Sonntag, 15. November 2020
Ohne Bewusstsein keine Form
Jede materielle Erscheinungsform, jedes Ereignis, jeder Gegenstand, alles, was wir anfassen können, erfahren können, kann nur so lange existieren, wie es mit Bewusstsein genährt wird, mit Aufmerksamkeit, mit Energie, mit Beachtung.
Es gibt diese wunderbare und eindrückliche Geschichte, in der der Schüler zum Meister geht und fragt, wann ihn endlich die Vergangenheit loslässt. Worauf der Meister zum Baum geht, ihn umarmt und jammernd fragt: "Wann lässt mich der Baum endlich los?"
Diese kurze Begebenheit macht mehr als deutlich, dass wir alles selbst festhalten, was doch so dringend "gehen" sollte, was UNS endlich loslassen sollte, was endlich von uns ablassen sollte.
Wie hältst du die Dinge noch fest? Wie erzeugst du sie? In welcher Art und Weise befeuerst du die Form, die Erscheinung mit deinem Bewusstsein und hältst sie damit am Leben? Wie trägst du dazu bei, dass du das erlebst, was du erlebst? Wo ist dein Anteil daran?
Nichts ist zufällig in unserem Leben und ich weiß, dass es keinen krasseren Zeitpunkt geben könnte, so etwas zu sagen.
Samstag, 14. November 2020
Entscheidungen für's Leben - mal wieder
Seit Wochen und Monaten haben wir genug Gelegenheiten "geliefert" bekommen, in denen wir erfahren konnten, wie wir es NICHT haben wollen, wie wir NICHT leben wollen. Scheinbar ohnmächtig "wurden/werden wir gelebt", von außen gesteuert und beschränkt.
Eine hervorragende Gelegenheit herauszufinden, was wir stattdessen wollen. Eine hervorragende Gelegenheit, Dinge abzuwählen und sich neu zu entscheiden.
Unsere Entscheidungen sind kraftvoll und aus meiner Sicht essentiell. Nach deinem Willen geschehe dir. Ich wähle und das Universum setzt sich in Gang. Ja, diese Macht habe ich. Diese Kraft habe ich. Wie sehr glaube ich an mich und meine Kraft? Wie viel traue ich mir zu an "Wunder"? Wie viel traue ich dem Leben an Wundern zu?
In all dem Chaos um uns herum kann man schon mal vergessen, dass wir mächtige Geistwesen sind und eine Wahl haben. IMMER!
Ich habe es gewählt, mich über all das hinaus zu erheben, dem zu entwachsen. Ich habe es gewählt, mich als die kraftvolle Liebe Gottes zu erfahren, die ich bin. Neue Referenzerfahrungen als Schöpfer zu machen, auch wenn der Verstand aufgrund der Umstände sagen würde, dass das unmöglich ist. Es IST möglich. Weil ALLES möglich ist.
Dem Leben ist kein Wunder zu groß. Wenn ich es wähle in der größten äußeren Unfreiheit die Freiheit zu fühlen, dann ist das möglich und dann wird das so sein, wenn ich genau das mit jeder Zelle für wahr halte.
Ich glaube, es ist mal wieder an der Zeit, ganz wichtige Entscheidungen fürs Leben zu treffen, FÜR uns, FÜR dich. Deswegen stelle ich hier eine Idee zur Verfügung, wie diese Entscheidungen aussehen könnten. Wer lieber hören mag, findet den Text gesprochen in meinem Podcast:
https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Entscheidungen-frs-Leben-emfk0k
Ich wünsche euch und einem jeden, dass er erfahren mag, wie großartig und machtvoll er eigentlich wirklich ist. Ich wünsche einem jeden, sich als Schöpfer zu erfahren, im liebenden Dienst des Universums, als fleischgewordenes, verkörpertes höheres Selbst! 💖
(Wenn du dieses Foto ausgedruckt haben möchtest, kann ich dir eine hochwertige PDF zusenden, die du dir dann selbst ausdrucken oder als Poster fertig machen lassen kannst. Schick mir einfach eine Email an mail@anja-reiche.de mit dem Betreff "Entscheidungen für's Leben". Als Ausgleich überweise mir über PayPal was immer dir dafür angemessen scheint. www.paypal.me/AnjaReiche - der Text hat ja eher einen ideellen Wert ✨👑✨)
Mittwoch, 11. November 2020
Erhebe dich darüber hinaus
Es ist so wichtig, zu verstehen, was da gerade passiert auf dieser Welt, welche Muster wirken aus psychologischer Sicht, auf menschlicher Ebene. Für meine Begriffe essentiell.
Und dann darf der nächste Schritt kommen. Wenn ich das alles geblickt habe, darf ich mich erheben, darüber hinaus erheben, aussteigen und dem entwachsen. Ich darf AUFsteigen.
Ich lade euch ein auf eine Reise ins Unterbewusste und erzähle euch von meinen eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen. Hier gehts zum Podcast:
https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Erhebe-dich-darber-hinaus-emb28a
(Der Podcast läuft auch auf allen anderen bekannten Plattformen wie Spotify, Google Podcasts, Apple Podcasts, Breaker, Overcast, Pocket Casts, RadioPublic und natürlich Anchor.)
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| Foto: Canva Text und Gestaltung: Anja Reiche |
Sonntag, 8. November 2020
Ein Fühl-Experiment
Geh mal weg von all dem Lärm da draußen, von all dem Chaos, den Widersprüchen, den Kämpfen, den Ungeheuerlichkeiten. Komm zurück zu dir und spür nur mal dich, ohne all diese Geschichten und Dramen. Atme in deinen Körper, sei mit dem Bewusstsein da, wo dein Körper jetzt auch ist.
Stell dir vor, das Leben will einfach nur, dass du der bist, als der du gedacht bist. Dass du die bist, als die du gedacht bist. Mit all deinen Facetten, Besonderheiten, Absonderlichkeiten, Eigenarten, "Macken". Du darfst einfach nur du selbst sein. Du MUSST nichts, aber du kannst alles, was sich für dich stimmig anfühlt.
Die Informationen, die in deinem Samen gespeichert sind, beinhalten alles, was du zu deiner Entfaltung, zu deinem Wachstum brauchst. Die Eichel weiß, dass sie eine Eiche wird. Es ist alles da. Es braucht nur Raum zur Entfaltung. Von der Eichel erwartet die Natur nicht, dass sie ein Rosenstrauch wird. Nein, die Natur will diese Eiche. Eine Eiche, die es ermöglicht, dass in ihrem Schutz vielleicht Pilze wachsen können, dass ihr Schatten im Sommer gut ist für andere Lebewesen zum Ausruhen.
Durch ihr So-Sein, ist sie ein Beitrag. Ihr So-Sein ist völlig ausreichend. Niemand käme auf die Idee, der Eiche zu sagen, dass sie aber noch dieses und jenes leisten müsste. Es ist genug. SIE ist genug. Von Natur aus.
Stell dir vor, du triffst die Wahl, dass du dich komplett zu dem entfaltest, was in deinem "Samen" angelegt ist. Stell dir vor, du wählst, der Mensch zu sein, das Wesen, als das du von der Natur gedacht bist. Du lässt dich geschehen. Du lässt dich sein. Du lässt dich entfalten, ent-wickeln.
Stell dir vor, diese Wahl und dein So-Sein ist der Beitrag, den du in diesem Wandel, für ein Leben in Natürlichkeit und Einklang mit dem Kosmos, leisten kannst. Das ist alles, was es zu "tun" gilt. Wie fühlt sich das an?
Stell dir vor, diese Wahl bewirkt, dass sich alles im Außen so fügt, dass du das auch wirklich kannst. Dass du die optimalen Bedingungen hast. Stell dir vor, du bist so machtvoll. Wie fühlt sich DAS an?
Stell dir vor, nach dieser Wahl FÜR dich selbst, weisen dir Impulse den Weg und du wirst in jedem Moment das tun, was dazu gerade nötig ist.
Stell dir vor, ganz viele haben diese Wahl für sich selbst schon getroffen und dieses Chaos im Außen ist bereits der Umbruch, den es braucht, damit diese Vielen ihr Umfeld so gestalten, dass sie ihre Natürlichkeit leben können.
Stell dir vor, jeder davon folgt jetzt seinen Impulsen und tut das Seine. Jeder trägt das bei, was das Herz sagt. Der, der mit Hingabe und Freude meditiert und in Frieden sein kann, macht das. Der, der Anwalt ist und das Bedürfnis verspürt, vor Gericht zu ziehen, macht das. Der, der gerne recherchiert und aufklärt, macht das. Der, der mit Freude auf die Straße geht und voran geht, macht das. Der, der kosmische Energien empfangen kann und in Verbindung mit der geistigen Welt steht, Botschaften vermitteln kann, macht das. Der, der seine Kinder begleitet und sie unterstützt, freie und selbstbewusste Menschen zu bleiben, macht das.
Jeder spielt seinen Ton und jeder ist genug. Jeder kann etwas und jeder ist wichtig. Da wo er seine Stärken hat, ist er richtig. Das, was leicht von der Hand geht, ist das, was das Leben gerade von uns will.
Stell dir vor, das wäre wahr und deine Wahl für dich, unsere Wahl für uns, ist stärker als jede Regierung, weil wir von der Schöpfung selbst mit allen Mitteln unterstützt werden, unsere Natur zu leben, weil das Leben selbst uns als das will, was wir in Wahrheit sind? Wie fühlt sich das an?
Mittwoch, 4. November 2020
Ich bin die Liebe Gottes
Der Satz kam mir gerade mitten ins Herz geflogen und hat so richtig ZOOOOOOM gemacht! Der Booster überhaupt!
Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ich das einfach "nur" weiß, oder mit jeder Zelle fühle und erfahre. Ich BIN es mit jeder Faser meines Herzens! ❤️❤️❤️
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| Foto: Canva Text und Gestaltung: Anja Reiche |
Montag, 2. November 2020
Zurück zur Menschlichkeit
So oft wissen wir, dass es eigentlich völlig schräg ist, was "man" da von uns verlangt. So oft wissen wir, was eigentlich stimmiger wäre, was sich besser anfühlt, weicher, natürlicher, richtiger.
So oft trauen wir uns nicht, unserer Stimme zu folgen, weil es in irgendeiner Form Druck von außen gibt, von dem wir uns beeinDRUCKen lassen.
Wenn dieses Leben wieder menschlich und natürlich werden soll, dann dürfen Zahlen und Statistiken nicht länger über der Menschlichkeit stehen. Zurück zur eigenen inneren Weisheit!
#herzradikal
Sonntag, 1. November 2020
Fühle die Trennung
Der Urschmerz, die Urwunde ist die Trennung, die Trennung vom Göttlichen, die Trennung von der Quelle, die Trennung von unserer Göttlichkeit, die Trennung von uns selbst. Ausgedrückt und erfahren durch die Trennung von anderen. Aber die eigentliche Trennung, die wir immer spüren, wenn wir glauben, dass wir von anderen getrennt sind, ist die Trennung von uns selbst .
Diese Worte fließen gerade durch meine Finger und ich habe keine Ahnung, woher sie kommen. Es passiert einfach.
Erwachen passiert für meine Begriffe nur durch Er-Wachsen werden, Ent-Wachsen, die inneren Kinder groß werden lassen. Durch Ent-Wicklung aus allen möglichen Verstrickungen. Dazu gehört es, Illusionen zu ent-decken, aufzudecken, was nicht wahr ist über die Natur des Menschen, über uns selbst.
Trennung ist eine solche Illusion, die Trennung von der Quelle, von der Natur, der Schöpfung selbst.
Mein eigener Prozess der vergangenen Woche, genau diese Trennung mal komplett zu fühlen, mit diesem kleinen Mädchen von früher zu sein, das diese Trennung endlich zu Ende gefühlt hat, den Schmerz endlich mal zugelassen hat und nicht aus Vermeidung heraus versucht, auf biegen und brechen in die Verbindung zu kommen, dieser Prozess war eine meiner größten Befreiungen. Vielleicht sogar DIE Befreiung überhaupt.
Dadurch, dass ich nun nicht mehr diese Verbindung auf Teufel komm raus BRAUCHE, kann ich sie erst wirklich erfahren. Es ist kein Zwang mehr, kein Muss, kein "ohne sterbe ich".
DAS ist Freiheit, weil ich nun auch wählen kann, frei wählen, ohne Muster, das da irgendwo tief drin auf Autopilot läuft. ICH kann frei wählen, mein höheres Selbst, mein Wachbewusstsein, und nicht das kleine Mädchen mit den alten Filtern und Verletzungen.
Die inneren Kinder dürfen groß werden, wenn wir wirklich erwach(s)en wollen.
Ein Aspekt wurde mir anschließend noch extrem klar. Ich kenne viele, die mittlerweile abwinken, wenn es um die Arbeit mit dem inneren Kind geht. Das wäre ja ein alter Hut und überhaupt nicht mehr nötig und man würde ja nur immer wieder in alten Wunden rumstochern und das würde ja alles nichts bringen. Da fühlt man nur Schmerz und es ändert ja doch nichts. Es gibt einen ganz entscheidenden Aspekt, der für mich so selbstverständlich war, dass ich ihn nie explizit erwähnt habe. Jetzt tue ich es aber.
Ich identifiziere mich in solchen Prozessen nicht mit dem kleinen Mädchen. Ich gehe in innere Bilder als die Erwachsene, die ich jetzt bin und besuche die Kleine. Ich bin Beobachter, führe mich selbst durch den Prozess mit inneren Fragen und Interventionen. Ich bin auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Ja, ich fühle auch den Schmerz, aber es ist nicht MEIN Schmerz in dem Sinne, sondern mir ist klar, dass es der Schmerz des Mädchens ist. Ich gehe nicht in die Identifikation. Ich BIN nicht dieses Mädchen. Ich werde nicht zum Kind in dem Moment. Nein, ich bleibe wach und groß. Ich bleibe Schöpfer und Heiler, coache mich selbst. Bin die Mutter, die das Mädchen nie hatte.
Das ist ein himmelweiter Unterschied. So kann der Schmerz wirklich zu Ende gefühlt werden. Ich begleite die Kleine, die nie Begleitung in ihren Emotionen hatte. Ich bin mit ihr und helfe ihr, jetzt endlich zu lernen mit den Gefühlen umzugehen, die damals zu heftig waren, um alleine damit fertig zu werden.
Würde ich zu diesem Kind werden, wäre das aus meiner Sicht tatsächlich kontraproduktiv, weil da nur eine Retraumatisierung stattfinden würde und der Schmerz würde nicht enden, denn als Kind habe ich auch wieder nur die Handlungsmöglichkeiten eines Kindes und die sind nicht besonders vielfältig. Es ist so unabdingbar wichtig, als Beobachter da rein zu gehen und als dieser Beobachter geschehen zu lassen, da zu sein, zu begleiten, sich die Dinge ent-wickeln zu lassen im Sinne der Schöpfung. Durch das Beobachten aus einer neutralen Warte ohne Identifikation passiert Heilung automatisch.
Seit ich diesen heftigen Schmerz der Trennung tatsächlich gefühlt habe mit der Kleinen zusammen, seit ich die Trennung anerkannt habe, ist eine ganz neue Verbindung mit ALLEM Sein möglich. Ich glaube wahre Verbindung und Verbundenheit sind dann möglich, wenn wir die Trennung, die Nicht-Verbindung achten, ehren, da sein lassen, fühlen und sein lassen. Es gibt sie als Erleben auf unserer menschlichen Ebene. Es ist in Ordnung, diese Erfahrung zu machen.
Auf seelischer Ebene ist diese Trennung eine Lüge. Wir sind immer mit der Quelle verbunden. Wir SIND die Quelle. Wir SIND Quellenergiewesen, die einen Körper haben. Ich glaube, das ist erst in seiner Gesamtheit fühl- und begreifbar, wenn wir die Erfahrung der Trennung und die damit verbundenen Gefühle anerkannt haben.
Deswegen kann ich es nur empfehlen: Fühle den Urschmerz der Trennung. Befreie dich damit von dem "Zwang" in Verbindung zu gehen, damit du anschließend FREI in Verbindung sein kannst und erfahren kannst, dass du eigentlich nie getrennt warst.
Wenn die Erfahrung der Trennung damit abgeschlossen ist, kann sich ein neuer Erfahrungshorizont öffnen: Ein Leben im menschlichen Körper in dem kompletten Gewahrsein der immer währenden Verbundenheit. Das ist für mich Erwach(s)en!
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| Foto: Canva Text und Gestaltung: Anja Reiche |
Mittwoch, 28. Oktober 2020
Es geht um die Wahrheit über dich
"Die Wahrheit kommt mehr und mehr ans Licht." Diesen oder ähnliche Sätze hören wir in den letzten Wochen und Monaten zuhauf. Es gibt die vielfältigsten Spekulationen darüber, wie es denn nun stattfinden wird, dass jeder erfährt, wer die Betrüger sind, wer Dreck am Stecken hat und wer die eigentlich Wahrhaftigen sind. Läuft es im TV? Gibt es eine Verkündung?
Irgendwas daran war für mich die ganze Zeit nicht stimmig. Ich habe mich dauernd gefragt, wie man in den Medien klar machen sollte, dass DAS jetzt WIRKLICH DIE Wahrheit ist. Wie viel wurde erfunden und vorgegaukelt. Warum nicht auch das, was da dann an Offenbarungen kommen sollte? Wer garantiert, dass DAS jetzt stimmt und nicht wieder eine Finte ist, eine Kampagne?
Heute hat es mich getroffen wie ein Blitz. Plötzlich war da ein Satz: "Es geht um die Wahrheit über den Menschen an sich." Es geht um die Wahrheit über die eigentliche Natur des Menschen, um die Rückerinnerung, die Rückbesinnung. Es geht darum, sich wieder zu erinnern, wer wir wirklich sind. Die Wahrheit über unser eigentliches Sein. Jemand, der sich in seiner Göttlichkeit und seinem wahren Sein einmal geschaut hat, der lässt vieles nicht mehr mit sich machen, weil es einfach nicht ausdrückt, wer er wirklich ist.
Dafür braucht es nicht, herauszufinden, wer korrupt ist. Dafür braucht es das Erkennen des eigenen Wesens, der eigenen Essenz. Wenn mir jemand sagt, dass der und der geschmiert ist und diese und jene Lüge erzählt, weiß ich noch lange nicht, wer ich bin. Das ändert an meinem Selbstverständnis mal gar nichts.
Wenn da eine Art Verkündung kommt, eine "Medienübertragung", dann ist es eine innere Verkündung, eine innere Übertragung auf ganz anderen Kanälen. Es geht um individuelle Offenbarungen und Enthüllungen. Es geht darum, dass die eigenen Schleier fallen.
Im Moment fühlt es sich für mich so an, als ob ein Knistern in der Luft liegt. Die Spannung steigt, wie vor einem Gewitter oder kurz vor einem Erdbeben. Da baut sich was auf. Da bahnt sich was an. Da braut sich was zusammen. Die Entladung wird kommen. Es mag eine Eruption geben, die eine große Erwachenswelle auslöst, die durch die Menschheit geht, aber für meine Begriffe nicht über Film und Fernsehen, nicht über Zeitungen und Medien.
Ich glaube es ist eher ein Bewusstseinssprung der ganz anderen Art. Es geht um Frequenz. Diese Eruption könnte eine sprunghafte, plötzliche Anhebung der Erdschwingung sein, ein Polsprung, die Auflösung von einem Pol, ein Dimensionswechsel, der Nullpunkt. Ich weiß es nicht. All das ist möglich. Und irgendwas knistert und britzelt da, wie kurz vor einem Großevent. Es ist eine Spannung, wie die Vorfreude auf Weihnachten als Kind. Die Zeit steht still. Die Welt hält gefühlt den Atem an. Wann wird der Vorhang gelüftet und auf welche Weise? Wir werden es sehen. Wir werden UNS sehen.
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Dienstag, 27. Oktober 2020
Die tickende Mocca-Tasse
Die tickende Mocca-Tasse und was sie über den Wandel zu sagen hat
Drittens: Hier geht es zu Christianes Feenreich im Internet, ihrem Shop und dem Kontakt, wenn ihr auch mal eine Tasse von ihr gelesen haben wollt. 👉 Christiane Zimmermann)
Du bist das Licht
Deswegen:
Du bist das Licht! Erinnerungen von der Quelle - Was wir aus Sicht der Schöpfung in dieser Zeit in unserem Tagesbewusstsein haben sollten. 18 Minuten Seelenbalsam! <3
Link zum Podcast 👇
Sonntag, 25. Oktober 2020
Ich darf ganz bei mir bleiben
Ich habe die letzten Tage gefastet. Nicht etwa Essen. Nein. Ich habe aufgehört, in Verbindung zu gehen, in Verbindung zu meinem Partner. Es war nötig, sowas von. Da waren so viele alte Muster bei mir, die sich schon seit ewigen Zeiten durch unsere Familie ziehen und dem wollte, nein, MUSSTE ich ein Ende setzen.
Fasten durchbricht alte Muster. Fasten reinigt. Fasten macht Platz und gibt Raum, dass sich das zeigen kann, was überholt ist, was abgelegt werden kann. "In Verbindung gehen" zu fasten und es einfach radikal nicht mehr zu tun, war ein wundersamer aber auch heftiger Heilungsprozess. Ohne Ankündigung, ohne Erklärung ihm gegenüber. Ich hab es einfach gemacht. Ich danke Gott, dass er keine Fragen stellt und mich einfach sein lässt. Zwischendurch fand ich das extrem scheiße, aber genau das war ein riesiges Geschenk! 💗
Da war dieser Automatismus, der so tief drin war, dass er echt schwer zu entdecken war.
"Ich muss in Verbindung treten. Ich muss da jemanden erreichen." Gerade was enge Bezugspersonen angeht. Aus kindlicher Sicht verständlich, denn diese Verbindung hat das Überleben gesichert. Nun bin ich aber erwachsen und mein Partner ist nicht meine Mama oder mein Papa, auch mein Überleben hängt nicht mehr davon ab, dass ich in Verbindung trete, dass mich da jemand sieht und wahrnimmt, dass sich jemand für mich interessiert. Aber das Muster war noch da.
Als ich das bemerkt habe und meiner Kleinen erlaubt habe, dass sie ganz bei sich bleiben kann, niemanden erreichen muss und es völlig reicht, dass sie und ich in Verbindung sind, kam tiefe Entspannung ins System. Sie ist so froh, dass sie nicht mehr darum kämpfen muss, dass sie gesehen wird. Sie ist so froh, dass ich da bin, dass ich Konturen habe, dass ich greifbar bin, erreichbar. Dass da endlich jemand ist, der nicht wie ein Aal immer wieder entgleitet, der beständig und zuverlässig da ist, bei dem "jemand zu Hause" ist.
Wir haben uns beide und das ist genug. Sie hat mich und ich habe die Quelle. Fertig. Niemand sonst wird dazu gebraucht. Was für ein Frieden. Was für eine Erleichterung. Ich BRAUCHE es nicht, das mein Partner mich sieht, dass er sich für mich interessiert. Ja, natürlich, das ist schön, aber ich BRAUCHE es nicht, um zu überleben. Ich muss es nicht einfordern, weil ich meine, sonst zu sterben. Es darf sein, aber wenn es nicht stattfindet, dann ist es genauso in Ordnung. Freiheit! Für mich wie für ihn.
Das war der eine Aspekt, der sich gezeigt hat. Und dann lag da noch was drunter. Ganz perfide und subtil. Der Schmerz, wenn ich da beim anderen niemanden erreiche, der Schmerz der Trennung, der Schmerz der Nichtverbindung ist so heftig, dass ich eine Übersprungshandlung etabliert habe, die ich auch von meiner Familie kenne. Tatsächlich wurde mir das in den letzten Tagen meiner krassen Fastentage ebenfalls bewusst. Weil ich meinen eigenen, uralten Schmerz nicht fühlen wollte, habe ich angefangen, den anderen zu verletzen. Weil ich da scheinbar niemanden erreichen und ich dieses Gefühl nicht aushalten konnte, habe ich dem anderen Schmerz zugefügt. Ich habe verletzt, gezwickt, gedemütigt, kritisiert, erniedrigt, auf ihn eingeredet, ihn zugetextet, belehrt, gezerrt und gezogen. Alles nur, um dem eigenen Schmerz der Trennung auszuweichen und wahrscheinlich auch, um mir vorzugaukeln, dass ich in Verbindung bin. Heavy! Was für ein Müll im System.
Naja, drei Mal dürft ihr raten. Gestern habe ich mich von diesem krassen Schmerz verschlucken lassen. Bin voll rein. Die Welle schlug über mir zusammen. Mir war kotzschlecht. Die Befreiung hat aber nicht lange auf sich warten lassen. Das geht mittlerweile alles so wunderbar schnell. Hinschauen, Fühlen, Transformation, Heilung! Zack! Freiheit, Erleichterung, neue Wahrnehmung, weil Filter aufgelöst.
Und nochmal dürft ihr drei Mal raten. 😉 Heute sehe ich meinen Partner mit komplett anderen Augen. Er weiß von all dem nichts. Ich habe nichts erzählt. Er macht nichts anders. Aber meine Welt, mein Empfinden, mein Erleben hat sich um 180 Grad gedreht. Wow! BOOM! I love it!
Ich liebe diese Art von Eigenverantwortung. Ich liebe es, mein Leben so gestalten und verändern zu können. Ich liebe jede einzelne Schicht, die ich erkannt und abgelegt habe. Ich liebe jeden Millimeter Freiheit, jeden Funken Leichtigkeit, den ich mir auf diese Weise "erarbeitet" habe. Ich liebe es, die Muster zu erkennen, zu erlösen, zu verstehen, euch das alles erzählen zu können. Ich liebe es, Licht ins Dunkel zu bringen, sichtbar zu machen, greifbar zu machen, für das andere keine Worte finden würden. Ich liebe meine Art zu wirken und meinen Weg, auf dem ich mehr und mehr zu meinem höheren Selbst in einem menschlichen Körper werde, mit euch zu teilen.
Für mich hat das nichts Schweres. Das ist keine Last. Das ist ein Entwicklungsprozess, für den ich angetreten bin und der sich der Vollendung nähert. Mir war immer klar, dass ich irgendwann nur noch meine Essenz bin und dass dann ein neues Level kommt. Ein neuer Erfahrungshorizont - 5D. Dafür darf 3D zu Ende gespielt werden. 😉 Was auf dem nächsten Level dann passiert und was es da zu entdecken gibt, werde ich weiterhin mit euch teilen. Das ist meine Passion! Die Meisterschaft erforschen und leben und euch mitnehmen. 💗
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Samstag, 24. Oktober 2020
Wie geht es dir?
Diese Frage aufrichtig gestellt, in tiefer Bereitschaft tatsächlich zuzuhören, da zu sein, präsent. In Demut den Raum gebend. Eine Demut, die nicht etwa unterwürfig ist, nicht aufopfernd, sondern eine Demut, die bereit ist, vom anderen etwas zu lernen, mit Offenheit, wertfrei, urteilsfrei. Keine Ratschläge, kein Zuhören, um zu antworten, keine Besserwisserei, keine Floskelmentalität a lá Smalltalk. Sondern wirklich ernsthaft fragen, wirkliches Interesse an der anderen Person und deren Lage, deren Emotionen, deren Sicht der Dinge.
Eine Kommunikation, die auch eine Kommunion ist. Nur zuhören und sein lassen.
Nach solchen Situationen und Gelegenheiten sind die Menschen ausgehungert. Da bin ich mir sicher. Wer wurde denn in seiner Kindheit schon ernsthaft wahrgenommen, einfach so? Mein inneres Kind war zumindest ausgehungert. Sehr. Mal wieder bin ich einem inneren Kind von mir begegnet, das bei den Erwachsenen niemanden erreichen konnte, das nicht gesehen wurde, nicht wahrgenommen, immer übergangen.
Was es gebraucht hätte damals? Dass nur einer einmal ernsthaft gefragt hätte: "Und du so? Wie geht's dir eigentlich, Kleine?" Als ich meiner Kleinen eben genau diese Frage ernsthaft interessiert gestellt habe, sie gesehen habe und sie gemerkt hat, dass ich es wirklich aufrichtig meine, dass ich da bin, mir Zeit nehme und sie einfach nur sehe, sind alle Dämme gebrochen. Ich hab Rotz und Wasser geheult. Der alte Schmerz überrollte mich und floss direkt ab.
Ich bin gefallen. Einfach gefallen. Es war wir eine Erlösung. Die Kleine, sie ist gelandet, sanft und warm in Mutter Erdes Schoß. Mitten hinein in die Liebe, in die Geborgenheit des Lebens.
Wie viele lechzen danach, einfach nur gesehen zu werden mit dem, was sie gerade sind und was sie bewegt? Mit den Ängsten, der Freude, den Prozessen, den Themen, den Herausforderungen, Erfolgen?
Wie viele leiden gerade einfach nur deswegen, weil sie das Gefühl haben, nicht gesehen zu werden? Wie viele wollen nur, dass man ihnen zuhört und sie ernst nimmt? Einfach nur zuhören...!
Wie geht es dir?
Dieser Satz ist der einzige, der wirklich zählt und immer passt. Bei Krankheit, bei einem Todesfall, bei neuen Herausforderungen, in Krisen aller Art. Da braucht es keine "Gute-Besserungs-Wünsche", kein Beileid (was ich sowieso total Banane finde), kein "viel Erfolg". Da braucht es keine Tipps, keine Ratschläge, keine gut gemeinten Weisheiten.
Wie geht es dir? Und dann da sein. Wirklich und wahrhaftig da sein. Mit der Antwort muss man auch gar nichts machen. Es einfach stehen lassen. So SEIN lassen. "Danke für deine Offenheit. Danke, dass du mir das erzählt hast." Das reicht als Antwort. That's it!
Meine Meinung...
Mittwoch, 21. Oktober 2020
Selbstaufgabe führt zu Bedürfnis-Erfüllungs-Schreierei
"Bleib zu Hause, wenn du krank bist, damit du keinen anderen ansteckst!" Warum heißt es nicht stattdessen: "Bleib zu Hause, damit DU dich gut erholen kannst und wieder gesund wirst. Sorge gut für dich!"
"Setz eine Maske auf, damit du andere schützt!" Warum heißt es nicht: "Setz eine Maske auf, wenn du dich damit wohler fühlst. Wenn es sich nicht stimmig für dich anfühlt oder du damit dein eigenes Wohlergehen gefährdest, dann lass es bitte sein. Sorge gut für dich!"
"Sei solidarisch" heißt in unserer aktuellen Gesellschaft vor allem eins: "Stell deine eigenen Bedürfnisse hinten an. Opfere dich und dein Wohlbefinden für andere auf. Gehe über deine Grenzen. Stell dich nicht so an und wenn es sein muss, leide. Ist ja für einen angeblich guten Zweck." Solidarität in der Aufopferung. Solidarität im Mit-Leiden.
Es war schon jeher verpönt, seine eigenen Bedürfnisse an erste Stelle zu setzen. Schnell wird einem Egoismus vorgeworfen. Ich glaube die meisten sind als Bedürfniserfüller erzogen worden. Schön brav funktionieren und hinten anstellen, sich nur nicht zu wichtig nehmen. Immer schön schauen, dass es den anderen gut geht, auch wenn man selbst dran kaputt geht. Selbstaufgabe.
Wenn aber jeder an sich denken würde, wäre an alle gedacht. Wenn jeder für sich selber sorgt und das nicht von anderen fordert, dann hört dieses Bedürfniserfüllungsgeschrei und andere dafür anklagen, wenn sie nicht "liefern", endlich auf.
Ich wiederhole mich und das tue ich gerne: Es ist nicht egoistisch, gut für sich zu sorgen. Es ist viel mehr klug und das Einzige, was für meine Begriffe auf Dauer wirklich funktioniert. Egoistisch ist es, nicht für sich zu sorgen und die Fürsorge dann von anderen einzufordern, sie für verantwortlich dafür zu halten. Und genau genommen ist es noch nicht einmal egoistisch, Fürsorge von anderen zu fordern. Es ist pure Hilfslosigkeit und Überforderung, weil die wenigsten eine Ahnung haben, wie es geht, für sich zu sorgen.
Jeder Ruf nach Fürsorge und Rücksicht ist eigentlich ein Hilferuf. Da ist Angst, da ist Ohnmacht, da ist die Unfähigkeit, die Quelle und Sicherheit in sich selbst zu finden. Da ist Unwissenheit darüber, wie Leben, wie die Natur tatsächlich funktioniert.
Für mich war es ein langer Weg, nicht auf jeden "Auftrag" von außen zu reagieren. Mir war es in Fleisch und Blut übergegangen, immer zu scannen, was denn wohl mein Umfeld gerade braucht und dann sofort zu handeln und zu liefern. Dabei habe ich mich selbstredend selbst vergessen. Nicht nur das. Ich habe mich permanent übergangen, bin über meine Grenzen hinweg, wusste noch nicht mal, dass ich welche hatte, ja, dass ich welche haben durfte. Mich mit meinen Bedürfnissen gab es eigentlich nicht. Und - Überraschung - ich habe lange Zeit danach geschrien, dass da endlich mal jemand MICH sieht und Rücksicht nimmt und endlich mal jemand für mich sorgt.
Ich war früher auch ein Bedürfniserfüllungsschreier, hab fleißig andere beliefert nur mich nicht!
Es ist ein Teufelskreis. Die meisten Menschen sorgen für andere, aber nicht für sich und fordern diese eigene Unterversorgung dann von anderen ein. Würde jeder für sich sorgen, gäb es direkt keine Erwartungen mehr an andere.
Mein Weg war und ist deshalb: Radikale Eigenverantwortung. Radikales bei mir bleiben. Nur das tun, was WIRKLICH in meiner Verantwortung liegt. "Aufträge" nicht annehmen. Andere in ihre eigene Verantwortung entlassen. Sie frei lassen. Mich frei lassen. Erwartungen ent-täuschen. Ent-Täuschung aushalten. Schuldzuweisungen aushalten und vor allem nicht annehmen. Falsche Lieferketten lösen. Geben nur aus der reinen Freude und aus der eigenen Fülle, aus dem eigenen Wohlbefinden. BEDINGUNGSLOS!!!!! Geben - bedingungslos! Empfangen - bedingungslos! Sein - bedingungslos! FREI! Wissend, dass ich alles habe, was ich brauche: MICH in meiner Anbindung!
Menschen, die für sich sorgen, sind eine Befreiung für die Mitmenschen.
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| Foto: Canva Text und Gestaltung: Anja Reiche |
Montag, 19. Oktober 2020
Nie war ich mehr Optimist als jetzt
Ich BIN dieser Frieden mit jeder Zelle. Mein Fokus liegt komplett auf den Wundern, auf der Weisheit dieses Prozesses. Mein Herz sagt mir, dass alles im Einklang mit der Schöpfung ist, mit dem Wandel, der hier stattfindet. ALLES ist jetzt richtig. Diese Intelligenz des Lebens kann ich nicht mehr anzweifeln. Es geht einfach nicht.
Meine Intuition - ich kann sie nicht mehr anzweifeln. Mein Schöpferbewusstsein - ich kann es nicht mehr anzweifeln. Und wenn noch so viele Dinge geschehen, die gerade nicht das ausdrücken, was ich gewählt habe, zweifel ich doch nicht daran, dass meine Wahl über kurz oder lang Realität wird. Und bis das der Fall ist, lehne ich mich zurück und lass das Leben machen. Ich habe gewählt und mehr gibt es nicht zu tun. WIR haben gewählt und mehr gibt es nicht zu tun. Alles, was nach dieser Wahl passiert, dient dazu, dass die Wahl manifest werden kann.
Wähle ich Frieden, wird sich alles in meinem System zeigen, was noch unbewusst dagegen wirkt, damit ich es sehen und entlassen kann. Wähle ich Fülle, wird sich mir alles zeigen an Überzeugungen und unerlösten Traumata, die dem entgegenwirken, damit ich es sehen und erlösen kann.
Was hier gerade auf der Welt hervorbricht, sind all die Wirkweisen, Muster, Traumata, Glaubenssätze, Dogmen, die der Wahl von Freiheit und Erfüllung, von Frieden und Liebe noch entgegenwirken. Es fliegt uns um die Ohren, damit wir es sehen und erlösen können. Jeder individuell hervorragend an seinem Platz. Es zeigt sich, damit unsere Wahl dann "stattfinden" kann. Mehr ist das nicht.
Eine Wahl kann erstmal Heilung von alten Themen erfordern, damit die Wahl SEIN kann, damit ich auf der gleichen Frequenz schwinge, wie die Frequenz meiner Wahl. Wenn ich Frieden wähle und irgendwo Krieg in mir herrscht, dann darf ich den Krieg befrieden, um selbst zum Frieden zu werden.
Schöpfung strengt sich nicht an. Die Natur strengt sich nicht an. Wachstum strengt sich nicht an. Es passiert einfach. Wenn ich etwas wähle und dann alle fünf Sekunden prüfend schaue, ob es schon da ist, gibt es da noch einen Zweifler in mir. Wenn ich wähle und mich dann von dem abschrecken lasse, was sich anschließend zeigt, was da noch aus dem Weg geräumt werden will, dann vertraue ich dem Prozess nicht, dann vertraue ich der Kraft meiner Wahl nicht und vor allem nicht der Weisheit des Universums.
Wenn ich wähle und die Wahl Wahl sein lasse, mich wieder dem JETZT zuwende und das mache, was das Leben gerade von mir will, mit dem Wissen, dass das alles ist, was es "zu tun" gibt, dann weiß jede Zelle meines Körpers, dass ich Schöpfer bin und dass diese Wahl genügt. Ich fühle die Gefühle, die hochkommen. Ich nehme die Symptome an, die mein Körper gerade hat, in diesem Lösungsprozess und weiß, dass alles dazu dient, irgendwann meine Wahl in diesem Körper zu erfahren.
Wann der richtige Zeitpunkt dafür ist, wann ich dafür alles "getan" habe, was ich tun kann, weiß die Schöpfung besser als ich. Mögen dafür noch so viele Bäume laut krachend umfallen. Gut so! Sie scheinen für meine Wahl aus dem Weg geräumt werden zu müssen.
Beobachten wird getrost das laute Getöse des Einsturzes um uns herum, in uns. Lassen wir das Sterben geschehen, das Sterben von Anteilen, das Sterben von dem, was nicht mehr zuträglich ist, damit das mehr Platz zum Wachsen hat, was jetzt wachsen will, weil wir gewählt haben. Nie war ich mehr Optimist als jetzt. 💗
Montag, 12. Oktober 2020
Es geht um Vollendung
Es geht um Vollendung!
Diesen Satz habe ich schon seit Tagen präsent und in mir läuft genau das. Irgendwie ganz von alleine. Ich schaue eigentlich nur zu und lasse geschehen. Der Körper zuckt immer wieder heftig. Energiewellen vom Feinsten. Dröhnen in den Ohren. Muster vor den Augen. Gähnen, Gänsehaut rauf und runter. Schauer, die mir durch und durch gehen.
Seit meiner Heilreise zum inneren Kind vor ein paar Tagen geht's rund.
Ein Zyklus geht zu Ende. Ankommen im vollkommen verwirklichten Selbst. Ein beständiger Dialog in alle Richtungen. Ein stetes Gewahr-Sein, Da-Sein. Ganzheit. Göttlichkeit. Schöpferbewusstsein deluxe.
Heute morgen ging mir auf, dass dieses innere Kind nicht nur "Besuch" von mir braucht, um zu heilen, sondern vor allem auch und gerade jetzt, um zu wachsen.
Das wurde mir heute morgen im Bett so bewusst. Wann haben wir unserem inneren Kind mal etwas von Magie, Fülle, Freiheit, Freude, Wachstum, Leichtigkeit, Genuss, Erfüllung, Vollkommenheit und Freiheit erzählt? Wann haben wir uns mal hingesetzt und unserem Kind von damals erzählt, was wir im Laufe unseres Erwachens für Erkenntnisse hatten? Wann haben wir mit diesem Kind mal wild fantasiert, getobt, geträumt, sind zu geistigen Höhenflügen mit ihm aufgebrochen?
Ich hab das noch nie gemacht. Bis heute. Was für ein krasser, magischer, kraftvoller Prozess. BOOM! Das versetzt Berge und bewegt Universen. Da werden Kräfte freigesetzt, die mich fast umhauen. Ich kann nur noch sitzen und staunen.
Was wurde uns - vor allem als Kind - über uns selbst, das Leben, über Gott und die Welt für ein Nonsens erzählt. Deswegen habe ich heute früh folgende Entscheidungen getroffen und hatte dabei immer mein inneres Kind im Blick, denn da darf das geschehen, denn da ist irgendwie der Dreh- und Angelpunkt für die Gegenwart. Meine Überzeugungen von "gestern" erschaffen meine Erfahrungen von heute. Was muss ich also in der "Vergangenheit" verändern, dass ich JETZT eine bestimmte Erfahrung machen kann?
Sämtliche unnatürlichen, lebenswidrigen Ideen über Geld, Krankheit (denk nur mal an Karies!!!!), Leistung, Verhütung, Gehorsam, Schuld, Verpflichtungen LÖSCHEN! Die göttliche Wahrheit über all das INSTALLIEREN! Download bitte JETZT! Danke! Die göttliche Wahrheit über das Menschsein und den Sinn des Lebens bitte im Bewusstseinsfeld meines inneren Kindes einspielen. Raus, was nicht der Natur meines Kindes entspricht und rein, was wirklich "wahr" ist.
Die Welt, wie sie sich gerade zeigt, macht uns bewusster denn je, dass eigentlich NICHTS von dem stimmt, was man uns beigebracht hat. Das innere Kind darf komplett resetet werden.
Was glaubt ihr, wie eure Gegenwart aussähe, wenn ihr zuträglich und förderlich groß geworden wärt? Und diese zuträglichen Botschaften können nachträglich eingespeist werden. Alles existiert, geschieht parallel. Eine glückliche Kindheit kann genau jetzt stattfinden bzw. initiiert werden.
Für mich ist das Teil der Vollendung. Für mich ist das der Eintritt ins voll verwirklichte Selbst. Körper, Geist und Seele sind auf allen Ebenen, allen Dimensionen, allen Zeitlinien im Einklang und in Harmonie. Überall wirkt unser wahres Sein, der Wille der Schöpfung, jetzt eben auch rückwirkend in der Kindheit.
Tatsächliche habe ich das Gefühl, das derzeit eine totale Bereinigung möglich ist, absolutes Heil-Sein, Ganzheit, Vollkommenheit. Die Zeit ist reif und wir sind es auch. Ich wiederhole mich: Die Schöpfung hat gewählt, das jetzt zu erfahren. Die Erde steigt auf und wir mit. Punkt! Deswegen ist jetzt Vollendung möglich und dran.
Das ist meine tiefste, gefühlte Wahrheit. Das ist das, was seit Tagen in mir wirkt und arbeitet, was ich fühle, was durch mich durchschießt und geschieht. Denn auch ich habe gewählt. Göttliches Mensch-Sein. Menschliches Gott-Sein. Heil-Sein. Ganzheit. Neuer Erfahrungshorizont "wacher, bewusster, Schöpfer in bedingungsloser Liebe, im Einklang mit Allem-was-ist". Meine Vollendung, die erfahren werden will IN einem Körper, mit einem Körper. Die Vollendung einer Dimension und den Übergang in die nächste Dimension - als Mensch. Vollendung im Fleisch!
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| Foto: Canva Text und Gestaltung: Anja Reiche |
Mittwoch, 7. Oktober 2020
Eine Heilreise zum inneren Kind - live
Sooooo heilsam, soooo wundervoll. Ich bin gerade einem inneren Kind von mir begegnet, das mir in den letzten Monaten immer wieder erzählt hat, dass wir gewissen Situationen nicht gewachsen sind, dass wir keine Chance haben, wenn wir da raus gehen, dass da eine Übermacht am Wirken ist und dass es viel besser ist, einfach unsichtbar zu sein, sich nicht blicken zu lassen, nicht aufzufallen.
Ich nehme euch mit auf diese innere Heilreise, die ich eben gemacht und aufgezeichnet habe. Wow! Ich liebe diese "Arbeit", dieses Wirken, diese Befreiung, diese Heilung. Dieses Leben ist so wundervoll einfach, die "Mittel", "Methoden" sind so wundervoll einfach.
Fühlt euch eingeladen in mein Innerstes, zu meinem kleinen Mädchen, dazu, meinem Heilungsprozess beizuwohnen. Das Video (auf Facebook zu finden) bzw. der Podcast darf sehr gerne geteilt werden. Möge er Balsam auch für andere sein. 💗
Dienstag, 6. Oktober 2020
Auf was es wirklich ankommt
Heute wurde mir mal wieder vor Augen geführt, auf was es wirklich wirklich ankommt. Mit einem Schlag war alles andere unwichtig. Wenn die Heiligkeit des Erwachens und des sich selbst erkennens sichtbar wird bei einem Menschen, wenn wieder jemand bei sich selbst angekommen ist, dann knie ich nieder. Diesen tiefen Frieden sehen und spüren zu dürfen, ist das größte Geschenk ever und ich weiß wieder, was tatsächlich zählt. Meine Berührung musste ich einfach mit euch teilen. Es ging gar nicht anders. Wieder ist einer mehr nach Hause gekommen. 🙏🙏🙏🙏🙏🙏❤️Jeder einzelne zählt! <3
Das ist meine kurze Botschaft heute für euch im Podcast: https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Auf-was-es-wirklich-ankommt-eklv1d
Sonntag, 4. Oktober 2020
Alles fängt im Geiste an
Es gibt Tage, da fällt es mir schwer, Außenseiter zu sein und die Visionen der neuen Welt "nur" im Herzen zu tragen. Nichts, oder nicht viel davon für die breite Masse sichtbar und greifbar, nichts beweisbar von diesem Wandel. "Nur" ein Gefühl, ein super starkes, klares Gefühl, aber eben noch nichts Handfestes.
Heute ist so ein Tag. Heute sehnt es mich danach, dass es endlich knallt, dass die Enthüllungen kommen, dass die Wahrheiten und Machenschaften ans Licht kommen.
Manchmal geht mir die Geduld aus. Ich kenne diese Durststrecken von meinem eigenen, ganz individuellen Weg. Zwischendurch hätte ich immer wieder alles an die Wand feuern können, war kurz davor aufzugeben, hab gezweifelt. An mir, meiner Wahrnehmung, meiner Vision, meiner Intuition.
Aber ich hab eben immer nur fast aufgegeben. Denn letztlich bin ich immer beim Gleichen rausgekommen: Umdrehen ist keine Option. Anpassung ist keine Option. Mich wieder selbst zu verraten ist keine Option.
Dann bin ich lieber noch länger Außenseiter, mal wieder, bis meine gefühlte Wahrheit sichtbar wird. Das wurde sie nämlich immer. IMMER! Über kurz oder lang wird Realität, was ich so klar fühle, was in diesem Fall der goldenen Zeit, der neuen Welt, so viele fühlen.
Bleiben wir dran. Halten wir durch. Auch diese große Vision wird wahr werden, weil sie in so vielen Herzen schon lebt.
Danke für einen jeden, der mit mir träumt und das Licht hochhält. Irgendwann sind wir der neue Mainstream. DANKE! 🙏🏼❤️
Freitag, 2. Oktober 2020
Was brauchen wir stattdessen?
Viele Eltern kämpfen im Moment dafür, dass die Kinder wieder „normal“ zur Schule können, also ohne Maske, ohne Impfung, etc.
Andere kämpfen dafür, dass die Maßnahmen überhaupt wieder aufgehoben werden, man wieder „normal“ in Fußballstadien kann, in Discos, in Bars.
Andere schreiben Politiker an und versuchen, Gehör zu finden, machen ihre Empörung deutlich.
Immer geht da eine Bitte an jemand anders, der es aus unserer Sicht anders als bisher machen soll, der etwas verändern muss für uns. Da ist augenscheinlich eine Hierarchie, ein Machtgefälle. Wir wollen da wieder irgendwo rein und brauchen dafür "Erlaubnis". Was aber, wenn das, wo wir da so dringend rein wollen, gar nicht das ist, was wir eigentlich wirklich brauchen?
Wie zuträglich war das Schulsystem VOR dem ganzen Spuk denn wirklich? War es wirklich kindgerecht und förderlich? Waren davor nicht schon unzählige Stimmen zu hören, die nach Veränderung gerufen haben? Und jetzt pochen so viele darauf, dass genau diese Schulen doch bitte wieder „normal“ weitermachen sollen, wie VOR Corona?
Was, wenn heute jegliche C-Maßnahme aufgehoben wird? Reicht das wirklich? Was ist mit all der Korruption, die passiert ist, auch davor schon passiert ist? Dem Lobbyismus? Was ist mit der Zensur, der Unterdrückung anderer Stimmen? Dem Welthunger? Der Pharma-Diktatur? Der Ausbeutung? Ist es tatsächlich damit getan, dass die Kinder wieder „normal“ in die Schule können, wieder Konzerte stattfinden, Fußballstadien gefüllt werden, Discos aufmachen?
Lass genau jetzt alle Maßnahmen wegfallen, was dann? Das wäre natürlich erstmal eine riesige Erleichterung, auch für mich, und weiter?
Gefühlt wäre das so, wie wenn man an einem total baufälligen und maroden Haus mal eben einen Eimer Farbe vertut und die Wände streicht und dann glaubt, es ist renoviert. Das ist für die Katz. Mit ein wenig Farbe und Kitt kommen wir, glaube ich, nicht weit.
Was, wenn es gar nicht darum geht, wieder in das alte Normal zu kommen? Was, wenn wir aufhören würden, mit dem Kopf gegen Wände zu rennen, gegen Windmühlen zu kämpfen, Gehör zu finden bei denen, die gar nicht unsere Sprache sprechen und schon gar nicht hören wollen, was wir zu sagen haben? Was ist, wenn wir uns umdrehen und gehen und das aufbauen, was wirklich dran ist?
Da hab ich zum Beispiel von einem österreichischen Hotelier gelesen, der seine leerstehenden Räumlichkeiten dazu zur Verfügung stellen würde, Kinder zu betreuen, die nicht geimpft sind und daher nicht in die reguläre Betreuung können. Eine großartige Idee. Sollen die doch ihre Impfpflicht machen, wenn man in „anerkannte“ Einrichtungen möchte. Gehen wir eben in „nicht anerkannte“.
Da wird vielleicht gerade der Beruf des Heilpraktikers „offiziell“ abgeschafft, aber wer sagt, dass das schlecht ist? Es ist einfach eine Bezeichnung. Der Titel ist doch gerade egal. Also mir muss keiner ein Diplom vorlegen oder ein Zertifikat. Ich vertraue meinem Herzen und weiß, dass ganz viele unfassbares leisten und dafür keine Bezeichnung haben, keine offizielle Legitimation. Die machen einfach und das ist gut so. Irgendwo in der Grauzone der aktuellen Gesellschaft. Wer braucht einen Titel? Der Titel macht noch lange keine Expertise. Vielleicht ist es viel besser eben nicht offiziell Heilpraktiker zu sein. Damit hat man unfassbar viele gesetzliche Vorgaben und Beschränkungen. Es heißt nicht umsonst, dass man als Heilpraktiker quasi immer mit einem Bein im Knast steht. Lasst uns doch einfach wirken wie wir sind, ohne diese ganzen Schubladen und Belege.
Es gibt dieses schöne Bild, in dem ein Wolf versucht bei den Hyänen akzeptiert zu werden, dazuzugehören, ans Futter zu dürfen und so weiter. Er kämpft und versucht alles, aufgenommen zu werden. Ohne Erfolg. Irgendwann bemerkt der Wolf, dass es gar nicht sein Rudel ist und es daher gar kein Wunder ist, dass er nicht ans Futter darf. Er hat an der falschen Tür geklopft und seine Energie vergebens vergeudet. Das richtige Rudel, der Tribe, die Herde lässt dich immer ans Futter.
Als ich vor elf Jahren so weit war, meinen Job aufzugeben, weil ich echt fertig war, hab ich vorher monatelang versucht, ans "Futter" zu kommen, die Wogen zu glätten, Gehör zu finden. Ich habe gekämpft und gemacht und getan und war am Ende ausgelutscht wie ein Duracell-Häschen, das stundenlang gegen die Wand rennt. Gebracht hat es nix. Ich MUSSTE gehen und stattdessen auf eigene Faust das machen, was wirklich für mich passte.
Also vielleicht geht es nicht darum, endlich zu erreichen, dass wir von den Politikern, den Geschäften, den Institutionen ans Futter gelassen werden. Vielleicht geht es darum einfach unsere wirkliche Herde zu finden. Umdrehen und gehen und das aufbauen, was wir brauchen, damit wir so leben können, wie wir es wirklich wollen. Parallel. Es wird einen Weg geben. Den gibt es nämlich immer.
Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin. Stell dir vor, du bräuchtest gar nicht mit dem Kopf durch die Wand, weil es dir auf der anderen Seite sowieso nicht gefällt. Stell dir vor, das System, wie wir es im Moment erleben und kennen, nimmt keiner mehr ernst und keiner will mehr „rein“?
Vielleicht passiert Wandel nicht dadurch, dass man etwas bekämpft, was man nicht will. Vielleicht passiert Wandel, indem man aufbaut, was man stattdessen will und das andere damit überflüssig macht. Könnte ja sein… 😉
Dienstag, 29. September 2020
Sehen und sein lassen ist universelle Liebe
Ich weiß noch gar nicht so recht, wo der Eingang ist in diesen Text. 😉 Die Kernaussage fühle ich seit zwei Tagen. In einem laaaaangen Austausch mit Christiane Zimmermann herausgearbeitet, zusammen auf die Essenz reduziert, uns gegenseitig angestupst, das Feld befühlt, Fragen gestellt, Antworten bekommen.
Was ist jetzt in diesem "heißen" Herbst, der vor uns liegt, wichtig? Es spitzt sich zu, das sehen und fühlen wir alle. Es wird immer heftiger, enger, irrsinniger, bizarrer, explosiver. Macht - Ohnmacht. Angst - Liebe. Enge - Freiheit. Hoffnungslosigkeit - Zuversicht. Verzweiflung - Urvertrauen. Chaos - Ordnung, Tod - Leben. ALLES ist gerade in den Extremen gleichzeitig da. Ein stetes hin und her, auf und ab. Ein ziehen und zerren. Wer "gewinnt"?
Der Wandel er kommt. Die Frage stellt sich nicht mehr. Es gibt einen Punkt, da wird er auf jeden Fall und unter allen Umständen da sein, passieren, wahr werden. DASS er kommt, ist eingetütet, universell garantiert quasi. Wie wir die Zeit bis dahin erleben und vielleicht sogar mithelfen können, dass er früher kommt, liegt an jedem Einzelnen.
Bin ich im Widerstand, fühlt sich alles drei Mal so schwer und fürchterlich an. Bin ich mit dem, was da gerade alles los ist in mir und um mich, im Frieden, dann geht es leichter - auch wenn die Situationen vielleicht semi-optimal sind. 😉
Lieben was ist, in Frieden sein mit dem was ist, das ist eine Kunst, das ist Meisterschaft. Und wenn man die Welt so betrachtet mit all den Akteuren, dann ist Liebe echt so manches Mal eine Challenge und seeeeehr hoch gegriffen im Anspruch an sich selbst. Wenn man gerade in der größten "Scheiße" steckt, sich mit Ohnmacht konfrontiert sieht und Existenzängste aussteht, dann könnte man demjenigen glattweg eine scheuern, der ach so weise daher kommt und einem sagt, dass man lernen müsste, das zu lieben, was da gerade ist. I know. 😉
Was um ein Vielfaches leichter geht, ist die Anerkennung dessen, was ist. Es sehen. Schlichtweg wahrnehmen, registrieren und sein lassen. Nix damit machen wollen, müssen, sollen. Nur sein lassen. Nicht bewerten, nicht kämpfen, nur sehen und das bei allem, bei Gefühlen, bei körperlichen Symptomen, bei Menschen, Erlebnissen, Zuständen.
Ich sehe dich, Zahnschmerz, Krebs, Krampf, Schlaflosigkeit, Schnupfen.
Ich sehe dich, Angst, Wut, Ohnmacht, Panik.
Ich sehe dich, Tod.
Ich sehe dich, Lügner.
Ich sehe dich, Korruption.
Ich sehe dich, Blinder, Sehender, Schlafender, Wacher.
Ich sehe dich, Politiker, Polizist, Ordnungsamtmitarbeiter, Lehrer, Arzt, Wissenschaftler.
Ich sehe dich, Mensch mit Maske, Mensch ohne Maske.
Ich sehe dich, Rechter, Linker, Weißer, Schwarzer.
Ich sehe dich und erkenne an, dass es dich gibt, dass du da bist, dass du du bist. Ich erkenne an, dass du auf dieser Erde bist, in meinem Leben bist. Ich sehe dich und lasse dich sein. Wir können nebeneinander existieren. Sowohl als auch, nicht entweder oder. Nicht du oder ich. Nicht gegen, sondern damit.
Die Antwort vom Universum war deutlich und glasklar, der Wandel geht um ein Vielfaches schneller voran, umso mehr Menschen sich auf Wertschätzung besinnen, auf Mitgefühl, Eigenverantwortung und Anerkennung dessen, was gerade da ist. Die Schöpfung ist in allem zu sehen. Das ist das, worauf es gerade ankommt. Das ist das, was wirklich JEDER tun kann, egal wo er ist: Wachen Auges und voller Mut hinsehen und wahrnehmen, anerkennen, was JETZT ist und das - so simpel - ist die Heilung. DAS ist der Frieden. DAS ist die Liebe, die bedingungslose.
Sehen und sein lassen ist universelle Liebe.
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mich entspannt sehen und sein lassen ganz extrem, es erleichtert mich, nichts damit/dagegen tun zu müssen.
Sehen und sein lassen ist universelle Liebe.
💕 Ich sehe dich! 💕
PS: DANKE, Christiane! DANKE, immer wieder tausend Dank für unseren Austausch, das Befühlen, Befragen des Universellen, der Zeitqualität, der kosmischen Weisheit. DANKE für uns! Danke für deine ganz persönliche kosmische Weisheit. Ich sehe dich! 💕 Ich liebe dich! 💕
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| Foto: Canva Text und Gestaltung: Anja Reiche |
Freitag, 25. September 2020
Das globale Narzissmus-Phänomen
Hänsel und Gretel wollten es auch nicht glauben. Ihre Eltern schickten sie nicht nur alleine in den Wald. Nein, die Eltern waren auch noch bereit, den Tod der Kinder in Kauf zu nehmen, dafür, dass die Eltern die Wahrscheinlichkeit erhöhten, selbst nicht verhungern zu müssen, wenn zwei Mäuler weniger zu füttern waren.
Wer mit einem Narzissten als Elternteil groß geworden ist, erkennt sehr gut, was auf dieser Welt gerade vonstatten geht.
Es geht nicht um dich. Es ging niemals wirklich um dich. Du hattest nie auch nur den Hauch einer Chance. Du konntest es nicht richtig machen. Du hast niemals "genug" sein können, gut genug.
Das Gute daran? Du hast damit auch niemals etwas falsch gemacht. Du bist nicht schuld. An gar nichts, schon gar nicht am Leid der Eltern. Du solltest nicht besser sein, härter arbeiten, dich mehr anstrengen, gehorsamer sein, dich noch mehr verbiegen und anpassen. Du kannst die richtigen Worte nicht finden, um endlich zum anderen durchzudringen. Keine Erklärung deiner Situation oder der Fakten, würde Gehör finden. Es geht ja nämlich gar nicht um dich und deine Belange, um Verbindung und Menschlichkeit, um Nähe, Verständnis und Miteinander, darum, dass es jedem gut geht.
Du KANNST nicht zum anderen durchdringen. Hör auf, es zu versuchen. Da gibt es nicht die Möglichkeit auf Verbindung. Da ist nämlich niemand zu Hause. Es gibt da keinen Empfänger für deine Frequenz.
Du existierst als Mensch mit deinen natürlichen Grenzen und Bedürfnissen gar nicht. Du bist lediglich Bedürfniserfüller für sie und hast bitteschön keine eigenen Grenzen und Bedürfnisse zu haben. Du hast komplett für sie da zu sein. Du hast dich gefälligst unterzuordnen, hinten anzustellen, aufzulösen mit deinem "Wollen". Du hast zu verzichten und sie zu beliefern.
In dem Moment, in dem du das begreifst, in dem dir klar wird, dass du nie auch nur ansatzweise eine Rolle gespielt hast, zerreißt es dich förmlich. Es ist so hart, zu realisieren, dass du egal bist, dass es dich für sie eigentlich gar nicht gibt, dass es eben wie gesagt, nie um dich ging. Es zerreißt dich, weil du begreifen musst, dass du und dein Wohl die ganze Zeit unwichtig waren, komplett unwichtig. Der letzte Funke Hoffnung darauf, die Erfahrung doch noch zu machen, dass du von ihnen vielleicht, eventuell, ganz bestimmt ganz bald doch noch gesehen und anerkannt wirst, erlischt. Aus der Traum. Es wird nie passieren. Du bist allein, haltlos, hilflos, entwurzelt, ohne Flügel, orientierungslos, auf dem Abstellgleis, vergessen und verloren. Wie Hänsel und Gretel komplett sich selbst überlassen.
Wer bist du denn eigentlich, wenn sie dich nicht sehen? Wer bist du, ohne diese Zugehörigkeit? Definieren wir uns nicht über die Beziehung zu anderen? Ist es nicht erst möglich, uns selbst im Kontext mit anderen zu erkennen? Gibt es dich nicht erst, wenn dich jemand sieht?
Du löst dich auf. Gott sei Dank! Du löst das auf, was sie dir beigebracht haben, dass du über dich denken sollst. Du löst damit alles auf, was du nicht bist, denn sie haben dir vorwiegend nur Lügen über dich erzählt. Du bist nicht unfähig, schwierig, kompliziert, zu laut, zu anspruchsvoll, zu egoistisch, zu dämlich, zu anstrengend, zu empfindlich, zu sensibel, zu faul, zu viel. Sie haben es dir suggeriert,aber es ist nicht die Wahrheit über dich.
Wenn der Schmerz über den Verlust deiner bisherigen Identität und der Schmerz über den Verlust von der "heilen" Welt/Familie abgeflaut ist, kommt die Befreiung, kommt die Explosion in den Raum der unendlichen Möglichkeiten. Wenn du all das nicht bist, wenn da keine alten Begrenzungen mehr sind, keine alten Definitionen mehr, musst/darfst du alles neu betrachten, neu bewerten, dich neu entdecken. Plötzlich kannst du dich entfalten. Plötzlich ist da Platz. Ja, diese Freiheit macht erstmal Angst, ist bedrohlich weit. Du fühlst dich nackt und schutzlos. Ausgeliefert. Schon wieder, nur anders.
Wer bist du denn eigentlich so nackt? Du hast zum ersten Mal die Möglichkeit, dich wirklich zu sehen, dich in deiner Essenz und Schönheit ohne all die vorgefertigten Meinungen über dich und dein Sein. Ohne all den Rotz, der dich bisher an deiner Größe und deinem immer fortwährenden Wachstum gehindert hat.
Das ist die große Chance, die nach dieser Ent-Täuschung auf dich wartet. Du selbst bist das Geschenk, das hinter dem Schmerz dieses knallharten Aufwachens auf dich wartet. Wenn du dich selbst erstmal gefunden hast, gesehen, geschaut, erkannt hast, gibt es nichts mehr, was du noch von anderen/ihnen brauchen könntest. Dann bist du vollständig, da, angebunden, beheimatet in dir, auf der Welt, im Universum. Angekommen im Schoß von Mutter Erde, behütet von Vater Gott-Schöpfer. Gewollt, geliebt, getragen, versorgt, genährt, angefüllt, erfüllt, willkommen. Ein Glückskind, weil du endlich angekommen bist in deiner Schönheit, bei dir.
Du "musst" nicht mehr Opfer sein, weil du etwas zu bekommen erhoffst. Du hast dann alles und bist frei. Wo es kein Opfer mehr gibt, braucht es auch keine Täter mehr.
Die Ablösung von den irdischen Eltern - und allen Menschen, denen wir im Laufe unseres Lebens die Ersatzfunktion zuschieben wollten, wie z. B. Partnern, Vorgesetzten, Politikern, etc. - und die Hinwendung zu uns selbst und unseren wahren, kosmischen Eltern, ist das, was ich Erwach(s)en nenne. Das ist für mich der einzige Weg in die Freiheit. Es ist das, was gerade auf der ganzen Welt stattfindet.
Donnerstag, 24. September 2020
Die göttliche Ordnung sortiert sich selbst wieder neu
Ich weiß nicht wie es euch geht. Mich hat eine tiefe Ruhe erfasst. Da ist das Gefühl "Wir sind über den Berg." Oder das bessere Bild "Die Talsohle ist durchschritten."
Wir hatten jetzt so lange Geduld - mal mehr, mal weniger - haben gefühlt, transformiert, gemacht, getan, beobachtet, uns aufgeregt, sind wieder in die Liebe gegangen, sind immer wieder vor Erschöpfung regelrecht zusammengebrochen, waren mal zuversichtlich, dann wieder total resigniert. Aber wir sind drangeblieben. Und gefühlt ist jetzt alles getan. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, den Rest erledigt das Leben (oder Karma 😉😁).
Wenn man etwas sät, hegt und pflegt man das entstehende Pflänzchen, gießt, zupft Unkraut, unterstützt wo man kann. Die Früchte müssen aber dann alleine reifen. Das hab ich nicht in der Hand. Es kommt der Moment, da ist alles getan und wir können nur noch geschehen lassen.
Gefühlt ist in diesem Weltengarten genau dieser Moment jetzt gekommen. Es ist alles getan. Der Rest geschieht einfach.
Ich liebe diese Ruhe in mir, die gerade da ist. Diesen Frieden. Diese Zuversicht. Ich lese und höre was geschieht und es macht nichts mit mir. Es spielt keine Rolle mehr. 🥰🥰🥰 Die göttliche Ordnung sortiert sich selbst wieder neu.
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| Foto: Canva Text und Gestaltung: Anja Reiche |
PS: Hier ein Beitrag zu den Schumann-Resonanzen, auf den ich mich u. a. beziehe:
Mittwoch, 23. September 2020
Göttlichkeit darf selbstverständlich werden
"Du musst bereit sein ALLES loszulassen. Du musst bereit sein, ALLES zu verlieren." Kennt ihr diese Sätze? Meistens denken wir dabei an Dinge, die uns scheinbar wichtig sind. Wir beziehen es auf Geld, Partner, Job, Hab und Gut, Kinder, Träume, Visionen, Erfolg, etc. Dem stimme ich natürlich zu und bin bereit, eins ums andere Mal zu sterben. Keine Frage. Anhaftungen und etwas auf Biegen und Brechen halten wollen, behalten wollen, ja sich sogar darüber zu definieren, behindert uns nur in unserer Entfaltung und drückt so gar nicht aus, wer/was wir eigentlich wirklich sind.
Aber wisst ihr, was mindestens genauso wichtig ist, in diesem Loslassprozess, in dieser Metamorphose hin zu dem, was wir sind? Das loszulassen, was wir NICHT sind und sein wollen, nämlich alles, was uns klein hält, was unseren Selbstwert klein hält, was unsere Eigenmacht klein hält, was uns beengt und beschränkt, begrenzt und bremst.
Wisst ihr, ich hab mich beeindrucken lassen. Total. Dieses Ungetüm, das da gerade auf der Weltenbühne tobt (und ich meine nicht den Virus), es hat mich beeindruckt und ich habe wieder angefangen, mich klein zu fühlen, immer kleiner, ohnmächtiger, passiver, stiller, verschreckter, scheuer, schüchterner, hilfloser, überforderter, ausgeschlossener, getrennter. Ich habe mich nicht mehr willkommen gefühlt in dieser Welt, habe die Fülle nicht mehr so richtig sehen und fühlen können, hatte irgendwie keinen Zugang mehr zum Schöpfersein und dabei war ich da echt schon gut unterwegs, bis dieser Wandel so krass an Fahrt zugelegt hat.
Gut, dass ich Vergleichsmöglichkeiten habe. Gut, dass ich mich vorher schon so oft und gebührlich als Schöpfer erfahren konnte. So weiß ich zumindest, wie es sich anfühlt, dass es überhaupt geht, wie ich "damals" gedacht und gehandelt habe. Ich habe ordentlich Referenzerfahrungen gesammelt. Gott sei Dank! Diese Erfahrungen sind heute ein so wertvoller Schatz, auf den ich immer wieder zurückgreifen kann. Wie hätte ich "damals" reagiert, vor C, vor der Diktatur, vor den ganzen Auflagen und Verboten? Wie habe ich auf die Dinge geblickt? Wie habe ich gewählt? Worauf war der Fokus? Wie habe ich mich gefühlt, verhalten, begriffen?
Alles, was nicht mindestens dem Lebensgefühl von vor C entspricht oder nicht noch besser ist, wähle ich ab. Darauf hab ich echt keine Lust mehr. Ich habe keine Lust mehr, mich klein zu fühlen und zu verleugnen, wer ich eigentlich wirklich bin. Freiheit und Schöpferbewusstsein geht genau jetzt, weil es IN uns stattfindet. Im Außen muss sich nicht vorher was geändert haben. Nein, wählen kann ich immer. Ich kann wählen, welche Erfahrungen ich machen möchte, weil ich weiß, das mir alles andere nicht mehr zuträglich ist. Habe fertig!
Die Welt ist, wie sie ist und gleichzeitig kann ich einen Erfahrungshorizont wählen, in dem das stattfindet, was ich eben gewählt habe, denn meine eigene Erfahrungswelt existiert parallel und ist immer und überall möglich. Die Politiker können sich ausspinnen, aber ohne mich als Mitspieler. Ich begegne lieber gleichzeitig, parallel zu dem Zirkus den Herzmenschen, den wachen, denen, die Wachstum wollen und Miteinander, die anderen vertrauen, die das Gute sehen und zu schätzen wissen. Und vor allem - und das ist das Wichtigste gerade für mich - wähle ich es, in einem steten Gewahrsein meiner Göttlichkeit zu sein. Ein immerwährendes Wissen und Fühlen, wer ich wirklich bin. Göttlichkeit darf endlich selbstverständlich sein, Wunder und Magie an der Tagesordnung.
Meine Wahl lautet deshalb:
"Da wo ich bin, findet nur noch 5D statt, die höchste Form der universellen Liebe, bedingungsloses Sein. Ich weiß, dass ich wählen kann, immer. Nach meinem Willen, nach meiner Wahl, geschieht mir. Ich erfahre mich in jedem Moment als Schöpfer! Ich bin mir in jedem einzelnen Jetzt dessen bewusst, dass ich Schöpfer bin. Ein stetes Gewahrsein und Erfahren meiner Göttlichkeit, meines machtvollen, universellen Geistwesens, meiner Größe, meiner Unendlichkeit, meiner Weite, meines wahren Seins, meiner Essenz. Ich akzeptiere nur noch 5D und lebe selbstverständlich meine Göttlichkeit."























