Samstag, 14. Dezember 2019

Ich kann um Hilfe bitten und dennoch König sein

Heute Morgen habe ich bei Facebook dieses Bild gepostet:

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
Und eigentlich wollte ich nichts weiter dazu sagen und es wirken lassen. Nach den ersten Kommentaren war aber klar, dass ich das nicht kann. 😉

Deswegen ist nun dieser Artikel entstanden:

Sich auf andere verlassen, ohne sich dabei selbst zu verlassen

Nur weil ich mich auf andere verlasse, heißt das nicht automatisch, dass ich mich damit selbst verlasse. Ich sehe da einen enormen Spielraum. Es ist so wichtig, Hilfe anzunehmen und auch mal etwas abzugeben. Sich fallenzulassen, sich auf das Leben zu verlassen, auf all die Unterstützung, die uns immer zur Verfügung steht. Wir müssen nicht alles alleine schaffen. Dabei finde ich es wichtig, in der Eigenverantwortung zu bleiben. Hilfe anzunehmen, ohne die Verantwortung für sich selbst abzugeben.

Eigenverantwortung hat bei Weitem nichts damit zu tun, alles alleine bewältigen zu müssen, voller Anstrengung und Mühe, immer stark zu sein und zu lächeln, obwohl man eigentlich gerne zusammenbrechen möchte.

Eigenverantwortung hat damit zu tun, dass wir uns unseres Tuns und Seins komplett bewusst sind, dass wir wissen, dass alles in unserem Leben Teil unserer Schöpfung ist, unsere Kreation. Eigenverantwortung hat für meine Begriffe ganz viel damit zu tun, zu wissen, wer ich bin, in einem höheren Sinne. Wie ich eingebunden bin in dieses Universum, welche Rolle ich darin spiele. Die Spielregeln dieses Erfahrungsplaneten zu kennen. Zu wissen, dass ich Schöpfer bin. Zu wissen, dass ich vom Leben geliebt bin. Zu wissen, dass alles immer nur zu meinem höchsten Wohl passiert. Zu wissen, dass ich getragen bin, Teil der Natur und ich ein Geburtsrecht auf Freude, Leichtigkeit und Wohlstand habe, auf Fülle und Genuss, auf das bunte, pralle Leben.

Wir sind hier in Sicherheit. Daran dürfen wir uns wieder erinnern. Das Leben ist sicher, wenn wir uns selbst haben, unsere eigene göttliche Anbindung und diese nicht verlassen, uns nicht verlassen. Wenn wir in dieser göttlichen Anbindung sind, dann können wir uns auf andere verlassen, Hilfe annehmen, uns tragen lassen, weil wir eben wissen, dass wir sicher sind. Dann ist das keine Hilfe aus einer Opferhaltung heraus, sondern Hilfe aus der Stärke heraus. Die Stärke, die wir auch dann in schwachen Momenten haben, weil wir uns unserer Göttlichkeit bewusst sind, weil wir uns dessen gewahr sind, dass wir empfangen dürfen als Teil dieser Natur. Die Stärke, Macht und Größe, die es uns erlaubt, demütig zu empfangen.

Wenn ich sage, dass ich mich nur auf andere verlasse, wenn ich mich damit nicht selbst verlasse, dann nehme ich sehr wohl Hilfe an. Sehr gerne sogar. Ich lebe in Leichtigkeit und weiß genau, wo ich einen Auftrag habe und wo nicht. Was von mir gemacht werden will und was nicht. Ich gebe meine Macht nicht an andere ab. Wenn ich Hilfe annehme, dann immer aus meiner Größe heraus und nicht als Opfer. Ich kann um Hilfe bitten und dennoch König sein. Ich kann mich auf andere verlassen und gleichzeitig in meiner Eigenverantwortung bleiben. Das eine widerspricht nicht dem anderen.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Wenn jeder nur noch das macht, was er will...

Bock auf eine Challenge? 😉

Da war sie heute wieder, diese eine Frage, die so oft kommt, wenn es darum geht, seinen Impulsen zu folgen, echt zu sein, nur noch der Freude zu folgen.

"Ja, geht das denn? Ich hab Familie. Da kann doch nicht jeder einfach machen, was er will."

So viele befürchten das heillose Chaos, nicht nur in der Familie, sondern auch in der Gesellschaft. Man geht davon aus, dass das öffentliche Leben zusammenbrechen würde, dass niemand mehr den Müll abholen will, keiner mehr eine öffentliche Toilette putzen will, wenn er nicht durch einen Vertrag dazu verpflichtet wird. Man geht davon aus, dass alles verdreckt, keiner mehr was arbeiten will, jeder Verkäufer im Supermarkt sofort zu Hause bleiben würde, sich niemand mehr ans Fließband in einer Fabrik stellen würde. Es wird befürchtet, dass wir verhungern müssen, im Dreck ersticken, dass nichts mehr funktioniert.

Und auch im Kleinen, in den Familien geht man davon aus, dass das gleiche passiert. Niemand räumt mehr die Spülmaschine ein oder aus, niemand bringt den Müll weg, niemand kümmert sich ums Haustier. Alles kommt zum Erliegen, wenn da nicht einer ist, der die Oberaufsicht hat, alles unter Kontrolle und jeden an seine Pflichten erinnert.

Aber stimmt das denn? Ist der Mensch wirklich so gestrickt? Oder besser, sind die anderen wirklich so gestrickt? Weil wir selber würden ja alles prima in Ordnung halten. Aber die anderen... tststs... 😉

Ich glaube ja, dass sich alles neu sortiert und wunderbar fügt. Ich glaube, dass von ganz alleine eine wunderbare Harmonie entsteht. Sicherlich mag es beim Übergang ruckeln, wie immer wenn sich etwas neu sortiert, aber es wird sich fügen. Das ist meine Wahrheit. In der Natur muss auch keiner dem Gras sagen, dass es jetzt bitte wachsen soll, weil es sonst zu spät ist.

Um das Ganze mal zu testen, hab ich folgenden Vorschlag. Probiert es doch einfach mal im kleinen Rahmen aus. Als Experiment, als Challenge, als Spiel. In der Familie. Mit dem Partner. In der Wohngemeinschaft. Jeder soll mal eine oder zwei Wochen wirklich nur noch das machen, worauf er wirklich wirklich Lust hat, was jetzt dran ist, was ihm leicht von der Hand geht, wo die Energie drauf liegt und dann schaut einfach mal was passiert.

Ich für meinen Teil lebe mit meinem Partner tatsächlich so. In unserem Haushalt macht keiner etwas, wozu er keine Lust hat. Und Überraschung: Wir ersticken nicht im Dreck. 😉 Irgendwann ist es nämlich immer dran, dass einer von uns beiden freiwillig und liebend gerne den Staubsauger in die Hand nimmt, weil es einfach dran ist. Irgendwann hat einer Lust das Klo zu putzen. Irgendwann räumt einer die Spülmaschine ein oder aus. Und bis der Impuls kommt, ist es völlig in Ordnung, dass es nicht gemacht ist. Wir können es liegen sehen. Es ist in Ordnung, dass Dinge schmutzig sind und nicht soooofort sauber gemacht werden.

Es ist wie mit allem. Beide Seiten sind gleich-gültig. Es ist ok, wenn die Dinge sauber und ordentlich im Schrank stehen. Es ist aber auch ok, wenn sie benutzt sind und schmutzig. Es gehört dazu. Das eine ist nicht besser als das andere. Wir leben in diesem Haus. Es ist normal, dass wir Geschirr benutzen, dass die Dusche nicht jeden Tag aussieht wie aus dem Ei gepellt. Für alles gibt es die richtige Zeit und dann geht es leicht und ist in fünf Minuten passiert und keiner muss zu irgendwas gezwungen werden.

Unser oberstes Gebot ist, dass keiner etwas tut, worauf er nicht wirklich absolut Lust hast und es funktioniert herrlich, einfach herrlich. Also eine Einladung an euch, wenn ihr mögt: Wo kommen wir denn hin, wenn jeder nur noch das macht, was er will? Challenge accepted? 😉


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 11. Dezember 2019

Ich bin nichts für schwache Nerven

Ich glaube wirklich, dass ich für manche ziemlich erschreckend, ja sogar abschreckend bin. Ich glaube, dass manche sogar Angst vor mir haben, Angst vor meiner krassen Ehrlichkeit.

Ehrlichkeit sind viele noch nicht gewöhnt. Aufrichtige Worte direkt ins Gesicht gesagt zu bekommen, gerade wenn diese Wahrheit nicht beinhaltet, dass ich den anderen super gut finde, muss man erstmal aushalten können. Da kommen Gefühle hoch, die vielleicht erstmal nicht so prickelnd sind.

Ich bin wirklich nichts für schwache Nerven und mir ist das vollkommen bewusst. Bei mir muss man immer damit rechnen, dass ich etwas ausspreche, was lieber nicht auf den Tisch sollte, was noch nicht angeschaut werden will. Die Schatten, die so lange verdrängt wurden, werden in meiner Nähe nur allzu schnell sichtbar. Die meisten spüren, dass ich mehr sehe und fühle als andere. Dass ich tiefer blicke, dass man mir nichts vormachen braucht. Sie fühlen sich durchschaut und dadurch bedroht. Viele weichen mir deswegen aus und ich kann es nur allzu gut verstehen.

Früher war ich selber eine von jenen, die die schonungslose Wahrheit nicht hören wollen. Ich wollte mir nicht begegnen. Ich wollte nicht von anderen hören, was sie wirklich über mich denken, wie sie mich finden. Ich wollte keine ehrliche Meinung. Ich fühlte mich klein, unfähig, schämte mich für mich, hatte null Selbstbewusstsein, konnte fast niemandem in die Augen schauen. Wenn jemand dagegen sehr selbstbewusst war, direkt, offen, frei, dann bin ich ausgewichen, hab mich noch unsichtbarer gemacht, als ich eh schon war. Ich wollte mit diesen Menschen keinen Kontakt, weil es so gefährlich war. Und gleichzeitig wollte ich nichts mehr, als von diesen Menschen gut gefunden zu werden. Ich wollte doch eigentlich genauso taff sein wie sie, so selbstbewusst, so beliebt, so offen. Eine Zerreißprobe.

Da ich mit mir so gar nicht zufrieden war, hab ich natürlich alles als Angriff erlebt, als Bedrohung. Ich habe alles persönlich genommen und auf mich bezogen. Jeder andere Mensch war eine potentielle Gefahr. Ich hätte mich ja in ihm wiedererkennen können, in dem, was er mir spiegelt und das wollte ich lieber nicht sehen.

Deswegen kann ich einen jeden verstehen, der mir ausweicht, der mich meidet, der nicht direkt mit mir sprechen will, sondern sich lieber über fünf Ecken über mich erkundigt, wenn überhaupt. Ich bin für viele eine tickende Zeitbombe. Ich trigger. Ich polarisiere. Ich nehme kein Blatt vor den Mund. Ich hab krasse Ansichten und ich dulde keine Ausreden. Nie. Ich bin rhethorisch geschickt, kann jedes Scheinargument zerlegen, die größeren Zusammenhänge in Sekunden erfassen. Ich rieche Unwahrheiten fünf Kilometer gegen den Wind. Ich weiß sofort, wenn sich jemand selbst in die Tasche lügt und meistens weiß ich mehr über den anderen als er selbst über sich. Das kann verdammt unangenehm sein.

Das alles ist mir bewusst. Ich bin nichts für schwache Nerven. Gar nichts. Ich bin für Fortgeschrittene. ;)


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Ich bin das Beste, was ich je hervorgebracht habe

Eigenlob stinkt? Eigenlob ist unabdingbar, notwendig und heilsam. Anzuerkennen, was wir tatsächlich vollbracht haben, uns dessen bewusst zu sein, es bis in die letzte Zelle zu verstehen, sorgt für die nötige Hochachtung und Demut vor uns selbst.

Durch wie viele dunkle Täler sind wir gegangen? Wie oft waren wir kurz davor, alles hinzuschmeißen, aufzugeben, zu kapitulieren? Was haben wir nicht alles durchgestanden, ausgestanden, überlebt? Körperlich wie seelisch?

Was wir schon alles erlebt haben, was wir die letzten Jahre in Heilung gebracht haben, ist enorm. Unsere Wege eine Aneinanderreihung großartiger Heldentaten und Erfolge.

Dass wir hier heute aufrecht und geläutert stehen, hat mehr als einen Orden verdient. Wir haben wahrhaft eine Meisterleistung vollbracht und dürfen uns wirklich den Ritterschlag selbst erteilen. Wir haben das alles uns selbst zu verdanken. Unserer Willensstärke, unserer Entschlossenheit, unserem Sturkopf, unserer Vehemenz, unserer Ausdauer, unserem unerschütterlichen Glauben.

Ja, da war immer auch Hilfe und Unterstützung, aber vor allem war da unser Wille, der diese Hilfe erst in unser Leben gebracht hat.

Seit bestimmt einer halben Stunde sitze ich hier und weine. Ich weine vor Dankbarkeit, Demut, Erleichterung, Stolz, Berührung, Hochachtung vor mir selbst und all den wundervollen Seelen, die parallel mit mir unterwegs sind. Ich weine und merke wie nochmal richtig alter Schmerz abfließt aus den dunkelsten Stunden der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Da löst sich nochmal richtig was aus den Zellen.

Ich schaue zurück und kann es teilweise wirklich nicht fassen, was die letzten Jahre alles passiert ist, wie extrem sich mein Leben verändert hat, meine Einstellung, meine innere Welt und meine äußere sowieso.

Niemals werde ich vergessen, wo herkomme, was ich erleben musste, um die zu werden, die ich heute bin. Ich ziehe so dermaßen meinen Hut vor all den früheren Versionen von mir und dem, was sie erfahren haben. Extremste körperliche Schmerzen, wieder und wieder, all die Ängste, Zweifel, Einsamkeit, den Druck, die Verzweiflung, die Ohnmacht, dieses Abgeschnittensein von mir selbst, die Leere, die Einengung, die unzähligen Versuche, mich zu verbiegen, anzupassen, mich zu übergehen, mich irgendwo reinzupressen, endlich dazuzugehören, richtig zu sein, angenommen.

In all dem Wust, den Irrungen und Wirrungen den Weg gefunden zu haben, mich gefunden zu haben, tatsächlich wirklich und wahrhaftig mich, ist die größte Tat, die ich je vollbracht habe.

Wenn wir alle, die wir in den letzten Jahren einen solchen Weg gegangen sind, uns jetzt nicht vor uns selbst verneigen, uns achten und ehren und feiern, dann weiß ich es auch nicht.

Ich für meinen Teil setz mir aber sowas von die Krone auf, verleih mir tausend Orden, nehme mich selbst in den Arm, klopf mir wieder und wieder auf die Schulter und bin einfach nur mega stolz auf mich. Ich bin meine Meisterleistung! Das Beste, was ich je hervorgebracht habe!

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 10. Dezember 2019

Wir dürfen zu jeder Jahreszeit echt sein

Wie oft hab ich den Satz schon gehört "Das kann ich doch jetzt nicht machen, es ist doch Weihnachten".

Da krieg ich echt Brechreiz. Auch an Weihnachten hab ich meine Grenzen, Bedürfnisse und Gefühle. Wut macht an Weihnachten keine Pause und das braucht sie auch nicht. 💥💥💥 Wir dürfen zu jeder Jahreszeit echt sein. Auch an Geburtstagen und anderen Feierlichkeiten.

Wir verderben keinem ein "Fest", nur weil wir ehrlich unsere Meinung sagen und nach unserer Wahrheit handeln. Wir verderben es vor allem uns, wenn wir uns übergehen.

Sei es ein ernstes Gespräch das ansteht, eine Trennung, die längst überfällig ist oder dass mich gerade echt etwas ärgert und ich für mich einstehen darf.

Es ist piepegal, was da gerade für Jubiläen oder Feste stattfinden sollen, mein Gefühl ist mein Gefühl, das macht keinen Halt nur weil ein bestimmtes Datum ist.

Der Vorwurf, dass wir etwas verdorben haben, kommt daher, dass wir die Illusion und den Schein verdorben haben. Viele Menschen haben immer noch die Wunschvorstellung, dass doch an Weihnachten oder anderen Festivitäten alles Friede, Freude, Eierkuchen sein muss. Wenigstens da könnten wir uns doch mal ein bisschen zusammenreißen und schön gute Miene zum bösen Spiel machen. Wenigstens da, könnten wir doch einmal unsere Bedürfnisse hinten anstellen und nicht schon wieder so anstrengend und kompliziert sein.

Pustekuchen! Dieser eine Tag Scheinheiligkeit reißt es auch nicht raus. Dieser eine Tag Scheinheiligkeit ist eine Farce. Wieso sollte ich vorgaukeln, dass alles gut ist, nur weil vielleicht die Verwandtschaft da ist? Wieso sollte ich, nur weil Weihnachten ist, so tun, als würde ich jemanden mögen, den ich das ganze Jahr mit dem Arsch nicht anschaue? Wieso sollte ich jemanden freudig in die Arme schließen, den ich partout nicht leiden kann? Ich mag ihn nicht mehr, nur weil der 24.12. ist.

Die Zeiten, in denen Dinge erfolgreich unter den Teppich gekehrt wurden, sind endgültig vorbei. Wir sind in einer Zeitqualität angelangt, in der der Hut fliegen darf, in der das Pulverfass, das jahrelang gedeckelt wurde, endlich hochgeht. Keine Maskerade kann sich mehr halten. Kein Schein aufrechterhalten werden. Auch an Weihnachten nicht, gerade an Weihnachten nicht.

Der Advent ist eine Zeit, in der wir vor allem bei uns selbst ankommen dürfen. Und was wäre mehr Ausdruck davon, dass ich bei mir angekommen bin, als Ehrlichkeit?

Und wenn ich wieder die Anstrengende bin, die, die immer Ärger machen muss. Dann bin ich es eben. Dann bin ich eben wieder die, die die Zündschnur ansteckt. Wenn es dazu dient, echt zu sein,

meiner Wahrheit Ausdruck zu verleihen, bitte. ✨💣🧨💥✨

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

(PS: Zum Thema "heile Familie" kann ich euch auch meinen Text von Ende August empfehlen.)

Montag, 9. Dezember 2019

Sag, was du wirklich wirklich denkst

"Leg die Karten auf den Tisch." Das stand gerade auf dem Zettelchen in meinem Glückskeks. 😂😂😂 Ich mach jeden Tag nichts anderes. Das ist ja quasi mein Lebensmotto. 😉😁

Hatte ich anfangs immer wieder Hemmungen und Schnappatmung, finde ich es mittlerweile absolut befreiend. Es ist einfach herrlich für mich, absolut ehrlich zu sein. Nichts zu verheimlichen. Keine Leichen im Keller. Keine Ausreden oder Notlügen. Keine Beschönigung oder falsche Rücksichtnahme.

Ich muss niemanden in Watte packen. Ich muss niemanden vor seinen Gefühlen, Triggerpunkten und Prozessen bewahren. Ich bin niemandem etwas schuldig. Ich brauche keinen besseren, anderen Eindruck machen, als den, den ich hinterlasse, wenn ich echt bin. Wozu wäre das gut? Und warum glaube ich, dass das, was ich da vorspiele, besser wäre?

Viel mehr ermögliche ich mit meiner Ehrlichkeit jedem, wirklich MIR zu begegnen und keiner gefakten Version. Damit gebe ich dem anderen die echte Chance, zu entscheiden, ob er MICH mag und nicht das, was ich vortäusche.

Wenn ich etwas verberge, um gemocht zu werden, muss klar sein, dass es dann nicht wirklich ich bin, die gemocht wird, sondern die, die ich vorgebe zu sein. Ist das wirklich erstrebenswert? Für mich nicht.
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 8. Dezember 2019

Ich setzte den Fuß in die Luft und sie trug

Wieder ein wunderbares "Nebenprodukt" von meinem gestrigen Post. Wow! Ich liebe ja schon den Satz: Der Weg schiebt sich dir beim Gehen unter die Füße. Aber "Ich setzte den Fuß in die Luft und sie trug" setzt nochmal einen drauf. Das hat es in sich. Danke an Hilde Domin, die Urheberin, die mir bis gerade eben unbekannt war. Ich schätze, das ist Liebe auf den ersten Blick. 🥰🥰🥰

Ja, wir sind getragen, gehalten, geliebt und das Leben will nicht mehr, als dass wir unserer inneren Stimme vertrauen, dass wir uns selbst zum Ausdruck bringen, dass wir den Mut haben, das zu tun, was stimmig ist, so unlogisch das auch gerade sein mag. Eure Reaktionen auf Facebook auf meinen Beitrag von gestern, lassen mich schweben. Das Leben trägt mich. Danke für all euren Zuspruch, für eure Wertschätzung und für die zahlreichen Überraschungen, die mich über PayPal schon erreicht haben. WOW!!!!!! Ihr seid WOW!!!!! Das Leben ist WOW!!!! DANKE!!!!!!!!💗💗💗

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 7. Dezember 2019

Ich brauche mich gerade selbst

Man mag es nicht glauben, aber irgendwie geht mir doch der Arsch auf Grundeis. Also nicht so wirklich dramatisch, aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich gerade total cool wäre.

Mein Magen schlägt ein wenig Purzelbäume. Aufgeregte, magische, freudige. Solche, bei denen man eigentlich weiß, dass das, was da gleich kommt, geil ist und gleichzeitig denkt ein Teil in einem "Aaaaaaaaalter!!!! Was tue ich hier?????!!!!" So ähnlich ging es mir mal, als ich in einer 70 m hohen Achterbahn tatsächlich im ersten Wagen in der ersten Reihe saß und wir laaaaangsam die Steigung hochgefahren sind, bevor es dann so richtig rund ging. Da hab ich mich auch gefragt, was ich da eigentlich mache und wie um alles in der Welt ich dahin gekommen bin.

Dieser Post macht mir ein wenig Muffensausen und gleichzeitig reibt sich etwas in mir diebisch grinsend die Hände und sagt: Na endlich!

Ich bin gerade nicht in der Lage zu Einzelgesprächen, also zu Coachings, Seelenlesen, etc. Das, womit ich bisher meine Haupteinnahmen hatte, will mir in den letzten Wochen einfach nicht von der Hand. Ich liebe sie nach wie vor und es wird sie wieder geben, nur geht es gerade nicht. Ich KANN nicht. Ich brauche mich selbst. Sehr sogar.

Das heutige Video von Tahalia Norden hat mich in meiner Wahrnehmung nochmal extrem bestätigt und letztlich tatsächlich zu diesem Post geführt. Ich brauche mich gerade selbst. Es passiert so viel in mir, in meinem Körper, in meinem System, im Feld. So viel Umbau, Flutung, Durchlichtung wie ich es schon in meinem Podcast vom 04.12. erzählt habe.

Alles in mir verlangt danach, DAS ALLES ganz bewusst zu erleben, zu erspüren, zu durchdringen und auch immer wieder für euch in Worte zu fassen, ob schriftlich oder gesprochen, ganz gleich. DAS ist jetzt dran. Sein, spüren, euch mitnehmen, so viele wie möglich erreichen, mich erholen, geschehen lassen, atmen.

Mein Konto zeigt mir den Vogel. Und genau das macht dieses Magenkribbeln aus. Es ist verrückt, das jetzt zu posten, das jetzt zu tun und gleichzeitig führt kein Weg dran vorbei. Gleichzeitig ist es soooo richtig und fühlt sich soooo gut an, dass jetzt zu schreiben und endlich auszusprechen, was ich schon die ganze Zeit fühle. Wie eine Befreiung.

Wie das alles wird? Keine Ahnung! Fakt ist, dass ich mittlerweile so krass radikal geworden bin, dass einfach nichts mehr anderes Platz hat, als meine Intuition. Ich fühle mich so sicher, in dem, was ich tue. Ich hab schon zu viele Wunder erlebt, als dass ich nochmal auf die Idee kommen könnte, "vernünftig" zu sein. Ich mach das jetzt einfach. Fertig. Ich schätze, es wird geil. Ist es ja schon. 😉 Ich schätze, ich komm durch. Irgendwie. Ging nämlich immer.

Ich weiß, dass ich nichts weiß. Ich kann nicht weiter schauen, als bis zu meiner Nasenspitze. Das reicht mir. Immer das eine nächste JETZT. Ein Schritt nach dem anderen und der Boden hat sich schon jedes Mal beim Gehen unter die Füße geschoben. Wer, wenn nicht ich sollte den Mut dazu haben, den Blindflug zu wagen?😉

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 6. Dezember 2019

Holen wir uns das Paradies zurück

Wir wurden aus dem Paradies vertrieben. Irgendwann ganz früh in unserer Kindheit erlebten wir die krasseste Enttäuschung überhaupt. In einem Moment unserer höchsten Freude, im schönsten Spiel, in der tiefsten Geborgenheit wurden wir unterbrochen, gemaßregelt, ausgeschimpft. Uns wurde gesagt, dass das falsch ist. Dass sich das nicht gehört. Das Leben so nicht geht. Dass wir etwas verkehrt gemacht haben. Dass wir anders sein müssten, uns anders verhalten. Dass wir so nicht gut genug sind.

In unserer ganzen Unschuld glücklich seiend, wurden wir jäh gestoppt und bis ins Mark erschüttert, vielleicht sogar bestraft für etwas, das uns gänzlich als gut vorkam, weil es so viel Spaß machte.

Ab da haben wir die Welt nicht mehr verstanden, denn wir haben gelernt, dass wir unserem guten Gefühl, der Freude nicht trauen können. Dieses gute Gefühl hat uns heftig in Schwierigkeiten gebracht.

Uns blieb nichts anderes übrig als ab sofort die Erwachsenen "zu lesen". Wir mussten uns an ihnen orientieren, weil unser eigenes Gefühl ja nicht zu stimmen schien. Wir haben uns verlassen. Wir wurden zu Meistern der Anpassung und haben versucht seismografisch die Stimmungsveränderung unseres Umfeldes zu lesen.

Nochmal wollten wir nicht so unvorbereitet vom Sturm der Strafe getroffen werden. Uns blieb nichts anderes übrig als uns von der Freude und der Leichtigkeit, der Unbeschwertheit zu verabschieden. Sie waren zu gefährlich. Wir konnten ihnen nicht mehr trauen. Ab sofort waren wir wachsam. Sehr wachsam. Immer auf der Hut. Immer mit mindestens einem Auge ins Umfeld schielend, wie unser Tun und Sein so ankam.

Da ging es hin das Paradies. Die nächste heftige Enttäuschung, Erschütterung folgte auf dem Fuß. Unser System rebellierte in regelmäßigen Abständen gegen dieses Korsett. Wir wurden wütend, weil alles in uns schrie, dass das Leben so nicht gedacht war, dass wir so nicht gedacht waren. Und wieder wurden wir für falsch erklärt. Unsere Eltern, unsere Bezugspersonen wollten uns mit diesen heftigen Gefühlen, mit den Wünschen und Sehnsüchten, mit unserer Revolte nicht haben. Sie wollten nichts davon wissen, konnten uns so nicht aushalten, nicht mehr beherrschen, waren selbst überfordert von der eigenen Ohnmacht und setzten alles daran, dass wir mit der Wut, mit Weinen und Schreien aufhören. Zur Not wurden wir sogar weggeschickt, bis wir wieder "normal" waren.

So geschah es, dass wir unserem Bauchgefühl misstrauten und unsere "heftigen, negativen" Gefühle unterdrückten. Mit all der Enttäuschung alleine gelassen, verlassen und vom Schmerz darüber ebenfalls überfordert, blieb uns nichts weiter übrig, als einen erheblichen Teil von uns abzuspalten. Alles Unerwünschte und zu Heftige wurde weggepackt. Eine Strategie, die unser Überleben gesichert hat. Als Kind.

Wen wundert es, dass wir als Erwachsene immer noch glauben, unserer Intuition nicht trauen zu können? Dass wir in Teufels Küche kommen, wenn wir sorglos der Freude folgen? Wen wundert es, dass wir glauben, die anderen halten uns nicht aus, wenn wir wirklich alle unsere Gefühle zeigen? Allen voran die Wut.

Es ist an der Zeit wieder ins Paradies zurückzukehren. Wir hatten recht als Kind, als wir leichtfertig aus dem Bauch heraus gehandelt haben. Wir hatten recht mit unserer Wut, als uns genau das verboten wurde. Die anderen haben uns die Lügen erzählt und wir haben angefangen, ihnen zu glauben.

Rücken wir die Dinge wieder gerade. Sagen wir unserem kleinen Mädchen, unserem kleinen Jungen von damals, dass mit ihnen alles gestimmt hat, dass sie nichts falsch gemacht haben. Lassen wir sie wieder frei. Lassen wir sie wieder ins Paradies. Sie haben damals gewusst, wie Leben geht. Lassen wir es uns von ihnen zeigen.

Erinnern wir uns, dass unser Verhalten, das uns damals antrainiert wurde, überholt ist. Erinnern wir uns, dass es nicht stimmt, dass wir sterben, wenn wir verlassen werden. Erinnern wir uns an unsere Freude, an unsere Freiheit und daran, dass wir erwachsen sind und es niemandem mehr recht machen müssen außer uns selbst. Wachen wir auf! Holen wir uns das Paradies zurück! Es ist unser Geburtsrecht. Holen wir uns uns selbst zurück!
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Lass es doch einfach mal gut sein

"Lass gut sein. Lass ES gut sein. Lass DICH gut sein."

Diese Worte habe ich gestern in einem Kommentar an jemanden gerichtet. Und sie sind so viel tiefer als man auf den ersten Blick denkt.

Wenn ich etwas gut sein lasse, dann hat sich an den Umständen nichts geändert. Ich treffe lediglich die Wahl, dass es jetzt einfach gut ist. Dass ich aufhöre, irgendwas verändern zu wollen. Ich lasse ES sein. Und ich lasse es nicht nur sein im Sinne von "ich mache nichts mehr". Nein, ich lasse es GUT sein. Ich entscheide mich dafür, dass jetzt GUT ist, was bis vor fünf Minuten augenscheinlich noch nicht gut war.

Nirgends wird es deutlicher als da, dass alles nur eine Frage der Einstellung und des Blickwinkels ist. Alles nur eine Entscheidung entfernt.

Seit ich diesen Kommentar gestern geschrieben habe, sind mir die Sätze immer wieder in den Kopf gekommen. Auch und gerade im Zusammenhang mit der Weihnachtszeit. Da sind wir auch ganz plötzlich in der Lage, Dinge einfach gut sein zu lassen.

Auf einmal ist da der Weihnachtsfrieden. Es werden für ein paar Tage keine Mahnungen verschickt, keine Diskussionen angefangen. Wir sind nachsichtiger. Wir können für kurze Zeit all unsere Sorgen vergessen und in den Tag hineinleben, ja sogar Kriege werden unterbrochen, weil Weihnachten ist.

In keiner Jahreszeit wird Genuss, Geborgenheit, Frieden, Nächstenliebe, Wärme, Nachsicht, Liebe, Milde, Fülle und Gelassenheit so groß geschrieben wie an Weihnachten. Wir schlemmen, ohne auf die Kalorien zu achten. Wir spielen und toben wie die Kinder. Wir machen Sachen, die wir das ganze Jahr nicht tun: aufwändige Kekse backen, singen, Braten schmoren, musizieren, Gesellschaftsspiele, puzzeln, schlittschuhlaufen, Schneemänner bauen, Schneeballschlachten, Lesen vor dem Kamin, Kakao und Glühwein.

Ja, schon klar, im Sommer kann man nun mal keinen Schneemann bauen und Eisbahnen gibt es auch keine, aber die Stimmung ist einfach eine ganz andere. Weihnachten ist da mehr Leichtigkeit und Glanz. Da ist plötzlich Platz für Wunder. Auf einmal sind so viele offen für Magie und das scheinbar Unmögliche. Wir werden wieder zum Kind. Wir sind gelassener. Großzügig. Wir lassen einfach mal die Ernsthaftigkeit weg, weil es anscheinend in der Adventszeit gesellschaftstauglich ist, so leicht-sinnig zu sein.

Alles, was das ganze Jahr undenkbar scheint, geht auf einmal und nur, weil man eine Entscheidung getroffen hat, die Entscheidung, dass es jetzt einfach mal gut ist.

An unserer Situation hat sich an Weihnachten überhaupt nichts verändert. GAR nichts. Und dennoch sind wir in der Lage, zu beschließen, dass wir uns für ein paar Tage keine Sorgen machen. Verrückt. Und: Es funktioniert.

Noch verrückter ist es allerdings, dass man nach den Feiertagen wieder mit all dem alten Mist anfängt, mit dem Rennen und Hetzen, mit den Sorgen, mit der Schwere, mit den Themen, die man noch bearbeiten muss, mit dieser bleiernen Ernsthaftigkeit.

Was an Weihnachten geht, geht auch das restliche Jahr. Wer hätte das gedacht? Wir können jeden Tag die Wahl treffen, dass es gut ist, dass WIR gut sind. Wir können uns jeden einzelnen Tag auf das Wesentliche besinnen, die Leichtigkeit wählen, den Leicht-Sinn, die Ausgelassenheit, die Fülle, den Genuss.

Für mich ist eins klar: Dieses geborgene Gefühl, das ich im Moment so extrem habe, dieses Gefühl der Heimat in mir, diese Sorglosigkeit, die ich aus Kindertagen kenne, die an Weihnachten so einfach Einzug hält, die behalte ich.

Für mich ist im Herzen das ganze Jahr Weihnachten. Dieses Lebensgefühl ist es, was ich jeden Tag wähle. Für mich ist es jeden Tag gut. Ich lasse es jeden Tag gut sein.



Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Du bist das Licht der Welt - Gedanken zur Zeitqualität

Mhmmm.... 🥰🥰🥰 Wunderbar warm, was da gerade durch mich gesprochen werden wollte. Ich habe die aktuelle Zeitqualität aufgegriffen und eine neue Podcast-Folge aufgenommen:


Was für eine heilige, magische, wunder-volle Zeit. Einmalig, epochal, unfassbar großartig. So viele haben dazu beigetragen, dass das jetzt alles möglich ist. DANKE für dein Licht! DANKE für dein Wirken! Die Welle rollt. Unaufhaltsam! 
 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
 

Wir dürfen verlassen werden

Mein Post von gestern zur eigenen Würde ist auf echt große Resonanz gestoßen. Das ist großartig. Wir dürfen unsere Krone wieder aufsetzen und ganz klar in unserem Leben aussortieren. Was nicht mehr zu uns passt, WER nicht mehr zu uns passt, darf losgelassen werden.

Genau so darf es allerdings auch passieren, dass WIR aussortiert werden, dass Menschen in unserem Umfeld, uns aus IHREM Leben entfernen, dass wir ent-freundet werden, dass uns jemand sagt, dass das mit uns einfach nicht mehr passt. Das ist ok. Wir haben deswegen nichts verkehrt gemacht. Wir stehen lediglich auf der anderen Seite und jemand anders "mistet aus" und achtet auf sein Umfeld. Wenn die Resonanz nicht mehr passt, dann passt sie nicht mehr. Nicht mehr die gleiche Frequenz.

Ich weiß, dass das ersmal wie ein Schlag in den Magen sein kann.Wir kommen uns vor wie ein Monster, zumindest wohl diejenigen, die eh schon viel an sich zweifeln und dazu neigen, den Fehler bei sich zu suchen. Wir wollen doch gemocht werden. Wir wollen es doch "richtig" machen. Letztlich will das wohl fast jeder. Es ist aber nur natürlich, dass wir nicht von allen gemocht werden können.

Selbstverständlich können wir in solchen Situationen hingehen und uns reflektieren. Das ist sogar sehr gesund und ratsam. Wenn bei dieser Reflektion allerdings herauskommt, dass wir alles genau so wieder machen würden, dass wir mit uns im Reinen sind und so bleiben wollen, wie wir gerade sind, dann dürfen wir sofort aufhören, uns zu krämen und diese Trennung schlicht akzeptieren.

Wir brauchen demjenigen nicht hinterherlaufen, wir brauchen uns nicht erklären, wir brauchen uns nicht ändern, wir müssen uns nicht schlecht fühlen. Es ist in Ordnung. Es darf Menschen geben, die mit uns schlicht nichts (mehr) anfangen können. Ende der Geschichte. Die gemeinsame Zeit ist um. Das Stück des Weges ist zusammen gegangen. Es ist vollbracht. Die Beziehung erfüllt. Wir haben alles erfüllt, was wir zusammen erleben wollten. Fertig.

Wir dürfen verlassen werden. Es wird die geben, die uns genauso wie wir sind lieben und feiern. Die gibt es immer. IMMER. Wenden wir uns denen zu und zwängen wir uns nicht denen auf, für die wir anders sein müssten.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 3. Dezember 2019

Wer meine Würde nicht zu achten weiß...

Krasses Statement! Ich weiß... Tatsächlich darf man genau so krass und radikal sein. Wir dürfen so richtig, richtig für uns einstehen. Wir dürfen uns das rausnehmen. Wir dürfen es uns wert sein.

Wir dürfen anderen gegenüber ganz klar kommunizieren, wo unsere Grenzen sind, was wir wollen, was wir nicht wollen, was für uns geht und was nicht. Wenn unser Gegenüber diese Grenzen und Ansagen nicht achtet, dann dürfen wir unsere Konsequenzen ziehen. Ganz egal, ob es sich dabei um den Chef, die Nachbarin, den Bruder, die Partnerin, den Vater handelt.

Wir müssen rein gar nichts über uns ergehen lassen, etwas erdulden, aushalten oder klein beigeben. Warum sollte die Ansicht des anderen über unserer stehen? Mehr wert sein? Mehr zählen? Gewichtiger sein?

Ich habe meine Meinung. Er seine. Wenn diese Ansichten nicht vereinbar sind, darf man sich trennen, egal, von wem. Da kommt wieder die wunderbare Aussage von Vera F. Birkenbihl zum Tragen: "Wir müssen uns nicht einigen. Wir dürfen uns auch zweinigen."

Ich respektiere mich selbst zutiefst. Ich achte und ehre mich, meine Würde. Wer das nicht ebenfalls tut, hat es gar nicht verdient, Zeit mit mir zu verbringen.

Und doch, das kann man machen. Genau so!

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 2. Dezember 2019

Ich bin bereit, jegliche Konsequenz zu tragen

Ich bin still. So still. Einfach sein. Gerade lasse ich alles liegen und stehen, was nicht zu 100 % dran ist. Keine Ahnung, wann in meinem Leben ich schon mal so entspannt, gelassen, zufrieden, in mir ruhend war. Es ist grandios. Unbeschreiblich warm, weich, geborgen.

Ich sitze und schaue. Ich liege und fühle. Ich lese, wenn ich Lust habe, spiele am Handy, koche mir was Schönes, gehe spazieren, bin zwischendurch auch sehr kreativ. Die Weihnachtsdeko habe ich über Tage zelebriert, geschmückt, umgeräumt, arrangiert, teilweise hab ich sogar richtig krass ausgemistet. Hier und da ein Coaching. Mal ein Podcast. Mal ein Artikel. Alles, wie es kommt. Dann sitz ich wieder, zig Kerzen und Lichter an, eingemummelt in eine Decke. Eingehüllt in wunderbaren Frieden. Meist einfach schweigend. Generell seeeehr redefaul. 😉

Mag sein, dass dieses Gefühl durch die stade Zeit verstärkt wird. Ich weiß allerdings, dass es ein Grundgefühl ist, das über die Adventszeit hinaus bestehen bleiben wird. Es fühlt sich an wie meine Essenz, die nichts mehr muss und gleichzeitig alles kann.

Tatsächlich bin ich in der Lage, ganz klar zu wählen. All die äußeren Reize und Eindrücke, Mails, Nachrichten, Anrufe, Einladungen, Veranstaltungen, Projektanfragen. Alles, worauf ich reagieren könnte, drauf eingehen könnte, es kommt bei mir an und ich kann es sein lassen. Ich nehme es wahr und wähle. Wähle ganz fein und klar aus meinem Herzen heraus. Egal, um was es geht, es gibt tatsächlich kein MÜSSEN mehr. Ich kann es liegen lassen, kann es liegen sehen, fühle mich nicht angetrieben oder verpflichtet.

Kürzlich habe ich einen wunderbaren Satz von Christine Obermayr gelesen. Sie schrieb, sie hat aufgehört ein Business zu haben. Sie lebt ihre Aufgabe. Mega schön formuliert. Für mich würde ich das Ganze noch etwas umschreiben. "Ich habe kein Business. Ich lebe mich. Das Business ist ein wunderschönes "Abfallprodukt" vom Ich-Sein." Für mich gibt es keine Trennung zwischen Beruf und Freizeit. Zwischen Arbeiten und Leben. Ich LEBE in jedem Moment, ganz gleich, was ich tue oder nicht tue.

Diese Fähigkeit, komplett im Moment zu sein, hab ich über Jahre geübt, sie verfeinert und tatsächlich geht es immer noch feiner, noch klarer, noch tiefer. Es ist ein sich immer mehr und mehr ins Leben fallen lassen. Das Leben durch mich geschehen lassen. Mich geschehen lassen und mir selber dabei staunend zusehen.

Meine Ausrichtung, meine Entscheidung, ist unumstößlich: Ich will wissen, was möglich ist, was passiert, wenn ich nur und ausschließlich, radikal auf mein Herz höre. Auf nichts anderes. Keine Vernunft, keine Logik. Nur Bauchgefühl. Durch die Bank. Egal, um was es geht. Egal, was andere von mir erwarten könnten. Egal, ob ich damit jemanden enttäusche. Ich bin bereit, jegliche Konsequenz zu tragen, die es nach sich zieht, ich selbst zu sein.

Ich schätze, diese Entscheidung, diese Bereitschaft hat ganz viel mit der Ruhe zu tun, mit der Gelassenheit, die da gerade so ausgeprägt ist.😉


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 1. Dezember 2019

Aus der Zeit, als ich noch ein Lügner war




Wow! Flashback in meine Vergangenheit, Flashback in meine Zeit, als ich noch gelogen habe, viel, oft, heftig.

Warum auch immer das heute so präsent ist... Ich war früher alles andere als aufrichtig und radikal ehrlich. Das, was heute mein höchster Wert ist, mein Aushängeschild, war ich früher so gar nicht. Ich war meilenweit davon entfernt. Ich habe gelogen, die Wahrheit verdreht und ganz oft alles dafür getan, Fehler zu vertuschen. Die Angst vor den Konsequenzen, vor den unangenehmen, heftigen Gefühlen war so groß, dass ich mir nicht anders zu helfen wusste. Mir war klar, dass es gar nicht geht, dass andere mitbekommen, was wirklich passiert ist, wie es wirklich war, wer ich wirklich bin, wie ich wirklich bin.

Irgendwann wollte ich so nicht mehr sein, nicht mehr leben, nicht mehr handeln. Ich habe bei anderen gesehen, wie es auch sein kann. Ich wollte Nähe, ich wollte Offenheit, ich wollte echt sein,ehrlich. Die Entscheidung stand und damit begann mein Weg zu radikaler Echtheit.

Fühlt euch eingeladen in meine Vergangenheit als Lügner.

Donnerstag, 28. November 2019

Was ist Bewusstheit?

Diese Frage hat mich heute morgen erreicht. Ich fand so spannend, was mir dazu in den Sinn gekommen ist, dass ich es unbedingt mit euch teilen wollte. Deswegen gibt es jetzt eine neue Podcastfolge. 😍

Bewusstheit hat für mich letztlich dazu geführt, dass ich herrlich gelassen geworden bin. Bewusstheit ist für mich das wahre Selbst-Bewusst-Sein, die wahre Souveränität, die man nicht lernen kann. Souverän IST man.

Außerdem erzähle ich euch, wie ich immer mehr dahin gekommen bin, mich selbst zu durchdringen, mir auf die Schliche zu kommen und immer feiner in meiner Wahrnehmung wurde, in meiner Bewusstheit. Fühlt euch eingeladen: https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Was-ist-Bewusstheit-e9851v


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 27. November 2019

Schau dir gut an, von wem du Ratschläge annehmen möchtest

Schau dir gut an, von wem du Ratschläge, Warnungen, Tipps und Tools für's Leben annehmen möchtest. Ganz unabhängig von dem, was er sagt. Schau dir den Menschen an, von dem das kommt. Schau dir seine Ausstrahlung an, seine Schwingung, seine Energie. Wenn er lächelt, lächelt dann alles an ihm oder grinst nur der Mund? Kommt das Lächeln in seinen Augen an, in jeder Zelle? Kommt das Lächeln bei dir an? Bist du berührt von diesem Menschen? Leuchten seine Augen, wenn er von sich selbst erzählt, von seinem Leben, von seinem Weltbild? Erzählt er wirklich von sich oder redet er vorwiegend ÜBER etwas. Was spürst du hinter den Worten? Kannst du wirklich Liebe spüren oder schwingt in seinen Ansätzen Angst mit? Seine Angst?

Möchtest du wirklich da hin, wo derjenige jetzt ist? Und zwar ganzheitlich. Es mag sein, dass dieser Mensch viel Geld verdient, vielleicht ein "sicheres" Leben führt, anscheinend seine Finanzen im Griff hat, ein solides Business hat, eine gute Position in einer Firma. Doch stimmt der Rest auch? Ist dieser Mensch, der dir sagen will, wie das Leben funktioniert, wirklich erfüllt und beseelt, frei und voller Liebe für dieses Leben?

Schau mal nicht auf das Materielle, auf die "harten" Fakten, den Kontostand. Schau mal in seine Seele. Spüre seine Frequenz. Lies in seinem Gesicht. Wenn dieser Mensch spricht, ruft dann alles in dir: "Ja, das will ich auch ausstrahlen"? Wenn du in der Nähe dieses Menschen bist, ist dann da wirklich Nähe? Hast du das Gefühl, dass er dich ganz nah ran lässt, dass da wirklich alle Karten auf dem Tisch liegen? Dass nichts unter den Teppich gekehrt oder schöngeredet wird? Hast du das Gefühl, dass er absolut ehrlich ist und dir ALLES erzählen würde? Lässt er dich in seine Seele schauen, sie von dir berühren? Hat das Seelische, Spirituelle überhaupt Platz? Geht es da wirklich um ALLE Aspekte unseres Seins oder nur um Zahlen? Darfst du ihn und seine Wahrheit in Frage stellen oder wird er dann unbequem?

Lässt er dich so wie du bist oder erzählt er dir ständig, dass du etwas anders machen musst, wenn das mit dir was werden soll? Fördert er deine Stärken und sieht dich wirklich? Fühlst du dich erkannt und angenommen? Hast du das Gefühl, dass du in seiner Nähe wachsen kannst und darfst? Dürftest du sogar "größer" werden als er? Oder will dich dieser Mensch eher klein halten, im alten System oder in ein neues pressen, sollst du (weiter) funktionieren und vor allem ihm nützlich sein?

Interessanterweise kommen die guten Ratschläge meistens von denen, die nicht ansatzweise da sind, wo du hin willst. Wenn die Tipps und Strategien allerdings mit entsprechender Überzeugung vorgetragen sind, lassen wir uns nur allzu gerne täuschen. Wenn jemand so selbstsicher auftritt, dann muss da ja was dran sein, dann muss er ja wissen, von was er redet.

Was wenn diese Selbstsicherheit nur ein Schutz ist? Ein Schutz, um nicht bei sich schauen zu müssen? Ein Schutz dafür, dass die Scheinsicherheit nicht ins wanken kommt, dass die neunte Schicht Lack nicht abplatzt, die er über die tiefen Risse gestrichen hat? Könnte sein...

Schau dir gut an, von dem du Ratschläge annehmen möchtest.
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 26. November 2019

Mein Terminkalender ist leer

Ich kann euch gar nicht sagen, wie es mir in den letzten Tagen geht. Meine Stimmung ändert sich quasi im Minutentakt. Erkenntnisse ohne Ende, Emotionen in bunter Vielfalt, mal voller Tatendrang, dann im nächsten Moment wieder todmüde. Planen kann und will ich nicht weiter als bis zum nächsten Tag, allerhöchstens.

Mein Terminkalender ist leer. Tatsächlich ist er das meistens. Neulich hatte ich eine Anfrage von einer Klientin, die gerne spontan bei mir ein Coaching wollte. Sie meinte, sie fragt einfach mal nach einem kurzfristigen Termin, obwohl ihr klar ist, dass ich wahrscheinlich erst wieder im Januar Zeit habe. 😉

So läuft das bei mir nicht. Meine Termine finden immer kurzfristig statt, so richtig kurzfristig. Du kannst bei mir anfragen, ob ich JETZT Zeit habe oder im weiteren Tagesverlauf. Das mag ich am liebsten. Wenn es dran ist, dann ist es jetzt dran. Würdest du mir einen Kalender hinlegen, in dem tatsächlich jeden Tag Coachingtermine für das nächste halbe Jahr drin stünden, ich quasi ausgebucht wäre, ich würde schreiend weglaufen. Was für viele ein ausgemachtes Ziel ist, wäre für mich Höchststrafe.

Gerade im November und Dezember hab ich das Gefühl, ich müsste alles wegfegen, was den Kalender unnötig in Voraus füllen könnte. Ganz viele private Termine habe ich abgesagt. Es braucht Platz. Es braucht die absolute Freiheit für jeden einzelnen Moment. Und zwar radikal. Die Dinge sind so sehr im Umbruch und im Wandel, es ändert sich so viel so schnell, die Transformation und der Umbau in uns sind so enorm, dass ich in keinem Augenblick mehr die Gleiche bin. Wie könnte ich da weit im Voraus sagen, wann was dran ist?

Hätte ich Anfang Oktober ahnen können, dass ich am 31.10. einen Podcast ins Leben rufe und der Ende November schon über 1800 Aufrufe hat? Im Leben nicht. Hätte ich ahnen können, dass ich am 05. November mal eben mein Büchlein auf den Markt schmeiße? Never! War aber so und das alles kann ich machen, weil da Platz ist, weil da Freiraum ist, der mir heilig ist.

Eine andere Klientin meinte neulich, bei mir wäre ja klar, was ich tue. Ich bin die Heilerin der Herzen und danach ist alles ausgerichtet. Ne, ne... Auch so läuft das nicht. Der Schein trügt. Ich mach einfach und hinterher kann ich sagen, wo es hingeführt hat. Ich hab einfach gemacht, geschaut, was sowieso passiert und dann war da irgendwann der Name „Heilerin der Herzen“. Der mich übrigens sehr überraschend gefunden hat. Den ich anfangs überhaupt nicht nehmen konnte. Er war mir „zu groß!“. Dank des wunderbaren Grafikdesigners Kevin Ruediger, der aber tatsächlich meine Essenz gesehen und mein Logo entworfen hat, kam es so und es war gut. Das war mir nicht vorher klar. Das ist passiert.

So viele versuchen das Pferd von hinten aufzuzäumen, wenn es um ihr Business geht. Erst soll im Kopf alles fertig sein, ein Konzept da sein. Man will wissen, wie man heißt und wie man das, was man dann tun will, in Worte fassen könnte. Da werden Angebotspakete geschnürt und Texte erzwungen. Aus dem Nichts.

Mein Business ist andersherum entstanden. Ich hab gemacht, das getan, was ich eh immer mache. Was ganz automatisch passiert, wenn ich mit Menschen zusammen bin und dann hab ich irgendwann DAS in Worte gefasst. Hab das Ganze, was dann schon da war, ausgedrückt.

Ein Business stampft man in den meisten Fällen nicht eben aus dem Boden. Es entwickelt sich. Es entsteht ganz „nebenbei“, während du einfach du selbst bist. Einen Businessplan im Voraus zu erstellen, am besten noch über fünf Jahre, ist aus meiner Sicht der größte Schwachsinn, den es gibt. Ich weiß doch noch nicht mal, was morgen ist. Wie könnte ich denn eine Vorschau für fünf Jahre machen? Wenn ich nur auf die letzten zwei Jahre zurückschaue und sehe, was da alles passiert ist, das hätte ich mir doch im Leben nicht ausdenken können. So krass wie das Leben ist, kann ich gar nicht denken.

Und weil das genau so ist und Wunder am laufenden Band passieren, die aber nicht erzwungen und erdacht werden können, lass ich Raum, ganz viel Raum, damit sie passieren können. Mitfließen. Immer wieder hinspüren und intuitiv handeln. Radikal. Allumfassend. Egal, was das bedeutet. Ich war bereit, das zu tun und bin es nach wie vor. Mehr denn je. Es lohnt sich so sehr. So, so sehr. Und deswegen ist mein Terminkalender leer. Damit all die Wunder eine freie Spielwiese haben.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 23. November 2019

Ersetze das Wort "Geld" mit "Freude"

Experiment des Tages

Als ich gerade so im Bett lag, kam mir eine ganz großartige Idee. Ich dachte so drüber nach, dass niemand auf die Idee käme, Freude nicht fühlen zu wollen. Niemand würde sagen, dass er aus der Freude heraus nicht agieren dürfe. Viele würden aber sagen, dass sie aus der Wut heraus nicht agieren dürfen/wollen.

Niemand käme auf die Idee zu sagen, dass die Freude transformiert werden muss und dass man so lange an sich arbeiten muss, bis die Freude nicht mehr hochkommt.

Also hab ich angefangen zu spielen und in alten Glaubenssätzen zu unangenehmen Gefühlen, einfach die Worte ausgetauscht.

"Ich hasse es, wenn ich mich ohnmächtig fühle" wurde zu "Ich hasse es, wenn ich mich freue."

"Wow, ich habe es geschafft ein Wochenende mit meinen Eltern zu verbringen, ohne wütend zu werden." ➡️ "Wow, ich habe es geschafft ein Wochenende mit meinen Eltern zu verbringen, ohne mich zu freuen."

"Ich muss die Angst in den Griff kriegen. ➡️ Ich muss die Freude in den Griff kriegen."

Merkt ihr wie absurd unsere Gedanken über "negative" Gefühle sind? Freude und Trauer, Gelassenheit und Wut, kraftvoll und ohnmächtig, all das ist gleichwertig, all das ist gleich-gültig. Es sind Gefühle, viele bunte Farben, jeweils eine Facette vom Regenbogen, ein Farbsplitter der Liebe. Liebe ist nicht die Abwesenheit von allen "negativen" Gefühlen. Liebe ist die Summe aller Gefühle. All die Anteile der Liebe wollen im Prinzip so großartig behandelt und gefeiert werden wie die Freude.

Mein Gedankenspiel ging weiter. Geld ist ja auch so negativ behaftet. Es existieren so krass hinderliche Glaubenssätze. Also hab ich auch da das Wort Geld mit Freude ersetzt. Und wieder wurde so schnell deutlich, wie schwachsinnig die Gedanken über Geld sind.

"Ich muss Geld sparen." ➡️ "Ich muss Freude sparen."
"Ich brauche das Geld für später."
"Ich muss Geld auf die hohe Kante legen."
"Ich muss mich für Geld anstrengen."
"Ich muss Geld verdienen."
"Mit was verdienst du dein Geld?"
"Ich tue nicht genug für Geld."
"Wer viel Geld hat, muss ein Betrüger sein."
"Geld verpflichtet zur Gegenleistung."
"Geldgeschenke kann ich nicht annehmen."
"Über Geld spricht man nicht."
"Wer kein Geld hat, ist ein Versager."

Die Liste ist endlos fortzuführen. Fühlt euch eingeladen zu spielen.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Donnerstag, 21. November 2019

Wut, die heilige Kraft für unsere Würde

Das Thema war Wut war gestern so krass im Feld. Auf meinen Post gab es extrem viele Rückmeldungen. Gefühlt will die Wut gerade erlöst werden, wieder integriert, wieder gelebt, wieder angenommen.

Wut scheint irgendwie immer noch verpönt zu sein, als unspirituell zu gelten. Bewusste Menschen sind doch bitte schön nicht wütend. Erwachte Menschen brauchen doch keine Wut mehr spüren. Und Wut in der Partnerschaft oder gar gegenüber den Eltern, DAS geht ja mal gar nicht. What???

Ich glaube, wir verbieten uns Wut vor allem deswegen, weil wir meinen, dass wir sie automatisch GEGEN andere richten, wenn wir sie ausleben. Dabei ist die Wut so wichtig FÜR uns selbst. Wir dürfen sie FÜR uns nutzen, FÜR unsere Würde.

Deswegen war es mir gerade ein riesiges Bedürfnis dazu eine Podcast-Folge aufzunehmen. Ich erzähle euch von meinem Weg mit der Wut, der wahrlich nicht ohne war, bis ich die Wut lieben gelernt habe.

Fühlt euch eingeladen: Wut, die heilige Kraft für unsere Würde

Teilen absolut erlaubt und erwünscht. 😉❤️ Die Wut will wieder gefeiert werden. ❤️💥❤️

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 20. November 2019

Lasse ich den Sturm zu, finde ich auch die Stille in mir

Es geht um die Stille und den Sturm gleichzeitig. Es geht darum, in dem Sturm, der gerade um uns herum tobt, still zu sein, bei uns zu bleiben und nur noch auf unsere innere Stimme zu hören. Es geht darum, den äußeren Stimmen nicht mehr zu glauben, die uns stetig erzählen, was richtig ist, was zu tun ist, wie die Welt funktioniert.

Stell dir vor, all die Stimmen, die es scheinbar besser wissen, und du darfst sie einfach ignorieren. Du musst keiner einzigen folgen. Was für eine Erleichterung.

Es sind alte Stimmen, längst überholt. Keiner von diesen Antreibern hat eine Ahnung wie die neue Welt funktioniert. Die neue Welt, die aus dem Herzen heraus entsteht, aus der Stille, aus leisen Impulsen, aus Gefühl, aus Liebe.

Es geht darum, jegliche Stimme, die einst von außen kam und die wir über die Zeit zu unserer eigenen gemacht haben - scheinbar unserer eigenen - zum Schweigen zu bringen, sie zu entlarven, aus unserem System zu entlassen, ja ihr sogar den Mund zu verbieten. Sie dient uns nicht mehr. Sie hindert uns nur. Sie hält uns klein, aus Angst vor Veränderung, aus Angst vor Liebesentzug, aus Angst, verstoßen zu werden, aus Angst, zu sterben, zu scheitern.

Jetzt wirst du fragen, wie du denn diese anderen Stimmen von deiner eigenen unterscheiden kannst. Was ist denn wirklich deine Intuition und was eine übernommene Stimme von außen?

Jeglicher Gedanke, jeglicher Einwand von außen, der da kommt und dich eng werden lässt, bei dem es dir den Magen umdreht, die Brust eng wird, bei dem du unweigerlich den Kopf einziehst, du dich klein und unfähig fühlst, es dunkel in dir wird, kommt nicht aus deinem Herzen, kommt nicht aus dem Herzen des anderen.

Die Sätze, bei denen deine Augen leuchten, die sich leicht anfühlen, bei denen es dir warm im Bauch wird, du dich automatisch aufrichtest und alles in deinem System JA sagt, die kommen vom Herzen, von deiner Seele, entsprechen deiner Wahrheit. Es sind meist die Aussagen und Wahrheiten, die uns zu schön vorkommen, um wahr zu sein. Deswegen verwerfen wir sie auch so gerne wieder. Das wäre ja zu einfach. Das kann ja gar nicht stimmen. Wir befürchten uns selbst zu verarschen mit dieser "rosaroten Brille". Das bilden wir uns bestimmt nur ein.

Aber die engen, schweren, bedrückenden Gedanken, die sollen wahr sein? Da befürchten wir nicht, uns selbst zu verarschen, uns was vorzumachen oder etwas vorgemacht zu bekommen.

Es geht um die Stille und den Sturm gleichzeitig. Es geht nämlich auch darum, den Sturm IN uns endlich nach draußen zu lassen. Den Sturm, der sich in uns zusammengebraut hat, weil wir uns so oft haben übertölpeln lassen, weil wir uns so oft verraten haben, weil wir es so oft zugelassen haben, dass wir über unsere Grenzen gehen, dass andere über unsere Grenzen gehen, dass man uns mundtot macht. Viel zu oft haben wir uns unsere Wahrheit absprechen lassen, haben einen Schritt zurück gemacht, haben klein beigegeben und den Lauteren Platz gemacht, sind der Masse gewichen. Frei nach dem Motto, die Mehrheit hat recht.

Es geht darum, dass WIR, die mit der "rosaroten" Brille, mal zum Orkan werden mit unserer "neuen" Sicht der Dinge. Werden wir doch mal genauso laut, wie die mit den alten Gedanken. Warum sollten wir uns verstecken und klein machen? Warum sollten wir uns ducken? Warum rufen wir unsere Wahrheit nicht genauso ungeniert hinaus? Warum sollten wir zurückweichen und wieder unseren Platz räumen?

Was glaubt ihr eigentlich wie viele wir schon sind? Wenn jeder, der die neue Welt in seinem Herzen trägt, sich erhebt, seine Stimme für sich erhebt und sich mutig zeigt, was glaubt ihr, was das für ein mächtiger Chor ist? Was glaubt ihr, was das für eine Energie freisetzt? Was glaubt ihr, was da in Bewegung kommt, wenn wir diese Kraft, die unsere Wahrheit in uns hat, freilassen? Wenn wir das alles endlich nach draußen lassen?

Ich bin heute der Sturm. In mir ist eine unbändige Kraft. Ich spüre die Qualität des Löwen in mir. Ich brülle in meinem Namen. Ich stehe für mich ein. Ich setze ganz klar Grenzen. Ich höre mir den alten Mist nicht mehr länger an. Ich unterbreche jeden, der mit der alten Leier anfängt. Niemand mehr übergeht meine Wahrheit. Niemand ignoriert meine Grenzen, egal auf welche Art. Da kommt ein klares STOP!

Wut ist Mut und Lebenskraft. Wut, die fließen darf, ist voller Leben, bringt Leben und oft nötige Veränderung. Wut muss nicht wegoptimiert werden. Ich hab nicht noch was aufzulösen, wenn da Wut ist. NEIN, Himmel nochmal! Wut ist gesund. Wut will artikuliert werden. Wut will gelebt werden. Ich darf dem anderen sagen, dass mich sein Verhalten gerade wütend macht. Ich darf Wut spüren.

Wut wird erst dann zum Gift, wenn ich sie schlucke und sie mir verbiete, dann richte ich sie gegen mich und töte mich selbst. Wut ist nur dann destruktiv, wenn ich sie mir nicht erlaube. Wut nimmt erst dann überhand, wenn sie schon zu lange in mir angestaut war. Dann gehen die Pferde mit mir durch und ich werde von ihr mitgerissen, übermannt. Erst dann entgleiten die Situationen und ich verletze vielleicht jemanden körperlich. Wenn ich die Wut wieder integriert habe, sie zelebriere, achte und ehre, dann passiert so etwas nicht, dann kann ich Wut leben und keiner wird verletzt. Weder ich noch andere. Wut ist nicht gefährlich. Wut ist gesund. Sehr gesund sogar.

Der Löwe kann beides. Er kann zahm sein, wie ein Kätzchen. Er kann aber auch brüllen, die Zähne zeigen und wie eine Furie lospreschen. Der Löwe würde sich niemals selbst kastrieren und sich seine Wut versagen. Es wäre der sichere Tod. Wut ist Lebendigkeit, Lebenskraft.

Wir dürfen laut sein. Wir dürfen aufbrausen. Wir dürfen aus der Hose hüpfen. Wir dürfen energisch für uns einstehen. Wir dürfen schreien, wüten, toben.

Es geht um die Stille und den Sturm. Lasse ich den Sturm zu, finde ich auch die Stille in mir.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 18. November 2019

Du darfst deine Ansprüche haben

Wir sind es so sehr gewohnt, uns unterzuordnen, anzupassen, es anderen recht zu machen, dass wir uns ganz leicht selbst übergehen. Ja sogar glauben, dass wir es müssen, um jemanden nicht zu verlieren bzw es überhaupt erst möglich ist, eine Beziehung einzugehen.

Auch im beruflichen Kontext ist Gehorsam gefordert, Verpflichtungen erfüllen, Verträge einhalten, eigene Bedürfnisse hinten anstellen.

Die Angst dahinter ist immer die gleiche: Es scheint lebensbedrohlich, wenn die Kündigung käme, wenn der Partner gehen würde. Wie versagen uns aus einer alten Todesangst heraus, die eigenen Bedürfnisse und Ansprüche. Ich sage: Du darfst deine Ansprüche haben und wirst dadurch erst wirklich leben anstatt zu sterben. Herzliche Einladung zu meiner neuen Podcast-Folge.

Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 17. November 2019

Man muss die Dinge auch gehen lassen können

Fülle ist nicht das Anhäufen von Dingen, Menschen oder Geld. Fülle ist für meine Begriffe, den Fluss zu genießen. Das Reinkommen, das Dasein, sowie das Wiederabfließen.

Fülle ist das Gewahrsein, dass alles seine Zeit hat, dass es ein stetes Kommen und Gehen ist. Fülle ist die Fähigkeit, jeden einzelnen Teil des Zyklus' zu feiern. Fülle ist, mit freudestrahlenden Augen auch Abschiede zu feiern. Von Menschen, von Dingen, von Geld.

Nichts und niemand will festgehalten werden. Jeder und alles will freiwillig bleiben dürfen und gehen können, wenn es stimmig ist, wenn es dran ist, wenn die Zeit um ist. Auch Geld.

Nichts auf dieser Welt währt ewiglich. Nichts steht wirklich still. Alles ist in stetem Wandel. Ein Auf und Ab, ein Hin und Her, ein ewig Stirb und Werde. Diese immerwährende Veränderung ist Fülle pur. Diese tausend Facetten und Phasen.

Mit welcher Stimmung hast du bisher Abschiede erlebt? Das Gehenlassen von Menschen, von Gegenständen, von Geld? Welches Gefühl macht sich breit, wenn ein Freund, eine Partnerin, ein Familienmitglied aus deinem Leben verschwindet? Vielleicht sogar für immer? Wenn sie sterben? Mit welchem Gefühl holst du an der Kasse deinen Geldbeutel heraus, übergibst die Scheine? Mit welchem Gefühl überweist du Rechnungen? Welches Gefühl löst Geldausgang auf deinem Konto aus? Welches Gefühl hast du, wenn Dinge kaputt gehen?

Weches Gefühl hast du vergleichsweise, wenn Geld eingeht? Wenn neue Menschen in dein Leben kommen? Wenn Babies zur Welt kommen? Wenn neue Gegenstände in deinem Haus Einzug halten? Ist da ein Unterschied zu den Situationen im Absatz davor? Wahrscheinlich, oder? Warum ist das eine besser als das andere?

Tatsächlich kann ich sagen, dass Abschiede jeglicher Art für mich mittlerweile immer freudig sind. Ich kann Menschen so gut gehen lassen, bin immer bereit jeden und alles ziehen zu lassen. Ich liebe es, alte Gegenstände abzugeben, kann es gut haben, wenn etwas kaputt geht oder verloren. Ich zahle mit Freude Rechnungen, gebe dem Geld ganz viel Liebe mit auf dem Weg und die besten Wünsche für den neuen, vorübergehenden Besitzer. Ob das die Krankenversicherung ist, oder die Rate fürs Auto. Mein Geld fließt in Liebe weiter. Menschen aus meinem Leben ziehen in Liebe weiter. Ich feier die Zeit, die wir zusammen hatten. Ich freue mich auf das Neue, das danach unweigerlich kommt.

Der Tod ist genauso ein freudiger Übergang, wie eine Geburt. Abschied ist genauso zu würdigen wie ein Willkommen. Geld, das geht, ist genauso wunderbar, wie Geld das kommt. Alles und jeden in Frieden gehen lassen zu können, ist für mich ein riesiges Geschenk. Ein wunderbarer Teil und ganz wichtiger Aspekt der Fülle.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 15. November 2019

Das goldene Zeitalter ist jetzt

Kein Konzept, nur Gefühl.
Keine Beweise, nur inneres Wissen.
Keine Studien und Belege, keine Forschungsergebnisse, nur Selbsterfahrung, eigenes Erleben und Erfühlen.

Dieses Leben anders zu leben, als die Gesellschaft es für richtig hält, ist eine der größten Herausforderungen überhaupt. Gegen den Strom zu schwimmen, selbst zu denken, Dinge in Frage zu stellen, die seit Jahrhunderten als Wahrheit propagiert werden, eine absolute Challenge.

Wir haben nichts Greifbares in der Hand, wenn wir uns auf unser Gefühl berufen, wenn wir Antworten aus der geistigen Welt bekommen, aus dem All-Bewusstsein, aus der universellen Quelle. Wie sollten wir beweisen, dass da gerade unsere Seele, unser Geistführer, ein Erzengel mit uns spricht und uns sagt, dass wir schon alles richtig machen? Wie sollten wir belegen, dass unsere Intuition ALLES weiß, dass unsere Seele ALLES weiß, wenn die scheinbar harten Fakten etwas anderes sagen?

Wenn alles gegen dieses bisherige Weltbild spricht, gegen das, was wir in der Schule gelernt haben, gegen das, was uns unsere Eltern beigebracht haben, was uns bei Ämtern und Behörden erzählt wird, was die angeblichen Experten mit Doktortitel und tausend Zertifikaten behaupten, dann bleib mal stehen mit deiner Wahrheit, die "nur" ein Gefühl ist.

Wen wundert es da, dass wir so gerne zweifeln? Wen wundert es, dass wir vor allem uns selbst in Frage stellen und nicht die anderen? Wir haben nichts ins Feld zu führen, was landläufig als Beweis gilt, was "offiziell" anerkannt ist.

Und dennoch gibt es für mich keinen anderen Weg. Meine Selbsterfahrung, meine eigene kleine Forschungswerkstatt mit all den wunderbaren Ergebnissen, ist mir Beweis genug. Das Lebensgefühl, das ich habe, seit ich ausschließlich auf mein Bauchgefühl höre, ist es mir wert, dass ich diesen Weg gehe, wenn nötig alleine.

Aber dieses "alleine" stimmt gar nicht. Wir sind so viele, die die gleiche "neue" Wahrheit teilen, die diese wunderbare, schöne, liebevolle Welt im Herzen tragen und wissen, dass sie möglich ist, dass sie schon da ist. Das goldene Zeitalter, dass 2012 angebrochen ist, für das wir die letzten Jahre durch tiefste Transformationsprozesse gegangen sind, ist JETZT. Die Übergangszeit wird mit diesem Jahr 2019 zu Ende gehen.

2020 wird alles ganz neu und anders blühen. Fülle pur. Das Paradies auf Erden. Garten Eden. Sicher werden das nicht alle so erleben. Aber die, die das Paradies hier auf dieser Erde gewählt haben, die über Jahre und Jahrzehnte den Glauben daran nicht verloren haben, die werden es erleben.

Woher ich das weiß? Woher ich diese Gewissheit nehme? Aus mir selbst heraus. Aus meiner eigenen göttlichen Anbindung. Aus meinem riesigen Expertenwissen, das in jeder Zelle pulsiert, das ich aus dem Universum anzapfe. Aus dem steten Fluss an All-Wissen, an All-Bewusstsein, der mir in jeder Sekunde zur Verfügung steht. Ich werde daraus gespeist, weil ich darum weiß. Es braucht nur die Erinnerung daran, dass es diesen Fluss gibt, diese unerschöpfliche Quelle und die Verbindung ist erlebbar, fühlbar, für jeden, sofort und direkt, ohne Mittler, ohne Zwischenstation.

Da fließt diese goldene Energie. Durch jeden einzelnen Menschen, der sich dessen gewahr ist, kann dieses goldene Licht auf die Erde fließen. Mutter Erde braucht die wachen Menschen, die, die sich erinnern und durch ihr Bewusstsein das goldene Licht auf die Erde bringen können. Und weil wir so viele sind, steht dem goldenen Zeitalter nichts mehr im Weg. Die goldene Zeit ist JETZT. Wir sind die Experten für das goldene Zeitalter, weil wir es gewagt haben, unserem inneren Wissen mehr zu vertrauen, als irgendetwas außerhalb von uns. Wir SIND das goldene Licht. Wir SIND das All-Wissen. Wir SIND die goldene Zeit.

Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 13. November 2019

Dein Angebot ist eine logische Konsequenz deiner Natürlichkeit

Ich glaube, dem ist nicht allzuviel hinzuzufügen. ;) Wie fühlt sich das an? 🥰 Für mich fluffig leicht und herrlich weitend, entspannend. Ausatmen. Geschehen lassen. Zulassen. Es ist alles schon in dir angelegt. Alles schon da.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche