Samstag, 14. Mai 2022

Magische Anziehung kann viele Gründe haben

Über Anziehung und Abstoßung

Manchmal fühlen wir uns von Dingen, Situationen oder Menschen "magisch" angezogen. Wenn wir dieser Anziehung folgen, können wir "Wunder" erleben. Manchmal fühlen wir uns aber auch angezogen und finden uns dann in den skurrilsten Begebenheiten wieder. Hat uns unsere Anziehung, unser Gefühl getäuscht? Wurden wir hinters Licht geführt? Haben wir uns blenden lassen? Ich glaube nicht...

Ein kleiner Exkurs in mein Verständnis von Anziehung und Abstoßung, von Seelenaufträgen und auf welche Weise manchmal Antworten und Informationen zu uns kommen, die wichtig für unseren weiteren Weg sind.

(Die Audio-Datei gibt es auf Telegram oder in meinem Podcast)

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche





Sonntag, 8. Mai 2022

Immer wieder alles anders

Da bin ich also schon wieder on the road und schon wieder in Deutschland. 😂 Ein kurzer Trip nur, bevor es nächste Woche tatsächlich für mindestens 4 Wochen ins Allgäu geht.

Mein Auftrag in der Schweiz ist vorerst erledigt. Meine Aufträge im Dreiländereck noch lange nicht. Deswegen braucht es jetzt mal eine Station, von der aus ich immer wieder ausschwärmen werde. So viele Begegnungen stehen in der Gegend noch auf meiner Liste, vom Unvorhergesehenen mal ganz zu schweigen. Deswegen war es jetzt dran, zwischen Isny und Immenstadt, eine Ferienwohnung zu nehmen. Ich freu mich total.

Diese Art zu leben, ist gerade das Beste, was mir passieren kann. Spontan aufbrechen, wenn es dran ist. Sieben Sachen packen und los. Bleiben, wenn mir danach ist. Pläne machen und sie im nächsten Moment wieder ändern. Mein Konzertticket für Zürich für vergangenen Freitag hab ich zum Beispiel verschenkt. Ich war nicht in der Lage hinzufahren. Ruhe war angesagt. Die Beschenkte war da auch viel besser aufgehoben als ich. 😉

Und so wird in jedem Moment neu hingespürt und abgewägt. Wenn etwas zäh wird, darf es wieder in Frage gestellt werden. Was braucht es, dass es leicht geht? Wo geht es lang in die Lebendigkeit?

Britzeln muss es. Und britzeln tut es in letzter Zeit ganz schön oft. Bereit für jeden Unfug. Verrücktheiten am laufenden Band. Lachflashs, Genuss ohne Ende. Gleichzeitig eine Tiefe und Bewusstheit wie noch nie. Ich bin erfüllt bis in die letzte Zelle.

Und jetzt spring ich wieder in meine Luna und fahr weiter. Frühstück in der Schwäbischen Alb war lecker. Heidelberg wartet. Unglaublich wie sich diese Reise entwickelt. Unglaublich und wunderschön. Hatte da mal jemand was von Portugal gesagt? 😂


Und das ist das, was ich in Heidelberg mache. 😍🤩 Gleich geht's los mit dem Vortrag von Stephan Meurisch. Ich bin total gespannt!

Donnerstag, 5. Mai 2022

Reisebericht einer Wanderschamanin #2

Mal wieder ein kurzes Update zu meiner Reise, wie es mir geht, wo ich bin, was ich beobachte und erlebe, was die nächsten Schritte sind.

Viel Freude beim Lauschen! 🥰❤️💫

PS: Ich hab die beiden bisher existierenden Reiseberichte gerade auch im Podcast hochgeladen.

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Mittwoch, 4. Mai 2022

BEantwortung statt VERantwortung

Mich beschäftigt immer wieder das Thema Verantwortung. In den letzten Tagen wieder verstärkt. Für meine Begriffe gibt es da ein grundsätzliches Missverständnis, eine Fehldeutung von Verantwortung. Die meisten verbinden damit Schwere, Last und Druck. Erleben vor allem auch eine Idee von Verantwortung FÜR andere, die nicht minder schwer ist als die Verantwortung für sich selbst.

Ich beobachte Erwachsene, die sich - meist unbewusst - regelrecht weigern, tatsächlich erwachsen zu werden, weil sie keine Verantwortung übernehmen wollen. Ich denke da an ewige Studenten, an jene, die keine Führungsposition übernehmen wollen, an jene, die keine Kinder in die Welt setzen möchten. Sie wollen nicht ersticken. Sie wollen von der Last der Verantwortung nicht erdrückt werden. Sie wollen nichts tun müssen, was sie nicht wollen, was sie freiwillig nicht geben würden, die Verantwortung es aber augenscheinlich von ihnen verlangt.

Es scheint nur zwei Wahlmöglichkeiten zu geben. Entweder ich übernehme Verantwortung und übernehme damit eine riesige Bürde, muss mich verbiegen und buckeln, leisten und mit ganz viel Schwere den Alltag meistern, oder ich verweigere jegliche Verantwortung, gehe keine Verpflichtungen und Verbindungen ein und erhalte mir damit die Leichtigkeit, den LeichtSinn, die Freiheit.

Verantwortung und Leichtigkeit, Verbindlichkeit und Freiheit scheinen irgendwie unvereinbar zu sein. Und ich glaube genau da ist der Denkfehler. Dieses "entweder oder".

Aus meinem Erleben, aus meinen Erfahrungen heraus, ergibt sich ein ganz anderes Bild. Liegt wohl daran, dass ich eine grundsätzlich andere Wahrheit dazu habe. Ich gehe in die Verantwortung für mich, was bedeutet, zu erkennen wer und was ich wirklich bin, begreife mein spirituelles Wesen, das geistige, kraftvolle Mitschöpferwesen, das geführt ist, von der kosmischen Intelligenz durchdrungen. Meine Verantwortung ist es, dem inneren Ruf zu folgen und so bin ich immer zur rechten Zeit am rechten Ort. Es ist keine Verantwortung FÜR mich und meinen "Lebensunterhalt" oder FÜR andere und deren Versorgung und Wohl, sondern die Verantwortung der Wahrheit meines Herzens zu folgen und das Leben selbst durch mich geschehen zu lassen.

Nicht ich trage die Verantwortung für mein Überleben, sondern das Leben trägt und lebt mich, wenn ich den Antworten folge, in die Verbindung, in die Verbindlichkeit meinem göttlichen Wesen gegenüber gehe, die Schöpfung höre und dem folge. Ein solches Leben ist leicht. Da ist der LeichtSinn. Da ist Weite und Freiraum.

Ich kann jegliche Verbindlichkeit in Leichtigkeit eingehen, für andere und Kinder da sein, für Projekte und Gruppen eine Führungsrolle übernehmen, wenn ich aus der Anbindung zum Kosmos agiere, mich selbst führen lasse und es im Herzen stimmig ist, wenn ich mich vom Leben, vom Energiefluss bewegen lasse, dahin, wo ich hin soll. Ich werde aus dieser Verbindung heraus automatisch meinem und dem höchsten Wohle aller dienen, meine Aufträge erfüllen, ohne Druck zu erleben. Wirken in Freude. Führen aus dem Selbstgeführtsein heraus.

Nicht ich muss wissen, wie wann wo was zu geschehen hat. Ich darf es mir zufließen lassen. Nicht ich muss tragen, ich darf mich tragen lassen. Nicht ich muss antworten, ich darf beantworten lassen. Vielleicht ist VERantwortung eher eine BEantwortung durch die Schöpfung selbst. Mich in der Offenheit hinzugeben und mir alles vom Leben beantworten und schenken zu lassen, was es braucht, um das tun, wofür ich hier bin, um dienen zu können, um meinen Platz einzunehmen.

Für mich geht der Weg raus aus der alten Definition von Verantwortung hinein in die Bereitschaft, sich der Beantwortung durch höhere, göttliche Instanzen zu öffnen. Dafür darf ich begreifen, wer ich wirklich bin. Dafür darf der übergeordnete Blick her. Dafür darf ich verstehen, was da wirklich durch uns und um uns wirkt. Das ist das Einzige, wofür ich mich tatsächlich im herkömmlichen Verständnis verantwortlich fühle.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 3. Mai 2022

Klarheit lässt sich nicht machen

Ich hab sie immer wieder diese Momente, in denen ich gerne mehr wüsste, wüsste wie es weitergeht, was der übernächste Schritt ist, wo ich in einer Woche bin. Gerade jetzt auf dieser Reise, die scheinbar kein Ziel hat, frage ich mich immer wieder nach den weiteren Wegpunkten.

Dann ist da Unruhe und ein Gefühl von Suchen. Ich teste und schmecke Möglichkeiten, spiele Szenarien durch, mache Fühlproben. Wo will mich das Leben haben? Was will jetzt durch mich in die Welt? Was braucht es jetzt von mir?

Ist eine Begegnung dran? Soll ich mit jemandem telefonieren? Einen Artikel schreiben? Einen Podcast aufnehmen? Eine Veranstaltung organisieren? In meinem Kanal live gehen? Tanzen? Singen? Schlafen? Nachrichten beantworten? Seelenlesen-Sprachnachrichten? Eine Coaching-Session? In die Natur gehen? Kochen? Backen? Gibt es überhaupt etwas zu tun oder soll ich einfach sein?

Ich mag es im wahrsten Sinne des Wortes, meine Fühler auszustrecken und alles energetisch anzutesten. Geht irgendwas in Resonanz? Ist da ein Ganzkörper-JA? Macht mir irgendwas ein breites Grinsen ins Gesicht? Welche Vorstellung weitet mich? Wo geht mir das Herz auf? Wo fängt es an zu kribbeln? Welcher Gedanke lässt mich einfach nicht mehr los, obwohl ich gleichzeitig den Schiss meines Lebens davor habe?

Dann wirbelt alles durcheinander. Alle Möglichkeiten - inklusive derer, die ich nicht denken kann - kreisen im Feld. Und dann setz ich mich hin und komm in den Moment, komm in meinen Körper, atme, lasse alles sein, werde leer, bin still. Der nächste Impuls wird kommen. Ich kann ihn nicht erzwingen. Wäre Klarheit da, wäre Klarheit da. Klarheit lässt sich nicht machen. Eine Erkenntnis lässt sich nicht machen. Sie kommt, wenn sie kommt. Keine Sekunde früher und keine Sekunde später.

Nichtwissen. Sein mit dem Nichtwissen. Die Pause zwischen Ausatmen und Einatmen. Der nächste Atemzug kommt. Immer.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 28. April 2022

Let's do this holy shit!

Ich wüsste nicht, was ich sagen könnte, um zu beschreiben, was die letzte Woche alles passiert ist. Wieder kam alles ganz anders als ich das mal so im Kopf hatte.

Plötzlich war da der Ruf nach einer Zusammenkunft, nach einem heiligen Raum mit echter Begegnung. Ich streckte also meine Fühler aus. Der Ort war schnell klar. Die Menschen, die zusammen kommen sollten, auch. Kurze Telefonate, ein paar Sprachnachrichten und alles war erledigt, ein Schamanentreffen organisiert. Der Ruf war für jeden so klar und deutlich. Wundervoll!!! Also führte mich mein Weg unerwarteter Weise wieder nach Deutschland. Wer hätte es gedacht...

Das gemeinsame Wirken an diesem langen Wochenende, das Mitfließen mit den Energien ganz ohne Plan und Wollen, war einfach nur grandios. Trommeln, Tönen, Räuchern, die Körper tun lassen, was sie tun wollen, von wilden Bewegungen, Weinen, Zittern, Wiegen, Halten, war alles dabei. Visionen wurden empfangen, Blockaden in Fluss gebracht, Potentiale erkannt, Fähigkeiten ausgelebt.

Von außen betrachtet könnte man vermuten es waren Rituale, doch das Ganze ist weder vom Ablauf wiederholbar noch reproduzierbar in der Wirkung. Einmalige Hingabe an den Moment. Jeder ganz selbstverständlich an seinem Platz, als hätten wir zusammen nie etwas anderes getan. Tatsächlich sind sich einige da das erste Mal überhaupt begegnet. Wow! Heilig! So heilig.

Bei all der Tiefe und Ernsthaftigkeit haben wir unfassbar viel gelacht, dummes Zeug geredet, uns geneckt und gefoppt, tanzend und singend gekocht, genossen und uns gegenseitig gefeiert. Es war einfach alles möglich, alles dabei. Auch Prozesse, die wir im Miteinander in uns ausgelöst haben. All inclusive...

Die Schwesternschaft steht, hält und trägt. Das Netz wird enger gewebt, neue Fäden eingeflochten, bestehende Bande verstärkt. Wir dürfen uns mehr und mehr gegenseitig auf die Beine stellen, an unsere Größe erinnern, startklar machen, initiieren und uns helfen, uns mit unseren Gaben zu erkennen. Gleichzeitig wurden ganze Universen bewegt und kollektive Themen gelöst. So magisch und wundervoll und dann auch wieder ganz normal.

Für meine Begriffe sind es u. a. diese Kreise in den unterschiedlichsten Konstellationen, die jetzt so wichtig sind. Nicht fragen, machen. Wir haben alles dafür. Die Werkzeugkoffer sind prall gefüllt, die Intuition ist geschärft. Die Zeit des Wartens und der vorbereitenden "Ausbildung" ist vorbei. Ab jetzt lernen und wachsen wir beim Tun, sind wir das Werkzeug selbst. So zumindest mein Gefühl.

Ich danke allen, die den Mut haben, ihrem Ruf zu folgen, selbst wenn das, was das Leben da gerade von uns will, ziemlich skurril erscheinen mag. Meinen tiefsten Respekt. Meine Hochachtung. Let's do this holy shit. 😉✨💫✨



Freitag, 22. April 2022

Auf's Maul fallen erlaubt

Ich hätte auch sagen können: "Du gewinnst immer, mindestens an Erfahrung". Aber ich mag es ja manchmal derb, gelle? 😉

Vorhin ist mir wieder so bewusst geworden, dass ich wirklich katzengleich immer auf die Füße falle. Egal, was in meinem Leben passiert, irgendwie geht es weiter und wendet sich über kurz oder lang zu meinem Besten. Auch wenn es erstmal so aussieht, als würde ich - salopp gesagt - auf's Maul fallen, so täuscht der Eindruck. Es ist halt immer eine Frage der Sicht der Dinge.

Bislang war die größte "Katastrophe" immer das größte Heil. Wenn das passiert ist, was ich auf biegen und brechen vermeiden wollte... Erlösung pur. Dann ist es endlich passiert, ich muss es nicht mehr umschiffen und ich merke, dass ich es überlebe. Nicht nur das, ich merke, dass es tatsächlich nur halb so schlimm ist, wie es in meiner Vorstellung bisher war. Herrlich!

Ich weiß, dass gerade sehr viele Menschen am Ringen und Hadern sind. Den meisten fliegt aktuell fett ihr Leben um die Ohren und ich beobachte noch so manche verzweifelte Vermeidungsstrategie, dieses "DAS darf auf keinen Fall passieren".

Doch: DAS darf auch passieren. Gerade das. "Auf's Maul fallen" ist oft die größte Befreiung. Scheitern absolut erlaubt und heilsam. Und wenn ich dann schon lang gestreckt auf dem Rücken am Boden liege, genieße ich die Aussicht von unten und brauch mich dann nur noch umdrehen, Vierfüßlerstand und ZACK könnte man meinen, ich wär direkt auf die Füße gefallen. 😉 Vielleicht ist es letztlich auch das, was ich darunter verstehe, wenn ich sage, dass ich irgendwie immer auf die Füße falle. 🤔☺️

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Dienstag, 19. April 2022

Die Zeit der totalen Selbstschau

Ich musste mal wieder anfangen zu sprechen, um herauszufinden, was gesprochen werden will. Interessant, dass ich da rausgekommen bin:

▪Die Zeit der totalen Selbstschau

▪Das Leben schüttelt uns so lange, bis wir bei uns selbst rauskommen

▪Ganzheit ist gefragt

Hier geht's zur Sprachnachricht: https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/950

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Samstag, 16. April 2022

Reisebericht einer Wanderschamanin #1

Ihr Wunderbaren, ich mag euch gerade mal ein bisschen ausführlicher auf meine bisherige Reise mitnehmen, teilen, was ich bisher erlebt habe, was es für Herausforderungen gab, was für Wunder und was das alles mit mir macht.

Ich werde mehr und mehr die Schamanin, das Urweib, das Wildnisweib und ich liebe es. Hingabe an das Leben und meinen Auftrag in Reinstform.

Ich lade euch ein in mein Innerstes, zu meinem Reisebericht. ❤️

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

 

 

 

7 Jahre - schreiben, sprechen, sichtbar sein

Gerade bin ich etwas sprachlos. Mein Handy hat mir gerade den Jahrestag von diesem, meinem Blog angezeigt. Er hat heute Geburtstag und wird 7 Jahre alt.

Ich lese das. Schaue aufs Datum: 16. April 2015

7 Jahre! Erst? Mir kommt es vor, als hätte ich nie etwas anderes gemacht. Wirklich erst 7 Jahre seit ich in dieser Form in der Öffentlichkeit stehe? Erst 7 Jahre erzähle ich meine Geschichte? Teile ich meine Erfahrungen? Nehme Menschen mit auf meine innere und äußere Reise?

Ich kann es nicht glauben. Das muss länger sein.
940 Beiträge sind dort zu finden. Texte, später folgen Videos.
2017 entsteht aus den bis dahin geschriebenen Beiträgen mein erstes Buch. Viele weitere könnten mühelos gefüllt werden.
2019 folgt mein Podcast und damit Audioaufnahmen und Sprachnachrichten.

Ich bin dieses Mitteilen so sehr gewohnt. Es ist ein Teil von mir. Ich BIN dieses Mitteilen, Erzählen, Aufdröseln, meine Wahrheit sprechen, Erkenntnisse weitergeben. Ich nutze jede Form des Mitteilens, jeden mir zur Verfügung stehenden Kanal.

Wie oft habe ich gezweifelt, ob das, was ich zu sagen habe, überhaupt jemanden interessiert. Wer bin ich denn schon, dass ich mich dahin stelle und meine Erfahrungen teile, von meiner Heilung erzähle, meinen Prozessen, von dem, was mir hilft, von dem, was durch mich gesprochen werden will.

Wie oft habe ich gehadert, mich innerlich gewappnet, wenn es mal wieder ein heikles Thema war, zu dem ich unbedingt etwas sagen musste. Wie oft habe ich den Post gemacht und bin dann stundenlang nicht online gewesen, weil ich Angst vor den Reaktionen hatte.

Wie oft habe ich in all dem Zuspruch und der Liebe, der Dankbarkeit und Wertschätzung gebadet, tue es wieder und wieder und sauge es auf, was da zu mir zurück kommt.

Und letztlich bleibt eine Wahrheit. Ich tue es für mich. Nach wie vor. Ich tue es, weil ich nicht anders kann. Nach wie vor schreibe ich für mich, für die Schöpfung. Spreche, weil ich so eine Freude daran habe. Es ist kein "um zu" und es ist kein Bedienen von anderer Leute Erwartungen. Es ist durch und durch meins. Ein mir dienen. Dem Leben dienen. Das tun, was ich tun soll.

Letztlich bin ich der Kanal. Das Medium, das das ausdrückt, was ausgedrückt werden soll. Ich tue es aus dem Moment. Ich gehe dahin, wo die Energie hinfließt. Ich surfe die Wellen. So einfach...

7 Jahre... WOW!!!!!!!!! DANKE für all das! DANKE, dass ich das darf. ❤ DANKE für euch!


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 15. April 2022

Beziehung - Ich nehme Bezug auf etwas

Das Thema Beziehung/Partnerschaft scheint derzeit überall präsent zu sein. Ich hatte Lust, euch meine Sicht der Dinge mitzuteilen.

▪️Das Wort "Beziehung" neu definiert
▪️Beziehung als Chance zur Ganzwerdung und Heilung
▪️Beziehung als Chance der Selbst-bewusstwerdung
▪️Radikale Erlaubnis
▪️Totale Ehrlichkeit mit sich und dem anderen
▪️Freigabe und Hingabe

Hier geht es zur Sprachnachricht auf meinem Telegram-Kanal 👉🏼 https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/943


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche



Mittwoch, 13. April 2022

Ich bin mein Zuhause

 "Und wie ist es bisher so auf deiner Reise?", diese Frage wurde mir kürzlich gestellt. Meine Antwort hat mich selbst überrascht und irgendwie auch wieder nicht.

Ich bin nicht auf Reisen. Ich bin zu Hause. Tatsächlich fühle ich mich so sehr zu Hause wie noch nie. So sehr angekommen. Genährt. Gehalten. Getragen. Frei und total verbunden.

Ich bin unterwegs und gleichzeitig immer mit mir, in mir, eingebettet in der Schöpfung. Verwoben im energetischen Netz meines Tribes. Tief verwurzelt in den Herzen meiner Liebsten. Willkommen im Leben. Unterstützt. Geführt. Bestärkt.

Seit mehr als einer Woche bin ich nicht mehr wirklich alleine gewesen, ganz für mich. Ich bin so vielen Menschen begegnet, hab so viele Erfahrungen gemacht.

Diese Ereignisdichte ist für mich als Hochsensible bisher eher "kritisch" gewesen. Rückzug war immer ein ganz großes Thema, die Angst, nicht genug Raum für mich zu haben.

Ich staune. Ich beobachte mich. Ich erlebe mich bei mir mitten unter Menschen. Ich erlebe mich bei mir in all den vielen Energien der anderen. Ich erlebe mich bei mir, während ich Themen von anderen wahrnehme, selbst wenn ich der Auslöser dafür war. Ich erlebe mich bei mir, während ich "mittransformiere", als Katalysator diene und auch noch eigene Prozesse durchlaufen lasse.

Ich bin mittendrin und doch für mich. Keine Ahnung, wann diese Wandlung genau stattgefunden hat. Keine Ahnung, was "der Schlüssel" dazu war. Ich staune und genieße.

Ich erlebe all das und muss nichts damit machen. Es darf einfach da sein, was da ist. Bei mir und bei anderen. Ich bin mein eigener Raum. Ich bin der Raum, in dem ich immer sein kann, den ich überall dabei habe.

Ich bin mein Zuhause!

Danke Universum für diese geniale Erfahrung. 🙏🏼❤️👑

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 4. April 2022

Kahiki - Ein Wunderwesen geht mit auf Reisen

Wow!!! Jetzt ist meine Reisecrew komplett. Soeben ist Kahiki bei mir angekommen. Ein Wesen definitiv aus einer anderen Welt.

Hawaiianische Energie, wild, ursprünglich, frech, Seherin, Weise, Schamanin, Initiatorin, tief verbunden mit dem Kosmos, im Ritualgewandt, innere Ebenen bereisend, kreuz und quer durch alle Galaxien. Sie zündet an, entfacht dich, blickt dir in den letzten Winkel deiner Seele. Ihr entgeht nichts. Erkenne dich in ihr!

Sie ist mein ganz persönliches Wunderwesen, gefertigt von Silvia Annelie Cleveland, der kosmischen Hebamme. Die essentiellsten Aspekte meiner selbst verkörpert und in Form gebracht.

Kahiki erinnert mich an das, was ich im Urwesen bin. An meinen kosmischen Auftrag. Wie könnte sie auf meiner Reise fehlen? Was für eine Wumms-Energie. Was für ein Statement. Ich hab durchweg Gänsehaut und kann gar nicht aufhören, sie anzuschauen, sie zu befühlen, zu inhalieren.

Herzensdank, Silvia, für diese Weggefährtin! Danke für dein unfassbar wertvolles Wirken! Was für ein Geschenk! 🙏🏼✨💫✨






Sonntag, 3. April 2022

Das Leben antwortet direkt

Wir bekommen im Moment SOFORT zu spüren, wenn wir zweifeln. Das Leben hat keine Zeitverzögerung mehr bei der Antwort auf unsere Geisteshaltung. Es ist die direkte Erfahrbarkeit von dem, was wir denken und glauben, von unserer Frequenz, die eins zu eins in Materie übersetzt wird.

Wenn man auch nur den leisesten Zweifel hat, macht sich das direkt bemerkbar. Ich wollte gestern eine Mutter losdrehen. Sie saß ziemlich fest. Vorher hatte ich auch schon andere Muttern aufgeschraubt. Da die eine aber so fest saß, war ich mir plötzlich nicht mehr sicher, ob ich in die richtige Richtung drehe. Kein Ruck nach links, kein Ruck nach rechts. Dann hab ich bei den anderen Muttern geschaut, welche Richtung denn jetzt passt. Ich hatte zu Anfang auch bei der festsitzenden Mutter direkt in die richtige Richtung gedreht, aber mein Zweifel hat dafür gesorgt, dass sich auch in die richtige Richtung nichts weiter bewegt. Als ich mir dann sicher war, dass die Richtung stimmt und es so gehen MUSS, ging es plötzlich super leicht. 💫


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 29. März 2022

Aufbruch - In der Welt zu Hause

Jetzt war es länger still um mich. So vieles wollte gefühlt und entschieden werden.

Mir ist schon länger klar, dass ein neuer "Einsatzbefehl" vom Universum ansteht, dass ich wo anders wirken soll, dass ich überhaupt anders wirken soll. Es lag in der Luft. Koffer packen war die Ansage. Wohin? Warum? Wozu? Das blieb offen.

Nun wurde es die letzten Tage immer klarer. Aufbruch ist angesagt. Reisen. In der Welt wirken. Mein Licht verströmen. Orte und Menschen initiieren, inspirieren, befruchten. Ich trage die Initiationsenergie in mir. Wer mir begegnet, ist danach nicht mehr der selbe Mensch, der Ort nicht mehr der gleiche. Ich verankere Licht. Ich erinnere. Ich transformiere, kläre.

Gleichzeitig geht es darum, mich tragen zu lassen, zu vertrauen, alles Gewohnte hinter mir zu lassen, Vorräte zurückzulassen, ein sicheres Heim, mein altbekanntes Leben, Beziehung und Partnerschaft neu zu definieren und zu leben. Nichts mehr festhalten. Fließen lassen. In der Welt zu Hause sein. In mir.

Und mit all diesen Ansagen kamen Abschiedsschmerz, Wehmut, Loslass-Wehen, Ängste, das Gefühl von Heimatlosigkeit, Vertriebenenthematik von den Ahnen, Einsamkeit der Kindheit. Ich habe viel geweint. Mich hingegeben. Die Wellen der Gefühle durch mich fließen lassen, tue es noch, immer wieder. Und letztlich habe ich den neuen Auftrag angenommen, weil es gar nicht anders geht. Ich weiß nicht viel, aber das, was ich weiß, genügt. Ich muss!

Es könnte verrückter nicht sein. Die Ansage ist deutlich. Ich reise mit Luna, meinem süßen Fiat 500. Serie "Dolcevita". Wie passend und gleichzeitig herausfordernd. So bin ich darauf angewiesen, immer wieder einen Schlafplatz zu finden, immer wieder auch etwas zu essen zu bekommen, weil ich nicht viel mitnehmen kann.

Erst soll ich noch in Deutschland unterwegs sein und dann sieht es so aus, als ob mich der Weg über kurz oder lang nach Portugal führt. Auch auf dieser Strecke brauche ich Übernachtungsmöglichkeiten. Ich will bei Bekannten von Bekannten sein, nicht irgendwo ein Zimmer nehmen. Es geht ganz konkret um Begegnung, sich gegenseitig beschenken, Symbiose im besten Sinne.

God's Paradise - so heißt der heilige Platz im Herzen von Portugal, an dem ich dann offenbar ebenfalls in irgendeiner Form wirken soll. Auch da kommt mir das Wort Initiation, Vorbereitung auf das, für was der Platz geschaffen ist. Es ist ein Ort, gefunden und gehütet, von Maik Mönninghoff. Sein Zuhause, das ebenfalls immer wieder für Begegnung gedacht ist. Um das noch besser zu ermöglichen, braucht es Gäste-Toiletten und Duschen, die in einem bereits vorhandenen Gebäude installiert werden sollen. (Hier ein Video von diesem ganz besonderen Paradies, damit ihr euch ein Bild machen könnt.)


Was ich jetzt konkret brauche?

▪ "Wirkstätten" (ganz privat oder zu mehreren) und Übernachtungsmöglichkeiten in (Süd-)Deutschland ab dem 10.04.2022

▪ finanzielle Unterstützung in Spendenform für meine Reise und für den Platz in Portugal mit den anstehenden Bauvorhaben

▪ Übernachtungsmöglichkeiten bei "Bekannten" in Frankreich und Spanien während meiner Durchreise nach Portugal (wann immer sie sein mag)

▪ dass du deinem Impuls direkt folgst, wenn du dich in irgendeiner Form angesprochen fühlst, spenden möchtest oder wenn du glaubst, dass ich demnächst bei dir sein sollte, dass wir uns begegnen sollten, dass ich ein Geschenk für dich habe oder du für mich

▪ die Offenheit, dass alles ganz anders kommen kann

▪ dass dieser Beitrag wie verrückt geteilt wird


So soll es denn sein. Rein ins Nichtwissen. Wie lange ich unterwegs bin? Keine Ahnung. Es könnten Wochen sein. Es könnten Monate sein. Eins ist klar: Ich diene dem Leben, #herzradikal wie immer. Ich gehe dahin, wo ich sein soll. Ich fühle, was gefühlt werden will. Tue, was getan werden will. Beschenken wir uns gegenseitig. In der Welt zu Hause - wir für uns!

Danke schon jetzt für alles! 🙏🏼❤

Kontaktmöglichkeiten: mail@anja-reiche.de, Facebook Messenger, über meinen Telegram-Kanal am besten als Kommentar unter genau diesen Post

Spenden könnt ihr unter dem Betreff "wir für uns" an www.paypal.me/AnjaReiche senden oder auf mein Konto überweisen:

Raiffeisenbank Thurnauer Land eG
IBAN: DE48 7706 9739 0000 4163 80
BIC: GENODEF1THA



Sonntag, 20. März 2022

Wirbelnde Wirkkraft

Das aktuellste Bild von Christiane Zimmermann, das zuuuuufällig an dem Abend entstanden ist, an dem Mischa und ich unseren Heilraum "JA zur Achterbahn" aufgemacht hatten, in dem es mal so richtig gewirbelt hat, zeigt die Zeitqualität einmal mehr perfekt. Es wirbelt um uns rum, unser gemeinsames Wirken wirbelt, das Verbinden unserer Kraft.

Es wirbelt auch in uns. Das alles macht etwas mit uns. Wir werden neu sortiert. Innen wie außen. 

Neue Einsatzorte werden bekannt gegeben. Gott hat neu gewürfelt. Die Frequenzen ändern sich und somit die Umstände, unser Umfeld, unser Wirkfeld.

Zusammen schaffen wir das. Zusammen, in Verbundenheit und mit Zusammenhalt. Das Netz hält. Unser Netz. Das WIR! 🙏🏼💖

Atmen. Immer wieder Ruhe finden. Damit das Chaos in Klarheit münden kann.

Nicht jeder Impuls braucht eine direkte Reaktion, eine direkte Antwort. Er darf im Feld kreisen. Darf wirken. Und sich vielleicht auch verwirklichen. Vielleicht. Wir werden sehen. Wenn Klarheit da ist, ist Klarheit da. Und solange atme ich und nehme das Wirbeln wahr. Jetzt. Atmen. Da sein.
🙏🏼🙏🏼🙏🏼

PS: Christiane hat selbst ganz wunderbare Worte zu ihrem Bild gefunden und sie zusammen mit bezaubernder Klaviermusik von Julian Leutelt zu einem Video kreiert: https://youtu.be/JrF4iEwxYVA

PSS: Hier findet ihr den Kanal von Mischa und mir, auf dem wir wirken und immer wieder auch unsere Heilräume ankündigen: https://t.me/Heimatschwingung


Bild: Christiane Zimmermann

Dienstag, 15. März 2022

JA zur Achterbahn - Willkommen zu Hause #3

Um sicher zu gehen, dass wir das Thema "Achterbahn" auch wirklich auf dem Kasten haben, haben wir die letzten Tage noch ein paar Probefahrten gemacht. Aaaalter! 😁🙈🙈🙈 Klappt ganz gut. Der TÜV wäre höchst zufrieden. 😂 Wir reden hier also nicht über die bloße Theorie. Achterbahn hamm wa drauf. 😂 

Das Leben ist halt nun mal ALLES. Oben und unten. Links und rechts. Schnell und langsam. Hell und dunkel. Freude und Traurigkeit. Abheben und Flachliegen. Chaos und Ordnung. Harmonie und schräge Töne. Frieden und Triggeralarm. Klarheit und Nichtwissen. Sonne und Regen. Tag und Nacht. Leberwurst und Grünkernbratling. Yogi-Tee und Schampus. 

Nichts bleibt ewig gleich. Wandel ist die Natur der Dinge. Wenn wir uns auf unsere wahre Natur, auf das Leben wirklich einlassen wollen, dann dürfen wir uns tatsächlich auf das ganze Spektrum einlassen, auf UNSER ganzes Spektrum. Nichts will ausgespart werden. Nichts will auf ewig festgehalten werden. Energie will fließen. Das Leben will fließen. So fühlt sich Lebendigkeit an. 

Sich tatsächlich für das Leben zu öffnen, heißt ja zu sagen zur Achterbahn. Es heißt Kontrolle abzugeben, sich führen zu lassen und die Fahrt in ihrer Gesamtheit mit allen Phasen zu genießen, ja sich sogar dafür zu begeistern, dass wir eben nicht immer nur oben auf sind. Die Reise ist rasant und in letzter Konsequenz doch immer sicher, weil eben auf Schienen. Unverfehlbar! 

Wir gehen in die dritte Runde von "Willkommen zu Hause", dem Online-Heilraum in der Sprache deines Heimatplaneten, mit dem von uns gewohnten Klartext. 😉 

Wir laden dich ein 

•dich dem Leben in seiner Ganzheit zu öffnen
•allen Tiefen, Herausforderungen und Schatten auch mal mit Humor zu begegnen
•Erfolg und Erfüllung neu zu definieren
•zur radikalen Erlaubnis von jedem Aspekt
•dich voll und ganz zum Ausdruck zu bringen
•zur Hingabe an den Moment
•dich für dich selbst zu begeistern
•zu Wildheit und Sein in deiner Urnatur
•zum Urvertrauen in den Fluss des Lebens

am Donnerstag, den 17.03.22, um 19 Uhr (bis ca. 21 Uhr) via Zoom.

Im ersten Teil des Abends erzählen wir von unseren eigenen, wilden Achterbahnfahrten und beantworten eure Fragen, die ihr im Vorfeld per Mail stellen könnt. Im Anschluss wollen wir mit euch in den Dialog gehen und euch den Raum geben für alles, was dann gerade geschehen und gesehen werden will. 

Von diesem Event wird es KEINE Aufzeichnung geben. 

Die Teilnehmerzahl ist offen. Der Mindestpreis beträgt wieder 20 EUR, wer mehr bezahlen kann und mag, darf das gerne tun. Tob dich aus. 

Im Anschluss an deine Anmeldung bekommst du eine Mail mit dem Zugangslink für den Zoom-Raum und den Bezahloptionen. 

Wir freuen uns auf dich und all deine Wildheit, Begeisterung und Lebendigkeit! ♥️ 

Und hier der Anmeldelink: https://www.cognitoforms.com/MischaMiltenberger/AnmeldungF%C3%BCrDenOnlineHeilraumWillkommenZuHause3MitAnjaReicheUndMischaMiltenberger


Foto von Mischa: Dominik Berchtold
Foto von mir: Winfried Becker

Samstag, 12. März 2022

Die Kraft des Moments

"Ich kann doch jetzt nicht einfach malen, ich muss doch den Abwasch machen."

"Was soll das denn bringen, wenn ich jetzt durch die Küche tanze und mich diesem Drang nach Bewegung hingebe?"

"Wozu soll ich denn jetzt hier so viel Gemüse anpflanzen, ich wohne doch alleine? Wer soll das denn alles essen?"

"Ich kann mich doch nicht am helllichten Tag ins Bett legen."

"Schreiben ist nur ein Hobby. Damit kann ich ja kein Geld verdienen. Das mach ich nur, wenn ich wirklich mal Zeit habe."

"Wenn ich sichtbar sein will, dann brauch ich jetzt eine Internetseite. Ich hab zwar keine Lust drauf, aber das muss halt sein."

Wie oft verspüren wir einen ganz klaren Drang nach etwas und tun es dann doch nicht, weil das nicht vernünftig, logisch, zielorientiert oder nachvollziehbar ist?

Wie oft tun wir etwas, das unglaublich zäh ist und schwer fällt, nur weil es scheinbar vernünftig, logisch, zielorientiert und nachvollziehbar ist?

Für mich besteht die Kunst des Lebens ganz klar darin, rigoros und radikal meinen Impulsen zu folgen, egal was die alten Programmierungen dazu sagen, egal ob meine Mitmenschen das verstehen können, egal wo es hinführt.

Das Leben will in jedem Moment etwas von uns. Wir sind hier um die Schöpfung geschehen zu lassen. Wir könnte ich urteilen, was davon wirklich nötig ist und was davon Humbug und wirres Zeug? Woher will ich wissen, für was das, nach dem mir jetzt so deutlich der Sinn steht, gut ist?

Mein Leben hat umso besser angefangen "zu funktionieren" und in den Flow zu kommen, umso mehr ich mich tatsächlich den Eingebungen hingegeben habe, dem Moment, der Kraft, die dann unweigerlich auf den Dingen liegt, wenn sie dran sind.

Dann geht sogar der Abwasch leicht. Dann ist die Steuererklärung in einer halben Stunde fertig. Dann passieren Wunder durch mich, weil ich der Schöpferkraft folge, mich zur Verfügung stelle.

Dann schreiben sich Texte von alleine. Dann spricht ES durch mich. Dann sehe ich mir selbst beim Tun staunend zu und freue mich daran, dass ich mich selbst überrasche mit dem, was dann zum Vorschein und zum Ausdruck kommt.

Mich geschehen lassen. ES durch mich wirken lassen. Die Kraft nutzen, die da ist und nicht künstlich versuchen, Dinge zu konstruieren, weil ich meine, dass es jetzt so müsste.

Hingabe. Hingabe. Hingabe. Bereit sein, Wunder geschehen zu lassen. Völlig sinnbefreit und damit mit dem größtmöglichen Sinn erfüllt - dem Schöpfersinn.

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Donnerstag, 10. März 2022

Schnell mal was annehmen, damit es endlich weg ist?

Warum "schnell mal was annehmen, damit es endlich weg ist" für meine Begriffe nicht funktioniert und wie ich stattdessen mit Mangel, Angst, Wut, Kleinheit, Ohnmacht, etc umgehe...

Hier der Link zum Podcast und hier zur entsprechenden Sprachnachricht in meinem Telegram-Kanal.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

So bin ich frei

Mal bin ich laut, mal bin ich leise.
Mal die Königin, mal bedürftig.
Mal bin ich wach, mal bin ich müde.
Mal bin ich klar, mal verwirrt.

Mal voller Freude, mal weine ich vor Schmerz.
Mal werte ich nicht, mal tu ich es doch.
Mal stehe ich über allem, mal steig ich ein in irdische Spiele.
Mal bin ich bei mir, mal projiziere ich.

Mal nehm ich ab, mal nehm ich zu.
Mal ess ich Fleisch, dann wieder nicht.
Mal koch ich gern, mal dauert's mir zu lang.
Mal ess ich viel, mal brauch ich fast nichts.

Mal ist alles blitzeblank, mal steig ich über den Dreck.
Mal rede ich viel, mal sag ich kein Wort.
Mal schreibe ich täglich, mal kommt nicht ein Satz.
Mal hebe ich ab, mal liege ich flach.

Ich bin offen für dies und gleichzeitig genau für das Gegenteil.
Ich lebe, was ist.
Ich nehme, was da ist.
Ich bin alles.
Ich darf alles.
Ich lasse mich sein.
Ich lade das Leben ein mit all seinen Farben.
So bin ich frei.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 1. März 2022

Glücklich sein TROTZ allem? Glücklich sein MIT allem!

"Ich bin so unfassbar glücklich!!!" habe ich vor gut zwei Stunde an Mischa geschrieben. Ich könnte platzen vor Energie und Seligkeit, Dankbarkeit und Begeisterung.

Ja, gerade jetzt in diesem Moment. Ja, genau JETZT in dieser Zeit, mit allen Umständen, die gerade auf der Welt da sind. Genau gerade JETZT bin ich glücklich, zufrieden, voller Leben, Inspiration und Freude. Ich fühle mich sicher, getragen, gehalten, genährt, gewollt, geliebt, verbunden, erfüllt. Und das sage ich nicht einfach so daher, weil's gut kommt (und wahrscheinlich kommt's noch nicht mal gut - glücklich sein ist dieser Tage bei vielen ja verpönt😉), sondern weil ich es fühle, durch und durch.

Ich sehe ALLES, was gerade zu sehen ist, was für mich wahrnehmbar ist, schaue hinter die Kulissen, sehe die hässlichsten Fratzen der Menschheit, die dunkelsten Gestalten, den Tod, Krankheit, Armut, Schmerz, Ungerechtigkeit, Betrug, Blendung, Gewalt. Ich sehe es und es ändert nichts daran, dass ich genau jetzt, DAMIT, glücklich bin.

Wie das funktioniert? Wie ich das "aushalte"? Ich halte mich aus. Ich halte meine hässlichsten Fratzen aus. Ich kenne meine dunkelsten Gestalten. Sehe meine Dämonen, den Teufel in mir. Ich sehe es nicht nur, ich erkenne es an. Ich nehme es an als Teil von mir. Ich weiß, was ich schon alles getan habe, in diesem Leben und in früheren. Ja, ich erinnere mich tatsächlich an viele, viele frühere Leben und nicht nur an die, in denen ich das arme Opfer war und mir Unrecht geschehen ist. NEIN! Ich erinnere mich auch an Leben in denen ich das Arschloch war, der Verbrecher, der Verräter, der Mörder. Und jetzt?

Soll ich davon irgendwas verurteilen? An mir? An anderen? Wie käme ich dazu? Und würde mich das weiterbringen? Soll ich Krieg gegen mich selbst führen?

Ich halte das alles aus, ich kann mir das alles "da draußen" anschauen, ohne depressiv oder aggressiv zu werden, weil ich es in mir angeschaut habe und immer wieder tue. Ich scheue mich nicht davor, mir selbst zu begegnen und zwar jedem verfickten Aspekt von mir. Auch dem, der unfassbar gerne Flucht und Kraftausdrücke verwendet, der seine Kraft ausdrückt, die Rohheit, die Gewaltigkeit, das Zerstörerische.

Ich bin ALLES und das meine ich genau so. Deswegen kann ich auch ALLEM begegnen. Deswegen kann ich aus dem wählen und der sanfteste, friedvollste Mensch sein. Da ist nichts verdrängt oder ausgeblendet. Da wird nichts verleugnet oder übertüncht und überpinselt. NICHTS wird unter den Teppich gekehrt. Und wenn da noch blinde Flecken sind, was immer mal wieder vorkommt, dann werden auch die ins Scheinwerferlicht geholt. Radikal und wenn es noch so weh tut. Sterben kann ich. Leben deswegen eben auch.

Wie oft habe ich mich in dieser Inkarnation gefragt, welcher Mensch und vor allem welcher Mann mich mal wirklich aushält, mich in meiner Gesamtheit. Die Antwort kam vor einigen Wochen. Es sind die Menschen, die sich selbst aushalten. In ihrer Gesamtheit. Es sind die Männer, die sich selbst aushalten. In ihrer Gesamtheit.

Nicht ich bin das Problem. Ich bin keine Zumutung. Ich bin nicht zu viel. Ich bin schlicht und ergreifend ganz, bereit jeden Aspekt zu leben, wenn es drauf ankommt. Menschen, die genau diese Bereitschaft zur Ganzheit haben, können mich "aushalten".

Ich kann den Menschen genau in der Tiefe begegnen, wie ich mir begegnet bin. Menschen können mir genau in der Tiefe begegnen, in der sie sich selbst begegnet sind. Ich kann dem Leben in genau der Tiefe begegnen, in der ich mir begegnet bin. So einfach ist es.

Das macht es möglich. Das macht es mir möglich, dass ich das Leben in seiner Gesamtheit nicht nur aushalte und ertrage, sondern dass ich es feiere, eben wegen der Ganzheit, wegen ALLEM, was es gibt.

Deswegen bin ich so unfassbar glücklich und beseelt. Ich bin ganz. Radikale Erlaubnis. Maximale Freiheit. Leben in seiner Gesamtheit. Leben in meiner Gesamtheit. MIT all dem.

Danke für deine Bereitschaft zur Ganzheit!!! Danke für deine radikale Erlaubnis von dir!


PS: Wenn jemand von euch noch mehr Sprengkraft verträgt, dann empfehle ich euch die Video-Aufzeichnung von heute in unserem Kanal. Mischa und ich on fire zum Thema "Scheiß auf die Erleuchtung!" und vor allem auf Scheinheiligkeit. https://t.me/Heimatschwingung/91

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Sonntag, 27. Februar 2022

Der beste Weg, um unglücklich zu sein

Wenn du so richtig unglücklich sein möchtest, glaube alle nachfolgenden Sätze und folge ihnen ausnahmslos:

Krank sein ist falsch. Gesund sein ist richtig.

Freude ist super. Wut muss weg.

Ich muss immer nett sein. Es geht nämlich gar nicht, wenn andere blöde Gefühle wegen mir haben.

Lieben darf ich nur einen, alles andere ist Fremdgehen.

Wenn es in einer Partnerschaft keinen Sex gibt, ist sie gescheitert.

Wenn ich keine Lust auf Sex habe, ist eh was verkehrt mit mir.

Partner müssen immer im gleichen Bett schlafen und natürlich in der gleichen Wohnung leben.

Wenn eine Beziehung auseinander geht, hat man ES nicht geschafft.

Wenn die Firma pleitegeht, hat man versagt.

Wenn ein Projekt nicht zum Laufen kommt, hat man was falsch gemacht.

Wenn jemand stirbt, muss man traurig sein.

Wenn jemand ein Kind bekommt, muss man sich freuen.

Wenn eine Frau schwanger ist, hat sie glücklich zu sein.

Mama sein ist nämlich das Schönste auf der Welt.

Seine Kinder muss man lieben. Am besten alle gleich.

In einer Familie müssen sich eh immer alle lieb haben und sich regelmäßig zu allen Feiertagen treffen.

Wenn man mit jemandem nichts mehr zu tun haben will, dann hat man nur noch nicht genug vergeben oder sonst wie an sich gearbeitet.

Die Familie von meinem Partner muss mich mögen und ich sie.

Einladungen muss man annehmen.

Nach Geld darf man nicht fragen. Nach anderer Hilfe nur bedingt.

Wenn ich aber um Hilfe gebeten werde, muss ich helfen.

Man muss ans Telefon, wenn‘s klingelt und die Haustür aufmachen, wenn jemand davorsteht.

Man muss allen Verwandten, Freunden und Bekannten zum Geburtstag gratulieren.

Auf Nachrichten, Emails und Anfragen muss man antworten – wohlgemerkt auf ALLE.

Man muss lächeln und grüßen, wenn einem jemand beim Spazierengehen entgegenkommt.

Im Urlaub darf man nicht krank sein.

Gutes Wetter ist nur, wenn die Sonne scheint.

Seinen Geburtstag muss man feiern – einen runden sowieso.

An Weihnachten und Silvester darf man nicht alleine sein.

An Ostern und Weihnachten hat man allen schöne Feiertage zu wünschen.

Als Single macht man was verkehrt, sonst wäre man ja nicht alleine.

Am Hochzeitstag muss man gut drauf sein. Karneval sowieso. Und Silvester erst recht.

Seinen Kindern muss man was bieten, mindestens irgendwas Materielles vererben.

Über Geld spricht man nicht und schon gar nicht, wenn man keins hat. Wenn man viel hat, auch nicht. Mittelmäßig Geld haben ist gut, aber dann hält man trotzdem die Klappe und lebt still vor sich hin.

Wenn’s den Eltern/Kindern schlecht geht, hat’s mir nicht gut zu gehen.

Zu gut darfs einem sowieso nicht gehen, dann wird man nur übermütig und keiner will mehr was mit einem zu tun haben.

Genügsam sein ist eh gut. Nur nicht nach den Sternen greifen und auf keinen Fall Träume haben, schon gar keine großen.

Sich selbst gut finden, geht auch gar nicht. Lass das bloß sein, da wird man nur egoistisch und überheblich.
.
.
.
Soll ich weitermachen, oder wird der Irrsinn deutlich?


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 24. Februar 2022

Über den Sinn und Unsinn von Konzepten

Was wäre denn, wenn nichts mehr eine Bedeutung bekäme? Wenn nichts mehr benannt werden muss, zugeordnet, verstanden und in ein Konzept gebracht?

Was wäre, wenn da einfach nur Empfindungen sind. Da passieren Dinge im Körper, frei von Diagnose, frei von einer Idee, warum das jetzt so ist, ob das gut oder schlecht ist, oder anders sein müsste. Wie lange das so sein darf und wird und wann es gefährlich ist.

Da werden Regungen und Emotionen ausgelöst - durch äußere oder innere Umstände - und sie sind einfach da. Der Auslöser ist irrelevant. Der Zusammenhang egal.

Da sind Gedanken und ich muss nichts mit ihnen machen, ihnen nicht glauben, sie nicht ändern, sie nicht vertreiben oder festhalten. Da sind Gedanken. Sie kommen. Sie gehen. Streifen kurz mein Bewusstsein. Mehr nicht. Ich muss ihnen nicht glauben, noch nicht mal zuhören.

Was wäre, wenn wir uns zu all dem keine Geschichte mehr erzählen? Was wäre, wenn die Deutung wegfallen würde? Die Wertung? Die Zukunftsprognose? Wenn das so bleibt, dann... Weg damit!

Konzepte und Ideen, Schubladen und Diagnosen, Zusammenhänge und Verknüpfungen, Theorien und Thesen all das kann hilfreich sein, um die Welt und vor allem mich selbst, besser zu verstehen. All das kann helfen, unterstützen, Klarheit bringen, das Bewusstsein erweitern, bereichern.

All das kann aber auch hindern, eng machen, Begrenzungen setzen, blind machen für andere Sichtweisen, ersticken und zu Verstrickungen führen, zu Blockaden und uns die Lebendigkeit nehmen.

Wenn dir ein Konzept gerade hilft, nutze es. Wenn es dich beschränkt, wirf es in die Tonne. Letztlich führt alles nur zu dir selbst. Zu deiner eigenen Weisheit, zu deiner eigenen Wahrheit, zu deiner eigenen Verbindung, zu deiner eigenen Beziehung mit der Schöpfung.

Jegliche Hilfsmittel, die dafür dienlich sind, sind wunderbar. Eine Krücke kann unglaublich helfen, das Gehen wieder zu lernen. Über kurz oder lang hindert sie uns aber am Vorankommen. Wir sind darüber hinausgewachsen. Es wäre schier verrückt, sie weiter zu benutzen, wenn wir uns ohne besser und freier bewegen können.

Entledige dich zum gegebenen Zeitpunkt von deinen Krücken. Oder wie Maik Mönninghoff so schön gesagt hat (sinngemäß): "Das alles sind Brücken zu deiner eigenen Beziehung mit Gott. All das hilft dir, direkt mit ihm in Kontakt zu gehen. Geh über die Brücke drüber. Bleib nicht auf ihr stehen." 🙏❤️🥰


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 21. Februar 2022

Essen, um mich selbst zu spüren

Essen, um mich selbst zu spüren

Einsam unter Menschen.
Ich spüre die anderen nicht.
Ich spüre mich nicht.
Keine Verbindung.
Nicht zu mir.
Nicht zu ihnen.
Unerreichbar.
Ich.
Die anderen.

Essen! Ich muss essen.
Wenn ich esse, fühle ich mich.
Wenn ich esse, gibt es mich.
Wenn ich esse, sind da auch die anderen.
Sie sitzen mit mir am Tisch.

Essen! Essen hilft.
Essen ist die Brücke.
Essen versammelt.
Verbindet.

Und dann.
Stehen alle auf.
Und gehen.
Zurück bleibt Leere.
Wieder.

Wieder keine Verbindung.
Wieder alle weg.
Ich wieder weg.
Allein. Einsam.
Ohne sie.
Ohne mich.

Schmerz.
Haltlosigkeit.
Vakuum.
Distanz.
Verloren.
Vergessen.
Übersehen.
Übergangen.
Ignoriert.
Nicht erkannt.

Der Bauch ist voll.
Aber ich bin nicht satt.
Ich habe gegessen.
Aber nicht genossen.
Da war Nahrung.
Aber ich bin nicht genährt.

Die anderen, sie sehen mich nicht.
Es gibt mich nicht.
Einsam unter Menschen.
Abgeschnitten.
Isoliert.

Erkennt mich keiner?
Sieht mich keiner?

Ich muss was essen.
Damit ich mich spüre.
Damit es mich gibt.

Ist das wahr?

Wo bin ICH?
Wer bin ICH?

Ich brauche mich.
So sehr.
So sehr.

Ich suche mich.
Ich finde mich.
Jeden Tag.
Ein bisschen mehr.

Ich spüre mich.
Nach und nach.

Ich wende mich mir zu.
Begegne mir.
Allem in mir.
Ich erkunde mich.

Kontakt mit mir.
Tastend.
Forschend.
Vorsichtig.
Nachsichtig.

Ängste.
Schmerzen.
Not.

Ich bleibe.
Bei mir.

Verbundenheit mit mir.
Erkennen.
Anerkennen.
Schatten, Monster und Dämonen.
Abgründe.
Fratzen. Meine hässlichsten.

Erkennen.
Anerkennen.
Sein lassen.
Mich.

Ich bleibe.
Bei mir.

Mich spüren.
In der Gesamtheit.
Verbindung mit mir.
In mir sein.
Mich beseelen.
Ausfüllen.
Erfüllen.

Satt sein, ohne Essen.
Genährt sein, ohne Essen.
Kontakt mit anderen, ohne Essen.

Kontakt mit mir.
Endlich.
Ich bin da.
Es gibt mich.
Ohne Essen.

Verbindung aus mir selbst heraus.
Da sein.
Offen sein.
Weite.
Einladend.
Genährte Nähe.
Ohne Essen.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 18. Februar 2022

Willkommen zu Hause #2 - 22.02.22

Scheiß auf die Erleuchtung!

Ja, du hast richtig gelesen. Scheiß auf die Erleuchtung und auf alle spirituellen Konzepte, die dich nicht weiterbringen, die dich geißeln, blockieren, ankotzen, einengen und nur neue Dogmen im goldenen Mäntelchen sind, genau den gleichen alten Leistungsdruck verursachen nur mit scheinbar guten Absichten.

Es ist Zeit auszumisten, Tacheles zu reden und sich von all dem Müll zu befreien, den wir glauben, erfüllen zu müssen im Namen des Guten. So Sachen wie immer positiv denken, sich selbst rund um die Uhr lieben, niemals projizieren, nicht krank sein dürfen, sich keinen „Scheiß“ manifestieren, immer in Licht und Liebe schwelgen, die Energie halten und Gutmensch sein, egal wie unmenschlich die anderen gerade mit dir umspringen. Als spiritueller Mensch musst du da ja schließlich drüber stehen. Finde den Fehler!

Wir gehen in die zweite Runde. "Willkommen zu Hause" #2 findet statt. Ein Online-Heilraum in Muttersprache. 😉

Dieser Heilraum ist gleichzeitig auch ein Frei(mach)raum und ein Kraftraum. Ein Raum, in dem du mal so richtig Dampf ablassen kannst, ob der ganzen Absurditäten, die „Erleuchtungswütige“ so von dir verlangen oder die du gar selbst von dir verlangst.

Wir laden dich ein

• zum ehrlichen Mitteilen
• zum Kraft ausdrücken oder zu Kraftausdrücken 😉
• zur radikalen Erlaubnis von ALLEM
• zur Befreiung all der Schattenseiten und scheinbaren Makel
• zur Entfaltung von ganz viel Potential, das in unterdrückten Aspekten schlummert

am Dienstag, den 22.02.22, um 19 Uhr (bis ca. 21 Uhr) via Zoom.

Im ersten Teil erzählen wir von unseren eigenen Erfahrungen mit spirituellem Mindfuck und beantworten eure Fragen, die ihr im Vorfeld per Mail stellen könnt. Im Anschluss wollen wir mit euch in den Dialog gehen und euch den Raum geben für alles, was dann gerade geschehen will.

Von diesem Event wird es KEINE Aufzeichnung geben.

Die Teilnehmerzahl ist offen.

Der Mindestpreis beträgt wieder 20 EUR, wer mehr bezahlen kann und mag, darf das gerne tun. Tobt euch aus.

Den Anmeldelink findet ihr hier. Im Anschluss an eure Anmeldung bekommt ihr eine Mail mit dem Zugangslink für den Zoom-Raum, der Mail-Adresse für eure Fragen und den Bezahloptionen.

Wir freuen uns auf euch und all eure Kraft, die entfesselt werden möchte! ❤


Foto von Mischa: Dominik Berchtold
Foto von mir: Winfried Becker