Freitag, 18. Juni 2021

Mitgefühl macht Heilung erst möglich

Mitgefühl ist für mich einer DER Schlüssel für wahre Heilung. Echtes Mitgefühl ist für mich, wahrhaft gesehen zu werden in meinem jeweiligen Zustand. Andere sehen können in ihrem Zustand.

Dass ich mich selbst sehe, ermöglicht mir überhaupt erst, andere zu sehen. Mitgefühl für andere setzt voraus, dass ich mich selbst fühle und wahrnehme, dass ich meinen Schmerz kenne, dass ich Verständnis für mich selbst und meine Wunden habe.

Fühle und sehe ich mich selbst nicht, kann ich anderen nur vor den Kopf schauen, wie man so schön sagt. Ich kann sie anschauen, aber wirklich sehen - mit dem Herzen sehen - kann ich sie nicht.

Das größte Geschenk, dass du anderen also machen kannst, ist dich selbst zu sehen. Ganz. Mit allem. Mit jeder Facette. Mit jedem Gefühl. Mit jedem Bedürfnis. Dann siehst du andere ganz von alleine. Es geht gar nicht anders.

Ich glaube echte Heilung braucht beides. Es braucht, dass ICH MICH komplett sehe und ernst nehme und es braucht nach meinem Dafürhalten ebenfalls die Erfahrung, dass ICH von mindestens einem Menschen komplett GESEHEN WERDE. Von einem, der sich ebenfalls geschaut hat und wirklich "sehen" kann.

Wie viele Menschen können das tatsächlich? Es gibt für meine Begriffe eine große Anzahl von Therapeuten, Coaches und "Heiler", die sich noch nie bis in die Tiefe selbst begegnet sind. Die nicht den Mut hatten oder es gar nicht für nötig halten, ihren größten Dämonen und Schatten zu begegnen, dem heftigsten Schmerz, der fiesesten Wunde. Sie sind beschäftigt damit Methoden und Therapien anzuwenden, das Symptom zu bearbeiten in der Hoffnung, den anderen reparieren zu können, retten zu können, etwas "machen" zu können, in der Hoffnung, durch genug Distanz zum Patienten, ihren Schmerz nicht im anderen zu entdecken.

Das ist kein Vorwurf. Es ist wie es ist. Helfer dieser Art können mich nur nicht wirklich sehen. Wie sollte das gehen? Wie sollten sie Mitgefühl mit mir haben, wenn sie keine eigene Idee davon haben, wie ich gerade fühle, wie ich mich als Kind gefühlt habe in bestimmten Situationen? Wie sollten sie mich in meinen Gefühlen und Zuständen begleiten und einfach da sein, wenn sie das für sich selbst nicht können, nie gemacht haben? Sie könnten mich stundenlang anschauen und würden mich doch nicht sehen. Da wäre keiner DA.

Mir ist es heute nochmal so viel mehr bewusst geworden, was ich tatsächlich zu geben habe und wie unfassbar groß und kostbar dieses Geschenk ist.

Ich bin so unfassbar dankbar für jeden Einzelnen, der wirklich und wahrhaftig in der Lage ist, sich und andere zu sehen! Was für Perlen! Was für Schätze! Und ich weiß, dass ganz viele dieser Schätze hier mitlesen. DANKE! Danke, dass es dich gibt! Danke, dass du dich siehst!!! Danke, dass du Mitgefühl mit dir hast! Danke, dass du Mitgefühl mit mir hast. 🙏💝💎

Mitgefühl ist eins unserer höchsten Güter. Mitgefühl macht den Raum auf, in dem Heilung erst möglich wird. Sehend begleiten in der Emotion. Ich mich. Du dich. Wir uns gegenseitig. So einfach...


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Es ist leicht und wird immer noch leichter

Nicht nur das Thema Partnerschaft war die letzten Tage sehr präsent. Auch Folter und Versklavung zeigten sich in alten Erinnerungen. Unglaublich, was ein Maulwurfschreck in Nachbars Garten alles ans Tageslicht holen kann. 🙈😂

Ich konnte dieses ausgeliefert sein nochmal spüren. Nirgends ein sicherer Raum, das Geräusch überall, nirgends die Möglichkeit zur Ruhe. Die Zermürbung. Dem Wahnsinn so nahe. Sich selbst immer mehr verlierend.

Dann die Versklavung. Leibeigener sein. Wie Besitz behandelt werden. Niemandem vertrauen können. Jeder würde dich ans Messer liefern. Verpfeifen. Die Gefahr, die Bedrohung überall, immer auf der Hut sein müssen. Andere können über mich verfügen. Ich bin kein eigenständiges Wesen, habe keine Rechte, werde willkürlich bestraft, muss leisten, auch wenn ich nicht mehr kann.

Dieses Gefühl nirgendwo einen Raum nur für sich zu haben, MEINEN Raum, den ich so sehr brauche. Ich möchte behaupten, dass jeder diesen seinen Raum braucht, wie die Luft zum Atmen. Der eine mehr, der andere weniger und doch glaube ich, dass er essentiell ist.

Sich spüren, sich hören, sicher sein, ruhen können, entspannen können. Das hatte ich in vielen Leben nicht. In diesem Leben wurde ich wieder und wieder genau mit diesen Themen konfrontiert. Immer wieder kam ich in solche Situationen. Auch meine Kindheit war genau von diesem Gefühl geprägt, dass ich keine Grenzen haben darf, nicht gesehen werde, nicht in meinem Wesen erkannt. Es war in meinem Erleben irrelevant.

Das Ganze führte mich so tief in einen existenziellen Schmerz, eine Todesangst, wenn man als Kind nicht wahrgenommen wird in der Essenz. Ich habe angefangen, mich zu fragen, ob es mich überhaupt gibt. Da war dieser krasse Satz: "Sieh mich doch, sonst gibt's mich nicht!" Aaaalter! Was für ein Schmerz! Diese Erinnerung, dass alle einfach ihr Ding machen, mich keiner wirklich sieht, mir keiner in die Seele schaut und mich erkennt. Es hat mich keiner erkannt. Das tut unfassbar weh!

Diese Erinnerungen an frühere Leben und die an passende Erlebnisse aus meiner Kindheit in diesem Leben, kamen in einer Dichte und mit einer Intensität, dass ich echt mit den Ohren geschlackert habe. Da wollte einiges zu Ende gefühlt werden. Ich kann echt verstehen, wenn man Seelenanteile mit Schmerz abspaltet, weil man sonst nicht überleben würde. Wer könnte es einem Verübeln. 🙈

Wieder wurde so deutlich spürbar, dass es endgültig vorbei ist. Jetzt. Genau jetzt ist es vorbei. Es sind lediglich Zellerinnerungen, die entlassen werden. Solche Erfahrungen sind so in der Art und Heftigkeit nicht mehr dran und nicht mehr nötig. Sie entsprechen nicht mehr meiner Wahl und gefühlt auch nicht dem Plan des All-Geists. Die Schöpfung eröffnet einen neuen Erfahrungshorizont hier auf dieser Erde.

Er ist bereits betretbar und zugänglich. Er ist wählbar und erfahrbar. Ich bin in diesem Zeitkorridor. Das weiß jede Zelle in meinem Körper.

Es ist vorbei. Das Leiden ist für mich definitiv vorbei. Jede weitere Entwicklung, alles Wachstum geschieht nur noch in Freude, Neugierde, Leichtigkeit, Ausprobieren.

Ich bin sicher. In mir. In der Welt. Ich habe meinen Raum. In mir und um mich. Meine Bedürfnisse werden gewahrt. Mein Wort wirkt, hat Gewicht. Mein Körper gehört mir. Ich gehöre mir selbst. Und eigentlich der Schöpfung. Die meint es aber komplett gut mit mir und will immer nur das für mich, was ich für mich will.

In diesem Leben wird kein neues Karma produziert. Wer will, kann sich über das 3D-Spiel der Polarität hinaus erheben. Und das will ich, will meine Seele.

Auf ins nächste Level. Uplift. Shift. Upgrade. Nenn es wie du willst. Es ist leicht und wird immer noch leichter.✨🚀✨

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 17. Juni 2021

Ich nehme euch noch intensiver mit auf meine Reise

Ihr Wundervollen, ich starte mal wieder ein Experiment.

Schon immer waren Stift und Zettel meine steten Begleiter. Was ich mal ausformuliert und aufgeschrieben habe, ist direkt in meinem fotografischen Hirnkasterl gespeichert. Ich bin ein sehr visueller Typ.

Die Notizen stapeln sich. Blöcke sind vollgeschrieben. Zettelwirtschaft aller Orten. Buchstabe an Buchstabe reihen sich Erkenntnisse, entdeckte, uralte Glaubenssätze, getroffene, neue Entscheidungen, Sätze, die energetisch ein BÄHM ausgelöst haben.

Immer wieder kommen mir ergänzende Gedanken, die Puzzleteile purzeln an die richtige Stelle und das große Ganze wird wieder mehr sichtbar. Ich entblättere mich, schäle, Schicht für Schicht.

Meine Texte, die ich hier bzw auf meinem Blog schreibe, sind dann schon wieder eher die Essenz. Manchmal schreibe ich auch, um mich zu klären, aber meistens schreibe ich, wenn ich schon eine gewisse Klarheit habe.

Nun kam mir gerade der Impuls, dass ich euch noch mehr mit auf die Reise nehmen möchte, noch mehr die Gedankenschnipsel teilen will.

Mein Telegram-Kanal scheint mir dafür wie gemacht. Bisher habe ich da eher nur meine Blogartikel geteilt bzw Infos und Videos, die mich selbst weitergebracht haben. Nun will ich das ergänzen und mich noch mehr offenbaren.

Ob ich meine Erkenntnisse auf einem Stück Papier sammle oder in dem Kanal in digitaler Form - Hauptsache externalisiert und sichtbar gemacht, ausformuliert und "ausgesprochen". (Ich seh schon kommen, dass die Papierstapel trotzdem nicht weniger werden 😂 dafür liebe ich Stift und Zettel viel zu sehr.)

Auch kurze Sprachmemos, die bei Telegram möglich sind, sind ganz nach meinem Geschmack. Denn manchmal knallen die Erkenntnisse so rein, dass ich es erzählen muss.

Ich bin gespannt, wie sich das Ganze entwickelt und ob es Bestand haben wird. Instagram ist irgendwann mehr und mehr ausgelaufen. Dieses Hashtag-Gedöns ist mir zu viel Aufwand. 😂 Wir werden sehen...

Natürlich wird es weiterhin meine Blogartikel geben und auch immer wieder Podcasts. Der "Rechenweg" hin zum Ergebnis wird dann eher auf Telegram nachzuverfolgen sein. 😉 So ist zumindest jetzt mal die Idee und der Impuls. Ich lasse entstehen, was entstehen will. 😊✨🎉✨Wenn du magst, komm gerne mit auf diese Reise. ✨💖✨

Hier geht es zum Kanal:
https://t.me/AnjaReiche_herzradikal


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Ich wähle die erlöste Partnerschaft

Dafür bin ich hier angetreten. Das weiß ich mit jeder Faser meines Herzens. Ich wähle sie nicht nur, ich bin hier um sie komplett mit Leben zu erfüllen, sie zu erfahren, das endlich wirklich in einer Inkarnation hinzubekommen.

In den letzten Tagen und Wochen ist hier nochmal richtig aufräumen und durchfühlen angesagt. Wie wenn alles, was mich jemals an einer magischen, nährenden Mann-Frau-Beziehung gehindert hat, kurz wieder aufploppt, ein Gesamtbild ergibt, gesehen werden kann und sich dann vollends verabschiedet.

Ich kann gar nicht sagen wie viele alte Erinnerungen mir jüngst in diesem Prozess um die Ohren geflogen sind, was sich gezeigt, sortiert und erlöst hat. Alte Glaubenssätze, Ahnenthemen, krasseste Zusammenhänge zwischen Kindheit und Partnerschaft, zwischen früheren Leben und meiner Beziehung.

Durchgekaut und ausgespuckt trifft es wohl am besten. So fühle ich mich aktuell...

Mann und Frau dürfen sich erheben zu einem ganz neuen Tanz, zu ganz neuen Erfahrungen, zu einem ganz neuen Schöpfungsakt. Neues Kapitel im WIR. Frei. Leicht. Erhebend. König und Königin. Jeder gewahr, wer er ist. Erwachte Geistwesen in einem Körper, die gemeinsam zaubern. Meine Wahl ist klar und davon weiche ich keinen Zentimeter.

Ich bin bereit, was immer dafür nötig ist. Was immer das bedeutet. Auch wenn ich gerade, ehrlich gesagt, kotzen könnte. 😉😝😵  Mir sind schon ganz andere Transformationen und Kunststücke gelungen. Das wupp ich jetzt auch noch. (Ich kann mich ja immer nur um meinen Teil kümmern.)

Wir haben gewählt. Beide. Wie immer wir da hin kommen, weiß der All-Geist alleine und das reicht, wenn der das weiß. 💖

Eigentlich wollte ich zu dem Thema am Samstag ein Zoooom Live machen, weil ich kurz der Illusion erlegen bin, ich wäre durch das Gröbste durch. Heute kam dann nochmal eine Ladung Schmodder. 😂 Mal sehen, ob das Event noch stattfindet. Ich werde berichten...



Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 11. Juni 2021

Ich erwarte nur noch Wunder

Das wurde mir gerade schlagartig bewusst. Ich erwarte tatsächlich nur noch Wunder. Egal, was passiert und wie seltsam manche Dinge vielleicht erstmal sind, ich gehe von einer magischen, leichten Auflösung, Erlösung aus. Da stellt sich mir überhaupt keine Frage mehr.

Es wird sich zum Besten fügen und zwar für alle Beteiligten. Natürlich kommt hinzu, dass ich grundsätzlich bereit bin, alles zu erfahren. Da will nichts mehr vermieden werden. Wenn etwas "doof" ist, war es noch immer in der Rückschau unfassbar wichtig. Also will ich auch nichts Doofes mehr verhindern.

Das Ganze hat in der Tat dazu geführt, dass schon gar nichts mehr wirklich Doofes passieren muss oder wenn doch, dann echt eher harmlos und nur noch in total kurzen Phasen. Wir sprechen von Stunden, wenn überhaupt, und dann ist es schon verändert, gelöst, geklärt.

Das, was dann kurz gezwickt hat, sehe ich auch gar nicht mehr dramatisch. Da ist keine Ladung drauf. Ich beobachte, fühle Gefühle, erkenne, durchdringe, erlöse, fertig. Und schon ist es rum. Kein Aufstand, kein Drama. Rein, fühlen, verstehen, raus.

Und auch das sind für mich Wunder. Magische, luftig leichte Heilung. Im besten Setting. Perfekt arrangiert.

Ich erwarte in allen Angelegenheiten IMMER auch und vor allem das scheinbar Unmögliche. Ich ziehe ALLES in Erwägung schon erst recht alles, was ich gar nicht denken kann.

Dieses Leben findet Wege, da kommt mein Verstand gar nicht hin. Ich bin bekennender Realist. Deswegen muss ich Wunder erwarten. Sie sind die wahre Natur der Schöpfung. Es wäre Frevel sie zu leugnen.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 10. Juni 2021

Briefe aus einer anderen Welt

Jetzt wäre ich fast vor Lachen vom Stuhl gefallen. Briefe aus einer anderen Zeit, aus einer anderen Welt. Einladung zur Jubelkonfirmation. 😂😂😂

Ich bin vor Jahren aus der Kirche ausgetreten. Nichts könnte mir ferner liegen, als dieses "Jubiläum" zu feiern. Und dann noch der dezente Hinweis, dass während des gesamten Gottesdienstes eine FFP2-Maske zu tragen ist. Joar! Genau! (Wo ist der Emoji, der den Vogel zeigt?) 😁😜😂😂😂

Weiter von dieser alten Welt könnte ich gar nicht entfernt sein. Krass! Das hat alles so gar nichts mehr mit meinem jetzigen Leben und Weltbild zu tun. Kirche, Konfirmation, Pandemie.... Blablabla... Hammer, diesen heftigen Unterschied wahrzunehmen.

Gott, bin ich froh, dass ich da bin, wo ich bin, dass ich die bin, die ich bin und dass ich aus der Gesellschafts-Hypnose ausgestiegen bin. Himmel, ich kann euch gar nicht sagen, WIE froh ich bin. 🙏🙏🙏🙏🙏💖 Erfolg auf der ganzen Linie, wenn es um selber denken geht. 🙏💎🎯 "Das macht man halt so" wurde erfolgreich gelöscht.


Foto: Winfried Becker

Mittwoch, 9. Juni 2021

Ich habe das Recht zum Beißen

Ich habe das Recht zum Beißen. Ich darf es nicht nur, ich habe das Recht. Beißen ist rein biologisch betrachtet, auf Ebene des Urwesens Mensch sogar ein Muss und total natürlich, wenn es darum geht, das Überleben der Spezies zu sichern. Ich muss meine Grenzen benennen, mein Revier verteidigen, für mich einstehen und aufstehen und ganz klar für mich sorgen, wenn ich überleben will.

Meine Zähne können sich nun wieder regenerieren. Sie werden wieder gebraucht. Klares Signal an meinen Körper. So funktioniert die Biologie. Was nicht direkt benötigt und benutzt wird, wird abgebaut. Ganz einfach. Gerade was Zähne, Knochen, Knorpel, Sehnen, Bänder angeht. Die Energie kann dann an anderer Stelle besser genutzt werden. Wir würden auch kein unbewohntes Haus heizen.

Da für mich von Kindesbeinen an klar war, dass ich nicht beißen darf, mich nicht gegen Grenzüberschreitungen wehren darf, wurden meine Zähne abgebaut. Was gemeinhin als "Karies" bezeichnet wird, hat eigentlich einen ganz anderen Hintergrund. Das weiß ich nun auch. Zum ersten Mal macht dieses Kariesding einen Sinn und es kann jetzt beendet werden.

Mit meiner jetzigen Bewusstheit liegen die Dinge anders. Mein Wort hat Gewicht. Ich werde gehört. Mein Wort wirkt. Ich bin wirksam. Ich kann etwas ausrichten. Ich muss die Dinge nicht mehr über mich ergehen lassen. Meine Grenzen werden gewahrt, weil mir klar ist, dass ich Eigenmacht habe, weil mir klar ist, wer ich bin, weil ich klar BIN.

Diese neuen Erfahrungen sind dran und werden auch schon gemacht. Eigentlich schon lange und dennoch ist es noch gewöhnungsbedürftig. Die alten Muster blitzen noch manchmal durch. Ich erkenne sie und erinnere mich an den größeren Handlungsspielraum.

Die Zeiten der Unterdrückung gab es - natürlich - sehr lange sogar. Die Zeiten der Ohnmacht, in denen mein Wort nichts genutzt hat, mein Nein nicht gehört wurde. Zeiten der Auslieferung. Zeiten der Folter. Krasseste Erfahrungen von Hilflosigkeit und Unterwerfung.

Das ist nun vorbei. Die letzten Schnipsel der Erinnerungen werden in diesen Tagen aus den Zellen gelöst. Das läuft in einem Tempo, dass einem schwindelig werden könnte. Im wahrsten Sinne des Wortes...

Auswirkungen von alten Verträgen und Schwüren zeigen sich noch einmal, werden erkannt und sind damit schon erlöst.

Die Verdauung läuft auf Hochtouren. Ausmisten ist dran. Schwere Brocken sind zu Ende zu verdauen. Endlich bin ich der Verdauung gewachsen. Jetzt kann ich das durchlaufen lassen, für was ich damals noch nicht in der Lage war.

Mein System arbeitet wie ein Uhrwerk und ich bin einfach nur froh, das alles zu erkennen und erleben zu dürfen, wie unfassbar schnell sich die Erlösung der alten Geschichten im Hier und Jetzt bemerkbar macht.

Es ist ein einziges Fest, diese Routine zu haben, in diesen magischen Zeiten des Wandels hier auf der Erde zu sein. Freier werden, immer noch freier.

Niemanden mehr retten müssen, niemanden tragen und durchschleppen. Nichts hinnehmen. Keine Aufopferung mehr, kein Märtyrertum, keine alte Schuld mehr. Alles erledigt. 3D wird nach und nach abgehakt. Das Upgrade auf 5D ist in vollem Gange.

Ich verneige mich vor mir und meinem Weg. Ich verneige mich vor dir und deinem Weg. So viele wundervolle Seelen tun das Gleiche. Gemeinsam bewegen wir Welten und bereiten die goldene Zeit.

Danke an euch alle, ihr mutigen Seelen. Danke, dass ihr euren Platz einnehmt und die Erlösung lebt. Danke, dass ihr für euch aufsteht und einsteht. Danke, dass ihr euch erkennt.
 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Dienstag, 8. Juni 2021

Dienen belohnt mich

Angestellt beim Universum - die größte Erfüllung überhaupt

Etwas anderes kommt für mich nicht mehr in Frage. Dem göttlichen Plan dienen, was immer das gerade bedeuten mag. Wunder am laufenden Band. Mittendrin im prallen Leben. Voller Befriedigung. Leuchtend. Glücklich. Zutiefst verbunden. 

Der Impuls führt unweigerlich dazu, im Puls der Zeit, am Puls des Lebens zu sein. (Danke Christiane für das Wortspiel.) Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Im Rhythmus. Im Einklang mit den Zyklen. Von den Wellen getragen. Mitfließen. Die Energie für sich nutzen. 

Hingabe. Mich hineingeben in die göttliche Ordnung. Fügen in das universelle Gefüge. Einfügen an meinem Platz.

Dem goldenen Faden folgend. Bereitwillig hinein in ganz viel Nichtwissen. Vertrauensvoll ins Unbekannte gehen. Der Weg erschließt sich beim Gehen. Der nächste Schritt immer im rechten Moment voll ausgeleuchtet.

Erkenntnisse auf den Punkt zur Verfügung. Das Handwerkszeug immer parat und perfekt zusammengestellt.

Der Lohn? Leuchtende Augen. Vibrierende Zellen. Ein freudig hüpfendes Herz. Dankbarkeit zum Zerbersten. Lebendigkeit durch und durch. Magie in Reinform. Staunen. Frieden. Freiheit. Sicherheit. Fülle. Sinnhaftigkeit. Be-sinnung. Be-geisterung. Seligkeit.

Ich liebe es!

Foto: Winfried Becker
Text und Gestaltung: Anja Reiche