Montag, 22. November 2021

Der karmische Ausgleich findet statt

Ich musste immer dafür kämpfen, dass ich gesehen werde. Ich musste immer auf mich aufmerksam machen, auf meine Feinfühligkeit, darauf, dass ich viele Dinge einfach nicht so gut haben kann, wie andere. Hochsensibilität ist das Stichwort. Ich musste immer erst STOP sagen. Mein Umfeld, meine Ursprungsfamilie, Kollegen, Familien von Partnern, Freunde – sie konnten nicht mit meinen Augen die Welt sehen, sie konnten sich nicht in mich hineinversetzen. Deswegen haben sie auch nie von sich aus mal gefragt, ob dies oder jenes für mich in Ordnung ist.

Da war nie Interesse für mich und mein Anderssein. Es hat sich nie jemand die „Mühe gemacht“, sich mal mit meiner Welt, meinen Empfindungen, meinen Ängsten, Herausforderungen, meinem Glauben, meinen Überzeugungen und später auch meinem Wirken zu beschäftigen. Niemand „wollte“ mich verstehen. So zumindest mein subjektives Erleben. 😉 (Heute weiß ich, dass sie nicht können, selbst wenn sie wollten.) Ich musste mich von mir aus erklären, gut für mich sorgen und mich mitteilen, wenn ich nur ansatzweise einen Platz haben wollte in solchen Gemeinschaften von „Normalfühlenden“, wenn ich dabei sein wollte und es erträglich für mich sein sollte.

Ich bin es daher gewohnt, gut für mich zu sorgen, die Komische zu sein, die Anstrengende, die, die immer alle versteht und selbst nicht verstanden wird. Ich komme klar alleine. Ich musste es ja immer. Ich habe gelernt mir selbst genug zu sein und eigentlich ist das auch der Weg für einen jeden: Sich selbst genug sein.

Dennoch sind wir soziale Wesen und die Erleichterung war unfassbar groß, als ich gemerkt habe, dass es da Menschen gibt, die genauso „schräg“ wie ich sind. Meine Soulfamily!!!! Was für ein Aufatmen! So wundervoll, Gemeinschaft ganz neu zu erleben. Da sind auf einmal Menschen, die sich tatsächlich für mich interessieren, weil sie es kennen und können. Sie kennen das tiefe Fühlen, das viele Fühlen, die geistigen Welten, die kosmischen Wahrheiten, die großen Zusammenhänge. Sie kennen sich selbst, wie ihre Westentasche und können deswegen – genau wie ich – anderen mit unfassbar viel Empathie und Verständnis begegnen.

Dadurch wurde noch deutlicher, dass ich weder die Ursprungsfamilie wirklich „brauche“ – im Sinne von „sie müssen mich doch endlich verstehen“, noch dass ich die Familie des Partners brauche, die mich verstehen „müssen“ und ich brauche es auch nicht von meinem Partner. Ich brauche im Prinzip nur mich und meine Herde, in der ich mich selbst noch tiefer verstanden habe. Wir erkennen uns nun mal nur in Beziehung zu anderen.

Jetzt ist etwas passiert, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe. Aus diesem Freilassen der Ursprungsfamilie, des Partners und der Familie des Partners, ist es geschehen, dass da plötzlich Achtung und Wertschätzung kam, dass da plötzlich einer stellvertretend für alle auftaucht, der sich für mich und meine Welt interessiert, der sich selbst so tief geschaut hat, dass er mich in der Tiefe erkennen kann und das, was er vielleicht noch nicht ganz versteht, lässt er sich erklären.

Quasi aus dem Nichts heraus, aus dem „komplett mir genug sein“, aus dem Nichtmehrbrauchen kommt nun jemand daher und beschenkt mich so reich. Es fühlt sich nach einem Ausgleich an für so viele Leben und Erfahrungen voller „übersehen werden“, „verkannt werden“, „unterschätzt werden“, „ausgegrenzt werden“. Es ist für mein Gefühl ein karmischer Ausgleich. Ohne dass ich bewusst danach gestrebt habe, ist es einfach passiert.

Die Tränen liefen in Sturzbächen. Die Kleine von früher, die nie gesehen wurde, die nie wirklich erkannt wurde, nach der nie gefragt wurde, wurde nachträglich gesehen. Von einem Familienmitglied meines Partners. Die Frau, die Hexe, die Heilerin aus so vielen alten Leben wurde erkannt und gesehen, nachträglich. Die Tiefe und Weite des Wirkens, das Ausmaß dessen, zu was sie wirklich in der Lage ist.

Plötzlich ist da Achtung wo so lange keine war. Ich hatte irgendwann letztes Jahr schon einmal darüber geschrieben, dass es nun an der Zeit ist, dass aus Verachtung Hochachtung wird und habe genau DAS gemeint. Die Familien, die wir in diesem Leben haben, die Familien unserer Partner - wir kennen einige Mitglieder schon viele Leben lang – sind nicht umsonst in diesem Leben um uns. Wir haben uns wiedergefunden, um genau diesen Ausgleich stattfinden zu lassen.

Die, die uns früher auf den Scheiterhaufen gebracht haben, bringen uns jetzt Hochachtung entgegen. Es muss so sein, damit das Spiel enden kann, zu Ende gespielt ist. Das ist der Ausgleich. Ich für meinen Teil weiß, dass ich es erleben wollte, dass sie dieses Mal nicht damit durchkommen, uns zu beseitigen. Ich bin gekommen, um zu bleiben. Sie sind gekommen, um sich zu verneigen und beiseite zu treten, das Zepter zu übergeben.

Dieses Mal ist es umgekehrt. Auf menschlich irdischer Ebene „scheitern“ nun sie mit ihrem alten Weltbild und nicht wir. Der „Scheiter“haufen der anderen Art. Das Ganze ist für mich nicht mit Groll verbunden. Da ist keine Ladung drauf. Da ist kein Hass, kein Vernichtungsgedanke. Niemand muss ausradiert werden. Überhaupt nicht. Es ist die bloße Erfüllung unserer Verabredung in diesem Leben. Dieses Mal sind die Rollen eben so verteilt, damit jeder noch „zu Ende“ spielen kann.

Es geht um Heilung, um Erlösung, um Vollendung von einem Zyklus, um Befreiung von allen Beteiligten. Es geht darum, dass das geschieht, was uns zurück zu unserer wahren Natur bringt, zurück in die Verbundenheit, zurück in den Geist des All-eins-Seins. Es dürfen die die Führung übernehmen, die sich dieser Natur bewusst sind und das sind die Hexen und Heiler von damals und eben nicht mehr der Klerus und die scheinbar Gelehrten. Hier an dieser Stelle wird die Führung übergeben. Stabsübergabe. Das ist unser Deal. Das ist die Wahl der Schöpfung. Wir sind mittendrin in diesem Übergang.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 21. November 2021

Die Lösung liegt im Inneren - auch jetzt

"Da draußen" steppt gerade ganz gewaltig der Bär. Die Absurditäten stapeln sich bis unter die Decke. Es scheint enger und enger zu werden und "die Macht der Anderen" immer größer. Die Dreistigkeit ist mit nichts mehr zu überbieten, gleichzeitig wird sie doch immer noch weiter überboten.

Eine Tür nach der anderen geht zu. Der Handlungsspielraum ist eigentlich schon gar nicht mehr da, zumindest erleben das viele so und ich kann das voll verstehen. Mit dem Rücken zur Wand. Angststarre, Bewegungsunfähigkeit oder wildes Beißen ob der großen Wut. Wut, die ausgelöst ist durch Ohnmacht. Doch auch dieses Beißen scheint sinn- und wirkungslos.

Wie oft hab ich auf meinem Weg gekotzt. Im Kreis. Im Strahl. Wie oft lag ich da weinend, voller Verzweiflung, wusste weder ein noch aus. Sorgenvolles Gedankenkreisen über Tage und Wochen. Krankheit, unerträgliche Schmerzen, Existenzängste, völlige Erschöpfung, totale Orientierungslosigkeit, Nichtwissen in jeder Hinsicht, "Druck" vom System, das Wasser stand mir eigentlich überall bis zum Hals.

Ja, ich hatte immer ein Dach über dem Kopf und ein warmes Bett. Ich hatte immer etwas zu essen und einen Partner, der mich meinen Weg hat gehen lassen, der mich bei sich wohnen ließ. An meinem Gefühl der Verzweiflung hat das nicht viel geändert. Ich fühlte mich völlig alleine, verlassen und überfordert. ICH musste jetzt wissen, wie es weitergeht. ICH musste jetzt endlich Geld verdienen. ICH musste wissen, wie mein Körper wieder gesund wird. Alles Last auf meinen Schultern. Hilfe weit und breit nicht in Sicht. Ohnmacht pur. Schuldgefühle. Panik. So mein Erleben. Trauma verzerrt nun mal die Wahrnehmung.

Und genau da ist der Ansatzpunkt. Mein Trauma, meine Urwunden, meine Verletzungen, meine hinderlichen Überzeugungen, meine abgelehnten Anteile und Gefühle. Da findet die Lösung und Erlösung statt. Da hab ich alles in der Hand. Die Probleme sind nicht im Außen zu lösen. Den Kampf im Außen werde ich nie gewinnen. Es gilt die Wurzel im Inneren zu finden und da in die Heilung zu gehen. Auf Bewusstseinsebene entsteht das, was ich letztlich erfahre und nur auf dieser Ebene kann ich den Grundstein für neue, andere, zuträglichere Erfahrungen setzen.

Ich habe mich über mehrere Jahre 24/7 um mich gekümmert. Um mein Innenleben. Habe mich erforscht bis in den letzten Winkel. Habe immer wieder die Ereignisse im Außen hergenommen, um mich selbst zu hinterfragen und zu erkennen, wie um alles in der Welt ich es geschafft habe, solche Erfahrungen zu erzeugen. Die Fragen waren immer und sind es noch:


🔸 Wo ist mein Anteil an dem Ganzen?
🔸 Wozu ist das jetzt gut?
🔸 Auf was will mich das Leben aufmerksam machen?
🔸 Wie erzeuge ich diese Erfahrung?
🔸 Was gilt es zu erkennen?
🔸 Wie sieht die erlöste Form davon aus?
🔸 Was will hier in Heilung gehen?
🔸 Wie sieht der Weg in die Befreiung aus?
🔸 Was ist die übergeordnete Wahrheit von dem Ganzen?
🔸 Wie sieht das Ganze wirklich aus ohne meine Filter der Verletzung?


Ich habe tausend Gefühle zu Ende gefühlt, innere Kinder geheilt, frühere Leben angeschaut und erlöst, abgelehnte Anteile und Wesenszüge integriert, mir radikal ALLES erlaubt, bin gestorben am laufenden Band. Ich habe es nicht als letzte Wahrheit anerkannt, dass es etwas (oder jemanden) im Außen geben soll, das mächtiger ist als ich. Ich habe das, was ist, angenommen und akzeptiert, die volle Verantwortung dafür übernommen, meine Größe anerkannt und damit die Tatsache, dass ich Gestalter meiner Erfahrungen bin und dann eine neue Wahl getroffen. Mein Bewusstsein ist der Ursprung von dem, was ich erlebe.

Und was ist passiert? Mein Erleben im Außen hat sich komplett gewandelt. Das Leben ist nicht mehr mein Feind und ich bin nicht mehr das Opfer. Ich begegne ganz anderen Menschen. Ich mache mit Behörden und Firmen magische Erfahrungen. Das Leben dient mir während ich dem Leben diene.

Ich habe keinen einzigen Kampf wirklich im Außen gewonnen. Die wirklichen Schlachten haben in mir stattgefunden, mit mir selbst. Ich war mein eigentlicher Endgegner - mein verletztes ICH, mein verzerrtes ICH. Der innere Frieden bringt automatisch den äußeren. Die inneren Handlungen führen natürlich zu äußeren Handlungen. Diese Handlungen sind dann aber aus meiner Integrität heraus, aus meinem Heilsein und nicht aus meiner Verletztheit. Das ist aus meiner Sicht ein himmelweiter Unterschied.

All die Dinge passieren "da draußen" nicht, um sie "da draußen" zu lösen. Sie dienen dazu, um unser Innerstes zu erkennen, um unsere Traumata zu sehen und in die Heilung zu bringen. Sie dienen als Spiegel unserer Innenwelten. Sie sind eine riesige Chance.



PS: Bevor jetzt jemand daher kommt und sagt, ich hätte leicht reden, mit so einem Partner:

1. Erstmal selber machen! All die Ersparnisse aufbrauchen, keinen eigenen Cent mehr besitzen, das Konto bis zum Kreditlimit überzogen, keinen Job annehmen nur des Geldes wegen und auch gar nicht können, weil der Körper am Arsch ist, keine Hilfe von Ärzten, alles auf eigene Faust, nicht verheiratet sein, mit dem Einkaufen warten müssen, bis der Partner von der Arbeit kommt, den Partner nach Geld fragen müssen, damit man die Haare geschnitten bekommt. Ein Partner, der selber gebrandmarkt ist von psychisch kranken Frauen, die er scheinbar aushalten muss. Alles kein Zuckerschlecken.

2. Ich kenne unzählige Frauen, die das sogar durchgezogen haben als alleinerziehende Mutter. Ich kenne Frauen, die tatsächlich obdachlos waren. So einen Weg geht niemand fröhlich pfeifend und dennoch ist da immer DEIN Weg. Es geht nicht darum, dass du die gleichen Voraussetzungen bräuchtest wie ich oder jemand anders. Es geht darum zu schauen, wie es für dich funktioniert. Denn DASS es funktioniert, steht außer Frage.


Foto: Canva
Text: Maja Siebel
Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 18. November 2021

Ruhezustand

Ihr Lieben, ich bin gerade mit Atmen und Sein beschäftigt. Keine äußeren Reize aufnehmen, wenn überhaupt, etwas rausgeben.

In einer Audio habe ich mal zusammengefasst, was gerade so Phase ist bei mir. Ein Statusbericht. Zur Zeitqualität, zum persönlichen Empfinden, zur globalen Situation.

Was ist gerade dran? Welchen Herausforderungen sehe ich mich/wir uns gegenüber?

Die Audio findet ihr in meinem Telegram-Kanal, 18.11.2021, 12:27 Uhr (https://t.me/AnjaReiche_herzradikal). Ich bin gerade echt zu "faul", um sie im Podcast hochzuladen. Man sehe es mir nach... Atmen ist tagesfüllend.





Mittwoch, 17. November 2021

Volles Risiko

"All in" würde man beim Pokern sagen, nur dass es im Leben nicht sein kann, dass jemand das bessere Blatt hat und man ausgestochen wird. Es mag zwar manchmal den Anschein haben, aber was ist schon besser oder schlechter? Jeder hat immer die besten Karten, perfekt abgestimmt für das, was "man" - die Seele - so vor hat.

Und was die mir zuflüstert, was es gerade zu tun gibt oder eben nicht zu tun gibt, das befolge ich konsequent, auch wenn ich Schnappatmung habe. Sie wird's wissen und zwar viel besser als ich (mein Tagesbewusstsein). Volles Risiko. Keine angezogene Handbremse. Ich springe. Immer wieder.

Wie oft stehe ich da und etwas in mir denkt: "Aaaaalter, du bringst dich in Teufelsküche, wenn du ausschließlich deiner Intuition folgst. Du bist verrückt." Die Stimme ist nicht meine. Gerade was das Thema Geld angeht, höre ich die Ahnen unken.

Viele Mitglieder meiner Familie erzählen sich bis heute das Märchen mit dem Titel "Wenn ich mal Geld habe, dann...". Und bis dahin, kann ich halt dies und das nicht machen. Da kann ich halt mein Leben nicht so leben, wie ich es gerne hätte. Da kann ich halt nicht einfach nur das machen, nach was mir der Sinn steht. Aber WENN dann mal das Geld da ist, DANN... Blablabla... Dieser Moment wird nie kommen. Große Worte, dicke Lippe, heiße Luft, bequeme Ausrede.

Selbst wenn die Million auf dem Konto wäre, würde das Angekündigte nicht passieren. Dann gäbe es nämlich ein anderes "Problem". Und ich spreche hier nicht vom dicken Auto oder dem Pool. Ich rede von ganz grundsätzlichen Dingen, die die eigene Natur zum Ausdruck bringen würden. Den Partner verlassen, die Arbeit tun, die einem eigentlich viel besser gefallen würde, mehr Zeit mit den Kindern verbringen. Solche Dinge meine ich.

Für mich ist klar, ich lebe radikal meine Wahrheit. Ich lebe JETZT meine Natur. Keine Ausreden. Keine!!! Und schon gar keine finanziellen. Ich gehe volles Risiko, "das Ding" an die Wand zu fahren. Gerade was Geld angeht. Mein Verstand (die Stimmen der anderen?) fächelt sich immer wieder schwitzend Luft zu und macht den Kragen weiter. Der Kerl hat's echt nicht leicht. Kein Netz, kein doppelter Boden, kein Plan, keine Sicherheiten. Ich weiß nur äußerst selten morgens schon, was bis zum Abend passiert sein wird.

Wenn ich mich um mich kümmern muss, dann bleiben Aufträge liegen, dann lasse ich Coachings sausen. Wenn Texte geschrieben werden wollen, dann wollen sie geschrieben werden, auch wenn ich damit keinen Cent verdiene. Ich mache das, was das Leben von mir will und ich weiche von diesem Weg keinen Millimeter ab. 100%, egal, was das bedeutet. Geld hin oder her. Nach wie vor will ich wissen, wo mich das hinführt. Auf welches Leben werde ich zurückschauen, wenn ich das konsequent tue? Ich bin viel zu neugierig, um damit aufzuhören. ICH WILL ES WISSEN! Und dafür "muss" ich es tun. Ganz einfach. 😉

Ja, ich höre meine Ahnen reden. Ihre Stimmen sind in mir. Ich höre sie, aber ich gehorche nicht. Ich höre sie, aber sie gehören mir nicht. Sie sind nicht ich und das Gesagte drückt nicht meine eigene Wahrheit aus.

"Du musst verrückt sein" sagen sie. JA!!! Ver-rückt! Aus der Reihe getanzt, ausgebrochen aus der Box und voll bereit, es zu riskieren, MICH zu leben. Volle Lotte rein. Beidbeinig mit Anlauf rein ins pralle Leben. Mein inneres Kind jubiliert und springt vor Freude im Dreieck. Keine Zügel mehr. Alle Ver-rücktheiten erlaubt.

Ich WILL es wissen und ich WERDE es wissen. Ich werde auf ein Leben zurückschauen, in dem ich radikal meiner inneren Weisheit gefolgt bin und dann sehen, wo es mich hingebracht hat. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Dafür bin ich hier angetreten und dafür riskier ich alles. 💥❤️💥


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 16. November 2021

Zeit, sich zu erinnern

Genau dieser Blickwinkel. Genau diese Formulierung. BÄHM!!!!! Mein Körpersystem, mein Biofeedback hat sofort angeschlagen und mir signalisiert, dass das verdammt wahr ist. DINGDONG!

Kein anderer erschafft IN meiner Realität!

Nicht nur, dass kein anderer generell meine Realität erschafft. Es erschafft kein anderer IN ihr. Für mich hat das nochmal so sehr verdeutlicht, dass mir wirklich keiner "reinpfuschen" kann. Meine Realität, mein Raum, mein Wirken, meine Entscheidungen.

Dann kommt der Verstand und sagt: "Ja, aber... Ja, aber schau dich doch um. Auf so Vieles hast du keinen Einfluss. Da sind Mitmenschen und mit denen hast du zu tun. Die machen manchmal Sachen, die Auswirkungen auf dich haben. Das hast du doch nicht in der Hand. Die latschen durch "dein Wohnzimmer", "beschmutzen" deinen heiligen Raum, stören deine Ruhe, begrenzen deine Freiheit. Die beeinflussen deine Realität sehr wohl."

Und jetzt frag ich dein höheres Selbst: Ist der Satz wahr?

"Kein anderer erschafft in meiner Realität."

Mein ganzes System sagt mir, dass das wahr ist. Das größte ABER fußt für meine Begriffe auf dem Zweifel - dem Zweifel, der fragt, ob da nicht vielleicht doch eine Macht sein könnte, die stärker ist als ich, als mein freier Wille, als der Plan meiner Seele. Die Erfahrungen der Kindheit sind so tief eingeprägt. Da war immer eine Macht über uns. Und nicht nur die Kindheitserfahrungen wirken. Das Feld der Ahnen, in dem so viel Unterdrückung gespeichert ist, wirkt ebenfalls. Das ist aber nicht die letzte Wahrheit und schon gar nicht die letzte Wahrheit über ein göttliches Schöpferwesen.

Jetzt ist die Zeit der Erinnerung - der Erinnerung an unser wahres Sein, an unsere Macht und Kraft, an unsere Hoheit.

KEIN ANDERER ERSCHAFFT IN MEINER REALITÄT. Meine Realität ist mein Hoheitsgebiet. In Wirklichkeit funkt mir kein anderer dazwischen, KANN mir kein anderer dazwischen funken. Hier funke nur ich und damit habe ich alles in der Hand. Ich = das Bewusstseinsfeld, das Geistwesen, das ich bin.

Ich habe gewählt, mich in diesem Leben in meiner Eigenmacht zu erfahren. Meine Eigenmacht eingebettet in die göttliche Ordnung.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 14. November 2021

Bewusstseinsdimensionen kurz erklärt

Ich hab ja in meinen Podcasts viel darüber gesprochen. Hier nun mal eine kurze und knackige Beschreibung in Schriftform. Wohlgemerkt ist das alles MEIN Verständnis von dem Ganzen. Kein Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit und absolute Wahrheit. 😉


1. Dimension: Überleben
Essen, Fortpflanzung; Richtschnur ist schlicht körperliches, materielles Überleben; Denken in kurzfristiger Bedürfnisbefriedung ohne eine Idee von Konsequenzen oder von Bedürfnissen anderer

2. Dimension: Dazugehören
Gemeinschaft; Richtschnur ist Gemeinschaft, orientiert wird sich an kurzfristigen, guten Gefühlen; Denken in kurzfristiger Bedürfnisbefriedung ohne eine Idee von Konsequenzen oder von Bedürfnissen anderer

3. Dimension: Selbstentdeckung
Werte, Individualität, eigene Ziele, Selbstwirksamkeit, Entdeckung des Ich und anderer Ichs, Begriffsbildung, Landkartenbildung, Bildung des Weltbildes, eigene Antworten finden, Denken in Konsequenzen beginnt

4. Dimension: Selbstbeobachtung
sich selbst wahrnehmen beim Wahrnehmen, Erkennen, dass ich Bewusstsein bin (ich bin weder meine Gefühle, noch meine Gedanken, noch mein Körper), freies Bewegen in der Zeit, Vergangenheit und Zukunft verschmelzen im gegenwärtigen Moment, Denken in Konsequenzen; Richtschnur ist die komplette gegenwärtige Inkarnation, die Lebensaufgabe

5. Dimension: Selbstüberwindung
Erkennen des großen Ganzen, Verschmelzung mit dem All-Geist, Ausübung des kosmischen Willens zwar als Individuum, aber im Gewahrsein der Verbundenheit mit Allem-was-ist, Richtschnur sind der höhere Sinn, die Ewigkeit allen Seins und die großen Zyklen der Schöpfung


Die unteren Dimensionen können die oberen Dimensionen nicht verstehen. Die Linie weiß nichts von der Fläche. Die oberen Dimensionen können maximal mit Metaphern nahe gebracht werden oder mit Kunst, Frequenz, Klang fühlbar gemacht werden.

Die oberen Dimensionen integrieren die jeweils darunterliegenden. Sie verleiben sie sich ein. Die Fläche weiß um die Linie. Die Fläche hat die Linie integriert. Die Fläche weiß, wie die Linie denkt, fühlt und wahrnimmt.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Eigenverantwortung

Ich finde eigene Antworten. Antworten auf das Leben.

Ich trage die volle Konsequenz von meinen Worten und Taten. Ich stehe vollumfänglich zu mir, dem was ich sage und tue, dem was ich nicht sage und tue.

Eigenverantwortung bedeutet, Verantwortung für mein Denken und Fühlen zu übernehmen, für mein Wohlbefinden, für meine Zufriedenheit, für den Platz, an dem ich bin.

Radikale Ehrlichkeit mir selbst gegenüber. Radikale Ehrlichkeit anderen gegenüber. Mitteilen, was da ist.

Eigenverantwortung bedeutet, für mich selbst zu sorgen und es nicht von anderen zu verlangen. Eigenverantwortung bedeutet aber auch, meine Grenzen zu kennen, um Hilfe zu bitten, wenn etwas meine Kompetenz überschreitet, wenn ich selbst nicht mehr weiterkomme. Um Hilfe zu bitten, bedeutet nicht, Verantwortung abzugeben. Um Hilfe bitten bedeutet, mir punktuell Unterstützung geben zu lassen, damit ich selbst wieder weitermachen kann. Hilfe zur Selbsthilfe.

Wenn mir derjenige nicht helfen möchte, dann ist das in Ordnung. Eigenverantwortung bedeutet auch, den freien Willen von anderen zu respektieren, weil mir klar ist, dass niemand für mich verantwortlich ist und niemand mein Leben auf eine Weise beeinflussen kann, die ich nicht auch auf Seelenebene gewählt habe. Es kann mir nichts passieren, was nicht eine Entsprechung in mir hat und wichtig für mein Leben, meine Entwicklung und Selbsterkenntnis ist.

Ich erkenne an, dass alles, was in meinem Leben ist und passiert, etwas mit mir zu tun hat und ich auf irgendeine Weise der Verursacher bin, meinen Anteil daran habe. Etwas wirkt in mir, das das angezogen hat. Etwas wirkt in mir, wofür das, was gerade da ist, wichtig ist.

Ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort – IMMER.

Jeder hat die gleichen energetischen, machtvollen Grundvoraussetzungen. Jeder ist Schöpfer. Jeder ist reines Bewusstsein. Jeder hat den Zugang zur Quelle. Jeder IST die Quelle. Jeder IST Gott. Jeder ist das All-Bewusstsein, der All-Geist. Niemand ist benachteiligt, schlechter gestellt oder vom Schicksal geschlagen. Sich nicht gewachsen zu fühlen, sich auszuweichen, einzuknicken, zu glauben, keine Verantwortung übernehmen zu können, ist völlig legitim. Das Gefühl, etwas nicht zu können, darf sein. Es ist mein Gefühl und mein Erleben. Daran ist allerdings kein anderer schuld und niemand kann das Gefühl in mir verändern, es wegmachen, mir abnehmen. Es ist meins und in meinem Zuständigkeitsbereich. Das Gefühl zu haben, etwas nicht zu können, ist aber auch nicht die letzte Wahrheit über mich. Ich bin so viel mehr und so viel größer, als der Aspekt in mir, der sich vielleicht gerade ohnmächtig fühlt.

Was mir als Kind widerfahren ist, hatte ich nicht in der Hand. Was ich jetzt damit mache, liegt zu 100% in meiner Hand.

Das Leben bestraft niemanden. Das Leben verteilt keine schwarzen Peter. Das Leben hat niemanden benachteiligt. Das Leben kennt weder Schicksal, noch Zufall. Das Leben antwortet lediglich eins zu eins auf meine Frequenz, auf das, was ich aussende.

Eigenverantwortung bedeutet, dass ICH mein Leben meistere und dass alle Unterstützung da sein wird, die ich dafür brauche. Niemand kann mir etwas vorenthalten, was wirklich relevant für meinen Weg ist. Niemand kann mich von meiner eigenen Weisheit abtrennen. Niemand kann mir mich wegnehmen. Niemand kann etwas daran ändern, dass ICH die Quelle bin, dass ich Quell-Bewusstsein bin.

Eigenverantwortung ist EigenMACHT. Die Frage ist nicht, wer schuld ist, sondern was ich jetzt tun kann.

Macht ist das, was du damit mach(s)t.





Fotos: Canva
Texte und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 13. November 2021

Von toxischen Beziehungen

Es ist immer wieder krass, sich einzugestehen, wenn man sich in so einer Beziehung wiederfindet. Ob Freunde, Partner, erwachsene Kinder oder Eltern, ganz egal. Vorkommen kann es überall. Der Moment, in dem man begreift und wirklich sieht, dass der andere überhaupt keine Verantwortung für sich übernimmt ist immer hart.

Toxische Muster zu erkennen ist manchmal echt tricky und wenn man regelmäßig damit konfrontiert wird, weil man z. B. zusammen wohnt, dann ist es umso schwieriger. Die Tarnung ist meistens großartig und das meine ich gar nicht wertend. Da gibt es die bunteste Vielfalt an emotionaler Erpressung. Der andere braucht ja dringend, dass ich mich bemühe, seine Wunden umschiffe und alle "Schuld" zu mir nehme, warum denn die Beziehung nicht funktioniert oder manchmal unangenehm wird.

Ich soll so sein, dass es für ihn am bequemsten ist. Was mit mir dabei ist, wo ich also bleibe, das ist irrelevant und Gespräche, die das andeuten, enden meistens mit dem Vorwurf des Egoismus, mit  Schuldzuweisungen oder gar mit verdrehten, spirituellen Weisheiten. Klar ist auf jeden Fall, dass ich das Problem bin. Ich bin "schuld", wenn die Kommunikation nicht funktioniert, wenn es Missverständnisse gibt, wenn es anstrengend ist für den anderen.

Beziehungen sind keine Einbahnstraße. Gott sei Dank habe ich mittlerweile genug Referenzerfahrungen mit Menschen, die wirklich in der Eigenverantwortung sind, die sich um ihre Wunden kümmern, die dankbar sind, wenn sie auf einen blinden Fleck aufmerksam gemacht werden.

Gott sei Dank, weiß ich mittlerweile, wie es sich anfühlt, wenn der andere wirklich will, dass es auch mir gut geht und dass Entfaltung und Freiheit von beiden, die wahre Natur leben, das oberste Gebot ist. DANKE dafür!!! ❤️

Und da bin ich wieder bei der Entwicklungspsychologie, über die ich in meinem letzten Podcast geredet habe. Mit Menschen, die in weiten Teilen noch keine Idee von sich selbst haben, kein Gefühl für sich, keine innere Landkarte, kein Wertesystem, können sich auch nicht einfühlen, haben keine Vorstellung davon, wie sich andere bei ihren Handlungen fühlen und das ist ihnen auch nicht wichtig. Da ist keine Empathie. Da geht es lediglich um ganz kurzfristig gedachte, direkte Bedürftigkeitenbefriedigung, zu der sie meist selbst nicht in der Lage sind. Empathie? Fehlanzeige!

Sie fühlen weder sich noch andere. Das hat in dieser Entwicklungsstufe noch nicht stattgefunden. Sie haben kein eigenes Wertesystem und damit kein Gewissen. Sie haben keine Idee von einem weiteren Lebenssinn als das bloße Überleben an sich. Sie haben keine Idee von einem kosmischen Willen, von größeren Zusammenhängen. Da ist kein Weitblick und auch gar kein Interesse daran, mal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Sie wissen noch nicht mal, dass sie sich auf einem Teller befinden, der noch lange nicht das ganze Universum ist.

Überleben und dazu gehören. Mehr ist es nicht und dafür sind die anderen zuständig. Kleinkindverhalten. "Fütter mich! Spiel mit mir!" Kennt ihr noch die Tamagochis?

Hier und jetzt dem Bequemlichkeitsgefühl folgen. Gut muss es sich anfühlen und wehe es wird unbequem mit "doofen" Fragen von anderen über Hintergründe, Werte, Innenleben. Bloß nicht! Und dann ist der andere das Problem. Der soll sich gefälligst anders verhalten, damit es wieder schön bequem ist, damit die Belieferung und Versorgung wieder stattfindet, damit der andere schön weiter die Wunden umschifft und betüttelt. Andersdenkende und Fragensteller sind eine Gefahr und Bedrohung. Das macht unangenehme Gefühle und das muss sofort aufhören.

Das Ding ist, das ist keine Böswilligkeit. Das ist Unvermögen. Die Psyche, das Nervensystem, die Synapsen, sie sind nicht so weit entwickelt, dass da mehr stattfinden könnte. Da sind also Erwachsene, rein körperlich, die aber nie innerlich gereift sind. Ja noch krasser, die wahrscheinlich auch noch traumatisiert und fragmentiert sind.

Wenn ich Erwachsene weiterhin beliefere und versorge, wie ich es bei einem Vierjährigen tun würde, weil ich das toxische Muster nicht erkenne, dann findet diese Reifung niemals statt. Erkennen ist so wichtig. Erkennen, was da läuft und dann das Spielbrett verlassen, die Muster nicht mehr bedienen, den Erwachsenen fordern und vor allem sich selbst nur noch um das kümmern, was wirklich mein Business ist.

Es ist nicht unmenschlich, andere mit sich selbst zu konfrontieren und in ihre eigene Verantwortung zu entlassen. Es ist nicht unmenschlich solche Beziehungen zu beenden, den Kontakt abzubrechen. Es wäre unmenschlich, es nicht zu tun. Und vor allem ist es unmenschlich mir gegenüber, gegen mich selbst zu handeln, um es für andere bequem zu lassen.


(PS: Zu dem Thema empfehle ich wirklich meinen Podcast vom Satsang, in dem es um Eigenverantwortung und Bewusstseinsentwicklung ging, und den Podcast danach zur Vertiefung.)

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 11. November 2021

Entwicklungspsychologie - Warum die Menschheit gerade da ist, wo sie ist

Wieso gibt es so viele "Mitläufer" und Menschen, die einfach nicht hinsehen "wollen"? Kann man die Welt und den Zustand der Menschheit noch erklären? Wer steht wo und warum?

Für mich ist mittlerweile nur logisch, dass Menschen sich so verhalten wie sie es eben tun. Ich teile meine Erkenntnisse und Aha-Momente, die mir das Modell der Bewusstseinsentwicklung gegeben hat.

Ich hab nochmal an meinen Satsang von letzter Woche angeknüpft und bin in dieser Audio nochmal tiefer in die Entwicklungspsychologie eingestiegen.

Viel Freude beim Lauschen. Teilen absolut erwünscht! 😊✨💫✨

Zum Podcast!

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 10. November 2021

Was es heißt, dem inneren Licht zu folgen

Ihr Wundervollen, für alle, die mich erst kurz kennen und von meinem Weg zurück zu mir, den ich in den letzten 12 Jahren gegangen bin, eigentlich noch gar nichts wissen, gibt es hier ein ganz herrliches Interview. Ich habe es Anfang des Jahres 2021 im Rahmen des Seelennahrungskongresses von Susanne Weidenkaff gegeben und es vermittelt einen schönen Einblick davon, wie dieser krasse Weg so aussah. Zuckerschlecken ist was anderes...

Gefühlt stehen gerade sehr viele an dem Punkt, an dem ich 2009 stand, als ich meinen Job gekündigt habe und mir klar war, dass jetzt ICH dran bin. Ich hatte ja keine Ahnung, was das wirklich bedeutet.🙈💥

Wer noch mehr erfahren möchte, findet die Anfänge von meiner Selbstfindung und vor allem Selbstheilung zusammengefasst in meinem Buch "Zurück zu mir - Aus dem Schatten ins Licht".

Und jetzt habt ganz viel Freude beim Lauschen.

Zum Interview!

PS: Das Interview kann ich auch denen empfehlen, die mich schon länger kennen. 😉 Eins meiner Besten, wie ich finde. 😊 Danke, Susanne, dass ich es hier veröffentlichen darf. 💖


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 8. November 2021

Neuer Preis fürs Seelenlesen

Ihr Lieben, 

seit nun mehr fast 3 Monaten schicke ich die Seelenlesen-Sprachnachrichten in die ganze Welt und die Auswirkungen und Rückmeldungen sind einfach grandios, berührend und magisch. Was da passiert ist nicht in Worte zu fassen. 🙏🏼✨🎉✨ 

In den letzten Tagen ist mal wieder extrem Standortbestimmung bei mir dran. Es arbeitet in mir. Die Dinge sortieren sich neu. Ich darf mal wieder tiefer begreifen, wie ich wirke und wie wertvoll das ist. 

Für ein solches "Produkt" einen Preis zu finden, der stimmig ist, ist ein Prozess, den ich bereits sehr gut kenne. Gerade Sachen, die man eben nicht anfassen kann, die so abstrakt und nicht greifbar sind, kann man eher schwer mit einer Geldsumme ausdrücken. Dennoch darf da eine Zahl stehen, eine Orientierungshilfe, ein Gegenwert. 

Nun war es für mich dran, diesen Wert zu erhöhen. Ab dem 10.11.2021 kostet die Sprachnachricht 75 EUR. Du darfst dich nach wie vor frei fühlen, auch mehr zu überweisen. 😉 Und gleichzeitig kann keine Summe der Welt ausdrücken, was da vor sich geht. 

Alle Anfragen, die bis einschließlich morgen, 09.11.2021 eingehen, werden noch nach dem alten Preismodell abgerechnet. Auch die Bestellungen, die schon länger auf der Warteliste stehen und noch nicht "ausgeliefert" wurden, behalten den alten Preis. Alle weiteren Infos findet ihr hier auf meiner Homepage.

Ich sende euch liebste Grüße 💖

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Aufzeichnung vom Online-Satsang

Hier nun endlich die Aufzeichnung (als Podcast) vom Satsang, der am letzten Freitag stattgefunden hat.

#herzradikal Satsang Nr 1:
Wie komme ich durch diese stürmische Zeit? Über Eigenverantwortung und Entwicklungsschritte des menschlichen Bewusstseins

Falls du beim nächsten Mal live dabei sein und vielleicht auch live mit mir dein Thema beleuchten willst oder sogar live ein Seelenlesen in dieser Runde möchtest, dann findest du hier den Link in die Telegram-Gruppe. Sie dient ausschließlich solchen Veranstaltungen.

Und jetzt hab ganz viel Freude beim Lauschen!💖

Zum Podcast


Samstag, 6. November 2021

Ich spreche FÜR mich

Foto: Canva
Text: Jutta Beier
Gestaltung: Anja Reiche


Das ist gestern im Satsang entstanden. Es ging darum, dass wir oft das Bedürfnis haben, dass unsere Wahrheit auch verstanden und angenommen wird. Tatsächlich reicht es, sie zu sprechen. Wir brauchen in Wahrheit keine Empfangsbestätigung. Es geht lediglich darum FÜR uns zu sprechen. Das ist das Wichtige und das Heilsame.

Der andere darf damit machen, was immer er will. Das ist nicht mein Business und gleichzeitig darf ich gut für mich sorgen, wenn ich nicht verstanden werde und meine Botschaft nicht ankommt. Was immer es dann bedeutet, gut für mich zu sorgen.

Und dann kam Jutta am Ende kurz und knackig mit diesem Satz um die Ecke! DINGDONG!!! Danke dafür!!! ❤️🥰



Kinder brauchen Eltern in Eigenverantwortung

Als ich kürzlich den Post in Sachen "wir dürfen jedem seine eigenen Erfahrungen zugestehen" gemacht habe, kam in den Kommentaren auf Facebook die Frage, was mit Kindern ist und was ich Eltern von schulpflichtigen Kindern diesbezüglich raten würde. Eine ganz zauberhaft FB-Freundin meinte, dass meine Antwort darauf einen separaten Post wert ist. 😀 Sarah, dein Wunsch ist mir Befehl. 😁😎💖🎉

"Ich spreche selbstverständlich von Menschen, die erwachsen sind und die man deswegen in die Eigenverantwortung entlassen kann.

Kinder brauchen prinzipiell Eltern in Eigenverantwortung. Kinder brauchen grundsätzlich jemanden, der sich vor sie stellt, wenn es nötig ist und hinter sie, wenn es dran ist, sie ihre eigenen Erfahrungen machen zu lassen. Wurzeln und Flügel, Schutz und eigenen Raum zugleich. Das eine vom anderen zu unterscheiden ist eine Sache, derer es Weisheit bedarf. Jede Situation ist individuell zu betrachten und da darf man genau hinspüren.

Gleichzeitig ist es meine Wahrheit, dass auch Kinder im übergeordneten Sinne ihre Erfahrungen gewählt haben und auch wussten, auf was sie sich mit den Eltern einlassen. Wir können nicht wissen, was sie wirklich erfahren wollen.

Ich persönlich kann sagen, dass es selbstverständlich beschissen war, mit einer narzisstischen Mutter aufzuwachsen und gleichzeitig würde ich diese Erfahrung niemals hergeben wollen, weil sie mich so sehr gelehrt und geschult hat. Wie könnte ich also sagen, dass es besser gewesen wäre, eine komplett wache und reife Mutter zu haben? So vieles hätte ich nicht erfahren können, was mir heute so dienlich ist. Für dieses Leben war das die perfekte Wahl und Erfahrung.

Ich glaube, da ist einfach Intuition gefragt und dass die Eltern ihre Hausaufgaben in Sachen Selbstheilung machen, Gefühle fühlen, ihre Themen anschauen. Ein gemeinsames Wachsen und Ausprobieren. Es gibt keine Fehler. Jeder macht es so gut er gerade kann. Und auch da ist jeder am richtigen Platz, weil das Leben einfach keine Fehler macht.

Das ist meine Wahrheit dazu. ❤"


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 4. November 2021

Satsang via Telegram - 05.11.2021, 19 Uhr

 Ihr Wunderbaren, 

der Ruf ist so laut! Es ist mal wieder Zeit für einen Satsang!!! 😍😍😍 Zusammensein in Wahrhaftigkeit, sich mitteilen, Themen teilen und durchleuchten, ans Eingemachte gehen.

Freitag, 05.11.2021, 19 Uhr, via Telegram

Es geht um Eigenverantwortung und um Eigenverantwortung und dann noch um Eigenverantwortung. 😉 Die Zeiten sind herausfordernd und nichts ist gerade wichtiger als radikal bei sich selbst zu bleiben und alle anderen auch radikal in ihre Eigenverantwortung zu entlassen. Genau darüber möchte ich mit euch sprechen.

Diesmal nutze ich eine neue Plattform und zwar Telegram. Ich habe eigens für den Satsang eine Telegram-Gruppe gegründet (Satsang Anja Reiche #herzradikal), die auch bestehen bleibt. Ihr könnt dieser Gruppe beitreten und auch drin bleiben. Bei jeder neuen Veranstaltung über Video-Chat bekommt ihr eine Mitteilung in der Gruppe, dass etwas geplant ist. 

Soweit ich das bisher alles überblicke und getestet habe, bieten sich ganz wunderbare Möglichkeiten und es ist unglaublich praktisch. Auch eine Aufzeichnung des Ganzen ist machbar. Nähere Informationen auch zum Ablauf habe ich gerade eben (Do, 04.11.2021, 17:04 Uhr) in einer Sprachnachricht in meinem Telegram-Kanal zusammengefasst. Hört gerne rein...

Das Ganze findet wie immer auf Spendenbasis statt. Jeder darf bezahlen, was immer er möchte. Eine separate Anmeldung ist nicht nötig, da ihr ja schon in der Gruppe seit, in der alles stattfindet. Ich mag es ja, wenn es einfach ist. 😉

Ich freu mich tierisch auf euch! 😍


PS: Meine Bankdaten findet ihr zwar auch in der Beschreibung der Telegram-Satsang-Gruppe, aber ich stell sie hier nochmal rein.

Raiffeisenbank Thurnauer Land eG
IBAN: DE48 7706 9739 0000 4163 80
BIC: GENODEF1THA

PayPal: www.paypal.me/AnjaReiche


Dienstag, 2. November 2021

Mitmenschen frei lassen

Jeden in seine eigene Verantwortung entlassen. Es den anderen zutrauen und auch zumuten, ihren eigenen Weg zu finden. Es aushalten und sein lassen, wenn die Erfahrungen der Liebsten vielleicht unangenehm sind.

Mich ausschließlich um das kümmern, was wirklich meins ist oder für das ich einen höheren Auftrag habe. Das Vertrauen in mich und meine Wahrnehmung, dass ich zu jeder Zeit das Richtige tun werde. Bei mir bleiben. Bei meiner Wahrheit. In meiner Präsenz. Im wirklich *freien* freien Willen.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 28. Oktober 2021

Podcast: Seelenlesen & Zeitqualität 28.10.2021

Ihr Lieben, ich hab mal wieder im Feld gelesen, im vereinten Bewusstseinsfeld der Pioniere, der Lichthalter.

Es geht um die Zeitqualität, um den Prozess der Wandlung, um den Dimensionswechsel und den Status Quo. Teilen absolut erlaubt und erwünscht. 😊❤️

Hier der Link zum Podcast. Das Ganze ist auch als Sprachnachricht in meinem Telegram-Kanal zu finden.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 20. Oktober 2021

Fragen ans Universum



Fragen stellen, öffnet Tür und Tor für wundersame Lösungen und Antworten vom Leben. Wann immer ich Unterstützung brauche, stelle ich Fragen ans Universum. Die Lieferung folgt oft in wenigen Stunden.

Gerade habe ich aufgeschrieben: "Woher bekomme ich hochschwingende Unterstützung (9. Dimension?) für meine Zahnheilung? Wie ist die wahre Natur der Zähne wirklich?

Weitere hilfreiche Fragen für alle Bereiche sind:

"Wie sieht die kosmisch leichte Lösung aus?"

"Wie sieht die erlöste Form von z. B. Partnerschaft aus?"

"Wie kommt jetzt schnell und einfach xy zu mir?"

"Was braucht es jetzt für Klarheit?"

"Wo geht der Weg lang in die Leichtigkeit?"

Die Themen sind natürlich je nach Situation austauschbar. Die Art der Fragestellung ist der eigentliche Schlüssel. Ich frage gezielt nach dem, was ich erfahren will und stelle die Erfahrung an sich nicht mehr in Frage. Die Frage ist dann nicht mehr ob, sondern lediglich wie. Die Antworten sind immer wieder wundervoll.

Ich liebe diese Weise, das Leben zu kreieren.🥰🎉🥰


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Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 19. Oktober 2021

Nieselregen Couch Kuscheln

So krasse Energien... Ich werde überhaupt nicht richtig wach. Downloads, Umprogrammierung, Updates... Hingeben, viel schlafen, spazieren gehen, sein und atmen, geschehen lassen. Ich muss gaaaar nichts. Ich muss nichts anderes fühlen. Ich muss nicht fitter sein. Ich muss nichts verstehen von dem, was da gerade in mir/mit mir passiert.

Ich bin redefaul. Will nicht viel an äußeren Eindrücken wahrnehmen. Schon einige Male hatte ich den Impuls von all dem zu erzählen, was an Erkenntnissen so "nebenbei" reinrasselt und dann kommt doch kein Wort. Also schreibe ich jetzt davon, dass ich nichts schreiben kann. 😂🙃

Was für besondere Zeiten. Ich bin unfassbar glücklich und zufrieden. In mir. Bei mir. Mit mir. Surfe, wenn es Wellen gibt. Mittlerweile Wellenreiterprofi und unbeeindruckt von noch so hohen Wellen. Linke Arschbacke, sag ich da nur.

Und gleichzeitig oder vielleicht genau deswegen: Vom Brett fallen? Völlig OK. Nass werden? Erlaubt. Kontrolle verlieren? Klar. Doch mal kneifen? Darf ich.

Ich glaube, das Leben ist dann voller Wunder und Flow, wenn ich mir grundsätzlich alles erlaube. Gut wird's immer dann, wenn's eigentlich scheißegal ist. 😉✨🎉✨ "Ergebnisoffen" ist wohl der gewähltere Ausdruck. 😎 Alles kann, nichts muss.

Hingebungsvolle, herrlich faule, zufriedene Grüße von mir. Nieselregen, Couch, Kuscheln, Sein. ❤


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 12. Oktober 2021

Hingabe - immer wieder Hingabe

Früher - und das über sehr lange Zeit - habe ich gerade bei körperlichen Symptomen geforscht, Themen erkannt, mit Organen gesprochen, Botschaften erhalten. Was ich darüber alles erkennen und verstehen durfte, ist unglaublich wertvoll.

Gestern ist mir aufgefallen - eher zufällig durch einen Austausch in meiner Telegram-Gruppe - dass ich das gar nicht mehr wirklich mache. Mein Körper macht nach wir vor so einige Späße mit mir. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass ich noch groß forschen müsste. Viel mehr ist geschehen lassen dran. Der Intelligenz meines Körpers vertrauen. Mich hingeben.

Ich frage meinen Körper, ob und wie ich ihn unterstützen kann, bei dem, was er da gerade tut, Globuli stehen nach wie vor hoch im Kurs, und ansonsten lasse ich es da sein, bin damit. Bin gut damit. Ich muss nichts damit tun. Ich muss nichts dagegen tun. Ich muss nichts verstehen.

Wenn es doch noch etwas zu verstehen gibt, bekomme ich es mit, ganz von alleine. Daran komme ich gar nicht vorbei. Irgendwo fällt es mir schon vor die Füße.

Was ich brauche, ist da. Was ich wissen muss, kommt zu mir. Wenn ich was tun soll, weiß ich es. Wenn es nichts zu tun gibt, weiß ich es. Wenn es eine neue Wahl zu treffen gibt, merke ich es. Wenn was zu Ende gefühlt werden will, fließt es durch.

Ich bin einfach nur dafür da, dass das Leben geschehen kann. Ich bin dafür da, das Leben zu ermöglichen wie es nach der göttlichen Ordnung gedacht ist. Wird eine Handlung von mir als Erfüllungsgehilfe erforderlich, werde ich aktiv, ansonsten eben nicht.

Komplette HinGABE an die universelle Intelligenz - meine größte Gabe.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 7. Oktober 2021

Meine Liebe ist das Salz in der Suppe

Ich weiß gar nicht mit welchen Worten ich beschreiben könnte, wie es mir geht. Kosmisch durchgenudelt? Universell mit Downloads überschüttet? Geschüttelt und gerührt? Synapsen neu verdrahtet? Alles gleichzeitig?

Also eigentlich gehts mir gut. Nur wuselt es so richtig in mir. Tausend Ideen und Impulse gleichzeitig. So viel gäbe es zu sagen, zu schreiben und doch bin ich redefaul, beobachte, bin.

Die letzten Tage hab ich unglaublich viel gekocht und gebacken. Ich liebe dieses vor mich hin Wurschteln in der Küche, das Kreieren, Probieren, Genießen, Schlemmen. Zwetschgen wollten verarbeitet werden, Äpfel, ein Römertopf getestet werden und der Thermomix lockt mich eh immer mit leiser Stimme. 😉

Kuchen, Muffins, Brötchen, Kompott, Mus, Fruchtsoße, Aufläufe, Eintöpfe, Grillgemüse, Aufstriche. Die ganze Palette.

Wenn ich koche und backe, bin ich so dermaßen bei mir, in Meditation, ganz präsent. Ich spiele mit Rezepten, kombiniere Zutaten, variiere, modifiziere, rieche, koste. Kein Rezept bleibt je im Original. Ich verschmelze damit, spüre hin, was da noch so rein will in den Topf. Ich bin mittlerweile eine absolut intuitive Köchin. Früher undenkbar...

Und dann das Essen. Ich LIEBE Essen!!! Noch mehr liebe ich es, wenn jemand mit mir isst, mit mir Geschmacksorgasmen hat und die Speisen genauso zelebriert wie ich. Nicht nur reinschaufeln und fertig werden, weil das Sattwerden im Vordergrund steht. Nein! Das Schmecken und Genießen - darum geht es.

Ich esse nicht, um satt zu werden. Ich esse um des Essens willen. Genussmomente auf diese Art zu verschenken, andere mit meinen Kreationen beglücken - ein absolutes Highlight. Schlemmerschwestern der ersten Güte: Silvia, Maja, Christiane. Wie oft werden Sätze unterbrochen, weil uns hingebungsvolles Stöhnen und Seufzen entfährt. Einfach wundervoll.

Anscheinend wollte heute über die Köchin in mir geschrieben werden. Ich bin selbst ganz erstaunt, dass ich nun da gelandet bin mit diesem Text. Mich kann man so unglaublich einfach glücklich machen. Gib mir eine gut ausgestattete Küche und natürliche Zutaten und ich verzauber dich mit liebesdurchtränkten Gerichten. Überhaupt ist meine Liebe und Hingabe die wichtigste Zutat in all meinen Rezepten. Liebe im Essen kann durch nichts ersetzt werden. Wenn die Hingabe beim Kochen fehlt, ist das direkt zu schmecken. Liebe ist das Salz in der Suppe. Präsenz. Freude. Sich selbst komplett mit hineingeben. Und das gilt für ALLES, nicht nur fürs Kochen.

Egal, was wir tun, die Leidenschaft beim Wirken ist der eigentliche Mehrwert, den andere direkt spüren. Die Freude an der Sache an sich. Keine Ausrichtung auf ein Ergebnis. Kein um zu... Keine Fließbandproduktion. Mich dem Leben hingeben und als Werkzeug dienen. Dinge auf die Welt bringen, etwas gebären, mich selbst mit hineingebären.

Ich hatte es schon mal gesagt: Die hohe Schwingung, in der ich bin, wenn ich wirke, ist die größte Belohnung. Für mich und andere. Diese hohe Schwingung ist fühlbar, schmeckbar und nachhaltig. Sie bleibt. Solche Produkte und Angebote haben Substanz, sind beseelt und von Dauer. Das ist Nachhaltigkeit und wirklicher Mehrwert - Wirken in Hingabe.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 30. September 2021

Magie der Weiblichkeit - Onlinekongress

Ihr lieben Lieben 😉 ich habs noch gar nicht erwähnt. Morgen gibt es wieder Seelennahrung von und mit der wunderbaren Susanne Weidenkaff. "Magie der Weiblichkeit" ist diesmal das Thema.

Es war mir ein Fest zum Thema Weiblichkeit sprechen zu dürfen. Gerade für mich mit der bewussten Wahl keine Kinder in Menschengestalt zu bekommen, mit der bewussten Wahl, mit ganz anderen Dingen schwanger zu gehen und ganz andere Kinder zur Welt zu bringen.

Weiblichkeit, Hingabe, Empfangen, Sein, Nähren, Schwanger gehen, Dinge in sich reifen lassen, etwas in die Welt bringen. Weiblichkeit ist so viel mehr als Kinder zu bekommen.

Es passt gerade auch so sehr in die Zeitqualität, die es ganz extrem einfordert, die eigene Wahrheit zu sprechen, die Windsbraut, die Lilith in sich zu entfesseln, auch mal der Sturm zu sein, auch mal zu zerstören, damit neues Leben entstehen kann.

Die weibliche Urkraft entfalten, das Urweib freilassen, das erlöste Urweibliche leben. Darum geht es in diesem Kongress. Darüber haben wir ganz viel gesprochen.

Als Bonus (also für alle Kongresspaketkäufer zugänglich) habe ich tatsächlich die Urweiblichkeit gechannelt und in einem 30-minütigen Video festgehalten. So magisch und kraftvoll auch für mich selbst, was da für Botschaften geschickt wurden.

Morgen ist Tag 1 von 10 und wenn ich alles richtig verstanden habe, dann ist da direkt mein Interview freigeschaltet zusammen mit dem Interview von Energiebündel Ute Ullrich😍🤩🎉🎉🎉

Fühlt euch herzlich eingeladen!!! Den Link zur kostenlosen Anmeldung findet ihr hier.
 
Foto: Susanne Weidenkaff

 

Ich habe es nicht in der Hand wie andere reagieren

Ich musste mir ziemlich viel anhören auf Facebook zu meinem letzten Beitrag, in dem ich geschrieben hatte, dass Narzissten keine Arschlöcher sind und wir Empathen aufhören dürfen zu liefern.

Ich würde Opfer beschämen, aussagen, dass sie selber schuld sind an z. B. Vergewaltigung. Ich würde Mord für gut befinden und die Täter in Schutz nehmen. Es wäre brandgefährlich, was ich da äußern würde. Das würde das Böse legitimieren und sowas könnte ja nur von jemandem kommen, der von Narzissmus keine Ahnung hat oder selbst ein Narzisst ist. Und was nicht noch alles.

Menschen, die teilweise zum ersten Mal einen Text von mir gelesen haben und überhaupt keine Ahnung von meinem Weg haben, von meiner Geschichte, von meinem Weltbild, haben mal ganz schnell ihr Urteil gesprochen. Ich war mal wieder für so einige die Ausgeburt des Satans.

Wieder andere - bedeutend mehr - haben meine Worte im Herzen verstanden und waren extrem erleichtert, dass das mal jemand ausgesprochen hat.

Ich hab es nicht in der Hand, wie andere reagieren, wenn ich meine Wahrheit spreche. Ich bin für jeden das, was er gerade in mir sieht. Ich bin der Spiegel zur Selbsterkenntnis.

Es geht bei den Reaktionen nie um mich. Weder bei den negativen noch bei den positiven. Jeder erkennt einen Aspekt von sich in mir.

Was bleibt also? Ich! Ich bleibe. Ich bleibe stehen und spreche weiterhin meine Wahrheit. Jeder darf damit machen was er will. Jeder sieht in mir das, was er gerade sieht. Ich kann es nicht ändern und ich will es nicht ändern.

Ja, ich bin für manche ein Narzisst. Ja, ich bin für manche eine Gefahr. Ja, es gibt Menschen, die würden mir gerne das Handwerk legen, mich beseitigen. Ja, ich bin für manche ein riesiges Geschenk, ein Leuchtturm, ein Pionier, eine Inspiration. Ja, ganz vielen bin ich völlig egal. Manche hassen mich. Manche lieben mich.

Ich bin für dich das, was du in mir siehst. Nicht mehr und nicht weniger. Für mich bin ich in jedem Moment die beste Version von mir, die ich sein kann. Ich spreche meine Wahrheit. Ich bleibe mir treu. Ich atme und fühle, wie es ist, für die Menschen das Hellste und das Dunkelste zu sein. Ich bin immer alles.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 28. September 2021

Narzissten sind keine Arschlöcher

Narzissten, Psychopathen, Soziopathen, Arschlöcher, Egoisten, Verbrecher, Mörder, Betrüger - es ist egal, welches Etikett man draufklebt, welche Schublade man aufmacht, es sind Menschen. Menschen mit unterschiedlich schweren Traumata. Menschen, die getrennt von sich selbst sind, die sich selbst nicht wahrnehmen, die abgespalten sind vom Leben.

Diese Menschen versuchen ihre Bedürfnisse außerhalb von sich selbst zu stillen. Die Befriedigung muss von anderen kommen. Sie können es ja selbst nicht bewerkstelligen. Wie auch, wenn sie sich selbst nicht spüren können, keinen Zugang zum Innersten haben, keinen Selbstwert empfinden, keine Selbstliebe und auf jeden Fall fiese Gefühle vermeiden wollen, weil sie damit schlicht überfordert sind. Niemand hat ihnen beigebracht mit Schmerz umzugehen. Sie wissen nicht, wie man sich um sich selbst kümmert.

Ich will kein Mitleid erzeugen. Verständnis und Mitgefühl sind natürlich total wichtig und gleichzeitig ist es mir besonders in diesem Post wichtig zu sagen: Wir müssen sie nicht retten und wir können sie nicht retten. Wir müssen uns nichts von diesen zutiefst verletzten Menschen gefallen lassen. Ich sehe ihren Schmerz und ich bleibe bei mir.

Mit WIR meine ich die Empathen, die immer für alles Verständnis haben und sich meistens dabei selbst vergessen. Wir, die wir in Menschen lesen, wie in offenen Büchern, als ob in LED-Schrift auf der Stirn der anderen stünde, was sie brauchen und wir sehen uns sofort als Erfüllungsgehilfe. Wir sehen es ja nun mal, dann können wir auch gleich helfen, oder?

Die Arschlöcher dieser Welt sind nicht das Problem. Die, die alles mit sich machen lassen und ständig liefern, haben die eigentliche Macht und damit den Hebel in der Hand, den deutlich längeren Hebel wohlgemerkt.

Wie hat es Andrea Weicker mal so schön gesagt? "Das Opfer hat immer die Macht." Und ich spreche hier von erwachsenen "Opfern", die man in ihre Eigenverantwortung schicken kann.

Ja, Narzissten, Soziopathen, Psychopathen und was es noch alles für Bezeichnungen gibt, neigen zu Missbrauch. Klar. Sie brauchen emotionale Versorgung. Sie selbst können sie sich nicht geben. Was aber wenn alle aufhören würden, sich missbrauchen zu lassen? Was wenn alle Empathen und Belieferer von jetzt auf gleich aus dem Spiel aussteigen und diese Menschen auf sich und ihre Wunden, ihren Mangel zurückwerfen?

Es wäre sofort vorbei dieses Opfer-Täter-Spiel, die ewige Schleife aus Machtmissbrauch und Ohnmacht.

Ja, das Geschrei wäre groß und seeeeehr laut, aber dieses Geschrei und Gezeter ist nicht unsere Baustelle. Wir müssen nicht dafür sorgen, dass es aufhört. Wir dürfen aushalten, dass andere schreien, uns Schuld zuweisen, kratzen, beißen, spucken, betteln, weinen, jammern und in ihre Prozesse kommen, fiese Gefühle fühlen und sich mit sich selbst konfrontieren dürfen. Ja, sie wissen im ersten Moment nicht, wie es weitergehen soll. Ja, es sieht so aus, als würden sie ohne uns sterben, aber das ist nicht wahr.

Wenn wir immer zur Hilfe eilen und alles dafür tun, dass der andere nur nicht an seine Wunde kommt, vereiteln wir das Wachstum, die Eigenständigkeit des anderen. Es ist eine Abhängigkeit, die wir am Leben halten, eine Abhängigkeit von uns und unserer Hilfe, unserem emotionalen Futter. Wer ist jetzt hier angeblich nochmal das Opfer? Wir? Echt? Ich glaube nicht.

Narzissten (stellvertretend für alle "Täter") sind keine Arschlöcher. Sie schreien nach Hilfe und nutzen dafür alles und jeden in ihrer Ohnmacht und Verzweiflung. Ich muss das Spiel nicht mitspielen. Ich habe Mitgefühl und Verständnis und muss trotzdem keinen davon retten. Ich muss nicht dafür sorgen, dass sie bedient werden.

Narzissten dürfen neben mir existieren. Sie dürfen neben mir sitzen und weinen, jammern, mir ein schlechtes Gewissen einreden wollen, mir drohen, was auch immer. Das hat mit mir allerdings überhaupt nichts zu tun. Ich habe da schon lange keinen Auftrag mehr. Ich sehe sie. Ich reagiere aber nicht. Ich verlasse mich dafür nicht mehr.

Das Spiel ist vorbei. Ich habe mich gerettet. Sie dürfen sich selbst retten. Narzissten sind für mich keine Arschlöcher.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 24. September 2021

Verneige dich vor dir selbst

Ich verneige mich vor mir selbst, vor dem hellsten Licht und vor dem dunkelsten Schatten. Ich verneige mich vor allen Anteilen und Aspekten, vor meinem Weg, vor jeder Erfahrung, vor jeder Aktion, vor jeder Reaktion, vor jedem Gefühl, vor jedem Umstand und Zustand.

Ich verneige mich vor jedem Wort, das ich gesprochen habe, vor jedem Schweigen. Ich verneige mich vor Stillstand, Rückschritt und Vorangehen. Ich verneige mich vor der Kleinheit und Größe, vor der Angst und dem Mut. Ich verneige mich vor der Trennung und der Verbindung, vor der Liebe und dem Hass.

Ich verneige mich vor der Gesamtheit des Lebens IN mir vereint, vor dem Alles-was-ist, das ich bin. Verneige ich mich auf diese allumfassende Art vor mir selbst, verneige ich mich automatisch vor der Welt.

Frieden in mir. Frieden in der Welt. ❤


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Text und Gestaltung: Anja Reiche