Dienstag, 12. Oktober 2021

Hingabe - immer wieder Hingabe

Früher - und das über sehr lange Zeit - habe ich gerade bei körperlichen Symptomen geforscht, Themen erkannt, mit Organen gesprochen, Botschaften erhalten. Was ich darüber alles erkennen und verstehen durfte, ist unglaublich wertvoll.

Gestern ist mir aufgefallen - eher zufällig durch einen Austausch in meiner Telegram-Gruppe - dass ich das gar nicht mehr wirklich mache. Mein Körper macht nach wir vor so einige Späße mit mir. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass ich noch groß forschen müsste. Viel mehr ist geschehen lassen dran. Der Intelligenz meines Körpers vertrauen. Mich hingeben.

Ich frage meinen Körper, ob und wie ich ihn unterstützen kann, bei dem, was er da gerade tut, Globuli stehen nach wie vor hoch im Kurs, und ansonsten lasse ich es da sein, bin damit. Bin gut damit. Ich muss nichts damit tun. Ich muss nichts dagegen tun. Ich muss nichts verstehen.

Wenn es doch noch etwas zu verstehen gibt, bekomme ich es mit, ganz von alleine. Daran komme ich gar nicht vorbei. Irgendwo fällt es mir schon vor die Füße.

Was ich brauche, ist da. Was ich wissen muss, kommt zu mir. Wenn ich was tun soll, weiß ich es. Wenn es nichts zu tun gibt, weiß ich es. Wenn es eine neue Wahl zu treffen gibt, merke ich es. Wenn was zu Ende gefühlt werden will, fließt es durch.

Ich bin einfach nur dafür da, dass das Leben geschehen kann. Ich bin dafür da, das Leben zu ermöglichen wie es nach der göttlichen Ordnung gedacht ist. Wird eine Handlung von mir als Erfüllungsgehilfe erforderlich, werde ich aktiv, ansonsten eben nicht.

Komplette HinGABE an die universelle Intelligenz - meine größte Gabe.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 7. Oktober 2021

Meine Liebe ist das Salz in der Suppe

Ich weiß gar nicht mit welchen Worten ich beschreiben könnte, wie es mir geht. Kosmisch durchgenudelt? Universell mit Downloads überschüttet? Geschüttelt und gerührt? Synapsen neu verdrahtet? Alles gleichzeitig?

Also eigentlich gehts mir gut. Nur wuselt es so richtig in mir. Tausend Ideen und Impulse gleichzeitig. So viel gäbe es zu sagen, zu schreiben und doch bin ich redefaul, beobachte, bin.

Die letzten Tage hab ich unglaublich viel gekocht und gebacken. Ich liebe dieses vor mich hin Wurschteln in der Küche, das Kreieren, Probieren, Genießen, Schlemmen. Zwetschgen wollten verarbeitet werden, Äpfel, ein Römertopf getestet werden und der Thermomix lockt mich eh immer mit leiser Stimme. 😉

Kuchen, Muffins, Brötchen, Kompott, Mus, Fruchtsoße, Aufläufe, Eintöpfe, Grillgemüse, Aufstriche. Die ganze Palette.

Wenn ich koche und backe, bin ich so dermaßen bei mir, in Meditation, ganz präsent. Ich spiele mit Rezepten, kombiniere Zutaten, variiere, modifiziere, rieche, koste. Kein Rezept bleibt je im Original. Ich verschmelze damit, spüre hin, was da noch so rein will in den Topf. Ich bin mittlerweile eine absolut intuitive Köchin. Früher undenkbar...

Und dann das Essen. Ich LIEBE Essen!!! Noch mehr liebe ich es, wenn jemand mit mir isst, mit mir Geschmacksorgasmen hat und die Speisen genauso zelebriert wie ich. Nicht nur reinschaufeln und fertig werden, weil das Sattwerden im Vordergrund steht. Nein! Das Schmecken und Genießen - darum geht es.

Ich esse nicht, um satt zu werden. Ich esse um des Essens willen. Genussmomente auf diese Art zu verschenken, andere mit meinen Kreationen beglücken - ein absolutes Highlight. Schlemmerschwestern der ersten Güte: Silvia, Maja, Christiane. Wie oft werden Sätze unterbrochen, weil uns hingebungsvolles Stöhnen und Seufzen entfährt. Einfach wundervoll.

Anscheinend wollte heute über die Köchin in mir geschrieben werden. Ich bin selbst ganz erstaunt, dass ich nun da gelandet bin mit diesem Text. Mich kann man so unglaublich einfach glücklich machen. Gib mir eine gut ausgestattete Küche und natürliche Zutaten und ich verzauber dich mit liebesdurchtränkten Gerichten. Überhaupt ist meine Liebe und Hingabe die wichtigste Zutat in all meinen Rezepten. Liebe im Essen kann durch nichts ersetzt werden. Wenn die Hingabe beim Kochen fehlt, ist das direkt zu schmecken. Liebe ist das Salz in der Suppe. Präsenz. Freude. Sich selbst komplett mit hineingeben. Und das gilt für ALLES, nicht nur fürs Kochen.

Egal, was wir tun, die Leidenschaft beim Wirken ist der eigentliche Mehrwert, den andere direkt spüren. Die Freude an der Sache an sich. Keine Ausrichtung auf ein Ergebnis. Kein um zu... Keine Fließbandproduktion. Mich dem Leben hingeben und als Werkzeug dienen. Dinge auf die Welt bringen, etwas gebären, mich selbst mit hineingebären.

Ich hatte es schon mal gesagt: Die hohe Schwingung, in der ich bin, wenn ich wirke, ist die größte Belohnung. Für mich und andere. Diese hohe Schwingung ist fühlbar, schmeckbar und nachhaltig. Sie bleibt. Solche Produkte und Angebote haben Substanz, sind beseelt und von Dauer. Das ist Nachhaltigkeit und wirklicher Mehrwert - Wirken in Hingabe.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 30. September 2021

Magie der Weiblichkeit - Onlinekongress

Ihr lieben Lieben 😉 ich habs noch gar nicht erwähnt. Morgen gibt es wieder Seelennahrung von und mit der wunderbaren Susanne Weidenkaff. "Magie der Weiblichkeit" ist diesmal das Thema.

Es war mir ein Fest zum Thema Weiblichkeit sprechen zu dürfen. Gerade für mich mit der bewussten Wahl keine Kinder in Menschengestalt zu bekommen, mit der bewussten Wahl, mit ganz anderen Dingen schwanger zu gehen und ganz andere Kinder zur Welt zu bringen.

Weiblichkeit, Hingabe, Empfangen, Sein, Nähren, Schwanger gehen, Dinge in sich reifen lassen, etwas in die Welt bringen. Weiblichkeit ist so viel mehr als Kinder zu bekommen.

Es passt gerade auch so sehr in die Zeitqualität, die es ganz extrem einfordert, die eigene Wahrheit zu sprechen, die Windsbraut, die Lilith in sich zu entfesseln, auch mal der Sturm zu sein, auch mal zu zerstören, damit neues Leben entstehen kann.

Die weibliche Urkraft entfalten, das Urweib freilassen, das erlöste Urweibliche leben. Darum geht es in diesem Kongress. Darüber haben wir ganz viel gesprochen.

Als Bonus (also für alle Kongresspaketkäufer zugänglich) habe ich tatsächlich die Urweiblichkeit gechannelt und in einem 30-minütigen Video festgehalten. So magisch und kraftvoll auch für mich selbst, was da für Botschaften geschickt wurden.

Morgen ist Tag 1 von 10 und wenn ich alles richtig verstanden habe, dann ist da direkt mein Interview freigeschaltet zusammen mit dem Interview von Energiebündel Ute Ullrich😍🤩🎉🎉🎉

Fühlt euch herzlich eingeladen!!! Den Link zur kostenlosen Anmeldung findet ihr hier.
 
Foto: Susanne Weidenkaff

 

Ich habe es nicht in der Hand wie andere reagieren

Ich musste mir ziemlich viel anhören auf Facebook zu meinem letzten Beitrag, in dem ich geschrieben hatte, dass Narzissten keine Arschlöcher sind und wir Empathen aufhören dürfen zu liefern.

Ich würde Opfer beschämen, aussagen, dass sie selber schuld sind an z. B. Vergewaltigung. Ich würde Mord für gut befinden und die Täter in Schutz nehmen. Es wäre brandgefährlich, was ich da äußern würde. Das würde das Böse legitimieren und sowas könnte ja nur von jemandem kommen, der von Narzissmus keine Ahnung hat oder selbst ein Narzisst ist. Und was nicht noch alles.

Menschen, die teilweise zum ersten Mal einen Text von mir gelesen haben und überhaupt keine Ahnung von meinem Weg haben, von meiner Geschichte, von meinem Weltbild, haben mal ganz schnell ihr Urteil gesprochen. Ich war mal wieder für so einige die Ausgeburt des Satans.

Wieder andere - bedeutend mehr - haben meine Worte im Herzen verstanden und waren extrem erleichtert, dass das mal jemand ausgesprochen hat.

Ich hab es nicht in der Hand, wie andere reagieren, wenn ich meine Wahrheit spreche. Ich bin für jeden das, was er gerade in mir sieht. Ich bin der Spiegel zur Selbsterkenntnis.

Es geht bei den Reaktionen nie um mich. Weder bei den negativen noch bei den positiven. Jeder erkennt einen Aspekt von sich in mir.

Was bleibt also? Ich! Ich bleibe. Ich bleibe stehen und spreche weiterhin meine Wahrheit. Jeder darf damit machen was er will. Jeder sieht in mir das, was er gerade sieht. Ich kann es nicht ändern und ich will es nicht ändern.

Ja, ich bin für manche ein Narzisst. Ja, ich bin für manche eine Gefahr. Ja, es gibt Menschen, die würden mir gerne das Handwerk legen, mich beseitigen. Ja, ich bin für manche ein riesiges Geschenk, ein Leuchtturm, ein Pionier, eine Inspiration. Ja, ganz vielen bin ich völlig egal. Manche hassen mich. Manche lieben mich.

Ich bin für dich das, was du in mir siehst. Nicht mehr und nicht weniger. Für mich bin ich in jedem Moment die beste Version von mir, die ich sein kann. Ich spreche meine Wahrheit. Ich bleibe mir treu. Ich atme und fühle, wie es ist, für die Menschen das Hellste und das Dunkelste zu sein. Ich bin immer alles.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 28. September 2021

Narzissten sind keine Arschlöcher

Narzissten, Psychopathen, Soziopathen, Arschlöcher, Egoisten, Verbrecher, Mörder, Betrüger - es ist egal, welches Etikett man draufklebt, welche Schublade man aufmacht, es sind Menschen. Menschen mit unterschiedlich schweren Traumata. Menschen, die getrennt von sich selbst sind, die sich selbst nicht wahrnehmen, die abgespalten sind vom Leben.

Diese Menschen versuchen ihre Bedürfnisse außerhalb von sich selbst zu stillen. Die Befriedigung muss von anderen kommen. Sie können es ja selbst nicht bewerkstelligen. Wie auch, wenn sie sich selbst nicht spüren können, keinen Zugang zum Innersten haben, keinen Selbstwert empfinden, keine Selbstliebe und auf jeden Fall fiese Gefühle vermeiden wollen, weil sie damit schlicht überfordert sind. Niemand hat ihnen beigebracht mit Schmerz umzugehen. Sie wissen nicht, wie man sich um sich selbst kümmert.

Ich will kein Mitleid erzeugen. Verständnis und Mitgefühl sind natürlich total wichtig und gleichzeitig ist es mir besonders in diesem Post wichtig zu sagen: Wir müssen sie nicht retten und wir können sie nicht retten. Wir müssen uns nichts von diesen zutiefst verletzten Menschen gefallen lassen. Ich sehe ihren Schmerz und ich bleibe bei mir.

Mit WIR meine ich die Empathen, die immer für alles Verständnis haben und sich meistens dabei selbst vergessen. Wir, die wir in Menschen lesen, wie in offenen Büchern, als ob in LED-Schrift auf der Stirn der anderen stünde, was sie brauchen und wir sehen uns sofort als Erfüllungsgehilfe. Wir sehen es ja nun mal, dann können wir auch gleich helfen, oder?

Die Arschlöcher dieser Welt sind nicht das Problem. Die, die alles mit sich machen lassen und ständig liefern, haben die eigentliche Macht und damit den Hebel in der Hand, den deutlich längeren Hebel wohlgemerkt.

Wie hat es Andrea Weicker mal so schön gesagt? "Das Opfer hat immer die Macht." Und ich spreche hier von erwachsenen "Opfern", die man in ihre Eigenverantwortung schicken kann.

Ja, Narzissten, Soziopathen, Psychopathen und was es noch alles für Bezeichnungen gibt, neigen zu Missbrauch. Klar. Sie brauchen emotionale Versorgung. Sie selbst können sie sich nicht geben. Was aber wenn alle aufhören würden, sich missbrauchen zu lassen? Was wenn alle Empathen und Belieferer von jetzt auf gleich aus dem Spiel aussteigen und diese Menschen auf sich und ihre Wunden, ihren Mangel zurückwerfen?

Es wäre sofort vorbei dieses Opfer-Täter-Spiel, die ewige Schleife aus Machtmissbrauch und Ohnmacht.

Ja, das Geschrei wäre groß und seeeeehr laut, aber dieses Geschrei und Gezeter ist nicht unsere Baustelle. Wir müssen nicht dafür sorgen, dass es aufhört. Wir dürfen aushalten, dass andere schreien, uns Schuld zuweisen, kratzen, beißen, spucken, betteln, weinen, jammern und in ihre Prozesse kommen, fiese Gefühle fühlen und sich mit sich selbst konfrontieren dürfen. Ja, sie wissen im ersten Moment nicht, wie es weitergehen soll. Ja, es sieht so aus, als würden sie ohne uns sterben, aber das ist nicht wahr.

Wenn wir immer zur Hilfe eilen und alles dafür tun, dass der andere nur nicht an seine Wunde kommt, vereiteln wir das Wachstum, die Eigenständigkeit des anderen. Es ist eine Abhängigkeit, die wir am Leben halten, eine Abhängigkeit von uns und unserer Hilfe, unserem emotionalen Futter. Wer ist jetzt hier angeblich nochmal das Opfer? Wir? Echt? Ich glaube nicht.

Narzissten (stellvertretend für alle "Täter") sind keine Arschlöcher. Sie schreien nach Hilfe und nutzen dafür alles und jeden in ihrer Ohnmacht und Verzweiflung. Ich muss das Spiel nicht mitspielen. Ich habe Mitgefühl und Verständnis und muss trotzdem keinen davon retten. Ich muss nicht dafür sorgen, dass sie bedient werden.

Narzissten dürfen neben mir existieren. Sie dürfen neben mir sitzen und weinen, jammern, mir ein schlechtes Gewissen einreden wollen, mir drohen, was auch immer. Das hat mit mir allerdings überhaupt nichts zu tun. Ich habe da schon lange keinen Auftrag mehr. Ich sehe sie. Ich reagiere aber nicht. Ich verlasse mich dafür nicht mehr.

Das Spiel ist vorbei. Ich habe mich gerettet. Sie dürfen sich selbst retten. Narzissten sind für mich keine Arschlöcher.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 24. September 2021

Verneige dich vor dir selbst

Ich verneige mich vor mir selbst, vor dem hellsten Licht und vor dem dunkelsten Schatten. Ich verneige mich vor allen Anteilen und Aspekten, vor meinem Weg, vor jeder Erfahrung, vor jeder Aktion, vor jeder Reaktion, vor jedem Gefühl, vor jedem Umstand und Zustand.

Ich verneige mich vor jedem Wort, das ich gesprochen habe, vor jedem Schweigen. Ich verneige mich vor Stillstand, Rückschritt und Vorangehen. Ich verneige mich vor der Kleinheit und Größe, vor der Angst und dem Mut. Ich verneige mich vor der Trennung und der Verbindung, vor der Liebe und dem Hass.

Ich verneige mich vor der Gesamtheit des Lebens IN mir vereint, vor dem Alles-was-ist, das ich bin. Verneige ich mich auf diese allumfassende Art vor mir selbst, verneige ich mich automatisch vor der Welt.

Frieden in mir. Frieden in der Welt. ❤


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 21. September 2021

Akzeptanz

Jede Nichtakzeptanz, jedweder Hass, jeder Kampf gegen irgendwen oder irgendwas resultiert aus der Idee heraus, dass mein Leben, meine Freiheit, meine Selbstverwirklichung, meine Entfaltung, mein Sein in Gefahr ist. Da gibt es immer die Idee dahinter, dass es eine Macht gibt, die über mir steht. Da gibt es immer Gefühle der Ohnmacht, Hilflosigkeit, Angst und Kleinheit.

Was denkt es in mir, was mich den anderen nicht akzeptieren lässt?
Was denkt es in mir, dass ich mich bedroht fühle?
Welches Gefühl löst der andere in mir aus, das ich nicht fühlen will?

Mit diesen Fragen dürften sich ganz schnell die wahren Wurzeln der Ablehnung zeigen.

Meine Wahrheit ist:
Ich kann jemanden anerkennen und sein Sein respektieren, ohne dass ich mich emotional von ihm angezogen fühle. Ich muss ihn noch nicht einmal mögen und schon gar nicht gut finden. Nur akzeptieren, dass es ihn gibt und dass er so ist, wie er ist. Das Gleiche gilt für mich selbst.

Gleichzeitig darf ich gut für mich sorgen. Denn es geht bei meinem Verständnis von Akzeptanz nicht darum, etwas einfach hinzunehmen und über mich ergehen zu lassen. Es geht viel mehr darum es anzunehmen. Annehmen im Sinne von "seine Existenz akzeptieren". Aus dieser Annahme heraus kann ich dann eine/meine gleich-gültige Wahl treffen.

Ich kann z. B. in den Dialog gehen. Ich kann meine Grenzen kommunizieren. Ich kann den anderen ignorieren. Ich kann mich umdrehen und gehen.

Im Grunde existiert immer alles gleichzeitig, parallel. Ich wende mich ganz klar dem zu, was mir entspricht. Deswegen muss ich das, was mir nicht entspricht, nicht vernichten.

Es gibt meinen Platz. Es gibt meinen Raum. Es gibt meinen Weg. Es gibt meine Möglichkeiten. IMMER! Alles, was ich brauche und was wichtig ist, ist da und ist möglich. Unabhängig von allen anderen Wesen.

Die Idee, dass jemand die Macht hätte, meinen Seelenweg, die Verkörperung von meinem höheren Selbst hier auf der Erde zu verhindern, ist glattweg eine Illusion. Die gilt es zu durchschauen und schon kann ich akzeptieren was andere so treiben. Ich "muss" nur begreifen, wer und was ich wirklich bin: Reines, mächtiges, göttliches Bewusstsein - die Summe aus ALLEM!

Wer oder was sollte dem Alles-was-ist schaden können?


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 18. September 2021

Du bist in jedem Moment dein eigenes Ideal

Den Satz hab ich gestern oder vorgestern mal eben "nebenbei" rausgehauen. Es ging darum, dass mich jemand zum Ideal erklärt hat in einem Moment, in dem ich in der absoluten Annahme war. Derjenige war da gerade so gar nicht, vielmehr war da Wut und Empörung.

Und plötzlich stand da dieser Satz. "Du bist in jedem Moment dein eigenes Ideal." Dingdong!

Ja, so einfach ist es. Was da ist, ist da und ist ideal. Es ist ja eh schon so. Warum also es anders haben wollen? Und gleichzeitig ist auch das Andershabenwollen, der Widerstand, der Kampf, die Ablehnung ideal. Ist ja gerade da. 😉

Ich komm halt immer wieder beim Gleichen raus: Alles ist richtig und ich bin in jedem Moment die ideale Version von mir selbst. Da sein, wo ich gerade bin und nirgends hinkommen müssen. Nichts erreichen müssen. Es jetzt gut sein lassen. MICH gut sein lassen. Jetzt.

Jeder gegenwärtige Zustand ist schon alleine deswegen ideal, weil er da ist. Fertig.

Foto und Gestaltung: Canva
Text: Anja Reiche



Donnerstag, 16. September 2021

Ich bin heiliger, heilender Zeuge

Ich bezeuge all das, was hier auf der Welt gerade passiert. Ich schaue es an, realisiere es. Ich muss nichts damit machen. Ich muss nichts dagegen machen. Ich sehe es. Ich erkenne es an. Es existiert. Es passiert. Fertig. Ich bin Zeitzeuge. Ich bin universeller Zeuge. Durch mein Sehen und Anerkennen passiert schon die Heilung, weil all das da sein darf.

Für meine Begriffe schaut so die Schöpfung auf alles, was es gibt: Neutral, gleichwertig, ohne Urteil.

Ich selbst schaue mit den Augen der Schöpfung und heile.

Heilung bedeutet für mich vor allem immer Integration. Reinnehmen von allem, was ist. Nichts wegmachen wollen, ausschließen, trennen, bekämpfen oder eliminieren. Nichts ausmerzen, abgewöhnen, unterbinden oder unterdrücken.

Heilung ist die radikale Annahme von allem, was ist. Ich habe es schon so oft gesagt: Ich bin sofort heil, wenn ich aufhöre, mir zu erzählen, dass etwas an mir oder anderen, der Welt, des Universums krank oder überhaupt falsch ist.

Heil-Sein ist die Summe von allem. Alles in den Kreis meiner Existenz aufnehmen, reinnehmen in den Kreis meiner inneren Anteile, reinnehmen in den Kreis aller Gefühle und Zustände, aller Umstände und Erfahrungen. Die Ahnen, die einst ausgeschlossen wurden, wieder in den Kreis der Familie nehmen. Die Menschen, die einst von uns verurteilt wurden, reinnehmen in den Kreis der Menschheitsfamilie.

Ich schaue mir all das an. Und wenn ich sage alles, dann meine ich ALLES. Die tiefste, dunkelste Seite des Menschseins. Die hellste und leuchtendste Seite des Menschseins. ALLES. Das ist Integration. Das ist Heilung.

Sehen. Anerkennen, dass es da ist. Es sein lassen. Mich sein lassen. Andere sein lassen. Die Welt sein lassen.

Sehen. Die Existenz bezeugen. Realisieren, dass es passiert, dass es DAS auch gibt.

Ich bezeuge die komplette Schöpfung und alles, was jetzt da ist, alles, was es je gab und was es je geben wird.

Mein Bezeugen, mein Hinschauen, meine Anerkennung von allem ist Heilung für mich, ist Heilung für die ganze Welt. Ich bin heiliger, heilender Zeuge. Ich bezeuge alles Existente und sage JA dazu.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 14. September 2021

Was Gott mit Kaffeetrinken zu tun hat

"Gott hat durch dich die Möglichkeit, einen Kaffee zu trinken."

Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz in den letzten Wochen gesagt habe und ich meine ihn soooo ernst. Immer wieder kam genau dieser Hinweis beim Seelenlesen. Es ging ums Selbstwertgefühl, um Nutzlosigkeit, um das zwanghafte Finden der Berufung, um den Platz im Leben.

Gott, das Allbewusstsein, der All-Geist, das Leben selbst erfährt sich durch uns. Die Tatsache, dass wir als Teil dieses Allbewusstseins einen Körper gewählt haben, macht es erst möglich, dass wir (Gott in Individuation) Dinge, Zustände, Umstände, Gefühle erfahren können. Eben alles, was Menschen auf Planet Erde eben so anstellen können.

Nur durch uns in Menschengestalt weiß Gott wie es ist, vor einer Maus zu erschrecken. Nur durch uns, kann er weinen. Nur durch uns, kann er einen Kaffee genießen. Nur durch uns kennt er Abschiedsschmerz, Chaos im Kopf, Orientierungslosigkeit, die Illusion der Trennung, Kleinheit und ja, eben auch die Wertlosigkeit. Nur durch uns kann die universelle Liebe, die Gott ist, sich als Liebe erfahren und Liebe fühlen. Nur durch uns weiß Gott wie es ist, wenn jede Zelle im Körper vor Freude vibriert. Nur durch uns kann er fühlen wie es ist, wenn Träume zerplatzen.

Etwas zu wissen, ist das eine. Es zu erfahren, etwas ganz anderes. Gott weiß, dass er alles ist, aber er will es eben auch erfahren und deswegen gibt es uns Menschen. In jedem von uns wohnt ein Teil von Gott, der hier gerade Abenteuer aller Art erlebt. Auf diesem Planeten Erde ist Gott am Spielen, um sich selbst auszuprobieren. Jede Farbe, jede Nuance des Lebens will er kosten und wissen wie es ist, es tatsächlich mit allen Sinnen zu erleben. Dabei gibt es keine Wertung, kein Falsch, kein Überflüssig, kein Unsinnig.

All die alltäglichen "Kleinigkeiten" sind genauso unfassbar wertvoll wie der größte Erfolg und das fetteste Drama. ALLES erleben wir quasi für die Schöpfung selbst. Wir speisen es ein ins Allbewusstsein, sammeln Perlen und Schätze hier "unten".

Jeder Moment genau an dem Ort, an dem du gerade bist mit den Umständen, die gerade herrschen, den Gefühlen, die gerade da sind, den Dingen, die du gerade tust oder nicht tust, ist richtig, wichtig und von unschätzbarem Wert.

Gott hat durch dich die Möglichkeit, einen Kaffee zu trinken. Nimm sie ihm nicht, weil du denkst, dass du stattdessen etwas Sinnvolleres tun solltest.

ALLES ist es wert, erlebt und genossen zu werden. Bei ALLEM kannst du jetzt mit den Augen der Schöpfung schauen, die endlich einen Körper hat, um genau das zu erleben, was DU gerade erlebst. Stell dir vor, wie sich deine Situation für jemanden anfühlen würde, der vorher noch nie einen Körper hatte.

Krasses Pferd, oder? Ganz neuer Blickwinkel! Was für ein Fest!!! DANKE, dass DU das möglich machst.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 10. September 2021

Zeit für göttliches Menschsein

Es fließen so krasse, lichtvolle Energien ein. Wir werden gefühlt regelrecht mit Bewusstheit befeuert. Unser höheres Selbst bricht sich Bahn und will sich hier ausdrücken. Für so viele, die irgendwie noch versucht haben, diesen Selbstausdruck so angepasst, gesellschaftsfähig und "unauffällig" wie möglich hinzubekommen, scheint es jetzt deutlich spürbar zu sein, dass das nicht mehr geht.

Ganz oder gar nicht. "Ein bisschen" geht nicht mehr. Nix mehr mit halbgar und innerhalb der Schubladen.

Das fühlt sich heftig an. Man wird sichtbar. Man fällt auf. Man bricht aus. Man wird regelrecht gezwungen seine Wahrheit zu sprechen, auch wenn sie anderen nicht unbedingt schmeckt.

Wir werden vom Kosmos so sehr in unsere Größe gedrängt, in die Aufrichtigkeit, ins Aufgerichtetsein. Es ist nicht mehr zeitgemäß, sich klein zu machen, damit sich andere nicht an unserer Größe stoßen. Es ist nicht mehr dran, das eigene Licht zu dimmen, damit wir andere nicht blenden.

Unsere Göttlichkeit will vollumfänglich Ausdruck. Sie will komplett gelebt werden und nicht nur auf Sparflamme. Da werden wir jetzt hingeschoben und keiner, der diese Form der Selbstverwirklichung gewählt hat, kann sich dem mehr entziehen. Now it's time!

Es ist ein bisschen wie Zwangsbeglückung und gleichzeitig haben wir genau das so gewollt, bevor wir hier angetreten sind. Wir schieben uns im Grunde selbst an und haben uns alles so absolut passend dafür vorbereitet.

Meine Wahl vor zwei Jahren war die, die ihr auf der Karte lesen könnt. Auf diese oder ähnliche Weise haben viele gewählt. Seeeeehr viele. Die Auswirkungen dieser kollektiven Wahl, schießt gerade vom Kosmos ein. Die Lieferung ist da. Packen wir die Geschenke aus. Springen wir höchstpersönlich aus der Box, mit Konfetti und Tusch.

Zeit für göttliches Menschsein. Wann, wenn nicht jetzt? Gerade jetzt!!!!


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 6. September 2021

Ja, das ist jetzt gerade so

Der Satz "Ja, das ist jetzt gerade so" ist aus meiner Sicht ziemlich magisch. Ein Zaubersatz sozusagen. Er verursacht direkt eine Pause, in der man erstmal realisiert, was JETZT aktuell da ist und hilft, nicht direkt aus dem Affekt zu reagieren, sich sofort zu verurteilen, oder es anders haben zu wollen. Der Widerstand fällt weg. Es ist ein bloßes Anerkennen von dem, was schon ist.

Ja, das ist da und ja, das darf genau so sein. Fertig. Ich muss nichts damit machen. Gar nichts. Es ist wie es ist.

Der Satz deutet außerdem darauf hin, dass das, was da gerade da ist, eine Momentaufnahme ist. Ja, JETZT ist es so. Es kann aber im nächsten Moment schon wieder ganz anders sein. Alles ist vorübergehend. Einen Wimpernschlag später kann da ein neuer Erfahrungshorizont sein.

Mit dieser Haltung des JA zu dem, was ist, sind wir präsent mit dem, was ist. Wir SIND damit und mehr verlangen die Umstände meistens nicht. Sie wollen da sein dürfen. Das ist für meine Begriffe schon die Erlösung. Also mein Leben funktioniert zumindest so. 😉

Aber was rede ich... Probiert es doch einfach aus. Vielleicht erlebt ihr ja auch ganz andere Sachen damit. Hier mal ein paar Fühlproben:

Ja, der Nachbar hat mich gerade angeblafft.
Ja, ich habe gerade einen Kratzer ins Auto gemacht.
Ja, ich bin gerade überfordert.
Ja, ich habe gerade Kopfschmerzen.
Ja, das Konto ist gerade überzogen.
Ja, ich finde gerade alles zum Kotzen.
Ja, ich fühle mich gerade nutzlos.
Ja, ich bin gerade laut geworden.
Ja, ich bin gerade ungeduldig.
Ja, durch die Wohnung fliegen gerade munter die Wollmäuse.
Ja, ich habe gerade gelogen.
Ja, ich habe gerade diesen Termin vergessen.
Ja, ich fühle mich gerade unfrei.
Ja, ich traue mich nicht, die Kündigung zu schreiben.
Ja, meine Familie ist mir gerade zu viel.
Ja, das alles ist jetzt gerade so.

Und? Was macht das mit euch?


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 3. September 2021

Ich wünsche keinem gute Besserung

Nur wenn ich gesund bin und Freude empfinde, geht es mir gut? Wenn mein Körper Symptome zeigt oder ich niedergeschlagen bin, geht es mir schlecht? Echt jetzt? Nein! Ganz bestimmt nicht.
  • Mir geht es nicht schlecht. Ich bin einfach nur traurig.
  • Mit mir ist alles in Ordnung. Ich bin nur gerade orientierungslos.
  • Mit mir ist alles gut. Ich hab gerade nur Angst.
  • Mir geht es nicht schlecht. Mein Körper hat lediglich Symptome.
  • Mit mir ist alles in Ordnung. Ich bin nur gerade unheimlich wütend.
Mir geht es immer gut, auch wenn ich gerade kotze. Ich bin mit dem, was ist, konform. Unter der größten Depression liegt das Wissen um die Quelle, liegt die Bewusstheit darüber, wer ich bin und dass das, was da gerade wahrnehmbar ist, ein Teil vom großen Ganzen ist. Eine Farbe von tausenden. Eine mögliche Erfahrung von vielen. Ich BIN das alles nicht dahingehend, dass ich mich darüber definiere und schon gar nicht muss es verschwinden oder „besser“ werden. Ich empfinde Zustände. Etwas passiert in dem Körper, durch den ich mich gerade hier ausdrücke. Mehr nicht.

Und selbst wenn dieses grundsätzliche Wissen, diese Basis, die Quelle mal nicht greifbar und fühlbar ist, dann ist das eben auch so. Auch das definiert nicht, wer ich bin. Auch das sagt nicht, dass ich wirklich getrennt BIN. Nein, ich fühle mich gerade abgeschnitten, ja, aber ich BIN es nicht. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

Ich hab vor längerem mal folgenden Satz geschrieben: „Eigentlich bin ich schon gesund, wenn ich meine Krankheit nicht als unnormal betrachte.“ Und das ist für mich nach wie vor wahr. Ich bin sofort in Ordnung, wenn ich aufhöre mir zu erzählen, dass das, was der Körper oder meine Gefühlswelt da gerade tut, falsch ist. Ich bin in Ordnung mit jedem Zustand, jedem Gefühl, jedem Umstand. Ich darf sogar sterben. Genau jetzt. Und ich hab nichts falsch gemacht, wenn das geschieht.

Aus all diesen Gründen wünsche ich keinem gute Besserung. Ich wünsche, wenn überhaupt, liebevolles damit sein oder bekunde mein Mitgefühl. Meistens lass ich es doch einfach unkommentiert und sehe den Menschen einfach damit, denn ist, was es ist: Einfach da.


Foto und Gestaltung: Canva
Text: Anja Reiche

Donnerstag, 2. September 2021

Der Aufstieg ist eher ein Aufstehen

Alte Muster, die im Untergrund wirken, machen uns zu Sklaven. Hinderliche Überzeugungen, abgelehnte Gefühle und Anteile, Zellerinnerungen des inneren Kindes, früherer Inkarnationen, Wahrheiten, die eigentlich Lebenslügen sind. Ziele, die wir anstreben, mit denen wir unbedingt das EINE erreichen wollen oder das andere auf jeden Fall vermeiden müssen.

Will ich uuuuunbedingt etwas erreichen, weil ich glaube, dass ich sonst sterbe oder etwas anderes gaaaaanz Schlimmes passiert, bin ich erpressbar und steuerbar. Will uuuuunbedingt etwas vermeiden, weil ich glaube, dass ich sonst sterbe oder etwas anderes gaaaaanz Schlimmes passiert, ebenfalls.
Wirklich frei und selbstbestimmt sein, bedeutet für mich vor allem innere Freiheit. Es bedeutet, zu wissen, wer ich im übergeordneten Sinn bin, wer oder was, da mein Leben erschafft.

Es bedeutet für mich, dass nichts mehr (immer weniger) im Unbewussten wirkt und "heimlich" mein Leben kreiert und wenn da was wirkt, dass ich es ent-decke, mir dessen bewusst werde, es ins Licht der Bewusstheit hole und damit entkräfte, erlöse. Es bedeutet für mich, dass ich der Gestalter bin und zwar wach, mit dem Bewusstsein, der Klarheit meiner Seele, mit der Bereitschaft ALLES zu erfahren, mit der Anerkennung von allem, was ist, von allem, was mich jemals gesteuert hat und von ALLEM, was ich wirklich bin - Quellenergie, Göttlichkeit, reines Bewusstsein.

Freiheit ist für mich auch ein Aussöhnen mit all der Unfreiheit, des Unbewussten, der Blindheit, des Vergessens. Freiheit ist für mich ein Aufstehen in seine wahre Größe durch die Anerkennung und Achtung der Kleinheit. Freiheit ist für mich Erleuchtung durch die Anerkennung und Achtung der Dunkelheit.

Freiheit ist für mich, ALLES sein zu dürfen, ALLES wählen zu dürfen und dabei zu wissen, wer ich im überirdischen Sinne wirklich bin. Der viel besagte Aufstieg ist vielleicht eher ein Aufstehen in voller Bewusstheit, ein Dastehen und Leuchten, wissend was in mir wirkt und wirk-lich wählen zu können, weil ich um die Wahlmöglichkeiten weiß, weil ich um mich weiß.


PS: Passend zum Thema Unfreiheit startet morgen ein - aus meiner Sicht - ganz wichtiger Kongress zum Thema Co-Abhängigkeit und der Sucht gebraucht zu werden. Mein Interview ist am 09.09. freigeschaltet. Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Die Sucht, gebraucht zu werden - Onlinekongress

Hallo ihr Wunderbaren,

morgen startet ein, wie ich finde, ganz besonderer Kongress. Es geht um Co-Abhängigkeit, um die Sucht, gebraucht zu werden. Dieses Thema finde ich enorm spannend und unfassbar wichtig, weil Co-Abhängigkeit so subtil ist.

Egal, ob es der alkoholabhängige Partner ist, den man irgendwie immer mit "durchzieht", ob es um Drogensucht von den eigenen Kindern geht, die man selbstverständlich retten will, oder um die gefallsüchtige, narzisstische Mutter, die Belieferung fordert und scheinbar ohne einen nicht leben kann.

Das Muster ist immer das Gleiche: Wir glauben, ohne uns, geht es nicht, dass wir nicht Nein sagen dürfen und schon stecken wir mittendrin in dieser Co-Abhängigkeit und den fiesen Verstrickungen, die gar nicht so einfach zu entdecken sind. Umso wichtiger finde ich diesen Kongress.

Ich glaube Resi Wronka, die Kongressveranstalterin, die natürlich selbst ein Lied von all dem singen kann - genau wie ich, hat hier eine ganz wertvolle Schatzkiste zusammengetragen mit all den Speakern, Interviews, Ansichten und Hilfestellungen.

Mein Interview wird am kommenden Donnerstag, 09.09., online sein und wer sich das Kongresspaket gönnt, kommt auch noch in den Genuss von einem Channeling von mir. Ich habe mal wieder "durchgegeben", was allen Kongressteilnehmern und somit wahrscheinlich "Betroffenen" an liebevollen Botschaften mitgeteilt werden sollte.

Den Link für die kostenlose Anmeldung findet ihr hier. Ich freu mich, wenn ihr dabei sein mögt.❤



Dienstag, 31. August 2021

Wir sind nicht hier, um fertig zu werden

Endlich mal fertig werden mit allem. Endlich mal die To-Do-Listen abgearbeitet haben. Endlich mal alles sauber und aufgeräumt haben. Endlich mal alle Nachrichten beantwortet haben. Endlich mal alle Aufträge erledigt haben. Endlich mal alles transformiert haben. Endlich mal alle Ausbildungen haben, um loslegen zu können. Endlich mal fertig sein.

Puh... Ich hab schon Stress nur vom Tippen bekommen.😳😂 Diese Idee vom Fertigwerden macht ganz schön Schnappatmung, oder? Immer rennen wir etwas hinterher, sind nie da. Das Ziel ist nie erreicht, weil wir halt irgendwie nie fertig werden.

Das Haus ist nie ganz sauber. Bis du von vorne bis hinten einmal durch bist mit Putzen, ist vorne schon wieder der erste Dreck, vor allem dann, wenn da auch noch andere Menschen wohnen oder Haustiere. Wir leben nun mal. Wenn wir keine Spuren hinterlassen wollen, dürfen wir uns nicht mehr bewegen. Es ist eine Illusion, mal alles auf einmal sauber zu haben, von dauerhaft ganz zu schweigen.

Genauso ist es mit allem anderen. Der To-Do-Liste, den Aufträgen, den unbeantworteten Nachrichten, der Entwicklung, der "Ausbildung", der Erleuchtung. Wir sind nie ganz fertig und dafür sind wir auch gar nicht hier. Wir sind im steten Prozess, in Rhythmen und Zyklen unterwegs. Und mal ehrlich, was wäre denn, wenn wir wirklich fertig wären? Wir sind fertig und dann? Dann können wir hier abtreten, weil was sollten wir noch hier?

Wird die Natur jemals fertig? Eher nicht, oder? Warum haben wir diese Vorstellung vom Fertigwerden? Wenn erstmal das und das, dann... Ja, dann haben wir ein besseres Leben, mehr Ruhe, mehr Zeit, mehr Geld, mehr blablabla... Und jetzt? Dieser Moment? Ist der noch nicht richtig? Bin ich noch nicht richtig?

Wenn ich jetzt zum Beispiel mal meine lange Liste mit ausstehenden Sprachnachrichten hernehme (Seelenlesen, you know😉🔮) , könnte ich mich total verrückt machen und rackern wie eine Doofe, damit ich endlich alle Anfragen erledigt habe und fertig bin. Und dann? Mach ich das alles nur, um irgendwann endlich fertig zu sein? Echt?

Nein, ganz bestimmt nicht. Ich mache es, weil es mir um die Sache an sich geht, um jede einzelne Begegnung, um den Moment. Es geht mir darum, mich beim Wirken zu erleben, mich zu erfahren, andere zu spüren, die Freude, die ich beim Tun habe, zu erleben, was diese Nachrichten mit den Menschen machen. Was hätte ich davon, wenn ich fertig wäre? Was würde ich denn dann tun?

Also welche Vorstellung haben wir denn vom Fertigsein? Können wir dann endlich das machen, wozu jetzt keine Zeit ist, weil wir ja noch nicht fertig sind? Wie wäre es denn, jetzt schon das zu machen, was wir uns für "danach" aufheben?

Also für mich ist ganz klar der Weg das Ziel. Für mich ist klar, dass ich nie fertig bin, selbst wenn ich hier abtrete und mit der Erde fertig bin, dann geht meine Reise ja trotzdem weiter, halt woanders. Ich bin sogar ziemlich froh, nie fertig zu sein, kein Ziel erreichen zu müssen, immer weiter zu wachsen und Neues zu erfahren. Das erlaubt mir komplett im Moment zu sein, weil ich ja nirgendwo anders hin muss. Ich bin ja schon da. Immer. Immer genau am richtigen Platz. Mir ist kein Ziel im Weg. Ich kann den Moment voll und ganz genießen.

Wir sind nicht hier, um fertig zu werden. Wir sind hier, um lebendig zu sein, aus den Vollen zu schöpfen und das vom prall gefüllten Erfahrungsbuffet zu nehmen, was gerade schmeckt. Dafür darf der Tisch reich gedeckt sein und die Auswahl groß. Mit dem Blickwinkel stresst mich die große Auswahl überhaupt nicht, sie lässt viel mehr jede Zelle freudig britzeln und die Augen leuchten. Was koste ich als nächstes??? 😍😍😍🎉🎉🎉


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 28. August 2021

Es ist in Ordnung, feige zu sein

Es ist okay, Angst zu haben und sich dadurch von etwas abhalten zu lassen. Es ist in Ordnung, feige zu sein, zu kneifen, sich doch nicht zu trauen, sich selbst nicht zu trauen, sich zu verstecken. Es ist okay, nicht für sich einzustehen und sich erpressen zu lassen. Es ist okay, nicht für andere einzustehen. Manchmal kann man es ja eben nicht einmal für sich selbst. Manchmal ist eben die Angst stärker als alles andere. Daran ist nichts falsch.

Wir sind nicht erst dann richtig, wenn wir immer mutig sind und uns unseren heftigsten Gefühlen und größten Dämonen stellen, lautstark überall unsere Meinung sagen, damit sichtbar sind und natürlich irgendwie angreifbar. Es ist nicht unsere Pflicht, immer stark zu sein und im Wind zu stehen, an der Front.

Ich hab ja gestern über Schuld geschrieben. Und natürlich kam der Aspekt, dass man sich schuldig macht, wenn man den Mund hält und mitläuft, wenn man zusieht und nichts tut. Deswegen gibt es heute diesen Text von mir. Himmel! Was für ein Gedankenmonster!!! Da ist jemand, der hat einfach nur Schiss, der hat eigenes Trauma, der traut sich nicht, die Stimme zu erheben und den (gefühlten) Tod zu riskieren, um für sich oder andere einzustehen. Ist das nicht einfach nur menschlich? Da hat jemand Angst und ich mach ihn dann auch noch fertig, warum er mir nicht zur Seite steht? Echt jetzt?

Da ist mal wieder die Idee, dass ich andere brauche, um mein Leben und meine Freiheit zu leben. Das ist für mich wieder eine Scheinabhängigkeit von anderen. Das ist aus meiner Sicht wieder keine Eigenverantwortung, sondern ein Brauchen, eine Bedürftigkeit. Die anderen müssten, damit ich... Krasses Pferd. Und dann werfen wir auch noch die Schuld in den Ring, um das schlechte Gewissen noch mehr zu füttern. Derjenige, der Angst hat, hat damit meistens schon genug zu tun, da braucht er die Schuldgefühle nicht auch noch.

Gerade habe ich bei einer ganz wundervollen Frau den Satz gelesen: "Empathie gibt es nicht im App-Store". Da ist was dran.

Natürlich kann ich auch die verstehen, die völlig verzweifeln und auf die scheinbar feigen Menschen schimpfen. Sie sind ja auch nur in ihrer eigenen Ohnmacht unterwegs und glauben, es alleine nicht zu schaffen. Trauma auf beiden Seiten. Für beide Seiten hab ich tiefstes Verständnis und Mitgefühl. Gleichzeitig geht es mir in diesem Post gerade um die, die sich nicht trauen.

Ich muss nicht immer mutig sein. Ich muss mich nicht immer allem stellen. Ich darf mir ausweichen. Ich mache es immer so gut wie ich kann und jede Empfindung, die ich habe, darf sein. Wenn ich mich etwas nicht traue, lieber den Mund halte, aus Angst angegriffen zu werden, dann hat das seine Berechtigung. Fertig. Ich fühle, was ich fühle. Ich kann, was ich kann. Ich kann nicht, was ich nicht kann. Ich bin in jedem Moment genug und damit richtig.

Ich kann mich an nichts schuldig machen. An gar nichts. Es gibt Aktion und Reaktion. Es gibt Ursache und Wirkung. Es gibt Handlung und Konsequenzen. Mehr nicht. Dessen bin ich mir bewusst und damit kann ich sehr gut leben. Mit jeder Konsequenz, die mein Handeln oder Nichthandeln nach sich ziehen, kann ich leben. Auch mit meiner Feigheit kann ich leben. Sehr gut sogar.

Und du? Darfst du feige sein? Dürfen andere feige sein? Was macht es mit dir, wenn du dir und anderen Feigheit erlaubst?


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 27. August 2021

Die deutsche Schuld

Ich war gestern mal wieder im wunderschönen Nachbarland Holland. Da bin ich öfter in letzter Zeit und tanke gelebte Freiheit, gute Laune, Freundlichkeit, Leichtigkeit und lächelnde Gesichter. Ich genieße das Einkaufen, den Rummel, Cafés, Märkte und tatsächlich die Menschen um mich rum.

Wer mich nur ansatzweise kennt, weiß, dass ich ganz schnell Leutekater habe und das Weite suche, wenn über längere Zeit zu viel um mich los ist. In Holland bade ich regelrecht in der Menschenenergie und wundere mich fast über mich selbst. Da ist eine Leichtigkeit bei den Menschen, die irgendwie grundsätzlich da zu sein scheint. So eine Art Grundstimmung, Grundschwingung. Der Unterschied der Energie, die da wahrzunehmen ist, zu der, die hier in Deutschland herrscht, ist unfassbar krass.

Gestern hab ich das bei einer meiner Soulsisters angesprochen und gefragt, was denn in Holland bitte anders ist. Der Deep State hat ja auch vor diesem Land nicht Halt gemacht. Man denke nur an das Königshaus. Und dennoch ist das Gras (😂😂😂) in Holland grüner, die Sonne scheint heller, die Schwingung ist leichter.

Die Antwort war überraschend und irgendwie auch wieder nicht. Durch Deutschland wabert die kollektive Schuld und die ist in unserem Nachbarland definitiv so nicht vorhanden. DAS ist anders. Nicht Holland ist in Wahrheit anders, Deutschland ist grundsätzlich anders. Und in der derzeitigen Situation sowieso noch viel ausgeprägter.

"Ich möchte nicht Schuld sein, dass..." Wie oft habe ich diesen Satzanfang mit den unterschiedlichsten Endungen in meinem Leben schon gehört. In den letzten eineinhalb Jahren noch viel öfter.

Schuld macht erpressbar. Schuld macht steuerbar. Schuld erdrückt, hält klein und lähmt. Schuld ist ein Konstrukt. Schuld und Scham entstehen erst, wenn uns von außen jemand erzählt, dass wir etwas falsch gemacht haben oder generell falsch sind, wenn uns jemand erzählt, dass unser Sein und Tun etwas "Schlimmes" ausgelöst haben. Vorher sind diese Gefühle nicht da. Es ist also ein künstlich erzeugter Zustand, der von außen kommt. Er gehört nicht wirklich zu unserer wahren Natur. Wenn ich bin, wie ich bin und niemand daher kommt und mir sagt, dass das falsch ist, dann kann ich keine Schuld fühlen.

Die meisten von uns laufen mit einer riesigen Ladung Schuld herum, mit der Grundidee, dass an uns generell etwas falsch zu sein scheint. Ich sag nur Adam und Eva und die Erbsünde bzw. Urschuld. Blablabla... Wir kommen schon als Sünder auf die Welt. Blablabla... Wir müssen erst zu guten Menschen werden. Blablabla... Vom Dritten Reich mal gar nicht gesprochen. Das hat dem Ganzen ja "nur" die Krone aufgesetzt.

Die Schuld ist überall. Egal, wohin man schaut. "Dass das so und so ist, da dran sind die schuld." Hauptsache, man kann mit dem Finger auf jemanden zeigen und dann gegen diesen jemand vorgehen. Der oder die gefährden schließlich MEIN Leben. Ja, genau... *kopfschüttel*

Und was steckt dahinter? Jeder Einzelne will einfach nur endlich richtig sein, es richtig machen und das von außen gesagt bekommen. Jeder will eigentlich zu den Guten gehören, zu denen, die gelobt und belohnt werden. Die kleinen Kinder in uns, die nie erwachsen wurden, lechzen noch heute danach. "Ich muss doch endlich mal gut sein. Ich muss es doch endlich mal schaffen. Die anderen müssen das doch mal sehen."

Nur dieses Richtig, das ist halt Ansichtssache und ändert sich regelmäßig und vor allem, sagen andere, wie ich mich richtig verhalte, wie ich richtig bin. Die imaginären "Eltern"... In diesem Schulddingens bin ich immer auf das Urteil der anderen angewiesen. Wie soll das jemals für alle funktionieren, wenn doch jeder andere Ansichten von falsch und richtig hat? Jedes Kind wird anders "erzogen", darf andere Dinge, wird für anderes Verhalten gelobt.

Für meine Begriffe funktioniert Leben anders. Meine Grundannahme ist Unschuld, Reinheit und Vollkommenheit von ALLEM, was ist. Gut und böse, falsch und richtig - wer sollte darüber wirklich entscheiden? In meinem Weltbild gibt es das nicht. Wir dürfen uns freisprechen und alle Urteile, die wir jemals über uns selbst und andere gefällt haben, zurücknehmen, auflösen. Der Gott, an den ich glaube, urteilt nicht. Wieso sollte ich es tun und dann auch noch über mich selbst? Wir dürfen aufhören, das Urteil über unser Gutsein von außen haben zu wollen. Dat wird nix.

Deutschland ist gerade dabei, an der Schuld zu ersticken, im wahrsten Sinne des Wortes. Vermutlich muss es genau so extrem werden, vielleicht sogar noch extremer, damit die Absurdität des Ganzen endlich sichtbar wird, damit dieses perfide Spiel auffällt und immer weniger Menschen darauf Lust haben, sich den Schuldschuh immer wieder anzuziehen, obwohl er schon so lange zu klein ist und drückt wie die Sau. Es wird wohl der eigene, ganz persönliche Schmerz sein, der ganz individuell dafür sorgen wird, dass die Menschen nicht mehr selber auf sich drauf hauen wollen.

Bis dahin halte ich hier in Deutschland die Reinheit hoch, die Leichtigkeit, mein Licht, meine Unschuld und die Freude an mir selbst und meinem un-verschämten Sein. Ich spreche weiterhin jeden frei, der mir begegnet und zwischendurch geh ich da "tanken", wo das Gras grüner ist und die Sonne heller scheint. 🥰

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 26. August 2021

Hör auf, als Raupe zu denken

 Es ist so krass viel los im Feld. Es brodelt, es wuselt. Ahnenthemen allerorten. Erlösung am laufenden Band. Alles, was noch irgendwo in der hintersten Ecke schlummerte, ploppt gnadenlos an die Oberfläche.

Gerade durch diese wundervolle Gelegenheit des Seelenlesens, durfte ich die letzten Tage in nunmehr schon 20 Seelen ganz tief eintauchen, ihnen begegnen und die Bilder übersetzen, die sich mir zeigten.

Immer wieder bin ich erstaunt, auf die gleichen Themen bei den unterschiedlichsten Menschen zu treffen. Wir sind einfach im Rudel für die Transformation von ganz bestimmten Urwunden angetreten.

Da ist diese heftige Wunde, als Kind nicht erkannt worden zu sein in der Essenz, mit all der Zartheit und Feinheit. Da war niemand, der wirklich mit uns umgehen und uns wahrhaft sehen konnte. Unsere Schlussfolgerung war, dass etwas mit uns falsch sein muss, dass wir uns mehr anstrengen müssen, besser kommunizieren. Wenn Beziehungen nicht funktionieren, dann liegt das auf jeden Fall an uns. Wenn wir uns bisher als Außenseiter und Freak gefühlt haben, dann ist klar, dass wir das Problem sind mit unserer Schrulligkeit und komplizierten Art. Menschen, die alles und jeden erkennen, die feinfühligsten Wesen, die angenehmsten Zeitgenossen voller Mitgefühl und Verständnis denken das über sich als Resultat der frühen Erfahrungen.

Dann ist da bei vielen die Idee, ihren Platz nicht zu kennen, die Befürchtung, sich zu verfehlen und keinen Beitrag zu leisten. Menschen, die sich non stop um ihre Themen kümmern, reflektieren bis zum Umfallen, körperlich sehr herausgefordert sind und ihre Heilung vollbringen. DER Beitrag überhaupt in diesem großen Wandel.

Und ein Thema, ein Phänomen hat mich besonders geflasht. Das Phänomen, längst ein Schmetterling zu sein und immer noch als Raupe zu denken. Dieses innere Bild und die mehr als deutliche Ansage, endlich im Schmetterlingsbewusstsein zu leben, war so eindrücklich, dass ich es hier visuell darstellen muss.

Die Raupe ist komplett anders unterwegs als der Schmetterling. Sie bewegt sich anders fort, frisst andere Sachen, braucht ganz andere Lebensumstände. Ein durch und durch anderes Tier mit einem ganz anderen Horizont, ganz anderen Möglichkeiten. Würde ein Schmetterling jemals auf die Idee kommen, gaaanz langsam über den Boden zu robben? Ich schätze nicht. 😉

Egal, was "da draußen" oder in dir gerade tobt, du bist längst der Schmetterling. Du kannst mit all dem umgehen. Du kannst fliegen. Du bist der Magie mächtig. Es sind die letzten Fetzen der alten Raupe, die vielleicht noch an den Flügeln kleben, aber am Fliegen hintern sie dich niemals. Niemals!

Die Raupe ist Geschichte. Hör auf als Raupe zu denken. Lebe dein Schmetterlingsbewusstsein.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 22. August 2021

Herzkompass an und los

Wahrscheinlich muss ich wirklich erst anfangen zu schreiben, damit sich zeigt, was gerade zum Ausdruck gebracht werden will, was mir so durchs Gefühl geht.

In den letzten Tagen hab ich ziemlich viel geredet. 😉 Die Sprachnachrichten, ihr wisst ja…

Nun ist es still in mir und ich verarbeite, lasse erstmal nachwirken, mache einen Boxenstop sozusagen. Für mich ist es immer wieder so wichtig, die Dinge auch zu verarbeiten, zu realisieren und zu integrieren. Nachspüren, Revue passieren lassen, checken, was da überhaupt passiert ist, in diesen paar letzten Tagen. Jede Begegnung auskosten, die inneren Bilder und Erkenntnisse sacken lassen.

Ich genieße die Feedbacks mit jeder Zelle, verstehe dadurch nochmal wieder mehr, was da geschieht, wie weitreichend das alles ist, erkenne mich noch wieder mehr. Letztlich kann ich nur erfahren, wie ich wirke, wenn andere mir erzählen, was die Begegnungen mit mir mit ihnen machen. Für mich ist das essentiell.

Auch will ich das alles genießen und nicht wie verrückt immer weiter machen und weiter machen. Das ist kein bloßes Abarbeiten von einer Liste, keine Akkordarbeit. Es geht nicht ums Fertigwerden. Mit meinem Wirken werde ich nie fertig und das ist verdammt gut so. 😉 Es geht ums Wirken an sich. Die Schwingung, die ich habe, wenn ich wirke, ist meine größte Belohnung. Die Freude zu erleben, was dabei und danach geschieht, in mir, in anderen, ist ein einziges Fest. Und das will ich feiern. Jedes einzelne.

Für mich sind diese energetischen Begegnungen so, als hätte ich den Menschen wirklich getroffen, als hätten wir gesprochen, als hätte ich ihn besucht. Ich bin in viele Felder eingetaucht, war quasi auf Reisen und dann brauche ich es immer wieder auch „alleine“ zu sein, zu Hause, eben nur mit mir.
Umso größer ist die Freude, dass ich zu jeder Zeit wieder in den Kontakt gehen kann, den nächsten Besuch machen kann und derjenige muss dann noch nicht mal „Zeit haben“. 😉 Was für eine Freiheit. Was für ein Leben. Was für ein Reichtum. Was für eine Einfachheit. Was für eine Genialität in all dem.

Tatsächlich komme ich die letzten Tage mal wieder nicht aus dem Staunen raus. Ich meine mal ehrlich, das kann sich doch alles kein Mensch ausdenken!? Also ich hab als kleines Kind nicht davon geträumt, dass ich eines Tages mal unbedingt Seelenlesen machen möchte und diese Readings dann auch noch als Sprachnachricht verschicken will. Ich hab mir nicht ausgemalt, dass ich „Seminare“ gebe, wenn ich groß bin, in denen ich keine Ahnung habe, was da passiert. Dass ich "Channelings" für die "Sternensaaten" mache und voller Inbrunst sage, dass ich Gott bin. 😂

Das Verrückte daran, sich auf den eigenen Weg zu machen, man selbst zu sein, ist ja, dass man so gar nicht weiß, wo man rauskommt. Dass die Impulse, die man auf dieser Reise hat, so fernab von dem sind, was gesellschaftsfähig ist. Man verlässt definitiv ausgetretene Pfade und schlägt sich eher ziemlich oft durchs Unterholz.

Es gibt keine Bedienungsanleitung, keinen Fünfjahresplan, keine Landkarte. Wir werden nur mit einem Kompass losgeschickt. Mehr ist nicht in der Survivalausrüstung drin. Wenn die Kompassnadel Richtung Herz zeigt, dann ist das die einzige Orientierung, die wir haben. Was wir dadurch für Orte bereisen, wissen wir immer erst, wenn wir da sind. Die Landkarte zeichnet sich daher quasi rückwirkend. Wir erforschen unser eigenes Terrain, können immer mehr Punkte markieren, Wegmarken einzeichnen, kennen (unsere) Grenzen, bauen Brücken, verirren uns, finden uns wieder zurecht.
Die Landkarte unseres eigenen Seins wird immer deutlicher und ausgeprägter und gleichzeitig hört sie nie auf. Es gibt immer wieder neue Gebiete zu erforschen. Wir hören nie auf, Dinge zum ersten Mal zu tun und neue Aspekte zu entdecken.

Wenn wir dann irgendwann unseren Körper verlassen, dann liegt da unser Lebenswerk, ein regelrechter Atlas, von dem wir niemals gedacht hätten, dass er mal SO aussehen wird. Das kann kein Verstand dieser Welt denken, was da bei jedem einzelnen mal liegen wird.

Es hilft also alles nix. Loslaufen ist angesagt. Nur mit Herzkompass und einer ordentlichen Portion Entdeckergeist, Pioniergeist und Neugier. Naja und vielleicht einem Portiönchen Mut, schräge Dinge zu tun, aus dem Rahmen zu fallen und außerhalb von Schubladen und Normen zu denken. Sich selbst frei lassend. Sich selbst alles erlaubend. Sich selbst komplett entfaltend und zum Ausdruck bringend. Wie immer das aussehen mag. Einfach mal machen, könnte ja gut werden.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 20. August 2021

Seelenlesen - ein erstes Resümee

Wow!!! Ich musste euch jetzt unbedingt erzählen, was in mir abgeht, seit ich das Seelenlesen als Sprachnachricht angeboten habe. Dieses Wirken ist so magisch. Es haben sich mal wieder Puzzleteile gefügt und ich blicke staunend auf dieses Leben und wie perfekt sich immer alles ergibt.

Auch beim Seelenlesen selbst, während der Sprachnachrichten, erlebe ich so wundervolle Dinge und erinnere mich wieder, wer ich eigentlich bin und was ich da kann.

Ein erstes Resümee und ein ganz großer Dank an euch. Ihr lasst mich in euer Heiligstes schauen, ganz nah ran. DANKE für dieses Vertrauen und dass ich das darf. 🧡🥰🙏🏼

Hier geht es zum Podcast und meiner ganzen Begeisterung, meinen Erfahrungen und einem ersten Resümee:

https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Seelenlesen-als-Sprachnachricht-e16768l


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Dienstag, 17. August 2021

Seelenlesen als Sprachnachricht

Ihr Wundervollen, es britzelt mal wieder in allen Zellen und ich weiß gar nicht wo ich genau anfangen soll. Vielleicht wirklich am Anfang meines Wirkens. 😉

Eventuell wissen es einige noch. Ich hab damals ausschließlich über Email gearbeitet. Kein persönlicher Kontakt, kein Gespräch, kein Bild, kein Video. Nur eine Email mit dem Anliegen des Menschen, mit Fragen, mit dem Status Quo. Und wenn es dann an der Zeit war und der Impuls kam, dann habe ich mich eingefühlt, habe im Feld gelesen, in der Seelenessenz und gedolmetscht, was ich wahrgenommen habe und das alles ebenfalls in eine Email gepackt. Mein Angebot hieß Seelenlesen und ich habe mich als Seelendolmetscherin bezeichnet. 😉 Ich liebe diese Worte nach wie vor. ❤

Es ist eine Momentaufnahme wie das Legen von Karten oder das Lesen in einer Moccatasse. Mit Weissagen und die Zukunft voraussagen hat das nichts zu tun. Es ist eine Standortbestimmung. Es ist der Ausdruck des JETZT und es kann Veränderungen bewirken, das alles mal zu hören. Es ist unter Umständen sehr hilfreich, das in Worte gefasst zu bekommen, was eher subtil in einem los ist, das, was man so oft nicht greifen kann.

In meinen Coachings tue ich das natürlich auch und dennoch ist es jedes Mal ein großer Unterschied, ob ich die Augen offen habe und auch mein Tagesbewusstsein am Start ist oder ob ich die Augen schließe und mich ausschließlich auf die Energie konzentriere. Ich spreche anders, spreche meist schneller, es schießt förmlich durch mich durch. Manchmal spreche ich sehr langsam. Ich sehe Bilder und lasse sie sich entwickeln. Dinge kommen in Gang, wie in einem Film. ES spricht durch mich. ES geschieht einfach in dem Raum, den ich öffne. Das Ganze bleibt nicht ohne Folgen. Es wirkt, meist nachhaltig.

Solche Sequenzen dauern meist zwischen 15 und 30 Minuten. Solange spreche ich dann einfach, was gesprochen werden will. Ein kleines Hörbuch sozusagen. Ich weiß nie, was kommt, bin selber immer neugierig und fungiere lediglich als Kanal und Seherin, als Sprecherin, die deine Frequenz übersetzen kann.

Genau das will ich nun in Sprachnachrichten anbieten und zur Verfügung stellen. Mir wird immer wieder gesagt, dass die Menschen mir gerne zuhören, dass sie meine Nachrichten auch öfter anhören und immer wieder neue Aspekte entdecken. Mittlerweile spreche ich die Dinge auch viel lieber, als dass ich sie aufschreibe. Oft kann ich gar nicht so schnell schreiben, wie es reinkommt. Da ist Sprechen viel einfacher für mich.

Nun habe ich über die Jahre so viele Erfahrungen gesammelt, mein Muskel der feinen Wahrnehmung ist so gut trainiert. Das Wahrnehmen und Übersetzen des Feinstofflichen ist und bleibt meine Kernkompetenz. Sie darf wieder mehr in den Fokus.

Wenn du das Gefühl hast, dass eine solche Sprachnachricht jetzt genau das Richtige für dich ist, dann schreib mir eine Email mit dem Betreff "Sprachnachricht" (mail@anja-reiche.de) und schildere so prägnant wie möglich deine Lage, das Thema, das dich beschäftigt. Vielleicht gibt es auch eine Sehnsucht, die du schon lange hast und möchtest wissen, was du dafür tun kannst, oder du hast konkrete Fragen an die Schöpfung selbst, an das Leben, die du beantwortet haben willst. Auch die kannst du stellen.

Ich brauche auf jeden Fall eine Handynummer von dir, da die Sprachnachricht über WhatsApp bzw. Telegram kommen wird. Das sind die beiden Kanäle, die ich nutze.

Ich spreche dir auf, wenn es dran ist, wenn der Impuls kommt. Ich kann dir keine Zeitangaben machen. Das will und kann ich nicht steuern und erzwingen. Es braucht die Freiheit, dass es dann geschehen kann, wenn es richtig ist. Auch kann es sein, dass ich merke, dass ich überhaupt keinen Zugang bekomme, ich einfach nicht die Richtige bin oder es schlicht nicht dran ist, in der Sache tiefer zu gehen. Dann sage ich das und das kostet dann natürlich auch nichts.

Bezahlen kannst du hinterher, wenn du die Sprachnachricht bekommen hast, per Überweisung bzw PayPal. Der Preis für das Ganze: 50 EUR pauschal plus das, was deine Seele dir flüstert und was es deinem Herzen wert ist. 🥰🙏🏼💖

Und jetzt bin ich unglaublich gespannt auf alles, was so passiert. 😊🥳 Ach und der Beitrag darf natürlich geteilt werden. 😉


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 14. August 2021

Hilfreiche Sätze für Hochsensible

In meinem Podcast von gestern habe ich erzählt, dass ich zwar Termine ausmache, am Tag selbst aber nochmal mit demjenigen kurz abspreche, ob es wirklich für beide Seiten bzw alle Beteiligten passt. Anders kann ich es gar nicht mehr. Die Gemüts- und Körperzustände, die Energien insgesamt ändern sich so rasant schnell, dass ich schlicht lügen würde, wenn ich Wochen in voraus versprechen würde, dass ich sicher da bin.

Für mich muss gegeben sein, dass ich jederzeit nein sagen kann. Genau das gleiche gestehe ich anderen zu. Auch mir gegenüber darf jederzeit die Meinung geändert werden. Ich bin es gewohnt, die Wellen zu surfen und weiß, dass immer alles passend und richtig kommt, auch wenn eine Absage vielleicht so einiges durcheinander wirbelt.

Allgemein gibt es als Hochsensible so einige Herausforderungen, die andere im Alltag nicht haben, ja nicht mal auf die Idee kommen, dass jemand DAMIT ein Problem haben könnte.

Da diese meine Art, mit Terminen umzugehen, für einige sehr inspirierend war, habe ich hier noch mehr Sätze zusammengestellt, die ich in meinem Leben immer wieder benutze, um gut für mich zu sorgen und mich anderen mitzuteilen.

Ich gehe davon aus, dass sie selbsterklärend sind und ihr euch die Situationen denken könnt, in denen ich sie verwende. 😉

Und los geht's:

• Lass uns das mal so festhalten und am Tag selbst nochmal schauen, ob es für mich/uns wirklich noch passt.

• Ich bin jetzt fertig mit zuhören. Ich kann nichts mehr aufnehmen.

• Können wir einfach gemeinsam schweigen/still sein?

• Ich brauche mich gerade selbst. Ich muss jetzt alleine sein.

• Ich bin gerade mega wütend (aufgewühlt, angetriggert, irritiert, traurig, enttäuscht, etc) und geh mich jetzt um mich und meine Gefühle kümmern.

• Irgendwas fühlt sich nicht stimmig/nicht rund an. Ich weiß noch nicht was, aber wenn ich es weiß, sag ich es dir.

• Dazu kann ich noch nichts sagen. Dazu habe ich gerade noch keine Meinung.

• Ich nehm das mal mit und fühle drüber nach.

• Dazu habe ich jetzt keinen Impuls. (Wenn jemand z. B. fragt, ob ich vorbei kommen will)

• Das fühlt sich nicht stimmig an. Für mich wäre es so und so stimmiger.

• Jetzt im Moment fühlt es sich stimmig an, kann aber morgen wieder anders sein.

• Da hakt gerade nichts bei mir ein. (Wenn jemand seine Wahrheit/Wahrnehmung schildert und ich das nicht als meine Wahrheit fühle.)

• Da liegt jetzt keine Kraft drauf. Für mich ist etwas anderes dran.

• Ich erzähle dir jetzt, was in mir vorgeht/was das mit mir macht. Das sind meine Gefühle/Themen/Muster. Du musst damit nichts machen. Zuhören reicht. Ich kümmer mich selbst um mich. Das liegt in meiner Verantwortung. Wenn du magst, kannst du mir anschließend erzählen, was in dir vorgeht und ich höre einfach zu.

• Ich will hier einfach sitzen und sein.

• Ich muss erstmal ankommen.

• Das kann/will ich gerade nicht leisten.

• Hier ist meine Grenze.

• Das kann ich gerade nicht denken. Ich bin noch mit anderen Sachen beschäftigt.

• Ich hab Leutekater und brauche Ruhe.

• Hier ist es mir zu wuselig und unruhig. Ich möchte hier weg an einen stilleren Ort.

• Die Energie hier gefällt mir nicht. Hier kann/will ich nicht bleiben.


Und zur Erinnerung am Schluss: NEIN ist ein vollständiger Satz. 😉 Es gibt nichts zu rechtfertigen.


Teilen ausdrücklich erwünscht und erlaubt. 


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 13. August 2021

Zeitqualität und Channeling 13.08.2021

Jetzt war es länger still um mich. Ich war bei mir und mit mir. Die Energien sind herausfordernd, die Erkenntnisse kommen im Sekundentakt. Transformation am laufenden Band. Atempausen kaum vorhanden.

Was in mir los war/ist, wie ich die Zeitqualität wahrnehme und was der All-Geist zu all dem zu sagen hat, erzähle ich euch im neuen Podcast. (Auf Telegram als Sprachnachricht verfügbar.)

Über bedingungslose, kosmische Liebe, über eine wirklich freie Wahl und darüber, was jetzt besonders wichtig ist. 


Hier der Link zur Podcastfolge:
https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Zeitqualitt-und-Channeling-13-08-2021-e15sg9b


Wer Lust hat, mein Wirken finanziell zu würdigen, darf sich gerne über PayPal austoben (Empfänger mail@anja-reiche.de) oder mein Bankkonto beglücken.

Bankverbindung: Raiffeisenbank Thurnauer Land eG
Kontoinhaber: Anja Reiche
IBAN: DE48 7706 9739 0000 4163 80
BIC: GENODEF1THA


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche