Samstag, 24. Oktober 2020

Wie geht es dir?

Ich glaube, dass dieser kleine, einfache Satz ein Großteil der "Lösung" ist - der ErLösung - auch und gerade angesichts der Spaltung.

Diese Frage aufrichtig gestellt, in tiefer Bereitschaft tatsächlich zuzuhören, da zu sein, präsent. In Demut den Raum gebend. Eine Demut, die nicht etwa unterwürfig ist, nicht aufopfernd, sondern eine Demut, die bereit ist, vom anderen etwas zu lernen, mit Offenheit, wertfrei, urteilsfrei. Keine Ratschläge, kein Zuhören, um zu antworten, keine Besserwisserei, keine Floskelmentalität a lá Smalltalk. Sondern wirklich ernsthaft fragen, wirkliches Interesse an der anderen Person und deren Lage, deren Emotionen, deren Sicht der Dinge.

Eine Kommunikation, die auch eine Kommunion ist. Nur zuhören und sein lassen.

Nach solchen Situationen und Gelegenheiten sind die Menschen ausgehungert. Da bin ich mir sicher. Wer wurde denn in seiner Kindheit schon ernsthaft wahrgenommen, einfach so? Mein inneres Kind war zumindest ausgehungert. Sehr. Mal wieder bin ich einem inneren Kind von mir begegnet, das bei den Erwachsenen niemanden erreichen konnte, das nicht gesehen wurde, nicht wahrgenommen, immer übergangen.

Was es gebraucht hätte damals? Dass nur einer einmal ernsthaft gefragt hätte: "Und du so? Wie geht's dir eigentlich, Kleine?" Als ich meiner Kleinen eben genau diese Frage ernsthaft interessiert gestellt habe, sie gesehen habe und sie gemerkt hat, dass ich es wirklich aufrichtig meine, dass ich da bin, mir Zeit nehme und sie einfach nur sehe, sind alle Dämme gebrochen. Ich hab Rotz und Wasser geheult. Der alte Schmerz überrollte mich und floss direkt ab.

Ich bin gefallen. Einfach gefallen. Es war wir eine Erlösung. Die Kleine, sie ist gelandet, sanft und warm in Mutter Erdes Schoß. Mitten hinein in die Liebe, in die Geborgenheit des Lebens.

Wie viele lechzen danach, einfach nur gesehen zu werden mit dem, was sie gerade sind und was sie bewegt? Mit den Ängsten, der Freude, den Prozessen, den Themen, den Herausforderungen, Erfolgen?

Wie viele leiden gerade einfach nur deswegen, weil sie das Gefühl haben, nicht gesehen zu werden? Wie viele wollen nur, dass man ihnen zuhört und sie ernst nimmt? Einfach nur zuhören...!

Wie geht es dir?

Dieser Satz ist der einzige, der wirklich zählt und immer passt. Bei Krankheit, bei einem Todesfall, bei neuen Herausforderungen, in Krisen aller Art. Da braucht es keine "Gute-Besserungs-Wünsche", kein Beileid (was ich sowieso total Banane finde), kein "viel Erfolg". Da braucht es keine Tipps, keine Ratschläge, keine gut gemeinten Weisheiten.

Wie geht es dir? Und dann da sein. Wirklich und wahrhaftig da sein. Mit der Antwort muss man auch gar nichts machen. Es einfach stehen lassen. So SEIN lassen. "Danke für deine Offenheit. Danke, dass du mir das erzählt hast." Das reicht als Antwort. That's it!

Meine Meinung...

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Selbstaufgabe führt zu Bedürfnis-Erfüllungs-Schreierei

Es ist ein Phänomen dieser Gesellschaft.

"Bleib zu Hause, wenn du krank bist, damit du keinen anderen ansteckst!" Warum heißt es nicht stattdessen: "Bleib zu Hause, damit DU dich gut erholen kannst und wieder gesund wirst. Sorge gut für dich!"

"Setz eine Maske auf, damit du andere schützt!" Warum heißt es nicht: "Setz eine Maske auf, wenn du dich damit wohler fühlst. Wenn es sich nicht stimmig für dich anfühlt oder du damit dein eigenes Wohlergehen gefährdest, dann lass es bitte sein. Sorge gut für dich!"

