Mittwoch, 23. Oktober 2019

Der Ernst des Lebens ist in Wirklichkeit ein Horst

Wisst ihr was mir gestern wieder so richtig fett klar geworden ist? Bei aller spiritueller Entwicklung, bei allem Bewusstwerden, bei all den Prozessen hier, bei all dem Forschen und in die Eigenverantwortung gehen, sich in den Spiegeln des Lebens erkennen, bei all dem - Himmel nochmal habt Spaß!

Ich meine was für eine geile Inszenierung alles. Wir triggern uns und schießen uns gegenseitig hoch, wir diskutieren um Wahrheiten und Wahrnehmungen, um Weltbilder und wie es denn nun geht, dieses Leben. Und gleichzeitig ist das alles eine herrliche Parodie für uns selbst. Wenn wir ohne all die Muster, Rollen, Wunden und Verletzungen hinschauen, dann können wir sehen, dass eigentlich nichts davon wirklich relevant ist. Wer wann wo aufwacht. Schitt egal, wir kommen doch eh nicht dran vorbei an dieser besseren Welt. Die ist gebucht. Der Drops ist gelutscht.

Vom Mond aus betrachtet ist das alles ein Pups. Schaut euch dieses riesige Universum an und dann unsere vermeintlichen Probleme. Das ist doch lachhaft.

In diesen ganzen "Wahnsinn" der Spiritualität und Göttlichkeit darf vor allem Humor und Leichtigkeit. Das ist ja alles schön und gut, dieses Leben hier verstehen zu wollen, seinen Platz zu finden, sich zu ent-wickeln, sich zu ent-decken, verstehen zu wollen, wer man ist und wo man hingehört, in die eigene Größe zu kommen. Am liebsten bin ich allerdings echt und ehrlich und aufrichtig und komplett ich.

Bei aller Eigenverantwortung und Reflektion und Entwicklung will ich doch einfach nur Mensch sein. Dann will ich mal jemanden völlig unreflektiert anmotzen, dann will ich mich aufregen, wenn mich hier jemand angreift und sich angepisst fühlt, dann will ich mal lästern und bewerten. Mein Gott, wir sind nicht hier, um perfekt zu sein. Wir sind hier um echt zu sein, mit allen Facetten. In jedem Moment einfach nur authentisch. Mehr braucht es doch nicht.

Ich will das bunte, pralle Leben, Freude genauso wie Wut. Ich bin kein besserer Mensch, wenn ich bierernst und abgeklärt, völlig reglos in meiner Ecke sitze und erleuchtet bin, wenn mich nichts mehr berühren und bewegen kann.

Ich will unbedingt berührbar sein in jeglicher Hinsicht. Ich will fühlen und zwar alles. Jedes Gefühl ist bei mir willkommen. Das ganze Spektrum.

In diesen ganzen Zirkus darf echt mehr Spaß und Wurschtigkeit. Und ich feier jeden, der sich hinstellt und sagt, dass ihm grade die Krawatte schwillt und der einfach mal losdonnert. Natürlich ist es wichtig, prinzipiell bei sich zu bleiben und zu wissen, dass der andere gerade einfach nur was auslöst und nicht schuld ist, dass es mir gerade so geht. Aber dieses Gefühl will ich doch ersmal leben. Ich will lospoltern und bin deswegen trotzdem ein guter Mensch. Vielleicht vor allem deswegen. ;)

Mir tut es unfassbar gut, mir all das zu erlauben. ALLES. Und vor allem mal herzlich drüber zu lachen und mal drauf zu sch..., immer wieder. Das ist alles halb so wild und tragisch wie wir meinen.

PS: Den Spruch auf dem Bild hab ich übrigens geklaut. Wo weiß ich tatsächlich nicht mehr. Ist schon älter... ;)

Foto: Canva
Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 22. Oktober 2019

Reine Schöpfung erfordert reines Bewusstsein

Wenn wir rein erschaffen wollen, dann dürfen wir unser System immer mehr rein-igen.

Mit reinem Erschaffen meine ich, dass wir tatsächlich wählen, was jetzt dran und richtig ist, was unserem Herzen entspricht, was wahr für uns ist und das dann auch über kurz oder lang in unser Leben kommt, ohne dass wir "böse" Überraschungen erleben, die aus dem Unterbewusstsein resultieren, aus verdrängten Gefühlen, aus hinderlichen Überzeugungen, aus abgelehnten Anteilen.

Auf meinem Weg zurück zu mir (so heißt übrigens auch mein Buch 😉) habe ich bemerkt, dass mindestens einer von diesen drei Faktoren wirkte, wenn plötzlich Drama angesagt war, ich gelitten habe und irgendwas in mein Leben kam, was erstmal offensichtlich so gar nicht meiner Wahl entsprach. Es war eigentlich fast immer so, dass scheinbar erstmal das Gegenteil geschah. Verdrängte Gefühle, die endliche angenommen werden wollten. Hinderliche Überzeugungen, die sich verwirklichten. Abgelehnte Anteile, die integriert werden wollten.

Im Laufe der Zeit habe ich verstanden, dass sich damit lediglich die Dinge zeigten, die im Untergrund noch dagegen wirkten, die verhinderten, dass meine Wahl tatsächlich zu mir kommen konnte.

Geld konnte nicht kommen, weil ich den Mangel nicht fühlen wollte. Als ich den Mangel angenommen und integriert hatte, wurde es mit dem Geld besser. Noch besser wurde es mit dem Geld, als mir aufgefallen war, dass ich den Glaubenssatz hatte "Ich tue nicht genug. Ich tue nicht das Richtige." Ich lernte den Wert in dem zu erkennen, was ich tat und war wieder ein bisschen mehr in der Fülle.

Ich wählte die Freiheit und mir wurde gezeigt, dass ich Angst vor ihr hatte, dass ich eigentlich tief in mir drin nach Sicherheit strebte und nicht nach Freiheit. Ich nahm die Unsicherheit an und war der Freiheit damit einen Schritt näher.

Ich wählte, meiner Seele zu folgen und mir wurde gezeigt, wo ich mich noch vom Verstand regieren ließ, wo ich mich selbst noch verurteilte und als faul abstempelte, wenn ich meditierte, um die Stimme meiner Seele überhaupt zu hören. Faul sein - ein abgelehnter Anteil, den ich wieder annehmen durfte.

So ging es Stückchen für Stückchen weiter, immer mehr raus aus den alten Begrenzungen.

Meine Wahrheit ist, dass irgendwann nur noch unsere reine Essenz übrig bleibt, reines Bewusstsein. Irgendwann ist ausgemistet, was uns daran hindert, dass wir uns selbst komplett zum Ausdruck bringen können. Irgendwann sind wir wirklich frei und können rein erschaffen und wählen und das in unser Leben bringen, was unserem Ruf entspricht, das wofür wir wirklich hergekommen sind, unsere Urqualität leben, so wie wir eigentlich gedacht sind.

Dann sind wir im Einklang mit Körper, Geist und Seele. Dann ist es leicht. Dann braucht es kein Drama mehr, dann kreieren wir nicht "ausversehen Mist". Wir erschaffen nicht mehr aus dem Mangel heraus, aus der Angst, aus der Vermeidung, aus dem "verdreckten" Unterbewusstsein, sondern aus tiefer, universeller Liebe, mit unserem wundervollen göttlichen Bewusstsein, mit einem gereinigten Unterbewusstsein.

Ich treffe wieder und wieder die Wahl für diese reine universelle Liebe, für dieses reine Bewusstsein, für die Freiheit, für das radikale Echt-Sein und nur noch Ich-Sein. Ich entscheide mich immer wieder dafür, dass alles geht, was ich nicht bin, was nicht dieser höchsten Liebe entspricht. Ich entscheide mich immer wieder für mich, meine Wahrheit und reine Schöpferkraft.

Was wir wählen, ist entscheidend. Was sich nach der Wahl zeigt, ein Hinweis darauf, ob da vielleicht noch etwas im Untergrund schlummert, was jetzt erlöst werden möchte.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 20. Oktober 2019

Du bist der Experte für dein Leben

Ihr Wunderbaren!! Ich bin absolut sprachlos! Niemals hätte ich ahnen können, was mein Post von heute zur aktuellen Zeitqualität und zur Löschung des Schmerzkörpers auslöst.

Ich danke euch so sehr für eure Liebe und Begeisterung, für eure Dankbarkeit und Wertschätzung! Für diese Welle der Freude und Entschlossenheit.

Wo jeder einzelne tatsächlich steht und was die aktuellen körperlichen Symptome zu bedeuten haben, kann ich nicht sagen. Vielleicht ist es dieses letzte Aufflackern und Reinigen, von dem ich spreche. Vielleicht steht derjenige aber auch ganz woanders auf seinem Weg und es gilt noch, das Geschenk in der Situation zu finden. Vielleicht gilt es noch, in die Eigenverantwortung zu kommen, bevor Heilung eintreten kann. Wo jeder steht, kann er nur selbst wissen.

Deine innere Weisheit wird dir sagen, was für dich stimmt, ob meine Worte für dich wahr sind. Was für dich dran ist, was richtig ist, was deine Wahrheit ist. Rede mit deinem Körper, mit deinem Herz und du wirst Antworten bekommen.

Verlasse dich nie darauf, was andere sagen oder fühlen. Glaube mir nichts, aber auch wirklich gar nichts, einfach so. Prüfe alles mit deinem Herzen. Verlasse dich ausschließlich auf deine innere Stimme, auf deine eigene Wahrheit. Ich bitte dich darum. Du bist der Experte für dein Leben. Niemand sonst. Und ich schon gar nicht.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Unsere Schmerzkörper werden gelöscht

Im Moment passiert etwas ganz Großartiges, etwas Heiliges. Eine riesige Heilungswelle rollt über uns hinweg. Unsere Schmerzkörper werden gelöscht, unsere Schmerzerinnerungen aus dem System entfernt. Ein Reset von ganz großem Ausmaß.

Jegliche Erinnerung an schmerzvolle Erfahrungen, ob physisch oder psychisch, die aus dem feinstofflichen Körper gelöscht wurde, muss sich nicht ständig wieder reproduzieren und wiederholen. Die Dauerschleifen hören auf. Es ist ein für alle mal erledigt.

Als ich mich gestern zum Meditieren hinsetzte, weil ich merkte, dass etwas fließen will, kam die Bestätigung für genau dieses Gefühl aus der geistigen Welt. In einem Rutsch kann jetzt so viel gehen. Die Drachenwelt forderte mich auf, mich ins Feuer zu stellen und alles wegbrennen zu lassen, was nun wirklich überholt ist. Unsere Körper werden gereinigt und transformiert.

So viele Jahre haben wir "drauf hingearbeitet", haben an unserer Überzeugung von Selbstheilung festgehalten, haben oft gezweifelt und dann trotzdem weitergemacht, weil alles andere falsch gewesen wäre. Jetzt geschieht im Kollektiv das, was wir alle zusammen kreiert haben: Heilung im großen Stil.

Gemeinsam haben wir dieses Feld erzeugt, haben die Schwingung erhöht, haben uns geläutert und geklärt, sind in unsere Eigenverantwortung. Unser tiefer Glaube und unsere Entschlossenheit haben das hier möglich gemacht.

Da lag ich also umgeben von Drachen, die ihr Feuer auf mich richteten und in mir alles wegbrannten, was ich nicht mehr bin, was ich nie war, Erinnerungen an Schmerz aus den Zellen gelöscht. Einzig die Uressenz, die Urqualität bleibt übrig. Was für eine Wohltat. Was für eine Befreiung.

Es kamen Bilder davon, dass es jetzt wichtig ist, wirklich in den Rückzug zu gehen, in die Winterruhe. Unsere Körper werden komplett umgebaut. Was im Geiste über so viele Jahre bereits geheilt ist, kann jetzt nochmal mehr in den Körper Einzug halten. Wir bringen unsere Heilung in die Materie. Wie eine Raupe sich verpuppt und in diesem Kokon eine totale Verwandlung stattfindet, ohne dass von außen auch nur irgendwie Einfluss genommen wird, so findet diese Verwandlung bei uns in den nächsten Wochen statt. Alles dafür ist bereits in uns angelegt als Information. Wie in einem Samenkorn jegliche Information über die Pflanze, über Wachstum und Zellteilung angelegt ist, so ist auch in uns alles vorhanden, was gebraucht wird. Es gibt nichts mehr zu tun, als sich dem hinzugeben und geschehen zu lassen.

Mein Gefühl sagt mir, dass ab Januar/Februar 2020 unzählige, absolut neu strukturierte Menschen auf der Bildfläche erscheinen. WIR! Jeder einzelne, den diese Worte tief berühren, der ein ganz großes JA in sich spürt, bei dem, was hier zu lesen ist.

Vielleicht magst du dich nochmal ganz bewusst dafür entscheiden. Vielleicht magst du noch einmal aus tiefstem Herzen, die Wahl der Befreiung treffen. Die Wahl, dass dieser Loslass-, Umwandlungs-, Heilungs-, Transformationsprozess jetzt wirklich stattfinden soll.

"Ich entscheide mich dafür, alles aus meinem System zu entlassen, was mir nicht mehr dienlich ist. Jegliche Erinnerung an Schmerz und alles, was Schmerz erzeugt hat, ob psychisch oder physisch, geht jetzt. Mein Körper mit all seinen feinstofflichen Körpern wird gereinigt, befreit und geheilt. Mein Schmerzkörper mit all seinen Erinnerungen wird gelöscht. Er löst sich im Feuer der Transformation. Dieser Prozess findet auf allen Ebenen, in allen Dimensionen, durch alle Zeiten, vorwärts, rückwärts, allumfassend statt. Ich fordere jegliche Hilfe und Unterstützung aus der geistigen Welt an, die immer zur Verfügung steht. Ich gebe mich diesem Prozess total hin und lasse geschehen, was jetzt geschehen will. Meine Seele, meine innere Führung, wird mich sicher leiten. Alles passiert zu meinem höchsten Wohl und zum höchsten Wohle aller. Ich wähle das vollumfängliche Heilsein."

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 19. Oktober 2019

Wenn ich es nicht handeln könnte, würde es mir nicht passieren

In unserem Leben passiert nichts, aber auch wirklich gar nichts, mit dem wir nicht umgehen können. Wir sind nicht hier, um an unseren Herausforderungen zu scheitern oder zu Grunde zu gehen. Wir sind hier, um an ihnen zu wachsen.

Es kommt nichts, mit dem wir nicht umgehen könnten. Unsere Seele ist so weise. Wir bekommen immer nur die Dosis, die wir auch wirklich vertragen, die wir verkraften können. Alles, was hochkommt, auch und gerade an Emotionen und Gefühlen, ist immer in dem Maße, in dem wir es handeln können. Es ist immer angepasst an unseren jeweiligen Stand, an unser Können und Wissen, an unsere Fähigkeiten und Reife.


Wenn du also glaubst, dass etwas zu viel für dich ist, dass du daran zerbrechen könntest, dann ist das nicht wahr. Du bist immer stark genug für das, was da gerade in deinem Leben ist. Die Lösung ist immer mit angelegt. Sie ist immer schon inklusive. Dein Wachstum immer mit einkalkuliert.

Das Leben überfordert uns nie. Unsere Seele überfordert uns nie. Das, was da ist, ist da, weil es gerade unfassbar wichtig ist für dich, deinen Weg, deine Erfahrungen, dein Wachstum. Es ist da, weil du es handhaben kannst, deine Erkenntnisse daraus ziehen kannst und um daran größer zu werden. Es ist maßgeschneidert. Es ist die Sprache, die du am besten verstehst. Es ist genau richtig und vor allem FÜR dich.

Das Leben ist immer FÜR dich. Von dir selbst für dich inszeniert und vorbereitet. Immer zu deinem Besten. Immer mit integriertem Geschenk. Immer mit der Möglichkeit genau jetzt noch freier und größer zu werden. Vergiss das nie!

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Probleme löst man nicht da, wo sie sich zeigen

Was hab ich früher gerudert und gehadert, gemacht und getan, wenn da ein vermeintliches Problem war. Ich habe versucht, es im Außen zu lösen.

Auf die Idee komme ich heute gar nicht mehr. Gott sei Dank! Heute gehe ich direkt dahin, wo diese Kreation entstanden ist - in mein Bewusstsein. Wo sonst sollte ich eine Lösung finden und den richtigen Ansatz?!

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 16. Oktober 2019

TiefenTalk - was ist das eigentlich?

Ihr wunderbaren Wesen! Ich bin immer noch mega berührt und beseelt von dem TiefenTalk heute morgen. Was für eine kraftvolle Zusammenkunft. Einige können sich vielleicht darunter nichts vorstellen. Deswegen habe ich diese magische Energie genutzt und ein kleines Video gemacht, in dem ich erzähle, was da so passiert und was diesen TiefenTalk so besonders macht. Im Prinzip ist jeder Talk ein kleines Retreat.

Grandios wäre natürlich, wenn diejenigen, die schon mal an einem TiefenTalk teilgenommen haben, hier ihre Erfahrungen drunter kommentieren könnten. Das wär der Hammer.

Und der nächste Termin steht auch schon wieder fest. Es scheint wohl dran zu sein.

Mittwoch, 23.10.2019
18 - 21 Uhr
via Zoom
Anmeldung per Mail an: mail@anja-reiche.de
100 EUR pro Person
Zahlung vorab per PayPal oder ggf. per Banküberweisung

Ich danke euch so sehr für jedes einzelne dieser wundervollen Zusammentreffen. Danke, dass ich mit euch so wirken darf. ♥



Dienstag, 15. Oktober 2019

Wir tragen das ganze Universum in uns

Es gibt nichts Getrenntes von mir. Die Weisheit des gesamten Universums befindet sich in mir, in jeder Zelle, in meinem Bewusstseinsfeld, in meiner Seele.

Alles in mir strebt danach, genau das zur Entfaltung zu bringen, das auf der Erde, in einem Körper zu leben, zum Leben zu erwecken.

Niemand kann etwas haben, das ich nicht habe. Kein Gramm mehr Weisheit. Kein Tool. Keine Wahrheit, die nicht schon in mir wäre. Selbst Fülle ist immer da, in mir.

Wenn ich etwas im Außen erfahre, was ich noch nicht "wusste", wenn ich etwas bekomme, was ich augenscheinlich noch nicht hatte, ist das lediglich ein Erinnern daran, was in Wirklichkeit schon immer in mir war. Mehr nicht.

Ich kann mich nicht verfehlen. Ich hab doch schon alles. Meine Natur drängt dahin, dieses ALLES zu erfahren, sich in Freude und Liebe zum Ausdruck zu bringen, vollständig frei zu sein, sich vollständig zu erinnern, sich vollständig zu leben.

Gebe ich diesem Drängen Raum und schenke ihm Beachtung, komme ich gar nicht daran vorbei, komplett bei mir selbst anzukommen und diese Vollständigkeit zu erleben. Meine volle Größe, meine ganze Macht und Schönheit, meine Göttlichkeit und Freiheit.

Kein Mangel ist wirklich wahr. Mir KANN gar nichts fehlen, weil ich immer GANZ bin. Es war nie anders. Vielleicht habe ich es über kurze Strecken vergessen und dann Mangel erlebt. Als Illusion.

Spür mal in dich rein. Kann dir wirklich was fehlen? Ist da wirklich ein Mangel in dir? Kann es außerhalb von dir etwas geben, was du tatsächlich nicht hast oder bist? Frag dein Herz nach der tiefsten Wahrheit. Was sagt es?

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Danke an mich selbst

Heute nehme ich die junge Frau in den Arm, die sich damals mit Ende zwanzig auf den Weg gemacht hat. Die gekündigt hat, ohne zu wissen, wie es weitergehen soll. Die damals keine Ahnung hatte, was es bedeutet diesen Weg zu gehen.

Die sich nicht mit Standard und 08/15 zufrieden gegeben hat. Die jede Konvention hinterfragt hat, angezweifelt hat. Die ihrer inneren Stimme, die damals nur ein Flüstern war, gefolgt ist. Die sich durchgewurschtelt hat, durch die vielen Herausforderungen, körperlich wie seelisch. Die nie Ruhe gegeben hat, bis etwas in ihr gesagt hat: "Ja, DAS ist zu diesem Thema meine Wahrheit!".

Die sich auf eigene Faust aus dem Krankenhaus entlassen hat, keine Ahnung davon, wie Selbstheilung geht. Keine Ahnung, ob sie sich umbringt oder wirklich heilt.

Die junge Frau, die diesen Weg bis vor zwei Jahren weitestgehend alleine gegangen ist, die so oft verzweifelt war, so oft geweint hat, so oft nicht mehr weiterwusste und dennoch nicht umkehren wollte und konnte.

Die junge Frau, die damals nicht wusste, wo dieser Weg hinführt und ihn trotzdem gehen wollte, um jeden Preis. Die nie aufgegeben hat, immer wieder aufgestanden ist, ohne all das Wissen und das Vertrauen, das ich jetzt habe.

Diese junge Frau hat meinen höchsten Respekt. Diese junge Frau will ich heute in den Arm nehmen und sie halten. Sie soll sich ausruhen. Sie hat ihren Job großartig gemacht. Sie hat mich nach Hause gebracht, zurück zu mir. Sie hat mich mir selbst zurückgeschenkt und ist mehr als einmal dafür durch die Hölle und wieder zurück gegangen.

Dieser jungen Frau, die einst aufgebrochen ist, will ich heute danken, aus tiefstem Herzen. Ich will ihr jetzt zuflüstern, was sie damals noch nicht wusste. Nämlich dass sie alles ganz hervorragend machen wird, dass jeder Zweifel an ihr selbst völlig unbegründet war und ist, dass es dieses schöne, freie Leben, von dem sie geträumt hat, tatsächlich gibt und dass sie sich und damit mich genau dahin führen wird, auch wenn es manchmal so gar nicht danach aussah.

Diese junge Frau hätte mein heutiges ICH so oft so gut brauchen können, als Anker, als Halt, als fernen Punkt am Horizont, an dem man sich orientieren kann. Und wahrscheinlich war ich das auch irgendwie. Mein Zukunfts-Ich war wohl diese innere Stimme, die sie nie hat aufgeben lassen.

Meine junge Frau von damals hat großartige Arbeit geleistet. Sie darf sich jetzt erholen, sich bei mir anlehnen, sie darf heilen. Ich halte sie, ganz lange. Ich nehme sie in mein Herz, voller Liebe und Mitgefühl für jede ihrer Sorgen, für jede Träne der Verzweiflung, für jede Minute der gefühlten Einsamkeit. Sie hat so wenig gewusst, musste ihr Weltbild erst noch finden und hat doch zu jedem Zeitpunkt genau das Richtige getan, den einen nächsten Hinweis gefunden in diesem Labyrinth der Selbstfindung.

Ich bin mir unendlich dankbar! So, so dankbar, dass ich losgelaufen bin und mich durch nichts habe abbringen lassen von meiner Wahrheit, von meinen Visionen, von meinen Sehnsüchten. ♥ DANKE Anja! ♥

PS: Wir haben nicht nur innere Kinder, die unseren Halt brauchen. Wir haben auch die Jugendlichen in uns, die Erwachsenen, die wir mal waren. Auch sie brauchen manchmal einfach unsere Liebe und dass wir ihnen sagen, dass alles gut ist.

Wir haben übrigens auch immer unser Zukunfts-Ich, dass wir um Rat fragen können, das uns unterstützt und schon mehr weiß, als wir jetzt wissen. ;) Meins ist mittlerweile weit über 90 und ziemlich geil drauf.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 14. Oktober 2019

Frei bist du, wenn du nichts mehr vermeiden willst


Freiheit, richtig tiefe, absolute Freiheit, das ist es, was ich spüre. Alles ist richtig. Alles darf sein. Keine Urteile mehr. Nur noch Annahme und sein lassen. Das macht so extrem friedlich und gelassen. Weit, warm, öffnet das Herz für jeden Zustand, für jeden Umstand, für jedes Gefühl, für jede Erfahrung.

Alles ist möglich. Auch das scheinbar Unmögliche. Ich glaube, ich war noch nie in meinem Leben in der Lage, so groß zu denken, wie ich es jetzt kann. Weil ich mit dem Herzen "denke" und nicht mehr mit dem Verstand. Ich schließe nichts aus, limitiere mich nicht und falls doch, merke ich es sofort und denke neu.

Ich bin ein Visionär vor dem Herren, entlarve jegliche Begrenzung in Sekunden, hinterfrage jedes "das ist halt so", jede Schlussfolgerung, die einschränkt.

Schicht um Schicht habe ich entblättert, was ich wirklich bin, habe abgelegt, was ich eben nicht bin, nicht mehr bin, nie war. Dieses nackt sein, ohne Schutzmauern, ohne Masken, ohne Rollen, ohne Sicherheiten macht diese Freiheit aus. Ich liebe es.

Ich muss keinem etwas vormachen. Ich muss nichts beweisen. Ich brauche nichts vermeiden. Es gibt nichts zu verheimlichen oder auszuklammern. Nichts zu optimieren oder auszumerzen. Ich habe mir ALLES erlaubt. Ich darf alles sein. Ich darf alles fühlen. Es darf alles passieren. Tod, Krankheit, Krieg, Pleite, Ohnmacht, Angst, ganz egal. Die einst größten "Feinde" hab ich ins Herz geschlossen und lieben gelernt.

In dieser Weite kann sich das entfalten, was sich jetzt entfalten will. Das ist der offene Raum, den das Leben braucht, um lebendig sein zu können. Diese Neutralität ist der Boden, auf dem das gedeihen kann, was wirklich zu mir gehört. Absichtslos, frei von Erwartungen und Wertungen, das Leben beobachtend geschehen lassen, mich geschehen lassen, mitfließen, eintauchen mit Haut und Haaren.

Ich habe mich eingelassen auf dieses Leben, 100 Prozent. Keine angezogene Handbremse mehr. Keine Kontrolle. Freie Fahrt. Freier Fall. Geilstes Lebensgefühl ever.

Diese Art von Freiheit ist absolut empfehlenswert. Pur, echt, roh, ursprünglich, vollwertig, alles einschließend, alles liebend.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche



Samstag, 12. Oktober 2019

Wo will mich das Leben jetzt haben?


Eine Frage, die mir so sehr hilft, wenn es darum geht, was jetzt gerade dran ist. Wo will mich das Leben jetzt haben? Wo bin ich genau jetzt richtig?

Für mich zählt nichts anderes mehr. Einzig und allein da zu sein, wo das Leben mich will. Das in die Welt bringen, was durch mich in die Welt möchte. Das ausagieren, was durch mich getan werden will. Ich stelle mich der Schöpfung selbst komplett zur Verfügung.

Mit dieser Ausrichtung werden Entscheidung total einfach. Es ist sofort spürbar, wo es hingeht, was richtig ist, was jetzt wirklich zählt.

PS: Das Grundgefühl von diesem richtigen "Ort" ist immer hell, leicht, weit, frei. Zumindest bevor dann vielleicht der Verstand daher kommt und mich fragt, ob ich noch alle Latten am Zaun habe. ;) 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche