ganz oft Weckrufe, weil wir eben nicht auf unserem Seelenweg sind, weil wir eben nicht auf unser Herz hören und unserer größten Freude folgen. Meine ganze Krankheitsgeschichte hätte ich mir freiwillig auch nicht ausgesucht, und dennoch war es genau richtig, weil ich gar nicht auf meinem Weg war.

Ja wären denn dann nicht vielleicht auch eine ungewollte Schwangerschaft und Kinder im Nachhinein genau richtig?

Jetzt sind wir an dem Punkt, an dem ich ganz klar unterscheide. Ich hätte mich damals an der Galle operieren lassen können, hätte den weit weniger schmerzvollen Weg gehen können, aber ich wusste, dass mein Weg durch die Krankheit führt, dass da das größte Wachstum auf mich wartet, sicherlich keine direkte Freude, aber Wachstum. Und genau so war es auch. Dieses große Wachstum sehe ich in der Mutterrolle eben nicht. Ich scheue weiß Gott keine Herausforderungen, wenn ich spüre, dass ich daran wachsen kann und soll. Ich kann aber ganz klar unterscheiden zwischen Situationen, die mir zuträglich sind, auch wenn sie herausfordernd sind und Situationen, die einfach nicht dran sind, weil es nicht mein Weg ist.

Was also tun, wenn man doch schwanger wird und aber genau weiß, dass das nicht dran ist? Ist eine Abtreibung dann in Ordnung? Aus meiner Sicht ein klares JA!

Es gibt keine moralische Verpflichtung, das Kind zu bekommen und auch das Argument, dass wir dann töten, lasse ich nicht zählen. Hast du noch nie eine Fliege erschlagen? Fleisch gegessen? Den Garten umgegraben und dabei Regenwürmer erstochen? Beim Autofahren Insekten an der Windschutzscheibe gesammelt? Wir dürfen mit unseren moralischen Vorstellungen vorsichtig sein. Wie schnell ist ein Dogma entstanden. Wir dürfen aufhören zu urteilen. Die Welt ist bunt und wir leben in der Dualität. Es gibt groß und klein. Armut und Reichtum. Leben und Tod. Liebe und Hass. Gesundheit und Krankheit. Freude und Trauer. Nichts ist schlechter als das andere. Das genau macht die Erde so interessant für Seelen. Weil wir hier eine riesige Spielwiese haben, auf der wir alles erfahren können.

Warum sollten meine Entscheidungen und meine Wahrheit besser oder schlechter sein, als die der anderen? Warum sollte es richtiger sein, nicht abzutreiben und das Kind zu bekommen, auch wenn ich damit überhaupt nicht glücklich bin? Was ist daran besser? Ja, ich habe damit das neue Leben nicht getötet, aber vielleicht mich und meine Bedürfnisse innerlich sterben lassen. Ist das besser? Wer sollte darüber urteilen, als nur ich selbst? Wer sollte besser wissen, als ich, was gut und richtig für mich ist?

Im Laufe der Jahre habe ich mit Seelen von Kindern kommuniziert, die sehr früh wieder gegangen sind und eine jede hat mir gesagt, dass es für sie dran war zu gehen, dass sie andere Erfahrungen machen wollte als in diesem Körper. Unter diesen Seelen war auch eine von einem Kind, das abgetrieben wurde und diese Seele hatte die gleiche Botschaft für den Vater, der sich grämte und Schuldgefühle hatte. Es war alles gut so, wie es war und da wo die Seele jetzt ist, ist alles in bester Ordnung. Die Seele wollte ihren Weg weitergehen und hat dem Vater gesagt, dass er aufhören soll, sich Gedanken zu machen. Er braucht sich keine Schuld mehr einzureden. Diese Situation musste für alle Beteiligten genau so sein.

Seelenplan hin oder her. Letztlich bleibt uns in jedem Moment nur das eine: Hinspüren und entscheiden, wie wir mit der jeweiligen Situation umgehen wollen, wer wir in Bezug dazu sein wollen. Gott will nichts Bestimmtes von uns. Er will das von uns, was wir von uns und für uns wollen. Er richtet nicht. Also sollten wir es auch nicht tun. Jeder handelt und entscheidet in jedem Moment aus seiner derzeitigen tiefsten Wahrheit heraus. Wir können nicht wissen, was eine jede Seele für Erfahrungen hier machen will.Wir können nur wissen, was für UNS jetzt das Richtige ist und dann brauchen wir nur noch den Mut genau das dann auch zu tun.

 
Foto: Anja Reiche

Mittwoch, 11. April 2018

Endlich Reinigung - ein Resümee dieses Prozesses

Wow! Endlich hat die Reinigung eingesetzt und ich habe gemerkt, dass ein intensiver Prozess zu Ende geht. Die letzten zweieinhalb Wochen hatten es wirklich in sich. Hier ein Resümee und eine kleine Zusammenfassung dessen, was ich daraus mitnehme!

Weiblichkeit, Kinderwunsch, Abtreibung, Seelenweg und vieles mehr:


Montag, 9. April 2018

Wenn du dir plötzlich nicht mehr vertraust

Was für ein elender Prozess!!! Da kam ich doch tatsächlich da hin, dass ich meine komplette, tiefste Wahrheit angezweifelt habe. Ich habe das Kind in mir gefunden, dem ständig erzählt wurde, dass es falsch ist, was es fühlt.

Meine Güte... Ich lade euch mal wieder in mein Innerstes ein!

Achtung: Wenn euch das Thema Weiblichkeit und Kinder zu den Ohren rauskommt, dann solltet ihr da besser nicht reinschauen.


Samstag, 7. April 2018

Aus wendungsReiche Kommunikation wird Anja Reiche

In mir arbeitet es schon lange. Veränderung steht ins Haus. Immer wieder habe ich mit dem Gedanken gespielt, einfach nur noch unter meinem Namen aufzutreten und nicht mehr unter "wendungsReiche Kommunikation - eine Wende zurück zu Dir!".

Jetzt ist es an der Zeit. Sieben Jahre war die wendungsReiche Kommunikation mein Baby. Sieben Jahre ging es auch für mich darum, die Wende zurück zu mir zu machen, mich auf mich zurückzubesinnen. In 4 Tagen hätte die wendungsReiche Kommunikation Geburtstag. Am 11.04.2011 ging ich damit an den Start. Der Blog kam 2015, ebenfalls im April, am 16. Wie passend das alles wieder ist. April scheint mein Monat zu sein. ;)

Nun bricht eine neue Zeit an. Das, was ich da gefunden habe in mir über all die Jahre, darf nun noch mehr nach draußen. Und so entwickelt sich auch meine Arbeit weiter. Der Schwerpunkt liegt nicht mehr auf der Wende zurück zu dir, das haben wir nun Jahre lang gemacht. Der Schwerpunkt liegt nun darauf, mit dem, was du in der Innenschau gefunden hast, in die Welt zu gehen. Es geht mehr denn je ums einfach echt sein, ums So-Sein wie du eh schon bist, ohne Masken, ohne Hüllen, ohne Verstellen und anders sein wollen.

Sei wer du bist! Das ist also das neue Credo.

Mein Blog wird bleiben - selbstverständlich - und natürlich meine Angebote. Meine Texte und Videos, meine Botschaften, mein Wirken wollen mehr denn je nach draußen. Nur der Auftritt wird sich ändern, das Logo, die Gestaltung der Seite.

Ich bin ich. Da braucht es kein Pseudonym mehr. Anja Reiche geht ganz pur an den Start, ohne Schnickschnack und Schleifchen, höchstens mit einem Krönchen. ;)

Heute habe ich das neue Logo, das neue Design in Auftrag gegeben, mir die Domain www.anja-reiche.de gesichert und auch hier schon umgestellt. Auch die Email-Adresse ist nun neu: mail@anja-reiche.de. Ach wie gut das alles tut. Das fühlt sich richtig an und ich freue mich total auf alles, was hier nun so anders wird. Ich bin gespannt, was der junge Mann so für mich zaubert, der das Logo für mich macht.

Also auf zu Neuem und irgendwie doch wieder nicht, denn ich bin ja immer noch ich. Gott sei Dank! Aber irgendwie an keinem Tag die Gleiche. Auch Gott sei Dank! ;)

Foto: Anja Reiche

Freitag, 6. April 2018

Weiblichkeit - weitere tiefe Erkenntnisse und alte Wunden

Dieses Video musste ganz dringend noch sein. Das Thema Weiblichkeit arbeitet nach wie vor in mir.

Am Mittwochabend, nach meinem Video bezüglich Weiblichkeit, Verhütung, etc., hatte ich noch einen Termin mit dem Heiler Georg Meier. Eigentlich wegen "ganz anderen" Dingen, körperlichen Symptomen. Ihr wisst ja, das Knie, die Füße, usw.

Dass wir bei diesem Termin ausgerechnet beim Thema Weiblichkeit landen, da eine alte Wunde finden und das die Ursache von meinen Symptomen ist, hat mich echt umgehauen. Ein Beziehungskonflikt - männlich/weiblich.

Davon wollte ich euch unbedingt erzählen, weil es so unfassbar wichtig ist und ich vermute, dass nicht nur ich diese Thematik habe.

Teilen wie immer erlaubt.



Mittwoch, 4. April 2018

Meine Gebärmutter ist wieder Königin

Huiuiuiuiui! Was ist denn da im Feld unterwegs? Es hat mal wieder ein Video gebraucht, damit ich mich sortieren kann.

Es geht um Weiblichkeit, es geht um Verhütung, es geht um die weibliche Schöpferkraft und Eigenmacht, das Gleichgewicht zwischen Mann und Frau. Es ist einer meiner bisher größten Mutausbrüche, diese meine Wahrheit über Verhütung auszusprechen.

Ich gehe das Risiko ein, verhöhnt zu werden, ausgelacht, belächelt oder als naiv zu gelten. Der Drang mit dieser Wahrheit rauszugehen, war größer als alle Befürchtungen.

Teilen ausdrücklich erlaubt. 


Dienstag, 3. April 2018

Und plötzlich ist Frühling

Ich liebe es, wenn ich mir beim Schreiben selbst erkläre, was da gerade los ist. Gerade habe ich in einer Nachricht an eine ganz liebe Weggefährtin folgende Erkenntnis gehabt. Beim Schreiben war mir klar, dass genau das gerade meine Wahrheit ist:

Ich fühle mich heute, wie wenn ich nach Monaten des Winterschlafs die Augen geöffnet hätte und mit einem Schlag ist Frühling und alles in mir wach! Als ich heute Morgen nach wilden, sehr seltsamen Träumen, die Augen aufgemacht habe, war es genau so. Irgendwas ist ganz klar anders. Ich dachte plötzlich: "Ich bin wieder da!" Das fühlt sich total strange an. 

Ich fühle mich ebenfalls noch mehr in meine Weiblichkeit katapultiert. Warum auch immer. Es ist gerade ein ganz schön krasser Zustand. Wie wenn ich noch mehr in mir selbst angekommen wäre, wie wenn noch mehr von meiner Seele, von meinem höheren Selbst, von der universellen Energie in mir wohnen würde. Vielleicht war das genau der Prozess, der die letzten Wochen stattgefunden hat, der mich so müde gemacht hat, der meinen Körper so geschafft hat. An Ostern fand dieser Prozess seinen krönenden, monumentalen Abschluss und heute bin ich mit einem neuen ICH aufgewacht, wie bestimmt ganz viele andere auch.

Herzlich willkommen zurück!!!!


Übrigens fällt mir gerade ein, dass das hervorragend zu dem aktuellen Wochenreading von Suzanne Frankenfeld passt. Sie hat in dem Video den Aufstieg so schön als eigentlichen "Abstieg" erklärt. Denn all die Anteile unseres höheren Selbst, die in anderen, höheren Dimensionen unterwegs sind, steigen immer mehr ab in unseren menschlichen Körper. Je bewusster wir werden, desto mehr von diesem höheren Selbst hält Einzug in uns und erhöht unsere Schwingung. Sehr schön und stimmig erklärt. Danke dafür, Suzanne!

Foto: Anja Reiche

Montag, 2. April 2018

Heiler, erhebt euch!

Ihr wunderbaren Heiler, ja, Heiler! Ich werde euch immer wieder so nennen, auch wenn es euch noch unangenehm ist, zu groß, zu mächtig, zu pompös, zu prahlerisch. Ihr seid Heiler und nichts weniger.

Erhebt euch, nehmt euren Platz nun ein, nehmt eure Arbeit ernsthaft auf, seid nun da für all die Menschen, die euch gerade so dringend brauchen. Die letzten Jahre durftet ihr euch um euch selbst kümmern, um euer eigenes Seelenheil, um eure eigene, tiefe Heilung. Ihr habt mutig Schicht um Schicht abgelegt, was ihr nicht seid, habt euch gehäutet, wieder und wieder, habt euch gefragt, wer ihr seid, habt euch gefragt, ob mit euch alles stimmt, weil ihr so wenig in die Welt zu passen schient. Die letzten Wochen und Monate habt ihr euch immer mehr erkannt, habt erkannt oder beginnt zumindest zu ahnen, was eure Aufgabe hier ist.

So lange ging es darum, zurück zu sich selbst zu kommen. So lange ging es darum, euch euch selbst wieder zuzuwenden. Jetzt geht es darum, mit dem, was ihr in euch gefunden habt, raus in die Welt zu gehen. Rückzug ist jetzt nicht mehr die oberste Priorität. Es geht darum immer mehr mit den anderen zu sein, euer SEIN mit anderen zu teilen. Der Weg führt nicht mehr vorwiegend nach innen sondern ganz stark nach außen. Es geht darum, euch zu zeigen mit all eurer Fülle, mit all eurer Klarheit, eurem Heilsein, für das ihr die letzten Jahre so viel getan habt.

Nun bricht eine neue Zeit an und damit meine ich eine wahrlich neue Zeit. Diese Zeit hat es noch nie gegeben. Ihr könnt wirken, frei und ganz, ihr könnt euch zeigen, in Sicherheit. Ja, es mag noch Menschen geben, die euch belächeln und nicht ernst nehmen, aber sie tun euch nichts mehr, sie können euch nichts mehr tun. Endlich haben die Heiler wieder Platz und sie werden gebraucht mehr denn je. Ihr werdet gebraucht mehr denn je. Es ist an der Zeit, dass ein jeder von euch seinen Platz einnimmt und wirkt, da wo er gerade gebraucht wird.

Es mag der eine oder andere von euch jetzt denken: "Wer bin ich denn schon, dass ich mich Heiler nennen soll? Was kann ich denn schon, was ein Heiler können sollte? Wen kann ich denn schon heilen, wo sich doch ein jeder nur selbst heilen kann?" All diese Fragen sind berechtigt. Absolut berechtig.

Doch schaut genau wie ihr wirkt und wer ihr seid. Ihr mögt vielleicht nicht in der Lage sein, einen Blinden zum Sehen zu bringen, einen Lahmen zum Gehen. Und darum geht es bei Heilung auch gar nicht primär. Sind es vielleicht viel mehr eure Worte, die zu heilen in der Lage sind? Sind es vielleicht eure Berührungen? Eure Bilder? Eure Gesänge? Eure Klänge? Euer Tanz? Eure Geschichte, die ihr erzählt? Euer eigener Weg? Ist es vielleicht genau das, was andere berührt, bewegt, erinnert, etwas zum Klingen bringt und sie letztlich in die Heilung führt? Ist Heilung nicht einfach, wieder ganz zu werden? Der zu werden und zu sein, der wir eigentlich eh schon sind? Und ist es nicht genau euer schlichtes so SEIN, euer eigenes HEIL-SEIN, euer echt sein, das andere auch in ihr Sein bringt? Schaut genau hin, bevor ihr sagt: "Ich bin kein Heiler!" Schaut GENAU hin. Ihr wisst so oft nicht, wie heilsam ihr seid. Es ist nicht immer gleich zu sehen.

Nicht die großen Taten sind es, die jetzt gebraucht werden. Es sind die vielen kleinen Wunder an so vielen Stellen, die jetzt den Wandel vollbringen. Und dazu braucht es eine Vielzahl von euch, einen jeden an seinem Platz. Und euer Platz ist genau jetzt und genau hier, da wo ihr seid. Ihr tut in jedem Moment ganz intuitiv das Richtige. Ihr tut es doch eh schon! Ihr heilt! Ihr heilt die Welt, in dem ihr euch selbst geheilt habt, in dem ihr zu euch selbst zurückgefunden habt und nun Räume öffnet für all jene, die genau das Gleiche wollen. Euer Herz weiß es ganz genau, tief in euch wisst ihr das alles und trotzdem ist es so wichtig, dass ihr diese Worte nochmal lest, dass auch ihr nochmal erinnert werdet, daran erinnert werdet jetzt die anderen zu erinnern.

Ich rufe euch, ihr Hüter der Erde, ihr Bringer des Lichts, ihr Erinnerer, ihr Heiler und Schamanen der Herzen, ich rufe euch zu: "Nehmt euren Platz jetzt ein! Nehmt eure Größe wieder an! Beginnt mit Würde zu Wirken, mit Glanz und einem tiefen Selbstverständnis! Beginnt euren Wert wieder zu fühlen, eure Häupter zu heben und stolz als Heiler zu wirken. Ein jeder auf seine Weise, in seiner ursprünglichen Natürlichkeit, ganz einfach mit eurem puren Wesen!"

Danke euch allen, für euren Mut, für euer Lauschen, für euer SEIN. Danke dafür, dass ihr euch für diese große Aufgabe hier eingefunden habt. Ihr seid so wichtig!

Ihr fragt euch, wer hier zu euch spricht? Es ist die Tiefe eurer Seele, euer Ruf, alles und nichts, im Prinzip ihr selbst.

Foto: pixabay

Freitag, 30. März 2018

Auferstehung in die eigene Größe

Es drängt mich gerade mal wieder so sehr zu schreiben, ohne dass ich sagen könnte, was genau da raus will. Ich weiß nur, es geht um Ostern, es geht um die Auferstehung und damit natürlich auch um das Sterben.

Ich finde, es ist an der Zeit, dass der Karfreitag nicht mehr dieser tottraurige "Feiertag" ist. Wie hat neulich eine liebe Bekannte so schön gesagt? Es ist an der Zeit, dass Jesus vom Kreuz genommen wird! Das finde ich auch und zwar schon lange. Es ist an der Zeit, diesen leidenden, mahnenden Anblick des leblosen Leibes aus den Kirchen und Häusern verschwinden zu lassen. Wozu auch sich weiterhin an die vermeintliche Schuld und Sünde "erinnern" lassen? Wir sind weder Sünder, noch schuldig, noch ist Jesus für unsere Sünden gestorben. Was für ein Quatsch!

Was macht es denn mit uns Menschen, wenn wir uns ständig vorbeten oder vorbeten lassen, dass wir von Geburt an Sünder sind? Dass wir die Sünde geerbt haben von Eva? Dass wir da gar nichts dagegen machen können, als immer wieder demütig und schuldbewusst zu kreuze zu kriechen und zu beichten? Dieses Dogma hält uns klein, hält uns unten, hält uns in der Schuld und in der Bestrafung, es redet uns ein, dass wir schlecht sind, einfach schon alleine deshalb, weil wir Mensch sind. Ist alles gut? Wir werden als Opfer geboren? Ernsthaft?

Ich verstehe Ostern, das Sterben und wieder Auferstehen ganz anders. Das ganze Leben ist ein einziges Stirb und Werde. Tod und Neugeburt ist ein ganz natürlicher Teil unseres Lebens. Das zeigt schon alleine der Wechsel der Jahreszeiten. Und auch wir Menschen sind in einem ständigen Veränderungsprozess. Wir sind jeden Tag neu, wir sind an keinem Tag der gleiche. Altes an uns stirbt, Neues wird geboren. An Ostern werde ich nochmal ganz extrem daran erinnert, dass ich wachsen darf, dass Altes von mir sterben darf. Ich darf mich bewusst entscheiden, was ich noch an mir haben will und was überholt ist, was gehen darf, welcher Teil in mir sterben darf, welcher Teil in mir Auferstehen darf, geweckt werden will.

Gerade an Ostern dürfen wir diese wunderbare Energie nutzen und uns an unsere wahre Größe erinnern. Wir dürfen die von Schuld geneigten Häupter wieder erheben, wir dürfen uns wieder aufrichten in unsere ganze Größe. Wir dürfen uns wieder erinnern, dass wir großartige, geistige, schöpferische Wesen sind, frei von Schuld und Erblasten aus Evas Zeiten. Wir haben keine Grundschuld, die einem jeden automatisch auferlegt ist. Wir sind frei! Unschuldig wie die Kinder. Wir sind, wie wir sind, genau JETZT, mit allem, was uns ausmacht, genau richtig! Es ist genau so gut! Wir sind genau so gut! Wir machen nichts falsch, wir sind nicht schlecht, wir sind nicht zu faul, zu unzuverlässig, zu dick, zu dünn, zu klein, zu laut, zu frech, zu aufdringlich, zu unorganisiert, zu empfindlich, zu leichtsinnig, zu verträumt, zu naiv. Nein, verdammt nochmal! Wir sind wie wir sind genau richtig!

Wenn uns Jesus an was erinnert mit seinem Tod und mit seiner Auferstehung, dann an das, dann daran, dass wir großartig sind und dass wir das, was er vollbracht hat, auch vollbringen sollen. Das Unmögliche wahr machen und allen zeigen, dass wir eben nicht kleinzukriegen sind. Dass wir allen unseren vermeintlichen "Gegnern", "Widersachern" und "Spöttern" wirklich zeigen wo der Hammer hängt. Dass wir uns nicht mehr von außen reinreden lassen, wie wir zu sein haben, was wir zu tun und zu lassen haben. Dass wir uns nicht mehr erzählen lassen - und schon gar nicht von unserem eigenen inneren Kritiker - dass mit uns etwas nicht stimmt, dass wir falsch sind, dass wir anders sein sollten, wie wir gerade sind.

Jesus sollte kein Mahnmal der Schuld und Sünde sein. Jesus ist pure Inspiration und Erinnerung an unser großartiges Wesen, an unsere Schöpferkraft, an unsere Fähigkeit, Wunder zu vollbringen. Jesus sollte leuchtend dargestellt werden, freudig, tanzend, lachend. Er reicht uns die Hand und hilft uns aufzustehen, aufzustehen in unsere wahre Größe.

Es ist Ostern! Steht auf! Steht auf mit stolzer Brust und hocherhobenen Häuptern! Steht auf und steht zu euch! Steht auf und zeigt euch! Steht auf und lasst alles sterben, was euch nicht mehr dient, was euch klein gehalten hat, was euch einengt, was euch von eurem wahren Wesen wegbringt. Steht auf, rein und geläutert, kraftvoll und würdevoll! Ihr seid perfekt wie ihr seid!

Lasst uns auferstehen in unsere wahre Größe!!!


PS: Die wahre Bedeutung des Kreuzes bzw. des Bekreuzigens ist mir vor Kurzem so klar geworden:
Ich verbinde Himmel und Erde, oben und unten (meine Hand geht von der Stirn zum Herz). Ich verbinde links und rechts, die Pole der Dualität (meine Hand geht von der linken Schulter zur rechten). Ich bin in meiner Mitte, in der Mitte zwischen Himmel und Erde, der Mitte zwischen den Polen und bringe mein Licht in die Welt (ich breite meine Arme aus und bin selbst das Kreuz, das alles verbindet – oben und unten, links und rechts). Alles darf sein!

Foto: pixabay

Samstag, 24. März 2018

Geld ist pure Freude

Diese Erkenntnis ist gestern nochmal tiefer gerutscht. Kennt ihr das, wenn man die Dinge plötzlich noch tiefer versteht? Ich liebe solche Momente!

Die letzten Tage hab ich wieder verstärkt über Geld nachgedacht, habe überlegt was ich wert bin, was mein Wirken wert ist, mit welchem Geldwert ich das ausdrücken könnte. Es ging drum für neue Veranstaltungen einen Preis festzulegen. Gar nicht so einfach... Ich war mal wieder unsicher. Manchmal ist das wirklich schwer einzuschätzen. Selbstverständlich hat mir auch die Kleinheit in diesem Prozess mal wieder einen kurzen Besuch abgestattet. ;)

Und während ich so hin und her überlegte, immer wieder hinspürte, entstand auf Facebook eine Diskussion über Geld. Jemand meinte zu mir, dass wir Menschen doch alle das in Liebe und Freude geben sollten, was wir zu bieten haben, ohne Geld dafür zu verlangen und wenn das jeder macht, dann brauchen wir kein Geld mehr. Hm... Ist das wahr? Ist das meine Wahrheit?

Für mich fühlte sich das ziemlich schräg an. Ganz schnell war klar, dass das auf keinen Fall meine Wahrheit ist. Spielen wir das Spiel doch mal durch. Jeder gibt in Liebe und Freude das, was er zu geben hat und bekommt dafür kein Geld, sondern im Gegenzug das, was der andere gerade zu geben hat. Ginge theoretisch. Allerdings ist das auch nur ein Tausch. Und brauche ich gerade das, was der andere mir geben will und kann? Die Wahrscheinlichkeit ist eher gering. Geld als Tauschmittel hat sich nicht umsonst etappliert. Genau weil wir nicht immer das gebrauchen können, was der andere gerade sonst so zu bieten hat. Ich glaube nicht, dass Lidl (oder ein Ökobauer, der Gemüse anbaut) immer danach lechzt von mir gecoacht zu werden. Auch nimmt Lidl (oder ein Ökobauer) sicherlich nicht Licht und Liebe als Gegenwert für seine Produkte. Also braucht es ein anderes Tauschmittel, mit dem derjenige etwas anfangen kann. Sowas wie Geld wäre da ganz praktisch. ;) Vielleicht erfindet das ja mal jemand.

Es hat für mich eher den Anschein, dass die, die danach rufen, dass wir ohne Geld auskommen sollten und es endlich abschaffen sollten, so gar nicht im Frieden mit Geld sind, dass sie es verurteilen, als schlecht einstufen, als gefährlich, als verrucht. Jemand, der gerne Geld hat, ist dann vielleicht gierig, zu weltlich, will andere ausnutzen oder sie ausnehmen, wie eine Weihnachtsgans.

Das Ding ist, Geld IST. Mehr nicht. Geld ist einfach. Genau wie ein Messer. Mit einem Messer kann ich jemanden töten oder einfach für meine Kinder eine Tomate aufschneiden. ICH entscheide, wie ich es benutze und was ich damit anfange. ICH gebe ihm Wert und urteile darüber. Niemand sonst. ICH habe es in der Hand, ob ich es für Menschen einsetze, für das höchste Wohl oder gegen.

Fakt ist, dass wir im Moment noch in einem System leben, in dem Geld existiert. Wenn ich mir nun also wünsche, dass Geld nicht mehr da ist, dann bin dich doch irgendwie im Widerstand zur Realität, oder? Ich meine, wäre es nicht einfacher es anzunehmen, dass es da ist und anzufangen damit zu tanzen?

Ja, du hast richtig gelesen - damit zu tanzen! Und tatsächlich hat mich das Geld vor längerem schon einmal zum Tanzen aufgefordert. Geld ist für mich pure Freude. Geld ist Energie im Fluss. Geld will fließen wie jede andere Energie und in Bewegung sein. Und es will einfach da sein, wie alles andere auch, was wir so gerne ablehnen.

Dieser ganze Prozess war nochmal richtig wichtig für mich, denn ich habe viel erkannt und mich nochmal richtig innig und aus tiefstem Herzen FÜR Geld entschieden. Ich habe mich für ein Leben mit Geld in Liebe und Freude entschieden. Ich kann nämlich nicht nur das in Liebe und Freude geben, was ich an Fähigkeiten zu bieten habe, ich kann nämlich auch Geld in Liebe und Freude geben. Überraschung! Auch das geht!

Ich tanze mit Geld! Ich liebe Geld! Geld zu haben, in Hülle und Fülle zu haben, zu verlangen, auszugeben, herzuschenken, damit sogar überschüttet zu werden von allen Seiten und es auch großzügig wieder rauszuhauen ist großartig. Das feier ich ohne Ende. Das ist das wie ich mit Geld umgehen will und auch umgehe. Mit Geld spielen! Und ich liebe Menschen, die Geld genauso lieben und feiern, die in ihrer höchsten Freude sind, wenn sie Geld bekommen, wenn sie Geld hergeben, wenn sie andere mit Geld bezahlen, wenn sie mich für meine Arbeit mit Geld bezahlen. Geld ist eine Art von Fülle, sicherlich nicht die einzige, aber eine Art davon und Fülle ist einfach großartig!

So! Ich geh jetzt und schmeiße Geld zum Fenster raus, weil ich es kann und weil ich es will! Und du so?

Foto: pixabay

Mittwoch, 21. März 2018

Mein erster Live-Auftritt

Kinder, Kinder, was ist diese Zeit verrückt! Ich komm gar nicht mehr hinterher. Was sich da plötzlich bewegt und zeigt und tut. Krasses Pferd!!!

Da stand ich doch tatsächlich vor eineinhalb Wochen das erste Mal auf einer Bühne vor Live-Publikum. Naja, es war ein Altar in einer wunderschönen Kirche. Keine Angst, ich bin jetzt nicht zum Pfarrer mutiert. ;)

Die Runde Ecke - meine Geschichte live erzählt hatte diese Location in Warendorf ausgesucht, um einen stimmungsvollen Rahmen für die Geschichtenerzähler zu bieten. Das ist wahrlich gelungen.

Ja, und da durfte ich dann vor rund 70 Menschen meine Geschichte erzählen, zusammen mit 8 anderen beeindruckenden Stories.

Hier das Ergebnis, das ich gestern zum ersten Mal selbst gesehen habe. Ich neige ja dazu, hinterher nicht mehr zu wissen, was ich erzählt habe. ;) Folglich war ich neugierig ohne Ende und wirklich überrascht über das, was da so aus mir rausgekommen ist.

Ich lade euch ein. Mal wieder ein Video von mir, allerdings diesmal ganz anders und auch nur 10 Minuten lang. ;)


Mittwoch, 14. März 2018

Inspirationsgespräch Nr. 3 mit Ute Ullrich - Vom Mut, sich ins Leben fallen zu lassen

Tataaaaaaa!

I proudly present: Mein Inspirationsgespräch Nr. 3! Diesmal mit der wunderbaren, beflügelnden, sprühenden Ute Ullrich!

Mal wieder hatten wir keine Ahnung, welche Richtung das Gespräch nehmen wird. Und dann waren sie da, die Themen:

-"einfach" wir selbst sein
-Mut, loszulassen
-dem Leben vertrauen
-sich selbst vertrauen
-der sein, der man eh schon ist
-und all die Herausforderungen, die es auf diesem Weg so gibt.

Es war wundervoll, Ute zu begegnen. Ich hoffe, ihr genießt es auch so sehr wie ich.

Weiter unten findet ihr alle Links und Inspirationen, von denen wir im Laufe des Videos so gesprochen haben.


Und Teilen wie immer fett erwünscht!





Hier all die Inspiriationen, von denen wir gesprochen haben:

Nähere Informationen zu meiner Satsang-Session am Samstag, den 17.03.2018 hier bei mir zu Hause: https://anja-reiche.blogspot.de/2018/03/satsang-session-bei-mir-zu-hause.html

Hier die Seite von Ute: http://uteullrich.com/




Die Internetseite von Mischa Miltenberger: https://www.adios-angst.de/

Die Internetseite von Karl Gamper: http://www.neuland.vision/

Die Internetseite von Shafiya Caroline Yao (Mantrasingen auf Mallorca): http://www.carolineyao.de/

Die Internetseite von Tobias Beck: https://tobias-beck.com/

Die Internetseite von Stefan Hiene (Retreat in Arco/Italien): https://stefanhiene.de/


Dienstag, 13. März 2018

Satsang-Session bei mir zu Hause

Wie spontan seid ihr denn alle so? Ich bin ziemlich spontan! ;) Seit gestern rattert es wieder ordentlich in meinem Kopf. Ich wollte ja schon seit längerem Satsangs veranstalten. JETZT ist es so weit! Ich hab jetzt Bock auf Satsang mit euch!

Am kommenden Samstag, den 17.03.2018 von 11 Uhr bis 19 Uhr, Kiebitzgrund 68a, 49477 Ibbenbüren.

Und was ist jetzt Satsang? Sitzen, reden, die Fragen des Lebens stellen, seine Themen klären, anderen lauschen, gemeinsamer Austausch und in meinem Fall bestimmt auch die ein oder andere Heilreise nach innen oder eine Lesung aus meinem Buch. Ich stehe euch zur Verfügung mit allem, was mich ausmacht. Ihr bringt mit, was euch gerade ausmacht. Es hat alles Raum, was sich gerade zeigen möchte.

Kosten: 100 EUR (Überweisung vorab oder bar vor Ort)

Für Verpflegung sorgt jeder selbst. Bringt euch gerne was von zu Hause mit. Für die Mittagspause hat es sich bei meinen Veranstaltungen auch bewährt, den Pizzablitz anzurufen. Herrlich unkompliziert. Snacks wie Obst, Nüsse, etc hab ich da. Wasser, Tee und Kaffee ist inklusive.

Anmeldung bitte per Email an: wendungsreichekommunikation@googlemail.com mit Name, Anschrift und Handynummer.

Platz ist für max. 15 Personen

Ich freu mich total auf euch!!!! <3 😍😍

Foto: Anja Reiche

Donnerstag, 8. März 2018

Die Glückseligkeit der Selbst-Erkenntnis

Wisst ihr, was total großartig ist? Wenn einem immer bewusster wird, wie machtvoll man ist! Wenn man die Schöpferkraft nur so durch seine Adern schießen spürt, wenn man wirklich fühlt, dass man ALLES schaffen kann, alles ERschaffen kann, wenn nichts mehr unmöglich scheint.

Mir geht es die letzten Tage ganz extrem so. So viele Dinge, die mir einmal unmöglich erschienen - wie heile Zähne, oder Zähne, die nachwachsen - bringen mich jetzt schon fast zum Lachen, weil ich mir so denke:" Pff... Voll läppisch! Das mach ich doch mit links!"

Ich betrachte die Welt plötzlich wieder - mal wieder - mit völlig anderen Augen und stelle fest, dass ich aufs Neue extrem gewachsen bin, dass ich mal wieder noch ein paar Glühbirnen mehr in meinem Leuchtturm angemacht habe, dass ich noch mehr strahle, noch mehr Kraft habe, mich noch mächtiger fühle, selbstermächtigter, mir noch mehr zutraue!

Dieses Leben ist so ein herrliches Spiel. Unser Geist, unsere Seele, unser Bewusstsein, nenn es wie du willst, weiß ALLES, kann alles, kennt das Spiel in und auswendig. Und weil wir uns erfahren wollen und das alles nicht nur wissen wollen, sondern echt erleben, entscheiden wir uns auf diese Erde zu kommen, wo all das möglich ist. Wir suchen uns also einen Körper aus, ein Vehikel, mit dem das geht. Und um das Ganze noch etwas spannenender zu machen, entscheiden wir uns auch noch dazu, unser ganzes Wissen "zu vergessen". Schließlich wollen wir ja selbst herausfinden, wie das hier alles so läuft und geht. Es macht ja keinen Spaß ein Rätsel zu lösen, dessen Lösung man eigentlich schon kennt.

Dann sind wir also hier auf der Erde und spielen dieses Spiel und sind so gut im Vergessen, dass wir sogar vergessen, dass wir geistige, allwissende, allmächtige, großartige Schöpferwesen sind. Wir hadern mit den Umständen, fühlen uns klein, orientierungslos und machtlos, nur damit wir selbst wieder herausfinden können, dass das gar nicht stimmt.

Ich meine wie krass muss man drauf sein, sich auf so einen Deal einzulassen? Da muss man sich seiner aber schon ganz schön sicher sein, sicher sein, dass man es schafft, sich tatsächlich zu erinnern.
Und mehr ist das Ganze hier nicht. Wir sind hier, um uns an uns selbst zu erinnern! Lass dir das mal auf der Zunge zergehen! Wir müssen nichts lernen, wir müssen nichts werden, wir brauchen uns bloß zu erinnern. Einfach oder? Mehr soll das alles hier nicht.

Jetzt muss ich echt lachen! Weil es uns dann so geht wie mir die letzten Tage, wenn dieses Erinnern immer kraftvoller und deutlicher wird. Dann freuen wir uns wie die kleinen Kinder, weil wir uns selbst auf die Schliche gekommen sind, weil wir immer mehr ein Rätsel lösen, dass wir uns selbst gestellt haben, ein Spiel durchblicken, dass wir uns selbst ausgedacht haben und dann die Regeln absichtlich vergessen haben, weil wir uns selbst drauf kommen wollen. Wir sind schon echt lustige Kerlchen. 😂😂😂

Ich muss gestehen, dass dieses Spiel wirklich Spaß macht. In mir gluckst alles und hüpft und jubiliert. Ich bin übermütig wie ein kleines Kind, weil mir immer klarer wird, wie "unbedeutend" das alles hier eigentlich ist. Unsere Seelen spielen einfach und wollen sich ausprobieren. Sie wollen einfach wissen wie sich dies und jenes anfühlt in einem Körper. Sie sind neugierig wie sich Kleinheit anfühlt, weil sie sie als reine Seele nicht erfahren können. Dazu brauchen sie nunmal einen Körper, der zu Emotionen in der Lage ist. Das pure Wissen reicht nicht. Das ERLEBEN soll her.

Da sitze ich nun und schmunzle vor mich hin. Ich bin mir tatsächlich selbst auf die Schliche gekommen - zumindest schon weitestgehend. ;)  Ich habe gecheckt, verstanden und kann es auch fühlen, dass ich total machtvoll bin, dass für meinen Willen und meine Entschlusskraft alles nur ein Klacks ist. Genau um das zu erfahren, bin ich hierher gekommen. Ich will mich als kraftvoller, mächtiger Schöpfer erleben, der voll und ganz in seiner Verantwortung ist und der das Leben durch sich auf diese Erde fließen lässt, der es erfährt, wie es sich anfühlt, sich sein Leben zu gestalten, das scheinbar Unmögliche zu tun, zu realisieren, zu verwirklichen, zu kreieren. Dazu gehört für mich die Selbstheilung, die körperliche und seelische Gesundung. Das hab ich auf meiner Agenda stehen, auf meinem Seelenplan.

Und genau heute beginne ich zu begreifen, ganz tief zu fühlen, wie einfach das alles ist, wie viel stärker mein Geist ist, viel stärker als Materie, als mein Körper. Natürlich kann ich mich heilen. Gerade verstehe ich nicht, wie ich jemals auch nur ansatzweise daran zweifeln konnte. ;) Geiles Spiel!

(Wisst ihr, was in meinem Taschenkalender für eine Jahreslosung steht? "Ich erfahre meine Macht und Kraft!" Diesen Satz hab ich mir Anfang des neuen Jahres reingeschrieben, weil ich spürte, dass 2018 genau das dran ist. Sensationell!!!!!)

WIR SIND MACHTVOLLE SCHÖPFER!!!!
Foto: Wolfgang Menger

Montag, 26. Februar 2018

Über Schmarotzer, Geld und ein leichtes Leben

Meine Güte brodelt das überall. Da sind so viele Menschen, die ihren Weg gehen wollen, denen aber gerade das Geld ausgeht oder die von ihren Freunden und Familien angegangen werden, denen erzählt wird, dass sie falsch sind.

Was ist das für eine krasse Zeit! Dazu musste ich jetzt unbedingt ein paar Takte sagen.

Den ganzen Mist kenne ich nämlich von mir selbst. Mein Weg war genauso gepflastert von Zweifeln, von Verunsicherung, von Geldmangel und Planlosigkeit und dem tiefen Wissen, dass das doch verdammt nochmal alles leichter gehen muss und darf.

Ich wünsche euch ganz viel Freude mit dem Video. Teilt es gerne, wenn euch danach ist oder markiert Menschen, denen das jetzt gut tun könnte.



Mittwoch, 21. Februar 2018

Hier bin ich, Leben - nimm mich!

Seit Freitag liegt ein Zettel auf meinem Schreibtisch mit genau diesen Worten: "Hier bin ich, Leben - nimm mich!". Sie drücken die Zeitqualität und das, was gerade vorherrscht, so gut aus und mir war klar, dass daraus unbedingt ein Artikel werden will.

Als ich den Zettel geschrieben habe, war da erstmal die pure Euphorie, Tatendrang ohne Ende, Begeisterung, Freude, Energie. Ich fühlte meine Großartigkeit und mir war so extrem nach Feiern und Genuss. Danach, mich zu feiern, das Leben, all die wunderbaren Fügungen. Mir war nach Schlemmen und die Freude schoss mir aus allen Poren. Ich liebte dieses Planlose, das Mitfließen und jeden Moment neu entscheiden, was genau JETZT dran ist. Ich liebte es, mich genau das zu trauen und zu bemerken, dass mein Verstand darüber gar nicht mehr meckerte. Ich war komplett im Fluss, im Moment, im JETZT und sonst nirgends. Herrlich!!!

Dann kamen ein, zwei Tage totale Lustlosigkeit, Verwirrung, Unzufriedenheit, Hin- und Hergerissensein, nicht wissen, auf was ich meine Energie richten soll. In einer Sekunde hatte ich Lust etwas zu schreiben und im nächsten Moment wurde ich unfassbar müde. Ich legte mich hin, nur um von heftigen Energiewellen überrollt zu werden, neue Ideen zu bekommen, aufzustehen, die Ideen umsetzen zu wollen und um dann festzustellen, dass auch daraus nichts wird.

War ich vor Mallorca noch völlig klar, dass es danach mit meiner Ausbildung losgeht, die ich anbieten will, musste ich nun feststellen, dass Mallorca meine Prioritäten total verschoben hat und jetzt so einiges unklarer ist, als vorher. Wer hätte denn schon gedacht, dass ich plötzlich mit Begeisterung Spanisch lerne? Ich jedenfalls nicht...

Am Sonntag habe ich dann Yin Yoga für mich entdeckt. Auch so etwas, mit dem ich so gar nicht gerechnet habe. Inspiriert durch die wunderbare Shafiya Caroline Yao, die unter anderem Yin Yoga anbietet, habe ich mich etwas näher mit dieser Praxis beschäftigt, hab mir Youtube-Videos angeschaut und mir dann einige Übungen ausgesucht. Ich kann nur sagen: WOW!!!! Das geht so tief. Dieses immer wieder loslassen, noch mehr loslassen, die Dehnung spüren, noch mehr ausatmen, was festhält, die totale Hingabe. Das Ganze wirkte bei mir sofort bis in die letzte Zelle. Alles in mir schien sich nur nach dieser Weichheit gesehnt zu haben. Es tut so gut, diese Weichheit nun auch auf körperlicher Ebene zu integrieren. Es ist, wie wenn ich das, was ich im Geiste schon länger mache, nun auch körperlich lebe und so meinen Körper mitnehme, den Körper an Geist und Seele angleiche. Meine Faszien, Muskeln und alle anderen Zellen jubilieren auf jeden Fall ob dieser Entspannung.

Nach einer Stunde Yin Yoga bin ich förmlich auf Wolken durchs Haus geschwebt. Der Wahnsinn, was da in meinem Körper und vor allem auch nochmal mit meinem Geist passiert ist. Da hat es tatsächlich ZOOM gemacht und ich war schockverliebt. Noch eine neue, unerwartete Liebe: Zu Spanisch gesellt sich jetzt auch noch Yin Yoga. Unverhofft kommt eben oft.

Und während ich nun tatsächlich jeden Tag Yin Yoga praktiziere, wird mir so einiges klar, was hier gerade läuft, was das Leben gerade von mir fordert, wo ich gerade stehe. Hatte ich anfangs, als ich diesen Zettel schrieb, noch gedacht, dass es jetzt darum geht, voll durchzustarten und sich vom Leben mitreißen zu lassen, also dass es um Aktivität geht, so wurde ich nun eines Besseren belehrt. Es geht schon darum, sich mitreißen zu lassen, aber im passivsten Sinne.

Ich habe für meinen Teil über viele Jahre (und sogar Jahrhunderte, wenn man die Leben davor noch mitbedenkt 😉) vor allem das männliche Prinzip gelebt. Von Weiblichkeit, hingeben, SEIN, ausatmen, empfangen können, Vertrauen keine Spur. Was das Leben gerade von mir fordert, ist die totale Hingabe, das komplette Reinfallenlassen in das weibliche Prinzip, total loslassen, total weich werden, hineinsterben in den Moment und einfach sein. Alles sein lassen. Egal, was ist - einfach sein lassen. Mir scheint, dass es enorm wichtig für mich ist (und gefühlt für so viele andere), das jetzt absolut zuzulassen, endlich, nach all den Jahren, endlich loslassen, endlich komplett dem Leben hingeben, weil wir es nun können. Wir haben so viel ausgemistet und aufgeräumt mit alten Verletzungen, hinderlichen Überzeugungen, abgelehnten Anteilen, Ängsten, etc. Jetzt, genau JETZT sind wir in der Lage, uns wirklich vom Fluss des Lebens tragen zu lassen, sogar mit Einverständnis des Verstandes. Selbst der hat sich ergeben. Großartig!

Das große Tun kommt noch. Wir empfangen gerade die Impulse, gehen schwanger. Auch so etwas, was ich klar und deutlich merke. Es geht gerade auch ums sich Öffnen, sich für das Leben selbst zu öffnen, dafür, das etwas einfließen darf in uns. Wir werden befruchtet mit Ideen, mit Impulsen, mit den Samen des Lebens. Dafür dürfen wir offen sein, wir dürfen es zulassen, es einströmen lassen und dann reift da etwas in uns. Und auch wenn wir gerade nicht sagen können, was da wirklich reift, so wissen wir, dass es schon gut und richtig sein wird. Wir werden irgendwann wissen, was es ist, was es dann zu tun gilt, wann die Geburt wirklich dran ist.

Genau so fühlt es sich bezüglich der Ausbildung an. Es darf noch reifen. Es scheint noch nicht ganz ausgegoren zu sein. Es scheint noch ein Puzzleteil, ein entscheidender Blickwinkel, ein Impuls zu fehlen. Es ist noch nicht ausgewachsen. Letztes Jahr um diese Zeit bin ich mit meinem Buch schwanger gegangen. Am 1. Februar 2017 begann die entscheidende Reifungsphase. Ich wusste, jetzt ist es bald dran und dennoch war mir noch gar nicht klar, was in das Buch rein soll. Ende Februar fügten sich dann alle Puzzleteile, Klarheit strömte ein und plötzlich war alles ganz einfach. Vom entscheidenden Moment der Erkenntnis bis das Buch dann wirklich auf der Welt war und zu kaufen war, vergingen gerade mal drei Wochen. Es lief alles wie am Schnürchen. Alles war plötzlich einfach und so sonnenklar. Es flutschte einfach. Die Geburt war an der Zeit.

Ich weiß, dass genau diese Klarheit auch jetzt bald kommen wird. Es wird sich zeigen, wann was dran ist und dann wird es einfach sein. Jetzt darf ich erstmal noch im weiblichen Prinzip aufgehen, darf es zelebrieren und auskosten, genießen und feiern, weil ich das gefühlt noch nie so richtig und komplett getan habe, so wertfrei und voller Hingabe, so im Frieden.

Mitfließen, aufgeben, hingeben, loslassen, ausatmen, weich werden, hineinsterben in den Moment.

Hier bin ich, Leben - nimm mich! Ganz und gar, mit Haut und Haaren, ich ergebe mich total! Nie hab ich das lieber getan als jetzt.

Auf der Dachterrasse von Caroline den Morgen begrüßen
und das Licht einströmen lassen!
Foto: Anja Reiche

Mittwoch, 14. Februar 2018

Inspirationsgespräch Nr. 2 mit Caroline Yao

Magic happens - von Heiler zu Heiler

Einige von euch haben es vielleicht mitbekommen, Mallorca war ganz schön intensiv, Retreat pur und alles andere als Urlaub. ;)
 
Dieses wunderbare Wesen, dem wir da begegnet sind, will ich euch unbedingt vorstellen. Heute haben wir uns zu einem Inspirationsgespräch verabredet, um unsere gemeinsame Zeit noch einmal zu reflektieren.

Bühne frei für Shafiya Caroline Yao, unsere Erlebnisse und ihre wilde Geschichte, wie sie nach Mallorca kam.

Viel Freude mit ihr, mit mir, mit uns!


PS: Mehr von Caroline findet ihr hier: http://www.carolineyao.de/



Dienstag, 6. Februar 2018

Mallorca - Was passiert hier mit mir?

Ich verstehe gar nichts mehr und eigentlich immer weniger. Wir sind gerade mal den vierten Tag hier und es kommt mir vor wie eine Ewigkeit. Es passiert so viel in mir und eigentlich auch wieder gar nichts. Nichts kann ich greifen, nichts kann ich benennen. Umso länger wir hier sind auf dieser magischen Inseln, umso weniger weiß ich warum, was das alles soll und wo sie mich hinführt. Sie, die Insel, die Energie hier.

Weiß und sehe ich sonst immer ganz klar, was in mir los ist, welche Prozesse laufen, so weiß ich hier ganz und gar nicht was passiert. Die Insel arbeitet mit mir, spricht mit mir. Aber ich verstehe nicht, zumindest nicht wie sonst in Worten und Bildern. Ich fühle lediglich. In mir ist so viel los. Aber ich weiß nicht was. Gänsehaut eine nach der anderen, das Bedürfnis alleine zu sein, zu spüren. Alles, was wir so unternehmen, scheint nicht das Richtige zu sein. Es geht darum einfach zu SEIN, hier an diesem magischen Ort im Parc Natural Mondragó, mitten im herrlichen Nirgendwo.

Mondragó - übersetzt "mein Drache". Als ich das gestern erfahren habe, ist mir erstmal die Kinnlade nach unten geklappt. Drachenenergie! Seit über zwei Jahren begleitet mich mein Drache, ein Geistwesen, und spricht mit mir, hilft mir, ein Krafttier der besonderen Art. In der letzten Zeit wird unsere Verbindung immer intensiver. Auch er ruft mich irgendwie. Kurz vor Weihnachten habe ich von meiner Schwester Drachenenergiekarten bekommen. Unfassbar schön!!! Und dann hier dieses Naturschutzgebiet, in dem wir wohnen, das "mein Drache" heißt, in Hintergrund Berge, die man auch die Drachenberge nennt, weil sie im Umriss aussehen wie schlafende Drachen.

Aber dieses Drachending ist noch lange nicht alles. Da findet ein Prozess statt. Ich werde von der Hüterin dieses magischen Ortes betrommelt und besungen. Tränen fließen, wieder Gänsehaut und Energiewallungen ohne Ende. Wir sind so eng verbunden, uns so ähnlich, uns so nah. Schwestern im Geiste. Das Wetter ist echt fies. Wir wollten eigentlich Sonne tanken, aber es ist kalt und nass. Für mallorquinische Verhältnisse ist Scheißwetter, um es mal ganz salopp zu sagen. Auch wenn mich das zwischendurch tierisch nervt - denn nach unserem Aufenthalt kommt selbstverständlich der Frühling zurück - weiß ich gleichzeitig, dass das Teil des Prozesses ist. Das ist jetzt wichtig. Seit gestern fällt immer wieder der Strom aus. Alles in allem scheint hier wirklich ALLES in Aufruhr zu sein, alles spielt irgendwie verrückt, sortiert sich neu. Meinem Partner geht es ähnlich. Er fragt sich hier noch mehr, wer er eigentlich ist und findet keine Antwort.

Mir geht es auch so. Eigentlich weiß ich sehr wohl, wer ich bin. Hier scheint das keine Bedeutung zu haben, ist nicht greifbar. Alles, was ich weiß, ist, dass wir genau hier, genau jetzt, genau mit diesem Wetter, in diesem Moment richtig sind. ES geschieht! Nur weiß ich nicht, was dieses ES ist. Aber es ist wichtig, also lasse ich geschehen ohne zu verstehen.

Mallorca - Was passiert hier mit mir? Öffnet sich ein neues Tor?

Foto: Anja Reiche


Mittwoch, 31. Januar 2018

Um Geld bitten - eine meiner heilsamsten Erfahrungen

Mir wird das gerade nochmal so richtig bewusst, wie verdammt wichtig es war, genau an diesen Punkt zu kommen, an dem ich blank war und mir nichts weiter übrig blieb, als um Geld zu bitten. Ich habe damals meinen Partner gefragt.

Natürlich war mir das total zuwider. Allerdings hatte ich mir geschworen, nie wieder etwas bloß wegen Geld zu machen. Klar hätte ich mir irgendeinen Job suchen können, aber dann hätte ich mich mal wieder selbst verraten. Mein Körper hätte mir in kürzester Zeit die Quittung geschickt. Das wollte ich auf keinen Fall.

Also war das Fragen nach Geld in dem Moment das einzige, was für mich in Frage kam. So scheußlich das auch war, so heilsam war es.

  1. Habe ich gemerkt, dass ich nicht gleich tot umfalle, wenn ich um Geld bitte. Denn Überraschung: Davon stirbt man nicht. ;)

  2. Habe ich bemerkt und erlebt, dass es nichts, aber auch rein gar nichts, an meinem eigenen Wert ändert, ob ich Geld habe oder nicht. Ich bin ein Geschenk für die Welt, durch mein Wirken, durch mein Sein. Ob der Geldbeutel voll oder leer ist, ändert daran nichts.

  3. Eine solche Situation hat ihren Schrecken verloren. Ich bin bereit sowas wieder zu erleben, weil ich bemerkt habe, dass es nicht im Entferntesten so schlimm ist, wie ich es mir immer ausgemalt habe. Das entspannt ungemein, denn es gibt nichts mehr, was es unbedingt zu vermeiden gilt. Herrlich!

  4. Und das ist mir eben erst aufgefallen - war es so heilsam, weil ich zum ersten Mal erlebt und erfahren habe, dass ich nichts tun muss für mein Geld. Ich habe bedingungslos empfangen. Mein Partner hat nie etwas dafür gewollt, nie geschimpft, es mich nie spüren lassen. So konnte diese alte Kopplung "Du musst was tun für dein Geld (und am besten noch etwas, was du nicht möchtest)." endlich gelöst werden. Es war so wichtig, genau das zu lösen. Denn wäre ich nach der Kündigung meines Jobs und nach dem Aufbrauchen meiner Ersparnisse, sofort in der Lage gewesen, vom Coaching zu leben, wäre diese Kopplung geblieben. Dann hätte ich wieder erfahren, dass ich nur Geld bekomme, wenn ich etwas tue. Dann zwar mit Freude, aber der Druck wäre geblieben, immer genügend Termine haben zu müssen.

Die letzten beiden Monate habe ich genau ein Coaching gegeben. Dabei war ich die Ruhe selbst, voll im Vertrauen und ich konnte mir meinen Rückzug total gönnen, mir zu 100 % das zugestehen, was ich so dringend gebraucht habe und es auch noch genießen. Ich weiß, dass es wichtig war. Ich weiß, dass solche Phasen vorbei gehen. Ich weiß, dass auch dann für mich gesorgt ist. Bedingungslos!
Irgendwie geht es immer weiter. Ich werde immer alles haben, was ich brauche. Mein Herz führt mich. Diese Entspannung war nur möglich, weil das Schlimmste, was mir in meiner Vorstellung je passieren konnte, schon passiert war. Ich musste mal nach Geld fragen und hab es überlebt. Ich habe erlebt, dass mir geholfen wird, wenn ich bitte. Ich habe erlebt, bedingungslos zu empfangen. Ich habe gelernt, mich fallen zu lassen, mich tragen zu lassen, mich versorgen zu lassen.

Um Geld bitten - eine meiner heilsamsten Erfahrungen!


(Einen ausführlicheren Bericht über meine beruflichen Irrungen und Wirrungen und die Sorge um Geld findet ihr hier.)


Foto: pixabay