Mittwoch, 24. Juni 2020

Mein Sein ist der Ursprung von allem

Außerirdisch

Die ganze Zeit versuche ich zu greifen, wie ich mich fühle. Irgendwas passiert hier mit mir oder ist schon zu weiten Teilen passiert. Die Reise hat mich verändert, nachhaltig, und wird mich wahrscheinlich noch weiter verändern.

Als ich heute morgen probiert habe, dafür Worte zu finden, ging es in die Richtung der Reife. Ich bin gereift, noch mehr zu einer reifen Frau geworden, erwachsener, wacher, präsenter, gelöster, erlöster. Mir wurde noch einmal mehr klar, dass ich bereit bin sofort alles loszulassen.

Ich bin in jedem Moment bereit, alles zu verlieren, alles herzugeben, alles und jeden gehen zu lassen, ob materiell, beziehungstechnisch, beruflich, finanziell, ganz egal. Ich könnte es so annehmen wie es kommt und weiterleben. In Frieden mit jedem Abschied. Ich definiere mich gefühlt über nichts mehr im Außen. Was ich brauche ist da und das bin ich in meiner göttlichen Anbindung. Verbunden mit der Urquelle. Was sollte mir also fehlen? Was könnte man mir also wirklich nehmen, das tatsächlich essentiell für mich ist und nicht auf einem anderen Wege wieder zu mir käme?

Was zu mir gehört, bleibt sowieso. Was zu meinem Weg gehört und wichtig ist für mein Wirken, für mein Sein, für meinen Selbstausdruck, mein Wachstum, meine Erfahrungen, meine Entfaltung, meine Lebendigkeit ist, bleibt von alleine oder kommt wieder.

Gerade in diesem Moment gibt es keinen Gedanken, keine Vorstellung, kein Gefühl, das mich total in Panik versetzen würde. Da ist einfach nur Frieden und Weite, Sicherheit und ein tiefes Wissen und Fühlen, dass alles genau perfekt ist und auch weitergeht. Wie auch immer das aussehen mag. Ich muss es nicht wissen.

Die Natur hier hat mich wohl noch mehr geerdet, mich noch mehr daran erinnert, dass ich Teil von ihr bin und alles seinen eigenen Takt hat, alles da ist, alles in ihr und in mir angelegt ist. Ich trage jede Information in mir, die wichtig ist. Die nächste Wachstumsstufe wird immer im richtigen Moment ganz von alleine eingeleitet.

Die Blume weiß, wann es Zeit für die Knospe ist und die Knospe weiß, wann es Zeit ist, aufzublühen. Sie weiß wie lange sie blüht und weiß auch, wann ihre Zeit vorbei ist. Das Sterben ist dann kein Drama, sondern einfach normal. Das Leben geht weiter, halt anders. Das Leben nach der Blüte ist das Leben vor der nächsten Blüte. Und wenn es die Aufgabe der Blume war, nur ein einziges Mal einen Tag zu blühen und dann für immer von dieser Erde verschwindet, dann hat sie damit ihren Plan erfüllt. Alles ist richtig, alles genau so gut.

Ein Leben, eine gemeinsame Erfahrung, ein Zustand, ein Umstand, so kurz das alles auch sein mag, es ist immer genau richtig, hat genau die richtige Dauer.

Wie passt jetzt zu all dem das Wort „außerirdisch“ fragst du dich? So fühlt sich mein Befinden an, so fühle ich mich und zwar im positivsten Sinne. Äußerlich betrachtet könnte man sagen, dass alles so weitergeht wie vor dem Urlaub. Ich schreibe Texte, ich gebe Interviews, ich helfe Menschen, sich an ihre Göttlichkeit zu erinnern und gleichzeitig ist ALLES anders.

Von all dem, muss ich auch nichts tun. Es macht keinen Unterschied. Ich bin, ob mit oder ohne all das. Ich bin und das reicht. Alles, was zu meinem bloßen Sein noch dazu kommt, ist die Kirsche auf der Sahne, bzw lediglich der Ausdruck dessen, wer ich bin und einfach nur eine logische Konsequenz von meinem Sein. Der Seinszustand geht immer allem anderen voraus.

Die wunderbare Patricia Quell hat mir das Wort außerirdisch heute geschenkt. Mit diesem Wort hat sie meine Veränderung auf den Punkt gebracht. Ich bin nicht mehr von dieser Welt und doch in ihr. Für mich ein himmelweiter Unterschied. Im Moment würde ich sagen, ich bin nicht mehr in der alten Welt der Dualität verhaftet. Gefühlt hat sich die Dualität für mich aufgelöst. Alles ist gleichwertig, alles ist gleich-gültig. Und so kann ich gelassen nehmen, was kommt und bei Bedarf neu wählen, wenn es nicht mehr zum Ausdruck bringt, wer ich gerade bin. Mein Sein ist der Ursprung von allem. Nicht ich reagiere auf die Welt, sondern die Welt reagiert auf mich.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 23. Juni 2020

Jetzt hast du endgültig den Verstand verloren

„Jetzt hast du endgültig den Verstand verloren.“ Was viele eher als Beschimpfung meinen, war für mich heute eins der größten Komplimente, die man mir machen kann, quasi mein momentaner Zustand auf den Punkt gebracht. 😉 Ausgesprochen hat den Satz Christiane. Mal wieder hat sie ihre FEEigkeit ausgespielt, die Dinge in aller Kürze zu erfassen und zu benennen.

Ich hatte ihr erzählt, dass ich eine ganz interessante Beobachtung bei mir mache. Gerade auf dieser Reise zeigt es sich sehr deutlich, dass ich nichts mehr in billig und teuer einteile, dass ich die Dinge nicht mehr nach dem Preis entscheide. Was dran ist, ist dran und es ist einfach nur selbstverständlich, dass ich es kaufe, auswähle. Sei es im Restaurant das Menü oder bei der Wahl der Reiseroute die Option Fähre oder Landweg. Entschieden wird nicht nach dem Preis. Entschieden wird nach Gefühl. Was ist stimmig? Wo zieht es mich hin? Was ist jetzt richtig für mich/uns? Das Geld ist da. Der Preis nur eine Zahl, dass ich den Betrag für meine Entscheidung liebend gerne weitergebe, ist eine logische Konsequenz. Da stellt sich keine Frage mehr. Es ist ein kongruentes Handeln. Schlüssig, zielstrebig, geradlinig, entschieden, klar.

Diese Art, Dinge anzugehen, ist mittlerweile so selbstverständlich und normal für mich, dass es heute tatsächlich ein Bewusstwerden darüber war, dass es schon das neue Normal für mich ist. Und weiß Gott, das war ein laaaaaaaaaaaaaaanger Weg.

Über die Jahre habe ich mich Schrittchen für Schrittchen aus den alten Glaubensmustern bezüglich Geld gelöst und ich hätte wahrlich oft genug im Strahl kotzen können. Geld war so oft Thema. Mangel war so oft Thema. Entscheidungen eben nicht mehr von Geld abhängig zu machen, diesen Mut tatsächlich zu haben, dafür zu gehen, war wieder und wieder auf der Tagesordnung. Immer wieder ein Springen ins Nichtwissen. Immer wieder hat der Verstand angeklopft und mich gefragt, ob ich noch alle Latten am Zaun habe. Immer wieder Sorgen und Bedenken. Immer wieder der Gedanke „Erst muss das Geld da sein, dann kann ich xy machen“. Immer wieder war ich versucht, das Pferd von hinten aufzuzäumen.

Aber ich war auch da wild entschlossen. Ich wollte einen neuen Umgang mit Geld. Punkt. Die kleinen „Erfolge“ in Sachen „Geld lieben“, Freiheit mit Geld erleben, Fülle erleben, Entscheidungen unabhängig vom Geld treffen, wurden mehr und mehr. Neue, positive Referenzerfahrungen wurden kreiert. Neues Gedankengut hat sich gefestigt, etabliert und siehe da, ist nun sogar schon ins Unterbewusstsein gesickert und hat sich automatisiert. Gott sei Dank, kann ich da nur sagen. Ich habe nun auch in Sachen Geld tatsächlich den Verstand verloren. Was für ein Fest, das nochmal so richtig FESTzustellen.

Das Herz hat die Oberhand gewonnen. Das Herz wählt nun auch hier ganz frei und der Verstand agiert die Wahl aus. So funktioniert das Team „Herz-Verstand“ perfekt.

Danke Christiane, dass du mir das heute bewusst gemacht hast. 💗 Ein Feiertag!!! Ein absolut denkwürdiger Feiertag!

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 21. Juni 2020

Unterwegs in meinem ganz eigenen Erfahrungshorizont

Was kommt mir wohl in den Sinn, wenn ich, umgeben von Stille, mitten in reinster Natur in meiner Hängematte liege, den Vögeln lausche und einfach in mich hinein höre? Bienen summen, Möwen kreischen, die Abendsonne glitzert auf dem Wasser.

Leichtes Wiegen hin und her, der Wind rauscht leise in den Kiefern. Ab und an platscht ein Fisch neben mir, der auf Beutezug kurz an die Oberfläche hüpft. Ansonsten nichts zu hören.

Ich verschmelze immer mehr, sauge alles in mich auf, bin eins mit all dem. Ja, was kommt mir da in den Sinn?

Gestern war Sommersonnenwende, irgendwie eine ganz bedeutsame dieses Jahr. Eine Wende, wahrlich eine Wende, eine epochale Zeitenwende. Gefühlt waren die unterstützenden Energien aus dem Kosmos, aus anderen Dimensionen und Welten noch nie so hoch. Wir werden so dermaßen geflutet und geströmt. Vor allem bewegt mich die 9. Dimension im Moment besonders, die Arkturianer, Innererde, die Hochkulturen.

Es wirkt wie ein Sog nach oben, ein Uplift. Ich bleibe schon auf dieser Erde, mehr denn je sogar, aber mein Bewusstsein wird extremst angehoben, in andere Sphären katapultiert. Es ist aufregend und gleichzeitig so normal. Es ist elektrisierend und gleichzeitig beruhigend.

Herausgelöst aus Raum und Zeit, irgendwie "abgehoben" von der "normalen" Welt, in meinem eigenen Kosmos, in meiner eigenen Zeitlinie. Schon noch mittendrin und gleichzeitig auf einem eigenen Ereignisstrang unterwegs. So vieles hat irgendwie nichts mehr mit mir zu tun. Es findet statt, keine Frage, aber irgendwie unabhängig von mir. Das tut gut. Sehr gut sogar.

Ja, herausgelöst. Das trifft es gut. Herausgelöst aus alten Dramen. Herausgelöst aus allem Müssen. Herausgelöst aus Verstrickungen. Herausgelöst aus 3D. Herausgelöst aus allem, was ich nicht bin.

Hineingesunken ins Urvertrauen, in mich, ins Leben, in den Schoß von Mutter Erde, gehalten von Vater Gott, getragen vom Universum, eingehüllt in kosmische Liebe. Unterwegs in meinem ganz
eigenen Erfahrungshorizont der bedingungslosen Liebe.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 20. Juni 2020

Wähle und sei bereit, zu empfangen

Was immer gerade gesagt werden will, ich sitze hier und muss tippen. Eigentlich wollte ich lesen, doch es will nichts rein sondern vielmehr will etwas raus. Was? Das werden wir gleich sehen.

Da ist eine Präsenz und Klarheit in mir. Alles ist so extrem einfach, aufs wirklich Nötigste reduziert. Passend dazu sind wir gerade mit dem Wohnmobil unterwegs. Unser erstes Mal, auf diese Art zu reisen. Ich war mir nicht sicher, wie gut ich das alles haben kann. Der wenige Platz, das enge Beieinandersein, das ständige Unterwegssein.

Ich mag es gerne an einem Ort zu SEIN, ihn zu spüren und auch etwas zu bleiben. Manchmal geht mir Reisen zu schnell und ich komme gar nicht hinterher mit Fühlen und Wahrnehmen. Dann ist es so, als wäre ich nie dagewesen. Ich liebe es, Plätze einzuatmen, sie in mich aufzunehmen. Aber ich schweife ab… 😉

Es ging um das Nötigste. Hatte ich anfangs noch bedenken, stellt sich nun immer mehr heraus, dass ich es sogar sehr gut haben kann, das Leben auf das Allernotwendigste zu beschränken. Minimalistisch und doch ist alles da, was ich wirklich brauche. Nämlich mich und meine Intuition.

Seit einer Woche war ich nicht mehr auf Facebook, bin kaum im Internet, den Laptop habe ich bis zu diesem Moment nicht angefasst. Ich wollte weder etwas von anderen lesen, noch selber etwas von mir geben. SEIN, Natur einatmen, Stille, das reichte. Hätte man mir vor zwei Wochen gesagt, dass ich eine Woche nicht auf Facebook sein werde, ich hätte es nicht für möglich gehalten. Und dann war es auf einmal so. Es war schlichtweg nicht dran und damit fertig.

Verpasse ich etwas, wenn ich mich nicht online bin, mich nicht genug informiere? Anfangs hatte ich Stress deswegen. Ich muss doch wissen, was los ist, was es so gibt an Neuigkeiten. Generell in der Welt und auch bezogen auf unsere Reise. Was gibt dieses Land alles her? Was gibt es zu entdecken? Wo wollen wir unbedingt hin? Was will unbedingt erlebt werden?

Ich hab am Anfang der Tour den Reiseführer gewälzt, das Internet durchforstet, nur um dann festzustellen, dass ich all diese Fragen nicht mit dem Verstand beantworten kann. Das geht nicht. Genauso wie man sich im großen Weltgeschehen und den vielen Informationen verlieren kann, so kann man das auch auf einer Reise. Es gibt soooo viel darüber zu lesen, zu bestaunen, zu wählen. Doch was will das Land von mir? Was soll ich in diesem Land? Wozu bin ich hier? Was will durch mich hier geschehen? Wo will mich das Leben hier haben?
Nur diese Fragen zählen wirklich. In jedem Moment gestellt, kommen die Antworten sofort und direkt. Was brauche ich JETZT?

Ich merke, dass die Antworten so unfassbar schnell zu mir kommen. Da gibt es nichts zu suchen. Da gibt es viel mehr etwas zu finden. Frage, kurz ins Internet geschaut, Antwort. In der ganzen Flut finde ich punktgenau die eine Antwort und zwar dann, wenn der Moment dafür reif ist. Nicht früher und nicht später. Ein JETZT reiht sich an das nächste. Und so ergibt sich die Reiseroute wie sich das Leben selbst ergibt. Es ist eine Aneinanderreihung von einzelnen Augenblicken und ich merke mal wieder und immer intensiver wie unfassbar ich geführt bin. In Sekunden wird geliefert, nach was mir gerade ist.

Immer wieder sitze ich hier und staune. Immer wieder bin ich einfach nur dankbar. Es ist so simpel. Dieses Leben ist soooo simpel.

Es braucht keine Informationsflut. Es braucht keine lange Suche. Es braucht keine tagelange Planung im Voraus. Es darf einfach entstehen und geschehen. Egal wo ich bin, egal was ich tue. Es ändert sich nicht. Das Leben will geschehen. Das Leben führt mich. Das Leben unterstützt so dermaßen, dass es an Schönheit und Beborgenheit, an Fülle und Zuneigung nicht zu überbieten ist.

Es ist für alles gesorgt. Für ALLES. Immer.

Was brauchst du JETZT, damit es dir gut geht? Sei klar, fordere es an und dann lass geschehen. Folge einfach deinen Impulsen und du wirst für deine Wahl genau das Richtige tun, genau das Richtige finden. Jeder Moment ist eine Wahl. Jeder Zustand ist eine Wahl. Jede Erfahrung ist eine Wahl. Wähle und sei bereit, zu empfangen. Ganz simpel. So, so simpel.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Freitag, 12. Juni 2020

Was ich wirklich wissen muss, findet mich

Wir sind hier, um zu gedeihen, um unser Potential zu entfalten, uns selbst zu erleben, uns an uns zu erfreuen, zu entdecken, was wir sind, was wir zu tun im Stande sind, was wir alles bewirken und vollbringen können. Wir sind hier um unsere Selbstwirksamkeit zu erfahren, uns selbst zu erleben.

In welchem Umfeld kannst du am besten gedeihen? Was brauchst du für eine optimale Entwicklung? Für Wohlbefinden, Harmonie und Einklang mit dem Leben? Für Selbstwirksamkeit und Erfüllung?

Welche Informationen sind wirklich wichtig für dich? Musst du all das, was gerade auf dich einströmt wirklich wissen? Ist das jetzt gerade echt relevant für dich und dein Leben, für diesen Augenblick? Findet dich das, was tatsächlich entscheidend ist, nicht sowieso? Und könnte es sein, dass die essentiellen Botschaften, das lebenswichtige Wissen, aus deinem Inneren kommt und gar nicht von außen an dich herangetragen wird?

Was wäre, wenn du all die Nachrichtenkanäle, welcher Art auch immer, abschalten würdest und nur noch auf dein Gefühl hörst? Wohl wissend, dass du zu jeder Zeit an das All-Bewusstsein angeschlossen bist - DEM Nachrichtensender überhaupt, der wirklich ALLES weiß.

Im Allbewusstsein gibt es keine Fake-News, da will dich niemand täuschen oder in die Irre führen. Da geht das nämlich gar nicht. Es ist alles enthalten. Es kann nichts vertuscht werden. Es kann nichts verheimlicht werden. Dort stehen ALLE Informationen, die es je gegeben hat und die es je geben wird, immer abrufbereit zur Verfügung, auch ohne Internet. ;) Deine Frequenz bestimmt, mit was du in Resonanz gehst, was in dem Moment DEINE Wahrheit ist. Dein Seelenplan weiß, welche Infos wichtig sind und was es jetzt zu wissen gilt, damit der eine nächste Schritt getan werden kann.

Letztlich stelle ich immer wieder fest, dass all die externen Informationen, die sich gut anfühlen, immer nur meine eigene innere Wahrheit bestätigen, die vorher schon da war. Wenn ich sage, dass jemand etwas Gutes geschrieben hat, dann sage ich das, weil es ausdrückt, was in mir schon da war. Wenn ich im Internet nach „Fakten“ recherchiere, dann suche ich eine externe Bestätigung z. B. durch die Wissenschaft, für mein Bauchgefühl. Ich möchte mein Bauchgefühl mit Fakten unterfüttern, damit ich mir sicherer bin, damit ich vielleicht auch in Diskussionen bestehen kann.

Was wenn ich diesen Schritt weglassen würde und könnte? Was, wenn es reicht, dass ICH weiß, was für MICH richtig ist, ohne Bestätigung und Fakten von anderen Quellen zu brauchen? Was, wenn ich mir den „Umweg“ spare und gleich auf mich höre. Ich hör ja sowieso auf mich, früher oder später. 😉 Warum nicht gleich? Was, wenn ich noch radikaler nur nach Gefühl lebe? Was, wenn ich mich da noch mehr reinfallen lasse und wirklich ALLES an externen Informationen und Belegen weglasse?

Versteht mich nicht falsch. Ich liebe es, mir Channelings anzuhören, Botschaften aus der geistigen Welt zu lesen, die von anderen Medien übermittelt wurden. Es ist manchmal ganz wunderbar, das in Worte gefasst zu bekommen, was als Gefühl da ist. Und da sind wir schon am Punkt: Es war schon als Gefühl da. Ich wusste es vorher schon. Ich kann es dann nur noch deutlicher greifen, es be-greifen. Gewusst hab ich es trotzdem schon. Deswegen: Was, wenn ich mich direkt auf mich verlasse? Was, wenn das Gefühl keine Worte braucht? Keine Erklärung?

Es geht mir gar nicht darum, von allen externen Quellen abzuraten. Natürlich können für uns wichtige Schlüsselsätze auch von anderen kommen. Die Sprache des Lebens ist vielfältig und selbstverständlich dürfen wir Hilfe annehmen, andere „übersetzen“ lassen. Keine Frage. Es geht aber jetzt gerade darum, nochmal zu verdeutlichen, dass wir immer alles bereits in uns tragen und dass wir komplett ohne externe Quellen klarkommen würden. DAS ist es, was so wichtig ist zu wissen.

Wir sind alle immer direkt angebunden. Es braucht eigentlich keinen Mittler, keinen Übersetzer. Niemand hat Wissen, das für uns wichtig ist, an das wir nicht selbst herankommen würden. Es gibt keine Abhängigkeit in dieser Hinsicht. Jeder von uns hat immer, in jedem Moment eine eigene Standleitung. Wir sind immer online. Wir sind immer mit dem jeweils richtigen Kanal innerlich verbunden. Wir haben immer Zugriff auf die Wissensspeicher, Daten, Downloads, Updates, die es gerade für uns braucht.

Jeden Morgen logge ich mich ein ins Feld und fordere alle Datenpakete an, die es gerade braucht. Ich hole mir alles, was ich für diesen Tag wissen muss, haben muss. Nicht, dass ich jemals nicht eingeloggt wäre. Es geht aber um Bewusstheit. Es geht darum, sich dessen bewusst zu sein, in jedem Moment und es auch anzufordern, einzuwilligen und die Bereitschaft zu bezeugen, dass es uns auch gegeben werden darf. Uns wird nichts aufgedrängt, was wir nicht wollen. Deswegen braucht es eine bewusste Entscheidung. Ein JA von uns. Und genau da darf neue Routine entstehen, eine neue Normalität, ein neues Selbstverständnis. Wir bauen dahingehend neue Datenautobahnen im Hirn, neue Synapsen, neue Verknüpfungen. Es darf NORMAL sein, dass uns bewusst ist, dass uns alles immer zur Verfügung steht.

Jeden Tag, jede Stunde, Minute, Sekunde ein neues JA zu allem, was uns gut tut und uns fördert. Ein JA zur vollen Unterstützung aus der geistigen Welt. Ein JA zur vollen Unterstützung auf irdischer Ebene.

Sei dir in jedem Moment bewusst, dass du alles weißt, alles hast, alles abrufen kannst, was du brauchst. Du kannst immer alles anfordern, was wichtig ist. Der galaktische Support hat rund um die Uhr, 24 Stunden, 7 Tage die Woche geöffnet. Die Hotline ist immer anwählbar. Der Lieferservice, kosmisch wie irdisch, arbeitet durchgehend.

Für mich geht es gerade genau da lang. Aus dem Herz heraus, aus dem Bauch heraus handeln, aus meiner eigenen kosmischen Intelligenz, aus dem All-Bewusstsein, das mir alles zur Verfügung stellt, was ich brauche. Um nichts anderes geht es.

Ich bin sicher geführt, so sicher, dass es wirklich immer erstaunlicher wird, WIE sicher ich geführt bin. Es ist wie Bowling-Spielen mit hochgefahrener Bande, wie man es für Kinder macht. Die Kugel kann nicht von der Bahn abkommen. Da gibt es keine Rinne, keinen Graben, keinen Fehlwurf. Mein Leben läuft wie auf Schienen. Die Kugel rollt. Ich kann mich nicht verfehlen. Es ist immer für alles gesorgt.

Was ich wirklich wissen muss, findet mich. Alles andere kann ich getrost ignorieren. Was ich wirklich brauche, wird da und möglich sein.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 10. Juni 2020

Ich bin die Leere, in der alles geschieht.

Ein Wirksatz, angeregt durch Christiane. Mal wieder danke dafür. <3

Darum geht es gerade für mich. Still sein, leer sein, geschehen lassen, DURCH mich geschehen lassen, beobachten, staunen, entdecken, mich beim Geschehenlassen beobachten und das bestaunen, was da in die Welt will und kommt.

Aktivierung des Lichtkörpers, für die ich nichts tun muss, nur wählen und erlauben. Das Übernatürliche entfalten - ebenfalls eine Wahl und dann geschehen lassen. Mir der Tore und Portale in andere Galaxien und Dimensionen bewusst sein. Das Tor zum Kosmos in mir wissen. Offen sein, all die Türen zu nutzen, zu durchschreiten, wenn es dran ist. Räume schließen, die ich nicht mehr bin.

Göttlicher Mensch sein hier auf dieser Erde, mit diesem Körper all das entdecken und erfahren. Die Leere sein, aus der sich alles entfaltet. Ewig, immer während pulsierend und lebendig. Ein stetes Vergehen und Werden. Rhythmus, Welle, alles, nichts, ausdehnend, zerfallend. In jedem Moment neu und doch im Kern gleich.

Entdecken, was ich noch alles bin und kann, mich anschauen, als hätte ich mich noch nie gesehen. Mich selbst immer wieder neu auf die Welt bringend. In mir explodiert die Göttlichkeit. Ich explodiere ins Universum. Die Schöpfung explodiert durch mich, weil ich es geschehen lasse.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 9. Juni 2020

Freude, Leichtigkeit und Genuss

Da sagt mir mein Leben am Sonntag frei weg, dass Freude, Leichtigkeit und Genuss angesagt ist. Genau diese drei Worte ruft es mir zu. Mein System weiß sofort, dass das wahr und dran ist und dass es für mich im Moment tatsächlich nichts anderes zu tun gibt. Mein Post bei Facebook lautet entsprechend.😉

Ich grinse innerlich im Kreis, alles ist weit und hell und leicht und frei. Ich freu mich wie Bolle auf all die Geschenke, die zu mir kommen, die auf mich warten. Sie sind quasi in der Pipeline. Ich bin voller kindlicher Vorfreude, wie eine Fünfjährige an Weihnachten. Ohne zu wissen, was unterm Baum liegen wird, weiß und fühle ich, dass es großartig ist.

Heute zieht die wunderbare Zauberfrau Christiane aus dem Feenreich eine Karte für mich aus dem Kartenset "Bäume für die Seele" von Erwin Thoma und was kommt? Der Pfirsichbaum - Lebenslust. Was steht drin? Genau diese drei Worte: Freude, Leichtigkeit, Genuss. "Lass dir das Leben schmecken!"

Wisst ihr, wie ich diese magischen Synchronizitäten liebe?? Immer wieder bin ich sprachlos und demütig, fasziniert und dankbar! Dieses Leben ist so großartig orchestriert, so herrlich sicher geführt. Wow! Einfach nur wow! Und genau das wollte ich euch jetzt einfach erzählen. 🥰🥰🥰🥰





Samstag, 6. Juni 2020

Getragen, gehalten, geliebt

Es britzelt in den Zellen. Gar nicht aufgeregt oder so, sondern wohlig warm, heimelig. Geborgenheit im ganzen System spürbar. In jeder Zelle. Schauer rieseln über meinen Körper. Ich sinke in den Schoß von Mutter Erde. Hinein in meine Heimat im Universum. Hinein ins Paradies. Getragen. Gehalten. Geliebt. Versorgt. Gewollt. Erfüllt.

Bedingungslose Liebe. Gesättigt. Genährt. Genährt bis oben hin. Selig lächelnd.

Es strömt. Es fließt. Ich bade im Leben. So ist es gedacht. Da gehören wir hin. So ist unser eigentliches Wesen. So ist unsere eigentliche Anbindung ans Leben. Angeschlossen an die nie endende Quelle, versorgt mit allem, was immer wir zum Leben brauchen. Egal was, es ist bereits für uns da. Antworten, bevor wir gefragt haben. Güter und Materielles, Geld und Begebenheiten, Umstände und "Zufälle". Alles angelegt. Alles vorbereitet. Alles schon da. Abrufbar.

Es geht lediglich ums Empfangen. Darum, sich da hineinzubegeben in diesen steten Fluss. Es geht darum, genau das zu wissen und sich dessen gewahr zu sein. Es zu fühlen, in Erwägung zu ziehen, anzufordern. Ja, tatsächlich - anfordern. Einfordern.

Die ganze Schöpfung ist auf Gedeihen ausgelegt, auf Unterstützung, auf Werden und Wachsen, auf Evolution, auf Entfaltung. Immer die nächst bessere, höhere Vision von einem jeden Wesen anstrebend. Das Leben ist fördernd und helfend. Pulsierend und sich ausbreitend. Atmend. Tausende Wege und Möglichkeiten zu deinem Besten. Zu unser aller Bestem.

Dieses Gefühl - es trägt mich. Dieser Strom - er nährt mich. Alles in mir ist entspannt. Was immer auch kommen mag, es ist jetzt schon gut und wird immer noch besser, noch leichter, noch freier, noch intensiver, noch tiefer, noch wahrhaftiger, noch großartiger, noch erfüllender. Ein einziges Fest. Ein großes Wunder.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

#herzradikal als Telegram Kanal

Woher auch immer der Impuls gerade kam - mir war extrem danach, einen Telegram-Kanal zu erstellen. Wer hätte das gedacht?

Ein privates Profil habe ich schon seit einigen Wochen und folge auch ein paar Kanälen. Ich mag die aufgeräumte Art der Kanäle und die Übersichtlichkeit. Man kann einfach durchblättern. Keine Werbung, keine Kommentare, jeder kann alle Beiträge sehen, unabhängig von Algorithmen. Und ganz wichtig: Sprachnachrichten sind möglich. 🤩 Ganz mein Geschmack.

Ich lade euch also herzlich zu meiner neuen Spielwiese ein. 🤩🥰💕🚀👑😎

Beschreibung des Kanals:
"Ich folge radikal meinem Herzen in jedem Moment. Egal, was das bedeutet. Auf diese Reise nehme ich euch mit."

https://t.me/AnjaReiche_herzradikal



Freitag, 5. Juni 2020

Siehst du die Schönheit?

Schau in die Welt. Schau sie dir genau JETZT an. Siehst du die Schönheit der Schöpfung? Die Schönheit in ALLEM?

Siehst du die Schönheit im Sterben? Siehst du das Schöne in einem wütenden Menschen? Siehst du die Schönheit der Wut an sich? Ihre Kraft? Ihre Farbe im Kunstwerk des Lebens?

Kannst du die Angst anschauen, da sein lassen, fühlen und ihr Wunder erkennen? Das Wunder ihrer Existenz? Kannst du staunen, dass es so etwas wie Angst überhaupt gibt?

Schau den Müll auf den Straßen an, Schmutz, Krankheit, Lärm, Armut, Hass. Siehst du die Schönheit? Die Fülle der Schöpfung. All das gibt es. All das besteht auch, es existiert direkt neben Ordnung, Freude, Freiheit, Gesundheit, Freundschaft. Gleichzeitig. Alles existiert parallel. Nichts ist besser oder schlechter als das andere.

Heute morgen, ich lag noch im Bett, war da plötzlich diese Demut über all diese Wunder, diese Fülle, diese Schönheit. Für mich ist es eine tiefe Befreiung mit staunenden Augen auf die Welt zu blicken und in ALLEM die Schöpfung zu sehen. In allem Gott zu sehen. All das in mir zu erkennen. All das in mir zu vereinen. Oben und unten. Links und rechts. Klein und groß. Wut und Mut. Angst und Vertrauen. Ohnmacht und Macht. Freiheit und Abhängigkeit. Tod und Leben.

Ich bin alles und alles ist schön. Alles ist. Ich bin. Und ich bin schön, egal was ich zum Ausdruck bringe.

Für mich ist es eine Form von Meisterschaft auf die Gesamtheit der menschlichen Ausprägungen zu schauen, auf jeden Aspekt und alles im Wert gleich zu fühlen, nichts zu verurteilen, alles als perfekt zu erkennen und nicht nur zu erkennen, sondern es tatsächlich fühlen zu können.

Jetzt, in diesem Augenblick könnte ich niederknien und weinen, weil mich diese Schönheit so berührt. Die Schönheit der Menschen, egal, was sie gerade tun oder sind. Ob sie gerade manipulieren oder ein Kind liebevoll in ihren Armen wiegen. Ob sie gerade beißen, kratzen, spucken oder vor Glück jauchzen. Ob gerade etwas stirbt oder neues Leben entsteht. Im Kern, in seinem Wesen ist alles schön.

Mit diesem faszinierten Blick durch die Welt zu gehen, durch meinen Alltag zu gehen, macht mich unfassbar glücklich. Das Loch in der Bettwäsche - es ist und es ist auf seine Weise schön. Der Sprung im Teller - er ist und er ist auf seine Weise schön. Der trockene, rissige Boden, scheinbar ohne Leben - er ist und er ist auf seine Weise vollkommen. Das weinende Kind, das ein Haustier beerdigt - es ist und es ist auf bezaubernde Weise schön. Der Mann, der einen anderen anschreit, weil er sich bedroht fühlt - er ist und er ist auf seine Weise schön.

Einen jeden Aspekt sein zu lassen und das Wunder darin zu erkennen, ja sogar zu fühlen, ist für mich die Befreiung von allen Anhaftungen. Das ist für mich das absolute Eintauchen und Annehmen von diesem Leben, vom Leben überhaupt, der Schöpfung, von Gott.

Ich fühle mich, als wäre ich aus einem langen Schlaf erwacht. Ich sehe und liebe, was ich sehe. Wow! 💗

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 4. Juni 2020

Die Schöpfung selbst trägt dich auf ihren Schultern

Wo immer du gerade stehst, welchen Herausforderungen du dich auch gegenüber siehst, was immer du gerade bewältigen willst - du bist nicht allein! Deine Ahnen stehen hinter dir. Du wirst unterstützt von allen die da schon vor dir waren und auch von allen, die nach dir kommen.

Du tust hier gerade Entscheidendes. Das ganze Universum hat auf diesen Moment hingewirkt. Tritt zurück und blicke das große Ganze, dieses kosmische Orchester in seiner Perfektion.

All die Leben, die du schon hattest - Vorbereitung auf jetzt. All die Ahnen, die vor dir hier waren - Vorbereitung auf jetzt. All die Seelen, die später inkarnieren werden - sie helfen uns jetzt - Vorbereitung für sie.

Du bist genau am richtigen Platz. Alles hat genau darauf hingewirkt. Wenn es vielleicht gerade dran ist, für dich aufzustehen, für dich einzustehen, dann wisse, dass du da nicht alleine stehst. Deine Vorfahren stehen mit dir. Sie wollen, dass es dir gelingt, dass du endlich frei bist und sie mit dir. Es ist jetzt soweit. Es ist die Zeit da, in der wir uns selbst leben und zum Ausdruck bringen, in der nichts anderes zählt, als einfach man selbst zu sein.

Wie viele Leben haben wir dafür "gearbeitet"? Wie viele Generationen haben uns dafür den Weg geebnet? Es soll gelingen und es wird gelingen.

Und nicht nur die Ahnen stützen uns gerade enorm, auch das Kollektiv der Lichthalter und Pioniere, die im Moment auf der Erde unterwegs sind, außerdem geistige Wesen aus anderen Dimensionen, hochentwickelte Menschen aus anderen Galaxien, Engel, Erzengel, aufgestiegene Meister. Such dir was aus. Gefühlt schaut der ganze Kosmos derzeit auf die Erde und wirkt hier unterstützend ein. Wir sind getragen und geliebt, sicher und gehalten.

Woher ich das weiß? Es ist meine tiefste Wahrheit und für mich extrem spürbar.

Was immer vielleicht gerade dein "Problem" ist, was immer du zu tun gedenkst, was immer dich stört und ratlos macht, was dich auch ängstigt und zweifeln lässt, wie fühlt es sich mit dem Wissen um diese Unterstützung an? Ist es immer noch so überwältigend groß, oder ist es jetzt vielleicht ziemlich geschrumpft in Anbetracht der Heerscharen, die für dich da sind und mit dir wirken auf allen erdenklichen Ebenen und Dimensionen?

Frage und du bekommst Antworten. Bitte und dir wird gegeben. Lass es zu, dass man dir hilft. Nichts musst du alleine tun. Nie. Nichts musst du alleine lösen. Da gibt es eine Weisheit und Intelligenz, die den Plan kennt und dir immer den einen nächsten Schritt zeigt Du trägst nicht die Welt auf deinen Schultern. Die Schöpfung trägt dich auf den ihren.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 2. Juni 2020

Komm in den Moment!

"Komm in den Moment", sagt mir meine innere Stimme. "Sei ganz bei dir, in diesem JETZT. Ruhe in dir und von da aus handle, in jedem Augenblick."

Mit diesem Impuls bin ich heute morgen aufgewacht. Die letzten Tage war es laut in mir. Ich war wuselig und gefühlt mit tausend Dingen gleichzeitig beschäftigt, irgendwie. Impulse, Gespräche, Austausch, Videos, Meinungen, Nachrichten, Coachings, der TiefenTalk, Infos, imaginäre Dialoge im Kopf. So richtig präsent war ich nicht. Es flirrte nur so in mir.


κσмм ıɴ ᴅᴇɴ мσмᴇɴт!


Dieser Satz ist bei mir verbunden mit einem inneren Bild. Schon ganz lange. Es ist, wie wenn ich innerlich meinen Blick, mein Bewusstsein, immer wieder weit in die Ferne schweifen lasse. Mit der Erinnerung, meine Aufmerksamkeit zurück zu mir zu holen, zieht sich mein "Seh-Radius", meine Energie, mein Fokus komplett zusammen, wird zentriert. Meine Welt schrumpft in meinen Mini-Kosmos. Dann gibt es nur noch mich und mein Gefühl. Mein Bewusstsein ist wieder da, wo mein Körper ist. Wie wenn ich mich verstreut hätte und mich wieder einsammle. Wie wenn ich meine geistigen Tentakel einziehe und in mich zurückhole. Mich zurückhole. Sofort bin ich bei mir, in mir, mit mir.

Ich spüre mich. Ich nehme mich wahr. Meinen Körper. Meinen Atem. Jetzt. Nichts anderes ist mehr wichtig. Das Außen verstummt. Was ist jetzt dran? Was will ich jetzt? Welcher Impuls ist da? Unabhängig von den äußeren Einflüssen und Anforderungen.

Aus dieser inneren Position heraus, aus dieser Ruhe, werde ich plötzlich wieder in aller Reinheit handlungsfähig. Dann tue ich wirklich das, was für MICH jetzt stimmig ist, im Einklang mit dem großen Ganzen. Dann bin ich in der Lage, aus mir heraus zu agieren. Ich nehme mich wahr und damit auch wieder die anderen, diesmal aber aus meinem Heimathafen heraus. Ich bin verankert, verlasse mich nicht dafür, um das Außen wahrzunehmen. Das ist der große Unterschied. Ich bin zu Hause. Da ist jemand bei mir zu Hause. Da ist jemand, der in Kontakt treten kann. Ich bin bei mir.

Meine Wahrheit ist, dass es nicht mehr zu tun gibt, als in diesem State of mind zu sein. In diesem Zustand bin ich in Harmonie mit der Schöpfung, im Einklang mit meiner Seele und ihrem Plan, bin in Herzkohärenz und das Leben kann das durch mich in die Welt fließen lassen, was durch mich in die Welt möchte. Was übrigens meine Hauptüberschrift ist in diesem Leben:


ıcн ʟᴀssᴇ ᴅᴀs ᴅυʀcн мıcн ıɴ ᴅıᴇ ωᴇʟт ғʟıᴇßᴇɴ, ωᴀs ᴅυʀcн мıcн ıɴ ᴅıᴇ ωᴇʟт ғʟıᴇßᴇɴ мöcнтᴇ.


Das ist alles. Ich bin Kanal. Universelles Werkzeug. Ich diene. Ich bin da. Ich bin. In mir. Im Moment. Und damit in meiner Kraft, Weisheit und Brillanz. Von da aus wird es gut. ;)


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 31. Mai 2020

Aktuelle Zeitqualität - plötzlich ist alles neu

Im Feld lesen ist irgendwie mein neues Hobby. ;) Gerade hat es mich wieder gedrängt. Die letzten Tage waren echt interessant. Von "ich kann meine Anbindung überhaupt nicht mehr spüren, bin aggressiv, unzufrieden und scheinbar völlig verheddert in diesem Theaterstück" hin zu neuer Klarheit, neuer Größe, neuen Impulsen. Ich bin wieder da, aufgetaucht.

Mir kommt es vor, wie wenn ich in den letzten Wochen nochmal ganz neu geworden bin und ich erst wieder herausfinden darf, wer ich überhaupt bin, was noch zu mir gehört, was nicht, wie ich wirken kann und soll. Irgendwie ist alles anders.

Mir kam das Bild, dass nach wochenlanger Verpuppung der Schmetterling geschlüpft ist. Ich schaue mit neuen Augen, mit neuem Sein auf die Welt. Wie geht Leben jetzt? Wie geht das Leben als Schmetterling? Welche Blümchen schmecken mir? Und wie funktionieren Flügel eigentlich?

Ich lade euch ein zu dieser Reise. 🥰🐛🦋🌸

Hier geht es zum Podcast:

Donnerstag, 28. Mai 2020

TiefenTalk 30.05.2020

Samstag, 30.05.2020, 13-16 Uhr

Ich kann gar nicht glauben, dass ich das jetzt tatsächlich tue. In den letzten Wochen war überhaupt nicht daran zu denken. Weder Einzelcoachings noch Online-Gruppentreffen waren dran. Ich hatte schlicht keine Energie. Null Impuls. Fokus voll auf mich und das Feld. Mal ein Text, mal ein Live, mal ein Podcast. Das war's.

Nun kommt der fette Ruf nach einem TiefenTalk. Nach gefühlten Ewigkeiten mal wieder. Wow! Ich kann es noch gar nicht fassen.

Wer meine TiefenTalks kennt, weiß, dass es da richtig zur Sache geht. Ans Eingemachte, in die Tiefe eben. Was da ist, wird betrachtet, beleuchtet, verwandelt. Ohne Plan, ohne Erwartungen. Fließen lassen, was fließen will. Ich schmeiße mich mit allem rein, was mich ausmacht, mit all meinen feinen Antennen, lese im Feld, lasse Energie durchlaufen, bringe die Dinge auf den Punkt, spreche aus und übersetze, was nur als Gefühl da ist. Ich bin bekannt für meine Bähm-Energie. 💥🤩

Ich bin unfassbar neugierig, was gerade jetzt in diesen herausfordernden Zeiten geschehen will. Mehr denn je ist es aus meiner Sicht dran, dass die Menschen, die schon so lange unterwegs sind, ihre Göttlichkeit zum Ausdruck bringen, sich nicht beirren lassen, von diesem grandios inszenierten Theaterstück.

Wer dabei sein will, meldet sich bitte per Mail an: mail@anja-reiche.de
Ihr dürft zahlen, was immer ihr wollt. Vorher, nachher, ganz gleich. Meinen PayPal-Link findet ihr hier. Kurz vor 13 Uhr am Samstag schicke ich euch dann per Mail den Zoom-Link und dann kann es losgehen. Gefühlt ist bei 10 Teilnehmern das Maximum erreicht. Gemütlich und exklusiv also. 😊👑💎

Hab ich was vergessen? I don't know. ;) Auf jeden Fall bin ich gespannt wie Bolle. Teilt den Beitrag gerne und sagt es weiter.


Welche Zeitlinie wählst du jetzt?

Dieses Kunstwerk wollte ich euch schon lange zeigen und heute scheint es dran zu sein. Eine wundervolle Kreation von Christiane, die meine Energie eingefangen hat, während ich neulich das erste Mal live auf Facebook im Feld gelesen habe.

Dieses Bild drückt aus, wie ich wirke. Bereit ,mit meinem Drachen tief zu tauchen. Ebenfalls befähigt, mit ihm hoch hinaus zu fliegen. Ich kann alles. Ganz oben, ganz unten. Licht und Schatten. Links und rechts. Klein und groß. Das bin ich. Ich schrecke vor nichts zurück. Ich blicke rigoros hinter jede Ecke, gehe in den letzten schmodderigen Winkel. Es ist in Ordnung. Alles ist richtig und ich schaue mir alles an. Bin bereit alles zu fühlen, alles zu sein, alles zu erfahren, jedem Wesen zu begegnen, alles zu transformieren. Alles in mir selbst zu erkennen und anzuerkennen.

Die letzten Tage bin ich extrem tief getaucht. Mal wieder. Eingetaucht in den Weltschmerz, in die Trennung, in 3D.

Es war wohl dran und es war richtig und wichtig. Es war nochmal essentiell zu erfahren, wie sich Trennung anfühlt, wie es sich anfühlt, die Quelle nicht zu spüren, nicht fühlen zu können, dass ich Schöpfer bin. Gewusst habe ich es, aber fühlen konnte ich es zeitweise nicht. Nur so kann für mich Mitgefühl und Verständnis entstehen für die, denen es jetzt so geht, denen es schon ihre ganzes Leben so geht. Für die, die tatsächlich keine Ahnung haben, dass sie Götter sind. Nicht den leisesten Ansatz von ihrer Größe kennen.

Ich kann jeden zutiefst verstehen, der sich angegriffen fühlt, der nach Sicherheit strebt, der von anderen Sicherheit fordert. Ich kann jeden verstehen, der aus dieser Trennung heraus versucht, andere zu "benutzen", sich Energie zu holen, die er nun mal gerade aus seiner eigenen Quelle nicht haben kann, weil er um die Quelle nicht weiß. Wer sich selbst nicht versorgen kann - energetisch - will die Versorgung von anderen, fordert die Versorgung von anderen.

Wer sich selbst nicht nähren kann, fordert "Nahrung" von anderen. Wer sich selbst verlassen hat, fordert Zuverlässigkeit und Sicherheit von anderen. Es ist absolut nachvollziehbar, total und es darf so sein. Es muss nicht anders werden. SIE müssen nicht anders werden.

Was sich mir in den letzten Tagen immer mehr offenbart hat ist, dass (mindestens) zwei Zeitlinien von Mutter Erde parallel existieren. 3D und 5D. Jeder kann wählen. Der Sprung ist ein leichtes, weil die Frequenzen entsprechend sind und auch ein Hin- und Herspringen ist möglich. Es ist immer einfach eine Wahl. Mehr nicht. Weniger auch nicht. Diese Wahl darf ganz aktiv und bewusst getroffen werden. Das ist das, was jeder tun kann. Ein Akt der Schöpfung.

Jeder, der in 3D bleiben möchte und weiterhin Trennung, Ohnmacht und Leid erleben will, darf das tun. Es ist völlig legitim. Da gibt es keinen zu bekehren oder zu missionieren, auch wenn es tatsächlich manchmal schwer fällt, auch mir, sie in Ruhe zu lassen. Auch ich neige immer wieder dazu, die Menschen an den Schultern packen zu wollen und so lange zu schütteln, bis die Groschen fallen, bis sie aufwachen. Nur wie überheblich ist es, augenscheinlich besser zu wissen, was für den anderen richtig ist? Ich habe nicht das Recht zu urteilen. Gleichzeitig darf mir klar sein, dass meine Wahl, welche Zeitlinie ich leben will, nicht davon abhängig ist, welche Wahl die anderen treffen. Meine Glückseligkeit ist nicht beeinflussbar. Meine Wahl ist meine Wahl und dieser wird immer stattgegeben.

Es ist eine Herausforderung, in diesen Zeiten nicht zu vergessen, welch große, mächtige Schöpferwesen wir sind. Da scheint dieses Monstrum zu wirken, das die Schlinge um den Hals immer enger zieht. Sich dessen bewusst zu bleiben, dass das alles eine Illusion ist und das Monster nur die Macht hat, die wir ihm zusprechen, ist eine Challenge. Auch ich habe mir immer wieder die Frage gestellt, ob ich wirklich eine Chance habe.

Mein höheres Selbst lacht sich ob dieser Frage schlapp. Erstens ist ein jeder gottgleich und damit schon deswegen grenzenlos machtvoll und zweitens bin ich nicht alleine. Wir sind so viele, die gemeinsam dem ganzen Spiel energetisch den Stecker ziehen und eine andere Zeitlinie wählen. Weiterhin ist der Wandel ein neuer Impuls der Urquelle, dem wir Einzelwesen über kurz oder lang folgen, weil der Wunsch der Urquelle automatisch unser Wunsch ist. Wir haben in der Gesamtheit ein neues Spiel gewählt, eine neue Erfahrungsebene. Wir haben gewählt die Dualität zu verlassen. Die Schöpfung hat gewählt, die Dualität zu verlassen. Es kann also gar nicht anders kommen.

In Zeiten, in denen man vom "Ziel" meilenweit entfernt zu sein scheint und alles irgendwie nur noch "schlimmer" wird, sich scheinbar in genau die entgegengesetzte Richtung entwickelt, die man eigentlich gewählt hat, den Glauben an das innere Wissen nicht zu verlieren, ist eine Meisterleistung. Eine Meisterleistung, zu der wir fähig sind. Wir kennen diese Phasen von unserem individuellen Weg zurück zu uns. Genau dann nicht einzuknicken und nicht aufzugeben, ist die Kunst. Umkehren ist keine Option. Aufgeben ist keine Option. Unsere Ausrichtung steht und wenn der Sturm noch so fegt. Unsere Entschlossenheit wird nur noch stärker. Genau wie bei Pippi Langstrumpf damals. Annika sagte ängstlich, dass der Sturm immer stärker wird und Pippi entgegnete: "Das macht nichts. Ich auch."

Welche Zeitlinie wählst du jetzt?

gemalt von Christiane Zimmermann

Dienstag, 26. Mai 2020

Gedankenschnipsel in die Freiheit

In mir arbeitet es. Hoch und runter. Links und rechts. Gleichzeitig bin ich müde und erschöpft. Zum wiederholten Male sitze ich hier und fange an zu tippen. So richtig zusammenhängend will es nicht werden. Deswegen teile ich jetzt einfach meine ganzen Gedankenschnipsel mit euch. All die Stichpunkte und Notizen, die ich heute im Laufe des Tages gemacht habe. Vielleicht ist was für euch dabei.

26.05.2020 - Wie kann ich jetzt meine Freiheit leben?

▪️Im Moment bin ich dabei, alle meine bisherigen Erfahrungen und Erkenntnisse vom Kleinen aufs Große zu übertragen. Wie war das damals mit meiner Mutter? Wie habe ich den Weg in die Freiheit gefunden? Diese Unfreiheit war eine Illusion.

▪️Keine Lust mehr auf Pingpong. Das Spiel langweilt mich.

▪️Es gibt nichts Getrenntes von mir. Es gibt nicht DIE und mich.

▪️Alles ins Herz nehmen. Integration.

▪️Macht zurückholen, die ich unwissentlich abgegeben habe

▪️Ich löse mich von der Situation und entscheide mich dafür, die Wahrheit zu sehen, damit ich frei sein kann.

▪️Nichts und niemand hat Macht über mich, wenn ich sie nicht abgegeben habe.

▪️Die Rettung wird nicht von außen kommen.

▪️Es hat keinen Sinn zu versuchen, zu "den anderen" durchzudringen. Sie müssen es nicht verstehen, nicht aufwachen. Jeder darf machen und glauben, was immer er für richtig hält. Das hält mich nicht davon ab, meine Freiheit zu leben.

▪️Umdrehen und gehen. Jede Situation, die mir nicht dienlich ist, verlassen. Jedes Gespräch, das nicht zum Ausdruck bringt, wer ich wirklich bin, beenden. Ist da noch Wachstum drin? Bringt mich das weiter? Ist das Ausdruck meiner Göttlichkeit?

▪️Die Geschichte mit dem Baum: Wir jammern und fragen, wann uns die Vergangenheit endlich loslässt. Das ist so ähnlich wie einen Baum zu umklammern und zu fragen, wann er uns endlich loslässt.

▪️Alles in mir sagt, dass es darum geht, das Spiel innerlich zu beenden. Sich wieder an seine Macht und Größe zu erinnern. Zu erkennen, dass wir nichts erleben können, was nicht in irgendeiner Weise etwas mit uns selbst zu tun hat. Alles passiert FÜR uns.

▪️Alles ist lösbar. Wahrscheinlich gibt es noch nicht mal etwas zu lösen, sondern einfach nur sein zu lassen und eine neue Wahl zu treffen.

▪️Jeder ist am richtigen Platz. Jeder tut das Richtige. Es gibt nichts zu verurteilen. Ich kann nicht wissen, was für eine andere Seele jetzt die richtige Erfahrung ist. Ich kann nicht urteilen, ob es anders besser wäre.

▪️Die totale Annahme von dem, was ist. Die radikale Integration. Die radikale Erlaubnis von ALLEM. Lieben was ist. Es darf genau so sein. Es läuft nichts verkehrt. Nicht aus dem Widerstand handeln. Nicht gegen etwas handeln. Aus dem eigenen Herzen handeln. Sich FÜR etwas entscheiden.

▪️Alles einatmen. Alles ins Herz nehmen. Jeden einzelnen "Protagonisten". Jeden Bösewicht, jeden "Dummkopf", jedes "Schlafschaf", jeden Extremisten, jeden "Lügner", jeden Verbrecher.

▪️Die Schleier der Illusion dürfen fallen. Wie sieht es jenseits von Urteilen aus? Auf welche Welt schauen wir?

▪️Harakiri-, Kamikaze-Integration - den größten Feind ins Herz nehmen. Nicht wegen Licht und Liebe und aus absolut überheblicher Großherzigkeit, sondern in tiefster Demut, einen Tod sterben. Ich bin das alles auch. Meine Schöpfung. Mein Baby. Meine Kreation. Ich habe all das wie auch immer mit hervorgebracht. Ich kann es also wieder einschmelzen und neu kreieren.

▪️Ist es wirklich wahr, dass ich nichts machen kann? Ist es wahr oder wäre ein für mich Einstehen einfach nur unangenehm? Fürchte ich die Konfrontation? Habe ich Angst, mich nicht behaupten zu können? Angst, einzuknicken?

▪️Was ist mein Platz, meine Rolle? In jedem einzelnen Jetzt hinspüren.

▪️Ich muss niemanden retten. Ich kann niemanden retten. Es gibt nichts zu retten, weil nichts falsch ist. Jeder Einzelne darf sich um sich selbst kümmern.

▪️Es gibt nichts zu diskutieren. Mein Bauchgefühl ist nicht verhandelbar. Ich stehe da in meiner Klarheit. Alles andere als meine innere Wahrheit akzeptiere ich nicht. Drunter mach ich es nicht mehr.

▪️Ich wähle aus reinem Herzen, was ich leben will und mein "Umfeld" muss sich unweigerlich entsprechend sortieren. Anders geht es gar nicht.

▪️Ich erfahre die Freiheit, die ich bin.




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Text und Gestaltung: Anja Reiche
Fotos: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Aus dem Kartenset von Gaby Shayana Hoffmann




Mittwoch, 20. Mai 2020

Facebook live Experiment mit Anke Evertz

Ihr Lieben, wo soll ich denn jetzt anfangen mit Erzählen? Ich bin total hibbelig und voller Vorfreude. Morgen gibt es mal wieder ein Facebook live und - Trommelwirbel - Anke Evertz ist mit an Bord. 🤩🤩🤩 Ich freu mir einen Ast!!!

Anke und ich - Liebe vor dem ersten Blick. ;) Es war schon länger klar, dass wir zwei zueinander finden. ;) Soulsisters deluxe. ;)

Wir wollen zusammen im Feld lesen, wirken, surfen. Im Feld der Lichthalter, Erdenhüter, der Sternensaat. Mit euch zusammen. Schauen was passiert, was sich zeigen will, was dran ist, was fließen will. Kanal sein, die Verbindung vertiefen, die einzelnen Lichtpunkte, die wir alle sind, zusammenführen. Oder so ähnlich...

Es ist einfach dran, dass wir zusammenkommen. Der Ruf ist so deutlich zu hören. Was auch immer passieren mag, wir sind da.

So viele haben in den letzten Jahren gelernt, die Wellen zu reiten, Krisen zu meistern, Wandel zu vollziehen. Was wir - jeder für sich - im Kleinen gemacht hat, ist jetzt im großen Ganzen im Gange. Ein globaler Prozess. Vereinen wir uns zu einem Lichthalter-Lichtkörper. Werden wir uns noch mehr bewusst, dass wir eins sind und als EINS wirken, als Einheit. Machen wir das zusammen, was wir einzeln so gut gemacht haben: Wandel. Vom ICH zum WIR.

Es ist angedacht, dass Anke und ich morgen um 19 Uhr auf meinem privaten Facebook-Profil live gehen und das Video dann direkt auch auf ihrem Profil, ihrer Fanpage, in Ankes Facebookgruppe "Grenzensprenger" und auf meiner Fanpage "Anja Reiche - herzradikal" teilen. Ich bin gespannt und ich hab tierisch Bock auf dieses Experiment.

Als Anke und ich neulich mal "ausprobiert" haben, wie wir so zusammen wirken, wer wo seine Spielwiese hat und wie wir uns gegenseitig energetisch die Bälle zuspielen können, war das schon ganz schön schön und magisch und britzelig. (Ich neige zu leichten Untertreibungen 😁😂😉, es war mega.) Zeit für eine Wiederholung, live mit euch wundervollen Seelen.

Wer ist dabei? 🤩

PS: Gerne weitersagen. ;)

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 18. Mai 2020

Gaslighting - Erkennen ist Heilung

Gaslighting

Jetzt hat es aber sowas von in mir geklickert und gerattert. Gänsehaut rauf und runter. Groschen fallen, Dominosteine einer Erkenntniswelle.

Ich kenne dieses Phänomen aus eigener Erfahrung, aus meiner Kindheit. Die eigene Wahrnehmung wird einem durchgehend abgesprochen bis man sich selbst nicht mehr vertraut. Alles in einem schreit aber, dass irgendetwas grundsätzlich nicht stimmt. Was da nicht stimmt, ist aber ohne Beleuchtung von außen und Abstand, ohne Zeit zum Reflektieren nicht ergründbar.

Erst der Ausstieg aus der "krankhaften Beziehung" ermöglicht ein Erkennen und Neusortierung, eine neue Bewertung des Erlebten.

Bis mir klar wurde, dass mit mir und meiner Wahrnehmung alles in Ordnung ist, hat es 31 Jahre gedauert. 31 Jahre, in denen ich immer wieder massiv an mir und meiner Intuition gezweifelt habe, bis ich Narzissmus und Gaslighting erkannt und durchschaut habe. Ich durfte rückblickend meine ganze Kindheit und Jugend neu betrachten und neu bewerten.

Jetzt wird mir auch klar, warum mich die aktuellen Geschehnisse oft so hochschießen. Sie erinnern mich an die Erlebnisse aus meiner Kindheit und wahrscheinlich ebenfalls aus früheren Leben. Krasses Pferd.

Gaslighting - Erkennen ist Heilung. Danke, Leben!!! 🙏🏼❤️💥

Wikipedia sagt dazu:
"Als Gaslighting wird in der Psychologie eine Form von psychischer Gewalt bzw. Missbrauch bezeichnet, mit der Opfer gezielt desorientiert, manipuliert und zutiefst verunsichert werden und ihr Realitäts- und Selbstbewusstsein allmählich deformiert bzw. zerstört wird."

Und hier der Artikel, der eben diesen Erdrutsch bei mir ausgelöst hat: https://www.rubikon.news/artikel/staatlicher-psychoterror

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Gedanken zur Zeitqualität - Erinnerung an die göttliche Weisheit

Es sind turbulente Zeiten. Es brodelt überall, die Gemüter kochen hoch. Was gerade bei mir los ist, was ich im Feld wahrnehme und eine Erinnerung an die göttliche Weisheit, den universellen Plan.

🌀Der Umgang mit Anfeindung
🌀Transparenz kommt immer mehr
🌀Was nicht der höchsten Liebe entspricht, wird vom Universum nicht mehr gefördert
🌀Was stützt mich von innen, wenn im Außen alles wegbricht
🌀Deine Intuition hat immer recht
🌀Die Welle rollt
🌀Der Wandel ist unaufhaltsam

Das alles in meinem neuen Podcast: https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Gedanken-zur-Zeitqualitt---Erinnerung-an-die-gttliche-Weisheit-ee78o4

Teilen absolut erlaubt und erwünscht. 😊👑🎉

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 16. Mai 2020

Das kollektive Menschheitsbaby kann erlöst werden

Ich bin müde. Ich spüre eine kollektive Erschöpfung. Da ist keine Lust mehr auf Debatten und Diskussionen, auf Anfeindung und Verteidigung. Die Luft ist raus. Das alte Spiel des Rechthabenwollens ist ausgespielt. Eine andere Sichtweise direkt als Bedrohung zu erleben und dagegen in den Kampf zu ziehen ist vorbei.

Tatsächlich habe ich es auch bei mir in den letzten Tagen immer wieder erlebt, dass ich mich schon alleine deswegen angegriffen gefühlt habe, weil jemand eine grundsätzlich andere Meinung oder Auffassung hatte als ich. Da ich das auch bei vielen anderen erlebt habe, habe ich mich natürlich gefragt, woher das kommt.

Meine Antwort war Angst. Angst mit meiner Meinung keinen Platz zu haben, mich wieder anpassen und unterordnen zu müssen. Angst, dass die Meinung des anderen automatisch mehr zählt, mehr Gewicht hat als die meine. Es ist eine kindliche Angst, die grundsätzlich völlig berechtigt ist. Wir haben es früher so erlebt, dass die Meinung unserer Bezugspersonen, unserer Eltern, Lehrer, der Erwachsenen überhaupt mehr zählte als die unsere. Es bedrohte also irgendwie unsere Existenz, wenn "die anderen" eine andere Meinung hatten als wir, weil wir ihr ausgeliefert waren.

Wenn ich heute in einem Gespräch mit dem Nachbarn bemerke, dass er grundsätzlich eine andere Ansicht der Dinge hat, dann stimmt es allerdings nicht mehr, dass das bedrohlich für mich ist. Mein (Über-)Leben hängt nicht davon ab, dass er meine Meinung teilt.

Gefühlt haben sich hier nochmal die ganz alten Wunden gezeigt. Die Todesangst unserer (früh-)kindlichen Erfahrungen. Wir waren damals darauf angewiesen, dass wir mit unseren Bedürfnissen gesehen und wahrgenommen werden. Vor allem in der Zeit, in der wir noch nicht sprechen konnten. Wir hatten nur die Möglichkeit ganz laut zu schreien, um anzudeuten, dass hier etwas nicht stimmt, dass wir etwas brauchen. Wenn die Eltern/Erwachsenen einfach über uns hinweggegangen sind, unser Rufen falsch gedeutet haben, dann fühlten wir uns zum Tod verurteilt und mussten noch lauter schreien. Unsere Stimme MUSSTE gehört werden, sonst wäre das unser Ende gewesen.

All diese Bedrohungen stimmen so heute nicht mehr. Wir erleben eine Wiederholung der damaligen Dramen, die sich als unsere Wahrheit über das Leben in unseren Zellen gespeichert haben. Dieses "nicht gehört werden, nicht gesehen werden" tickt unsere Todesangst von damals an. Die Gefahr, die einst real war, ist heute in der Art nicht mehr da. Wir können uns artikulieren. Wir können uns erklären, unseren Standpunkt klar machen. Wir können klar für uns einstehen. Wir müssen nicht schreien, damit andere bemerken, dass wir etwas brauchen. Wenn jemand eine andere Meinung hat als wir, dann sterben wir nicht daran. Wenn uns jemand nicht sieht, dann ist das ok.

Wir können uns selbst sehen und ernst nehmen. Wir können sichtbar werden, mit dem was wir wollen. Wir können heute die kleinen Kinder von damals innerlich nachnähren und damit der fortwährenden Wiederholung ein Ende setzen. Dieses Drama braucht nicht noch einen zweihundertsten Akt. Wir müssen es uns nicht wieder und wieder kreieren, dass wir übersehen werden, dass über unsere Köpfe hinweg entschieden wird.

Das kollektive Kind ist müde von all dem Schreien, von all der Angst, von all den heftigen Gefühlen. Ich halte es und bin da. Es darf sich bei mir ausruhen. Es ist bei mir sicher. Es darf sich erholen, behütet in meinen Armen schlafen. Der Kampf ist vorbei. Endlich vorbei. Mein Baby kann erlöst werden. Das kollektive Menschheitsbaby kann erlöst werden.

Wirksätze: Ich entscheide mich für mich und tue es immer wieder. Ich folge meinem inneren Ruf in jeder Sekunde. Ich höre mich selbst. Ich sehe mich selbst mit meiner Wahrheit, mit all meinen Bedürfnissen und handle entsprechend. Ich sorge für mich und fordere das nicht von einem anderen. Ich lasse mich vom Leben tragen. Was ich brauche, fließt mir zu. Ich achte und ehre mich als das, was ich bin: ein göttliches Wesen. Ich wähle Klarheit, innere Ruhe, Frieden, Präsenz und meine Größe. Ich wähle Leichtigkeit und Fülle, freie Entfaltung und ein Leben in Würde. Ich wähle das göttliche Menschsein.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 15. Mai 2020

Verschwörungstheorie?

Einheitliche Ausrichtung der "Leitmedien". Jeder, der eine andere Meinung vertritt als die von der Regierung, wird zerrissen und als unglaubwürdig hingestellt, ausgehebelt, kalt gestellt, auf irgendeine Weise zum Schweigen gebracht. Keine Diskussion wird zugelassen, jeder Einwand abgetan. Jedes kritische Hinterfragen unterbunden. Dauerbeschallung mit ein und demselben Credo. Instrumentalisierung und krasseste Beeinflussung der Kinder. Da frage ich schon, wo hier die eigentliche Verschwörung ist. Und dabei handelt es sich nicht nur um eine Theorie. Das ist gelebte Praxis. Da können die Theoretiker noch was lernen. ;)

Definition von Verschwörung: eine (geheime) Zusammenarbeit mehrerer Personen zum Nachteil Dritter.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 13. Mai 2020

Es gibt keine Macht, die über mir steht

Es geht mal wieder darum, im Feuer stehen zu bleiben. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es mir nichts ausmacht, öffentlich angegangen zu werden, als Gefahr gesehen zu werden, als egoistisch betitelt zu werden, ohne dass sich der andere überhaupt die Mühe macht, nach meinen Beweggründen zu fragen, sich überhaupt für mich zu interessieren.

Ich werde beim Einkaufen angepöbelt von einem jungen Mann, der extra deswegen von weiter weg zu mir herkommt. Es geht mal wieder um die nicht vorhandene Maske. Eine andere Frau fühlt sich sofort bestärkt und gibt lautstark zu verstehen, dass sie dem jungen Mann recht geben muss. Aha... Ich stehe da und staune. Wo sind wir da hingekommen, wenn sich Menschen als Verlängerung der Regierung sehen? Sich direkt bedroht fühlen und für Recht und Ordnung sorgen müssen?

Wunderbar, dass sie so genau wissen, wie eine Infektion passiert und auf was es ankommt, wie es richtig geht und wo die Gefahr lauert. Es ginge ums Prinzip wurde mir gesagt. Das wäre eine gesellschaftliche Sache... Aha...

Ich hatte keine Gelegenheit zu sagen, dass ich Ausschlag an Mund und Nase habe, der juckt und brennt, dass ich generell aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kann, weil mir direkt schwindelig wird. Dass ich meinem Körper diesen psychischen Stress nicht antue, ständig meine warme, verbrauchte Luft einzuatmen. Dass diese Masken mehr Schaden anrichten, als sie Gutes tun. Ich hatte wie immer aus Respekt gegenüber den Menschen, die Angst haben, meinen Schal um und etwas höher gezogen. Mein Kompromiss. Für diese Menschen wohl nicht gut genug.

Ich weiß, dass jegliche Argumentation nichts bringt und dass ich auch niemandem eine Erklärung schuldig bin. Diese Köpfe waren wie vernagelt, die Herzen sowieso. Regiert von der Angst. Das ist aktuell bei vielen so. Sie sind zu, verstopft mit Angst. Verstopft mit einer vorgefertigten Meinung. Es gibt nur eine Wahrheit und alles andere wird nicht zugelassen. Da ist kein Durchkommen. Jedes Wort Verschwendung.

Es geht für mich ums Stehenbleiben. Mal wieder. Einfach stehenbleiben. Eben nicht versuchen, zu überzeugen, verstanden zu werden, recht zu bekommen, zu argumentieren. Eben nicht den anderen zur Einsicht bringen wollen, mich nicht rechtfertigen. Meine Challenge ist es, es genau so sein zu lassen. Den anderen. Mich. Zwei Standpunkte, die grundverschieden sind. Jeder hat das Recht auf den seinen.

Es geht darum, das zu fühlen, was sich da zeigt. Ich spüre den erhöhten Puls, die Stressreaktion in mir, die Verunsicherung, die Überforderung, weil ich überhaupt nicht damit gerechnet habe. Ich habe es nicht kommen sehen. Da ist das Gefühl, verloren zu sein, in der Unterzahl, unterlegen, allein. Da ist natürlich das Bedürfnis verstanden und gemocht zu werden. Ich darf es aushalten, als Gefahr gesehen zu werden, angeklagt zu werden, ohne gehört zu werden.

Ich fühle, was da ist. Ich lasse alles in mein Herz. Ich stehe da, im Geiste die Arme ausgebreitet und atme die Situation ein, den Groll der anderen, die Bedrohung, die ich gerade bin, die Abneigung, die Verurteilung, die Verachtung, den Hass, die Geringschätzung.

Für diese Situation wurde ich vorbereitet. Auf Facebook, durch ablehnende Kommentare mit einem sicheren Abstand in der virtuellen Welt. Das Ganze jetzt live und in echt, face to face zu erleben ist nochmal eine andere Hausnummer. Next level. Ablehnung von Angesicht zu Angesicht.

Stehen bleiben. Atmen. Fühlen. Erlösen.

Mein Herz sagt mir, dass es für mich nicht um Kampf geht. Gar nicht. Es geht um Annahme von all dem, um die Erlösung. Auch die Ketzer zu erlösen und aus dem Spiel zu entlassen. Und mit all dem trotzdem da stehen zu bleiben in der eigenen Größe, präsent, klar, mit der eigenen Meinung, die mal wieder gegen den Strom ist, den Mainstream. Noch. Denn das wird sich ändern. Ganz bald. Wir sind viele und wir werden immer mehr. Der Umschwung ist bereits passiert. Die Welle rollt und ist nicht mehr aufzuhalten. "Wir sind der neue Mainstream", hab ich letztens bei Veit Lindau gelesen und irgendwie glaube ich, dass er recht damit hat.

Jetzt schon zu mir zu stehen, selbst wenn es aktuell noch bedeutet alleine damit zu sein und mich nicht erst dann zu zeigen, wenn "der neue Mainstream" da ist, das ist die Aufgabe. Sind die, die mich gerade doof finden, wirklich und wahrhaftig eine Bedrohung für mich, ein Hindernis? Stimmt das? Können sie mich wirklich davon abbringen, ich selbst zu sein?

Ich will so sein wie ich bin. Ich darf das den anderen auch zugestehen. Auch wenn das beinhaltet, dass sie mich anpfeifen. Ich darf lernen, es auszuhalten, nicht von jedem gemocht zu werden und gleichzeitig brauche ich deswegen nicht einknicken. Meine Meinung hat den gleichen Wert wie jede andere. Meinungen, die der meinen entgegenstehen, müssen nicht erst verschwinden, damit ich mich leben und zeigen kann.

Es geht um ein sowohl als auch. Es geht darum, dass das, was anders ist, nicht direkt bekämpft werden muss. Andersartigkeit ist keine Bedrohung. Das gilt für beide Seiten und das sage ich gerade vor allem mir selbst. Ich war auch in der Ablehnung gegenüber denen, die wiederum mich ablehnen. Ich erlaube es mir deswegen hier und heute, abgelehnt zu werden. Es ist ok.

Ja, unfassbar viele erleben gerade scheinbar eine Bedrohung durch die "Andersdenkenden", durch den alten Mainstream sogar in Form von Gesetzen, Verordnungen, Zwangsmaßnahmen, Bußgeldern und pöbelnden Mitmenschen. Also so richtig real irgendwie. Und gleichzeitig setze ich genau hier ein Fragezeichen. Stimmt das wirklich? Stimmt es wirklich, dass Menschen, die anders denken, eine Bedrohung sind? Gibt es tatsächlich eine Macht die größer ist als du, als ich? Oder will hier vielleicht endlich etwas aufgelöst und durchschaut werden? Eine Illusion? Eine x-te Wiederholung? Will hier ein altes Spiel endgültig beendet werden? Ich glaube, ja. Es gibt keine Macht, die über mir steht.

Diesen Satz lass ich mir jetzt auch nochmal auf der Zunge zergehen. <3


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 11. Mai 2020

Ein Shift - wohin auch immer...

Spiralen nach unten, alles spiegelverkehrt, auf links gedreht, umgekrempelt. Drücken, reißen, ziehen. Das Gefühl, geweitet zu werden, aufgedehnt, neu angeordnet. Irrsinnigerweise war es parallel das Gefühl, durch ein Nadelöhr gequetscht zu werden. Ein Prozess, der seit Wochen lief, einhergehend mit tatsächlicher Schnappatmung, Schwindel, heftigen Energiewellen, krassen körperlichen Erscheinungen, Zuckungen und energetischen Wehen.

Es hat sich aufgebäumt, über Wochen angebahnt, wurde immer mächtiger. Gestern endete es im freien Fall. Ich bin hineingestürzt ins Nichts, ins Alles, ins Göttliche. Innerlich laut schreiend, äußerlich stumm und fast ohnmächtig, im Dämmerzustand und gleichzeitig hellwach. Eine Entladung, eine Energieumkehr, ein Shift. Alles in mir sagt: Das war der Nullpunkt. Ohne zu wissen, was es genau bedeutet, weiß ich, dass es wahr ist. Ich bin im Körper gestorben, hab mich im schwarzen Nichts aufgelöst und bin auf einer neuen Ebene zurückgekommen. Innerhalb von Sekunden.

Heute ist alles anders und gleichzeitig nichts. Ich bin durch und weiß nicht wo ich genau durch bin. Durchs Nadelöhr? I don't know.

Gefühlt funktioniert mein System jetzt anders. Gefühlt laufen alle körperlichen Abläufe anders. Sie haben eine andere Steuerung, gehorchen einem anderen "Auftraggeber". Mein Körpersystem hört jetzt auf die universellen Impulse und nicht mehr auf die individuellen. Dieser Satz kommt mir gerade, wo ich versuche, es zu ergründen in mir. Irgendwie kommt es mir so vor, als würde mein irdisches Bewusstsein dem universellen weichen.

Was immer das alles bedeutet und nach sich zieht, ich wollte es euch erzählen. Ich sollte es euch erzählen. Sobald ich nähere Informationen dazu "bekomme" und klarer sehe, es mehr überreißen kann, werde ich berichten. ;)

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche