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Donnerstag, 16. Juli 2026

Neuer Landeplatz für Geld

"Da", will ständig etwas in mir sagen und den Screenshot von der Bankkarte herzeigen. "So sieht mein neues Konto aus! Siehst du wie es leuchtet und sprudelt? Die echte Karte hat auch noch eine metallic Oberfläche UND ich hab mir einen Zauberstab draufgemacht." Der Teil in mir hat leuchtende Augen, die Backen sind rosig vor Aufregung, die Freude blitzt aus jeder Zelle.

Das mit dem Zauberstab stimmt tatsächlich. Genau wie alles andere. Die Karte kann persönlich gestaltet werden mit Emojis und Text. Und ich hab eine tierische Freude deswegen. Etwas in mir quietscht so sehr vergnügt und hat Pippi inne Augen. Die Farben sagen mir extrem zu, genau wie der Name, der mich unweigerlich an diese Bewusstseins-Revolution erinnert, in der wir uns befinden oder auch an "resolut". Das R, was der App als Logo dient, schlägt den Bogen zu meinem R aus dem Nachnamen. Es ist einfach von vorne bis hinten ein einziges Wohlgefühl und obendrauf stimmen die Konditionen absolut für mich.

Dieses neue Konto macht irgendwie einen Unterschied. Oder besser: Es passt zur Veränderung, die passiert ist. Sie ist Ausdruck vom Unterschied. 😊 (Wie es dazu kam und warum es so bedeutend ist, erzähle ich u. a. in meinem Video von heute.) Ich mag mich hinstellen und sagen: "Schaut, da ist es! Da ist so viel Kraft drauf!". Einfach um der Freude Willen. Also mach ich genau das.

Da ist es:

Revolut Bank UAB (Zweignied. Deutschland)
Kontoinh.: Anja Reiche
IBAN: DE37 1001 0178 1975 4331 26
BIC: REVODEB2


Das andere Konto bei der Volksbank gibt es nach wie vor und gleichzeitig fühlt sich das hier so sehr nach MIR an. Neu. Frisch. Dynamisch. Leicht. Und tatsächlich verspielt. Ich lieb's und bin so froh, dass ich diesem so absurden Impuls nachgegangen bin und ein Konto eröffnet habe! Einfach so. 🥰

So. Jetzt hab ich's euch gezeigt. *stolzkuck* (Ich muss grad so lachen, weil das so herrlich doppeldeutig ist. 😂😂😂)

Mehr wollt ich gar nicht. 😊😊😊



Samstag, 16. August 2025

Das Leben ist zyklisch

In den meisten Fällen gehen wir davon aus, dass das Leben linear verläuft. Ein Trend setzt sich fort. Meistens ein eher negativer. Sätze wie "wehret den Anfängen" oder "das dürfen wir gar nicht erst einreißen lassen" zeugen von dieser Haltung.

Das "Gute" - so sind viele überzeugt - verschwindet ganz bald wieder, aber das Unangenehme, das Unerwünschte, das bleibt. Das setzt sich fest. Dagegen müssen wir auf jeden Fall was tun. Das können wir so nicht sein lassen. Wenn das erstmal eingerissen ist, dem werden wir nicht mehr Herr...

Körperliche Symptome, unangenehme Gefühle oder Empfindungen, die Tatsache, dass das Geld weniger wird - wie oft habe ich diesbezüglich Äußerungen gehört, wie "wenn ich jetzt schon Rückenschmerzen habe, wie soll das erst mit 80 sein?" oder "wenn ich erst einmal anfange zu weinen, höre ich nie wieder auf" oder "ich muss aufpassen, dass ich nicht in die Depression rutsche, da komm ich nie wieder raus" oder "gegen diese Antriebslosigkeit muss ich was tun" oder "jetzt muss ich mal wieder was tun, das Geld wird knapp".

Da ist die Idee einer linearen Fortsetzung eines momentanen Zustandes. Die Vergangenheit bzw. Gegenwart wird auf die Zukunft übertragen. Es wird die Schlussfolgerung einer notwendigen Gegenbewegung gezogen, dagegen steuern müssen, etwas ändern wollen oder gar nicht erst erfahren wollen und verhindern müssen.

Ich wurde genau so erzogen. Unkenrufe, Warnungen, tun müssen, aufpassen, wissen müssen, nicht leichtsinnig sein, die Kontrolle behalten. Fit sein müssen. Fleißig sein müssen. Immer direkt eingreifen. Nicht krank sein dürfen. Nicht schwach sein dürfen. Nicht ohne Geld sein dürfen. Nicht faul sein dürfen. Nicht nicht wissen dürfen. Etc...

Das ist so elendig anstrengend, so ermüdend, so unnatürlich, so zermürbend und irgendwie auch unmöglich. Zu so vielem wird dadurch Nein gesagt.

Etwas in mir wusste wohl, dass das alles nicht die Wahrheit sein kann. Etwas in mir hat mir gesagt, dass das Leben ganz anders angelegt ist. Etwas in mir hat mich auf die Reise geschickt und es herausfinden lassen. Was passiert denn, wenn ich aufhöre zu kontrollieren, einzugreifen und die Dinge einfach sein lasse, geschehen lasse, mich hingebe?

Überraschung! Das Leben verläuft nicht linear. Das Leben verläuft zyklisch. Jede Phase geht zu Ende. Jedes Gefühl geht vorbei. Jedes Weinen verebbt. Jede Antriebslosigkeit weicht neuer Kraft. Jedes Chaos wird zur Ordnung. Auf jedes Nichtwissen folgt Klarheit. Jedes Symptom, das ich je hatte, ging auch wieder. Wenn das Geld weg ist, kommt neues. Jeder Moment verstreicht und wird neu, anders.

Ich wurde von Menschen gewarnt und erzogen, die es nie selbst ausprobiert haben, was passiert, wenn... Sie haben sich nie eingelassen aufs Leben. Sie haben sich nie vollständig hingegeben. Sie haben kontrolliert und mir von Horrorszenarien erzählt, die nur Scheinriesen in ihrem Inneren waren, teils übernommen von Ahnen, teils angeeignet durch eigenes Trauma, aber nie die Wahrheit über das Leben.

Ich hab's eigenhändig ausprobiert. Ich hab immer wieder den Fuß in die Luft gesetzt und erfahren, dass sie trägt. Ich habe mich jeder Phase voll und ganz hingegeben, ja dazu gesagt, sie voll verkörpert und jeden Widerstand dazu aufgespürt und ebenfalls anerkannt. Nichts bleibt gleich, wenn ich mich voll und ganz hingebe, absichtslos, voll einverstanden.

Das ist Leben. So ist mein Leben. Hingabe. Keine Kontrolle. Nicht eingreifen. Und siehe da die Zyklen offenbaren sich. Der negative Trend setzt sich nicht fort. Das "Gute" muss nicht festgehalten werden.

In diesem Wissen, mit dieser Gewissheit, nehme ich Symptome wahr und lasse sie da sein. Mit dieser Gewissheit geben wir das letzte, jetzt gerade zur Verfügung stehende Geld aus. Mit dieser Gewissheit, lasse ich Menschen sein und los. Mit dieser Gewissheit, fühle ich bereitwillig jedes Gefühl, nehme alles wahr, kann mir alles anschauen.

Um die Erfahrung zu machen, dass das Leben tatsächlich zyklisch ist, muss ich bereit sein, durch das scheinbar Unaushaltbare durchzugehen, muss bereit sein, in jede Erfahrung hineinzugehen und darin zu bleiben, mich ganz drauf einzulassen. Wenn ich nicht reingehe, mache ich nicht die Erfahrung, dass es auf der anderen Seite wieder herausgeht. Diesen Schritt kann mir niemand abnehmen.

Ich bin unendlich froh, dass ich es getan habe. Wieder und wieder. Reingehen. Hingabe. Drinsein. Damit einverstanden sein. Das "Danach" erfahren können. Dieser Frieden, diese Leichtigkeit, diese Gelassenheit, diese Ruhe, diese Erfüllung, dieses Einverstandensein mit allem, was ist, diese Gewissheit, dass es weiter geht, dieses urteilsfreie Daseinkönnen, was sich dadurch automatisch einstellt, ist unbeschreiblich. Das ist für mich die Wahrheit über das Leben. SO fühlt sich das echte Leben an.

Jeder Moment ist richtig. Jede Erfahrung wertvoll. Ich bin tatsächlich sicher und getragen. Wohl behütet und versorgt. Es kommt. Es geht. Keine Phase ist besser oder schlechter als die andere. Der Tod so richtig, wie das Leben. Ein Abschied so wertvoll, wie ein Willkommen. Ein leerer Geldbeutel so korrekt wie ein voller. Erschöpft sein so berechtigt, wie voller Energie sein.

Jede Phase eines Zyklus' ist in der Ordnung. Ich bin die Einzige, die den Zuständen und Umständen eine Bedeutung beimessen könnte. Lasse ich es sein, ist es, wie es ist. Und eins ist sicher: Es wird wieder anders.



Donnerstag, 20. Februar 2025

Viel Geld haben, ist nicht automatisch ein Indikator dafür, das Leben verstanden zu haben

Gestern hab ich mal wieder das Thema Geld, materielle Fülle und "Erfolg" beleuchtet. Da hab ich noch gesagt, dass ich die höhere Weisheit darin noch nicht verstehe, dass das Bankkonto meinen inneren Reichtum nicht ausdrückt.

Heute morgen im Bett, ich wurde um 4:44 Uhr geweckt, ist mir aufgefallen, dass das ja überhaupt nicht stimmt. Ich verstehe sehr wohl die Weisheit darin und eigentlich ist mir die auch schon länger bewusst. Nur gestern war das irgendwie nicht präsent.

All die Erfahrungen, die ich "mit ohne Geld" 😉 machen durfte, und zusammen mit Christian in den letzten zwei Jahren verstärkt, haben dazu geführt, dass meine Sicherheit nicht im Bankkonto begründet ist. Mein Vertrauen ins Leben, in die Fügung, in die Versorgung durchs Leben ist enorm gewachsen. Ich habe erfahren dürfen, wie Leben wirklich ist und gedacht ist, wie die Natur funktioniert und es tatsächlich eine Versorgung gibt, um die ich mich nicht selbst kümmern muss.

Ich wurde getragen. In jedem Moment. Es gab so unfassbar viele Erfahrungen dahingehend, dass etwas in mir tatsächlich "umgeschaltet" hat. Ich fühle mich sicher hier in dieser Welt. Ich weiß zutiefst, dass ich versorgt bin. Ich weiß, dass es nicht notwendig ist, selbst für die Versorgung zu sorgen. Ja, ich tue immer wieder etwas, aber nicht, um Geld zu verdienen. Ich tue die Dinge, die getan werden wollen in dem Moment, in dem sie dran sind. Frei von Absicht. Also ich habe nicht die Idee, mich selbst um meine Versorgung sorgen zu müssen, sondern ich bewege mich in der Ordnung und das führt dazu, dass just in time immer alles da ist.

Diese Erfahrungen in dieser Deutlichkeit waren nur möglich ohne Netz und doppelten Boden, ohne ein beruhigendes Polster auf dem Konto. Das alles ging nur blank. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Es gab wieder und wieder Momente, da konnten wir über NICHTS verfügen. Kein Bargeld, kein Dispo, keine Reserven irgendwo. BLANK. Und immer wieder durften wir das Wunder Leben bestaunen. Immer wieder war zur rechten Zeit wieder Geld da. Am Morgen noch blitzeblank, abends wieder 500 EUR da. Auf den unterschiedlichsten Wegen...

Ich kann tatsächlich behaupten, dass ich weiß und erfahren habe, wie das Leben funktioniert. Ganz direkt. Ohne Sicherheitsnetz. Nackt. Bloß. Pur. Selbst mit den unterschiedlichsten Bedrohungen von außen, wurden wir sicher durch all das durchgeführt. Uns wurde kein Haar gekrümmt. Diese Erfahrungen wären mir verwehrt geblieben, wenn das Konto voll gewesen wäre. Dann wäre alles möglich gewesen, weil Geld da war. So war klar zu sehen, dass all das auf genau die richtige Art möglich war und genau zur richtigen Zeit mit den allerwertvollsten Erfahrungen. Keine einzige würde ich davon hergeben wollen. Keine.

Das hat so viele alte Themen hochgeholt und in die Erlösung gebracht. Das hat so viel Freiheit ermöglicht. Eine, die ich bis dahin nicht kannte. Eine Sicherheit, die tief verwurzelt ist, mit Erfahrungen genährt und verstärkt. Es ist kein bloßes Gerede, dass das Leben mich trägt und für mich sorgt. Es ist gelebtes Leben. Es findet statt. Es ist Praxis. Keine Theorie.

Ich weiß, dass es unfassbar viele Menschen gibt, die richtig viel Geld haben oder auch immer wieder generieren und die denken, das wäre DAS Merkmal dafür, das Leben verstanden zu haben. Dann hat man es wirklich geschafft. Da muss es hinführen. Das ist DER Beweis. Früher hätte ich dem wahrscheinlich zugestimmt. Mittlerweile ist mein Blick absolut ein anderer.

Ich hab ohne Geld mehr vom Leben verstanden, als mit jemals möglich gewesen wäre. Du kannst mir alles wegnehmen und ich fühle mich trotzdem sicher. Das sag ich nicht so daher. Das wurde wieder und wieder vom Leben geprüft. Ich bin tausend Tode gestorben. Wer schon länger bei mir mitliest und hört, weiß das.

Von allem losgelöst, außer von Gott. Da hat es hingeführt. Da wollte ich auch immer hin. Das ist Freiheit für mich. Nicht erpressbar. Nicht manipulierbar. Von nichts wirklich abhängig außer von der Quelle selbst. In der Führung. Bereit, alles zu erfahren, alles zu fühlen, alles anzuschauen. Darin gehalten, versorgt und sicher.

Jetzt kann Geld da sein oder eben auch nicht. Es ändert nichts an meinem Innengefühl von Reichtum und Sicherheit. Es ändert nichts an meinem Selbstwertgefühl. Es ändert nichts an meinen Schritten.



Mittwoch, 19. Februar 2025

Mein ganz eigener Exkurs zur Fülle, zum materiellen "Erfolg"

Christian hat mich vorhin gefragt, ob ich noch auf den materiellen Erfolg warte - bezogen auf meinen Text dazu von gestern. Also ob ich das Gefühl habe, da müsste endlich noch was kommen, oder da fehlt was. Die ganze Zeit fängt es in mir an, einen Text dazu zu schreiben und ohne zu wissen, wo er mich hinführt, mag ich dem nachgeben. Die Frage ist einfach spannend.

Tatsächlich gibt es einen Teil in mir, der nicht verstehen kann, warum der materielle "Erfolg" nicht längst schon da ist, also im Sinne von "überschüttet werden mit Geld". Denn mir ist voll und ganz bewusst, was ich hier für einen wertvollen Beitrag leiste und einen sehr seltenen noch dazu.

Gleichzeitig ist es eine Tatsache, dass es mir an nichts mangelt. An GAR nichts. Ich hab in all den Jahren auf nichts verzichten müssen, was wirklich relevant war. Ich hab mir nichts verkniffen, nach dem mir der Sinn stand. Es war und ist immer alles da, was gerade wirklich wirklich wichtig ist. Also ist im Grunde ja für alles gesorgt und ein "Erfolg" dahingehend da, dass alles im Fluss ist, alles in der Ordnung.

Dann wiederum gibt es manchmal dieses Gefühl der Diskrepanz zwischen dem, wie reich ich mich innerlich fühle und dem, wie das Konto seit geraumer Zeit aussieht. Zumeist im Minus. Irgendwie schräg, dass das nicht so recht zusammenpasst.

Und alles in allem fühlt es sich gleich-gültig an. Da kommt in all dem ein Schulterzucken und ein Egal. Es ist wirklich wurscht. Und etwas in mir weiß, dass darin gerade die allergrößte Weisheit liegt, sonst wäre es anders. Verstehen tu ich es dennoch nicht. Ich kann es mir tatsächlich nicht erklären, diese Weisheit noch nicht sehen.

In all den Jahren, in denen ich nun freiberuflich tätig war, hab ich nie Steuern bezahlen müssen. Der Gewinn war immer so "gering", dass er steuerfrei war. Eine nette Tatsache irgendwie. Das zum Beispiel mag ich.

Nun bin ich nur noch frei ohne beruflich. Ich hab Ende letzten Jahres meine freiberufliche Tätigkeit abgemeldet. Es war einfach dran. Nach über 14 Jahren... Ich bin wer ich bin und tue, was getan werden will. Daran ändert sich nichts, wird es wohl nie. Ob und wie viel Geld von wem zu mir fließt, entscheide nicht ich und das schon lange.

Warte ich also auf materiellen "Erfolg"? Auf Überfluss? Oder ganz konkret auf die Millionen? Keine Ahnung. Irgendwie wäre es schlicht die logische/natürliche Konsequenz von meinem Innenerleben. Andererseits ist ja immer alles da. Also wozu viel Geld auf dem Konto? Irgendwie unlogisch und "überflüssig" der Überfluss. 😂Schönes Wortspiel.

Jetzt kommt mir noch eins: Tatsächlich weiß ich nicht, wie es ist, riiiichtig viel Geld auf einmal zu haben. Naja, definiere richtig viel. Ich weiß, wie es ist, 10.000 EUR zu haben. Ich weiß, wie es ist, 20.000 EUR zu haben. Als das so war, hab ich mich allerdings überhaupt nicht reich gefühlt. Ganz im Gegenteil. Und ist das viel? Ansichtssache. Würde ich andere Dinge tun? Keine Ahnung. Ich kann ja doch nur tun, was tatsächlich stimmt und für das ist ja immer alles da. Wissen kann ich es nicht, aber ich vermute, mein Leben würde sich nicht wirklich verändern. Wesentlich bleibt wesentlich. Wenn ich für das Wesentliche 500.000 EUR brauche, wird es wohl gehen. Wenn es Wesentlich ist, dass ich die Erfahrung mache, 500.000 EUR zu bekommen, wird auch das sein. Dessen bin ich mir sicher.

Und noch was kommt mir in den Sinn. Eine tatsächlich für mich schon geile Vorstellung. Vermutlich würde mir einer abgehen, wenn jemand daher käme, mir 20.000 EUR (Betrag nach oben variabel 😉) auf den Tisch legen würde und sagen würde: "Danke! Du hast mir das Leben gerettet." Ich fände es wirklich angemessen. Und das ist jetzt wirklich etwas, von dem ich sagen würde, auf die Erfahrung warte ich noch. JA! Das ist wahr!

Nun denn, es bleibt spannend. Auf jeden Fall mag ich Geld sehr. Wir sind gute Freunde. Sehr gute. 😊 💸❤ 🙏🏼

Thank you for traveling with me. 😉



Freitag, 6. Oktober 2023

Lauschgold #3 und Lauschgold #3 "Afterglow"

Ich freu mir voll einen Ast!!! Gestern hat mich die Lust gepackt, wieder mit Meryem ins Gespräch zu gehen und auch bei ihr hat es direkt eingehakt. So haben wir heute tatsächlich das Lauschgold Nr. 3 aufgenommen. 😍😍😍

Das Leben hat uns zu folgenden Themen geführt:

▪️Über das Urvertrauen ins Leben
▪️Über die Herausforderung, die Kontrolle aufzugeben und was das eigentlich konkret bedeutet
▪️Über den Unsinn von Visionboards und der Idee des Manifestierens
▪️Wer bin ich OHNE die Manifestationen? Ohne Geld? Ohne Besitz? Ohne Status?
▪️Darüber, was es bedeutet, sich wirklich dem Leben hinzugeben und das im Alltag zu leben

Und natürlich hat sich mal wieder so ergeben, dass wir uns danach noch fleißig weiter ausgetauscht haben und quasi den "After Podcast Glow" noch eingefangen haben, wie Meryem es so liebevoll genannt hat. DAS schenken wir euch gleich noch hinterher. 🥰🥰🥰

https://podcasters.spotify.com/pod/show/anja-reiche/episodes/Reiches-Lauschgold-3-e2a86jo



Und hier wie oben angekündigt, die Bonus-Aufzeichnung im "Afterglow"... grins... mit folgenden Themen:

▪️über die Magie und Erfüllung zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein
▪️ darüber, dass Meditation nichts weiter ist, als im Hier und Jetzt zu sein
▪️über das Ehrlichsein und dass das nicht immer bedeutet ALLES preiszugeben
▪️über den Frieden und die Freiheit, immer ich zu sein, egal wer um mich ist
▪️darüber, dass eigentlich nichts persönlich zu nehmen ist, was andere tun oder sagen, und warum das so schwer sein kann, es tatsächlich nicht persönlich zu nehmen
▪️über das "Wohlfühlen im und Brauchen von Drama", weil das bekanntes Terrain ist
▪️über die Magie der Erlösung, wenn einfach alles in mir da sein darf und "nur" bewusst wird

https://podcasters.spotify.com/pod/show/anja-reiche/episodes/Reiches-Lauschgold-3-Afterglow-e2a877d



Mittwoch, 13. September 2023

Wahrhafte Begegnung 14.09.2023

Ihr Wundervollen, ich lass tatsächlich mal wieder was von mir "hören". (Siehe auch Audio in meinem Kanal 😉)🥰🙏🏼

So viel war los in den letzten Wochen. So viele Themen wurden berührt. Sehr intensiv ging es um emotionalen Missbrauch, keine Grenzen haben dürfen, keinen Raum, um Misstrauen, darum, abgespaltene Anteile nach Hause zu holen. Das Ganze spielte sich natürlich deutlich in die Beziehung mit Christian hinein. Auch da durfte krass viel erlöst werden und schlussendlich erkannt im höheren Sinne unseres Auftrages hier. Zu guter Letzt kam noch das Thema Geld auf den Tisch. Auch da wieder total interessante Erkenntnisse.

Von all dem mag ich euch morgen ausführlicher erzählen, berichten, was mich/uns bewegt hat, Erkenntnisse teilen und bestimmt auch wieder ein Pöttchen weinen. Berührung ist einfach was Schönes. 🥰

Anschließend gibt es natürlich wieder Raum für eure Themen, für das, was euch beschäftigt, berührt, in euch aktiv ist.

Hier ist schon mal der Link zur Anmeldung für morgen: https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZwpc-yqrDItHdHPlg-16WKeEu4a5ojcV4Ae

(Die Veranstaltung bezahlst du nach eigenem Ermessen und Spiel-Raum. Du entscheidest, wieviel es dir wert ist bzw. darüber, mit wie viel Geld du spielen möchtest oder was du mir schon immer mal geben wolltest. 😉)

Ich freu mich auf uns und alles, was sich zeigen mag. ❤



Sonntag, 20. August 2023

Das Geheimnis richtigen Lebens

„Wir müssen dem Brunnen oder der Quelle gleich sein, die sich ständig all dessen entäußern, was sie haben, und die ständig aus einem unsichtbaren Urquell neu gespeist werden. Immer zu geben zum Wohle unserer Mitmenschen, unbeirrt von der Furcht vor dem Verarmen und im Vertrauen auf die nie versagende Fülle der Quelle alles Reichtums und alles Guten – dies ist das Geheimnis richtigen Lebens.“ - Shoghi Effendi

Das o.g. Zitat hat Christian gestern für uns "gefunden". Unser beider System meldet komplett "Wahrheit". Das ist unser Verständnis von Leben. Das ist unser Verständnis von unserem Sein und Wirken. Das ist unser beider Grundhaltung, darüber gibt es bei uns keine Diskussion. So sind wir da. So treffen wir Entscheidungen.

DAS ist wahres Leben, "richtiges" Leben, unsere Natur, unser Wesen. Wir sind Quell-Energie-Wesen. Spirits. Gespeist vom All-Bewusstsein. Wir SIND All-Bewusstsein.

Das Leben, die Lebendigkeit sie sprudeln in uns, durch uns. Der Fluss will nicht gehalten werden, festgehalten, angehalten, gestaut, gestoppt. Das ist nicht sein Naturell. Der Fluss will fließen. Es kommt immer Neues nach. Das macht einen Fluss zum Fluss.

Alles ver-äußern, was aus mir heraus möchte. Eine nie versiegende Quelle. Meinen Strom leben. ES durch mich in die Welt geben. Freigiebig. Großzügig. Mich selbst geben. Ständig. Ohne mich zu bremsen, ohne mich zurückzunehmen, oder etwas zurückzuhalten, aus Angst, dass ich nicht genug (dafür) bekomme.

Ich mag mich verströmen. Ich verströme mich bereits. Ich kann gar nicht anders. Ich verschenke mich und bekomme so viel. Ich wirke, weil ich gar nicht anders kann. Ich bin da und tue das, was das Leben von mir will.

Ich hab keine Zeit für Verträge und Geschäftsmodelle, für Preisverhandlungen und Kuhhandel. Ich bin ich. Ich handle, ja, allerdings im Sinne von agieren, mich ausagieren, ohne ver-handeln.

Ich bin da, um das Meine zu tun. Der Rest ist nicht meine Angelegenheit. Ich bin da für meine Natur, für den Fluss. Für das Fließen. Nicht dafür, mich um die Quelle zu kümmern und zu schauen, ob da auch genug kommt. Das tut kein Fluss. Die Quelle ist selbstverständlich. Die Quelle und der Fluss sind in Wahrheit eins. Ein Kreislauf. Nie endend.

Was für ein Geschenk in dieser Einigkeit und Einheit als Mann und Frau durchs Leben zu gehen. Meine Dankbarkeit kennt keine Grenzen. 🥰🙏🏼💎🎁🎉



Mittwoch, 26. Juli 2023

Die Herrlichkeit Gottes in Erfahrung - mal wieder

Was für ein Geschenk, zu fühlen, dass die Umstände mich/meine Existenz nicht mehr beeindrucken. Ich beobachte, nehme wahr, erkenne an und zucke mit den Schultern.

Mitten im Nirgendwo. Seit 14 Tagen zu zweit im Auto schlafen. Seit gestern Kälte und Regen. Die letzten 10 Euro Münzen gingen in den leeren Tank. Also kein Bargeld mehr. Dispo erschöpft. Powerbank leer. Handyakkus ebenfalls fast.

Keine Entscheidung wurde aus der Angst getroffen. Wir setzen intuitiv unsere Schritte.

Da sitze ich also an unserem neuen Schlafplatz neben meinem Mann auf der Bank, schaue in die Abendsonne und registriere, dass mich das alles nicht beeindruckt. So gar nicht. Schlicht eine Momentaufnahme. In jedem Augenblick kann alles anders sein. Ganz anders. Wir wissen das. Wir kennen das.

All das ist nicht wirklich relevant, nicht wesentlich, nicht bedrohlich. Alles nicht die letzte Wahrheit. Alles kein Ausdruck dessen, was wir sind.

Es wird weitergehen. Wie immer. Sehr gut sogar. Gott ist Gewissheit. Er kommt. Immer. Spätestens rechtzeitig.

Da ist so viel Liebe vom Leben, zum Leben, so viel gefühlte Sicherheit und Wohlwollen. So viel Zuversicht und Gewissheit. Liebe und Dankbarkeit für Christian, für uns, diese herzradikale Art von uns beiden.

Das, was ich hier schreibe, war gestern. Heute morgen, nach einer Nacht intensivster, krassester Beziehungs-Prozesse, die die volle Aufmerksamkeit von uns gefordert haben, der Blick aufs Konto. Steuerrückzahlung. Viel mehr als erwartet.

Gott kommt. Spätestens rechtzeitig. Es ist so wundervoll, so magisch, so unglaublich perfekt abgestimmt und getimet. Wir sind noch nicht mal mehr sprachlos. So ist Leben. So ist es eigentlich. Wow!!! 🙏🏼✨💫✨

Die Herrlichkeit Gottes in Erfahrung - mal wieder 🥰🙏🏼🪄



Dienstag, 18. Juli 2023

Danke, Geldwesen!

Da steht es vor mir, dieses Monstrum, bläht sich auf, fuchtelt wild mit seinen viel zu langen Armen. Macht sich groß und wichtig, droht, knurrt, ruft. Huuuh! Aaahhhrr!

Ich stehe da. Ruhig. Sehe dem Spektakel zu. Registriere. Höre. Spüre hin. In mich. Und? Da ist Stille. Ich bin unbeeindruckt. Das alles macht nichts mehr mit mir. Das Schauspiel ist vorbei. Der Spuk durchschaut.

Ich schaue hin und habe keine Angst mehr. Ich lasse mich nicht mehr bedrohen und einschüchtern. Ich lasse mich nicht mehr beherrschen. Ich lasse mich nicht mehr unterwerfen. Das ist Geschichte.

So viele Schreckgespenster habe ich die letzten Jahre enttarnt. Von so vielem habe ich mich befreit. Habe die Lüge in mir gefunden. Habe den Schmerzpunkt geheilt, über den der "Zugriff" stattfinden konnte. Über den ich erpressbar war.

Ich habe Übung darin. Ich habe Referenzerfahrungen. Nun ist da wieder so ein heiliger Moment, in dem die Schleier fallen. In dem ich erkenne, dass ich mich hab blenden lassen, knechten, das ich etwas als Übermacht anerkannt hatte.

Ich stehe da. Das Monstrum wird ebenfalls still. Es lässt die Arme sinken, schaut mich an. Sieht. Weiß. Das Spiel ist vorbei. Ich bekomme Gänsehaut. Lächle. Da ist Freude. Es lächelt ebenfalls. "Gut gemacht", ist in seinem Blick zu lesen. Mir kommen die Tränen. Da ist Liebe und unglaubliche Dankbarkeit.

Unsere Blicke verschränken sich. Wir gehen aufeinander zu. Nehmen uns in den Arm. Fest. Lange. Danke für diesen Dienst an mir. Danke für dieses Trainingslager. Danke für deine Hartnäckigkeit. Danke Geldwesen! Ich liebe dich. Mehr denn je. Anders jetzt. Reiner. Wahrhaftiger. DANKE! ❤️🥰✨💸✨🎉


Foto: pixabay

Mittwoch, 28. Juni 2023

Meine Verführung ist die Armut

Wir werden auf Herz und Nieren geprüft. Überall beobachte ich das. Es werden die süßesten Versuchungen hingelegt oder die Worst-Case-Szenarien ausgegraben.

Was braucht es, dass ich mich verlasse? Was braucht es, dass ich die Freude verlasse, vergesse, wer ich bin und worin ich eingebettet bin? Was braucht es, dass ich meinem Ruf nicht mehr folge, dem, der in jeder Sekunde da ist?

Wer oder was kann mich noch verunsichern? Was lässt mich zweifeln? An mir. An meinem Weg. An der Fülle. An der Liebe. An Gott.

"Meine Verführung ist die Armut", sagte Christiane eben. Das ist die Versuchung, die Freude zu verlassen, sich zu bekümmern, schwer zu werden, sich zu grämen.

Gefühle, die so lange nicht gefühlt werden wollten, werden nach oben gespült. Alte Geschichten dazu entspinnen sich.

Glaube ich die Geschichte, die da gerade passiert? Glaube ich, dass das Geld nicht reicht? Glaube ich, dass meine Existenz damit aufhört? Das JETZT alles aus ist?

Glaube ich, dass ich ausgeschlossen bin? Glaube ich, dass ich alleine bin, dass ich abgeschnitten bin von der Sippe, der Versorgung, der Fülle, der Quelle, dem Leben?

Die Geschichte ist irrelevant. Sie stimmt nicht. Eine Illusion. Ein Trugschluss aus der Kindheit, der in kindlicher Logik ausgedehnt wurde auf das ganze Leben, die Welt.

Die Gefühle sind es. Darum geht es.
Die Illusion erkennen. Darum geht es ebenso.
Die Lügen, die wir angefangen haben, als Kind zu denken, als eben das zu erkennen, als Lügen.

Um beim Beispiel Geld zu bleiben, bei der Geschichte "Mangel":

Armut geht nicht, wenn ich mit Gott gehe, wenn ich weiß, wer ich bin. Dann ist die Fülle in allem zu erkennen, auch im Mangel, auch in der Durststrecke.

Armut wertvoll. Ein Prüfstein. Behalte ich mir das Wissen um die Fülle im Herzen? Schaffe ich es, die Liebe durch Zeiten der Dürre zu tragen? Schaffe ich es, die Liebe über die Zeit zu retten?

Kein Zustand ist auf ewig gleich. Kein Zustand, Umstand ist dazu verdammt, für immer so zu bleiben.

Wir leben in Phasen und Zyklen. Auf den Tag folgt die Nacht und die Sonne wird danach wieder aufgehen.

Wir könnten auch Panik bekommen, wenn die Sonne untergeht, meinte Christian in diesem Kontext. Nur das Wissen, dass sie wieder aufgeht, lässt es uns nehmen, lässt sie uns in Frieden untergehen sehen.

Auf die Nacht folgt der Tag.
Auf Dürre folgt Regen.
Irgendwann kommt er wieder.
Auf Armut folgt Reichtum.
Irgendwann kommt er wieder.

Jede Phase anerkennen und damit gut sein. Darin bleiben können, darin in dem grundsätzlichen Wissen bleiben können, wer ich bin, in dieser grundsätzlichen Freude, die jedes Gefühl beinhaltet. Der Verführung nicht erliegen und vergessen, wer ich bin.

"Sei nicht bekümmert in Armut noch selbstsicher im Reichtum, denn auf Armut folgt Reichtum, auf Reichtum Armut. Aber Armut in allem außer Gott ist eine wundersame Gabe. Achte sie nicht gering, denn am Ende wird sie dich reich machen in Gott. [...]"
- Verborgene Worte, Texte Bahá'u'lláhs



Freitag, 16. Juni 2023

Mein Wert für die Welt

Ich kenne so viele, die hier gerade Unfassbares, ja sogar Übermenschliches vollbringen. So viele, die das tun, was in dieser großen Wandelzeit unabdingbar ist.

Sie schauen hin, hinterfragen, durchfühlen, durchdringen, verarbeiten, verdauen, lösen auf, erlösen, weiten ihr Bewusstsein, stellen sich ihren Schatten. Eigenverantwortung. Ganzwerdung. Stellen sich den größten inneren Dämonen. Sprengen ihre Grenzen. Die sogenannten Wellenbrecher. Hier an dieser Stelle, an diesen Menschen hört das blinde Weitergeben von alten Mustern auf. DANKE! Danke dafür!

Das Ganze sieht nicht immer schick aus. Wir sehen nicht immer schick aus. Durchgewalkt von den Prozessen, etwas zerzaust und manchmal mitgenommen. Immer wieder am Hadern, ob das wohl alles richtig ist. Immer wieder die Frage, was denn mit uns wohl nicht stimmt. Alle scheinen es hinzubekommen, nur wir nicht. Wir scheinen auf keinen grünen Zweig zu kommen. Finanziell ganz oft am Limit. Kein Wunder, wir leisten ja auch nix. Nicht in der Lage einer herkömmlichen Arbeit nachzugehen, zu funktionieren.

Unser Job ist ein anderer. Unser Arbeitgeber ist das Universum. Unser Wert für diese Welt ist unermesslich. Unser Wirken erst recht. Wir dürfen in Erwägung ziehen, dass sich das auch in Geld ausdrücken kann. Auch wenn der Verstand das nicht denken kann, dürfen wir uns dafür öffnen, dass das möglich ist, ja, dass wir es verdient haben, dass es so IST.

Ganz unabhängig von all dem, hat unser Selbst an sich schon einen Wert. Unser bloßes Sein. Wir sind ein Geschenk für die Welt. Auch das darf und kann sich in Geld ausdrücken. Das WIE müssen wir nicht denken und wissen.

Wir SIND wertvoll. Wir SIND reich. Uns steht das Beste zu. Alles, was es braucht um richtig gut da zu sein.



Donnerstag, 8. Juni 2023

Das liebe Geld

Ich hab zu dem Thema ein paar Fragen gestellt bekommen und hab die Erlaubnis öffentlich darauf einzugehen.

Geld war und ist einer meiner größten Lehrmeister. Eine wunderbare Hilfe, mich selbst zu erkennen, Themen aufzudecken, Gefühle hochzuholen und Frieden zu machen.

▪️50 EUR für 2 Wochen - wie geh ich damit um?
▪️Angst, Mangel, Kleinheit, Wut, Scham, Wertlosigkeit, Druck, Versagensängste - annehmen, was ist
▪️Wirken auf Spendenbasis - was verbirgt sich dahinter?
▪️Schulden
▪️Geld als Wesenheit
▪️Mit dem Bankkonto sprechen
▪️Hilfe und Führung für neue Erfahrungen erbitten

Hier geht es zur Sprachnachricht: https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/1598



Mittwoch, 3. Mai 2023

Unabhängigkeit ist die größte Illusion überhaupt

Ich wollte es auch sein. Schon sehr früh. Unabhängig. Mit 16 deswegen die Entscheidung zu einer Ausbildung. Eigenes Geld verdienen. Unabhängig sein von den Eltern.

Später dann unabhängig sein wollen vom Partner. Von den Männern allgemein. Vom System. Vom Geld. Von überhaupt jedem und allem.

Keine Hilfe brauchen. Nicht erpressbar sein. Alles alleine können, machen, wuppen, entscheiden. Meine damalige Definition von Freiheit.

Das war scheiße anstrengend. Überraschung.

Mein Weg führte mich zurück in die Verbindung, in die Verbundenheit, ja sogar in die Abhängigkeit: von Gott! Ohne ihn ist alles nichts. Ohne ihn geht halt nun mal gar nichts.

Ich mag es mittlerweile so sehr, Hilfe zu brauchen, sie mir zu holen, danach zu fragen. Nicht mehr alles alleine machen wollen und müssen.

Wir sind erstens ganz irdisch betrachtet nun mal soziale Wesen. Wir funktionieren von Natur aus am besten in Gemeinschaft.

Zweitens sind wir spirituelle, geistige Wesen, Quellenergiewesen, immer verbunden mit dem Allbewusstsein, dem All-Geist, Gott. Wir SIND Gott im Ausdruck.

Wären wir nur eine Sekunde wirklich von Gott getrennt, würde es uns schlicht nicht mehr geben. Die universelle Intelligenz, die uns durchdringt, macht uns überhaupt erst lebensfähig.

Also nochmal: Unabhängigkeit? Really? I don't think so. Vollständig, ja. Aber niemals unabhängig.

Ich liebe meine Abhängigkeit. Voll! Von Menschen, von der Natur, von Gott. Teil des Ganzen. Herrlich! 😊❤️🧩

Donnerstag, 13. April 2023

Die Herrlichkeit Gottes in Erfahrung

Gestern Morgen war es wieder soweit: Tränen der Dankbarkeit. Demut. Erleichterung. Faszination. Staunen.

Wir setzen uns hin. Die Augen noch feucht. Fassen uns an den Händen. Beten. Danken. Liegen uns in den Armen. Weinen wieder.

Als wir vor wenigen Wochen dem Ruf gefolgt sind und klar war, dass wir diese Reise nach Santorini antreten, war nicht klar, wie das funktionieren soll, gerade finanziell.

Wir haben dennoch gehandelt, die Wedding-Planer beauftragt, Flüge gebucht - dafür war das Geld in dem Moment da -, ein Mietauto reserviert, der Fotografin zugesagt, dem Vertreter der Bahá'í aus Athen die Übernahme der Reisekosten und der Unterkunft versichert und schlussendlich ein Haus gebucht.

Bei all dem haben wir keine Abstriche gemacht, keine Entscheidung für "die günstigere Variante" getroffen. Allein unser Gefühl hat gewählt. Wie es gehen sollte? Keine Ahnung. Wir wussten nur, dass es gehen wird.

Es kam der Aufruf von Ute Ullrich für den Hochzeitstopf. Was für ein Segen!!!! Es kamen Einnahmen von Online-Veranstaltungen, weitere Geldgeschenke von Freunden & Familie. Kurz vor der Abreise haben weitere Mitglieder der Soulfamily erneut auf den Hochzeitstopf hingewiesen. Wieder kam Geld genau zum richtigen Zeitpunkt.

So konnten wir nach und nach immer das bezahlen, was gerade fällig wurde. Gleich bei Anreise das Haus. Das Bargeld war damit weg. Die Konten so gut wie leer. Erneut kamen Spenden. Wir konnten das Auto bezahlen. Hatten noch Geld für Essen. Auch hier: Keine Abstriche. Kein Sparen. Wir gingen in Restaurants und Cafés, gaben weiterhin großzügig Trinkgeld. Wie immer. Kauften uns alles, was wir gerade brauchten und wollten. Keine Entscheidungen aus dem Mangel.

Am Tag der Hochzeit hoben wir Bargeld ab, bezahlten den Vertreter aus Athen bei seiner Abreise. Damit wäre das Konto zum ersten Mal überzogen gewesen. Vorgestern, Dienstag, haben wir die letzten Posten bezahlt. Die Fotografin und unsere zauberhaften zwei Pias - die Wedding-Planer, die uns so sehr geholfen haben, das alles umzusetzen. Was für ein Segen. Als wir das Geld dafür vom Bankautomaten geholt hatten, wäre das Konto rein theoretisch noch weiter ins Minus gerutscht. Wir wussten dennoch, dass es genau so richtig ist, dass das gerade so passt.

In Deutschland war Ostern. Feiertage. Keine Bankbewegungen bis einschließlich Montag. Dienstag - also vorgestern - waren deswegen immer noch fast 600 EUR auf dem Konto. Gestern, Mittwoch, der Blick aufs Konto. Immer noch 25 EUR im Plus, weil die Abbuchungen noch nicht gemacht wurden, weil nachträgliche Zahlungen eingingen und wieder Spenden.

Und dann eben der große Segen. Mittwoch. Wir sitzen beim Frühstück. Christian zeigt mir den Kontostand. Er hat das ALG I bewilligt bekommen, ohne Sperrfrist, obwohl er eigenständig gekündigt hat. Die erste Auszahlung ist eingegangen. Und nicht zu knapp. Mir schießen sofort die Tränen in die Augen.

Das Konto war nicht einmal im Minus. Rein rechnerisch alles nicht möglich. Ein Himmelfahrtskommando für viele, die nur den weltlichen Blick auf die Dinge haben. "Ein Risiko", hätten wohl die meisten gesagt.

Ja, zwischendurch war mir mulmig. Christian war da weit entspannter. Ich hab Gefühle gefühlt und wir haben zusammen immer den einen nächsten Schritt getan. Wie oft haben wir Gott gedankt, weil uns für dieses eine Heute alles gegeben war. Überfluss. Es hat uns nie an etwas gefehlt. Nicht einmal.

Wir hatten so oft keine Idee, wie jeweils die Lösung aussehen würde. Wir wussten aber, dass es eine geben würde. Alles Intuition. Beten. Bitten. Wissen. Danken. Hinspüren. Die Schritte setzen, ohne den Boden unter den Füßen schon zu sehen. Wissend, dass da aber Boden sein wird. Eine Feuerprobe sondergleichen. Meisterprüfung. Bootcamp.

Das Vertrauen in Gott und in uns wächst mit jedem Tag, mit einer jeden solchen Erfahrung. Derer haben wir jetzt wirklich enorm viele und in Größenordnungen, die nicht von schlechten Eltern sind.

Als wir gestern zur Feier des Tages darauf angestoßen haben, dass nun alles bezahlt ist, hab ich gesagt: "Auf die Herrlichkeit Gottes in der Erfahrung". Denn genau das erleben wir gerade: Gottes Herrlichkeit in der Erfahrung. Wir erleben gerade so sehr, was es heißt mit Gott zu gehen. Wir erleben seine Großzügigkeit. Seine Wundertätigkeit. Den Segen seiner Führung. Den Segen, der einfach da ist, wenn die Schritte getan werden.

Christian und ich sind voller Demut. Manchmal sitzen wir einfach nur da und schütteln mit den Köpfen. Was für ein Leben. Was für eine Erfüllung. Was für eine Lebendigkeit. Was für ein Reichtum. Was für ein Übungsfeld.

Das Leben trägt. Gott hält und versorgt. So fühlt sich das Leben richtig an. So ist es gedacht. 


 

Sonntag, 5. März 2023

Geld darf nicht über Gott stehen

Geld darf nicht über Gott stehen.
Nichts darf das.
Nichts ist mächtiger.
Nichts ist stattdessen eine Orientierung.
Nichts ausschlaggebend für eine Tat.

Die Impulse aus dem Innersten,
rein,
wahrhaftig,
friedlich
und tief -
das ist das Einzige,
nach dem ich mich richte,
ausrichte,
nach dem ich handle.

Auch, wenn es unmöglich scheint.
Auch, wenn es mir Angst macht.
Auch, wenn ich die Idee habe,
mich zu ruinieren.

Gott, meine Intuition,
mein Herz, meine Führung,
sie werden mich nie
in Schwierigkeiten bringen.
Ganz im Gegenteil.
Wunder um Wunder wird wahr.
Magie wird erfahrbar.
Das Unmögliche geschieht.
Vor meinen Augen.
Die ganze Zeit.

Mein Gefühl hat mich nach Hause gebracht.
So sicher geführt.
Immer.
Was sollte mir passieren?
Vor was sollte ich mich fürchten?
Wieso zweifeln?

Und doch tue ich es wieder.
Zweifeln.
Hadern.
Zögern.
Zagen.

Ich mag es nicht mehr.
Ich mag Gott nicht mehr in Frage stellen.
Meine Impulse nicht mehr in Frage stellen.
Es ist genug.
Die Zeit der Zweifel darf vorbei sein.

Ich mag Geld nicht mehr zwischen mich und Gott schieben. Es führt nur dazu, dass ich in all der Fülle Mangel fühle, dass ich aus Angst handle, dass ich mich klein mache. Es ist die Trennwand, die mich vom wahren Leben abhält. Dann habe ich vergessen, wer ich wirklich bin.

Und ich weiß nun mal wer ich bin.
Ich will es zum Ausdruck bringen.
Ich will es demonstrieren.
Verkörpern.
Ausgerichtet und aufgerichtet.
Straight.
Klar.
Entschlossen.
Unbeeindruckt von den äußeren Umständen.
Beeindruckt von Gott.
Ausdruck dieser großartigen Intelligenz.

Warum ich das schreibe?
Jetzt, in diesem Moment,
sind auf meinem Konto 100 EUR.
Wenn ich horizontal denke,
habe ich Angst.
Wenn ich in der vertikalen Ausrichtung bin,
ist da Frieden.
Dann ist es einfach nur dieser eine Moment.
Ein Wimpernschlag.

Ich gehe mit und für Gott.
Treffe Entscheidungen.
Leite Dinge in die Wege,
die durchaus Geld kosten.
Ich muss nicht wissen, wie es geht.
Ich kann nicht wissen, wie es geht.
Ich weiß nur, dass es genau so geht.

Ich passe nicht mein Leben an Geld an,
sondern das Geld passt sich an mein Leben an.

Bootcamp.
Ich hab Respekt.
Gleichzeitig ist da Neugierde und Freude.
Entschlossenheit und Spieltrieb.
Wissen.
Diese Stimme in mir,
die mich schon so lange leitet.
Ich bin sicher.
In Gott.
Immer.
Unabhängig von den äußeren Umständen.
Immer.
Mal wieder ist Geld mein Lehrmeister.
Danke dafür.

Danke Maja, danke Brigitte für die Begleitung, für den Support, das Hinschauen und Aufdröseln. 🙏🏼💎❤️

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Montag, 20. Februar 2023

Mir helfen lassen

Vom Leben.
Von Menschen.
Von Institutionen.
Firmen.

Da sind keine Probleme zu lösen,
keine Herausforderungen, die ich meistern müsste.

Ich muss nicht dafür sorgen, so glimpflich wie möglich davonkommen.
Da ist keine Gefahr, die droht.
Ich bin nicht in Schwierigkeiten.

Da gibt es eine Situation, die ich gerade selbst nicht lösen kann. Es gibt aber Menschen, die können das. Die wollen das. Die haben Spaß daran.

Ich darf mir schlicht helfen lassen.
Die einfach um Hilfe bitten.

Mir diese Hilfe gönnen, vom Geld mal ganz abgesehen. Ich darf mir das wert sein und dem Leben vertrauen, dass es mir dieses Bedürfnis erfüllt.

Ich muss dafür gehen. Mich für diese Hilfe entscheiden. Entsprechend die Schritte setzen. In aller Klarheit. Der Rest folgt.

Vertrauen ist immer Vorschussleistung. Und eigentlich ist echtes Vertrauen ein tiefes Wissen um den Halt. Ein Wissen darum, dass für mich gesorgt ist. Immer. Überall. Dass es das Leben gut mit mir meint und immer für mich ist.

Ich bin von niemandem wirklich abhängig und gleichzeitig doch, weil Unabhängigkeit die größte Illusion ever ist. Das Versorgtsein des Lebens drückt sich letztlich in Menschen aus hier im Irdischen. Menschen, die helfen.

Ich darf mich voll hineinfallen lassen, in die vielen helfenden Hände. In das Netz wundervollster Seelen, die mit mir hier sind. Mir helfen lassen... So ein wunderschönes Gefühl.

Weich. Warm. Wohlig.
Ausatmen. Aufatmen.
Genießen.
Mich tragen lassen.
Mir helfen lassen.
Überall.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Sonntag, 15. Januar 2023

Aufzeichnung vom Zoooom live

Heute gab es mal wieder eine Aufzeichnung vom Zoooom live - zumindest vom ersten Teil, in dem ich von mir erzählt habe, den aktuellen Entwicklungen, Erkenntnissen, der Zeitqualität, die ich dann auch noch genauer befühlt habe, im Feld gelesen habe.

▪️Das Neue ins Alte bringen
▪️Über meine Landung und mein Sein in der alten Heimat Franken
▪️Wundervolle neue Erfahrungen mit Geld und was passiert, wenn ich für mich gehe
▪️Es ist gerade für viele nicht möglich, ihren Platz zu finden
▪️Über die Aufgabe, kollektive Traumata zu sehen und zu beenden
▪️Zwei Welten - Himmel und Hölle existieren nebeneinander hier auf der Erde und das immer extremer
▪️Über die Unterstützung vom "kleinen Volk" und den Naturgeistern

Ich wünsche euch viel Freude beim Lauschen und Fühlen! Hier geht es zum Video und hier zur Audio-Version.

Danke an alle, die heute in diesem so heiligen, magischen Raum waren. Es war mir eine reine Freude. Wohlig warm, nährend, tragend, wunderbar. ❤️🙏🏼😊

Wer mir seine Wertschätzung in Geldform ausdrücken möchte: www.paypal.me/AnjaReiche



Sonntag, 8. Januar 2023

Sprung!!!

Ich will nicht die sein, die sich Gedanken macht, ob und wie es geht. Das drückt nicht aus, wer ich wirklich bin. Ich bin die, die es macht und erlebt, dass es geht. Ich bin die, die alle ihre Rechnungen selbstverständlich bezahlen kann. Ich bin die, die genießt. Die, die sich das Beste wert ist. Die, die weiß, was ihr gut tut und dafür sorgt, dass es da ist. Die, die weiß, dass sie begleitet ist und dass ihr all das zusteht. Das drückt aus, wer ich wirklich bin. Das ist meine Wahl.

Das Leben ist keine Strafe. Kein Überlebenskampf. Keine Bürde.

Das Leben ist ein Fest. Ich will es mit jeder Faser genießen und zelebrieren. Ich will das Leben tanzen. 🎉✨💫✨Deswegen geh ich jetzt "da raus" und schmeiß mich voll rein. Volles Risiko. Totale Offenheit. Sprung!


Foto: pixabay
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 30. Dezember 2022

Wahrlich, ich stehe hier

Für das, was ich hier tue, muss ich mich nicht ducken und schon gar nicht verstecken. Ich stehe hier in voller Größe und weiß um meinen Wert. Dieses Leben so pur zu leben, alle scheinbaren Sicherheiten zu verlassen, meinen größten Schatten zu begegnen, mutig immer wieder ins Nichtwissen zu gehen und vor allem Generationen von Traumata zu heilen, ist das Beste, Wichtigste, Wertvollste und Größte, was ich gerade hier tun kann und soll. DAS ist mein Job. DAS ist meine heilige Pflicht. DAS ist mein Gottesdienst.

Mein Erfolg ist nicht zu messen an Geld. Es mag nach außen so aussehen, wie wenn ich gar nichts vom Leben verstanden hätte, der größte Looser bin, ein Totalausfall und gleichzeitig habe ich so viel mehr verstanden, als die meisten von denen, die die Konten vollgepackt mit Geld haben und in scheinbaren materiellen Sicherheiten schwelgen.

Ich weiß, was es heißt, sich den größten Ängsten und Dämonen zu stellen. In den eigenen Abgrund zu blicken. Wieder und wieder. Ich weiß, was es heißt, tatsächlich mir selbst zu begegnen, in aller Tiefe. Ich weiß, was es heißt, ALLES loszulassen, mich komplett hinzugeben, nichts mehr unter Kontrolle zu haben, keine Garantien im herkömmlichen Sinne.

Was ich, was wir, hier tun ist so groß und wichtig. Wir dürfen da stehen voller Lebendigkeit und Selbst-Bewusstsein. Wir dürfen da stehen mit stolzgeschwellter Brust und hoch erhobenem Haupt. Wahrhaftig. Leuchtend. Brennend. Lodernd. Neugierig. Wertvoll. Lebendig. Pur. Roh. Voll. Aufrichtig. Aufgerichtet.

Mir nimmt so schnell keiner mehr die Butter vom Brot. Komm nur her und erzähl mir, wie sehr du das Leben verstanden hast, wenn du noch nicht eine Minute in deiner dunklen Nacht der Seele verbracht hast, wenn du noch nie still mit dir warst und nach innen gelauscht hast, wenn du mir nicht sagen kannst, wer du bist über deinen Körper hinaus. Komm her und sag mir noch einmal, dass ich nicht das Richtige tue, dass es so nun mal nicht geht. Ach wirklich?

Zeig mir, wie glücklich dich dein Weltbild wirklich macht, wie erfüllt und lebendig du bist, bevor du versuchst mich davon zu überzeugen. Zeig mir, wer du bist ohne all dieses Materielle, ohne Status, ohne Zertifikat, ohne Geld. Zeig’s mir! Was bleibt von „dir“ übrig, wenn im Außen ALLES wegbricht.
Ich weiß, was von mir übrig bleibt. Ich weiß verdammt nochmal ganz genau, wer ich bin und was ich da tue, was ich kann, was ich bewirke, warum ich hier angetreten bin. Ich knicke nicht mehr ein. Nicht vor dir. Nicht vor Geld. Nicht vor irgendeiner Drohung.

Wenn ich in die Knie gehe, und das tue ich oft, dann verbeuge ich mich in tiefster Demut vorm Leben selbst, vor dieser unfassbar großartigen Schöpfung, die an Genialität nicht zu überbieten ist. Aber ich werde mich ganz sicher nicht vor deinem Kontostand verneigen, vor deinem „sicheren“ Job, vor deinem Beamtentum, vor deiner großartigen Fähigkeit, die Regeln anderer zu befolgen und blindlings hinterherzulaufen, ohne je selbst eine Antwort auf das Leben an sich gefunden zu haben.

Geh mir aus der Sonne! Stell dich mir nicht in den Weg und versuch nicht, mich zu belehren, während ich mit der Natur, nach meiner Natur lebe, die Stimme des Kosmos höre, von der du nicht ansatzweise eine Ahnung hast.

Weißt du, das soll nicht heißen, dass ich etwas Besseres bin als du, aber ich bin eben auch nicht minderwertiger oder dümmer. Du kannst mich so herablassend und abschätzig anschauen wie du willst, ich werde mich nicht mehr klein machen. Ich werde mich nicht mehr verstecken mit meiner Art zu leben, werde nicht mehr kuschen und mein Licht unter den Scheffel stellen, weil es dich vielleicht blenden, verunsichern und unangenehme Gefühle in dir auslösen könnte.

Ich bin da. Provokant lebendig. Dreist stelle ich dir die unbequemsten Fragen. Stelle DICH in Frage. Immer wieder. Und zwar grundsätzlich. Genauso wie ich es mit mir immer wieder mache.

Was passiert, wenn ich an deinen Grundfesten rüttel? Na, immer noch so souverän? Oder wird dir schon mulmig, heiß und kalt? Würdest du mir gerne den Mund verbieten? Den Raum verlassen? Oder mich gar vernichten? Ich kann’s sogar verstehen. Tatsächlich. Ich kann deine Angst verstehen. Die Bedrohung, die ich für dich bin. Weil ich all das kenne. Glaube mir. Und wie ich das kenne. Ich war selber so. Ich komm da her. Dein Jetzt ist meine Vergangenheit. Wir sind uns gar nicht so unähnlich.

Meine Worte richtigen sich nicht gegen dich. Sie sind FÜR mich. Ich spreche FÜR mich. Ich musste es mir selbst mal sagen, dass ich wahrlich großartig bin. Danke, dass du der Gegenwind für mich warst, bis ich meine Flügel ausbreiten und mit ihm abheben konnte. Danke, dass du mich genauso gepiekt hast, wie ich dich. Danke für deinen so wertvollen Dienst, mich in meine Größe zu katapultieren. Danke, dass du dich als Projektionsfläche für mein eigenes Erkennen zur Verfügung gestellt hast. Ich verneige mich vor dir. Ich liebe dich. Ich achte und ehre dich. Bruder. Schwester. Ich liebe das Feuer in mir, an das du mich auf diese Weise so wunderbar erinnert hast. DANKE!




Mittwoch, 23. November 2022

Ich will wissen, was passiert

Manchmal fragt mich mein Verstand nach dem Verstand. 😂 Also er will wissen, ob ich noch alle Latten am Zaun habe.

Gerade nach so einem Text von vorhin, in dem ich davon erzählt habe, wie sehr ich es genieße mit mir zu sein und dass ich es halt einfach mache, ausschließlich auf meine Impulse zu hören.

Als ich das geschrieben habe, war ich völlig im Einklang. Jedes Wort hab ich gefühlt. Jedes Wort hab ich genau so gemeint. Und dann kam der Verstand und hat gefragt: "Echt jetzt? Wo soll das denn hinführen, wenn du da so tagelang einen auf dolce vita machst? Wie soll das denn alles gehen, so mit nur Trallafitti und Hoppsassa, Genuss und Impulsen?"

Ja, wo soll das hinführen? Gute Frage. Ich will's rausfinden. Ich will wissen, wo ich rauskomme. Ich will wissen, wozu das Leben noch so in der Lage ist. Ich will wissen, was passiert, wenn ich dran bleibe, wenn ich es drauf anlege, wenn ich mich komplett reinfallen lasse, in Gottes Arme, wenn ich einfach mal davon ausgehe, dass wirklich für alles gesorgt ist, weil das mein Geburtsrecht ist. Ich nehm halt jetzt schlicht mal an, dass das so ist.

Mein Verstand runzelt die Stirn. Langsam fällt ihm echt nix mehr ein. Hopfen und Malz verloren bei der Alten. 😂 Und irgendwie findet er auch, ich bin eine coole Socke. So ein bisschen Spaß macht's ihm halt doch, mit mir unterwegs zu sein. Da kommt doch glatt der Draufgänger und Abenteurer bei ihm durch. 🤩🥳 Ha!!! Früher oder später krieg ich sie alle. 😎🎊 Er ist ja selber neugierig. Na dann...


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche