Ich mag euch mitnehmen in mein Innerstes. 🙏🏼❤️✨💫✨
https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/2694
https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/2694
Beziehungen als Gelegenheit für Bewusstwerdung und Selbstbegegnung
Ihr Wundervollen, ich mag mal wieder mit einer Gruppe eintauchen und diesmal ganz konkret über das Forschungsfeld Beziehungen. Ob das Partnerschaften sind oder die Beziehungen zu Freunden, Kollegen, Eltern oder Kindern, jede Art eröffnet die hervorragende Möglichkeit zur Bewusstwerdung und Selbstbegegnung.
Ich mag Dynamiken betrachten, Wahrnehmungsabgleich machen, nach Wirkprinzipien und Überlebensstrategien schauen, die inneren Kinder orten, ggf. das Selbstbild zurechtrücken und natürlich allen Gefühlen, Prozessen und inneren Bildern Raum geben. Gerne mag ich auch von mir teilen. Was eben gerade relevant und wichtig ist, aufsteigt, sichtbar wird und not-wendig ist.
Der Raum wird eh seiner eigenen Intelligenz folgen und sein Wesen entfalten.
Ich freu mich auf uns und alles, was geschehen will.
Link zur Anmeldung für Freitag, 05.06., 19 Uhr
Link zur Anmeldung für Samstag, 06.06., 19 Uhr
(Dauer erfahrungsgemäß zwischen 2 und 3 Stunden)
👉🏼 Mein Wirken, dieser Raum, hat keinen festen Preis. Ich wünsche mir ein feines, aufrichtiges Erspüren der Stimmigkeit und Ordnung für Geldliebefluss, Wertschätzung, Ausgleich in meine Richtung.
Danke für dein Handeln nach Intuition! 🙏🏼
VR Bank Oberfranken Mitte eG
IBAN: DE63 7719 0000 0001 4442 71
BIC: GENODEF1KU1
www.paypal.me/AnjaReiche
Das ist gerade der absolut passende Ausdruck meines inneren Prozesses.
Als Kind musste ich dem gottlosen, unmenschlichen Wahnsinn des direkten Umfeldes meinen Raum überlassen. In Meinem sein konnte ich nur alleine. Ich musste also entweder darauf warten/dafür sorgen, dass mein Umfeld zu Sinnen kommt oder ich musste - sobald ich konnte - gehen.
Heute gibt es nicht mehr nur entweder oder. Heute gibt es die Möglichkeit in Meinem zu sein und zu stehen, egal wie das direkte Umfeld beschaffen ist. Niemand muss zu Sinnen kommen. Ich muss aber dem Wahnsinn auch nicht mehr Raum geben. Ich bleibe und stehe in Meinem. Diskussionslos und alternativlos gleichermaßen.
Ich werde nicht mehr weichen und dem Wahnsinn mein Feld überlassen. Ich muss nicht mehr weichen. Ich muss nicht alleine irgendwo hin. Mein Leben findet genau jetzt in mir statt und nichts und niemand kann es bewerkstelligen, dass ich meinen Raum vereinnahmen lasse. Meinen Raum erfülle, belebe und begeistere ich. Stopp und Nein sind meine steten Begleiter und auch die stehen nicht zur Diskussion.
🔥❤️🔥
Ich richte mich selbst nicht, ich werde den Richterspruch von anderen nicht als mir zugehörig anerkennen. Und schon gar nicht, werde ich aus dem Urteil der anderen ein Selbsturteil machen.
Ich behandle mich selbst nicht so. Ich werde es nicht zulassen, dass andere mich so behandeln bzw ich mich so behandle wegen ihnen.
🔥❤️🔥
Vorgestern hab ich über die Ohnmacht geschrieben, die damit einhergeht den anderen erreichen zu wollen. Mir ist danach, noch etwas klar zu stellen.
Ich mag ausdrücklich sagen, dass ich damit nicht vermitteln will, dass es Ohnmacht zu vermeiden gilt. Ganz im Gegenteil: Die (zwischen)menschliche Ohnmacht darf vollumfänglich gefühlt und anerkannt werden, die Teile, die in der Kindheit an der Unerreichbarkeit der Bezugspersonen gelitten haben und immer noch darauf warten, dass da endlich mal jemand wirklich präsent da ist, verstehend und fühlend gegenwärtig, die dürfen begleitet werden. Deren Ohnmacht gilt es komplett zu fühlen. So war es.
Wenn ich als Erwachsene bemerke, dass ich in dieser Ohnmachtsposition bin, darf ich mich fragen, wie es mir damit geht, wer in mir unbedingt zum anderen durchdringen will. Damit bin ich wieder bei mir und an dem "Ort", an dem ich tatsächlich agieren kann und bei demjenigen, der jetzt als Erwachsene für diese Anteile zuständig ist.
Mir ist es wichtig zu betonen, dass (Eigen)Macht nicht besser ist als Ohnmacht. Es geht darum, zu bemerken, wo ich innerlich gerade bin. Es geht um Bewusstheit, nicht um Wertung. Es geht darum, da mit mir zu sein, wo ich mich innerlich tatsächlich gerade befinde, und nicht darum, in ein anderes Gefühl zu kommen.
Wenn ich mir als Erwachsene einfach sage: "Ach, ich muss den anderen ja gar nicht erreichen, ich hab ja mich" und ein inneres Kind in mir schreit und tobt und vom anderen gehört werden will, dann bringt mich das kognitive Wissen alleine nicht weiter. Damit würde ich wieder das Kind überhören und übergehen und nur erwachsen tun, mir aber letztlich selbst gewaltvoll begegnen.
Es reicht nicht, mir zu sagen: "Ach, ich geh wieder in meine Macht". Es braucht die Begegnung mit den "abhängigen" Teilen in mir, mit denen, die glauben vom anderen was zu brauchen. Diese Selbstzuwendung bringt mich automatisch in eine Handlungsfähigkeit mitten in der Ohnmacht, ohne dass das das Ziel gewesen wäre.
Es geht nicht um besser oder schlechter. Es geht darum, mir meiner bewusst zu sein. Ich in meinem Gewahrsein für mich und das, was in mir vorgeht, wer und was in mir gerade lebendig ist und damit in Beziehung gehen. Dauerhaft. Das ist "The place to be" für mich. Alles andere macht für mich keinen Sinn. Ich bei mir. Das mag in einer Begegnung mit jemandem nicht direkt gelingen. Danach bekommt es auf jeden Fall den nötigen Raum. Weil ich gar nicht anders kann und weil ich es auch gar nicht anders will.
Es rattert ordentlich weiter.
Den anderen erreichen wollen führt mich letztlich, automatisch und unweigerlich in eine Ohnmachtsposition. Es liegt nicht in meiner Hand, ob "mir" das gelingt, ob das gelingt.
Bei mir bleiben kann ich immer, meint: Das liegt immer in meiner Hand, damit bin ich sowohl in meiner Macht als auch in meiner einzigen Verantwortung, in meiner Kraft, an meinem Platz, in meiner Gegenwärtigkeit und Selbstwirksamkeit, an dem Ort, von dem aus ich tatsächlich agieren kann. Für mich.
Mein persönliches Kryptonit: Den anderen erreichen wollen! Es ist die allergrößte Versuchung, mich dafür zu verlassen. Dabei kann ich mir den Umweg sparen. Ich darf mich direkt behalten, direkt bei mir bleiben, auch und gerade, wenn mich der andere nicht versteht.
Oder wie Jutta es mal so treffend formuliert hat: Für meine Wahrheit braucht es keinen verstehenden Empfänger. (Mit Wahrheit ist das eigene Innenerleben gemeint)
Ich bemerke die Kinder in mir, die endlich landen wollen, die gehört und begriffen werden wollen, die jemanden tatsächlich erreichen wollen, weil sie endlich erfasst werden wollen. Und zwar richtig, ohne Interpretation, ohne Unterstellungen, ohne falsche Urteile, ohne Bewertung, ohne dafür bekämpft zu werden, für das, was sie empfinden, ohne als Feind, Angreifer oder Bedrohung empfunden zu werden, die man in den Griff bekommen muss.
Die Kinder, die einfach sagen wollen, wie sie sich in der Beziehung (mit den Eltern) fühlen und dass es ihnen damit und darin überhaupt nicht gut geht. Sie wollen erleben, dass das einfach Raum hat und es anerkannt wird.
Und jetzt als Erwachsene, kann ich direkt bei mir bleiben. Es geht gar nicht mehr darum, den anderen zu erreichen. Meine inneren Kinder, die das noch wollen, begleite ich.
![]() |
| Eine Erkenntnis aus dem inneren Schwimmen |
Prozess-Schreiben von mehreren Tagen
Ein riesiger Abgrund der Kindheit tut sich im Miteinander mit Christian auf. Meine extremen und absoluten Formulierungen sind Zeitzeugen meiner Kindheit. Wie viel davon tatsächlich in die Gegenwart gehört, kann ich gerade nicht einschätzen. Ich habe es unzensiert so geschrieben, wie ich es im Inneren gefühlt habe. Beim Schreiben wechselte es immer wieder zwischen „ihm“ (Christian) und „ihr“ (Mutter).
"Die Entfremdung ist so groß, dass noch nicht mal mehr ein Konflikt empfunden wird, wenn etwas fehlt. Glücklich der, der überhaupt ein Symptom hat."
frei nach Erich Fromm
Diese sinngemäße Aussage von Erich Fromm hat neulich voll bei mir eingeschlagen. So kurz und doch Tiefenwirkung bei mir. Er spricht von den "Normalen", den Angepassten, die funktionieren können, ohne dass in ihnen etwas in einen Konflikt gerät.
Vom Teil in mir, der die Unfähigkeit der Erwachsenen schlicht nicht akzeptiert
Ich hab gerade einen Teil in mir gefunden, der die Unfähigkeit der "Erwachsenen" nicht akzeptiert und auch nicht akzeptieren will. Er beharrt darauf, mit dem Erwachsenen sprechen zu können, spricht auch nur den Erwachsenen an.
Obwohl klar ersichtlich ist, dass mein Gegenüber gerade aus dem Schmerz, aus der Wunde, aus dem verletzten Kind spricht und überhaupt kein innerer Erwachsener zugegen ist, völlig klar ist, dass ein Gespräch, ein Miteinander so unmöglich ist, bleibt der Teil in mir da und akzeptiert genau das, was eh schon ist, nicht. Er akzeptiert nicht die kindlichen Antworten, das kindliche Verhalten, die kindliche Beschränkung des anderen.
Er ist unglaublich stur und unnachgiebig. Er weiß genau, dass es anders geht, dass es möglich wäre, dass da irgendwo tief drin im anderen ein Erwachsener ist, sein MUSS. Dieser Teil ist gereizt und genervt von dem ständigen "Mimmimmimmi", der Unsicherheit, der Unentschlossenheit, dem Nichtwissen, was sie wollen, dem Sichnichtkennen der anderen, dem Leidigen, dem Ohnmächtigen, davon, dass deren Not ALLES beeinflusst, dominiert und überlagert.
Dieser Teil empfindet auch Verachtung und Geringschätzung. Immerzu scheint er zu sagen: "Ich kann es doch auch. Ich bin der Beweis, dass es geht. Ich krieg mich doch auch mit, kann logisch und nachvollziehbar sein, greifbar und konkret. Was ich sage, meine ich und weiß auch noch, dass ich es gesagt habe. Ich bin stringent, mir meiner bewusst. Hör auf rumzueiern und komm mal in die Puschen! Butter bei die Fische! Können wir jetzt endlich das nehmen, was eh schon laut schreiend mitten im Raum ist? So schwer kann das doch nicht sein?! Erwachsen und moralisch überlegen tun, gleichzeitig die fetteste Überforderung und Unzulänglichkeit überspielen, von mir Respekt fordern, von mir den Erwachsenen fordern und selbst nicht erwachsen sein können. Das ist brutal unehrlich! Ein riesiges, mieses Theater und genau davon hab ich die Nase gestrichen voll. Du willst erwachsen behandelt werden? Dann SEI erwachsen! Du willst für voll genommen werden? Dann nimm dich selbst (für) voll!"
Es ist die Tatsache, dass der andere seine Schwäche, die so deutlich spürbar ist, nicht zugeben will. Es darf nicht benannt werden. Es wird abgewehrt, überspielt und wenn ich dann wütend reagiere, wird mit dem Finger auf mich gezeigt und gefragt, wie ich nur so sein kann. Er tut erwachsen. Ich darf den Erwachsenen aber nicht einfordern. Ich hab auf die Schwäche des anderen kein Urteil. Das hat er selber und zwar übelst. Dem Teil in mir geht die Hutschnur über das Theater hoch, nicht wegen der Schwäche an sich.
Gerade frage ich mich, was der Teil braucht. Er steht da wie paralysiert, scheint sich nicht von der Stelle bewegen zu können, starrt auf den anderen und faucht wie wild. Er hat noch gar nicht wahrgenommen, dass ich ihn wahrnehme. Er steht da in diesem ewig aussichtslosen Kampf, der noch nie was gebracht hat, außer Frust. Alles Fordern hat nie etwas gebracht. Alles „wissen, dass es möglich wäre“ hat nichts genützt. Alles „es vormachen und zeigen, dass es geht“ hat nichts beim anderen verändert.
Jetzt verändert sich die Atmosphäre von dem inneren Bild. Die Anspannung weicht. Er nimmt den Blick vom anderen weg, kickt gefrustet und resigniert ein Steinchen mit dem Fuß weg. Da ist Traurigkeit unter dem Frust, Einsamkeit, Hilflosigkeit und Ohnmacht. Die Wahrheit ist, dass er daran nichts machen, nie was machen konnte. Wenn sich der andere verschanzen will, dann will er sich verschanzen. Der Teil scheint sich jetzt abgewandt zu haben. Der Fokus liegt auf ihm selbst und seinen Gefühlen. Er ist jetzt ganz mit sich, schaut im Außen nichts mehr an. Er schaut nach innen. Fühlt sich wohl mit sich in all diesen Gefühlen. Da ist ein Frieden in all dem. Auf einmal scheint es völlig irrelevant, ob jemand da ist. Er hat sich. Satt und voll und ganz. Vollkontakt mit sich selbst. Größtmögliche Nähe und Wohlsein in sich selbst. Jeder noch so krasse Anteil ist herzlich willkommen und sie wissen darum.
Dieses vorwurfsvolle an die anderen gerichtete „ich kann es doch auch“ von vorhin wird zum milden, selbstzugewandten „ich kann es und das reicht völlig“. Was für ein Segen, dass ich es kann, dass ich so für mich und mit mir da sein kann, nichts vor mir selbst verbergen muss, alles in mir willkommen ist und ein Zuhause hat. Jetzt scheint mir der Teil zuzuzwinkern. Er weiß, dass ich ihn gesehen habe, bedankt sich für den Raum und das „so sein dürfen“. Er ist höchst zufrieden und befriedet.
Halleluja!
Nachtrag:
Irgendwas in mir hat nochmal angefangen zu wuseln. Es rumort. Es möchte den anderen am liebsten zerrupfen. Da ist Angriffslust. Es möchte provozieren. Den anderen durch Provokation herauslocken, zum Ausbruch echter Gefühle bringen, die Unerreichbarkeitsschale knacken, die Kontrollmauer zum Einsturz bringen. Diese fuck Kontrolle!
Der Teil hat die Scheinsouveränität so endlos satt. Dieses aalglatte Ausweichen und "nicht greifbar sein". Dieses Verstecken. Diese fuck leere Hülle ohne Substanz. Dieses Labbrige, Verschreckte.
Beim letzten Wort überschwemmt mich gerade Mitgefühl. Verschreckt! Der andere ist zutiefst verschreckt! Höchst verängstigt und schwerstverletzt. Total überfordert mit sich selbst, komplett am Umfeld ausgerichtet. Ausgelöscht. Aufgelöst. Eben: Substanzlos. Im Grunde gibt es ihn gar nicht, hat es nie gegeben. Da ist nichts, was mir im Ansatz die Stirn bieten könnte. Alle "Stärke" resultiert aus Machtdemonstration aufgrund von Hierarchie und Rollen. Aus Unterdrückung von mir. Aus künstlichem, anstrengenden, angestrengtem Aufplustern. Aus "sich entziehen". Ohne Rolle, ohne Hierarchie, ohne Unterdrückung bleibt da genau nichts. Ein hilfloser Wurm. Ich meine das nicht abwertend. Überhaupt nicht. Sie wissen um den Wurm, glauben das als letzte Wahrheit, nichts entgegen zu setzen zu haben und wollen genau das vor sich und anderen um jeden Preis verbergen. Sich entziehen ist der einzige Selbstschutz, den es für sie gibt. 🤯😱 Aaaalter!
Der letzte Satz knallt gerade richtig rein!!! Diese Wahrheit!
Gefühlt landet das gerade alles bei meinem wütenden Anteil und das macht was. Da ist ein Staunen. Ein Innehalten. Ein Neuschauen. Rückblickend nochmal Situationen betrachten. Mitgefühl. Milde. Betroffenheit. Tränen steigen auf. Es möchte um sie weinen. Aufrichtiges Beweinen. Puh! Was für eine Achterbahn! 🎢
Mit der Rückkehr zu meiner Menschlichkeit, zum Menschsein, zu mir selbst, zum radikalen Selbstkontakt, zum tiefen Fühlen, zur Berührbarkeit, zur Ganzheit, kommen die Erinnerungen daran, wie es eigentlich gedacht ist, von ganz von alleine. Jede Zelle weiß. Hinter dem Schmerz der Verletzung liegt die Wahrheit über die Urnatur, liegen die ureigenen Impulse und alle Weisheit des wahren Wesens.
Hab ich mich als gesamtes Wesen nicht, brauch ich mir über die Eigenheiten meines Geschlechts überhaupt keine Gedanken machen. Wenn ich mein Wesen habe, auch nicht mehr, weil ich dann bin, wie ich gedacht bin. 😉
Ich mag euch weiter mitnehmen auf die 🦷-Heilreise. Es zeigt und erlöst sich so viel. Was da an altem Schmerz und Entsetzen abgespeichert wurde - Halleluja! Und dann letzte Nacht Entspannung in tiefsten Schichten des Körpers, von denen ich nicht mal wusste, dass da Spannung sein könnte.
Mir scheint, als löst sich das Entsetzen der Lüge über das Leben, das Entsetzen der Trennung aus dem Körper.
Hier geht es zur Audio:
https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/2654
Es gibt zwei Arten von Träumen, die sich Zeit meines Lebens immer wieder wiederholen/wiederholt haben. Es scheint mir als würden beide eine ganz grundsätzliche Kindheitsnot zum Ausdruck bringen. Wie ich feststellen durfte, hab nicht nur ich diese Art Träume.
Ich trage mich schon länger mit dem Gedanken, das alles mit euch zu teilen. Heute ist es dran.
Die Träume, in denen ich dringend eine Toilette brauche, kann ich Stand heute voll nachvollziehen. Die Träume, in denen mir die Zähne zerbröckeln oder einzelne ganz lose sind, erforsche ich noch.
Ich lade euch ein mit mir einzutauchen.
Hier geht es zur Audio: https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/2653
Gerade heute gab es eine Art tiefste Kapitulation in dem Zusammenhang. Ein innerer Anteil hat aufgegeben.
Ich mag euch mitnehmen auf meine innere 🦷-Reise der letzten Wochen bis zum Ergeben heute. Ich lade euch ein. ❤️
PS: Ich merke gerade wie die Audio im Grunde eine Erweiterung und Fortsetzung zu meinem Text von gestern ist. "In Gott wurzeln"...
Hier geht es zur Audio: https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/2652
Ich hab DICH vermisst. In der Kindheit. Unendlich vermisst. Konnte DICH nirgends da draußen finden. Nichts hätte ich mehr gebraucht, als DEINE Gegenwart, den Raum, der DU bist, gelebt, präsentiert durch Menschen, zu finden in meinem Zuhause der Kindheit.
Aber da warst DU nicht. Ich konnte DICH in keinem antreffen. Niemand hat DICH verkörpert. In keinem konnte ich DIR begegnen. DU hast mir so gefehlt. Nirgends hatte ich den Halt, um meine Wurzeln zu schlagen. Nirgends fester Grund. Nur Geröll. Nur notdürftige Scheinstabilität. Leere. Substanzlosigkeit. Gottlosigkeit. Der Schmerz darüber im Kiefer gespeichert, die Zähne symbolisch ohne Wurzeln, ohne gutes Fundament.
Jetzt hab ich DICH wieder und kann umso mehr spüren, wie sehr DU mir als Kind gefehlt hast, wie sehr ich DICH vermisst habe, wie sehr ich es gebraucht hätte, in DIR zu wurzeln.
In Gott wurzeln. Mit DIR und in DIR groß werden, DEINEN Halt spüren, DEINE Liebe, DEINE Wärme, DEIN Michumgeben, eingebettet sein in DIR, zu jeder Zeit um DICH wissen, DICH spüren und hören.
Ich weine. Ich weine für die Haltlosigkeit der Kleinen. Ich weine für die Leere von damals. Ich weine, weil das Vermissen, das Fehlen von früher endlich einen Namen hat. Ich weine vor Erleichterung, weil jetzt alles richtig ist, ich endlich wieder in DICH hineingesunken da sein kann.
In Gott wurzeln. Nachträglich. Rückwirkend. Die Kleine kommt heim. Zurück zu DIR. Zu mir. Die Dunkelheit und Düsternis von damals haben ein Ende. Licht und Wärme ziehen ein in das Kinderherz, in das Kinderzimmer. Da ist nicht mehr nur ein Schutzengelbild an der Wand und darüber hinaus graue, kalte, beängstigende Einsamkeit und Unstimmigkeit. Jetzt ist alles erfüllt von DIR. Die Kleine weiß und fühlt die Wahrheit, DEINE Wahrheit, DEINE Gegenwart, DEINE Liebe, DEIN Wohlwollen, DEINE Wärme, Güte und Weisheit.
Dieses Mädchen geht sicher und stabil in der Welt, ihren Weg, DEINEN Weg. Sie leuchtet regelrecht und strahlt, sie ist erfüllt und ihre Augen funkeln wissend. Endlich hat alles den Sinn, die Ordnung, um die sie immer irgendwie gewusst hat, sie aber nirgends in der Welt, in ihrem Umfeld, in ihrem Leben finden konnte.
In Gott verwurzelt. Sie. Endlich. Zu Hause. Danke für diese heilige Korrektur.
Alles Abgelehnte in mir braucht Beziehung. Die Beziehung zu mir. Den Ort, an dem es endlich landen kann und mit offenen Armen empfangen wird. Das bedeutet Heilung. Dass das Abgelehnte nicht nur geduldet wird, sondern vollkommen willkommen ist. ❤️🩹