"Sei solidarisch" heißt in unserer aktuellen Gesellschaft vor allem eins: "Stell deine eigenen Bedürfnisse hinten an. Opfere dich und dein Wohlbefinden für andere auf. Gehe über deine Grenzen. Stell dich nicht so an und wenn es sein muss, leide. Ist ja für einen angeblich guten Zweck." Solidarität in der Aufopferung. Solidarität im Mit-Leiden.

Es war schon jeher verpönt, seine eigenen Bedürfnisse an erste Stelle zu setzen. Schnell wird einem Egoismus vorgeworfen. Ich glaube die meisten sind als Bedürfniserfüller erzogen worden. Schön brav funktionieren und hinten anstellen, sich nur nicht zu wichtig nehmen. Immer schön schauen, dass es den anderen gut geht, auch wenn man selbst dran kaputt geht. Selbstaufgabe.

Wenn aber jeder an sich denken würde, wäre an alle gedacht. Wenn jeder für sich selber sorgt und das nicht von anderen fordert, dann hört dieses Bedürfniserfüllungsgeschrei und andere dafür anklagen, wenn sie nicht "liefern", endlich auf.

Ich wiederhole mich und das tue ich gerne: Es ist nicht egoistisch, gut für sich zu sorgen. Es ist viel mehr klug und das Einzige, was für meine Begriffe auf Dauer wirklich funktioniert. Egoistisch ist es, nicht für sich zu sorgen und die Fürsorge dann von anderen einzufordern, sie für verantwortlich dafür zu halten. Und genau genommen ist es noch nicht einmal egoistisch, Fürsorge von anderen zu fordern. Es ist pure Hilfslosigkeit und Überforderung, weil die wenigsten eine Ahnung haben, wie es geht, für sich zu sorgen.

Jeder Ruf nach Fürsorge und Rücksicht ist eigentlich ein Hilferuf. Da ist Angst, da ist Ohnmacht, da ist die Unfähigkeit, die Quelle und Sicherheit in sich selbst zu finden. Da ist Unwissenheit darüber, wie Leben, wie die Natur tatsächlich funktioniert.

Für mich war es ein langer Weg, nicht auf jeden "Auftrag" von außen zu reagieren. Mir war es in Fleisch und Blut übergegangen, immer zu scannen, was denn wohl mein Umfeld gerade braucht und dann sofort zu handeln und zu liefern. Dabei habe ich mich selbstredend selbst vergessen. Nicht nur das. Ich habe mich permanent übergangen, bin über meine Grenzen hinweg, wusste noch nicht mal, dass ich welche hatte, ja, dass ich welche haben durfte. Mich mit meinen Bedürfnissen gab es eigentlich nicht. Und - Überraschung - ich habe lange Zeit danach geschrien, dass da endlich mal jemand MICH sieht und Rücksicht nimmt und endlich mal jemand für mich sorgt.

Ich war früher auch ein Bedürfniserfüllungsschreier, hab fleißig andere beliefert nur mich nicht!

Es ist ein Teufelskreis. Die meisten Menschen sorgen für andere, aber nicht für sich und fordern diese eigene Unterversorgung dann von anderen ein. Würde jeder für sich sorgen, gäb es direkt keine Erwartungen mehr an andere.

Mein Weg war und ist deshalb: Radikale Eigenverantwortung. Radikales bei mir bleiben. Nur das tun, was WIRKLICH in meiner Verantwortung liegt. "Aufträge" nicht annehmen. Andere in ihre eigene Verantwortung entlassen. Sie frei lassen. Mich frei lassen. Erwartungen ent-täuschen. Ent-Täuschung aushalten. Schuldzuweisungen aushalten und vor allem nicht annehmen. Falsche Lieferketten lösen. Geben nur aus der reinen Freude und aus der eigenen Fülle, aus dem eigenen Wohlbefinden. BEDINGUNGSLOS!!!!! Geben - bedingungslos! Empfangen - bedingungslos! Sein - bedingungslos! FREI! Wissend, dass ich alles habe, was ich brauche: MICH in meiner Anbindung!

Menschen, die für sich sorgen, sind eine Befreiung für die Mitmenschen.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 19. Oktober 2020

Nie war ich mehr Optimist als jetzt

Dieses Zitat drückt so deutlich aus, wie ich mich gerade fühle. In mir ist es still. So richtig zutiefst friedlich. Mir ist bewusst, wie viel Lärm gerade in der Welt ist, wie viele "Bäume gerade laut krachend umstürzen". Ich "höre" das, sehe es. Und dennoch ist in meinem Herzen der Frieden und die Harmonie des sich entfaltenden Waldes, des Wachstums, des Wunders der Natur, der Perfektion der Schöpfung.

Ich BIN dieser Frieden mit jeder Zelle. Mein Fokus liegt komplett auf den Wundern, auf der Weisheit dieses Prozesses. Mein Herz sagt mir, dass alles im Einklang mit der Schöpfung ist, mit dem Wandel, der hier stattfindet. ALLES ist jetzt richtig. Diese Intelligenz des Lebens kann ich nicht mehr anzweifeln. Es geht einfach nicht.

Meine Intuition - ich kann sie nicht mehr anzweifeln. Mein Schöpferbewusstsein - ich kann es nicht mehr anzweifeln. Und wenn noch so viele Dinge geschehen, die gerade nicht das ausdrücken, was ich gewählt habe, zweifel ich doch nicht daran, dass meine Wahl über kurz oder lang Realität wird. Und bis das der Fall ist, lehne ich mich zurück und lass das Leben machen. Ich habe gewählt und mehr gibt es nicht zu tun. WIR haben gewählt und mehr gibt es nicht zu tun. Alles, was nach dieser Wahl passiert, dient dazu, dass die Wahl manifest werden kann.

Wähle ich Frieden, wird sich alles in meinem System zeigen, was noch unbewusst dagegen wirkt, damit ich es sehen und entlassen kann. Wähle ich Fülle, wird sich mir alles zeigen an Überzeugungen und unerlösten Traumata, die dem entgegenwirken, damit ich es sehen und erlösen kann.

Was hier gerade auf der Welt hervorbricht, sind all die Wirkweisen, Muster, Traumata, Glaubenssätze, Dogmen, die der Wahl von Freiheit und Erfüllung, von Frieden und Liebe noch entgegenwirken. Es fliegt uns um die Ohren, damit wir es sehen und erlösen können. Jeder individuell hervorragend an seinem Platz. Es zeigt sich, damit unsere Wahl dann "stattfinden" kann. Mehr ist das nicht.

Eine Wahl kann erstmal Heilung von alten Themen erfordern, damit die Wahl SEIN kann, damit ich auf der gleichen Frequenz schwinge, wie die Frequenz meiner Wahl. Wenn ich Frieden wähle und irgendwo Krieg in mir herrscht, dann darf ich den Krieg befrieden, um selbst zum Frieden zu werden.

Schöpfung strengt sich nicht an. Die Natur strengt sich nicht an. Wachstum strengt sich nicht an. Es passiert einfach. Wenn ich etwas wähle und dann alle fünf Sekunden prüfend schaue, ob es schon da ist, gibt es da noch einen Zweifler in mir. Wenn ich wähle und mich dann von dem abschrecken lasse, was sich anschließend zeigt, was da noch aus dem Weg geräumt werden will, dann vertraue ich dem Prozess nicht, dann vertraue ich der Kraft meiner Wahl nicht und vor allem nicht der Weisheit des Universums.

Wenn ich wähle und die Wahl Wahl sein lasse, mich wieder dem JETZT zuwende und das mache, was das Leben gerade von mir will, mit dem Wissen, dass das alles ist, was es "zu tun" gibt, dann weiß jede Zelle meines Körpers, dass ich Schöpfer bin und dass diese Wahl genügt. Ich fühle die Gefühle, die hochkommen. Ich nehme die Symptome an, die mein Körper gerade hat, in diesem Lösungsprozess und weiß, dass alles dazu dient, irgendwann meine Wahl in diesem Körper zu erfahren.

Wann der richtige Zeitpunkt dafür ist, wann ich dafür alles "getan" habe, was ich tun kann, weiß die Schöpfung besser als ich. Mögen dafür noch so viele Bäume laut krachend umfallen. Gut so! Sie scheinen für meine Wahl aus dem Weg geräumt werden zu müssen.

Beobachten wird getrost das laute Getöse des Einsturzes um uns herum, in uns. Lassen wir das Sterben geschehen, das Sterben von Anteilen, das Sterben von dem, was nicht mehr zuträglich ist, damit das mehr Platz zum Wachsen hat, was jetzt wachsen will, weil wir gewählt haben. Nie war ich mehr Optimist als jetzt. 💗
 
Foto: Canva
Text: Hans-Peter Dürr
Gestaltung: Anja Reiche

 

Montag, 12. Oktober 2020

Es geht um Vollendung

Ich sitze, ich staune, ich fühle, bekomme Updates am laufenden Band, Downloads, Anhebungen. Die Erkenntnisse überschlagen sich nur so.

Es geht um Vollendung!

Diesen Satz habe ich schon seit Tagen präsent und in mir läuft genau das. Irgendwie ganz von alleine. Ich schaue eigentlich nur zu und lasse geschehen. Der Körper zuckt immer wieder heftig. Energiewellen vom Feinsten. Dröhnen in den Ohren. Muster vor den Augen. Gähnen, Gänsehaut rauf und runter. Schauer, die mir durch und durch gehen.

Seit meiner Heilreise zum inneren Kind vor ein paar Tagen geht's rund.

Ein Zyklus geht zu Ende. Ankommen im vollkommen verwirklichten Selbst. Ein beständiger Dialog in alle Richtungen. Ein stetes Gewahr-Sein, Da-Sein. Ganzheit. Göttlichkeit. Schöpferbewusstsein deluxe.

Heute morgen ging mir auf, dass dieses innere Kind nicht nur "Besuch" von mir braucht, um zu heilen, sondern vor allem auch und gerade jetzt, um zu wachsen.

Das wurde mir heute morgen im Bett so bewusst. Wann haben wir unserem inneren Kind mal etwas von Magie, Fülle, Freiheit, Freude, Wachstum, Leichtigkeit, Genuss, Erfüllung, Vollkommenheit und Freiheit erzählt? Wann haben wir uns mal hingesetzt und unserem Kind von damals erzählt, was wir im Laufe unseres Erwachens für Erkenntnisse hatten? Wann haben wir mit diesem Kind mal wild fantasiert, getobt, geträumt, sind zu geistigen Höhenflügen mit ihm aufgebrochen?

Ich hab das noch nie gemacht. Bis heute. Was für ein krasser, magischer, kraftvoller Prozess. BOOM! Das versetzt Berge und bewegt Universen. Da werden Kräfte freigesetzt, die mich fast umhauen. Ich kann nur noch sitzen und staunen.

Was wurde uns - vor allem als Kind - über uns selbst, das Leben, über Gott und die Welt für ein Nonsens erzählt. Deswegen habe ich heute früh folgende Entscheidungen getroffen und hatte dabei immer mein inneres Kind im Blick, denn da darf das geschehen, denn da ist irgendwie der Dreh- und Angelpunkt für die Gegenwart. Meine Überzeugungen von "gestern" erschaffen meine Erfahrungen von heute. Was muss ich also in der "Vergangenheit" verändern, dass ich JETZT eine bestimmte Erfahrung machen kann?

Sämtliche unnatürlichen, lebenswidrigen Ideen über Geld, Krankheit (denk nur mal an Karies!!!!), Leistung, Verhütung, Gehorsam, Schuld, Verpflichtungen LÖSCHEN! Die göttliche Wahrheit über all das INSTALLIEREN! Download bitte JETZT! Danke! Die göttliche Wahrheit über das Menschsein und den Sinn des Lebens bitte im Bewusstseinsfeld meines inneren Kindes einspielen. Raus, was nicht der Natur meines Kindes entspricht und rein, was wirklich "wahr" ist.

Die Welt, wie sie sich gerade zeigt, macht uns bewusster denn je, dass eigentlich NICHTS von dem stimmt, was man uns beigebracht hat. Das innere Kind darf komplett resetet werden.

Was glaubt ihr, wie eure Gegenwart aussähe, wenn ihr zuträglich und förderlich groß geworden wärt? Und diese zuträglichen Botschaften können nachträglich eingespeist werden. Alles existiert, geschieht parallel. Eine glückliche Kindheit kann genau jetzt stattfinden bzw. initiiert werden.

Für mich ist das Teil der Vollendung. Für mich ist das der Eintritt ins voll verwirklichte Selbst. Körper, Geist und Seele sind auf allen Ebenen, allen Dimensionen, allen Zeitlinien im Einklang und in Harmonie. Überall wirkt unser wahres Sein, der Wille der Schöpfung, jetzt eben auch rückwirkend in der Kindheit.

Tatsächliche habe ich das Gefühl, das derzeit eine totale Bereinigung möglich ist, absolutes Heil-Sein, Ganzheit, Vollkommenheit. Die Zeit ist reif und wir sind es auch. Ich wiederhole mich: Die Schöpfung hat gewählt, das jetzt zu erfahren. Die Erde steigt auf und wir mit. Punkt! Deswegen ist jetzt Vollendung möglich und dran.

Das ist meine tiefste, gefühlte Wahrheit. Das ist das, was seit Tagen in mir wirkt und arbeitet, was ich fühle, was durch mich durchschießt und geschieht. Denn auch ich habe gewählt. Göttliches Mensch-Sein. Menschliches Gott-Sein. Heil-Sein. Ganzheit. Neuer Erfahrungshorizont "wacher, bewusster, Schöpfer in bedingungsloser Liebe, im Einklang mit Allem-was-ist". Meine Vollendung, die erfahren werden will IN einem Körper, mit einem Körper. Die Vollendung einer Dimension und den Übergang in die nächste Dimension - als Mensch. Vollendung im Fleisch!


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Eine Heilreise zum inneren Kind - live

Sooooo heilsam, soooo wundervoll. Ich bin gerade einem inneren Kind von mir begegnet, das mir in den letzten Monaten immer wieder erzählt hat, dass wir gewissen Situationen nicht gewachsen sind, dass wir keine Chance haben, wenn wir da raus gehen, dass da eine Übermacht am Wirken ist und dass es viel besser ist, einfach unsichtbar zu sein, sich nicht blicken zu lassen, nicht aufzufallen.

Grundüberzeugungen der Kleinen: Ich bin dem nicht gewachsen. Ich habe keine Chance. Ich bin nicht willkommen. Ich bin das Problem. Ich werde nicht gesehen. Für meine Zartheit ist kein Platz. Ich bin dem Ganzen ohnmächtig ausgeliefert.

Ich nehme euch mit auf diese innere Heilreise, die ich eben gemacht und aufgezeichnet habe. Wow! Ich liebe diese "Arbeit", dieses Wirken, diese Befreiung, diese Heilung. Dieses Leben ist so wundervoll einfach, die "Mittel", "Methoden" sind so wundervoll einfach.

Fühlt euch eingeladen in mein Innerstes, zu meinem kleinen Mädchen, dazu, meinem Heilungsprozess beizuwohnen. Das Video (auf Facebook zu finden) bzw. der Podcast darf sehr gerne geteilt werden. Möge er Balsam auch für andere sein. 💗 

Dienstag, 6. Oktober 2020

Auf was es wirklich ankommt

Heute wurde mir mal wieder vor Augen geführt, auf was es wirklich wirklich ankommt. Mit einem Schlag war alles andere unwichtig. Wenn die Heiligkeit des Erwachens und des sich selbst erkennens sichtbar wird bei einem Menschen, wenn wieder jemand bei sich selbst angekommen ist, dann knie ich nieder. Diesen tiefen Frieden sehen und spüren zu dürfen, ist das größte Geschenk ever und ich weiß wieder, was tatsächlich zählt. Meine Berührung musste ich einfach mit euch teilen. Es ging gar nicht anders. Wieder ist einer mehr nach Hause gekommen. 🙏🙏🙏🙏🙏🙏❤️Jeder einzelne zählt! <3

Das ist meine kurze Botschaft heute für euch im Podcast: https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Auf-was-es-wirklich-ankommt-eklv1d


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


 
 

Sonntag, 4. Oktober 2020

Alles fängt im Geiste an

Es gibt Tage, da fällt es mir schwer, Außenseiter zu sein und die Visionen der neuen Welt "nur" im Herzen zu tragen. Nichts, oder nicht viel davon für die breite Masse sichtbar und greifbar, nichts beweisbar von diesem Wandel. "Nur" ein Gefühl, ein super starkes, klares Gefühl, aber eben noch nichts Handfestes.

Heute ist so ein Tag. Heute sehnt es mich danach, dass es endlich knallt, dass die Enthüllungen kommen, dass die Wahrheiten und Machenschaften ans Licht kommen.

Manchmal geht mir die Geduld aus. Ich kenne diese Durststrecken von meinem eigenen, ganz individuellen Weg. Zwischendurch hätte ich immer wieder alles an die Wand feuern können, war kurz davor aufzugeben, hab gezweifelt. An mir, meiner Wahrnehmung, meiner Vision, meiner Intuition.

Aber ich hab eben immer nur fast aufgegeben. Denn letztlich bin ich immer beim Gleichen rausgekommen: Umdrehen ist keine Option. Anpassung ist keine Option. Mich wieder selbst zu verraten ist keine Option.

Dann bin ich lieber noch länger Außenseiter, mal wieder, bis meine gefühlte Wahrheit sichtbar wird. Das wurde sie nämlich immer. IMMER! Über kurz oder lang wird Realität, was ich so klar fühle, was in diesem Fall der goldenen Zeit, der neuen Welt, so viele fühlen.

Bleiben wir dran. Halten wir durch. Auch diese große Vision wird wahr werden, weil sie in so vielen Herzen schon lebt.

Danke für einen jeden, der mit mir träumt und das Licht hochhält. Irgendwann sind wir der neue Mainstream. DANKE! 🙏🏼❤️

Foto: Canva
Text: Robert Jungk
Gestaltung: Anja Reiche

 

Freitag, 2. Oktober 2020

Was brauchen wir stattdessen?

Ich denke mal laut… und bestimmt vergesse ich Aspekte, aber mir geht da so einiges durch den Kopf, deswegen schmeiße ich mal alles einfach so in den Raum. Kann jeder damit anfangen, was immer er damit anfangen will. Es sind einfach nur Gedanken… 😉

Viele Eltern kämpfen im Moment dafür, dass die Kinder wieder „normal“ zur Schule können, also ohne Maske, ohne Impfung, etc.

Andere kämpfen dafür, dass die Maßnahmen überhaupt wieder aufgehoben werden, man wieder „normal“ in Fußballstadien kann, in Discos, in Bars.

Andere schreiben Politiker an und versuchen, Gehör zu finden, machen ihre Empörung deutlich.

Immer geht da eine Bitte an jemand anders, der es aus unserer Sicht anders als bisher machen soll, der etwas verändern muss für uns. Da ist augenscheinlich eine Hierarchie, ein Machtgefälle. Wir wollen da wieder irgendwo rein und brauchen dafür "Erlaubnis". Was aber, wenn das, wo wir da so dringend rein wollen, gar nicht das ist, was wir eigentlich wirklich brauchen?

Wie zuträglich war das Schulsystem VOR dem ganzen Spuk denn wirklich? War es wirklich kindgerecht und förderlich? Waren davor nicht schon unzählige Stimmen zu hören, die nach Veränderung gerufen haben? Und jetzt pochen so viele darauf, dass genau diese Schulen doch bitte wieder „normal“ weitermachen sollen, wie VOR Corona?

Was, wenn heute jegliche C-Maßnahme aufgehoben wird? Reicht das wirklich? Was ist mit all der Korruption, die passiert ist, auch davor schon passiert ist? Dem Lobbyismus? Was ist mit der Zensur, der Unterdrückung anderer Stimmen? Dem Welthunger? Der Pharma-Diktatur? Der Ausbeutung? Ist es tatsächlich damit getan, dass die Kinder wieder „normal“ in die Schule können, wieder Konzerte stattfinden, Fußballstadien gefüllt werden, Discos aufmachen?

Lass genau jetzt alle Maßnahmen wegfallen, was dann? Das wäre natürlich erstmal eine riesige Erleichterung, auch für mich, und weiter?

Gefühlt wäre das so, wie wenn man an einem total baufälligen und maroden Haus mal eben einen Eimer Farbe vertut und die Wände streicht und dann glaubt, es ist renoviert. Das ist für die Katz. Mit ein wenig Farbe und Kitt kommen wir, glaube ich, nicht weit.

Was, wenn es gar nicht darum geht, wieder in das alte Normal zu kommen? Was, wenn wir aufhören würden, mit dem Kopf gegen Wände zu rennen, gegen Windmühlen zu kämpfen, Gehör zu finden bei denen, die gar nicht unsere Sprache sprechen und schon gar nicht hören wollen, was wir zu sagen haben? Was ist, wenn wir uns umdrehen und gehen und das aufbauen, was wirklich dran ist?

Da hab ich zum Beispiel von einem österreichischen Hotelier gelesen, der seine leerstehenden Räumlichkeiten dazu zur Verfügung stellen würde, Kinder zu betreuen, die nicht geimpft sind und daher nicht in die reguläre Betreuung können. Eine großartige Idee. Sollen die doch ihre Impfpflicht machen, wenn man in „anerkannte“ Einrichtungen möchte. Gehen wir eben in „nicht anerkannte“.

Da wird vielleicht gerade der Beruf des Heilpraktikers „offiziell“ abgeschafft, aber wer sagt, dass das schlecht ist? Es ist einfach eine Bezeichnung. Der Titel ist doch gerade egal. Also mir muss keiner ein Diplom vorlegen oder ein Zertifikat. Ich vertraue meinem Herzen und weiß, dass ganz viele unfassbares leisten und dafür keine Bezeichnung haben, keine offizielle Legitimation. Die machen einfach und das ist gut so. Irgendwo in der Grauzone der aktuellen Gesellschaft. Wer braucht einen Titel? Der Titel macht noch lange keine Expertise. Vielleicht ist es viel besser eben nicht offiziell Heilpraktiker zu sein. Damit hat man unfassbar viele gesetzliche Vorgaben und Beschränkungen. Es heißt nicht umsonst, dass man als Heilpraktiker quasi immer mit einem Bein im Knast steht. Lasst uns doch einfach wirken wie wir sind, ohne diese ganzen Schubladen und Belege.

Es gibt dieses schöne Bild, in dem ein Wolf versucht bei den Hyänen akzeptiert zu werden, dazuzugehören, ans Futter zu dürfen und so weiter. Er kämpft und versucht alles, aufgenommen zu werden. Ohne Erfolg. Irgendwann bemerkt der Wolf, dass es gar nicht sein Rudel ist und es daher gar kein Wunder ist, dass er nicht ans Futter darf. Er hat an der falschen Tür geklopft und seine Energie vergebens vergeudet. Das richtige Rudel, der Tribe, die Herde lässt dich immer ans Futter.

Als ich vor elf Jahren so weit war, meinen Job aufzugeben, weil ich echt fertig war, hab ich vorher monatelang versucht, ans "Futter" zu kommen, die Wogen zu glätten, Gehör zu finden. Ich habe gekämpft und gemacht und getan und war am Ende ausgelutscht wie ein Duracell-Häschen, das stundenlang gegen die Wand rennt. Gebracht hat es nix. Ich MUSSTE gehen und stattdessen auf eigene Faust das machen, was wirklich für mich passte.

Also vielleicht geht es nicht darum, endlich zu erreichen, dass wir von den Politikern, den Geschäften, den Institutionen ans Futter gelassen werden. Vielleicht geht es darum einfach unsere wirkliche Herde zu finden. Umdrehen und gehen und das aufbauen, was wir brauchen, damit wir so leben können, wie wir es wirklich wollen. Parallel. Es wird einen Weg geben. Den gibt es nämlich immer.

Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin. Stell dir vor, du bräuchtest gar nicht mit dem Kopf durch die Wand, weil es dir auf der anderen Seite sowieso nicht gefällt. Stell dir vor, das System, wie wir es im Moment erleben und kennen, nimmt keiner mehr ernst und keiner will mehr „rein“?

Vielleicht passiert Wandel nicht dadurch, dass man etwas bekämpft, was man nicht will. Vielleicht passiert Wandel, indem man aufbaut, was man stattdessen will und das andere damit überflüssig macht. Könnte ja sein… 😉


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche