Freitag, 22. Januar 2021

Seelennahrung - Ein Licht in der Dunkelheit

Mein ganz persönliches Tripel! 🤩⭐️⭐️⭐️

Da hat direkt der Blitz eingeschlagen. Bei Susanne Weidenkaff und mir. Wir sind uns das erste Mal überhaupt beim Interview selbst begegnet. (Den Kontakt hat die wunderbare Ute Ullrich vermittelt, die selbstverständlich selbst als Speakerin am Start ist.🤩)

Zwischen Susanne und mir knistert es und zwar auf eine Funken sprühende, sich gegenseitig inspirierende Art und Weise, die man nicht so recht in Worte fassen kann. Das Gespräch ein einziges Feuerwerk und ich kam hinterher aus dem Grinsen nicht mehr raus.

Susanne ist so glasklar, wach und da, so präsent und geläutert, so herzlich und offen, geweitet und erfahren, dass die Fragen entsprechenden Tiefgang hatten. Das lässt vermuten, dass sie aus allen ihren Speakern, die an ihrem nunmehr dritten Kongress teilnehmen, wahre Perlen herausgeholt hat, Schätze gehoben, Trüffel gefunden. Es kann gar nicht anders sein. Dieser Kongress ist wirklich ein Licht in der vermeintlichen Dunkelheit. Seelennahrung halt.

Also mein Gespräch war schon mal Bombe. Damit aber noch nicht genug. Susanne soll auf ihrem eigenen Kongress ja auch zu Wort kommen. Da braucht es ein Gegenüber, dass dann ihr mal Fragen stellt. Als ihre Anfrage kam, ob ich das übernehmen würde, hats wieder direkt gebritzelt und die Antwort kam so schnell, dass ich so schnell gar nicht schauen konnte. Selbstverständlich tue ich das. Auch dieses Interview ist bereits im Kasten und ich hab jede Minute davon genossen und gefeiert. Feuerwerk Nummer zwei.

Und weil es gar so schön ist, gibt es mich sogar noch ein drittes Mal im Kongress. Ich habe ein Bonusvideo aufgezeichnet als Gutzi für all die Käufer des Kongresspaketes. Es gab ein Channeling für das Kollektiv der Zuschauer. Botschaften aus der geistigen Welt für genau diese Gruppe von Menschen. 😍 Ich liebe es, sowas zu tun und durchzugeben. 💗

Susanne, ich danke dir von Herzen für dein Wirken! Dein Strahlen und Leuchten, dein Wirken, deine Weisheit, deine Klarheit, deine Leidenschaft, deine Lebenslust, dein unfassbar großer Erfahrungsschatz und deine Tiefe sind ein Segen für diese Welt, dein Humor unbezahlbar. DANKE, dass du so viele wunderbare Menschen zusammengebracht hast und sie zu Wort kommen lässt. DANKE, dass du du bist.

Los geht es am 29. Januar 2021 und ihr dürft euch auf so zauberhafte Menschen wie Christiane Zimmermann freuen, die ihr Kongress-Debüt gibt. Ute Ullrich, SEOM, Alicia Kusumitra, Gopal Norbert Klein, Eva Denk, Bruno Würtenberger usw.

Für die kostenlose Anmeldung einfach auf den Link klicken:

Mittwoch, 20. Januar 2021

Alles ist beseelt

Auch der Tisch, an dem du sitzt, will erlöst werden. So ähnlich formuliert war es in dem Buch von Prof. Dr. Hans-Peter Dürr "Es gibt keine Materie". Er zitiert dabei selbst eine Weisheit aus einer anderen Kultur. 

Alles ist Bewusstsein. Alles ist beseelt. Eben auch der Tisch, an dem du sitzt. Er will endlich als das erkannt werden, was er wirklich ist - lebendig und pulsierend. Genau wie jeder andere Gegenstand. Es wäre seine und deine Erlösung, wenn ihr wieder in Verbindung kommt, wenn du ihn endlich siehst und wahrnimmst. Er ist nicht einfach nur ein Ding. Er ist ausgedrücktes Bewusstsein, Bewusstsein in Materie übersetzt. 

Das Leben wird zum Fest in der steten Kommunikation mit ALLEM. Alles ist Leben. Alles ist beseelt. Alles ist Schwingung. Alles ist in Verbindung. Alles interagiert miteinander. Dauernd. Ein wundervolles Konzert. Ein Fließen. Ein Kommen und Gehen. Rhythmisch. Lebendig eben. Tanzend.
Jeder Gegenstand hat seinen Platz, seine Zeit, für den einen Moment den richtigen Besitzer. Es gibt immer die richtige Hilfe für Reparaturen oder die Dinge wollen gehen und weiterziehen.
Sprich mit ihnen. Sprich mit allem. 

Ich bedanke mich beim Haus, dass ich da sein darf und dass es so gut auf mich aufpasst. Ich feier die neue Matratzenauflage und heiße sie herzlich willkommen. Ich bedanke mich bei den Lebensmitteln, dass sie für mich da sind und ich sie schmecken darf. Ich küsse Bücher, Steine, mein Handy. Nach jedem Zoom-Call danke ich der Technik, streichel den Laptop für seine Dienste.

Ich bin achtsam mit den Dingen, wähle den Platz weise, sorge dafür, dass sie sich wohlfühlen und da stehen/liegen wo es richtig ist. Ich spüre hin. Ich sehe sie. Ich höre sie. 

All solche Dinge tue ich aus tiefstem Herzen, weil ich so fühle und ich liebe es, das zu tun. Der Tag ist eine einzige Feierlichkeit, eine einzige Symphonie und ich mitten drin. So wie ich die Dinge liebe und zelebriere, schätze und achte, so tun sie es auch mit mir. 😊💗

 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Sonntag, 17. Januar 2021

Wir SIND der Sturm!

Ich weiß, wer da mit mir steht und faucht! Ich weiß um die Priesterinnen, Weisen und Götter in menschlichen Körpern. Ich weiß um all jene, die Zeit ihres Lebens für die Freiheit und die Würde des Menschen aufgestanden sind. Wir sind so unfassbar viele und wir stehen da und gebieten Einhalt!

Fühlst du die Kraft? Fühlst du die geballte Energie? Das donnernde STOP gegenüber jenen, die das Leben nicht zu achten wissen? Wir werden es nicht mehr zulassen, dass die Schöpfung und die Intelligenz des Universum mit Füßen getreten wird. Wir fordern Respekt! Den Respekt, den ein jedes Wesen durch sein bloßes Sein verdient hat. Die Grenze ist erreicht! Bis hierhin und KEINEN Schritt weiter. Das Spiel ist vorbei! Genau JETZT! Weicht zurück, ihr Verächter des Lebens!

Ich blecke die Zähne. Ich knurre, ich fauche und ich stehe hier mit vielen, SEHR vielen. Ihr werdet weichen, zurückweichen, abtreten. Endlich! Das ist unser Raum, unsere Erde und wer sie nicht zu schätzen weiß, hat hier nichts mehr verloren. Eure Zeit ist abgelaufen. Game over!

Ein neuer Zyklus beginnt. Ein Zyklus, den wir alle so lange vorbereitet haben. Ihr habt euren Dienst getan und mit euren perfiden Machenschaften dafür gesorgt, dass wir endlich aufstehen und uns gegen den Sturm erheben, selbst zum Sturm werden. Ihr habt uns direkt in unsere Größe katapultiert, uns regelrecht hinein gezwungen. Wir hatten keine andere Wahl, als uns zu erinnern, daran, wer wir wirklich sind, daran wie groß wir sind.

Eure Aufgabe ist erfüllt. Ihr habt das eure beigetragen. Dafür von Herzen danke. Und jetzt geht. Eure Zeit ist um, der Dienst getan. Wir wissen wieder um uns und unsere Macht! Verabredung eingehalten. Danke!

 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Heilige Wut

Heute bin ich extreeeem krawallgebürstet. Es gibt Tage da regt es mich was auf. Diesmal sind es fremdgesteuerte, nichts hinterfragende Artgenossen. Der Auslöser ist aber eigentlich völlig wurscht. Die Wut zählt.

Mittlerweile feier ich diese unfassbare Power, fühle die Kraft ganz bewusst. Ich liebe den Mut, die sie mit sich bringt. Sie ermöglicht es, sich alles und jedem entgegenzustellen, für sich zu stehen, für sich aufzustehen, sich gerade zu machen und sein Revier zu verteidigen.

Für mich gibt es da nichts wegzumeditieren oder wegzutransformieren. Diese Wut will einfach anerkannt und gelebt werden. Alles andere ist Selbstzerstörung. Ich weiß wovon ich rede.

Hast du deinem inneren Kind schon mal erlaubt, so richtig auszuflippen, rumzuschreien, aufzustampfen, Dinge durch die Gegend zu werfen oder sogar jemandem seine Wut entgegenzuschleudern, sie zu äußern, zu verbalisieren, sich damit zu zeigen? Ich schon und es tut so mega gut. Ich habe das nicht nur meinem inneren Kind erlaubt, sondern vor allem auch mir.

Sichtbar sein mit Wut. Jemandem zu sagen, dass da gerade was passiert ist, was einen total wütend macht und dann die Wut fühlen. Frei von der Geschichte, frei vom Auslöser, einfach nur diese enorme Kraft im Körper pulsieren lassen und sich vielleicht auch mit heftigen Bewegungen Luft machen, das Ganze in Fluss bringen, ausagieren. Und zwar OHNE schlechtes Gewissen hinterher.

Ich feier so sehr, dass ich das mittlerweile kann, dass ich mich nicht mehr dafür schäme und dass ich mir vor allem nicht mehr die Geschichte erzähle, dass das falsch ist, unspirituell und dass ich da noch ein Thema habe. Das einzige Thema ist, die Wut Wut sein zu lassen und sie zu zelebrieren, sie mir zu erlauben und damit endlich wieder in meine volle Kraft zu kommen.

Die größte Ladehemmung im Leben besteht in angestauter, verdrängter Wut. Nichts lähmt uns so sehr und macht uns so sehr krank, wie verbotene Wut. Oft ist das die vielbesagte angezogene Handbremse, die uns hindert, unsere PS nicht auf die Straße zu bringen.

Die Wut ist einer meiner größten Lehrmeister - gleich neben Geld. 😉 Und ich liebe sie! 💗


PS: Ich glaube übrigens, dass die Menschheit mit dieser ganzen absurden Weltlage genau in diese Befreiung der Wut geführt wird. DAS wird der Befreiungsschlag. Eine Emotions-Explosion. DIE Freisetzung des menschlichen Potentials. 

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Mittwoch, 13. Januar 2021

Das Tiefste und Höchste ist in mir vereint

Da ist was anders geworden in mir und in meiner Wahrnehmung. Erst war es irgendwie komisch und ungewohnt. Heute morgen im Bett ist dann der Groschen gefallen.

Bisher war ich immer sehr "nach oben" ausgerichtet. Ich weiß gar nicht, wie ich es anders beschreiben soll. Ich empfinde die geistige Welt "oben". Hoch entwickelte Wesen im Universum, Engel, Geistführer, höhere Dimensionen fühle ich eher "oben". Und dahin war ich ausgerichtet in den letzten Wochen und Monaten, naja irgendwie auch Jahren.

Nun fühle ich das anders. Erst war da der Gedanke, dass ich die Verbindung gerade nicht wahrnehme. Aber das stimmt nicht. Ich fühle eine tiefe Verbindung zum Leben, zur Schöpfung und vor allem zu mir. Meine Wahrnehmung und diese Verbindung ist jetzt allerdings in mir zentriert. Ich bin also nicht mehr nach oben ausgerichtet, auf etwas "da draußen", sondern nach innen und damit bin ich verbunden mit dem Kosmos. Ich fühle das Universum in mir.

Heute morgen hab ich mich gefragt, was denn jetzt der Unterschied ist. Die Antwort kam prompt: Es gibt nichts mehr außerhalb von mir. Die geistige Welt "suche" und finde ich jetzt auch in mir. BOOM! Das hat gesessen.

Im letzten Jahr bin ich nochmal extrem den dunkelsten Fratzen des Menschseins begegnet, den größten Dämonen. Ich hab immer wieder davon erzählt. Ich bin tief getaucht, war bereit ALLEM zu begegnen. Ich hab alles in mein Herz genommen, alles als mir zugehörig anerkannt. Ich bin ALLES, im wahrsten Sinne des Wortes.

Umso tiefer ich in die Schatten getaucht bin, auch die kollektiven, umso weiter kann ich nun nach oben schwingen. Mir kommt da immer wieder das Bild vom Schaukeln. Ich kann nicht hoch nach vorne hinausschaukeln, wenn ich nicht ordentlich nach hinten Schwung nehme. Ich kann nicht die höchste Freude erleben, wenn ich den tiefsten Schmerz nicht haben will und von mir weise.

Das Annehmen all dieser Schatten und scheinbar größten Bösewichte hat nun dazu geführt, dass ich auch all die hochschwingenden Geistwesen in mir wahrnehmen kann - als ich selbst. In mir ist das Tiefste und das Höchste vereint. Da gibt es tatsächlich nichts mehr außerhalb von mir. Kein Engel, kein Gott, kein Teufel, kein Dämon. Ich hab das Licht gleichermaßen in mich integriert, umso mehr ich den Schatten integriert habe. Eigentlich logisch und doch ist es unwissentlich einfach so mitpassiert.

Ich hab mir schon öfter gedacht, dass viele Menschen nicht nur das "Böse" nicht an sich haben wollen, sondern sich auch dem Göttlichen versperren, weil das viel zu gut und rein ist, um es als sich selbst zugehörig zu erlauben. Viele bewegen sich in der unaufgeregten Mitte. Nur nicht zu böse, aber auch nicht zu gut.

Nicht zu böse sein wollen, das kennt man. Aber nicht zu gut sein wollen, das läuft bei vielen unbewusst. Das wäre ja überheblich oder abgehoben, vielleicht sogar Gotteslästerung. Fakt ist, dass wir damit unsere Natur verleugnen. Meine Wahrheit ist, dass wir nunmal wirklich faktisch ALLES sind. Die komplette Bandbreite von hell bis dunkel. Diese Abspaltung von "zu gut" und "zu böse" scheint sich nun bei mir aufgelöst zu haben. Zumindest fühlt es sich gerade so an.

An wen sollte ich also jetzt außerhalb von mir Gebete richten? Wen sollte ich außerhalb von mir um Hilfe bitten? Von welcher göttlichen Instanz sollte etwas "kommen", das mir fehlen könnte? Ich bin doch ALLES und trage alles in mir. DAS ist GROSS!!!! Das darf sich erstmal setzen.

Es fühlt sich tatsächlich noch komisch an, den Blick und die Ausrichtung nicht mehr gen Himmel zu richten, wenn da Fragen sind. Und gleichzeitig passiert es ganz automatisch, dass mein Fokus in mein Innerstes geht, wenn ich - wie heute morgen - eine Frage habe.

"Alles geschieht aus mir heraus, weil ich die Intelligenz bin, die sich Leben nennt." Dieser Satz schoss mir auch noch direkt ins Bewusstsein. Gewusst und auf eine Art verstanden, hab ich das schon immer, aber nun erfahre und fühle ich es. Wow! Das ist echt wow, weil... Ja, warum eigentlich? Es ist eigentlich so simpel und selbstverständlich, so gewöhnlich und eben natürlich, aber es scheint wohl die größte Herausforderung zu sein, beim Simpelsten rauszukommen auf der Lebensreise. Also doch irgendwie WOW. Wow, ist das Leben eigentlich einfach.

Die größten Wahrheiten über das Leben sind von Einfachheit geprägt.

Ich bin komplett. Ich bin der Kosmos. Das Universum wohnt in mir.

 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Montag, 11. Januar 2021

Trust the plan

Einen wunderschönen guten Morgen! Ja, tatsächlich meine ich das so, obwohl es schon 12:30 Uhr ist. Ich bin vor einer Stunde aufgestanden und war eeeeewig im Bett. Ich wollte gar nicht wach werden. Immer wieder bin ich tief in den Schlaf gesunken und habe seeehr skurrile Sachen geträumt.

Die letzten Tage waren geprägt von Müdigkeit, lange schlafen und ich konnte auch nur wenig essen. Es strömen so krasse Energien auf die Erde - das tun sie schon sehr lange - und diese Energien werden immer heftiger, die Frequenz immer höher. Im Außen sieht es immer noch so aus, als ob alles in die falsche Richtung läuft, immer enger und schlimmer wird. Vom Wandel, von der goldenen Zeit immer noch nichts zu sehen.

Ich weiß, dass das an den Nerven zerren kann. An meiner persönlichen Wahrnehmung und Wahrheit, an meinem inneren Wissen ändert das überhaupt nichts. Kürzlich habe ich erst noch zu einer Klientin gesagt, selbst wenn ich in 20 Jahren noch kein UFO gesehen habe, weiß ich trotzdem, dass es sie gibt.

Mir ist es zu Eigen, dass ich Visionär bin. Ich muss die Dinge nicht sehen, an die ich glaube. Entweder ich trage das Wissen in mir oder eben nicht. Und genau dieses Wissen erzeugt meine Realität. Über kurz oder lang wird das wahr, was ich so tief und fest fühle. Deswegen bin ich die Ruhe selbst. Mich schockt kein neues Gesetz. Mich schockt die scheinbar immer größer werdende Enge nicht. Mich schockt keine der unzähligen, in Dauerschleife ausgesendeten Horrormeldungen der MSM. Mich schockt keine Zensur. Mich schockt tatsächlich nichts gerade.

Ich trage meine Wahrheit im Herzen und die ist so tief verankert, die Gewissheit so groß, dass alles, was diese Wahrheit noch nicht zum Ausdruck bringt, von mir nicht ernst genommen wird. Das mache ich nicht irgendwie. Dafür muss ich mich nicht anstrengen. Das IST einfach so.

Über Jahre habe ich das Wissen, dass es da eine Berufung für mich gibt, nur gefühlt. Über Jahre habe ich das Wissen um meine Heilung nur gefühlt. Über Jahre habe ich mein Buch nur gefühlt. Über Jahre habe ich das Leben in Leichtigkeit, aus dem Flow heraus, nur gefühlt. Über Jahre habe ich die innere Freiheit nur gefühlt. Es war alles immer erst NUR ein inneres Wissen. Und früher oder später wurde alles materiell, real, ist wirklich passiert, war zum anfassen und erleben.

Dieses NUR in all den Sätzen da oben hat da eigentlich nichts verloren. Dieses "das ist NUR ein Gefühl" ist die größte Schöpferkraft, die wir haben. Es ist unsere innere Quelle, unsere Verbindung zu unserer inneren Weisheit, zur Weisheit des Kosmos, zu unserem Seelenplan. Dort steht geschrieben, was wir "gebucht" haben für dieses Leben, was für uns wahr werden wird und dieses Wissen ist das Datenmaterial für unser inneres Navi, für unsere Intuition. Das sind die Landkarten und Straßenkarten für unsere Reise. Da sind alle Wege drin.

Mich macht dieser feste Glaube, dieses Wissen so demütig. Es ist so eine Gnade diese Sicherheit in sich spüren zu können und noch nicht mal mehr mit der Wimper zu zucken, wenn etwas passiert, dass dieses Wissen nicht zum Ausdruck bringt.

Seit Monaten "warte" ich quasi drauf, dass der große Knall kommt, dass das Lügenkonstrukt der MSM zusammenbricht, dass für alle sichtbar wird, wer hier welche Rolle spielt und was hier für Machenschaften laufen, dass das alte System mit lautem Scheppern und Getöse zusammenstürzt. Augenscheinlich passiert genau das Gegenteil davon. Augenscheinlich festigt sich die alte Machtstruktur nur noch mehr und noch mehr. Mein Gefühl sagt mir aber, dass das nicht stimmt. Das alles hat keine Substanz mehr. Es ist hohl und leer wie die Kulisse von einer Theaterbühne. Nichts dahinter.

Und wenn es noch Monate dauert, bis dieser Einsturz passiert, dann ist das so. Deswegen ändert sich meine Wahrheit nicht. Mein Wissen ist unumstößlich. Ich weiß, dass ich den Fall der alten Machtstruktur gebucht habe, das Scheitern der Intrige. Ich weiß, dass ich die goldene Zeit gebucht habe, den Wandel, das "back to the roots". Da hab ich überall ein Häkchen gesetzt, als ich auf diese Erde kam. Deswegen kann es auch gar nicht anders sein, als dass das passiert. Und ich schätze von all den Menschen, die jetzt hier diesen Text lesen, haben so ziemlich alle die gleichen oder ähnlichen Häkchen gesetzt in den kosmischen AGB's. 😉

Wie wir dahin kommen und wann das sein wird, das können wir getrost dem Universum und dieser unsäglich großen Intelligenz überlassen, die da wirkt. Dass wir dahin kommen, steht außer Frage. Dass da im Hintergrund der Umbau läuft, merke ich schon alleine an meinem Körper und es gibt noch unzählige andere Indizien.

Dieses "trust the plan" hat für mich weder etwas mit einer Nation und deren Präsident zu tun, noch mit einem Buchstaben. Dieser Plan, dem ich vertraue, den ich in mir spüre und nach dem ich navigiert werde, spielt in einer ganz anderen Liga. Da wirken Kräfte, da kommt kein Geheimdienst hin und auch keine Biowaffe. Dieser Plan ist unumstößlich. Die Schöpfung selbst macht hier die Ansagen und deswegen kann ich auch die Ruhe selbst sein. Die Schöpfung macht nämlich keine Fehler und sie hält vor allem die AGB's ein. Meine Häkchen in der "irdischen Erfahrungsbestellung" haben kosmische Lieferpflicht. 😉 Also zurücklehnen und laufen lassen und das tun, was eventuell von mir getan werden will. Aber auch wirklich NUR das.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Samstag, 9. Januar 2021

Es ist meine Aufgabe zu ent-täuschen

Da hat ES mal wieder durch mich gesprochen. Ich war im Austausch mit Maja - Sprachnachrichten, wie so oft - und plötzlich war da dieser Satz und diese tiefe, tiefe Gewissheit, dass genau das wahr ist.

"Ich habe die heilige Pflicht, die Belieferung zu beenden."

BOOM!!!!! 💥😮

Lange Zeit habe ich es vor allem für mich als wichtig erachtet, mich aus dem Beliefer-Modus zu befreien, weil es einfach Energie abzieht, weil es MIR nicht gut tut. Natürlich war mir irgendwann auch klar, dass ich anderen keinen Gefallen damit tue, wenn ich unbefriedigte, kindliche Bedürfnisse stille, weil derjenige dann nie lernt, dass er das selbst in sich finden muss.

Dieser deutliche Aufruf nun hat allerdings eine Vehemenz, die neu ist. Da ist ein ganz klares STOP vom Leben selbst. Die Schöpfung hat gesprochen. Solche Aktivitäten MÜSSEN nun eingestellt werden. So fühlt es sich zumindest für mich an. Da ist ein radikaler Cut, ja fast ein kosmisches Verbot, weil die Seelenverträge anscheinend danach verlangen.

Ich bin gespannt, was der Satz und meine Wahrnehmung mit euch machen, welches Empfinden ihr dazu habt. Mir ist klar, dass ich nicht mehr liefern DARF, auch wenn ich den Schmerz und die Sehnsucht, die Erwartungshaltung und die Ent-Täuschung des anderen noch so deutlich spüre. Niemandem wäre damit gedient. Dieses Konzept läuft endgültig aus.

Ich darf es nicht nur aushalten, zu ent-täuschen, es ist sogar meine Aufgabe, zu ent-täuschen. So sei es! 💗
 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Freitag, 8. Januar 2021

Nichts ist das, was es zu sein scheint

Die Wahrnehmung war gefühlt noch nie so sehr Thema wie in den letzten Monaten. Was nehme ich für wahr? Was fühle ich in mir bei gewissen Themen, Ereignissen? Wie beurteile ich Dinge und Umstände? Wo sortiere ich was ein und warum? Wie sieht mein Weltbild aus? Was halte ich von all dem? Was glaube ICH fernab von allen anderen Meinungen und vordiktierten Scheinwahrheiten?

Damit hat man erstmal zu tun. So ein Weltbild, eine eigene Meinung, eine Haltung, Werte, ein Glaubenssystem gestaltet sich nicht von jetzt auf gleich.

Dann kommen da noch all die verwirrenden "Schachzüge" dazu, Falschinformationen allerorten, auf allen Seiten. Jemand gibt scheinbare Fakten raus und ein anderer schreit sofort: "Fake!"
Ja, was denn nun? Was soll man denn noch glauben? Was kann man denn noch glauben?

Die jüngsten Ereignisse in den USA haben es mal wieder so schön gezeigt. Nichts ist das, was es auf den ersten Blick zu sein scheint. Und auch nicht das, was es auf den zweiten Blick zu sein scheint. Auch der dritte Blick vermag noch nicht alles zu zeigen. Wahrscheinlich ist Variante Y. Oder auch schon Q? 😉 😂 Sorry, das musste jetzt sein... 😂

Wenn ich auf meinem Weg und vor allem in den letzten Monaten etwas gelernt habe, dann, dass voreiliges, unbesonnenes Beurteilen und Bewerten völlig unzuträglich ist. Der erste Eindruck täuscht so oft. Ich habe mir angewöhnt einfach zu beobachten, sehr viel, sehr ausgiebig, sehr genau. Ich nehme einfach nur wahr, was passiert. Ich spüre in mich hinein, ob ich dazu ein Gefühl habe, einen Eindruck, eine Idee. Ich prüfe mein Weltbild, immer wieder. Ich prüfe Glaubenssätze, Meinungen. Ich bin jederzeit bereit, alles, was ich bis dahin für wahr gehalten habe, zu revidieren, wenn neue Informationen ein schlüssigeres, anderes Bild ergeben.

Meine Richtschnur ist meine Intuition. Wenn ich das Gefühl habe, dass irgendwas nicht stimmt, nehme ich das ernst, auch wenn ich erstmal keine Fakten dafür habe. Ich nehme MICH ernst. Ich nehme meine Wahrnehmung ernst und gleichzeitig glaube ich keinem Gedanken von mir. 😉 Klingt paradox, oder?

Ich beobachte mich beim Beobachten und Denken. Ich beobachte mich beim Bewerten und Urteilen. Mir ist bewusst, wenn ich urteile. Mir ist bewusst, wenn ich Schubladen aufmache. Und sollte es mir mal nicht bewusst sein, darf man mich gerne darauf hinweisen. Ich stelle mich selbst in Frage und lasse mich von anderen in Frage stellen. Gleichzeitig bin ich standhaft und stabil, eben weil ich so flexibel bin. Wie ein Baum im Wind. Er ist stark und doch biegsam, er schwingt mit und hält doch stand. Die Wurzeln sind tief, der Stamm richtig fest und die Äste sehr beweglich.

Da stehe ich und wiege mich im Strom, beobachte, stelle Vermutungen habe, gehe Gedankenspiele durch, weiß aber, dass ich eigentlich nichts weiß. Ich habe eine Idee und beanspruche niemals für mich, DIE Wahrheit zu kennen. Ich kenne meine eigene. Das ist auch schon alles und die kann jetzt ganz anders aussehen als morgen.

Es passieren Dinge und ich sehe es. Daraus ergeben sich wieder Dinge, die meistens niemand vermutet hat. Da wirkt eine Intelligenz, die ich mit meinem menschlichen Bewusstsein wohl niemals komplett durchdringen werde. Ich würde bersten von dieser Flut an Komplexität.

Ich muss auch gar nicht alles wissen. Ich weiß, dass da ein Plan ist, ein göttlicher, universeller Plan, eine Intelligenz, die mich demütig macht, die ich nicht ansatzweise erfassen kann. Ich weiß, dass niemals etwas wirklich falsch laufen kann. Die größte Eruption kann ich mir gelassen anschauen und beobachten, was nun daraus wieder entsteht, für was es gut war.

Beobachten ohne Werten. Beobachten und geschehen lassen. Beobachten und trotzdem bewerten und mich wiederum dabei beobachten. Beobachten und Sein lassen.

Beobachten öffnet den neutralen Raum, in dem alles geschehen kann, was sich die Schöpfung so ausgedacht hat. Beobachten ermöglicht dem Leben, einfach zu passieren. Wenn es eine Handlung von mir braucht, werde ich das wissen und sie ausführen. Wenn es keine Handlung von mir braucht, werde ich es wissen und eben nichts tun. Das ist etwas, was ich immer weiß. Und das ist alles, was ich wissen muss.

Was braucht es von mir? Was brauche ich? Wo ist gerade JETZT mein Platz? Welches Zahnrädchen soll ICH jetzt bedienen? Wo will mich das Leben jetzt haben? Was will durch mich in die Welt? Wo bin ich die größte Hilfe? Worauf liegt gerade die Kraft?

Und dann tue ich das, ohne zu werten. Oder ich tue es und werte und beobachte mich beim Werten. 😉 Aber auf jeden Fall tue ich es. 😉

 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Dienstag, 5. Januar 2021

Ich spreche mich frei

Da läuft gerade irgendwie dieser Prozess, ohne dass ich es schon richtig greifen kann. Es geht für mich gerade extrem darum, mich selbst zu begnadigen.

Es gibt da eine Sache für die ich mich wieder und wieder verurteile. Es gibt da einen Teil in mir, der auf keinen Fall so ein unangenehmer, anstrengender, Raum einnehmender, übergriffiger Mensch sein will, wie meine Mutter.

Ich verurteile mich daher, wenn ich selbst "zu viel" Raum einnehme. Ich verurteile mich, wenn ich mich "zu viel" einmische. Ich verurteile mich, wenn ich anderen sage, dass ich dies und das nicht möchte oder anders möchte. Ich verurteile mich, wenn ich "zu anspruchsvoll" bin. Ich verurteile mich, wenn ich weiterrede, obwohl ich merke, dass der andere gar keine Lust mehr hat zuzuhören. Auch wenn das nicht kommuniziert wurde.

Und da kommen wir genau auf den Punkt: Es sind alles nur meine Eindrücke. All das wurde mir nicht zurückgemeldet. ICH habe das Gefühl, dass es "zu viel" war. Sobald man mir gegenüber STOP sagt, kann ich das sofort akzeptieren. Das wurde aber nicht gesagt.

Manchmal wünsche ich mir sogar, dass mir andere mehr Paroli bieten würden, öfter STOP sagen würden, den Mut hätten, ihre Grenzen laut und deutlich mitzuteilen, ihre Bedürfnisse, Entscheidungen, Vorlieben. Manchmal könnte ich aus der Haut fahren, wenn ich miterlebe, dass Menschen etwas über sich ergehen lassen, ganz egal, ob ich jetzt direkt daran beteiligt bin oder nicht. Wenn ich daran beteiligt bin, umso "schlimmer".

Wenn ich so recht drüber nachdenke und -fühle, ist es sogar anstrengend für mich, mit Menschen zusammen zu sein, die nicht wirklich wissen, was sie wollen, die immer nur sagen "ist mir egal, entscheide du das". Das macht mir keinen Spaß. Ich möchte Menschen mit eigenem Willen, mit eigenem Kopf, die wissen, wer sie sind und was sie wollen. Ich mag Menschen mit Eigenarten, Ecken und Kanten. Die sind wenigstens greifbar, die haben Kontur. Die kann man "packen". Da ist jemand. Damit kann ich etwas anfangen.

Wenn ich das Ganze dann noch weiterdenke und -fühle, dann bin ich selbst nicht anstrengend mit meinen Ansprüchen und ich nehme auch nicht zu viel Raum ein. Ich nehme meinen Raum ein, wenn andere mir den ihren auch noch zur Verfügung stellen, kann ich dafür nichts. Ich habe sie nicht gebeten, mich in ihr Wohnzimmer zu lassen. Ich habe sie nicht darum gebeten, sich hinzuwerfen, wie ein Fußabtreter. Ich habe sie nicht gebeten, dass sie sich mir unterwerfen. Ganz im Gegenteil. Ich fordere jeden auf, mir auf Augenhöhe zu begegnen. Ich fordere jeden auf, auf jeden Fall zu widersprechen, wenn ich etwas sage oder tue, was für sie nicht stimmig ist.

Ich bin zu 100% jemand, der die Meinung von anderen akzeptiert und respektiert. So sie denn ausgesprochen wird. Auf Rätselraten und Vermuten, auf Fühler ausstrecken und Erahnen, was der andere wirklich will - unter dem, was er kommuniziert - hab ich keine Lust.

Das ist genau der Punkt, in dem ich mich begnadigen darf, in dem ich mich freisprechen darf. Wenn andere nicht deutlich machen, was sie wollen und wo ihre Grenzen sind, dann brauche ich mir keinen Vorwurf machen, wenn ich "drüber gehe" und das meistens auch noch "ausversehen", durch mein So-Sein, in dem ich einfach ich bin.

Ich bin manchmal laut. Ich bin manchmal grade heraus, sage, was ich denke, ohne Umschweife. Ich habe meine Ansprüche und kommuniziere sie. Ich habe genaue Vorstellungen, weiß, was ich will und was nicht. Damit stufe ich mich selbst oft als anstrengend ein, weil so viele andere halt nicht so sind. So viele wissen nicht, was sie wollen, haben keine konkreten Vorstellungen, können keine Entscheidungen treffen, haben keine Vorlieben, keine eigenen Ideen und Impulse. Sie werden gelebt, von anderen. In dem Fall auch von mir.

Deswegen bin ich kein schlechter Mensch. Da sitzt der Schmerz. Ich glaube, dass mich das anstrengend macht. Ich glaube, dass mich das zu einem unangenehmen Menschen macht. Zu einem Monster. Zu laut, zu aufdringlich, zu eigen, zu besserwisserisch, zu, zu, zu...

WOW!!!!! Was da beim Schreiben alles so zu Tage tritt. Gefühlt war das noch nicht alles. Aber auf jeden Fall kann ich mich mit all dem jetzt schon mal in den Arm nehmen.

Es besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen "ich habe eine eigene Meinung und weiß, was ich will" und "ich übergehe immer wieder das Nein von anderen und ignoriere ihre Meinung". Das tue ich nämlich nicht und das werfe ich mir vor, wenn ich meine konkrete Vorstellung habe, andere nicht und ich dann quasi "bestimme".

Ich spreche mich frei. Ich begnadige mich selbst. Ich übergehe nicht die Grenzen von anderen, ich weiß nur, was ich will.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 4. Januar 2021

Akzeptierst du selbst dein Nein?

Die Grundvoraussetzung für eine intakte, tiefe, wahrhaftige Beziehung ist, dass mein Nein vom anderen zu jedem Zeitpunkt akzeptiert wird. Ob Freundschaft oder Partnerschaft, Nachbarschaft oder die Beziehung zwischen Eltern und Kind, ist dabei ganz egal. Ist es nicht sichergestellt, dass mein NEIN respektiert, wird es nie zu einer kompletten Öffnung von mir und wirklichen Begegnung zwischen den Beteiligten kommen. Es wäre quasi Selbstmord im weitesten Sinne, zumindest aber Selbstzerstörung.

Meine Grenzen müssen gewahrt werden. Damit meine ich nicht, dass ich dem anderen Grenzen auferlege und ihn begrenze, sondern dass ich ihm meine Grenzen zeige. Bis hierhin und nicht weiter! DAS will ich und DAS will ich nicht.

Es ist ein Unterschied, ob ich sage: "Du sollst das und das nicht tun", ohne einen Bezug zu mir selbst herzustellen, ohne deutlich zu machen, warum mir das wichtig ist und damit dem anderen einfach etwas verbiete, oder ob ich sage: "Ich möchte nicht, dass das mit mir geschieht" und ich damit ganz klar meine Grenzen zum Ausdruck bringe. Ich bekunde meinen Willen. Ich mache eine Aussage darüber, was ich will und was nicht.

Ein NEIN einem anderen gegenüber ist immer ein JA zu mir selbst.

Nun erleben es viele immer wieder, dass sie zwar ganz klar NEIN sagen, aber andere dieses NEIN einfach übergehen. Dann kommt die Ohnmacht, die Wut, das Gefühl, ja doch nichts bewirken zu können. Und dann? Was machen wir nun in solchen Situationen?

Ich hab gestern etwas in mir entdeckt. Einen Saboteur quasi, der klammheimlich mein NEIN untergraben hat und wieder die Tür für Übergriffe aufgemacht hat. Ich selbst habe mein NEIN nicht wirklich akzeptiert.

So sehr wünschen wir uns, dass andere endlich unser NEIN akzeptieren und unsere Grenzen wahren, uns nicht einfach übergehen und endlich respektieren, dass wir gewisse Dinge nicht wollen. Und wir selbst? Respektieren wir selbst, dass wir dieses NEIN in uns fühlen? Erlauben wir uns, so zu empfinden? Dürfen wir wirklich den Kontakt zu alten Freunden abbrechen? Dürfen wir wirklich keine Lust haben Mama oder Papa zu sehen? Dürfen wir wirklich dem Partner signalisieren, dass wir ihn jetzt gerade nicht küssen wollen, dass wir lieber alleine schlafen wollen, dass wir im Moment keine Lust auf Sexualität haben? Dürfen wir?

Dieser kleine Saboteur in mir, ein inneres Kind, hatte mal wieder Bedenken, dass es schlimm mit uns enden könnte, wenn der Kontakt zur Mama tatsächlich komplett weg ist. Früher hätte das ja wirklich den sicheren Tod bedeutet. Wenn der Kontakt zu den Versorgern abgebrochen worden wäre, wäre ich verhungert. Diese Existenzangst war noch da.

Es ist für meine Begriffe einer der Hauptgründe, warum wir uns oft nicht trauen, ein klares NEIN auszusprechen. Es könnte bedeuten, dass wir verlassen werden, ausgestoßen, nicht mehr zur Gruppe gehören, die uns immer Schutz und Sicherheit im weitesten Sinne geboten hat, unser Überleben gesichert hat. Was wären wir ohne Eltern? Ohne Freunde? Ohne Partner? Und gerade als Frau ohne Mann - den Versorger - so wie es in vielen noch im Zellbewusstsein abgespeichert ist, auch wenn das faktisch gar nicht mehr stimmt?

Die Frage war für mich also nicht, warum meine Mama mein Nein nicht akzeptiert und wie ich es endlich schaffe, dass das so ist. Die Frage war: Akzeptiere ich selbst mein NEIN? Erlaube ich mir, aus der Verbindung zu gehen? Hält noch irgendetwas in mir fest? Ist da noch ein Zweifler? Eine Angst? Eine Befürchtung?

Ja, da war dieses kleine Mädchen, das nicht wirklich loslassen wollte. Nur nicht ganz abbrechen, das könnte unser Ende bedeuten. Dem kleinen Mädchen hab ich gestern gesagt, dass das nicht mehr stimmt mit dem Verhungern und Verkommen. Das Leben selbst trägt und nährt uns. Es braucht diese Beziehung nicht für unser Überleben. Wir dürfen NEIN sagen. Ich darf es mir endlich komplett erlauben und ich werde nicht sterben.

Mir war nicht klar, dass da noch sowas in mir wirkt. Mir war nur klar, dass ich irgendwas damit zu tun habe, dass da scheinbar immer noch irgendwo eine Tür offen ist, die über meine Grenzen führt.

Grenzüberschreitungen im Erwachsenenalter passieren niemals einfach so, ohne unser "Zutun", ohne eine Entsprechung in uns - das zumindest ist meine tiefste Wahrheit. Grenzüberschreitungen sind nur möglich, wenn wir selbst die Tür aufmachen und die anderen bereitwillig in unser heiligstes Inneres lassen, genau mit solchen kindlichen Befürchtungen und Bedürfnissen, die längst nicht mehr der erwachsenen Wahrheit entsprechen.

Ich darf NEIN sagen. Ich darf aus Beziehungen gehen. Ich darf meine Grenzen haben. Ich darf Abneigung empfinden und diese äußern. Ich darf gut für mich sorgen und alle Menschen aus meinem Umfeld verbannen, die mein Nein nicht akzeptieren. Ich darf all das. Ja, das Leben will sogar das von mir. Ich darf Hochachtung vor mir selbst haben und mich selbst respektieren. Ich werde dafür nicht bestraft sondern viel mehr vom Leben selbst mit der gleichen Hochachtung behandelt.

Wie innen so außen. Es ist doch immer wieder das Gleiche. 😉

Und? Akzeptierst und erlaubst du dir selbst dein NEIN?


PS: Glaubst du, ohne die Regierung und diesen sogenannten Sozialstaat überleben zu können?

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Sonntag, 3. Januar 2021

2021 - Ein Befreiungsschlag mit Erschütterungen bis ins Mark

Was mag mir dieses neue Jahr bringen? Wie ist 2021? Wie fühlt es sich an? Welche Qualitäten sind da?

Ohne zu wissen, was ich gleich entdecken werde, schreibe ich jetzt einfach mal drauf los, spüre hin, schaue mir die inneren Bilder an, die sich beim Erforschen zeigen werden. Legen wir los. Wir dürfen gespannt sein. 😉

Schon seit Silvester habe ich das Wort "Freiheit" ganz präsent und eine wahre Wumms-Befreiungs-Energie ist fühlbar. Ketten sprengen. In die eigene Größe explodieren. Freiheit und Befreiung auf allen Ebenen, in jeglicher Hinsicht. Was wir nicht sind und was nicht zum Ausdruck bringt, wer wir wirklich sind, wird regelrecht weggesprengt, weil wir bereit sind. Ein Befreiungsschlag mit Erschütterungen bis ins Mark.

Dieses "wird weggesprengt" hört sich sehr passiv an, wie wenn es mit uns geschieht und wir darauf keinen Einfluss haben. Tatsächlich passiert das nur "mit uns", weil wir gewählt haben. Es war/ist unsere Entscheidung und letztlich geht es gar nicht anders, als dass unsere innere Befreiung über kurz oder lang im Außen sichtbar, erfahrbar, greifbar wird. Was im Geiste über die Jahre und vor allem in 2020 stattgefunden hat, wird nun materiell. 

Weiterhin kommt mir die Kristallisation in den Sinn. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, was passt und was nicht. Wir werden nicht nur körperlich kristallin (Umstellung von kohlenstoffbasiert auf kristallin - meine Wahrheit) sondern allgemein. Unsere Werte: kristallklar. Unsere Fähigkeiten: kristallklar. Unser Lebenssinn: kristallklar. Unsere Intuition: kristallklar. 

Kristallin hat auch etwas mit Transparenz zu tun. Es geht in Richtung gläsern. Damit meine ich nicht dieses 3D-Datenschutz-Gedöns und der gläserne Mensch in dieser digitalen Hinsicht. Ich meine damit, dass wir so gut auf geistiger Ebene vernetzt sind, so fein in der Wahrnehmung sind, dass unsere Mitmenschen tatsächlich gläsern sind, dass wir selbst gläsern sind. Einem wachen, bewussten, präsenten Menschen kann ich nichts mehr vormachen und er mir nicht. Es kann nichts mehr verheimlicht werden - abgesehen davon, dass bewusste Menschen, dieses Bedürfnis sowieso nicht haben. 

Wenn jemand etwas nicht möchte, dann spüre ich das und er auch. Es braucht keine Ausreden. Klarheit und Aufrichtigkeit sind an der Tagesordnung. Eins zu eins kommunizieren, was wirklich gerade da ist. Ohne Umschweife, ohne falsche Rücksichtnahme. Meine Wahrheit hat Raum und Relevanz.
Weiter kommt mir noch die Entwicklung hin zur absoluten Akzeptanz des freien Willen eines anderen Menschen. Ich glaube und fühle, dass es immer weniger möglich ist, gegen den freien Willen eines anderen zu agieren. Solche Aktionen verlieren mehr und mehr Kraft, werden nicht mehr vom Leben unterstützt. Wir gehen hin zum Einklang mit der Schöpfung, mit der Natur an sich, mit der Natur eines jeden Einzelnen. Ich gehe sogar soweit, dass ich sage: Was gegen die Natur und gegen den Willen eines bewussten Menschen ist, wird sogar ausgeknockt. 

Menschen, die im Einklang mit der Natürlichkeit, Mutter Erde, dem Kosmos, ihrer Seele sind haben einen regelrechten Schutzwall um sich und eine Armada an geistigen Helfern, die sofort eingreifen. Mir kommt dazu eine Szene aus Anastasia in den Kopf. Der Autor des Buches wollte Anastasia "überrumpeln" und gegen ihren Willen, ausschließlich zur Befriedigung seiner Triebe, Sex mit ihr. Anastasia hat keinen Finger krumm gemacht, lediglich innerlich ein klares Nein formuliert und der Mann wurde energetisch niedergestreckt. Er wurde kurz bewusstlos und ihm war, als hätte sie ihn KO geschlagen. Das Leben selbst, die Natur hat Anastasias NEIN energetisch ausagiert. Dem Mann ist nichts geschehen. Er wurde nicht verletzt, aber er wusste, dass er nie wieder einen Versuch unternehmen würde. 

Ich glaube wirklich, dass es genau so funktioniert und dass wir genau so beschützt und unterstützt sind. Wir brauchen lediglich das Wissen darum, die Erinnerung. Auch das wird nun mehr und mehr ins Bewusstsein der aufwachenden Menschen kommen. Immer mehr Erinnerungen an kosmische Gesetzmäßigkeiten werden wach. Immer mehr altes Wissen drängt nach oben. Immer mehr Gewahrsein über unser wahres Sein und über die Wirkweise von Bewusstsein, über die Zusammenhänge zwischen Mensch und Kosmos, zwischen uns und dem All-Bewusstsein, zwischen Menschsein und Göttlichkeit. Das göttliche Menschsein hält Einzug, das Schöpferbewusstsein, das Gestaltersein. 

Für mich steht 2021 definitiv im Zeichen der Freiheit, der Wahrhaftigkeit, der Göttlichkeit. Der endgültige Zusammenbruch des Alten, Überholten und erste Schritte in Neuausrichtung unserer Gesellschaft. Menschsein wie es vom Leben eigentlich gedacht ist. Zurück zu unserer wahren Natur. Back to the roots!

Ich glaube, dass ich noch seeeehr oft staunen werde, weil so vieles im Universum - und auf der Erde ganz besonders - so komplett anders ist, als ich bisher geglaubt habe. Da sind noch einige Aha-Momente zu erwarten. Also steht 2021 wohl auch für Überraschungen und Offenbarungen im ganz großen Stil.
 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Freitag, 1. Januar 2021

Freies neues Jahr

So eine Autokorrektur ist schon intelligent. Da will mein Schatz "Frohes neues Jahr" tippen und das Handy korrigiert mal eben auf "Freies neues Jahr". Was soll man jetzt dazu sagen? 😂 Dem ist einfach nichts hinzuzufügen. In diesem Sinne...

 

Foto: Canva
Text: Wolfgang Menger
Gestaltung: Anja Reiche