Montag, 23. Dezember 2024
Der Ruf ist ergangen
"Der Ruf ist ergangen. Die Posaune ist erschallt. Sammelt euch! Die himmlischen Heerscharen erwarten euch."
Was immer das bedeuten mag, wir sind bereit. Wo immer ES uns hinführt, wir folgen. Was immer es zu tun gibt, wir sind demütig Wirkzeug.
Donnerstag, 7. November 2024
Präsent Sein
Tausend Facetten sind mir eingefallen, die alle gleichwertig sind.
Lesen im Feld, Wahrnehmungsabgleich, gemeinsam Weben, Selbsterforschung, begleiten, benennen, bezeugen, beweinen, erinnern, anerkennen, gerade rücken, Ent-Wicklung, sich mitteilen, sein dürfen, sein lassen, gesehen werden, Fragen/Themen beleuchten, Kinder nach Hause holen, Schwesternschaft, um nur ein paar zu nennen.
Die Weite ist so wichtig, der Kern, der Punkt nicht minder.
Kurz bevor ich dann heute morgen den Raum eröffnete, war da diese Klarheit, diese schlichte Einfachheit: Wir haben nur den Moment. Ich habe nur den Moment. Jeder hat nur den Moment. Es gilt "einfach nur" hinzuspüren, was der Moment verlangt. Präsent zu sein. Jeder von uns. Anwesend im Körper. Fühlend. Aufmerksam.
Erleichterung ging durch mein System. Erspüren, was der Moment braucht, kann ich. Puh! Ausatmen. Dann kann ich auch gar nichts vergessen oder übersehen, weil der Moment alles weiß.
Was taucht gerade in mir auf? Was ist hier und jetzt wirklich relevant? Was braucht es von mir?
Und genau so mag ich den Anwesenden begegnen. Jeder präsent im Moment, jeder sich selbst spürend in seinem Körper, jeder den Raum wahrnehmend. Jeder wesentlich. Jeder ganz da. Der Punkt und die Weite.
Präsent bin ich das größte Geschenk. Präsent Sein. Geschenk sein.
Was soll ich sagen? Der Raum war meinem Empfinden nach ein einziges Geschenk. Heilich halt. Ich in meiner Kraft, weil im Moment. Überraschung! 😉 Echte Begegnung möglich, nichts übersehen, nichts vergessen, weil präsent. Alle zusammen.
Ein wahres Fest. Ein wahrhaftiges Fest. DANKE für dieses Erlebnis, für diese Erfahrung, für all die Geschenke.
"Präsent Sein" wird wohl (Stand jetzt zumindest 😉) die Überschrift von den Heil(ich)räumen.
Mittwoch, 30. Oktober 2024
Ich steh da nicht mehr alleine.
In öffentlichen Räumen Klarheit fordern, immer wieder auf den Punkt zurück führen, auf die Wurzel hinweisen. Das Wesentliche fühlen, benennen, aufzeigen.
Als einzige spüren, dass da was nicht stimmt, was da nicht stimmt und als einzige Worte dafür haben. Räume spüren, Dynamiken spüren, Systeme verstehen, den Knackpunkt erkennen, da wo es knatscht und knarzt, wo das Sandkorn im Getriebe ist. Alleine für Klarheit sorgen, weil sie sonst keiner der Anwesenden in dem Maße hat. Das ist die alte Erfahrung. Und sogar noch schlimmer: Die, die keine Klarheit hatten, wollten dann auch noch mich führen. Oh Gott, so lange war ich von Menschen umgeben, die den Takt nicht hören und mir sagen wollten, wo es lang geht.
Ich bin müde und erschöpft. Gefühlt kann sich diese Erschöpfung jetzt zeigen und da sein, weil ich eben nicht mehr alleine bin, weil es vorbei ist. Jetzt merke ich, WIE anstrengend das war.
Mit staunenden, großen Augen sehe ich nun wie andere in öffentlichen Räumen genau diese Klarheit fordern und wollen und selber haben. Führen können im besten Sinne.
Mit Ohren, so groß wie Satellitenschüsseln, höre ich Worte von ihnen, die ich sonst nur von mir kenne. Höre sie Menschen anleiten, sich selbst zu begegnen und zwar wahrhaftig und tief in der Annahme und Akzeptanz eines jeden Aspekts.
Ich weine Sturzbäche der Erleichterung. Es ist vorbei. Der Weg alleine ist vorbei. Sie sind da die Brüder und Schwestern, die tief fühlen und verstehen, leben und vorleben, auf was es in echter Begegnung, im Kontakt mit sich und anderen und vor allem im Kontakt zum Leben, also im Leben und für Leben wirklich ankommt.
Brüder und Schwestern, die in dieser Ganzheit und Klarheit führen und unterstützen können und vor allem benennen, weil sie sehen und fühlen, was im Raum ist. Den Rhythmus wahrnehmen.
Es sind Menschen, die das Schwert der Wahrheit vor allem und zuerst radikal gegen sich selbst gerichtet haben, sich erforscht, durchdrungen, zerlegt und richtig wieder zusammengesetzt haben. Tausend Stunden Hölle und dunkle Nacht der Seele, Verwirrung und Entwirrung, Tränen, schmerzliches Erkennen von der eigenen Verdrehung. Jederzeit wieder bereit, sich selbst bis zum Grund - eben radikal - in Frage zu stellen. Wieder und wieder und wieder.
Lebende Beispiele, Leuchttürme, Orientierungspunkte, Hilfe für Wahrnehmungsabgleiche und Ent-wicklung. Menschen, die sich hören und den Puls der Schöpfung. Im GottesDienst.
Ich hab euch vermisst. So lange. Was waren das für Durststrecken und Dürren.
Danke, dass ihr wieder da seid. Klarheit mitbringt und einfordert. Ich stehe da nicht mehr alleine. Was für eine Erleichterung!
Samstag, 21. September 2024
Dies ist keine Übung!
Ich mag etwas genauer werden. Als ich 2022 losgefahren bin, dachte ich: "Jetzt! Endlich!" So wollte ich es immer. An unterschiedlichen Plätzen sein, so lange bis alles getan ist. Begegnungen. Dahin gehen, wo ich sein soll, auch einen Wirkplatz haben, wie eine Art Basis, Stützpunkt, Anlaufstelle und das alles zusammen mit meinem Mann.
Es war Vorbereitung. Stephan war nicht mein Mann. Die Reise irgendwann vorbei. Den Wirkplatz gab es nicht. Es gab noch so vieles in mir anzuschauen. Es galt mich nach Hause zu holen, in Gottes Arme und dann in Christians Arme.
2023 um Pfingsten herum sind wir losgezogen, zu den Menschen gefahren. Nur kurz. Es war eine Vorbereitung. Wir waren noch lange nicht bereit. So vieles gab es noch zu heilen in unserem Miteinander. Thema um Thema zeigte sich.
Im Juli 23 sind wir wieder unterwegs gewesen. Komplett ohne Begegnung diesmal. Wieder Übung. Wieder Vorbereitung. Wieder nur kurz. Thema um Thema zeigte sich.
Und dann dieses krasse Jahr. August 23 bis Anfang September 24. Tag ein, Tag aus miteinander. Fast keine Begegnung im Außen. Wohnung. Innenreise. Tieftauchen. Kotzen. Hölle durchwandern. Heftigste körperliche Heilungsphasen. Sterben. Innere Erfolge feiern. Erlösungen am laufenden Band. Uns miteinander zurechtruckeln, wegräumen, was wir an Altlasten mitgebracht haben, Wunden offenbaren und anerkennen.
Packen, reisen, Begegnung - UNDENKBAR!
Und dann der Shift. Quasi von jetzt auf gleich. Ähnlich jäh wie das Ende des Sommers. Einhergehend damit. Schalter umgelegt.
Sachen regeln. Packen. Losfahren. Begegnung in krasser Intensität und Dichte. Alles ist da. An Fähigkeiten, an Wissen, an Erfahrung, an Energie, an Klarheit, in unserem Miteinander.
Ich staune über uns. Wie anders wir da sind als noch letztes Jahr in den Begegnungen. Ich staune über Christian. Himmel, was hat er gerissen in der Zwischenzeit. Was ist er gewachsen. Was hat er für ein Tempo drauf und geht so komplett anders vor als ich, als ich es kenne. Ich staune über mich. So viele Trigger sind weg. So viel Sicherheit in der Interaktion mit Christian.
Wir stehen stabil. In uns. Miteinander. Sind da.
Dies ist keine Übung. Keine Vorbereitung. Dafür, für das, was wir gerade tun, sind wir gemacht. Das ist unser Platz im Leben.
Natürlich, die Entwicklung geht weiter. Natürlich sind da noch Prozesse. Und gleichzeitig ist etwas grundsätzlich anders. Die Schwerpunkte haben sich verschoben und gefühlt nicht nur kurz. Es ist wie eine neue Ära. Was immer das bedeuten mag und mit sich bringt. Es fühlt sich großartig an. Als ob jetzt so viel möglich wäre und dran ist, was so lange nicht ging oder eben immer nur kurz.
Ich bin gespannt und ziiiiemlich dankbar.
(Danke Annette, du hast es neulich schon gesehen und bezeugt.)
Dienstag, 17. September 2024
Ackern und säen, aber nie ernten
Mein letzter Post von gestern Nacht hat ordentlich in mir gearbeitet. Da waren Stimmen in mir, die mir vorwerfen, den Text nur geschrieben zu haben, um zu betteln, ihn als Vorwand genommen zu haben.
Ich bin eingetaucht, all dem nachgegangen, bin u. a. einer älteren Frau begegnet, die ich in einem früheren, sehr kalten Leben mal war und mag euch mitnehmen.
Es geht viel um den Schmerz aus der Ewigkeit. Ackern und säen, aber nie ernten. Für verrückt gehalten werden. Verkannt. Allein.
Hier geht es zur Audio: https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/2117
Sonntag, 15. September 2024
Next stop?
Beim Gedanken an das, was bisher hier geschehen ist, bekomme ich Gänsehaut und große Demut macht sich breit. Tiefe Wandlungs- und Umwälzungsprozesse durften wir bezeugen, waren eingelassen ins Innerste, ins Heiligste, waren so sehr willkommen und aufgenommen. So viele Felder, Themen und Ebenen wurden in uns allen berührt und betrachtet.
Diese Begegnungen und Menschen werde ich ewig in meinem Herzen tragen. So bunt und vielfältig, einzigartig und wundervoll. Jeder auf seine Art so bezaubernd und liebenswert.
Morgen geht also für uns die Reise weiter. Wohin ist wie gesagt bislang unbekannt. Wir haben aktuell nicht den leisesten Schimmer. Bis jetzt blinkt niemand auf, ist kein Ruf da, zeigt sich keine klare Richtung auf der Landkarte. Nur dass hier alles getan ist, das ist klar. Wundervoll. Gnadenvoll, zu wissen, wenn es für den Moment vollbracht ist. 🥰🙏🏼
Wie sieht es bei euch aus? Brennt es jemandem unter den Nägeln? Gerade ist da ein Bild von einem Menschen, der sehr unruhig und zappelig auf einem Stuhl herumrutscht, sich die Hände ringt und kurz davor ist, mit Schnappatmung HIER zu rufen.
Ich bin gespannt. Das Feld ist auf jeden Fall wieder offen und wir bereit für das, was sein soll. 😊🎉✨💫✨
PS: Das Bild könnt ihr euch schon mal merken. Das wird voraussichtlich immer dann auftauchen, wenn es bei uns wieder weitergeht. 😉✨💫✨🚀
Freitag, 26. Januar 2024
Geliebte Schatten
Als ich diesen Satz von Maria Sanchez in einem Interview gehört habe, hat alles in mir ganz laut: "Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, meins auch", gerufen. "Das bin ich durch und durch".
Immer wieder staune ich über mich selbst, um wie viel sanfter, weicher und mitfühlender ich geworden bin. Mein Herz steht sperrangelweit offen für all die Anteile und Stimmen in mir und in anderen, die Angst haben, mutlos sind, lieber schweigen, etwas weg haben wollen, wütend sind, trotzig, widerständig, kratzbürstig, gehässig usw. Eben all die Schattenanteile, die so gerne wegoptimiert werden oder im Sammelbegriff "Ego" zusammengefasst werden und damit per se besiegt werden müssen.
Mir tut es in der Seele weh, wenn ich Menschen sehe, die auf diese Art Krieg gegen sich selbst führen und gleichzeitig kann ich auch diesen Krieg verstehen. Da ist eben wieder ein Anteil aktiv, der etwas weg haben will und der damit einfach nur beschützen will, das Weiterleben sichern, das Überleben, das Dazugehören.
Diese Anteile und Stimmen in uns gehören meistens zu verletzten, verzweifelten Wesensteilen, inneren Kindern, die früher schon kein Gehör fanden, die früher schon niedergebügelt wurden von unseren Bezugspersonen. Ich mag heute als Erwachsene nicht wieder drauf hauen. Das haben andere, und später ich selber, ausführlich und lange genug getan.
Ich mag diese Stimmen hören. Ich mag den Anteilen lauschen, denen, die Angst haben, denen, die sich nicht trauen, denen, die hassen. Ich mag sie sehen. Ich mag ihnen begegnen. Ich will wissen, was sie zu sagen haben und vor allem will ich sie ernst nehmen. Sie hatten immer recht. Damals in den jeweiligen Situationen, in denen sie entstanden sind. Es stimmt, dass sie da sind.
Ich mag sie nach Hause holen. Zu mir. In mich. Ins Bewusstsein. Da wo sie hingehören. Raus aus dem Schattendasein. Rein ins Licht. Rein ins Herz. Rein in die Mitte, in den Kreis der Brüder und Schwestern.
Mein Herz schlägt so sehr für die Anteile, die niemand haben möchte. Ich heiße sie willkommen. In mir. In dir. In unserem Miteinander. ❤️
Freitag, 22. Dezember 2023
Die Hände, die mich halten
Danke, Christian! 🌟
Ich danke dir so sehr für dein Wohlwollen, deine Güte, deine Sanftheit, deine respektvolle Art, deine Rücksichtnahme, dein Mich-Sehen.
Etwas in mir findet es immer noch unglaublich, dass es sowas gibt: Tiefe Verbindung und bei mir bleiben dürfen. Tiefe Verbindung und Freiheit. Willkommen sein. Gewollt sein und gelassen werden, wie ich in meiner Urnatur bin.
Ich danke dir so sehr für dieses Geschenk, diese Erfahrung, den gemeinsamen Weg in die Heilung so tiefer, alter Wunden. 🙏🏼✨💫✨
Ich atme aus. 41 Jahre Stress und Anspannung können weichen. Ich sinke hinein in diesen tiefen Frieden, der ohne dich nicht möglich (gewesen) wäre.
Danke für dein Dableiben in meinen größten Stürmen, in meinem tiefsten Schmerz, in meiner größten Angst.
Danke für dein Halten, dein Streicheln, dein Wiegen, dein Schweigen, dein Sprechen, dein Handeln, dein Sein.
Danke für die so heilsamen, neuen Erfahrungen. Danke fürs Mich-Durchtauchen-Lassen.
Ich liebe dich!!!! Immer mehr. Immer tiefer. Immer staunender.✨❤✨
Mittwoch, 29. November 2023
Bindung ohne Verstrickung
Mit mögen meine ich, ich hab da Lust drauf und totale Freude dran. Ich will das. Voll. Ich mag es total, in dieses Erfahrungsfeld einzusteigen und immer vertrauter und enger zu werden.
Scheinbar unabhängig war ich lange genug. Alleine kann ich. Hab ich lange genug gemacht, auch in Beziehung. Immer mit einem gewissen Sicherheitsabstand, der meine Souveränität garantieren sollte.
Jetzt hab ich Freude an Bindung. An unserer Ehe. An Verschmelzung, die ein größeres, drittes Element hervorbringt.
Ich hab Lust auf Bindung und Verbindlichkeit. Gesunde Bindung. Zwischen zwei Menschen, die bei sich sind. Bindung ohne Verstrickung. Bindung ohne Wundenmanagement, sondern Bindung, in der genau die alten Wunden aus ungesunden Bindungen heilen dürfen, weil schlicht neue Erfahrungen gemacht werden. Heilung pur. Heilsein ermöglichend. Miteinander jeder in der eigenen Natur sein.
Ich liebe es, zu sehen wie wir immer reiner miteinander sind, ein Wächter nach dem nächsten, den Posten verlässt, weil klar ist, dass ich wirklich wirklich sicher bin.
Unser Miteinander hat sich so sehr verändert und intensiviert. Die Trigger verschwinden mehr und mehr. Wir verhaken uns nicht mehr ineinander, weil zwei verletzte Kinder gleichzeitig aktiv sind. Es ist nur mehr ein leichtes Anticken, ohne den anderen als Bedrohung zu erleben.
Ich liebe diese Bindung, diese Einheit, die immer kraftvoller wird. Wir bestaunen immer wieder dieses Zusammenwachsen und zusammen wachsen.
Für mich ist es ein einziges Fest, die Erfahrungen machen zu dürfen, erleben zu können, gemeinsam gleiche Werte zu haben, in dieser Entschlossenheit hinzuschauen, wesentlich zu sein, in unserem Wesen zu sein.
Und vor allem auf diese Art geliebt zu werden, begehrt zu werden, gewollt zu sein, gewählt zu sein, gesehen zu werden. Meine Qualitäten, die sonst meist als anstrengend erlebt wurden, werden nicht nur geduldet, nein, sie werden gefordert und gebraucht.
Christian will mich mit allem, ganz, komplett, total. Er war von Anfang an mit aller Entschlossenheit da. Konkret. Unausweichlich. Verbindlich. Auf den Punkt. Ein volles Ja zu mir, ohne das geringste Zögern, nachdem es sich ihm im Geiste offenbart hatte, wer ich für ihn bin.
"Du bist meine Frau. In dieser Welt und darüber hinaus. Mit dir will ich diesen Weg gehen und mit keiner anderen."
Auf diese Bindung - von Gott zusammengeführt - hab ich aber sowas von Lust. Auf diesen Mann, auf meinen Mann. Und wie ich das will. Ihn will. Jeden Tag mehr. Dieses Miteinander will ich jeden Tag mehr. 🥰
Sonntag, 8. Oktober 2023
Vom Gehen und vom Bleiben
Mit dir will ich wachsen. Über mich hinaus. In mich hinein. Komme zurück zu mir. Darf mich behalten und entfalten, während ich mit dir bin. Will wachsen, mit dir zusammen, über uns hinaus, hinein in unendliche Weiten, in die Herrlichkeit Gottes, in den Himmel auf Erden.
So oft musste ich gehen, damit es für mich WEITER ging. So oft musste ich Vertrautes verlassen, Menschen, Umstände, Orte, weil mein Wachstum woanders zu finden war. Grundsätzlich wäre ich gerne geblieben, aber es hätte mich erstickt. Da ging es nun mal nicht weiter im Bleiben.
Es ist mir schwer gefallen zu gehen. Es war nicht immer leicht, wieder und wieder das Unbekannte zu wählen, eine Tür zuzumachen, ohne zu wissen, welche sich stattdessen auftut. Jeder Abschied tat auch weh und bedeutete mindestens einen kleinen Tod. Jeder Abschied wurde betrauert.
Jeder Abschied war voller Dankbarkeit für die gemachten Erfahrungen. Jeder Abschied war eine große Herausforderung aus dem Alten und eine große Hereinforderung ins Neue.
Es musste genau so sein. Wäre ich nicht jedes Mal gegangen, hätte ich mich verlassen müssen, hätte ich niemals bei dir ankommen können und auch nicht bei IHM. Der Weg führte mich zielsicher zu euch beiden. Das weiß ich jetzt, rückblickend. Bei jedem einzelnen Abschied konnte ich DAS jedoch nicht ansatzweise ahnen. Ich musste gehen, vertrauen, MIR trauen, dass das schon so stimmt.
Es stimmte, aber sowas von. Leicht war es dennoch nicht. Dafür eindeutig und unumgänglich. Ich konnte und wollte die Rufe nach Aufbruch nicht überhören. Ich musste folgen. Meinem Innersten, das oft nur ich allein verstanden habe.
Wie gut, dass ich es getan habe. Wie gut! Schau, wo es mich hingeführt hat. Geradewegs in SEINE Arme und dann geradewegs in deine Arme.
Und jetzt? Jetzt geht es WEITER für mich, ohne dass ich gehen muss. Jetzt geht es weiter im Bleiben. Bei IHM. Bei dir. Bei mir.
Wie gut, dass ich gegangen bin - jedesmal. Jetzt geht es ums Bleiben üben, ums Bleiben lernen, ums Bleiben dürfen, ums Bleiben sollen und wollen. Ums Gewolltsein in meiner Ganzheit. Ums Willkommensein mit meiner Tiefe. Ums Erkanntsein in meinem Wesen. Ums Zuhausesein - auf ganz vielen Ebenen. Dafür musste ich gehen.
Mittwoch, 13. September 2023
Wahrhafte Begegnung 14.09.2023
So viel war los in den letzten Wochen. So viele Themen wurden berührt. Sehr intensiv ging es um emotionalen Missbrauch, keine Grenzen haben dürfen, keinen Raum, um Misstrauen, darum, abgespaltene Anteile nach Hause zu holen. Das Ganze spielte sich natürlich deutlich in die Beziehung mit Christian hinein. Auch da durfte krass viel erlöst werden und schlussendlich erkannt im höheren Sinne unseres Auftrages hier. Zu guter Letzt kam noch das Thema Geld auf den Tisch. Auch da wieder total interessante Erkenntnisse.
Von all dem mag ich euch morgen ausführlicher erzählen, berichten, was mich/uns bewegt hat, Erkenntnisse teilen und bestimmt auch wieder ein Pöttchen weinen. Berührung ist einfach was Schönes. 🥰
Anschließend gibt es natürlich wieder Raum für eure Themen, für das, was euch beschäftigt, berührt, in euch aktiv ist.
Hier ist schon mal der Link zur Anmeldung für morgen: https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZwpc-yqrDItHdHPlg-16WKeEu4a5ojcV4Ae
(Die Veranstaltung bezahlst du nach eigenem Ermessen und Spiel-Raum. Du entscheidest, wieviel es dir wert ist bzw. darüber, mit wie viel Geld du spielen möchtest oder was du mir schon immer mal geben wolltest. 😉)
Ich freu mich auf uns und alles, was sich zeigen mag. ❤
Montag, 11. September 2023
Ich verneige mich
Begebenheiten, die einfach nur bizarr sind und mich über kurz oder lang zur totalen Kapitulation führen, weil ich wirklich mit meinem Latein am Ende bin, offenbaren sich - nachdem die Geschenke darin gefunden wurden und der Zweck erfüllt ist - als das perfekteste Setting und Schauspiel für eben die Erlösung, das Wachstum, die immer größer werdende Freiheit und Heilsein.
So schnell sie da waren, sind sie auch wieder weg, diese Absonderlichkeiten. Als wäre nichts gewesen und doch war da was, denn ich hab mich nachhaltig verändert, geklärt, bin gereift, erleichtert und befreit.
Heute morgen noch hab ich weder aus noch ein gewusst und jetzt liege ich im Bett und staune einfach nur, bin voller Dankbarkeit und Demut.
Wer sich das alles so überlegt hat, der hat echt Ahnung. Muss 'n clever Kerlchen sein. 😉✨💫✨ Ich verneige mich!🙏🏼🔥🎉
Donnerstag, 24. August 2023
Ich liebe es, meinen Mann zu brauchen
Ein Mann, der seine Frau hält, während sie sich selbst hält in ihrem Schmerz, die ihre Kleine hält. Es ist ein Behüten und Beschützen von diesem heiligen Heilungsmoment. Ein Bezeugen und Verstehen von all dem. Ein Sehen, weil die Untiefe auch ihm bekannt ist. Heilung und Befriedung auf so vielen Ebenen, durch Raum und Zeit, für mich jetzt, für die Kleine, für das Frauenkollektiv, für die Ahnen.
Manches, was sich in letzter Zeit zeigt, kann gefühlt erst jetzt an die Oberfläche kommen. Ich habe so vieles alleine angeschaut, gesehen, gehalten, geheilt. Ich habe so vieles mit den Schwestern zusammen angeschaut, gesehen, gehalten, geheilt. Ich habe vieles mit Männern zusammen angeschaut, gesehen, gehalten, geheilt. Und jetzt schaue, sehe und heile ich mit meinem Mann von ihm gehalten. Diese Qualität ist mir bis dahin unbekannt gewesen. Natürlich.
Ich hab all das nicht erwartet. Ich habe geahnt, aber DAS hätte ich mir nicht vorstellen können. Eine komplett neue Ebene. Meine Zellen sind manchmal noch irritiert von all dem.
Ich merke regelrecht, wie die Prozesse oft erst wirklich in Gang kommen, wenn ich in diesen Armen liege. Es gab einen Moment, da hatte ich fiese Nervenschmerzen und etwas Undefinierbares in mir war im Gange. Unruhe, Wut, krasse Energien. Ich war so gereizt und wusste nicht warum und wohin mit mir. Ich sitze auf dem Bett und fange an zu weinen, zermürbt von all dem. Christian kommt ins Zimmer. Er hatte mein Weinen gehört. Er sagt kein Wort. Setzt sich neben mich aufs Bett. Legt mir eine Hand auf den Rücken. So liebevoll, so da. Ich werfe mich regelrecht in seine Arme. Er hält mich fest. Wir sinken rückwärts aufs Bett und ich schluchze, weine, bebe. Entscheidend für die Heilung. Unfassbar wertvoll und groß.
Ich hätte nicht sagen können, dass es genau das war, was ich gebraucht habe. Ich hätte nicht danach fragen können. Aber es war genau das und er war schlicht da.
Diese Begegnung ist heilig, das Ausmaß der Wirkung nicht in Worte zu fassen. Meine Dankbarkeit und meine Demut sind ebenfalls nicht in Worte zu fassen. Ich werde weicher und weicher, weiter und weiter, lasse mich immer mehr hineinsinken. Schutzmauer um Schutzmauer zerfällt. Ich bin in Sicherheit. Hingabe ohne Schutz.
Ich brauche meinen Mann und es ist ein wunderschönes Brauchen. Ich liebe es, mir dieses Brauchen zu erlauben. Vor ein paar Jahren noch undenkbar. Für mein Weiter- und Weicherwerden brauche ich tatsächlich diese Begegnung, diese Ehe, diese Verbindlichkeit von uns beiden, diese in sich geschlossene Einheit, die im All-Eins-Sein ruht. Für das, was wir hier sollen, brauchen wir uns gegenseitig und wir genießen es in vollen Zügen.
Wunderschön!!!! ❤ 🙏🏼 🎁 DANKE!
Dienstag, 1. August 2023
Ich ertrage es nicht, dich wieder an die Welt zu verlieren
Ich ertrage es nicht, dich anzusehen und feststellen zu müssen, dass da wieder niemand mehr zu Hause ist. Der leere Blick, die Übersprungshandlungen, die Phrasen, das Banale, Oberflächlichkeiten, Ausweichen, Davonlaufen.
Ich halte das nicht aus. Nicht als deine Frau. Nicht noch einmal. Zu oft schon hab ich Männer gehen sehen, verschwinden, tatsächlich ganz physisch. In den Krieg ziehen ohne Wiederkehr. Verschwinden sehen im Leistungswahn, im Buckeln, im Machen. Und wenn sie vielleicht doch mal da waren, körperlich, dann doch emotional nicht. Da und doch nicht da. Abwesend. Nicht ansprechbar. Nicht erreichbar. Abgetrennt von sich und ihren Gefühlen oder völlig verloren im Schmerz.
Ich ertrage es nicht mehr, deine Genialität vergeudet zu sehen, um deine Brillanz zu wissen, die nicht gelebt wird. Perlen vor die Säue.
Herrgott, ich brauche dich. Tatsächlich. Nicht als Versorger. Eben genau nicht. Ich brauche dich als Schöpfer an meiner Seite, um gemeinsam Wunder zu kreieren. Ich brauche dich in deiner Größe. Ich brauche den König, der weiß, dass er König ist.
Ich komm alleine klar. Mit Gott. Im Leben. Ich kann das. Ich bin getragen und versorgt. Das hab ich jahrelang erfahren und bewiesen. Es geht hier um keine Abhängigkeit aus meiner eigenen Verletzung heraus. Eben genau auch das nicht.
Ab einem gewissen Punkt, so meine Wahrheit, geht es für mich nicht mehr alleine weiter. Ab einem gewissen Punkt in der Entwicklung, in der Evolution, in der Bewusstseinserweiterung, im Beschreiten neuer Erfahrungsfelder und Dimensionen braucht es uns beide. Dich UND mich. In voller Präsenz. Jeder in seinem Urwesen. Jeder im Moment und in dem Gewahrsein darüber, wer und was wir sind.
Ich hab die Schnauze voll von großen Tönen, denen dann aber keine Taten folgen und eigentlich gilt diese Wut mir, weil ich es jedes Mal geglaubt habe, weil ich sie beim Wort genommen habe, so viele Männer, weil ich diesen Versprechungen auf den Leim gegangen bin in meiner Gutgläubigkeit, weil ich so sehr wollte, dass es wahr ist, weil ich das Potential gesehen habe, dass eindeutig zeigte, dass es möglich wäre.
Und dann? Pustekuchen. Wieder nix. Wieder alleine. Wieder "abgefangen" worden von der Welt, der Angst vorm eigenen Schmerz, den Anforderungen von anderen. Wieder nicht das Wesentlich getan. Es hätte so schön sein können.
Weißt du, das Alleine-Spielen kann ich. Mit meinen Schwestern spielen kann ich. Ich will wissen, was mit einem/meinem Mann möglich ist. Ich will wissen wie es ist, wenn da endlich mal einer bleibt und um seine Eigenverantwortung weiß, um das Wesentliche, um Gott und mit mir zusammen den Ruf über alles stellt. So wie Leben halt eigentlich gedacht ist. WESENTLICH!!! DA will ich hin. Mit dir.
Ich bin so froh, so froh, dass das alles tatsächlich nur die alten Erinnerungen sind, die alten Wunden, tausende Jahre alt, die gerade massiv angetickt werden, die alte Wut, die alte Enttäuschung, der alte Schmerz.
Schmerz, der nicht nur der meine ist, Wut, die so viele Frauen kennen. Das alles kann jetzt in die Erlösung. Kann endlich angeschaut werden, durchgefühlt, weil es vorbei ist, weil es eben nicht wieder passiert, dass der Mann weggeht.
Ich weiß, dass du da bist, Christian, dass du bleibst, dass du wesentlich bist. Du sagst es nicht nur. Du handelst. Du bist DA. Sowas von! Du willst das Gleiche. Von dir aus. Wir sind füreinander gemacht. Wir sind für ein Miteinander gemacht. Die gleiche Mission. Was für ein Geschenk. 🙏🏼❤ 🎁
PS: Dieser Text ist keine Anklage. Er spricht von meinen Wunden, meinem Erleben, das durchaus verzerrt sein kann und einseitig. Die Wunden wollten benannt werden, brennen sie doch gerade in den letzten Tagen sehr und wollen Beachtung. Gefühlt muss es ausgesprochen werden für so viele Frauen, bezeugt, benannt.
Samstag, 29. Juli 2023
Es lohnt sich so sehr
Leere im Kopf.
Müdigkeit.
Bleierne Schwere.
Und doch - es will was gesagt werden.
Da sind Ruhe und Frieden.
Staunen und Dankbarkeit.
"Mission completed" hab ich am Mittwoch geschrieben.
So ist es.
Wir sind wieder zurück in Leipzig.
Alles, was wir unterwegs erfahren sollten, haben wir erfahren.
Es ist getan.
Die letzten zwei Wochen waren ein Nadelöhr.
Ein großes, zusammengesetzt aus vielen kleinen.
Ich bin so dankbar, dass wir da durch sind,
dass wir dageblieben sind.
Die Erlösung danach, die neu gewonnene Freiheit,
das noch tiefere Vertrauen, die noch tiefere Verbindung zu uns und zum Leben, sind immer wieder erstaunlich.
Jeder Moment, in dem wir uns dem alten Schmerz gestellt haben, wenn er eben hochkam, so wertvoll, so kostbar, so lohnenswert, so heilsam, so heilig.
Versteht mich nicht falsch. Es ist nicht so, dass wir auf der Suche nach Schmerz wären, dass wir in der Vergangenheit bohren und stochern und etwas erzwingen wollen.
Es ist das vorwärts gelebte Leben, es sind Alltagssituationen, Kleinigkeiten, die alte Verletzungen aufdecken. Und dann schauen wir hin. Sind damit da. Erkennen an, achten und ehren.
Die Uhrzeit - egal.
Der Ort - egal.
Die Umstände - egal.
Was dran ist, ist dran, da wo wir sind.
Manchmal rutschen wir ins Drama, spielen das altbekannte Ping-Pong von Schuldzuweisungen. Allerdings nur kurz. Wir wissen beide, dass es darum nicht geht, dass das nicht zielführend ist und schon gar nicht heilsam.
Einer schafft den Ausstieg. Mindestens. Immer. Wir kriegen uns wieder ein. Kommen wieder bei uns an. Jeder bei sich. Teilen uns mit. Glauben die Geschichten nicht (mehr). Erkennen, dass der andere nur Stellvertreter ist, dass wir die Gefühle, die gerade aktiv sind, schon von anderen Situationen kennen, lange bevor es diese Beziehung gab.
Es kehrt wieder Ruhe ein. Der Schmerz fließt ohne Story. Wir sind mit uns. Sind da. Im Mitgefühl. Da ist Raum. Es wird gesehen. Und dann ist's gut. Im Lichte der Bewusstheit erkannt und erlöst. Mehr braucht es nicht. Es ist im Grunde so einfach. So einfach und gleichzeitig nicht immer leicht.
Meine Dankbarkeit wird wohl nie enden, dass das alles mit einem Mann möglich ist, mit meinem Mann. Dass wir beide bleiben. Dass wir beide dieses Grundverständnis haben. Dass wir beide um die Wichtigkeit wissen, um die Relevanz. Dass wir beide in die finstersten Ecken schauen, dass da eben nichts ausgespart wird, auch wenn es noch so verführerisch ist, den anderen zu zwicken und anzugreifen. Letztlich schaut jeder bei sich.
Ich liebe die Geschwindigkeit, die Intensität, die Radikalität, die Wesentlichkeit, das Pure, Rohe, die Urgewalt, die Urnatur, den Frieden, die Freiheit und eben endlich dieses Commitment, diese Verbindlichkeit, das Dableiben, das finale Durchgehen. Jeder nimmt seins.
Die Früchte des tiefen Fühlens sind einfach wirklich unfassbar süß, zuckersüß und unbeschreiblich wundervoll. Ich staune, was alles möglich ist, wenn das zwischen Mann und Frau geschieht. Miteinander. In der Begegnung. Die Verbindung wird immer noch inniger, die Anziehung noch größer. Die Magnete in uns immer stärker. Krasses Pferd sag ich da nur... Krasses Pferd.
Christian, DANKE, einfach nur DANKE. Danke, dass wir das zusammen erfahren, dass wir bezeugen, dass wir es TUN, dass wir der lebende Beweis dafür sind, dass es geht. Ich liebe dich. Ich liebe uns. Ich liebe. ❤
(Danke Kathi für diesen Satz, der schon vor so langer Zeit von dir gesprochen wurde. Ich werde mich wohl ewig dran erfreuen.🥰)
Mittwoch, 19. Juli 2023
Die Erfüllung ist gewiss
Wir sind da. Wach. Gehen für Gott. Gehen für die Liebe. Wir beschreiten unsichtbare Pfade, wandeln, folgen einem inneren Licht. Wir lassen unsere Liebe da. Dort, wo wir waren.
Wer mag antworten? Wo mag in der Dunkelheit ein heller Schein von Gleichgesinnten zeugen? Auf welchen Hügeln um uns, wird ebenfalls ein Feuer der Liebe entfacht?
Wir stehen da. Der Blick gen Horizont. Weite. Schönheit. Gewissheit gepaart mit Ungewissheit. Heiligkeit. Die Banalität des Selbstverständlichen.
Wir haben es immer getan. Tun es wieder. Immer wieder. Durch so viele Zeiten.
Diesmal ist es anders. Jetzt. Jetzt ist die Erfüllung gewiss. Sie brennen, die Leuchtfeuer, werden immer mehr. Die "Antworten", sie kommen. Die Liebe ist gewiss. Das Licht ist zurück.
Donnerstag, 22. Juni 2023
Neue Weichheit
Ich bin erstaunt. Sonst mag ich mich nur mit 👓. Jetzt wohl auch ohne. 😉😊
Da ist eine neue Weichheit, die sich immer mehr ausprägt, die ich total schätze. Im Ausdruck. Am Körper. Plötzlich sind da mehr Rundungen, noch mehr Kurven, ein Dekolleté. Wow! Ich mag das total.
Da ist ein Hineinsinken ins Leben. Ins Urvertrauen. In die Schöpfung. In Gottes Arme. In die Hingabe. Immer tiefer. Immer weiter. Immer weicher.
Ein Hineinsinken in starke, männliche Arme. Ganz physisch, irdisch. In diese herrliche Präsenz von meinem Mann, der mich nur zu gerne hält, ja, es liebt, für mich da zu sein. Nicht nur ab und zu. Nein. Generell. Ich darf schlicht immer mit ALLEM da sein und wenn die Gefühle noch so heftig sind. Er ist da mit weit offenen Armen, einer starken Schulter zum Anlehnen, einer breiten Brust zum Anschmiegen. Er ist da mit reiner Liebe, Wertschätzung, Bewunderung, Hochachtung, Dankbarkeit.
Ich zerfließe. Die Panzer schmelzen. Die Wunden heilen. Die Muskeln entspannen. Ich atme aus, auf. Seufze. Knurre wohlig.
Dieses Gehaltensein auf allen Ebenen, ermöglicht mir selber, ganz anders zu halten, zu lieben. Menschen mit Wärme und Wohlwollen zu umhüllen. Eine Einladung zu sein, schlicht mit mir zu sein. In diesem wertfreien, liebevollen, weichen Feld, ohne die Idee, dass etwas anders sein müsste. Egal, wie sehr der Sturm gerade tobt. Egal, was dir gerade um die Ohren fliegt. Ich bin mit dir.
Ich bin der Liebe fähig. Mehr denn je. Danke, Christian, dass du mir den Raum und den Halt gibst, immer noch mehr zu lieben. Da zu sein für mich, für dich, für viele. Urweiblich. Wohlwollend. Bedingungslos. Mitfühlend. Weite in der Nähe.
So schön... 😊❤️
Krass, was alles so aus mir rauskommt, wenn ich einfach nur ein Foto ohne Brille posten möchte. 😊🔥❤️🙏🏼
Sonntag, 4. Juni 2023
Mein Glaube ist kein Glauben
Mein Glauben ist gefühltes Wissen.
Erfahrung im Körper.
Jede Zelle weiß und spürt Wahrheit
im Sinne von Stimmigkeit.
Übereinstimmung.
Mein Körper gleicht mit dem Universellen ab,
mit dem Göttlichen, mit der Liebe.
Diese Art der Wahrheit ist zu schmecken.
Sie vibriert und pulst in mir.
Sie ist da. In mir wahr-nehmbar.
Sie ist nicht zu machen.
Sie ist keine Theorie.
Nichts, was irgendwo geschrieben steht.
Sie erzeugt Resonanz in mir.
Mein Körper reagiert.
Gänsehaut.
Wohlige Schauer.
Genauso meldet mein Körper Disharmonie.
Unstimmigkeit.
Unangenehme Gänsehaut.
Unwohlige Schauer und Schütteln.
Mein Glauben kommt nicht von außen.
Mein Glauben ist Wissen aus dem Inneren.
Feedback von meinem Resonanzkörper.
Mein Glauben ist auch keine Hoffnung.
Er ist unumstößlich da und lässt sich gleichzeitig in Frage stellen.
Nur bringt mich diese Frage nicht ins Wanken.
Gleichzeitig erlaube ich mir, im nächsten Moment eine neue Wahrheit zu fühlen.
Das Leben fließt.
Potentiale verändern sich.
Die Möglichkeiten im Feld wechseln.
Der eine nächste Schritt ist veränderlich und deswegen ist das, was vorher da war, nicht unwahrer. Es hat sich schlicht gewandelt. Hier im Irdischen.
Übergeordnet gibt es Konstanten, Wahrheiten, die tatsächlich unveränderlich sind. Alles und nichts gleichzeitig beinhalten.
Die Liebe.
Diese Liebe ist kein Glauben.
Diese Liebe ist Wissen.
Diese Liebe ist Information.
Diese Liebe IST.
Sie navigiert mich.
Sie ist meine Orientierung und mein Maßstab.
Sie ist die Richtschnur und das Echolot.
Sie durchdringt mich.
Lebt mich.
Ich bin ihr Ausdruck.
Ich bin ihr Diener.
Ich bin ihr Wirkzeug.
Mein Glauben ist kein Glauben.
Ich weiß.
Ich fühle.
Ich liebe.
Ich bin da.
Ich BIN das.
Dienstag, 30. Mai 2023
Bereit für den Popcorn-Effekt?
Ein Erfahrungsbericht von unserem Wirken
Hätte ich keine Ohren, ich würde im Kreis grinsen. Ich bin genährt, total zufrieden, beseelt und einfach glücklich.
Unser "Tour-Mobil" bewegt sich gerade wieder Richtung Leipzig. Eher schwebend, als rollend. 😉 Christian fährt. Ich sitze daneben, im Büro sozusagen, und lasse Revue passieren.
Heute kamen so wundervolle Feedbacks zu unserem Wirken zu uns, von den Menschen, denen wir begegnen durften. Eins davon findet ihr unten in Form einer Sprachnachricht.
Die Worte gehen tief ins Herz. Immer wieder Gänsehaut, wohlige Schauer, Tränen in den Augen, unendliche Dankbarkeit und Demut, stilles Staunen.
Der erste Außendiensteinsatz ist erstmal zu Ende. Gleichwohl werden wir sicher ganz bald wieder unterwegs sein UND es gibt die Möglichkeit zu uns nach Leipzig zu kommen und uns da zu begegnen. Oder aber wir kommen im Großraum Leipzig zu euch. Auch das geht. Das alles ist definitiv erst der Anfang. 🥰✨💫✨🎉🙏🏼❤️🔥
Eins mag ich gerade nochmal ganz deutlich sagen: Diese Begegnung mit uns ist nicht einfach ein netter Kaffeeklatsch. Sie geht tief. Sie bewegt. Sie initiiert. Sie rüttelt. Sie nährt. Sie verändert. Sie hat den Popcorn-Effekt. Aus dem erhitzten, explodierten, "MUTierten" Popcorn wird nie wieder ein Maiskorn werden. Es gibt kein Zurück mehr. Aus Käse machst du keine Milch mehr. Das alles macht nachhaltig was.
Uns ist wichtig, dass da ein klares Ja von dir zu all dem da ist. Nicht nur ein "ach, das wäre mal schön".
Und jetzt mag ich euch einladen, Meryem zu lauschen, die ihre Erfahrungen mit uns mit euch teilen mag. Danke dafür! So ein großes Geschenk! 🙏🏼🥰🎊🎁
Hier geht es zu ihrem Erfahrungsbericht mit uns: https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/1581
Montag, 22. Mai 2023
Hier sind wir!
Holterdipolter war der Ruf da und zwar sehr laut, sehr dringlich und dultete keinen Aufschub. Ein Mensch. Alles hat eingehakt. Tränen in den Augen, bei dem Gedanken an die Begegnung. Am liebsten wären wir direkt am Samstag schon ins Auto gehüpft und Herz über Kopf losgefahren.
Ein kurzes Telefonat, in dem eigentlich nichts besprochen wurde, nur geweint vor Rührung. Es war lediglich eins wichtig: Wann sollen wir da sein? Alles andere so unwichtig.
Es war der Startschuss. Es war klar: Da müssen wir jetzt hin. Da sollen wir sein. Da werden wir gebraucht. Was danach kommt, wissen wir nicht.
Es war nicht stimmig, einen Aufruf zu machen, eine Ankündigung, nach dem Motto: "Sonntag sind wir in Göttingen. Kommt dazu." Ich konnte nichts schreiben. Nur handeln. Packen. Intuitiv, weil wir nicht wussten, wo wir schlafen, wie die Umstände genau sind, wie lange wir unterwegs sein werden.
Also erstmal kein Raum für mehrere Menschen. Nein. Begegnung. Mit einem Menschen. Intensiv. Intim. Frei von allen Vorstellungen, wie diese Reise und die Räume sein sollen.
Da sind wir also. Werden justiert für unser Wirken. Es zeigt sich Stück für Stück, was wir sollen, wie es stimmig ist, weitergeht. Der Leitstern ist schlicht: Wo werden wir gebraucht?
Es geht nicht darum, wo gut Räume aufgemacht werden können, wo viel Platz ist, um Anmeldungen, bla. Irrelevant! Völlig irrelevant!
Wer braucht uns gerade? Da gehen wir hin. Egal, wie die Umstände sind, ob die Wohnung geputzt ist, derjenige gerade gut drauf ist. Wenn noch jemand dazu kommt, super. Wenn nicht, nicht. Kein Zeitplan, kein Titel, keine Veranstaltung in dem Sinn, kein Preis. Nichts. Wir verlangen nichts. Gar nichts.
Ein frei fließen lassen, geschehen lassen, komplett den Impulsen folgen. Schlicht Begegnung. Führen lassen. Miteinander sein. Uns tragen lassen. In jeder Hinsicht.
Deswegen die Frage, wo wir sein sollen, nochmal ganz neu gestellt. Wer braucht uns? Hier sind wir.
Traut euch, nach dem zu fragen, nach dem ihr euch noch nie getraut habt, zu fragen.



















