Samstag, 12. Oktober 2019

Wo will mich das Leben jetzt haben?


Eine Frage, die mir so sehr hilft, wenn es darum geht, was jetzt gerade dran ist. Wo will mich das Leben jetzt haben? Wo bin ich genau jetzt richtig?

Für mich zählt nichts anderes mehr. Einzig und allein da zu sein, wo das Leben mich will. Das in die Welt bringen, was durch mich in die Welt möchte. Das ausagieren, was durch mich getan werden will. Ich stelle mich der Schöpfung selbst komplett zur Verfügung.

Mit dieser Ausrichtung werden Entscheidung total einfach. Es ist sofort spürbar, wo es hingeht, was richtig ist, was jetzt wirklich zählt.

PS: Das Grundgefühl von diesem richtigen "Ort" ist immer hell, leicht, weit, frei. Zumindest bevor dann vielleicht der Verstand daher kommt und mich fragt, ob ich noch alle Latten am Zaun habe. ;) 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 11. Oktober 2019

Geld und wie es uns zur Verfügung steht

Aaaahhhwww!!!! Da wollte mal wieder das Thema Geld beleuchtet und befühlt werden. Was für eine wunderbare Spielwiese ist dieses Feld für mich. Ich lade euch ein meinen Gedanken und Erkenntnissen zu lauschen, die mir gerade bei einem vermeintlichen Nickerchen präsentiert wurden.

Ich liebe dieses Leben und diese "Schulungen" im Dämmerzustand.

TiefenTalk, 16.10.2019

So viel ist passiert in den letzten Tagen und Wochen. So viel wurde plötzlich noch klarer. So viel wurde innerlich und äußerlich entrümpelt. So viel hat sich neu sortiert. So viel wurde nochmal abgelöst. Erkenntnisse sind tiefer gerutscht. Wir haben uns noch mehr erkannt. Wissen noch mehr um unser wahres Sein. Wissen noch mehr, um was es hier eigentlich wirklich geht. Unser Blick wird immer allumfassender. Das Verständnis für die großen Zusammenhänge immer weiter.

Dieses Wissen hier auf die Erde zu bringen und auch danach zu handeln, ist herausfordernd. Wir leben immer noch in den gleichen Familien, haben Verpflichtungen, haben einen Job, sind in einem System.

Wie soll all dieses universelle Wissen, all diese Weisheit, all das Fühlen unserer Wahrheit damit zusammenpassen? Wie soll das kompatibel sein? Wie sollen wir hier in der materiellen Welt unserer Seele Ausdruck geben? Wie bekommen wir unsere Göttlichkeit wirklich auf die Straße?

Es geht um universelle Weisheit. Es geht um kosmische Wahrheiten. Es geht darum unsere Göttlichkeit zu leben. Es geht darum, unsere Seele mit unserem menschlichen Körper komplett zu entfalten.

Gestern Nacht kam der Call "von oben". Offensichtlich ist es mal wieder Zeit für einen TiefenTalk der extra Güte, da musste sogar ein neues Foto her.

Lasst uns über all das sprechen. Lasst uns eintauchen. Lasst uns hinspüren.

Mittwoch, 16.10.2019
10 - 13 Uhr
via Zoom Videokonferenz
100 EUR pro Person
Zahlung vorab per PayPal
Anmeldung per Mail an mail@anja-reiche.de

Foto: Canva
Text und Gestaltung

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Ehre den Zweifel

Wow!!!! Da hat meine Herzensschwester Maja Siebel eben wieder einen rausgehauen.

"Ehre den Zweifel! Er hat uns dahin gebracht, wo wir heute sind."

Bähm!!!! Es gibt nicht nur diesen Aspekt des Zweifels von dem ich gestern geschrieben habe, nämlich dass er uns stärker macht, wind- und wasserfest, standfest. Dann, wenn wir uns selbst anzweifeln, unsere Fähigkeiten, unsere Entwicklung, unsere Wahrheit.

Der Zweifel hat es uns tatsächlich überhaupt erst möglich gemacht in unsere Größe zu kommen, weil er unser altes Weltbild in Frage gestellt hat. Hätten wir nie angezweifelt, was wir gelernt haben über das Leben, was uns die Gesellschaft gemeinhin vermittelt, wir hätten uns nie auf die Suche gemacht. Wir wären nicht wach geworden.

Wo wären wir ohne den Zweifel heute? Wir würden weiter brav der Masse hinterherlaufen und unser Dasein fristen.

Gott sei Dank, gibt es den Zweifel. Gott sei Dank, gibt es diesen Anteil in uns, der so gerne Fragezeichen hinter Dinge setzt, hinter Meinungen, hinter Wahrheiten.

Und es ist auch großartig sich selbst immer wieder in Frage zu stellen, immer wieder hinzugehen und alles zu prüfen. Immer wieder sich treffen lassen und jeden Treffer anzuschauen, hinzuspüren und dann zu entscheiden, was man damit macht.

War das Fragezeichen zurecht da, können wir einen anderen Kurs einschlagen. War das Fragezeichen unbegründet, hat es uns geholfen wieder noch sicherer zu werden. Ein Fragezeichen ist nie verkehrt. Zweifel sind nie verkehrt. Es ist nur die Frage, wie wir damit umgehen. Lassen wir uns vom Zweifler aufhalten oder sehen wir ihn als Wachstumshilfe?

Ich persönlich werde nie aufhören, mich in Frage zu stellen. Ich lasse mich auch von anderen immer wieder gerne in Frage stellen. Unbedingt. Nichts trägt zu mehr Wachstum bei, als die richtigen Fragen zu stellen.

Entwicklung hört dann auf, wenn wir glauben, alles zu wissen, wenn wir keine andere Meinung mehr gelten lassen können, wenn wir anfangen, anderen von unserer Wahrheit überzeugen zu wollen, statt zu helfen, dass sie ihre eigene finden.

Ich glaube, die Fähigkeit sich selbst in Frage stellen zu können, ist die Grundvoraussetzung dafür, anderen auf Augenhöhe begegnen zu können, nicht überheblich zu werden und vor allem, immer weiter zu wachsen und sich immer weiter in sich selbst zu festigen.

Ehre den Zweifel! ♥ Wie wahr! ♥ Danke Maja, für diesen grandiosen Blickwinkel! Danke, für unseren absolut kostbaren Austausch, für unser Forschen, Hinspüren, Ergründen, Durchdringen, für unser gemeinsames Gehen und Wirken. Du bist so großartig und wertvoll, so weise und wunderbar. Ich liebe dich! ♥

Foto: Canva
Text: Maja Siebel
Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Ist das noch dienlich oder kann das weg?

Ach, watt schön! Ich liebe diese Essenzen. Ich liebe die Klarheit nach solchen Prozessen.

Heute morgen habe ich euch von meinen Gefühlen der Kleinheit, der Verunsicherung, des Zweifelns erzählt. Und natürlich kam die Frage auf: Ja, ist das denn alles noch nötig? Ist das nicht überflüssig? Kann das nicht einfach weg, weil überholt?

Die Frage kann ich sehr schnell beantworten. Das war komplett richtig und da ist auch nichts überholt. Es war sogar ein mega heiliger Prozess. Da war Wachstum drin. Er war mir dienlich. Er hat mich größer und stärker gemacht. Und das ist das Einzige, was hier zählt.

Ja, manchmal drehen wir sinnlose und unnütze Schleifen in alten Gefühlen, die uns nichts mehr bringen. Sie bringen uns wirklich nichts mehr. Sie lassen uns nicht wachsen. Sie halten uns im alten Schlamassel fest, in alten Mustern. Sowas ist tatsächlich überflüssig und wir können uns sofort dafür entscheiden, dass das aufhört. Wir können sofort wählen, wie wir es stattdessen haben wollen und es wird funktionieren.

Wenn wir mit einem Thema wirklich durch sind, wenn da so gar nichts mehr für uns drin ist, dann dürfen wir die Szenerie verlassen und können es auch. Wir mögen 10 Jahre in einer seltsamen Beziehung gewesen sein und konnten uns nicht lösen. Aber eines Tages geht es plötzlich. Eines Tages wissen wir, dass da nichts mehr für uns drin ist, dass jeder weitere Tag vertane Zeit ist. Bis dahin war jeder Tag absolut Gold wert, auch wenn er noch so skurril war und deswegen konnten wir uns auch nicht lösen. Wir waren noch nicht fertig. Aber wenn fertig, dann wirklich fertig. Und dann klappt auch der Absprung.

Deswegen brauchen wir uns gar nicht verrückt machen, irgendeinen Zustand oder Umstand unbedingt loswerden zu wollen. Wenn da noch Wachstum für unsere Seele drin ist, Reifemöglichkeit, dann dürfen wir da gerne bleiben.

Ich war in manch absurder Situation und habe mich gefragt, was das alles soll, was ich da soll. Gehen konnte ich aber auch nicht. Es war einfach klar, dass da noch was für mich drin ist. Also bleibe ich immer, bis ich das Geschenk entdeckt habe.

Das, was da gestern bei mir los war, war Wachstum pur. Keine Sekunde dieser Kleinheit, dieser Verunsicherung war umsonst, war überflüssig. Weit gefehlt. Es war großartig, wichtig, wertvoll.

Es hat mich wieder noch mehr ins Urvertrauen rutschen lassen. Ich bin wieder noch mehr in diesem ICH-BIN angekommen, noch mehr reingerutscht in diesen Frieden, der da sowieso schon drunter lag.

Ja, es reicht völlig, einfach ich zu sein. Ja, ich darf in jedem Moment das machen, was sich stimmig anfühlt. Ja, ich darf mich einmummeln und mich erholen. Ja, ich darf schlafen. Ja, ich weiß, wo ich stehe. Ja, ich weiß, dass alles richtig ist. Ja, dieses Ich-Sein ist alles, was das Leben von uns will. Es will einfach nur, dass wir radikal wir selbst sind. RADIKAL!!!

Und dazu gehört, dass ich mich radikal reinfallen lasse. Dass ich mich radikal hingebe. Dass ich radikal die Führung abgebe, jegliche Kontrolle aufgebe. Dass ich alles radikal fließen lasse. Radikal in jeder Sekunde meinen Impulsen folge. Und dazu hat gehört, dass ich das nochmal in Frage stelle, um anschließend wieder mit einem noch tieferen und klareren JA zu antworten. Einem riesigen JA zum Leben, zu meiner Natur, zu mir.

Also egal, was bei dir gerade los ist: Ist es noch dienlich oder kann es weg? Und diese Frage können wir in Millisekunden beantworten.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Vertrau dem Prozess

Manchmal würde ich ja schon gerne wissen, wo ich so bin auf meinem Weg. Einfach mal die Vogelperspektive einnehmen und sehen wie nah ich an meinen jeweiligen Visionen so dran bin, wie lange es noch dauert, bis sich mein Gefühl bewahrheitet.

Mein Gefühl sagt mir ganz genau wo ich stehe, wie es meinem Körper geht, was gerade dran ist. Gefühlt weiß ich meinen Standort. Doch es gibt keine Beweise.

Wenn ich meine Leber spüre, weil sie drückt und ich frage sie, was los ist, dann kommt die Antwort "Reinigung". Das ist die ganz klare Ansage und ich weiß, dass das stimmt. Ich bekomme eigentlich immer diese klaren Ansagen. Da ist echt eine richtig stabile Standleitung nach oben, zu meinem Körper, eigentlich zu allem und jedem, ob grobstofflich oder feinstofflich - ganz egal. Die göttliche Anbindung ist da, aber sowas von.

Und gleichzeitig kommt da manchmal mein Verstand daher, zieht die Augenbrauen hoch und fragt: "Echt jetzt?" Er hätte gerne mehr Fakten, die ich ihm nicht liefern kann. Und die Fakten, die ich schon geschaffen habe, zählen irgendwie in solchen Momenten nicht. Es könnte alles nur eine Seifenblase sein.

Gestern war ein Tag, an dem ich mich hab verunsichern lassen. Ich hab mich klein gefühlt, wie wenn ich nichts auf die Kette kriegen würde, hab alles angezweifelt.

Ist es wahr, dass da irgenwann Geld in Hülle und Fülle da ist? Ist es wahr, dass dieses "der Freude folgen" unweigerlich zu materiellem Erfolg führt? Ist es wahr, dass mein Körper irgendwann komplett gesund ist? Oder sind die seltsamen Symptome, die immer mal wieder da sind, eher ein Zeichen dafür, dass er alles andere als gesund ist? Ist diese extreme Müdigkeit wirklich noch normal? Ist es wahr, dass ich in jedem Moment das Richtige tue? Zeigt sich wirklich im Außen irgendwann das, was im Innen so herrlich gereift ist? Oder rede ich mir das alles nur schön?

Das ist so krass und gleichzeitig so lächerlich. Diese Fragen sind so überflüssig, weil ich um die Wahrheit weiß. Ich fühle sie. Es ist alles richtig. Ich bin richtig.

Die Kleinheit und die Verunsicherung durften gestern einfach da sein und auch heute sind sie noch latent vorhanden. Es ist okay. Sie dürfen mit mir auf dem Sofa sitzen und auch einen Keks haben. Ich hab geweint. Sie haben geweint und waren einfach nur froh, dass ich sie nicht weggeschickt habe.

Ich vertraue diesem Prozess. Ich vertraue meiner Intuition. Mir fällt nämlich nichts Besseres ein. Nichts würde ich an meinem Leben verändern wollen. Auch wenn der Verstand noch so sehr kritische Fragen stellt, die Antwort bleibt die gleiche: Ich mache genau so weiter. Umkehren ist keine Option. War es nie. Etwas anders machen auch nicht. Alles ist genau richtig.

Wie viele Wunder hab ich schon als Beweis? Unzählige!!! Wie viele braucht es wohl noch, dass der Zweifler es auch mal glaubt? Ich schätze der Zweifler bleibt einfach der Zweifler. Seine Aufgabe ist es, dass wir uns immer wieder in Frage stellen und uns dann für uns selbst entscheiden. Wieder und wieder und wieder. Er tickt uns immer mal wieder an und checkt, wie sicher wir uns sind, oder ob er uns nochmal ins Bockshorn jagen kann. Er stärkt uns. Er macht uns windfest und wasserdicht. Er macht uns standfest und hilft uns, immer besser im Gleichgewicht zu bleiben. Gut, dass es ihn gibt. ♥ Er kriegt auch einen Keks. ;)

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 8. Oktober 2019

Du hast Achtung verdient

Mit wie viel Verachtung strafst du dich selbst? Wie hart gehst du mit dir ins Gericht?

Ich sehe diese wundervollen Seelen, diese strahlenden, leuchtenden Wesen, die sich so oft selbst verunglimpfen, sich schelten, hart zu sich sind, sich antreiben, kasteien, knechten, weil sie dies oder jenes noch nicht können, es einfach nicht hinkriegen, weil sie dies oder jenes schon wieder getan haben, obwohl sie es doch besser wissen müssten.

Wer soll davon etwas haben? Wem dient dieses Verhalten? Keinem geht es damit besser, wenn wir uns selbst drangsalieren.

Wieso sollte uns das Umfeld achten und ehren und mit Respekt behandeln, wenn wir uns selbst noch nicht mal mit Respekt behandeln? Wir wollen anerkannt werden von den anderen. Sie sollen endlich sehen, wer wir eigentlich wirklich sind, wie gut wir sind, wie wertvoll. Sie sollen unsere Leistung anerkennen, unseren Weg, unsere Stärken sehen, UNS sehen.

Wie könnten sie uns sehen, wenn wir unser Licht verstecken? Wenn wir die Flamme drosseln bis sie fast erloschen ist. Wenn wir auf uns einschlagen und uns selbst weh tun, dann machen die anderen halt mit und zeigen uns vorzüglich, wie wir uns selbst behandeln. Sie spiegeln uns unseren eigenen Umgang mit uns selbst.

Glaubst du die Schöpfung, das Leben selbst möchte, dass du dich so behandelst? Würdest du wollen, dass deine Kinder sich selbst so behandeln? Könntest du es mit ansehen, wenn ein Siebenjähriger auf sich einschlägt und sich selbst bestraft, weil ihm ein Teller runtergefallen ist? Weil er die Milch verschüttet hat? Würdest du das zulassen? Eher nicht, oder?

Du würdest hingehen und den Jungen in den Arm nehmen. Du würdest seine Tränen trocknen und ihm sagen, dass es völlig in Ordnung ist, dass der Teller jetzt kaputt ist und die Milch über den Tisch läuft. Sowas kann passieren und er hat es so gut gemacht, wie er konnte. Es war keine Absicht. Es sagt nichts darüber aus, dass dieser Junge ein wertvolles Wesen ist, ein Wunder der Schöpfung. Das Leben hat ihn deswegen nicht weniger lieb. Gott hat ihn deswegen nicht weniger lieb. Mutter Erde auch nicht.

Das ganze Universum feiert dich. Das ganze Universum jubiliert, dass es dich gibt, dass du mutige Seele auf die Erde gekommen bist, um hier Erfahrungen zu machen, zu wachsen, zu reifen, dich auszuprobieren. Es geht nicht darum ES richtig zu machen. Es geht darum, ES überhaupt zu machen, hier zu sein, dich zu erfahren und mit deinem immer größer werdenden Bewusstsein, das Bewusstsein der Schöpfung zu nähren, es anzufüllen mit deinem Leben. Das ist so wertvoll, was du dem Leben da ermöglichst.

Du bist Teil von etwas unfassbar Großem. Und du bist ein wichtiger Teil. Jeder Einzelne ist ein so wichtiges Puzzleteil. Stell dir vor in einem Puzzlebild würde nur ein Teil fehlen. Das ganze Bild wäre hinüber.

Du bist wichtig. Du bist wertvoll. Du hast Achtung verdient, Respekt, Liebe. Vor allem von dir. Zuallererst von dir.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Montag, 7. Oktober 2019

Empfangen, geschehen lassen, staunen, genießen

Komm nach Hause! Du warst so lange weg, verloren auf den Pfaden im Unterholz, verheddert im Dickicht, orientierungslos in den Wirrungen deines eigenen Chaos.

Die gefühlte Haltlosigkeit ist eine Illusion. Schau hin. Jedes Gestrüpp, das dir die Kleidung zerrissen hat und dir Wunden zugefügt hat, deine Kreation. Du musst nicht noch mehr Hecken und Hindernisse erschaffen. Lass es sein. Komm zur Ruhe. Besinne dich auf deine wahre Essenz, auf deine wahre Existenz, auf das, was du wirklich bist - ein schöpferisches, göttliches Wesen.

Du bist dem Ganzen nicht einfach ausgeliefert. Du wolltest es erfahren. Hast du genug von diesen Erfahrungen? Du kannst auch um die Hecke herumgehen. Gleich daneben führt ein Pfad dran vorbei. Niemand erwartet von dir, dass du mitten durch die Dornen gehst. Heb den Kopf und schau hin. Ja, da ist diese Hecke, aber um sie herum ist freies Land, Weite, Wärme, Sonnenschein.

Steig raus aus dem Gebüsch. Geh nur einen Schritt beiseite und wach auf. Erinner dich. Lass die Schleier der Illusion fallen. Durchschaue deine eigene Inszenierung.

Es darf jetzt leicht gehen. Du darfst dich erinnern, dass du auch diese Wahl treffen kannst. Entscheide dich dafür, dass es ab jetzt einfach sein darf. Liebevoll. Wunder-voll. Magisch.

Du musst nicht wissen, wie man Wunder kreiert. Du brauchst sie nur zu wählen und dich dann zurücklehnen und empfangen. Das Leben kennt sich mit Wundern aus. Es weiß alles darüber. Dein Verstand weiß davon so gut wie nichts.

Sei dir bewusst, dass du es wert bist, diese Wunder zu empfangen. Sei dir bewusst, dass du das Allerbeste verdient hast. Sei dir bewusst, dass du wertvoll bist, auch wenn du dich nicht anstrengst. Sei dir bewusst, dass es dir gut gehen darf. Erlaube es dir. Erlaube dir Fülle, Liebe, Licht, Wunder, Magie, Leichtigkeit. Öffne dich für den Gedanken, dass es unzählige, grandiose Lösungen für das gibt, was du gerade ein Problem nennst.

Du brauchst nur den Finger zu heben und um Hilfe und Support der geistigen Welt bitten und Heerscharen von göttlichen Lichtwesen werden sich aufmachen, dich zu unterstützen. Sie warten nur darauf, dass du endlich abgibst, dass du Hilfe zulässt, dass du nicht mehr alles alleine regeln willst, dass du das Heft endlich aus der Hand gibst.

Die Umstände sind oft so komplex, da sind so viele Variablen und unbekannte Größen, wir KÖNNEN das gar nicht lösen. Die universelle Weisheit schon. Lassen wir uns doch zeigen, wie eine Lösung zum höchsten Wohle aller aussehen kann. Lassen wir zu, dass uns das Leben zeigt, wie Liebe geht. Komm nach Hause! Lass dich umsorgen, tragen, halten. Lass dich fangen. Bitte! Deine kosmischen Eltern warten auf dich.

Wähle, empfange, lass geschehen, staune, genieße.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 6. Oktober 2019

Du sitzt mit dem Gorilla im selben Käfig

Wenn du glaubst, dich vor irgendwelchen Gefahren in dieser Welt schützen zu müssen, dann glaubst du, dass du dich vor dir selbst schützen musst.

Alles, was dir im Leben passiert ist von dir vorbereitet und gemacht. Es kann dir nichts passieren, was du nicht auch gewählt hast. Jede Erfahrung ist deine Schöpfung. Von dir selbst bereitgelegt für dieses Leben.

Du begegnest in Wahrheit also immer nur dir in Form von anderen Menschen, von Situationen, "Zufällen", Umständen, "Missständen", Unfällen. Alles DEIN Theaterstück von dir auf einer höheren Ebene inszeniert.

Gegen was willst du dich also versichern? Vor was willst du dich verstecken? Der böse Gorilla, den du gerne aussperren möchtest, sitzt mit dir in einem Käfig. In dem Moment, in dem du die scheinbar sichere Tür zuschlägst, legt er dir von hinten die Pfote auf die Schulter. Du kannst ihn nicht draußen in der Welt loswerden. Er ist du.

Wenn du vor der Welt und ihren Gefahren wegläufst, läufst du vor dir selber weg.

Niemand käme auf die Idee, den Spiegel zu putzen, wenn man darin sieht, dass das Gesicht dreckig ist.

Du bist nie wirklich in Gefahr. Warst es nie. Du erlebst lediglich deine Wahl. Erstens bedeutet das, dass du jederzeit neu wählen kannst, wenn du fertig bist, mit bestimmten Erfahrungen. Zweitens wird dadurch so deutlich, dass es tatsächlich keinen Grund gibt, vor irgendwas davonzulaufen, Angst zu haben. DU bist es, der sich liebevoll und wohlwollend einst dafür entschieden hat.

Glaubst du wirklich, dass du dich ernsthaft in Schwierigkeiten bringen würdest? Glaubst du, dass deine Seele dich wirklich ärgern will? Dein Bewusstsein etwas "Schlechtes" ausgesucht hat? Deine Seele wählt nichts Schlechtes, sie wählt nur Wichtiges und ihre Wahl ist immer richtig. Glaubst du wirklich, dir könnte etwas widerfahren, was gänzlich verkehrt ist, was es unbedingt zu vermeiden gilt?

Vor welcher Erfahrung solltest du dich also schützen müssen? Sag mir vor welcher! Es gibt keine falsche.

Was wäre, wenn du mit diesem Wissen furchtlos raus in die Welt gehen könntest? Wenn dir das Klavier auf den Kopf fallen soll, dann wird es das tun mit oder ohne Helm. Was hast du zu verlieren?


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 5. Oktober 2019

Das Ziel ist im Weg

Das Ziel ist im Weg! Und das meine ich nicht etwa philosophisch im Sinne von "Das Ziel liegt darin, den Weg zu gehen", also a la "Der Weg ist das Ziel". Nein, so meine ich das keineswegs.

Das Ziel ist im Weg ist genauso gemeint wie es da steht. Es stört. Es ist im Weg.

Gehört hab ich diesen Satz gestern von Profiler Suzanne Grieger-Langer. Das restliche Video hab ich mir dann nicht mehr angeschaut, weil ich mir sofort diese Worte aufschreiben musste. Genial! Und so wahr. Mal wieder ein klassischer Bähm-Moment.

Es geht ganz klar in die eine Richtung, die absolut meine Wahrheit ist. Lass das durch dich durchfließen, was das Leben gerade durch dich auf die Erde bringen will. Mach einen wertfreien Raum auf, in dem ALLES passieren darf. Stell dich zur Verfügung, damit sich das Leben durch dich erfahren kann. Hör auf, etwas zu wollen und das, was du nicht mehr begehrst, kann zu dir fließen.

Das Leben funktioniert für mich tatsächlich nur so. Jegliches Wollen, jegliches Begehren, jegliches Ziel macht nur Stress. Wir engen uns damit ein, ziehen uns Scheuklappen an, weil wir alles nur noch danach bewerten, ob es dem Ziel dient oder nicht. So vieles, was vielleicht gerade total Spaß machen würde, verbieten wir uns. Wir sehen nicht mehr die bunte Blumenwiese am Rande des Weges. Wir wagen uns nicht mehr ins Unterholz, um darin einfach nur auf Entdeckungstour zu gehen, weil wir neugierig sind. Wir hören auf zu spielen. Sind nur noch vernünftig, logisch, ausgerichtet, erwachsen, spießig, ernst, ehrgeizig, zielstrebig, angespannt, bieder. Spaßbremsen vor dem Herren.

Wenn ich so recht drüber nachdenke, ist noch nicht mal das Ziel an sich das Problem, sondern dass wir versuchen mit unserem Verstand zu analysieren, was für dieses Ziel nötig ist. Wir gehen in den Kopf und suchen da nach Wegen. Das kann nie und nimmer gut gehen. Dazu kommt, dass wir nur allzu gerne dazu neigen, das zu verurteilen, was gerade stattdessen in unserem Leben ist. Wir sagen uns, dass es erst gut ist, wenn wir am Ziel sind und jetzt ist es eben noch falsch.

Anstatt unsere jetzige Situation zu segnen und aus der Gleich-Gültigkeit heraus eine neue Wahl zu treffen, uns für etwas Neues zu entscheiden und uns dann völlig frei von Urteilen vom Leben führen zu lassen, in jedem Moment einfach das zu machen, was gerade dran ist, ohne zu werten, ob das jetzt zum Ziel passt oder nicht, zensieren wir am laufenden Band, glauben, dass wir uns anstrengen müssen, dass wir ja schließlich was dafür tun müssen. Von nix kommt ja nunmal nix. Einer der dümmsten Sätze, die ich kenne.

Was wäre, wenn es nichts Bestimmtes zu erreichen gäbe? Was wäre, wenn wir einfach nur immer wieder wählen können/sollen, welche Erfahrungen wir als nächstes machen wollen? Als was wir uns erleben wollen? In welchen Situationen wir uns erleben wollen? Was wäre, wenn wir jeden Tag ganz jungfräulich nehmen würden und frei von gestern und morgen entscheiden würden, was dran ist? Was wäre, wenn wir uns jeden Tag aufs Neue in dieses Leben fallen lassen könnten, einzig unserer Intuition folgend und wir so ganz nebenbei unsere größten Ziele erreichen? Spielend? Voller Freude? Leicht? Ohne Anstrengung? Ohne Businessplan? Und ohne, dass wir es überhaupt bemerken würden, sind wir plötzlich da, weil wir es irgendwann mal gewählt haben und dann losgelassen haben... Wie wäre das?
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 4. Oktober 2019

Opferbewusstsein ist gar nicht so schlecht...

Opferbewusstsein hat echt seine Vorteile. Ich meine das völlig ernst. Wir verkennen diese Qualität sehr oft. Sie verkörpert die absolute Hingabe und hat komplett ihre Daseinsberechtigung.

Sich einer höheren Macht unterordnen zu können, ist hervorragend. Wenn es eine wohlwollende, liebevolle Macht ist, perfekt.

Über Jahrzehnte habe ich damit zu tun gehabt, meinen lieben Freund Kontrolletti wieder "loszuwerden". Ich wollte Kontrolle. Ich wollte die Dinge selbst in der Hand haben. Ich wollte es alleine schaffen. Ich wollte keine Hilfe. Ich wollte mich auf niemanden verlassen. Zu oft wurde ich enttäuscht und verletzt. Ich wollte kein Opfer sein. Ich wollte keine Ohnmacht spüren.

Was bei so einer Haltung rauskommt, brauch ich euch wahrscheinlich nicht zu sagen. Es führt zu Verhärtung. Es führt zu massiver Anspannung. Es führt vor allem in die absolute Erschöpfung, weil dieser Zustand der dauerhaften Anspannung völlig unnatürlich ist.

Ich wollte alles, nur nicht mich hingeben, Vertrauen, andere machen lassen, Kontrolle abgeben. Um Gottes Willen. ICH muss doch die Geschicke leiten. ICH muss doch machen. Sonst wird das doch nichts. ;)

Auf der einen Seite unbedingt alles selbst machen wollen, auf der anderen Seite die totale Überforderung damit, weil wir das gar nicht können. Unser Verstand ist so dermaßen überfordert damit, wenn ER entscheiden soll, was für die Zukunft richtig ist. Er KANN es schlichtweg nicht.

So viele sind erschöpft von diesem "alles alleine machen wollen". So viele sehnen sich danach, sich ins Leben fallen lassen zu können. So viele haben keine Kraft und keine Lust mehr, selbst die Geschicke zu leiten. So viele sehnen sich nach dieser höheren Macht, nach dieser höheren Intelligenz, nach etwas oder jemanden, auf den wir uns blind verlassen können.

Wir wollen versorgt werden. Wir wollen an die Hand genommen werden. Wir wollen loslassen. Alles einfach sein lassen. So viele sind mit ihrem Latein am Ende.

Wenn ich jemandem, der schon immer alles alleine machen musste oder wollte, jetzt auch noch sage, dass er Schöpfer ist und die Dinge selbst in der Hand hat, dann macht das die Sache nicht angenehmer. Die Vorstellung Schöpfer zu sein, verursacht manchmal genau den Stress, auf den so viele keine Lust mehr haben. Jetzt muss ich ja doch wieder alles selber wissen. Doof!

Was für eine Pattsituation. Eigentlich ausgebrannt und völlig erledigt vom "alles alleine regeln", soll ich jetzt auch noch Schöpfer sein. Herzlichen Glückwunsch!

Ich hab mal eine Wahl getroffen und die fühlt sich immernoch herrlich an. Ja, ich bin Schöpfer. Ja, ich habe einen freien Willen. Ja, ich will mich gleichzeitig ins Leben fallen lassen und tragen lassen. Und das alles widerspricht sich kein bisschen. Mein freier Wille ist es nämlich, das zu wollen, was meine Seele will. Dieser höheren Macht und Intelligenz kann ich mich voll und ganz hingeben. Da finde ich das Vertrauen und die Sicherheit, nach der ich mich sehne. Da bin ich gut aufgehoben. Ich werde getragen und lenke gleichzeitig mit meinem Über-Ich die Geschicke.

Der Verstand kann sich zurücklehnen. Er ist nur gefragt, um das auszuagieren, was dieses Über-Ich will. Er muss nichts mehr wissen. Er ist lediglich "Befehlsempfänger".

Wir sind der Lenker (auf höherer Ebene) und der Gelenkte (als Mensch auf der Erde) zugleich. Meine Wahrheit ist es, dass wir hier in diesem Körper erfahren wollen, unsere Seele komplett zum Ausdruck zu bringen und dafür, dürfen wir uns unserer eigenen höchsten Intelligenz, unserem Bewusstsein, unserer Seele, unserem Über-Ich komplett hingeben. Wir dürfen das "Opfer" unserer Seele sein. ;) Mich entspannt das ziemlich.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Ohnmacht führt direkt in die Macht

Auf meinen Post von gestern "Hineinentspannen ins Leben" hat mich eine Frage erreicht, die ich so interessant finde, dass ich sie gerne öffentlich beantworten möchte.

In besagtem Text ging es darum, alles sein lassen zu können, nichts und niemanden mehr zu verurteilen, nichts als schlecht oder schlimm zu empfinden, nichts mehr bekämpfen müssen, vermeiden, etc.

Nun kam die Frage, ob wir denn nicht auch Verantwortung anderen gegenüber hätten, wenn es zum Beispiel um emotionalen Missbrauch, Betrug, etc geht. Müssten wir da nicht die anderen warnen vor dunklen Machenschaften, vor hinterhältigen Menschen, die andere benutzen wollen, aussaugen?

Nehmen wir an, da wäre zum Beispiel ein Mensch, der vorgibt andere auf ihrem Weg zu begleiten, ein Therapeut, ein Coach, ein Mentor. Dieser Mensch neigt dazu, andere in Abhängigkeit zu versetzen, sie für seine eigenen Bedürfnisse zu beeinflussen, nur am Geld interessiert. Er lässt sich Fake-Bewertungen schreiben, braucht unbedingt den Zuspruch von anderen, nutzt die Hilflosigkeit seiner "Schützlinge" aus, nutzt seine Macht aus, seine besondere Stellung.

Vor solchen Menschen muss man doch warnen, oder? Wisst ihr was? Neulich wurde vor mir gewarnt. All das wurde mir unterstellt. Welchen Warnungen soll man denn dann nun glauben? Wer ist denn jetzt wirklich der Böse?

Jeder sieht etwas anderes als Gefahr an. Jeder fühlt sich von anderen Sachen getriggert und bedroht. Was ist denn nun wahr? Wer ist denn nun wirklich der "schlechte" Mensch? Für die, die vor mir gewarnt haben, war ich der personifizierte Teufel. Bin es wahrscheinlich noch. Und jetzt?

Für mich ist eines klar: Jeder hat ein eigenes Gefühl, eine eigene Weisheit und kann genau sagen, bei wem er sich wohlfühlt und bei wem nicht. Ich kann nur immer meiner eigenen Wahrheit folgen, meinem eigenen inneren Navigationssystem. Was für den einen nicht zuträglich ist, kann für den anderen genau passend sein.

Es wurde schon vor Robert Betz gewarnt, vor Neale Donald Walsch, vor Stefan Hiene. Und? Für mich ist ihre Arbeit von unschätzbarem Wert. Lasse ich mich von solchen Warnungen beeindrucken? Nein. Ich hab meine eigene Wahrheit, meine eigene Wahrnehmung. Ich nehme meine eigene Weisheit für wahr. Ich nehme mir das, was für mich passt, den Rest lass ich liegen.

Niemand wird in eine Abhängigkeit rutschen können, wenn es nicht eine Entsprechung in ihm gibt. Niemand wird einfach zum Opfer eines bösen Täters. Der Täter bedient lediglich meine Muster. Ich hab mich lange Zeit von meiner Mutter emotional missbraucht gefühlt und ja, ich habe diesen Missbrauch tatsächlich ERLEBT. Über so viele Jahre, so heftig, so krass. Er ist für mich wahr. Und gleichzeitig weiß ich, dass das niemals funktioniert hätte, wenn ich mich nicht für diese Erfahrung entschieden hätte.

Wir geraten nie an die falschen Menschen. Und wir haben schon gar keine Verantwortung dafür, andere vor ihren eigenen Erfahrungen zu bewahren. Wer kann denn schon sagen, ob es wirklich besser für dieses Menschenleben wäre, wenn wir Person xy nie begegnen würden? Wer will darüber urteilen, was ein Erfolg für die Seele ist, welche Erfahrung richtig und wichtig? Wer kann sagen, dass es nicht das größere Geschenk wäre, nochmal richtig Ohnmacht zu erleben, damit ich endlich aufwachen kann und mir meiner Macht bewusst werde?

Wenn ich versuche, für andere Verantwortung zu übernehmen - und ich spreche von Verantwortung für erwachsene Menschen - dann bin ich ständig in den Angelegenheiten anderer unterwegs. Ich bin gedanklich und gefühlsmäßig überall, aber nicht bei mir. Ich verlasse mich. Und vielleicht will ich mit diesem "beschützen wollen" wieder nur vermeiden, dass ich meine eigene Ohnmacht nicht fühlen muss.

Wenn ich danach schreie, dass jemandem das Handwerk gelegt werden muss, wenn ich eine höhere Instanz anrufen muss, damit endlich Gerechtigkeit herrscht, dann vor allem deswegen, weil ich mich selbst ohnmächtig in der Sache fühle. Und diese Ohnmacht brauch ich nicht fühlen, wenn jemand anders für Recht und Ordnung sorgen würde.

Als vor mir gewarnt wurde, wollten die Menschen vor allem ihre eigene Ohnmacht nicht fühlen, weil da ein Mensch in ihrem Umfeld war, der angeblich unter meinem Einfluss stand. Er war nicht mehr greifbar für sie. Sie wussten nicht, wie sie damit umgehen sollten. Sie waren handlunsunfähig, überfordert, hilflos. Die logische Konsequenz? Den Menschen beseitigen, der die Gefühle hochholt, statt sich hinzusetzten und sich um denjenigen zu kümmern, der immer die Macht hat - sich selbst.

Die bereitwillige Annahme der eigenen Ohnmacht führt tatsächlich direkt in die Macht. Die Käfigtür ist immer offen.





Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Dienstag, 1. Oktober 2019

Ein Hoch auf die deutsche Eiche, auf die Hüter und Beschützer

Diesen November werden es 10 Jahre, dass ich meinen Aufhebungsvertrag unterschrieben habe und mich auf den Weg gemacht habe. 10 Jahre!!! Unfassbar!

Ich hatte keine Ahnung, was es bedeutet diesen Weg zu gehen und hätte mir jemand gesagt, was ich alles erleben werde, ich wäre wahrscheinlich gar nicht erst losgelaufen. Gott sei Dank wissen wir so vieles nicht im Voraus und haben in mancher Hinsicht keinen Zugriff auf zukünftige Ereignisse.

Da, wo mich dieser Weg hingebracht hat, wo ich mich hingebracht habe in dieser Zeit, ist es grenzgenial. Ich bin krass stolz auf mich. Dieses Lebensgefühl war ALLES wert, was ich erleben "musste".

Gestern hatte ich dieses Bild von den Pilzen als Metapher für das Netzwerk aus Menschen, die hier beim Aufwachen helfen sollen, für unsere Soulfamily, für die Lichtarbeiter. Im Untergrund hat sich dieses Netzwerk geformt und gefestigt. Dieses Flechtwerk, wie es auch die Pilze tatsächlich haben. Und jetzt sind wir ans Licht gekommen. Aufgetaucht, in Erscheinung getreten, sichtbar.

Das war vor allem auch deswegen möglich, weil da schützende Bäume waren, unter deren weit gespannten Kronen wir uns "ausbilden" konnten. Sie boten uns Schutz und Halt, sie haben uns teilweise unterirdisch genährt und versorgt und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Ja, jeder einzelne Pilz ist wichtig und wird so dringend für die Veränderung gebraucht. Meistens sind es sie, die wie ich nun in der Öffentlichkeit stehen, was zu sagen haben, sich zeigen, wachrütteln. Aber ohne diese Bäume, ohne diese starken, soliden Eichen, in deren Schutz wir wachsen konnten, gäbe es uns nicht. Sie stehen so selbstverständlich und still da, im "Hintergrund", sind Beschützer, Hüter, Wächter. Für uns!

Da sind sie, die uns den Raum gegeben haben, zu denen zu werden, die wir jetzt sind. Für mich persönlich war das vor allem mein Partner Wolfgang, der mich immer einfach gelassen hat, der mir nie reingeredet hat, der mir nie, nicht einmal Druck gemacht hat. Er hat mir finanziellen Rückhalt gegeben, tut es noch, hat mir mit seiner tiefen Ruhe und seiner Unaufgeregtheit, so oft den Rücken gestärkt, mich aufgefangen, hat an mich geglaubt, wie es vorher noch kein anderer getan hat.

Ohne diese stabile, Halt gebende, in sich ruhende, mich nährende, mich versorgende deutsche Eiche, wäre ich heute nicht da, wo ich jetzt bin. Bestimmt wäre ich meinen Weg auch gegangen, aber mit dieser Hilfe war es bedeutend einfacher und es ging um einiges schneller. Es war unser Deal.

DANKE an eine jede einzelne deutsche Eiche! DANKE an alle Hüter und Beschützer, die es uns ermöglicht haben, zu wachsen und unseren Platz einzunehmen. Sie werden so oft verkannt oder gar nicht erst erkannt. Sie scheinen manchmal so unscheinbar und unspektakulär. Ihr seid meine Helden!!!!!

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Teilt das gerne mit euren deutschen Eichen. ♥

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche