Donnerstag, 6. Dezember 2018

Was ist noch alles möglich?

In den letzten Tagen schießt die Kreativität nur so durch mich durch. Ich habe morgens nach dem Aufwachen tausend Ideen und Gott sei Dank immer Block und Stift im Nachttisch, damit ich das alles Festhalten kann. So viel kann sich kein Schwein merken. 😂😉 Unter anderem war da auch die Idee zu diesem Post mit diesem Foto.

Fragen, die man an das Leben richtet, setzen unfassbar großartige Dinge in Gang, öffnen Raum, sprengen die eigenen Grenzen, machen Platz für Wunder und Magie.

Fragen wie

Wo will mein Leben jetzt hinfließen?
Was muss ich jetzt in dieser Angelegenheit wissen?
Was ist die positive Absicht dahinter?
Wo kann ich jetzt am kraftvollsten wirken?
Wo will mich das Leben jetzt haben?
Was will gerade durch mich in die Welt?

sind Fragen, die ich mir schon wirklich oft gestellt habe und immer wieder waren die Antworten so genial und vor allem auch verdammt schnell da.

Dank Mischa habe ich seit Kurzem auch das Buch von Dain Heer "Sei du selbst und verändere die Welt". Darin gibt es auch nochmal so richtig viele geniale Fragen. Eine davon, die Mischa mir schon gefühlte dreimillionen Mal um die Ohren gehauen hat, ist: Wie kann es jetzt noch besser werden?
Merkst du wie da der Raum aufgeht? Wie alles weit wird und man sich plötzlich ganz neu ausrichtet?

Eine Frage, die bei mir gerade aber noch mal so richtig tief gerutscht ist, ist die: Was ist noch alles möglich?

Die macht gerade total viel mit mir. Mein Leben ist jetzt schon echt geil, richtig geil und ich feier eigentlich jeden Tag mein Sein. Mit dieser Frage tun sich neue Welten auf. Ach, ganze Universen! Es ist jetzt schon unfassbar geil und was ist nochdazu alles möglich? Als was und in welchen geilen Situationen und Begegnungen kann ich mich noch erleben und erfahren? Was hat das Leben noch so für mich in petto? Wie krass geil kann es noch abheben? Wer oder was kann ich noch "werden"? Welche mega coolen Versionen von mir gibt es noch? Wie abgefahren kann es noch werden?

Ich schwelge jetzt schon in Glückshormonen und freue mir im Voraus schon einen Ast!!!! Eine bloße Frage kann soooo viel verändern! Und deswegen wollte ich das einfach mit euch teilen!

Also: Was ist noch alles möglich?

Foto: Canva
Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 4. Dezember 2018

Niemand ist einfach nur Opfer!

In den letzten Tagen und Wochen geht es nochmal ganz viel darum geht, Urteile zurückzunehmen, gerade was meine Mama angeht.

Nicht nur, dass ich jetzt in einem anderen Licht sehe, dass sie immer alles wissen wollte und dass das vielleicht nicht unbedingt bedeutet hat, dass sie mich kontrolliert, sondern einfach nur verstehen wollte. Ich sehe auch in einem anderen Licht, wie das Spiel zwischen ihr und meinem Vater so läuft.

Ich (und eigentlich meine ganze Familie) neigte dazu, meiner Mutter die Schuld zu geben. Wenn sie nur anders wäre, dann wäre endlich Frieden. Pustekuchen! Genauso ist es eben nicht.

Ja, sie kann übergriffig sein, sehr sogar. Ja, sie kann total unter die Gürtellinie gehen, aufdringlich, neugierig, grenzüberschreitend sein. Aber das funktioniert nicht alleine. Das funktioniert nur, wenn es jemanden gibt, der genau das mit sich machen lässt.

All die Jahre habe ich sehr schnell und schon fast automatisch für denjenigen Partei ergriffen (meist für meinen Vater), den sie so "mies" behandelt hat. Was ich nicht gesehen habe, dass das vermeintliche Opfer gleichzeitig Täter ist. Denn das ganze Spiel kann nur funktionieren, wenn es jemanden gibt, der all das mit sich machen lässt. Und damit wird das Opfer automatisch zum Mittäter.

Es gibt Aktion und Reaktion. Das ganze ist wertfrei. Keine Partei ist besser oder schlechter. Es gibt nichts und niemanden zu verurteilen. Jeder trägt sein Scherflein dazu bei. Für keinen muss Partei ergriffen werden. Niemandem muss geholfen werden. Es ist ein Spiel zwischen den beiden und jeder darf entscheiden, wie er mit einem übergriffigen Menschen umgehen will. Jeder darf lernen für sich selbst einzustehen. Jeder darf für sich selbst sprechen. Niemand muss gerettet werden. Das kann jeder nur selbst.

Niemand ist einfach nur Opfer. Niemand ist einfach nur Täter!

Foto und Text: Anja Reiche

Samstag, 1. Dezember 2018

Welche Tür gefällt dir am besten?

Ich hab ja noch was nachzuliefern.

Da sitzen wir also in trauter Dreisamkeit bei Christiane im Feenland zusammen und philosophieren über dieses und jenes. Unter anderem auch über die vielen unterschiedlichen Methoden, Tools, Werkzeuge, Techniken, die es so gibt, um sich immer bewusster zu werden, um hinderliche Überzeugungen zu verwandeln, um in seine Kraft zu kommen, um sich von allem zu lösen, was man eben nicht ist.

Und da haut Christiane diesen Spruch raus: "Welche Tür gefällt dir am besten? Der Gang dahinter ist dann der gleiche." Kurze Stille im Raum, bis er durchsickerte und dann war klar, der muss visualisiert werden. Bähm!!! Dem ist echt nichts mehr hinzuzufügen.

Es gibt so viele Wege, so viele Möglichkeiten, sich selbst auf die Schliche zu kommen, seinen Weg immer bewusster zu gehen. Es gibt so viele unterschiedliche "Türen". Rauskommen tun sie dann alle im gleichen Gang. Letztlich kommt jeder Guru, jeder Weise und jeder Lehrer beim gleichen raus. Beim echt sein, beim du selbs sein, bei der Selbstliebe, bei der Annahme, bei der Hingabe ans Leben. Wie du da hinkommen willst, welche Tür du nehmen willst, mit welchem Ansatz, welcher Philosophie du am besten kannst, darfst du entscheiden. Den "richtigen" Gang kannst du aber nicht verfehlen.

Danke Christiane für deine Genialität!!!

Fotos: Canva
Gestaltung: Anja Reiche

Mit Licht und Schatten tanzen


"Das Leben feiern, bedeutet mit Licht und Schatten zu tanzen."

Das Leben wird dann großartig, wenn alles sein darf, wenn kein Zustand, Umstand, Gefühl mehr vermieden werden soll, wenn nichts mehr ausgeklammert werden will.

Wenn die Schwere, die Traurigkeit, die Armut, die Abhängigkeit, die Krankheit, der Tod den gleichen Wert bekommen, den gleichen Platz eingeräumt wie ihre "Gegenspieler", dann sind wir in der Fülle, dann schöpfen wir aus den Vollen, dann tanzen wir durchs Leben und feiern einen jeden Zustand.

Dann ist plötzlich alles richtig. Dann entspannt sich unser System. Dann können wir nichts mehr falsch machen. Dann müssen wir gar nichts mehr verändern oder verbessern.
Was für eine Freiheit! Was für eine Erleichterung! 🙏❤️

Einen wunderschönen guten Morgen wünsche ich euch! Herzliche Grüße aus dem Bett! ❤️😉

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 30. November 2018

Eindrücke vom November

Ich bin platt und beseelt und auch irgendwie überrumpelt. Der November ist tatsächlich schon um? Wo ist er hin?

Zwischen Erkältung (ich weiß gar nicht, wann ich davor die letzte hatte - das muss Jahre her sein), Weihnachtsdeko-Wahn (ich liebe es!!!) und jetzt zu guter letzt einem Kurztrip ins Feenland, ist die Zeit nur so dahingeflogen.

Mit der Erkältung war mal wieder Transformation deluxe angesagt. Tatsächlich war es so dermaßen stimmig, dass ich diesen fetten Husten hatte. Da hat sich nochmal ganz viel alter Ballast gelöst, gefühlt auch wieder Ahnenthemen. Es war an der Zeit, dass ich und meine ganze Ahnenreihe den "anderen" mal ordentlich was husten. Denen, denen wir es ständig recht machen wollten. Ich habe es so genossen, mich auf die Couch zu fläzen, viel zu schlafen, den Prozessor mal so richtig runterzufahren. Ich hab das nicht nur für mich gemacht. Sondern für alle in meiner Familie, die sich über so viele Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte krumm gemacht haben. Weil sie es mussten, weil sie glaubten, es zu müssen. Das ist jetzt echt durch. Ich hab dem MÜSSEN jetzt eins gehustet - für uns alle.

Als es halbwegs wieder ging mit mir und den Bakterien war dann die Weihnachtsdeko dran. Die Vorweihnachtszeit ist ja so voll mein Ding und ich zelebriere die Dekoration, die Stimmung, das Lichtermeer, den Glanz, die Vorfreude. Tatsächlich hat dieses Jahr rosa in unser Wohnzimmer gefunden. Niemals hätte ich gedacht, dass das zu unserem Terracotta-Fußboden passt. Aber das harmoniert so großartig, dass ich mich ernsthaft frage, warum ich das nicht schon viel früher in Erwägung gezogen habe. ;) Meine Freundin Silvia hat oft genug versucht, mich zu überzeugen, aber ich wollte es einfach nicht wahrhaben.

Als dann alles fertig war und ich selbst die Sofakissen der Adventsdeko angepasst hatte, hab ich erst bemerkt, dass ich als Kind nie eine Rosa-Pink-Prinzessin-Phase hatte. Irgendwie war das nie dran. Ich glaube, ich hätte solche Sachen sogar bekommen, wenn ich sie gewollt hätte, aber dafür war ich wohl damals schon zu pragmatisch und vernünftig. Keine Ahnung! Auf jeden Fall habe ich gemerkt, dass ich da echt Nachholbedarf habe. Mehr als einmal bin ich losgefahren, um noch mehr Accessoires in rosa zu holen und mein inneres Kind hat jedes Mal gefeiert und getanzt, die Augen haben geglänzt. Ich war da nicht alleine einkaufen. Großartig!!!! Einfach großartig!

Ja und dann war auch schon meine Reise nach Leverkusen und Strauscheid dran. Teo wollte unbedingt nochmal zum TÜV (beim letzten Versuch hat es nicht so ganz geklappt).
 Selbstverständlich habe ich die Werkstatt meines Vertrauens gewählt - Reifen Becker GmbH - Leverkusen. Ich war bei Winfried und seinem großartigen Team. In einer Werkstatt, in der die Feenkarten von Christiane Zimmermann ausliegen, Drachenmalbücher im Regal stehen und der Chef selbst ein Hypnosegott ist, kann Teo nur gut aufgehoben sein. 💫

Während also Teo verarztet wurde und fit gemacht für den Onkel vom TÜV, hab ich eine wunderbare, magische Zeit bei Christiane im Feenland verbracht. Seelenschwester Maja kam als Überraschungsgast noch dazu und schon waren da wieder die wunderbarsten Schöpfer beisammen und einer ordentlichen Portion Bewusstseinserweiterung stand nichts im Weg. 🤩🥰🧙‍♂️🧝‍♀️🧚‍♀️ Was liebe ich diese Menschen!!!

Ja nun... und heute Abend bin ich wieder zu Hause gelandet und muss feststellen, dass der November um ist und damit fast schon wieder ein ganzes Jahr. Ein Jahr, das ich noch immer nicht so richtig fassen kann. Die kommenden Tage und Wochen brauche ich, glaub ich, wirklich zum Verarbeiten und Sortieren, zum Staunen und Dankbarsein.

Das wollte ich euch jetzt einfach mal erzählen.

Habt einen wunderschönen Abend, ein zauberhaftes Wochenende und einen magischen ersten Advent!🌲🕯🌲

Rosaaaaa!
Foto: Anja Reiche

Mittwoch, 21. November 2018

Feiertag - heute feier ich mich selbst

Eigentlich brauch ich zu dem Bild gar nichts mehr schreiben. Und dennoch wird mir das in den letzten Stunden immer noch bewusster und ich will so viel dazu schreiben.

Ich bin mir so unfassbar dankbar, dass ich mir über die letzten Jahre so vehement treu geblieben bin. Wie oft bin ich angeeckt, aus meiner Mitte geflogen, hab mich wieder und wieder verunsichern lassen. Wie oft wurde ich belächelt, nicht ernst genommen, als Träumer und weltfremd hingestellt. Man hat mehr als einmal vermutet, dass ich in einer Sekte bin, dass ich dringend Hilfe bräuchte. Mein Scheitern war für viele vorprogrammiert. 

Wie oft hat man mir gesagt, dass man eben nicht alles haben kann, dass man eben immer irgendeine Kröte schlucken muss, dass das Leben eben nicht so einfach ist, wie ich es gerne hätte.

Und soll ich euch was sagen? Das Leben ist genau so einfach. Ich bin mir und meinen Träumen, meinem inneren Wissen, meinen Sehnsüchten, meinem Bauchgefühl, meiner Wahrheit treu geblieben, auch wenn ich manchmal gehadert habe, auch wenn es Tage gab, an denen ich alles hätte an die Wand feuern können. Letztlich hab ich mich wieder und wieder für mich entschieden. Alles andere war keine Option.
 
Warum das alles gerade so präsent ist? Ich hab mich gestern mit einer ganz lieben Freundin getroffen, mit der ich jetzt tatsächlich mehrere Jahre keinen tieferen Austausch mehr hatte und mir wurde so richtig der Unterschied bewusst, von dem, was ich bei unserem letzten Treffen erzählt habe, wo ich da stand, zu dem, wo ich heute stehe, was ich heute zu erzählen habe. Mein Leben hat sich so krass geil verändert. Da sind so viele Wunder, so viele geile Menschen und Fügungen. Da ist so viel Erfüllung und Frieden in mir. Da ist Freiheit, pure Freiheit. Und ich hab so viele geile Stories über dieses geile Leben inpetto. Sensationell!

Und alles nur, weil ich nie aufgehört habe, an mich zu glauben. Heute verneige ich mich mal wieder vor mir selbst, vor meinem Mut, meiner Entschlossenheit, vor meinem Widder-Dickschädel.

Es lohnt sich so sehr, für sich zu gehen! Egal, was alle Welt dazu sagt. Irgendwann kommt die Ernte. Irgendwann kommt der Tag, an dem du dankbar auf alles zurückschaust und einfach nur stolz bist. Heute ist so ein Tag!

Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 19. November 2018

Wenn du etwas willst, wähle es!


Eins hab ich auf meinem Weg begriffen: Wir sind machtvolle Schöpfer und wenn etwas unsere Wirklichkeit formt, dann sind es Entscheidungen. Simple, kraftvolle Entscheidungen aus tiefstem Herzen, die den ganzen Körper vibrieren lassen, quasi dieses sogenannte "Ganzkörper-Ja" erzeugen.

Veränderung passiert nicht durch vages "Ach, hätte ich doch..." und auch nicht durch "Es wäre so schön, wenn...". Veränderung passiert durch eine eindeutige Wahl, durch eine Entscheidung.

Solche Entscheidungen habe ich am laufenden Band getroffen und tue es noch, immer und immer wieder, weil genau so Schöpfung funktioniert.

Im ganzen Haus verteilt liegen DIN A 5 Blöcke, alle angefangen und wahllos hergenommen, wenn es mal wieder darum geht, eine Entscheidung zu formulieren, zu Papier zu bringen und ihr damit noch mehr Ausdruck zu verleihen. Manchmal schreibe ich sie auch auf kleine Notizzettel oder in den Badezimmerspiegel.

Genauso ein Stapel Zettel liegt gerade neben mir und jetzt werde ich mir mal den Spaß machen und euch daran teilhaben lassen. Wahllos, unzensiert, ohne Reihenfolge, ohne Sortierung. Einfach nacheinander... Vielleicht ist ja was für euch dabei. Anmerkung: Die Zettel liegen schon länger. Anmerkung Nr. 2: Fragen an das Leben helfen auch ganz extrem!!!

Let's do it!

Ich entscheide mich für zwei gesunde Knie. Zeigt mir den Weg!

Ich schließe mich mit Gleichgesinnten zusammen. Wir arbeiten zusammen. Ich zeige mich mehr.

Wie sieht dieses Springen konkret aus? Was gilt es zu tun? Was zu sein? (Es ging darum mitten rein ins Leben zu springen.)

Ich finde einen leichten, universellen Weg in die Heilung. Meine Urqualität ist heil. Ich bin heil.

Die Materie unterliegt dem Geist!

Meine Wunden schließen sich, mein Herz heilt und mein Licht beginnt hell zu leuchten.

Ich bin bereit, die unendlichen Möglichkeiten, mich zu entfalten, zu erkennen und umzusetzen. Ich zeige meine Einmaligkeit. Was macht meine Einmaligkeit aus?

Ich habe die Bereitschaft, ein Leben in der Fülle zu führen. Ich bin bereit, mein Mangeldenken aufzugeben. Ich bin bereit, mich von Mangel jeglicher Art zu verabschieden.

Meine Intuition ist meine Wahrheit. Meine Intuition entscheidet in jedem Moment.

Ich feiere das Leben!

Ich erlaube mir Freude, Leichtigkeit und Genuss.

Was muss ich anders machen? (Was immer da gerade Thema war, die Frage ist gut.)

Wie sieht ein geheiltes Verhältnis zu Geld aus? Wo geht mein Weg dahin lang? Was gilt es jetzt anzuschauen?

Ich spüre meinen Wert mit jeder Faser meines Herzens, mit jeder Zelle! Ich spüre die Fülle in mir. Ich nehme die Fülle um mich herum wahr.

Ich entscheide mich dafür, mein Einkommen zu genießen und mich an jedem Euro zu freuen. Ich entscheide mich für die Erfahrung, große Summen zu verdienen.

Ich bin vermögend, wohlhabend und reich. Mir steht alles zur Verfügung.

Ich entscheide mich für gesunde Zähne, mit denen ich kraftvoll zubeißen kann. Zeigt mir den Weg.

Geld ist eine Form von Liebe, die meine Seele mir schenken möchte. Ich entscheide mich für liebevolles Geld und diese Liebe meiner Seele.

Ich trete in die erste Reihe derer, die andere die Hand reichen, um in ihre Größe zu kommen. Ich gehöre in die erste Reihe.

Ich bin offen für alle Projekte, die mir Freude machen und die mich erfüllen. Was immer das sein mag.

Wo will mein Leben jetzt hinfließen?

Ich lebe FREIHEIT!

Ich entscheide mich aus tiefstem Herzen für (m)ein prall gefülltes Konto.

Was will mir mein schmerzendes Knie noch schenken?

Ich bin in meiner höchsten Freude!

Wie sieht mein Weg in die erste Reihe aus?

Wie sieht mein Weg zu vollkommen gesunden, kräftigen, schönen Zähnen aus? Wo geht mein Weg lang zu einem vollkommen vitalen, gesunden Körper?

Mein inneres Kind erinnert sich an die Fülle und nimmt sie an!

Ich habe meinen Biss wieder! (Vor allem mein inneres Kind!)

Ich beschenke mich selbst!

Ich liebe die Fülle!

Ich gehe MEINEN Weg!

Ich kann JETZT und immer lange Wanderungen machen. Ich kann wieder richtig gut laufen.

Die heilige Kraft des ICH BIN!

Wie muss ich sein, damit mein Körper gesund sein kann?

Was ist die Wurzel all meiner körperlichen Symptome?
-> nicht ich sein
Ich finde die Quelle der Gesundheit! -> ich sein!

Ich versorge meine innere Erwachsene.

Ich Durchdringe die Vergangenheit mit der Liebe meiner Seele und heile sie damit rückwirkend.

Was kann ich gerade tun, damit mein Buch in die Welt geht?

Ich bin das Produkt, das ich verkaufe.

Ich bin Speaker!

Ich finde heilsame Gemeinschaft.

Ich wärme mein inneres Kind.

Wo ist mein Platz? Ich nehme ihn ein mit jeder Faser meines Herzens.

Ich darf mich selber sehen und anerkennen, als wertvoll erachten. Das ist meine Aufgabe, nicht die der anderen.

Ich heile das innere Kind, das immer verurteilt wurde.

Ich reise durch die Welt und wer mich sehen möchte, kommt dazu. (Diese Entscheidung/innere Wahrheit feier ich gerade ziemlich. Schade, dass ich nicht mehr weiß, wann ich den Zettel geschrieben habe. Auf jeden Fall ist das dieses Jahr wahr geworden und in mein Leben getreten. 😍😍😍😍😍)

Ich öffne mich für alle Kanäle, auf denen Geld zu mir fließen kann. Ich verbinde mich mit der Quelle.

Meine Weichheit wird gebraucht. Meine Weichheit ist meine Stärke. Meine Stimme wird gebraucht.

So ihr Lieben, der Stapel ist doch höher als ich dachte. Und man könnte meinen Geld und Heilung wären bei mir Thema gewesen. 😂😂😂

Mit dieser letzten wunderbaren Erkenntnis/Entscheidung zu meiner Weichheit lass ich es jetzt mal bewenden. Vielleicht schreibe ich demnächst mal wieder aus dem Nähkästchen.



Es ist grandios, das alles im Nachgang nochmal zu lesen und mir bewusst zu machen, wie viel sich seither in meinem Leben verändert hat. So grandios! So wunderbar! Wow!

Ihr dürft den Beitrag gerne teilen.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen entscheidungsfreudigen Abend.



Montag, 12. November 2018

Der Ozean der Fülle reicht für alle

Es ist eine Illusion, dass uns jemand etwas wegnehmen kann.
Es ist eine Illusion, dass wir nicht genug haben.
Es ist eine Illusion, dass wir sparen müssen.
Es ist eine Illusion, dass unser Stück vom Kuchen zu klein ist.

Mangel ist eine Illusion. Mangel ist nicht natürlich. Die Natur ist verschwenderisch. Die Natur ist Überfluss. Der Ozean der Fülle hat eine nie versiegende Quelle.

Wie viel glauben wir, steht uns zu? Das Leben kann uns nur so viel geben, wie wir glauben, dass wir "verdient" haben. Das ist das eine.

Das andere ist, dass Geld Energie ist, Energie hat, aus ihr besteht, so wie letztlich alles im Wesen Energie ist. Energie will fließen, will sich wandeln. Energie ist Bewegung, ist Schwingung, Veränderung. Energie will nicht gehalten werden und schon gar nicht zurückgehalten. Energie will nicht rationiert und eingeteilt werden, gehortet und verwaltet oder gar gespart. Energie will frei sein. Sie will reinfließen, durchfließen, rausfließen, nicht blockiert werden. Energie will sprudeln, braucht Bewegung.

Du würdest ja auch nicht auf die Idee kommen, Freude zu sparen, einzuteilen, damit du am nächsten Tag auch noch etwas davon hast. Erstens ist das von Grund auf Quatsch und zweitens ist der Gedanke dahinter, dass vielleicht nichts Neues nachkommen könnte, dass da morgen keine Freude mehr ist, also nur nicht alle Freude auf einmal "ausgeben". Der Gedanke dahinter ist der Mangel, die Befürchtung, die Idee, dass es weg ist, wenn wir es ausgeben.

Der nächste schräge Gedanke ist, dass wir anderen etwas wegnehmen, wenn wir uns "unseren Teil" nehmen. Wir können ja nicht so viel Geld für etwas verlangen, weil der andere ja dann weniger hat. Auch hier ist der Grundgedanke, dass Geld irgendwann weg ist, verbraucht, nichts Neues nachkommt. Für die Begrenzungen der anderen bin ich nicht zuständig. Da draußen sind Menschen, die leben in der Fülle, die haben das Prinzip Geld verstanden, das Prinzip der Fülle und damit meine ich die, die es zum höchsten Wohle aller verstanden haben, in Bewusstheit. Warum bist du nicht einer davon?

Wenn jeder das Prinzip der Fülle verstehen würde, würde jeder wissen, dass Fülle ein Inside-Job ist, den jeder für sich selbst machen darf. Fülle wird nicht von außen über uns kommen, wenn wir innerlich leer sind. Fülle wird uns nicht zwangsbeglücken, wenn wir horten und knausern. Fülle wird nicht unser Leben erfüllen, wenn wir nicht großzügig geben.

Es geht nämlich nicht nur darum, wirklich empfangsbereit zu sein und für die unfassbaren Geschenke des Lebens offen zu sein. Es geht auch darum, großzügig und aus tiefstem Herzen zu geben, in dem Wissen, dass immer genug da ist und dass ich selbst nicht zu kurz komme, wenn ich auch anderen großzügig gebe.

Ich will ordentlich bezahlt werden, dann darf ich selbst andere ordentlich bezahlen.
Ich will beschenkt werden, dann darf ich andere beschenken.
Ich will Fülle, dann darf ich Fülle sein und leben.

Und wenn ich Fülle verstanden habe, dann weiß ich auch, dass sie eigentlich gar nichts mit Geld zu tun hat und gleichzeitig ganz viel. Auf jeden Fall geht Fülle immer, genau jetzt, egal wie dein Kontostand oder dein Geldbeutel gerade aussieht.

Fülle ist ein Inside-Job und das natürlichste von der Welt! Du hast es in der Hand, ganz alleine du, ob Fülle in deinem Leben ist oder nicht. Niemand sonst. Da ist kein Politiker zuständig, da ist kein Amt zuständig, keine Gesellschaft, kein Ex-Mann, kein Kunde. Niemand! Nur du!

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 10. November 2018

Das kleine feine Buch der Drachen

Dieses Büchlein hab ich gerade in mich aufgesaugt. Ich habe geweint und gelacht, eine Gänsehaut hat die nächste gejagt. Alles in mir erinnert sich. Ich spüre die absolut tiefe Wahrheit. Es ist wie nach Hause kommen, wie Heimat. So alt und wahr und gleichzeitig so neu.

Ich bin sprachlos, beseelt, erfüllt, weiser, demütig, noch größer, noch bewusster, noch tiefer. Unfassbar und nicht in Worte zu fassen, was das gerade mit mir gemacht hat und noch macht.

Danke Gaby Shayana Hoffmann für die Übermittlung dieser nährenden Worte und Begegnung! Und Herzensdank auch für die Drachenkraft Energien aus deinem gleichnamigen Kartenset. Ich liebe es! ❤️❤️❤️🐉❤️❤️❤️

Das kleine feine Buch der Drachen

Dienstag, 30. Oktober 2018

Magische Momente

Neustadt (Wied) bei der wundervollen Christiane Zimmermann. Ich liege noch eingekuschelt in meinem Gästebett und lasse Revue passieren. Es ist der vorletzte Tourtag. Heute ist noch ein ganz zauberhaftes Zusammentreffen von großartigen Schöpfern. Morgen geht es nach einem kurzen Zwischenstop beim TÜV, bei dem Teo hoffentlich gut durchkommt, wieder nach Hause.

Ich bin ein wenig erschöpft und freue mich darauf, wieder länger an einem Ort sein zu können. Ich freue mich aufs Einkuscheln zu Hause und jetzt schon wie Bolle auf die Vorweihnachtszeit. Gefühlt bin ich bis Jahresende erstmal wirklich zu Hause (Stand jetzt - man weiß ja nie 😉).

Ich bin aber nicht nur etwas müde, sondern auch mal wieder total fasziniert. Fasziniert davon, wie einfach das Leben ist und wie es immer noch einfacher wird, umso mehr ich einfach mitfließe, nicht mehr groß frage, sondern einfach rigoros ausschließlich nach Gefühl handle. Was wurde ich wieder beschenkt auf dieser Reise. Was gab es wieder für magische, tiefe Begegnungen. Wie hat sich alles wieder wunderbar gefügt.

Ich bin losgefahren, ohne zu wissen, warum und alles weitere reihte sich wie Perlen auf eine Schnur. Jeder einzelne Moment hat sich so dermaßen perfekt und grandios für mich ergeben, dass mir schon fast die Worte ausgehen.

Zu erleben, so derart vom Leben getragen zu sein, ist einfach nur fantastisch, magisch, großartig, wunderschön und überhaupt.

Da liege ich also eingekuschelt und rundum zufrieden, beseelt und mal wieder dankbar für fünf. Dieses Jahr hat wirklich bei Weitem alle meine Erwartungen übertroffen. Ich wusste, dass es rasant werden würde. Ich wusste, dass ich mich als kraftvoller Schöpfer erleben würde. Ich wusste, dass ich im Herbst zurückblicken würde und aus dem Staunen nicht mehr rauskommen würde. Dass ich auf all DAS zurückblicken würde, hätte ich allerdings nicht gedacht.

Ich sags ja, das Leben ist so geil, das kann sich kein Verstand der Welt ausdenken. Das muss man geschehen lassen.

Foto: Pixabay

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Punktlandung beim Begegnungsabend in Hollfeld

Punktlandung würde ich sagen. Gestern Abend fühlt sich nach einer absoluten Punktlandung an.
Mal wieder lieg ich nach weniger als fünf Stunden Schlaf wach. Die Gedanken kreisen. Einzelne Sequenzen des gestrigen Abends gehen mir nochmal durch den Kopf und vor allem durchs Herz.

Innerlich bin ich mal wieder am Staunen, am Jubilieren und am Niederknien vor Dankbarkeit.
Was war das magisch und nährend und wunderschön. Was war das "einfach", diesen Abend stattfinden zu lassen.

So ganz krieg ich es selbst noch nicht auf die Kette. Wirklich "gemacht" hab ich ja eigentlich nichts. Ich hab einfach zugelassen, hab mich drauf eingelassen, dass sich eins ans andre fügen darf.

Ich hab es mir notiert, als Barbara Rottmann mir vor Wochen angeboten hat, in den Räumen ihrer Naturheilpraxis wirken zu dürfen. Ich bin dem Impuls kurz nach unserem Mallorca-Urlaub gefolgt und hab mich für eine Reise nach Bayern entschieden, ohne zu wissen, was ich da soll. Ich hab es hingenommen, als es sich dann einfach nicht richtig angefühlt hat, eine Veranstaltung bei Barbara zu organisieren. Ich hab es auch hingenommen als es Kati Wehrfritz plötzlich packte und sie meinte, dass der 24.10. sich super anfühlt und sie sogar schon zwei Teilnehmer hätte, ich müsste nur noch ja sagen. Was ich habe, weil es sich dann richtig angefühlt hat. Ich habe zugesagt, als Leonie mich gefragt hat, ob sie kommen kann und mit ihrem Stage-Piano Musik machen darf, ohne sie je gesehen zu haben. Und gestern Abend, hab ich dann sowieso alles zugelassen, was Raum brauchte, weil ich das eh immer so mache.


Und dann ist Heilung möglich, ganz werden. Dann ist ein Raum offen, in den das Leben selbst einfließen darf. Dann ist plötzlich alles richtig. Dann ist es leicht. Dann geschehen die Dinge von selbst, wie von Zauberhand und so viel großartiger, als ich es mir jemals zuvor hätte ausdenken können.

Genau das lässt mich immer wieder und wieder und nochmal ehrfürchtig auf die Knie gehen. Und somit verneige ich mich eins ums andere Mal zutiefst vor diesem Leben, der Intelligenz, die allem innewohnt und den grandiosen Menschen, die sich so mutig mit mir auf so eine Reise ins Ungewisse einlassen.

Einfach nur danke! ❤️❤️❤️❤️ DAS hätte niemand besser planen können als das Leben selbst.

Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 21. Oktober 2018

Verschmelzung von alt und neu

Mir geht es so mega gut. Diese Reise zurück zu den Wurzeln meiner Herkunft, jetzt in dieser Zeit, mit dieser Weite und Reife in mir, ist einfach nur der Hammer.

Ich stand vorhin auf dem Görauer Anger, einer Anhöhe mit sensationellem Ausblick auf das Kulmbacher Land, und hab geweint, weil ich so berührt und dankbar bin. Ich steh da und schau auf die Städte und Dörfer, diese wunderschöne Landschaft, seh quasi meine Heimat vor mir zu meinen Füßen liegen und spüre diese mega Demut und Dankbarkeit diesem "Land" gegenüber.

Altes Leben und neues Leben verschmelzen. Es gibt keine Trennung mehr zwischen alt und neu, keine Unterteilung mehr. Ich bin das alles und ich bin das *jetzt* nur, weil es das *damals* gegeben hat und auch ein Teil von mir ist, immernoch. So krass! Ich kann es gar nicht richtig in Worte fassen, was ich da fühle und wie ich nochmal mehr in mir ankomme, weil ich das verstehe, weil das so tief in mich einsinkt. Ich war noch nie so bewusst hier in meiner alten Heimat wie jetzt, so im Frieden und noch nie mit dieser extremen Dankbarkeit, mit diesem liebevollen Blick. 🙏🏼🙏🏼🙏🏼🙏🏼

Irgendwie war da bisher völlig unbewusst noch eine Abwehr, ein Widerstand. Gedanken an mein altes Ich haben mich manchmal regelrecht erschauern lassen und ich war froh, dass ich "so" nicht mehr bin, dass ich da "raus" bin, dass ich "die Kurve gekriegt habe".

Die letzten Tage fällt es mir irgendwie wie Schuppen von den Augen. Da war etwas nicht integriert. Da war irgendwie noch ein Konflikt, eine Abspaltung, eine Trennung.

Und genau da findet gerade extreme Heilung statt, Einswerden, Integration, die totale Annahme und Akzeptanz dessen, was mal war, was ich mal war. Das war nicht falsch, das war nicht zum schämen oder zum schnell vergessen. Das war mein Weg und jeder einzelne Schritt war unfassbar wichtig für das, was ich heute bin. Das ist meine Base, mein Potenzial, das sind meine Erfahrungen, meine Schätze. Das, was ich jetzt zu geben habe, resultiert auch und gerade aus dem "Scheiß", den ich erlebt und gelebt habe.

Das alles war und bin ich! Ich danke einem jeden einzelnen, der Teil meiner grandiosen Reise war und ist. 🙏🙏🙏 Danke für eine jede Erfahrung, egal welcher Art. Sie ist ein Teil von mir und macht mich reich!! 💗🙏🙏🙏💗

Görauer Anger
Foto: Anja Reiche

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Begegnungsabend in Hollfeld

Begegnungsabend in 96142 Hollfeld, Frrranken

So schnell, wie sich die Dinge gerade entwickeln, kann ich gar nicht schauen. Da steht meine Reise nach Bayern an und dann kommen da einfach zwei wunderbare Frauen daher und bereiten mir einen Raum, in dem ich mal eben einen Begegnungsabend halten darf und die ersten Teilnehmer sind gleich mitorganisiert.
 
Und so kommt es nun plötzlich und unerwartet, dass ich am Mittwoch, den 24.10.2018 von 18:30 - 21:30 Uhr in meiner alten Heimat Frrrranken wirken darf. Mir wird mal eben ein Mini-Retreat vor die Füße gelegt, geschenkt, auf dem Silbertablett serviert. 

Die wunderbare Kati Wehrfritz hat letztlich den Ausschlag gegeben und wird selbstverständlich mit ihren magischen, strömenden, heilenden Händen auch vor Ort sein. Und die mir persönlich noch unbekannte, dafür aber gar nicht fremde Barbara Rottmann stellt ihre Praxisräume in Hollfeld zur Verfügung und wird selbstverständlich auch mit ihrer ganzen heilenden Präsenz da sein.

Somit lade ich euch ein, alle die mich vielleicht schon kennen oder noch kennenlernen wollen mit uns diesen Abend zu erleben. Es wird mal wieder ein Raum aufgemacht, in dem sich alles zeigen darf, was sich zeigen will. Ein Raum, in dem jeder komplett er selbst sein kann. In dem wir gemeinsam hinspüren, was als nächstes dran ist, wo man sich vielleicht noch selbst sabotiert oder im Weg steht, wo dir geholfen wird zurück in deine dir ureigene Kraft und Essenz zu kommen.

Ich bin total neugierig und auch aufgeregt. Es ist eine Prämiere, dass ich auf diese Weise in meiner alten Heimat wirke, dass ich mein neues SEIN mit meinem "alten" Leben verbinde, dass auch da wieder Einheit hergestellt wird. Die, die damals 2010 aufgebrochen ist, gibt es nicht mehr. Zurück kehrt eine Frau, die wieder eins mit sich geworden ist, die zurück zu sich gefunden hat, die gewachsen ist und immer noch größer wird. Meine Herkunft werde ich allerdings nie vergessen, sie ist die Basis für alles, was ich heute zu geben habe. Daher: back to the roots!

Mittwoch, 24.10.2018
18:30 - 21:30 Uhr
Preis: 50 EUR
Bezahlung: einfach bar vor Ort
Anmeldung: per PN oder Mail an mail@anja-reiche.de
max. Teilnehmerzahl: 10
Adresse: Dr.-Landgraf-Str. 8, 96142 Hollfeld



Dienstag, 16. Oktober 2018

Transformation deluxe

Transformation deluxe ist in diesen Tagen angesagt! Vollwaschgang mit extra Schleudern. Und dann die Gnade der Lösung, der Erlösung. Davon will ich euch erzählen.


Herz trifft Mut - online - 03.11.2018

Wir tun es wieder!!! Herz trifft Mut! Und diesmal online...

Mal wieder geht es darum, echt zu sein - in allen Bereichen, in jeder Lebenslage. Legen wir noch eine Schicht von dem ab, was wir nicht sind. Brechen wir noch mehr aus aus alten Begrenzungen. Sprengen wir Grenzen, die lange überholt sind. Befreien wir uns aus alten Fesseln. Legen wir noch mehr die Masken ab und zeigen unser wahres Gesicht.

Das Leben fordert uns mehr denn je dazu auf, unsere Essenz zu leben, unser Licht leuchten zu lassen und unser wahres Wesen in die Welt zu bringen. Sie wartet auf uns. Auf jeden einzelnen. Ein jeder wird gebraucht. Ein jeder hat seinen Platz, nehmen wir ihn ein und schenken uns der Welt.

Im tiefsten Inneren wissen wir meist, was "eigentlich" gerade richtig für uns ist, was "eigentlich" zu tun wäre, wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, was wir "eigentlich" wirklich leben wollen. Doch haben wir den Mut unserem Herzen auch zu folgen?

Genau dabei helfen wir dir. Mischa Miltenberger, Aufmischa, Ausreden-Zerstörer und humorvoller Energie-Booster in Personalunion und ich, Anja Reiche, Seelenflüsterin, Zwischen-den-Zeilen-Leser und In-jedem-das-Beste-Seherin. Wir gehen unseren authentischen Weg schon ein ganzes Stück und können dir daher wirklich auf die Sprünge helfen, dir deine Stolpersteine und Gedankenfallen zeigen, dir die fehlende Klarheit bringen.

Eingeladen sind alle, die Unterstützung dabei brauchen, ihren Herzensweg zu gehen. All jene, die bereits in der Lüneburger Heide dabei waren und gerne noch weiter gemacht hätten. ;) Alle, die den letzten Schubs brauchen, um endlich loszulegen. Alle, die einen immensen Druck verspüren, dass jetzt endlich was anders werden muss. Alle, die gerade gebeutelt und geschüttelt werden und mal jemanden brauchen, der die Einzelteile ihres Lebens mit ihnen sortiert. Alle, die wirklich wollen. Alle, die sich noch mehr selbst leben wollen. Alle, die dieses Brennen und Sehnen nach sich selbst verspüren.

Wir treffen uns online in einem Videokonferenzraum über Zoom, eine Plattform vergleichbar mit Skype. Du brauchst dafür einen PC/Laptop, stabiles Internet und, wenn vorhanden, ein Headset. Das verbessert die Tonqualität enorm, ist aber kein Muss. Solltest du dich über das Handy einloggen wollen, dann brauchst du die Zoom-App dafür. Auch das geht.

Und hier ist der grobe Ablauf:
10-12 Uhr Extremwaschgang mit Mischa und Anja ;)
12-14 Uhr Mittagspause und die Möglichkeit zum Austausch in der Gruppe ohne Mischa und Anja
14-16 Uhr Zweiter Waschgang mit Mischa und Anja ;)
16-18 Uhr nochmaliger Austausch in der Gruppe ohne Mischa und Anja, Möglichkeit zur gemeinsamen Reflektion, zum Verbinden, Austauschen, Nachspüren

Preis: 175 EUR
max. Teilnehmerzahl: 10
Anmeldung per Email an mail@anja-reiche.de
Bezahlung vorab per Überweisung

Als Anmeldebestätigung bekommst du die Rechnung zugeschickt. Mit Eingang der Bezahlung ist dein Platz gesichert. Am Veranstaltungstag gibt es um 9:45 Uhr den Link zum Konferenzraum per Mail. Auf diesen Link klickst du einfach drauf, erlaubst den Zugriff auf Mikro und Kamera und schon kann es losgehen. Wir "treffen" uns um 9:50 Uhr, damit alle genug Zeit haben, sich in Ruhe einzuwählen und sich mit der Technik vertraut zu machen.

Wir freuen uns riesig auf euch mutige Herzmenschen und auf alles, was sich uns da zeigen mag.


Samstag, 13. Oktober 2018

Echt sein macht schön

Wenn es darum geht, zu sich zu stehen, echt zu sein und keine faulen Kompromisse einzugehen, dann bedeutet das gerade im zwischenmenschlichen Bereich ganz viel Klarheit. Und die braucht manchmal echt Mut. Gerade da haben wir so viele alte Überzeugungen.

Immer schön bitte und danke sagen.
Nett grüßen und lächeln, wenn jemand entgegen kommt.
Auch den unliebsamen Onkel, der einen nur dumm anredet, freundlich behandeln.
Generell zu Verwandten und Nachbarn nett sein.
Den Schein wahren, damit alle einen mögen. Die wirkliche Meinung wird dann hinterher gesagt, wenn derjenige weg ist. Da wird dann richtig gelästert.

So bin ich groß geworden. So wurde ich erzogen. Immer schön ins Gesicht lachen, auch wenn ich denjenigen nicht leiden kann. Nur nicht anecken, nur nicht auffallen, immer schön unterordnen. Die Meinung der anderen ist richtiger und wenn ich doch glaube, dass meine richtig ist, dann sag ich das niemals direkt ins Gesicht.

Über die Jahre hab ich mich da raus gewurschtelt, wurde mutiger, offener, radikaler, hab meine Meinung vertreten und mich selbst ernst genommen. Ich wurde authentischer.

Mittlerweile sortiere ich aus. Ich verabschiede Menschen aus meinem Leben, die nicht mehr passen, die nicht die gleiche Sprache sprechen, die mir nicht gut tun. Ich entferne "Freunde" auf Facebook, lösche Kommentare, lösche Kontakte, beantworte Nachrichten nicht, wenn es sich nicht stimmig anfühlt. Ich folge meinem Gefühl, ganz radikal. Dachte ich...

Bis mir gestern klar wurde, dass das so nicht ganz stimmt. Ich tue es manchmal immer noch. Ich bin manchmal immer noch unehrlich. Ich lächle Menschen ins Gesicht und bin freundlich und denk mir innerlich "was für ein Mist". Nur um des lieben Frieden Willen. Und oft auch aus Angst vor Ablehnung.

Ich hab es nicht bemerkt. Das lief so automatisch, so ganz von alleine. Erst als ich mir gestern die Frage gestellt habe, was in meinen Zähnen noch so arbeitet, was da noch für ein Konflikt ist, wo ich gegen mich kämpfe, wo ich ein gespaltenes Verhältnis habe (ich habe einen Haarriss längs in jedem Schneidezahn), kamen die Antworten, die mich echt verblüfft haben.

Kein Wunder, dass meine Schneidezähne gespalten sind, sich locker anfühlen und für mich auf Fotos manchmal sehr seltsam aussehen. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, sie verschieben sich. Und tatsächlich ist dieses Phänomen in unserer Familie verbreitet. Bei den Frauen mütterlicherseits.
Ich kann so irgendwann nicht mehr "schön" ins Gesicht lachen. Ich (die Frauen unserer Familie) kann dann gar nicht mehr schön lachen. Ich darf dann mein wahres Gesicht zeigen, die hässlichen, wahren Gedanken. Mein Körper sorgt dafür, dass ich niemandem mehr fälschlicherweise schön ins Gesicht lachen kann, obwohl ich was ganz anderes über ihn denke, obwohl ich ihn nicht mag. So krass! Unsere Körper sind einfach Wunderwerke.

Ich darf es mir wieder erlauben, unfreundlich zu sein. Noch ehrlicher anderen gegenüber.
Ich muss nicht nett sein, wenn ich keine Lust drauf habe. Andere müssen keinen guten Eindruck von mir haben. Man muss mich nicht mögen. Ich muss Freunde nicht "behalten", nur weil wir uns ja schon so lange kennen. Wir dürfen uns trennen und uns sagen, dass es einfach nicht mehr passt, dass wir an zu unterschiedlichen Punkten im Leben stehen, zu unterschiedliche Weltbilder und Vorstellungen vom Leben haben.

Ich muss nicht nett sein, auch wenn es Verwandtschaft ist. Ich muss nicht zum Geburtstag gratulieren, weil man das eben so macht. Ich muss überhaupt nichts und ich darf andere damit "verletzen". Sie dürfen mich für überheblich halten, für arrogant, für abgehoben. Sie dürfen mich nicht mögen. Sie dürfen über mich schimpfen.

Ich will auf jeden Fall nicht mehr schön tun, wenn ich es nicht 100% so meine. Ich will schön echt sein, in meiner Echtheit schön sein. Mein Innen und Außen wieder noch mehr vereinen.

Und ich entschuldige mich bei allen, zu denen ich nicht ehrlich war, denen ich unbewusst etwas vorgemacht habe. Das hat niemand verdient.

Fotos: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 12. Oktober 2018

Zoom-Mentoring

Ihr Lieben! 

Es schüttelt und rüttelt an allen Ecken und Enden. Meine Grummelenergie hat sich in Tatendrang verwandelt. Das Leben möchte, dass wir radikal zu uns und unserer Wahrheit stehen. "Vielleicht" kann nicht mehr angekreuzt werden. Entweder ein klares JA oder ein klares NEIN, egal in welchem Lebensbereich.

Viele von euch haben körperliche Symptome oder stehen an wichtigen Weggabelungen in ihrem Leben. Ich will euch unterstützen in dieser herausfordernden Zeit, in der kein Stein mehr auf dem anderen zu stehen scheint.

Deswegen kam mir mal wieder ganz spontan die Idee zu einem weiteren Zoom-Mentoring und das schon an diesem Sonntag. In dieser wechselhaften Zeit kann man sowas wirklich am besten ganz spontan und aus dem Bauch heraus machen.

Sonntag, 14.10.2018
14-16 Uhr
Preis: 100 Euro
Maximale Teilnehmerzahl: 5 Personen
Zahlung per PayPal oder Überweisung

Wer dabei sein möchte, bitte einfach eine kurze Mail an mail@anja-reiche.de.

Ich freu mich total auf euch und alles, was sich zeigen mag.

(Bei Zoom handelt es sich um eine Plattform zur Videotelefonie, vergleichbar mit Skype. Du brauchst dafür einen PC, stabiles Internet und ggf. noch ein Headset, wobei letzteres kein Muss ist. Weitere Fragen beantworte ich gerne per Mail.)



Donnerstag, 11. Oktober 2018

Man darf auch scheiße drauf sein

Nur mal so am Rande erwähnt. Auch ich habe Tage, an denen ich alles zum Kotzen finde, das Gefühl habe, nichts auf die Kette zu bekommen, nicht professionell genug zu sein, nicht zielstrebig genug, nicht erfolgreich genug. An denen ich neidisch bin auf all jene, die es augenscheinlich besser können, besser machen, erfolgreicher sind, mehr Geld verdienen, denen gerade offensichtlich die Sonne aus dem Arsch scheint, die durchstarten und einen Lauf haben.

Heute ist so ein Tag. Das fing gestern schon an. Ich will jetzt einfach grummeln, scheiße drauf sein und unzufrieden. Ich will mich verkriechen und auch die Sonne kann mir den Buckel runterrutschen. Dieser fuck goldene Herbst. Wann regnet es denn endlich tagelang? Wann ist denn endlich Rückzug und Ruhe möglich? Die Sonne ist dieses Jahr so krass. Es ist, als ob wirklich in den letzten, hintersten Winkel auch noch Licht soll. Dieses Jahr kann nichts mehr verborgen werden. Dieses Jahr kommt alles ans Licht. Jede Lebenslüge, jede Unehrlichkeit uns selbst und anderen gegenüber, jeder faule Kompromiss, jeder Schatten, jeder blinde Fleck, alles, was nicht in der Liebe ist. Das ist echt anstrengend. Richtig anstrengend. Und jedes Mal, wenn ich denke, dass es jetzt ruhiger wird, dann kommt die nächste Welle, dann wird wieder alles mit Licht geflutet, dann wird weiter aufgeräumt und ausgemistet. Herrje... 

Witzig ist, dass eigentlich alles gleichzeitig da ist. Gleichzeitig bin ich mega dankbar für all das, demütig und weiß, dass das genau richtig ist. Gleichzeitig weiß ich, dass auch mit mir und meinem Tempo, meiner "Professionalität" alles richtig ist, mit meinem Weg, mit meiner Art und Weise. Alles andere, was ich mir da so erzähle, ist Humbug, der Oberschmarrn sozusagen. Und trotzdem ist er da, der Schmarrn im Hirn und die dazugehörigen Gefühle. Und das darf auch so sein.
Ich wollts einfach nur mal erzählt haben. Vermutlich tut es einigen gut, zu wissen, dass auch ich solche Tage habe und so eine fuck Kopfkirmes. Jetzt wisst ihr es. Und jetzt geh ich grummeln. So!

(Ergänzung zum Bild: oder scheiße drauf sein!)

Foto: Anja Reiche
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Heiler sein noch tiefer verstehen

Ich bin auch Heiler, wenn ich Menschen in den Tod begleite!

Wow! Jetzt rappelt's aber nochmal richtig im Karton und die Erkenntnisse überschlagen sich noch mehr. Mal wieder ein Video im "out of bed look".

Sein lassen heilt

Ich weiß nicht, was das für ein intensiver Prozess ist, die letzten Tage. Mal sehen, ob ich es in Worte fassen kann.

Nach Mallorca hatte ich quasi die Schlafkrankheit. Es fühlte sich so an, wie wenn ich die gesamte wilde Zeit dieses so ereignisreichen Jahres auf einmal "nachschlafen" müsste. Es ist wie eine extreme Erholungsphase auf der einen Seite und auf der anderen gleichzeitig ein noch mehr Loslassen, Hineinsterben, noch tiefer aufgeben, hingeben, zulassen.

Da findet nochmal wieder Heilung statt. Heilung dadurch, dass ich (wir?) noch mehr oder überhaupt erst das annehme, was kaputt ist. Dass ich es kaputt sein lasse, dass ich krank sein darf, dass da Symptome sein dürfen.

Bei mir sind es mal wieder die Zähne. Es fühlt sich an wie tatsächlich endlich den Kampf aufgeben. Da darf Karies sein (ohne zu wissen, wie da der genaue Sachstand wirklich ist), da dürfen Entzündungen sein, Nervenschmerzen, was auch immer. Es darf da sein. Es ist so richtig. Es gibt nichts zu kämpfen. Es ist ein Hineinsterben in genau das alles.

Es gilt nicht, die Gesundheit wieder herzustellen, indem ich die Symptome "heile". Es gilt die "Gesundheit" dahingehend wieder herzustellen, in dem ich heil = ganz werde in Form von "so darf es auch sein", in Form von "ich darf krank sein".

Sich das Kranksein erlauben, ist für mich die eigentliche Heilung. Auch das ist ein Teil des Lebens, Teil der Schöpfung, Teil meiner Schöpfung. Ich habe das Gefühl, dass ein HEILiger Raum entsteht, wenn ich nichts mehr verändern will, sondern es einfach so lassen kann.

Da geht eine Tür der Möglichkeiten auf, wenn ich mich komplett in die Krankheit hineinfallen lasse, mich ihr hingebe, die Welle über mir zusammenschlagen lasse, wenn ich mir erlaube, dass es so bleiben darf, ja, dass ich selbst sterben dürfte. Auch das wäre ok.

Wann haben wir angefangen, nicht mehr sterben zu dürfen? Wann wurde es falsch, diesen Aspekt des Lebens zu wählen? Denn der Tod, die Krankheit sind Aspekte des Lebens. Sie sind Teil der Fülle, Teil des reichen Buffets, von dem wir wählen dürfen. Da ist nichts falsch dran, nichts verwerflich.
Ablehnung erzeugt nur Stress. Wenn wir etwas vermeiden wollen oder als falsch einstufen, sind wir im Widerstand, sind wir im Kampf gegen das JETZT, gegen das, was vielleicht eh schon da ist.

Da lag ich also vor zwei Nächten im Bett und hatte Schmerzen. Die linke Kopfhälfte pochte, die Zähne oben und unten empfindlich wie sonst was. Und dann kam genau dieses tiefe Wissen, dass das jetzt so sein darf, dass ich nichts dagegen machen will, dass ich es einfach so lassen will, es fühlen, es annehmen, mich dem komplett hingeben, mir erlauben, dass es auch so bleiben darf, dass es mich verschlucken darf, dass die Welle mich mitreißen darf.

Ich bin einen Schritt beiseite getreten, hab aufgegeben, bin hineingestorben in all das, hab mich von Karies, Entzündung und Nervenschmerzen "auffressen lassen". Ich lag da und habe mich weit gemacht, habe mich bereit erklärt, alles endlich fließen zu lassen, was zu diesen Symptomen geführt hat, war bereit alles zu fühlen, was blockiert war.

Ich habe mich wieder als das gesehen, was ich bin: Ein Kanal, durch den das Leben fließt in all seiner Fülle, mit all seinen Facetten. Da gibt es kein gut oder schlecht. Leben ist. Gefühle sind. Erst wenn wir etwas nicht haben wollen, ablehnen, verurteilen machen wir uns eng, der Kanal geht zu, Energieblockaden entstehen und daraus Symptome.

Für mich ist die Frage deshalb immer: Was konnte/durfte hier nicht fließen? Was will in Fluss kommen? Und in dieser besagten Nacht war noch nicht mal das wichtig. Es brauchte nichts benannt zu werden, nichts verstanden. Es wollte nur zugelassen werden, da sein dürfen, durch mich durch.

Was passiert ist? Tiefer Frieden! Heilung auf einer Ebene, die mir gefühlt bislang verborgen geblieben war. Die Integration bislang abgelehnter Anteile. Ich bin wieder noch mehr vollständig, vollkommen geworden, in dem ich all das angenommen habe. Heil dadurch, dass auch Krankheit sein darf. Das komplettiert, das macht rund, heil, ganz.

Gefühlt ging es auch mal wieder gleichzeitig um die Ahnen, auch um deren Kampf, der damit beendet wurde und um das Kollektiv. Dieser Prozess findet gerade in so vielen statt. So viele lassen los, lassen zu, geben auf, geben das Bewerten und Kämpfen auf. So viele werden gerade von ihren Körpern, den Umständen an genau diesen Punkt geführt. Und das ist gut so.

Werden wir heil, indem wir krank sein dürfen. Werden wir groß, indem wir klein sein dürfen. Werden wir stark, indem wir schwach sein dürfen. Werden wir reich, indem wir arm sein dürfen. Fangen wir an zu leben, indem wir sterben dürfen. Der Kampf hat ein Ende.

Bild könnte enthalten: Text
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 9. Oktober 2018

Mit Geld umgehen können

Einfach mal so in den Raum geworfen:

Was wäre, wenn "mit Geld umgehen können", bedeuten würde, es mit vollen Händen auszugeben?

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 29. September 2018

Wie ich die Zeit gerade wahrnehme...

Juhu! Es gibt mal wieder ein Video von mir. Über diese krasse, intensive Zeit, über das Mitfließen und Eintauchen und darüber, wie ich die Welt gerade wahrnehme. Ob das alles Sinn macht, was ich da erzähle, weiß ich nicht. "Es" hat durch mich gesprochen.



Freitag, 28. September 2018

Die nächste Welle reiten

Es ist verrückt! Einfach nur verrückt!

Gerade mal seit Dienstag Abend sind wir wieder zu Hause und schon ereilt mich der nächste Ruf.
Ich bin selbst ganz sprachlos und weiß mal wieder nicht, was ich davon halten soll. Schon vor ein paar Tagen hatte ich immer wieder den Gedanken, dass ich im Herbst noch nach Bayern fahre, in meine alte Heimat Frrranken. Als ich gestern hier zu Hause endlich wieder in "meinem" Wald unterwegs war, meinen Kraftplatz aufgesucht habe, war es plötzlich sonnenklar. Ich fahre Ende Oktober tatsächlich nach Bayern.

Mal wieder weiß ich nicht, was ich da soll. Mal wieder weiß ich nicht, was sich da zeigen und ergeben wird. Ich weiß nur, dass es mich da hinzieht, wie an einer unsichtbaren Schnur. Keine Ahnung, wo ich schlafe. Keine Ahnung, wem ich begegne. Ich kenne ungefähr den Zeitraum. Ich weiß, dass ich alleine fahre. Ich weiß, dass ich mit Teo unterwegs sein werde (also doch nicht so ganz alleine). Mehr weiß ich nicht.

Ich hätte Ende Oktober eine Veranstaltung in der Nähe von Hamburg machen können. Mein Verstand fand es gar nicht witzig, dass ich das gestern abgesagt habe. Ich könnte in meiner alten Heimat eine Veranstaltung ausmachen. Dazu gibt es noch keinen Impuls. Ich bin mal wieder völlig unlogisch. Und soll ich euch was sagen? Ich liebe es! 😍🙏🎉

Also springe ich mal wieder ins Unbekannte, lass mich treiben und führen und da hinspülen, wo mich das Leben offenbar haben möchte. Was immer geschehen mag, ich bin bereit auch diese Welle zu reiten. That's life! 🌊🌊🌊


Foto: Wolfgang Menger

Donnerstag, 20. September 2018

Mallorca macht mich zum Vollweib


Diesen Satz, diese Überschrift hab ich seit einem weiteren schlaflosen "Nickerchen" vorhin in meinem Kopf.

Immer wieder werde ich um die Mittagszeit hier unfassbar müde und lege mich hin, nur um dann festzustellen, dass ich nicht schlafen kann/soll, sondern dass vielmehr die Erkenntnisse rattern.
Tiefere Zusammenhänge zeigen sich, die Drachen reden mit mir oder ich weiß plötzlich einfach etwas. So wie ich vorhin einfach wusste, dass Mallorca mich zum Vollweib macht. Mein Kleidungsstil verändert sich ganz unerwartet. Der sportliche Look macht mich auf einmal nicht mehr zufrieden. Etwas Weiches, Fließendes muss her.

Caroline lässt mich ihre Haremshosen anprobieren und es ist einfach sofort klar, dass das meins ist, dass das zu mir gehört, dass das ich bin.

Aber nicht nur äußerlich passiert etwas. Vielmehr passt sich jetzt das Außen dem Inneren an. Wie auch anders?





Der Vollweib-Prozess geht schon ein ganzes Stück. Meine Regel ist seit Monaten nicht mehr regelmäßig. Es fühlt sich nicht nach frühzeitigen Wechseljahren an. Nein, es fühlt sich nach Vollweib werden an. Was immer das genau bedeuten mag.

Bis vor kurzem hab ich mich irgendwie immer noch als "Mädel" bezeichnet. Auch das passt auf einmal nicht mehr. Ich bin 36 und fühle mich tatsächlich erst jetzt wirklich als Frau und ich schätze, das ist noch ausbaufähig.




Was macht denn jetzt dieses Vollweib aus? Ich kann es im Moment nur ahnen. Das urweibliche Prinzip spielt auf jeden Fall eine große Rolle. Auch die Heilerin in mir, die Hexe, die alte Weise, die Schamanin sind von Bedeutung. Es geht wohl auch darum genau das voll zu leben. Die Frau, die Heilerin, die Partnerin, die Geliebte, die Gespielin, die Leidenschaftliche, die Schwester, die Mutter (für Erwachsene), die Priesterin, die Gebende, die Nehmende, die sich vollkommen dem Leben Hingebende.

Und genau jetzt bin ich auf den Punkt gekommen!!! 😍😍😍 Die sich vollkommen dem Leben Hingebende in jeder Situation, in jeder Lage - das ist das Vollweib. Grandios!!! Einfach nur grandios. Und so simpel.

Ich stelle mich komplett dem Leben zur Verfügung und bin damit die großartigste Schöpferin, die ich nur sein kann. Weich, warm, liebevoll, stark, mutig, kraftvoll, vital, zentriert, bewusst, da, im Fluss. Das Leben fließt durch mich auf die Erde. Ich darf die Schöpfungen gebären, die das Leben von mir will. Wo das Leben mich will, bin ich richtig und da will ich auch sein und wirken. Was durch mich in die Welt will, will ich ausagieren.

Vollweib sein eben! ❤️
Foto: Wolfgang Menger