Mittwoch, 17. Juli 2019

Tu dir und der Welt einen Gefallen und sei aufrichtig!

Es geht um Aufrichtigkeit, echt sein, ausgerichtet sein, klar, da, präsent.

Es geht darum, offen alles zu sagen, was wir wirklich meinen und denken. Nichts mehr auszusparen oder zu verheimlichen. Durch die Blume reden ist von gestern. Komm auf den Punkt. Bring es auf den Punkt.

Niemand muss riechen oder erahnen, was du wirklich willst und meinst. Wenn du etwas brauchst, sag es. Wenn du etwas erwartest, sag es. Wenn du etwas nicht willst, sag es. Wenn etwas nicht stimmig für dich ist, sag es, auch wenn du es vielleicht nicht begründen kannst oder "nur" mit deinem Gefühl.

Sag, was du wirklich denkst und fühlst. Sei ehrlich zu dir selbst und auch zu anderen. Jeder hat diese Klarheit verdient, jeder deine Aufrichtigkeit. Vor allem du selbst. Sei es dir wert, ehrlich zu sein.

Ja, es könnte dazu kommen, dass dein Gegenüber keinen Applaus klatscht und wenig begeistert von dem ist, was du sagst. Aber was wäre die Alternative? Dass du lügst? Dass du dich verbiegst? Dich verrätst? Dich übergehst?

Das ist es einfach nicht wert. Lieber liegen die Karten wirklich offen auf dem Tisch, es herrscht Klarheit und man merkt, dass man so eben nicht zusammenkommt, als dass man auf biegen und brechen zusammenkommt, aber beide sich etwas vormachen und am Ende die Enttäuschung doch kommt, weil das "Zusammenkommen" eben eine Farce war und alles vor die Wand fährt.

Tu dir und der Welt einen Gefallen und sei aufrichtig. Stell dich hin in deine volle Größe und sprich deine Wahrheit. Nichts ist erfrischender und einfacher, als der Umgang mit klaren Menschen. Du entlastest nicht nur dich, sondern auch deine Mitmenschen, weil sie nicht mehr zwischen den Zeilen lesen müssen, sondern sofort wissen, woran sie sind. Die Zeiten von Wischi-Waschi-Talk sind wirklich vorbei. Echtheit ist angesagt. Radikal.

Doch, radikal geht auch wertschätzend. ;)

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 16. Juli 2019

Wo ist die Magie hin?

Wann haben wir eigentlich aufgehört, Wunder in Erwägung zu ziehen? Wann ist uns die Magie abhanden gekommen?

So ziemlich jeder, der etwas Neues anfangen will, ein sogenanntes Risiko eingeht, weil er nicht weiß, wie die ganze Sache endet, wo sie hinführt und ob sie "gut" ausgeht, kommt mit diesem Horrorszenario "obdachlos unter der Brücke" um den Dreh. Krass.

Ich nehme mich davon nicht aus. Auch ich hab gelitten wie sonstwas unter dieser Pseudo-Existenzangst. Vor was fürchten wir uns, dass wir uns sogar in unserer Existenz bedroht fühlen? Vom Kein-Geld-Haben stirbt man nicht. Weiß ich tatsächlich aus eigener Erfahrung.


Die Erde hat sich weiter gedreht, als mein Geldbeutel leer war und der Dispo komplett ausgereizt. Mein Herz hat immer noch geschlagen und geatmet hab ich auch noch. Zwar meist in Schnappatmung, aber das Leben ging tatsächlich weiter. Von all den Sorgen, die ich mir gemacht habe, ist - Überraschung - keine wirklich wahr geworden.

Warum ziehen wir immer alles, was schief gehen kann, selbstverständlich in Erwägung und nennen es realistisch, während wir alles ausschließen, was Gutes passieren könnte und tun dieses Gute auch noch als Träumerei ab?

Das Leben hat so viel mehr auf Lager, als die zwei, drei begrenzten Möglichkeiten, die unserem Verstand gerade einfallen. Diese unfassbare Intelligenz, die allem innewohnt, hat echt mehr auf dem Kasten, als dieses "obdachlos unter der Brücke".

Wann lassen wir die Zügel los? Wann werden wir wieder zügellos und hören auf, dem Leben ins Handwerk zu pfuschen? Wann trauen wir uns endlich wieder selbst über den Weg, uns und unserer Intuition, unserer Größe? Dem Leben? Unserer eigenen Weisheit? Der allumfassenden Bewusstheit, der Kraft, die dieses unendliche Universum zusammenhält, am Laufen hält?

Wann springen wir von dieser Brücke in den Fluss des Lebens und lassen uns endlich wieder tragen, anstatt drüber nachzudenken, unter dieser Brücke zu wohnen und sehnsuchtsvoll aufs Wasser zu starren?

Also ich kann dieses Springen und sich tragen lassen sehr empfehlen. Das ist das Intelligenteste, was ich je gemacht habe. An Wunder glauben ist für mich der eigentliche Realismus.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 14. Juli 2019

Bleib auf deinem Weg!

Wo gilt es gerade straight geradeaus deinen Weg zu gehen? Wo gilt es schnörkellos voranzuschreiten und eben nicht nach links und rechts zu schauen, die anderen im Blick zu haben, sich zu vergleichen, sich im Außen zu orientieren? Wo darfst DU dich jetzt in den Fokus stellen?

Ja, mir ist das Allgemeinwohl wichtig. Ja, ich bin ein Mensch, der sich für andere interessiert, der eigentlich nicht mit Scheuklappen durch die Gegend läuft. Nur manchmal da darf man sich auf sich konzentrieren und zwar nur auf sich. Da ist es nicht zuträglich, zu viel um sich rum zu schauen und sich an anderen zu orientieren.

Manchmal, da dürfen wir die Fühler einfahren und zu uns zurückholen, nach innen schauen und uns fragen, was WIR eigentlich wollen, ganz unabhängig davon, wie andere das finden könnten.

Die anderen im Blick haben, das kann ich gut, dazu wurde ich quasi erzogen, früher. Die meisten können das besonders gut. Wann standen schon mal unsere Bedürfnisse an erster Stelle? Wissen, was die anderen gerade brauchen, das können wir aus dem ff. Und wissen wir auch, was wir brauchen? Was gerade wichtig für UNS ist?

Ich bin in den letzten Tagen irgendwie nochmal in diese "Falle" getappt. Ich wollte es anderen recht machen, mich anpassen, einordnen, unterordnen. Ich war überall mit meiner Aufmerksamkeit nur nicht bei mir. Ich hab mich verlassen, meine Mitte verlassen, hab mich im Außen orientiert. Tatsächlich überrascht mich das. Niemals hätte ich gedacht, dass mir das nochmal passieren könnte. Und das Interessante ist, ich hab es erst gar nicht gemerkt. Es hat sich eingeschlichen, ist einfach so passiert und ich fühlte mich immer seltsamer, wie wenn ich gar nicht mehr selber denken und fühlen könnte. Völlig bizarr und absurd.

Dann kamen die Nackenschmerzen, Steifheit, die Schulterschmerzen. Ich konnte den Kopf nicht mehr drehen, alles tat mir weh. Es war nur halbwegs erträglich, wenn ich richtig aufrecht war, den Kopf oben hatte und wenn ich geradeaus schaute. Das Buch von Rüdiger Dahlke "Krankheit als Symbol" hatte ich schon lange nicht mehr in der Hand. Da schon. Und da stand es dann: Wo gilt es den eigenen Weg geradlinig und schnörkellos zu gehen? Wo gilt es eben nicht nach links und rechts zu schauen, sondern fokussiert, sein eigenes Ding zu machen? Bähm!!!! Das hat gesessen.

Und soll ich euch was sagen? Es ist unfassbar jetzt wieder den Unterschied zu merken, wie großartig das Leben fließt, wenn ich wieder bei mir bin und bleibe, wenn ich ausschließlich auf MEIN Gefühl höre, meine Bedürfnisse wahrnehme und ihnen folge, wenn ich mich selbst wieder höre und nur danach gehe, was für MICH jetzt stimmig ist, was dran ist, was MEINE Wahrheit ist, was ICH will.

Das mag egozentrisch klingen und gleichzeitig ist es das Wertvollste, was du der Welt schenken kannst, dich in deiner Größe und Klarheit, dich in deiner Aufrichtigkeit, dich in deiner Eigenverantwortung, dich in deiner Selbstfürsorge, dich als Selbstversorger, dich in deiner Kraft und Entschlossenheit, dich angebunden an deine innerste Weisheit, deine sprudelnde Quelle, dich in deiner vollen Bewusstheit, dich in deiner vollen Präsenz.

Deine Klarheit tut der Welt unfassbar gut, dein Ausgerichtetsein, dein bei dir bleiben. Menschen, die klar sind, die bei sich sind, sind ein Geschenk des Himmels und entspannen ihr Umfeld. Menschen, die klar sind, die da sind, fallen anderen nicht zur Last. Umgang mit nach oben ausgerichteten Menschen, mit angebundenen Menschen, mit Menschen in ihrer Mitte, ist ein einziges Fest. Du beschenkst andere damit und dich am allermeisten, denn dann kann das fließen, was wirklich fließen will, was zu dir gehört, was dich ausdrückt, was durch dich in die Welt will. Bleib bei dir! Verlass dich nicht - für nichts und niemanden! Bleib auf deinem Weg!
 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 12. Juli 2019

Ich wähle nur noch das, was der Königin in mir entspricht

Heute wollten wieder kraftvolle Entscheidungen getroffen werden. Was für ein Tag! Was für eine Zeit! Ich teil das einfach mal kommentarlos.

"Mein Fokus liegt auf Reichtum und Fülle. Ich entscheide mich, mich voll und ganz zu entfalten. Ich entscheide mich für den Fluss. Alles darf und soll ungehindert fließen - auf 5D Ebene, in höchster Liebe.

Alles, was mich hindert, begrenzt, klein hält, von meinem wahren Sein abhält, verbanne ich aus meinem Leben. Ich dulde es nicht mehr. Alles, was nicht der höchsten Wahrheit, der höchsten Liebe entspricht, hat in meinem Leben nichts mehr verloren.

Ich entscheide mich für meine höchste Vision, für die beste Version von mir, für mein komplettes, freies Sein.

Ich wähle nur noch das, was der Königin in mir entspricht."

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 11. Juli 2019

Erkennst du, wie groß du bist?

Manche scheinbar schon längst abgehakten Sachen kommen gerade nochmal aufs Tablett. Wir bekommen die Chance in einer neuen Runde, aus einer höheren Warte, mit unserer inzwischen gewonnenen Weisheit erneut einen Blick drauf zu werfen.

Wie wollen wir jetzt damit umgehen? Wie sehr sind wir in der Zwischenzeit gereift? Können wir jetzt vielleicht sogar die Situationen von damals nochmal neu betrachten und nachträglich Liebe, Verständnis, Weichheit und Frieden einfließen lassen? Oder können wir jetzt in der Neuauflage viel selbstbewusster und klarer reagieren, viel zentrierter und ausgerichteter als damals? Können wir jetzt unser Wissen anwenden? In unserer Mitte bleiben und aus unserer göttlichen Größe heraus agieren und nicht einfach re-agieren?

Es ist immer wieder erstaunlich wie schnell wir groß werden, wachsen, reifen. Ich meine, schau dich an!!! Wie hat dich der ganze Schlamassel damals aus der Bahn geworfen? Wie viele Jahre hast du vielleicht gebraucht, um überhaupt zu erkennen, was da eigentlich läuft. Und jetzt? Jetzt lösen sich die Dinge in wenigen Tagen. Wir durchschauen immer schneller. Sind immer eher wieder klar und bei uns und verstehen, begreifen, was da läuft, sind ganz schnell in unserer Eigenverantwortung, erinnern uns, dass wir Schöpfer sind, fragen uns nach unserem Anteil. Das Opfer-Täter-Ding zieht bei uns nicht mehr.

Ja, wir kommen vielleicht kurz ins Straucheln, aber umwerfen tut uns so schnell nichts mehr. Die Wurzeln sind stark geworden über die Zeit. Der Stamm stabil. Die Äste flexibel. Was juckt uns ein Wind? Was juckt uns ein Sturm? Wir schwingen einfach mit, werden für vieles schlicht durchlässig. Der Wind kann ruhig durch unsere Äste pfeifen. Und? Das ändert nichts an unserem Stand.

Haben wir damals vielleicht noch Krieg geführt, dachten, dass wir dem Leben, den Umständen, den Menschen die Stirn bieten müssen, dass wir stark und unnachgiebig sein müssen, so ist heute vielleicht eine gewisse Milde eingetreten, eine Flexibiltät, eine Weichheit. Warum jemandem die Stirn bieten? Da müssen keine zwei Kräfte aufeinanderprallen. Das ist nur anstrengend. Da muss nicht der eine gewinnen und der andere verlieren.

Was, wenn wir uns nicht frontal gegenüber stellen und uns gegenseitig den Weg und die Sicht versperren? Was, wenn wir uns nebeneinander stellen und jeder mit seinen Augen in die Welt schaut, unbeeinflusst von der Existenz des anderen? Oder was, wenn wir einfach aneinander vorbeilaufen? Wir einen Bogen um uns machen? Was, wenn wir Unrat einfach an uns vorbeiziehen lassen und uns gar nicht mehr damit beschäftigen müssen?

Schau also hin, was in diesen Tagen nochmal für Schleifen gedreht werden und entscheide weise, wie du jetzt damit umgehen willst. Schau hin, wie du damals agiert hast und wähle, wie du diesmal sein willst. Schau hin und sie, wie groß du bist. Sieh deine Weisheit. Sieh dein Wachstum. Erkenne deinen Weg an, deine Reife, dein ständiges immer größer werden. Hadere nicht mit den Herausforderungen. Freu dich viel mehr daran, wie gut du inzwischen damit umgehen kannst und klopf dir mal wieder ordentlich auf die Schulter.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 9. Juli 2019

TiefenTalk mit Herz und Seele

Hey ihr Lieben,
 
ich hab mal wieder richtig Bock auf einen TiefenTalk mit euch. 🤩🤩🤩🤩 Der letzte ist ja schon Eeeeewigkeiten her. Also hab ich mal wieder einen angesetzt.

Die Zeiten sind gerade krass und voller Wandel. Gefühlt gehen ganz viele Türen zu. Alte Kapitel finden ihren Abschluss und gleichzeitig tut sich großartiges Neues auf. Umbruch auf allen Ebenen, vielleicht auch der ein oder andere Zusammenbruch. Achterbahn, Schleudergang und Paradies zugleich.

Let's talk about it! Platz hat wie immer alles, was gerade Platz braucht. Es finden sich ja doch die Richtigen zusammen. Ich bin jetzt schon meeeega gespannt, wer das sein wird. 😍😍😍

Ich freu mich total auf euch!!!! 🤩❤️😊🎉

Samstag, 13.07.2019
14-17 Uhr
via Zoom
Max. 6 Teilnehmer
Preis: 100 EUR - Bezahlung vorab per PayPal
Anmeldung an mail@anja-reiche.de 
 
 
 

Montag, 8. Juli 2019

Zeit für eine neue Spielzeugkiste

Sehr geil! Ich hab gerade das "Selbstheilungserfahrungspaket" zurückgegeben. Wie eine Spielkiste, mit der man fertig ist. Zwar nicht alles verwendet, aber auch kein Interesse mehr daran. Manche Rätsel und Puzzle angefangen, aber das Ergebnis juckt mich nicht mehr.

Alles reingepackt in die Kiste, alles, was ich damit machen wollte und konnte und hätte können, alles, was dazugehört und zurückgegeben ans Universum. Stattdessen hab ich jetzt das Paket "Feier des Lebens" geholt. Darin enthalten: Erfahrungen in einem gesunden Körper. Das Leben in vollen Zügen genießen. Fülle, Reichtum, Schlaraffenland. Wachstum und Erkenntnis nur noch aus der Freude heraus. 😍😍😍

Sehr empfehlenswert immer mal wieder einen Spielzeugkistentausch zu machen und neu zu wählen.
🎉📦🎉

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 7. Juli 2019

Das Geheimnis der Selbstheilung

Ich muss das nochmal auf den Punkt bringen und in aller Deutlichkeit sagen.

So viele Jahre habe ich geforscht, ausprobiert, gesucht, gelesen, hingespürt. Ich wollte wissen wie Selbstheilung geht. Ich wollte wissen, was es braucht, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, den Körper zu "beeinflussen", in eine bestimmte Richtung zu lenken, bestimmte Ergebnisse zu erzielen. Ich wollte wissen, wie man es "macht".

Dass da aus meiner Sicht gar nichts "gemacht" wird, habt ihr ja schon in meinem letzten Post gelesen. Heilung macht man nicht, Heilung geschieht.

Ich mache eigentlich tatsächlich nichts und gleichzeitig alles. Dieses Paradoxon Leben ist schon interessant und so simpel zugleich. So extrem simpel, dass ich das nochmal gesondert zum Ausdruck bringen will. Da darf was ganz tief einsinken.

Es braucht lediglich unser Schöpferbewusstsein, das Wissen, das wir es sind, die Materie formen, dass wir der Materie eben nicht unterliegen. Wir "herrschen" über die Materie und nicht sie über uns.

Wenn also der Körper irgendwelche Symptome hat, dann muss klar sein, dass wir das hervorgerufen haben - wie auch immer. Das ist nichts, mit dem man sich eben abfinden muss, dem wir irgendwie ausgeliefert sind, mit dem man sich zufrieden geben muss, arrangieren. Dieses "das ist halt so" ist Quatsch. Das ist so, weil ICH es irgendwie hinbekommen habe, aus keinem anderen Grund ist das so.

Also nochmal: ICH entscheide! Ich entscheide, wie ich es stattdessen will. Fertig! Ich entscheide, mit was ich mich zufrieden gebe und mit was nicht. Ich entscheide, wie es sein soll. Ich entscheide, ob ich mich von den Symptomen, Zuständen, Umständen beherrschen lasse oder ob ich das Ruder in die Hand nehme und eine andere Entscheidung treffe.

Was habe ich in der Nacht von Freitag auf Samstag gewettert und geflucht. Ich hab mich die Woche über beherrschen lassen. Bis ich so wütend und fertig war, dass ich vehement und lautstark morgens um halb fünf durchs Haus gelaufen bin und mal ganz klare Ansagen gemacht habe. Ich habe Schmerzen verbannt und aus meinem Energiesystem geschickt, sämtlichen unzuträglichen Gedankengängen auf alle Zeiten die Zutrittsberechtigung in mein Bewusstsein verboten, vom Leben eingefordert, dass es mir gut geht, weil ich es drunter nicht mehr mache. Ich habe ganz klar gesagt, dass ich mich davon nicht beeindrucken lassen werde, dass das nicht bleiben wird, weil das echt durch ist für mich.

Egal, was da gerade "defekt" ist, das kann verschwinden. Egal, welche Diagnose rauskommen würde, wenn ich zum Arzt ginge. Es ist mir wurscht. Ich werde mich dem nicht fügen und ich werde mich davon nicht beeinflussen lassen, weil ich weiß, dass einzig mein Bewusstsein und meine Klarheit, meine Ausrichtung und meine Entschiedenheit die Kräfte sind, die meinen Körper formen. Nichts anderes. Alles andere ist eine Illusion. Dieses Wissen, diese Überzeugung, diese Wahrheit ist so tief in mir verankert, ist so kraftvoll, davon bringt mich nichts und niemand mehr ab.

Wenige Minuten später nach all diesen radikalen Ansagen ist mir ein homöopathisches Mittel eingefallen. Ich habs genommen und am nächsten Morgen ging es mir um so viel besser. Und auch der letzte Rest an Zipperlein wird noch verschwinden, weil ich es will und weil ich alles andere nicht mehr akzeptiere. Und das kann schnell gehen, weil auch Zeit eine Illusion ist. Der gewünschte Ereignishorizont kann genau JETZT da sein. Sofort.

Und da bin ich beim Geheimnis der Selbstheilung angelangt, das ich sooo lange gesucht habe, das ich so groß gewähnt habe, vielleicht auch kompliziert. Aber das ist es gar nicht. Es braucht lediglich meine Entscheidung, meine Entschlossenheit, meine Ausrichtung und das Bewusstsein, dass diese Entscheidung reicht. Wie sich das dann alles richtet und findet und wie das Leben es bewerkstelligt, dass meine Entscheidung wahr wird, ist nicht meine Baustelle. Meine Aufgabe ist es, zu wählen. Wie die Wahl erfüllt wird, kann mir schnuppe sein.

Selbstheilung - wie alles andere auch im Leben - ist eine unumstößliche Entscheidung. Fertig. Mehr Geheimnis steckt nicht dahinter. So einfach - mal wieder!

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 5. Juli 2019

Leben kannst du nicht machen

Heilung kannst du nicht machen. Heilung geschieht. Es ist ein zulassen, fließen lassen, sein lassen. Es gibt nicht mehr zu tun, als eine Entscheidung zu treffen und dann gschehen zu lassen.

Das hat mit TUN überhaupt nichts zu tun. Wie oft bin ich in blinden Aktionismus verfallen, habe mir überlegt, was ich noch tun kann.

Dieser Prozess der Heilung kann nicht getan werden. Ja, ich kann fördern und unterstützen, aber wirklich machen kann ich Heilung nicht. Das Einzige, um das es wirklich geht, ist Fließen. Zufließen lassen, abfließen lassen, überhaupt fließen lassen.


Heute ist es nochmal wieder tiefer gesackt, dass eigentlich NICHTS getan werden muss. Das Leben ist ein Geschehenlassen, ein Mitfließen, Zulassen, Empfangen. Ja, es gilt aktiv Entscheidungen zu treffen. Das ist aber auch schon alles. Der Rest kommt zu uns. Wie das Bild vom Sterntaler-Mädchen. Einfach das Kleidchen aufhalten und auffangen.

Natürlich gibt es nach Entscheidungen für etwas auch immer was zu tun, aber dieses Tun ist nicht anstrengend. Dieses Tun passiert dann auch einfach. Auch das kommt quasi zu uns. Ich brauche mir nicht den Kopf zu zerbrechen, ich brauche nicht zu suchen. Es kommt einfach alles zu mir, fließt mir zu. Ideen, Handlungsimpulse, Energie, Erkenntnisse, Antworten, Dinge, Geld.

Diese Bilder und Erkenntnisse waren heute so kraftvoll. Und es tut soooo gut, einfach nichts mehr machen zu müssen, nichts und niemandem mehr hinterherlaufen zu müssen, nichts angestrengt vorantreiben zu müssen. Eine klare innere Ausrichtung und dann geschehen lassen. Komplizierter wird's nicht. Die größten Wahrheiten über das Leben sind von Einfachheit geprägt. Das ist so eine Wahrheit. Zumindest meine.

Gewusst hab ich das schon lange. Die Erkenntnis ist nicht neu. Und gleichzeitig war die Erinnerung daran so wichtig. Es ist wieder tiefer gerutscht, noch selbstverständlicher geworden, noch mehr normal, noch mehr fühlbar.



Leben kannst du nicht machen. Leben geschieht. ALLES fließt mir zu. Einfach. Leicht. Immer. Überall.
 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Ich geh mich tragen lassen

Es geht ums Empfangen. Ein bisschen scheint die Welt still zu stehen. Für mich ist Tun gerade nicht dran. Auch mein Körper lässt Tun gerade nicht zu. Eine gefühlte Verrenkung zwischen den Schulterblättern, eine Blockade im Rücken oder Ähnliches schränkt meine Bewegungsfähigkeit ein. Alles geht seeeeehr langsam und manche Bewegungen eben gar nicht. Auch gut...

In den letzen Tagen ist viel abgeflossen. Ich hatte mich innerlich verrenkt, mich selbst ein Stück weit verlassen, um etwas zu bekommen, was ich scheinbar selbst nicht hatte. Mein Post von gestern ist daraus entstanden.

Tatsächlich bin ich überrascht, dass das passiert ist, dass ich mich wirklich nochmal verrenkt habe, im übertragenen Sinne. Ich beobachte und staune.

Körperliche Heilung, Selbstheilung, Spontanheilung sind Forschungsfelder, für die ich angetreten bin. Das weiß ich. Lange dachte ich, ich müsste alles alleine schaffen, dürfte mir keine Hilfe holen, würde auch gar keine bekommen, weil in der Schulmedizin einfach nichts für mich drin ist.

Über die Jahre bin ich da weicher geworden, offener. Hilfe gibt es immer und überall. Es gibt immer genau das Richtige, den einen nächsten Schritt, den Impuls, was JETZT passend ist. Das kann alles sein. Das können Menschen sein, die heilende Worte finden, das kann Mitgefühl sein, das können Globuli sein, das kann energetische Heilung sein, das kann mal eine Schmerztablette sein.

Es darf leicht gehen. Wir müssen nicht alles alleine schaffen und es gibt schon gar nichts zu verurteilen. Was gut tut und wirkt, hat recht. So lange habe ich mich selbst geknechtet und gegeißelt, weil ich mir den Druck gemacht habe, alles, was Heilung angeht, alleine bewältigen zu müssen. Das hat mich so erschöpft und so mürbe gemacht, so viel Stress verursacht und auch oft Panik und Ohnmacht, wenn ein Symptom aufgetaucht ist. Wieder auf mich alleine gestellt. Wieder alles selbst herausfinden.

Gott sei Dank sind diese Zeiten vorbei. Heute bin ich in der Lage, um Hilfe zu bitten, mich fangen zu lassen, mir Dinge zeigen zu lassen, mich führen zu lassen. Ich bitte nicht nur die geistige Welt, Mutter Erde, meine Seele, das All-Bewusstsein und neuerdings Innererde um Hilfe und Unterstützung, sondern auch tatsächlich Menschen, die ganz wunderbare Fähigkeiten haben. Es gibt sie nämlich zu Hauf.

Ich lass mich fallen. Ich geb mich hin. Ich habe um Hilfe gebeten und bin bereit, zu empfangen. Mehr kann ich gerade nicht tun. Das entspannt so herrlich. Dieses Wissen, dass für mich gesorgt ist. Dass sich der eine nächste Schritt zeigen wird. Dass da Menschen sind, Wesen, Dimensionen, die mir gerne helfen, die für mich da sind.

Mir Hilfe zu erlauben, mir das Empfangen zu erlauben, das unschuldige Annehmen, mir Weichheit und Schwäche zu erlauben, mir Nichtwissen zu erlauben, mir das Fallenlassen zu erlauben, mir Leichtigkeit zu erlauben, mir das Getragenwerden zu erlauben, all das war ein Weg, komm ich doch aus einer ganz anderen Richtung. ;) Umso wunderbarer, dass diese Qualitäten jetzt da sind und dass ich das kann. Herrlich!!!

Ich geh mich jetzt tragen lassen. Und du so?


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 4. Juli 2019

Deine Größe macht dich unbeherrschbar

Wenn sich jemand über dich stellt, ist es keine Liebe. Wenn du dich für jemanden verrenken oder verlassen musst, ist es keine Liebe. Wenn dich jemand klein halten will, dich bremst und hindert, dir sagt, was falsch und richtig ist, ist es keine Liebe. Wenn dir jemand deine Größe abspricht, dich korrigiert, kritisiert, warnt und ermahnt, dir vielleicht sogar droht, ist es keine Liebe. Wenn jemand von dir verlangt, dich unterzuordnen, zu fügen und anzupassen, ist es keine Liebe. Wenn dir jemand Regeln vorschreibt, Bedingungen stellt, ist es keine Liebe.

Auch wenn derjenige noch so beteuert, dass er es nur gut mit dir meint, dass er dein Bestes will. Er spricht dir deine eigene Wahrheit ab. Er spricht dir ab, dass du selber am besten weißt, was gut für dich ist. Er spricht dir deine eigene Anbindung an deine Weisheit, an die Göttlichkeit ab, an deine Essenz, an deine wunderbare Seele. Er spricht dir deine Größe ab. Deine Größe bedroht ihn. Deine Größe macht dich unbeherrschbar.

Wenn du glaubst, dass jemand etwas hat, was du nicht hast, an das du nur über oder durch den anderen kommst, wenn du glaubst, dass du das unbedingt brauchst, dann ist das eine Lüge. Du bist vollkommen. Es gibt nichts, was dir nicht direkt zufließen kann. Du brauchst keinen Mittler. Weder für Liebe, noch für den Draht nach oben, noch für Geld, noch für Wissen. ALLES fließt dir direkt zu und jeder, der eine Abhängigkeit herstellen will, der dir weismachen will, dass du etwas NUR und AUSSCHLIESSLICH über ihn bekommst, der bindet dir gehörig einen Bären auf.

Du bist bei Menschen richtig, die dich fliegen lassen. Die mit dir fliegen. Du bist bei Menschen richtig, die dich scheinen sehen wollen, leuchten, die wollen, dass du wächst, dass du dich entfaltest, die dich in deiner Größe sehen wollen und zwar wirklich. Menschen, die dich feiern, die dein Potential sehen und fördern, bei denen du dich rundum wohl und leicht fühlst, wirklich gesehen, angenommen.

Diese Menschen werden dir nie sagen, dass sie etwas besser wissen. Sie mögen zwar manchmal eine andere Ansicht oder Wahrnehmung haben, sie würden diese aber nie über die deine stellen. Diese Menschen sprechen dir niemals deine Wahrheit ab. Sie lassen dich deine eigenen Erfahrungen machen, sie trauen dir zu, dass du der Experte für dein Leben bist. Sie schätzen dich und deine Meinung. Sie schätzen deine Gaben und Talente.

Sie lassen frei, wollen Freiheit, für dich und für sich selbst. Sie stellen keine Bedingungen, heben nicht mahnend den Zeigefinger, drohen nicht mit Entzug von Liebe, Wissen, Geld, Unterstützung oder Ähnlichem.

Diese Menschen sind wahrlich in ihrer Größe und sie können andere ebenfalls in ihrer Größe neben sich stehen lassen, ja wollen das sogar. Diese Menschen wollen, dass jeder in seiner Größe da steht. Nicht hierarchisch untereinander, sondern breit verteilt in einem weiten Feld nebeneinander. Alle gleichwertig. Alle besonders. Jeder selbst angebunden an seine göttliche Kraft. Jeder vollkommen. Jeder frei mit ganz viel Raum.

DAS ist für mich Liebe! Da fühlt es sich leicht an, richtig, stimmig, nährend. Da bin ich zu Hause.

Danke, an alle wundervollen Zauberwesen, die diesen Weg mit mir gehen, die mein zu Hause sind! Danke für diese wunderbare Familie! Danke für Halt, Hilfe, Unterstützung, gemeinsames Forschen und Entdecken. Danke für gemeinsames Wachsen, Anstupsen, Auffangen, Hochheben, sich gegenseitig das Licht zeigen und Erinnern. Danke für die Erfahrung von echter Liebe! Danke für Freiheit in der Verbindung!


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 3. Juli 2019

Ein Schritt, ein Atemzug, ein Besenstrich

Bei aller Geschwindigkeit, die die letzte Zeit so drauf hat, muss es Atempausen geben. Manchmal können wir noch so machen und tun und wuseln und Schöpfer sein und es geht eben genau nichts voran.

Natürlich darf es schnell gehen, auch Transformation darf schnell gehen. Dinge dürfen sich leicht lösen. Wir dürfen konsequent Entscheidungen treffen und Gestalter sein. Aber auch dieses Gestalten braucht Weile. Gut Ding will Weile haben.

Der Leistungsgedanke, der uns allen so sehr vertraut ist, der über Jahrhunderte geprägt wurde, steht nur allzu schnell wieder auf der Matte und übernimmt klammheimlich die Führung. Plötzlich wird spirituelle Entwicklung zum Leistungssport. Plötzlich schöpfen wir nicht mehr aus der Freude, sondern mit Anstrengung und Druck.

"Dieses doofe Symptom muss doch weggehen!"
"Das Geld muss doch endlich fließen."
"Wo ist denn jetzt meine Berufung? Ich hab mich doch schon zig Mal für Klarheit entschieden."

Bei aller Schnelligkeit können Prozesse manchmal heilig sein. Es gilt weise hinzuspüren, ob wir uns die Herausforderungen kreieren, aus alten überholten Mustern heraus, die längst überfällig, abgelaufen und überholt sind oder ob das, was da gerade da ist, großartiges Wachstum für uns bereit hält und eben nicht "über" ist.

Kann ich daran noch wachsen oder kann das weg?

Wenn du ehrlich hinspürst, weißt du eigentlich direkt die Antwort. Kann es weg, ehre und achte deine Schöpfung, entscheide dich aus tiefstem Herzen für das, was stattdessen dran ist, vergiss sämtliche Alternativen oder faulen Kompromisse und befasse dich dann mit anderen Sachen. Das Leben tut seine Arbeit.

Ist noch etwas für dich drin, dann lass alles so sein, wie es ist und entspann dich in die Situation hinein. Lass dich vom Leben zu deinem Geschenk führen und gib dich der Lage hin. In dieser Entspannung kann Heilung geschehen. Jeglicher Widerstand ist zwecklos. Annehmen, sein lassen, hinspüren und dir zeigen lassen, was du wissen musst, dir zeigen lassen, was du zur Lösung beitragen kannst.

Es ist ok, wenn manche Dinge länger brauchen. Ja, wir sind Schöpfer, aber Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Alles in der Natur hat seine Zeit. Manchmal dürfen sich die Dinge einfach entwickeln und wir mit den Umständen wachsen, reifen, für das reif werden, was da sein soll. Gehen wir dem Leistungsgedanken nicht mehr auf den Leim. DER hat wirklich ausgedient.

Straßenkehrer Beppo aus der Geschichte von Momo hat es sehr weise auf den Punkt gebracht: "Ein Schritt, ein Atemzug, ein Besenstrich." Auf der längsten Straße kann ich immer nur den einen Besenstrich machen.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 1. Juli 2019

Es braucht kein Zertifikat

Zuerst war es nur eine Wortspielerei mit der wunderbaren Christiane. Frei nach dem Motto: Wir waren auch auf einer Uni - der Universität des Lebens, sind wir noch. Leider bekommt man da kein Zertifikat... Und eigentlich wäre es dann ja auch eher ein Uni-kat. ;)

Ein Wort gab das andere. Und dann war da diese Essenz: Es braucht kein Zertifikat. Es braucht ein Unikat.

Zertifikate sind total über. 100 Menschen kann man das gleiche Tool zeigen, die gleichen Dinge lehren und doch kann deswegen nicht jeder das Gleiche. Geht auch gar nicht. Jeder versteht es anders. Jeder hat einen anderen Hintergrund. Jeder ein anderes Weltbild. Andere Prägungen von Worten. Andere Konstrukte im Kopf. Jeder hat einen anderen Schwerpunkt, einen anderen Ansatz, andere Talente und Herangehensweisen.

Was sagt da ein Zertifikat aus, das dann für alle gleich ist? Nichts!

Wir dürfen uns bewusst machen, dass wir bereits Experten sind. Wir sind Experten für unser Leben, für unsere Herausforderungen, für unsere Art, das Leben zu meistern. In allem, was wir in unserem Leben bewältigt und gelöst haben, sind wir Fachleute. Unser Leben ist unsere Ausbildung. Die beste, die wir kriegen können.

Schau dir dein Leben mal an, deine Hürden, deine Challenges, deine größten "Probleme", deine schwersten Zeiten. Du hast alles gemeistert, bist Meister. Darin hast du Erfahrung. So wertvolle Erfahrung, die du weitergeben kannst. Das alles hat seinen Sinn, seine Daseinsberechtigung, ja war sogar unabdingbar, für das, was du hier noch so vorhast.

Welche Ausbildung, welche Schule hätte dich das lehren können? Wer hätte dir diesen Erfahrungsschatz "beibringen" sollen? Unsere Vergangenheit mit all dem scheinbaren Mist ist unser Kapital. Wir müssen nur ein wenig den Blickwinkel ändern.

Eigentlich kannst du genau jetzt jegliche Ausbildung an den Nagel hängen. Das, was du da zu lernen glaubst, ist bereits in dir. Erinner dich. Du kannst es schon. Es würde dich nicht interessieren, wenn es nicht schon in dir angelegt wäre. Im Grunde machen wir Ausbildungen immer nur dazu, dass uns endlich mal jemand bestätigt, dass unsere "Annahmen" und Ansichten richtig sind, dass unser Gefühl stimmt, dass wir doch recht hatten.

Ist es nicht so? Hast du jemals wirklich etwas Neues gelernt (von reinem, trockenem Wissen, Lernstoff abgesehen)? Eigentlich wurde nur ein tiefes, inneres Wissen in dir von außen bestätigt. Da soll endlich jemand anders herkommen, der uns unser eigenes Wissen und Können, das eh schon da war, zertifiziert. Man muss ja was in der Hand haben. Man muss ja was vorzuweisen haben.

Prinzipiell gibt es nicht mehr zu tun, als einfach das anzuwenden, was wir intuitiv als richtig erachten. Aber wir trauen uns meistens selbst nicht über den Weg. Warum trauen wir dem anderen, dem Ausbilder, jemandem mit Zertifikat mehr? Warum muss da erst jemand anders daherkommen und uns "zertifizieren"? Warum tun wir das nicht selbst? Am besten zertifizieren wir uns selbst zum Unikat. Damit liegen wir goldrichtig.

Und? Stellst du dir noch heute dein eigenes Zertifikat für dein Unikat aus?

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 27. Juni 2019

Ich akzeptiere nur noch 5D!

Seit gestern laufe ich mit diesem Mantra durch den Tag.

Wie fasse ich jetzt in Worte, was das für mich bedeutet? Es ist eine radikale Entscheidung. Mal wieder. Eine Ansage dem Leben gegenüber, eine ganz klare Ausrichtung.

Die Zeit der Begrenzungen ist vorbei. Wir brauchen uns weder selbst begrenzen, noch müssen wir uns von anderen begrenzen lassen. Unsere Möglichkeiten gehen weit über das hinaus, was wir meist in Erwägung ziehen. Verlassen wir das rein materielle Weltbild des 3D-Denkens, ist plötzlich ALLES möglich.


Wenn wir nichts und niemanden limitieren, wenn wir alle scheinbaren Grenzen wegsprengen und uns für ALLE Möglichkeiten öffnen, sind Wunder an der Tagesordnung.

Ängste, Sorgen, Zweifel, Bedenken, Gefahren, Warnungen, Beurteilungen, Verurteilungen, Erfahrungen aus Leid und Schmerz, Wachstum aus Leid und Schmerz, Abhängigkeiten, Verstrickungen, Bedingungen, Erwartungen, Erpressung, Missbrauch in jeglicher Form, Brauchen überhaupt, das alles läuft aus. Das alles ist überholt, alt, überflüssig. Zumindest für mich ist das wahr und für viele andere auch. Vielleicht nicht gleich für alle, aber für viele genug, um paralell in der 3D-Welt die 5D-Welt zu gestalten.

Mein Fokus liegt auf Wachstum, auf Wohlwollen, auf Wertschätzung, auf Vertrauen, auf Leichtigkeit, auf Liebe, auf Einfachheit, auf Seinlassen (auch 3D, Leid, Schmerz, Ohnmacht, etc.), auf Gesundheit, auf Heilsein, auf Reinheit, Klarheit, Echtheit, Ganzsein, auf Ressourcen und Stärken, auf Potenzial, auf Eigenverantwortung, auf dem Verbindenden, auf dem Nährenden, auf Spieltrieb, auf Neugier, auf Freiheit, auf Schöpfen und Kreieren, auf mich selbst erleben und erfahren und zwar in meiner Größe und immer noch größer, noch leichter, noch einfacher, ein ganz klarer Zug nach vorne.

Mein Fokus liegt auf Entwicklung aus der Freude heraus, auf Ausprobieren, Entdecken. Ein Wachstum ohne Schmerz und Leid, sondern in der Leichtigkeit.

5D bedeutet für mich, die drei Dimensionen Höhe, Breite, Tiefe, also das Materielle, zu überschreiten und zu ergänzen mit Information und Liebe, dem Raum zwischen den Dingen, dem Feinstofflichen, dem Allwissen, mit Energie. Zwar in der materiellen Welt sein und leben und agieren, sich davon aber nicht begrenzen lassen, sondern diese Materie erschaffen, wählen, gestalten. Bewusst begreifen, wer wir eigentlich wirklich sind. Geistige Wesen, die sich einen Körper erschaffen haben und nicht Körperwesen, die ein bisschen Geist haben.

Ich lasse mich nicht leben, ich lebe selbst, ich treffe Entscheidungen, ich schöpfe. Ich re-agiere nicht, ich agiere. Alles, was mich klein halten will, begrenzen will, einschränken will, wird nominiert und rausgewählt. In meinem Umfeld, in meinem eigenen Kosmos akzeptiere ich nur noch 5D.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 25. Juni 2019

Wuseln lassen, sein lassen

So viel wuselt gerade. Es arbeitet und schwirrt, dreht und wendet sich minütlich. Die Hitze brennt mal wieder weg, was nicht mehr passt und zwar gnadenlos.

Bei mir fühlt es sich an, wie wenn alle Optionen in einem Shaker ordentlich geschüttelt würden. Mal ist das eine präsent im nächsten Moment das andere. Entscheidungen treffen geht gerade gar nicht. Ich weiß, dass ich nicht weiß. Alles kann, nichts muss. Ich stehe daneben und schaue dem bunten Treiben in mir zu.

Fazit? Keines. ;) Auf jedes Chaos folgt Klarheit. Immer. Weil kein Zustand ewig bleibt. Weil Chaos die Vorstufe von Klarheit ist. Die Natur ist Chaos und hat gleichzeitig eine wunderbare Ordnung, Rhythmen, Zyklen, räumt sich selber auf.

In diesen heißen Sommertagen fließt nicht nur Schweiß und Wasser in rauen Mengen. Es fließt so viel mehr. Es fließt das ab, was alt ist und weg kann. Es fließt das zu, was stattdessen zu uns gehört. Ein Austausch. Wie Ölwechsel. Und wir dürfen mitfließen, uns hingeben und geschehen lassen. Wenn es etwas zu tun gibt, werden wir es wissen. Bis dahin folge ich meinem geliebten Motto "Wenn du nicht weißt, was du tun sollst, tu gar nichts."

In diesem Sinne liebste Grüße von unterm Kirschenbaum.

Foto: Anja Reiche

Montag, 24. Juni 2019

"Entweder oder" ist out

Aus meiner Sicht muss und darf alles und jeder nebeneinander existieren. Meine Wahrheit ist, dass wir dann die neue Welt in Liebe leben, wenn jeder den anderen einfach sein lassen kann, wenn es kein "entweder oder" mehr gibt, sondern ein "sowohl als auch".

Gerade was Angebote für spirituelle Entwicklung, Persönlichkeitsentwicklung, Wachstum, Erleuchtung (was immer man darunter verstehen mag), Befreiung von alten Mustern und all das angeht, muss aus meiner Sicht die bunte Vielfalt möglich sein. Ja sogar einzig richtig. Für mich gibt es hier keine Konkurrenz und auch kein Allheilmittel, das für jeden stimmt. Kann es gar nicht geben. Konkurrenz halte ich überhaupt für eine Illusion. Wenn jeder er selbst ist und seine Individualität lebt, kann es keine Konkurrenz geben. Niemals. Und wenn jeder individuell ist, kann nicht für jeden das gleiche "Rezept" passen.

Jeder kann zu jeder Zeit neben dem anderen existieren. Wir können uns an unseren vielen bunten Farben freuen, uns gegenseitig inspirieren, schauen, was der jeweils andere hat und vielleicht sogar zusammen daraus wieder etwas Neues schöpfen. Letztlich wollen wir doch alle das Gleiche - ein freies, erfülltes, selbstbestimmtes Leben. Wege dahin gibt es viele und jeder wählt einen anderen. Für jeden passt etwas anderes. Jeder wählt für sich in jedem Moment den einen richtigen nächsten Schritt. Morgen kann schon wieder etwas ganz anderes passend sein.

Wir alle sind auf dem Weg, als Suchender, Findender, oder als Wegweiser, Richtunggeber, Leuchtturm und irgendwie immer alles zugleich. Wir sind Coach und Coachee gleichzeitig. Die Möglichkeiten an Hilfsangeboten sind so reichhaltig und vielfältig wie die Menschen. Gott sei Dank. Wir schöpfen aus den Vollen. Für einen jeden ist etwas dabei.

Wie könnte man hier von Konkurrenz sprechen? Wie könnte es sein, dass jemand DAS Allheilmittel entdeckt hat? DEN Weg, DAS Tool schlechthin. Er hat für SICH das Richtige gefunden in der Fülle der Möglichkeiten.

JEDER Wegbegleiter gibt in jedem Moment SEIN Bestes, nicht DAS Beste. Und das reicht. Da gibt es nichts zu bewerten, zu verurteilen, zu belächeln, zu verdammen oder gar zu verbieten. Für mich sind diejenigen "Coaches", Lehrer, etc., die authentischsten und vertrauenswürdigsten, die einem jeden frei die Wahl überlassen und einem jeden auch zutrauen, dass er für sich richtig wählen wird, die sogar in Erwägung ziehen, dass sie selbst vielleicht nicht der Richtige für den Kunden sind und das auch sagen.

Wenn jeder in jedem Moment sein Bestes gibt und der Welt zur Verfügung stellt, dann haben wir ein reich gedecktes Buffet mit besten Sachen.

Und nur weil ich vielleicht von Knoblauch Sodbrennen bekomme, kann ich nicht sagen, dass das Teufelszeug ist und gefährlich und der Knoblauchhändler ein Scharlatan. Für mich ist es halt nicht das Passende, dann wähle ich eben etwas anderes und lass den Knoblauch für die, bei denen er Wunder wirkt. Für die ist der Knoblauchhändler dann sogar ein "Gott". ;) Und ich bin kein Trottel, nur weil Knoblauch bei mir nicht wirkt.

Lassen wir doch einfach einen jeden mit seinem Angebot, mit seinem Sein und Wirken da stehen. Hören wir auf mit diesem totalitären "entweder oder" und "nur noch das ist richtig". Kommen wir hin zum nebeneinander existieren können, uns sein lassen können, zum neugierig über den Tellerrand schauen und vielleicht sogar zum gemeinsam Kreieren. Feiern wir unsere Individualität, anstatt uns deswegen zu bekriegen. Wir ziehen ja doch eigentlich alle am gleichen Strang. Wir wollen einfach alle in unserer vollen Größe nebeneinander stehen können.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 23. Juni 2019

Lass einfach das weg, was es nicht ist

So oft auf unserem Weg stellen wir uns die Frage, was es denn nun eigentlich für uns ist, wo es hingehen soll, welchen Weg wir einschlagen wollen, was das Richtige für uns ist.

Manchmal reicht es schon, wenn wir wissen, was es nicht mehr ist und immer mehr von dem konsequent wegzulassen. Radikal, ohne zu wissen, was es stattdessen sein soll. Einfach weglassen.

Dadurch entsteht immer mehr Raum. Wir haben immer mehr Zeit, Platz, Luft zum Atmen. Ein herrliches Vakuum entsteht, das zwar viele nicht gut aushalten können, das aber letztlich das anziehen kann, was wirklich in unser Leben gehört.

Unklarheit und Nichtwissen, Verwirrung und Planlosigkeit sind nicht gerade populär und dennoch sind sie so wichtig und gehören einfach auch dazu. Diese Phasen der Lösungslosigkeit dürfen sein.

Und wenn wir schon nicht wissen, was wir gerade wollen, dann schmeißen wir doch schon mal das raus, was auf keinen Fall mehr passt. Ausmisten und entrümpeln, entfreunden und von der To-do-Liste streichen. Herrlich!

Es ist nämlich ein großer Unterschied, ob ich einfach nur weiß, was ich nicht möchte oder ob ich auch tatsächlich entsprechend und ehrlich danach handle. Ich kann es sehr empfehlen dieses Aufräumen und Seinlassen. ;) Es lebt sich bei weitem leichter ohne all den Ballast, ohne das Müssen und sich zwingen. Wer hätt's gedacht?

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 22. Juni 2019

Wahre Liebe lässt sein - mich und andere

Wenn ich glaube, ein bestimmtes Verhalten von anderen zu brauchen, damit es mir besser geht, bin ich auf dem Holzweg. Jegliches Wohlbefinden, wofür ich andere brauche, jegliche Zufriedenheit, jegliche Bedürfnisbefriedigung, die von anderen abhängig ist, ist eine Lüge und nur eine kurzfristige Befriedigung an der Oberfläche.

Wenn ich scheinbar andere brauche, damit mein Leben funktioniert, dann ist das nicht die Wahrheit, dann darf ich nochmal ganz genau hinschauen. Irgendwo gibt es da einen Irrglauben.

Wir dürfen selbst dafür sorgen, dass es uns gut geht. Niemand ist dafür verantwortlich unser Leid zu lindern, unsere Päckchen mitzutragen, unser Leben zu ordnen. Wenn jemand oder etwas unser Leben "stört", unsere Ordnung stört, dann gibt es irgendwo noch eine Verstrickung, eine Unwahrheit. Wenn etwas im Außen uns tatsächlich stören kann, uns unseren inneren Frieden "rauben" kann, dann war der Frieden noch nicht echt.

Es gibt diesen schönen Satz: "Alles, was die Seele aufrüttelt, ist Glück.". Alles, was uns durchzurütteln vermag, zeigt uns, wo wir noch nicht in der Balance sind, wo wir vielleicht noch Ängste, Widerstände oder andere unterdrückte Gefühle haben, wo wir eben noch nicht frei sind. Wo wir glauben, noch etwas von außen zu brauchen, von anderen, vom Leben, von Vorgesetzten, dem Partner, der Freundin, dem Nachbarn.

Eigenverantwortung ist das Zauberwort. Selbstfürsorge. Ich darf für mich sorgen und mir alles geben und erlauben, was ich brauche. Ich darf dafür sorgen, dass es mir gut geht. Ich darf Frieden in meinem Inneren machen. Ich darf meine Themen selbst lösen. Ich darf aufhören, von anderen zu fordern. Ich darf aufhören, zu glauben, dass irgendjemand für irgendwas in meinem Leben zuständig wäre. Entweder der andere gibt mir etwas aus freien Stücken oder eben nicht. Es gibt nichts einzufordern, es gibt keine Schuld, es gibt keine Verpflichtungen. Und so handhabe ich es auch mit dem Geben. Entweder ich gebe aus freien Stücken und weil ich wirklich will, oder ich lasse es bleiben. Ich gebe nicht, weil es sich so gehört, weil man es erwartet oder weil da "noch eine Rechnung offen ist".

Ich sage nichts, weil der andere es hören will. Ich sage es, weil ich es meine. Ich schweige nicht, nur weil ich weiß, dass der andere meine Worte unbequem finden könnte. Ich schweige, wenn es für mich stimmig ist. Versteht mich nicht falsch. Ich respektiere voll und ganz mein Gegenüber, aber ich handle nicht gegen meine eigene Wahrheit.

Oft genug habe ich die Wahrheit und die Bedürfnisse von anderen über die meinen gestellt. Ich habe mich verraten und verkauft, klein gemacht, weil ich nicht anecken wollte, wollte am besten jedem gefallen und absolut vermeiden, dass jemand enttäuscht von mir ist oder sauer auf mich.

Noch heute ist es teilweise eine Herausforderung, wenn ich weiß, dass jemand, der mir nahe steht, gerade nicht gut auf mich zu sprechen ist. Doch dieses unangenehme Gefühl bringt mich nicht mehr dazu, mich und meine Wahrheit zu verraten. Ich bleibe stehen und vor allem bleibe ich mir treu. Ich verlasse mich nicht mehr für andere. Ich bleibe bei mir, in mir und in meiner Größe.

Begegnungen mit Menschen, das Zusammenleben mit Menschen, die komplett in ihrer Verantwortung sind, ebenfalls in ihrer Größe, die jeden und alles so sein lassen können, die selbst für sich sorgen und klar und ehrlich kommunizieren, die in der Lage sind, zu reflektieren und bei sich zu bleiben, sind so ein großes Geschenk. Das Leben ist plötzlich so einfach. Ich muss nicht aufpassen, was ich sage, ich muss nicht aufpassen, was ich tue oder nicht tue. Ich darf einfach sein, unzensiert, ohne Einschränkung.

Wahre Liebe lässt frei. Mich und andere. Wahre Liebe fühlt sich leicht an. Wahre Liebe stellt keine Bedingungen. Wahre Liebe lässt sein. Mich und andere. Wahre Liebe braucht nichts. Wahre Liebe weiß, dass alles da ist, dass ich alles in mir finde, jeder in sich. Immer.


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Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 20. Juni 2019

Ich mach' es mir leicht

Ich mach es mir leicht. Und das mit vollster Absicht und Überzeugung.

Habt ihr diesen Satz auch schon mal als Vorwurf bekommen? "Ja, du machst es dir leicht!" "Du hast leicht reden."

Ja, ich hab leicht reden. Ja, ich mach es mir leicht. Gott sei Dank. Schwer hatte ich lange genug. Mit der Erfahrung bin ich echt fertig. Sobald etwas anfängt kompliziert zu werden, schwer, zäh, drückend, lass ich es direkt bleiben. Ich trete einen Schritt zurück und atme erstmal.


Wie kann es jetzt leichter werden? Ich glaube, dass Schwere nicht unsere Natur ist. In der Natur gehen die Dinge mühelos. Hast du schon mal eine Katze ächzen hören vor Stress? Hat die Blume beim Erblühen je gestöhnt? Macht sich der Vogel Gedanken, ob seine Jungen wohl das Fliegen ordentlich lernen oder ob sie brav sind und nur niemandem aufs Auto kacken? Nicht wirklich, oder?

Wir dürfen es uns leicht machen. Wir dürfen Dinge auf die leichte Schulter nehmen, Risiken eingehen, spielen, ausprobieren, hinfallen und der Freude folgen. Was sich gut anfühlt, ist richtig.

Her mit dem leichten Leben! Ich finde leicht, freudig, neugierig, verspielt sein großartig. Kinder lernen und entwickeln sich am besten beim Spielen, beim Ausprobieren, in der Freude, beim Spaß. Kritik, Regeln, Warnungen, Vernunft und Kontrolle sind kontraproduktiv. Das zerstört jeglichen Entdeckergeist, jegliche Kreativität, jegliche Individualität. Bei Erwachsenen ist das genauso.

Ich bin Kind. Ich bin unvernünftig. Ich handle ausschließlich aus dem Bauch heraus. Ich folge Impulsen und vor allem folge ich der Freude und der Leichtigkeit. Frei nach dem Motto "Wenn es kompliziert wird, ist es nicht die höchste Wahrheit."! Dann ist es höchste Zeit, es anders zu machen.


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Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 17. Juni 2019

Es gibt keinen Mittelweg

Die Zeit der faulen Kompromisse und Halbherzigkeiten ist vorbei. "Vielleicht" ist keine Option. Etwas ein bisschen machen geht nicht mehr. Etwas mit halber Kraft machen, das so lala anfühlt, ist echt über. Ja oder nein. Das sind die einzigen zwei Optionen, die es noch gibt.

Will ich etwas oder nicht? Hab ich ein Ganzkörper-Ja oder nicht? Dazwischen gibt es nichts mehr. Fühlt es sich gut an? Ja, nein? Fertig!

Wir brauchen keine logischen Argumente mehr. Unser Gefühl ist das einzige Argument, das zählt. Kein Rumgeeier, keine Ausreden. Klarheit ist angesagt. Auf den Punkt kommen ist dran. Frage - Antwort. Machen oder lassen.

Wir dürfen in jedem einzelnen Moment so radikal und rigoros wählen. Und wir können das auch. Kein Mensch braucht mir etwas anderes erzählen. Wir wissen IMMER ob etwas stimmig für uns ist oder nicht. Lassen wir radikal das weg, was nicht stimmig ist. Seien wir bereit, alle Konsequenzen daraus zu tragen. Entscheiden wir uns für ein klares, einfaches Leben. Keine Geschwurbel mehr, keine Verstrickungen mehr, keine Verwirrungen mehr, keine Geschichten mehr, keine Dramen, keine ellenlangen Wenn-dann-Verkettungen, Eventualitäten und Optionen, keine Pro-und-Kontra-Listen. Nur will ich oder will ich nicht. Ganz oder gar nicht. Ganz einfach.

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Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 16. Juni 2019

Vertrauen ist für Anfänger

Ihr wisst, dass ich gerne provoziere. Und gleichzeitig ist dieser Satz gar keine Provokation sondern absolute Wahrheit. Meine Wahrheit und auch Majas. Gestern Nacht hat sie uns getroffen.

Vertrauen ist eigentlich überflüssig und manchmal sogar hinderlich. Wenn ich weiß, dass ich etwas kann, dann brauch ich kein Vertrauen. Wenn ich weiß, dass etwas tatsächlich passieren wird, weil ich es fühle, dann brauch ich kein Vertrauen.

Vertrauen brauch ich dann, wenn zwischen dem Wissen, der Vision und der Manifestation ein Zeitraum liegt und/oder ich noch unsicher bin, ob ich mir und meiner Weisheit glauben kann. Wenn es Zweifel in mir auslöst, dass das, was ich weiß und fühle noch nicht da ist.


Auf mein erstes Buch zum Beispiel hab ich zehn Jahre "gewartet". Von der Vision zur Manifestation. Vertrauen hätte ich in der Zwischenzeit prinzipiell nicht gebraucht. Ich wusste ja eigentlich, dass es kommt. Ich hab es ja gefühlt. Aber ich hab mir nicht über den Weg getraut, dachte, dass ich mir was einbilde. Was ist schon ein bloßes Gefühl...? ;)

Vertrauen ist großartig und ich hab so oft dazu aufgerufen, welches zu haben. Ab einem bestimmten Punkt im Leben ist es nicht mehr notwendig. Vertrauen weicht Wissen. Vertrauen weicht Wahrheit, der eigenen Wahrheit. Mein Gefühl ist ganz selbstverständlich wahr. Ich zweifle es nicht mehr an.

Manifestation ist vollendetes Wissen. Und eigentlich ist es tatsächlich schon mit dem Wissen vollendet. Damit ist es schon fertig, auch wenn es noch nicht sichtbar ist. Es ist im Feld. Es ist energetisch schon da. Es hat bereits Bewusstsein. Mein Bewusstsein. Ich weiß, dass es geschehen wird und damit brauche ich nichts mehr tun, als meinen Impulsen zu folgen. Logisch oder unlogisch. Machen ist wichtig. Und wenn es gerade nichts zu tun gibt, gibt es nichts zu tun. Bewusstsein, die innere Ausrichtung, bewirkt meistens mehr als jegliches Tun.

Dieses tiefe innere Wissen braucht kein Vertrauen. Dieses Wissen IST.

Und bei dir? Ist dein Vertrauen eher ein Hoffen oder ist dein Vertrauen Wissen?










Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 13. Juni 2019

Verbundenheit meets Freiheit

Ich bin verbunden. So sehr wie noch nie. Ich bin vernetzt, getragen, gehalten, aufgefangen, eingebunden, verwoben in wunderbare Gemeinschaft. Diese Verbindung hat nichts Einengendes, Verstricktes. Diese Verbindung ist Freiheit.

Es ist Geben und Nehmen gleichermaßen. Das Nehmen ist leicht, bedingungslos, voller Liebe. Das Geben, ebenfalls bedingungslos, nährt. Es ist ein Geben, bei dem man hinterher mehr hat als vorher. Ein Geben, das nicht leer macht. Das Gefäß, aus dem ich schöpfe, ist unerschöpflich, weil ich selbst die Quelle bin. Ich bin angebunden an mich selbst. Ich gebe in diese Verbindung und beim Geben bekomme ich so viel zurück.

Diese Verbindung, die gleichzeitig frei ist, ist das Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Das ist das, was schon jedes Kind einfach nur will und braucht. Wurzeln und Flügel. Da ist jemand, wenn man Halt braucht, eine Basis, zu der man immer zurück kann, wo man andocken und auftanken kann. Da ist aber auch Freiraum für eigene Erfahrungen, Platz für Individualität und Alleinsein. Ausschwärmen und zurückkommen. Draußen Erfahrungen machen, zuhause diese teilen und verarbeiten. Wir sind eins und trotzdem Individuen. Kinder werden auffällig, wenn eins dieser Grundbedürfnisse nicht befriedigt wird. Und Erwachsene?

Ist es zu eng in einer Verbindung, ist da keine Luft zum Atmen, findet ein Aufopfern statt, ist es genauso ungesund, wie wenn man sich komplett abspaltet und aus jeder Beziehung herausgeht, nur noch mit sich ist, keine Nähe zulässt und dicht macht.

Manche glauben, ohne Verbindung nicht sein zu können und verlieren sich darin, haben Angst vor dem "mit sich alleine sein", wissen gar nicht wer sie sind, ohne die anderen. Sie werden zur Last, weil sie sich selbst verlassen haben.

Wieder andere leben das krasse Gegenteil und sind nur noch in der Trennung, haben Angst vor Nähe, vor Verletzbarkeit, Angst sich zu verlieren, wenn da jemand zu nahe kommt, Angst benutzt zu werden, ausgesaugt und als leere Hülle zurückzubleiben. Mit ihnen wird man nicht warm, sie sind nicht greifbar, dabei und doch nicht wirklich "da". Eben auf Distanz.

Ich kenne beide Extreme. Erst wurde ich zum Versorgen anderer und zum Aufopfern "erzogen" und als ich darauf keine Lust mehr hatte - besser gesagt die Schnauze voll davon hatte - bin ich ins andere Extrem gegangen, habe dicht gemacht. Angriff die beste Verteidigung. Nur keinem zu nahe kommen. Das war beides nicht das gelbe vom Ei. ;)

Und heute? Heute schaue ich mich um, sehe all diese wunderbaren Menschen, meine Seelenfamilie und Herzensmenschen, diese grandiosen Zauberwesen, die ich so sehr liebe und grinse von einem Ohr zum anderen. Ein wohliges Seufzen entkommt mir. Ich sehe mein weit offenes Herz. Ich erlebe mich so nahbar, so tief in der Begegnung. Ich bin angekommen.

Da ist diese Gemeinschaft, die mir Wurzeln gibt und gleichzeitig Flügel verleiht. Wir nähren uns, inspirieren uns, halten uns, schubsen uns, waschen uns gegenseitig den Kopf. Wir leben Nähe und Freiheit gleichzeitig. Da sind diese Menschen, die mich wachsen sehen wollen und denen ich gleichermaßen beim Wachsen helfe. Da ist mein Zuhause. Da ist meine Heimat. In diesem Kreis.

Warum das jetzt geht? Ein jeder von uns ist komplett in der Eigenverantwortung. Ein jeder von uns sorgt für sich. Da sind keine Braucher, keine Ver-Braucher. Da sind Schöpfer, Göttinnen, Götter, Selbstversorger. Und weil wir wissen, dass der andere uns nicht braucht und alles, was wir geben, ein Guatsl oben drauf ist, macht es so viel Freude. Da ist kein Fordern aus einer Opferhaltung, kein Versorgen müssen. Da ist keine Trennung aus Angst vor Nähe, sondern ein alleine sein wollen, weil sich jeder genug ist.

Da sind komplett vollständige Menschen, in sich ruhende, in sich geschlossene Systeme, gesund, heil, die miteinander ein wieder vollständiges, neues, größeres, ebenfalls gesundes System ergeben. Pulsierend, lebendig, im Fluss, voller Liebe und Wertschätzung. Ohne Lecks, ohne Energieräuber, völlig verbunden mit sich selbst.

Dann geht Anbindung, dann geht Verbindung, dann geht Freiheit in der Verbindung, dann geht Gemeinschaft und Individualität gleichzeitig. Wenn jeder bei sich bleibt, muss sich keiner für den anderen verlassen. Wenn jeder bei sich bleibt, ist immer jemand zu Hause. Diese Menschen treff ich gerne.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 11. Juni 2019

Triff aus der Gleich-Gültigkeit heraus eine neue Wahl

Es muss dir gleichgültig sein, was passiert. Es muss gleich gültig sein. Es muss die gleiche Gültigkeit haben, den gleichen Wert. Nur dann kann wirklich eine freie Wahl getroffen werden.

Erst wenn ich bereit bin tatsächlich zu sterben, im übertragenen wie im tatsächlichen Sinne, dann kann ich mich wertneutral FÜR das Leben entscheiden. Erst wenn es auch ok wäre, arm zu sein, kann ich mich frei und neutral und ohne Widerstand für Reichtum entscheiden.

Erst wenn wirklich das passieren darf, was ich so unbedingt vermeiden will, erst wenn ich bereit bin, auch das zu erleben, kann ich wählen und mich FÜR das entscheiden, was ich stattdessen erleben will.

Erst wenn es ok ist, krank zu sein, weil es den gleichen Wert hat wie Gesundheit, kann ich wirklich aus tiefstem Herzen Gesundheit wählen. Erst wenn ich mich nicht mehr GEGEN etwas entscheide, gegen etwas, gegen das ich innerlich noch kämpfe, kann ich mich wahrlich FÜR eine neue Erfahrung entscheiden.

Ich bin sie gestorben diese tausend Tode. Immer und immer wieder hat mich das Leben aufgeknackt, mich weich und bereit gemacht für all das, was ich auf keinen Fall wollte. Erst als ich bereitwillig auch das angenommen habe, wirklich bejahend, konnte es eine Wende geben.

Erst als ich mir erlaubt habe, krank zu sein, konnte ich gesund werden. Erst als ich mir erlaubt habe, kein Geld zu haben, konnte Geld in mein Leben kommen. Erst als ich wirklich bereit war, den Tod zu wählen, auch sterben zu dürfen, als die Panikattacken über mich hinwegrollten, erst dann konnte ich mich wirklich FÜR das Leben entscheiden. Erst als ich bereit war, Ohnmacht anzunehmen, zu fühlen, da sein zu lassen, anzuerkennen, konnte ich in meine Macht finden.

Diese Bereitschaft wirklich alles erleben zu dürfen - sei es eine Trennung, der Verlust eines liebgewonnenen Menschen, der Verlust der äußeren Sicherheit, Krankheit, Armut, Schwäche, Ohnmacht, Angst - macht erst wirklich frei. Dann ist nämlich auf einmal nichts mehr falsch und ich kann aus meinem tiefsten inneren eine Wahl treffen. Frei, offen, ohne das zu verurteilen, was ich nicht wähle.

Diese Freiheit schafft letztlich den Boden für Urvertrauen. Dann kann ich mich meiner Seele übergeben, ihrer Führung. Ich muss nichts mehr kontrollieren, weil alles passieren darf. Alles, was sie erleben will, bin ich bereit auch zu erleben. Es ist ein Trugschluss, dass uns unsere Seele in Schwierigkeiten bringt. Sie schüttelt uns nur so lange, bis wir loslassen, bis wir zulassen, bis wir davon ablassen, kontrollieren zu wollen.

Hören wir auf zu kontrollieren, hört sie auf zu schütteln. Dann sind wir unerschütterlich. Dann ruhen wir in uns. Dann ist alles gleich gültig. Dann haben wir aufgehört, zu urteilen. Dann haben wir angefangen, wirklich frei zu wählen und zwar das, was unsere Seele für uns will.

Ich bin bereit, schon lange. Meine Seele führt, schon lange. Ich bin meine Tode gestorben und lebe umso mehr. Die Bereitschaft zu sterben, innerlich, immer wieder, wie auch äußerlich, macht letztlich frei fürs Leben. DAS ist Freiheit für mich. Nur aus der Gleich-Gültigkeit heraus können wir wirklich eine Wahl treffen.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 10. Juni 2019

Du bist dein schärfster Richter

Dein eigenes Urteil ist es, das dir das Leben so schwer macht. Du erzählst dir tagein, tagaus, was nicht sein darf, was schon längst sein müsste und was um Gottes Willen nie passieren darf.

Du erzählst dir, dass du auf keinen Fall schwach sein darfst, dass du andere nicht verletzen oder gar enttäuschen darfst. Dass du mehr Geld verdienen solltest, dich mehr anstrengen müsstest, nur etwas mehr Disziplin an den Tag legen müsstest.

Dass deine spirituelle Entwicklung echt schneller gehen sollte, dass du dich nur nicht immer so anstellen bräuchtest. Dass du zu langsam bist, zu doof für "Schöpfersein", dass du es einfach nicht auf die Kette kriegst. Dass alle anderen an dir vorbei rauschen, die es besser können, die einfach mehr auf dem Kasten haben.

Wenn es dir mal wieder nicht so gut geht und du erschöpft bist, weinen musst, wenn mal wieder ein Thema hochkommt, dann machst du dich fertig, weil das jetzt echt nicht mehr passieren sollte. Und die Zipperlein, die dein Körper so hat, über die müsstest du auch echt schon lange hinweg sein. Irgendwas machst du eindeutig falsch. Du bist einfach zu blöd.

Merkst du was? Du bist es, der sich das den lieben langen Tag erzählt. Kein anderer. Das sind deine Stimmen im Kopf. Du machst dich immerzu fertig. Würdest du mit deinem besten Kumpel, deiner liebsten Freundin auch so reden? Oder wärst du da etwa milde? Verständnisvoll? Nachsichtig? Oder gar liebevoll und wohlwollend?

Würdest du vielleicht darauf hinweisen, was derjenige schon alles geschafft und gemeistert hat? Aus was er sich schon befreit hat? Was er oder sie schon alles geheilt und auf links gedreht hat in seinem Leben?

Was wäre denn, wenn du einfach mal mit dir zufrieden wärst, mit dem, was du schon alles geleistet hast? Was wäre denn, wenn du mal all die Urteile und Richtersprüche zurücknehmen würdest? Was wäre denn, wenn du mal geduldig mit dir wärst, anerkennend, wertschätzend, so wie du auch zu anderen bist? Was wäre denn, wenn der innere Richter mal durch die innere beste Freundin, den besten Freund ersetzt wird? Hör mal hin, was die so zu sagen hätten zu deinen vermeintlichen Unzulänglichkeiten. Ist angenehmer, oder?


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 9. Juni 2019

Welches Umfeld brauchst du?

Bei Pflanzen ist es für uns selbstverständlich, dass sie das optimale Umfeld brauchen, um richtig gut gedeihen zu können. Wir schauen ganz genau wo der richtige Standort ist, ob sie Sonne verträgt, wie oft sie gegossen werden soll, welche Pflanzen in der Umgebung gut dazu passen, welche sich vielleicht nicht so gut vertragen, ob der Boden der richtige ist. Wir wollen ja, das beste Ergebnis, die volle Blüte oder gute Ernte und dafür sorgen wir.

Und was ist mit uns? Schaffen wir für uns ebenso selbstverständlich die optimalen Bedingungen? Ein Umfeld, in dem wir wachsen und gedeihen können, uns entwickeln und entfalten? In dem wir zur vollen Blüte kommen, die beste Ernte einfahren?

Was tut uns wirklich gut? Welche Mitmenschen sind förderlich? Versorgen wir uns mit den richtigen Nährstoffen, körperlich wie geistig? Bekommen wir genug Licht? Auch im übertragenen Sinne? Sind da vielleicht Schädlinge, die uns aussaugen oder Krankheiten, die an einem anderen "Standort" weggehen würden?

Vielleicht darfst du auf dein zartes Pflänzchen besser achtgeben. Was brauchst du JETZT, um dich genau in diesem Moment wohl zu fühlen? Was brauchst du generell, um dich optimal entwickeln zu können? Was braucht deine Pflanze für eine Pflege?