Dienstag, 26. Mai 2020

Gedankenschnipsel in die Freiheit

In mir arbeitet es. Hoch und runter. Links und rechts. Gleichzeitig bin ich müde und erschöpft. Zum wiederholten Male sitze ich hier und fange an zu tippen. So richtig zusammenhängend will es nicht werden. Deswegen teile ich jetzt einfach meine ganzen Gedankenschnipsel mit euch. All die Stichpunkte und Notizen, die ich heute im Laufe des Tages gemacht habe. Vielleicht ist was für euch dabei.

26.05.2020 - Wie kann ich jetzt meine Freiheit leben?

▪️Im Moment bin ich dabei, alle meine bisherigen Erfahrungen und Erkenntnisse vom Kleinen aufs Große zu übertragen. Wie war das damals mit meiner Mutter? Wie habe ich den Weg in die Freiheit gefunden? Diese Unfreiheit war eine Illusion.

▪️Keine Lust mehr auf Pingpong. Das Spiel langweilt mich.

▪️Es gibt nichts Getrenntes von mir. Es gibt nicht DIE und mich.

▪️Alles ins Herz nehmen. Integration.

▪️Macht zurückholen, die ich unwissentlich abgegeben habe

▪️Ich löse mich von der Situation und entscheide mich dafür, die Wahrheit zu sehen, damit ich frei sein kann.

▪️Nichts und niemand hat Macht über mich, wenn ich sie nicht abgegeben habe.

▪️Die Rettung wird nicht von außen kommen.

▪️Es hat keinen Sinn zu versuchen, zu "den anderen" durchzudringen. Sie müssen es nicht verstehen, nicht aufwachen. Jeder darf machen und glauben, was immer er für richtig hält. Das hält mich nicht davon ab, meine Freiheit zu leben.

▪️Umdrehen und gehen. Jede Situation, die mir nicht dienlich ist, verlassen. Jedes Gespräch, das nicht zum Ausdruck bringt, wer ich wirklich bin, beenden. Ist da noch Wachstum drin? Bringt mich das weiter? Ist das Ausdruck meiner Göttlichkeit?

▪️Die Geschichte mit dem Baum: Wir jammern und fragen, wann uns die Vergangenheit endlich loslässt. Das ist so ähnlich wie einen Baum zu umklammern und zu fragen, wann er uns endlich loslässt.

▪️Alles in mir sagt, dass es darum geht, das Spiel innerlich zu beenden. Sich wieder an seine Macht und Größe zu erinnern. Zu erkennen, dass wir nichts erleben können, was nicht in irgendeiner Weise etwas mit uns selbst zu tun hat. Alles passiert FÜR uns.

▪️Alles ist lösbar. Wahrscheinlich gibt es noch nicht mal etwas zu lösen, sondern einfach nur sein zu lassen und eine neue Wahl zu treffen.

▪️Jeder ist am richtigen Platz. Jeder tut das Richtige. Es gibt nichts zu verurteilen. Ich kann nicht wissen, was für eine andere Seele jetzt die richtige Erfahrung ist. Ich kann nicht urteilen, ob es anders besser wäre.

▪️Die totale Annahme von dem, was ist. Die radikale Integration. Die radikale Erlaubnis von ALLEM. Lieben was ist. Es darf genau so sein. Es läuft nichts verkehrt. Nicht aus dem Widerstand handeln. Nicht gegen etwas handeln. Aus dem eigenen Herzen handeln. Sich FÜR etwas entscheiden.

▪️Alles einatmen. Alles ins Herz nehmen. Jeden einzelnen "Protagonisten". Jeden Bösewicht, jeden "Dummkopf", jedes "Schlafschaf", jeden Extremisten, jeden "Lügner", jeden Verbrecher.

▪️Die Schleier der Illusion dürfen fallen. Wie sieht es jenseits von Urteilen aus? Auf welche Welt schauen wir?

▪️Harakiri-, Kamikaze-Integration - den größten Feind ins Herz nehmen. Nicht wegen Licht und Liebe und aus absolut überheblicher Großherzigkeit, sondern in tiefster Demut, einen Tod sterben. Ich bin das alles auch. Meine Schöpfung. Mein Baby. Meine Kreation. Ich habe all das wie auch immer mit hervorgebracht. Ich kann es also wieder einschmelzen und neu kreieren.

▪️Ist es wirklich wahr, dass ich nichts machen kann? Ist es wahr oder wäre ein für mich Einstehen einfach nur unangenehm? Fürchte ich die Konfrontation? Habe ich Angst, mich nicht behaupten zu können? Angst, einzuknicken?

▪️Was ist mein Platz, meine Rolle? In jedem einzelnen Jetzt hinspüren.

▪️Ich muss niemanden retten. Ich kann niemanden retten. Es gibt nichts zu retten, weil nichts falsch ist. Jeder Einzelne darf sich um sich selbst kümmern.

▪️Es gibt nichts zu diskutieren. Mein Bauchgefühl ist nicht verhandelbar. Ich stehe da in meiner Klarheit. Alles andere als meine innere Wahrheit akzeptiere ich nicht. Drunter mach ich es nicht mehr.

▪️Ich wähle aus reinem Herzen, was ich leben will und mein "Umfeld" muss sich unweigerlich entsprechend sortieren. Anders geht es gar nicht.

▪️Ich erfahre die Freiheit, die ich bin.




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Text und Gestaltung: Anja Reiche
Fotos: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Aus dem Kartenset von Gaby Shayana Hoffmann




Mittwoch, 20. Mai 2020

Facebook live Experiment mit Anke Evertz

Ihr Lieben, wo soll ich denn jetzt anfangen mit Erzählen? Ich bin total hibbelig und voller Vorfreude. Morgen gibt es mal wieder ein Facebook live und - Trommelwirbel - Anke Evertz ist mit an Bord. 🤩🤩🤩 Ich freu mir einen Ast!!!

Anke und ich - Liebe vor dem ersten Blick. ;) Es war schon länger klar, dass wir zwei zueinander finden. ;) Soulsisters deluxe. ;)

Wir wollen zusammen im Feld lesen, wirken, surfen. Im Feld der Lichthalter, Erdenhüter, der Sternensaat. Mit euch zusammen. Schauen was passiert, was sich zeigen will, was dran ist, was fließen will. Kanal sein, die Verbindung vertiefen, die einzelnen Lichtpunkte, die wir alle sind, zusammenführen. Oder so ähnlich...

Es ist einfach dran, dass wir zusammenkommen. Der Ruf ist so deutlich zu hören. Was auch immer passieren mag, wir sind da.

So viele haben in den letzten Jahren gelernt, die Wellen zu reiten, Krisen zu meistern, Wandel zu vollziehen. Was wir - jeder für sich - im Kleinen gemacht hat, ist jetzt im großen Ganzen im Gange. Ein globaler Prozess. Vereinen wir uns zu einem Lichthalter-Lichtkörper. Werden wir uns noch mehr bewusst, dass wir eins sind und als EINS wirken, als Einheit. Machen wir das zusammen, was wir einzeln so gut gemacht haben: Wandel. Vom ICH zum WIR.

Es ist angedacht, dass Anke und ich morgen um 19 Uhr auf meinem privaten Facebook-Profil live gehen und das Video dann direkt auch auf ihrem Profil, ihrer Fanpage, in Ankes Facebookgruppe "Grenzensprenger" und auf meiner Fanpage "Anja Reiche - herzradikal" teilen. Ich bin gespannt und ich hab tierisch Bock auf dieses Experiment.

Als Anke und ich neulich mal "ausprobiert" haben, wie wir so zusammen wirken, wer wo seine Spielwiese hat und wie wir uns gegenseitig energetisch die Bälle zuspielen können, war das schon ganz schön schön und magisch und britzelig. (Ich neige zu leichten Untertreibungen 😁😂😉, es war mega.) Zeit für eine Wiederholung, live mit euch wundervollen Seelen.

Wer ist dabei? 🤩

PS: Gerne weitersagen. ;)

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 18. Mai 2020

Gaslighting - Erkennen ist Heilung

Gaslighting

Jetzt hat es aber sowas von in mir geklickert und gerattert. Gänsehaut rauf und runter. Groschen fallen, Dominosteine einer Erkenntniswelle.

Ich kenne dieses Phänomen aus eigener Erfahrung, aus meiner Kindheit. Die eigene Wahrnehmung wird einem durchgehend abgesprochen bis man sich selbst nicht mehr vertraut. Alles in einem schreit aber, dass irgendetwas grundsätzlich nicht stimmt. Was da nicht stimmt, ist aber ohne Beleuchtung von außen und Abstand, ohne Zeit zum Reflektieren nicht ergründbar.

Erst der Ausstieg aus der "krankhaften Beziehung" ermöglicht ein Erkennen und Neusortierung, eine neue Bewertung des Erlebten.

Bis mir klar wurde, dass mit mir und meiner Wahrnehmung alles in Ordnung ist, hat es 31 Jahre gedauert. 31 Jahre, in denen ich immer wieder massiv an mir und meiner Intuition gezweifelt habe, bis ich Narzissmus und Gaslighting erkannt und durchschaut habe. Ich durfte rückblickend meine ganze Kindheit und Jugend neu betrachten und neu bewerten.

Jetzt wird mir auch klar, warum mich die aktuellen Geschehnisse oft so hochschießen. Sie erinnern mich an die Erlebnisse aus meiner Kindheit und wahrscheinlich ebenfalls aus früheren Leben. Krasses Pferd.

Gaslighting - Erkennen ist Heilung. Danke, Leben!!! 🙏🏼❤️💥

Wikipedia sagt dazu:
"Als Gaslighting wird in der Psychologie eine Form von psychischer Gewalt bzw. Missbrauch bezeichnet, mit der Opfer gezielt desorientiert, manipuliert und zutiefst verunsichert werden und ihr Realitäts- und Selbstbewusstsein allmählich deformiert bzw. zerstört wird."

Und hier der Artikel, der eben diesen Erdrutsch bei mir ausgelöst hat: https://www.rubikon.news/artikel/staatlicher-psychoterror

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Gedanken zur Zeitqualität - Erinnerung an die göttliche Weisheit

Es sind turbulente Zeiten. Es brodelt überall, die Gemüter kochen hoch. Was gerade bei mir los ist, was ich im Feld wahrnehme und eine Erinnerung an die göttliche Weisheit, den universellen Plan.

🌀Der Umgang mit Anfeindung
🌀Transparenz kommt immer mehr
🌀Was nicht der höchsten Liebe entspricht, wird vom Universum nicht mehr gefördert
🌀Was stützt mich von innen, wenn im Außen alles wegbricht
🌀Deine Intuition hat immer recht
🌀Die Welle rollt
🌀Der Wandel ist unaufhaltsam

Das alles in meinem neuen Podcast: https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Gedanken-zur-Zeitqualitt---Erinnerung-an-die-gttliche-Weisheit-ee78o4

Teilen absolut erlaubt und erwünscht. 😊👑🎉

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 16. Mai 2020

Das kollektive Menschheitsbaby kann erlöst werden

Ich bin müde. Ich spüre eine kollektive Erschöpfung. Da ist keine Lust mehr auf Debatten und Diskussionen, auf Anfeindung und Verteidigung. Die Luft ist raus. Das alte Spiel des Rechthabenwollens ist ausgespielt. Eine andere Sichtweise direkt als Bedrohung zu erleben und dagegen in den Kampf zu ziehen ist vorbei.

Tatsächlich habe ich es auch bei mir in den letzten Tagen immer wieder erlebt, dass ich mich schon alleine deswegen angegriffen gefühlt habe, weil jemand eine grundsätzlich andere Meinung oder Auffassung hatte als ich. Da ich das auch bei vielen anderen erlebt habe, habe ich mich natürlich gefragt, woher das kommt.

Meine Antwort war Angst. Angst mit meiner Meinung keinen Platz zu haben, mich wieder anpassen und unterordnen zu müssen. Angst, dass die Meinung des anderen automatisch mehr zählt, mehr Gewicht hat als die meine. Es ist eine kindliche Angst, die grundsätzlich völlig berechtigt ist. Wir haben es früher so erlebt, dass die Meinung unserer Bezugspersonen, unserer Eltern, Lehrer, der Erwachsenen überhaupt mehr zählte als die unsere. Es bedrohte also irgendwie unsere Existenz, wenn "die anderen" eine andere Meinung hatten als wir, weil wir ihr ausgeliefert waren.

Wenn ich heute in einem Gespräch mit dem Nachbarn bemerke, dass er grundsätzlich eine andere Ansicht der Dinge hat, dann stimmt es allerdings nicht mehr, dass das bedrohlich für mich ist. Mein (Über-)Leben hängt nicht davon ab, dass er meine Meinung teilt.

Gefühlt haben sich hier nochmal die ganz alten Wunden gezeigt. Die Todesangst unserer (früh-)kindlichen Erfahrungen. Wir waren damals darauf angewiesen, dass wir mit unseren Bedürfnissen gesehen und wahrgenommen werden. Vor allem in der Zeit, in der wir noch nicht sprechen konnten. Wir hatten nur die Möglichkeit ganz laut zu schreien, um anzudeuten, dass hier etwas nicht stimmt, dass wir etwas brauchen. Wenn die Eltern/Erwachsenen einfach über uns hinweggegangen sind, unser Rufen falsch gedeutet haben, dann fühlten wir uns zum Tod verurteilt und mussten noch lauter schreien. Unsere Stimme MUSSTE gehört werden, sonst wäre das unser Ende gewesen.

All diese Bedrohungen stimmen so heute nicht mehr. Wir erleben eine Wiederholung der damaligen Dramen, die sich als unsere Wahrheit über das Leben in unseren Zellen gespeichert haben. Dieses "nicht gehört werden, nicht gesehen werden" tickt unsere Todesangst von damals an. Die Gefahr, die einst real war, ist heute in der Art nicht mehr da. Wir können uns artikulieren. Wir können uns erklären, unseren Standpunkt klar machen. Wir können klar für uns einstehen. Wir müssen nicht schreien, damit andere bemerken, dass wir etwas brauchen. Wenn jemand eine andere Meinung hat als wir, dann sterben wir nicht daran. Wenn uns jemand nicht sieht, dann ist das ok.

Wir können uns selbst sehen und ernst nehmen. Wir können sichtbar werden, mit dem was wir wollen. Wir können heute die kleinen Kinder von damals innerlich nachnähren und damit der fortwährenden Wiederholung ein Ende setzen. Dieses Drama braucht nicht noch einen zweihundertsten Akt. Wir müssen es uns nicht wieder und wieder kreieren, dass wir übersehen werden, dass über unsere Köpfe hinweg entschieden wird.

Das kollektive Kind ist müde von all dem Schreien, von all der Angst, von all den heftigen Gefühlen. Ich halte es und bin da. Es darf sich bei mir ausruhen. Es ist bei mir sicher. Es darf sich erholen, behütet in meinen Armen schlafen. Der Kampf ist vorbei. Endlich vorbei. Mein Baby kann erlöst werden. Das kollektive Menschheitsbaby kann erlöst werden.

Wirksätze: Ich entscheide mich für mich und tue es immer wieder. Ich folge meinem inneren Ruf in jeder Sekunde. Ich höre mich selbst. Ich sehe mich selbst mit meiner Wahrheit, mit all meinen Bedürfnissen und handle entsprechend. Ich sorge für mich und fordere das nicht von einem anderen. Ich lasse mich vom Leben tragen. Was ich brauche, fließt mir zu. Ich achte und ehre mich als das, was ich bin: ein göttliches Wesen. Ich wähle Klarheit, innere Ruhe, Frieden, Präsenz und meine Größe. Ich wähle Leichtigkeit und Fülle, freie Entfaltung und ein Leben in Würde. Ich wähle das göttliche Menschsein.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 15. Mai 2020

Verschwörungstheorie?

Einheitliche Ausrichtung der "Leitmedien". Jeder, der eine andere Meinung vertritt als die von der Regierung, wird zerrissen und als unglaubwürdig hingestellt, ausgehebelt, kalt gestellt, auf irgendeine Weise zum Schweigen gebracht. Keine Diskussion wird zugelassen, jeder Einwand abgetan. Jedes kritische Hinterfragen unterbunden. Dauerbeschallung mit ein und demselben Credo. Instrumentalisierung und krasseste Beeinflussung der Kinder. Da frage ich schon, wo hier die eigentliche Verschwörung ist. Und dabei handelt es sich nicht nur um eine Theorie. Das ist gelebte Praxis. Da können die Theoretiker noch was lernen. ;)

Definition von Verschwörung: eine (geheime) Zusammenarbeit mehrerer Personen zum Nachteil Dritter.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 13. Mai 2020

Es gibt keine Macht, die über mir steht

Es geht mal wieder darum, im Feuer stehen zu bleiben. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es mir nichts ausmacht, öffentlich angegangen zu werden, als Gefahr gesehen zu werden, als egoistisch betitelt zu werden, ohne dass sich der andere überhaupt die Mühe macht, nach meinen Beweggründen zu fragen, sich überhaupt für mich zu interessieren.

Ich werde beim Einkaufen angepöbelt von einem jungen Mann, der extra deswegen von weiter weg zu mir herkommt. Es geht mal wieder um die nicht vorhandene Maske. Eine andere Frau fühlt sich sofort bestärkt und gibt lautstark zu verstehen, dass sie dem jungen Mann recht geben muss. Aha... Ich stehe da und staune. Wo sind wir da hingekommen, wenn sich Menschen als Verlängerung der Regierung sehen? Sich direkt bedroht fühlen und für Recht und Ordnung sorgen müssen?

Wunderbar, dass sie so genau wissen, wie eine Infektion passiert und auf was es ankommt, wie es richtig geht und wo die Gefahr lauert. Es ginge ums Prinzip wurde mir gesagt. Das wäre eine gesellschaftliche Sache... Aha...

Ich hatte keine Gelegenheit zu sagen, dass ich Ausschlag an Mund und Nase habe, der juckt und brennt, dass ich generell aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kann, weil mir direkt schwindelig wird. Dass ich meinem Körper diesen psychischen Stress nicht antue, ständig meine warme, verbrauchte Luft einzuatmen. Dass diese Masken mehr Schaden anrichten, als sie Gutes tun. Ich hatte wie immer aus Respekt gegenüber den Menschen, die Angst haben, meinen Schal um und etwas höher gezogen. Mein Kompromiss. Für diese Menschen wohl nicht gut genug.

Ich weiß, dass jegliche Argumentation nichts bringt und dass ich auch niemandem eine Erklärung schuldig bin. Diese Köpfe waren wie vernagelt, die Herzen sowieso. Regiert von der Angst. Das ist aktuell bei vielen so. Sie sind zu, verstopft mit Angst. Verstopft mit einer vorgefertigten Meinung. Es gibt nur eine Wahrheit und alles andere wird nicht zugelassen. Da ist kein Durchkommen. Jedes Wort Verschwendung.

Es geht für mich ums Stehenbleiben. Mal wieder. Einfach stehenbleiben. Eben nicht versuchen, zu überzeugen, verstanden zu werden, recht zu bekommen, zu argumentieren. Eben nicht den anderen zur Einsicht bringen wollen, mich nicht rechtfertigen. Meine Challenge ist es, es genau so sein zu lassen. Den anderen. Mich. Zwei Standpunkte, die grundverschieden sind. Jeder hat das Recht auf den seinen.

Es geht darum, das zu fühlen, was sich da zeigt. Ich spüre den erhöhten Puls, die Stressreaktion in mir, die Verunsicherung, die Überforderung, weil ich überhaupt nicht damit gerechnet habe. Ich habe es nicht kommen sehen. Da ist das Gefühl, verloren zu sein, in der Unterzahl, unterlegen, allein. Da ist natürlich das Bedürfnis verstanden und gemocht zu werden. Ich darf es aushalten, als Gefahr gesehen zu werden, angeklagt zu werden, ohne gehört zu werden.

Ich fühle, was da ist. Ich lasse alles in mein Herz. Ich stehe da, im Geiste die Arme ausgebreitet und atme die Situation ein, den Groll der anderen, die Bedrohung, die ich gerade bin, die Abneigung, die Verurteilung, die Verachtung, den Hass, die Geringschätzung.

Für diese Situation wurde ich vorbereitet. Auf Facebook, durch ablehnende Kommentare mit einem sicheren Abstand in der virtuellen Welt. Das Ganze jetzt live und in echt, face to face zu erleben ist nochmal eine andere Hausnummer. Next level. Ablehnung von Angesicht zu Angesicht.

Stehen bleiben. Atmen. Fühlen. Erlösen.

Mein Herz sagt mir, dass es für mich nicht um Kampf geht. Gar nicht. Es geht um Annahme von all dem, um die Erlösung. Auch die Ketzer zu erlösen und aus dem Spiel zu entlassen. Und mit all dem trotzdem da stehen zu bleiben in der eigenen Größe, präsent, klar, mit der eigenen Meinung, die mal wieder gegen den Strom ist, den Mainstream. Noch. Denn das wird sich ändern. Ganz bald. Wir sind viele und wir werden immer mehr. Der Umschwung ist bereits passiert. Die Welle rollt und ist nicht mehr aufzuhalten. "Wir sind der neue Mainstream", hab ich letztens bei Veit Lindau gelesen und irgendwie glaube ich, dass er recht damit hat.

Jetzt schon zu mir zu stehen, selbst wenn es aktuell noch bedeutet alleine damit zu sein und mich nicht erst dann zu zeigen, wenn "der neue Mainstream" da ist, das ist die Aufgabe. Sind die, die mich gerade doof finden, wirklich und wahrhaftig eine Bedrohung für mich, ein Hindernis? Stimmt das? Können sie mich wirklich davon abbringen, ich selbst zu sein?

Ich will so sein wie ich bin. Ich darf das den anderen auch zugestehen. Auch wenn das beinhaltet, dass sie mich anpfeifen. Ich darf lernen, es auszuhalten, nicht von jedem gemocht zu werden und gleichzeitig brauche ich deswegen nicht einknicken. Meine Meinung hat den gleichen Wert wie jede andere. Meinungen, die der meinen entgegenstehen, müssen nicht erst verschwinden, damit ich mich leben und zeigen kann.

Es geht um ein sowohl als auch. Es geht darum, dass das, was anders ist, nicht direkt bekämpft werden muss. Andersartigkeit ist keine Bedrohung. Das gilt für beide Seiten und das sage ich gerade vor allem mir selbst. Ich war auch in der Ablehnung gegenüber denen, die wiederum mich ablehnen. Ich erlaube es mir deswegen hier und heute, abgelehnt zu werden. Es ist ok.

Ja, unfassbar viele erleben gerade scheinbar eine Bedrohung durch die "Andersdenkenden", durch den alten Mainstream sogar in Form von Gesetzen, Verordnungen, Zwangsmaßnahmen, Bußgeldern und pöbelnden Mitmenschen. Also so richtig real irgendwie. Und gleichzeitig setze ich genau hier ein Fragezeichen. Stimmt das wirklich? Stimmt es wirklich, dass Menschen, die anders denken, eine Bedrohung sind? Gibt es tatsächlich eine Macht die größer ist als du, als ich? Oder will hier vielleicht endlich etwas aufgelöst und durchschaut werden? Eine Illusion? Eine x-te Wiederholung? Will hier ein altes Spiel endgültig beendet werden? Ich glaube, ja. Es gibt keine Macht, die über mir steht.

Diesen Satz lass ich mir jetzt auch nochmal auf der Zunge zergehen. <3


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 11. Mai 2020

Ein Shift - wohin auch immer...

Spiralen nach unten, alles spiegelverkehrt, auf links gedreht, umgekrempelt. Drücken, reißen, ziehen. Das Gefühl, geweitet zu werden, aufgedehnt, neu angeordnet. Irrsinnigerweise war es parallel das Gefühl, durch ein Nadelöhr gequetscht zu werden. Ein Prozess, der seit Wochen lief, einhergehend mit tatsächlicher Schnappatmung, Schwindel, heftigen Energiewellen, krassen körperlichen Erscheinungen, Zuckungen und energetischen Wehen.

Es hat sich aufgebäumt, über Wochen angebahnt, wurde immer mächtiger. Gestern endete es im freien Fall. Ich bin hineingestürzt ins Nichts, ins Alles, ins Göttliche. Innerlich laut schreiend, äußerlich stumm und fast ohnmächtig, im Dämmerzustand und gleichzeitig hellwach. Eine Entladung, eine Energieumkehr, ein Shift. Alles in mir sagt: Das war der Nullpunkt. Ohne zu wissen, was es genau bedeutet, weiß ich, dass es wahr ist. Ich bin im Körper gestorben, hab mich im schwarzen Nichts aufgelöst und bin auf einer neuen Ebene zurückgekommen. Innerhalb von Sekunden.

Heute ist alles anders und gleichzeitig nichts. Ich bin durch und weiß nicht wo ich genau durch bin. Durchs Nadelöhr? I don't know.

Gefühlt funktioniert mein System jetzt anders. Gefühlt laufen alle körperlichen Abläufe anders. Sie haben eine andere Steuerung, gehorchen einem anderen "Auftraggeber". Mein Körpersystem hört jetzt auf die universellen Impulse und nicht mehr auf die individuellen. Dieser Satz kommt mir gerade, wo ich versuche, es zu ergründen in mir. Irgendwie kommt es mir so vor, als würde mein irdisches Bewusstsein dem universellen weichen.

Was immer das alles bedeutet und nach sich zieht, ich wollte es euch erzählen. Ich sollte es euch erzählen. Sobald ich nähere Informationen dazu "bekomme" und klarer sehe, es mehr überreißen kann, werde ich berichten. ;)

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 9. Mai 2020

Deine Krönung ist die Erlösung

Was hier auf der Erde gerade wirkt, ist für meine Begriffe, nach meinem Gefühl, auf eine ganz einfache, simple Ursache zurückzuführen. Es ist irgendwie ein Ahnenthema, das seit Jahrhunderten weitergegeben wird. Es handelt sich um die nicht vorhandene Selbstliebe, um Selbstverurteilung.

Irgendwann, vor Urzeiten, haben wir angefangen zu glauben, dass wir schlecht sind, mangelhaft, ungenügend. Dass Wesenszüge an uns falsch sind, dass unsere Gefühle falsch sind, dass das, was wir taten oder nicht taten falsch ist.

Scham ist entstanden, Schuld und das große Bedürfnis besser zu werden, sich zu bessern. Wer denkt, dass er schlecht ist, lässt es zu, dass sich andere über ihn stellen. Wer denkt, dass er ungenügend ist, lässt sich richten und bestrafen. Wer denkt, dass etwas an ihm falsch ist, dass er etwas nicht kann, macht sich klein, liefert sich aus, macht sich zum Opfer.

Dann beginnt der Kampf. Der Kampf gegen mich selbst, gegen etwas, das nicht erwünscht ist. Das Schlechte muss weg. Das Kleine muss weg, das Ungenügende. Das Böse muss vernichtet werden. In mir und dann auch im Außen. Was ich an mir verurteile und nicht haben will, dürfen andere auch nicht haben. Was ich an mir ablehne, abspalte, wird sich mir im Außen zeigen und laut rufen: "Mich gibt es aber auch! Schau hin und erkenne dich selbst." Kämpfe ich gegen den "Feind" im Außen, kämpfe ich gegen mich selbst.

Die Heilung, das Erkennen und Erlösen, der Schlüssel heißt Selbstliebe - bedingungslose Selbstliebe. Die Liebe zu allen Aspekten des Seins, zu ALLEN Taten und Wesenszügen, die Liebe von ALLEM, was es gibt, die Liebe von jeder Farbe, von jedem Klang, von jedem Anteil, von jedem Gefühl, von jedem Charakterzug. Bedingungslose, allumfassende Liebe und Anerkennung, dass das auch sein darf, dass das auch Fülle ist, dass das auch Teil des Ganzen ist. Von der Trennung in die Einheit.

Warum das alles passiert ist? Es war der Beginn der Dualität. Es war die Erfahrung, die wir machen wollten. Die Menschheit, die Seelen, die Menschen wurden, wollten es erleben. Sie wollten sich in aller Ganzheit erfahren, Gott wollte sich in seiner Ganzheit erfahren, jeden Aspekt durch uns erleben und dafür brauchte es die Trennung. Die Trennung vom Göttlichen. Den Schleier des Vergessens. Ein gottgleiches Wesen, dass sich seiner Göttlichkeit bewusst ist, fügt sich und anderen keinen Schaden zu. Ein gottgleiches Wesen macht sich nicht klein, fühlt sich nicht falsch und ungenügend. Wie soll die Erfahrung von Ohnmacht gemacht werden, wenn alle wissen, dass sie Götter sind? Das ginge nicht.

Da nun die Dualität ausläuft, weil sich die Schöpfung dahingehend genug erfahren hat, erinnern sich immer mehr an ihre Göttlichkeit. Was die Erde, das Universum nun erfahren will, sind Menschen, die sich im Körper verweilend an ihren Ursprung erinnern und diese Urqualität auf die Erde bringen. Die Menschheit wird erwach(s)en. Ein großes Erinnern an den eigenen Selbstwert findet statt. Ein großes Erinnern daran, wer wir wirklich sind. Eine große Welle des Erkennens und Staunens über unser wahres Wesen.

Eine empörte Welle der Wut ist daher nur normal, Wut gegenüber denen, die uns scheinbar klein gehalten haben. Es sind aber tatsächlich diejenigen, die uns beim Erkennen und Aufwachen helfen. Dafür sind sie hier. Sie sind hier, um uns zu erinnern und so lange zu zwicken, bis wir wach sind. Sie sind Teil des göttlichen Plans. Sie werden verschwinden, weil sie nicht mehr gebraucht werden, wenn ihre Arbeit getan ist. Sie sind Geburtshelfer und Wehenbeschleuniger.

Auf meinem Weg haben mich gar viele gezwickt und getriggert. Sie alle haben mich geradezu in meine Größe katapultiert. Ohne sie, wäre ich nicht so schnell wach geworden. Und ja, bei mir war da auch immer wieder diese Wut "über" die anderen. In Wahrheit war es eine Wut auf mich, dass ich es so lange mit mir habe machen lassen. Eine Wut über die scheinbare Ohnmacht von mir. Eine Wut, die immer nur solange da ist, bis ich das Geschenk erkenne, das Geschenk der "bösen Unterdrücker", die mich mit ihrem Gegenwind zum Abheben gebracht haben, zum Aufstehen, dazu, dass ich mir die Krone wieder aufsetze, dazu, dass ich zurück zu mir komme.

Corona, die Krone, die Königswürde, der Heiligenschein, die Erinnerung daran, wer wir sind, das Geschenk an die Menschheit, die nun Göttlichkeit leben möchte. Der Weg zurück in die Selbstliebe. Verleihen wir uns und unseren Ahnen die Königswürde.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 6. Mai 2020

Ich bin der Experte für mein Leben

Wer glaubst du eigentlich, dass du bist? Willst du dich jetzt wirklich hinstellen und behaupten, du wüsstest besser als all diese schlauen, studierten "Experten", was jetzt richtig und wichtig für dich ist? Wie man sich jetzt verhalten müsste? Glaubst du ernsthaft, du hättest die Weisheit mit Löffeln gefressen und wüsstest besser Bescheid als die Obrigkeit, die Politiker und Studierten?

Wer glaubst du eigentlich, dass du bist, du kleines Licht? Du Scharlatan, du Egoist, du Eso-Tante, du Grünkernfresser!?

Soll ich euch was sagen? Ja, das glaube ich tatsächlich. Nein, ich glaube es nicht nur, ich WEISS es. Diese Wissenschaftler und Politiker mögen die Experten auf ihrem Gebiet sein, aber niemals die Experten für MICH, meine Wahrheit und mein Leben, meinen Körper, meinen Weg und sie können schon gar nicht für ALLE und JEDE Situation vorschreiben, wie es zu sein hat. Sie sind nämlich auch nicht für DICH die Experten. Das bist DU und du kannst das.

NIEMAND spricht mir mehr meine innere Weisheit und meine Herzintelligenz ab, meine Intuition, meine Expertise. Besser gesagt, ich LASSE sie mir von niemandem mehr absprechen!!!!!

Viel zu oft hab ich mich untergeordnet, mich belabern lassen, verunsichern, mich beeindrucken lassen von Doktortiteln, weißen Kitteln, Zertifikaten, Uniformen, Stellungen und Statussymbolen. Wo es mich hingeführt hat? Weg von mir! Ganz weit weg und das tat weh. Das hat mich letztlich wirklich krank werden lassen.

Ich lasse mir nicht mehr einreden, dass ich keine Ahnung habe von Gesundheit, von Heilung, vom Leben, von einem gesunden Miteinander.

Wenn jemand ernsthaft glaubt, dass ihn mein "Eigensinn" gefährdet, dann kann ich auch nicht helfen. Wenn mir dieser jemand mal wirklich in die Augen schauen würde, dann wüsste er, dass ich der achtsamste, liebevollste Mensch bin, dass ich Rücksicht nehme, dass ich ein Gespür für eine Situation habe, dass ich angebunden bin, dass ich weit über mich hinaus denke und fühle, dass ich mich UND ihn im Blick habe, dass ich ihn spüre, weil ich MICH spüre.

Wenn dieser jemand wirklich hinspürt, ganz offen, dann würde er begreifen, dass diese tiefe Verbindung zu mir selbst das Wertvollste ist, was man haben, die höchste Intelligenz, die man anzapfen kann. Die ist durch kein Studium zu bekommen, für die göttliche Essenz und Weisheit muss man reif sein, geläutert, aufgeräumt, geklärt, erlöst. Dafür darf man durch seine persönliche Hölle der Selbstschau gehen. Und das hab ich gemacht.

Ganz ehrlich, wenn die Welt nur noch mit Menschen bevölkert wäre, die so sind wie ich, genau so, dann würde ich mich hervorragend aufgehoben fühlen. Nur weil dieser jemand sich nicht selbst über den Weg traut, heißt das noch lange nicht, dass alle so sind.

Ja, es ist gut, dass da Menschen sind, die uns ihre Einschätzungen der Lage mitteilen, dass sie forschen und uns ihre Ergebnisse vorstellen (wenn sie denn wirklich der Wahrheit entsprächen und nicht so gepimpt sind, dass man bestmöglich damit Angst auslösen kann). Sie können gerne Empfehlungen aussprechen und dann dürfen sie mir, UNS zutrauen, dass wir weise damit umgehen.

Die, die wir sowieso unser Leben lang eher zu viel auf die anderen geachtet haben, uns zurückgenommen und klein gemacht haben. Von Egoismus weit entfernt, so weit wie man nur von Egoismus entfernt sein kann. Die, die sich in den letzten Jahren reflektiert haben bis zum Umfallen, den Fehler sowieso immer bei sich gesucht haben und bereitwillig hier geschrien haben, wenn es darum ging, für etwas die Schuld auf sich zu nehmen.

Wir sollen andere gefährden? Wenn wir überhaupt was gefährden, dann die Obrigkeiten, weil wir selber denken und fühlen, mehr denn je.

ICH bin der Experte für mein Leben und sonst keiner. Wenn jeder der Experte für sein Leben ist, dann muss er auch nicht von anderen einfordern, die Kohlen für ihn aus dem Feuer zu holen. Der wahre Egoismus ist es, von anderen Sicherheit für das eigene Leben zu fordern. So sieht's aus. 🔥🔥🔥

PS: Wenn du glaubst, mir sagen zu müssen, wie schrecklich ich bin, behalt's für dich. Und sei so gut, kümmer dich selbst um die gefühlte Bedrohung, die ich anscheinend für dich bin.
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Die letzten Anhaftungen an 3D werden erlöst

Ihr Lieben, kommt mit mir auf eine Reise in mein Innerstes und ins Feld. Live und in Echtzeit. Wofür ist dieses ganze Theater gerade gut? Was passiert auf einer höheren Ebene? So wie es sich gezeigt hat, werden die letzten Anhaftungen an 3D erlöst. Fühlt euch herzlich eingeladen zu einer Entdeckungsreise. <3



Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 4. Mai 2020

Hast du schon mal deine Ohnmacht umarmt?

Hast du schon mal deine Ohnmacht umarmt? Ich schon. Mehr als einmal und heute wieder.

Ohnmacht fühlen im Moment ganz viele, so richtig, richtig viele. Hand in Hand damit einher geht meistens die Wut. Das Gefühl von Ohnmacht lässt uns wütend werden, wütend auf den, der die Ohnmacht in uns auslöst. Die erste Reaktion ist dann meistens, gegen den, der die Ohnmacht auslöst, zu kämpfen. Er soll weg. Er soll was anders machen. Er soll uns in Ruhe lassen, damit ich dieses Gefühl nicht fühlen muss.

Ohnmacht ist eins der Gefühle, die am schwersten "auszuhalten" sind. Mir ist sie auf meinem Weg soooo oft begegnet. Schreiben von Ämtern und Behörden haben sie hochgeholt. Geld. Begegnungen und Situationen mit meiner übergriffigen Mutter, mit Chefs und Kollegen, mit dem Partner, mit Nachbarn. Panikattacken, Krampfanfälle, Schmerzanfälle. Immer wieder war die Ohnmacht da. Stand im Raum wie ein riesiges Monster, hat mich gelähmt, erdrückt und rasend gemacht.

Ich bin ihr begegnet, in Meditation. Ein Schimpanse hat sich mir gezeigt. Abgelehnt, ungeliebt, vereinsamt, verkommen. Niemand wollte ihn je dahaben. Niemand hatte ihn lieb. Er wurde immer nur weggestoßen, fortgetrieben, auch von mir. Er wollte doch einfach nur geliebt werden, da sein dürfen. Mehr nicht.

Tatsächlich habe ich angefangen dieses Wesen zu lieben. Ich hab den Affen immer wieder besucht. Er wurde heiler und heiler, gesünder, munterer. Irgendwann kam der Moment, in dem er mich meiner Macht - einem Gorilla-Männchen - übergeben hat. Der Abschied vom Schimpansen nahte. Ich sagte ihm unter Tränen, dass er jederzeit wiederkommen könnte. Er ist immer willkommen und ich meinte es ernst.

Die größere Herausforderung im Zuge meiner geistigen Heilung war es allerdings, dieses Körpergefühl der Ohnmacht tatsächlich zu fühlen. Ich habe mich jedem Gefühl gestellt, JEDEM. Ich bin immer mittendurch und nicht außenrum. Ohnmacht war meine größte Challenge.

Ich erinnere mich wie heute an den Moment, in dem ich mit einer Panikattacke im Bett lag und dachte, dass es jetzt zu Ende geht, dass ich jetzt sterbe. Herzinfarkt. Fertig. Die Brust eng, Atemnot, die keine war, Herzstolpern, Stress, Schweiß. Ich erinnerte mich an das Heilmittel "Annahme". Ich ergab mich, gab mich völlig hin, war bereit zu sterben. Wenn es das Schlimmste war, was mir passieren konnte, dass ich meinen Körper verlasse und auf anderer Ebene weiterlebe, dann sollte es so sein.

Ich ließ mich von der Ohnmacht fluten, machte meinen Körper weit für dieses Gefühl. Ich ließ mich davon verschlucken. Löste mich darin auf und wurde neu. Plötzlich wurde es wieder heller um mich, weiter, die Wände rückten wieder weg. Ich bekam Luft. Das Herz beruhigte sich. Es löste sich etwas, kam wieder in Fluss. Wow! Was für ein heiliger Moment.

Die Ohnmacht kam in der Zeit danach in immer kleiner werdenden Wellen und den unterschiedlichsten Situationen wieder. Ich ergab mich jedes Mal, ließ sie durch mich durchlaufen wie durch einen Kanal. Das Gefühl kam, ich nahm es war und dann ging es wieder. Wie wenn ich ein Rohr wäre, durch das lediglich Energie fließt. Nur der Widerstand sorgt dafür, dass diese Energie in unserem System haften bleibt, sich ballt, ansammelt und immer explosiver wird, immer mehr drückt.

Energie will fließen. E-motion. Energie in Bewegung. Das ist ihre Natur.

In den letzten Tagen habe ich immer mal wieder Ohnmacht gefühlt. Letztlich "gekriegt" hat mich dann die Impfgeschichte. Tagelang habe ich versucht mich immer wieder mit meinem Göttlichen zu verbinden, um dieses Gefühl loszuwerden. Finde den Fehler. Gefühle wollen nicht losgeworden werden. Sie wollen da sein dürfen.

Der Groschen fiel heute morgen im Bett und ich schlug mir innerlich seufzend auf die Stirn. An die Annahme der Ohnmacht hätte ich auch früher denken können.

Ich verband mich mit dem kleinen Schimpansen, der da vor Jahren als Stellvertreter für die Ohnmacht bei mir aufgetaucht ist. Er lächelte verschmitzt und sagte: "Du hast gesagt, ich wäre immer willkommen und dürfte wiederkommen. Ich wäre immer herzlich eingeladen." Ich musste lachen und nahm ihn auf den Arm. Ja, natürlich, das hatte ich gesagt und auch so gemeint.

Ich bin bereit Ohnmacht zu fühlen. Ich erlaube mir Ohnmacht. Es ist völlig in Ordnung, ohnmächtig zu sein. Da muss nichts weggemacht werden. Kein anderer ist zuständig, dafür zu sorgen, dass ich meine Ohnmacht nicht fühlen muss. Innerhalb von Sekunden wurde alles weit in mir, leicht, frei, hell. Es floss wieder. Die äußeren Umstände sind auf einmal überhaupt nicht mehr bedrohlich.

Die Ohnmacht hat mich noch jedes Mal in meine Macht geführt. Wieder und wieder und wieder. Sich in der größten Ohnmacht frei und mächtig zu fühlen, ist ein heiliges Geschenk, das ich tatsächlich schon oft bekommen habe. Immer wieder habe ich gestaunt, wie sich plötzlich Situationen verändert haben, "Probleme" gelöst haben, sich mein ganzes Leben verändert hat, wenn ich bereit war, jedes einzelne unangenehme Gefühl zu fühlen.

Hast du schon mal deine Ohnmacht umarmt? Ich kann es nur empfehlen, einen Versuch zu starten und zu schauen, was dann passiert. ;)



Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

PS: In meinem Podcast (anchor.fm/anja-reiche) gestern "Eine Heilreise zur göttlichen Anbindung" habe ich bereits erzählt, wie ich mit der Angst umgegangen bin und wie sie mich dem Vertrauen übergeben hat. Analog zur Ohnmacht.

PSS: Hier auf meinem Blog habe ich immer wieder über Ohnmacht und alle anderen ungeliebten Gefühle geschrieben. Unter dem Label "abgelehnte Gefühle annehmen" findet ihr die Artikel dazu. Oder ihr gebt in das Suchfeld rechts einfach "Ohnmacht" ein.

PSSS: Den krassesten Teil meines Weges zurück zu mir könnt ihr in meinem Buch nachlesen: https://www.amazon.de/dp/B06XJWNW7P/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_U_3UcSEbX2BSWWD

Sonntag, 3. Mai 2020

Eine Heilreise zur göttlichen Anbindung

Gerade war mir extrem danach, mich mit der universellen Liebe zu verbinden, anzudocken an die Urquelle allen Seins, eine Rückverbindung, eine Erinnerung an die, die ich wirklich bin. Ich erzähle euch von meiner Reise mit der Angst, die mich ins Vertrauen geführt hat und nehme euch live mit zu einer Begegnung mit einem inneren Kind von mir. Die Heilung, Erlösung meines männlichen Anteils. Die Hochzeit von Yin und Yang. Was für ein heiliger Moment.

Alles festgehalten in einem Podcast. Ich liebe diese Technik von heute. 😊🙏🏼❤️

Wenn du also konkret wissen willst, wie ich mit mir "arbeite", wie ich mit Angst umgehe und meine Prozesse durchlaufe, dann hör gerne rein.
https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Eine-Heilreise-zur-gttlichen-Anbindung-edi6f6

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
 

Samstag, 2. Mai 2020

Gedanken zur Zeitqualität

Es drängte mich mal wieder im Feld zu lesen und euch zu erzählen, was ich wahrnehme. Was ist gerade wichtig? Was zeigt sich? Was ist dran?

Die Tonspur gibt es wieder als Podcast: https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Gedanken-zur-Zeitqualitt-02-05-2020-edhbd7

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
 PS: Die erwähnten Kartensets von Gaby Shayana Hoffmann findet ihr hier und hier.

Freitag, 1. Mai 2020

Wie würde es deinem damaligen ICH jetzt gehen?

Für alle wachen Menschen:

Was wäre, wenn wir die, die Angst haben und alles ungeprüft glauben, was von außen an sie herangetragen wird, mal mit einem liebenden Blick betrachten?

Was wäre, wenn "Opfer" und "Mitläufer" so sehr den Zugang zu sich selbst verloren haben, dass sie gar nicht anders können, als ihre Wahrheit dankend, vorgefertigt im Außen anzunehmen? Was wäre, wenn sie maßlos damit überfordert wären, wenn sie feststellen müssten, dass das, was über Jahrzehnte ihre Wahrheit war, plötzlich Risse bekommt?

Alleine die Vorstellung, dass einem keiner mehr sagt, was richtig ist und man das auch noch auf unerklärliche Weise selber rausfinden soll, ist die Überforderung in Perfektion. Da ist kein einziges Handwerkszeug, auf das sie zurückgreifen könnten.

Uns wurde nicht beigebracht, selbst zu denken, zu hinterfragen, hinzuspüren und Obrigkeiten in Frage zu stellen. Wir haben es nicht gelernt. Ja, viele von uns sind in den letzten Jahren durch ihre persönliche Hölle gegangen und MUSSTEN hinschauen, sich selbst finden, Fragen stellen, alles loslassen, was bis dahin wahr war. Und wir wissen alle, was das für eine krasse Nummer war. Jahre waren wir damit beschäftigt.

Stell dir vor, damals, als du von deiner persönlichen Hölle noch nichts geahnt hast, im "alten" Leben, vor dem Aufwachen, hätte man dir alles auf einmal unter den Füßen weggezogen, was bis dahin dein Weltbild war, so wie das jetzt im großen Stil passiert. Du hattest vielleicht noch nie etwas von Spiritualität gehört, von der eigenen, inneren Weisheit, von deiner Größe, von göttlicher Anbindung. Dein Weltbild wurde dir von anderen vorgekaut. Mir ging es nicht anders.

Stell dir vor, dein damaliges ICH wäre jetzt in dieser Situation. Kein innerer Kompass, kein allumfassendes Weltbild, keine übergeordnete Sicht, keine Verbindung zur Seele, zum Göttlichen, keine Heimat in sich selbst. Nichts von all dem und dann kommt da plötzlich eine Horde von Menschen, die immer größer wird und dir erzählt, dass alles ganz anders ist und dass die Medien lügen, dass du verarscht wurdest, dein ganzes Leben lang. Dass die Welt keine Scheibe ist, sondern eine Kugel. Und dann schreien sie dich auch noch an, dass du Opfer gefälligst selber denken sollst, zeigen mit dem Finger auf dich und verachten dich. Wie hätte dein damaliges ICH wohl reagiert?

Über Jahre habe ich mich aus den alten Mustern geschält. Über Jahre bin ich einen Tod nach dem anderen gestorben. Es war ein Prozess. Ich hatte genug Zeit. Jetzt in dieser Phase ALLES auf einmal im Hauruckverfahren um die Ohren gehauen zu bekommen, ist echt die ganz große Hausnummer.

Wir sollten vielleicht etwas mehr Verständnis haben. Die meisten haben vor Freiheit und Selbstdenken eine Heidenangst. Es gibt nichts mehr im Außen, an dem man sich festhalten kann. Viel mehr soll man jetzt alles in sich selbst finden. Da ist aber (noch) nichts. Keine Idee von Intuition. Ja, schon gar nicht die Vorstellung davon, dass man selbst überhaupt dazu in der Lage sein soll. Wenn du dich Jahrzehnte nur über den Körper, das Materielle definiert hast, alle Verantwortung an andere abgegeben hast, dann kannst du nicht von jetzt auf gleich deine Wahrheit leben. Da ist nämlich keine.

Auch die Göttlichkeit wurde von ganz vielen abgespalten. Nicht nur das Böse, nein auch das, was zu gut und zu groß scheint. Wer bist du, dass du dich hier hinstellst und dich einen Gott nennst? Auch das wurde uns "ausgetrieben". Gotteslästerung wurde es genannt, Überheblichkeit, Größenwahn. Wie sollten diese Menschen in ihre Größe kommen, wenn sie das gar nicht dürfen?

Geben wir den "Mitläufern" die Hand, wenn sie wollen. Helfen wir ihnen in ihrer Überforderung, wenn sie wollen. Wir wissen schon wie es geht. Geben wir unser Wissen und unsere Erfahrung weiter. Erzählen wir von unserem eigenen Weg, von unserer Geschichte. Erzählen wir, wie wir uns damals gefühlt haben, als unsere Welt einstürzte. Wir wissen, wie beschissen sich das anfühlt und wir haben den Weg aus dem Chaos schon gefunden. Das ist ein mega großer Schatz.

Und die, die von all dem weiterhin nichts hören wollen, dürfen wegsehen und die Ohren verschließen. Es ist ok. Sie werden nicht verhindern, dass hier eine neue Welt entsteht. Die Entscheidung ist lange gefallen, auch wenn es gerade nochmal richtig eng zu werden scheint. Zu viele haben gewählt und zwar keine neue Partei, sondern ihre innere Wahrheit, die an Frieden und Freiheit glaubt, an Liebe und Freude. Viele genug haben die Eigenmacht gewählt. Der Wandel ist von nichts und niemandem mehr aufzuhalten. Das ist meine Wahrheit.

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Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 30. April 2020

Die Erlösung des Bösen

Gestern bin ich tief getaucht. Dort wurde es hell. Gestern bin ich dem Teufel begegnet und allem, was wir das Böse nennen. Gestern hab ich mein Herz weit aufgemacht und all diese Menschen, die im Moment das verkörpern, was unsere Menschenfamilie als böse abgestempelt, verdrängt und ausgeschlossen hat, in mich aufgenommen. Ich habe sie wieder in den Kreis unserer großen Familie geholt. Zusammen mit Maja Siebel. Es hat sich einfach so ergeben. Einfach so in unserer Zoom-Begegnung.

Auf meinem Weg der Selbstheilung, Ganzwerdung und Bewusstwerdung war es irgendwann dran, alle schwarzen Schafe meiner Familie wieder in den Kreis der Familie zu holen. Alle Verwandten, über die geschimpft und geurteilt wurde, auf die mit dem Finger gezeigt wurde. Sie haben lediglich das gelebt und sichtbar gemacht, was in unserer Familie verpönt war. Sie mussten da sein und immer wieder darauf aufmerksam machen, lautstark, dass es diese Aspekte im Leben auch gibt. Dass DAS auch Leben ist. Dass DAS auch Göttlich ist und nichts weniger wert als das, was in unseren Kreisen anerkannt war.

Da waren die Fetten, die sich ja nur nicht zusammenreißen konnten, die zügellos waren, faul und undiszipliniert. Da waren die Faulen, die den Arsch nicht hochbekommen haben und sich auf Kosten von anderen durchschmarotzt haben. Da waren die Luftikusse und Schlendriane, die Leichtsinnigen und Versager, die das Geld zum Fenster rausgeworfen haben und nie auf einen grünen Zweig gekommen sind. Da waren die Ehebrecher und Betrüger, die Säufer und Schläger. Die Asozialen, Abgerissenen, das verkommene Pack. So wurden sie genannt. Mit diesen Urteilen bin ich groß geworden. Alles in meiner Familie. Alle verrufen, verkannt, ausgeschlossen, verurteilt.

Und dann hab ich sie irgendwann in mein Herz genommen. Habe sie innerlich zurückgeholt in den Kreis der Familie. Jedes Urteil zurückgenommen und mir erlaubt, dass ich all das auch sein kann, wenn ich es wählen wollen würde. Es wäre völlig in Ordnung solche Erfahrungen zu machen, ein Mensch zu sein, der diese Aspekte lebt. Damit wurde ich frei. Einfach nur frei. Weil ich mir radikal ALLES erlaubt habe. Wenn ich wollte, könnte ich. Wählen muss ich es aber nicht.

Jetzt sehen wir im Moment in unserer großen Menschenfamilie auch all diese verrufenen Wesen. Die Intriganten, die Machthaber, die Lügner, die Korrupten, die Unterdrücker, die Kriminellen, die Schänder, das Satanische, die Opfer, die Mitläufer, die Blinden, die Dummen, die Kranken, die Sterbenden, die Hexen, die Schwarzmagier, die Süchtigen. Über Jahrhunderte wurde geurteilt. Über Jahrhunderte wurden sie aus dem Kreis der Menschenfamilie ausgeschlossen. Gestern habe ich sie besucht. Zusammen mit Maja. Wir sind abgetaucht, in den Untergrund, in den "Sumpf".

Wir haben ihnen gesagt, dass wir sie lieben, egal, was sie je getan haben und wir haben es ernst gemeint. Sie konnten es erst nicht glauben. Noch nie ist es ihnen passiert, dass sie einfach geliebt wurden. Bedingungslos. Sie haben uns nochmal gezeigt, was sie alles schon "verbrochen" hatten, um uns davon zu überzeugen, dass wir uns irren, dass wir unmöglich sie meinen können. Doch mit all den Taten war unsere Liebe immer noch da. Es änderte nichts daran, dass da einfach Liebe war. Liebe und das Wissen, dass ich einen jeden Aspekt selbst zum Ausdruck bringen dürfte und in diesem wie in früheren Leben ganz bestimmt schon zum Ausdruck gebracht habe, dass ich all das auch bin, weil es nichts Getrenntes von mir gibt. Ich bin all das auch.

Wir haben sie gehalten, sie nachgenährt, sie weinen lassen, sie in den Arm genommen. Es hat gedauert, bis sie es zugelassen haben.

Während ich das schreibe, laufen mir die Tränen vor Rührung. Was für ein heiliger Moment das gestern war. Was für eine Erlösung. Die Erlösung des Bösen. Nicht die Erlösung VOM Bösen. Die Erlösung DES Bösen. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Bedingungslose Liebe ist eben wirklich bedingungslos. Gott würde nicht ein einziges seiner Kinder richten. Nicht eines. Welchen Maßstab sollte er ansetzen?

Mit jemandem sein, bei jemandem sein, ihn sehen, ansehen, egal, was du da vorfindest, ist Traumaheilung für denjenigen. Beobachten, begleiten, ohne zu werten, ist die heiligste, heilendste Form der Begegnung. So hat Heilung bei mir und mit mir funktioniert. So funktioniert Heilwerdung bei den Menschen, denen wir begegnen.

Wie in meiner "kleinen" Familie die schwarzen Schafe, das sichtbar machen mussten, was verurteilt wurde, so machen diese schwarzen Schafe der ganzen Menschheitsfamilie auch nur sichtbar, was seit Jahrhunderten nicht als dem Leben zugehörig benannt wurde. So wie ich jedes einzelne Wesen aus meiner Ursprungsfamilie in den Kreis der Familie zurückgeholt habe, so haben wir das gestern mit jedem einzelnen Wesen der großen Familie gemacht. Im Geiste, im Herzen, im Allbewusstsein.

So viel ist durch Maja und mich abgeflossen, uns hat es regelrecht geschüttelt. So viel hat sich gelöst, kam wieder in Fluss. Wir als Kanal, als Katalysator. Und dann war da Frieden, Licht, Weite, Freiheit. Der Himmel hat sich aufgetan und plötzlich war der Untergrund am Licht, wurde mit Sonne geflutet und wurde wieder Teil der Natur. Es wuchs Gras hinein, Tiere zogen ein. Er war einfach wieder mit allem verbunden, als hätte es nie eine Zeit gegeben, in der es anders war.

Könnt ihr euch vorstellen wie sich diese Freiheit und Stille, dieser Frieden in mir heute anfühlt? Noch nie habe ich so tief geliebt. Noch nie war ich so weit offen. Das alles wollte ich euch unbedingt erzählen. Das alles wollte ich unbedingt mit euch teilen. <3

PS: Wenn du den Mut zu einem Experiment hast, dann probier mal Folgendes: Stell dir den "schlimmsten Bösewicht" vor deinem inneren Auge vor und dann schau ihn an, schau ihm ins Herz, in die Seele und sage: "Ich sehe dich. Du bist ich. Ich bin du. Ich nehme dich in mein Herz." Was passiert? Mit dir? Mit ihm?

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 29. April 2020

Diene ich mir, diene ich allen

Folge ich meiner Intuition, diene ich in diesem Moment meinem höchsten Wohl und damit dem höchsten Wohle aller. Alles ist mit allem verbunden. Tue ich mir gut, tue ich anderen gut. Ein zufriedener, in sich ruhender Mensch strahlt seine Ruhe und Zufriedenheit raus in die Welt und beschenkt damit andere. Wenn ich meiner Intuition folge, kann ich keinem anderen schaden. Das ist tatsächlich ein kosmisches Gesetz.

Ich habe mich dieser Tage immer wieder gefragt, wie es denn sein müsste, wie man das hier alles regeln könnte eben ohne all die Regeln, die nie für alle stimmig und richtig sind. Meine Antwort kam vorhin beim Spazierengehen.

Eine gute Gemeinschaft funktioniert dann, wenn jeder eigenverantwortlich seiner Herzintelligenz folgt, man ihm zugesteht und ihm zutraut, dass er ihr folgen KANN und erkennt, dass ein jeder Schöpfer ist.

Ich weiß, dass bei vielen sofort ein ABER hochkommt. ABER da sind ja noch so viele die unbewusst sind. Die könnten mir dann schaden, die könnten mir dann etwas antun, mich ausnutzen, berauben - so ganz ohne Regeln, ohne Gesetze.

Nun sage ich wieder und wieder: Du bist Schöpfer. Ich bin Schöpfer. Wenn ich in mir die Überzeugung habe, dass da draußen Verbrecher sind, vor denen ich mich schützen muss und dass es dafür Regeln braucht und einen Gesetzeshüter, dann werde ich genau das erleben und kreieren. ICH rufe damit solche Menschen überhaupt erst auf den Plan. Das Leben MUSS mir recht geben. Ich kreiere mit meiner Überzeugung mein Erleben. Nicht meine Erleben kreiert meine Überzeugung. Die Ursache liegt in mir.

Wenn immer mehr Menschen erkennen, welche Macht sie haben, mit dem was sie denken und fühlen, dann ist diese Welt in null Komma nichts frei von "diesen Verbrechern", die in Wahrheit keine sind, sondern unserem Geist entspringen.

Die letzten Tage durfte ich da auch wieder einiges erkennen und erlösen. Und vielleicht kommt da auch noch was im Zuge dieser "Krise". Letztlich, ganz tief drin, weiß mein Herz aber, dass meine Freiheit und mein großartiges Leben durch nichts und niemanden im Außen negativ beeinflusst werden kann. Egal, wie "dramatisch" die Lage scheinbar gerade ist, ich kann meine Freiheit leben. Wie auch immer sich das dann in jedem Moment darstellen mag. Ich spüre in jedem Moment hin und frage mich, wo ich in diesem Geschehen jetzt am wertvollsten bin, was meine Aufgabe ist, wo mich das Leben haben will.

Soll ich Dinge beim Namen nennen und aufstehen, tue ich das. Soll ich mich in meiner Verwirrung und Klärungsphase zeigen, tu ich das. Soll ich meditieren, tu ich das. Somit bin immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort und tue meinen Dienst im Sinne des großen Ganzen.

Für meine Begriffe funktioniert eine "globale, neue Welt" nur mit Herzintelligenz und Eigenverantwortung. Jeder darf weise für sich entscheiden, was dran und richtig ist. Jeder darf in höchstem Bewusstsein seiner Wahrheit folgen mit dem Wissen, dass er damit automatisch der Welt einen riesigen Gefallen tut. #herzintelligenz #herzradikal
 
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Text und Gestaltung: Anja Reiche
 

Stehenbleiben und leuchten

Danke, Maja, für diesen grandiosen Satz. Mal wieder...

Die Diskussionen laufen in den letzten Tagen und Wochen bei vielen auf Hochtouren. Menschen, die jetzt so einige Dinge hinterfragen und anzweifeln, werden krumm angeschaut, verurteilt, diffamiert und sollen mit Todschlagargumenten und Killerphrasen wieder in die alte Schublade zurückgeholt werden.

Wenn jemand versucht, dich vehement von seinem Weltbild zu überzeugen, dann darf gerne mal gefragt werden, wie glücklich derjenige da eigentlich so ist. Und gleichzeitig stellt sich die Frage, warum es für denjenigen so wichtig ist, dass du seine Wahrheit glaubst.

Stehen bleiben, dich nicht von deinem Bauchgefühl und deiner Intuition abbringen lassen, nicht missionieren, aber ganz klar und laut deine Meinung äußern. Leuchtturm eben, mutiger Leuchtturm, der sich voll und ganz zeigt und sein Licht komplett anmacht.💡🕯️👑🔥☀️

Gefühlt ist das für ganz, ganz viele wunderbare, weise, feinfühlige, hochsensible Menschen, die all die Jahre nicht so richtig in diese Welt gepasst haben und schon immer wussten, dass hier was gewaltig schief läuft und ein wirkliches Miteinander anders aussieht, gerade dran und wichtig. Das große Learning dieser Zeit. Hinstellen und im Feuer stehenbleiben. Euch zu eurem auf Liebe und Eigenverantwortung basierendem Weltbild bekennen, damit zeigen und dazu stehen. Laut! Von eurem Weg der Selbstfindung erzählen, von euren Toden, die ihr gestorben seid und wie ihr es geschafft habt, in euch selbst eine Heimat zu finden und Sicherheit. ❤️

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Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 28. April 2020

Das Wirkprinzip Schuld oder Schuld vs Eigenverantwortung

Viele sind gerade mit Schuld konfrontiert. Dieses Thema habe ich in den letzten Tagen durchdrungen, bin eingetaucht und habe geforscht, was da am Wirken ist. Wo ist die Wurzel des Ganzen?

"Wenn ich meiner Wahrheit folge, meiner Intuition, dann sterben andere wegen mir." So lautet die innere Befürchtung, die uns selbstverständlich von außen bestätigt wird, wenn wir im Augenblick die Maskenpflicht und alle weiteren Maßnahmen anzweifeln.

Damit wird eine unserer größten Urwunden berührt und darf geheilt werden: Wenn ich bin wie ich bin, schade ich anderen.

Ich lade euch ein mit mir in die Erlösung zu gehen, die Unschuld wiederzuerkennen. All meine Erkenntnisse zusammengefasst in diesem Podcast - für unsere Befreiung. Schuld hält uns nur davon ab, unsere wahre Größe zu leben und das darf jetzt endlich aufhören.

Teilen absolut erlaubt und erwünscht! 💗

https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Das-Wirkprinzip-Schuld-oder-Schuld-vs-Eigenverantwortung-edbqtr

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 27. April 2020

Der Schuldschuh passt mir nicht mehr

Nun wird dieser Tage also der Moralzeigefinger erhoben, wenn man die Maßnahmen in diesem Land anzweifelt. Man gilt als Verbrecher und Egoist der Extragüte, wenn man offenbar nicht bereit ist die sogenannte Risikogruppe zu schützen und Rücksicht auf die Überlastung des "Gesundheitssystems" zu nehmen. Aha...!

Ich bin also das Problem. Ich bin also Schuld. Die Virenschleuder, die sich aus rein egoistischen Gründen vielleicht weigert die Maske zu tragen. Da ich weiß, wie es ist in einer Diskussion genau zu wissen, dass da was faul ist, weil das Bauchgefühl Alarm schlägt, aber die nötigen Argumente nicht einfallen, will ich mal ein paar liefern. ;)

Wenn da jemand mit dem Finger auf mich zeigt, dann frage ich mich ja schon, WER da mit dem Finger auf mich zeigt. Diese Menschen, die diese Regeln erlassen in dieser "Krise" appellieren also an meine Moral, an meine Nächstenliebe, an meine Rücksichtnahme und ganz deutlich wird hier der Schuldknopf gedrückt. Wenn alles nichts mehr nützt, mit dem schlechten Gewissen der anderen kommt man immer weiter.

Also ich für meinen Teil kann sagen, dass ich noch keinen Soldaten in den Krieg geschickt habe. Ich bin nicht diejenige, die es duldet, dass Ärzte sich der Pharmaindustrie unterordnen, haarsträubende Medikamente und Therapien verschreiben und massig Operationen angeordnet werden, die alles sind, nur nicht nützlich und gesund, obwohl man weiß, was die Natur alles kann.

Die Krankenhäuser sind leer und kommen im Moment vor allem deswegen in so extreme finanzielle Schieflage, weil die Haupteinnahmequelle der OP's fehlt. Eine OP findet sehr oft nicht statt, um dem Menschen zu helfen. Eine OP ist eine feste Einnahmegröße, eine "Dienstleistung", die zu Geld führt. Und ja, ich habe da meine eigenen Erfahrungen gemacht. Meine Heilung war ein Alleingang ohne unser "Gesundheitssystem", weil mir da niemand wirklich helfen konnte und wollte. Eine OP war das Einzige, was mir immer wieder geraten wurde. Alles andere wäre ja Quatsch. Naja, ich hab was anderes bewiesen.

Aber zurück zu meiner Moral. Ich bin nicht diejenige, die behauptet Gesetze im Sinne von allen zu machen, aber die kritischen Stimmen gar nicht hören will und entsprechende Beiträge aus dem Netz entfernt. Ich bin nicht diejenige, die es zulässt, dass massenhaft und unnötig Zucker in die Lebensmittel gemischt wird und Salz in rauen Mengen nur noch in bearbeiteter giftiger Form verwendet wird, das Menschen krank macht. Die meisten Lebensmittel haben diese Bezeichnung gar nicht verdient, weil sie mit Leben überhaupt nichts mehr zu tun haben. Ich bin nicht diejenige, die Pestizide zulässt und Chemikalien ins Grundwasser laufen lässt, die Alkohol und Zigaretten auf den Markt wirft, die Unmengen Lebensmittel wegwirft, weil das MHD abgelaufen ist, während andere verhungern.

Es sterben Millionen von Menschen aus Gründen, die man wirklich vermeiden könnte. Ich bin also Schuld, wenn jemand stirbt und das passiert schon alleine deswegen, weil ich eventuell keine Maske trage, die vor einigen Wochen noch das absolute NoGo war? Wie heißt es so schön? Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Auf diese vielbesagte, ausgerufene Risikogruppe - und wir sprechen von dem Risiko "Tod", was wiederum irgendwie alle betrifft - will ich auch noch etwas eingehen und ein paar ergänzende Blickwinkel in den Raum werfen. Diese älteren Menschen wären vielleicht insgesamt gesünder und mit einem besseren Immunsystem ausgestattet, wenn es keine Altersarmut gäbe und sie sich nicht ständig Sorgen um Geld machen müssten, wenn die Nahrung gesünder wäre, wenn sie nicht ihr Leben lang geschuftet hätten, einen Krieg überleben mussten oder zumindest dessen Nachwehen, wenn man ihnen beigebracht hätte, ein Gefühl für sich selbst und für die eigenen Bedürfnisse zu entwickeln, was es bedeutet Körper, Geist und Seele in Einklang zu bekommen, wie es geht, selbst Verantwortung für sich, seine Gesundheit, sein Leben allgemein zu übernehmen, dass Selbstheilung funktioniert, was Eigenverantwortung generell ist und sie zum Selberdenken und -fühlen angeregt hätte. Und zu all dem frage ich mich ernsthaft, ob die "Risikogruppe" überhaupt so dermaßen überzogen geschützt werden will. Hat man sie mal gefragt?

Menschen in Eigenverantwortung schreien nicht nach einem Retter. Menschen in Eigenverantwortung zeigen nicht mit dem Finger auf andere. Sie wissen, dass keine Krankheit umsonst kommt, dass alles, was im Leben passiert, etwas mit einem selbst zu tun hat. Menschen in Eigenverantwortung wissen, dass sie nicht das Opfer von irgendwelchen Umständen sind. Sie kümmern sich hervorragend um sich selbst und sorgen gut für sich. Jeder, der seinem eigenen höchsten Wohl dient, dient dem höchsten Wohl von allen. Und ich spreche hier nicht von niederen Ego-Bedürfnissen, sondern von Handeln in tiefster Weisheit aus seiner Mitte heraus.

Wenn jemand mit dem Finger auf dich zeigt, dann schau dir genau an, wer es tut und wie er selbst so lebt. Ob er außer dieser Glanzleistung, die Risikogruppe zu schützen, noch weitere Heldentaten vollbringt und Gutes für andere tut.

Wenn jemand mit dem Finger auf dich zeigt, ist er überall nur nicht in seiner Verantwortung. Es zeugt vor allem von seiner Angst. Du bist in dem Moment eine Bedrohung für seine Scheinsicherheit. Du lässt ihn Ohnmacht spüren. Du bist eine Gefahr für seine heile Welt. Du bist der Spiegel, in dem er seine größten Schatten erkennt. Du lässt ihn Gefühle fühlen, die er absolut nicht fühlen will. Und weil das unangenehm ist, wirst du zum Problem erklärt und musst gefügig gemacht werden - gerne mit dem Einreden von Schuld. Wenn das nicht funktioniert, dann zieht man Beseitigung in Erwägung. Das alte Spiel, das jetzt ausläuft. Wir erleben die letzten Akte, das letzte Aufbäumen.

Lass dich nicht mit Schuld klein halten. Steh auf in deine Größe. Du machst nichts falsch. Vielmehr machst du seit Jahren, in denen du damit beschäftigt bist, deine eigene Wahrheit zu finden, selber zu denken und in deine Eigenmacht zu kommen, genau alles richtig. DANKE dafür!!! <3

PS: Meine Worte beruhen auf jahrelanger Selbsterfahrung. Die beste Recherche überhaupt.
PSS: Ich glaube ja, manche retten gerade so fleißig Leben mit Mundschutz, damit sie sich selbst beweisen können, was sie für ein guter Mensch sind und zum Allgemeinwohl beitragen.
PSSS: Der Schuldschuh passt mir nicht mehr. Da bin ich rausgewachsen.

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Text und Gestaltung: Anja Reiche
 

Sonntag, 26. April 2020

Ich will keine Sicherheit

Nun gehen wir nochmal dahin zurück, worum es eigentlich geht, warum der ganze Irrsinn hier stattfindet. Wir sollen vor dem Tod bewahrt werden. Da kommt jemand daher und sagt uns, dass wir DARAN aber nicht sterben dürfen. Interessant. Oh, lieber Staat, wenn du schon mal dabei bist, dann schaff den Tod doch gleich ganz ab. Da lässt sich doch bestimmt ein Gesetz verfassen, oder?

Der ganze Aufriss wird durchgeführt, weil da angeblich etwas ist, dass uns den Tod bringen könnte. Hm... Lasst mich nachdenken... Die "Gefahr" zu sterben besteht in jeder Sekunde. Der Tod wird irgendwann kommen. Keiner kommt hier lebend raus. Ich erwähnte es bereits. Die Möglichkeiten zu sterben sind da derer viele.

Ich könnte sterben, in jedem Moment. Ich könnte einfach umfallen. Ich könnte vom Auto überfahren werden. Mein Herz könnte von jetzt auf gleich stehen bleiben. Ich könnte die Treppe runterfallen. Der Tod ist immer und überall möglich. Auf tausend Arten und Weisen. Und - oh Schreck - er kommt auf jeden Fall.

Davor will "man" uns also schützen. Da kommt wer daher, der erstens glaubt, dafür sorgen zu müssen, dass ICH nicht sterbe. Da glaubt eine Regierung sie MÜSSTE das tun, sie KÖNNTE das überhaupt und sie hätte das Recht dazu, ja sogar die Pflicht, EINE mögliche Ursache für mein Ableben zu verhindern. Noch dazu eine Möglichkeit, die sogar eher unwahrscheinlich ist. Hehre Ziele!

Was für eine Narretei!

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin bereit zu sterben, in jedem Moment und tatsächlich auf die Art, die passieren soll. Eins ist für mich klar: Keine Seele geht vor ihrer Zeit. Meine schon sowieso nicht... ;)

Der Tod kommt nie ungelegen oder zum falschen Zeitpunkt. Jede Seele geht auf die Weise, die perfekt für sie ist. Die Umstände sind immer genau passend. Und selbst wenn das nicht deiner Wahrheit entspricht, so wirst du mir vielleicht zustimmen, dass nichts von Dauer ist, dass alles irgendwann ein Ende hat. Nichts auf dieser Erde bleibt ewig gleich. Das Leben ist Veränderung und Wandel. Das ist das Einzige, was wirklich sicher ist.

Ich bin hier für das pralle Leben. Volles Risiko. Rein, beidbeinig mit Anlauf. Nix mit angezogener Handbremse und Sicherheit hier oder da. Die einzige Sicherheit bin ich mir selbst in meiner vollen Bewusstheit. Die einzige Sicherheit ist meine Herzintelligenz, mein inneres Wissen, meine Anbindung an alles, was ist, meine göttliche Anbindung. DAS lässt mich stets das "Richtige" tun, auch wenn das zum Tod führen sollte. Dann war es wohl dran.

Angst lässt erstarren. Mit Vorsicht verhindert man nicht den Tod, sondern das Leben. Ein Leben in Angst vor dem Tod, ist bereits der Tod und zwar in Raten, der Tod im lebendigen Körper. Ich sterbe lieber an einem Furzvirus, als eingesperrt zu sein, weil andere meinen, dass DAS nicht meine Todesursache sein sollte. Woran ich sterbe, ist immer noch "meine" Sache. Mich muss keiner retten. Mich KANN keiner retten, weil es nichts gibt, vor dem ich gerettet werden könnte. Ich will keine Sicherheit. Ich will Lebendigkeit bis ich sterbe.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 24. April 2020

Was ist deine Aufgabe in dem ganzen Spiel?

Wann ist es Zeit, nach innen zu gehen? Wann, auf- und für sich einzustehen? Was kann ich auf Bewusstseinsebene tun und wann ist wirklich aktiv handeln gefragt? Aus meiner Sicht, gibt es nicht DIE Antwort für alle. Jeder ist wo anders gefragt. Jeder darf seinen Ton im großen Orchester finden. Auch ich bin immer wieder am Hinspüren und Ausloten. Wo will mich das Leben jetzt haben? Wie setze ich das konkrekt um? Ich lade euch ein in mein Innenleben und meine Gedanken.

Willkommen zu meinem neuen Podcast: https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Was-ist-deine-Aufgabe-in-dem-ganzen-Spiel-ed6kej

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Text und Gestaltung: Anja Reiche

Diese Revolution findet im Bewusstsein statt

Es ist jetzt so wichtig zu erkennen, dass wir Schöpfer sind, dass wir eine Wahl haben und dass wir IMMER etwas "tun" können. Auf Bewusstseinsebene können wir immer und überall "agieren".

Ich wiederhole mich gerne. Materie mit Materie beeinflussen zu wollen, ist überholt. Wir sind mächtige, geistige Wesen. Gehen wir auf die Ebene, auf der ALLES entsteht - auf die Ebene des Feinstofflichen, des reinen Geistes.

Wenn wir glauben, dass wir aufgrund von Gesetzen und äußeren Umständen keine Wahl haben, dann täuschen wir uns gewaltig. Im Bewusstsein haben wir immer eine Wahl. Unsere Gedanken und Entscheidungen sind mächtig. Erinnern wir uns daran, wer wir wirklich sind. Göttliche Wesen, die einen Körper gewählt haben. Göttliche Schöpfer, ausgestattet mit allem, um das scheinbar Unmögliche zu bewirken.

Schon Jesus sagte uns, dass wir alles, was er vollbracht hat und noch viel mehr, auch vollbringen können. "Wenn sich zwei oder mehr in meinem Namen versammeln, dann bin ich mitten unter euch."

Wenn einer alleine neu wählt, ist das schon kraftvoll. Wenn viele auf einmal das Gleiche wählen, dann bewegen wir Welten.

Lasst uns diese Revolution da vollführen, wo sie am kraftvollsten ist - in unserem Innern, mit unserem höheren Selbst. Lasst uns gerade im Hinblick auf das, was sich im Augenblick auf dieser Erde abspielt, unsere Verantwortung übernehmen und bewusst entscheiden. Lasst uns schauen, was passiert, wenn ganz viele in ihre Größe kommen.

Hier ein Vorschlag, wie du dahingehend agieren kannst:

"Ich verbinde mich mit allem, was mich gerade einzuschränken scheint und offenbar an meiner Freiheit hindert. Ich verbinde mich mit allem, was irgendwie damit in Verbindung steht. Ich entziehe all dem auf allen Ebenen, durch alle Zeiten, in allen Dimensionen die Existenzberechtigung. Alle Energie und Macht, die ich jemals in die Erschaffung dieser Umstände reingesteckt habe, nehme ich zu mir zurück. Ich erlöse mich selbst aus diesem Spiel und wähle die Erfahrung der vollumfänglichen Freiheit zum höchsten Wohle aller. Ich übergebe alles der höchsten Form der Liebe, meinem reinen Bewusstsein und gebe mich meiner höheren Führung hin.

Ich wähle Freude. Ich wähle Leichtigkeit. Ich wähle, mich voll und ganz zu erkennen. Ich wähle die höchste Form der Liebe in allen Bereichen. Ich wähle nur noch Erfahrungen der Freiheit. Ich wähle mein höchstes Wohl. Ich wähle das höchste Wohl aller. Ich wähle, dem höchsten Wohle aller in meiner reinsten, erlösten Form zu dienen. Ich wähle die erlöste Form der Menschheit. Ich wähle die erlöste Form der Erde."

Teilen unbedingt erlaubt und erwünscht. Erinnert euch sekündlich daran, wer ihr wirklich wirklich seid. Ihr habt IMMER eine Wahl. 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 22. April 2020

Ich wähle das göttliche Menschsein

Ich entscheide mich hier und heute aus tiefstem Herzen dafür, mit meinem kompletten Bewusstsein in meinen Körper einzuziehen, ihn vollständig zu beleben, voll und ganz in ihm anzukommen. Ich will ihn bis in die letzte Zelle durchdringen und ihm eine nie endende Quelle der Energie und Lebensfreude sein. Ich entscheide mich dafür, ihn vollständig zu aktivieren, sodass er und ich gemeinsam seinen Urzustand erfahren und feiern können. Ich entscheide mich, komplett mit meinem göttlichen Bewusstsein hier auf dieser Erde anzukommen. Ich wähle bewusst dieses Erdenleben, das ich mit allen Sinnen erfahren will. Ich wähle es, das Erdenleben als Fest zu erfahren. Ich wähle es, meine Göttlichkeit hier zum Ausdruck zu bringen. Ich feier mich und das Leben jeden Tag. Ich wähle das göttliche Menschsein.
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche