Dienstag, 24. November 2020

Ich gebe mir selbst die Erlaubnis

Wisst ihr, was mir bei meinem Text von gestern bezüglich der ER-Lösung IN dir so klar geworden ist? Im Grunde gibt es da im Moment EIN Kernthema bei all den Demonstrationen, der Gegenwehr, dem Aufschrei in der Bevölkerung, den Appellen an die Regierung: Wir wollen von ihnen die Erlaubnis dafür, dass wir gut für uns sorgen dürfen, dass wir unsere eigenen Bedürfnisse achten dürfen und nach ihnen handeln.

Wir rufen nach der Erlaubnis dafür, endlich die Maske abnehmen zu dürfen. Wir rufen nach Erlaubnis dafür, die Fenster in den Schulen wieder zu schließen. Mama muss uns erlauben, dass wir das tun dürfen, was sich für uns als richtig und stimmig anfühlt. Der Arzt muss uns eine Krankmeldung ausstellen, damit wir die Erlaubnis haben, nicht zur Arbeit zu müssen und uns erholen zu dürfen. Der Arzt muss uns bescheinigen, dass es uns mit der Maske nicht gut geht.

Wir brauchen eine Legitimation von außen, von "offizieller" Stelle, dass wir das tun dürfen, was uns unsere innere Weisheit sowieso schon gesagt hat. Und damit ist eins impliziert: Wir selbst können uns die Erlaubnis nicht einfach geben. Das muss schon jemand machen, der das auch wirklich beurteilen kann. Finde den Fehler. Dieser jemand kann nicht außerhalb von uns selbst sein.

Ich hatte dieses Bild vor Augen, dass einem kleinen Kind die Jacke zu warm wird und es bei der Mama nachfragt, ob es die Jacke ausziehen darf. Die Mama sagt nein. Das Kind fängt an zu zetern und zu weinen, wird trotzig und weint und bettelt weiter, bis es vielleicht die Erlaubnis bekommt. Es geht aber nicht hin und zieht sich einfach die Jacke aus. Das wäre das Logischste, das Natürlichste, denn dem Kind ist nämlich viel zu warm.

So ähnlich ist das gerade mit der Regierung. Und wir sind keine Kinder, sondern Erwachsene und die meisten, die es gerade extrem beutelt, haben ein seeeehr gutes Gespür für sich selbst. Da ist eine innere Weisheit, eine Verbindung zum Körper. Da ist eine Intuition und ein klarer Menschenverstand. Aber wir trauen uns nicht, einfach danach zu handeln. Wir haben noch diese kleinkindliche Idee davon, dass wir die Erlaubnis von außen brauchen, uns nach unseren Bedürfnissen zu richten und daran zu orientieren. Es eben einfach zu TUN, was für uns so logisch und stimmig ist.

Uns werden Strafen angedroht, Sanktionen - wie früher. Und dann sind da noch die braven Kinder, die uns verpetzen würden, wenn wir uns einfach dem Machtwort von Mama widersetzen. Wie früher.

Und da muss ich jetzt einfach sagen: Ja, und? Wir sind so wach und klar. Keiner weiß besser, was für uns stimmig ist, als wir selbst. Viele von uns haben einen unfassbar krassen Heilungsweg hinter sich, haben sich selbst erforscht, haben krasse Krisen erlebt, Aufwachkrisen. Und jetzt soll uns jemand erlauben, dass wir unserer Intuition folgen?

Ich glaube nicht.

Wir sind innerlich erwacht, ent-wachsen, erwachsen geworden. Wir dürfen uns jetzt auch so verhalten. Im Außen.

Eine Wahl, die ich vor längerer Zeit getroffen habe und die mir immer wieder aufs Neue Mut und Kraft gibt, ist folgende:

✨Ich bin bereit jegliche Konsequenz zu tragen, die es nach sich zieht, ich selbst zu sein!✨

Geben wir uns selbst die Erlaubnis, unsere eigenen Bedürfnisse zu achten und ihnen zu folgen. Lösen wir uns von dem Gedanken, dass wir bestraft werden, wenn wir unserer Intuition folgen. Das ist ein lange abgelaufener Glaubenssatz, den wir echt in die Tonne treten können. Er dient uns nicht mehr.

Wir sind erwachsen und das eben nicht nur körperlich sondern vor allem im Inneren. Wir sind gereift. Wir sind reif. Demonstrieren wir diese Reife. Wir können die Nabelschnur durchtrennen. Aufstehen und in Klarheit das machen, was uns unser Herz sagt.



PS: Ich höre schon wieder die Stimmen, die sagen: "Ja, aber das ist doch egoistisch und du gefährdest damit andere." Einen alten Scheiß. Jemand, der in seiner Anbindung mit sich ist und seiner höheren Weisheit, seiner Seele folgt und seine Natur lebt, KANN keinen anderen gefährden. Er ist komplett im Einklang mit ALLEM! Ich kann einem anderen Menschen nichts zufügen, was seine Seele nicht gewählt hat. DAS GEHT NICHT! Die, die ein solches Verhalten als egoistisch bezeichnen, haben überhaupt keine Ahnung davon, was es heißt, mit seiner eigenen Natur im Einklang zu sein und was es bedeutet tatsächlich mit allem verbunden zu sein. Die haben keine Ahnung, wer sie wirklich sind. Punkt! Hasst mich gerne für diese meine Sicht. Das ist mir tatsächlich volles Rohr egal. 

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Montag, 23. November 2020

ERlöse dich selbst

Was, wenn du gar nicht kämpfen musst? Was, wenn du dich gar nicht wehren musst? Was, wenn es gar nicht nötig ist, dass irgendwer für irgendwas zur Rechenschaft gezogen werden muss, damit endlich Frieden, Befried(ig)ung in dir herrschen kann?

Stell dir vor, es ist gut, dass du ent-rüstet bist. Dass da keine Rüstung mehr ist. Stell dir vor, es ist gut, dass du fassungslos bist, ohne Fassung, ohne Rahmen, ohne Begrenzung, ohne Urteil.

Der Gott, wie ich ihn fühle und verstehe, richtet und urteilt über nichts und niemanden. Stell dir vor, du würdest das auch tun. Kein Urteil über andere, über die Schlechtigkeit, die Boshaftigkeit, die Intriganz, die Niederträchtigkeit. Kein Urteil über Lügen und Falschinformation, über Täuschung und Zensur. Kein Urteil. Weder über dich noch über andere. Nur wahrnehmen und sein lassen und mit den Augen der Schöpfung schauen, darin Gott erkennen, der sich erfährt. Neutral. Gleich-gültig.

Ich weiß, dass diese Gedanken heftig sind und wahrscheinlich wehrt sich gerade mindestens ein Anteil in dir, der Anteil, der nach Gerechtigkeit schreit, nach Freiheit, danach gesehen zu werden, in Ruhe gelassen zu werden. Der Teil, der es braucht, von außen gerettet zu werden. Der Teil, der nach einem Erlöser ruft. Der Teil, der von außen die Erlaubnis braucht, gut für sich zu sorgen.

Ich kann das total verstehen. Wie lange dachte ich, dass mein Leben um ein Vielfaches leichter wäre, wenn es die Narzissten in meinem direkten Umfeld einfach nicht mehr geben würde, wenn sie verschwinden würden, sich in Luft auflösen würden, all die Lügen endlich für jeden sichtbar wären. So viele andere hätten mit mir aufgeatmet, wenn da endlich mal jemand für Recht und Ordnung gesorgt hätte.

Ihr könnt es euch wahrscheinlich schon denken. Das ist nicht passiert. Die Narzissten sind nicht von alleine verschwunden und wurden auch nicht anderweitig entfernt. Niemand hat mich erlöst. Zumindest niemand von außen.

ICH habe mich erlöst, habe mich frei gesprochen und aus den Verstrickungen in mir befreit. Habe mich selbst in meine Macht erhoben und alle Macht zu mir zurückgenommen, die ich irgendwann mal an andere Menschen abgegeben haben.

ICH war diejenige, die sich einst untergeordnet hat, als schwächer erlebt und erklärt hat. Ich hatte vergessen wer ich eigentlich wirklich bin.

ICH habe mir daher selbst erlaubt, dass ich gut für mich sorgen darf, dass ich NEIN sagen darf, habe mich erlöst von Rechtfertigung und dem Bedürfnis Recht zugesprochen zu bekommen. ICH habe mich selbst um meine Bedürfnisse gekümmert, war mir selbst ein guter Beistand, stehe meiner Kleinen in mir heute noch bei. Ich lasse es schlicht nicht mehr zu, dass mich jemand übergeht, weil ich mich selbst nicht mehr übergehe.

ICH sehe mich. ICH achte und ehre mich. ICH behandle mich mit Würde.

Das Ding ist, dass dir niemand deine Eigenmacht zusprechen kann. Das muss IN dir stattfinden, durch dich selbst. Die anderen im Außen die piesacken uns nur solange bis wir das erkannt haben.

Oh Himmel, glaubt mir, wie oft hätte ich Menschen am liebsten auf den Mond geschossen, weil sie mich so aufgezwickt haben, so getriggert und angestachelt, so von oben herab behandelt haben, mich nicht gesehen haben, meine Bedürfnisse ignoriert, über mich hinweg gegangen sind. Wie oft war ich wütend, ohnmächtig, aufgebracht.

Heute, rückblickend, hat jeder von ihnen einen fetten Blumenstrauß verdient, weil sie es waren, die mich in meine Größe katapultiert haben. Sie standen mir so lange mit ihrer Arschigkeit zur Verfügung, bis ich es gecheckt hatte. Sie haben mich gezwungen aufzustehen. Sie haben mich getriezt, bis ich meine Größe in mir gefunden habe. Mir wurde wahrlich nicht der rote Teppich ausgerollt. Dafür war ich selbst zuständig.

Das Leben schüttelt uns so lange, bis wir bei uns selbst rauskommen. Die "Anderen" behandeln uns so lange von oben herab, bis wir aufstehen und auf Augenhöhe kommen. All diese Theaterspieler da draußen, spielen das Stück für dich, auf deine seelische Regieanweisung hin, weil du gewählt hast, dich zu erinnern und wieder selbst zu ermächtigen. In Wahrheit passiert das alles FÜR dich und nicht gegen dich.

Sollen die, die da einfach "nur" (d)einen kosmischen Auftrag erfüllen, dann wirklich dafür bestraft werden? Wem ist damit gedient? Sie spielen perfekt ihre Rolle FÜR dich. Wenn du deine Größe wahrhaftig erkannt hast, ist Rache eh nur noch Kinderkacke. Du bist dann so sehr damit beschäftigt, dich selbst zu feiern, das Leben zu feiern, zu feiern, dass du deine von dir selbst gestellte Aufgabe gemeistert hast, dass alles andere nebensächlich ist.

Wähle, genau JETZT in all der Enge und Unfreiheit, deine Größe zu erkennen. Wähle es, deine Eigenmacht zu erfahren, JETZT, mit allen scheinbaren Begrenzungen von außen. Wähle es, zu erleben, die ER-Lösung in dir zu finden. Wähle, in Frieden zu kommen. Wähle, Freiheit zu SEIN. 

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Sonntag, 22. November 2020

Sicherheit im Nichtwissen

Ist der Mond ein Himmelskörper oder doch eine Raumfahrtstation?

Wer "regiert" uns wirklich? Sind Dunkelmächte im Hintergrund vom Hintergrund? Wesen nichtmenschlicher Art, die die steuern, die unsere Regierung steuern?

Ist die Erde rund? Oder doch eine Scheibe? Gibt es Innererde und wohnen da wirklich auch Menschenarten?

Was ist mit UFO's, hochentwickelten Wesen aus dem All, freier Energie und all der Technologie, die solche Spezies haben könnten?

Im Moment ist nichts sicher. ALLES wird in Frage gestellt und muss sogar in Frage gestellt werden. Wie viel Unfug hat man uns bewusst beigebracht, um uns von unserer Göttlichkeit fernzuhalten? Wie viel wurde vertuscht und verdreht, um finstere Machenschaften zu verheimlichen?

Ich habe mir angewöhnt wirklich ÜBERALL ein Fragezeichen dahinter zu machen. Auch Dinge, Umstände, Weltbilder, die bisher für mich selbstverständlich waren, stelle ich immer wieder in Frage. Bin komplett offen für andere Antworten und Sichtweisen. Ich bin immer wieder bereit MICH in Frage zu stellen und alles, was ich bisher für wahr gehalten habe. Ich halte nichts fest. Ich beharre auf nichts. Etwas ist in diesem Moment stimmig für mich und dann ist das in dieser einen Sekunde meine Wahrheit. Sie kann in fünf Minuten eine ganz andere sein.

Mancher würde jetzt sagen, das ist unzuverlässig. Ich sage, das ist das einzig "Vernünftige". Denn nur die Veränderung ist die einzig wahre Konstante in unserem Leben, im Universum. Nichts ist für immer. Alles ist Wandel. Und jeder lebt in seiner eigenen Wahrheit. Nichts ist absolut. Bewusstsein erschafft Erfahrung. Nicht umgekehrt. So kann der eine das erfahren und zwei Meter daneben in der scheinbar gleichen Situation ein anderer das komplette Gegenteil.

Es gibt Menschen, die jubilieren gerade über den Wandel und gleichzeitig brechen andere zusammen unter der heftigen Krise und der Angst. Alles kann nebeneinander existieren und tut es auch. Keiner macht da etwas falsch. Jeder lebt in seiner Welt, in seinen Glaubenssätzen. Nur stürzen diese Glaubenssätze im Moment ein, wie Bäume unter einer Lawine. So Vieles, was so lange wahr für uns war, ist plötzlich ganz anders.

Wirklich zuverlässig aber ist meine Intuition. IMMER. Das, was JETZT in Resonanz mit mir geht. Das, was JETZT stimmig für mich ist. Ich habe mich deswegen nicht getäuscht oder habe gelogen, wenn morgen etwas komplett Anderes, etwas scheinbar völlig Gegensätzliches mit mir in Resonanz geht.

Was bleibt, wenn im Außen alles wegbricht? Was bleibt, wenn in deinem Inneren alles wegbricht? Was bleibt, wenn nichts mehr von dem Bestand hat, was dein Leben bisher ausgemacht hat? Wer bist du? Woran hältst du dich fest? Was gibt dir Stabilität? Worin ankerst du?

Nicht einmal das Amen in der Kirche ist sicher. Die Kirchen sind nämlich gerade leer. Da gibt es kein Amen mehr. Ich persönlich halte ALLES für möglich. Der Mond eine Raumfahrtstation? Kann schon sein. Dunkelmächte im Hintergrund vom Hintergrund? Kann schon sein. Und was bedeutet das für mich?

Ehrlich? Es ist irrelevant. Ich habe mich. Ich weiß wer ich bin. Ich habe mich so oft in Frage gestellt und bin immer wieder beim Gleichen rausgekommen: Ich bin ein göttlich-geistiges Wesen. Mein Bewusstsein erschafft meine Realität. Es kommt in mein Leben, was meiner Schwingung entspricht. Schwingung lügt nie. Wenn also etwas in meinem Leben ist, hat es die gleiche Frequenz wie ich. Will ich hochschwingende Ereignisse und Dinge, darf ich selbst hoch schwingen.

Wie das geht? Indem ich nichts verdränge oder ablehne. Es geht nicht um ausmerzen oder verurteilen, um vernichten oder bekämpfen. Es geht um Integration. Ich werde reiner und reiner, in dem ich alles annehme, was da ist. Ich lasse alte blockierte Schwingung wieder in Fluss kommen. Es darf da sein. Ich leuchte in meine dunkelsten Ecken. Ich wähle das Licht, das die Dunkelheit mit einschließt. Meine Göttlichkeit inkludiert das "Böse", das "Satanische". Mir kann im Außen nichts begegnen, was nicht ich ist. Somit kann mich auch nichts bedrohen oder steuern, denn das bin ja ich.

Dunkelmächte? Ich bin sie. Dämonen? Ich bin sie. Regierungen? Ich bin sie. Engel? Ich bin sie. Gott? Ich bin er/sie.

Habe ich erkannt, das ich wirklich und wahrhaftig ALLES bin, hat nichts mehr Macht über mich. Weltbilder können entstehen und zerfallen. Die verrücktesten Ideen können kursieren, wahr oder nicht wahr. Es macht keinen Unterschied. Ich wähle meine Erfahrungen aus dem Bewusstsein heraus, das ALLES sein darf, aus der Ganzheit heraus.

In dieser aktuellen "Unsicherheit" da draußen letztlich die Sicherheit zu fühlen und sich vertrauensvoll ins Nichtwissen fallen zu lassen, ist Urvertrauen. Ich hab mich. Ich hab meine Intuition. Ich BIN meine Sicherheit. Wenn ich bei mir angekommen bin, kann um mich rum passieren was will. Ich bin sicher. Ich bin MIR sicher. ❤️ Um nichts Anderes geht es in dieser Krönungszeit! 👑 Es geht darum, dass du in dir und dem Raum der unendlichen Möglichkeiten, der du bist, ankerst. Glücklichsein im Nichtwissen. Im Frieden sein mit allem, was existiert. Wissen, dass ich es bin, der meine Erfahrungen erzeugt.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Foto: Canva
Text: Maja Siebel
Gestaltung: Anja Reiche

 

Donnerstag, 19. November 2020

Pfeif deine Schatten zurück

Nichts anderes passiert gerade. Nichts anderes passiert eigentlich immer. Auch schon vor dieser "Krise" war es so, nur halt nicht so global.

Was wir verdrängen, spaltet sich von uns ab und entwickelt ein Eigenleben, ein Bewusstseinsfeld, aus dem sich das verkörpert, was wir nicht haben wollen. Diese Figuren, die daraus resultieren, begegnen uns dann im Außen und konfrontieren uns eiskalt mit uns selbst. Sie lösen all das in uns aus, was vorher schon da war, wir nur nicht sehen und fühlen wollten. Sie sagen: "Schau hin! Mich gibt's aber auch. DAS bist auch du."

Wir begegnen uns selbst. Alles, was andere in uns auslösen, war vorher schon da. Niemand kann ein Gefühl in uns hineinlegen. Niemand kann uns wirklich bedrohen, wenn die Bedrohung, die Ohnmacht, die Kleinheit nicht eh schon in uns da war.

Verdrängte Gefühle, abgelehnte Anteile, destruktive Glaubenssätze, die sich selbst erfüllen - nichts anderes begegnet uns im Leben, wenn da scheinbare Deppen in unser Leben kommen, wenn Krisen auftreten.

Pfeif deine Schatten zurück zu dir, die herrenlosen Hunde, die einfach nur endlich deine Liebe und Anerkennung wollen. Dann müssen sie nicht "da draußen" rumstromern und immer lauter heulen, um endlich von dir bemerkt zu werden. Was du als DEINES erkennst, hat keine Macht mehr über dich. Jeder Dämon bist in Wahrheit du. Erkennst du das, löst er sich in Luft auf. 💗

PS: Tausend Mal selbst erprobt.
PSS: In meinem Podcast von gestern erkläre ich das genauer.

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Mittwoch, 18. November 2020

Was du jetzt für deine Freiheit tun kannst

An diesem "denkwürdigen" - vielleicht auch für viele erschütternden - Tag war es mir ein Bedürfnis zu fühlen und zu sprechen, was jetzt gesehen und gelebt werden will. Ich lade euch ein zu meinem neuen Podcast mit Botschaften aus der geistigen Welt, von eurem höheren Selbst.

Eine Erinnerung an deine Größe und Göttlichkeit!!!! 💗

Dienstag, 17. November 2020

Die Heiligkeit der Trennung

Wir leben in Zeiten, in denen Spaltung deutlicher denn je zu sehen ist. So viele rufen nach Verbundenheit, nach Einheit, nach Zusammenschluss. Ich kann das nachvollziehen und gleichzeitig möchte ich auf die Heiligkeit der Trennung aufmerksam machen.

Wenn ich nicht mit den richtigen Menschen in Verbindung bin, dann kann das meinen inneren Tod bedeuten. Nicht in jedem Umfeld, in jeder Verbindung kann ich mich entfalten und die sein, die ich bin. Das heißt, ich darf sehr weise wählen mit wem oder was ich mich verbinden möchte. Denn nicht jeder tut mir gut.

Verbindung nur um der Verbindung Willen, weil es vielleicht als christlicher oder erleuchteter oder spiritueller gilt, als eine Trennung, ist wie ein totes Pferd reiten. Das bringt niemanden weiter. Das ist aus meiner Sicht sogar scheinheilig, weil ich nicht meine Wahrheit lebe.

Es gibt den Moment, da ist eine Beziehung erfüllt. (Danke Christiane für diesen genialen Satz!!!!) Da ist es Zeit zu gehen. Da ist alles getan, für das man sich verabredet hatte und man kann getrost auseinander gehen. Damit meine ich nicht nur Partnerschaften. Ich meine damit Beziehungen aller Art. Ob Familie, Freunde, das berufliche Umfeld. Egal wo Menschen zusammen sind und wirken, kann der Zeitpunkt kommen, zu dem es besser ist, zu gehen, anstatt eine Verbindung künstlich am Leben zu erhalten.

Denn würde ich bleiben, könnte ich meine Essenz nicht mehr zum Ausdruck bringen. Würde ich in Verbindung bleiben, könnte ich mich nicht weiter entfalten und wachsen. Würde ich bleiben, wäre das eher destruktiv statt konstruktiv. Würde ich bleiben, wäre das hinderlich und ich könnte mich nicht mehr frei verströmen.

Ich wäre in meinem Sein gehemmt, gebremst und es könnte nicht mehr das durch mich in die Welt fließen, was in die Welt will. Mein Wirken wäre verwässert, nicht mehr klar und scharf umrissen. Ich würde in der grauen Masse verschwimmen. Ich stünde dem Leben in meiner Wahrhaftigkeit nicht mehr zur Verfügung. Da käme nicht mehr das Beste in mir zum Ausdruck, weil ich nicht in Harmonie lebe, in der Schwingung, die mir eigentlich mehr entsprechen würde, die ich BIN. Ich bin in der falschen Frequenz unterwegs und das erzeugt schiefe Töne.

Was wäre denn, wenn wir die "Spaltung" und Trennung nicht mehr verurteilen würden, sondern als eine natürliche Selektion betrachten würden? Das, was nicht mehr zusammengehört, trennt sich.

Ja, wir sind eine Menschheitsfamilie. Ja, wir sind alle göttliche Wesen. Und gleichzeitig muss und kann ich nicht jeden mögen und mit jedem gerne Zeit verbringen. Wir dürfen uns in unserer Andersartigkeit sein lassen, den anderen sein lassen, den, den ich nicht riechen kann. Er darf so sein. Und ich darf so sein. Und wir müssen uns nicht einigen. Wir dürfen uns zweinigen, wie Vera F. Birkenbihl so schön sagte.

Soll sich doch jeder mit dem zusammenschließen, der gerade zuträglich und stimmig ist. Soll doch jeder in seiner Herde leben. Es gibt immer die Menschen, die mich genau so nehmen können, wie ich bin. Die ich genauso nehmen kann wie sie sind. Und der, den ich nicht riechen kann, der wird auch seine Herde finden. Diese zwei Herden müssen sich nicht lieben. Sie müssen sich nur einfach sein lassen. Leben und leben lassen.

Meine Wahrheit ist, dass wir alle nebeneinander, parallel hier existieren können. Ich bin der Meinung, dass es möglich ist, dass jeder er selbst sein kann und sich ausdrücken kann, ohne einen anderen in seiner Entfaltung zu beschränken.

Wenn wir zulassen, dass sich alles in die göttliche Ordnung fügt und jeder den Platz einnehmen kann, wo er eigentlich richtig ist, wo er hingehört, dann stört niemand einen anderen. Dann ist da Harmonie. Jeder spielt seinen Ton. Und diese Plätze sind nicht fest. Das Leben ist Veränderung. Es fließt. Die Herden können wechseln. Die Töne und Plätze können wechseln. Nichts ist für die Ewigkeit.

Dazu gehört allerdings Trennung, denn viele waren noch nie an ihrem Platz, einige sind nicht mehr an ihrem Platz, in der "richtigen" Beziehung, sind nicht im "richtigen" Job, sind nicht in der "richtigen" Familie, bei den "richtigen" Freunden. Mitfließen und Neusortieren beinhaltet immer die Trennung.

Trennung ist kein Versagen. Trennung ist normal. Trennung ist Teil des Lebens. Trennung ist Teil der Natur. Der Baum lässt seine Blätter weise fallen, weil er sterben würde, wenn er sie behalten würde. Er käme nicht über den Winter. Trennung ist nicht der Tod. Trennung ermöglicht manchmal erst richtige Lebendigkeit. Trennung ist ein heiliger, weiser Akt und in keinster Weise schlechter als Verbindung. Eine wahrhafte Trennung sorgt sogar erst dafür, dass ich in Verbindung sein kann. Nämlich in Verbindung mit mir selbst. In dem Sinne führt Trennung zur Verbindung. Sie führt mich zurück zu mir. 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Sonntag, 15. November 2020

Ohne Bewusstsein keine Form

Ohne Bewusstsein keine Form. Ohne Bewusstsein hat nichts Bestand. Alles wird durch Bewusstsein belebt, erst ins Leben gerufen.

Jede materielle Erscheinungsform, jedes Ereignis, jeder Gegenstand, alles, was wir anfassen können, erfahren können, kann nur so lange existieren, wie es mit Bewusstsein genährt wird, mit Aufmerksamkeit, mit Energie, mit Beachtung.

Es gibt diese wunderbare und eindrückliche Geschichte, in der der Schüler zum Meister geht und fragt, wann ihn endlich die Vergangenheit loslässt. Worauf der Meister zum Baum geht, ihn umarmt und jammernd fragt: "Wann lässt mich der Baum endlich los?"

Diese kurze Begebenheit macht mehr als deutlich, dass wir alles selbst festhalten, was doch so dringend "gehen" sollte, was UNS endlich loslassen sollte, was endlich von uns ablassen sollte.

Wie hältst du die Dinge noch fest? Wie erzeugst du sie? In welcher Art und Weise befeuerst du die Form, die Erscheinung mit deinem Bewusstsein und hältst sie damit am Leben? Wie trägst du dazu bei, dass du das erlebst, was du erlebst? Wo ist dein Anteil daran?

Nichts ist zufällig in unserem Leben und ich weiß, dass es keinen krasseren Zeitpunkt geben könnte, so etwas zu sagen.
 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Samstag, 14. November 2020

Entscheidungen für's Leben - mal wieder

Seit Wochen und Monaten haben wir genug Gelegenheiten "geliefert" bekommen, in denen wir erfahren konnten, wie wir es NICHT haben wollen, wie wir NICHT leben wollen. Scheinbar ohnmächtig "wurden/werden wir gelebt", von außen gesteuert und beschränkt.

Eine hervorragende Gelegenheit herauszufinden, was wir stattdessen wollen. Eine hervorragende Gelegenheit, Dinge abzuwählen und sich neu zu entscheiden.

Unsere Entscheidungen sind kraftvoll und aus meiner Sicht essentiell. Nach deinem Willen geschehe dir. Ich wähle und das Universum setzt sich in Gang. Ja, diese Macht habe ich. Diese Kraft habe ich. Wie sehr glaube ich an mich und meine Kraft? Wie viel traue ich mir zu an "Wunder"? Wie viel traue ich dem Leben an Wundern zu?

In all dem Chaos um uns herum kann man schon mal vergessen, dass wir mächtige Geistwesen sind und eine Wahl haben. IMMER!

Ich habe es gewählt, mich über all das hinaus zu erheben, dem zu entwachsen. Ich habe es gewählt, mich als die kraftvolle Liebe Gottes zu erfahren, die ich bin. Neue Referenzerfahrungen als Schöpfer zu machen, auch wenn der Verstand aufgrund der Umstände sagen würde, dass das unmöglich ist. Es IST möglich. Weil ALLES möglich ist.

Dem Leben ist kein Wunder zu groß. Wenn ich es wähle in der größten äußeren Unfreiheit die Freiheit zu fühlen, dann ist das möglich und dann wird das so sein, wenn ich genau das mit jeder Zelle für wahr halte.

Ich glaube, es ist mal wieder an der Zeit, ganz wichtige Entscheidungen fürs Leben zu treffen, FÜR uns, FÜR dich. Deswegen stelle ich hier eine Idee zur Verfügung, wie diese Entscheidungen aussehen könnten. Wer lieber hören mag, findet den Text gesprochen in meinem Podcast:

https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Entscheidungen-frs-Leben-emfk0k

Ich wünsche euch und einem jeden, dass er erfahren mag, wie großartig und machtvoll er eigentlich wirklich ist. Ich wünsche einem jeden, sich als Schöpfer zu erfahren, im liebenden Dienst des Universums, als fleischgewordenes, verkörpertes höheres Selbst! 💖 



(Wenn du dieses Foto ausgedruckt haben möchtest, kann ich dir eine hochwertige PDF zusenden, die du dir dann selbst ausdrucken oder als Poster fertig machen lassen kannst. Schick mir einfach eine Email an mail@anja-reiche.de mit dem Betreff "Entscheidungen für's Leben". Als Ausgleich überweise mir über PayPal was immer dir dafür angemessen scheint. www.paypal.me/AnjaReiche - der Text hat ja eher einen ideellen Wert ✨👑✨)



Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 11. November 2020

Erhebe dich darüber hinaus

Es ist so wichtig, zu verstehen, was da gerade passiert auf dieser Welt, welche Muster wirken aus psychologischer Sicht, auf menschlicher Ebene. Für meine Begriffe essentiell.

Und dann darf der nächste Schritt kommen. Wenn ich das alles geblickt habe, darf ich mich erheben, darüber hinaus erheben, aussteigen und dem entwachsen. Ich darf AUFsteigen.

Ich lade euch ein auf eine Reise ins Unterbewusste und erzähle euch von meinen eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen. Hier gehts zum Podcast:

https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Erhebe-dich-darber-hinaus-emb28a


(Der Podcast läuft auch auf allen anderen bekannten Plattformen wie Spotify, Google Podcasts, Apple Podcasts, Breaker, Overcast, Pocket Casts, RadioPublic und natürlich Anchor.)

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Sonntag, 8. November 2020

Ein Fühl-Experiment

Ich will dich zu einem Fühl-Experiment einladen.

Geh mal weg von all dem Lärm da draußen, von all dem Chaos, den Widersprüchen, den Kämpfen, den Ungeheuerlichkeiten. Komm zurück zu dir und spür nur mal dich, ohne all diese Geschichten und Dramen. Atme in deinen Körper, sei mit dem Bewusstsein da, wo dein Körper jetzt auch ist.

Stell dir vor, das Leben will einfach nur, dass du der bist, als der du gedacht bist. Dass du die bist, als die du gedacht bist. Mit all deinen Facetten, Besonderheiten, Absonderlichkeiten, Eigenarten, "Macken". Du darfst einfach nur du selbst sein. Du MUSST nichts, aber du kannst alles, was sich für dich stimmig anfühlt.

Die Informationen, die in deinem Samen gespeichert sind, beinhalten alles, was du zu deiner Entfaltung, zu deinem Wachstum brauchst. Die Eichel weiß, dass sie eine Eiche wird. Es ist alles da. Es braucht nur Raum zur Entfaltung. Von der Eichel erwartet die Natur nicht, dass sie ein Rosenstrauch wird. Nein, die Natur will diese Eiche. Eine Eiche, die es ermöglicht, dass in ihrem Schutz vielleicht Pilze wachsen können, dass ihr Schatten im Sommer gut ist für andere Lebewesen zum Ausruhen.

Durch ihr So-Sein, ist sie ein Beitrag. Ihr So-Sein ist völlig ausreichend. Niemand käme auf die Idee, der Eiche zu sagen, dass sie aber noch dieses und jenes leisten müsste. Es ist genug. SIE ist genug. Von Natur aus.

Stell dir vor, du triffst die Wahl, dass du dich komplett zu dem entfaltest, was in deinem "Samen" angelegt ist. Stell dir vor, du wählst, der Mensch zu sein, das Wesen, als das du von der Natur gedacht bist. Du lässt dich geschehen. Du lässt dich sein. Du lässt dich entfalten, ent-wickeln.

Stell dir vor, diese Wahl und dein So-Sein ist der Beitrag, den du in diesem Wandel, für ein Leben in Natürlichkeit und Einklang mit dem Kosmos, leisten kannst. Das ist alles, was es zu "tun" gilt. Wie fühlt sich das an?

Stell dir vor, diese Wahl bewirkt, dass sich alles im Außen so fügt, dass du das auch wirklich kannst. Dass du die optimalen Bedingungen hast. Stell dir vor, du bist so machtvoll. Wie fühlt sich DAS an?

Stell dir vor, nach dieser Wahl FÜR dich selbst, weisen dir Impulse den Weg und du wirst in jedem Moment das tun, was dazu gerade nötig ist.

Stell dir vor, ganz viele haben diese Wahl für sich selbst schon getroffen und dieses Chaos im Außen ist bereits der Umbruch, den es braucht, damit diese Vielen ihr Umfeld so gestalten, dass sie ihre Natürlichkeit leben können.

Stell dir vor, jeder davon folgt jetzt seinen Impulsen und tut das Seine. Jeder trägt das bei, was das Herz sagt. Der, der mit Hingabe und Freude meditiert und in Frieden sein kann, macht das. Der, der Anwalt ist und das Bedürfnis verspürt, vor Gericht zu ziehen, macht das. Der, der gerne recherchiert und aufklärt, macht das. Der, der mit Freude auf die Straße geht und voran geht, macht das. Der, der kosmische Energien empfangen kann und in Verbindung mit der geistigen Welt steht, Botschaften vermitteln kann, macht das. Der, der seine Kinder begleitet und sie unterstützt, freie und selbstbewusste Menschen zu bleiben, macht das.

Jeder spielt seinen Ton und jeder ist genug. Jeder kann etwas und jeder ist wichtig. Da wo er seine Stärken hat, ist er richtig. Das, was leicht von der Hand geht, ist das, was das Leben gerade von uns will.

Stell dir vor, das wäre wahr und deine Wahl für dich, unsere Wahl für uns, ist stärker als jede Regierung, weil wir von der Schöpfung selbst mit allen Mitteln unterstützt werden, unsere Natur zu leben, weil das Leben selbst uns als das will, was wir in Wahrheit sind? Wie fühlt sich das an?
 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

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Text und Gestaltung: Anja Reiche

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Text: Dr. Reiner Füllmich
Gestaltung: Anja Reiche


 

Mittwoch, 4. November 2020

Ich bin die Liebe Gottes

Der Satz kam mir gerade mitten ins Herz geflogen und hat so richtig ZOOOOOOM gemacht! Der Booster überhaupt!

Ich bin die Liebe Gottes und genau so wirke ich in der Welt. Ich leuchte und strahle, erhelle alles und das hat direkte Auswirkungen auf mein Umfeld. 😍😍😍💥💥💥💥❤️❤️❤️❤️👑

Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ich das einfach "nur" weiß, oder mit jeder Zelle fühle und erfahre. Ich BIN es mit jeder Faser meines Herzens! ❤️❤️❤️

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Montag, 2. November 2020

Zurück zur Menschlichkeit

So oft wissen wir, dass es eigentlich völlig schräg ist, was "man" da von uns verlangt. So oft wissen wir, was eigentlich stimmiger wäre, was sich besser anfühlt, weicher, natürlicher, richtiger.

So oft suchen wir Beweise für unsere innere Wahrheit in der Wissenschaft, in Studien, in Belegen.

So oft trauen wir uns nicht, unserer Stimme zu folgen, weil es in irgendeiner Form Druck von außen gibt, von dem wir uns beeinDRUCKen lassen.

Wenn dieses Leben wieder menschlich und natürlich werden soll, dann dürfen Zahlen und Statistiken nicht länger über der Menschlichkeit stehen. Zurück zur eigenen inneren Weisheit!

#herzradikal
 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Sonntag, 1. November 2020

Fühle die Trennung

Fühl die Trennung. Diesen Schmerz. Die Nicht-Verbindung!

Der Urschmerz, die Urwunde ist die Trennung, die Trennung vom Göttlichen, die Trennung von der Quelle, die Trennung von unserer Göttlichkeit, die Trennung von uns selbst. Ausgedrückt und erfahren durch die Trennung von anderen. Aber die eigentliche Trennung, die wir immer spüren, wenn wir glauben, dass wir von anderen getrennt sind, ist die Trennung von uns selbst .

Diese Worte fließen gerade durch meine Finger und ich habe keine Ahnung, woher sie kommen. Es passiert einfach.

Erwachen passiert für meine Begriffe nur durch Er-Wachsen werden, Ent-Wachsen, die inneren Kinder groß werden lassen. Durch Ent-Wicklung aus allen möglichen Verstrickungen. Dazu gehört es, Illusionen zu ent-decken, aufzudecken, was nicht wahr ist über die Natur des Menschen, über uns selbst.

Trennung ist eine solche Illusion, die Trennung von der Quelle, von der Natur, der Schöpfung selbst.

Mein eigener Prozess der vergangenen Woche, genau diese Trennung mal komplett zu fühlen, mit diesem kleinen Mädchen von früher zu sein, das diese Trennung endlich zu Ende gefühlt hat, den Schmerz endlich mal zugelassen hat und nicht aus Vermeidung heraus versucht, auf biegen und brechen in die Verbindung zu kommen, dieser Prozess war eine meiner größten Befreiungen. Vielleicht sogar DIE Befreiung überhaupt.

Dadurch, dass ich nun nicht mehr diese Verbindung auf Teufel komm raus BRAUCHE, kann ich sie erst wirklich erfahren. Es ist kein Zwang mehr, kein Muss, kein "ohne sterbe ich".

DAS ist Freiheit, weil ich nun auch wählen kann, frei wählen, ohne Muster, das da irgendwo tief drin auf Autopilot läuft. ICH kann frei wählen, mein höheres Selbst, mein Wachbewusstsein, und nicht das kleine Mädchen mit den alten Filtern und Verletzungen.

Die inneren Kinder dürfen groß werden, wenn wir wirklich erwach(s)en wollen.

Ein Aspekt wurde mir anschließend noch extrem klar. Ich kenne viele, die mittlerweile abwinken, wenn es um die Arbeit mit dem inneren Kind geht. Das wäre ja ein alter Hut und überhaupt nicht mehr nötig und man würde ja nur immer wieder in alten Wunden rumstochern und das würde ja alles nichts bringen. Da fühlt man nur Schmerz und es ändert ja doch nichts. Es gibt einen ganz entscheidenden Aspekt, der für mich so selbstverständlich war, dass ich ihn nie explizit erwähnt habe. Jetzt tue ich es aber.

Ich identifiziere mich in solchen Prozessen nicht mit dem kleinen Mädchen. Ich gehe in innere Bilder als die Erwachsene, die ich jetzt bin und besuche die Kleine. Ich bin Beobachter, führe mich selbst durch den Prozess mit inneren Fragen und Interventionen. Ich bin auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Ja, ich fühle auch den Schmerz, aber es ist nicht MEIN Schmerz in dem Sinne, sondern mir ist klar, dass es der Schmerz des Mädchens ist. Ich gehe nicht in die Identifikation. Ich BIN nicht dieses Mädchen. Ich werde nicht zum Kind in dem Moment. Nein, ich bleibe wach und groß. Ich bleibe Schöpfer und Heiler, coache mich selbst. Bin die Mutter, die das Mädchen nie hatte.

Das ist ein himmelweiter Unterschied. So kann der Schmerz wirklich zu Ende gefühlt werden. Ich begleite die Kleine, die nie Begleitung in ihren Emotionen hatte. Ich bin mit ihr und helfe ihr, jetzt endlich zu lernen mit den Gefühlen umzugehen, die damals zu heftig waren, um alleine damit fertig zu werden.

Würde ich zu diesem Kind werden, wäre das aus meiner Sicht tatsächlich kontraproduktiv, weil da nur eine Retraumatisierung stattfinden würde und der Schmerz würde nicht enden, denn als Kind habe ich auch wieder nur die Handlungsmöglichkeiten eines Kindes und die sind nicht besonders vielfältig. Es ist so unabdingbar wichtig, als Beobachter da rein zu gehen und als dieser Beobachter geschehen zu lassen, da zu sein, zu begleiten, sich die Dinge ent-wickeln zu lassen im Sinne der Schöpfung. Durch das Beobachten aus einer neutralen Warte ohne Identifikation passiert Heilung automatisch.

Seit ich diesen heftigen Schmerz der Trennung tatsächlich gefühlt habe mit der Kleinen zusammen, seit ich die Trennung anerkannt habe, ist eine ganz neue Verbindung mit ALLEM Sein möglich. Ich glaube wahre Verbindung und Verbundenheit sind dann möglich, wenn wir die Trennung, die Nicht-Verbindung achten, ehren, da sein lassen, fühlen und sein lassen. Es gibt sie als Erleben auf unserer menschlichen Ebene. Es ist in Ordnung, diese Erfahrung zu machen.

Auf seelischer Ebene ist diese Trennung eine Lüge. Wir sind immer mit der Quelle verbunden. Wir SIND die Quelle. Wir SIND Quellenergiewesen, die einen Körper haben. Ich glaube, das ist erst in seiner Gesamtheit fühl- und begreifbar, wenn wir die Erfahrung der Trennung und die damit verbundenen Gefühle anerkannt haben.

Deswegen kann ich es nur empfehlen: Fühle den Urschmerz der Trennung. Befreie dich damit von dem "Zwang" in Verbindung zu gehen, damit du anschließend FREI in Verbindung sein kannst und erfahren kannst, dass du eigentlich nie getrennt warst.

Wenn die Erfahrung der Trennung damit abgeschlossen ist, kann sich ein neuer Erfahrungshorizont öffnen: Ein Leben im menschlichen Körper in dem kompletten Gewahrsein der immer währenden Verbundenheit. Das ist für mich Erwach(s)en!


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche