Dienstag, 29. März 2022

Aufbruch - In der Welt zu Hause

Jetzt war es länger still um mich. So vieles wollte gefühlt und entschieden werden.

Mir ist schon länger klar, dass ein neuer "Einsatzbefehl" vom Universum ansteht, dass ich wo anders wirken soll, dass ich überhaupt anders wirken soll. Es lag in der Luft. Koffer packen war die Ansage. Wohin? Warum? Wozu? Das blieb offen.

Nun wurde es die letzten Tage immer klarer. Aufbruch ist angesagt. Reisen. In der Welt wirken. Mein Licht verströmen. Orte und Menschen initiieren, inspirieren, befruchten. Ich trage die Initiationsenergie in mir. Wer mir begegnet, ist danach nicht mehr der selbe Mensch, der Ort nicht mehr der gleiche. Ich verankere Licht. Ich erinnere. Ich transformiere, kläre.

Gleichzeitig geht es darum, mich tragen zu lassen, zu vertrauen, alles Gewohnte hinter mir zu lassen, Vorräte zurückzulassen, ein sicheres Heim, mein altbekanntes Leben, Beziehung und Partnerschaft neu zu definieren und zu leben. Nichts mehr festhalten. Fließen lassen. In der Welt zu Hause sein. In mir.

Und mit all diesen Ansagen kamen Abschiedsschmerz, Wehmut, Loslass-Wehen, Ängste, das Gefühl von Heimatlosigkeit, Vertriebenenthematik von den Ahnen, Einsamkeit der Kindheit. Ich habe viel geweint. Mich hingegeben. Die Wellen der Gefühle durch mich fließen lassen, tue es noch, immer wieder. Und letztlich habe ich den neuen Auftrag angenommen, weil es gar nicht anders geht. Ich weiß nicht viel, aber das, was ich weiß, genügt. Ich muss!

Es könnte verrückter nicht sein. Die Ansage ist deutlich. Ich reise mit Luna, meinem süßen Fiat 500. Serie "Dolcevita". Wie passend und gleichzeitig herausfordernd. So bin ich darauf angewiesen, immer wieder einen Schlafplatz zu finden, immer wieder auch etwas zu essen zu bekommen, weil ich nicht viel mitnehmen kann.

Erst soll ich noch in Deutschland unterwegs sein und dann sieht es so aus, als ob mich der Weg über kurz oder lang nach Portugal führt. Auch auf dieser Strecke brauche ich Übernachtungsmöglichkeiten. Ich will bei Bekannten von Bekannten sein, nicht irgendwo ein Zimmer nehmen. Es geht ganz konkret um Begegnung, sich gegenseitig beschenken, Symbiose im besten Sinne.

God's Paradise - so heißt der heilige Platz im Herzen von Portugal, an dem ich dann offenbar ebenfalls in irgendeiner Form wirken soll. Auch da kommt mir das Wort Initiation, Vorbereitung auf das, für was der Platz geschaffen ist. Es ist ein Ort, gefunden und gehütet, von Maik Mönninghoff. Sein Zuhause, das ebenfalls immer wieder für Begegnung gedacht ist. Um das noch besser zu ermöglichen, braucht es Gäste-Toiletten und Duschen, die in einem bereits vorhandenen Gebäude installiert werden sollen. (Hier ein Video von diesem ganz besonderen Paradies, damit ihr euch ein Bild machen könnt.)


Was ich jetzt konkret brauche?

▪ "Wirkstätten" (ganz privat oder zu mehreren) und Übernachtungsmöglichkeiten in (Süd-)Deutschland ab dem 10.04.2022

▪ finanzielle Unterstützung in Spendenform für meine Reise und für den Platz in Portugal mit den anstehenden Bauvorhaben

▪ Übernachtungsmöglichkeiten bei "Bekannten" in Frankreich und Spanien während meiner Durchreise nach Portugal (wann immer sie sein mag)

▪ dass du deinem Impuls direkt folgst, wenn du dich in irgendeiner Form angesprochen fühlst, spenden möchtest oder wenn du glaubst, dass ich demnächst bei dir sein sollte, dass wir uns begegnen sollten, dass ich ein Geschenk für dich habe oder du für mich

▪ die Offenheit, dass alles ganz anders kommen kann

▪ dass dieser Beitrag wie verrückt geteilt wird


So soll es denn sein. Rein ins Nichtwissen. Wie lange ich unterwegs bin? Keine Ahnung. Es könnten Wochen sein. Es könnten Monate sein. Eins ist klar: Ich diene dem Leben, #herzradikal wie immer. Ich gehe dahin, wo ich sein soll. Ich fühle, was gefühlt werden will. Tue, was getan werden will. Beschenken wir uns gegenseitig. In der Welt zu Hause - wir für uns!

Danke schon jetzt für alles! 🙏🏼❤

Kontaktmöglichkeiten: mail@anja-reiche.de, Facebook Messenger, über meinen Telegram-Kanal am besten als Kommentar unter genau diesen Post

Spenden könnt ihr unter dem Betreff "wir für uns" an www.paypal.me/AnjaReiche senden oder auf mein Konto überweisen:

Raiffeisenbank Thurnauer Land eG
IBAN: DE48 7706 9739 0000 4163 80
BIC: GENODEF1THA



Sonntag, 20. März 2022

Wirbelnde Wirkkraft

Das aktuellste Bild von Christiane Zimmermann, das zuuuuufällig an dem Abend entstanden ist, an dem Mischa und ich unseren Heilraum "JA zur Achterbahn" aufgemacht hatten, in dem es mal so richtig gewirbelt hat, zeigt die Zeitqualität einmal mehr perfekt. Es wirbelt um uns rum, unser gemeinsames Wirken wirbelt, das Verbinden unserer Kraft.

Es wirbelt auch in uns. Das alles macht etwas mit uns. Wir werden neu sortiert. Innen wie außen. 

Neue Einsatzorte werden bekannt gegeben. Gott hat neu gewürfelt. Die Frequenzen ändern sich und somit die Umstände, unser Umfeld, unser Wirkfeld.

Zusammen schaffen wir das. Zusammen, in Verbundenheit und mit Zusammenhalt. Das Netz hält. Unser Netz. Das WIR! 🙏🏼💖

Atmen. Immer wieder Ruhe finden. Damit das Chaos in Klarheit münden kann.

Nicht jeder Impuls braucht eine direkte Reaktion, eine direkte Antwort. Er darf im Feld kreisen. Darf wirken. Und sich vielleicht auch verwirklichen. Vielleicht. Wir werden sehen. Wenn Klarheit da ist, ist Klarheit da. Und solange atme ich und nehme das Wirbeln wahr. Jetzt. Atmen. Da sein.
🙏🏼🙏🏼🙏🏼

PS: Christiane hat selbst ganz wunderbare Worte zu ihrem Bild gefunden und sie zusammen mit bezaubernder Klaviermusik von Julian Leutelt zu einem Video kreiert: https://youtu.be/JrF4iEwxYVA

PSS: Hier findet ihr den Kanal von Mischa und mir, auf dem wir wirken und immer wieder auch unsere Heilräume ankündigen: https://t.me/Heimatschwingung


Bild: Christiane Zimmermann

Dienstag, 15. März 2022

JA zur Achterbahn - Willkommen zu Hause #3

Um sicher zu gehen, dass wir das Thema "Achterbahn" auch wirklich auf dem Kasten haben, haben wir die letzten Tage noch ein paar Probefahrten gemacht. Aaaalter! 😁🙈🙈🙈 Klappt ganz gut. Der TÜV wäre höchst zufrieden. 😂 Wir reden hier also nicht über die bloße Theorie. Achterbahn hamm wa drauf. 😂 

Das Leben ist halt nun mal ALLES. Oben und unten. Links und rechts. Schnell und langsam. Hell und dunkel. Freude und Traurigkeit. Abheben und Flachliegen. Chaos und Ordnung. Harmonie und schräge Töne. Frieden und Triggeralarm. Klarheit und Nichtwissen. Sonne und Regen. Tag und Nacht. Leberwurst und Grünkernbratling. Yogi-Tee und Schampus. 

Nichts bleibt ewig gleich. Wandel ist die Natur der Dinge. Wenn wir uns auf unsere wahre Natur, auf das Leben wirklich einlassen wollen, dann dürfen wir uns tatsächlich auf das ganze Spektrum einlassen, auf UNSER ganzes Spektrum. Nichts will ausgespart werden. Nichts will auf ewig festgehalten werden. Energie will fließen. Das Leben will fließen. So fühlt sich Lebendigkeit an. 

Sich tatsächlich für das Leben zu öffnen, heißt ja zu sagen zur Achterbahn. Es heißt Kontrolle abzugeben, sich führen zu lassen und die Fahrt in ihrer Gesamtheit mit allen Phasen zu genießen, ja sich sogar dafür zu begeistern, dass wir eben nicht immer nur oben auf sind. Die Reise ist rasant und in letzter Konsequenz doch immer sicher, weil eben auf Schienen. Unverfehlbar! 

Wir gehen in die dritte Runde von "Willkommen zu Hause", dem Online-Heilraum in der Sprache deines Heimatplaneten, mit dem von uns gewohnten Klartext. 😉 

Wir laden dich ein 

•dich dem Leben in seiner Ganzheit zu öffnen
•allen Tiefen, Herausforderungen und Schatten auch mal mit Humor zu begegnen
•Erfolg und Erfüllung neu zu definieren
•zur radikalen Erlaubnis von jedem Aspekt
•dich voll und ganz zum Ausdruck zu bringen
•zur Hingabe an den Moment
•dich für dich selbst zu begeistern
•zu Wildheit und Sein in deiner Urnatur
•zum Urvertrauen in den Fluss des Lebens

am Donnerstag, den 17.03.22, um 19 Uhr (bis ca. 21 Uhr) via Zoom.

Im ersten Teil des Abends erzählen wir von unseren eigenen, wilden Achterbahnfahrten und beantworten eure Fragen, die ihr im Vorfeld per Mail stellen könnt. Im Anschluss wollen wir mit euch in den Dialog gehen und euch den Raum geben für alles, was dann gerade geschehen und gesehen werden will. 

Von diesem Event wird es KEINE Aufzeichnung geben. 

Die Teilnehmerzahl ist offen. Der Mindestpreis beträgt wieder 20 EUR, wer mehr bezahlen kann und mag, darf das gerne tun. Tob dich aus. 

Im Anschluss an deine Anmeldung bekommst du eine Mail mit dem Zugangslink für den Zoom-Raum und den Bezahloptionen. 

Wir freuen uns auf dich und all deine Wildheit, Begeisterung und Lebendigkeit! ♥️ 

Und hier der Anmeldelink: https://www.cognitoforms.com/MischaMiltenberger/AnmeldungF%C3%BCrDenOnlineHeilraumWillkommenZuHause3MitAnjaReicheUndMischaMiltenberger


Foto von Mischa: Dominik Berchtold
Foto von mir: Winfried Becker

Samstag, 12. März 2022

Die Kraft des Moments

"Ich kann doch jetzt nicht einfach malen, ich muss doch den Abwasch machen."

"Was soll das denn bringen, wenn ich jetzt durch die Küche tanze und mich diesem Drang nach Bewegung hingebe?"

"Wozu soll ich denn jetzt hier so viel Gemüse anpflanzen, ich wohne doch alleine? Wer soll das denn alles essen?"

"Ich kann mich doch nicht am helllichten Tag ins Bett legen."

"Schreiben ist nur ein Hobby. Damit kann ich ja kein Geld verdienen. Das mach ich nur, wenn ich wirklich mal Zeit habe."

"Wenn ich sichtbar sein will, dann brauch ich jetzt eine Internetseite. Ich hab zwar keine Lust drauf, aber das muss halt sein."

Wie oft verspüren wir einen ganz klaren Drang nach etwas und tun es dann doch nicht, weil das nicht vernünftig, logisch, zielorientiert oder nachvollziehbar ist?

Wie oft tun wir etwas, das unglaublich zäh ist und schwer fällt, nur weil es scheinbar vernünftig, logisch, zielorientiert und nachvollziehbar ist?

Für mich besteht die Kunst des Lebens ganz klar darin, rigoros und radikal meinen Impulsen zu folgen, egal was die alten Programmierungen dazu sagen, egal ob meine Mitmenschen das verstehen können, egal wo es hinführt.

Das Leben will in jedem Moment etwas von uns. Wir sind hier um die Schöpfung geschehen zu lassen. Wir könnte ich urteilen, was davon wirklich nötig ist und was davon Humbug und wirres Zeug? Woher will ich wissen, für was das, nach dem mir jetzt so deutlich der Sinn steht, gut ist?

Mein Leben hat umso besser angefangen "zu funktionieren" und in den Flow zu kommen, umso mehr ich mich tatsächlich den Eingebungen hingegeben habe, dem Moment, der Kraft, die dann unweigerlich auf den Dingen liegt, wenn sie dran sind.

Dann geht sogar der Abwasch leicht. Dann ist die Steuererklärung in einer halben Stunde fertig. Dann passieren Wunder durch mich, weil ich der Schöpferkraft folge, mich zur Verfügung stelle.

Dann schreiben sich Texte von alleine. Dann spricht ES durch mich. Dann sehe ich mir selbst beim Tun staunend zu und freue mich daran, dass ich mich selbst überrasche mit dem, was dann zum Vorschein und zum Ausdruck kommt.

Mich geschehen lassen. ES durch mich wirken lassen. Die Kraft nutzen, die da ist und nicht künstlich versuchen, Dinge zu konstruieren, weil ich meine, dass es jetzt so müsste.

Hingabe. Hingabe. Hingabe. Bereit sein, Wunder geschehen zu lassen. Völlig sinnbefreit und damit mit dem größtmöglichen Sinn erfüllt - dem Schöpfersinn.

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Donnerstag, 10. März 2022

Schnell mal was annehmen, damit es endlich weg ist?

Warum "schnell mal was annehmen, damit es endlich weg ist" für meine Begriffe nicht funktioniert und wie ich stattdessen mit Mangel, Angst, Wut, Kleinheit, Ohnmacht, etc umgehe...

Hier der Link zum Podcast und hier zur entsprechenden Sprachnachricht in meinem Telegram-Kanal.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

So bin ich frei

Mal bin ich laut, mal bin ich leise.
Mal die Königin, mal bedürftig.
Mal bin ich wach, mal bin ich müde.
Mal bin ich klar, mal verwirrt.

Mal voller Freude, mal weine ich vor Schmerz.
Mal werte ich nicht, mal tu ich es doch.
Mal stehe ich über allem, mal steig ich ein in irdische Spiele.
Mal bin ich bei mir, mal projiziere ich.

Mal nehm ich ab, mal nehm ich zu.
Mal ess ich Fleisch, dann wieder nicht.
Mal koch ich gern, mal dauert's mir zu lang.
Mal ess ich viel, mal brauch ich fast nichts.

Mal ist alles blitzeblank, mal steig ich über den Dreck.
Mal rede ich viel, mal sag ich kein Wort.
Mal schreibe ich täglich, mal kommt nicht ein Satz.
Mal hebe ich ab, mal liege ich flach.

Ich bin offen für dies und gleichzeitig genau für das Gegenteil.
Ich lebe, was ist.
Ich nehme, was da ist.
Ich bin alles.
Ich darf alles.
Ich lasse mich sein.
Ich lade das Leben ein mit all seinen Farben.
So bin ich frei.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 1. März 2022

Glücklich sein TROTZ allem? Glücklich sein MIT allem!

"Ich bin so unfassbar glücklich!!!" habe ich vor gut zwei Stunde an Mischa geschrieben. Ich könnte platzen vor Energie und Seligkeit, Dankbarkeit und Begeisterung.

Ja, gerade jetzt in diesem Moment. Ja, genau JETZT in dieser Zeit, mit allen Umständen, die gerade auf der Welt da sind. Genau gerade JETZT bin ich glücklich, zufrieden, voller Leben, Inspiration und Freude. Ich fühle mich sicher, getragen, gehalten, genährt, gewollt, geliebt, verbunden, erfüllt. Und das sage ich nicht einfach so daher, weil's gut kommt (und wahrscheinlich kommt's noch nicht mal gut - glücklich sein ist dieser Tage bei vielen ja verpönt😉), sondern weil ich es fühle, durch und durch.

Ich sehe ALLES, was gerade zu sehen ist, was für mich wahrnehmbar ist, schaue hinter die Kulissen, sehe die hässlichsten Fratzen der Menschheit, die dunkelsten Gestalten, den Tod, Krankheit, Armut, Schmerz, Ungerechtigkeit, Betrug, Blendung, Gewalt. Ich sehe es und es ändert nichts daran, dass ich genau jetzt, DAMIT, glücklich bin.

Wie das funktioniert? Wie ich das "aushalte"? Ich halte mich aus. Ich halte meine hässlichsten Fratzen aus. Ich kenne meine dunkelsten Gestalten. Sehe meine Dämonen, den Teufel in mir. Ich sehe es nicht nur, ich erkenne es an. Ich nehme es an als Teil von mir. Ich weiß, was ich schon alles getan habe, in diesem Leben und in früheren. Ja, ich erinnere mich tatsächlich an viele, viele frühere Leben und nicht nur an die, in denen ich das arme Opfer war und mir Unrecht geschehen ist. NEIN! Ich erinnere mich auch an Leben in denen ich das Arschloch war, der Verbrecher, der Verräter, der Mörder. Und jetzt?

Soll ich davon irgendwas verurteilen? An mir? An anderen? Wie käme ich dazu? Und würde mich das weiterbringen? Soll ich Krieg gegen mich selbst führen?

Ich halte das alles aus, ich kann mir das alles "da draußen" anschauen, ohne depressiv oder aggressiv zu werden, weil ich es in mir angeschaut habe und immer wieder tue. Ich scheue mich nicht davor, mir selbst zu begegnen und zwar jedem verfickten Aspekt von mir. Auch dem, der unfassbar gerne Flucht und Kraftausdrücke verwendet, der seine Kraft ausdrückt, die Rohheit, die Gewaltigkeit, das Zerstörerische.

Ich bin ALLES und das meine ich genau so. Deswegen kann ich auch ALLEM begegnen. Deswegen kann ich aus dem wählen und der sanfteste, friedvollste Mensch sein. Da ist nichts verdrängt oder ausgeblendet. Da wird nichts verleugnet oder übertüncht und überpinselt. NICHTS wird unter den Teppich gekehrt. Und wenn da noch blinde Flecken sind, was immer mal wieder vorkommt, dann werden auch die ins Scheinwerferlicht geholt. Radikal und wenn es noch so weh tut. Sterben kann ich. Leben deswegen eben auch.

Wie oft habe ich mich in dieser Inkarnation gefragt, welcher Mensch und vor allem welcher Mann mich mal wirklich aushält, mich in meiner Gesamtheit. Die Antwort kam vor einigen Wochen. Es sind die Menschen, die sich selbst aushalten. In ihrer Gesamtheit. Es sind die Männer, die sich selbst aushalten. In ihrer Gesamtheit.

Nicht ich bin das Problem. Ich bin keine Zumutung. Ich bin nicht zu viel. Ich bin schlicht und ergreifend ganz, bereit jeden Aspekt zu leben, wenn es drauf ankommt. Menschen, die genau diese Bereitschaft zur Ganzheit haben, können mich "aushalten".

Ich kann den Menschen genau in der Tiefe begegnen, wie ich mir begegnet bin. Menschen können mir genau in der Tiefe begegnen, in der sie sich selbst begegnet sind. Ich kann dem Leben in genau der Tiefe begegnen, in der ich mir begegnet bin. So einfach ist es.

Das macht es möglich. Das macht es mir möglich, dass ich das Leben in seiner Gesamtheit nicht nur aushalte und ertrage, sondern dass ich es feiere, eben wegen der Ganzheit, wegen ALLEM, was es gibt.

Deswegen bin ich so unfassbar glücklich und beseelt. Ich bin ganz. Radikale Erlaubnis. Maximale Freiheit. Leben in seiner Gesamtheit. Leben in meiner Gesamtheit. MIT all dem.

Danke für deine Bereitschaft zur Ganzheit!!! Danke für deine radikale Erlaubnis von dir!


PS: Wenn jemand von euch noch mehr Sprengkraft verträgt, dann empfehle ich euch die Video-Aufzeichnung von heute in unserem Kanal. Mischa und ich on fire zum Thema "Scheiß auf die Erleuchtung!" und vor allem auf Scheinheiligkeit. https://t.me/Heimatschwingung/91

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Sonntag, 27. Februar 2022

Der beste Weg, um unglücklich zu sein

Wenn du so richtig unglücklich sein möchtest, glaube alle nachfolgenden Sätze und folge ihnen ausnahmslos:

Krank sein ist falsch. Gesund sein ist richtig.

Freude ist super. Wut muss weg.

Ich muss immer nett sein. Es geht nämlich gar nicht, wenn andere blöde Gefühle wegen mir haben.

Lieben darf ich nur einen, alles andere ist Fremdgehen.

Wenn es in einer Partnerschaft keinen Sex gibt, ist sie gescheitert.

Wenn ich keine Lust auf Sex habe, ist eh was verkehrt mit mir.

Partner müssen immer im gleichen Bett schlafen und natürlich in der gleichen Wohnung leben.

Wenn eine Beziehung auseinander geht, hat man ES nicht geschafft.

Wenn die Firma pleitegeht, hat man versagt.

Wenn ein Projekt nicht zum Laufen kommt, hat man was falsch gemacht.

Wenn jemand stirbt, muss man traurig sein.

Wenn jemand ein Kind bekommt, muss man sich freuen.

Wenn eine Frau schwanger ist, hat sie glücklich zu sein.

Mama sein ist nämlich das Schönste auf der Welt.

Seine Kinder muss man lieben. Am besten alle gleich.

In einer Familie müssen sich eh immer alle lieb haben und sich regelmäßig zu allen Feiertagen treffen.

Wenn man mit jemandem nichts mehr zu tun haben will, dann hat man nur noch nicht genug vergeben oder sonst wie an sich gearbeitet.

Die Familie von meinem Partner muss mich mögen und ich sie.

Einladungen muss man annehmen.

Nach Geld darf man nicht fragen. Nach anderer Hilfe nur bedingt.

Wenn ich aber um Hilfe gebeten werde, muss ich helfen.

Man muss ans Telefon, wenn‘s klingelt und die Haustür aufmachen, wenn jemand davorsteht.

Man muss allen Verwandten, Freunden und Bekannten zum Geburtstag gratulieren.

Auf Nachrichten, Emails und Anfragen muss man antworten – wohlgemerkt auf ALLE.

Man muss lächeln und grüßen, wenn einem jemand beim Spazierengehen entgegenkommt.

Im Urlaub darf man nicht krank sein.

Gutes Wetter ist nur, wenn die Sonne scheint.

Seinen Geburtstag muss man feiern – einen runden sowieso.

An Weihnachten und Silvester darf man nicht alleine sein.

An Ostern und Weihnachten hat man allen schöne Feiertage zu wünschen.

Als Single macht man was verkehrt, sonst wäre man ja nicht alleine.

Am Hochzeitstag muss man gut drauf sein. Karneval sowieso. Und Silvester erst recht.

Seinen Kindern muss man was bieten, mindestens irgendwas Materielles vererben.

Über Geld spricht man nicht und schon gar nicht, wenn man keins hat. Wenn man viel hat, auch nicht. Mittelmäßig Geld haben ist gut, aber dann hält man trotzdem die Klappe und lebt still vor sich hin.

Wenn’s den Eltern/Kindern schlecht geht, hat’s mir nicht gut zu gehen.

Zu gut darfs einem sowieso nicht gehen, dann wird man nur übermütig und keiner will mehr was mit einem zu tun haben.

Genügsam sein ist eh gut. Nur nicht nach den Sternen greifen und auf keinen Fall Träume haben, schon gar keine großen.

Sich selbst gut finden, geht auch gar nicht. Lass das bloß sein, da wird man nur egoistisch und überheblich.
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.
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Soll ich weitermachen, oder wird der Irrsinn deutlich?


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 24. Februar 2022

Über den Sinn und Unsinn von Konzepten

Was wäre denn, wenn nichts mehr eine Bedeutung bekäme? Wenn nichts mehr benannt werden muss, zugeordnet, verstanden und in ein Konzept gebracht?

Was wäre, wenn da einfach nur Empfindungen sind. Da passieren Dinge im Körper, frei von Diagnose, frei von einer Idee, warum das jetzt so ist, ob das gut oder schlecht ist, oder anders sein müsste. Wie lange das so sein darf und wird und wann es gefährlich ist.

Da werden Regungen und Emotionen ausgelöst - durch äußere oder innere Umstände - und sie sind einfach da. Der Auslöser ist irrelevant. Der Zusammenhang egal.

Da sind Gedanken und ich muss nichts mit ihnen machen, ihnen nicht glauben, sie nicht ändern, sie nicht vertreiben oder festhalten. Da sind Gedanken. Sie kommen. Sie gehen. Streifen kurz mein Bewusstsein. Mehr nicht. Ich muss ihnen nicht glauben, noch nicht mal zuhören.

Was wäre, wenn wir uns zu all dem keine Geschichte mehr erzählen? Was wäre, wenn die Deutung wegfallen würde? Die Wertung? Die Zukunftsprognose? Wenn das so bleibt, dann... Weg damit!

Konzepte und Ideen, Schubladen und Diagnosen, Zusammenhänge und Verknüpfungen, Theorien und Thesen all das kann hilfreich sein, um die Welt und vor allem mich selbst, besser zu verstehen. All das kann helfen, unterstützen, Klarheit bringen, das Bewusstsein erweitern, bereichern.

All das kann aber auch hindern, eng machen, Begrenzungen setzen, blind machen für andere Sichtweisen, ersticken und zu Verstrickungen führen, zu Blockaden und uns die Lebendigkeit nehmen.

Wenn dir ein Konzept gerade hilft, nutze es. Wenn es dich beschränkt, wirf es in die Tonne. Letztlich führt alles nur zu dir selbst. Zu deiner eigenen Weisheit, zu deiner eigenen Wahrheit, zu deiner eigenen Verbindung, zu deiner eigenen Beziehung mit der Schöpfung.

Jegliche Hilfsmittel, die dafür dienlich sind, sind wunderbar. Eine Krücke kann unglaublich helfen, das Gehen wieder zu lernen. Über kurz oder lang hindert sie uns aber am Vorankommen. Wir sind darüber hinausgewachsen. Es wäre schier verrückt, sie weiter zu benutzen, wenn wir uns ohne besser und freier bewegen können.

Entledige dich zum gegebenen Zeitpunkt von deinen Krücken. Oder wie Maik Mönninghoff so schön gesagt hat (sinngemäß): "Das alles sind Brücken zu deiner eigenen Beziehung mit Gott. All das hilft dir, direkt mit ihm in Kontakt zu gehen. Geh über die Brücke drüber. Bleib nicht auf ihr stehen." 🙏❤️🥰


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 21. Februar 2022

Essen, um mich selbst zu spüren

Essen, um mich selbst zu spüren

Einsam unter Menschen.
Ich spüre die anderen nicht.
Ich spüre mich nicht.
Keine Verbindung.
Nicht zu mir.
Nicht zu ihnen.
Unerreichbar.
Ich.
Die anderen.

Essen! Ich muss essen.
Wenn ich esse, fühle ich mich.
Wenn ich esse, gibt es mich.
Wenn ich esse, sind da auch die anderen.
Sie sitzen mit mir am Tisch.

Essen! Essen hilft.
Essen ist die Brücke.
Essen versammelt.
Verbindet.

Und dann.
Stehen alle auf.
Und gehen.
Zurück bleibt Leere.
Wieder.

Wieder keine Verbindung.
Wieder alle weg.
Ich wieder weg.
Allein. Einsam.
Ohne sie.
Ohne mich.

Schmerz.
Haltlosigkeit.
Vakuum.
Distanz.
Verloren.
Vergessen.
Übersehen.
Übergangen.
Ignoriert.
Nicht erkannt.

Der Bauch ist voll.
Aber ich bin nicht satt.
Ich habe gegessen.
Aber nicht genossen.
Da war Nahrung.
Aber ich bin nicht genährt.

Die anderen, sie sehen mich nicht.
Es gibt mich nicht.
Einsam unter Menschen.
Abgeschnitten.
Isoliert.

Erkennt mich keiner?
Sieht mich keiner?

Ich muss was essen.
Damit ich mich spüre.
Damit es mich gibt.

Ist das wahr?

Wo bin ICH?
Wer bin ICH?

Ich brauche mich.
So sehr.
So sehr.

Ich suche mich.
Ich finde mich.
Jeden Tag.
Ein bisschen mehr.

Ich spüre mich.
Nach und nach.

Ich wende mich mir zu.
Begegne mir.
Allem in mir.
Ich erkunde mich.

Kontakt mit mir.
Tastend.
Forschend.
Vorsichtig.
Nachsichtig.

Ängste.
Schmerzen.
Not.

Ich bleibe.
Bei mir.

Verbundenheit mit mir.
Erkennen.
Anerkennen.
Schatten, Monster und Dämonen.
Abgründe.
Fratzen. Meine hässlichsten.

Erkennen.
Anerkennen.
Sein lassen.
Mich.

Ich bleibe.
Bei mir.

Mich spüren.
In der Gesamtheit.
Verbindung mit mir.
In mir sein.
Mich beseelen.
Ausfüllen.
Erfüllen.

Satt sein, ohne Essen.
Genährt sein, ohne Essen.
Kontakt mit anderen, ohne Essen.

Kontakt mit mir.
Endlich.
Ich bin da.
Es gibt mich.
Ohne Essen.

Verbindung aus mir selbst heraus.
Da sein.
Offen sein.
Weite.
Einladend.
Genährte Nähe.
Ohne Essen.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 18. Februar 2022

Willkommen zu Hause #2 - 22.02.22

Scheiß auf die Erleuchtung!

Ja, du hast richtig gelesen. Scheiß auf die Erleuchtung und auf alle spirituellen Konzepte, die dich nicht weiterbringen, die dich geißeln, blockieren, ankotzen, einengen und nur neue Dogmen im goldenen Mäntelchen sind, genau den gleichen alten Leistungsdruck verursachen nur mit scheinbar guten Absichten.

Es ist Zeit auszumisten, Tacheles zu reden und sich von all dem Müll zu befreien, den wir glauben, erfüllen zu müssen im Namen des Guten. So Sachen wie immer positiv denken, sich selbst rund um die Uhr lieben, niemals projizieren, nicht krank sein dürfen, sich keinen „Scheiß“ manifestieren, immer in Licht und Liebe schwelgen, die Energie halten und Gutmensch sein, egal wie unmenschlich die anderen gerade mit dir umspringen. Als spiritueller Mensch musst du da ja schließlich drüber stehen. Finde den Fehler!

Wir gehen in die zweite Runde. "Willkommen zu Hause" #2 findet statt. Ein Online-Heilraum in Muttersprache. 😉

Dieser Heilraum ist gleichzeitig auch ein Frei(mach)raum und ein Kraftraum. Ein Raum, in dem du mal so richtig Dampf ablassen kannst, ob der ganzen Absurditäten, die „Erleuchtungswütige“ so von dir verlangen oder die du gar selbst von dir verlangst.

Wir laden dich ein

• zum ehrlichen Mitteilen
• zum Kraft ausdrücken oder zu Kraftausdrücken 😉
• zur radikalen Erlaubnis von ALLEM
• zur Befreiung all der Schattenseiten und scheinbaren Makel
• zur Entfaltung von ganz viel Potential, das in unterdrückten Aspekten schlummert

am Dienstag, den 22.02.22, um 19 Uhr (bis ca. 21 Uhr) via Zoom.

Im ersten Teil erzählen wir von unseren eigenen Erfahrungen mit spirituellem Mindfuck und beantworten eure Fragen, die ihr im Vorfeld per Mail stellen könnt. Im Anschluss wollen wir mit euch in den Dialog gehen und euch den Raum geben für alles, was dann gerade geschehen will.

Von diesem Event wird es KEINE Aufzeichnung geben.

Die Teilnehmerzahl ist offen.

Der Mindestpreis beträgt wieder 20 EUR, wer mehr bezahlen kann und mag, darf das gerne tun. Tobt euch aus.

Den Anmeldelink findet ihr hier. Im Anschluss an eure Anmeldung bekommt ihr eine Mail mit dem Zugangslink für den Zoom-Raum, der Mail-Adresse für eure Fragen und den Bezahloptionen.

Wir freuen uns auf euch und all eure Kraft, die entfesselt werden möchte! ❤


Foto von Mischa: Dominik Berchtold
Foto von mir: Winfried Becker

Donnerstag, 10. Februar 2022

Ich werde gelebt

Ich werde gelebt. ES lebt mich. Die Hingabe hat wieder eine neue Dimension erreicht und ich schätze, das Ganze wird immer weiter ausbaufähig sein. Das ändert nichts daran, wie demütig ich dieser Tatsache, diesem Erleben, dieser Erfahrung gegenüber bin.

Ich werde gelebt. Kann es einfacher sein? Ich muss gar nichts wissen, rein gar nichts. Nichts, was in der Zukunft liegt. Alles in mir hat die Erlaubnis, komplett im Moment zu sein. Hier ist der einzige Ort, an dem ich aktiv als Mitschöpfer dafür sorgen kann, dass sich die göttliche Ordnung auf der Erde realisieren kann.

In den letzten Tagen findet ein riesiges Loslassen in mir statt. Ein Freigeben. Alles, was bisher mein Leben ausgemacht hat, wird in den Ring geworfen, wird zur Disposition gestellt. Jeder Mensch, jede Sache, jeder Umstand, jede Vorstellung, jede Idee. Alles ist frei, sich als das zu entfalten, was es sein möchte.

Was zu mir gehört, bleibt, fällt an seinen Platz zurück, sortiert sich ein. Was nicht zu mir gehört, wird sich wandeln und wenn mich der Eindruck nicht täuscht, dann unfassbar schnell.

Tief in mir weiß ich, dass ich nichts verlieren kann, was wirklich relevant, essentiell und in dieser Inkarnation unabdingbar ist. Das ist schlicht nicht möglich. Mir kann nichts genommen werden, was ausdrückt, wer ich wirklich bin, was ich brauche, um den Plan meiner Seele zu erfüllen. Ich kann keinen Nachteil erleiden. Mir kann nichts geschehen, was mir wirklich schadet. Sollte etwas schmerzhaft oder unangenehmen sein, dann dient es mir zu noch mehr Freiheit, zur Heilung, dann ist da ein Geschenk. Das Leben will mein Bestes.

Mein freier Wille ist es daher unumstößlich, den Willen meiner Seele, der Schöpfung, Gottes umzusetzen. Ich will das, was das Leben von mir will. Ich gehe dahin, wo ich hingehöre. In dieser Angelegenheit habe ich über die letzten Jahre eine ziemliche Radikalität, Vehemenz und Entschlossenheit entwickelt. Die Intelligenz der Schöpfung steht für mich über allem und ich werde mich dem hingeben und dem fügen, was diese Schöpfung für mich und alle Menschen, die mit mir in Verbindung stehen, vorgesehen hat. Ohne wenn und aber... Da gibt es nichts zu diskutieren und auch nicht zu verhandeln.

Auf diese Weise ist das Leben so unglaublich leicht, so sinnlich und tief, so voller Neugier und Freude, voller Nichtwissen und Lebendigkeit. Die Dinge dürfen fließen, sich entfalten, sich wandeln, verändern, wachsen und vergehen. Alles ist willkommen.

So gelebt zu werden, fühlt sich für mich weder passiv noch ohnmächtig an. Es ist vielmehr reine Ekstase, das alles durch sich geschehen lassen zu können. In mir, im Geiste, passieren bereits die Dinge, die bald in der Materie in irgendeiner Form sichtbar sein werden. In mir findet die Schöpfung statt, weil sie darf, weil sie Raum hat. Da geschehen Initiationen, Heilreisen, Begegnungen auf Seelenebene und vieles, was ich nicht mal benennen kann. All das hat Auswirkungen auf mich und die Welt.

Ich empfange das Leben, lasse es in mir reifen, ohne zu wissen, wo all das hinführt und dann, wenn die Zeit gekommen ist, bringe ich zur Welt, was da entstanden ist. Ich werde es wissen und dann wie immer in Klarheit handeln.

Es ist ein Leben in Demut und Hingabe. Es ist ein Leben wie es schöner und reicher für mich nicht sein könnte. Es ist eine Erfüllung, wie ich sie noch nie empfunden habe. Es ist eine Intensität, die mir schier den Atem raubt. Das Leben nimmt mich mit Haut und Haaren, weil ich es erlaube. Ich werde gelebt. Ich bin verkörperte Schöpfung, ein steter Prozess, immer in Wandlung und voller bunter Empfindungen.

Ich werde gelebt, bis in jede Zelle und ich liebe es.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 4. Februar 2022

Lebendigkeit provoziert

Lebendigkeit provoziert. Die radikale Erlaubnis von sich selbst provoziert. Es provoziert diejenigen, die sich so viel verkneifen und verbieten. Sie sind peinlich berührt, fordern dich auf, anders zu sein, zurückhaltender, vernünftiger, erwachsener, rücksichtsvoller. Am liebsten würden sie dich in die alten Schranken zurückweisen, dich wieder in die Schublade stecken. Sie würden dich gerne wieder so haben, dass du zu ihrem Leben passt, dass du sie nicht in Gefühlswallung bringst und ihnen aufzeigst, was sie verpassen, sich verbieten, an sich ablehnen.

Wenn da plötzlich jemand ist, der wie du seine Freiheit lebt, für sich geht, seine Gefühle zeigt, seine Meinung sagt und für sich einsteht, dann fällt für viele das Kartenhaus der Ausreden zusammen. Diese ganzen Abers, wieso, weshalb, warum sie eben nicht einfach machen können, was sie wirklich wollen. Wenn einer wie du daher kommt und vielleicht auch noch aus ähnlichen "Verhältnissen" stammt, der es einfach macht, der einfach anfängt sein Ding zu machen, dann wird deutlich, dass es halt doch geht. Und dann müsste man sich eingestehen, dass die Ausreden eben nur Ausreden sind, aber keine wirklichen Gründe, die einen abhalten. Man hält sich immer selbst ab, niemand sonst.

Solche Wahrheiten tun weh und bevor man ehrlich zu sich selbst ist, fängt man lieber an, denjenigen zu bekämpfen, der so unverschämt sein Ding macht. Dich. Dann nennt man dich egoistisch, dann erzählt man dir, wie komisch du geworden bist, wie sehr du dich zum Negativen verändert hast, wie kalt, aggressiv oder Ähnliches du auf einmal bist.

NEIN! Das alles ist nicht wahr. Du bist weder kalt, noch aggressiv, noch egoistisch. Du bist lebendig. Du erlaubst dir dein Leben zu leben. Du erlaubst dir endlich deinen Weg zu gehen, dich zum Ausdruck zu bringen, alte Normen zu verlassen, Grenzen zu sprengen, die hinderlich sind und neue zu setzen, die dein Innerstes schützen, deine Würde wahren. Du erlaubst dir deine Emotionen, deine Träume, deine Talente, deine Größe. Du erlaubst dir Fülle, Freude, Leichtigkeit und Genuss. Du fängst an, groß zu denken, dir das Beste zu gönnen. Aus dieser Freude heraus gönnst du anderen automatisch auch das Beste. Das hat mit Selbstsucht nichts zu tun. Ganz im Gegenteil. Du lebst aus der Fülle.

Du in deiner Größe an deinem Platz bist ein Geschenk für andere. Es gibt Menschen, die genau dich brauchen, so wie du gedacht bist und nicht die verbogene Variante, die bequem ist.

Lebendigkeit provoziert. Lebendigkeit ist für manche unbequem. Geh dahin, wo man dich für dein Sein, dein Wachstum, deine Größe feiert. Geh zu denen, die dich immer weiter wachsen sehen wollen. Die dir jeden Erfolg gönnen. Die wollen, dass du dich komplett verwirklichst, dein beste Version von deinem höheren Selbst zum Ausdruck bringst. Geh zu denen, die auch lebendig sind. Geh zu denen, für die du nicht anders sein musst, die dich genau so haben wollen, wie du gedacht bist.

Sei verführerisch, provokant, unverschämt lebendig!


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 3. Februar 2022

Sei die Liebe, die du bist

"Liebes, hör auf zu kämpfen. Lass die Waffen fallen, du richtest sie ja doch nur gegen dich selbst. Du denkst vielleicht, dass du aufbegehren musst, dich gegen andere Meinungen durchsetzen, dafür kämpfen, dass du endlich gesehen und gehört wirst. Aber von wem denn? Mama und Papa? Wer soll dich denn endlich so sein lassen, wie du nun mal gerade bist? Wer soll dir denn bestätigen, dass deine Gefühle ok sind, dass deine Gedanken ok sind, dass du ok bist?

Weißt du, nur weil jemand eine andere Meinung hat, ist das noch lange keine Bedrohung. Eigentlich... Für dich gefühlt aber schon, denn so war es doch immer oder? Wenn Mama und Papa eine andere Meinung hatten als du, ein anderes Gefühl, eine andere Einstellung zu etwas, dann war das doch schon das Problem an sich, oder? Denn es war klar, dass du den Kürzeren ziehen würdest. Es würde wieder so weit kommen, dass dir erklärt wird, dass du falsch fühlst, dass du falsch denkst, dass du das falsch siehst, dass du doch keine Angst haben muss, dass du dich doch nicht so anstellen brauchst, dass du das doch wohl eben für Mami machen könntest, damit sie nicht traurig sein muss.

Du hast nicht nur gespeichert, dass du falsch wahrnimmst, du hast auch noch gelernt, dass du drüber hinweggehen musst. Wieder und wieder und wieder... Immer wieder hast du den Kürzeren gezogen. So war das früher.

Und heute? Wiederholt es sich. Auf der Arbeit, in der Beziehung, mit mir, Gott, oder zumindest mit deiner Vorstellung von mir. Dein kleines, ohnmächtiges Kind in dir, denkt immer noch, dass die Welt so funktioniert und somit ist es schon DAS Problem an sich, wenn jemand eine andere Meinung hat, der scheinbar mehr zu sagen hat, als du, der irgendwie in der Hierarchie über dir steht. Und manchmal muss noch nicht einmal das der Fall sein. Fast jede andere Meinung und Wahrnehmung ist irgendwie bedrohlich... Ist es so?

Da stehst du also bis an die Zähne bewaffnet und bist jederzeit bereit, in den Kampf zu ziehen, wenn da jemand anders denkt oder fühlt und das kommt ziemlich häufig vor, nicht wahr? Weil wir nun mal alle unterschiedlich sind. Unterschiedlich handeln, denken, fühlen, auf die Dinge sehen. Das ist natürlich.

Was wäre, wenn du genau jetzt all die Waffen fallen lässt und auf der Stelle den Kampf sein lässt, den Kampf gegen dich selbst und die Liebe bist, die du nun mal bist? Die Liebe, die ALLES beinhaltet? Und mit alles, meine ich A L L E S !!! Was wäre, wenn jedes deiner Gefühle ok wäre? Was wäre, wenn jeder Gedanke da sein dürfte? Was wäre, wenn du noch nie etwas falsch gemacht hättest? Was wäre, wenn du dich damit weder verstecken, noch klein machen, noch zurückhalten, noch unterordnen müsstest? Was wäre, wenn du mit allem, was es in dir denkt und fühlt, gleichwertig wärst? Richtig? Auch richtig? Denn hier ist ein sowohl als auch möglich.

Liebes! Ich liebe dich! Immer. Und genau so, wie du bist. Jetzt. Egal, was es denkt. Egal, was es fühlt. Egal, was du sagst. Egal, was du tust. Egal, welchen Aspekt des Lebens, der Liebe, du gerade wählst. Liebe ist ALLES. Es gibt nichts, was sie nicht ist. Kannst du das glauben? Glaubst du mir, wenn ich sage, dass ich nicht urteile? Glaubst du mir, dass ich nicht so bin, wie deine Eltern, Lehrer, Chefs, Partner es waren/sind? Ich richte nicht. Ich will kein bestimmtes Ergebnis von dir. Ich will gar nichts von dir, außer dein Sein, außer das, was du gerade bist.

Zu einfach? Zu schön, um wahr zu sein? Das Leben ist einfach. Das Leben ist schön. DU bist schön. Immer.

Leg die Waffen nieder. Ja, natürlich sagst du jetzt: "Aber dann darf ich doch auch kämpfen, wenn es kein Urteil gibt." Das ist wahr. Das darfst du. So lange du möchtest. Aber du musst nicht und eigentlich willst du auch nicht mehr. Du bist müde. Zwischen müssen und können, mein Liebes, gibt es einen himmelweiten Unterschied. Das, mein Liebes, ist die Freiheit. Du kannst, du darfst, aber du musst nicht. Du hast eine Wahl. Immer. Was willst du? Was wählst du? Dich?"


(Der Text ist gerade in den frühen Morgenstunden für unseren - Mischas und meinen - Telegram-Kanal "Heimatschwingung" entstanden. Wenn Gott keine Heimatschwingung ist, wer dann? 😉)



Dienstag, 1. Februar 2022

Next level, please!

Ich komme mir vor, wie in einem neuen Level bei einem Computerspiel. Ewige Zeiten hast du das Level davor gemeistert, hast dich reingefuchst und eingearbeitet. Du kanntest irgendwann die Bedingungen, die Gegebenheiten, die Herausforderungen, das, worauf es ankam, um das Level letztlich zu schaffen. Welches Zubehör ist für was zu verwenden? Wer sind die Mitspieler? Wo sind die "Fallen"? Welche Regeln gelten hier überhaupt? Was ist dem "Überleben" zuträglich und was eher nicht? Tausend Tode stirbt man...

Irgendwann weißt du das alles im Schlaf. Du feilst an Nuancen. Vielleicht spielst du das Level wieder und wieder, schaffst es jedes Mal und könntest eigentlich die nächste Ebene betreten, aber du willst im alten Level die maximale Punktzahl erreichen. Wenn schon, denn schon. 😉 Der Tag kommt, an dem auch das gelingt. Jetzt gibt es hier wirklich nichts mehr zu tun, nichts mehr zu "erreichen". Auf zur nächsten Spielwiese.

Das Ding ist, man fängt da irgendwie wieder bei Null an. Gerade noch Profi, jetzt wieder Anfänger. Naja gut, so ganz blank ist man ja nicht. Man kennt ja immerhin das Spielprinzip ganz grundsätzlich. Die Werkzeuge und Tools, die im Level davor da waren, sind wieder da, aber eben auch ganz viele neue. Von denen hat man keine Ahnung, welche Wirkung sie haben, wann man am besten was verwendet. Und um was geht es jetzt hier eigentlich? Was will dieses Level von mir? Was gilt es hier zu meistern? Zu verstehen? Zu erkennen? Zu erfahren?

Das Basiswissen bleibt. Jede Erfahrung von den Spielstufen davor ist wichtig und von Bedeutung und dennoch: Hier werden die Karten neu gemischt und unbekannte Elemente kommen hinzu. Eine ganz neue Ebene tut sich auf. Mal wieder... Alles auf Anfang.

Nun heißt es, sich erneut zurechtzufinden. Rantasten, ausprobieren, viele Tode sterben - juhuuu - schon wieder. 🙈😉 Aber wie wir wissen, wird auch das immer leichter. 😉 Man erfährt sich nochmal wieder ganz anders. Entdeckt neue Seiten und Talente an sich selbst, neue Sinneswahrnehmungen, erweitertes Bewusstsein. Auch hier wurde etwas zusätzlich freigeschaltet. Interessant. Das ist wie nochmal neu Laufen lernen. Wer bin ich gleich nochmal und wie viele davon? Und wer sind die Mitspieler, wie haben sie sich sortiert? Wer hat jetzt welche Aufgabe? Wer macht mit wem was?

So sind meine letzten Wochen geprägt von Staunen, von Berührtheit, von Lebendigkeit, von Demut und Dankbarkeit. Von Forschergeist, von Neugierde, von prickelnder Ekstase, von Überforderung und überbordenden Gefühlen. Sie sind voll von neuen Erfahrungen, neuen Erfahrungshorizonten. Ich erfahre mich total neu. Ich feiere, ich weine, ich sterbe, ich lache lauthals, ich bade in jeder Empfindung, ich genieße. Ich genieße in vollen Zügen dieses neue Buffett. Da sind Unsicherheiten, die ich niemals vermutet hätte. Da stellen sich Herausforderungen, die ich nicht erwartet habe. Der Körper fühlt Gefühle, die er bisher nicht kannte. Da passieren Wunder und Wandlungen und so viele tiefe Momente, dass ich schon wieder in Tränen ausbrechen könnte.

Das Leben hat wieder einmal kräftig in die Überraschungskiste gegriffen, hat an noch mehr Tiefe gewonnen und noch mehr Höhen erreicht. Was bin ich froh, dass das niemals nicht aufhört. Es wird immer, immer, immer wieder Neues zu entdecken geben. Ich werde nie fertig werden, mich selbst zu entdecken, das Leben zu entdecken, das Miteinander. Ich werde nie fertig damit, neue Ebenen freizuschalten. Was für ein Fest. Was für ein großes, großes Fest.

Ich danke den Mitspielern zu dieser Verabredung. Ich danke den Helfern am Spielfeldrand. Ich danke den Spielemachern dieser großartigen Inszenierung. Ich danke mir. Ich danke dem Leben. Ich danke dafür, dass ich hier sein kann in dieser aufregenden Wandelzeit. Ich danke für jede Sekunde dieses wundervollen Spiels. 🙏🏼❤️🎉🥰


Foto: Canva

Montag, 24. Januar 2022

Orgasmisches Leben?

Ach, ihr Lieben, nachdem ich gestern schon mal diesen - für einige etwas verstörenden - Spruch bezüglich orgasmisches Leben geteilte habe (auf Facebook und Telegram), gibt es nun die Aufklärung in einer Sprachnachricht in meinem Telegram-Kanal.

Es ist mal wieder Zeit für einen Ausflug in mein Innenleben, das in den letzten Tagen ordentlich im Aufruhr ist. Donnerlippchen...

Es zeigen sich Themen wie Weiblichkeit, Sexualität (oder lieber Sexualness? 😉) und uralte Wunden von diesem Reigen zwischen Mann und Frau.

Ich staune und staune, forsche, weine, schreibe, spreche, sterbe und stehe gereinigt wieder auf, nur um direkt wieder zu weinen. Mit DEM Ritt hab ich nicht gerechnet. War aber wohl inklusive bei der Annahme meines Auftrages hier unten.

Und wenn es noch so intim ist, darf auch diese Sprachnachricht geteilt werden. Meine Leichen liegen nicht im Keller. Sie hängen deutlich sichtbar für alle vorm Haus überm Gartenzaun. 😉❤️


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 23. Januar 2022

Willkommen zu Hause - der Online-Heilraum

Juhuuuuu!!! Unser erster Online-Heilraum via Zoom findet statt!🤩🤩🤩🤩

Willkommen zu Hause #1

Der Raum zwischen alt und neu

Das Alte passt so gar nicht mehr. Es drückt und zwickt. Das Neue zeigt sich noch nicht, nichts Konkretes da. Da ist er also, dieser Raum dazwischen, dieses Nichts, das Vakuum, die Planlosigkeit, Ängste, Sorgen, Zweifel. Und jetzt?

Innehalten. Atmen. Anschauen, was da ist. Annehmen, was da ist. Da, wo du bist, bist du nämlich genau richtig.

Wir laden dich ein, in unseren Heilraum zu kommen. Einen Raum, in dem all das da sein darf, was bei jedem Einzelnen gerade da ist. Nichts davon ist verkehrt. Du solltest nicht wo anders sein. Warum wir das wissen? Weil du sonst wo anders wärst. Ganz einfach.

• Frieden schließen mit dem, was da ist
• Das Nichts aushalten
• Gefühle fühlen
• Das Innere aufräumen
• Geschenke in der jetzigen Situation finden

Dafür öffnen wir die Pforten für unseren ersten Online-Heilraum am Mittwoch, den 26.01.22, um 19 Uhr (bis ca. 21 Uhr) via Zoom.

Die Idee ist, im ersten Teil von uns zu erzählen und die Fragen zu beantworten, die im Vorfeld schon gestellt wurden. Im Anschluss wollen wir mit euch in den Dialog gehen. Du kannst weitere Fragen stellen, deine Situation schildern. Wir beleuchten und reflektieren. Gerne kannst du aber auch einfach nur zuhören. Alles kann, nichts muss.

Die Teilnehmerzahl ist offen.

Bezüglich des Preises sind wir eindeutig im Spielmodus. Eurer Wertschätzung ist natürlich immer freien Lauf gelassen und gleichzeitig haben wir uns diesmal darauf verständigt, einen Mindestpreis von 20 Euro anzusetzen. Wer mehr bezahlen kann und mag, darf das gerne tun. Tobt euch aus. Wir tun es ebenfalls. 😉

Wir werden keine Zahlungseingänge kontrollieren und auch keine Rechnungen schreiben. Das Leben soll maximal Spielraum haben und ihr unser vollstes Vertrauen.

Die Zahlungswege bekommt ihr, wenn ihr euch angemeldet habt. Und hier der Link zur Anmeldung.

Foto von Mischa: Dominik Berchtold
Foto von mir: Winfried Becker

 

Freitag, 21. Januar 2022

Wo ist dein Element?

"Die anderen schaffen/können es doch auch", genau diesen Satz habe ich in meinem Leben schon so oft zu mir gesagt und mich verurteilt, weil ich mich für zu empfindlich gehalten habe, zu weich, unbrauchbar, untauglich, nicht für diese Welt gemacht.

Nicht dafür gemacht, weiterhin im Büro zu sitzen oder überhaupt einer Festanstellung mit festen Arbeitszeiten nachzugehen. Nicht dafür gemacht, viel Trubel zu vertragen. Nicht gemacht für Smalltalk.

Auf Medikamente, die ich früher noch genommen habe, weil muss ja so, immer heftigste Reaktionen und Nebenwirkungen. Stoffe kratzen schnell. Die Matratze muss perfekt sein. Selbst Zärtlichkeiten überreizen mich total schnell und die Haut brennt. Dauerhafte Hintergrundgeräusche und wenn sie noch so leise sind – unerträglich.

Vieles, was andere als angenehm empfinden, ist für mich der Horror. Vieles, was andere mir nichts, dir nichts ertragen oder noch nicht mal bemerken, ist für mich die Hölle.

Über so manches, was andere schaffen, können, erdulden, verkraften, aushalten, reißen, brauch ich nicht mal nachdenken.

Bei all dem kann ich mich auch gar nicht belügen. Nicht einen Fitzel. Mein Körper lässt mich keinen Millimeter an mir vorbei. Ich MUSS radikal zu meiner Wahrheit stehen. Er fordert es ein. Er ist es immer gewesen, der mich zuverlässig wie ein schweizer Uhrwerk aus Situationen herausgeholt hat, in denen ich mich nicht 100% wohlgefühlt habe, in die ich vielleicht hineinüberredet wurde. Rien ne va plus – nichts geht mehr.

Ich weiß, wie oft ich es zum Kotzen fand, dass ich mich nicht wenigstens ein bisschen verbiegen und fügen kann. Was das für mich im aktuellen Weltgeschehen bedeutet, muss ich wohl nicht extra erwähnen. 😉 Und damit bin ich völlig klar. Ich stehe dazu und dafür ein.

Heute bin ich dankbar für die Vehemenz, mit der ich meinen Weg gehen musste. DER Turbo für komplette Wahrhaftigkeit.

Wo immer du gerade stehst und mit was auch immer du konfrontiert bist, wie immer eine Lösung für dich und deine Situation aussehen mag, ich wünsche dir Weisheit und Mut für dein So-Sein einzutreten.

Mit dir ist alles richtig. Deine Gefühle sind richtig. Deine Reaktion des Körpers ist richtig. Du bist nicht krank oder falsch. Es ist vermutlich eine sehr gesunde Reaktion auf ein sehr krankes System.

Natürlichkeit ist sensibel und kraftvoll zugleich, denn in seiner Natürlichkeit darf jeder so sein, wie er eben gemacht ist. Ich bin so krass leistungsfähig und zäh, wenn ich in meinem Element bin. Wenn etwas für meinen Seelenweg essentiell ist, kann ich plötzlich Dinge, die ich sonst niemals geschafft/ertragen hätte. Sag niemals nie. 😉 Setz mich allerdings an die falsche Position oder verlange etwas von mir, für das ich einfach nicht hier angetreten bin, dann fall ich in Sekunden um, wie eine ausgedörrte Fliege. Das mit dem Schaffen ist halt immer so eine Sache…

Du bist nicht falsch, du bist aller Wahrscheinlichkeit nach nur noch nie am richtigen Platz gewesen. Verlange von einem Fisch, auf einen Baum zu klettern, er wird ewig als der Dumme gelten. Lass ihn ins Wasser und er ist plötzlich ein Meister.

Wo ist dein Element? Wo bist du wie der Fisch im Wasser? Wo darfst du komplett so sein, wie du bist? Dein Körper, das gesamte Universum wird dich mit allem, was zur Verfügung steht, unterstützen, wenn du deine Natur lebst. Ich sprech da aus Erfahrung. 😉 "Die anderen" sind nicht dein Maßstab!


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 19. Januar 2022

Ich brenne lichterloh

Sei ein Leuchtfeuer. Entzünde deine Flamme. Lass sie brennen. Lichterloh. Lass dich brennen und von dieser immensen Kraft beflügeln, tragen. Sei das Feuer!

Dein Feuer wird das verbrennen, was du nicht bist. Feuer vernichtet. Aber nur das, was überholt ist, was weg kann, was nicht mehr dient.

Feuer ist Lebendigkeit. Kannst du es spüren? Wie es züngelt und tanzt? Wie es faucht und zischt? Wie es knistert und funkt? Wie es leckt und pulst?

Ich will in meinem Feuer da sein. Ich will in meiner ganzen Lebendigkeit da sein. Da sein dürfen. Ich darf mir mein Feuer erlauben. Ich darf mein Feuer anderen zumuten.

Ich will nicht meine Flamme dimmen, aus Angst, andere damit zu blenden, oder ihnen gar weh zu tun. Mein Feuer wird anderen unweigerlich das zeigen, was noch nicht im Licht war. Das ist unangenehm, aber kein Verletzen.

Wenn jeder lodert und brennt, in seiner lebendigen Flamme steht, kann ich keinem weh tun, kann ich keinen blenden. Flammen tun sich gegenseitig nicht weh. Ganz im Gegenteil. Sie verstärken sich.

FLAMMEN TUN SICH GEGENSEITIG NICHT WEH! Die Wahrheit dieser Worte ist für mich gewaltig!

Die Idee, andere verletzen zu können, ist für meine Begriffe eine Illusion. Wir sind in einer Zeit der Heilung. Es werden keine neuen Wunden geschaffen. Das Einzige, was wirklich passiert, ist die Sichtbarwerdung der alten Wunden, die nur entstehen konnten, weil wir vergessen hatten, wer wir wirklich sind. Das Göttliche weiß um die Unzerstörbarkeit, weiß um die Unverletzbarkeit, weiß um das Ewigliche. Nur das Vergessen macht die Erfahrung einer Verletzung möglich.

Das Aufzeigen der Wunde und letztlich das Erkennen der Illusion jeglicher Wunden, ist Heilung. Die vermeintliche Wunde MUSS ins Bewusstsein kommen. Dafür sind wir hier in dieser Inkarnation. Transformationsbeschleunigung deluxe. Das ist hier gerade allerorten auf der Tagesordnung. Rauf und runter. Nichts anderes gibt es zu tun, als endlich wieder voll und ganz in Flammen zu stehen, sich als das pulsierende, alles einschließende Leben zu erkennen.

Ich bin das Licht, das die Dunkelheit komplett mit einschließt. Ich bin das Feuer. Ich brenne. Lichterloh. In meiner Ganzheit. Und ich liebe es. Ich werde nie wieder damit aufhören!

Ich bin die Flamme, die um ihrer selbst weiß und ich will mit anderen Flammen sein und tanzen. Ich bin das Feuer und ich will dein Feuer spüren.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Dienstag, 18. Januar 2022

Ich lasse mich in Ruhe

Ich lasse mich. Ich lasse mich in Ruhe. Mit allem, was ich gerade zum Ausdruck bringe. Ich lasse mich sein.

Ich höre nicht nur auf, an anderen zu zerren und etwas zu erwarten. Ich höre vor allem auf, an mir zu zerren und etwas Bestimmtes zu erwarten. Witziger Weise hab ich festgestellt, dass ich andere eigentlich sofort in Ruhe lassen kann, wenn ich mich in Ruhe lasse, wenn ich nichts anderes von mir erwarte, als das, was ich gerade tue und bin, auch wenn das eine hässliche Fratze hat.

Also wenn es da jemanden gibt, den du einfach nicht in Ruhe lassen kannst, den du immer wieder anstößt, zwickst, schiebst, motivieren willst, könnte vielleicht die Frage helfen, ob du all das mit dir machst. Wo zwickst, schiebst, motivierst du dich ständig selbst, wo glaubst du, dich antreiben zu müssen? Welche Geschichte erzählst du dir darüber, warum dieses Anschieben bei dir selbst nötig ist? Und was würde passieren, wenn du das sein lässt? Welcher worst case wartet da fiktiv auf dich?

Was versprichst du dir, wenn dein Anschieben von Erfolg gekrönt wäre? Was wäre dann anders, besser als jetzt?

Wenn weder du noch der andere sich trotz der ganzen Schieberei keinen Millimeter bewegt, was ist dann?

Und welcher Raum der unendlichen Möglichkeiten würde aufgehen, wenn der Kampf mit sich oder anderen einfach weg wäre?

(PS: Ich darf mich vor allem auch MIT dem Kampf sein lassen. 😉 Widerstand gegen den Widerstand war noch nie von Erfolg gekrönt.)


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 17. Januar 2022

Heimatschwingung - ein Ort der Erinnerung

Puh!!! Ich bin aufgeregt! Volle Lotte! Mein Magen schlägt Purzelbäume, mein Herz gleich mit. Es ist an der Zeit mit Mischa Miltenberger zusammen diesen unfassbaren kosmischen Auftrag anzunehmen und umzusetzen.

Jahre ist es nun unweigerlich zu spüren, dass wir zusammen wirken sollen. Hin und wieder haben wir das auch getan und dann hat es sich irgendwie wieder verloren. Jeder ist seinen eigenen Projekten nachgegangen, teilweise hatten wir sogar keinen Kontakt.

Nach einer längeren Pause nun mit ordentlich Innenschau ist es einfach nicht mehr zu ignorieren. Das Leben ruft so vehement und scheinbar sind wir genau jetzt bereit. Wir haben uns das Versprechen gegeben diesen fetten Auftrag (so fühlt es sich zumindest an) anzunehmen und auszufüllen, was immer das bedeuten mag. Unsere Energien müssen sich verbinden. Das ist nicht nur für uns selbst wichtig und heilsam, sondern auch für all die Pioniere und vor allem für das männliche und weibliche Prinzip, das wieder rein und kraftvoll in Ausgeglichenheit wirken darf.

Und deswegen gibt es nun einen gemeinsamen Kanal auf Telegram "Heimatschwingung". Eine Art Podcast, der weit mehr ist als das, in dem wir euch auf unsere gemeinsame Reise mitnehmen. Livestreams, Sprachnachrichten, Texte, Bilder. Wir spielen uns die Bälle zu, greifen aktuelle Themen auf, teilen, was uns bewegt.

Das ist erst der Anfang. Es wird auch regelmäßig Zoom-Veranstaltungen mit uns geben, in denen wir einen Heilraum aufmachen und das machen wofür wir hier sind: dich erinnern.

Was immer sich noch ergeben mag, der Anfang ist gemacht und das ist das Allerwichtigste. Für uns ein total heiliger Moment und mit ordentlich Respekt verbunden.

Fühlt euch also eingeladen, uns zu begleiten.

Mischa, ich danke dir für all das. Danke für uns. Ich bin bereit für alles, was durch uns geschehen will. Mit Haut und Haaren. 😊🎉💥

🚀

Foto von Mischa: Dominik Berchtold
Foto von mir: Winfried Becker

Samstag, 15. Januar 2022

Aufzeichnung von "Mensch Mischa"

Hallo ihr Lieben,

hier gibt es nun endlich die Aufzeichnung von unserem Gespräch bei "Mensch Mischa", das letzten Donnerstag stattgefunden hat, als Podcast. Auf unseren Telegram-Kanälen steht sie bereits als Video zur Verfügung. (https://t.me/AnjaReiche_herzradikal und https://t.me/MischaMiltenbergerOffiziell)

Seit dieser Begegnung bin ich nicht mehr von dieser Welt. Es britzelt in jeder Zelle und ich laufe mit einem seligen Dauergrinsen durch die Gegend. Den Teilnehmern geht es ähnlich. 😉 Es lohnt sich definitiv reinzuhören. Was für eine Magie! Was für eine Power! Für alle Pioniere, Freigeister, Freaks, Heiler, Lichthalter und Erinnerer!

Zum Podcast: https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Zu-Gast-bei-Mensch-Mischa-2-e1d0cgj


Foto von Mischa: Dominik Berchtold
Foto von mir: Winfried Becker

liebeslebendig

Noch nie in meinem Leben hab ich so tief geliebt und so viel gefühlt wie jetzt zur Zeit. Ich bin sprachlos, weil es irgendwie tatsächlich keine irdischen Worte für diese Empfindungen gibt. Zeitweise habe ich das Gefühl, dass ich platze vor Glück. Was für krasse körperliche Wallungen. Ich genieße es in vollen Zügen, bade darin, spüre ganz bewusst immer wieder in mich rein.

Niemals hätte ich gedacht, dass das in einem menschlichen Körper möglich ist, dass er dazu in der Lage ist, aber er ist es offensichtlich. Es ist, als hätte es kürzlich eine explosionsartige Expansion von mir gegeben, als hätte ich mich noch mehr ausgedehnt, noch mehr verschränkt und verbunden mit allem Sein. Da ist noch mehr Tiefe und Hingabe, Faszination und Staunen, Wissen und Vertrauen.

Ich scheine mich immer mehr aufzulösen und gleichzeitig immer noch mehr ich zu sein, noch mehr zu existieren. Das klingt paradox. Ist es wahrscheinlich auch. 😁😉 Anders kann ich es nicht beschreiben.

Seelenpläne und Aufträge, Verabredungen und der übergeordnete Sinn zeigen sich in einer Klarheit und Deutlichkeit, dass es keine Fragen mehr gibt. Das Feinstoffliche spricht eine so klare Sprache, als würde ich es schwarz auf weiß lesen. Unfassbar wundervoll.

Das alles hier erleben zu dürfen, ist einfach nur großartig. Was für eine Gnade hier zu sein. Was für eine Gnade zu erleben, wenn es meinen engsten Weggefährten genau so geht. Sich mit anderen diesen Erfahrungshorizont zu teilen, ist das Größte überhaupt. Ich "spinne" nicht. Ich bilde mir das nicht ein. Ich bin nicht alleine in meiner Welt. Wir sind so viele und es ist unbeschreiblich, das mit anderen tatsächlich erleben zu können.

Wenn du jemandem in die Augen schaust und weißt, dass er das gleiche weiß wie du, dass er sich der Verabredung bewusst ist, dass er sich geschaut hat, dass er das WIR geschaut hat, genau so wie du, all die Leben, all die "Versuche" und jetzt die Erfüllung, die Erlösung, die Wachheit, hier in einem Körper. DAS hat es für meine Begriffe noch nie gegeben! Es braucht überhaupt keine Worte mehr. Ihr grinst euch nur an und freut euch tierisch in einer Verbundenheit und Klarheit, die nicht von dieser Welt ist. Was für eine Erfahrung! Was für ein Geschenk!

Wie viele Inkarnationen haben wir genau das vorbereitet? Wie lange haben wir auf diesen Moment zugearbeitet? Ich komme aus dem Staunen und Genießen nicht heraus. 1000 Jahre hab ich "gewartet" (wenn's reicht😉).

Ich kann es nicht anders in Worte fassen als mit: Ich liebe. Ich liebe. Ich liebe und ich werde niemals wieder damit aufhören. 🙏🏼🥰🥰🥰🥰🎉🎉🎉🎉🎉 Naja und feiern tu ich auch. Und wie!!! 😍🤩😉🎉🎉🎉🎉🎉😎🍾


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 10. Januar 2022

Zu Gast bei "Mensch Mischa"

Fast ein Jahr ist es jetzt her, dass ich das letzte Mal bei "Mensch Mischa" zu Gast war. Ein Jahr, in dem so unfassbar viel passiert ist, auch mit mir und Mischa.

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich diesen Menschen liebe, was uns verbindet. Wenn wir uns begegnen sprühen die Funken und Wachstum ist garantiert. Wir können uns gegenseitig immer wieder aufs nächste Level katapultieren, uns inspirieren und fehlende Puzzleteile liefern, was allerdings manchmal auch bedeutet, dass wir die heftigsten Prozesse in uns auslösen und die Funken auf andere Weise sprühen. 😉💥🎉

Es ist eine Wachstumsbeziehung, wie ich sie mit keinem anderen habe. Es ist die tiefe Verbindung zweier Pioniere, zweier Widder, zweier Freigeister, die hier auf Planet Erde eine gemeinsame Mission haben und was dafür nötig ist, wird getan, herzradikal, bei beiden. Unsere Werte sind nicht verhandelbar. Wir können den Ruf unserer Seelen nicht ignorieren.

Und genau darüber werden wir sprechen: Über das Pionier-Dasein, die Herausforderungen, die besonderen Umstände, das viele Nichtwissen, das Vorausgehen. Diesen Donnerstag, 13.01.2022, 19 Uhr, via Zoom. Den Link zur Anmeldung findet ihr hier.

Ich freu mich tierisch, dass wir wieder sichtbar zusammen wirken. Seid gerne dabei. Im Anschluss an unseren Talk, von dem es eine Aufzeichnung in unseren Telegram-Kanälen zu sehen geben wird, gibt es eine schöne Möglichkeit für Fragen und Austausch mit den Teilnehmern.❤


Telegram-Kanal von mir: https://t.me/AnjaReiche_herzradikal
Telegram-Kanal von Mischa: https://t.me/MischaMiltenbergerOffiziell


Foto von www.mischa-miltenberger.de

Dienstag, 4. Januar 2022

(M)Ein Erlebnis mit Gott

"Liebes", hör ich ihn immer wieder ganz sanft und voller Hinwendung sagen. "Liebes, Liebes, Liebes, erlaube es dir." So viel Mitgefühl schwingt in diesen Worten, so viel bedingungslose Liebe, so viel Zuspruch und Sanftmut, so viel Freundlichkeit.

Sein Blick umarmt mich, hüllt mich ein mit seinem Verständnis, mit Annahme, so wie ich bin. Niemand ist strenger mit mir als ich selbst. Ich bin es, die sich quält und zu Dingen zu zwingen vermag, aus Angst, andere zu enttäuschen. Ich glaube, etwas über mich ergehen lassen zu müssen, gegen mein Innerstes gehen zu müssen, weil andere es anscheinend von mir erwarten. Niemand ist härter zu mir als ich selbst.

ER würde all das nicht von mir erwarten. ER würde mich niemals zwingen irgendwo hinzugehen, wo ich um nichts in der Welt hin möchte. ER würde mich nicht zwingen, Zeit mit Menschen zu verbringen, die mir absolut nicht gut tun, die mich nur benutzen, die mich nicht sehen, die nicht registrieren wer ich eigentlich wirklich bin.

Es bin immer nur ich, die mich zu so etwas zwingt und dann bin ich wütend auf die anderen mit ihren Erwartungen. Sie sind es ja schließlich, die mich anscheinend nötigen. Aber das ist nicht wahr. Ja, da sind Erwartungen, aber ich muss ihnen noch lange nicht nachgeben. Ich muss sie nicht erfüllen. Ich darf NEIN sagen. Ich darf fern bleiben. Ich darf für mich sorgen. Ich darf Dinge tun, die mir zuträglich sind und alles andere darf ich sein lassen. Ich darf wählen, mit welchen Menschen ich wirklich Zeit verbringen möchte. Ich DARF das, wenn ICH es mir ERLAUBE.

"Liebes", höre ich ihn wieder. Er nimmt mich in den Arm. So behutsam als wäre ich der kostbarste Schatz, den es auf der Welt gibt, als wäre ich so zerbrechlich wie eine feine Schneeflocke aus dünnstem Glas. Er hält mich, während mir die Tränen laufen.

"Liebes, du musst gar nichts. Du musst nichts tun, was du nicht möchtest. Ich verlange das nicht von dir. Du darfst NEIN sagen. Du darfst von Orten und Menschen fernbleiben, wenn du dich nicht zu 100% wohl dort fühlst. Es ist ok."

Ich weine noch mehr. Was für eine Last da abfällt, wenn da plötzlich diese Erlaubnis ist. Was für eine Erleichterung, es endlich zu dürfen, es auch von IHM zu hören und zu fühlen, dass er es komplett so meint. Ich darf bedingungslos SEIN. Einfach so und werde damit geliebt. Ich werde einfach geliebt. Ohne Ansprüche und Forderungen, ohne Erwartungen und Pflichten, ohne Wertung. Ich genüge, auch wenn ich NEIN sage. Ich genüge, auch wenn ich etwas nicht will. Ich genüge, auch wenn ich etwas nicht kann. Ich genüge, auch wenn ich das alles wieder vergesse und alte Muster bediene. Ich genüge, auch wenn ich mich klein fühle, keine Orientierung habe und mich verleugne. Ich genüge.

ER löst die Umarmung, fasst mich an den Schultern und schaut mich eindringlich an. Wie sehr seine Liebe zu spüren ist. Unbeschreiblich warm, alles durchdringend. Sie braucht keine Worte. Für sie gibt es keine Worte. Sie dringt in jede Zelle. Sie erfüllt mein Herz. Sie heilt meine Wunden. Ich genüge. Er lässt es mich fühlen. Ich bin geliebt. Immer. Von ihm. Ewig. Vom Leben. Überall. In jedem Zustand. Mit jedem Gefühl. Mit jedem Ausdruck. Mit jeder Tat. In jedem Moment.

Gott liebt mich. Er erlaubt mir, ich zu sein. Er WILL, dass ich ich bin. Er will MICH. Er hält mich. Er verlässt mich nie. Er ist immer da. In mir. Durch mich.

Er, Gott, sieht mich immer noch an. Jetzt lächelt er, weil er weiß, dass ich weiß. Seine wortlose Botschaft ist angekommen. Ich bin geliebt und ich weiß es. Ich liebe ihn und er weiß es. Ich liebe dieses Leben und er weiß es. Ich liebe mich und er weiß es. Was für ein Geschenk für ihn, dass ich mich liebe.

Wir fallen uns in die Arme. Danke für diese Erinnerung. ❤ Und ich darf jederzeit wieder kommen und mich wieder von ihm erinnern lassen. Er ist da. Überall und immer. Danke für dieses Geschenk. Danke für dein Versprechen, Gott. Danke für dich.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche