Sonntag, 17. Januar 2021

Wir SIND der Sturm!

Ich weiß, wer da mit mir steht und faucht! Ich weiß um die Priesterinnen, Weisen und Götter in menschlichen Körpern. Ich weiß um all jene, die Zeit ihres Lebens für die Freiheit und die Würde des Menschen aufgestanden sind. Wir sind so unfassbar viele und wir stehen da und gebieten Einhalt!

Fühlst du die Kraft? Fühlst du die geballte Energie? Das donnernde STOP gegenüber jenen, die das Leben nicht zu achten wissen? Wir werden es nicht mehr zulassen, dass die Schöpfung und die Intelligenz des Universum mit Füßen getreten wird. Wir fordern Respekt! Den Respekt, den ein jedes Wesen durch sein bloßes Sein verdient hat. Die Grenze ist erreicht! Bis hierhin und KEINEN Schritt weiter. Das Spiel ist vorbei! Genau JETZT! Weicht zurück, ihr Verächter des Lebens!

Ich blecke die Zähne. Ich knurre, ich fauche und ich stehe hier mit vielen, SEHR vielen. Ihr werdet weichen, zurückweichen, abtreten. Endlich! Das ist unser Raum, unsere Erde und wer sie nicht zu schätzen weiß, hat hier nichts mehr verloren. Eure Zeit ist abgelaufen. Game over!

Ein neuer Zyklus beginnt. Ein Zyklus, den wir alle so lange vorbereitet haben. Ihr habt euren Dienst getan und mit euren perfiden Machenschaften dafür gesorgt, dass wir endlich aufstehen und uns gegen den Sturm erheben, selbst zum Sturm werden. Ihr habt uns direkt in unsere Größe katapultiert, uns regelrecht hinein gezwungen. Wir hatten keine andere Wahl, als uns zu erinnern, daran, wer wir wirklich sind, daran wie groß wir sind.

Eure Aufgabe ist erfüllt. Ihr habt das eure beigetragen. Dafür von Herzen danke. Und jetzt geht. Eure Zeit ist um, der Dienst getan. Wir wissen wieder um uns und unsere Macht! Verabredung eingehalten. Danke!

 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Heilige Wut

Heute bin ich extreeeem krawallgebürstet. Es gibt Tage da regt es mich was auf. Diesmal sind es fremdgesteuerte, nichts hinterfragende Artgenossen. Der Auslöser ist aber eigentlich völlig wurscht. Die Wut zählt.

Mittlerweile feier ich diese unfassbare Power, fühle die Kraft ganz bewusst. Ich liebe den Mut, die sie mit sich bringt. Sie ermöglicht es, sich alles und jedem entgegenzustellen, für sich zu stehen, für sich aufzustehen, sich gerade zu machen und sein Revier zu verteidigen.

Für mich gibt es da nichts wegzumeditieren oder wegzutransformieren. Diese Wut will einfach anerkannt und gelebt werden. Alles andere ist Selbstzerstörung. Ich weiß wovon ich rede.

Hast du deinem inneren Kind schon mal erlaubt, so richtig auszuflippen, rumzuschreien, aufzustampfen, Dinge durch die Gegend zu werfen oder sogar jemandem seine Wut entgegenzuschleudern, sie zu äußern, zu verbalisieren, sich damit zu zeigen? Ich schon und es tut so mega gut. Ich habe das nicht nur meinem inneren Kind erlaubt, sondern vor allem auch mir.

Sichtbar sein mit Wut. Jemandem zu sagen, dass da gerade was passiert ist, was einen total wütend macht und dann die Wut fühlen. Frei von der Geschichte, frei vom Auslöser, einfach nur diese enorme Kraft im Körper pulsieren lassen und sich vielleicht auch mit heftigen Bewegungen Luft machen, das Ganze in Fluss bringen, ausagieren. Und zwar OHNE schlechtes Gewissen hinterher.

Ich feier so sehr, dass ich das mittlerweile kann, dass ich mich nicht mehr dafür schäme und dass ich mir vor allem nicht mehr die Geschichte erzähle, dass das falsch ist, unspirituell und dass ich da noch ein Thema habe. Das einzige Thema ist, die Wut Wut sein zu lassen und sie zu zelebrieren, sie mir zu erlauben und damit endlich wieder in meine volle Kraft zu kommen.

Die größte Ladehemmung im Leben besteht in angestauter, verdrängter Wut. Nichts lähmt uns so sehr und macht uns so sehr krank, wie verbotene Wut. Oft ist das die vielbesagte angezogene Handbremse, die uns hindert, unsere PS nicht auf die Straße zu bringen.

Die Wut ist einer meiner größten Lehrmeister - gleich neben Geld. 😉 Und ich liebe sie! 💗


PS: Ich glaube übrigens, dass die Menschheit mit dieser ganzen absurden Weltlage genau in diese Befreiung der Wut geführt wird. DAS wird der Befreiungsschlag. Eine Emotions-Explosion. DIE Freisetzung des menschlichen Potentials. 

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Mittwoch, 13. Januar 2021

Das Tiefste und Höchste ist in mir vereint

Da ist was anders geworden in mir und in meiner Wahrnehmung. Erst war es irgendwie komisch und ungewohnt. Heute morgen im Bett ist dann der Groschen gefallen.

Bisher war ich immer sehr "nach oben" ausgerichtet. Ich weiß gar nicht, wie ich es anders beschreiben soll. Ich empfinde die geistige Welt "oben". Hoch entwickelte Wesen im Universum, Engel, Geistführer, höhere Dimensionen fühle ich eher "oben". Und dahin war ich ausgerichtet in den letzten Wochen und Monaten, naja irgendwie auch Jahren.

Nun fühle ich das anders. Erst war da der Gedanke, dass ich die Verbindung gerade nicht wahrnehme. Aber das stimmt nicht. Ich fühle eine tiefe Verbindung zum Leben, zur Schöpfung und vor allem zu mir. Meine Wahrnehmung und diese Verbindung ist jetzt allerdings in mir zentriert. Ich bin also nicht mehr nach oben ausgerichtet, auf etwas "da draußen", sondern nach innen und damit bin ich verbunden mit dem Kosmos. Ich fühle das Universum in mir.

Heute morgen hab ich mich gefragt, was denn jetzt der Unterschied ist. Die Antwort kam prompt: Es gibt nichts mehr außerhalb von mir. Die geistige Welt "suche" und finde ich jetzt auch in mir. BOOM! Das hat gesessen.

Im letzten Jahr bin ich nochmal extrem den dunkelsten Fratzen des Menschseins begegnet, den größten Dämonen. Ich hab immer wieder davon erzählt. Ich bin tief getaucht, war bereit ALLEM zu begegnen. Ich hab alles in mein Herz genommen, alles als mir zugehörig anerkannt. Ich bin ALLES, im wahrsten Sinne des Wortes.

Umso tiefer ich in die Schatten getaucht bin, auch die kollektiven, umso weiter kann ich nun nach oben schwingen. Mir kommt da immer wieder das Bild vom Schaukeln. Ich kann nicht hoch nach vorne hinausschaukeln, wenn ich nicht ordentlich nach hinten Schwung nehme. Ich kann nicht die höchste Freude erleben, wenn ich den tiefsten Schmerz nicht haben will und von mir weise.

Das Annehmen all dieser Schatten und scheinbar größten Bösewichte hat nun dazu geführt, dass ich auch all die hochschwingenden Geistwesen in mir wahrnehmen kann - als ich selbst. In mir ist das Tiefste und das Höchste vereint. Da gibt es tatsächlich nichts mehr außerhalb von mir. Kein Engel, kein Gott, kein Teufel, kein Dämon. Ich hab das Licht gleichermaßen in mich integriert, umso mehr ich den Schatten integriert habe. Eigentlich logisch und doch ist es unwissentlich einfach so mitpassiert.

Ich hab mir schon öfter gedacht, dass viele Menschen nicht nur das "Böse" nicht an sich haben wollen, sondern sich auch dem Göttlichen versperren, weil das viel zu gut und rein ist, um es als sich selbst zugehörig zu erlauben. Viele bewegen sich in der unaufgeregten Mitte. Nur nicht zu böse, aber auch nicht zu gut.

Nicht zu böse sein wollen, das kennt man. Aber nicht zu gut sein wollen, das läuft bei vielen unbewusst. Das wäre ja überheblich oder abgehoben, vielleicht sogar Gotteslästerung. Fakt ist, dass wir damit unsere Natur verleugnen. Meine Wahrheit ist, dass wir nunmal wirklich faktisch ALLES sind. Die komplette Bandbreite von hell bis dunkel. Diese Abspaltung von "zu gut" und "zu böse" scheint sich nun bei mir aufgelöst zu haben. Zumindest fühlt es sich gerade so an.

An wen sollte ich also jetzt außerhalb von mir Gebete richten? Wen sollte ich außerhalb von mir um Hilfe bitten? Von welcher göttlichen Instanz sollte etwas "kommen", das mir fehlen könnte? Ich bin doch ALLES und trage alles in mir. DAS ist GROSS!!!! Das darf sich erstmal setzen.

Es fühlt sich tatsächlich noch komisch an, den Blick und die Ausrichtung nicht mehr gen Himmel zu richten, wenn da Fragen sind. Und gleichzeitig passiert es ganz automatisch, dass mein Fokus in mein Innerstes geht, wenn ich - wie heute morgen - eine Frage habe.

"Alles geschieht aus mir heraus, weil ich die Intelligenz bin, die sich Leben nennt." Dieser Satz schoss mir auch noch direkt ins Bewusstsein. Gewusst und auf eine Art verstanden, hab ich das schon immer, aber nun erfahre und fühle ich es. Wow! Das ist echt wow, weil... Ja, warum eigentlich? Es ist eigentlich so simpel und selbstverständlich, so gewöhnlich und eben natürlich, aber es scheint wohl die größte Herausforderung zu sein, beim Simpelsten rauszukommen auf der Lebensreise. Also doch irgendwie WOW. Wow, ist das Leben eigentlich einfach.

Die größten Wahrheiten über das Leben sind von Einfachheit geprägt.

Ich bin komplett. Ich bin der Kosmos. Das Universum wohnt in mir.

 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Montag, 11. Januar 2021

Trust the plan

Einen wunderschönen guten Morgen! Ja, tatsächlich meine ich das so, obwohl es schon 12:30 Uhr ist. Ich bin vor einer Stunde aufgestanden und war eeeeewig im Bett. Ich wollte gar nicht wach werden. Immer wieder bin ich tief in den Schlaf gesunken und habe seeehr skurrile Sachen geträumt.

Die letzten Tage waren geprägt von Müdigkeit, lange schlafen und ich konnte auch nur wenig essen. Es strömen so krasse Energien auf die Erde - das tun sie schon sehr lange - und diese Energien werden immer heftiger, die Frequenz immer höher. Im Außen sieht es immer noch so aus, als ob alles in die falsche Richtung läuft, immer enger und schlimmer wird. Vom Wandel, von der goldenen Zeit immer noch nichts zu sehen.

Ich weiß, dass das an den Nerven zerren kann. An meiner persönlichen Wahrnehmung und Wahrheit, an meinem inneren Wissen ändert das überhaupt nichts. Kürzlich habe ich erst noch zu einer Klientin gesagt, selbst wenn ich in 20 Jahren noch kein UFO gesehen habe, weiß ich trotzdem, dass es sie gibt.

Mir ist es zu Eigen, dass ich Visionär bin. Ich muss die Dinge nicht sehen, an die ich glaube. Entweder ich trage das Wissen in mir oder eben nicht. Und genau dieses Wissen erzeugt meine Realität. Über kurz oder lang wird das wahr, was ich so tief und fest fühle. Deswegen bin ich die Ruhe selbst. Mich schockt kein neues Gesetz. Mich schockt die scheinbar immer größer werdende Enge nicht. Mich schockt keine der unzähligen, in Dauerschleife ausgesendeten Horrormeldungen der MSM. Mich schockt keine Zensur. Mich schockt tatsächlich nichts gerade.

Ich trage meine Wahrheit im Herzen und die ist so tief verankert, die Gewissheit so groß, dass alles, was diese Wahrheit noch nicht zum Ausdruck bringt, von mir nicht ernst genommen wird. Das mache ich nicht irgendwie. Dafür muss ich mich nicht anstrengen. Das IST einfach so.

Über Jahre habe ich das Wissen, dass es da eine Berufung für mich gibt, nur gefühlt. Über Jahre habe ich das Wissen um meine Heilung nur gefühlt. Über Jahre habe ich mein Buch nur gefühlt. Über Jahre habe ich das Leben in Leichtigkeit, aus dem Flow heraus, nur gefühlt. Über Jahre habe ich die innere Freiheit nur gefühlt. Es war alles immer erst NUR ein inneres Wissen. Und früher oder später wurde alles materiell, real, ist wirklich passiert, war zum anfassen und erleben.

Dieses NUR in all den Sätzen da oben hat da eigentlich nichts verloren. Dieses "das ist NUR ein Gefühl" ist die größte Schöpferkraft, die wir haben. Es ist unsere innere Quelle, unsere Verbindung zu unserer inneren Weisheit, zur Weisheit des Kosmos, zu unserem Seelenplan. Dort steht geschrieben, was wir "gebucht" haben für dieses Leben, was für uns wahr werden wird und dieses Wissen ist das Datenmaterial für unser inneres Navi, für unsere Intuition. Das sind die Landkarten und Straßenkarten für unsere Reise. Da sind alle Wege drin.

Mich macht dieser feste Glaube, dieses Wissen so demütig. Es ist so eine Gnade diese Sicherheit in sich spüren zu können und noch nicht mal mehr mit der Wimper zu zucken, wenn etwas passiert, dass dieses Wissen nicht zum Ausdruck bringt.

Seit Monaten "warte" ich quasi drauf, dass der große Knall kommt, dass das Lügenkonstrukt der MSM zusammenbricht, dass für alle sichtbar wird, wer hier welche Rolle spielt und was hier für Machenschaften laufen, dass das alte System mit lautem Scheppern und Getöse zusammenstürzt. Augenscheinlich passiert genau das Gegenteil davon. Augenscheinlich festigt sich die alte Machtstruktur nur noch mehr und noch mehr. Mein Gefühl sagt mir aber, dass das nicht stimmt. Das alles hat keine Substanz mehr. Es ist hohl und leer wie die Kulisse von einer Theaterbühne. Nichts dahinter.

Und wenn es noch Monate dauert, bis dieser Einsturz passiert, dann ist das so. Deswegen ändert sich meine Wahrheit nicht. Mein Wissen ist unumstößlich. Ich weiß, dass ich den Fall der alten Machtstruktur gebucht habe, das Scheitern der Intrige. Ich weiß, dass ich die goldene Zeit gebucht habe, den Wandel, das "back to the roots". Da hab ich überall ein Häkchen gesetzt, als ich auf diese Erde kam. Deswegen kann es auch gar nicht anders sein, als dass das passiert. Und ich schätze von all den Menschen, die jetzt hier diesen Text lesen, haben so ziemlich alle die gleichen oder ähnlichen Häkchen gesetzt in den kosmischen AGB's. 😉

Wie wir dahin kommen und wann das sein wird, das können wir getrost dem Universum und dieser unsäglich großen Intelligenz überlassen, die da wirkt. Dass wir dahin kommen, steht außer Frage. Dass da im Hintergrund der Umbau läuft, merke ich schon alleine an meinem Körper und es gibt noch unzählige andere Indizien.

Dieses "trust the plan" hat für mich weder etwas mit einer Nation und deren Präsident zu tun, noch mit einem Buchstaben. Dieser Plan, dem ich vertraue, den ich in mir spüre und nach dem ich navigiert werde, spielt in einer ganz anderen Liga. Da wirken Kräfte, da kommt kein Geheimdienst hin und auch keine Biowaffe. Dieser Plan ist unumstößlich. Die Schöpfung selbst macht hier die Ansagen und deswegen kann ich auch die Ruhe selbst sein. Die Schöpfung macht nämlich keine Fehler und sie hält vor allem die AGB's ein. Meine Häkchen in der "irdischen Erfahrungsbestellung" haben kosmische Lieferpflicht. 😉 Also zurücklehnen und laufen lassen und das tun, was eventuell von mir getan werden will. Aber auch wirklich NUR das.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Samstag, 9. Januar 2021

Es ist meine Aufgabe zu ent-täuschen

Da hat ES mal wieder durch mich gesprochen. Ich war im Austausch mit Maja - Sprachnachrichten, wie so oft - und plötzlich war da dieser Satz und diese tiefe, tiefe Gewissheit, dass genau das wahr ist.

"Ich habe die heilige Pflicht, die Belieferung zu beenden."

BOOM!!!!! 💥😮

Lange Zeit habe ich es vor allem für mich als wichtig erachtet, mich aus dem Beliefer-Modus zu befreien, weil es einfach Energie abzieht, weil es MIR nicht gut tut. Natürlich war mir irgendwann auch klar, dass ich anderen keinen Gefallen damit tue, wenn ich unbefriedigte, kindliche Bedürfnisse stille, weil derjenige dann nie lernt, dass er das selbst in sich finden muss.

Dieser deutliche Aufruf nun hat allerdings eine Vehemenz, die neu ist. Da ist ein ganz klares STOP vom Leben selbst. Die Schöpfung hat gesprochen. Solche Aktivitäten MÜSSEN nun eingestellt werden. So fühlt es sich zumindest für mich an. Da ist ein radikaler Cut, ja fast ein kosmisches Verbot, weil die Seelenverträge anscheinend danach verlangen.

Ich bin gespannt, was der Satz und meine Wahrnehmung mit euch machen, welches Empfinden ihr dazu habt. Mir ist klar, dass ich nicht mehr liefern DARF, auch wenn ich den Schmerz und die Sehnsucht, die Erwartungshaltung und die Ent-Täuschung des anderen noch so deutlich spüre. Niemandem wäre damit gedient. Dieses Konzept läuft endgültig aus.

Ich darf es nicht nur aushalten, zu ent-täuschen, es ist sogar meine Aufgabe, zu ent-täuschen. So sei es! 💗
 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Freitag, 8. Januar 2021

Nichts ist das, was es zu sein scheint

Die Wahrnehmung war gefühlt noch nie so sehr Thema wie in den letzten Monaten. Was nehme ich für wahr? Was fühle ich in mir bei gewissen Themen, Ereignissen? Wie beurteile ich Dinge und Umstände? Wo sortiere ich was ein und warum? Wie sieht mein Weltbild aus? Was halte ich von all dem? Was glaube ICH fernab von allen anderen Meinungen und vordiktierten Scheinwahrheiten?

Damit hat man erstmal zu tun. So ein Weltbild, eine eigene Meinung, eine Haltung, Werte, ein Glaubenssystem gestaltet sich nicht von jetzt auf gleich.

Dann kommen da noch all die verwirrenden "Schachzüge" dazu, Falschinformationen allerorten, auf allen Seiten. Jemand gibt scheinbare Fakten raus und ein anderer schreit sofort: "Fake!"
Ja, was denn nun? Was soll man denn noch glauben? Was kann man denn noch glauben?

Die jüngsten Ereignisse in den USA haben es mal wieder so schön gezeigt. Nichts ist das, was es auf den ersten Blick zu sein scheint. Und auch nicht das, was es auf den zweiten Blick zu sein scheint. Auch der dritte Blick vermag noch nicht alles zu zeigen. Wahrscheinlich ist Variante Y. Oder auch schon Q? 😉 😂 Sorry, das musste jetzt sein... 😂

Wenn ich auf meinem Weg und vor allem in den letzten Monaten etwas gelernt habe, dann, dass voreiliges, unbesonnenes Beurteilen und Bewerten völlig unzuträglich ist. Der erste Eindruck täuscht so oft. Ich habe mir angewöhnt einfach zu beobachten, sehr viel, sehr ausgiebig, sehr genau. Ich nehme einfach nur wahr, was passiert. Ich spüre in mich hinein, ob ich dazu ein Gefühl habe, einen Eindruck, eine Idee. Ich prüfe mein Weltbild, immer wieder. Ich prüfe Glaubenssätze, Meinungen. Ich bin jederzeit bereit, alles, was ich bis dahin für wahr gehalten habe, zu revidieren, wenn neue Informationen ein schlüssigeres, anderes Bild ergeben.

Meine Richtschnur ist meine Intuition. Wenn ich das Gefühl habe, dass irgendwas nicht stimmt, nehme ich das ernst, auch wenn ich erstmal keine Fakten dafür habe. Ich nehme MICH ernst. Ich nehme meine Wahrnehmung ernst und gleichzeitig glaube ich keinem Gedanken von mir. 😉 Klingt paradox, oder?

Ich beobachte mich beim Beobachten und Denken. Ich beobachte mich beim Bewerten und Urteilen. Mir ist bewusst, wenn ich urteile. Mir ist bewusst, wenn ich Schubladen aufmache. Und sollte es mir mal nicht bewusst sein, darf man mich gerne darauf hinweisen. Ich stelle mich selbst in Frage und lasse mich von anderen in Frage stellen. Gleichzeitig bin ich standhaft und stabil, eben weil ich so flexibel bin. Wie ein Baum im Wind. Er ist stark und doch biegsam, er schwingt mit und hält doch stand. Die Wurzeln sind tief, der Stamm richtig fest und die Äste sehr beweglich.

Da stehe ich und wiege mich im Strom, beobachte, stelle Vermutungen habe, gehe Gedankenspiele durch, weiß aber, dass ich eigentlich nichts weiß. Ich habe eine Idee und beanspruche niemals für mich, DIE Wahrheit zu kennen. Ich kenne meine eigene. Das ist auch schon alles und die kann jetzt ganz anders aussehen als morgen.

Es passieren Dinge und ich sehe es. Daraus ergeben sich wieder Dinge, die meistens niemand vermutet hat. Da wirkt eine Intelligenz, die ich mit meinem menschlichen Bewusstsein wohl niemals komplett durchdringen werde. Ich würde bersten von dieser Flut an Komplexität.

Ich muss auch gar nicht alles wissen. Ich weiß, dass da ein Plan ist, ein göttlicher, universeller Plan, eine Intelligenz, die mich demütig macht, die ich nicht ansatzweise erfassen kann. Ich weiß, dass niemals etwas wirklich falsch laufen kann. Die größte Eruption kann ich mir gelassen anschauen und beobachten, was nun daraus wieder entsteht, für was es gut war.

Beobachten ohne Werten. Beobachten und geschehen lassen. Beobachten und trotzdem bewerten und mich wiederum dabei beobachten. Beobachten und Sein lassen.

Beobachten öffnet den neutralen Raum, in dem alles geschehen kann, was sich die Schöpfung so ausgedacht hat. Beobachten ermöglicht dem Leben, einfach zu passieren. Wenn es eine Handlung von mir braucht, werde ich das wissen und sie ausführen. Wenn es keine Handlung von mir braucht, werde ich es wissen und eben nichts tun. Das ist etwas, was ich immer weiß. Und das ist alles, was ich wissen muss.

Was braucht es von mir? Was brauche ich? Wo ist gerade JETZT mein Platz? Welches Zahnrädchen soll ICH jetzt bedienen? Wo will mich das Leben jetzt haben? Was will durch mich in die Welt? Wo bin ich die größte Hilfe? Worauf liegt gerade die Kraft?

Und dann tue ich das, ohne zu werten. Oder ich tue es und werte und beobachte mich beim Werten. 😉 Aber auf jeden Fall tue ich es. 😉

 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Dienstag, 5. Januar 2021

Ich spreche mich frei

Da läuft gerade irgendwie dieser Prozess, ohne dass ich es schon richtig greifen kann. Es geht für mich gerade extrem darum, mich selbst zu begnadigen.

Es gibt da eine Sache für die ich mich wieder und wieder verurteile. Es gibt da einen Teil in mir, der auf keinen Fall so ein unangenehmer, anstrengender, Raum einnehmender, übergriffiger Mensch sein will, wie meine Mutter.

Ich verurteile mich daher, wenn ich selbst "zu viel" Raum einnehme. Ich verurteile mich, wenn ich mich "zu viel" einmische. Ich verurteile mich, wenn ich anderen sage, dass ich dies und das nicht möchte oder anders möchte. Ich verurteile mich, wenn ich "zu anspruchsvoll" bin. Ich verurteile mich, wenn ich weiterrede, obwohl ich merke, dass der andere gar keine Lust mehr hat zuzuhören. Auch wenn das nicht kommuniziert wurde.

Und da kommen wir genau auf den Punkt: Es sind alles nur meine Eindrücke. All das wurde mir nicht zurückgemeldet. ICH habe das Gefühl, dass es "zu viel" war. Sobald man mir gegenüber STOP sagt, kann ich das sofort akzeptieren. Das wurde aber nicht gesagt.

Manchmal wünsche ich mir sogar, dass mir andere mehr Paroli bieten würden, öfter STOP sagen würden, den Mut hätten, ihre Grenzen laut und deutlich mitzuteilen, ihre Bedürfnisse, Entscheidungen, Vorlieben. Manchmal könnte ich aus der Haut fahren, wenn ich miterlebe, dass Menschen etwas über sich ergehen lassen, ganz egal, ob ich jetzt direkt daran beteiligt bin oder nicht. Wenn ich daran beteiligt bin, umso "schlimmer".

Wenn ich so recht drüber nachdenke und -fühle, ist es sogar anstrengend für mich, mit Menschen zusammen zu sein, die nicht wirklich wissen, was sie wollen, die immer nur sagen "ist mir egal, entscheide du das". Das macht mir keinen Spaß. Ich möchte Menschen mit eigenem Willen, mit eigenem Kopf, die wissen, wer sie sind und was sie wollen. Ich mag Menschen mit Eigenarten, Ecken und Kanten. Die sind wenigstens greifbar, die haben Kontur. Die kann man "packen". Da ist jemand. Damit kann ich etwas anfangen.

Wenn ich das Ganze dann noch weiterdenke und -fühle, dann bin ich selbst nicht anstrengend mit meinen Ansprüchen und ich nehme auch nicht zu viel Raum ein. Ich nehme meinen Raum ein, wenn andere mir den ihren auch noch zur Verfügung stellen, kann ich dafür nichts. Ich habe sie nicht gebeten, mich in ihr Wohnzimmer zu lassen. Ich habe sie nicht darum gebeten, sich hinzuwerfen, wie ein Fußabtreter. Ich habe sie nicht gebeten, dass sie sich mir unterwerfen. Ganz im Gegenteil. Ich fordere jeden auf, mir auf Augenhöhe zu begegnen. Ich fordere jeden auf, auf jeden Fall zu widersprechen, wenn ich etwas sage oder tue, was für sie nicht stimmig ist.

Ich bin zu 100% jemand, der die Meinung von anderen akzeptiert und respektiert. So sie denn ausgesprochen wird. Auf Rätselraten und Vermuten, auf Fühler ausstrecken und Erahnen, was der andere wirklich will - unter dem, was er kommuniziert - hab ich keine Lust.

Das ist genau der Punkt, in dem ich mich begnadigen darf, in dem ich mich freisprechen darf. Wenn andere nicht deutlich machen, was sie wollen und wo ihre Grenzen sind, dann brauche ich mir keinen Vorwurf machen, wenn ich "drüber gehe" und das meistens auch noch "ausversehen", durch mein So-Sein, in dem ich einfach ich bin.

Ich bin manchmal laut. Ich bin manchmal grade heraus, sage, was ich denke, ohne Umschweife. Ich habe meine Ansprüche und kommuniziere sie. Ich habe genaue Vorstellungen, weiß, was ich will und was nicht. Damit stufe ich mich selbst oft als anstrengend ein, weil so viele andere halt nicht so sind. So viele wissen nicht, was sie wollen, haben keine konkreten Vorstellungen, können keine Entscheidungen treffen, haben keine Vorlieben, keine eigenen Ideen und Impulse. Sie werden gelebt, von anderen. In dem Fall auch von mir.

Deswegen bin ich kein schlechter Mensch. Da sitzt der Schmerz. Ich glaube, dass mich das anstrengend macht. Ich glaube, dass mich das zu einem unangenehmen Menschen macht. Zu einem Monster. Zu laut, zu aufdringlich, zu eigen, zu besserwisserisch, zu, zu, zu...

WOW!!!!! Was da beim Schreiben alles so zu Tage tritt. Gefühlt war das noch nicht alles. Aber auf jeden Fall kann ich mich mit all dem jetzt schon mal in den Arm nehmen.

Es besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen "ich habe eine eigene Meinung und weiß, was ich will" und "ich übergehe immer wieder das Nein von anderen und ignoriere ihre Meinung". Das tue ich nämlich nicht und das werfe ich mir vor, wenn ich meine konkrete Vorstellung habe, andere nicht und ich dann quasi "bestimme".

Ich spreche mich frei. Ich begnadige mich selbst. Ich übergehe nicht die Grenzen von anderen, ich weiß nur, was ich will.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 4. Januar 2021

Akzeptierst du selbst dein Nein?

Die Grundvoraussetzung für eine intakte, tiefe, wahrhaftige Beziehung ist, dass mein Nein vom anderen zu jedem Zeitpunkt akzeptiert wird. Ob Freundschaft oder Partnerschaft, Nachbarschaft oder die Beziehung zwischen Eltern und Kind, ist dabei ganz egal. Ist es nicht sichergestellt, dass mein NEIN respektiert, wird es nie zu einer kompletten Öffnung von mir und wirklichen Begegnung zwischen den Beteiligten kommen. Es wäre quasi Selbstmord im weitesten Sinne, zumindest aber Selbstzerstörung.

Meine Grenzen müssen gewahrt werden. Damit meine ich nicht, dass ich dem anderen Grenzen auferlege und ihn begrenze, sondern dass ich ihm meine Grenzen zeige. Bis hierhin und nicht weiter! DAS will ich und DAS will ich nicht.

Es ist ein Unterschied, ob ich sage: "Du sollst das und das nicht tun", ohne einen Bezug zu mir selbst herzustellen, ohne deutlich zu machen, warum mir das wichtig ist und damit dem anderen einfach etwas verbiete, oder ob ich sage: "Ich möchte nicht, dass das mit mir geschieht" und ich damit ganz klar meine Grenzen zum Ausdruck bringe. Ich bekunde meinen Willen. Ich mache eine Aussage darüber, was ich will und was nicht.

Ein NEIN einem anderen gegenüber ist immer ein JA zu mir selbst.

Nun erleben es viele immer wieder, dass sie zwar ganz klar NEIN sagen, aber andere dieses NEIN einfach übergehen. Dann kommt die Ohnmacht, die Wut, das Gefühl, ja doch nichts bewirken zu können. Und dann? Was machen wir nun in solchen Situationen?

Ich hab gestern etwas in mir entdeckt. Einen Saboteur quasi, der klammheimlich mein NEIN untergraben hat und wieder die Tür für Übergriffe aufgemacht hat. Ich selbst habe mein NEIN nicht wirklich akzeptiert.

So sehr wünschen wir uns, dass andere endlich unser NEIN akzeptieren und unsere Grenzen wahren, uns nicht einfach übergehen und endlich respektieren, dass wir gewisse Dinge nicht wollen. Und wir selbst? Respektieren wir selbst, dass wir dieses NEIN in uns fühlen? Erlauben wir uns, so zu empfinden? Dürfen wir wirklich den Kontakt zu alten Freunden abbrechen? Dürfen wir wirklich keine Lust haben Mama oder Papa zu sehen? Dürfen wir wirklich dem Partner signalisieren, dass wir ihn jetzt gerade nicht küssen wollen, dass wir lieber alleine schlafen wollen, dass wir im Moment keine Lust auf Sexualität haben? Dürfen wir?

Dieser kleine Saboteur in mir, ein inneres Kind, hatte mal wieder Bedenken, dass es schlimm mit uns enden könnte, wenn der Kontakt zur Mama tatsächlich komplett weg ist. Früher hätte das ja wirklich den sicheren Tod bedeutet. Wenn der Kontakt zu den Versorgern abgebrochen worden wäre, wäre ich verhungert. Diese Existenzangst war noch da.

Es ist für meine Begriffe einer der Hauptgründe, warum wir uns oft nicht trauen, ein klares NEIN auszusprechen. Es könnte bedeuten, dass wir verlassen werden, ausgestoßen, nicht mehr zur Gruppe gehören, die uns immer Schutz und Sicherheit im weitesten Sinne geboten hat, unser Überleben gesichert hat. Was wären wir ohne Eltern? Ohne Freunde? Ohne Partner? Und gerade als Frau ohne Mann - den Versorger - so wie es in vielen noch im Zellbewusstsein abgespeichert ist, auch wenn das faktisch gar nicht mehr stimmt?

Die Frage war für mich also nicht, warum meine Mama mein Nein nicht akzeptiert und wie ich es endlich schaffe, dass das so ist. Die Frage war: Akzeptiere ich selbst mein NEIN? Erlaube ich mir, aus der Verbindung zu gehen? Hält noch irgendetwas in mir fest? Ist da noch ein Zweifler? Eine Angst? Eine Befürchtung?

Ja, da war dieses kleine Mädchen, das nicht wirklich loslassen wollte. Nur nicht ganz abbrechen, das könnte unser Ende bedeuten. Dem kleinen Mädchen hab ich gestern gesagt, dass das nicht mehr stimmt mit dem Verhungern und Verkommen. Das Leben selbst trägt und nährt uns. Es braucht diese Beziehung nicht für unser Überleben. Wir dürfen NEIN sagen. Ich darf es mir endlich komplett erlauben und ich werde nicht sterben.

Mir war nicht klar, dass da noch sowas in mir wirkt. Mir war nur klar, dass ich irgendwas damit zu tun habe, dass da scheinbar immer noch irgendwo eine Tür offen ist, die über meine Grenzen führt.

Grenzüberschreitungen im Erwachsenenalter passieren niemals einfach so, ohne unser "Zutun", ohne eine Entsprechung in uns - das zumindest ist meine tiefste Wahrheit. Grenzüberschreitungen sind nur möglich, wenn wir selbst die Tür aufmachen und die anderen bereitwillig in unser heiligstes Inneres lassen, genau mit solchen kindlichen Befürchtungen und Bedürfnissen, die längst nicht mehr der erwachsenen Wahrheit entsprechen.

Ich darf NEIN sagen. Ich darf aus Beziehungen gehen. Ich darf meine Grenzen haben. Ich darf Abneigung empfinden und diese äußern. Ich darf gut für mich sorgen und alle Menschen aus meinem Umfeld verbannen, die mein Nein nicht akzeptieren. Ich darf all das. Ja, das Leben will sogar das von mir. Ich darf Hochachtung vor mir selbst haben und mich selbst respektieren. Ich werde dafür nicht bestraft sondern viel mehr vom Leben selbst mit der gleichen Hochachtung behandelt.

Wie innen so außen. Es ist doch immer wieder das Gleiche. 😉

Und? Akzeptierst und erlaubst du dir selbst dein NEIN?


PS: Glaubst du, ohne die Regierung und diesen sogenannten Sozialstaat überleben zu können?

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Sonntag, 3. Januar 2021

2021 - Ein Befreiungsschlag mit Erschütterungen bis ins Mark

Was mag mir dieses neue Jahr bringen? Wie ist 2021? Wie fühlt es sich an? Welche Qualitäten sind da?

Ohne zu wissen, was ich gleich entdecken werde, schreibe ich jetzt einfach mal drauf los, spüre hin, schaue mir die inneren Bilder an, die sich beim Erforschen zeigen werden. Legen wir los. Wir dürfen gespannt sein. 😉

Schon seit Silvester habe ich das Wort "Freiheit" ganz präsent und eine wahre Wumms-Befreiungs-Energie ist fühlbar. Ketten sprengen. In die eigene Größe explodieren. Freiheit und Befreiung auf allen Ebenen, in jeglicher Hinsicht. Was wir nicht sind und was nicht zum Ausdruck bringt, wer wir wirklich sind, wird regelrecht weggesprengt, weil wir bereit sind. Ein Befreiungsschlag mit Erschütterungen bis ins Mark.

Dieses "wird weggesprengt" hört sich sehr passiv an, wie wenn es mit uns geschieht und wir darauf keinen Einfluss haben. Tatsächlich passiert das nur "mit uns", weil wir gewählt haben. Es war/ist unsere Entscheidung und letztlich geht es gar nicht anders, als dass unsere innere Befreiung über kurz oder lang im Außen sichtbar, erfahrbar, greifbar wird. Was im Geiste über die Jahre und vor allem in 2020 stattgefunden hat, wird nun materiell. 

Weiterhin kommt mir die Kristallisation in den Sinn. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, was passt und was nicht. Wir werden nicht nur körperlich kristallin (Umstellung von kohlenstoffbasiert auf kristallin - meine Wahrheit) sondern allgemein. Unsere Werte: kristallklar. Unsere Fähigkeiten: kristallklar. Unser Lebenssinn: kristallklar. Unsere Intuition: kristallklar. 

Kristallin hat auch etwas mit Transparenz zu tun. Es geht in Richtung gläsern. Damit meine ich nicht dieses 3D-Datenschutz-Gedöns und der gläserne Mensch in dieser digitalen Hinsicht. Ich meine damit, dass wir so gut auf geistiger Ebene vernetzt sind, so fein in der Wahrnehmung sind, dass unsere Mitmenschen tatsächlich gläsern sind, dass wir selbst gläsern sind. Einem wachen, bewussten, präsenten Menschen kann ich nichts mehr vormachen und er mir nicht. Es kann nichts mehr verheimlicht werden - abgesehen davon, dass bewusste Menschen, dieses Bedürfnis sowieso nicht haben. 

Wenn jemand etwas nicht möchte, dann spüre ich das und er auch. Es braucht keine Ausreden. Klarheit und Aufrichtigkeit sind an der Tagesordnung. Eins zu eins kommunizieren, was wirklich gerade da ist. Ohne Umschweife, ohne falsche Rücksichtnahme. Meine Wahrheit hat Raum und Relevanz.
Weiter kommt mir noch die Entwicklung hin zur absoluten Akzeptanz des freien Willen eines anderen Menschen. Ich glaube und fühle, dass es immer weniger möglich ist, gegen den freien Willen eines anderen zu agieren. Solche Aktionen verlieren mehr und mehr Kraft, werden nicht mehr vom Leben unterstützt. Wir gehen hin zum Einklang mit der Schöpfung, mit der Natur an sich, mit der Natur eines jeden Einzelnen. Ich gehe sogar soweit, dass ich sage: Was gegen die Natur und gegen den Willen eines bewussten Menschen ist, wird sogar ausgeknockt. 

Menschen, die im Einklang mit der Natürlichkeit, Mutter Erde, dem Kosmos, ihrer Seele sind haben einen regelrechten Schutzwall um sich und eine Armada an geistigen Helfern, die sofort eingreifen. Mir kommt dazu eine Szene aus Anastasia in den Kopf. Der Autor des Buches wollte Anastasia "überrumpeln" und gegen ihren Willen, ausschließlich zur Befriedigung seiner Triebe, Sex mit ihr. Anastasia hat keinen Finger krumm gemacht, lediglich innerlich ein klares Nein formuliert und der Mann wurde energetisch niedergestreckt. Er wurde kurz bewusstlos und ihm war, als hätte sie ihn KO geschlagen. Das Leben selbst, die Natur hat Anastasias NEIN energetisch ausagiert. Dem Mann ist nichts geschehen. Er wurde nicht verletzt, aber er wusste, dass er nie wieder einen Versuch unternehmen würde. 

Ich glaube wirklich, dass es genau so funktioniert und dass wir genau so beschützt und unterstützt sind. Wir brauchen lediglich das Wissen darum, die Erinnerung. Auch das wird nun mehr und mehr ins Bewusstsein der aufwachenden Menschen kommen. Immer mehr Erinnerungen an kosmische Gesetzmäßigkeiten werden wach. Immer mehr altes Wissen drängt nach oben. Immer mehr Gewahrsein über unser wahres Sein und über die Wirkweise von Bewusstsein, über die Zusammenhänge zwischen Mensch und Kosmos, zwischen uns und dem All-Bewusstsein, zwischen Menschsein und Göttlichkeit. Das göttliche Menschsein hält Einzug, das Schöpferbewusstsein, das Gestaltersein. 

Für mich steht 2021 definitiv im Zeichen der Freiheit, der Wahrhaftigkeit, der Göttlichkeit. Der endgültige Zusammenbruch des Alten, Überholten und erste Schritte in Neuausrichtung unserer Gesellschaft. Menschsein wie es vom Leben eigentlich gedacht ist. Zurück zu unserer wahren Natur. Back to the roots!

Ich glaube, dass ich noch seeeehr oft staunen werde, weil so vieles im Universum - und auf der Erde ganz besonders - so komplett anders ist, als ich bisher geglaubt habe. Da sind noch einige Aha-Momente zu erwarten. Also steht 2021 wohl auch für Überraschungen und Offenbarungen im ganz großen Stil.
 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Freitag, 1. Januar 2021

Freies neues Jahr

So eine Autokorrektur ist schon intelligent. Da will mein Schatz "Frohes neues Jahr" tippen und das Handy korrigiert mal eben auf "Freies neues Jahr". Was soll man jetzt dazu sagen? 😂 Dem ist einfach nichts hinzuzufügen. In diesem Sinne...

 

Foto: Canva
Text: Wolfgang Menger
Gestaltung: Anja Reiche


Mittwoch, 30. Dezember 2020

Danke 2020

Was für ein verrücktes Jahr! Was für ein ver-rücktes Jahr! Und irgendwie auch wieder nicht. Dafür, dass global der Wahnsinn tobt, war es für mich verhältnismäßig "ruhig" und geschmeidig. Betonung auf verhältnismäßig! 😉

Ja, ich hab mich zwischendurch immer wieder abgearbeitet an den Umständen und "Regeln", den "Bedrohungen", die ich eher nicht durch eine Krankheit erlebt habe, sondern durch das Verhalten Andersdenkenden gegenüber, durch den Verordnungswahnsinn, die brüllende Unlogik in all dem.
Letztlich habe ich jede Lösung IN mir gefunden und auch in dieser globalen, vermeintlich übermächtigen Situation, den Schöpfer wieder und wieder in mir entdeckt. Ich konnte integrieren, auflösen, erlösen, innere Grenzen sprengen, mich noch mehr aufrichten, noch mehr erkennen, wer ich eigentlich wirklich bin und wozu ich hier bin.

Ich hab es in letzter Zeit schon öfter gesagt. Nie war ich mir bewusster, wer ich bin und wie machtvoll. Nie hab ich das große Ganze mehr verstanden als jetzt. Nie war klarer auf meinem Platz, habe einfach gewirkt, ohne lange zu fragen.

Dieses Jahr hat auch mich eins ums andere Mal geweckt. Ich hab der Hässlichkeit des Menschseins in den unterschiedlichsten Facetten ins Antlitz geblickt. Hab so viele Abgründe und Fratzen gesehen, bin so vielen Dämonen und tiefsten Schatten des Kollektivs begegnet. Selbst Satan höchstpersönlich bin ich gegenüber getreten und hab mich ein wenig mit ihm unterhalten. So erhellend. Am Ende haben wir beide gelacht, weil ich ihn durchschaut habe. Der Typ ist gar nicht so übel.  😉

Trotz der Umstände war ich mit meinem Partner im Sommer drei Wochen in Schweden und im Herbst nochmal 10 Tage in Dänemark. Ich war ganz oft in den Niederlanden einkaufen. Von uns ist es nicht so weit und lange gab es da keine Maskenpflicht. Für alles, was dran und richtig war, gab es unsere "Lücke". Wir waren durchweg getragen und geführt. Gab es doch mal Herausforderungen, ließ die Lösung nicht lange auf sich warten. Wir spürten nochmal hin, überprüften unsere Impulse, trafen entsprechend unsere Wahl und dann lief es wieder.

Im Rückblick war ich auch in diesem Chaos, von dem ich tatsächlich fast nichts mitbekomme, wie auf Schienen unterwegs, bin noch mehr im Moment und in meiner Intuition angekommen. Dieses Jahr hat wie kein anderes zuvor Integrität von mir eingefordert. Nie war es deutlicher spürbar, worauf gerade die Kraft liegt, was vom Leben unterstützt wird und was nicht.

Alles kristallisiert sich mehr und mehr heraus. Faule Kompromisse und Halbherzigkeiten gehen gar nicht mehr. Nichts "um zu", nichts um des lieben Friedens Willen, nichts aus Gefälligkeit. Entweder 100 Prozent und komplettes Ganzkörper-Ja oder eben gar nicht. Mitfließen, sekündlich überprüfen, ob der Weg noch der richtige ist. Permanentes, totales Gewahrsein. Immer DA, präsent, wach, hellwach! Dauerkommunikation mit allem, was ist. Sensoren immer auf Empfang.

Dieses Jahr hat Wachheit gefordert, die Erinnerung an unser wahres Sein. Ich glaube, nur deswegen war es so ungemütlich, damit wir uns selbst finden. Alles andere, jede Wahrheit außerhalb von uns, hat sich als Luftnummer entpuppt. Die Essenz ist nur in uns zu finden. Die eigene Wahrheit, die Fülle, der Weg, das Licht, die Sicherheit, der Halt.

Zurückgeworfen auf uns selbst. Radikal weggesprengt, was nicht ausdrückt, wer wir sind. Unerbittlich, gnadenlos hat uns dieses Jahr aufgefordert, uns selbst anzuschauen und den Ursprung unserer Erfahrungen in uns selbst zu finden. Selbsterkenntnis, Eigenverantwortung, Eigenmacht, Aufrichtung, Aufrichtigkeit. Alles Geschenke, die wundervoller nicht sein können. Alles Geschenke, die wir finden konnten und können, wenn wir bereit sind, in all dem Zirkus, einen Sinn zu sehen und überhaupt nach Geschenken zu suchen und danach Ausschau zu halten.

Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich unfassbar beschenkt wurde und ich bin krass dankbar für ALLES. So dankbar, dass ich jetzt hier sein darf im größten Wachstumsprozess der Menschheit, den die Erde je gesehen hat. What a journey! What a year! What a wonderful life!

Danke 2020!

 

 

Dienstag, 29. Dezember 2020

Fremdbestimmung abwählen

Mal wieder ein Video (eher eine Audio), das mir voll aus dem Herzen spricht und nochmal wieder anders in Worte fasst, was meine Wahrheit und auch mein Erleben bezüglich Fremdbeeinflussung bzw Fremdbestimmung ist. Danke Robin Kaiser!

💎 Geist über Materie!!!!
💎 Fremdbeeinflussung gegen meinen Willen ist NICHT möglich!
💎 Das Fremde bin auch ich, das mich selber testet.

Hier nun der Link zum Video/Audio: https://youtu.be/b251flP1jcY

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Samstag, 26. Dezember 2020

Das Transformieren für andere ist beendet

Etwas Entscheidendes ist gestern anders geworden. Die Transformation für andere ist beendet. Wie ihr bestimmt meinen Texten und Podcasts entnehmen konntet, gab es bei mir immer wieder Reinigungsprozesse, die sich auch körperlich ausgedrückt haben. Ganz oft war mir klar, dass das nicht nur meines ist, sondern, dass da eine ordentliche Ladung Kollektiv mit drin ist. Mir war das immer bewusst und es war auch eine bewusste Wahl, dass ich das mache und zulasse. Frei nach dem Motto: Meine Waschmaschine läuft eh gerade, schmeiß deine Socken ruhig mit rein.

Ich wusste auch, dass ich auf Seelenebene dazu eingewilligt hatte und dass es Teil meiner Aufgabe war, das zu tun. Es war keine Last oder Bürde. Nein, es war völlig in Ordnung, hat mich in keinster Weise gestört. Ich kann mit all dem umgehen, es handeln, es durchlaufen lassen. Ich weiß um die Hintergründe und Energieflüsse, um das Prinzip der Transformation. Es brauchte Menschen wie mich und wahrscheinlich auch gaaaaanz viele von euch, die das tun, weil sie dazu in der Lage sind. Weil sie nicht vor körperlichen Reaktionen zurückschrecken, nicht vor heftigen Gefühlen, nicht vor seltsamen Empfindungen, inneren Bildern, nicht vorm größten Schatten. Wir haben es getan, weil wir dazu in der Lage waren. Es war unser Auftrag. Ein Auftrag von vielen, für die wir hergekommen sind.

Gestern war wieder ein Entladungstag. Der Körper zeigte Symptome, Energie wollte in Fluss gebracht werden, weinen, zittern und intuitive Bewegungen, um das ganze zu fördern. Und plötzlich war da die Erkenntnis: Jetzt ist es vorbei. Das Transformieren für andere ist mit dem heutigen Tag beendet. Es ist getan. Mein kosmischer Auftrag ist erfüllt. Ab jetzt ist wichtig, mich ganz bewusst dafür zu entscheiden, mich nur noch um meins zu kümmern, so es denn da noch etwas gibt. Es ist wichtig, mich ganz bewusst dafür zu entscheiden, mich aus dem Kollektiv zurückzuziehen und da alle meine Stecker zu ziehen. Das Feld, für das ich mit zuständig war, muss/soll/darf/kann jetzt für sich alleine sorgen und alle Erfahrungen machen, die damit verbunden sind, wenn meine/unsere Unterstützung aufhört.

Ich schreibe das hier und heute, weil ich das Gefühl habe, dass es für mehrere jetzt dran ist, sich daraus zurückzuziehen und diese Arbeit zu beenden. Ein weiterer kosmischer Schritt in diesem Erwachensprozess. Und mir ist klar, dass eine bewusste Wahl wichtig ist. Den Rückzug auch zu WÄHLEN. Nicht nur darum zu wissen, sondern auch die entsprechenden Entscheidungen zu treffen.

Ich verneige mich in Dankbarkeit vor diesem vollendeten Dienst. Ich entlasse das Kollektiv, welches es auch immer ist, in seine Verantwortung. Ich habe alles getan, was ich tun sollte. Unsere Beziehung ist erfüllt. Ich nehme all meine Energie zurück zu mir und kappe alle Verbindungen, die dafür aufgebaut wurden, ziehe alle Stecker und nehme meine Fühler zurück zu mir. Ich bleibe komplett bei mir, zentriere meine Aufmerksamkeit in meiner Mitte und kümmer mich wie immer nur um das, was tatsächlich meiner Entwicklung dient, wichtig und richtig ist. Ich agiere nur dann mit/für andere, wenn ich dafür vom Kosmos einen Auftrag bekomme und annehme.

Ich danke einem jeden von euch, der hier mitgewirkt hat, seine Aufgabe erfüllt hat und so wundervoll, groß und weise gehandelt hat. DANKE! 💗 🙏

 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Freitag, 25. Dezember 2020

Erntezeit

Einen wunderschönen Weihnachtsmorgen wünsche ich euch. Die Welt liegt still da. Es ist kurz vor sieben Uhr. Schon seit sechs bin ich hellwach, obwohl ich erst um drei geschlafen habe. Diese kurzen Nächte sind mittlerweile normal. Genauso wie die Nächte, in denen ich 11 Stunden am Stück schlafe.😉

Normal. Was ist schon normal? Normal ist für mich all das, was einfach eh schon passiert. Normal ist alles, was überhaupt passieren kann. Normal definiert sich durch "üblich, alltäglich". Alltäglich ist bei mir, dass nichts in Stein gemeißelt ist. DEN Alltag gibt es nicht. An jedem Tag ist ALLES möglich. Nichts ist komplett ausgeschlossen. Ich erlaube mir erstmal alles und dann sehen wir weiter. 😉

Früher habe ich mich total verrückt gemacht, wenn es auch nur ansatzweise die Aussicht auf eine kurze Nacht gab. Ich hab mich vorher schon reingesteigert, dass ich am nächsten Morgen dann wieder total gerädert bin und dass das alles ganz schrecklich ist, weil ich doch mindestens sieben, acht Stunden Schlaf brauche. Das Drama war im Voraus schon perfekt. Und natürlich war ich dann auch immer hundemüde und nicht zu gebrauchen. Wer hätt's gedacht? 😉

Heute bin ich da total entspannt. Erstens habe ich mir ein Leben kreiert, dass mir jederzeit ein Nickerchen erlaubt. Zweitens hab ich mich dafür entschieden auch mit drei Stunden Schlaf topfit zu sein. Wenn ich so früh wach werde, hat das wohl einen Sinn. Mein System wird sich was dabei gedacht haben. Mein Körper kann mit allem umgehen. Ich wäre nicht wach, wenn ich es nicht "aushalten" könnte und wenn es nicht wichtig bzw. richtig wäre.

Vorbei die Gruselgeschichten über Schlafmangel und wie viel Nachtruhe "man" "normal" so braucht. 😉 Es ist wie es ist und so ist es gut.

Mein inneres System ist nämlich ganz schön schlau. Im Moment haben wir Besuch und die Zeiten, in denen ich tagsüber alleine bin, sind eher rar gesät. Diese Ruhephasen "hole" ich mir somit durch kurze Nächte, ohne dass ich mir das groß vornehmen muss oder mir einen Wecker dafür stellen müsste. Jetzt ist gerade absolute Ruhe im Haus. Perfekt für mich und meine Gedanken. Perfekt zum Schreiben. Perfekt zum Verarbeiten von Eindrücken. Perfekt zum Hinspüren und Herausfinden, was in mir, im Kollektiv, auf der Erde, im Kosmos gerade so los ist. Das ist MEINE Zeit und mein Körper/meine Seele wusste das und hat mich geweckt.

So handhabe ich es mit allem. Egal, was so geschieht, das Leben wird sich schon was dabei gedacht haben. Die Frage ist immer: Wozu ist das jetzt gut für mich? Welches Geschenk liegt darin? Warum ist das jetzt wichtig?

Ende 2019 habe ich hingespürt, was 2020 wohl so für ein Jahr wird, welches Gefühl dafür da ist und es kam ganz klar das Wort "Erntezeit" in mir hoch. Ein erhebendes Gefühl. Alles fließt mir zu, frei von Anstrengung. Alles, was ich brauche, kommt ganz leicht zu mir. Fülle. Lieferungen vom Kosmos. Die Farbe Gold war sehr präsent. Das alles habe ich mir auf die erste Seite von meinem Kalender für 2020 geschrieben.

Tatsächlich habe ich mir 2020 ganz anders vorgestellt mit dieser "Vorschau". Überraschung. 😉 Wenn ich jetzt allerdings so zurückschaue und auch reflektiere, wie mein Leben gerade in diesem Moment aussieht, dann hat sich die Prophezeiung mehr als erfüllt. In der größten Unsicherheit war für mich gesorgt, ist es noch, mehr denn je. Nie habe ich mich sicherer und getragener gefühlt als jetzt. Nie angebundener. Nie war ich erfüllter und zufriedener. Nie war mir klarer, wie einfach das Leben ist, wenn man es geschehen lässt und der Intelligenz dahinter vertraut.

Diese ausgeprägte Fülle und Sicherheit im größten Chaos, in der größten Unsicherheit zu empfinden und zu erfahren, ist das beste Geschenk überhaupt. Wenn ich das JETZT kann, kann ich es immer. Mein Vertrauen in die Intelligenz dieses Lebens ist unermesslich geworden. Was da wirkt, ist echt clever. Wer sich das alles ausgedacht hat, hat echt Ahnung. 😉

Jeder Versuch, da irgendwas mit meinem "beschränkten" Verstand zu beeinflussen, kann es nur schlechter machen. Also lass ich die Finger raus und die Experten arbeiten - die Schöpfung selbst. Das All-Bewusstsein "denkt" sich bei allem was, und wenn es nur die Tatsache ist, dass ich nach drei Stunden offensichtlich ausgeschlafen bin. 😊🙃

Die erste Seite von meinem Kalender 2020

 

Mittwoch, 23. Dezember 2020

Was soll mir passieren?

Freiheit ist, bereit zu sein, alles loszulassen, alles zu "verlieren", jede Anhaftung aufzugeben und dadurch zu erfahren, dass ich alles bekomme, was ich wirklich brauche.

Freiheit ist, alles annehmen zu können, was auch immer da kommen mag. Erstmal annehmen und dann sehen, was man damit anfängt, wissend, dass ich ALLEM gewachsen bin und für jede Situation die Kompetenz der Lösung in mir trage, unterstützt vom Leben selbst.

Freiheit ist, komplett in der eigenen Verantwortung zu sein und zu wissen, dass das keine Last ist, die man tragen muss, sondern dass das viel mehr bedeutet, sich vertrauensvoll in die Intelligenz der Schöpfung fallen zu lassen. Ich bin die Ursache meiner Erfahrungen, niemand sonst. Ich habe in jedem Moment eine Wahl. Ein neuer Erfahrungshorizont ist nur eine Entscheidung, einen Wimpernschlag entfernt.

Was soll mir also passieren? Was soll mir passieren, wenn die Welt verrückt zu spielen scheint? Gibt es eine ernsthafte Bedrohung für mich?

Tatsächlich nicht. Man kann mir nichts wegnehmen. Man kann mich mir nicht mehr wegnehmen. Ich habe mich - mein höheres Selbst - und damit alles, was ich brauche.

Ich kann heftige Gefühle handeln. Ich weiß mit Verletzungen und Traumata umzugehen und sie zu heilen. Ich hab den Tod anerkannt, Krankheit, den Verlust, den Schmerz. Ich weiß wie Selbstheilung funktioniert. Körperlich wie seelisch. Ich habe alle ungesunden Abhängigkeiten gelöst und bin gleichzeitig angebundener denn je. Ich weiß, wie Fülle funktioniert und kenne die Macht der Wahl.

Ich habe ein Netzwerk von wundervollsten Menschen und Weggefährten, die alle möglichen, brillanten Fähigkeiten und Qualitäten haben. Gemeinsam können wir ALLES.

Mit was sollte man mir drohen oder mich erpressen? Tatsächlich mit nichts. Ich weiß, was es heißt zu sterben, tausend Tode, und ich bin bereit jeden weiteren zu sterben, der mich noch freier macht.

Ich bin bereit jede Konsequenz zu tragen, die es nach sich zieht ich selbst zu sein. Egal, was wegzubrechen droht, es gibt immer einen anderen Weg, MEINEN Weg. Ich weiß um die Kraft und Wirkmacht meines Geistes.

Was also sollte mir passieren? Ich weiß, wie man sich vom Leben tragen lässt. 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Dienstag, 22. Dezember 2020

Der freie Wille will benutzt werden

Der freie Wille ist ja schön und gut, aber du musst ihn auch benutzen und tatsächlich wählen.

Ich erlebe es immer wieder, dass sich Menschen mit der Hand auf die Stirn schlagen und seufzen, wenn ich ihnen sage, dass sie sich für etwas Bestimmtes entscheiden sollen. Sie hatten mal wieder vergessen, eine Wahl zu treffen. Es ist mal wieder in Vergessenheit geraten, dass wir diese Möglichkeit haben.

Nicht zu wählen, sich nicht zu entscheiden, gleicht der Tatsache, in einem Restaurant zu sitzen, die Speisekarte in und auswendig zu kennen, die anderen am besten noch zu beraten, was denn wohl am besten schmeckt, sich an der Fülle der Möglichkeiten zu freuen und dabei ganz zu vergessen, selbst zu bestellen und dem Kellner schlicht nicht zu sagen, was man denn nun haben möchte.

So viele wache Menschen, die wirklich ihre Hausaufgaben machen, ihre Themen anschauen und lösen, immer freier und leichter werden, wundern sich manchmal, dass irgendwie trotzdem nicht so richtig das ins Leben kommt, was eigentlich schon längst überfällig ist, angesichts der vielen inneren Befreiung und Heilung. Ihr Umfeld müsste eigentlich ganz anders aussehen, wenn es Ausdruck dessen sein sollte, wie es sich im Inneren anfühlt.

Und dann kommt die Frage der Fragen: Ja, hast du dich denn überhaupt schon jemals wirklich dafür entschieden, dass du dieses oder jenes erfahren willst? Hast du deine Erfahrungen gewählt? Die Entscheidung aufgeschrieben, ausgesprochen, ausformuliert? Hast du jemals aus tiefstem Herzen gesagt: "Ich wähle es, es zu erfahren, vom Leben getragen und versorgt zu sein."? Oder was auch immer du gerade erfahren willst? Nein? Dann wird es höchste Zeit.

Welche Erfahrungen willst du jetzt machen? Du bist genau einen Wimpernschlag von einem neuen Erfahrungshorizont entfernt.

Übrigens ist auch Abwählen eine Wahl. Ein klares NEIN und ein "dafür stehe ich nicht mehr zu Verfügung", ein "STOP - mit mir nicht" ist ebenfalls eine Wahl. Sätze wie "Ich entziehe dieser Erfahrung die Existenzberechtigung." oder "Ich verbanne alles aus meinem Leben, was mir nicht dient." sind machtvoll und kräftig. Und was wählst du dann stattdessen, wenn du das abgewählt hast, was du nicht möchtest?

Ich schmeiß mal ein paar Ideen in den Raum:
"Ich hole meine Macht zu mir zurück!"
"Ich entscheide mich, mich von der Situation zu lösen und die Wahrheit zu sehen, damit ich frei sein kann."
"Ich wähle Klarheit und dass ich immer den roten Faden in meinem Leben finde."
"Ich wähle, mich dem Plan meiner Seele zu fügen."
"Ich nehme meinen Platz ein und lasse das durch mich in die Welt fließen, was durch mich in die Welt will."
"Ich wähle Wachstum, Entfaltung, Erfüllung."
"Ich wähle es, meine Herde zu finden und nur noch von Menschen umgeben zu sein, bei denen ich mich frei entfalten kann, die mich wachsen sehen wollen, die mich lieben, wie ich bin."
"Ich wähle es, mich in meiner Größe zu erleben."
"Ich wähle es, darüber hinauszuwachsen."

Was machen diese Sätze mit euch? Diese Entscheidungen?

Manche Dinge darf/muss man sich auch erst erlauben. Auch da hakt es manchmal noch.

"Ich erlaube mir, dass es mir besser gehen darf, als anderen."
"Es darf leicht sein. Ich erlaube mir Leichtigkeit."
"Ich darf über meine Eltern hinauswachsen."
"Ich erlaube mir, mich an erste Stelle zu setzen und mich wichtig zu nehmen."
"Ich erlaube mir, zu widersprechen und meine eigene Meinung zu haben."
"Ich erlaube mir meine Größe."

Ach, ich könnte ewig weiterschreiben. Wählen und Entscheidungen treffen sind bei mir schon so in Fleisch und Blut übergegangen, dass es wirklich nur eine Sache von Sekunden ist. Ich nehme eine Situation wahr, fühle, ob sie stimmig ist und wenn nicht, dann wähle ich, was ich stattdessen will. Ich nehme ein Bedürfnis wahr und entscheide mich direkt für die Erfüllung.

Ich wähle immer wieder im Alltag genug Raum für mich zu haben, wenn z. B. gerade Besuch da ist. Ich wähle immer wieder, dass Dinge in Leichtigkeit zu mir kommen, von denen ich weiß, dass sie jetzt dran sind.

Das Leben liefert so unfassbar schnell und wird immer noch schneller. Mein Tag ist eine einzige Aneinanderreihung von bewussten Entscheidungen. Stetes präsent sein, beobachten, hinspüren, wählen. Immer wieder, immer wieder. Ich empfange am laufenden Band, leicht wie ein Flügelschlag fügt sich alles, so schnell kann ich manchmal gar nicht schauen. Und es fühlt sich so normal an, so selbstverständlich, obwohl ich genau weiß, dass es mal ganz anders war und eben nicht selbstverständlich ist und gleichzeitig doch, denn so ist das Leben gedacht und angelegt. Also ist diese Leichtigkeit doch irgendwie selbstverständlich, weil natürlich. 😉

Also: Was will ich jetzt? Was brauch ich jetzt? Wo soll ich sein? Was ist jetzt dran? Wo will mein Leben jetzt hinfließen? Was tut mir jetzt gut? Was wähle ich ab? Für was stehe ich nicht mehr zur Verfügung? Was will ich statt dem, was gerade nicht passt?


PS: Nur zum Verständnis - Grundhaltung ist für mich, dass ich zu meinem höchsten Wohl wähle und automatisch zum höchsten Wohle aller UND der freie Wille aller anderen wird absolut respektiert.

 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Montag, 21. Dezember 2020

Aus Verachtung wird Hochachtung

Eine Wahrheit, die vorhin zu mir kam. Eine Erfahrung, die ich definitiv gewählt habe. Der Satz ist einfach wahr und kraftvoll und er wirkt.

Was ich damit meine? Ich habe neulich schon davon geredet und geschrieben, dass viele nun vom Rande der Gesellschaft in die Mitte rücken. Vom "Looser" zum Leader werden. Vom Letzten zum Ersten.

In so vielen Leben und auch in diesem Leben in den vergangenen Jahren habe ich es erlebt - und ihr bestimmt auch - nicht anerkannt zu werden mit dem, was ich bin. Belächelt zu werden mit meinen alternativen Ansätzen, nicht ernst genommen zu werden mit meiner Weltsicht, ja sogar verachtet zu werden. Blicke von oben herab. Abschätzige Bemerkungen. Keine Beachtung meiner Worte.

Vor allem im Familienkreis, in den Schwiegerfamilien, bei ehemaligen Kollegen, Nachbarn und einstig guten Freunden.

Wisst ihr, was ich glaube? Na, ok, ich glaube es nicht nur, ich weiß es irgendwie - zumindest für mich. Es gehört zu einer Erfahrung, die ich gewählt habe, dass sich das Blatt wendet. Es gehört zur Vollendung des Spieles, dass die, die mich einst belächelt haben, anerkennen werden. Und hier geht es nicht um Wunschdenken oder einem vermeintlichen Brauchen. Es geht nicht darum, von anderen etwas zu bekommen, dass ich mir nur selbst geben kann. Ich achte und ehre mich aber sowas von. 😊 Es geht darum, dass diese Erfahrung noch in unserem Köfferchen fehlt.

Bei mir wird die Erfahrung der Anerkennung von meinen größten "Widersachern" komplettiert, von denen, die mich in so vielen Leben verachtet haben. Bei den anderen, denen, die mich verachtet haben, wird die Erfahrung ergänzt, dass sie ihre Meinung offenkundig ändern "müssen" und plötzlich meine Weltsicht schätzen.

Ich habe Menschen in meinem Leben, im näheren Umfeld, von denen ich genau weiß und spüre, dass wir uns aus vielen, vielen Leben kennen und dass da genau diese "Spannung" vorhanden ist. Wir waren schon oft "Gegner". Siehe Hexenverbrennung, etc. Ihr wisst, was ich meine. Und genau um die geht es.

Aus Verachtung wird Hochachtung. Eine Erfahrung für die Heilwerdung. Eine Erfahrung, die für beide Seiten Vervollständigung ist, um wirklich jede Facette erlebt zu haben.

Wisst ihr was ich meine? Könnt ihr mir so ein klein wenig folgen? Ich bin gespannt, was diese Sicht, dieser Blickwinkel, dieser Satz mit euch macht. Gefühlt habt ihr ganz ähnliche Erfahrungen gebucht für dieses Leben, für die ganz nahe Zukunft. 😉 Ich bin gespannt auf eure Reaktionen. Ich wollt's einfach mal gesagt haben. 😉 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Sonntag, 20. Dezember 2020

Mein freier Wille ist kosmisches Gesetz

Das Ding mit dem freien Willen ist um so viel größer, als mir bisher klar war. Irgendwas ist da gestern nochmal tiefer gesackt, hat im wahrsten Sinne des Wortes eingeschlagen wie eine Bombe und hat was aufgemacht. Befreiung! Noch mehr Befreiung! Eine noch allumfassendere Befreiung! Es ist noch einfacher und simpler. Unsere Wahl noch mächtiger als mir bisher eh schon klar war.

Michael Pasquale - Soulbrother - war es, der mich so reich beschenkt hat, meine Zellen erinnert hat, die kosmische Weisheit in mir angetickt hat. DANKE nochmal von Herzen dafür! DANKE! Was für ein Geschenk. 🙏✨ 🚀✨🥰

Der bloße Satz, dass der freie Wille von allen "Dunkelmächten" direkt akzeptiert werden muss und es ein kosmisches Gesetz ist, dass "sie" von uns ablassen müssen, wenn wir das Spiel abwählen und uns nicht mehr zur Verfügung stellen, war der Kick schlechthin.

1. Jeder, den wir auf seelischer Ebene dazu beauftragt haben, uns zu täuschen und uns hinters Licht zu führen, uns zu missbrauchen, zu unterdrücken, schwarzmagisch auf uns einzuwirken und uns die Erfahrung der Ohnmacht und des Opferdaseins zu ermöglichen, muss direkt auch auf irgendeine Weise die Wahrheit offenbaren. Das kann über versteckte Botschaften, Symbole, etc sein. Aber die Wahrheit MUSS zur Verfügung stehen und gefunden werden können, wenn wir es denn wollen. Das ist eine Spielregel in diesem irdischen 3D-Spiel.

2. Wenn wir die Wahrheit dann herausgefunden haben, das Spiel erkannt haben und wählen, auszusteigen, muss dem SOFORT entsprochen werden. Ein Zugriff ist augenblicklich nicht mehr möglich und auch nicht mehr erlaubt.

3. Wirkt unser Mitspieler trotz unserer Wahl, auszusteigen, immer noch auf uns ein oder versucht es, fällt die gewünschte Wirkung direkt auf ihn zurück und er tut es sich selbst an.

Ich hatte ja eh schon die ganze Zeit das Gefühl, dass dieses Weltentheater nicht mehr für mich stattfindet, dass ich meine Spielfigur vom Brett genommen habe, dass das alles keinen Einfluss mehr auf mich hat, keine Auswirkungen, mich nicht mehr betrifft. Mit dieser simplen anderen Sicht, ist es umso schlüssiger, dass ich mich so fühle. Es erklärt irgendwie nochmal so viel mehr und gleichzeitig ist es nicht wirklich etwas Neues.

Für mich fühlt sich das so stimmig an und bestätigt dieses tiefe Wissen, das ich schon immer in mir trage. Prüft mit eurer eigenen Intuition, ob da was für euch dabei ist. Mich hat es geweitet und erhoben und nochmal drei Köpfe wachsen lassen.

Deshalb wollte ich diesen BÄHM-Moment unbedingt mit euch teilen. Vielleicht tut euch diese Perspektive auch so gut wie mir und wenn nicht, dann halt nicht. Nehme sich jeder das, was er sich von meinem Buffet nehmen möchte. 😉 Ich bin gespannt, was es mit euch macht. 💗
 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Mittwoch, 16. Dezember 2020

Die Letzten werden die Ersten sein

So lange haben wir uns am Rande der Gesellschaft bewegt und scheinbar nirgends so richtig reingepasst. Meine Wahrheit ist, dass unsere Qualitäten, die wir lange als Mangel angesehen haben, mehr gebraucht werden denn je. Wir sind in der Lage die Menschen wieder daran zu erinnern, wie Menschsein eigentlich wirklich gedacht ist, was es bedeutet seinem Gefühl zu folgen, Herz über Kopf zu leben, im Einklang mit der eigenen Natur und mit dem Kosmos, den Rhythmen des Universums.

Unsere scheinbar größten Schwächen sind unsere größten Güter. Vom Rand in die Mitte. Von ganz hinten nach ganz vorne. Vom Versager zum Leader.

Unsere Zeit ist jetzt.

 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Montag, 14. Dezember 2020

Wenn unten plötzlich oben ist...

Einen wunderschönen guten Morgen hinaus in diesen 14. Dezember 2020, hinaus in diese Welt, die Kopf zu stehen scheint.

Wenn unten plötzlich oben ist... Wenn das, was wir bisher dachten, wie die Dinge sind, gar nicht stimmt. Wenn die Letzten die Ersten sind und die bislang "Ersten" einfach nur noch Karikaturen ihrer selbst. Wenn sich elementare Werte grundlegend verschieben. Wenn alles so schräg ist, dass es fast schon wieder gerade ist.

Gefühlt werden so viele gerade auf links gedreht, umgestülpt, umgekrempelt. Das ist kein schönes Gefühl und doch ist es nötig. Alles wurde vertauscht in den letzten Jahrzehnten, Jahrhunderten. Was dem Menschen gut tut, wurde als falsch und böse erklärt. Was dem Menschen und der Natur schadet, gefördert und befürwortet.

Wir müssen umgedreht werden, uns selber umdrehen, alles wieder richtig herum betrachten, neu beleuchten, mit anderen Augen sehen, so vieles neu bewerten und einsortieren, UNS überhaupt wieder erkennen und verstehen, unsere wahre Natur.

Das Wertesystem unserer Gesellschaft wurde komplett verkehrt herum aufgebaut. Mit Hintergedanken und Kalkül. Das Zerstörerische war gewollt. Sicher nicht von der breiten Masse, aber von einigen wenigen, die in der hierarchischen Struktur ganz oben angesiedelt waren, sich da selbst angesiedelt haben. Umso breiter die Pyramide nach unten wurde, umso weniger Wissen über die wirklichen Beweggründe wurde weitergegeben. Desinformation ist auch, absichtlich Informationen wegzulassen. Nur so funktioniert das.

Die breite Masse meint es gut, nur dass sie mit wirklich wirklich guten Veränderungen und Verbesserungsvorschlägen nicht weit kommt. An einer bestimmten Stelle war bisher immer STOP. Wenn die Gefahr bestand, dass eine Innovation zu sehr dafür sorgte, dass gewisse Kreise damit zu viel Gewinn einbüßen würden, dann wurde die Verbesserung schlicht geblockt. Ein bisschen Verbesserung ist ja ganz nett. Sie durfte nur nicht über den Tellerrand hinausgehen und keine zu große Bedrohung für die Spitze der Pyramide sein.

Dieses im kleinen Rahmen doch etwas bewegen können, stellt sich für viele als "Freiheit" dar. Da kommt man nicht auf die Idee, dass dem ganzen Grenzen gesetzt werden könnten, dass da neue Technologie zurückgehalten werden könnte, Heilmittel unterdrückt. NEIN, wenn es sowas alles gäbe, dann hätte sich das ja schon längst durchgesetzt, oder? Oder? ODER? Sowas würde doch keiner tun. Vorsätzlich etwas Gutes zurückhalten und verstecken, nur um selbst mehr Geld zu verdienen und an der Macht zu bleiben, oder? Oder? ODER?

Nur deswegen funktionierte das bisher auch. Erstens können viele nicht so "schlecht" denken und weigern sich die Vorstellung zuzulassen, dass Menschen "sowas" tun würden. Zweitens gibt es eine vorgegaukelte Scheinfreiheit in der breiten Masse. Im Kleinen kann man Gutes tun. Einzelne Störenfriede, die doch mal unbequem werden und zu viel Gutes tun oder aufklären wollen, werden lautlos beseitigt, jede zu große Verbesserung oder einen zu lauten Ruf nach mehr Freiheit werden im Keim erstickt.

Ich sage euch, dass Menschen noch viel "Schlimmeres" tun und ich glaube, dass wir noch so manches Mal in den nächsten Tagen und Wochen schlucken werden, wenn Dinge ans Licht kommen. Es gibt Menschen, die tun "Unmenschliches". Es gibt Menschen, die hassen die Freude. Es gibt Menschen, die hassen andere Menschen aus Prinzip. Es gibt Menschen, die hassen das Leben an sich so sehr, dass sie alles zerstören wollen - aus Überzeugung - was Leben fördert, was Wachstum fördert, was Wohlergehen, was das Gedeihen fördert. Nenn sie Psychopathen, Soziopathen, Satanisten, ganz egal.

Es sind Menschen, die selbst so sehr verletzt und von sich selbst abgespalten sind, so sehr verdreht und misshandelt, dass sie solches Verhalten entwickeln. Nun hört man des öfteren, dass auch diese Menschen fremdgesteuert sind von dunklen Mächten, von Außerirdischen, von anderen Wesenheiten. Das mag auf gewisse Weise stimmen und gleichzeitig dürfen wir uns für meine Begriffe dem Gedanken stellen, dass Menschen, Wesen wie wir, dazu in der Lage sind, so zu sein. Dass das auch eine Seite des Menschseins ist. Schiebe ich dieses Verhalten auf "andere Kräfte" ist das für mich wieder nur ein Versuch, der Wahrheit nicht ins Auge blicken zu müssen: Menschen sind zu so etwas in der Lage.

Lehne ich wieder all diese Aspekte ab, bin ich wieder in der Spaltung, bin ich wieder nicht heil. Bin im Kampf, im Widerstand mit gewissen Ausprägungen, mit Schatten und im Prinzip mit mir, der Welt, der Schöpfung. Es gibt dieses Dunkle und es ist Teil der Schöpfung. Das darf ins Bewusstsein. Das Leben macht keine Fehler und produziert keine Mangelware.

Die Schöpfung wusste, dass es Menschen geben wird, die versuchen würden, sich gegen das Leben zu stellen und ohne die Anbindung an das Göttliche zu leben. Die Schöpfung wusste, dass einige so extrem vergessen würden, wer sie sind, dass sie zu ganz "fiesen, abscheulichen" Dingen fähig ist. Die Schöpfung wusste das. Es ist Teil ihrer Erfahrung. Meine tiefste Wahrheit ist, dass die Schöpfung, Gott, nicht urteilt. Über niemanden.

Nun geht dieser Erfahrungshorizont zu Ende. Dafür will er aber komplett geschaut werden. Jede noch so dunkle Ecke möchte gesehen werden, aus der Unterwelt erlöst werden. Die Schatten wollen ins Licht, ans Licht. Weil es jetzt Zeit dafür ist.

Aus dieser neutralen "Gleich-gültigkeit" heraus kann ich dann wirklich frei wählen, was ich in einem neuen Erfahrungshorizont erleben will. WIR, die Menschheit, geht auf das nächste höhere Level, dafür darf das vorherige in allen Facetten zu Ende gespielt werden und das passiert gerade. Die noch fehlenden Erfahrungen im alten Level werden komplettiert. Wie in einem Computerspiel sammeln wir alle Sterne, durchlaufen jede Ebene, lösen jede Aufgabe, nehmen zum besseren Verständnis jede Rolle ein, spielen das Spiel aus jeder Perspektive, was noch fehlt, wird jetzt ergänzt.

Gleichzeitig offenbart sich immer mehr das Gesamtbild. Immer mehr begreifen wir, auf welchem Spielfeld wir uns die ganze Zeit bewegt haben. Wie eine Landkarte wird über kurz oder lang alles vor uns liegen und wir werden die größeren Zusammenhänge überblicken können, sehen wie wir uns darin bewegt haben, wissen wer welche Fäden gezogen hat, ja sogar wer das Spiel programmiert hat und uns als der Spieler erkennen, der wir in Wahrheit sind. Es wird sich ALLES offenbaren. ALLES. Allesalles. Und so vieles wird sich nicht als das zu erkennen geben, als das wir es die ganze Zeit betrachtet haben.

Wenn unten plötzlich oben ist...



Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 5. Dezember 2020

Unsere Seele bringt uns nie ernsthaft in Schwierigkeiten

Ein bisschen Hoffnung gefällig? Ein wenig Zuspruch? Ein bisschen Mutmachen?
Jaaaa, Geduld... Geduld ist so sehr gefragt. Die eigene Wahrheit, das innere Wissen nicht in Frage stellen. Sich nicht verunsichern lassen. Nicht aus der eigenen Mitte kippen.

Ja, diese Durststrecken. Ich kenne sie so gut. Wann kommt es denn endlich? Wann wird es denn sichtbar? Wann zeigt sich denn endlich in der Welt, dass "das Licht gewonnen hat", wie es in letzter Zeit so oft zu hören und lesen ist. Es scheint ja vielmehr immer düsterer zu werden. Die Horrormeldungen werden augenscheinlich immer absurder und monströser. Ist meine innere Überzeugung wirklich richtig, angesichts dieser Geschehnisse im Außen?

Wie schnell geht es, dass wir alles in Frage stellen und in Trübsal verfallen. Deswegen will ich euch ein bisschen Grießbrei mit Zimt für die Seele rüberschicken. 😉

Aus der Mitte kippen ist nicht schlimm. Es gibt diese schrägen Tage, an denen man wieder mal alles bezweifelt. Es ist ok, die Hoffnung zu verlieren. Es ist ok, vielleicht in Selbstmitleid zu baden. Solche Tage gehören dazu. Tieftauchen, alles grau in grau, kein Funken Zuversicht mehr. Auch solche Zustände wollen zelebriert werden.

Was wäre denn, wenn du dich in all das einfach reinfallen lassen würdest? Es einfach da sein lässt. Der schlechten Laune einen Keks gibst und ihr neben dir auf der Couch einen Platz anbietest. Vielleicht mag sie auch Kakao? Zünde eine Jammerkerze an oder nimm ein Leidensbad. Ich hab neulich sogar Hasskekse gebacken. Boah, war ich geladen, weil dieser Fuck-Plätzchenteig nix werden wollte. Jetzt kann ich meine Wut in homöopathischen Dosen essen. 😉 Sehr heilsam.

Weißt du, vielleicht hat das Licht auch nicht "gewonnen". Vielleicht stürzen wir in eine globale dunkle Zeit. Vielleicht werden unsere schlimmsten Befürchtungen wirklich wahr. All das könnte sein. Unser Gefühl könnte falsch sein. Es nützt nichts, solche und ähnliche Gedanken zu verdrängen, weil sie uns schlechte Gefühle machen könnten. Lassen wir diese Gedanken doch einfach mal zu und fühlen die Gefühle. So richtig ganz und allumfassend.

Wir alle kennen solch dunkle Zeiten - aus der eigenen persönlichen Geschichte in diesem Leben, aus früheren Leben und im Kollektiv sind solche Erfahrungen auch gespeichert und für uns fühlbar. Das kollektive Gedächtnis. All das hat es gegeben.

Ich verneige mich vor jeder einzelnen dieser düsteren Erfahrungen. Was haben wir nicht schon alles durchgemacht und erlebt, überlebt oder auch nicht überlebt. Das kleine Ego in uns sagt, dass das auf keinen Fall wieder passieren darf. Doch, genau das darf passieren. Die große Seele in uns weiß das. Es passiert immer das, was das meiste Wachstum für uns bereit hält. Es passiert aus Sicht der Seelenreifung immer das Optimalste für uns. Wenn also wieder eine finstere Ära anbrechen sollte, dann hat das wohl seinen Sinn.

Da hat niemand versagt oder nicht das Richtige getan. Das hätte nicht vermieden werden können. Es ist dann genauso richtig und wichtig für alle Beteiligten. Das Leben macht immer noch keine Fehler. Ich mag mich wiederholen, aber das ist meine Wahrheit.

Der sehnliche Wunsch, dass es endlich anders wird, dass endlich sichtbar wird, was wir im Herzen tragen, dass das Licht endlich auch im Außen gewinnt, bedeutet eigentlich nur, dass wir uns gegen das wehren, was gerade stattdessen da ist. Das alles wäre kein Problem, wenn wir es nehmen wie es ist und eben nicht an unserer Wahrheit zweifeln.

Aus meiner Sicht findet der Wandel 1000% statt. Wir gehen ins goldene Zeitalter. Bis das materiell ist, ist es ok, dass es noch nicht materiell ist. 😉 Und wenn ich mich täuschen sollte und die goldene Zeit eben doch nicht stattfindet und wegen Corona ausfällt (😂ich muss grad so lachen), dann ist das auch in Ordnung.

Totale Hingabe ans Leben. Totale Hingabe an den Plan meiner Seele. Meine Seele hat mich noch nie ernsthaft in Schwierigkeiten gebracht, ganz im Gegenteil. Und das wird auch so bleiben. Ja, da waren krasse Erfahrungen dabei, bei denen ich aus menschlicher Sicht nicht nochmal "hier" schreien würde, aber wenn es doch noch mal so sein sollte, dann werde ich es nehmen und daraus das Beste machen. Nämlich daran wachsen was das Zeug hält.

Was immer kommen mag, es wird das Beste sein, das, was mir das meiste Wachstum, die größtmögliche Reifung ermöglicht. Also bin ich im wahrsten Sinne des Wortes Gott ergeben und nehme es so wie es kommt. Mein freier Wille ist es, dem Plan meiner Seele zu folgen. Das ist mein oberstes Gebot. Was immer das bedeuten mag. Sie weiß es so gut wie niemand sonst.
 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Freitag, 4. Dezember 2020

Der Synchronizitäten-Schlüssel

Der Synchronizitäten-Schlüssel von David Wilcock

In diesem Buch fließt gefühlt alles zusammen, was ich die letzten Jahre auf meinem Weg an Erkenntnissen hatte. Alles webt sich ineinander. Astrologie, Quantenmechanik, Psychologie, spirituelle Weltbilder, Zyklen der Menschheit, Weisheiten der alten Kulturen, Wissen aus Channelings. Und sogar die jetzige Zeit mit Fremdbestimmung durch Psychopathen, der Herrschaft "der Dunkelheit" und die Desinformation bezüglich unserer Geschichte findet Ansprache und stimmige Erklärungen - im Detail und aus übergeordneter Sicht.

Ich staune nur noch und sehe mal wieder schwarz auf weiß, was ich über die Jahre selbst erfühlt und "erarbeitet" habe. Ganz ohne Versuchslabor und Hochschulstudium, dafür aber mit wunderbaren Herzmenschen im Team, allesamt Forscher und Schöpfer. Das Herz und das Universum wissen eben alles. Was für eine Wohltat hier all das und noch viel mehr wieder zu finden, verbunden mit neuen Verknüpfungen und Schlussfolgerungen. Ergänzt mit Ansichten und Blickwinkeln, die das nur unterstreichen, was mein Innerstes schon weiß.

Danke Maja, dass du dieses Buch gefunden hast und mir so sehr davon vorgeschwärmt hast, dass ich es mir direkt runterladen musste. Danke auch für das Finden von der PDF "Das Gesetz des Einen", die ich unten eingefügt habe. Der Autor David Wilcock bezieht sich immer wieder auf diesen Text. Es handelt sich dabei um eine Channeling-Reihe, die nur so von wissenschaftlichen und spirituellen Weisheiten strotzt.

Hier nun ein Auszug aus "Der Synchronizitäten-Schlüssel", S. 96, bezüglich Energieabsaugen und Nähren durch die Angst der anderen:

"Sowie wir aber zornige Gedanken auf jemand anderen richten, bildet sich automatisch ein Tunnel [von uns zu der Person], durch den wir sofort Photonen an uns ziehen. Um damit erfolgreich zu sein, müssen wir die andere Person allerdings zuerst brechen, indem wir dafür sorgen, dass sie negative Gefühle wie Schuld, Angst, Scham, Traurigkeit, Wut, Ekel, Entsetzen oder Empörung verspürt. Bleibt der andere jedoch liebevoll und zugleich standhaft, indem er sich nicht schikanieren und keine negativen Emotionen in sich aufkommen lässt, dann ist seine Lebensenergie vor diesem Angriff geschützt und er verliert nichts davon. Dabei handelt es sich um eine der wichtigsten Lehren im Gesetz des Einen* – wer sie verinnerlicht, kann seine Lebensenergie schützen und bewahren. Schaffen wir es aber tatsächlich, jemand anderem Energie abzusaugen, weil diese Person angesichts unseres Zorns Schwäche zeigt, dann ziehen wir Licht aus der im ganzen Körper des Betreffenden befindlichen DNS ab. Damit steht uns sofort eine neue Energiequelle zur Verfügung, die uns aufgeweckter und aktiver macht. Diese Methode, den eigenen Energiezustand wiederherzustellen, ist aber kalt, schwach und hohl – vor allem im Vergleich zur natürlichen Erfülltheit und Vielschichtigkeit, die sich bei der Energieaufnahme durch wahre Liebe einstellt. Dem Gesetz des Einen zufolge ist das Absaugen der Energie von anderen der negative Pfad, auf dem allerdings sichergestellt ist, dass all das, was man anderen wegnimmt, einem bald selbst in ähnlicher Weise weggenommen werden wird."

Wir befinden uns am Beginn eines neuen 26.000 Jahre Zyklus, der immer mit einem riesigen Bewusstseinssprung für die Menschen einhergeht, mit neuen Fähigkeiten, neuen Technologien und viiiiel mehr Weisheit und universellem Verständnis. Bei mir macht es seit Monaten nur noch BOOOOOM!!!! 😍💥💥💥😁🤩🚀


 
Foto: Screenshot von meiner Tolino-App