Dienstag, 12. Februar 2019

Was passiert, wenn ich dran bleibe?

Ich will wissen, was passiert, wenn ich dran bleibe. Ich will wissen, was alles möglich ist, wenn ich ausschließlich und konsequent meinen Impulsen folge, der Freude. Ich will wissen, wozu ich noch alles in der Lage bin, was da aus mir noch alles raus möchte, wer ich noch alles bin, sein kann, was ich noch alles kann.
 
Seit ungefähr einem Monat jetzt schreibe ich, was das Zeug hält. Gestern habe ich tatsächlich still und leise meinen 300. Artikel geschrieben. Das ist mein 302. Manchmal frage ich mich selbst wo das alles herkommt. Ich lese meine Texte und denke mir "Holy shit!".

Ich weiß, dass genau das jetzt richtig ist. Dass ich genau jetzt damit an der richtigen Stelle bin, an meinem Platz. Rein verstandesmäßig könnte ich jetzt hergehen und voll die Krise schieben, weil ich im neuen Jahr genau ein offizielles Coaching hatte. Ich habe bisher genau 100 EUR verdient.

Ich könnte jetzt auf Vernunft umschalten, und versuchen Klienten zu bekommen. Ich könnte wie wild Veranstaltungen planen und erstellen. Ich könnte Werbung machen, etc. Aber da liegt gerade keine Kraft drauf. Das würde sich mega falsch anfühlen, verdreht, verquer.

Das, was da gerade durch mich in die Welt fließt, ist so heilig. Ich spüre so sehr wie ich Werkzeug bin und das ausagiere, was gerade durch mich durch will. Wer, bitte schön, bin ich denn, diesen Strom, diesen heiligen Fluss zu unterbrechen, nur weil der Verstand sagt, ich müsste jetzt aber Geld verdienen? Ich weiß doch gar nicht, wo mich dieser geniale Flow hinbringt. Ich weiß doch gar nicht, was übermorgen passiert. Wer mich vielleicht findet, weil sich meine Texte im Moment in der Welt verbreiten wie sonst was. Ich kann nicht ahnen, welche "Konsequenzen", Auswirkungen, Folgen das wirklich hat. Wie ich wirke, wo ich wirke. Ich weiß es nicht. Naja ahnen kann ich es schon. Aber ich kann davon nichts künstlich erzeugen. Es muss geschehen dürfen.

Weil ich weiß, wie magisch das Leben ist, wenn man es zulässt, mache ich einfach genau so weiter. Ich mache in jedem Moment das, was dran ist, das, was sich kraftvoll anfühlt, das, worauf die Kraft liegt, wo der Flow mich hinschiebt. Das war in den letzten Wochen übrigens auch sehr oft schlafen, ausruhen, weinen, Gefühle fühlen, erholen. Nur damit wir uns da richtig verstehen. Das ist nicht immer TUN. Das ist auch ganz oft SEIN. Auch das gehört zu diesem Flow.

Und jetzt bin ich mitten in einem Kreativ-Fluss, mitten im Tun, ohne den Ausgang zu kennen, ohne das Ziel zu kennen, ohne zu wissen, wofür es gut ist. Ich weiß nur, DASS es gut ist und sowas von richtig. Ich werde einen Teufel tun und jetzt wegen Geld etwas daran ändern. Ich mache genau so weiter. Ich bin nämlich neugierig, viel zu neugierig. Ich will wissen, was passiert, wenn ich dran bleibe, wenn ich konsequent und rigoros auf meiner Spur bleibe, wenn komplett das Herz die Führung übernimmt.

Ich hab in den letzten Jahren, und vor allem in den letzten zwei Jahren, so viele Wunder erlebt und es geht immer besser, grandioser, magischer, leichter. Ich will wissen, was noch alles geht. Das Leben ist mir zu heilig, als dass ich mich da noch einmischen will. Alles, was der Verstand sich ausdenken würde, wäre laienhaft. Ich lass lieber den Experten ran - das Universum! Und mein Herz kennt seine Sprache. Wunder sind für das Leben Standard!

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

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