Montag, 27. Juni 2022

TiefenTalk mit Herz & Seele - 29.06.2022

Ihr Lieben 😍😍😍😍🎉🎉🎉🎉, ich bin ganz kribbelig und voller Freude!!!!!! Es gibt endlich mal wieder einen TiefenTalk mit mir via Zoom. Die Idee kam aus dem Nichts und wollte mal wieder hopplahopp umgesetzt werden. Also hab ich mir mal eben die Zoom Pro Version geholt und mache Nägel mit Köpfen.

Mittwoch, 29.06.2022, 19 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden), via Zoom

Ich bin da, mit allem, was mich ausmacht. Ich tauche ein in deine Seelenessenz, wenn du das möchtest, lese darin, übersetze, erinnere, benenne, mache sichtbar, ticke an, inspiriere, transformiere, initiiere, je nachdem welcher Aspekt von mir gerade gebraucht wird. 

Wer mein Wirken kennt, weiß, dass ich "einfach" einen Raum aufmache, in dem alles passieren darf, alles Platz hat und sein darf, DU Platz hast und sein darfst. Wer mein Wirken nicht kennt, darf es kennenlernen, ohne Garantie für irgendwas. 😉🎉💥

Es ist an der Zeit mal wieder so richtig tief zu tauchen, die Dinge an der Wurzel zu packen und ins Licht zu holen. 

Die Teilnehmerzahl ist auf 100 beschränkt (das sollte reichen 😂😂😂). Mindestbetrag für dein Dabeisein sind 25 EUR. Wenn dir die Begegnung und der Raum mehr wert sind, dann darfst du gerne mehr Lüüüüböööö in Geldform fließen lassen. 😉 Meinen PayPal-Link und meine Bankdaten bekommst du mit der Bestätigungs-Email nach deiner Anmeldung. In dieser Email ist auch der Zoom-Link enthalten.

Der Anmelde-Link ist hier: https://www.cognitoforms.com/AnjaReiche/TiefenTalkMitAnjaReiche

Aaaaaaaahhhhhwwwww!!!!!! Ich freu mich so fett!!!!!!!!!!! 😍😍😍😍🎉🎉🎉🎉



Sonntag, 26. Juni 2022

Keiner hat die Macht, mich zu verletzen

Keiner hat die Macht, mich zu verletzen. ICH habe nicht die Macht, andere zu verletzen. Die Essenz bleibt unberührt, unangetastet, ist unkaputtbar.

Keiner hat die Macht, mein Leben auf eine Weise zu beeinflussen, die ich nicht auf höherer Ebene gewählt habe. Mir kann nichts passieren, was tatsächlich schlecht für mich ist. ICH kann das Leben von einem anderen nicht auf eine Weise beeinflussen, die er nicht auf einer höheren Ebene gewählt hat. ICH kann niemandem etwas antun, was letztlich schlecht für ihn ist. Die Essenz bleibt unberührt, unangetastet, ist unkaputtbar.

Niemand kann verhindern, dass ich den Weg meiner Seele gehe. Niemand kann vereiteln, dass ich das auf die Erde bringe, wofür ich angetreten bin. ICH kann nicht verhindern, dass ein anderer den Weg seiner Seele geht. ICH kann keinen Seelenplan eines anderen vereiteln. Die Macht hat weder der andere noch ich.

Auf der Erde, im Kosmos darf stattfinden, was stattfindet. Hat es etwas mit mir zu tun, bin ich davon berührt, betroffen, GEtroffen, dann betrifft es mich, dann soll das Teil meines Weges sein. Trifft es mich nicht, macht es mich nicht betroffen, ist es nicht Teil meines Weges und kann unabhängig von mir existieren, neben mir da sein. Es darf sein. Ich darf sein. Ganz neutral und gleich-gültig. Und ich meine wirklich ALLES. Es muss nichts erst eliminiert, verändert, etabliert werden, damit ich meinen Weg gehen kann.

Was ich erleben soll, erlebe ich sowieso. Für alles, was ich erfahren soll, gibt es die richtigen "Mitspieler", die zur rechten Zeit die Bühne meines Lebens betreten. Auch wenn die Erfahrungen keine angenehmen sind, so sind sie doch richtig und auf höherer Ebene verabredet. Ich habe mir die "Arschlöcher" in meinem Lebensspiel selber gecastet und sie genau instruiert, wann sie auf der Bildfläche erscheinen sollen. Meine gewollten Erfahrungen harmonieren genau mit den ihren.

Will ich Ohnmacht erleben, brauche ich den Täter. Will ich meinen Täteraspekt erleben, braucht es jemanden, der Ohnmacht erforschen will. Und ich möchte erneut betonen, dass ich hier aus höherer Perspektive blicke, aus Sicht der Seele. Irdisch betrachtet würde wohl jeder sagen, dass er ja niemals freiwillig Ohnmachtserfahrungen gewählt hat. Verständlich... Doch meine Wahrheit bleibt.

Und wenn du jetzt denkst, dass das ein Freifahrtsschein für alle skrupellosen Täter ist, dann schau dir einfach die Angst an, die Ohnmacht, die Panik, die hochkommt, bei der Vorstellung, dass wirklich jeder tun darf, was für ihn gerade das einzig Richtige ist.

Und dann schau dir an, welche Gefühle hochkommen, wenn du dir selbst erlaubst, wirklich alles zu tun, was für dich jetzt gerade das einzig Richtige ist.

Durch all diese Gefühle geht der Weg lang in die Freiheit. In deine Freiheit. In meine Freiheit.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 20. Juni 2022

Es braucht die Komm-vor-Zone

Ich muss mal eine Lanze für die Komfortzone brechen. Es ist halt wie mit allem, die Sache an sich ist nicht das Problem. Die Frage ist, was wir draus machen und wie wir die Dinge definieren und bewerten.

Die Komfortzone ist ein sicherer, bequemer Raum, in dem wir angeblich nicht zwingend mit unseren Grenzen konfrontiert werden. Das Wort Komfortzone wird gerne leicht abwertend benutzt, wenn jemand vermeintlich nicht wachsen möchte oder seinen Themen ausweichen will.

Tatsächlich sehe ich das Ganze etwas anders und mit Majas alternativer Schreibweise der Komm-vor-Zone wird auch schon deutlich, in welche Richtung es geht.

Es braucht für mich - und für ganz viele, die ich kenne - genau diesen geschützten Raum, in dem ich sicher bin, wo das Überleben gewährleistet ist, in dem meine Grenzen gewahrt werden, damit ich mich Prozessen hingeben kann, damit Dinge, Gefühle hervorkommen können, die sich nicht zeigen, wenn ich "draußen" unterwegs bin. Ich brauche diesen Rückzugsraum immer wieder, meine vier Wände, mich, ein Dach über dem Kopf, gutes Essen, meinen Space, ein Bett, Gemütlichkeit und Ästhetik, meine eigene Energie.

Die Komm-vor-Zone mag bei jedem anders aussehen. Jeder kann und mag sich wo anders öffnen und verletzlich zeigen. Der eine hat einen wunderbaren Platz im Wald, der andere seine Couch, der nächste das Wohnmobil und wieder ein anderer hat diesen Raum in Begleitung von guten Freunden, in Gemeinschaft.

Ich mag nicht generell dafür plädieren, dass wir unbedingt raus aus der Komfortzone müssen. Ich mag viel mehr die Erlaubnis aussprechen, dass wir uns maximal in ihr wohlfühlen dürfen und sie nutzen dürfen. Überraschung: Für Wachstum! Was ihr ja nicht unbedingt nachgesagt wird.

Ich könnte mir vorstellen, dass sich so mancher fetten Druck macht, weil er sich die Geschichte erzählt, dass er doch endlich mal raus aus dieser bequemen Zone müsste, dass er sich ausweicht und selbst betrügt. Das mag manchmal stimmen, doch halt nicht immer. Und eins ist sicher: In dieser Komm-vor-Zone ist es manchmal ganz schön "unbequem", wenn ich mir überlege, was mir da schon alles um die Ohren geflogen ist, weil Platz dafür war. 😉💥

Wie wäre es, wenn du in der Komm-vor-Zone bleiben dürftest? Was wäre, wenn du genau da wächst, weil du dich da öffnest, eben weil du sicher bist? Weil da Raum ist, um Gefühle zu fühlen, zu meditieren, Visionen zu empfangen, sich deine Themen in der Stille überhaupt erst zeigen?

Ich liebe meine Komm-vor-Zone. Ich achte und ehre sie und bin unfassbar dankbar, dass ich sie mir immer und überall unterwegs ermögliche. Sie ist für mich essentiell. Genauso liebe ich es, immer wieder raus zu gehen und außerhalb dieser Zone Erfahrungen zu machen. Erfahrungen, die ich dann im Rückzug wieder reflektieren und integrieren kann. Für mich ist es dieses Sowohl-als-auch.

Und für dich so?


Foto: Canva
Text: Maja Siebel
Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 12. Juni 2022

Alles erleben dürfen - Was für eine Freiheit

Es ist schon eine ganz spezielle Zeit gerade. Wie wenn das Leben mal wieder etwas die Geschwindigkeit rausnehmen würde. Zeit, zu reflektieren, zu verarbeiten, zu realisieren, die Dimension und das Ausmaß unseres Wirkens zu begreifen.

Gestern hat's mich total zerbröselt. Morgens um 5 Uhr ging es los. Kolik. Und sie wollte und wollte nicht aufhören. Meist ist sie nach kürzester Zeit vorbei, wenn ich denn überhaupt noch eine habe. Gestern nicht. 10 Stunden durfte ich in diesem krassen Prozess sein. 10 Stunden durchgehend heftigste Schmerzen, keine Position, die Erleichterung verschafft. 10 Stunden zwischen Hingabe, Wut, Verzweiflung, Toben, Wüten, still sein, Hinspüren, Verstehen, Erkennen, Transformieren. 10 Stunden Geburt. Meine.

Ich kenne diese körperlichen Zustände aus meiner Vergangenheit, aus meinem Heilungsweg, hatte sie aber echt jetzt über Jahre nicht. Gestern konnte ich dem Ganzen nochmal wieder mit neuer Bewusstheit begegnen, mit einem ganz anderen Selbstverständnis, einem ganz anderen Verständnis für den Prozess.

Da geht es nicht einfach nur um körperliche Symptome. Da geht es um so viel mehr. Ich konnte meine Oma so spüren und sprechen, ihren Konflikt fühlen, der in meinen Zellen gespeichert war und in dieser Kolik Ausdruck fand. Ich hab so sehr ihre Unfreiheit und Verzweiflung gespürt. Ich konnte nicht mal weinen, weil ich in dem Moment sie war. Sie konnte nicht weinen. So zu. So eingemauert. So abgeschnitten vom Innersten, um überhaupt überleben zu können.

Ich hab gezetert, geschimpft, gejammert, gewinselt, gebettelt, geschrien, hab allem Ausdruck gegeben, was in jedem Moment da war, alles zugelassen, mir alles erlaubt, ihr alles erlaubt. Maja hat mich die letzten Stunden so wundervoll begleitet, so viel mitgespürt und transformiert. Ich hätte diese Packung alleine nicht geschafft.

Im Nachgang wird mir nochmal so deutlich, was wir hier alle leisten als Wellenbrecher, als diejenigen, die endlich wirklich den Break der Vererbung machen, als diejenigen, die hinschauen und heilen, die aufräumen und bewusst machen. Meine Güte. Was für eine Nummer und manchmal echt eine raue.

Gleichzeitig ist da mehr Hingabe denn je und ein Heidenrespekt vor mir selber. Was hab ich nicht schon alles durchgestanden, überlebt, durchdrungen, durchgefühlt. Und da sitze ich heute nach diesem wahnsinns Ritt und bin im Frieden. Irgendwas sagt mir, dass das meine Geburt war. Dass da so viel aus meinen Zellen katapultiert wurde, was nicht meins war. Dass da nur noch ich bin. Meine Essenz. Dass es jetzt um ein neues Level geht, unbeeinflusst von Ahnenthemen und Kollektiv. Da bin ich in meiner Reinheit.

Gleichzeitig bin ich total offen und in einer nie gekannten Hingabe. Ja, es könnte dennoch wieder so ein Prozess dran sein. Ich könnte wieder aus dem Nichts solche Schmerzen haben. Immer und überall könnte es passieren. Und es ist ok. Damit mach ich mir nichts vor. Ich meine es so. Ich bin bereit. Ich kann es. Einmal mehr wurde klar, was ich alles schaffen kann, was ich alles in der Lage bin zu handeln. Alles, was nötig ist. Alles, was zum Auftrag gehört. Und wie gut war wieder für mich gesorgt. Ich hatte den Raum. Es war alles da. Ich hatte wundervollste Unterstützung von Maja, die "zufällig" da ist.

Genau wie ich die Angst, die Ohnmacht, die Wut nie loswerden wollte, genau so will ich diese körperlichen Geschichten nicht loswerden. Heilsein ist, alles sein dürfen, alles fühlen dürfen, alles erleben dürfen. Ich muss sagen, dass ich den Hut vor mir selber ziehe, weil ich merke, dass ich es wirklich ernst meine. Es darf jederzeit wieder geschehen. Ja, es gibt weiß Gott schönere Zustände und gleichzeitig darf es auch so sein. Was für eine Freiheit.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 6. Juni 2022

Partnerschaft und Beziehung in der Sprengung

Hui, war das bewegend für mich. Da flossen ganz schön viele Tränen. Fühlte sich fast an wie ein Coming-Out.

▪️meine heilenden Erfahrungen durch Berührungen und wieso es aus meiner Sicht so wichtig ist, von unterschiedlichen Menschen berührt zu werden
▪️Sexualität als Forschungsfeld und Möglichkeit der Selbsterkenntnis und Heilung
▪️über Sexualmystik und deren Schöpfungspotential
▪️über meinen Auftrag in diesem Feld der bedingungslosen Liebe

Hier geht es zur Sprachnachricht im Telegram-Kanal und hier zum Podcast.

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Sonntag, 5. Juni 2022

Reisebericht einer Wanderschamanin #3

Es war mal wieder an der Zeit, ein bisschen zu berichten. Seit fast 9 Wochen bin ich jetzt unterwegs und werde es auch noch mehrere Wochen sein. Am Mittwoch ziehe ich um in eine weitere Ferienwohnung, die ich bis 31.07. gemietet habe. Da mag sich der ein oder andere fragen, wie sich das auf die Partnerschaft auswirkt. Ich gebe euch Einblick und ein Update...

Hier geht es zur Sprachnachricht auf Telegram und hier zum Podcast.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Samstag, 4. Juni 2022

Folge der Anziehung, statt der Freude

Seinen Weg zu gehen, seine Schritte zu tun, seine Wahrheit zu leben und zu sprechen, fühlt sich nicht immer nach eitel Sonnenschein an. Viel mehr ist ganz oft Schnappatmung damit verbunden. Es kostet oft Überwindung. Freude sieht anders aus.

Und doch müssen wir es tun, es sagen, eine Tür endgültig zu machen, eine Wahl treffen, von der wir nicht wissen, wohin sie uns führt. Freude sieht anders aus.

Manchmal werden wir von Situationen, Dingen, Umständen magisch angezogen. Sie gehen uns nicht mehr aus dem Kopf und gleichzeitig wissen wir, dass wir damit krass unsere Komfortzone verlassen müssen, dass sich alte Themen und Gefühle zeigen werden, dass wir an unseren tiefsten Schmerz kommen. Genau da schiebt uns das Leben aber hin. Freude sieht anders aus.

Manchmal glauben wir bei bestimmten Entscheidungen, dass sie perfekt für uns sind. Wir wählen einen Job, einen Partner, eine Wohnung und haben das Gefühl, dass das der Jackpot ist, nur um nach kürzester Zeit festzustellen, dass wir uns total "im falschen Film" befinden. Freude sieht anders aus.

Versteht mich nicht falsch. Ich bin die Erste, die sagt, dass es total wichtig ist, der Freude zu folgen, der Leichtigkeit, dem Genuss, der Weite und Freiheit. Und gleichzeitig führt uns das Leben immer an die Stellen, an denen das größtmögliche Wachstum für uns drin ist, an denen wir Ketten sprengen können, uns selbst erkennen, uns erlösen können, erwachen können.

Hätte ich auf meinem Weg danach geurteilt, ob da Freude ist, wenn ich den sicheren Job kündige, mich im Alleingang selbst heile, von meinen Ersparnissen lebe, Freundschaften beende, keinen Plan für die Zukunft habe, gegen alles handle, was mir jemals darüber erzählt wurde, wie Leben funktioniert, dann hätte ich keinen einzigen Schritt getan. Was aber da war, war Anziehung. Mich haben die einzelnen Schritte nicht mehr losgelassen. Die Vorstellung, es nicht zu tun, hat mich schier wahnsinnig gemacht.

Also bin ich dieser Anziehung gefolgt und habe ganz bestimmt erstmal keine Freude gefühlt. Da war eher wilde Entschlossenheit und Wille. Da war Angst und ordentlich Respekt. Ich hatte jedes Mal wieder die Hosen gestrichen voll. Die Freude kam, wenn die Entscheidung getroffen war, wenn die damit verbundenen Prozesse durchgelaufen waren, die Befreiungsschläge erledigt. Die Freude kommt nach der Anziehung und dem Wachstum. Dann sehe ich, wozu es gut war. Dann spüre ich enorme Freiheit und Befriedigung. Dann fühle ich, dass ich mir wieder einen Schritt näher bin, geklärter, aufgerichteter, wahrhaftiger. Ich fühle mich frei, leicht, dankbar, demütig, größer, weiter, heller. So sieht Freude aus. Sie ist das Resultat von Anziehung. 😉💎🚀👑💥

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Freitag, 3. Juni 2022

Bedingungslosigkeit ist dein Geburtstrecht

Da kam aber mal eine Durchgabe reingerauscht. Was für eine vehemente, eindringliche Ansage. Donnerwetter! Ich wusste ja selbst nicht, was kommt.

▪️Ergibst du dich?
▪️Kannst du wirklich empfangen?
▪️Bedingungslosigkeit ist dein Geburtsrecht.
▪️Folge der Anziehung, statt der Freude.

Hier gibt es die Sprachnachricht bei Telegram und hier als Podcast.

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 


Donnerstag, 2. Juni 2022

Was passiert, wenn man dran bleibt

"Ein Sommer im Allgäu" - dieser Titel spukt mir schon länger durch den Kopf und mehr und mehr wird er Programm. Die erste Ferienwohnung hier hatte ich Anfang Mai für vier Wochen gebucht und sehr schnell stellte sich das Gefühl ein, dass ich in der Gegend bleibe. Vielleicht eben den ganzen Sommer. Diese Idee machte warm im Bauch. Was immer ich hier soll... Ich kann nicht weg.

Am kommenden Mittwoch verlasse ich diese erste Wohnung und bis gestern konnte ich nicht ansatzweise denken, was danach kommt, wo es hingeht, was stimmig ist. Leere. Kein Impuls zu handeln. Ich wusste nur, dass ich definitiv wieder meine Sachen packen werde. In einem Live-Video im gemeinsamen Telegram-Kanal (https://t.me/Heimatschwingung/121) mit Mischa haben wir gestern noch drüber gesprochen, wie es ist, in diesem Nichtwissen unterwegs zu sein, wie es ist, so sehr in den Moment geworfen zu werden. Totale Hingabe.

Und dann komme ich nach unserem Treffen "nach Hause", räum ein wenig rum, es ergibt sich, dass ich ein Zeitfenster für in 3 Wochen wundervoll mit Abenteuern füllen kann, die meine Zellen britzeln lassen. Ich bin voller Freude und guter Laune und plötzlich kommt die klare Ansage: "Jetzt schau mal auf Airbnb". PC geholt, reingeschaut, die erste Wohnung, die angezeigt wird gerade neu reingestellt und der absolute Jackpot. Mitten in der Natur, Alleinlage, Glasfaserinternet (gutes Internet ist hier Mangelware), große Küche, 90 m2, Dachgeschoss, Balken auf Sicht, Sonderangebot, weil komplett neu auf dem Portal. Ich prüfe den Kalender mit dem Bauchgefühl, wie lange ich bleiben soll. Es hakt beim 31.07. ein. Ich frage bei meiner Lieblings-Sponsorin nach, ob sie auch dafür die Sponsorin sein möchte und ZACK war's fertig. Der Sommer im Allgäu nimmt Gestalt an! 🥰Ich hab gestern so gefeiert!!!!! Es gibt so unendlich viele Gründe dafür!!!! 😍🥳🥳🥳

Ich bin unglaublich gespannt, was in dieser Zeit wieder alles geschehen darf. Wunder sind ja an der Tagesordnung. 😉🎉Auch in dieser Zeit werde ich vermutlich immer wieder aufbrechen, Menschen besuchen oder auch Besuch bekommen. Das Leben ist ganz schön bunt und ich bin ganz schön froh, mitten drin zu sein, jeden Moment frei, da zu sein, wo ich sein soll. Totale Spontanität, Flausen im Kopf, Hummeln im Arsch, ein breites Grinsen im Gesicht, neugierig ohne Ende und bereit, ALLES zu tun, ALLES zu fühlen, in voller Präsenz jede Sekunde zu schmecken.

DANKE Leben!!!!! Ich bin unfassbar dankbar, werde nicht fertig mit Staunen und ganz oft laufen einfach nur die Tränen, wenn ich mir mal wieder verinnerliche, wie sich mein Leben schon alleine nur in diesem Jahr entwickelt hat. Krasses Pferd! DAS hätte mir keiner erzählen brauchen.

Gut, dass ich über so viele Jahre so neugierig, entschlossen und mit so viel Durchhaltevermögen gesegnet war und immer noch bin. Ich wollte wissen, wo ich raus komme, wenn ich dran bleibe. Wenn ich radikal nur meinem Herzen folge und sonst niemandem. Bitteschön! Das Paradies ist die Antwort. Der Himmel auf Erden und ich wie gesagt mitten drin! ❤️ What a pleasure!!!! 🙏🏼


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 24. Mai 2022

Gedanken zur Zeitqualität

Um diese Uhrzeit, wenn die Welt noch großteils schläft, kann man doch am besten das Feinstoffliche befühlen. 😊✨💫✨ Ich hab ein wenig hingespürt in diese ganz spezielle Zeitqualität und gesprochen, was gesprochen werden wollte.

▪️Das Nichtwissen wird immer größer
▪️Die Wunder auch
▪️Überholtes will verlassen werden
▪️Viele Verabredungen erfüllen sich gerade und sind erledigt
▪️Wir werden "neu hinsortiert", wenn wir es geschehen lassen
▪️Bedingungslose Liebe im Real-Life-Check

Hier geht es zum Podcast und hier zur Sprachnachricht in meinem Telegram-Kanal.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Samstag, 21. Mai 2022

Urweiblichkeit Teil II oder warum es manchmal echt einen Schnaps braucht

Ich mag euch mal schildern was heute im Anschluss an den Text über Sexualität und Weiblichkeit von gestern in mir abging. Eigentlich war/ist mir dauerhaft schlecht, ein richtiger Klumpen im Magen und im Gedärm. Altes hängt da fest. Also hab ich hingespürt in diesen fetten Klumpen und ganz krasse, alte Überzeugungen aus der Ahnenreihe gefunden, vor allem von meiner Oma väterlicherseits, von der ich ja generell so einiges „geerbt“ habe.

Teilweise sind die Sätze so krass. Ohnmacht war extrem spürbar. Weinen wechselte sich mit Wut. Erkenntnis mit Erstaunen. Klare Wirksätze und Entscheidungen haben sich wie von selbst geschrieben.

Ich gebe unzensiert wieder, was da seit heute Nachmittag auf meinem Notizblock steht. Eventuell ergänze ich noch zum besseren Verständnis.


Sätze meiner Oma, die in mir gewirkt haben:

•Ich kann meinem Körper nicht vertrauen.
•Ich kann meiner Intuition in der Hinsicht (Sex, „Verhütung“, Hingabe) nicht vertrauen.
•Da ist „etwas“, das meinen Seelenauftrag vereiteln könnte, das, was ich hier erleben will, das, was meine größte Sehnsucht ist.
•Ich will MEIN Leben leben!!!!!!
•Ich will ENDLICH mein Leben leben. (Meine Oma wurde mit 19 gezwungen zu heiraten und einen Hoferben hervorzubringen. Sie hat mir mal erzählt, dass sie damals das Gefühl hatte, das ihr Leben ab da vorbei war.)


Meine Wahl:

•Ich will all die Schönheit auskosten, lebendig sein, feiern, singen, tanzen, frei sein.
•Ich will Leichtigkeit.
•Ich will Männer genießen.
•Ich will MICH genießen.
•Ich will das süße Leben.
•„Oma, ich mach’s für dich!“
•Ich brauche die Rückendeckung der Ahnen, Führung, Unterstützung. Ich brauche meine Familie energetisch hinter mir.
•Ich bin die LEBEFRAU, die meine Oma nie sein konnte und so gerne gewesen wäre.


Sätze meiner Oma:

•Mein FrauSein kann mir das ruinieren.
•Mein FrauSein verbietet all das.
•Mein FrauSein lässt Genuss nicht zu.
•Ich hasse meine Weiblichkeit.
•Ich will keine Gebärmutter haben.
•Ich hasse Männer und ihren Samen, ihre Unabhängigkeit, ihre Freiheit, ihre Wolllust ohne Rücksicht auf Verluste.
•Ich hasse die Gefahr, die von ihnen ausgeht.
•Wenn es nur keine Männer gäbe...


Meine Erkenntnisse:

•Wieso sollte ich mich gegen das, was ich nicht möchte (Kinder), wehren müssen? Es spielt keine Rolle. Die Materie steht nicht über dem Geist. Wenn ich zum Beispiel andere Dinge, Erfahrungen nicht möchte, dann kümmer ich mich einfach nicht drum, gebe dem keine Aufmerksamkeit, weiß, dass das nichts mit mir zu tun hat und mir nicht widerfährt. Ich wähle einfach, was ich stattdessen leben will. Wieso sollte es bei diesem Thema anders sein? Das ist so ähnlich wie einen Baum zu umklammern und das Leben zu fragen, wann der Baum mich endlich loslässt.
•Bei diesem „heiklen“ Thema geht es für mich um Souveränität, um meine Überzeugung, um eine klare Wahl und darum, nicht an meiner Wahl zu zweifeln.
•Ich löse jeden Zweifel auf.
•Ich glaube mir selbst.
•Ich wähle, meine Macht zu fühlen, die Kraft meiner Wahl, meine Entscheidungskraft.
•Ich lasse nichts anderes zu.
•Ich hole alle Macht, die ich je an Männer, an Samen, an meine Mutter, an meine Gebärmutter abgegeben habe, zu mir zurück.
•Ich hole alle Macht zurück zu mir und bündle sie in meiner urweiblichen Kraft!


Wirksätze von der Orakelkarte „Pentagramm“ (Kartenset „Heilige Geometrie von Jeanne Ruland & Murat Karacay), die ich zu dem Thema gezogen habe:

•Erklärung zum Symbol: Dem umgedrehten Pentagramm wurde früher - mit der Verteufelung der Weiblichkeit und der Verbannung der Sexualität – der Teufel und das Böse zugeschrieben. (Überraschung!)
•Welche Seelenerinnerungen wollen Heilung finden?
•Erkenne das Göttliche in der Sexualität, in deinen Beziehungen, in deinem Selbstausdruck.
•Beginne, dich zu erheben, dich zu entfalten und dir selbst auf allen Ebenen des Seins zu vertrauen.
•Hinter deinen Ängsten wartet der Raum unbegrenzter Freiheit auf dich.
•Du kannst künstlich geschaffene Höllen auflösen und den Himmel auf Erden erleben, denn du bist heilig, rein, geliebt und ewig.
•Höchster Schutz, inneres Erwachen, Erlösung, Befreiung


PS: Zu den Fotos unten sei gesagt, dass ich in letzter Zeit, seit ich auf Reisen bin und immer wieder krasse Transformationen (mit)erlebe, echt öfter mal einen Schluck Schnaps brauch. Feuerwasser hat wohl doch seine Berechtigung.😉 Dieses lecker Tröpfchen hab ich mir heute gekauft und auch schon gegönnt.

Ich trink auf die Weiber, auf die Hexen, auf die Lebefrauen, auf die wundervollen Männer dieser Welt, die sich dem Leben schenken, auf alle, die gerade durch Nadelöhre gehen, sich selbst gebären, Befreiungsschläge jeglicher Art erleben, aufstehen, sich aufrichten und mutig ihre Wahrheit leben. DANKE für einen jeden von euch! DANKE, dass ihr hier mit angetreten seid. Zum Wohl! 🥃



 

Freitag, 20. Mai 2022

Auf dem Weg in Teufels Küche oder der Urweiblichkeit auf der Spur?

Ich hab eine Scheißangst! Angst vor Verurteilung. Angst, mich in ernsthafte Schwierigkeiten zu bringen. Angst, dann mit allem alleine dazustehen. Verlassen, verstoßen, überfordert, geächtet. "Du bringst dich noch in Teufelsküche", dieser Satz ist immer wieder in meinem Kopf in den letzten Wochen, seit ich aufgebrochen bin.

Das Thema Urweiblichkeit ist so sehr präsent. Meine wahre Natur leben. Meine volle Kraft und Power. Es geht aber vor allem auch um Hingabe, um Weichheit, ums Empfangen. Nicht nur, dass ich mich immer mehr den Energien hingebe und sie durch mich fließen lasse, dass dadurch scheinbare Rituale und Transformation geschehen. Das kann ich handeln, damit kann ich mehr als gut sein. Die Schamanin eben. Kein Thema.

Es geht eben auch um die Hingabe an den Mann. Zur Urweiblichkeit gehört unausweichlich die Urmännlichkeit. Gefühlt wurden uns so viele Lügen erzählt über das Miteinander von Mann und Frau, über angebliche Rollen, über Sexualität, über Gefahren von Krankheiten und das immer währende Damoklesschwert "ungewollte Schwangerschaft" und Verhütung.

Ich hab mich vor Jahren schon einmal sehr intensiv mit dem Thema befasst und bin auf ganz andere Wahrheiten gestoßen. Was hab ich mir damals alles anhören müssen. Was wurde ich von Frauen angegangen und beschimpft. Geändert hat es an meiner Wahrheit nichts.

Nun ist das Thema wieder da. Seit Wochen arbeitet es in mir. Seit Wochen kommen Erinnerungen an schmerzhafte Situationen und Gefühle aus dem Kollektiv hoch, von mir aus früheren Leben. So oft war mir so schlecht, dass ich hätte kotzen können. Jetzt gerade wieder. Die Tränen laufen und ich weiß nicht, ob ich das alles wirklich durchstehe. Gleichzeitig weiß ich, dass ich da verdammt nochmal einen Auftrag habe und ich habe ihn angenommen. Sterben ist angesagt. Mal wieder.

"Der Mann" hat etwas für mich (für die Frau), das enorm wichtig ist. Ich will von ihm empfangen dürfen, seine Energien. Ich will die Symbiose zwischen Mann und Frau erfahren, diesen heiligen Schöpfungsakt, der so viel größer und mehr ist, als Nachwuchs zu zeugen. Ich spreche von einem energetischen Schöpfungsakt, von der Magie, die möglich ist, wenn sich beide in ihrer Kraft und Bewusstheit, in Reinheit und ihrer wahren Natur begegnen und verbinden.

Ich weiß um die mystische Hochzeit. Ich weiß um die Verschmelzung der weiblichen und männlichen Energie in mir, kenne die Kraft der beiden Schlangen (männlich und weiblich), die sich umeinander winden und in mir die Wirbelsäule hochsteigen. Ich durfte es erleben. Diese Dehnung und Weitung. Das Eindringen. Das Aufsprengen. Das ist Magie pur. Zwischen Mann und Frau ist so viel mehr möglich, als uns erzählt wird.

Seit Anfang diesen Jahres habe ich unfassbare Einweihungen erlebt, die mir einfach so passiert sind. Aus dem Nichts war ich plötzlich mit all dem konfrontiert, hatte krasse Visionen und energetische Erlebnisse bis hin zum energetischen Sex – wohlgemerkt physisch alleine. Dass ich jetzt tatsächlich darüber schreibe, ringt mir alles ab und doch kann ich nicht anders. Es ist Teil der Reise, die ich nun mal angetreten habe und es ist an der Zeit, es auszusprechen.

Ich will die totale Hingabe an den Mann. Ich will durch all die Ängste und alten Themen hindurch in die Freiheit. Eins ist mir so klar wie noch nie - der Satz war einfach da: Ich führe die Frauen zurück in die Unschuld, in die Reinheit. Und ich bin eine derjenigen, die vorausgeht. Mir geht der Arsch auf Grundeis und doch gibt es keinen anderen Weg. Was das alles genau bedeutet, weiß ich noch nicht mal.

Mit so Vielem wurde uns Angst gemacht. Die Frauen haben Angst vor Männern, vor deren Kraft, die oft sofort Gewalt impliziert. Sie haben Angst vor den Samen. Sie haben Angst vor Krankheiten. Angst, als Hure gesehen zu werden, als leicht zu haben. Angst, sich der Leidenschaft hinzugeben, weil das gefährlich ist, weil man die Kontrolle verliert, weil Hingabe ins Verderben führt, weil ungewollte Dinge passieren.

Die Männer haben Angst, ihre Kraft zu leben, weil sie nicht als grob gelten wollen. Sie haben ebenfalls Angst, mit ihrem Samen in ungewollte Verantwortung gezwungen zu werden. Sie haben auch Angst vor Krankheiten, davor, dass sie überhaupt die Gefahr für die Frau sind, in welcher Form auch immer.

Hemmungen und Unterdrückung, Zügelung und Ängste auf beiden Seiten. Zwangs(wohn)gemeinschaften, weil die Gesellschaft sagt, dass es sich gehört, erstens monogam zu leben und zweitens mit dem Auserwählten dann auch unter einem Dach leben zu müssen. Zeit wird nicht mehr miteinander verbracht, wenn man Lust darauf hat, sondern es ist, den Umständen geschuldet, Pflicht. Exklusivrechte für Zärtlichkeiten und körperliche Nähe. Liebe, die nur für eine Person empfunden werden darf. Freiheit, Leichtigkeit, Hingabe, Leidenschaft, Natürlichkeit, sehen für meine Begriffe mal ganz anders aus.

Mein Herz sagt mir, dass es keine Ansteckung in dem Sinne gibt, somit auch keine ansteckenden Geschlechtskrankheiten. Es gibt körperliche Symptome. Keine Frage. Und die können heftig sein. Aber ich kann mir nichts "einfangen", was nicht auch etwas mit mir zu tun hat, was energetisch nicht eh schon da ist. In den letzten Jahren habe ich einfach am eigenen Leib zu viel erfahren und geforscht, als dass ich Ansteckung noch glauben kann. Auch „unheilbar“ erkenne ich nicht als Wahrheit an.

Mein Herz sagt mir weiterhin, dass die Frau, die sich ihrer wahren Natur bewusst ist, auch weiß, dass sie wählen kann, ob sie ein Kind empfängt. Mir ist bewusst, dass diese These eine steile ist und dennoch ist es meine Wahrheit. Schaut man sich Urvölker an und weit zurück in unsere Vergangenheit, ins Matriarchat, dann ist die These gar nicht mehr so steil, dann findet man sie sogar bestätigt. Meine Wahrheit ist weiterhin, dass Verhütung eine Illusion ist. Wie viele Kinder sind trotz der besten "Verhütung" zur Welt gekommen? Wie viele Kinder wurden nicht gezeugt, obwohl so gar nicht verhütet wurde? Und was ich am Wort "Verhütung" am allerschlimmsten finde, ist die implizierte Gefahr. Ich muss mich nur hüten und schützen, wenn es eine Gefahr gibt. Alles in mir schreit, dass hier eine Unwahrheit vorliegt.

Wir können für meine Begriffe wählen, auf welcher Ebene wir (er)zeugen, was wir zeugen. Eins ist mir auch klar geworden. Ich bin mit mir schwanger. Ich bringe mich ständig neu zur Welt. Das ist es, wofür ich hier bin. Meine Gebärmutter hat keinen anderen Auftrag, als heiliger Schöpfungsraum für mich zu sein. Sie ist dafür da, energetisch zu empfangen, mit Visionen schwanger zu gehen und diese im rechten Moment zur Welt zu bringen. Für nichts anderes ist sie angetreten.

Und natürlich sind da die Stimmen in meinem Kopf, die alten Programmierungen, die alten Erinnerungen aus vergangenen Zeiten, die mir erzählen, dass ich blauäugig bin, dass ich schon sehen werde, wo mich das hinführt, dass ich eben in Teufels Küche komme, dass ich auf die Schnauze falle, dass ich ins Verderben renne. Doch ich hab die Tür aufgestoßen. Ich habe die Wahl getroffen, mich diesem Forschungsfeld zu stellen. Ich will die Wahrheit über all das herausfinden, noch mehr ergründen, durchdringen, erfahren und auf die Erde bringen. Ich will erinnern. Mich erinnern an die wahre Urnatur. Ich wähle die Befreiung der Weiblichkeit und die Befreiung der Männlichkeit. Ich wähle den heiligen Schöpfungsakt zwischen Mann und Frau.

Das Ganze geht für meine Begriffe nur und ausschließlich intuitiv und das ist für mich die größte Herausforderung. Mich all diesem gefühlten Wissen hinzugeben und dem zu vertrauen, es in die letzte Zelle einsinken zu lassen und entsprechend meiner inneren Führung zu handeln. Was für eine Hausnummer.

Ich könnte mich dem Thema so leicht entziehen. Ich müsste das alles nicht tun. Ich könnte mir den Shitstorm sparen, das Verspottetwerden, die Verachtung, die Verurteilungen, die schrägen Blicke, die Empörung, die Häme, sollte ich irgendwann am Boden liegen. Ich könnte mir die "Gefahren" ersparen, könnte die Ängste vermeiden. Doch das war noch nie mein Weg. Ich habe den Ruf gehört und ich stelle mich. Ich habe Angst. Total. Und gehe durch. Mein Herz schlägt bis zum Hals. Die Kehle ist eng. Die Tränen laufen. Ich möchte schreien.

Mit diesem Text bin ich einmal mehr nackt und angreifbar. Da stehe ich und spreche aus, was in mir vorgeht, spreche meine Wahrheit. Da stehe ich. Mal wieder. Weil ich nicht anders kann. Das bin ich gerade. Das ist da.

Ich wünsche mir den ehrlichen Dialog zwischen den Geschlechtern. Ich wünsche mir Offenheit, ehrliches Mitteilen. Ich wünsche mir gemeinsames Forschen und den Mut, alte Schubladen zu verlassen. Ich wünsche mir Natürlichkeit und heilige Heilung. Ich wünsche mir Neugier und Wahrhaftigkeit, Hinspüren, benennen, was wirklich da ist. Ich wünsche mir, dass jeder seine ganz eigene Natur findet und sich vollumfänglich erlaubt, sie zu leben. Wie immer das aussehen mag.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 14. Mai 2022

Magische Anziehung kann viele Gründe haben

Über Anziehung und Abstoßung

Manchmal fühlen wir uns von Dingen, Situationen oder Menschen "magisch" angezogen. Wenn wir dieser Anziehung folgen, können wir "Wunder" erleben. Manchmal fühlen wir uns aber auch angezogen und finden uns dann in den skurrilsten Begebenheiten wieder. Hat uns unsere Anziehung, unser Gefühl getäuscht? Wurden wir hinters Licht geführt? Haben wir uns blenden lassen? Ich glaube nicht...

Ein kleiner Exkurs in mein Verständnis von Anziehung und Abstoßung, von Seelenaufträgen und auf welche Weise manchmal Antworten und Informationen zu uns kommen, die wichtig für unseren weiteren Weg sind.

(Die Audio-Datei gibt es auf Telegram oder in meinem Podcast)

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche





Sonntag, 8. Mai 2022

Immer wieder alles anders

Da bin ich also schon wieder on the road und schon wieder in Deutschland. 😂 Ein kurzer Trip nur, bevor es nächste Woche tatsächlich für mindestens 4 Wochen ins Allgäu geht.

Mein Auftrag in der Schweiz ist vorerst erledigt. Meine Aufträge im Dreiländereck noch lange nicht. Deswegen braucht es jetzt mal eine Station, von der aus ich immer wieder ausschwärmen werde. So viele Begegnungen stehen in der Gegend noch auf meiner Liste, vom Unvorhergesehenen mal ganz zu schweigen. Deswegen war es jetzt dran, zwischen Isny und Immenstadt, eine Ferienwohnung zu nehmen. Ich freu mich total.

Diese Art zu leben, ist gerade das Beste, was mir passieren kann. Spontan aufbrechen, wenn es dran ist. Sieben Sachen packen und los. Bleiben, wenn mir danach ist. Pläne machen und sie im nächsten Moment wieder ändern. Mein Konzertticket für Zürich für vergangenen Freitag hab ich zum Beispiel verschenkt. Ich war nicht in der Lage hinzufahren. Ruhe war angesagt. Die Beschenkte war da auch viel besser aufgehoben als ich. 😉

Und so wird in jedem Moment neu hingespürt und abgewägt. Wenn etwas zäh wird, darf es wieder in Frage gestellt werden. Was braucht es, dass es leicht geht? Wo geht es lang in die Lebendigkeit?

Britzeln muss es. Und britzeln tut es in letzter Zeit ganz schön oft. Bereit für jeden Unfug. Verrücktheiten am laufenden Band. Lachflashs, Genuss ohne Ende. Gleichzeitig eine Tiefe und Bewusstheit wie noch nie. Ich bin erfüllt bis in die letzte Zelle.

Und jetzt spring ich wieder in meine Luna und fahr weiter. Frühstück in der Schwäbischen Alb war lecker. Heidelberg wartet. Unglaublich wie sich diese Reise entwickelt. Unglaublich und wunderschön. Hatte da mal jemand was von Portugal gesagt? 😂


Und das ist das, was ich in Heidelberg mache. 😍🤩 Gleich geht's los mit dem Vortrag von Stephan Meurisch. Ich bin total gespannt!

Donnerstag, 5. Mai 2022

Reisebericht einer Wanderschamanin #2

Mal wieder ein kurzes Update zu meiner Reise, wie es mir geht, wo ich bin, was ich beobachte und erlebe, was die nächsten Schritte sind.

Viel Freude beim Lauschen! 🥰❤️💫

PS: Ich hab die beiden bisher existierenden Reiseberichte gerade auch im Podcast hochgeladen.

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Mittwoch, 4. Mai 2022

BEantwortung statt VERantwortung

Mich beschäftigt immer wieder das Thema Verantwortung. In den letzten Tagen wieder verstärkt. Für meine Begriffe gibt es da ein grundsätzliches Missverständnis, eine Fehldeutung von Verantwortung. Die meisten verbinden damit Schwere, Last und Druck. Erleben vor allem auch eine Idee von Verantwortung FÜR andere, die nicht minder schwer ist als die Verantwortung für sich selbst.

Ich beobachte Erwachsene, die sich - meist unbewusst - regelrecht weigern, tatsächlich erwachsen zu werden, weil sie keine Verantwortung übernehmen wollen. Ich denke da an ewige Studenten, an jene, die keine Führungsposition übernehmen wollen, an jene, die keine Kinder in die Welt setzen möchten. Sie wollen nicht ersticken. Sie wollen von der Last der Verantwortung nicht erdrückt werden. Sie wollen nichts tun müssen, was sie nicht wollen, was sie freiwillig nicht geben würden, die Verantwortung es aber augenscheinlich von ihnen verlangt.

Es scheint nur zwei Wahlmöglichkeiten zu geben. Entweder ich übernehme Verantwortung und übernehme damit eine riesige Bürde, muss mich verbiegen und buckeln, leisten und mit ganz viel Schwere den Alltag meistern, oder ich verweigere jegliche Verantwortung, gehe keine Verpflichtungen und Verbindungen ein und erhalte mir damit die Leichtigkeit, den LeichtSinn, die Freiheit.

Verantwortung und Leichtigkeit, Verbindlichkeit und Freiheit scheinen irgendwie unvereinbar zu sein. Und ich glaube genau da ist der Denkfehler. Dieses "entweder oder".

Aus meinem Erleben, aus meinen Erfahrungen heraus, ergibt sich ein ganz anderes Bild. Liegt wohl daran, dass ich eine grundsätzlich andere Wahrheit dazu habe. Ich gehe in die Verantwortung für mich, was bedeutet, zu erkennen wer und was ich wirklich bin, begreife mein spirituelles Wesen, das geistige, kraftvolle Mitschöpferwesen, das geführt ist, von der kosmischen Intelligenz durchdrungen. Meine Verantwortung ist es, dem inneren Ruf zu folgen und so bin ich immer zur rechten Zeit am rechten Ort. Es ist keine Verantwortung FÜR mich und meinen "Lebensunterhalt" oder FÜR andere und deren Versorgung und Wohl, sondern die Verantwortung der Wahrheit meines Herzens zu folgen und das Leben selbst durch mich geschehen zu lassen.

Nicht ich trage die Verantwortung für mein Überleben, sondern das Leben trägt und lebt mich, wenn ich den Antworten folge, in die Verbindung, in die Verbindlichkeit meinem göttlichen Wesen gegenüber gehe, die Schöpfung höre und dem folge. Ein solches Leben ist leicht. Da ist der LeichtSinn. Da ist Weite und Freiraum.

Ich kann jegliche Verbindlichkeit in Leichtigkeit eingehen, für andere und Kinder da sein, für Projekte und Gruppen eine Führungsrolle übernehmen, wenn ich aus der Anbindung zum Kosmos agiere, mich selbst führen lasse und es im Herzen stimmig ist, wenn ich mich vom Leben, vom Energiefluss bewegen lasse, dahin, wo ich hin soll. Ich werde aus dieser Verbindung heraus automatisch meinem und dem höchsten Wohle aller dienen, meine Aufträge erfüllen, ohne Druck zu erleben. Wirken in Freude. Führen aus dem Selbstgeführtsein heraus.

Nicht ich muss wissen, wie wann wo was zu geschehen hat. Ich darf es mir zufließen lassen. Nicht ich muss tragen, ich darf mich tragen lassen. Nicht ich muss antworten, ich darf beantworten lassen. Vielleicht ist VERantwortung eher eine BEantwortung durch die Schöpfung selbst. Mich in der Offenheit hinzugeben und mir alles vom Leben beantworten und schenken zu lassen, was es braucht, um das tun, wofür ich hier bin, um dienen zu können, um meinen Platz einzunehmen.

Für mich geht der Weg raus aus der alten Definition von Verantwortung hinein in die Bereitschaft, sich der Beantwortung durch höhere, göttliche Instanzen zu öffnen. Dafür darf ich begreifen, wer ich wirklich bin. Dafür darf der übergeordnete Blick her. Dafür darf ich verstehen, was da wirklich durch uns und um uns wirkt. Das ist das Einzige, wofür ich mich tatsächlich im herkömmlichen Verständnis verantwortlich fühle.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 3. Mai 2022

Klarheit lässt sich nicht machen

Ich hab sie immer wieder diese Momente, in denen ich gerne mehr wüsste, wüsste wie es weitergeht, was der übernächste Schritt ist, wo ich in einer Woche bin. Gerade jetzt auf dieser Reise, die scheinbar kein Ziel hat, frage ich mich immer wieder nach den weiteren Wegpunkten.

Dann ist da Unruhe und ein Gefühl von Suchen. Ich teste und schmecke Möglichkeiten, spiele Szenarien durch, mache Fühlproben. Wo will mich das Leben haben? Was will jetzt durch mich in die Welt? Was braucht es jetzt von mir?

Ist eine Begegnung dran? Soll ich mit jemandem telefonieren? Einen Artikel schreiben? Einen Podcast aufnehmen? Eine Veranstaltung organisieren? In meinem Kanal live gehen? Tanzen? Singen? Schlafen? Nachrichten beantworten? Seelenlesen-Sprachnachrichten? Eine Coaching-Session? In die Natur gehen? Kochen? Backen? Gibt es überhaupt etwas zu tun oder soll ich einfach sein?

Ich mag es im wahrsten Sinne des Wortes, meine Fühler auszustrecken und alles energetisch anzutesten. Geht irgendwas in Resonanz? Ist da ein Ganzkörper-JA? Macht mir irgendwas ein breites Grinsen ins Gesicht? Welche Vorstellung weitet mich? Wo geht mir das Herz auf? Wo fängt es an zu kribbeln? Welcher Gedanke lässt mich einfach nicht mehr los, obwohl ich gleichzeitig den Schiss meines Lebens davor habe?

Dann wirbelt alles durcheinander. Alle Möglichkeiten - inklusive derer, die ich nicht denken kann - kreisen im Feld. Und dann setz ich mich hin und komm in den Moment, komm in meinen Körper, atme, lasse alles sein, werde leer, bin still. Der nächste Impuls wird kommen. Ich kann ihn nicht erzwingen. Wäre Klarheit da, wäre Klarheit da. Klarheit lässt sich nicht machen. Eine Erkenntnis lässt sich nicht machen. Sie kommt, wenn sie kommt. Keine Sekunde früher und keine Sekunde später.

Nichtwissen. Sein mit dem Nichtwissen. Die Pause zwischen Ausatmen und Einatmen. Der nächste Atemzug kommt. Immer.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 28. April 2022

Let's do this holy shit!

Ich wüsste nicht, was ich sagen könnte, um zu beschreiben, was die letzte Woche alles passiert ist. Wieder kam alles ganz anders als ich das mal so im Kopf hatte.

Plötzlich war da der Ruf nach einer Zusammenkunft, nach einem heiligen Raum mit echter Begegnung. Ich streckte also meine Fühler aus. Der Ort war schnell klar. Die Menschen, die zusammen kommen sollten, auch. Kurze Telefonate, ein paar Sprachnachrichten und alles war erledigt, ein Schamanentreffen organisiert. Der Ruf war für jeden so klar und deutlich. Wundervoll!!! Also führte mich mein Weg unerwarteter Weise wieder nach Deutschland. Wer hätte es gedacht...

Das gemeinsame Wirken an diesem langen Wochenende, das Mitfließen mit den Energien ganz ohne Plan und Wollen, war einfach nur grandios. Trommeln, Tönen, Räuchern, die Körper tun lassen, was sie tun wollen, von wilden Bewegungen, Weinen, Zittern, Wiegen, Halten, war alles dabei. Visionen wurden empfangen, Blockaden in Fluss gebracht, Potentiale erkannt, Fähigkeiten ausgelebt.

Von außen betrachtet könnte man vermuten es waren Rituale, doch das Ganze ist weder vom Ablauf wiederholbar noch reproduzierbar in der Wirkung. Einmalige Hingabe an den Moment. Jeder ganz selbstverständlich an seinem Platz, als hätten wir zusammen nie etwas anderes getan. Tatsächlich sind sich einige da das erste Mal überhaupt begegnet. Wow! Heilig! So heilig.

Bei all der Tiefe und Ernsthaftigkeit haben wir unfassbar viel gelacht, dummes Zeug geredet, uns geneckt und gefoppt, tanzend und singend gekocht, genossen und uns gegenseitig gefeiert. Es war einfach alles möglich, alles dabei. Auch Prozesse, die wir im Miteinander in uns ausgelöst haben. All inclusive...

Die Schwesternschaft steht, hält und trägt. Das Netz wird enger gewebt, neue Fäden eingeflochten, bestehende Bande verstärkt. Wir dürfen uns mehr und mehr gegenseitig auf die Beine stellen, an unsere Größe erinnern, startklar machen, initiieren und uns helfen, uns mit unseren Gaben zu erkennen. Gleichzeitig wurden ganze Universen bewegt und kollektive Themen gelöst. So magisch und wundervoll und dann auch wieder ganz normal.

Für meine Begriffe sind es u. a. diese Kreise in den unterschiedlichsten Konstellationen, die jetzt so wichtig sind. Nicht fragen, machen. Wir haben alles dafür. Die Werkzeugkoffer sind prall gefüllt, die Intuition ist geschärft. Die Zeit des Wartens und der vorbereitenden "Ausbildung" ist vorbei. Ab jetzt lernen und wachsen wir beim Tun, sind wir das Werkzeug selbst. So zumindest mein Gefühl.

Ich danke allen, die den Mut haben, ihrem Ruf zu folgen, selbst wenn das, was das Leben da gerade von uns will, ziemlich skurril erscheinen mag. Meinen tiefsten Respekt. Meine Hochachtung. Let's do this holy shit. 😉✨💫✨



Freitag, 22. April 2022

Auf's Maul fallen erlaubt

Ich hätte auch sagen können: "Du gewinnst immer, mindestens an Erfahrung". Aber ich mag es ja manchmal derb, gelle? 😉

Vorhin ist mir wieder so bewusst geworden, dass ich wirklich katzengleich immer auf die Füße falle. Egal, was in meinem Leben passiert, irgendwie geht es weiter und wendet sich über kurz oder lang zu meinem Besten. Auch wenn es erstmal so aussieht, als würde ich - salopp gesagt - auf's Maul fallen, so täuscht der Eindruck. Es ist halt immer eine Frage der Sicht der Dinge.

Bislang war die größte "Katastrophe" immer das größte Heil. Wenn das passiert ist, was ich auf biegen und brechen vermeiden wollte... Erlösung pur. Dann ist es endlich passiert, ich muss es nicht mehr umschiffen und ich merke, dass ich es überlebe. Nicht nur das, ich merke, dass es tatsächlich nur halb so schlimm ist, wie es in meiner Vorstellung bisher war. Herrlich!

Ich weiß, dass gerade sehr viele Menschen am Ringen und Hadern sind. Den meisten fliegt aktuell fett ihr Leben um die Ohren und ich beobachte noch so manche verzweifelte Vermeidungsstrategie, dieses "DAS darf auf keinen Fall passieren".

Doch: DAS darf auch passieren. Gerade das. "Auf's Maul fallen" ist oft die größte Befreiung. Scheitern absolut erlaubt und heilsam. Und wenn ich dann schon lang gestreckt auf dem Rücken am Boden liege, genieße ich die Aussicht von unten und brauch mich dann nur noch umdrehen, Vierfüßlerstand und ZACK könnte man meinen, ich wär direkt auf die Füße gefallen. 😉 Vielleicht ist es letztlich auch das, was ich darunter verstehe, wenn ich sage, dass ich irgendwie immer auf die Füße falle. 🤔☺️

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Dienstag, 19. April 2022

Die Zeit der totalen Selbstschau

Ich musste mal wieder anfangen zu sprechen, um herauszufinden, was gesprochen werden will. Interessant, dass ich da rausgekommen bin:

▪Die Zeit der totalen Selbstschau

▪Das Leben schüttelt uns so lange, bis wir bei uns selbst rauskommen

▪Ganzheit ist gefragt

Hier geht's zur Sprachnachricht: https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/950

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Samstag, 16. April 2022

Reisebericht einer Wanderschamanin #1

Ihr Wunderbaren, ich mag euch gerade mal ein bisschen ausführlicher auf meine bisherige Reise mitnehmen, teilen, was ich bisher erlebt habe, was es für Herausforderungen gab, was für Wunder und was das alles mit mir macht.

Ich werde mehr und mehr die Schamanin, das Urweib, das Wildnisweib und ich liebe es. Hingabe an das Leben und meinen Auftrag in Reinstform.

Ich lade euch ein in mein Innerstes, zu meinem Reisebericht. ❤️

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

 

 

 

7 Jahre - schreiben, sprechen, sichtbar sein

Gerade bin ich etwas sprachlos. Mein Handy hat mir gerade den Jahrestag von diesem, meinem Blog angezeigt. Er hat heute Geburtstag und wird 7 Jahre alt.

Ich lese das. Schaue aufs Datum: 16. April 2015

7 Jahre! Erst? Mir kommt es vor, als hätte ich nie etwas anderes gemacht. Wirklich erst 7 Jahre seit ich in dieser Form in der Öffentlichkeit stehe? Erst 7 Jahre erzähle ich meine Geschichte? Teile ich meine Erfahrungen? Nehme Menschen mit auf meine innere und äußere Reise?

Ich kann es nicht glauben. Das muss länger sein.
940 Beiträge sind dort zu finden. Texte, später folgen Videos.
2017 entsteht aus den bis dahin geschriebenen Beiträgen mein erstes Buch. Viele weitere könnten mühelos gefüllt werden.
2019 folgt mein Podcast und damit Audioaufnahmen und Sprachnachrichten.

Ich bin dieses Mitteilen so sehr gewohnt. Es ist ein Teil von mir. Ich BIN dieses Mitteilen, Erzählen, Aufdröseln, meine Wahrheit sprechen, Erkenntnisse weitergeben. Ich nutze jede Form des Mitteilens, jeden mir zur Verfügung stehenden Kanal.

Wie oft habe ich gezweifelt, ob das, was ich zu sagen habe, überhaupt jemanden interessiert. Wer bin ich denn schon, dass ich mich dahin stelle und meine Erfahrungen teile, von meiner Heilung erzähle, meinen Prozessen, von dem, was mir hilft, von dem, was durch mich gesprochen werden will.

Wie oft habe ich gehadert, mich innerlich gewappnet, wenn es mal wieder ein heikles Thema war, zu dem ich unbedingt etwas sagen musste. Wie oft habe ich den Post gemacht und bin dann stundenlang nicht online gewesen, weil ich Angst vor den Reaktionen hatte.

Wie oft habe ich in all dem Zuspruch und der Liebe, der Dankbarkeit und Wertschätzung gebadet, tue es wieder und wieder und sauge es auf, was da zu mir zurück kommt.

Und letztlich bleibt eine Wahrheit. Ich tue es für mich. Nach wie vor. Ich tue es, weil ich nicht anders kann. Nach wie vor schreibe ich für mich, für die Schöpfung. Spreche, weil ich so eine Freude daran habe. Es ist kein "um zu" und es ist kein Bedienen von anderer Leute Erwartungen. Es ist durch und durch meins. Ein mir dienen. Dem Leben dienen. Das tun, was ich tun soll.

Letztlich bin ich der Kanal. Das Medium, das das ausdrückt, was ausgedrückt werden soll. Ich tue es aus dem Moment. Ich gehe dahin, wo die Energie hinfließt. Ich surfe die Wellen. So einfach...

7 Jahre... WOW!!!!!!!!! DANKE für all das! DANKE, dass ich das darf. ❤ DANKE für euch!


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 15. April 2022

Beziehung - Ich nehme Bezug auf etwas

Das Thema Beziehung/Partnerschaft scheint derzeit überall präsent zu sein. Ich hatte Lust, euch meine Sicht der Dinge mitzuteilen.

▪️Das Wort "Beziehung" neu definiert
▪️Beziehung als Chance zur Ganzwerdung und Heilung
▪️Beziehung als Chance der Selbst-bewusstwerdung
▪️Radikale Erlaubnis
▪️Totale Ehrlichkeit mit sich und dem anderen
▪️Freigabe und Hingabe

Hier geht es zur Sprachnachricht auf meinem Telegram-Kanal 👉🏼 https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/943


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche



Mittwoch, 13. April 2022

Ich bin mein Zuhause

 "Und wie ist es bisher so auf deiner Reise?", diese Frage wurde mir kürzlich gestellt. Meine Antwort hat mich selbst überrascht und irgendwie auch wieder nicht.

Ich bin nicht auf Reisen. Ich bin zu Hause. Tatsächlich fühle ich mich so sehr zu Hause wie noch nie. So sehr angekommen. Genährt. Gehalten. Getragen. Frei und total verbunden.

Ich bin unterwegs und gleichzeitig immer mit mir, in mir, eingebettet in der Schöpfung. Verwoben im energetischen Netz meines Tribes. Tief verwurzelt in den Herzen meiner Liebsten. Willkommen im Leben. Unterstützt. Geführt. Bestärkt.

Seit mehr als einer Woche bin ich nicht mehr wirklich alleine gewesen, ganz für mich. Ich bin so vielen Menschen begegnet, hab so viele Erfahrungen gemacht.

Diese Ereignisdichte ist für mich als Hochsensible bisher eher "kritisch" gewesen. Rückzug war immer ein ganz großes Thema, die Angst, nicht genug Raum für mich zu haben.

Ich staune. Ich beobachte mich. Ich erlebe mich bei mir mitten unter Menschen. Ich erlebe mich bei mir in all den vielen Energien der anderen. Ich erlebe mich bei mir, während ich Themen von anderen wahrnehme, selbst wenn ich der Auslöser dafür war. Ich erlebe mich bei mir, während ich "mittransformiere", als Katalysator diene und auch noch eigene Prozesse durchlaufen lasse.

Ich bin mittendrin und doch für mich. Keine Ahnung, wann diese Wandlung genau stattgefunden hat. Keine Ahnung, was "der Schlüssel" dazu war. Ich staune und genieße.

Ich erlebe all das und muss nichts damit machen. Es darf einfach da sein, was da ist. Bei mir und bei anderen. Ich bin mein eigener Raum. Ich bin der Raum, in dem ich immer sein kann, den ich überall dabei habe.

Ich bin mein Zuhause!

Danke Universum für diese geniale Erfahrung. 🙏🏼❤️👑

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 4. April 2022

Kahiki - Ein Wunderwesen geht mit auf Reisen

Wow!!! Jetzt ist meine Reisecrew komplett. Soeben ist Kahiki bei mir angekommen. Ein Wesen definitiv aus einer anderen Welt.

Hawaiianische Energie, wild, ursprünglich, frech, Seherin, Weise, Schamanin, Initiatorin, tief verbunden mit dem Kosmos, im Ritualgewandt, innere Ebenen bereisend, kreuz und quer durch alle Galaxien. Sie zündet an, entfacht dich, blickt dir in den letzten Winkel deiner Seele. Ihr entgeht nichts. Erkenne dich in ihr!

Sie ist mein ganz persönliches Wunderwesen, gefertigt von Silvia Annelie Cleveland, der kosmischen Hebamme. Die essentiellsten Aspekte meiner selbst verkörpert und in Form gebracht.

Kahiki erinnert mich an das, was ich im Urwesen bin. An meinen kosmischen Auftrag. Wie könnte sie auf meiner Reise fehlen? Was für eine Wumms-Energie. Was für ein Statement. Ich hab durchweg Gänsehaut und kann gar nicht aufhören, sie anzuschauen, sie zu befühlen, zu inhalieren.

Herzensdank, Silvia, für diese Weggefährtin! Danke für dein unfassbar wertvolles Wirken! Was für ein Geschenk! 🙏🏼✨💫✨