Dienstag, 12. Oktober 2021

Hingabe - immer wieder Hingabe

Früher - und das über sehr lange Zeit - habe ich gerade bei körperlichen Symptomen geforscht, Themen erkannt, mit Organen gesprochen, Botschaften erhalten. Was ich darüber alles erkennen und verstehen durfte, ist unglaublich wertvoll.

Gestern ist mir aufgefallen - eher zufällig durch einen Austausch in meiner Telegram-Gruppe - dass ich das gar nicht mehr wirklich mache. Mein Körper macht nach wir vor so einige Späße mit mir. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass ich noch groß forschen müsste. Viel mehr ist geschehen lassen dran. Der Intelligenz meines Körpers vertrauen. Mich hingeben.

Ich frage meinen Körper, ob und wie ich ihn unterstützen kann, bei dem, was er da gerade tut, Globuli stehen nach wie vor hoch im Kurs, und ansonsten lasse ich es da sein, bin damit. Bin gut damit. Ich muss nichts damit tun. Ich muss nichts dagegen tun. Ich muss nichts verstehen.

Wenn es doch noch etwas zu verstehen gibt, bekomme ich es mit, ganz von alleine. Daran komme ich gar nicht vorbei. Irgendwo fällt es mir schon vor die Füße.

Was ich brauche, ist da. Was ich wissen muss, kommt zu mir. Wenn ich was tun soll, weiß ich es. Wenn es nichts zu tun gibt, weiß ich es. Wenn es eine neue Wahl zu treffen gibt, merke ich es. Wenn was zu Ende gefühlt werden will, fließt es durch.

Ich bin einfach nur dafür da, dass das Leben geschehen kann. Ich bin dafür da, das Leben zu ermöglichen wie es nach der göttlichen Ordnung gedacht ist. Wird eine Handlung von mir als Erfüllungsgehilfe erforderlich, werde ich aktiv, ansonsten eben nicht.

Komplette HinGABE an die universelle Intelligenz - meine größte Gabe.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 7. Oktober 2021

Meine Liebe ist das Salz in der Suppe

Ich weiß gar nicht mit welchen Worten ich beschreiben könnte, wie es mir geht. Kosmisch durchgenudelt? Universell mit Downloads überschüttet? Geschüttelt und gerührt? Synapsen neu verdrahtet? Alles gleichzeitig?

Also eigentlich gehts mir gut. Nur wuselt es so richtig in mir. Tausend Ideen und Impulse gleichzeitig. So viel gäbe es zu sagen, zu schreiben und doch bin ich redefaul, beobachte, bin.

Die letzten Tage hab ich unglaublich viel gekocht und gebacken. Ich liebe dieses vor mich hin Wurschteln in der Küche, das Kreieren, Probieren, Genießen, Schlemmen. Zwetschgen wollten verarbeitet werden, Äpfel, ein Römertopf getestet werden und der Thermomix lockt mich eh immer mit leiser Stimme. 😉

Kuchen, Muffins, Brötchen, Kompott, Mus, Fruchtsoße, Aufläufe, Eintöpfe, Grillgemüse, Aufstriche. Die ganze Palette.

Wenn ich koche und backe, bin ich so dermaßen bei mir, in Meditation, ganz präsent. Ich spiele mit Rezepten, kombiniere Zutaten, variiere, modifiziere, rieche, koste. Kein Rezept bleibt je im Original. Ich verschmelze damit, spüre hin, was da noch so rein will in den Topf. Ich bin mittlerweile eine absolut intuitive Köchin. Früher undenkbar...

Und dann das Essen. Ich LIEBE Essen!!! Noch mehr liebe ich es, wenn jemand mit mir isst, mit mir Geschmacksorgasmen hat und die Speisen genauso zelebriert wie ich. Nicht nur reinschaufeln und fertig werden, weil das Sattwerden im Vordergrund steht. Nein! Das Schmecken und Genießen - darum geht es.

Ich esse nicht, um satt zu werden. Ich esse um des Essens willen. Genussmomente auf diese Art zu verschenken, andere mit meinen Kreationen beglücken - ein absolutes Highlight. Schlemmerschwestern der ersten Güte: Silvia, Maja, Christiane. Wie oft werden Sätze unterbrochen, weil uns hingebungsvolles Stöhnen und Seufzen entfährt. Einfach wundervoll.

Anscheinend wollte heute über die Köchin in mir geschrieben werden. Ich bin selbst ganz erstaunt, dass ich nun da gelandet bin mit diesem Text. Mich kann man so unglaublich einfach glücklich machen. Gib mir eine gut ausgestattete Küche und natürliche Zutaten und ich verzauber dich mit liebesdurchtränkten Gerichten. Überhaupt ist meine Liebe und Hingabe die wichtigste Zutat in all meinen Rezepten. Liebe im Essen kann durch nichts ersetzt werden. Wenn die Hingabe beim Kochen fehlt, ist das direkt zu schmecken. Liebe ist das Salz in der Suppe. Präsenz. Freude. Sich selbst komplett mit hineingeben. Und das gilt für ALLES, nicht nur fürs Kochen.

Egal, was wir tun, die Leidenschaft beim Wirken ist der eigentliche Mehrwert, den andere direkt spüren. Die Freude an der Sache an sich. Keine Ausrichtung auf ein Ergebnis. Kein um zu... Keine Fließbandproduktion. Mich dem Leben hingeben und als Werkzeug dienen. Dinge auf die Welt bringen, etwas gebären, mich selbst mit hineingebären.

Ich hatte es schon mal gesagt: Die hohe Schwingung, in der ich bin, wenn ich wirke, ist die größte Belohnung. Für mich und andere. Diese hohe Schwingung ist fühlbar, schmeckbar und nachhaltig. Sie bleibt. Solche Produkte und Angebote haben Substanz, sind beseelt und von Dauer. Das ist Nachhaltigkeit und wirklicher Mehrwert - Wirken in Hingabe.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche