Dienstag, 21. Mai 2019

Entscheidungen für's Leben

Ich liege im Bett und lasse Revue passieren. Was hat unser Retreat so kraftvoll gemacht? Was hat da gewirkt? Was um alles in der Welt ist da passiert, um diese krasse Energie zu erzeugen? Ich mache Notizen, gehe alles nochmal durch, spüre hin, durchlebe es selbst noch einmal. Es waren so viele kleine Dinge, oft unscheinbar, normal halt - für mich zumindest.

Letztlich kann ich es nicht richtig fassen und gleichzeitig irgendwie doch. Mischa und ich haben unsere Essenz da reingepackt, die Essenz dessen, was letztlich für unser Leben entscheidende Wendepunkte gebracht hat. Jahre des eigenen Weges, des eigenen Forschens, Ausprobierens, Hinfallens und wieder Aufstehens. Wir haben uns wieder und wieder an den Haaren selbst aus dem Dreck gezogen. Wir sind dran geblieben, radikal und immer radikaler, immer mutiger, entschlossener, unnachgiebiger, vehementer.

Wir haben uns immer wieder und nochmal für unsere Träume entschieden, für unsere Werte, für uns selbst. Nach jedem Stolpern, nach jedem Zweifeln. Tausend Mal und wahrscheinlich noch öfter.

Entscheidungen haben so eine Kraft. Entscheidungen formen unser Leben. Entscheidungen sind ganz klare Ansagen ans Leben, ans Universum. Sie sind es, die die Hebel in Bewegung setzen.

Am zweiten Retreattag lag ich schon früh wach und mir war klar, es gilt auch für die Teilnehmer Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen fürs Leben. Für ihr Leben. Und so hab ich angefangen zu tippen. Ich tippte, ergänzte, spürte hin. Was dabei rauskam findet ihr im nachfolgenden Text. Eine jede Entscheidung davon habe ich selbst irgendwann mal getroffen. Mischa schätzungsweise auch in irgendeiner Form. Sie haben Wirkung gezeigt:

"Ich entscheide mich hier und heute aus tiefstem Herzen, gut für mich zu sorgen und alles zu tun, was mir gerade zuträglich ist. Ich erlaube mir ALLES. Jeden Zustand und jeden Umstand, der jetzt da ist und der noch kommen wird, jedes Bedürfnis, jede Regung, jede Neigung und Abneigung. Alles ist richtig. Alles darf sein. Aus diesem Frieden heraus treffe ich eine neue Wahl. Ich wähle alle Qualitäten, die ich in diesem Leben erfahren möchte, die ich zum Ausdruck bringen will.

Ich nehme alle Urteile über mich selbst zurück. Ich nehme alle Urteile zurück, die ich vielleicht über andere gefällt habe. Ich werde weich und milde mit mir und anderen. Ich zeige mir jeden Tag mehr wie sehr ich mich schätze. Ich achte und ehre mich. Ich behandle mich mit höchstem Respekt und Güte. Ich bin freundlich zu mir.

Ich bin es mir wert, dass es mir gut geht. Ich erlaube mir Freude, Leichtigkeit, Genuss und Erfüllung. Ich erlaube mir Gesundheit und Vitalität, Freiheit und Wohlstand.

Ich nehme alle Macht zu mir zurück. Alle Macht, die ich bewusst oder unbewusst abgegeben habe, fließt mir wieder zu und steht mir voll und ganz zur Verfügung. Ich gehe komplett in die Eigenverantwortung. Jegliche Verantwortung, die ich an andere abgegeben habe, nehme ich zurück zu mir und entlasse die anderen aus dieser Verantwortung.

Ich lasse alles los, was nicht der höchsten Liebe entspricht. Ich entziehe all dem die Existenzberechtigung, durch alle Zeiten, auf allen Ebenen, vorwärts, rückwärts. Ich entziehe allem die Existenzberechtigung, was mich zurück hält, was mich klein hält, was mich bremst und hindert, was mich begrenzt. Ich entziehe all dem meine Macht, die Macht mit der ich es einst genährt und erschaffen habe. Ich nehme auch hier meine Macht zu mir zurück und diene nur noch mir. Diese Macht steht ab sofort wieder MIR zur Verfügung und nur MIR.

Indem ich mir diene, diene ich automatisch allen anderen, dem Leben. Hier und heute entscheide ich mich für die höchste Liebe, zu meinem Wohl und zum höchsten Wohle aller.

Ich stelle mich komplett dem Leben zur Verfügung. Meine Seele geht voran. Sie kennt den Weg. Ich entscheide mich dafür, dass in jedem Moment das durch mich in die Welt fließen darf, was durch mich in die Welt möchte. Durch mich erfährt sich das Leben selbst und ich stelle mich bereitwillig zur Verfügung mit allem, was mich ausmacht.

Ich entscheide mich, der zu sein, als der ich gedacht bin. Ich erschaffe aus mir heraus das, was der göttlichen Ordnung entspricht, der höchsten Liebe, dem Plan meiner Seele und des großen Ganzen.

Ich erhebe mich selbst in meine Größe. Ich nehme sie bereitwillig an, nehme meinen Platz als Schöpfer und Gestalter wieder ein und führe ab sofort jeden Tag mehr und mehr ein selbstbestimmtes Leben."

Teilt diesen Beitrag was das Zeug hält. Verbreitet ihn. Er will in die Welt. Die Worte sind so wichtig und kraftvoll. Wir dürfen wieder in unsere Größe kommen und das Leben selbst in die Hand nehmen.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Sonntag, 19. Mai 2019

Wenn man dem Leben nicht ins Handwerk pfuscht...

Wow!!! Wo soll ich denn jetzt anfangen?
Seit Donnerstag bin ich mal wieder auf Tour. Eine Tour, die ziemlich unerwartet auf mich zukam.

Eigentlich war da "nur" das Retreat in der Lüneburger Heide und dann fügte sich wie so oft eins ans andere. Ein wunderbares, ganz zauberhaftes Coaching - naja, es war eigentlich durchgehend ein Erinnern - am Donnerstag in der Nähe von Hannover. Im Anschluss ein Stop mit Übernachtung bei der wunderbaren Nele Zeidler ebenfalls da oben in der Ecke. Tiefe Gespräche, Gänsehautmomente am laufenden Band, Erkenntnisse tiefer und tiefer, Puzzleteile sortierten sich fortwährend, ein Hinspüren, Forschen, Durchdringen, Philosophieren. Magisch!

Freitag weiter in die Nähe von Lüneburg. In einem liebevollen Café das Zusammentreffen mit Mischa. Eingrooven, noch mehr Philosophieren, schon ein wenig Retreat vorfühlen, an der Elbe spazieren gehen, am Ufer sitzen und die Sonne auf der Haut genießen. Quatschen, Schlapplachen und dann fast weggespült werden von einer Bugwelle. Anschließend eintreffen am Seminarort. Brotzeit mit den Besitzern. Und - Überraschung - noch mehr Philosophieren.

Der nächste Morgen erwartet uns mit strahlender Sonne und endlich Frühsommer. Das Retreat kann starten. Was dann passiert ist, kann ich nur erahnen. Rausgebeamt aus Raum und Zeit. Heilung, fette Prozesse, Erlösung, Ganzwerden, Berührung ohne Ende, Taschentuchverbrauch hoch zehn, mega leckeres Essen, Lagerfeuer mit Geige, Ukulele, schamanischen Trommeln, Mantragesängen und Vollmond.

Vorhin das Grande Finale. Gefühlt hatten wir gerade erst angefangen. Beseelte Menschen würden am liebsten in Dauerumarmung einfach dableiben. Abschied.

Nun bin ich nach eher kurzer Fahrt in der Südheide gelandet, hab mir ein Zimmer gegönnt, weil ich erstmal sortieren muss. Ein Spaziergang in den Wald und dann flossen die Tränen. Es hat mich nur so geschüttelt. Vor Dankbarkeit, vor Erfüllung, vor Demut.

Es duftet nach Kiefernnadeln, die Vögel zwitschern, die Sonne geht langsam unter. Ich sitze, staune, atme Wald und Liebe ein. Werde mal wieder beschenkt von Mutter Erde, mit der ich die letzten zwei Tage besonders intensiv im Kontakt war. Sogar in ihr, in einer Erdgrube, dem Mutterleib gleich. Ich hab mich dort nochmal mehr fallen lassen ins Leben, in ihren mütterlichen Schoß, hab noch mehr an sie abgegeben, aufgegeben, mich noch tiefer hingegeben.

Alles andere als Hingabe macht für mich keinen Sinn mehr. Dieses Getragensein spüren und erleben zu dürfen, wieder und wieder und wieder, dem roten Faden einfach nur folgen zu müssen und die großartigsten Dinge erleben zu können, die krassesten Fügungen, DAS ist für mich Leben. So ist es gedacht und ich werde nicht aufhören, zu staunen. Ich werde nicht aufhören, genau so weiterzumachen. Wenn man dem Leben nicht ins Handwerk pfuscht, wird es plötzlich einfach. Also lass ich schön die Finger raus und folge den Zeichen. Never change a running system! ❤️ Morgen geht es weiter nach Leipzig zum nächsten Coaching und dann mit einem Zwischenstop in Frrranken nach München. Die Stadt ruft - und Tina! ❤️❤️❤️ Ich bin sooo neugierig auf alles weitere!

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 15. Mai 2019

Wer bin ich ohne all das, was ich nicht bin?



Wer bin ich ohne all das, was ich nicht bin? Was bleibt übrig, wenn immer mehr von dem wegfällt, was mich nicht ausmacht, was nicht mehr stimmig ist?

Was fange ich mit dieser Leere an? Was hält mich? Was trägt mich? Was macht mich aus? Welchen Sinn hat meine Existenz?

Bin ich kalt, wenn ich nicht mehr in das Leiden der anderen einsteige? Bin ich emotionslos, wenn alles sein darf und die Gefühlswallungen ausbleiben, wenn jemand stirbt, wenn jemand krank wird, wenn sich jemand von mir trennt, wenn ich etwas "verliere", wenn sich etwas oder jemand aus meinem Leben verabschiedet?


Ich bin tatsächlich emotionslos, aber nicht gefühllos. Die Emotionen, die Regungen, die durch andere oder etwas in mir angetickt werden, die Wallungen, die Aufregung, der Aufruhr, das NEIN zu dem, was ist, das ist weg.

Mitgefühl, eigene, tiefe Gefühle aus mir selbst heraus sind noch da. Ich werde nicht mehr fremdbefühlt. Ich fühle nur noch meins, nur noch mich, das,was wirklich zu mir gehört.

In diesem Auge des Orkans ist es still und ich kann tatsächlich MICH fühlen, meine Bedürfnisse, meine eigenen Impulse, keine auferlegten.

Diese Stille macht manchmal Angst. Diese Freiheit macht manchmal Angst. Da sind keine Einflüsse mehr von außen, die wirklich relevant wären. Da ist niemand mehr, der dir sagt was du den lieben langen Tag tun sollst, was sich gehört und was nicht. Plötzlich darfst du entscheiden. Da erfolgt keine Re-Aktion mehr, sondern da ist Aktion gefordert.

Ich stehe da, egal, was um mich herum geschieht und kann ruhig aus mir heraus agieren. Ich stehe da, auch wenn alles zusammenbricht und bin bei mir. Ich stehe da, gefasst und gelassen und kann klar entscheiden, was JETZT dran ist, für MICH. Das ist das einzige, was ich je wirklich entscheiden kann. Alle Eventualitäten von außen sind irrelevant. Ich bin angebunden, in meiner Mitte, an meine Wahrheit, an meine Impulse, an meine tiefste innere Weisheit.

Was wirklich übrig bleibt, wenn alles wegfällt, was ich nicht bin, ist himmlische Ruhe, eine unbändige Kraft, Klarheit, tiefer Frieden, Gelassenheit, ein großes JA zu allem, was ist, und ein inneres Reich, das so unfassbar groß und mächtig ist, auf das ich immer zugreifen kann.

Es bleibt die Stille, die es braucht, um im Feld zu lesen.
Es bleibt die Stille, die es braucht, um meine innere Stimme zu hören, die Weisheit des All-Bewusstseins, die mir in jeder Sekunde sagt, was es zu tun gilt, damit die Zahnrädchen dieser großartigen Schöpfung wunderbar ineinander greifen können, die Zahnrädchen für die ICH zuständig bin.

Es bleibt das Werkzeug, das ich für das Leben bin.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 14. Mai 2019

Wer den Planeten retten will, fängt am besten mit sich an

Inspiriert - unglaublich aber wahr - von einem Wahlplakat. (Dann sind die wenigstens für irgendwas gut gewesen. 😁)

Dieser Planet muss eigentlich gar nicht wirklich gerettet werden. Wenn Mutter Erde wollte, würde sie sich einmal kurz schütteln und wäre uns los. Die kriegen wir so schnell nicht klein.

Was hier - wenn überhaupt - gerettet werden muss, sind die Erdenbewohner an sich. Ein jeder sich selbst. Im Inneren. Aus dem Inneren heraus. Dann atmet Lady Gaia ganz automatisch auf.

Es ist halt wie mit allem, wahre Veränderung, wahre Heilung findet von innen nach außen statt. Letztlich ist jeder Wandel ein Inside-Job. Oder putzt du den Spiegel, wenn du darin siehst, dass du Dreck im Gesicht hast?

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 13. Mai 2019

Die höchste Form der Liebe hat viele Gesichter

Sie ist nicht nur eitel Sonnenschein und auch nicht 24 Stunden rosa Brille. Die Liebe ist nicht nur da, wenn alles glatt läuft und nach deinen konkreten Vorstellungen und Plänen. Die Liebe ist nicht gewaltfreie Kommunikation, wenn es unter der Oberfläche brodelt. Die Liebe bedeutet nicht, alles über sich ergehen zu lassen. Die Liebe ist Echtheit. Die Liebe ist Ehrlichkeit. Die Liebe ist das echte, pralle, bunte Leben. Die Liebe ist ALLES. Die Liebe ist auch da, wenn es knallt. Auch das ist Liebe!

Es ist Ausdruck größter Liebe, wenn dir jemand volles Rohr die Meinung geigt, du in deine Kleinheit rutscht, damit du sie endlich bemerken und heilen kannst.

Es ist Liebe, wenn du den Job verlierst, weil er eh schon lange nicht mehr stimmig für dich war. Du warst nur selber nicht mutig genug, dir das einzugestehen.

Es ist Liebe, wenn dich der Partner verlässt, weil er endlich ehrlich ist und sich und dir nichts mehr vormacht.

Es ist Liebe, wenn du krank wirst, weil du endlich bemerkst, was du dir die ganze Zeit selbst antust.

Es ist die höchste Liebe, wenn du einen krassen Unfall hast oder die Menschen in deinem Umfeld, damit du bemerkst, wo du vielleicht noch Angst hast, wo du noch festhältst, wo du noch kontrollieren willst.

Das alles IST die höchste Liebe. Dir geschieht immer die höchste Liebe, die endlich will, dass du wach wirst, dass du radikal ehrlich zu dir und zu anderen bist, die endlich will, dass du dich als das erkennst, was du wirklich bist. Ein göttliches, wundervolles, kraftvolles, wertvolles, vollständiges, perfektes, einzigartiges Wesen, das genau so gebraucht wird, wie es gedacht ist. Und nicht anders.

Die Liebe will DICH! Die Liebe will ALLES. Die Liebe wertet nicht. Die Liebe will deine komplette Befreiung von alten Anhaftungen. Die Liebe will dich in die Freiheit führen. Die Liebe ist Freiheit.

Die höchste Form der Liebe zeigt dir, wo du noch nicht in der bedingungslosen Liebe bist, wo du urteilst, wo du festhältst, wo du dich selbst beschränkst.

Wenn du also gerade echt die Kacke am dampfen hast, dann frage dich, was dir die Liebe wohl damit sagen will. Halte Ausschau nach dem Geschenk. Aus was möchte dich die Liebe befreien?

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 12. Mai 2019

Immer Glück ist Können

Es hat mal wieder zoooooom gemacht! Mit einem fetten *FFFFUMP* wurde die nächste Stufe gezündet (vielleicht auch gleich die überüberüberübernächste - man weiß es nicht 😁💥). Schöpferwochenende! Noch mehr Befreiung! Noch mehr Magie! Noch mehr Erinnerung! Noch tiefer, noch klarer, noch kraftvoller. Elektrisierend. Energetisierend. Magisch. Normal halt. So ist das Leben gedacht.

Im Februar war ich das erste Mal bei einem Workshop von Karin Margit Reischl. Dieses Wochenende bei der upgedateten Version davon: "Absolute Freiheit"! Der Name ist Programm. Hat es mir im Februar schon schier die Schuhe ausgezogen, wurde jetzt der Turbo gezündet. Dieser Workshop kann nochmal riiiiichtig mehr. Wow! Ohren anlegen und los.

Ich habe mich gefragt, was diese Kraft ausmacht, was es ist, das die Menschen so dermaßen beflügelt und durch die Decke gehen lässt. Da wird ja kein Gras geraucht oder so. Also was wirkt da? Meine Antworten sind klar. Was die Menschen so hochkatapultiert und beflügelt, was sie so in ihre Kraft bringt und immer noch mehr in ihre Kraft bringt, ist aus meiner Sicht Folgendes:

🚩 Alles in dir erinnert sich. Alles, was schon so lange deine tiefste Wahrheit war, wird hier bestätigt und sogar noch übertroffen. Plötzlich ist klar, dass mit dir alles in Ordnung ist. Dass deine Wahrnehmung immer richtig war. Dass du dir das nicht alles eingebildet hast. Diese ganze Sache mit Schöpfer sein, mit der geistigen Welt, mit dem leichten, schönen Leben, mit der Freiheit, mit dem Übergang in 5D, mit der höchsten Liebe und dem ganzen Schnickschnack stimmt.

🚩 Du erkennst plötzlich deine Rolle, deine Wichtigkeit in dem ganzen Spiel. Dein Leben, deine Geschichte, deine Herausforderungen, deine "Probleme", sie machen plötzlich Sinn, wenn man das große Ganze betrachtet. Du magst vielleicht nicht sofort sehen, wo dein Platz genau ist und was es zu tun gilt für dich in diesem Wandel, aber du weißt, dass es was zu tun gibt, dass du einen Platz hast, dass du gebraucht wirst, dass du etwas tun kannst und dass es sich zeigen wird, dass da ein großer wunderbarer Plan dahintersteckt und du sicher geführt bist.

🚩 Du bist umgeben von Gleichgesinnten. Endlich versteht dich da wer. Du bist nicht mehr der Komische, der Außenseiter, der Freak, der Alien. Du bist auf einmal richtig, mitten unter deiner Herde. Du merkst, dass du schon immer richtig warst. Alles, was scheinbar falsch und seltsam an dir war, ist auf einmal ok. Es ist nur normal, einfach nur logisch, dass du dich in dieser 3D-Welt so strange gefühlt hast. Das ist wie nach Hause kommen. Tonnen an Last fallen ab. Das ist wohltuend, nährend, aufbauend, heilend. Die Suche hat ein Ende. Dein Einzelkampf hat ein Ende. Der Kampf hat überhaupt ein Ende.

🚩 Du triffst in diesen zwei Tagen am laufenden Band Entscheidungen. Machtvolle, großartige, tiefe, weitreichende, radikale Entscheidungen. Du entscheidest dich auf tausend Ebenen FÜR dich und deine Schöpfermacht, machst allem den Gar aus, das dich zurückhält, das dich klein hält. Diese Entscheidungen sind so präzise und ausgeklügelt, mit so vielen Facetten in der Tiefe, dass du die Tragweite nur erahnen kannst. Entenpelle, Tränen, Zuckungen, körperliche Reaktionen, ein Flash nach dem anderen, Erwachensmomente und Aha-Effekte der besonderen Güte und das MIT all diesen Menschen, mit deiner Familie gemeinsam, alle unterwegs im Namen der Liebe, alle in gleicher Mission! Boom!!! 💥

🚩 Du bekommst so viele Informationen darüber wie Bewusstsein funktioniert, wie dieses Spiel Leben funktioniert, wie die Dinge zusammenhängen, wie der Mensch tickt, was alles möglich ist, unzählige Erfolgsstories, Fallbeispiele, Heldengeschichten. Nahrung eben. Noch mehr Nahrung. Nahrung für die Seele.

🚩 Du kommst wieder in den Spielmodus, in die Neugierde, in die Freude am Ausprobieren, Experimentieren. Kindlicher Entdeckergeist macht sich breit. In zwei Tagen bekommst du "Werkzeuge" an die Hand, die du eigentlich schon immer hattest, nur irgendwie ist dir das entfallen. Du warst nie etwas anderes. Du bekommst dich quasi selbst zurückgeschenkt - dich als Schöpfer, dich als das wunderbare, magische, göttliche, großartige, wertvolle, einzigartige, lichtvolle Wesen, das du bist, schon immer warst. Und jetzt weißt du es wieder.

So ungefähr erklär ich mir das Ganze. Das macht für mich den Bums aus, die Magie dessen, was da passiert. Ich danke meiner Seele, dass ich diese unfassbaren Erfahrungen machen darf, dass ich all diese Wunder live und in Farbe erleben darf. Was für ein Geschenk!!!! Diese 300 PS kommen direkt auf die Straße. Ich wäre bescheuert, wenn ich nur ansatzweise drüber nachdenken würde, das Leben je wieder anders anzugehen, als als Schöpfer erster Güte! 💥❤️

🚀 Immer Glück ist Können!!! 🚀

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 8. Mai 2019

Verurteile nicht, was du nicht (mehr) wählst

Es ist mir in letzter so oft über den Weg gelaufen. Gerade wenn es um spirituelle Entwicklung, Bewusstwerdung, Coaches, Tools, etc geht. Da findet unfassbar viel Verurteilung statt. Verurteilung von dem, was plötzlich nicht mehr richtig ist.

"Ahhh, vor dem Coach musst du dich hüten, der hat eine ganz seltsame Energie." - war bis vor kurzem aber jahrelang genau passend und richtig auf dem eigenen Weg.

"Das ist DAS Tool, alles andere ist scheiße." - DAS Tool greift vielleicht nur deshalb, weil mit anderen Mitteln und Ansätzen entsprechend Vorarbeit geleistet wurde.

"Was, der isst noch Fleisch? Das geht ja gar nicht." - sagt derjenige, der früher selbst mit Leidenschaft Fleisch gegessen hat.

"Der raucht und hat ständig andere Frauen, der kann kein guter Coach sein. Das ist ja nicht gerade bewusst/spirituell. Der scheint ja sein Leben selber nicht auf die Reihe zu kriegen." - sagt wer? Was ist denn spirituell? Vielleicht will derjenige das genauso und nicht anders? Vielleicht deutet das nicht auf "Themen" hin, sondern auf Genuss und eine bewusste Wahl von Zigaretten und Frauen?

Wir alle ändern quasi im Fünf-Minuten-Takt unsere Werte und Einstellungen. Wir verändern uns jeden Tag. Was früher normal für uns war, geht heute womöglich gar nicht mehr.

Nur weil wir unsere Meinung dazu geändert haben, ist das andere, das Alte deswegen noch lange nicht falsch und zu verurteilen. Es ist wie es ist. Es hat genauso seine Daseinsberechtigung wie alles andere auch. Es hat uns lange gedient und jetzt wählen wir es einfach nicht mehr. Fertig. Wir brauchen es nicht gleich zu verteufeln, uns dafür zu schämen, es zu bekämpfen oder andere, die es noch wählen, zu verurteilen.

Eine freie Wahl ist es dann für mich, wenn ich wirklich wähle und das andere SEIN lassen kann. Am Buffet schmeiß ich ja auch nicht verächtlich das weg, was ich nicht essen will. Nein, ich lass es schlicht und ergreifend liegen. Für andere. Es gibt nämlich die, die genau das brauchen, wollen, mögen.

Wir entwickeln uns. Wir gehen unseren Weg. Wir wachsen. Wir machen Erfahrungen und damit ändert sich täglich das, was uns gut tut, was wir brauchen, was uns zuträglich ist. Und das ist in Ordnung. Das, was uns nicht mehr zuträglich ist, kann aber für andere noch genau richtig und gut sein.

Alles kann nebeneinander existieren. Alles darf da sein und damit meine ich auch alles, was als angeblich schlecht gilt: Krankheit, Tod, Gewalt, Krieg, Betrug, unspirituelle Spirituelle 😉, Coaches mit Macken, Raucher, Fleischesser. Lassen wir doch einfach alles und jeden so sein wie er ist und uns unsere Wahl treffen, uns das aus der großen Fülle herauspicken, was gerade stimmig ist. Ich nehme das, was MIR JETZT zuträglich ist und den Rest lass ich SEIN. Ich muss nicht dagegen in den Kreuzzug gehen.

Letztlich glaube ich, dass diese große Angst, uns zu zeigen wie wir wirklich sind, darauf zurückzuführen ist, dass wir nicht verurteilt werden wollen. Wir befürchten, dass andere genauso hart richten wie wir selbst. Wir befürchten, so streng abgeurteilt zu werden, wie wir andere und vor allem uns selbst aburteilen.

Ich habe aufgehört, das zu verurteilen, was ich nicht wähle und der Frieden ist ganz wunderbar. Plötzlich ist nämlich alles und jeder richtig, mir inklusive. Und es ist nicht das, was wir eigentlich alle wollen? Einfach richtig sein?

(Und genau genommen ist selbst dieser Artikel hinfällig, weil auch Verurteilung sein darf. 😉)

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 6. Mai 2019

Ich bin das geilste Projekt, in das ich je investieren werde

Ich bin das geilste Projekt, in das ich je investieren werde.

Spendenaktionen sind großartig. Anderen Hilfe zuteil werden lassen auch. Gleichzeitig dürfen wir uns gegenüber genauso großzügig sein, für uns Geld ausgeben, in unsere eigene Entwicklung investieren.

Wenn ich Geld ausgebe für Retreats, Coachings, Workshops, Bücher, geile Touren, um Begegnungen mit Menschen zu erleben, dann weiß ich, dass ich auf mein Lebenskonto einzahle, dass ich das Geld nicht wirklich ausgebe, sondern mir gebe und letztlich in mich selbst einzahle. Ich "kaufe" mir damit Erfahrungen und mache mich selbst reich. Das Geld ist nicht weg. Es ist auf meinem Lebenskonto. Und nirgends ist es besser angelegt als da.


Letztlich investieren wir immer nur in uns selbst und das ist auch gut so. Auch Geld, dass wir für andere ausgeben, geben wir letztlich für uns aus. Wir tun es, weil wir das Gefühl dabei lieben, weil wir es lieben, die strahlenden Augen zu sehen, die Dankbarkeit im Blick des anderen. Es geht immer um unser Gefühl dabei.

Mir ist in meinem Leben wahrlich schon viel Hilfe und Unterstützung zugekommen und tut es weiterhin. Ich weiß selbst, wie großartig das ist. Paralell möchte ich, dass andere die gleiche Erfahrung machen können. Ja, es ist ein Anliegen von mir, den anderen Freude zu machen, Erleichterung durch Geld zu bringen, aber deren Gefühl kann ich nicht fühlen. Ich fühle nur mein Gefühl, während ich das tue und während ich die Begeisterung und Freude der anderen sehe. Dann freu ich mich auch.

Jegliches Geld, dass wir ausgeben, ist nicht weg. Wir investieren es in uns selbst. Der Klempner freut sich über eine pünktliche Zahlung und eigentlich tun wir uns selbst damit gut, diese großartige Energie und Haltung in die Welt zu geben, Rechnungen direkt zu bezahlen. Wir beschenken uns energetisch mit großartiger Schwingung, wenn wir gerne bezahlen. Das ist ein Statement ans Universum. Eine Rechnung liegen zu lassen und das Zahlungsziel auszureizen, ist ein Resultat von Mangeldenken und schadet uns nur selbst.

Mit dem Geld, das das Finanzamt bekommt tragen wir dazu bei, dass die Stadt etwas für das Gemeinwohl tun kann. Und auch hier ist jeglicher Beschiss bei der Steuererklärung ein Zeichen von Mangeldenken. Wir müssen andere nicht betuppen. Wir betrügen uns damit nur selbst, weil wir niedrigschwingende Energie aussenden, betrügerische Energie. Kann uns das wirklich auf Dauer gut tun?

Wenn wir glauben, andere um Geld prellen zu müssen, prellen wir uns selbst. Die Erfahrungen, die ich mache, seit ich jedem sein Geld zugestehe, direkt bezahle und meistens mehr bezahle, als auf der Rechnung steht, sind großartig. Die Haltung fühlt sich für mich stimmig und richtig an. So ein Mensch will ich sein. Ich will jemand sein, der gerne und mit Freude andere bezahlt. Letztlich bezahle ich mich selbst damit! Ich investiere in mich selbst, mit jedem Cent, den ich in Freude ausgebe.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 5. Mai 2019

Auch Schlamassel ist Schöpfung

Wir sind nicht nur Schöpfer, wenn es gut läuft. Wenn wir bis zum Hals in der Scheiße stecken, müssen wir nicht unsere Schöpfermacht wiederentdecken. Die ist da, aber sowas von. DAS ist das Ergebnis unserer Schöpfermacht.

Wir dürfen uns das wieder bewusst machen. Wie machtvoll musst du sein, dass du es hinbekommen hast, dir diesen Mist zu kreieren? Schau es dir an und staune. Erkenne deine Macht an. Ich meine das völlig ernst. Du bist Schöpfer! Immer!

Und dann nutze diese Macht und versuche es noch einmal. Diesmal vielleicht mit positiven Vorzeichen. Wenn du Mist so großartig hinkriegst, dann auch Wunder und freudige Dinge. Gute Idee?

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 4. Mai 2019

Die Entscheidung zu noch mehr Großzügigkeit knackt mich auf



Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Wow!!! Was für ein Prozess, der da seit meinem Post von gestern in Gang gekommen ist. DANKE für euer Wirken und eure Unterstützung!!!!

Fakt ist, dass ich immer großzügiger werden will, immer noch mehr geben will. Ich will einer von denen sein, die es machen. Also mach ich's. Deswegen habe ich mich gestern dazu entschlossen, einer Freundin von mir den Workshop von Karin zu schenken. 1000 EUR.

Mein Herz sagt, dass das dran ist und richtig ist. Mein Verstand zeigt mir den Vogel. Heilige Öffnung findet statt. Wachstum. Magisch und nicht immer angenehmen. Da wird nochmal so einiges aufgebrochen. Fühlen, vertrauen, atmen.

Was so alles in mir vorgeht diesbezüglich, was ich dazu heute Nacht für Erkenntnisse hatte und was das Ganze mit Verhütung zu tun hat, erfahrt ihr im Video. Ich bin gespannt, was das alles mit euch macht. Teilt es gerne mit der Welt und mit den Menschen, die das vielleicht gerade brauchen.
Ich danke euch von Herzen!!!



Freitag, 3. Mai 2019

Mir stehen Millionen zur Verfügung

Seit einigen Tagen hat mich eine Vision gepackt, ein tiefes, inneres Wissen: Mir stehen Millionen zur Verfügung. Bei 50 Millionen ist es eingehakt in meinem Herzen.

Mir wurde klar, dass ich für ganz viele Menschen mit Herzensprojekten der Geldgeber sein will und werde. Ich bin diejenige, die großzügig, aus tiefer Liebe und bedingungslos Geld in die Welt fließen lässt, meine Soulfamily an den Start bringt, Stipendien vergibt, Finanzspritzen ohne Erwartungen gibt. Die Zeiten, in denen uns Geld scheinbar ausgebremst hat, sind vorbei. Das Leben braucht uns jetzt und zwar mit unserem vollen Potential, eben auch mit unserem vollen finanziellen Potential.

Was seit dieser Erkenntnis in mir abgeht ist unfassbar. Energiewellen durchströmen mich. Es schüttelt mich richtig. Da ist ein unfassbarer Sog nach oben. Ich liege stundenlang wach im Bett und gebe mich dem Geschehen hin, fühle mit jeder Zelle diese Rolle. Durch mich schießt die höchste universelle Liebe, die größte Kraft überhaupt. Ich werde angehoben, lass mir alles zufließen, lass mich mitreißen von dieser Kraft.

Gestern habe ich eine DIN A 4 Seite vollgeschrieben mit allem, was jetzt dran ist an eigenen Projekten und Anschaffungen und mit all den Menschen, die von mir jetzt schon Geld bekommen. Was für eine Power. Diese Liste ist so magisch und wundervoll. Eine Begegnungsstätte darf entstehen und alles, was hilft meine/unsere Botschaft der radikalen Ehrlichkeit, des Echtseins noch weiter und schneller in der Welt zu verbreiten.

Ich habe bisher schon immer großzügig gegeben, verschenkt, andere bedacht. Trinkgeld, Geschenke, Überraschungen, etc. Das darf jetzt alles noch ein paar Nummern größer werden. DAS bin ich. Meinen Nachnamen habe ich nicht umsonst. Dieser Reichtum darf und wird durch mich in die Welt fließen, in höchster Liebe, zum höchsten Wohle aller.

Und genau jetzt mache ich etwas, was ich noch nie getan habe. Ich bitte euch, dieses Feld zu nähren, meine Vision zu nähren und mit mir zusammen zu erschaffen. "Wo zwei oder mehr sich in meinem Namen versammeln..." Ja, wahrscheinlich geht es auch alleine. Aber warum sollte ich nicht eure Power mitnutzen? Warum sollten wir das nicht gemeinsam angehen? Es gibt so viele unter euch, die an mich glauben, die mir ALLES zutrauen. So oft höre ich Sachen wie: "Wenn du das nicht schaffst, schafft das keiner." Ich bitte euch deswegen euren Glauben an mich zu bündeln. Hier. Heute. JETZT. Dieses Energiefeld darf geboostet werden als Geschenk für die Welt, als Dienst an der Menschheit. So viele werden etwas davon haben.

Die letzten Tage merke ich immer mehr, dass ich in Sekundenschnelle erschaffe. Gedanken sind noch nicht zu Ende gedacht und schon ist das Gedachte da. Was mag also erst passieren, wenn ich eure Unterstützung habe?

Dieser Post war mir jetzt ein Bedürfnis. Ich wollte es aufschreiben. Ich wollte es öffentlich machen. Ich will mich damit zeigen. Ich will mich dazu bekennen. Mir stehen Millionen zur Verfügung und damit der Welt. Ich danke euch!!!

Donnerstag, 2. Mai 2019

Hör auf, Geld zum Sündenbock zu machen!

Dir steht alles Geld der Welt zur Verfügung.

Der erste Gedanke, der dir da vielleicht kommt, ist: "Na, schön wär's!"

Halt mal inne. Wirklich? Wäre das schön, wenn dir Millionen zur Verfügung stünden? Jetzt sofort?

So viele glauben, dass mit mehr Geld, das Leben einfacher wäre. Geld will jeder. Geld ist DIE Lösung für alles. So viel würden sie machen, wenn denn das Geld endlich da wäre. Stimmt das tatsächlich?

Würdest du deinen Mann, deine Frau wirklich verlassen, wenn das Geld für ein eigenständiges Leben da wäre, wenn das Geld da wäre, sie oder ihn für das Haus auszubezahlen? So eine Trennung betrifft weit mehr als das Finanzielle. Da geht es aber in vielen Schichten raus aus der Komfortzone. Da geht es ums Alleinesein, ums Scheitern, um Anerkennung, um Verurteilung von anderen. Würdest du dich all dem wirklich stellen und endlich Farbe bekennen?

Würdest du wirklich eine Weltreise machen, wenn du endlich Geld hättest? Würdest du dich in fremde Länder wagen, auch hier die Komfortzone verlassen, für lange Zeit nicht mehr im gewohnten Umfeld sein wollen? Würdest du es wirklich riskieren, dich auf andere Sitten, Fremdsprachen, unbekannte Orte einzulassen? Anderes Essen, andere Kulturen, komplettes Neuland? Da gäbe es plötzlich so viele Dinge, die man zum ersten Mal tun muss. Da muss man vielleicht mal um Hilfe bitten, alleine sein mit sich, mit Händen und Füßen reden. Würdest du?

Würdest du wirklich kündigen, wenn Geld nicht das Thema wäre und endlich das machen, was du eigentlich willst? Wer bist du denn wirklich ohne deine Arbeit? Wie würdest du denn stattdessen deine Zeit verbringen wollen? Wo kommt dann die Anerkennung her? Deine Daseinsberechtigung? Zugehörigkeit? Nur noch das zu machen, was man wirklich aus tiefstem Herzen will, beinhaltet, dass man weiß, was man will, wer man ist, was einen erfüllt. Und das steht meistens nicht in großen Lettern auf unserer Stirn. Bist du wirklich bereit, dir selbst zu begegnen? 24 Stunden, 7 Tage die Woche sagt dir niemand mehr, was du tun sollst, darfst, musst. Du bestimmst. Bist du bereit, mit dieser Freiheit umzugehen?

Wer bin ich denn überhaupt mit viel Geld? Gibt es da noch Überzeugungen, dass die, die viel Geld haben, dafür andere betrogen haben müssen, dass nur die Korrupten, Skrupellosen Geld haben? Wäre ich dann nicht auch so einer? Verbindest du Geld vielleicht mit viel Veranwortung, mit Snobismus und Machtgehabe? Darfst du gierig sein? Darfst du überhaupt Geld haben wollen? Was würden denn die anderen denken, wenn du plötzlich so ein reicher Heini wärst?

So oft sagen wir, dass Geld das einzige Problem ist. Ich sage dir, dass das nicht wahr ist. Dass wir für manche Dinge schlicht und ergreifend kein Geld haben, ist eine feine Ausrede, uns nicht mit uns selbst zu konfrontieren. Wir weichen uns aus und da ist es ein leichtes zu sagen: "Ich würde ja gerne, aber ich hab kein Geld dafür.".

Vielleicht ist das Geld einfach nur nett und bleibt weg, damit du dich nicht in deine Krise stürzen musst, die unausweichlich damit einhergehen würde. Wenn du ehrlich bist, ist Geld niemals der Grund für dein Nichthandeln. Wenn du wirklich handeln wollen würdest, würdest du es tun. Du würdest Wege finden und auch das Finanzielle würde sich regeln. Irgendwie. Vielleicht anders als du denkst, aber es würde gehen. Dir steht tatsächlich alles Geld der Welt zur Verfügung. Wenn du wirklich etwas willst, wird dich das Universum unterstützen. Aber willst du wirklich???

Hör vielleicht einfach mal auf, Geld zum Sündenbock zu machen und übernimm selbst die Verantwortung für das, was du tust oder eben nicht tust.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 30. April 2019

Unsere Wahrheit - die größte Heilkraft?

Wasser reagiert ja bekanntlich unheimlich auf Schwingung. Der Wasserforscher Masaru Emoto hat dazu unglaubliche und eindrückliche Videos gemacht. Frequenzen erzeugen im Wasser, sichtbar an der Oberfläche, ganz wunderbare Muster und Formen.

Unsere Stimme ist Schwingung. Sprechen, Singen, Summen versetzt also unseren Körper in Schwingung. Unser Körper ist größtenteils aus Wasser. Also müsste folglich unsere Stimme "Muster" in diesem Wasser erzeugen, richtig?

Nun gehen wir mal davon aus, dass wir ein Urmuster haben, einen Urzustand, eine Urform und unsere Stimme in ihrer ureigenen Frequenz erzeugt diese Urschwingung und erinnert unsere Zellen an ihren Urzustand. Wäre doch ziemlich cool, oder?

Es ist tatsächlich bewiesen, dass unsere Stimme - wohlgemerkt in unserem Grundton - das allerschnellste Heilmittel überhaupt ist. So wie Katzen schnurren und damit ihre Knochen zur Heilung anregen, so regen wir beim Sprechen, Singen, Summen in unserem Grundton ebenfalls unseren Körper zur Heilung an.

Jetzt ist die Frage, was ist denn unser Grundton? Wisst ihr, was ich glaube? Wir sprechen in unserem Grundton, wenn wir unsere Wahrheit sprechen, wenn wir über Dinge sprechen, die uns gut tun, wenn wir von unseren Visionen erzählen, wenn wir über Dinge sprechen, die unsere Augen zum leuchten bringen, wenn wir echt und ehrlich sind. Es ist der Ton beim Singen und Summen, der uns am einfachsten fällt, der uns keine Mühe kostet, der irgendwie einfach passiert ohne Anstrengung.

Was wäre also, wenn es uns heilen würde, dass wir unsere Wahrheit sprechen? Was wäre, wenn es die beste Medizin ever wäre, wenn wir echt sind, wenn wir uns durch echt sein, mit unserer eigenen Schwingung versorgen, uns selbst in Schwingung versetzen und unserem Körper so ermöglichen, in sein Grundmuster zu fallen? Was wäre, wenn das sprechen unserer Wahrheit, uns in unseren Urzustand führt, in die totale Heilung? Würdest du deine Stimme für dich erheben?

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 29. April 2019

Wenn das Leben ruft

Angefüllt bis an den Rand. Erfüllt mit Liebe und Lebensenergie. Jede Zelle vibriert. Das Herz fließt über. Ich bin genährt, getragen, versorgt.

Sechs Tage habe ich mit ganz wundervollen Menschen verbracht, immer wieder neu gemischt, die unterschiedlichsten Konstellationen.

Sechs Tage Inspiration pur. Sechs Tage Freude, Leichtigkeit, gemeinsame Heilung, gegenseitiges Anstoßen, Ermutigen, Impulse geben, Brainstorming, das einfach passierte, Ausrichtung. Ideen und Visionen flogen nur so umher. Im Fokus immer die beste und höchste Version eines jeden Einzelnen. Grenzen sprengen, Arschtritte verteilen, erinnern, aufrütteln.

Gemeinsam essen, lachen, schweigen, sein, kochen, im Chaos sitzen, aufräumen, rumalbern, philosophieren, weinen, halten, lieben, umarmen, sich gegenseitig in die Seelen schauen, absolute Offenheit, einen jeden so sein lassen, reden ohne Worte, genießen was das Zeug hält. Und Liebe, Liebe, Liebe, Liebe so weit das Auge reicht, so weit die Herzen strahlen.

Entstanden daraus, dass all diese Menschen ihren Impulsen gefolgt sind. Den unterschiedlichsten wohlgemerkt. Die einen wollten einfach nur Christiane sehen (ich 😉), die anderen wollten zum Workshop von Karin. Wieder andere waren auf der Durchreise. Da war nichts geplant. Da führte auf wundersame Weise eins zum anderen. Wir hatten so gar keine Erwartungen. Das hätten wir uns auch gar nicht ausdenken können. Sowas passiert, wenn man es zulässt, frei von Plänen, wenn man immer wieder hinspürt. So viele kleine Zahnrädchen greifen da ineinander, dass sich das kein Verstand der Welt ausmalen könnte.

Diese Zusammenkünfte mit Gleichklangseelen, mit der Seelenfamilie sind so wichtig, Anker und Booster der besonderen Art. Das ist Schwingungserhöhung. Das ist Nährboden für Schöpfung. Jeder einzelne geht wieder noch heller und strahlender raus in die Welt, bringt noch mehr seine PS auf die Straße, ist noch mehr ein Geschenk für das Leben.

Dieses Leben zuzulassen, sich selbst zuzulassen, seine Impulse zuzulassen und sie ernstzunehmen, auch wenn sie noch so unlogisch zu sein scheinen, ist so unfassbar wichtig. Sich gegenseitig anzuzünden, das Feuer zu entfachen, sich zu stützen und anzuschubsen, so wertvoll. DAS ist gelebte Lebenszeit. DAS ist lebensWERT. So hat das Leben Wert.

Ich staune. Ich genieße den Boost. Ich bin voller Ideen, voller Tatendrang. Wenn mich das Leben ruft, bin ich da. Ich gehe dahin, wo ich hin soll, ohne wissen zu müssen warum. Ich mache es einfach. Stelle keine Fragen und bekomme tausend Antworten. Absolute Hingabe an das Leben wird tausendfach belohnt. Prädikat: empfehlenswert!

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 28. April 2019

Entscheidungshilfe gefällig?

Du brauchst eine Entscheidungshilfe? Bitteschön!

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
 Mehr ist nicht zu sagen. Mehr ist tatsächlich nicht zu sagen.

Naja, vielleicht doch noch was:
Ja, es ist so einfach.
Ja, es darf so einfach sein.
Ja, du darfst es dir so einfach machen.
Ja, auch DU darfst es so einfach haben.
Doch, das kann man so machen. Immer.

Alles, was nicht der Freude und der Leichtigkeit entspricht, kannst du sofort sein lassen. Umdrehen und gehen. Keine Energie mehr rein geben. Keinen Gedanken mehr dran verschwenden. Du brauchst tatsächlich gar nicht erst drüber nachdenken, wenn Freude und Leichtigkeit nicht mit im Spiel sind.

Das, was du im Moment wählen könntest, entspricht gerade alles nicht der Freude und der Leichtigkeit? Dann ist das Richtige noch nicht dabei. Entscheide dich wieder und wieder für Freude und Leichtigkeit und bitte das Leben, dass es dir zeigt, wie die Situation sein muss, damit du diese Qualitäten spüren und leben kannst.

Wie muss sich dein Leben, die Lage, die Situation verändern, damit sie leicht und freudig wird? Alles andere ist nämlich keine Option.

Samstag, 27. April 2019

Annahmeverweigerer oder Empfangsprofi?

Aus sehr aktuellem Anlass MUSS ich nochmal auf diese Worte hinweisen: BEGINNE ZU EMPFANGEN!!! Und weil es so dringend ist, MUSS ich auch noch sagen: Himmel, Arsch und Zwirn, fang endlich an damit!!! Fang an, dich für die Geschenke des Lebens zu öffnen und hör auf dich mit Händen und Füßen dagegen zu wehren!

Wie um alles in der Welt, soll dir das Leben was geben, wenn du immer wieder die Hände hinter dem Rücken versteckst, dich zierst und sagst: "Nehm ich nicht! Nehm ich nicht!"? Merkste was? Finde den Fehler!

Du brauchst dich nicht beschweren, dass dein Bankkonto so aussieht wie es aussieht. Halt doch endlich die Hände auf und lass dir geben. Wie soll das denn bitte sonst funktionieren? Wasch mich, aber mach mich nicht nass? So läuft das nicht!

Das ist genau so dämlich wie bei einer Firma Ware zu bestellen und wenn dann das Päckchen kommt, die Annahme zu verweigern und dann bei der Firma anzurufen und zu fragen, wann sie denn endlich liefern.

Ich meine, wie stellt ihr euch das vor?

Gerade könnte ich hier rumspringen wie ein HB-Männchen, wenn ich all die Annahmeverweigerer beobachte, die lauthals nach ihrer Lieferung schreien und aufs Leben wettern.

Dieses Leben ist Fülle pur. Wie viel du dir nimmst, was du glaubst, wie viel dir zusteht, das liegt bei dir, einzig und allein bei dir. Da sitzt keiner und verteilt wahllos. Da ist auch nichts rationiert. Du nimmst keinem was weg, wenn du dir reichlich nimmst. Es ist für alle genug, selbst wenn jeder in Saus und Braus lebt.

Fülle ist ein Inside-Job. Geh und mach deine Hausaufgaben und hör bitte endlich auf zu werten und zu urteilen, wie die Lieferung aussehen soll, von wem sie kommen darf und von wem nicht, wie groß sie sein darf und welche Farbe das Packpapier haben muss. Und noch was: Mach die verdammte Haustür auf, wenn der Paketdienst kommt. Ach und noch einen Gefallen könnt ihr mir tun. Sagt's auch dem Nachbarn.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 26. April 2019

Tu ALLES immer nur für dich

Ich wünsche mir von dir ganz einfach deine Echtheit und dass du das in die Welt bringst, was dich wirklich brennen lässt, auf was du Lust hast und zwar auf eine Weise, die für DICH richtig ist und stimmig.

Tu es nicht FÜR andere. Tu es nicht, weil man dich darum bittet oder dir sagt, dass du es gut kannst. Tu es nicht, weil es dir vielleicht sowieso leicht fällt oder weil es dir "nichts ausmacht". Tu es bitte immer nur, weil DU es wirklich WILLST. Weil es dich beflügelt, nährt, wachsen lässt, wirklich interessiert, dir und deinem Wachstum dient und zuträglich ist, dich erfüllt, dir wirklich gut tut, dein Herz tanzen lässt, weil es dir hinterher besser geht als vorher.

Ich wünsche mir für dich, dass du dich dem Leben zur Verfügung stellst und in jedem Moment das durch dich durchfließen lässt, was gerade durch dich in die Welt will. Sei dieses Geschenk. Mach DIR dieses Geschenk. Und das Ganze auf DEINE Art und Weise, nicht weil es jemand anders von dir will, sondern weil DU es von dir willst.

Tu ALLES um Gottes Willen nur für dich. ALLES! IMMER! Ich bitte dich von Herzen darum.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 25. April 2019

Jegliches ABER können wir ausatmen

Gefühlt findet gerade ein Jahrhundertloslassen statt, in mir. Vielleicht auch in euch...

Es fühlt sich an, als würde ein Teil in mir nach Jahrhunderten der Anstrengung und des Leistens, des puren Überlebens endlich ausatmen dürfen. All die Gefahren und Bedrohungen, die es tatsächlich mal gab, all die Menschen, die tatsächlich Macht über mein Leben hatten, Könige, Lehnherrn, Regierungen, gibt es nicht mehr.

Ich hatte so oft die Opferrolle gewählt. Genauso oft war ich allerdings auch der Herrscher und Täter. In beiden Rollen hatte ich Stress. In beiden Rollen war Mangel und Angst der Antrieb. In beiden Rollen war Kontrolle so wichtig. Beide Rollen, beide Seiten waren nicht wirklich ich und sie waren sooo anstrengend.

Meine Essenz ist eine andere. Ich bin ganz. Ich bin alles. Und vor allem bin ich kein Spielball mehr meiner inneren Verletzungen. Da ist keine Unbewusstheit mehr. Ich gebe keine Verantwortung mehr ab. Ich erwarte keine Lösungen mehr von außen. Ich sehe keine Gefahr mehr im Außen. Ich bin nicht mehr verstrickt und verheddert. Ich bin losgelöst aus der Illusion. Ich will nichts mehr erzwingen. Ich will nichts mehr beherrschen. Nichts mehr unter Kontrolle halten.

Und nun geht eine Ära zu Ende. Es geht nicht mehr ums Überleben. Es geht ums Beleben, ums Ausleben. Wir dürfen uns Wiederbeleben, mit Leben füllen, uns be-geistern, mit unserem Geist beleben, uns Ausleben.

Es geht nicht mehr um Leistung. Es geht nicht mehr um Rollen. Es geht nicht mehr um Kontrolle. Es geht nicht mehr darum, sich zu schützen. Es geht nicht mehr um Angst und Bedrohung.

Es geht ums Aufmachen, sich weit machen, sich hingeben, sich zeigen, das Herz öffnen. Mutig, als wäre man noch nie verletzt worden, als hätte all der Schmerz nie stattgefunden. Es geht darum, sich neue positive Referenzerfahrungen zu kreieren. Es geht darum, eine neue Geschichte zu schreiben, unsere Geschichte, unsere echte Geschichte, unsere Heldengeschichte.

Wir dürfen uns ergeben, dem Leben ergeben, uns unserer Natur ergeben, unserem wahren Sein.

Seit heute Nacht kann ich noch tiefer loslassen, noch tiefer atmen, mich noch mehr ins Leben fallen lassen. Es dringt in meine innersten Muskelschichten. Es durchdringt mich noch tiefer, als bisher schon, bis in den Kern.

So ein Wohlgefühl! So eine Erleichterung! Ich liebe diese Momente, wenn Erkenntnisse noch mehr einsinken, wenn Wissen zum Gefühl wird, wenn innere Wahrheit erfahrbar wird.

Es gibt nichts zu tun, als wir selbst zu sein. Wie immer sich das gerade ausdrücken mag. Diese Welt ist reif, reif für echte Menschen. Wir haben Platz. Wir haben die Möglichkeit. Es geht. Jegliches ABER ist eine Illusion. Jegliches Aber können wir ausatmen. Und dein Herz weiß, dass das wahr ist.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 23. April 2019

Du willst andere Erfahrungen?

Du willst andere Erfahrungen? Entscheide dich dafür.

So einfach ist das Leben tatsächlich!

Segne die bisherigen Erfahrungen, sieh sie als das, was sie sind - Erfahrungen eben. Fühle die dazugehörigen Gefühle - alle! Nimm wahr, wie sich deine Situation JETZT anfühlt, mit allen Sinnen. Nimm alle Urteile darüber zurück. Hör auf dir zu erzählen, dass es so nicht sein sollte. Sondern lass es genau so sein. Und dann triff eine neue Wahl. Aus tiefstem Herzen.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 21. April 2019

Ich erlaube mir den Stubenhocker in mir

Ich halte mich in meiner Verletzlichkeit und Zartheit. Ich will nicht raus in die Sonne. Ich will nichts tun. Ich will mich auf dem Sofa einrollen und mich selbst umarmen, mich wiegen, mir Nähe, Geborgenheit und tiefstes Verständnis entgegen bringen. Mitgefühl, Freundlichkeit. Ich gebe mir diesen Raum.

Ich erlaube mir meine Weichheit. Ich erlaube mir, mich bei diesem herrlichen Frühlingswetter im Haus zu vergraben und zu weinen. Ich brauche dieses Haus der Heilung gerade, diesen Rückzugsort, meine Höhle, den Schutz, den es mir bietet.

Am Freitag war ich kurz spazieren und plötzlich hatte ich Heimweh, richtig Heimweh. Ich wollte einfach nur nach Hause.

Gefühlt geht es bei mir gerade darum, mir meine Sensibilität rückwirkend zu erlauben, das große Bedürfnis nach Rückzug, nach sein, nach dasitzen und Nichtstun. Da ist dieses kleine Mädchen in mir, dem immer gesagt wurde, dass es raus soll bei dem schönen Wetter. Ich wurde als Stubenhocker bezeichnet, als "daaber Johann" (fränkische Bezeichnung für einen laschen Typen, der nichts zu Wege bringt, saft- und kraftlos ist).

Ich hab schon immer super viel gelesen, saß lieber da und hing meinen Gedanken nach, als raus zu gehen und mich körperlich anzustrengen. Selbst wenn ich krank war, schlapp und entkräftet, wurde ich an die frische Luft geschickt. Das würde mir angeblich gut tun. Wenn mir kalt war, wurde mir gesagt, ich soll raus und mich bewegen, das käme vom Rumsitzen. Nix da mit Decke einkuscheln und Tee trinken. Keine Gemütlichkeit. Rausgehen, machen, machen, machen.

Ich glaube dieses Heimweh, das ich vorgestern hatte, hatte eine tiefere Bedeutung. Ich hatte Heimweh nach mir. Ich brauche meine eigene Erlaubnis, bei dem schönen Wetter drin bleiben zu dürfen. Ich brauche das zu Hause in mir. Ich brauche mein Verständnis für mich selbst und für diesen Wesenszug, für diese Vorlieben.

Also halte ich dieses Mädchen von damals, nehme es in den Arm und lass sie sein. Im Haus. Wann immer sie das will und braucht. Ich erlaube ihr alles, was ihr gerade gut tut. Ich erlaube ihr, ein Stubenhocker zu sein, ein Schwächling ohne Muckis, der nicht anpacken kann. Ich erlaube es mir radikal, auch körperlich schwach zu sein, schnell erschöpft zu sein, keinen Sport zu machen, dazu auch gar keine Lust zu haben. Ich erlaube es mir, bequem zu sein, empfindlich, sentimental, sensibel, zerbrechlich, zart. Ich erlaube mir Gemütlichkeit. Ich erlaube mir Gemächlichkeit. Ich erlaube mir, dass ich mich nicht anstrengen will.

Ich entlasse den eigenen inneren Antreiber und lasse mich sein, mit allem. Ich nehme alle Urteile zurück und erlaube mir diese Seite an mir, die ich damals nicht leben durfte. Ich bin jetzt für mich die liebende, verständnisvolle Erwachsene, die ich früher gebraucht hätte. Ich nehme mich an. Ich nehme mich bei strahlendem Sonnenschein auf dem Sofa in den Arm und halte mich selbst. Ich will sein gelassen werden. Ich lasse mich selbst sein.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 19. April 2019

Danke für 365 Tage Geburtstag im Jahr

Ihr wunderbaren Seelen, eure Glückwünsche, Kommentare und Nachrichten zu meinem Geburtstag haben mich schier überrollt. Ihr seid der Hammer!

Dem Anspruch, jede Nachricht persönlich zu beantworten, werde ich schon lange nicht mehr gerecht. Deswegen will ich einem jeden einzelnen von euch hiermit danke sagen.

Und nicht nur dafür. Ich danke euch für 365 Tage Geburtstag im Jahr, denn genauso fühlt es sich an. Das habe ich gestern wieder so deutlich gemerkt. Der Geburtstag ist gleich-gültig, gleich gültig, genauso wertvoll wie jeder andere Tag im Jahr.

Ich feier das Leben jeden Tag, ich feier mich jeden Tag, ich feier mit euch jeden Tag, ihr feiert mich jeden Tag. Ihr beschenkt mich in jeder einzelnen Minute, ob ich Geburtstage habe oder nicht. Jede Begegnung mit euch ist so wertvoll, so nährend, so bereichernd, der Austausch, das Miteinander, das Teilen unserer Geschichten, Gedanken, Erfahrungen.

Ihr gebt mir jeden Tag soooo viel, dass der Geburtstag grad egal ist. Früher war das natürlich DER eine Tag im Jahr, an dem es mal nur um mich ging, an dem alle an mich gedacht haben. Der sollte ganz besonders sein. Da hab ich mir was gegönnt, mich selbst beschenkt und manchmal hab ich noch nicht mal da das gemacht, was ich eigentlich wollte. Sondern hab vielleicht eine Feier organisiert, auf die ich eigentlich gar keine Lust hatte. Ich hab es gemacht, weil es erwartet wurde, weil man das halt so macht. Zurückgeblieben bin ich ganz oft mit einem leeren Gefühl. Da waren so viele Menschen und für keinen hatte ich richtig Zeit, weil es so viel zu tun gab, zu bewirten, herzurichten, aufzuräumen.

Davon bin ich heute meilenweit entfernt. Heute zieh ich den Stecker vom Telefon. Heute gibt es keine Feier mehr für andere. Ich hab überhaupt keine Lust auf Feiern im herkömmlichen Sinn mit Alkohol, Essen kochen, Kuchen backen, andere bewirten. Das ist alles so gar nicht mein Ding.

Ich überlege jedes Jahr neu, was ich denn an dem Tag machen will. Mal geh ich in die Sauna, mal vergrabe ich mich einfach und meditiere, gestern waren wir bei herrlichstem Wetter im Zoo. Ich spüre genau hin, nach was mir wirklich ist. Eben so wie an jedem anderen Tag im Jahr auch.

Es geht jeden Tag um mich und das, was ich wirklich will, nicht nur am Geburtstag. Heute zelebriere ich das Leben jeden Tag. Ich sorge IMMER gut für mich. So haben es einige meiner Gratulanten sehr genau auf den Punkt gebracht, als sie sagten, dass es mir nichts zu wünschen gibt, weil ich mir alles erfülle, was ich brauche und was wichtig für mich ist. Korrekt! Und darauf bin ich ziemlich stolz. Dieses 365 Tage im Jahr Geburtstag haben kann ich echt empfehlen.

Foto: Anja Reiche
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 17. April 2019

Leuchte mit uns!

Menschen, die leuchten, haben auf mich eine magische Anziehungskraft. Wenn ich sehe, dass jemand nur so strahlt, so richtig von innen heraus, dann brauch ich mit demjenigen kein einziges Wort reden, ich mag ihn einfach. Ich hab ihn gerne um mich. Ich muss grinsen und alles in mir tanzt und feiert und jubiliert, einfach nur, weil der andere so eine geile Ausstrahlung hat. So geht es mir eigentlich immer, wenn ich Mischa Miltenberger sehe. Da kann ich nicht nicht grinsen. Und selbst wenn ich vor dem Gespräch noch so müde und erschöpft war, es dauert keine fünf Minuten und in mir britzelt es. Da werden Lebensgeister geweckt. Immer wieder. 

Seine Freude, seine Energie färbt voll auf mich ab und macht was mit mir. Da kommt was in mir zum Schwingen. Mein System geht voll in Resonanz und alles in mir signalisiert ERINNERN. Ich erinner mich an meine wahre Essenz, an meine eigentliche Schwingung. Da dockt was an. So fühlt sich Leben wirklich an. Freude ist unsere Urschwingung.

Als ich heute Nacht (ich konnte mal wieder nicht so richtig schlafen) dieses Bild hier kreiert habe, rumgespielt und getüftelt habe, musste ich eins ums andere Mal einfach nur grinsen.
Ich meine schaut euch mal dieses Leuchten von uns beiden an! Kann man da ernsthaft noch schlechte Laune haben oder sich Sorgen machen, wenn man diese zwei Paar Scheinwerfer sieht? Da sind aber alle Lampen an.

Und jetzt frage ich euch: Habt ihr Bock? Habt ihr Bock mit uns zu leuchten? Habt ihr Bock euch von uns anstecken zu lassen? Diese Energie noch zu potenzieren und um ein Vielfaches zu steigern? Habt ihr Lust auf einen Energiebooster der Extraklasse?

Wir haben für unser Retreat "Herz trifft Mut" noch genau drei Plätze frei. In einem Monat findet es statt (18.-19. Mai) in der wunderschönen Lüneburger Heide, irgendwo im Nirgendwo in einem magischen Seminarhaus mit ganz zauberhaften "Herbergseltern". Ein Gesamtgefüge, das die Explosion in die eigene Größe schon fast unumgänglich macht.

Mischa und ich wollen unser Strahlen teilen. Wir wollen euch anstecken mit unserer Lebensfreude, mit unserem Licht, mit unserer Leichtigkeit, mit unserer Radikalität, mit unserer Entschlossenheit, dieses Leben zu rocken und zu einem einzigen Fest zu machen.

Bist du dabei? Schaffen wir es wieder ein fettes, freudiges AUSGEBUCHT auf unsere Ausschreibungsseite zu zimmern? Ich fände es grenzgenial und ich weiß auch, dass genau das passieren wird. Mal sehen, wer unsere Hammertruppe, die jetzt schon angemeldet ist, noch komplettiert. Wer will wohl mit uns leuchten?

(Nähere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier!)


Dienstag, 16. April 2019

Bleib dran!

Heute vor 4 Jahren hab ich angefangen zu bloggen, meine Geschichte zu erzählen, über meinen Weg zu schreiben, hab mich mit meiner Wahrheit sichtbar gemacht. Die Seite eingerichtet hatte ich schon länger, geschrieben bis zu dem Tag noch nichts.

Was hatte ich für Zweifel, ob das, was ich zu sagen habe, überhaupt jemanden interessiert. Ich hatte Angst, was meine Familie denkt, was die Freunde denken, die ehemaligen Kollegen. Ich hatte Angst vor Anfeindungen, vor Shitstorm, davor ausgelacht zu werden. Ich hatte Angst, meine größten Träume zu äußern, meine Visionen, ohne, dass ich schon groß "Erfolge" vorzuweisen hatte. Was, wenn ich mich doch täuschen würde und voll zum Horst mache?

Das Bedürfnis zu schreiben, mich zu zeigen, andere mit meiner Geschichte zu inspirieren, war aber größer als all die Ängste. Ich konnte gar nicht anders, als diesem Brennen in mir zu folgen. Wo mich das letztlich hinführen würde, konnte ich nicht wissen. Alles, was zählte, war, dass ich endlich diesem Drang nachgab, dass ich es endlich tat.

Und so habe ich am 16.04.2015 meinen ersten Artikel geschrieben, bin eingetaucht in eine neue Welt.
Vier Jahre später blicke ich auf mein heutiges Leben, blicke wieder zurück zum Startschuss meines Blogs, blicke wieder ins Jetzt und mir verschlägt es schier den Atem.

Ich habe mir ein Online-Business aufgebaut, ohne dass ich das je wollte. Der Blog hat nach wie vor nur vier Follower, dafür hab ich auf Facebook ein Netzwerk, das einfach nur fantastisch ist. Mein Schreiben hat sich verlagert. Der Blog ist mehr eine Sammelstelle meiner Werke als wirklich etwas Lebendiges. Lebendig ist es auf meiner Facebook-Seite. Lebendig ist es aber vor allem in mir.

Ich bin mittlerweile nicht nur Blogautorin, sondern auch Buchautorin, Seminarleiterin, Speakerin, Coach, Heilerin der Herzen und vor allem - und das ist das Allerwichtigste - durch und durch, mit jeder Zelle ich. Ich bin komplett in jedem Moment einfach ich.

Mein Leben explodiert auf eine Weise, die ich mir immer gewünscht habe. Damals, als ich die ersten Worte getippt und veröffentlicht habe, hab ich davon nur geträumt. Es waren gefühlt kühne Träume und niemand konnte mir versichern, dass das alles mal was wird. Es nun zu erleben, dass es was geworden ist - nämlich richtig geil - ist ein unbeschreibliches Gefühl. So schön, befriedigend, erfüllend, warm, tief, lebendig.

Genau heute will ich dir deswegen sagen: Bleib dran! Bleib dran und behalte deine Sehnsucht im Fokus. Mach es nicht mehr unter deiner Würde. Mach es nicht mehr ohne Lebendigkeit. Sei es dir wert! Dieser Moment, wenn das Leben dann nämlich wirklich abhebt, ist wahrlich jede Mühe wert. Bleib dran und lass dir vom Leben zeigen, wie geil es sein kann.

Tu dir selbst diesen großen Gefallen und hör niemals auf, an dich zu glauben.

Montag, 15. April 2019

Wir brauchen keine Sicherheit

Ich muss das Thema Sicherheit nochmal aufgreifen. Es drängt mich. So oft höre ich: "Ich würde ja gerne, aber..." und dann kommen Argumente wie die Verantwortung für die Kinder, das Geld, das gebraucht wird und das nun mal von dir kommen muss, weil du Alleinverdiener bist, die Verantwortung für die kranke Oma, die pflegebedürftige Mutter. Geld, Sicherheit, Sicherheit, Geld, Verantwortung.

Egal, was ins Feld geführt wird, die Aussage ist die gleiche: "Es geht nicht. Ich kann mein Leben nicht verändern. Ich kann es mir nicht leichter machen. Ich kann nicht machen, was ich eigentlich wirklich will."

Das Geld, die Sicherheit, die wir damit verbinden, unser Pflichtbewusstsein gegenüber anderen, das erfüllt werden will, das alles "brauchen" wir nicht wirklich. Es sind die Gefühle, die wir nicht wollen, wenn wir das Geld nicht mehr haben, wenn wir die Sicherheit nicht mehr haben, wenn wir nicht mehr unsere vermeintliche "Pflicht" erfüllen und für andere Sicherheit bieten.

Wir wollen die Ungewissheit nicht, die damit verbunden ist. Wir wollen die Anteile in uns nicht, die wir damit leben würden. Wir wollen nicht unzuverlässig sein, wir wollen andere nicht im Stich lassen, wir wollen nicht schwach sein, wir wollen nicht versagen, nicht klein beigeben, wir wollen kein Schmarotzer sein, wir wollen kein Egoist sein, wir wollen nicht arm sein, wir wollen keine schlechte Mutter sein, keine schlechte Tochter, wir wollen nicht undankbar sein, nicht unlogisch, nicht faul, nicht unklar, nicht leichtsinnig, wir wollen nicht derjenige sein, der andere enttäuscht, wir wollen nicht aus der Reihe tanzen, wir wollen nicht auffallen, wir wollen nicht, dass über uns geredet wird, wir wollen keinen Liebesentzug erfahren, wir wollen keinen Konflikt mit unseren Mitmenschen, wir wollen nicht unbequem sein, kein Quertreiber, wir wollen nicht anecken, niemandem auf den Schlips treten, wir wollen nicht, dass wir nicht wissen, wie es weitergeht, wir wollen es uns nicht zu leicht machen, wir wollen nicht um Hilfe bitten, wir wollen nicht zugeben, dass wir es nicht alleine schaffen, dass wir nicht mehr können, wir wollen im Gegenzug selbst nicht enttäuscht werden.

Wir wollen nicht, wir wollen nicht, wir wollen nicht und aus dieser Vermeidungsstrategie heraus sagen wir, dass wir Sicherheit brauchen. Das ist nicht die Wahrheit.

Wir wollen ganz oft nicht einsehen, dass wir Verantwortung tragen, die gar nicht die unsere ist. Wir wollen nicht glauben, dass es irgendwo auf dieser großen Welt mindestens einen Menschen gibt, der in einer ganz ähnlichen Lebenssituation ist wie wir, der schon mal gekonnt hat, was wir nicht zu können glauben. Irgendwo da draußen ist einer, der hat genau das schon gemacht, was du so gerne würdest, aber angeblich nicht kannst.

Du kannst. Immer. Ende der Geschichte. Du kannst, du bist nur nicht bereit die Konsequenzen zu erfahren. Und dann ist die Frage nicht, ob du kannst, sondern ob du wirklich willst, ob du wirklich bereit bist für alles, was deine Entscheidung bedeutet und nach sich zieht. Ob du bereit bist, ALLES zu fühlen, was dann gefühlt werden will.

Die Schnappatmung, die Unsicherheit, die Ohnmacht, die Minderwertigkeit, die Schuld, die Scham, die Kleinheit, die Verzweiflung, die Ablehnung, die Andersartigkeit, den Liebesentzug, die Angriffe, die Verurteilungen (die eigene und die der anderen), die Schwäche, die Ungewissheit, die Unklarheit, die Abhängigkeit, die Bedürftigkeit, den Schmerz.

Seinen Weg zu gehen ist wahrlich nicht immer Zuckerschlecken, so oft kommt Gegenwind, so oft muss man für sich einstehen und ein klares NEIN an andere senden, so oft erfüllt man nicht mehr die Ansprüche der anderen, so oft wird es unangenehm. Keine Frage. Aber sag nicht, du kannst nicht. Frag dich lieber, was du nicht fühlen willst, was du nicht sein willst, was du vermeiden willst, dann bist du ehrlich zu dir.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 12. April 2019

Sicherheit oder Lebendigkeit?


Dein Job macht dich nicht mehr zufrieden. Er ist ok. Mehr aber auch nicht. Zwar nicht wirklich schlimm, aber auch nicht wirklich deine höchste Freude. Er ist komfortabel. Du bekommst jeden Monat dein Geld, kannst dir gewissen Luxus leisten, was du dafür tun musst, ist schon ganz in Ordnung. Aber erfüllend ist das alles nicht. Dir fehlt die Leidenschaft. Dir fehlt der Sinn. Dir fehlt das Leuchten in den Augen. Die Energie. Die Begeisterung. Die Befriedigung. Da ist eine ungestillte Sehnsucht in dir. Du fragst dich, ob das so wirklich alles gewesen sein soll in diesem Leben. Etwas in dir sagt dir ganz klar, dass da mehr sein muss.

Aber was willst du stattdessen? Was könnte dir mehr Freude bereiten? Wo könntest du besser aufgehoben sein? Was könnte dir mehr liegen? Wo würdest du lieber arbeiten wollen? Wie würdest du deine Tage besser, sinnvoller, erfüllender verbringen können? Was könnte das Leben noch für dich in der Tasche haben?

Auf all diese Fragen hast du keine Antworten. Nicht eine. Vielleicht eine Ahnung, aber nichts Konkretes. Da gibt es noch keinen Plan B. Kein Ziel, das du stattdessen anstreben könntest. Solange du diesen Plan B nicht hast, kannst du auch nicht kündigen, glaubst du. Du brauchst ja das Geld. Du brauchst die Sicherheit. Du musst erst wissen, wo es stattdessen hingehen soll, bevor du die eine Tür hinter dir zumachst. So ist es doch, oder?

Also sitzt du in der Zwickmühle, treibst dahin im drögen Alltagssumpf, der dein Herz so gar nicht höher schlagen lässt. Mal kannst du es gut haben, dass dein Leben so dahinplätschert, dann wieder macht es dich schier wahnsinnig, dass du keine Alternative hast, dass du nicht weißt, wo es für dich langgehen sollen. Du verkümmerst. Du verwelkst langsam aber sicher. Du wirst immer unruhiger. Du beginnst dir Stress zu machen. Du versuchst diesen Plan B mit aller Gewalt zu erzwingen, entwirfst vielleicht einen Businessplan, gehst ganz logisch und sachlich vor und brichst dir dabei fast einen ab. Mit Freude und Leichtigkeit hat das auch nichts zu tun.

Was wäre, wenn das Ziel nicht dieser Plan B wäre? Was wäre, wenn du keine Sicherheit brauchst, sondern einfach nur mehr Leben, mehr fühlen, mehr erLeben, mehr Erfahrungen machen? Was wäre, wenn du dem falschen Ziel hinterherjagst? Könnte es sein, dass dein Navi falsch programmiert ist?
Was wäre, wenn das Ziel nicht "Sicherheit" hieße, sondern ganz einfach "Lebendigkeit"? Was macht diese Vorstellung mit dir? Sei ganz ehrlich zu dir selbst. Lass dein Herz diese Frage beantworten. Brauchst du wirklich Sicherheit oder doch eher Lebendigkeit?

Wenn Lebendigkeit das neue Ziel wäre in deinem Navi, die neue Ausrichtung, was kämen dir da plötzlich für Ideen? Würdest du dann immer noch einen Businessplan erstellen wollen? Fühlt sich das lebendig an? Oder würdest du dann eher wieder deiner Freude folgen, neugierig Dinge ausprobieren, spielerisch, leicht, kindlich? Auch mal was riskieren, unlogisch sein, verrückt, leichtsinnig, mutig?
Ich glaube, wenn du einfach immer dahin gehst, wo du dich lebendig fühlst, dann kannst du deinen Weg gar nicht verfehlen, dann kannst du dich gar nicht verfehlen. Wenn du dich zwischen Dingen entscheiden musst, und damit meine ich schon die kleinsten Kleinigkeiten, und die Frage ist, was gibt mir Leben, wo fühle ich mich lebendig, dann kannst du ganz schnell eine Wahl treffen, dann weißt du ganz schnell wo du richtig bist. Nimmt es mir Leben oder gibt es mir Leben?

Wenn das alles ist, worauf es in jedem Moment zu achten gilt, wenn das der einzige Wegweiser ist, dem es zu folgen gilt, dann ist das Leben plötzlich wieder leicht. Dann brauchen wir nicht lange überlegen. Und dann könnte es tatsächlich passieren, dass wir mit all dem Spaß plötzlich ein Business haben, das wir so gar nicht geplant hatten. Ganz ausversehen und vor lauter Leben ist es uns noch nicht mal aufgefallen.


Und was ist jetzt mit dem sicheren Job, fragst du dich? Da frag ich dich: "Willst du Sicherheit oder Lebendigkeit?"

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche