Dienstag, 13. April 2021

Ich bin mein einziger Guru

Egal, zu was ein Guru "rät", niemand zwingt die Menschen, es zu tun und dem zu folgen. Der Guru, der Lehrer, die Führungspersönlichkeit, der Coach ist nicht dafür verantwortlich, was Menschen aus den gesagten Worten machen, wie sie es verstehen und welche Handlungsableitungen sie daraus ziehen.

Ja, ich weiß, jetzt kommt das Argument, dass ein Guru eine gewisse Verantwortung hat und dass er ein gewisses Vertrauen genießt, dass solche Beziehungen dazu verleiten, dem Glauben zu schenken, was der Guru sagt. Schließlich war ja bisher auch alles brauchbar, was vom Guru kam, also muss DAS jetzt auch richtig sein. Und wenn es darum geht, sich eine Spritze abzuholen.

Alles richtig. Doch wenn Menschen einem anderen Menschen blind folgen, kann derjenige nichts dafür, dem man da folgt. Und wenn der Aufruf noch so deutlich und klar ist, "tu DIES und dann wirst du auf jeden Fall DAS...". Selber denken ist immer angesagt, egal mit wem man es zu tun hat.

Wenn man es genau nimmt, dann sind solche "Aufforderungen" zu irgendwas eigentlich ziemlich schlau von einem Guru, denn so zeigt sich ganz schnell, wer selber denkt und es wagt auch einen Guru in Frage zu stellen und wer blind folgt. Vielleicht ist es gut und das gerade JETZT, wenn die weisesten Menschen, sehr schräge Dinge äußern, denn der Weg geht definitiv und unweigerlich in die Selbstverantwortung.

Jede Anhaftung an jemand anderen, jede Ikonisierung und Glorifizierung muss aufhören. Die Menschen müssen lernen selbst zu denken und zu fühlen, ihre eigene innere Weisheit zu finden und da sind solche extremen Erschütterung einfach nur hilfreich und gut. Ent-Täuschung auf ganzer Linie, immer wieder zurückgeworfen werden auf sich selbst und die eigene Expertise. Radikal, wieder und wieder, bis die Menschen nur noch sich selbst trauen.

Ich danke einem jeden, der in diesen Tagen aufrüttelt und erschüttert, der ent-täuscht und empört. Genau das brauchen wir so dringend. Alles, was die Seele aufrüttelt, ist Glück.

Ich bin mein einziger Guru.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Donnerstag, 8. April 2021

Du bist nie nicht auf deinem Seelenweg

Der Stress entsteht erst dann, wenn wir uns erzählen, dass das, was gerade ist, falsch ist, dass es anders sein sollte, dass wir anders sein sollten, anders fühlen sollten.

Sätze wie "Oh, ich bin von meinem Weg abgekommen" oder "Ich möchte endlich auf meinen Seelenweg kommen" implizieren, dass man gerade nicht auf seinem Weg ist und etwas erfährt oder erlebt, was die Seele eigentlich nicht will.

Meine Erfahrung ist, dass das nicht geht. Wir können nichts erfahren, was falsch ist. Wir können nichts erfahren, was unsere Seele nicht will. Wir sind zu keinem Zeitpunkt am falschen Ort.

Ja, es gibt Erfahrungen, die fühlen sich so schräg und verquer an und man hat das Gefühl, dass da was nicht stimmt. Das ist völlig richtig. Die Erfahrung ist richtig. Ich darf nämlich wissen, wie es sich anfühlt, wenn ich mich zum Beispiel selbst verrate. Ich muss wissen, wie das ist. Meine Seele will wissen, wie sich diese Erfahrung in einem Körper anfühlt. Da läuft nichts falsch. Da läuft alles komplett richtig.

Diese Referenzerfahrung wird mir in Zukunft dienen, weil ich weiß, was in meinem Körper passiert, wenn ich gerade nicht meine Wahrheit lebe. Da wird der Magen eng. Da kommen Bauchschmerzen, die ich weder mit atmen, mit meditieren oder mit Globuli "wegbekomme". Diese Bauchschmerzen gehen erst, wenn ich eine Kurskorrektur vornehmen. Da ist eine Warnlampe angegangen und ich weiß ganz genau, was sie bedeutet.

Hätte ich vorher nicht herausgefunden, wann diese Lampe überhaupt angeht und wie eine "Reparatur" aussieht, wäre ich um eine wichtige Erfahrung ärmer. Ich kann viel schneller reagieren und Veränderungen vornehmen.

Es ist wie eine immer feiner werdende Justierung des inneren Navis. Aufgrund all der "schrägen" und scheinbar falschen Erfahrungen in meiner Vergangenheit inklusive dem "ich hab mich selbst komplett verloren", wurde ich immer feiner, bin mir immer näher gekommen. Es war alles 100% richtig und wichtig.

Wir sind hier in diesem Leben, um uns wieder zu finden, um uns zu erinnern. Zumindest kann ich das von mir und zig anderen Menschen sagen, denen ich bisher begegnen durfte. Um uns zu finden, müssen wir uns erstmal verlieren.

Ich will mir in diesem Leben komplett auf die Schliche kommen, mich komplett durchdringen, verstehen, durchleuchten, durchlichten und alles ablegen, was nicht meiner Essenz entspricht. Außerdem will ich mich ausprobieren, toben, spielen, mich als dieses und jenes erleben, sehen, was ich alles kann und bin. Da gehört es dazu, immer wieder Dinge zu tun, die eben nicht meiner Essenz entsprechen, die mir keinen Spaß machen, damit ich weiß, was ich aussortieren kann. Deswegen war das doch keine falsche Erfahrung.

Wenn ich Kleider anprobiere und schaue, was mir passt, was mir steht, was mein Wesen unterstreicht, mein Potential betont, dann sag ich doch auch nicht, dass der eine Rock, den ich da gerade anhatte voll der Fehler war. Da erzähl ich mir doch auch nicht, wie doof ich war, dass ich den überhaupt angezogen habe. Nein, ich wollte ihn ausprobieren. Hätte ja sein können, dass er mir steht und ich eine Facette im Kleidungsstil entdecke, die meine Figur noch mehr betont und noch vorteilhafter für mich ist.

Wenn ich die Dinge nicht ausprobieren, weiß ich nicht, was zu mir gehört. Und jeder Test, bei dem sich dabei rausstellt, dass das nicht wiederholungswürdig ist, ist eine absolut richtige und wichtige Erfahrung. Ich bin nach wie vor auf meinem Weg. Ich bin nach wie vor dabei, herauszufinden, wer ich bin. Und mein Gefühl sagt mir, dass dieser Prozess nie enden wird. Da kommt nicht irgendwann der Tag, an dem wir fertig sind und keine "Fehler" mehr machen.

Diese Entdeckung von uns selbst und was noch alles geht und möglich ist, zu was wir noch in der Lage sind, was wir brauchen, damit es uns so richtig richtig gut geht, dass wir erfüllt sind und beseelt, geht bis in die Unendlichkeit weiter, weil Entwicklung, Wachstum, Forschung, Neugierde, Ausprobieren, neue Erfahrungen machen wollen nie aufhört. Weil es so unfassbar viele Facetten gibt, so viel, was wir auch sein können, was wir auch tun können.

Keine einzige Erfahrung auf dieser Spielwiese ist falsch. Ein Erfahrungsfeld. Und vielleicht gibt es auf diesem Feld gar keinen Weg. Vielleicht geht es darum, da zu sein, wo wir sind und dieses Feld der Möglichkeiten, unser Potential, zu entdecken.

Ein Weg führt von A nach B. Eine Spielwiese ist ein Bereich, auf dem wir uns frei bewegen können, ohne irgendwo hinkommen zu wollen. Da geht es ums Da-Sein. Und beim Spielen und Forschen gibt es auch keine Fehler.

Wie ist es, ein Autor zu sein oder Redner? Wie ist es kein Geld zu haben? Wie ist es, mutig zu sein? Wie fühlt sich Ohnmacht an? Was passiert, wenn ich nur noch Impulsen folge und all die Regeln vergesse, die man mir beigebracht hat? Was passiert, wenn ich Dinge tue, von denen alle sagen, dass es nicht geht? Funktioniert Selbstheilung? Braucht es wirklich disziplinierten Sport, um einen gesunden, vitalen Körper zu haben oder geht das auch mit dem entsprechenden Bewusstsein? Wie geht Materialisieren? Wie geht Teleportation? Wo zieht mich meine Neugier als nächstes hin?



Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche





Sonntag, 4. April 2021

Göttlichkeit, die sich erkannt hat

Ein Satz, etwas verändert, aus meinem Text von gestern. Er wollte nochmal explizit hervorgehoben werden. Für mich ist es ein totaler Wirksatz, der in die Tiefe geht. Damit ist so viel zum Ausdruck gebracht.

Diese Haltung beinhaltet die bewusste Pause, bevor ich auf etwas "re-agiere". Aus dieser Haltung heraus agiere ich eigentlich nur noch, weil mein Handeln aus mir heraus kommt und nicht von außen gesteuert ist, nicht vom inneren Kind, nicht von Verletzungen, nicht von abgelehnten Anteilen, nicht von unerlösten Gefühlen. Es kommt aus der Essenz. Es ist Aktion, keine Re-Aktion.

Aus mir heraus bin ich präsent und handle im Gewahrsein darüber, wer ich bin. Da ist Klarheit, Wachheit, Kristallbewusstsein, Christusbewusstsein.

Nach der Versenkung in mich selbst hinein kommt ein Augenaufschlag. Ich tauche wieder auf. Wache Augen. Klare Augen. Wissende Augen. Ein tiefer Blick. Beseelt. Stark und sanft zugleich. Unumstößlich der eigenen Wahrheit folgend. Keine Fragen, nur Antworten. Göttlichkeit, die sich erkannt hat. Ich BIN Göttlichkeit, die sich erkannt hat.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Samstag, 3. April 2021

Tu die Dinge nicht mir zuliebe

Darum bitte ich wirklich jeden, der mir begegnet. Tu nichts mir zuliebe. Rein überhaupt gar nichts. Denn nichts schmeckt fahler als etwas zu bekommen, was sich der andere abringt oder weil er denkt, er wüsste mit dem Verstand, was jetzt gut für mich ist.

Tu die Dinge, weil dein Herz es möchte, also du selbst. Tu es, weil es für DICH stimmt, stimmig ist. Was wirklich aus der Intuition kommt, wird für mich automatisch auch stimmen und wenn es sich nicht gleich so anfühlt, dann ist es trotzdem richtig und für etwas gut. Dann gibt es da vielleicht noch ein Gefühl zu fühlen, einen Anteil zu integrieren oder es ist dran für mich aufzustehen und klar Stellung zu beziehen. Ich kann sagen, wenn es nicht für mich stimmt und ich werde sagen, wenn es nicht für mich stimmt. Auch das kann die Übung sein. Klar zu benennen, was ich gerade dazu fühle.

Du musst nicht auf mich aufpassen. Du musst nicht für mich sorgen. Du musst nicht Rücksicht auf mich nehmen. Du kannst mir nicht schaden. Du kannst mein Leben nicht auf eine Art beeinflussen, die meine Seele nicht gewählt hätte. Du kannst mir nichts antun.

Ich entlasse dich aus der Verantwortung für mich. Ich lasse dich frei. Ich sorge selbst für mich. Ich achte selbst auf mich. Ich bin voll und ganz in meiner eigenen Verantwortung für mich und mein Wohlergehen.

Mein einziger Beweggrund etwas zu tun, oder nicht zu tun, ist der: "Das war jetzt einfach dran bzw. nicht dran." Komplizierter ist mein Leben nicht. Und komplizierter soll dein Zusammensein mit mir auch nicht sein. Es soll einfach sein, so wie die Natur eben auch ist. Ganz schlicht und simpel, entspannt und gleichzeitig von kosmischer Intelligenz durchdrungen.

Wenn jeder das macht, was für ihn gerade passt, funktioniert die Symphonie des Lebens in Perfektion.

Sink hinein in dich selbst. Lass dich fallen in dein Innerstes und von da aus handle. Damit tust du alles, was durch dich getan werden will. Damit nimmst du ganz einfach deinen Platz ein, ganz gleich wie das in jedem Moment aussieht. Damit tust du anderen ganz nebenbei einen Gefallen, ohne dass du es mit dem Verstand hättest besser planen können.

Wir sind vernetzt, im Bewusstseinsfeld verbunden. Tu das Deine und ich das Meine und damit ist alles getan. Vertrau deinen Impulsen. Sie kommen von deiner Seele und vielleicht auch von meiner. 😉 Vertrau dir selbst. Vertrau dem Plan unserer Seelen. Sie wissen es weit besser als unser Tagesbewusstsein.

Da bin ich wieder bei dem ganzen einfachen Grundsatz: Gott durch mich. Immer! Gott durch dich. Immer! Ich begegne dir in vollstem Vertrauen, weil ich meiner Seele vertraue, weil ich deiner Seele vertraue.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 2. April 2021

Das Mär über die bedingungslose Liebe

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es da ein riesiges Missverständnis gibt. Bedingungslose Liebe. Den anderen so sein lassen, wie er eben ist. So weit, so gut. Viele implizieren da aber, dass sie damit alles ertragen und erdulden müssen, was andere tun, dass sie alles über sich ergehen lassen müssen, zurückstecken, so lange an sich herumoptimieren, bis man den anderen sein lassen kann, bis man nicht mehr wütend wird, wenn der andere halt so ist, wie er ist.

Diese Idee ist ungefähr so schlau, wie die Hand ins Feuer zu halten und sich zu sagen, dass man nur lange genug meditieren muss, bis es nicht mehr weh tut. Jeder halbwegs vernünftige Mensch nimmt die Hand aus dem Feuer oder hält sie gar nicht erst rein. Meine Unversehrtheit und mein Wohlergehen dürfen bei dieser bedingungslosen Liebe schon durchaus einen Stellenwert finden. Dieses Bedingungslose-Liebe-Ding gilt nämlich auch mir selbst gegenüber.

Ja, für meine Begriffe ist bedingungslose Liebe tatsächlich, dass man den anderen komplett so lässt, wie er ist. ABER ich darf auch so sein, wie ich bin und aus dem So-Sein des anderen meine Konsequenzen ziehen. Ich muss nicht bleiben, mich verrenken und dann klein beigeben, nur damit ich auch auf jeden Fall und unter allen Umständen diese "verdammte" bedingungslose Liebe lebe. Aus meiner Sicht, ist das eine der größten Licht-und-Liebe-Fallen der spirituellen Welt. Eine herrliche Gelegenheit zur Selbstkasteiung im Namen des Gutmenschentums.

Von meinem Gegenüber kommt eine klare Ansage, dass er diese und jene Werte leben möchte, dass er dieses und jenes Verhalten von seinen Mitmenschen wünscht. Super. Wenn ich das aber nicht erfüllen kann und will, weil das bedeuten würde, dass ich mich dabei selbst verrate, Krieg gegen mich führe, mich verbiegen oder verstellen muss, anstrengen muss, oder in sonst irgendeiner Form, nicht ich sein kann, dann hat das seine Berechtigung. Wenn ich mir Zusammenleben und Beziehung ganz anders vorstelle, ist das eben auch so.

Meine Werte und Vorstellungen von einem Miteinander sind genauso anzuerkennen, wie die des anderen. Da stehen zwei gleichwertige Wesen und wenn da kein Konsens zustande kommt, der eine Win-Win-Situation ist, dann passt es eben nicht. Man muss sich nicht einigen. Man darf sich durchaus auch zweinigen. (Ich liebe dieses Wort von Vera F. Birkenbihl!)

Bedingungslos Liebe, die universelle Liebe, die Schöpfung, Gott, das Leben würde mich niemals dazu zwingen, mich selbst zu verraten.

Und nein, du wirst nicht einsam und alleine enden, weil du dann völlig inkompatibel bist und zu speziell und anspruchsvoll, zu komisch und eigen. Nein, du musst nicht von Glück reden, wenn es überhaupt jemand nur ansatzweise mit dir aushält. Du darfst den Anspruch haben, dich zu 100% zum Ausdruck zu bringen und keinen Millimeter verstellen zu müssen. Du darfst vollumfassend deine wahre Natur leben und es wird die Menschen geben, die dich genau dafür feiern und lieben und mehr davon wollen, die dich schätzen, ohne dass du einen Eiertanz vollführen musst.

Es gibt nicht nur die Wahl zwischen "Entweder verbiege ich mich und kann dann in Gemeinschaft sein" oder "Ich bin ich und bin dann halt alleine". Es gibt tatsächlich und wahrhaftig Variante drei: Ich kann ich sein UND in Gemeinschaft sein. Tataaaaaaa!

Ja, da mögen Beziehungen, Freundschaften, Nachbarschaften, Kollegschaften sich auflösen, aber es werden neue kommen. Wie soll dich deine Herde finden, wenn du dich nicht zeigst, mit dem, was dich ausmacht? Wie soll die gelbe Gruppe dich sehen können, wenn du dich ständig blau anmalst?

Bekenne Farbe, stehe zu deinem So-Sein, zeig dich damit und vertraue, dass es die gibt, die genauso schräg sind wie du, deren Dachschaden herrlich mit deinem harmoniert.😉

Sei bedingungslos und konsequent du. Alle anderen gibt es schon. Und vor allem, mach es nicht nur den anderen recht und erzähle dir, dass das bedingungslose Liebe wäre und ein heiliger Akt. Das ist nicht heilig, das ist scheinheilig. Anderen einen Gefallen tun mit etwas, das dir überhaupt nicht gefällt, ist Hochverrat an dir selbst, am Leben und dessen Schöpfungen, von denen du eine bist. Tu die Dinge dir zu Liebe, als Ausdruck deiner Achtung vor dir selbst.

DAS wollte wohl gerade dringend in die Welt. 😉❤ 

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Samstag, 27. März 2021

Mit mir zu leben, ist ein Abenteuer

Ich bin ein lebendiger Prozess und es ist ein Abenteuer mit mir zu leben. Dieser Satz sagt eigentlich alles aus, was ich gerade ausdrücken möchte. Ich könnte auch sagen, dass ich für manche Menschen echt eine Zumutung bin. Oder ganz flapsig: Mich muss man sich nervlich erstmal leisten können. 😉

Meine Art zu leben und auch mit anderen Menschen zu sein, ist nichts, was man gemeinhin kennt, was "man" so macht. Die Menschen, die ich liebe und schätze hören nicht in regelmäßigen Abständen von mir. Manchmal besteht Monate lang kein Kontakt. Auf Nachrichten antworte ich ausschließlich nach Gefühl und eher sporadisch. Eben wie es dran ist.

Dinge wie zum Geburtstag gratulieren oder zum Hochzeitstag sind für mich total banal und unwichtig. Meine Liebe definiert sich überhaupt nicht über solche Aktionen. Ich hasse spontane Besuche ohne Vorankündigung und es kann sein, dass jemand klingelt und ich einfach nicht aufmache, auch wenn ich diesen jemand total liebe. Genauso ist es mit Anrufen. Egal, wer es ist, wenn es nicht 100% stimmig für mich ist, gehe ich nicht ran, weil es eine Lüge wäre, "dass es gerade passt". Und nein, ich habe keine Lust, kurz ran zu gehen, und zu sagen, dass es nicht passt, weil mich das schon wieder aus meinem Rhythmus bringen würde.

Manche mögen mich dadurch als kalt erleben. Ich nenne es abgeklärt und grundehrlich, authentisch und auf den Punkt. Schleifchen und Rüschchen gibt es bei mir nicht. Ich benenne die Dinge ohne große Umschweife. Botschaften durch die Blume sind nicht mein Metier.

Ich selbst bin durch und durch in der Eigenverantwortung und komplett bedingungslos. Die meisten können das nicht glauben und sind es auch gar nicht gewohnt, solchen Menschen zu begegnen. Genauso fordere ich Eigenverantwortung und Bedingungslosigkeit von anderen ein. Das sind zwei Grundvoraussetzungen für die Menschen, die ich überhaupt in meinem näheren Umfeld haben kann. Mit allem anderen kann ich echt nichts anfangen und empfinde Gespräche dann schnell als Zeitverschwendung.

Generell überkommt mich schleunigst ein Fluchtimpuls, wenn Unterhaltungen an der Oberfläche kratzen und ich genau merke, dass unten drunter ganz andere Botschaften gesendet werden. Small-Talk geht gar nicht. Da muss ich schon echt gut drauf sein, dass ich das mal mitmache.

Wer sich meiner Liebe sicher sein und das über "herkömmliche" Gepflogenheiten bewiesen haben will, wird schnell enttäuscht. Entweder derjenige spürt meine Verbundenheit, die unabhängig von all den "Bekundungen" existiert oder eben nicht. Jede Erklärung oder ein Überzeugungsversuch sind da überflüssig. Die, die meine Liebe fühlen, brauchen keine Erklärung und die, die eine Erklärung brauchen, fühlen meine Liebe eh nicht.

Wenn jemand glaubt, dass ich ihn nur liebe und schätze, wenn ich ihm zum Geburtstag gratuliere oder innerhalb von 24 Stunden auf Nachrichten antworte, mindestens einmal in der Woche anrufe und frage, wie es geht, oder ähnliche Aktionen erwartet, geht leer aus. Für mich ist Liebe, und zwar bedingungslose, universelle Liebe, weit mehr als das. Sie ist immer da. Eben frei von all dem.

Wenn man all das betrachtet, bin ich doch sehr speziell. Dazu kommt, dass ich jemand bin, der komplett aus dem Moment lebt. Ich bin impulsiv, spontan, hingebungsvoll und lebe in jeder Sekunde das aus, was gerade da ist. Das kann bedeuten, dass ich von jetzt auf gleich alleine sein muss, weil da gerade innere Prozesse passieren. Da gibt es keine Ankündigung und keine Vorwarnung. Ich gehe.

Wenn das Leben mich ruft, mache ich. Ich frage nicht groß, weil ich weiß, dass ich es tun MUSS. Meine Hingabe und Verpflichtung gilt komplett dem Ruf meiner Seele. Wieso sollte ich also jemanden um "Erlaubnis" fragen? Meine Entscheidung steht ja sowieso. Es gibt natürlich Dinge, die haben Spielraum. Aber wenn ich merke, dass etwas genau so passieren muss, wie ich es empfange, dann gibt es da eben keinen Spielraum und keine Diskussion.

Das hört sich vielleicht verrückt oder unüberlegt an, aber tatsächlich passiert das Ganze mit absoluter Besonnenheit. Ja, ich bin impulsiv und temperamentvoll, aber in totaler Bewusstheit und stetig überprüfend und abgleichend mit meinem Innersten. Ist die Entscheidung rein? Was ist die wahre Intention?

Über die Jahre habe ich dieses Gespür so verfeinert, dass ich in Sekunden weiß, was da wirkt, ob da meine Seele spricht oder ein unerlöster Anteil. Ich bin DA, bei allem, was ich tue. Sowas von DA.

Ich lebe aus dieser Anbindung heraus. Für mein Umfeld ist das vielleicht manchmal schräg, gerade wenn da noch viele alte Überzeugungen und "Traditionsgedanken" da sind. Ich bin eine Herausforderung und mitunter anstrengend, weil ich immer wieder Eigenverantwortung einfordere und mich aus allem sofort herausziehe, was nicht bedingungslos ist.

Ich bediene keine Bedürftigkeiten mehr. Das bedeutet auch, dass ich so manchen Menschen, mit seinen eigenen Themen konfrontiere. Ich tue das nicht aus dem Gedanken heraus, dass der andere sich doch jetzt mal entwickeln muss, sondern einfach nur dadurch, dass ich meine Wahrheit lebe, gänzlich bei mir bleibe und keinen Millimeter von meiner Herzkohärenz abweiche. Das passiert, weil ich ich bin.

Dahingehend bin ich schon echt eine Hausnummer und ich weiß das. Wer mit mir geht und diese Reise macht, an meiner Seite ist, der muss mit allem rechnen. Damit, dass ich einfach abtauche. Damit, dass ich meine Meinung ändere. Damit, dass ich ausspreche, was ich eventuell zwischen den Zeilen wahrnehme. Damit, dass alle Gefühle, die komplette Bandbreite, bei mir ausgelebt werden. Damit, dass ich in absoluter Hingabe an das Leben lebe und ganz klare Werte habe. Gott durch mich! IMMER! Und davon weiche ich nicht ab.

Das Gleiche erlaube ich aber auch zu 100% jedem anderen. Das ist die Freiheit, die es bei mir und mit mir gibt. Auch das ist bisweilen herausfordernd. Mit absoluter Freiheit will erstmal umgegangen sein.

Ich weiß, dass nichts geschehen kann, was mir wirklich schadet, wenn ich anderen diese Freiheit lasse. So wie auch ich niemandem wirklich schaden kann, wenn ich selbst diese Freiheit lebe. Ein Handeln aus der inneren Führung heraus, aus Wahrhaftigkeit und Verbindung mit der Quelle, ermöglicht die göttliche Ordnung und die kennt keine Fehler.



Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 26. März 2021

Zoooom live #2 Aufräumen mit spirituellem Mindfuck

Ach, was war das schön gestern. Mich heiß reden kann ich. 😁😉 DANKE an all die wundervollen Menschen, die mit mir im Raum waren. ❤

Der Titel ist selbsterklärend. In meinem zweiten Zoooom live habe ich mich diesem ganz speziellen Thema gewidmet. Auch Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität kann in Stress und Druck ausarten und das sogar ziemlich gut und noch dazu "hinterhältig".

Zeit, damit aufzuräumen und mal ein paar Dinge aus einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten. Zeit für Erlösung und Entspannung. Erleuchtung ist kein Wettbewerb. Über Warnungen vor Dunkelmächten, Energie hoch halten müssen, Selbstkasteiung, Affirmationen, Visualisierung, Einweihungen, Widerstände, die Angst, zu versagen und vieles mehr.

Hier nun die Aufzeichnung von gestern als Podcast. Wer es als Video sehen möchte, schaut bitte bei Facebook auf meinen Seiten oder in meinem Telegram-Kanal.



Dienstag, 23. März 2021

Ich kann nur mir selbst Treue schwören

"Die einzige Treue, die ich schwören kann, ist die Treue zu mir selbst. Die einzige Verbindlichkeit, die ich eingehe, ist die Verbindlichkeit meinem Herzen gegenüber. Ich verpflichte mich immer nur mir selbst. Mehr kann und will ich nicht in eine Beziehung einbringen. Etwas Wertvolleres kann ich auch gar nicht einbringen. - Anja Reiche"

Ich spreche hier nicht nur von Partnerschaften, Liebesbeziehungen. Ich spreche von jeglichen zwischenmenschlichen Beziehungen inklusive "Geschäftsbeziehungen".

Manchmal ist das hart. Da findet Ent-Täuschung statt. Eine andere Alternative habe ich allerdings nicht. Ich weiß, was es mit meiner Seele und meinem Körper macht, wenn ich Dinge tue, für die ich keine Impuls aus dem Herzen hatte, die ich nur tue, weil ich weiß, dass da jemand was von mir erwartet.

Ich führe in solchen Momenten Krieg gegen mich selbst. Ich verlasse mich selbst. Ich verpflichte mich dem scheinbaren Wohl eines anderen auf Kosten von meinem Wohlergehen. Und eigentlich tue ich dem anderen damit keinen Gefallen. Ich "schütze" ihn nur davor, seinen Verletzungen zu begegnen. Das ist nicht fair. Bringt niemanden weiter und mich macht es krank. In der Vergangenheit durfte ich das schmerzlich erfahren und habe Jahre für die Heilung gebraucht.

Niemals wieder werde ich das zulassen. Niemals wieder werde ich mich selbst verlassen. Ich bleibe bei mir, bin bereit eben jede und wirklich jede Konsequenz zu tragen, die es nach sich zieht, ich selbst zu sein. Alles andere ist keine Option.

Das kann bedeuten, dass Beziehungen auseinandergehen, dass gemeinsame Projekte nicht stattfinden, dass Freundschaften in die Brüche gehen, dass Vorwürfe kommen, dass ich der Unzuverlässigkeit bezichtigt werde, dass mir Egoismus vorgehalten wird.

All das kann passieren. Unzuverlässigkeit ist für mich, mich selbst zu verlassen, um Dinge zu tun, die ich eigentlich nicht will. Ich verlasse mich selbst und bin in dem Moment nicht ehrlich, auch nicht zum anderen.

Wenn ich eins in einer Verbindung versprechen kann, dann dass ich immer meine Wahrheit spreche, dass ich nichts aus reiner Gefälligkeit und falscher Rücksichtnahme sage oder tue. Was ich sage und tue hat Substanz und ich stehe zu 100% dahinter. Wenn da keine 100% sind, lasse ich es. Radikal.

Ich kann keinen Impuls meines Herzens erzwingen. Entweder er ist da oder eben nicht. Daran ist nichts persönlich zu nehmen. Das ist alleine meins. Wenn da kein JA von meinem Herzen kommt, dann ist das nicht gleichzusetzen mit Ablehnung oder damit, dass mir der andere unwichtig ist. Nein. Da ist ganz simpel kein Impuls. Fertig. Mehr steckt da nicht dahinter.

Das ändert nichts an meiner Liebe zu demjenigen. Das ändert nichts an meiner Wertschätzung. Das ist keine Aussage darüber, wie verbunden ich mich diesem Menschen fühle, wie sehr ich ihn achte.

Für meine Begriffe ist es ein Ausdruck von höchstem Respekt und Ehrerbietung. Der andere hat es verdient, dass ich ehrlich bin. Der andere hat verdient, dass ich ihm nichts vormache und so tue, als hätte ich gerade Freude an gemeinsamer Zeit, dabei wäre ich lieber gerne alleine. Es wäre eine Lüge für beide.

Nichts hinterlässt einen faderen Geschmack als eine Gefälligkeit, zu der derjenige eigentlich überhaupt keine Lust hat, zu der er sich zwingen muss oder gezwungen wurde.

Ich selbst möchte auf keinen Fall, dass jemand Zeit mit mir verbringt, Dinge für mich tut, Projekte mit mir startet oder etwas sagt, nur weil ich es vielleicht gerade will und der andere eigentlich nicht. Ich möchte ein klares NEIN hören und ich will Menschen um mich, die genau dazu in der Lage sind. Die mir ihr ehrliches NEIN schenken und damit ein JA zu sich selbst.

Nichts ist entspannender für mich, als die Gesellschaft von Menschen, die komplett in ihrer Eigenverantwortung sind und bei denen ich weiß, dass sie ausschließlich sich selbst treu sind. Diesen Menschen kann ich weder zu nahe treten, noch kann ich sie mit meiner Euphorie übertölpen. Ich kann keine Grenze überschreiten, weil sie es gar nicht zulassen würden.

Was für eine herrliche Entspannung im Miteinander. Ich muss nicht auf andere aufpassen, weil sie es selbst können. Ich kann komplett bei mir bleiben und bin damit in der Lage zu wahrhafter Verbindung.

Wahre Verbindung entsteht nicht dadurch, dass ich mich verlasse und aufgebe, um "beim anderen zu sein". Wahre Verbindung ist dann möglich, wenn jeder bei sich ist. Dann ist der Raum offen für echte Nähe. Dann ist da auf beiden Seiten jemand zu Hause. Da ist jemand, dem ich wirklich begegnen kann. Ich bin jemand, dem man wirklich begegnen kann. Ich bin zu Hause, in mir, und das wird auch so bleiben, denn da fühle ich mich am wohlsten. Hier bin ich immer zu finden. Das ist mein Versprechen.




Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Text und Gestaltung: Anja Reiche


Montag, 22. März 2021

Aufräumen mit spirituellem Mindfuck - Zoooom live

Mir ist nach Aufräumen! Aufräumen mit dem ganzen spirituellen Mindfuck, der so unterwegs ist und nichts anderes macht, als uns zu bremsen.

Was ich damit meine? So Sachen wie "wenn ich mir Scheiß kreiere, mache ich noch irgendwas verkehrt". Oder die Idee, dass es unspirituell ist, wenn man wütend wird. Dann sind da noch Themen und ich muss noch mehr transformieren und noch härter an mir arbeiten. Alles klar...

Auch voll der Klassiker: Alles, was mich an anderen stört, lehne ich an mir selbst ab. Jo, das Spiegelgesetz 100%, eins zu eins direkt übersetzt, muss da öfter herhalten. Puh... Also für meine Begriffe sind da mehr Facetten als nur diese Deutung.

Echt, ich kann den ganzen Mist nicht mehr hören. Oh, und passt bloß auf, was ihr denkt. Ein falscher Satz, ein falsches Wort oder gar ein Schimpfwort (Gott bewahre!!!!😱) und das Verderben bricht über euch herein. DIREKT! Schön gewaltfrei kommunizieren und nur von Licht und Liebe reden.

Mehr Stress kann man sich mit all solchem Gedankenmüll nicht machen. Deswegen ist mir extrem danach, dazu mal ein paar Takte zu sagen und zwar live in einem "Zoooom live".

Ich lade euch ein am Donnerstag, den 25.03.2021 um 19 Uhr meinen Worten zu lauschen. 😉 Vermutlich wird es zünftig. *grins*

Wenn mein Redeschwall beendet ist, besteht im Anschluss die Möglichkeit mir live eure Fragen zu dem Thema zu stellen. Wer mir lieber vorab eine Frage stellen möchte, auf die ich am Donnerstag eingehen soll, kann diese im Anmeldeformular rüberschicken. Den Link zur Anmeldung findet ihr hier.

Müsst ihr sonst noch was wissen? Ach ja, alles wie immer auf Spendenbasis. Von meinem Monolog wird es wieder eine Aufzeichnung geben. Dieses Mal hoffentlich mit Video. Das Video gibt es bei Facebook zu sehen. Die Tonspur wird wieder ein Podcast und eine Audio in meinem Telegram-Kanal. 😉 Und ansonsten bin ich tierisch on fire. 🤩💥🔥 Mein Notizzettel quillt jetzt schon über. 😁

Seid ihr am Start?

Hier nochmal der Anmeldelink: https://www.cognitoforms.com/AnjaReiche/AnmeldungZoooomLiveMitAnjaReiche


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche



Samstag, 20. März 2021

Ich begrüße das Neue

Was immer dieses Neue sein mag, ich spüre es in mir. Es vibriert, fühlt sich anders an als sonst. Die Energien haben sich seit gestern gewandelt. Ohne dass ich genau sagen könnte, was konkret der Unterschied ist.

Da ist Tatendrang und ganz viel Power. Da sind Ideen und die direkte Umsetzung. Ich hantiere und mache, werkel vor mich hin. Mache Dinge, die ich noch nie gemacht habe. Gestern hab ich mir zum ersten Mal in meinem Leben die Haare selbst geschnitten, heute etwas korrigiert und Feinschliff reingebracht und mich dann direkt noch an den Kopf von meinem Partner gewagt. Ich bin selber überrascht, wie gut das funktioniert hat und irgendwie habe ich aber auch nichts anderes erwartet.

Neulich hab ich unsere Küchenmesser selbst geschliffen. Ich habe Gott gebeten meine Hand zu führen. Auch das hat wunderbar geklappt. Ich repariere Dinge, koche einfach drauf los, backe, räume, baue Möbel selber zusammen. Geht nicht, gibt es nicht und wenn es doch nicht geht, ist es auch komplett in Ordnung.

Ich bin mutig und weiß einfach, dass das schon was wird. Ob das jetzt das Haareschneiden ist, oder was anderes. Da ist eine Selbstsicherheit, die mich nicht mal mit der Wimper zucken lässt. Frei nach Pippi Langstrumpf: „Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“

Gleichzeitig bin ich bereit, vollkommen zu scheitern. Es ist mir schnurzpiepsegal. Ich war bereit, total "scheiße" auszusehen. Über meine Haare definiere ich mich schon lange nicht mehr. "Mut zur Hässlichkeit" ist die Devise und außerdem kommt meine Schönheit sowieso von innen. Was zählen da noch Äußerlichkeiten? Außerdem gibt es immer Hilfe. Also irgendwie hätte es schon eine Rettung gegeben. Irgendwo hätte irgendwer ausbessern können, was dann vielleicht doch nichts geworden wäre. Es ist immer für alles gesorgt und die Lösung da, noch bevor mir klar ist, dass es da ein "Problem" gibt. Oder aber ich lebe einfach mit dem "Problem", akzeptiere völlig, dass es jetzt so ist und dann fügen sich ebenfalls die Dinge ganz zauberhaft. Drama gibt es nicht mehr, nicht einen Fitzel davon.

Nun beginnt ein neues kosmisches Jahr und ganz andere Qualitäten strömen ein. Da ist etwas Vehementes. Etwas Unumstößliches. Da ist Klarheit und Selbstsicherheit. Nix mehr mit "vielleicht" und "eventuell ein bisschen". Nix mit Mimimi. Ja oder nein. Ganz oder gar nicht. Und wenn ganz, dann so richtig richtig. Mit Haut und Haaren und allen Konsequenzen, nicht aufzuhalten, nicht zu bremsen, nicht davon abzubringen.

Da ist Vertrauen. Totales Vertrauen in mich, in das Leben, in alles, was da noch so kommt. Was immer es ist. Ich bin wach. Hellwach. Klar. Ausgerichtet. Aufgerichtet. Auf den Punkt. Wesentlich. Bereit. Bereit für das nächste Level.

Herzlich willkommen, Leben, ich empfange dich mit weit offenen Armen und einem tief liebenden Herzen. Gott durch mich. Immer. Total. Was für eine Freude. Was für ein Fest. Frohes neues Jahr! ❤ 

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Donnerstag, 18. März 2021

Öffne deine Augen JETZT

Wenn ich Interviews gebe, dann bin ich so richtig im Flow. ES spricht durch mich. Eine meiner Kernkompetenzen, die ich immer klarer benennen kann. Es wird immer noch deutlicher, was das Leben von mir will. Und es wird immer schneller fühlbar, wenn es nicht 100%ig stimmt.

Umso mehr freue ich mich also immer, wenn ich wieder bei einem Kongress dabei sein darf und reden darf. Wenn ich mich dann frage, was ich mir davon eigentlich "verspreche", dann kommt ganz klar die Antwort: "Es ist wichtig, dass die Menschen meine Worte hören."

Mir kommt es weder auf Umsatz an, noch darauf dadurch irgendwie Klienten zu generieren, noch sonst irgendwelche geldlichen Vorteile zu bekommen. Ich will einfach nur reden. Auf Fragen Antworten fließen lassen. Mich verströmen. Wirken dürfen. Nicht mehr und nicht weniger. Herrlich! ❤

Anita Bayer hat ihren Kongress den Augen gewidmet, der Augengesundheit, dem guten Sehen auf allen Ebenen. Da lag es für mich nahe in meinem Interview, auch die inneren Augen zu "betrachten", das innere Sehen, das dritte Auge. Ich selbst bin zwar kurzsichtig, aber anders als bei allen anderen körperlichen Geschichten, hab ich da tatsächlich überhaupt keinen "Heilungsauftrag". 😉 Meine Brille darf bleiben. 😉Vielmehr ist das dritte Auge meine absolute Spielwiese und dazu hab ich wahrlich so einiges zu sagen. 😉

Am 21.03.2021 startet Anitas Kongress mit geballtem Wissen zum Thema Augen. Vermutlich bleibt da kein Bereich "unbesehen".

Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung!
 

Mittwoch, 17. März 2021

Aufzeichnung vom ersten Zoooom-live

Ein neues Format ist geboren. Zoooom-Live mit Anja Reiche - durch und durch herzradikal. Am 13.03.2021 fand die Premiere statt. In einem Zoom-Videocall erzähle ich von meinen aktuellen Prozessen, Erkenntnissen, was ich gerade im Feld wahrnehme und beantworte Zuschauer-/Zuhörerfragen aus allen Lebensbereichen, die im Vorfeld an mich gestellt wurden.

Im zweiten Teil des Zoommeetings können dann Fragen live gestellt werden und Menschen können mit mir in Interaktion treten. Wir dröseln auf, Durchleuchten, bringen Dinge auf den Punkt.  

Vom ersten Teil, in dem nur ich rede, gibt es nun diese Aufzeichnung, die ich euch zur Verfügung stelle. 

Themen sind:
• Ich bin sonderbar, habe komische Eigenarten. Darf ich das?
• Ich-Sein und Echtsein radikal auch im beruflichen Kontext
• Umgang mit heftigen Gefühlen, körperlichen Symptomen - Selbstheilung durch Seinlassen
• Manchmal singe ich meinem Schmerz einfach ein Lied.
• Was kann ich in dieser herausfordernden Zeit gerade tun? Wie kann ich meine Lieben mitnehmen, sie "retten"?
• Woher nehme ich die Kraft immer wieder aufzustehen?
• Niemand kann sich verfehlen.
• Vertraue dem Plan deiner Seele genauso wie den Plänen aller anderen Seelen.
• Lesen im Bewusstseinsfeld der Zuschauer/-hörer - Was wir werde für eine Energie haben.


Ganz viel Freude damit!!!!!

https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Zoooom-live-herzradikal-1-esiav8



Ich entscheide mich FÜR mich - wieder und wieder

Die letzten Tage war ich sehr still, rede- und schreibfaul, sehr nach innen gerichtet. Mit mir sein. Bei mir sein. Integrieren, was da an rasantem Wachstum stattgefunden hat.

Der Sprung, den ich selbst vom SofaSatsang zum Zoooom-Live innerlich gemacht habe, war enorm. Ich habe mal wieder einige Begrenzungen gesprengt, die da längere Zeit unbewusst gewirkt haben. Ein Befreiungsschlag, ein Quantensprung, ein riesiger Entwicklungsschritt noch mehr hin zu dem, wer ich wirklich bin. Noch mehr rein in ein Setting, in dem mein Potential noch besser zur Geltung kommt.

Es war eben genau die Antwort auf meine Frage: Wie muss es sein, damit ich brillant bin?

Die Korrekturen, die ich vorgenommen habe, haben ganz sicher keinen Rosenduft gefurzt. Der Anteil in mir, der nur niemandem auf den Schlips treten will, hat mich gefragt, ob wir das wirklich so dürfen. Dürfen wir uns hinstellen und den Teilnehmern ins Gesicht sagen, dass das mein Raum ist, in dem nur Austausch mit mir stattfindet und nicht untereinander? Darf ich so "überheblich" sein und die Mikros von allen anderen auf stumm schalten? Mir kam es zeitweise so vor, als ob ich damit jeden einzelnen degradiere und ihm seine Expertise abspreche. Das alte Lied von "damit bin ich GEGEN jemanden".

Und so habe ich es gefühlt, dass ich vielleicht für jemanden der Buh-Mann bin. Ich habe es zugelassen, eventuell überheblich zu wirken, auch wenn ich jeden einzelnen noch so sehr schätze und es eben keine Degradierung ist, sondern ein simples Für-mich-sorgen.

Ich darf mich selbst immer wieder daran erinnern: Es ist vor allem ein JA zu mir selbst. Ich entscheide mich nicht GEGEN jemanden, sondern FÜR mich. Ich MUSS es so tun, weil ich sonst mein Potential vergeude, das Leben verrate und vor allem mich selbst. Es wäre sogar Hochverrat mir selbst gegenüber. Wenn ich weiß, wie es sein müsste, damit ich meine Fähigkeiten noch mehr leben könnte, und es nicht tun würde, nur damit ich nicht eventuell jemanden verärgere.

Ich "schulde" dem Leben mein ganzes Potential. Es wurde mir nicht gegeben, damit ich es hinterm Berg halte. Es bringt mir und anderen überhaupt nichts, wenn ich mich klein mache, nur damit sich keiner an meiner Größe stößt. Ich bin deswegen nicht besser als andere. Ich bin einfach ich, ganz individuell habe ich meine Stärken und ich darf mein Wirken, meine Settings so gestalten dass diese Stärken komplett zum Ausdruck kommen. Davon haben alle am meisten.

Ich darf mich in meiner Genialität erleben und selbst erfüllen, meine Selbstwirksamkeit erleben und erfahren und die Menschen, die mit mir sind, bekommen wirklich ALLES von mir, was ich geben kann. Ich würde mich den anderen vorenthalten, wenn ich aus falscher Rücksichtnahme mich selbst zurückhalten würde. Das wäre nicht fair. Das Leben will mich genau so. Es braucht mich genau so, sonst hätte es mich anders gemacht.

Ja, ich bin sonderbar und das darf so sein. Ich bin speziell. Gott sei Dank! Jeder ist speziell. Haben wir den Mut uns mit unserer Spezialität zu zeigen und uns zur Verfügung zu stellen. Genau so!

Ich entscheide mich FÜR mich. Definitiv. Auch wenn ich wieder und wieder innerlich dabei sterbe. Das, was da stirbt, war eh nur eine falsche Vorstellung von mir.


PS: Wer mag kann sich hier die Aufzeichnung vom ersten Zoooom-live im Podcast anhören. Da erzähle ich auch nochmal ein wenig ausführlicher von meinem Prozess: https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Zoooom-live-herzradikal-1-esiav8


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 12. März 2021

Zoooom-live 13.03.2021

Seit 4 Uhr kann ich nicht mehr schlafen. Da war diese Idee und der absolute Drang nach Spielen und Ausprobieren. Ich stelle mir immer wieder Fragen. Wann bin ich brillant? In welchem Setting kommen meine Stärken und Potentiale am besten zur Entfaltung? Wie diene ich dem Leben jetzt am meisten? Worauf liegt die Kraft? Wann bin ich komplett in meiner Größe?

Das aktuelle Ergebnis seht ihr hier. 😉

Ich gehe am Samstagabend ab 19 Uhr über Zoom live so wie ich es auf Facebook schon oft getan habe. Das Ende ist offen. Es dauert so lange wie es dauert. Ich schätze so etwa zwischen 1-2 Stunden.

Wenn die geistige Welt etwas zu sagen hat, werde ich das übermitteln. 😉 Ich spreche. Greife auf, was mich gerade bewegt. Was euch gerade bewegt. Was im Feld ist. Ihr könnt mir vorab Fragen stellen und Themen nennen, die ich mal beleuchten und universell befühlen soll. Eure Fragen und Themen könnt ihr im Anmeldeformular eintragen. Wer mag, kann an diesem Abend seine Frage auch live stellen. Ihr könnt aber auch einfach nur lauschen. Ganz inkognito, ohne Video und Mikro.

Diesmal wird es eine Aufzeichnung geben, die ich als Video auf Facebook und als Tonspur im Podcast teilen werde. Auch auf meinem Telegram-Kanal werden die Sachen zur Verfügung stehen.

Nach deiner Anmeldung bekommst du eine Email mit dem Zoom-Link.

Wie schon so oft ist das Ganze auf Spendenbasis. Ich probier mich aus. Ich wachse. Ich teste. Live und in Farbe, ohne Netz und doppelten Boden und ihr seid herzlich eingeladen, dabei zu sein.

Ich bin unfassbar gespannt. 😊😊😊 Lasst mich reden, einfach nur reden, hinspüren und aus der direkten Anbindung meine Wahrnehmung mitteilen, Dinge auseinanderdröseln, beleuchten, aufdecken, Grenzen sprengen, die Essenz benennen, an den Kern kommen, wesentlich sein. #herzradikal

Teilt den Beitrag gerne und sagt euren Freunden bescheid, wenn ihr Lust habt.

Hier nochmal der Anmeldelink:
https://www.cognitoforms.com/AnjaReiche/AnmeldungZoooomliveMitAnjaReiche13032021

 


 


Montag, 8. März 2021

Der wahre Egoismus

Gerade ist mir danach, noch einmal ein paar Takte zu Egoismus zu sagen. Egoismus wird ja im letzten Jahr so ziemlich jedem vorgeworfen, der es auch nur wagt ein Fragezeichen an das allgemeine Vorgehen zu setzen.

Schauen wir uns mal genau an, wer da schreit, dass jemand egoistisch wäre und was sie unter Egoismus verstehen. Für meine Begriffe ist da mal wieder - oh Wunder - die satanische Umkehr am Werk. Das, was wirklich zuträglich ist, wird uns als unmoralisch und höchst verwerflich verkauft.

Für sich selbst sorgen, schadet den anderen. Schon klar... Besser ist es natürlich, überhaupt nicht für sich zu sorgen, sich aufzuopfern, aussaugen zu lassen und dann danach zu schreien, dass die anderen doch bitte für einen sorgen sollen. So funktioniert Solidarität. So ist man sozial. Finde den Fehler...

Die, die natürlich wollen, dass wir nicht für uns sorgen, brauchen uns ja als Lieferant. Wir sollen ja schließlich ganz solidarisch uns selbst aufgeben und ihnen dienen. Sie nutzen andere zur Erfüllung ihrer Zwecke und diese anderen dürfen dann natürlich nicht an sich selbst denken, sonst endet ja direkt das bedient werden.

Für meine Begriffe ist wahrer Egoismus, andere für seine eigenen Zwecke zu instrumentalisieren. Koste es, was es wolle und dafür gehen solche Menschen auch über Leichen. Die, die liefern sollen, dürfen ruhig selbst auf der Strecke bleiben. Scheiß egal. Hauptsache derjenige wird "befriedigt".

Ich unterstelle noch nicht mal allen Absicht und Kalkül. Die meisten sind so in der Reifung zurückgeblieben, dass wir hier von kleinen Kindern in erwachsenen Körpern sprechen, die wirklich nicht anders können. Sie haben nicht gelernt, selber zu denken, für sich selbst zu sorgen, die Quelle für ihre Bedürfnisbefriedigung in sich selbst zu finden. Sie haben nicht gelernt, ihren heftigsten Gefühlen konstruktiv und erwachsen zu begegnen, sie zu integrieren und mit ihnen umzugehen. Sie sind maßlos überfordert und brauchen einen Versorger.

Umso wichtiger, das Spiel zu durchblicken und diese Menschen in ihre Eigenverantwortung zu entlassen. Ja, das löst bei ihnen Panik bis Todesangst aus. Ja, sie werden kratzen und beißen und dich bezichtigen, sie im Stich zu lassen, aber es hilft alles nichts. Eigenverantwortung ist das Zauberwort. Jedes weitere Bedienen ohne ein Hinarbeiten auf Selbstfürsorge und Eigenmacht, würde weiter in die Abhängigkeit und Ohnmacht desjenigen führen.

Ich habe es an anderer Stelle schon einmal geschrieben. Es ist meine heilige Pflicht, solche Menschen nicht mehr zu bedienen, auch wenn ich den Schmerz und die Hilflosigkeit noch so deutlich spüre. Es bringt uns alle nicht weiter und verhindert das Wachstum des anderen.

Lassen wir uns also nicht mehr beeindrucken von diesem Vorwurf, egoistisch zu sein, sondern schauen wir genau hin, was hier wirkt, wer da schreit und aus welchen Beweggründen, mit welcher Intention wir wirklich handeln. Dann sehen wir schnell, wie die Dinge sich tatsächlich verhalten.

Weise aus dem Herzen zu handeln führt nicht immer dazu, dass alle Applaus klatschen. Wir dürfen andere auf sich selbst zurückwerfen. Wir dürfen Prozesse in anderen auslösen und wir dürfen ganz klar Schuldzuweisungen dankend ablehnen. Das Schuldmodell als Erpressungsmethode hat ausgedient. Es geht um Wahrhaftigkeit und Transparenz, Offenlegung der wahren Beweggründe, aufdecken, was da wirklich wirkt, destruktive Muster durchschauen und Enttarnen was das Zeug hält. Karten auf den Tisch.

Warum will ich etwas von jemandem? Warum tue ich etwas für jemanden? Was liegt wirklich zugrunde? Ist es ein "um zu"?

Erzwungene Solidarität ist halt noch lange keine echte. Substanz hat, was aus dem Herzen kommt und aus innerem, eigenen Antrieb getan wird. Alles andere schmeckt bitter.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 6. März 2021

TiefenTalk & SofaSatsang

Ihr Lieben, nach dieser wunderbaren Erfahrung gestern Abend mit so vielen Menschen zu wirken, hat es mich wieder gepackt. Ein Online-Satsang schwebt mir schon so lange vor und jetzt ist es einfach dran.

Ich lade euch ein in einen heiligen Raum. Satsang - zusammenkommen in Wahrheit. Hören, reden, nachspüren, Themen teilen, Innenschau, Reflektion, Klärung. Erlösung.

Vor meinem geistigen Auge sehe ich mich sprechen, was durch mich gesprochen werden will. Energien aufgreifen und benennen. Ich sehe auch immer wieder einzelne Teilnehmer auf meiner virtuellen Couch Platz nehmen, die ihr Thema mit mir und allen anderen teilen. Ich helfe sortieren, verstehen, durchdringen, bin das, was ich gerade für diesen Menschen sein soll.

Verbindung und wahrhaftiges Mitteilen ist wichtiger denn je. Aussprechen und sichtbar machen, was wirklich da ist. Menschsein in der jetzigen Zeit, Ich-Sein, ehrlich sein, authentisch sein, zu mir und meinen Werten stehen, das ist gerade für viele die größte Herausforderung in diesem Wandel.

Lasst uns zusammenkommen und zusammenstehen. Wir sind viele. Keiner ist mit seinen Themen alleine. Einer spricht meistens für so viele andere. Deine Erlösung ist die Erlösung von vielen.

Mal wieder habe ich mich dazu entschieden das Ganze auf Spendenbasis zu machen. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 begrenzt. Den Link für die Anmeldung mit deiner Email-Adresse findest du HIER. Ich hoffe er funktioniert. Ich probiere das so zum ersten Mal.

Ich bin unfassbar gespannt, was sich daraus jetzt ergibt und was da entstehen mag. Hier bin ich Leben und stehe dir zur Verfügung.




Ich bin hier, um zu leuchten

Ich bin gekommen, um zu bleiben. Mein Licht leuchtet und das wird so bleiben. Ich stehe und leuchte, egal was passiert. Nichts und niemand hält mich davon ab. Und wenn die Welt in Trümmern liegt, stehe ich da immer noch und... leuchte. Im Herzen das Wissen, wer ich bin und wie Leben gedacht ist. Im Herzen die Führung, die mich auch im größten Nebel sicher leitet.

Ich stehe hier und leuchte und das wird auch so bleiben. Mein Glaube war nie tiefer, meine Sicherheit nie größer. Ich weiß!!! Ich weiß um mein Licht und die Grundprinzipien des Universums. Das Leben findet Wege. Immer. Das Leben setzt sich über kurz oder lang durch. Immer. Das Leben gewinnt, weil es durchdrungen ist von kosmischer Intelligenz und die ist größer als der ausgefeilteste, menschliche Plan.

Wer die kosmischen Gesetze in seine Überlegungen nicht einbezieht, ja sogar versucht, sie zu übertölpen, wird scheitern. Es geht nicht anders. Diese Intelligenz trickst niemand aus.

Wer MIT dieser Intelligenz lebt und wirkt, sie achtet und einflicht in sein Wirken, ja durch sein Wirken diese Intelligenz ausdrückt, der wird getragen vom Leben. Dem wird alles gegeben. Der hat Rückenwind und alle Unterstützung, die man sich nur denken kann.

Ich stehe hier und leuchte. Der Kosmos wirkt durch mich. Ich bin das Werkzeug der Schöpfung und stelle mich komplett zur Verfügung. Durch mich soll geschehen, was das Leben von mir will.
Ich stehe hier und leuchte mit dem Licht der Göttlichkeit. Ich stehe hier und leuchte und das wird auch so bleiben. 🔅💗🔅Ich halte das Licht.
 
 
Foto, Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 5. März 2021

Punktlandung beim Workshop-Start

Was für ein grandioser, fulminanter, berührender, eindrücklicher, tiefgehender, heilsamer Auftakt heute Abend beim 10-Tages-Intensiv-Workshop von Susanne Weidenkaff.

Ich bin beseelt und geflasht, unendlich dankbar und beeindruckt von der Magie.

Es war ein Aufgreifen von dem, was da ist und mehr denn je dürfen wir wieder unsere eigenen Experten sein, unsere eigenen Autoritäten. Wir dürfen aufhören, uns falsch für das zu machen, was wir gerade sind und fühlen.

Als es gestern Abend anfing zu fließen und die Eingaben kamen, was für heute wichtig ist, kam dieser Satz: "Ich bin direkt richtig, wenn ich die Idee davon aufgebe, dass ich anders sein sollte."

So wie es ist, darf es jetzt sein. Keiner braucht mir erzählen, dass ich so nicht richtig bin. Da gibt es nichts zu verbessern, sondern einfach sein zu lassen. Das ist für mich echt sein, authentisch mich leben und zum Ausdruck bringen. Das sein, was ich gerade bin. Egal, was das ist.

Ich hab heute Abend ganz viel von meinem Weg dahin erzählt und auch von aktuellen Herausforderungen und wie ich damit umgehe. In wunderbaren Einzelgesprächen bin ich dann live und in Farbe eingetaucht in die Themen und Felder der Teilnehmer, habe sie eingeladen neben mir auf der virtuellen Couch Platz zu nehmen. Mutig haben sie ihre Geschichten geteilt. Ihre Lösung war zugleich die Lösung von so vielen. Magisch! 🙏💗

Ausatmen, entspannen, Ruhe ins System bringen, Befriedung, Erkennen. Wow!

Morgen legt Ute Ullrich nach und hat schon angekündigt, nicht nur die Sängerin auf die Bühne zu holen, sondern auch die Schamanin in ihr. Ich durfte das schon mal erleben und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass mich das voll weggefegt hat, als da plötzlich die "alte Weise" mit der schamanischen Trommel zum Vorschein kam. Hammer! 💥💖💥

Wenn ihr noch einsteigen wollt in den Workshop, live dabei sein und/oder dann auch den Zugriff auf alle Aufzeichnungen der 10 Veranstaltungen haben wollt, könnt ihr euch gerne noch einbuchen. Einfach HIER klicken.

Danke Susanne für den liebevollen Raum! Danke für dich!

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Mittwoch, 3. März 2021

Ich erlaube mir, zu gehen

"Da gehöre ich nicht dazu." Sehr viele Menschen stellen gerade fest, dass die Menschengruppen (Arbeit, Familie, Freunde, Nachbarn, Clubs, etc.), in denen sie sich bisher ganz selbstverständlich bewegt haben, nicht mehr das richtige Umfeld sind. Vielleicht gab es vor dieser verrückten Zeit schon Hinweise, dass es eventuell nicht so ganz 100%ig stimmt, aber man konnte es noch kompensieren.

Nun werden die Unterschiede und Kluften teilweise extrem klar, offensichtlich und überdeutlich. Es lässt sich nicht mehr verbergen. Die gemeinsame Zeit scheint abgelaufen zu sein.

Und dann gibt es da dieses Phänomen: Wir bleiben trotzdem. Wir versuchen mit allen Mitteln doch irgendwie dazuzugehören, uns anzupassen, einzufügen, die anderen passend zu machen, damit wir doch bleiben können. Wir scheuen den Abschied. Wir scheuen das Verlassen des Gewohnten, der "Herde", der Zugehörigkeit, die in Wirklichkeit nie richtig gegeben war.

Wir kleben an dem, was eigentlich gar nicht mehr stimmt. Die bloße Vorstellung uns umzudrehen und ins Unbekannte zu gehen, hinaus in die weite, fremde Welt ohne direkt einen neuen Anschluss zu haben, macht uns Angst. Wahrscheinlich sogar kindliche Todesangst. Als Kind hätte das auch unseren Tod bedeutet. Ohne Familie, ohne Clan wären wir über kurz oder lang gestorben. Deswegen war Anpassung unsere Überlebensstrategie. Deswegen passen wir uns immer noch lieber an, als zu gehen. Diese kindliche Angst wirkt noch immer. Das Ausscheiden aus der Gemeinschaft ist lebensbedrohlich.

In diesem kindlichen Bild ist die Möglichkeit, dass es andere, passendere Gemeinschaften gibt, nicht inbegriffen. Das kommt da nicht vor. Es gibt nur diese eine Gemeinschaft, die das Kind kennt. Sonst ist da nichts und die muss doch verdammt nochmal irgendwie passen, passend gemacht werden oder ich muss mich passend machen. Da ist kein Urvertrauen in das Leben selbst. Da ist keine Idee davon, dass es auch irgendwie anders weitergehen kann. Da ist keine Idee davon, dass wir nicht mehr das Kind sind. Wir sind Erwachsen und das Leben selbst trägt uns. Es gibt mehr als unseren kleinen Teller über dessen Rand wir nicht schauen und schon gar nicht fallen dürfen. Weg vom Rand, der ist gefährlich!

In den letzten Wochen machen sich bei mir Hüfte und Knie der rechten Seite sehr bemerkbar. Heute kam da der Satz "Ich erlaube mir, zu gehen". Das Gehen ist nämlich tatsächlich eingeschränkt. Sehr kleiner Radius der Bewegungsfreiheit.

Ich weiß, dass es mit meiner Ursprungsfamilie zu tun hat. Ich fragte mich, warum sie mich nicht gehen lassen, denn so fühlte es sich an. Wie wenn sie mich hindern wollten, dass ich zu weit gehe, dass ich zu groß werde, dass ich in Gefahr gerate, wenn ich sichtbar werde, wenn ich raus gehe.

In einer Begegnung auf Seelenebene wurde deutlich, dass sie mich sehr wohl gehen lassen, dass sie sogar darauf bestehen, dass ich raus in die Welt gehe und mein Ding mache, dass ich mein Leben lebe. Auf jeden Fall soll ich das tun. Sie schoben mich regelrecht zur Tür raus. Und was machte ich? Ich blieb wie angewurzelt stehen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich war nicht in der Lage, mich umzudrehen und ihnen den Rücken zuzukehren. Der Blick in die Weite, in die Fremde, ins Ungewisse raubte mir schier den Atem. Wie erstarrt stand ich da und bewegt mich keinen Zentimeter.

Ich hatte mir nicht erlaubt, zu gehen. Zumindest ein Teil von mir. Er ist wie in Schockstarre. Gefrostet. Weit aufgerissene Augen, der Atem angehalten, Blick ins Ungewisse. Dieser Teil ist noch nicht mal mein inneres Kind. Es ist eher die junge Frau, 19, 20 Jahre alt und in der festen Überzeugung, dass sie alles ganz alleine schaffen muss. Alle Last auf ihren Schultern. Sie mit ihrer Unerfahrenheit muss jetzt plötzlich wissen, wie das Leben funktioniert. Sie muss jetzt irgendwie zurechtkommen, gefühlt alleine, immer souverän, darf nicht scheitern, keine Schwäche zeigen. Und dann noch die Angst vor Verletzungen, vor Nähe, vor wirklicher Offenheit. Deswegen auch die Idee, alles alleine machen zu wollen. Das schützt. Umso weniger tiefe Verbindung, umso besser.

Und da ist er der Konflikt, der sich in meinem Körper ausdrückt. Die Diskrepanz zwischen "dem eigenen Weg" und "der Herkunftsfamilie". Letztere muss von der jungen Frau verlassen werden, aber der eigene Weg macht Angst und Druck. Also geht es weder vor noch zurück. Schockstarre. Erstarrung. Sich nicht bewegen können.

Mein Ich von heute nimmt jetzt erstmal diese junge Frau, die ich mal war, in den Arm und flutet sie mit Liebe und all dem universellen Wissen, das ich heute habe. Ich erzähle ihr, wie das Leben wirklich funktioniert und dass sie ganz vielen Irrtümern aufgesessen ist. Ich erzähle ihr von all den wunderbaren Menschen, von der Gemeinschaft der Soulfamily, von Magie, Wundern und Schöpferkraft, von Leichtigkeit und davon, was es bedeutet, sich tragen zu lassen. Ich lehre sie, zu empfangen und heile ihre Wunden. Die Starre löst sich, die Versteinerung weicht auf. Die Angst verlässt den Blick und macht das Herz frei für den Fluss des Lebens.

Ja, sie will raus in die Welt. Ja, sie will das große Unbekannte, Abenteuer, rein ins Nichtwissen, dem Unsichtbaren folgen, das Leben spielen und erforschen, lachen, lieben, weinen. ALLES! Die junge Frau ist aufgewacht. 💗

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 2. März 2021

März 2021 - alles wirbelt und drängt zur Wahrhaftigkeit

Mir war heute mal wieder danach, die Zeitqualität einzufangen und ein wenig im Feld der Möglichkeiten zu tauchen und forschen. Der März bringt ganz schön kraftvolle Energien mit. Explosionspotenzial vom Feinsten. Die Schöpfung strebt nach Wahrhaftigkeit, Klarheit, Transparenz, Aufrichtigkeit und Authentizität.

Ich lade euch ein zu meinem neuesten Podcast:

Wer mag kann die Audio auch als Sprachnachricht in meinem Telegram-Kanal hören: https://t.me/AnjaReiche_herzradikal
 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Montag, 1. März 2021

Seelenlicht-Intensivkurs

Ihr Wundervollen, erinnert ihr euch noch an den Seelennahrungskongress, den die zauberhafte Susanne Weidenkaff kürzlich abgehalten hat und bei dem u. a. auch ich Speaker war? Susanne hat das nächste Projekt am Start und ich darf schon wieder dabei sein. 😉 YEAH!!!

Power-Susanne hat einen Online-Intensivkurs konzipiert. Mal eben... 😉 Geballtes Wissen zum Thema "Entfache dein Seelenlicht". Am Freitag, den 05.03.2021 um 19 Uhr darf ich sogar der Opener sein und läute den Reigen ein mit einer Live-Veranstaltung (via Zoom).

Ich stehe Rede und Antwort, was es für mich bedeutet, den eigenen Weg zu gehen, sein Licht leuchten zu lassen, das auf die Erde zu bringen, für was ich hier angetreten bin. Wie geht dieses "Ich-selbst-SEIN" ganz konkret in der Praxis? Ihr habt die Gelegenheit mir Fragen zu stellen und vor allem auch eure Situation genauer zu schildern und mit mir zu beleuchten. Nicht umsonst nenne ich mich u. a. Seelendolmetscherin. 😉

Setz dich zu mir auf die virtuelle Couch in diesem geschützten Raum. Ich bin mir sicher, dass deine Herausforderungen auch die Herausforderungen von so vielen anderen Teilnehmern sind. Du bist nicht alleine mit deinen Empfindungen und Challenges. Was will deine Seele leben? Was braucht es jetzt, damit du dich entspannen, entfalten, entfachen kannst? Was braucht Raum? Was will gesehen werden? Was ist wirklich wirklich dran?

Wie immer steige ich komplett blank in den Ring, fühle die Themen, die ihr mitbringt, greife heraus, was essentiell ist. Was immer passieren soll, darf passieren. Soweit zu mir...

An den weiteren neun Abenden steuern dann die anderen wunderbaren Wegbegleiter und "Experten im Leuchten" ihren Teil dazu bei. Jeder auf seine Weise mit seinen Gaben. Von allen Events wird es Aufzeichnungen geben, die du dir auch im Nachhinein immer wieder anschauen kannst.

Ich bin so gespannt, was sich da am Freitag entfalten mag. Auf jeden Fall hab ich Bock auf Zaubern und Strahlen, auf Lieben und Seinlassen, auf Erlösung und Wachstum, auf Grenzensprengen und Eintauchen in eure Essenz. 🥰💥❤💥

Den genauen Terminplan und den Link zur Anmeldung findet ihr hier: https://bit.ly/3r5Ps3D


Foto: Susanne Weidenkaff

Freitag, 26. Februar 2021

Das Leben braucht dich

Ihr Lieben, es brutzelt mal wieder ordentlich im Universum. Von so vielen höre ich, dass die Körper seltsamste Dinge tun. 😉 Und auch bei mir ist es deutlich zu spüren. Updates, Downloads, Integration, Umbau. Die Erholungsphasen, in denen wir uns immer wieder an die neue Frequenz gewöhnen können, werden gefühlt kürzer und kürzer. Der Wandel ist in vollem Gange. Wer nur ein klitzekleines bisschen feinfühlig ist, weiß was ich meine. 😉

Atmen ist angesagt. Atmen und ruhen. Geschehen lassen. Empfangen. Ich glaube, dass es total wichtig ist, sich wirklich dafür zur Verfügung zu stellen, den Prozess passieren zu lassen und als das Bodenpersonal, das wir sind, dafür zu sorgen, dass die Daten und Frequenzen hier unten auch angenommen und verankert werden.

Ich für mich fühle ganz klar, dass das im Moment mein Job ist. Ich nehme an, was uns da geliefert wird und integriere es hier unten. Das macht den Wandel erst möglich. Es braucht diese Empfangsstationen, die sich dessen bewusst sind. So zumindest ist meine Wahrheit.

Es mag sich für viele schräg anfühlen, weil sie ja offensichtlich "nichts tun", das vielleicht schon echt lange und selbst wenn sie etwas tun wollten, die Körper einfach Ruhe wollen und kein Elan für das Tun da ist. Sei dir dessen bewusst, dass das jetzt von großer Bedeutung ist. Was hier geschieht und was du dazu beiträgst, als Empfänger, ist gigantisch. Deine Annahmestelle "muss" besetzt sein. Du bist unfassbar wertvoll mit deinem feinen Hinspüren und Geschehenlassen, mit deiner Hingabe und Bewusstheit.

Wir bewegen gerade Welten. Meine Wahrheit ist, dass der Tag kommen wird, an dem wir begreifen, was wir da wirklich vollbracht haben und wie weitreichend das seine Kreise zog, wie elementar das war.

Ja, es gibt die Aufklärer und Aktionisten, die Demonstranten und Revoluzzer, die Psychologen, Ärzte und Anwälte, die gerade sichtbar sind und in der Öffentlichkeit stehen. Und dann gibt es eben auch die, die eher im Stillen und im Hintergrund wirken, im Feinstofflichen, auf Bewusstseinsebene. Unscheinbar sind sie einfach da. Die Lichthalter und Erdenhüter, die Bewahrer und Erinnerer, die Träger des alten Wissens. Ein jeder ist an seinem Platz wichtig. Egal, wie das gerade aussieht.

Vertraue deinem Ruf. Vertraue deinen Impulsen. Vertraue der Intelligenz deiner Seele. Sie weiß genau wann du wo als was gebraucht wirst. Unser Verstand kann schon lange nicht mehr beurteilen, was hier abgeht und was jetzt "sinnvoll" ist. In diesem riesigen Prozess muss es reichen, dass du in jedem Moment das tust/bist, was gerade JETZT stimmig erscheint, ohne zu wissen, was das im großen Ganzen für Auswirkungen hat. Tu es einfach. Bitte. Achte und ehre dich für das, was du gerade bist. Das Leben braucht dich. Genau so wie du jetzt bist.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Donnerstag, 25. Februar 2021

Ich BIN die goldene Zeit

Der Specht klopft munter. Es hallt durch den Wald. Vogelgezwitscher, so frisch und belebend, wie es nur im Frühling ist. Die Sonne scheint mir ins Gesicht. Das Moos auf dem Baumstumpf, der gerade mein "Büro" ist, ist herrlich warm und duftet nach Erde.

Das Lied des Waldes lässt jede Zelle vibrieren. Mir steigen Tränen in die Augen. Verbunden mit allem. Ich. Jetzt. Hier. Innere Welten tun sich auf. Altes Wissen kommt ins Bewusstsein. Ein Gefühl, das ganze Universum verstehen zu können. Dafür gibt es keine Worte. Es ist gefühltes Wissen. Einfach da. Selbstverständlich. Unaufgeregt.

Ich schließe die Augen. Sauge alles in mich ein. Jedes Geräusch. Die Sonnenstrahlen. Den Frieden. Die Ruhe unter all dem. Die Information in all dem. Die Stille ist voll davon. Die Stille enthält alles. Dieser Moment enthält alles. Ich enthalte alles.

Indem ich hier bin, jetzt, ganz, kann ich überall hin. Ich bin das Tor in andere Welten. Die Welten wohnen in mir und gleichzeitig ich in ihnen. Ich kann genau jetzt durch das Universum reisen, in Zellen eintauchen, Seelen begegnen, Bewusstseinsfelder erforschen, in der kosmischen Bibliothek stöbern und lesen, mit meinen Lichtgeschwistern kommunizieren, das Gras wachsen hören, Photonen beim Tanzen beobachten.

Ist das Leben nicht wundervoll? Ist die Schöpfung nicht gigantisch? Ich bin hier und überall anders zugleich. In mir und um mich pulsiert pure Intelligenz, wirkt die göttliche Ordnung in Perfektion. Jeder Atemzug, jeder Sonnenstrahl, das Zwitschern der Vögel ist voll davon. Diese Intelligenz ist im verwesenden Blatt und im neuen Keimling. Sie kriecht im Käfer über den Boden und schwebt mit dem Bussard durch die Lüfte.

Das Wissen über all das hält mehr und mehr Einzug. Es drängt an allen Ecken und Enden ins Bewusstsein. Die Menschen erinnern sich an ihren Urzustand. Mutter Erde ruft und immer mehr hören es.

Ich bin hier und halte das Licht, bewahre das Wissen, behüte die Heiligkeit des Lebens. Ich bin hier und bleibe, wach und klar, bewusst und bereit in jedem Moment meinen Dienst zu tun. Ich bin hier und gestalte. Ich BIN die goldene Zeit.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 24. Februar 2021

Das Leben dient mir und meinem Wirken

"Das System dient mir und meinem Wirken." Irgendwie kam mir der Satz wieder in den Kopf. Da liegt gerade nochmal Kraft drauf. Die Erinnerung ist jetzt nochmal wichtig. So absurd gerade alles auch scheint, ich ordne mich nicht unter. Vielmehr nehme ich gedanklich das alte System und lasse mir von ihm dienen. Es ist ein inneres Bild. Eine Wahrheit. Meine Wahrheit. Man muss dem Leben nur sagen, was man will.

Dein Verstand mag gerade Amok laufen, weil deine Erfahrungen ganz andere sind, weil du es dir vielleicht auch gar nicht vorstellen kannst, zu sehr mit Gedanken der Ohnmacht vollgestopft bist. Wie soll das denn bitte gehen? Ich muss nicht wissen WIE das geht, ich weiß nur, DASS es geht. Mehr braucht es für mich nicht.

Nicht nur das "alte System" dient mir. Das Leben an sich dient mir, weil ich dem Leben diene. Wir verneigen uns gegenseitig voreinander in Hochachtung und tiefstem Respekt. Das Leben ist Symbiose.

Das Leben dient mir und meinem Wirken.
Ich diene dem Leben und seinem Wirken.

Wenn ich diese Wahrheit nun herunterbreche, dann dient jede Facette dieses Lebens - also auch das "alte System" mir und meinem Wirken. Alles, was existiert dient meinem Leben. Mir werden keine Steine in den Weg gelegt. Ich werde nicht daran gehindert, mein Leben zu leben. Alles fördert vielmehr, dass ich WIRKlich mein Leben lebe, dass ich wirke. Nicht nur existieren und dem Ende fristen, sondern WIRKlich leben, gestalten, mich ausdrücken, mich verWIRKlichen, das Leben durch mich geschehen lassen, meinen Part einnehmen, meinen Platz ausfüllen.

Ich wähle mich in voller Entfaltung und das Leben unterstützt mich mit allem, was es dazu braucht. Meinen Weg gibt es immer, egal wie die Welt gerade aussieht. Ich wähle den Plan meiner Seele. Der Rest ergibt sich und ist durch nichts aufzuhalten. Entschlossenheit, Klarheit, Ausrichtung, Gewahrsein darüber, wer ich bin. Fertig.

Das System dient mir und meinem Wirken. Wie könnte es also anders sein?

Für mich ist das komplett wahr. Ich erlebe es so. Es war letztes Jahr im Juli mehr ein Erinnern als eine Entscheidung und doch habe ich diese Wahl damals explizit getroffen. Hier nun der Text, den ich im Sommer letzten Jahres diesbezüglich geschrieben habe:


"Dieser Satz ist seit gestern seeehr präsent bei mir. Schon in meinem Video hab ich darüber gesprochen, dass es an der Zeit ist, mit dem System (der Regierung, dem Staat, den Behörden, den Ämtern) erlöste Erfahrungen zu machen.

Wie oft habe ich in früheren Leben Willkür und Unterdrückung erlebt, Repressalien, Unfreiheit, Enge, Strafe, sogar den Tod. Auch die ersten drei Jahrzehnte in diesem Leben waren ähnlich geprägt. Ich machte Opfererfahrungen.

Umso mehr ich bei mir und in meinem Schöpferbewusstsein ankomme, umso besser und zuträglicher werden die Erfahrungen. Nun schien es eine Art Rückschritt zu geben. Ihr wisst, was ich meine, die aktuellen Umstände halt... 😉

Aber ich bin und bleibe Schöpfer. Es gibt keine Macht über mir, es sei denn, ich ernenne eine und mache mich klein, gebe Macht ab. Das hab ich aber nicht vor. 😉 Ja, das Schreckgespenst, das mit C anfängt, hat mich zeitweise echt beeindruckt und verunsichert. Bin ich tatsächlich so mächtig wie ich dachte? Diese Frage stellte sich. Jo, das bin ich und noch viel größer. Nach oben ist immer Luft. 🚀

Ich wähle. Ich wähle erlöste Erfahrungen mit dem System. Ich wähle, mich in Begegnung damit, als kraftvoller Schöpfer zu erleben. Meine Wahrheit, die ich tief in mir fühle ist, dass das System mir und meinem Wirken dient. Alles andere ist alt und läuft aus. Es ist überholt, die entsprechenden Erfahrungen nicht mehr zuträglich und dienlich. Ich kann daran nicht mehr wachsen. Der Drops ist gelutscht. Das Spiel "Ohnmacht" ist ausgespielt.

Egal, wie du die ganze Sache gerade erlebst, ganz unabhängig davon, wo du gerade stehst, wie fühlt sich der Satz für dich an? "Das System dient mir und meinem Wirken." Was sagt dein Herz dazu? Ist es eigentlich auch deine Wahrheit und die Zeit reif, genau das zu erfahren? Was, wenn auch du diese Realität wählen würdest?"


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

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