Posts mit dem Label radikal echt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label radikal echt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 7. Januar 2026

BegegnungsRaum - du & ich

Ich hab gerade ein bisschen Schnappatmung und ganz schön Respekt vor diesem Post, aberund: Ich kann nicht anders. Es hat sich innerlich geformt und steht jetzt mitten im Raum, wie ein riesiger, rosa Elefant, den ich unmöglich übersehen kann.

Die letzten Monate war so viel Innenschau und Einkehr bei mir dran, ich mag fast gar nicht in Erwägung ziehen, dass es tatsächlich dran sein könnte, wieder mehr in Begegnung zu gehen und gleichzeitig fühlen sich die Räume der 1:1-Begegnung gerade so kraftvoll und heilig an. So groß und weit und tief und relevant.

Was immer geschehen soll, was immer dran ist. Was immer die Begegnung von uns will. Ich mag mit dir präsent im Moment sein und gemeinsam erforschen und erspüren, es passieren lassen, uns passieren lassen, mit dir DA sein. Gewahr. Wach. Aus dem Innen heraus das Jetzt sichtbar machen. Der Stimmigkeit folgen. Pur. Roh. Wahrhaftig.

Ich bin gespannt, wer sich gerufen fühlt und ich bin gespannt, wie es dann in mir darauf reagiert, wo ein Ja auftaucht und wo vielleicht auch ein Nein. Melden kannst du dich unter mail@anja-reiche.de, dann sehen wir weiter.


Jetzt atme ich nochmal tief durch und klicke auf "posten". Mögen die Dinge ihren Lauf nehmen.

✨💖✨

(Bezüglich Geld kann ich gerade gar nichts sagen, in letzter Zeit immer weniger. Wie wenn es gar nicht mehr bei mir liegt, in irgendeiner Form Einfluss zu nehmen oder mich dazu zu äußern. Da kommt immer nur ein Schulterzucken in mir. Ein "ich weiß es nicht".)



Mittwoch, 29. Oktober 2025

Erforschen verlangt keine Lösung

Mich erforschen, verlangt kein anders sein von mir. Eine Beziehung, ein Miteinander, die Dynamiken darin erforschen, verlangt keine Veränderung und auch keine Lösung, keine Kompromisse oder Abmachungen von bestimmtem Verhalten. Es braucht eine Haltung. Eine Bereitschaft hinzuschauen. Neugier und Offenheit für alles, was sich zeigen mag.

Ich mag betrachten, was da ist. Ich mag fühlen, was berührt wird. Ich mag das nehmen, was tatsächlich bei jedem da ist, es ausbreiten, auffächern, bestaunen, begreifen. Da sein, wo ich gerade bin, wo wir gerade sind und das meine ich eben vor allem emotional.

Dabei geht es nicht um falsch oder richtig, sondern um echt und wahrhaftig. Es geht nicht um Veränderung, sondern so empfinden dürfen wie es ist, voll und ganz.

Erforschen erfordert, dass das, was da ist, berührt werden darf, da sein darf. Ich kann etwas, was ich eigentlich nicht will, was nicht sein darf, nicht wirklich erforschen. Wenn ich bemerke, dass ich es nicht will, dann darf ich den Teil, der es nicht möchte, ernst nehmen und das Nichtwollen erforschen. Ihm zuhören. Den Widerstand ergründen. Nicht, damit er weg geht, sondern weil das der Punkt ist, an dem ich innerlich stehe. Weil ein Teil von mir gerade da ist und so fühlt.

Es geht um die tatsächliche Wahrheit des Moments, den Punkt zu erspüren, an dem ich mich innerlich tatsächlich befinde. Da, genau da, mit mir sein, ist letztlich immer die Erlösung, ohne dass die Erlösung gewollt war. Sie ist eine natürliche Folge des Darinseins, des Damitseins, des Mitmirseins - aufrichtig - da, wo ich emotional gerade bin ganz sein. Wahrnehmend. Anerkennend. Fühlend. Bezeugend. Verstehend. Erlaubend.


 

Sonntag, 5. Oktober 2025

Der Moment ist mir heilig

Ich bin da, wo ich bin. Es fühlt sich an, wie es sich anfühlt und das ist gerade mit viel Traurigkeit verbunden, mit tatsächlicher Ohnmacht, mit einem Schmerz, der aus der gegenwärtigen Situation rührt. Ganz echt aus der Gegenwart. Es sind also insgesamt keine erhebenden Gefühle.

Wenn ich mich frage, ob ich es anders haben will, ob etwas anders sein sollte, ob ich etwas verändern müsste, kommt direkt ein klares Nein. Es ist, wie es ist. Und es wird so lange so sein, bis es anders sein wird. Auch wenn ich mich damit mitteile, möchte ich keine Lösung, keine Begründung, keinen Vorteil davon hören oder für was es gut ist. Ich will es pur und roh nehmen und anerkennen, wie es ist. Es ganz verkörpern und erfahren, was DAS gerade alles für mich bedeutet. Was es für mich heißt, dass der andere so da ist, wie er da ist. Wie ich mich damit fühle, was damit möglich oder eben unmöglich ist. Ich nehme meine Bedürfnisse darin war, die gerade nicht erfüllt werden und fühle wieder, wie sich das für mich anfühlt.

Meine Erfahrung ist, dass es auch als Kind nicht immer unbedingt eine Veränderung gebraucht hätte. Was meiner Kleinen im Nachhinein immer am meisten hilft, ist die Anerkennung dessen, was das alles für sie bedeutet hat und damit gesehen und bezeugt werden, voll erfasst und mitbekommen werden. Von mir als Erwachsene jetzt. Das Schlimmste war meistens, darin allein gewesen zu sein und nicht nur, was die Gefühle angeht, die ein "damit gehalten sein" gebraucht hätten, sondern auch mit der Wahrnehmung alleine gewesen zu sein und darin nicht bestätigt zu werden. Eine scheußliche, grausame Version von "Ich sehe was, was du nicht siehst".

Auch heute hat es noch einen Schmerz, wenn meine Wahrnehmung des Wahrzunehmenden als Idee oder Konstrukt betitelt werden. Mein tiefes Fühlen und Sehen als Theorie abgestempelt und gesagt wird, dass das ja nun wirklich keiner wissen kann. Das tut immer wieder weh und wird dem, was es tatsächlich ist, so gar nicht gerecht. Natürlich braucht die Wahrheit des Moments grundsätzlich keinen verstehenden Empfänger und dennoch ist es unnatürlich, damit alleine zu sein und jedes Mal eine Art Schock, ein Stich, ein Schmerz, der für meine Begriffe eine gesunde Reaktion auf Abgetrenntheit ist.

Aber ich schweife ab und irgendwie doch nicht. Tatsächlich merke ich gerade wie gut es dazu passt. Denn wieder geht es darum, eine Erfahrung ganz zu machen, mit allen Gefühlen, die dieser Moment, der Umstand gerade für mich bedeuten. Dieses volle und ganze "es ist, wie es ist".

Frei von Schuld. Es ist Ursache und Wirkung. Den Moment anzuerkennen und ganz zu haben, es tatsächlich ownen, mir zu eigen machen, fühlt sich an wie eine Segnung, etwas Heiliges. Es wegreden oder beschwichtigen ist in meinem Empfinden nach wie Schändung dessen, was ist.

Der Moment ist mir heilig. Egal, was er birgt. Es gibt nämlich auch schon gar nichts anderes, als den Moment. Er ist der wert- und kraftvollste "Aufenthaltsort" und ich schätze jeden, der mit mir genau darin da sein mag und nirgends anders hin will.

Da, im Moment, in diesem Jetzt, liegt alle Lebenskraft gebündelt und bringt etwas zum Ausdruck, worin ich mich erfahren kann und will. Dieses satte Gefühl von voll und ganz darin sein - ich liebe es tatsächlich. Nicht wissen, wieso, weshalb, warum, nur dass es ist, wie es ist und ich bin DA. Vollkontakt mit dem Jetzt. 

Amen.



Samstag, 4. Oktober 2025

Echtes Forschen ist ergebnisoffen

Wenn ich mir selber wirklich und wahrhaftig auf die Schliche kommen will (das klingt schon fast grob), wissen will, was in mir wirkt und warum, wenn ich mich ganz und gar durchdringen und wirklich kennenlernen möchte - sowohl in meinem momentanen Ist-Zustand, als auch in meinem Urzustand - muss ich bereit sein, ALLES an mir entdecken zu dürfen.

Wenn ich mir selbst begegnen will - genau JETZT - dann darf es nichts geben, was nicht sein darf. Ich muss alles an mir (vor)finden dürfen. Eine echte Intimität mit mir selbst darf vor mir selbst nichts verbergen.

Wenn ich davon ausgehe - und das tue ich persönlich - dass das hier auf der Erde in erster Linie eine Forschungsreise ist, eine Ent-Deckungsreise in immer mehr Bewusstheit, dann braucht es vor allem Offenheit, sowohl Ergebnisoffenheit (ich weiß nämlich nicht, wo meine Reise mich hinführt und was dabei zutage kommt) als auch die Offenheit/Bereitschaft, allem ins Auge zu blicken, was derzeit existiert, vor allem IN mir.

Diese Nähe mit mir selbst während dieser Reise, diese tiefe Loyalität mir selbst gegenüber, diese Liebe und Milde, mit der ich auf mich schaue, mich halte und begleite, das wahrhafte Mitfühlen mit mir selbst und tatsächlich wirklich an meiner Seite stehen, mit mir stehen, für mich stehen und gehen, berührt mich immer wieder so sehr. Diese tiefe, echte Liebe zu mir in allen Umständen und Situationen, für alle Anteile und Gefühle, für jeden Gedanken und jeden Impuls, ist wohl das, was ich als bedingungslose Liebe mir selbst gegenüber bezeichnen würde. Ich selbst bin mein stärkster Verbündeter und mein größter Fürsprecher, mein eigener Freisprecher und Erlauber, mein größter Fan und mein sicherster Hafen. Dieses Gefühl von tiefster Verbundenheit mit mir selbst ist unbeschreiblich und erlaubt eine echte Reise.

In dieser Haltung kann ich wirklich und wahrhaftig ALLEM begegnen, sowohl in mir als auch im Außen, weil ich in mir gut damit sein kann, gut mit mir da sein kann.

Ich bemerke immer wieder staunend, wie viele Menschen ein bestimmtes Bild von sich haben, in das dann so viel nicht hineinpasst, was aber auch an und in ihnen ist. Ich beobachte die Gewalt, die Härte gegen sich selbst, wenn das auftaucht, was nicht sein darf. Ich sehe den Kampf gegen das Ungewollte und das verbissene Streben nach dem, was stattdessen sein soll. Ein wirkliches Entdecken der derzeitigen Verfassung und dann des reinen, ursprünglichen Wesens ist so unmöglich. Das Erreichen eines Idealbildes ist nun mal nicht das wahre Naturell.

Ich hab mich früher selbst mit großer Härte angefasst. Es ist nicht so, dass ich es nicht kenne. Ich hab das gemacht, weil ich dachte, ich müsste irgendwo reinpassen, in das mein Wesen aber so gar nicht wollte. Mich hat es über die Maßen erleichtert, mir endlich erlauben zu können, was eh da war, und nur andere an mir falsch fanden. Das meine ich gerade nicht.

Tatsächlich beobachte ich eine noch ganz andere Härte sich selbst gegenüber und die kenne ich selbst nicht. Nämlich, dass es vor sich selbst nicht sein darf, was aber da ist. Also der Maßstab sind nicht, wie bei mir früher, die anderen, sondern der Richter ist in denjenigen selber und die Dinge müssen vor sich selbst verborgen werden. Da hört das echte Forschen dann ganz schnell auf. Da gibt es Dinge, die dürfen unter keinen Umständen berührt werden.

Mir kommt es weiterhin so vor, dass dieses "sich selbst verurteilen" schon angefangen hat, bevor überhaupt auch nur ein prägender Kontakt mit einem Menschen hier auf der Erde stattgefunden hat und all die schrecklichen Erfahrungen, die dann kamen, tatsächlich schon Folgen des eigenen Grundurteils waren, des Sichselbstverlassens. Die Erfahrungen in der Kindheit sind nicht minder schlimm und dennoch ist diese Sachlage eine ganz andere, wenn es um Ursache und Wirkung geht, um echte, tiefe Heilung an der Wurzel und eben das ehrliche Hinschauen zu sich selbst, was für Heilung unabdingbar ist.

Sie wollen sich selbst nicht und doch ist es genau das, was sie ihr Leben lang am meisten und am schmerzvollsten vermissen. Es ist ein selbstgebauter Teufelskreis. Jede Selbstzuwendung eine Scheinzuwendung, die einem idealisierten Selbstbild dient. Es ist kein echtes Forschen hin zum eigenen Wesen, kein echtes Herausfindenwollen, wer und was man wirklich ist. Das Urteil steht ja schon und das tut so weh, dass wir da bitte nicht hinschauen. Alles, aber nicht das. Dass dieses Urteil über sich selbst schon eine Lüge ist, ein Irrglaube und nicht die Wahrheit über das wahre Wesen, ist ihnen bis dato unbekannt. Die Katze beißt sich wieder in den Schwanz.

Ich schreibe das, weil sich mir dieses Phänomen mehr und mehr erschließt und weil mir damit mehr und mehr klar wird, mit welchem Mysterium ich es in meiner Kindheit zu tun hatte und was das für mich als erwachsenen, sich selbst tief fühlenden Mitmenschen bedeutet. Ich verstehe damit immer mehr meine Chancenlosigkeit - früher und heute - und wo ich meine eigene Hinwendung zum anderen ganz schnell sein lasse, weil er sich selbst nicht will, sondern immerzu ein bestimmtes Selbstbild verteidigt, das ganz viel ausschließt, was aber da ist.

"Meine Klarheit ist meine Macht." Danke, Kathi, für diesen Satz.



Sonntag, 24. August 2025

Das schlimmste Sich-Verlassen?

Ist das schlimmste Sich-Verlassen das "etwas vor sich selbst verbergen"? Ich hatte nie die Strategie, etwas vor mir selbst zu verbergen. Wenn ich mein Innerstes auch nicht anderen zeigen konnte, in mir hab ich es bei mir gehabt. Ich war mit mir mit dem da. Bin dann lieber von anderen weg, damit ich in mir mit mir sein konnte.

In der Begleitung von Menschen begegnet mir immer wieder das Phänomen, innerlich von sich selbst wegzugehen und etwas tatsächlich vor sich selbst verbergen zu müssen. Etwas, das so ungeliebt ist, dass es nicht wahr sein darf, versteckt werden muss und zwar nicht nur vor anderen, sondern auch und vor allem vor sich selbst.

Ab da gilt alles der Aufrechterhaltung eines bestimmten Selbstbildes, das den versteckten Aspekt nicht beinhaltet und ein ganz starker Kampf im Innersten gegen sich selbst. DAS darf nicht entdeckt werden, schon gar nicht von sich selbst. DAS darf nicht wahr sein. Ich muss und will anders sein, als DAS.

Dieser beschriebene innere Kampf in einem Menschen ist in meinem Erleben der Grund, warum sie für mich unerreichbar sind. Sie sind im Krieg mit sich. Augen, die mich nicht sehen, weil sie nur unverwandt nach innen gerichtet sind, mit dem Kampf und dem "sich selbst täuschen" beschäftigt.

Ich hatte vor mir selbst nie etwas zu verbergen und konnte sehr lange Zeit nicht verstehen - überhaupt nicht verstehen - warum die meisten Menschen nicht einfach sagen, was los ist. Man kann doch mit allem umgehen. Ich wusste von diesem Phänomen des "etwas vor sich selbst verbergen müssens" lange nichts.

Mit diesem Wissen, dem so wertvollen Teilen von Betroffenen und dem Ergründen und Erfühlen der Hintergründe und Anteile, verstehe ich im Nachgang mal wieder sooo viel mehr in meinem Leben, kann Erfahrungen in Begegnung nochmal anders einordnen und verstehe einmal mehr, mit was ich als Kind und auch ganz oft als Erwachsene zu kämpfen hatte - mit den Kämpfen der anderen gegen sich selbst. Es hatte nichts mit mir zu tun. Überhaupt nichts! Und oft wurde an mir von ihnen das bekämpft, was sie an sich so gar nicht haben wollten. Wieder hat das nichts mit mir zu tun und natürlich hat etwas in mir es persönlich genommen und auf sich bezogen. Wie hätte ich es als Kind anders deuten sollen?

Ich hatte keine Chance da jemanden zu erreichen. Da durchzudringen. Gesehen zu werden. Angenommen zu werden wie ich bin. Der andere konnte und wollte sich ja noch nicht einmal selbst sehen und annehmen, wie hätte er es mir gegenüber leisten sollen? Halleluja!!! Da gehen ganze Kronleuchter an.

Die anderen waren im Krieg gegen sich selbst und sind nie daraus zurückgekehrt.



Samstag, 23. August 2025

Ich will wissen, wie es von alleine weitergeht

Immer wieder sind da Situationen, Umstände, Zustände, in denen ich mich befinde und wirklich keine Ahnung habe, wie DAS weitergehen soll. Ich weiß nur, dass es weitergehen wird. Von sich aus. Es wird anders. Das ist sicher.

Ich mag das, wo ich bin, nicht willentlich verändern. Ich mag keine Idee davon haben, dass es anders sein sollte und irgendwas in die Wege leiten. Meisten spüre ich direkt, dass eine Intervention eine wichtige Erfahrung vereiteln würde. Ich weiß zwar noch nicht welche, aber ich würde den Prozess mit meinem Handeln stören.

Und dann sind da eben manchmal Umstände, die muten echt schräg an und Ottonormalverbraucher würde mir raten, doch was zu unternehmen.

Nein.

Das Leben hat mich noch nie in etwas hineingeführt, was sich hinterher nicht als brillant und unglaublich wertvoll erwiesen hat, tatsächlich unersetzlich. Deswegen lasse ich es so und bin darin. Erforsche. Beobachte mich. Fühle, was es zu fühlen gibt. Höre die unterschiedlichen Wahrheiten in mir, die sich widersprechen können und doch gleichzeitig in mir lebendig sind. Verschiedene Ebenen. Multidimensionales Erfahren.

Ich lasse den Dingen ihren Lauf. Fließe mit. Gebe mich hin und bin ehrlich mit mir: So fühlt DAS also gerade für mich an. DAS wird in mir berührt. Ich weiß nicht, wo ich mich genau in diesem Prozess befinde, aber ich bin DA. Und ich bin unglaublich neugierig, wo DAS wohl hinführt und wie es von sich aus weitergeht.





Montag, 12. Mai 2025

Ich bin von mir selbst nicht mehr wegzubekommen

Mit uns ist alles im Raum, was sie nicht wollen, was sie nicht wahrhaben wollen, was sie nicht sehen wollen, was sie nicht fühlen wollen, was sie nicht anerkennen wollen. Weil wir bewusst damit da sind.

Auf einmal sind da Schmerz und Verletzlichkeit, Weichheit, Offenheit, Tiefe, Komplexität, Vielschichtigkeit, Nähe, Intimität, Ohnmacht, Endlichkeit, Schwäche, Wunden, Missbrauch, Blut, Hingabe, Annahme, Geschehenlassen, Kontrollverlust, Seinlassen, Einlassen, Trauer, Tod, Vergänglichkeit, Bedürfnisse, Brauchen, Hilflosigkeit, rohe Natur, Wildheit, das Unbezähmbare, das Anschmiegsame, das Sehende, das Sehnende, das Fühlende, Göttlichkeit, brennende, lodernde Herzen. Liebe. Trotz allem. In all dem. Mit all dem. Aus all dem. Durch all das. Liebe zu uns selbst und zum Leben. Zutiefst. Geschliffene Diamanten. Große, reine Wesen, deren Schatten zum Fundament ihrer Kraft geworden sind. Weil gesehen und durchleuchtet. Weil hingeschaut, nicht weggeschaut. Weil gefühlt und integriert, was scheinbar unaushaltbar war.

Sind wir da, bebt die Erde. Rüttelt es an den Grundfesten, bleibt nichts verborgen, nichts ungesehen, nichts unbemerkt. Das Innerste kommt in Wallung. Rollen fallen. Masken bröseln. Institutionen wanken. Verdrängtes kommt zum Vorschein. Abgelehntes steht mitten im Raum. Mit uns. Durch uns. In uns. Fassaden sind nicht aufrechtzuerhalten. Schubladen und Schablonen, Konzepte und Normen versagen, wenn wir als ganzer Mensch da sind, als menschlicher Mensch, berührbar und berührend, im Selbstkontakt und auch beim Gegenüber einen Menschen fordern. Status und Besitz zählen nicht, beeindrucken nicht, zeigen keine Wirkung. Menschlichkeit ist gefragt und nichts anderes. Wir lassen es nicht gelten.

Früher hab ich mich dafür falsch gemacht. War darauf bedacht, niemanden unangenehm zu berühren. Hab mich leicht gemacht. Unkompliziert. Hab geschwiegen. Die anderen reden lassen. Mich versucht anzupassen. Nicht zu stören. Die Begrenzungen und Verbote, die Tabus und Regeln aus Nöten als meine Begrenzung akzeptiert. Mich dafür verraten. Obwohl mir kotzschlecht dabei war.

Heute ist das anders. Ich bleibe bei mir und für mich da, unterbreche Gerede, das gefühllos und wesenlos ist, sage, was ich fühle und was mein Körper zurückmeldet, freundlich, aber bestimmt, klar und deutlich, ohne Abmilderung oder Beschönigung. Ich lächle nicht, wenn ich es nicht fühle. Ich nicke nicht, wenn es nicht meine Wahrheit ist. Ich lache nicht über Dinge, die ich nicht witzig finde. Lasse mich nicht blenden, verwirren oder ablenken. Bleibe am Punkt. Bei dem, was fühlbar da ist. Meine Reaktionen sind direkt und ehrlich. Meine Antworten auch.

Ich gebe meinen Raum und meine Zeit nicht mehr sinnlos her. Halte nicht aus und halte nicht durch. Halte nicht still und bin nicht mehr still, nur damit sich niemand auf den Schlips getreten fühlt, der meterlang und -breit am Boden schleift, bestehend aus dem, was nicht berührt werden darf.

Meine Verantwortung gilt mir. Eine andere übernehme ich nicht mehr. Ich umschiffe keine Wunden mehr. Ich erlaube mir, sie zu berühren, wenn das dadurch geschieht, dass ich in meiner Wahrheit existiere, mein Innenerleben teile, nach meinem Empfinden handle, reinen Impulsen nachgehe, ausspreche, was ich wahrnehme, aufrichtig Ja und Nein sage, bei mir bleibe. Radikal. Unter allen Umständen. Das ist meine Wahl. Das ist mein Wille. DA sein. Gekommen, um zu bleiben. Unverrückbar. Ich bin von mir selbst nicht mehr wegzubekommen. Ich bleibe mit mir da. GANZ.

Danke, Barbara, für dein DaSein, für uns. 🔥❤️🔥




Donnerstag, 24. April 2025

Ich bin bereit, zu erleben, dass die anderen so da sind, wie ich

Einige würden sagen, ich bin unbeständig und unzuverlässig. Mal da. Mal weg. Mal antworte ich in Sekunden, dann wieder gar nicht.

Andere spüren darin die größte Zuverlässigkeit überhaupt. Ich bin bei mir. Also immer da. Rede, wenn es wesentlich ist und kann nicht reden, wenn es nichts zu sagen gibt.

Wenn es drauf ankommt, bin ich da. Wenn ich nicht da bin, kommt es nicht drauf an. Die, die das fühlen können, erleben es als Segen.

Einige würden sagen, ich kann nicht empfangen. Ich kann nichts annehmen. Ich wäre immer nur in der gebenden Position.

Andere sehen, dass ich nur empfangen kann, wo es etwas zu empfangen gibt. Nicht jedes "Hilfsangebot" beinhaltet etwas für mich, was ich wirklich gebrauchen kann. Eigentlich die wenigsten. Nicht jeder, der sagt, er ist gerne für mich da, kann es auch sein. Bei den wenigsten sagt mein System ja und lässt sich tatsächlich fallen, weil es spürt, dass ich ganz empfangen werden kann. Das hat nichts mit Kontrolle zu tun. Mein System weiß, wo ich in Gänze landen kann, weil Platz dafür ist.

Mir nützt es nichts, wenn ich aus der Hilfe des anderen erst noch seine Themen und Begrenzungen, Projektionen und Ideen aussortieren muss, um dann ein bisschen "Wahrheit" für mich zu bekommen. Da kommt sehr schnell und eindeutig ein Nein in mir und ich kann das sehr gut verstehen.

Manche erleben mich als unnahbar und bemerken nicht, dass sie mich auf einen Sockel gestellt haben und sich wünschen, ich möge heruntersteigen. Sie schreiben die Unerreichbarkeit mir zu. Andere erkennen, dass ich der nahbarste Mensch bin, dem sie je begegnet sind. Sie fallen nicht unbemerkt in Minderwertigkeit und Kleinheit oder in andere kindliche Verhaltensweisen und können erleben, wie nah ich sie an mich heran lasse, in mich hinein, in mein Innerstes.

Auch dieser Text kann wieder wunderbar als Selbstüberhöhung verstanden werden oder aber von denjenigen die mich erfassen und erleben, als schlichte Wahrheit. Ich kann ihn mit zweierlei Augen lesen. Beim Schreiben weiß ich schon, wo er falsch verstanden werden kann und ich kann nichts anderes tun, als meine Wahrheit ausdrücken, mein Erleben, auch wenn ich währenddessen schon um die Missverständnisse weiß.

Es ist für mich immer wieder eine der größten Herausforderungen, keine Nettigkeiten und Höflichkeiten liefern zu können. Meine Seele, mein Körper lässt mich nicht. Ich kann nicht ansatzweise "everybody's darling" sein. Mitgefühl auf jeden Fall. Tonnenweise. Aber keine Höflichkeiten, keine Abweichungen von meinem wirklichen Erleben in mir, um keine unangenehmen Gefühle im anderen auszulösen. Geht nicht. Gleichzeitig ist es mein größter Segen, in dieser Reinheit und Klarheit hier sein zu müssen. Das macht mein Leben sehr wesentlich und kraftvoll. Und letztlich ist es das, wie wir eigentlich gedacht sind: Echt. Natürlich. Pur. Direkt.

Ich kann nur Dinge tun und sagen, die ich wirklich meine. Es sind nur die wenigsten gewohnt, wenn jemand so da ist.

Ich frage mich oft, hinterfrage mich, ob ich es aushalten kann, wenn andere so da sind, wie ich es bin, also wie es für mich wäre, wenn es umgekehrt wäre und die Antwort ist immer die gleiche: Ja, unbedingt sogar. Ich will das so sehr und ich feier es über die Maßen, wenn ich es tatsächlich erleben darf, dass Menschen, die im Kontakt mit mir sind, 100% ihrer Wahrheit folgen und nur das tun und sagen, was sie wirklich fühlen. Eine unglaubliche Wohltat für mich.

Ja, dann bekomme ich keine Antwort auf eine Frage. Ja, dann höre ich drei Monate nichts von demjenigen. Ja, dann bekomme ich ein Nein auf einen Wunsch von mir. Und alles in mir ist erleichtert, dass der andere sich nicht für mich verlässt. Nichts über sich ergehen lässt, was er eigentlich nicht will. Ich muss auf denjenigen nicht "aufpassen", nicht für zwei fühlen. Er tut es selbst. Ich werde nicht ungewollt zum "Täter", also eigentlich wird der andere nicht zum Täter an sich selbst wegen mir. Hervorragend. HERVORRAGEND! Ja, bitte!

Ich bin bereit, zu erleben, dass die anderen so da sind wie ich. Nämlich bei sich, in der Verbindung mit sich, im Selbstkontakt, in der Ehrlichkeit sich selbst gegenüber, in der Anbindung ans Göttliche und danach handelnd. Sehr bereit sogar.





Montag, 14. April 2025

Schlusspunkte wollen gesetzt werden

Manche Türen müssen zu. Ganz zu.
Nabelschnüre sauber getrennt werden. Energiefelder separiert werden.

Wenn Beziehungen erfüllt sind, sind sie erfüllt.
Es bringt nichts, diese beiden Felder danach weiter künstlich zu vermischen und damit eine Idee von Verbindung aufrecht zu erhalten. Oder die Idee von "erwachsen damit umgehen", "nett sein müssen", "man kennt sich ja und es war ja auch mal schön".

Was fertig ist, ist fertig. Trennung und tatsächliche Lösung, nichts mehr voneinander hören und sehen sind völlig natürlich. Sie sind Teil der Natur und essentiell.

Wie ich neulich schon sagte: "Wenn es weitergehen soll, muss das hier enden."

Das Leben hat dann eh schon entschieden, dass es fertig ist. Daran kann und werde ich nichts ändern. Ich würde nur die Natur stören, wenn ich versuche, im Herbst die Blätter wieder an den Baum zu kleben. Sie liegen zu lassen, ist weder undankbar noch ignorant. Es ist die Wahrheit. Das, was da ist. Was geschehen soll, damit es weitergeht. Baum und Blätter hatten ihre Zeit. Es ist alles getan. Die Wege gehen nicht mehr zusammen.

Ich mag saubere Schnitte. Ich mache sie nicht. Ich führe sie lediglich aus - die Wahrheit, die schon da ist. Die ist zu spüren. Seeehr deutlich für mich.

Da ist keine Anziehung. Da ist kein Interesse. Vielleicht sogar Langeweile. Da ist kein Wunsch nach Kontakt und nichts in mir kommt in Fluss. Da ist das klare Gefühl, dass es da gerade nicht weitergeht. Es wäre "Höflichkeit" und die Idee beim anderen vielleicht unangenehme Gefühle zu vermeiden, wenn ich mich dennoch melden würde.

Manche Türen öffnen sich wieder. Andere bleiben zu. Ich werde es merken.

Ich mag gerade tatsächlich für Trennungen sprechen. Für saubere Schnitte und klare Kante. Mir scheint es in all den Ideen von "Licht und Liebe" und "wir sind alle eins" ein wenig zu kurz zu kommen. Denn oft bemerke ich darin ein sich selbst übergehen und ein nicht Anerkennen von Abneigung, bis hin zu Selbstvergewaltigung und Bereitstellen zum emotionalen, energetischen Missbrauch. Die Idee jeden mögen zu müssen, dulden zu müssen, freundlich sein müssen und dabei Krieg gegen mich selber führen.

Abneigung, Abstoßung, weg wollen haben ihre Berechtigung und müssen genauso gelebt werden wie Anziehung und Verbindung. Es kann nicht nur das eine geben. Nicht jetzt und nicht hier.

Gefühlt ist gerade eine Zeitqualität, in der es extremst um Trennung geht. Was darf und MUSS jetzt ein Ende finden? In meinem Erleben geht diese Frage weit über Beziehungen hinaus und dennoch stehen diese gerade sehr im Fokus.

Schlusspunkte wollen gesetzt werden. Manchmal mit Ausrufezeichen. 💥👑🙏🏼😉



Samstag, 12. April 2025

Dafür wird mir gerade keine Energie zur Verfügung gestellt

Manche Dinge kann ich schlicht nicht tun. Es liegt nicht an den Dingen selbst. Das wechselt. Es liegt an der Energie, die in diesem Moment dafür nicht da ist.

Ich merke, dass ich dafür jetzt keine Kraft vom Leben zur Verfügung gestellt bekomme, dass keine Kraft darauf liegt.

Ich könnte sie natürlich trotzdem tun, diese Dinge, aus eigenen Kraftreserven, mit großer Anstrengung und Schwere. Quasi trotz der klaren Ansage vom Leben, dass es eigentlich nicht dran ist. Mach ich aber nicht.

In fünf Minuten kann es wieder ganz anders sein. Aber jetzt gerade nicht. Eine Momentaufnahme.

"Dafür wird mir gerade keine Energie zur Verfügung gestellt." Das könnte man ganz wunderbar als Ausrede benutzen, gell? Letztlich kann ich jeden Satz, der mal Wahrheit war, missbrauchen. Zum Ausweichen. Zum dahinter verstecken. Zum Selbstzweck. Für mich ist es keine Ausrede. Ich fühle das. Wenn ich etwas nicht tun WILL, dann sag ich genau das: "Ich möchte gerade nicht."

Die Frage ist immer, was tatsächlich meine Wahrheit ist. Also das, was wahrnehmbar da ist. Darum geht es für mich. Und da gibt es unglaublich viel sein zu lassen - also nicht zu tun - weil dafür keine Energie zur Verfügung steht.

Mein kleines Ich hätte es manchmal gerne anders. Mein großes Ich ist klar darin. Dann gilt es, die Stimmen zu hören, die es anders wollen, wahrzunehmen, welche Gefühle dazu da sind und mit all dem dennoch ergeben das zu tun, was stimmt. 



Sonntag, 6. April 2025

Bewusstsein urteilt nicht

"Das ist ein ganz bewusster Mensch", höre ich oft. Gemeint ist damit meistens jemand, der sowas macht wie Müll trennen, vegan essen, Baumwolle tragen, meditieren, Insekten aus dem Haus tragen, oder Ähnliches, ohne bei diesem bloßen Tun dieser Dinge auch anwesend in sich zu sein und zu prüfen, ob das wirklich gerade seine Wahrheit ist.

Das bloße Tun von bestimmten Sachen ist noch lange keine Bewusstheit. Die meisten "bewussten" Menschen sind voller Urteile und innerer Gebote und Verbote, Einteilung zwischen "gut" und "schlecht".

Das ist für mich kein bewusster Mensch. Das ist für mich ein bloßes Befolgen von ungeschriebenen Regeln, folgen einer Ideologie und bedeutet meistens Krieg gegen das, was tatsächlich in mir da ist, Unterdrückung und Selbstverleugnung innerer Stimmen und Anteile, ignorieren von tatsächlichen Gefühlen und Regungen. Das macht eng. Verursacht Druck und Stress. Ist total unfrei.

Bewusst sein heißt nicht, nur noch "Gutes" zu tun. Das ist nicht bewusst. Das ist urteilend und wertend.

Bewusst sein heißt, sich selbst beobachten, sich selbst bewusst zu sein, was ich tue, was es denkt, wie sich das anfühlt, was ich tue und denke und was dabei in mir los ist.

Radikale Ehrlichkeit. Radikale Selbstbegegnung. Mich selbst realisieren. Bei mir sein. In mir sein. Wach.

"Wenn ich bewusster wäre, würde ich keine Süßigkeiten mehr essen." Was??? Wenn ich bewusst bin, bin ich da, bemerke, dass ein Verlangen nach Süßigkeiten da ist. Was es in mir dazu denkt und fühlt. Ich beobachte. Ich spüre nach, ob es eine reine Absicht hat oder ob es eine Kompensation ist, eine Übersprungshandlung, was dem Verlangen vielleicht zu Grunde liegt. Will ich etwas nicht fühlen? Braucht mein Körper tatsächlich Zucker? Ich kann die Süßigkeiten essen. Egal ob mit Absicht oder ohne und mich darin erfahren. Voll und ganz. Ich kann es sein lassen, also nicht machen und mich darin beobachten und erfahren. Völlig gleich-gültig.

Ich bin nicht automatisch ein bewusster Mensch, nur weil ich mich "gesund" ernähre.

Ich bin ein bewusster Mensch, wenn ich DA bin, egal was ich esse. Ehrlich mit mir selbst. Mich beobachtend, in Kontakt mit mir selbst, freigebend, erlaubend, seinlassend, wohlwollend demgegenüber, was tatsächlich gerade in mir los ist. Bejahend zu dem, was da ist.

Bewusstsein wertet nicht. Bewusstsein beobachtet und nimmt wahr. Ohne Urteil. Auch das Urteilen kann dann beobachtet werden. Ohne mich dafür zu verurteilen, dass ich urteile.

Bewusstsein verursacht eine Pause zwischen Reiz und Reaktion. Bewusstsein handelt nicht aus Affekt. Bewusstsein darf jede Erfahrung machen. JEDE! Und ist dabei wach und präsent.

Bewusstsein sagt nicht, was sein darf und was nicht. Bewusstsein sagt: "Es ist."


 

Mittwoch, 12. März 2025

Von Langeweile und Erfüllung

Von Abstoßung und Anziehung

Gedanken dazu, die sich aneinander reihen:

Die Langeweile sehen, fühlen, anerkennen. Sie darf sein im Miteinander. Darf Ausdruck finden. Da sein, wenn sie ist. Kommuniziert werden.

Einem "Das reicht mir nicht" Raum geben.
Ein "Das ist mir zu eng, zu klein, zu wenig" in Kontakt bringen.

Mehr wollen und auch brauchen.
Mehr haben dürfen.
Nach mehr dürsten und innerlich verlangen.
Ganz erwachsen. Auch meine Erwachsene hat Bedürfnisse und Lebenshunger.

Da weggehen dürfen, wo es unbefriedigend ist.
Da hingehen dürfen, wo Befriedigung stattfindet.
Mitfließen, wogen.
Flexibel.
Für den Moment stimmig.
Abstoßung und Anziehung folgend.
Beides fühlen.
Sich beides bewusst machen.
Fühlproben nebeneinander legen.

Wo ist Tod?
Wo ist Leben?
Wo ist Enge?
Wo ist Weite?
Wo ist Stagnation?
Wo ist Fortschritt?
Was ist fertig?
Was geht los?

Nach was ist mir?
Weite, Raum, Inspiration, Klarheit, Wachstum, Schöpfung. Gegenseitiges Beflügeln und Befruchten.

Erkennen, durchdringen, erforschen.

Groß denken, tief fühlen, gemeinsam in der gleichen Welt sein und darüber hinaus wollen, auf dem gleichen Level sein und weiter streben, in einer ähnlichen Bewusstseins-Weite und noch mehr ausdehnen. Erfahrungshorizonte teilen. Die gleiche Sprache sprechen. Gemeinsam geschehen lassen können. Der Wille der Schöpfung über allem.

Rein. Präsent. Tief erforschte Innenwelten, zum übergeordneten Blick fähig, die Ordnung wahrnehmend, sich seiner selbst bewusst.

Sehen und gesehen werden.
Tief fühlend verstanden werden.
Erkannt sein.
Erfasst werden.
Beantwortet werden.
Gegenseitigkeit.

Sich satt fühlen.
Genährt.
Erfüllt.
Beseelt.

Auf welcher Verbindung liegt die Kraft?
Wo geht es weiter und mit wem?
Wo zieht es mich hin?
Wo will ich sein?
Wo soll ich sein?


 

Dienstag, 11. März 2025

Lieber lebendig #2 - Sicher in der Bedrohung

Eine weitere Begegnung ohne Absicht. Reinspringen ins Nichtwissen, um hinterher festzustellen, dass es wohl um die Sicherheit in der Unsicherheit ging. Darum, dass die Bedrohung nicht verschwunden sein muss, damit ich mich sicher fühlen kann in diesem Leben.

Wir laden euch ein. Wir nehmen euch mit in unseren Lieber-Lebendig-Raum.


PS: Ich habe das Gespräch mit dem Handy aufgezeichnet. Die Sprecheransicht wechselt ständig zwischen Michael und mir, was ich persönlich als sehr irritierend empfinde. Nun ist es aber so geworden. Vielleicht magst du ja einfach nur hören und fühlen ohne Schauen.


Hier geht es zum Video-Podcast: https://creators.spotify.com/pod/show/anja-reiche/episodes/Lieber-lebendig-2---Sicher-in-der-Bedrohung-e300nv6


 

Montag, 3. März 2025

Lieber lebendig #1 - Wut und Lebensenergie

Ich sitze hier und versuche Worte für das zu finden, was in der Begegnung mit Michael geschehen ist. Versuche, zu beschreiben, was "Inhalt" des Videos ist. Ich kann gerade nur mehr ausdrücken, was ich fühle: Da ist unglaubliche Freude, ein Kribbeln, ich muss schelmisch grinsen. Da ist tiefe Berührung und sehr große Dankbarkeit. Demut und größte Wertschätzung für das Geschenk, das wir füreinander sind. Mein Herz ist weit und warm UND ich fühle mich unfassbar lebendig, belebt, beseelt, genährt, inspiriert, beflügelt.

Unser gemeinsamer Raum fühlt sich für mich soooo groß an. Da hat alles Platz. Da darf alles sein. Da ist Mitgefühl. Da ist Klarheit. Da ist Weite. Da ist Tiefe. Da ist der Moment. Da ist Präsenz. Dafür stell ich mir den Wecker. Dafür steh ich früh auf (für meine Verhältnisse😂 🙈). So kann der Tag starten. Aber sowas von... 😊

Heute haben wir den Raum der Wut geschenkt. Dieser Kraft, die eigentlich pure Lebensenergie ist. Die so elementar ist. Dieser Kraft, die eigentlich nur zur Wut wird, wenn sie unterdrückt oder beschnitten werden will.

Wir laden euch ein, mitzukommen auf unsere Reise mit der Wut, in unser Miteinander in und mit dieser heiligen Kraft.

Gefühlt ist das der Start einer Reihe. Wir werden es wieder tun. Uns begegnen, das aufzeichnen und mit euch teilen. Da muss ich schon wieder grinsen und mich tierisch freuen. 😊 😊 😊 🔥 🔥 🔥 Diese Reihe könnte "lieber lebendig" heißen und wird das vermutlich auch. 😉 Wir pfeifen nämlich beide drauf, was "man" könnte, müsste, sollte, dürfte. Pfeifen auf wenn und aber. Pfeifen auf Selbstzensur und Kontrolle und sind LIEBER LEBENDIG und echt und ganz.

Also los. Here we go! Herzlich willkommen bei uns. 😊

Hier geht es zum Video-Podcast: https://creators.spotify.com/pod/show/anja-reiche/episodes/Lieber-lebendig-1---Wut-und-Lebensenergie-e2vkksv


(PS: Das Video startet mitten im Satz. Es ist dennoch der Anfang. Ich hatte nur gesagt: "Also nehmen wir auf" und währenddessen auf den Aufnahmebutton gedrückt. 😉

PSS: Am Donnerstag gibt es unseren ersten gemeinsamen, gemeinschaftlichen Wut-Raum, online, mit euch zusammen, wenn ihr mögt. Weiteres folgt im Laufe des Tages. 😍 🔥)




Mittwoch, 19. Februar 2025

Mein ganz eigener Exkurs zur Fülle, zum materiellen "Erfolg"

Christian hat mich vorhin gefragt, ob ich noch auf den materiellen Erfolg warte - bezogen auf meinen Text dazu von gestern. Also ob ich das Gefühl habe, da müsste endlich noch was kommen, oder da fehlt was. Die ganze Zeit fängt es in mir an, einen Text dazu zu schreiben und ohne zu wissen, wo er mich hinführt, mag ich dem nachgeben. Die Frage ist einfach spannend.

Tatsächlich gibt es einen Teil in mir, der nicht verstehen kann, warum der materielle "Erfolg" nicht längst schon da ist, also im Sinne von "überschüttet werden mit Geld". Denn mir ist voll und ganz bewusst, was ich hier für einen wertvollen Beitrag leiste und einen sehr seltenen noch dazu.

Gleichzeitig ist es eine Tatsache, dass es mir an nichts mangelt. An GAR nichts. Ich hab in all den Jahren auf nichts verzichten müssen, was wirklich relevant war. Ich hab mir nichts verkniffen, nach dem mir der Sinn stand. Es war und ist immer alles da, was gerade wirklich wirklich wichtig ist. Also ist im Grunde ja für alles gesorgt und ein "Erfolg" dahingehend da, dass alles im Fluss ist, alles in der Ordnung.

Dann wiederum gibt es manchmal dieses Gefühl der Diskrepanz zwischen dem, wie reich ich mich innerlich fühle und dem, wie das Konto seit geraumer Zeit aussieht. Zumeist im Minus. Irgendwie schräg, dass das nicht so recht zusammenpasst.

Und alles in allem fühlt es sich gleich-gültig an. Da kommt in all dem ein Schulterzucken und ein Egal. Es ist wirklich wurscht. Und etwas in mir weiß, dass darin gerade die allergrößte Weisheit liegt, sonst wäre es anders. Verstehen tu ich es dennoch nicht. Ich kann es mir tatsächlich nicht erklären, diese Weisheit noch nicht sehen.

In all den Jahren, in denen ich nun freiberuflich tätig war, hab ich nie Steuern bezahlen müssen. Der Gewinn war immer so "gering", dass er steuerfrei war. Eine nette Tatsache irgendwie. Das zum Beispiel mag ich.

Nun bin ich nur noch frei ohne beruflich. Ich hab Ende letzten Jahres meine freiberufliche Tätigkeit abgemeldet. Es war einfach dran. Nach über 14 Jahren... Ich bin wer ich bin und tue, was getan werden will. Daran ändert sich nichts, wird es wohl nie. Ob und wie viel Geld von wem zu mir fließt, entscheide nicht ich und das schon lange.

Warte ich also auf materiellen "Erfolg"? Auf Überfluss? Oder ganz konkret auf die Millionen? Keine Ahnung. Irgendwie wäre es schlicht die logische/natürliche Konsequenz von meinem Innenerleben. Andererseits ist ja immer alles da. Also wozu viel Geld auf dem Konto? Irgendwie unlogisch und "überflüssig" der Überfluss. 😂Schönes Wortspiel.

Jetzt kommt mir noch eins: Tatsächlich weiß ich nicht, wie es ist, riiiichtig viel Geld auf einmal zu haben. Naja, definiere richtig viel. Ich weiß, wie es ist, 10.000 EUR zu haben. Ich weiß, wie es ist, 20.000 EUR zu haben. Als das so war, hab ich mich allerdings überhaupt nicht reich gefühlt. Ganz im Gegenteil. Und ist das viel? Ansichtssache. Würde ich andere Dinge tun? Keine Ahnung. Ich kann ja doch nur tun, was tatsächlich stimmt und für das ist ja immer alles da. Wissen kann ich es nicht, aber ich vermute, mein Leben würde sich nicht wirklich verändern. Wesentlich bleibt wesentlich. Wenn ich für das Wesentliche 500.000 EUR brauche, wird es wohl gehen. Wenn es Wesentlich ist, dass ich die Erfahrung mache, 500.000 EUR zu bekommen, wird auch das sein. Dessen bin ich mir sicher.

Und noch was kommt mir in den Sinn. Eine tatsächlich für mich schon geile Vorstellung. Vermutlich würde mir einer abgehen, wenn jemand daher käme, mir 20.000 EUR (Betrag nach oben variabel 😉) auf den Tisch legen würde und sagen würde: "Danke! Du hast mir das Leben gerettet." Ich fände es wirklich angemessen. Und das ist jetzt wirklich etwas, von dem ich sagen würde, auf die Erfahrung warte ich noch. JA! Das ist wahr!

Nun denn, es bleibt spannend. Auf jeden Fall mag ich Geld sehr. Wir sind gute Freunde. Sehr gute. 😊 💸❤ 🙏🏼

Thank you for traveling with me. 😉



Dienstag, 18. Februar 2025

Gehst du deinen Weg nur mit Erfolgsaussichten?

Sie haben mir gesagt, ich würde das alles nur so machen können, weil ich finanziellen Rückhalt habe. Sie haben mir gesagt, das geht ja nur, weil ich einen Partner habe.

Das ist Quatsch.

Ich bin gesprungen. Wieder und wieder. Habe alles Bekannte verlassen. Jede Idee von Sicherheit. Nicht weil ich Abenteuer gesucht habe. Nicht, weil ich etwas beweisen wollte. Nein! Ich musste. Weil es mein Weg von mir wollte. Weil es meine Wahrheit von mir wollte. Weil meine Entwicklung wo anders weiterging.

Bleiben wäre Stagnation und Tod gewesen.

Viele meinen, das Alte erst verlassen zu können, wenn Plan B schon stabil genug ist. Den eigenen Weg erst gehen zu können, wenn der Erfolg quasi schon sicher ist. Wenn... Das ist nicht die Wahrheit.

Entweder gehe ich wirklich meinen Weg, ohne jede Idee von Erfolgsaussichten und günstigen Bedingungen oder es ist nicht wirklich konsequent mein Weg. Den kann ich immer gehen. Ich kann IMMER MEINE Schritte setzen. Und wenn keine Schritte dran sind, ist das auch ein Schritt.

Nur dieses "ich kann erst, wenn..." oder "ich kann nicht, weil..." ist nicht wahr. Es ist nicht ehrlich. Es ist eine Illusion. Ehrlicher wäre, zu sagen: Ich trau mich nicht. Oder: Da ist ein Anteil in mir, der Angst hat, der Garantien möchte. Oder was auch immer die Wahrheit darunter ist.

Dem kann ich dann begegnen. Den Anteil kann ich sehen und begleiten. Dann ist das der nächste Schritt auf meinem Weg. Ganz ohne Wenn, schlicht weil es das ist, was sich gerade zeigt.

Meinen Weg gehen, egal, was das bedeutet, ohne zu wissen, wo er mich hinführt, ohne Garantie. Weil ich gar nicht anders kann. 



Mittwoch, 12. Februar 2025

Die größte Gabe - Fluch und Segen zugleich

Der Anteil mit meiner größten Gabe, ist auch der Teil, der mir wahrlich meine größten Herausforderungen gestellt hat.

Die Spürnase, der Detektiv in mir, der Teil, der seismografisch Unstimmigkeiten wahrnimmt, der nicht eher Ruhe gibt, nachfragt und "im Dreck wühlt", bis die Dinge in der Ordnung sind, der Kern getroffen ist, die Wurzel gefunden, das Wesentliche erkannt, es stimmt, auf den Punkt ist, rundrum. Wohlgemerkt nicht aus meiner persönlichen Sicht, sondern im Sinne des großen Ganzen.

Dieser Teil war der Teil, der auch immer am unbeliebtesten war, der mich anecken ließ, der anderen schnell zu anstrengend wurde. Der dafür sorgte, dass ich gehen musste, weil ich in der Unstimmigkeit und Inkonsequenz nicht da sein konnte, wenn nicht im Sinne der Ordnung gehandelt wurde. Und das wurde es selten...

Dieser Teil mit all diesen grandiosen Fähigkeiten, mit dieser Feinheit, mit dieser Vehemenz hat mir viele einsame Wegstrecken beschert. Meinesgleichen hat es lange, lange Zeit nicht gegeben. Nicht in dieser Tiefe. Obgleich ich mich nie wirklich einsam gefühlt habe, ich hatte ja mich und die geistige Welt, Gott, die Schöpfung und große Verbundenheit mit all dem. Nur Menschen gab es nicht so viele, die die so tickten wie ich. Also eher keine.

Gestern hat sich dieser Teil gezeigt mit dem großen Wunsch, einfach nur liebgehabt werden zu wollen, einfach nur gemocht zu werden. Der Störenfried. Der eigentlich keinen wirklichen Frieden stört, sondern halt nur Scheinfrieden. Der ja nur seine Wahrnehmung mitteilt.

Ich hatte mal wieder eine Unstimmigkeit gemeldet. Bei Christian. Und kam mir danach so schlecht vor. Gemein irgendwie. Ungerecht. Hart. Dann hab ich meine Haltung geprüft. Nein, ich wollte nicht erniedrigen oder Ähnliches. Nein, ich wollte nicht unbedingt einen Fehler finden oder draufhauen. Ich habe lediglich gesagt, wie ich das Gesprochene empfand und wie es mir vorkam. Die Absicht war rein. Ich spürte also weiter hin.

Und dann zeigte sich plötzlich dieser Wunsch von dem Anteil: "Ich will doch einfach nur gemocht werden und willkommen sein. Ich bin doch nicht böse."

Sofort liefen die Tränen in Sturzbächen. Ein Groschen fiel nach dem nächsten und ich sah. Tausend Leben in denen ich für die Ordnung angetreten bin. Tausend Leben in denen ich daran nicht vorbeikam. Keinen Schritt konnte ich außerhalb dieser Ordnung setzen. Konnte nicht in Feldern sein, die außerhalb der Ordnung waren. Tausend Leben alleine. Auf Dauer jedem zu anstrengend, zu radikal, zu tiefsinnig, zu gefährlich, zu bedrohlich, zu (ver)störend, zu kompromisslos. Natürlich. Untauglich für alles, was eine unnatürliche Gesellschaft verlangt. Ich hab sie sein gelassen und bin gegangen. Immer wieder.

Und jetzt? In diesem Leben? Ja, wieder unglaublich viele Herausforderungen der bekannten Art und gleichzeitig haben mir diese Qualitäten so unfassbar vieles ermöglicht. Eben immer das scheinbar Unmögliche. MEINEN Weg zurück in die Ordnung. Und auch für andere sind diese meine Qualitäten nicht mehr nur ein Dorn im Auge, ich bin damit auch nicht nur geduldet, sondern sogar sehr gefragt. Von vielen. Ich bin damit willkommen. Ich bin damit gewollt. Und auch Christian ist genau dafür hier: Um sich in der Ordnung zu bewegen. Er will wissen, wenn mein Seismograf ausschlägt. Er fordert es ein. Mag diesen Abgleich. Weiß es mehr als zu schätzen. Auch wenn es manchmal scheißen anstrengend ist. Für uns beide. Für jeden auf seine Art.

Seit dieser Teil gesehen ist, ist irgendwie eine neue Ruhe in meinem System. Das Schattenkind-Dasein hat ein Ende. Der Teil wurde gestern im Anerkennen seiner Brillanz zum Sonnenkind. Erlösung. Erlösung vom "Bösen". Nach sooooo langer Zeit. DANKE!



Mittwoch, 29. Januar 2025

Urverbunden

Samstag | 01.02. | 19 Uhr
via Zoom


Auf einmal ist es wieder dran. 😍 Ein Raum zusammen mit Michael. Gemeinsam wirken - im wahrsten Sinne des Wortes. Da ist eine Dynamik zwischen uns festzustellen, die geschieht. Wir lassen geschehen, sind da, sind Wirkzeug, sind selbst neugierig darauf, was sein mag.

Wir laden euch ein zu uns. Laden euch ein, mit uns da zu sein. Jeder in der Bereitschaft, sich selbst zu begegnen, bis zur Wurzel, bis in die Essenz.

Ich bin gespannt, wen es ruft und ich freu mich tierisch. 😍 🔥 🎉



Und hier eine genauere Beschreibung des Raumes:

In Gemeinschaft sich selbst behalten dürfen. Ein Miteinander, das genau dabei liebevoll unterstützt. Eine Einladung zur radikalen Ehrlichkeit in der Verbindung.

Wir muten uns zu mit allem, was tatsächlich gerade da ist. Wir beziehen uns aufeinander. Wir geben Rückmeldung, was bei uns ankommt im Miteinander, was wir wahrnehmen im Gesprochenen. Wir spiegeln uns adäquat und sind uns wechselseitig ein wahrhaftiges Gegenüber.

Es ist ein Übungsraum, eine Trainingsmatte dafür, die eigene Wahrheit zu sprechen, im Kontakt mit anderen im echten Kontakt mit sich zu sein. Worte und Ausdruck dafür zu finden, was tatsächlich gerade in mir lebendig ist.

Wir laden euch ein mit uns zu experimentieren, uns miteinander auszuprobieren und zu erfahren, was es heißt, GANZ da zu sein. Urverbunden.

Anja & Michael


Deine Wertschätzung:
Unser Wirken, diese Räume, haben keinen festen Preis. Es darf fließen, was dafür fließen soll. Du bist selbst in der Verantwortung, zu erspüren, was an Geldliebefluss, Wertschätzung, Ausgleich in unsere Richtung stimmt. Wie ist es in der Ordnung? Dein Herz wird dir die Wahrheit sagen.

Bankverbindung:
Michael Krieß
IBAN: AT10 2050 3000 0163 0631
BIC: SPIHAT22

Hier könnt ihr euch anmelden: https://us06web.zoom.us/meeting/register/tPwqHWNUSr-JYluAfTQkjQ



Freitag, 13. Dezember 2024

Heil(ich)räume

Freitag | 13.12. | 19 Uhr
Samstag | 14.12. | 19 Uhr
via Zoom

Und auch mit den Heil(ich)räumen geht es weiter. Ganz spontan heute und morgen... 😍

Ich glaube, dazu brauch ich weiter nichts zu sagen. 😉 Ich freu mich auf uns. 😍😍😍😍

Bezahlung wie immer nach Intuition und Stimmigkeit.
Raiffeisenbank Thurnauer Land eG
IBAN: DE48 7706 9739 0000 4163 80
BIC: GENODEF1THA

www.paypal.me/AnjaReiche


Hier der Anmelde-Link für heute Abend: https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZUrdemtqj0sGNEhZm8wlsWGlSGSQKttUFqP

Hier der Anmelde-Link für morgen, Samstag: https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZUtcO6vqD0jGtXWH5HdsjeUq0F7jPjdi22P



Urverbunden

mit Anja & Michael
Montag | 16.12. | 19 Uhr
via Zoom


Ihr Lieben, wir gehen in die zweite Runde. Es ruft.

Der letzte Raum war intensiv. Herrje, was hat's mich geruckelt und gerupft. Währenddessen und danach erst recht. So unfassbar viele Prozesse sind in Gang gekommen, Wunden haben sich gezeigt.

Der Raum ist definitiv anders als meine Heil(ich)räume sind. Mir muss klar sein, dass ich angetickt werde und diesmal fühle ich mich bereiter. Das Zusammenspiel von Michael und mir ruckelt sich ebenfalls zurecht. Das ganze Ding mit uns allen zusammen ist ein lebendiger Prozess. So spannend da mittendrin zu sein und auch unser Miteinander mit euch zu teilen.

Reibung und Erlösung. Angst und Freude zugleich. Nicht zu wissen, was kommt, was ausgelöst wird, was sich zeigt, wie und wo ich berührt werde, wie und wo andere berührt werden. Alles darf hingelegt werden. Von uns. Von euch.

Wir laden euch ein mit uns mittendrin zu sein, sich zu begegnen. Tief, wahrhaftig, neugierig auf sich selbst. Ein Raum für Selbstbegegnung. Selbstoffenbarung. Selbsterforschung.

Ich hab Lust. Lust auf dieses Abenteuer. Wer kommt mit? 😍

Unser Wirken, diese Räume, haben keinen festen Preis. Es darf fließen, was dafür fließen soll. Du bist selbst in der Verantwortung, zu erspüren, was an Geldliebefluss, Wertschätzung, Ausgleich in unsere Richtung stimmt. Wie ist es in der Ordnung? Dein Herz wird dir die Wahrheit sagen.

Bankverbindung:
Michael Krieß
IBAN: AT10 2050 3000 0163 0631
BIC: SPIHAT22

Wir freuen uns auf dich und uns und alles, was sich zeigen mag.

Anja & Michael


Hier ist der Anmelde-Link: https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZUtcuusqjIpH9xzq-y3kTBdzQdDw62Cy-mB