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Mittwoch, 12. Februar 2020

Mein Wirken ist unschubladisierbar

Geilomat!!! Gerade den Text hier für mein Angebot überarbeiten wollen und festgestellt, dass es da gar nicht viel zu tun gibt. Der hat schon länger das ausgedrückt, was nun auch in meinem Design angekommen ist. Megamagic!!! 🤩🤩🤩🤩

"mediales Coaching - oder so ähnlich

Mein Wirken ist in keine Schublade zu packen. Ich bin das für dich, was ich gerade für dich sein soll.

Heilerin der Herzen, Schamanin der neuen Zeit, Seelenmasseurin, Mutmacherin, Erinnerer, Mama für Erwachsene, Kanal, Katalysator, Spiegel, Coach, Mentor, jemand, der mit dir die nächste Stufe zündet. Such dir was aus. 😉 Ich sehe in den Menschen das Potential, fühle die Essenz, lese im Feld. Ich mache einen wertfreien, weiten Raum auf, in dem du erstmal einfach sein kannst, wie du jetzt bist. Von da aus gehen wir weiter.

Ich begleite dich auf deinem Weg zu dir selbst, in deine Größe. Ich zeige dir mit aller Klarheit und Deutlichkeit auf, wo du gerade stehst, dir selbst vielleicht noch im Weg stehst, wo du noch in alten Gedankenmustern festhängst, was dir dein Körper gerade mit seinen Symptomen sagen will.

Wenn es dran ist, werde ich dich mit Liebe und Verständnis überschütten oder dir besser einen geschmeidigen Arschtritt geben. Je nach dem, was besser hilft. 😉 Ich werde kein Blatt vor den Mund nehmen und radikal ehrlich das ausdrücken, was ich wahrnehme.

Ich verspreche dir nicht, dass nach einer Begegnung mit mir, dein Business plötzlich läuft wie doof. Ich verspreche dir auch nicht, dass deine Symptome plötzlich verschwinden. Ich verspreche dir auch nicht, dass du plötzlich weißt, was deine Berufung ist und auch nicht, dass überall eitel Sonnenschein herrscht.

Was ich dir aber verspreche ist, dass ich mich mit allem, was mich ausmacht, mit all meinen Gaben und Talenten, mit all meinen feinen Antennen und vor allem mit all meiner Klarheit und Direktheit in die Sache reinwerfe und dir helfe, dich zu erkennen. Ich helfe dir, dich zu erinnern, wer du wirklich bist, was jetzt gelebt werden will, was jetzt Ausdruck braucht. Ich helfe dir, wieder in deine Kraft zu kommen, deine dir ureigene Kraft. Ich helfe dir, zurück zu dir selbst, an deinen Platz, in dein wahres SEIN.

Was ich von dir brauche, ist deine radikale Ehrlichkeit dir und anderen gegenüber. Ich brauche deinen Mut, dich verändern zu wollen. Ich brauche deine komplette Eigenverantwortung, dein Schöpferbewusstsein und den Willen, dein Ding zu machen, egal in welcher Hinsicht. Ich brauche deine Entschlossenheit, alles fühlen zu wollen, was da gefühlt werden will. Ich brauche deine Entscheidung, dich allem zu stellen, was sich auch zeigen mag. Kurz: Ich brauche deinen BUMS!

Dann können wir gemeinsam ganz viel neu machen und Veränderungen einleiten, die Grundsteine neu legen. Ja, es wird ruckeln. Ja, es könnte weh tun. Ja, es wird Umbrüche geben und die werden manchmal nicht einfach sein. Ja, es wird nicht jeder in deinem Umfeld Applaus klatschen. Aber eins ist klar: Es wird das Beste sein, was du je für dich getan hast und es wird sich auszahlen. Denn nichts auf der Welt ist fantastischer und großartiger, als einfach du selbst zu sein und dich komplett zum Ausdruck zu bringen.

Dafür sind wir hier. Dafür sind wir gemacht. Das will das Leben von uns. Wir sollen so sein, wie wir gedacht sind. Dir dabei zu helfen, das ist meine Passion! Dafür kannst du mich buchen."

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 3. März 2016

Das Wahrnehmen der geistigen Welt - Fluch oder Segen?

Immer wieder höre und lese ich, dass viele feinfühlige Menschen Angst haben, die geistige Welt wahrzunehmen. Viele Hochsensible, die auch das Feinstoffliche und andere Energien wahrnehmen, fürchten sich davor. Sie fürchten sich davor, dem Ganzen ausgeliefert zu sein, Opfer ihrer Gabe.

Mir ging es früher ganz ähnlich. Darum möchte ich euch gerne erzählen, wie ich dahin kam, all meine sensitiven Gaben und die Begegnungen mit der geistigen Welt als Bereicherung zu erleben.

Wie viele von euch vielleicht wissen, war ich früher alles andere als feinfühlig. Ich würde es eher als extrem verstandesorientiert und völlig verkopft beschreiben. Sämtliche Emotionen und Wahrnehmungen hatte ich verdrängt, den Deckel draufgemacht. Das hat mir wahrscheinlich als Kind das Leben gerettet, denn den emotionalen Schmerz hätte ich wohl kaum verkraftet.

Doch irgendwann drängte das alles wieder nach oben. Sein wahres Wesen kann man eben nicht ewig verdrängen. Ich stellte mir die Sinnfrage, machte mich auf die Suche nach Gott, nach meinem Glauben, fragte mich, was nach dem Tod passiert, warum wir denn überhaupt hier sind, wie das alles zusammenhängt. Vor ziemlich genau 10 Jahren passierte es mir dann, dass mir immer mehr Menschen Geschichten erzählten, dass jemand Tode sehen könnte. Von allen Seiten hörte ich solche Stories und sie machten mir verdammt viel Angst, gruselten mich und ich wollte sie am liebsten einfach wieder vergessen. Zu viele Horrorfilme kamen mir wieder in den Sinn, in denen die Darsteller von paranormalen Erscheinungen in den Wahnsinn getrieben werden, man Dingen und Energien hilflos ausgeliefert ist, verzerrte Fratzen, Zombies. Also wollte ich mich mit all dem gar nicht erst auseinandersetzen.

Aber dieses Verdrängen ging nicht mehr. Die Büchse der Pandora war sozusagen geöffnet. Den letzten Ausschlag gab es dann, als ich damals zum ersten Mal in meinem Leben eine Leiche gesehen habe. Völlig unvorbereitet überforderte mich das ziemlich. Und dann kamen die Panikattacken. Ich hatte schreckliche Angst, dass ich auch Tode sehen könnte, dass sie um mich wären. Überall sah ich im Augenwinkel Bewegungen, hatte ständig das Gefühl, dass da was ist, hatte die Befürchtung, wenn ich nachts aufwache, dass "jemand" neben mir am Bett steht. Eben all das, was in Horrorfilmen immer so grandios und furchteinflößend in Szene gesetzt wird. Es war damals meine größte Angst, dass ich dem ganzen, meinen Wahrnehmungen, die ich vielleicht schon erahnt habe, hilflos ausgeliefert bin, dass ich mich nicht wehren kann, dass sie mich "heimsuchen" können, wann immer sie wollen. Mir ging es echt scheiße! Fast ein Jahr hatte ich immer wieder schreckliche Angst, mal mehr, mal weniger.

Auch damals schon haben mich Globuli gerettet und die Angst ebbte ab. Das Thema verlor an Schrecken und ich begann mich dem ganzen mit Mut zu stellen, forschte weiter nach meiner Wahrheit, wie ich glaubte, dass die Welt funktioniert, wie das alles zusammenhängt, ob es überhaupt möglich ist "Verstorbene" wahrzunehmen und warum manche das "können" und andere nicht.

Vor ca. 5 Jahren war mir dann klar, dass es Engel gibt, Geistwesen, Geistführer, dass es generell eine geistige Welt gibt, dass es Seelen gibt, dass jeder eine hat und dass Seelen, die einen Körper verlassen haben, auch wahrnehmbar sind, für jeden anders, für manche noch nicht. Ich begann mich mit hellfühlen und hellsehen zu beschäftigen und ich wusste instinktiv, dass ich es kann. Die ersten "Gespräche" fanden mit meinem Schutzengel statt und generell der Engelwelt. Die Engel waren schon immer tröstlich für mich, liebevoll, fürsorglich, weit entfernt von den Schrecken der Horrorfilme. Dann fing ich an, mit Schutzengeln von Hilfesuchenden zu kommunizieren, um ihnen besser helfen zu können, zu erfahren, wo genau ich ansetzen kann. Ich öffnete mich dem ganzen immer mehr, die geistige Welt wurde für mich immer größer und ich merkte wie hell und licht sie eigentlich ist und mit den Bildern aus der Filmbranche so gar nichts zu tun hat. Ich suchte und forschte, las viel und zog immer mehr in Erwägung. Das Feinstoffliche hatte mich in seinen Bann gezogen. Gott sei Dank! ;)

Und 2012 habe ich dann zum ersten Mal die Seele eines Verstorbenen wahrgenommen. Das Thema war zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht mehr präsent. Der Vater meines Partners war gestorben. Wir Angehörigen saßen schon früher als die restliche Gemeinde in der Kirche zum Beerdigungsgottesdienst. Es war also ein ruhiger, besinnlicher Moment der Stille und da nahm ich sie wahr. Die Seele von diesem Verstorbenen, spürte ihre wundervolle Präsenz, sah sie vor meinem inneren Auge in einem leuchtenden Rot voller Liebe und Wärme und mit diesem Sehen konnte ich sie auch fühlen. Es fand eine Art Kommunikation statt, die mehr ein inneres Verstehen, ein inneres Wissen war. Es flossen mit diesem Fühlen so viele Informationen, Worte waren überflüssig. Es lief auf einer anderen Ebene ab, in der Worte zu begrenzt sind. Ich war so gerührt von diesem Erlebnis, dass ich in Tränen ausbrach und zwar nicht Tränen der Trauer und des Verlustes, sondern Tränen, der Rührung, der Liebe, der Dankbarkeit.

In diesem Moment hab ich all meine Angst und meine Befürchtungen verloren, habe begriffen, dass es absolut nicht schrecklich ist, wenn man Seelen von Verstorbenen wahrnimmt. In dem Moment wurde mir klar, dass es ein riesen Geschenk ist, wenn man diese wunderbaren Wesen spüren, sehen, fühlen kann, weil sie einem so viel mehr über das Leben und die großen Zusammenhänge erzählen können, als jeder Mensch das kann. Diese erste Begegnung rührt mich noch heute zutiefst und ich bin unendlich dankbar, dass mir diese eine wunderbare Seele in diesem Augenblick die Augen geöffnet hat und damit meinen Weg geebnet hat.

Seither bin ich schon vielen Seelen begegnet, meist in Bezug auf meine Arbeit mit Klienten. Ich bin  Seelen begegnet, die im Augenblick hier auf dieser Erde einen Körper haben, Seelen, die ihren Körper schon verlassen haben und gerade in einer Zwischenwelt sind, bevor sie sich neu inkarnieren, Seelen, die bereits wieder wo anders in einem anderen Leben, in einer anderen Welt einen Körper haben und noch eine Botschaft an ihre früheren Mitmenschen aus diesem Leben hatten. Ich "spreche" viel mit meiner Seele, mit Geistführern und auch Gott, mit Mutter Erde und der Natur. Und jede Begegnung hat mich so viel gelehrt und verstehen lassen. Mit jeder Begegnung habe ich das große Ganze noch mehr begriffen, die Zusammenhänge noch tiefer verstanden, Antworten auf Fragen bekommen, die ich mir gestellt habe.

Ich muss sagen, es gab Momente, in denen ich Seelen begegnet bin, die ich nicht "eingeladen" hatte. Ich habe es zugelassen, habe mich dabei beobachtet und dann aber bemerkt, dass ich das nicht möchte. Daher habe ich mich dazu entschieden, dass ich nur solchen Seelen begegnen will, die meinem höheren Wohl dienen, die für meine Entwicklung wichtig sind oder denen, die ich einlade, weil sie für die Arbeit mit meinen Klienten wichtig und hilfreich sind. Ich habe bemerkt, dass ich auch hier Schöpfer bin, dass ich auch in Bezug auf die geistige Welt entscheiden kann, was ich wahrnehmen möchte und was nicht. Ich entscheide, wie sich das alles gestaltet. Und damit habe ich Begriffen, dass auch solche Begegnungen einfach nur spiegeln, in wie weit ich mich noch in der Opferrolle befinde.

Es mag Besetzungen geben, es mag unerfreuliche, bedrohliche Begegnungen geben, aber all das ist ein Konstrukt meiner inneren Überzeugung. Mir geschieht nur das, was ich glaube. Wenn ich glaube, dass ich solchen Energien hilflos ausgeliefert bin, dann wird es so sein. Wenn ich glaube, dass solche Energien dunkel sind und mir schaden können, dann wird es so sein. Wenn ich glaube, dass ich das alles nicht steuern kann und ich Opfer der Umstände bin, Opfer meiner Gabe, dann wird es so sein. Wie innen so außen! Wenn ihr unerfreuliche, ängstigende Erfahrungen gemacht habt, dann sucht die Wurzel in euch und in eurem Denken. Warum um alles in der Welt sollte es Energien in der geistigen Welt geben, die aus purer Liebe besteht, die uns schaden wollen? Warum sollte es etwas geben, das wir als mächtige Schöpfer, nicht selbst kreiert haben?

Ich kann diesen Energien sehr wohl meine Grenzen zeigen und sie wegschicken, ihnen sagen, dass es jetzt nicht passt, oder dass ich die Begegnung gar nicht will. Und dann kann ich mich fragen, was in mir diese "unerfreuliche" Begegnung ausgelöst hat und den Ursprung verändern, mein Denken ändern, schauen welche Gefühle es triggert, welche hinderlichen Überzeugungen sich hier manifestieren. Ich habe es in der Hand! Ich bin die Wurzel meiner Erfahrungen!

Aus meiner Sicht kann ich nur sagen, dass mich die Wahrnehmung der geistigen Welt aufs Äußerste bereichert und erfüllt. Es gibt so viel zu entdecken und zu erfahren. Kein Wesen ist allwissender als eine Seele, kein Wesen ist liebevoller und großartiger, reiner und klarer als eine Seele und so auch meine Seele und deine Seele. Sie weiß alles, sie kennt die Zusammenhänge, sie kann mir alles erklären, was ich nicht verstehe. In ihr sind alle Erfahrungen aus so vielen Leben gespeichert. Eine Seele vergisst nichts. Wen könnte ich also besser zu Rate ziehen als die geistige Welt mit all ihren Geschöpfen und Wesenheiten?

Ich kann jeden verstehen, der sich fürchtet. Ich kann aber auch jedem sagen, dass das nicht nötig ist! Die geistige Welt ist wunderbar, wenn du glaubst, dass es so ist!

Herzensgrüße von mir
Anja


PS: Hier habe ich übrigens vor längerer Zeit schon mal beschrieben, was ich getan habe, damit sich meine Kanäle wieder öffnen und wie ich diesen guten Zugang zu mir wieder erlangt habe.



Foto: Anja Reiche


Mittwoch, 24. Februar 2016

Hochsensibilität - ein wahrer Segen

Im August 2014 habe ich erkannt, dass ich hochsensibel bin, oder hochsensitiv, wie man auch sagt. Das war damals ein wahrer Aha-Moment. Plötzlich machte vieles Sinn, was ich vorher nicht so recht zuordnen konnte. Oft habe ich versucht, mich irgendwie anzupassen, mich nicht so anzustellen, nicht so empfindlich zu sein. Meist ohne Erfolg. Lange dachte ich, dass ich zu weich bin für die Welt, bis ich begriff, dass ich mehr und anders wahrnehme, als die meisten. (Was mir damals durch den Kopf ging, findest du hier!)

Hochsensibilität zeichnet sich im Allgemeinen dadurch aus, dass unsere 5 herkömmlichen Sinne - hören, sehen, fühlen, riechen, schmecken - extrem intensiv wahrnehmen, wie wenn alle Sinne mit einem fetten Verstärker versehen wären. Die Nervenzellen leiten die Reize um ein vielfaches stärker weiter, als für gewöhnlich. Hochsensible nehmen mehr wahr und anders wahr, als andere.

Von mir kann ich sagen, dass ich diese fünf Sinne so extrem ausgeprägt habe, dass ich sogar das ganz Feine wahrnehme, das Immaterielle, das Energetische. Ich spüre und sehe Geistwesen, Seelen, Engel. Weiß Dinge manchmal einfach, die ich gar nicht wissen kann. Wahrscheinlich kann man auch vom sechsten, siebten und achten Sinn sprechen. Hellhören, hellsehen, hellwissen. Aber wie das letztendlich heißt, ist mir ziemlich egal. Fakt ist, dass die Kanäle da sind und dass es wunderbar ist, sie zu nutzen. ;)

Allerdings gleicht kein hochsensibler Mensch dem anderen. Jeder tickt anders, jeder erlebt anders, nimmt anders wahr. Und ich glaube, dass jeder auf seine Art hochsensibel werden kann. Unsere Wahrnehmungskanäle sind wie Muskeln, die man trainieren kann.

Ein Fest der Sinne

Wenn jemand etwas sagt, höre ich zwischen den Zeilen auch das Unausgesprochene, höre weit mehr, als er mit den Worten preisgibt. Wenn Menschen sich unterhalten, kann ich mit schlafwandlerischer Sicherheit sagen, wann es ein Missverständnis gibt und wo dessen Ursprung ist. Wenn ich Musik höre, dann mit dem ganzen Körper. Ich höre nicht nur Töne, ich spüre sie, merke, welche Körperregionen sie anspricht, anfangen zu schwingen, welche Nervenzellen darauf reagieren, spüre, welcher Klang mir gut tut und wo.

Wenn ich jemanden sehe, sehe ich nicht nur das Äußere. Ich sehe seinen seelischen Zustand, sehe sein wahres Wesen, sehe, was er gerade fühlt. Wenn ich Dinge, Pflanzen oder Tiere sehe, dann fühle ich sie gleichzeitig, nehme deren Energie wahr, fühle die Schwingung. Ich sehe nicht nur mit meinen zwei äußeren Augen, sondern auch mit meinen inneren Augen, habe innere Bilder zu Situationen.
Ich kann sofort sagen, welche Farben mir gut tun, welche Bilder mich bereichern. Jeder äußere Eindruck, hinterlässt auch einen inneren Eindruck. Geschichten aus Büchern und Filmen hallen lange in mir nach, Gespräche hallen lange in mir nach. Wenn ich jemandem begegne, dann mit all meinen Sinnen, mit meinem Herzen, mit ganzer Seele.

Auch Gerüche, wie von Obst oder Gewürzen, Blumen oder anderem aus der Natur machen etwas mit mir. Ich rieche es nicht nur, auch hier fühle ich es gleichzeitig. Manches vitalisiert mich, anderes berührt mich oder tut mir einfach gut, löst etwas in mir aus.
Wenn ich etwas oder jemanden anfasse, dann nicht nur mit den Händen. Ich fasse ihn auch mit der Seele an, spüre die Energie, habe nicht nur eine körperliche Verbindung, sondern eine emotionale. Jeder einzelne Tag fühlt sich anders an, jeder Monat, jedes Jahr.

Zusammenfassend kann man sagen: Alles, was meine anderen Sinne wahrnehmen, fühle ich gleichzeitig.

Nun mag sich das anhören, wie wenn tausend Eindrücke gleichzeitig auf mich einprasseln und ich dem hilflos ausgeliefert bin. Aber so empfinde ich nicht. Ich kann steuern, in wie weit ich mich auf die Situationen einlasse, wie weit ich die Kanäle öffne. Ich entscheide ganz bewusst, in was ich mich regelrecht reinfallen lasse und wo ich lieber außen vor bleibe. Ich bin immer noch der Schöpfer meines Lebens. ;)

Ich lese und höre immer wieder, dass es für viele eine Last ist, hochsensibel zu sein. Für mich ist es eine wahre Freude, ein riesen Geschenk, eine einzige Spielwiese. Mir scheint meine Welt so viel größer, als für die meisten. Ich sehe mehr, höre mehr, fühle mehr, ein Ozean an Eindrücken und Erfahrungen, die wahre Fülle. Ich fühle mich durch all diese intensiven Wahrnehmungen so reich beschenkt! Mein Leben ist so bunt, die Vielfalt so unerschöpflich. Ich habe das Gefühl nicht nur dabei zu sein, sondern mittendrin. Durch all diese Antennen fühle ich mich mit allem verbunden, eins mit allem. Die Welt da draußen ist eine Erweiterung meiner selbst. Es ist wie wenn ich noch mehr Erfahrungen machen kann und danach lechzt meine Seele schließlich. Dafür bin ich hier. Das lässt mich wachsen und entwickeln.

Ich darf für mich sorgen

Die Hochsensibilität trägt einen enormen Teil dazu bei, dass ich gut für mich sorge, denn ich muss es. Tue ich es nicht, wirkt sich das sofort auf meinen körperlichen Zustand aus. Bin ich in Situationen, die mir nicht gut tun, rede mit Menschen, mit denen ich eigentlich gar nicht reden will, so schreitet sofort mein Körper ein. Mir wird schlecht, ich bekomme Bauchweh, oder alles in mir zieht sich zusammen. Ich kann gar nicht in unangenehmen Situationen bleiben, weil es mir sofort schlecht geht. Ich bin nicht in der Lage faule Kompromisse zu schließen, mein Körper lässt es nicht zu. Ich darf rigoros für mich sorgen, weil mir alles andere nicht gut tut.

Und damit mein Körper nicht erst eingreifen muss, sorge ich selbst für mich. Tue nur Dinge, die mir wirklich gut tun, treffe nur Menschen, deren Begegnung mich nährt, deren Energie gut für mich ist. Schaue mir nur Dinge an, die mich bereichern, die mich inspirieren, die mich berühren, lese nur Geschichten, die mich auf irgendeine Art nähren, schaue nur Filme, die ein gutes Gefühl hinterlassen, mich begeistern, mir neue Blickwinkel verschaffen, mich wachsen lassen.

Ich höre vehement auf mein Bauchgefühl. Mache Dinge oder lasse sie eben bleiben, "nur" weil ich ein entsprechendes Gefühl habe, auch wenn der Verstand nicht gleich greifen kann, was da los ist. Meine Antennen sind so fein, dass ich sehr gut und schnell sagen kann, was etwas für mich ist und was nicht. Also nutze ich diese  Antennen und entlaste somit meinen Körper, der sonst Rettungsdienst spielen muss. Damit erspare ich mir viel. 

Ich brauche in allem meinen eigenen Rhythmus - essen, schlafen, relaxen, arbeiten, erschaffen, kreativ sein - , brauche viel Schlaf, viel Zeit für mich alleine, um die Eindrücke zu verdauen, viel Ruhe und die Stille. Ich brauche viele Pausen, Zeit, um in die Dinge reinzuspüren, Zeit, um herauszufinden, was ich denn als nächstes möchte. Zeitdruck geht gar nicht, Dinge hoppla hopp mal nebenbei erledigen ist nichts für mich. Ich brauche Zeit und Muse. Entweder ich hab das, oder ich lass es gleich.

Ein klarer Sternenhimmel gibt mir mehr als jede Party. Ich rede lieber mit einem Menschen intensiv und über Gott und die Welt, als in einer großen Gruppe nur an der Oberfläche zu kratzen. Meine Klamotten müssen praktisch sein, nicht der neueste Schrei. Ich will mich wohlfühlen, mir und meinem Körper mit der Kleidung etwas Gutes tun. Meine Nahrung ist vorwiegend vollwertig. Ich esse nach Gefühl, lese aufmerksam Zutatenlisten von Nahrungsmitteln, achte darauf, was ich mir zuführe und das in jeglicher Hinsicht, denn unsere Nahrung besteht nicht nur aus Essen. ;)

Durch die Hochsensibilität hab ich so meine "Eigenarten", aber ich liebe sie und stehe voll und ganz zu ihnen, weil sie mich ausmachen und mein Leben bereichern.

Was schätzt du an deiner Hochsensibilität, an deiner feinen Wahrnehmung?

Herzensgrüße von mir
Anja


Foto: Anja Reiche


Dienstag, 9. Juni 2015

Die Seelenfamilie - du bist nicht allein

Am Freitagabend hatte ich ein wunderbares Erlebnis mit einer ganz lieben Freundin von mir. Wie immer möchte ich dieses Erlebnis mit euch teilen, weil ich glaube, dass es für den ein oder anderen wichtig, hilfreich und erkenntnisreich sein kann.

Meine Freundin modelliert Seelenskulpturen. Sie arbeitet im Prinzip wie ich, drückt aber die Themen, die sie bei ihren Klienten erfühlt, nicht in Worten aus, sondern sie formt eine Skulptur. Dies kann manchmal ein Prozess über Wochen sein. Die Tätigkeit hatte sie lange nicht mehr ausgeübt, obwohl sie weiß, dass es ihre Berufung ist. Ihre Mutter hatte ihr Angst gemacht, in dem sie ihr erzählt hat, dass ihre Arbeit energetisch negative Auswirkungen auf die Tochter meiner Freundin haben könnte. Der Samen des Zweifels war gesät, die Tochter wurde tatsächlich krank und so hat meine Freundin die Arbeit gelassen. Jahrelang… Als ich dieser Freundin, Silvia, Ende letzten Jahres begegnet bin und sie mir von ihrer Arbeit erzählt hat, wusste ich sofort, dass ich auch so eine Skulptur haben werde. Wir machten einen Deal. Meine Fähigkeiten im Tausch gegen ihre. Also fing sie Anfang diesen Jahres mit meiner Skulptur an. Die erste seit Jahren. Der Prozess begann und dauerte Wochen. Die Skulptur hat ordentlich mit mir gearbeitet während der Zeit. ;)
Sie veränderte sich immer wieder, wollte neu geformt, umgeformt werden. Irgendwann wurde die Modelliermasse trocken und die Skulptur war fertig. Nur die Botschaft, die immer mit zu einer Skulptur aus der geistigen Welt „geliefert“ wurde, kam nicht. Und war auch bis Freitag nicht gekommen.

An diesem Freitag saßen wir also bei mir auf der Terrasse und unterhielten uns über meine Skulptur und die fehlende Botschaft. Silvia meinte, sie hätte wohl noch eine Blockade, gefühlt aber nicht mehr bezüglich der Ängste, die ihre Mutter geschürt hatte. Als sie so davon sprach, hatte ich plötzlich eine mega Gänsehaut und ein Energieschwall überkam mich. Ihr ging es im gleichen Moment genauso. Als das kurze Zeit später wieder kam, wusste ich, da wollte was fließen und schaute genauer hin. Ich sah Silvia vor meinem inneren Auge übersprudelnd vor Freude, hüpfend, lachend, unendlich glücklich und erfüllt. So wird sie sich fühlen, wenn sie ihre Berufung wieder lebt. Dann sah ich Bilder von ihrem jetzigen Zustand. Zurückgezogen, voller Sehnsucht danach, ihre Fähigkeiten auszuleben, dunkel, klein. So viel Sehnsucht war da, so sehr lechzte sie nach ihrer Berufung, dass es schon fast körperlich schmerzte. Sie hatte die Befürchtung, dass etwas Schlimmes geschieht, wenn sie ihrem Herzen folgt. Ich sah viele, viele Leben von ihr, in denen das auch immer auf die unterschiedlichste Art und Weise passiert ist. Immer wieder hatte es negative Auswirkungen, wenn sie ihrem Herzen folgte. Als ich ihr das mitteilte, bekam sie das Bild, dass ihr der Kopf abgeschlagen wird. Eine Sequenz aus einem früheren Leben. Sie wurde für ihre Berufung bestraft. Daher kam auch in diesem Leben die Angst vor negativen Auswirkungen.

Plötzlich sah ich sie auf Seelenebene. Ihr Geistführer stand direkt vor ihr und hielt sie an den Händen. Er sagte ihr, dass es wirklich ganz oft so gewesen ist, dass ihre Berufung ihr geschadet hat und nicht geduldet wurde, aber nun wäre eine neue Zeit. Die Welt hat sich verändert, die Energie ist gestiegen, die Menschheit bewusster geworden. Sie ist in dieses Leben gekommen, um zu erfahren, dass es wundervoll ist, seine Berufung zu leben. Sie ist hier, um sich voll und ganz zu entfalten. Sie solle ihm vertrauen, dem Leben vertrauen, der jetzigen Zeit. Da begann ich mein Wurzelchakra zu spüren, das anfing zu arbeiten. Ich wusste, dass es für sie gleichermaßen arbeitete. Im Wurzelchakra sitzt das Urvertrauen. Das Chakra öffnete sich komplett und zog unendlich viel Energie von Mutter Erde. Ich konnte spüren, wie die Energie die Wirbelsäule hochzog und auch alle anderen Chakren ankurbelte. Alles lief auf Hochtouren und die Chakren waren in ihrem natürlichen, energetischen Fluss. Die Kundalinienergie floss, wie es gedacht ist. Wundervoll!!!!

Dann bekam ich den Impuls, ihre Hand zu nehmen. Es floss unheimlich viel Energie zwischen uns, fast elektrisierend. Wir hatten beide ständig Gänsehaut. Dann nahm ich mit meiner anderen Hand auch noch ihre zweite Hand. Es fühlte sich für uns beide an, wie wenn die Energie im Kreis fließen würde. Bei mir rechts rein, links raus, bei ihr rechts rein und links wieder in mich raus. Anfangs war es total heftig und sie meinte, sie hätte das Gefühl, dass ihre Schädeldecke gleich springt, aber im positiven Sinne, so überbordend war diese Energie. Dann beruhigte es sich und Ruhe und Frieden kehrte ein. Die Energie floss sanfter.

Irgendwie hatten wir eine sehr intensive Verbindung, als ob wir zusammengehörten. Dann fühlte ich, dass wir der gleichen Seelenfamilie angehören. Wir sind aus dem gleichen Stoff gemacht. Die Mitglieder unserer Seelenfamilie haben alle heilende, hellfühlende, hellsehende, hellwissende Fähigkeiten und sind eine große Bereicherung für die Menschheit. Wir haben hier eine wichtige Aufgabe. Wir sind Lichtarbeiter. Unsere Seelenfamilie ist groß, das fühlte ich da, aber ich konnte sie nicht gleich sehen. Die Mitglieder waren noch weg, weit verstreut. Wir sind uns noch nicht begegnet. Dann merkte ich, dass immer mehr sich einfanden und ich wusste, dass wir uns alle in diesem Leben finden werden, um unsere Aufgabe zu erfüllen. Silvia erkannte das im gleichen Augenblick. Es kamen immer mehr. Eine wundervolle Energie. Ein Gefühl von nach Hause kommen. Und sie werden nach und nach in unser Leben treten. Wir sind eine Gemeinschaft, eine wundervolle große Familie und wir werden uns erkennen. Was für eine wundervolle energetische Lösungsarbeit und wie so oft, plötzlich und unerwartet. Wir saßen nach diesem Ereignis noch ganz beseelt da und hingen unseren Eindrücken nach, da wurde mir klar, dass es noch ein Mitglied dieser Familie gibt, das schon in meinem Leben ist. Ein ehemaliger Klient von mir gehört genauso dazu. Als ich ihm das am gleichen Abend noch erzählte, meinte er nur, dass er das schon lange wüsste. ;) Auch er wohnt gleich um die Ecke.

Noch heute zehre ich von diesem Gefühl, von diesem Wissen, dass es diese Gemeinschaft von Gleichgesinnten gibt, meine Familie. So oft habe ich mich wie das schwarze Schaf gefühlt, missverstanden, anders als die anderen, habe gezweifelt, ob ich auf dem richtigen Weg bin, fühlte mich wie der Geisterfahrer. Und nun ist da meine Familie, eine Gemeinschaft, in die ich wundervoll passe, in der ich sein darf, wie ich bin. Wir reichen uns immer wieder gegenseitig die Hand und helfen uns in unsere wahre Größe, wir sehen im anderen, was er wirklich ist und unterstützen uns, bewusst oder unbewusst. In dieser Familie gibt es nichts zu erklären. Wir verstehen uns ohne Worte. Da ist eine Kommunikation auf einer anderen Ebene, weil Worte manchmal schon gar nicht mehr ausreichen. Ich bin so dankbar für dieses Gefühl, für dieses Wissen, für diese Zugehörigkeit, für dieses Erlebnis an einem lauen Sommerabend, unverhofft, bei mir im Garten. Und ich freue mich auf alle, die noch in mein Leben kommen werden. Ich freue mich auf unsere gemeinsame Arbeit, auf den Austausch, die Harmonie und das wortlose Verstehen mit immer mehr Brüdern und Schwestern von meiner Familie.

Herzensgrüße von mir
Anja

PS: Ich glaube übrigens, dass jeder so eine Familie hat. Nur jede Familie möchte andere Aspekte von sich erfahren und hat andere Fähigkeiten und Leidenschaften mitgebracht in dieses Leben. Jeder hat Gleichgesinnte, bei denen es nichts zu erklären gibt. Jeder hat diese Familie, in der er sein kann wie er ist. Mir tut es auch sehr gut, zu wissen, dass mein Partner nicht zu meiner Seelenfamilie gehört. Uns verbindet etwas anderes. Wir haben in diesem Leben eine andere Verabredung für gemeinsames Wachstum. Er hat andere Fähigkeiten und Potentiale und die darf er auch haben. Er muss nicht die gleichen Erfahrungen machen wie ich, er muss nicht medial sein. Er darf seinen ganz eigenen Weg gehen. Es reicht, wenn er ganz er selbst ist, seine Leidenschaft lebt und sein wahres Wesen zum Ausdruck bringt und weiß, dass es auch für ihn eine Familie gibt. Mehr braucht es nicht!


Foto: Anja Reiche


Montag, 5. Januar 2015

Willkommen im neuen Jahr! Ein Rückblick auf das vergangene...

Ihr Lieben,

da wollte ich eben in meinem Blog (den "alten" auf meiner Homepage) einen kleinen Rückblick auf das Jahr 2014 geben und in einem Moment der Unachtsamkeit habe ich gleich den ganzen Blog gelöscht, statt einen neuen Artikel hinzuzufügen. Nach der einsetzenden Schnappatmung, als ich gemerkt habe, was ich da gerade getan hatte, habe ich natürlich sofort die Hotline angerufen. WEG! Nix mehr zu machen. Jelöscht!

Na gut, dann fangen wir 2015 eben wirklich nochmal ganz neu an. Es ist wie es ist.

Den Rückblick auf 2014 und einen Ausblick für 2015 soll es natürlich trotzdem geben. Daran hat sich ja erstmal nicht viel geändert. Nur dass ich auf die To-Do-Liste für 2015 nun noch draufschreiben kann, dass ich irgendwie versuche den Blog teilweise wieder herzustellen. Seufz...

Aber nun zum eigentlichen Thema dieses Artikels:
Das Jahr 2014 war für mich ein Hammerjahr. Es ist so viel passiert. Ich habe so viel entdeckt und erkannt und es ist ganz viel in Heilung gegangen. Körperlich wie seelisch.

Meine anfängliche Verunsicherung bezüglich der Heilungsmethoden meiner Gallenblase hat sich im Januar 2014 ziemlich schnell in Luft aufgelöst. Wurde mir doch durch einen Ultraschall bestätigt, dass das Organ gesund ist und nur noch ein paar wenige Gallensteine vorhanden sind. Ich kann mich heute noch an die unfassbare Erleichterung erinnern, als ich das hörte und damit wusste, dass ich genau das Richtige getan hatte. Es war richtig meinem Gefühl zu folgen und mir die Themen hinter der Krankheit anzuschauen, es war richtig, die Steine mit einer alternativen Methode auf natürlichem Wege auszuscheiden, anstatt mir die Gallenblase entfernen zu lassen. Es war richtig, an meine Selbstheilungskräfte und meine Schöpferkraft zu glauben. Was habe ich geweint, vor Erleichterung, Stolz und Freude, als ich damals vom Arzt nach Hause gefahren bin! Heute braucht mir in Sachen Gesundheit, Körpergefühl und Selbstheilungskräfte niemand mehr was erzählen. Bei solchen Sachen habe ich mittlerweilen einen eisernen Willen, ein super gutes Gefühl für mich und meinen Körper und das absolute Wissen, dass ich alles in der Hand habe. Ein riesen Geschenk!

Im Laufe des Jahres 2014 durfte ich auch immer mehr erkennen und erfahren, welche wunderbaren feinfühligen Talente in mir stecken. Ich habe erkannt, dass ich die Energien von anderen Menschen wahrnehmen kann, dass ich Blockaden und hinderliche Glaubenssätze erspüren kann. Mir passierte es, dass ich Kontakt zu anderen Seelen hatte, verstorbene wie lebende. Von ihnen durfte ich tiefere Zusammenhänge erfahren und noch mehr vom Leben verstehen. Durch sie habe ich viel erkannt in Angelegenheiten, in denen es noch das ein oder andere Fragezeichen für mich gab. Zum Ende des Jahres konnte ich feststellen, dass ich diese Fähigkeit auch bei Tieren habe und auch hier gut wahrnehmen kann, wie es dem Wesen gerade geht und was es braucht. Ich habe herausgefunden, dass ich hochsensibel bin, hellfühlig, hellwissend und in mancher Hinsicht hellsehend. Dafür bin ich soooo dankbar!
Ich hatte wundervolle Begegnungen mit Menschen, die meine Hilfe suchten und mehr als einmal hatte ich Tränen in den Augen, weil es so heilsame und heilige Momente gab, weil wir uns gegenseitig berührten. Es gab sehr viele Anfragen und ich konnte nicht allen nachkommen. Im November merkte ich dann, dass ich einen Rückzug brauchte und meine Energie bei mir behalten wollte. So ist es im Prinzip jetzt noch. Ich weiß, dass ich diese Fähigkeiten habe, ich weiß allerdings noch nicht, welche Rolle sie bei meiner Lebensaufgabe spielen. Aktuell ist mir einfach nur danach, von meinem Weg zu erzählen und andere zu ermutigen, ebenfalls ihren eigenen Weg zu gehen. Also mache ich das auch...

Das ganze Jahr war ich immer wieder mit dem Thema "Frieden mit der Ursprungsfamilie" beschäftigt. Dazu habe ich mir viel angeschaut, habe viel gelesen, habe viel erkannt und verstanden. Es wurden alte Muster sichtbar und lange verdrängter Schmerz kam an die Oberfläche. Ich durfte erleben, wie sehr uns die Erfahrungen aus der Kindheit noch im Erwachsenenleben prägen und beeinflussen, oft ohne, dass wir uns dessen bewusst sind. Immer wieder habe ich mir die Frage gestellt, wie wohl ein wirklich geheiltes Verhältnis mit der Familie aussieht. Diesem Frieden und dem geheilten Verhältnis habe ich mich Schritt für Schritt genähert. Tatsächlich war es viel innere Arbeit. Es wollte viel gesehen und nochmal gefühlt werden. Und dazu war ich bereit. Im Mai noch habe ich es nicht aushalten können, in meinem Elternhaus zu sein. Ich wollte nur weg. Zu viel kam hoch, zu viel hat mich bewegt. Der Kontakt war das ganze Jahr eigentlich nicht vorhanden. Ich brauchte Abstand und Zeit zum Sortieren. Und nun zum Jahresende ist das eingetreten, was ich so lange gesucht hatte: Frieden! Ich konnte meiner Familie begegnen, ohne dass irgendwas hoch kam, ohne dass irgendwas getriggert wurde. Keine Wut, keine Verletzungen, kein Schmerz, keine Schuld, keine Scham, keine Ohnmacht, keine Angst mehr. Einfach nur Frieden und jeden so sein lassen können, wie er eben ist. Meine Grenzen wahren und auch zeigen. Für mich sorgen und dennoch Kontakt haben. Und wenn ich so darüber nachdenke, kommen mir schon wieder die Tränen. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, welch riesen Erfolgserlebnis das für mich darstellt. So lange habe ich gesucht, hinterfragt, in mein Innerstes geschaut. Immer wieder habe ich mein inneres Kind besucht, meine angestauten Emotionen durchfühlt, mit ihnen gesprochen und sie da sein lassen, bin meinen Familienmitgliedern in Meditationen begegnet. Und nun zeigt sich auch hier: Das ist der richtige Weg! So geht es! Es zeigt sich im Außen, was ich im Innen geleistet habe! Ein unbeschreibliches Gefühl! Stolz, Ehrfurcht, Dankbarkeit, Demut, all das erfüllt mich.

Und das waren noch lange nicht alle Ereignisse. Ich bin meiner Dualseele begegnet, ohne zu wissen, dass es sowas überhaupt gibt. Aber mich wundert so schnell nichts mehr. ;) Eine kurze, aber heftige, intensive und absolut aufschlussreiche Begegnung. Hier durfte ich lernen, dass ich alles, was ich wirklich brauche, in mir trage und auf niemanden angewiesen bin, um meinen Weg gehen zu können und meine Berufung zu leben. Ich merkte, dass ich bereits vollkommen und vollständig bin. Was Freundschaft für mich bedeutet und was sie wirklich ausmacht, konnte ich ebenfalls für mich definieren. Auch ein Prozess in 2014. Die Themen Fülle, Fluss des Lebens und Reichtum haben mich auch das ganze Jahr begleitet. Auch hier habe ich schon viel geheilt und verstanden, mich von alten Begrenzungen befreit und meine Ängste angenommen. Hier fühle ich, dass ich da in Kürze den Haken dran machen kann. Eben alles zu seiner Zeit. Ich werde berichten.

Es macht mich sprachlos, wenn ich so zurückdenke und feststelle, dass das alles wirklich nur in einem Jahr passiert ist. Die Ereignisse reichen fast schon für ein Leben. Und auch diese rasante Entwicklung, diese Schnelligkeit und die Fähigkeit all diese Neuerungen verarbeiten zu können, macht mich absolut dankbar! Ich danke diesem wundervollen System "Universum", in dem wir leben. Ich danke meiner wundervollen Seele und ich danke mir, für meinen Mut und meine Ausdauer! Die Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten hier in diesem Leben sind einfach nur grandios. Da hatte jemand richtig Ahnung, als er sich das ausgedacht hat. DANKE!!!

Für 2015 gilt deshalb wieder einmal und noch mehr als je zuvor: Ich höre auf mein Herz. Ich folge meiner Seele. Ich schaue mir an, was sich mir zeigt. Ich bin achtsam, liebevoll mit mir und anderen und tue in jeder Sekunde das, was dran ist. Ich freue mich auf alles, was kommen mag, auf meinen Weg, von dem ich nicht weiß wohin er führt, nur dass ich ihn gehe und dass er goldrichtig ist. Und selbstverständlich versuche ich, nicht wieder meinen Blog zu löschen. Mal sehen, ob mir das 2015 gelingt. ;)

Fühlt euch umarmt und geherzt! Ich wünsche mir für das neue Jahr, dass immer mehr ihren Weg gehen und auf ihr Herz vertrauen! Ich kann nur sagen, das lohnt sich so dermaßen, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann.

Herzensgrüße von mir
die Anja

Foto: Anja Reiche

Montag, 13. Oktober 2014

Wie ich den Zugang zu mir fand

Ich werde öfter gefragt, wie ich den Zugang zu mir und zu meinen medialen Fähigkeiten erlangt habe. Hier eine meiner ausführlichen Antworten auf diese Frage:

"Also bei mir kam diese Fähigkeit so nach und nach. Früher war ich der absolute Kopf- und Verstandesmensch. Da hat noch nicht mal ein Pendel auf mich reagiert. Ich war völlig zu und ständig im Tun. Erst als ich 2009 meinen Job an den Nagel gehängt habe, weil ich dermaßen fertig und ausgebrannt war, begann der Weg zu mir. Da hatte ich das erste mal das Bedürfnis nach Stille. Ich hab mich einfach hingesetzt und war still. Irgendwann hab ich dann gemerkt, dass meine Gedanken auch still werden und dass das total entspannend und angenehm ist. Das waren meine ersten Erfahrungen mit Meditation. Ich hatte davon keine Ahnung, bin einfach meinem Gefühl gefolgt. Stille ist dann immer wichtiger geworden. Ich konnte keinen Radio mehr an haben. Mir wurde bewusst, wie sehr ich mich schon verloren hatte und dass es ganz wichtig für mich ist, dass ich genügend Auszeiten habe, dass ich immer Rückzugsmöglichkeiten habe. Wenn ich mir diese Zeiten nicht nahm, lief ich über. Im wahrsten Sinne des Wortes. Irgendwann kam dann immer der Moment, in dem ich weinen musste, und mir "meine" Zeit nehmen MUSSTE. Mein Job hatte mich damals so vereinnahmt, da wollte ich auf keinen Fall mehr hin und deshalb bin ich immer achtsamer mit mir geworden.

Engelkarten und die Gebete zu Engeln waren schon länger ein wichtiger Teil für mich. An die habe ich schon immer geglaubt. Also mir war von Kindesbeinen an klar, dass es da noch mehr gibt. Nur war das sehr aus dem Fokus gerückt.

Irgendwann wollte ich dann wissen, was da eigentlich so genau passiert in der Stille und wie das genau "geht" mit der Meditation. Da hab ich dann eine Ausbildung zur Entspannungspädagogin gemacht. Einfach weil ich neugierig war und mehr wissen wollte. Schließlich wollte ich ja wissen, was ich da genau machte. Ich war zum Zeitpunkt der Ausbildung immer noch sehr auf der Suche nach mir und dem Sinn des Lebens. In einer Mittagspause war ich alleine im Wald bei der Ausbildungsstätte, die Sonne schien und es war schön mild. Ich setzte mich auf den Waldboden, auf ein Fleckchen, auf das die Sonne schien und machte die Augen zu. In dem Moment war ich einfach nur zufrieden. Plötzlich hatte ich ein Bild vor meinem inneren Auge und auch ein ganz starkes Gefühl dazu, dass sich mir aus der geistigen Welt zwei Hände reichen und mir ganz viel Kraft geben. Ich spürte, dass ich nicht alleine war und dass ich Hilfe bekam. Diese Hände reichten sich mir noch lange danach, immer wenn ich am Verzweifeln war und meinen Weg nicht mehr sehen konnte.

Ja und nach und nach wurden die Bilder immer deutlicher, die Verbindung immer intensiver. Ich hab angefangen mit meinem Schutzengel zu reden, mit Schutzengeln von anderen. Ich habe mich in Menschen eingefühlt, einfach weil ich wusste, ich kann es. Vorwiegend, wenn es um Krankheiten ging. Dann hab ich angefangen systemische Aufstellungen auf dem Brett zu machen, für mich. (das ist sowas wie Familienstellen, nur im kleinen und mit Figuren) Diese Aufstellungen hab ich dann irgendwann für andere gemacht, ohne dass die Menschen anwesend waren und ich konnte alle Zusammenhänge fühlen und vor meinem inneren Auge sehen. Ich bekam Informationen, welche Elemente noch zum Problem gehören, welche Gefühle im Spiel waren und was passieren musste, damit es zur Lösung kommt. Und da kam ich dann mal auf die Idee, dass es ja schön wäre, wenn die Seele auch mit aufgestellt wird. Eine wunderbare Sache.

So kam es dann auch, dass verstorbene Seelen noch eine Botschaft für denjenigen hatten, für den ich die Aufstellung machte. Sie waren einfach da, ich spürte die Anwesenheit und wusste, was sie sagen wollten. Ich wurde jeden Tag aufs neue überrascht und das werde ich heute noch. Jeden Tag kommen neue Facetten und Sichtweisen dazu. Jeden Tag geschieht etwas Unerwartetes und Wundervolles.

Ich habe mir angewöhnt, nichts von meinen Wahrnehmungen anzuzweifeln oder in Frage zu stellen, sondern einfach alle Wahrnehmungen da sein zu lassen. Irgendwann haben sie bisher immer Sinn ergeben. Bezüglich des Lebens und seinem Sinn dagegen habe ich mir angwöhnt, ALLES in Frage zu stellen und nur das zu glauben, was mein Herz für richtig hält.

Was mich nochmal richtig zurück zu mir gebracht hat und mir einen enormen Zugang zu mir selbst gebracht hat, war meine Krankheit. Ich gehe davon aus, dass alles Energie ist und wir somit mit allem verbunden sind. Weiterhin gehe ich davon aus, dass wir mit unserem Geist alles erschaffen, dass wir mächtige Wesen sind. Meist jedoch erschaffen wir unbewusst, weil wir nicht wissen, dass wir erschaffen. So kommt es dann auch zu Krankheiten. Wenn ich also auch meine Krankheiten selber erschaffe, dann kann ich mich auch wieder heilen. Und das hat sehr gut funktioniert. Ich habe in Meditation mit meinen Organen gesprochen, immer und immer wieder. Die Antworten waren der Hammer und absolut erhellend. Verdrängte Gefühle, hinderliche Glaubenssätze, all sowas setzt sich im Körper fest.

Du siehst also, ich habe nicht gezielt versucht, mein drittes Auge zu öffnen. Vielmehr bin ich immer meinem Gefühl gefolgt und habe das getan, was gerade dran war. Ich bin immer meiner Neugier gefolgt und den Bedürfnissen meines Körpers. Mein Weltbild durfte ich dafür auf links drehen. Dabei haben mir unter anderem die Bücher "Gespräche mit Gott" von Neale Donald Walsch sehr geholfen. Ich habe viele Vorträge von Robert Betz gehört und seine Meditationen gemacht.

Es gibt so viele Möglichkeiten in Meditation zu gehen. Für jeden gibt es den richtigen Zugang. Meist wird ein riesen Ding dahinter vermutet, dabei ist es nichts anderes als ganz im Hier und Jetzt zu sein. Dein Körper ist immer genau im Hier und Jetzt. Daher eignen sich zum Beispiel Achtsamkeitsmeditationen sehr gut. Du konzentrierst dich einfach auf deinen Körper, auf deine Atmung, oder du gehst gedanklich von den Zehen an jeden Körperteil durch bis hoch zu den Haarspitzen. Dabei wird dein Geist still und die Gedanken hören auf zu quatschen. Du kannst geführte Meditationen machen oder Fantasiereisen, bei denen dich eine Stimme mit auf eine Reise nimmt. Du kannst einfach so in die Stille gehen und schauen, was gerade fließen möchte. Du kannst einfach die Frage in das Universum schicken "Was ist jetzt gerade wichtig für mich?" und warten, was sich dir zeigt, innerlich, während der Meditation oder danach im Außen. Vielleicht ließt du dann "zufällig" einen Artikel und erhältst so eine Antwort. Es gibt sooo viele Möglichkeiten.

Und eins ist wirklich wichtig: du kannst es nicht verkehrt machen, wenn du das tust, was dir gut tut.

Ich glaube, dein Glaube und dein Weltbild sind entscheidend für deine Erfahrungen. So wie du glaubst, dass die Welt ist, so wird sie sich dir zeigen, und wenn du glaubst, dass du Engel sehen kannst und eine Verbindung zu ihnen aufbauen kannst, dann wird es auch so sein. Du entscheidest, was in deinem Leben möglich ist.

Ich grüße dich herzlich!"

Ich hoffe, diese Ausführungen haben dir ein wenig geholfen! ♥

Herzensgrüße von mir
Anja


Unsere innere Stimme weist uns den Weg wie ein Leuchtturm!
Foto: Anja Reiche


Mittwoch, 28. Mai 2014

Geschenke, die ich mit euch teilen möchte

Seelenaufstellungen - Geschenke des Lebens, die ich mit euch teilen möchte!!!

Die letzten 1 ½ Jahre waren ziemlich anstrengend für mich und ich habe die meiste Zeit meinem Innenleben und meinem Körper gewidmet. Die Galle, ihr wisst ja…
Das Leben hatte mal wieder etwas ganz anderes mit mir vor, als ich geplant hatte. Und die Geschenke, die ich auf diese unerwartete Weise empfangen durfte, sind so enorm, die Einsichten so unglaublich, dass ich sie gerne mit euch teilen möchte. Ich möchte euch an meinem Weg teilhaben lassen und vielleicht ist er für euch tatsächlich unfassbar oder gar unglaublich. Ihr dürft davon halten, was immer ihr wollt.

Ich habe meine Flügel entdeckt, meine Wurzeln gefunden und meine verborgenen Gaben wurden sichtbar. Meine Dankbarkeit ist grenzenlos. Aber nun von vorne und eins nach dem anderen…

Der Heilungsweg meiner Galle war lang, schmerzvoll, intensiv und von Durststrecken durchzogen. Oft habe ich wirklich gezweifelt, ob ich das Richtige tue, gibt es doch nur wenige Beispiele, an denen ich mich hätte orientieren können. Wer geht denn schon diesen Weg? Fast täglich habe ich meditiert, manchmal auch mehrmals täglich. Ich habe mich voll und ganz auf meine innere Führung verlassen. Ich kann euch sagen, das war nicht immer leicht und oft war ich der Verzweiflung nahe. Die Schmerzen und deren Häufigkeit haben an meinen Nerven gezerrt. Aber ich blieb stark und richtete den Fokus immer wieder nach innen. Die Kraft meiner Seele und der geistigen Führung war stärker als meine Zweifel.

Die Erkenntnisse waren enorm. Was seit dieser Zeit in Meditationen mit mir geschieht und was sich mir zeigt, ist fast nicht in Worte zu fassen. Ich habe durch diese Krankheit so viel über mich und das Leben gelernt und durfte erkennen, wie es zu dieser Erkrankung kam und was mein Anteil daran war. Alte Überzeugungen, Begrenzungen und unterdrückte Gefühle kamen zum Vorschein und konnten verwandelt werden, Lebensgesetze und Weisheiten, die ich noch nicht gelebt hatte, haben sich mir offenbart. Diese Krankheit war eine einzige Offenbarung und eines der größten Geschenke, die mir das Leben je gemacht hat. Sie war der bisher größte Schritt auf dem Weg zu mir, zu meinem wahren selbst. Durch sie habe ich diesen enormen Zugang zu mir selbst bekommen, dieses sichere Gefühl für meinen Weg und meine Bedürfnisse. Und durch sie habe ich meine medialen Fähigkeiten entdeckt, meine Hellfühligkeit, meine Hellsichtigkeit, mein Hellwissen, die Gabe der Seelenaufstellungen. Und hier kommen wir zu den Geschenken.

Bemerkt habe ich das mehr oder weniger durch einen dummen "Zufall". Ich habe mich schon vor Jahren mit systemischen Aufstellungen auf dem Brett beschäftigt. Das ist sowas ähnliches wie Familienaufstellungen nur mit Figuren und auf einem Brett. Also in klein. Und als ich so krank war und auch die Probleme mit meinen Eltern wieder deutlicher wurden, habe ich für mich Aufstellungen gemacht.
Irgendwann habe ich angefangen, das auch für Bekannte zu machen. In andere reinversetzen konnte ich mich ja schon immer gut. Ich merkte, dass ich mich nur auf denjenigen zu konzentrieren brauchte und alles begann zu fließen. So saß ich alleine in meinem Kämmerlein und machte Aufstellungen für Menschen, die zum Teil hunderte von Kilometern weit weg waren. Die Ergebnisse und Rückmeldungen waren der Hammer. Einige haben ihr Leben mal eben auf links gedreht, sich von ihrem Partner getrennt, andere sprachen von einer ganz neuen Lebensenergie und Klarheit, von vielen Fortschritten in Situationen, in denen sie schon so lange festzustecken schienen. Was ich mit meinen Aufstellungen bewirken kann, merkte ich erst durch diese Rückmeldungen. Ich hatte ja keine Ahnung…

Mit der Seele des anderen verbunden, fließt also alles, was zum gerade vorherrschenden Problemsystem oder einer Krankheit gehört, durch mich hindurch. Ich stelle dieses System vor mir mit Figuren nach. Von meiner Intuition sicher geleitet bekomme ich klare Impulse, welche Elemente daran beteiligt sind. Schon wenn ich eine stellvertretende Figur in die Hand nehme, beginnt die Energie zu fließen und ich bin sofort in die Lage dieser Figur versetzt. Ich fühle mich in jede einzelne Figur ein und lasse mich leiten, welchen Platz diese auf dem zur Verfügung stehenden Brett haben möchte. Die Figuren treten vor meinem inneren Auge in Interaktion, manchmal entstehen sogar Dialoge und ich sehe, wie die Figuren in Zusammenhang stehen, was wen beeinflusst und was für jedes Element nötig ist, um eine Lösung herbeizuführen. Ich bewege mich vom Problemsystem zum Lösungssystem.

Ich stelle durch meine Gabe sozusagen die göttliche Ordnung im Energiefeld wieder her. Ich überbringe dir Botschaften, die deine Seele an dich hat und zu denen du im Moment vielleicht noch keinen Zugang hast. Ich zeige dir, auf was dich deine Seele JETZT aufmerksam machen möchte. Und die Rückmeldungen sprechen für sich…

Da stehe ich also heute und bin Dank Heilmeditationen, Homöopathie, Energiearbeit und Leberreinigungen stolzer Besitzer einer putzmunteren Gallenblase. Ich habe mein Innerstes entrümpelt, alte Wunden geheilt, unbewusste Glaubenssätze aufgedeckt und verwandelt, habe staunend beobachtet, wie sehr die Prägungen der Kindheit, mein Erwachsenenleben beeinflussen können, ohne, dass ich es je für möglich gehalten hätte.Ich bin so viel reicher an Einsichten, Vertrauen und natürlich an Gaben. Ich bin noch mehr ich! Und wer hätte gedacht, dass dieses ICH so aussehen würde? Im Traum wäre ich nicht auf so etwas gekommen… Meine Krankheit war soooo wichtig!

Und das alles bewegt und berührt mich so sehr, dass ich es in die ganze Welt hinausschreien möchte:
• Hinter jeder Krankheit, jedem Problem steckt eine positive Absicht
• Krankheit und Probleme sind eine Sprache der Seele, eine Möglichkeit, mehr du selbst zu werden
• Schau hin! Es lohnt sich so sehr!

Ich möchte diese Botschaften verbreiten, Menschen Hoffnung geben und einen Weg zur Selbstheilung aufzeigen. Die Geschenke des Lebens verbergen sich manchmal hinter den schmerzvollsten Ecken.

Mit diesen abschließenden Worten überlasse ich euch nun euren eigenen Gedanken und Eindrücken!

Herzensgrüße von mir!
Anja