Sonntag, 22. August 2021

Herzkompass an und los

Wahrscheinlich muss ich wirklich erst anfangen zu schreiben, damit sich zeigt, was gerade zum Ausdruck gebracht werden will, was mir so durchs Gefühl geht.

In den letzten Tagen hab ich ziemlich viel geredet. 😉 Die Sprachnachrichten, ihr wisst ja…

Nun ist es still in mir und ich verarbeite, lasse erstmal nachwirken, mache einen Boxenstop sozusagen. Für mich ist es immer wieder so wichtig, die Dinge auch zu verarbeiten, zu realisieren und zu integrieren. Nachspüren, Revue passieren lassen, checken, was da überhaupt passiert ist, in diesen paar letzten Tagen. Jede Begegnung auskosten, die inneren Bilder und Erkenntnisse sacken lassen.

Ich genieße die Feedbacks mit jeder Zelle, verstehe dadurch nochmal wieder mehr, was da geschieht, wie weitreichend das alles ist, erkenne mich noch wieder mehr. Letztlich kann ich nur erfahren, wie ich wirke, wenn andere mir erzählen, was die Begegnungen mit mir mit ihnen machen. Für mich ist das essentiell.

Auch will ich das alles genießen und nicht wie verrückt immer weiter machen und weiter machen. Das ist kein bloßes Abarbeiten von einer Liste, keine Akkordarbeit. Es geht nicht ums Fertigwerden. Mit meinem Wirken werde ich nie fertig und das ist verdammt gut so. 😉 Es geht ums Wirken an sich. Die Schwingung, die ich habe, wenn ich wirke, ist meine größte Belohnung. Die Freude zu erleben, was dabei und danach geschieht, in mir, in anderen, ist ein einziges Fest. Und das will ich feiern. Jedes einzelne.

Für mich sind diese energetischen Begegnungen so, als hätte ich den Menschen wirklich getroffen, als hätten wir gesprochen, als hätte ich ihn besucht. Ich bin in viele Felder eingetaucht, war quasi auf Reisen und dann brauche ich es immer wieder auch „alleine“ zu sein, zu Hause, eben nur mit mir.
Umso größer ist die Freude, dass ich zu jeder Zeit wieder in den Kontakt gehen kann, den nächsten Besuch machen kann und derjenige muss dann noch nicht mal „Zeit haben“. 😉 Was für eine Freiheit. Was für ein Leben. Was für ein Reichtum. Was für eine Einfachheit. Was für eine Genialität in all dem.

Tatsächlich komme ich die letzten Tage mal wieder nicht aus dem Staunen raus. Ich meine mal ehrlich, das kann sich doch alles kein Mensch ausdenken!? Also ich hab als kleines Kind nicht davon geträumt, dass ich eines Tages mal unbedingt Seelenlesen machen möchte und diese Readings dann auch noch als Sprachnachricht verschicken will. Ich hab mir nicht ausgemalt, dass ich „Seminare“ gebe, wenn ich groß bin, in denen ich keine Ahnung habe, was da passiert. Dass ich "Channelings" für die "Sternensaaten" mache und voller Inbrunst sage, dass ich Gott bin. 😂

Das Verrückte daran, sich auf den eigenen Weg zu machen, man selbst zu sein, ist ja, dass man so gar nicht weiß, wo man rauskommt. Dass die Impulse, die man auf dieser Reise hat, so fernab von dem sind, was gesellschaftsfähig ist. Man verlässt definitiv ausgetretene Pfade und schlägt sich eher ziemlich oft durchs Unterholz.

Es gibt keine Bedienungsanleitung, keinen Fünfjahresplan, keine Landkarte. Wir werden nur mit einem Kompass losgeschickt. Mehr ist nicht in der Survivalausrüstung drin. Wenn die Kompassnadel Richtung Herz zeigt, dann ist das die einzige Orientierung, die wir haben. Was wir dadurch für Orte bereisen, wissen wir immer erst, wenn wir da sind. Die Landkarte zeichnet sich daher quasi rückwirkend. Wir erforschen unser eigenes Terrain, können immer mehr Punkte markieren, Wegmarken einzeichnen, kennen (unsere) Grenzen, bauen Brücken, verirren uns, finden uns wieder zurecht.
Die Landkarte unseres eigenen Seins wird immer deutlicher und ausgeprägter und gleichzeitig hört sie nie auf. Es gibt immer wieder neue Gebiete zu erforschen. Wir hören nie auf, Dinge zum ersten Mal zu tun und neue Aspekte zu entdecken.

Wenn wir dann irgendwann unseren Körper verlassen, dann liegt da unser Lebenswerk, ein regelrechter Atlas, von dem wir niemals gedacht hätten, dass er mal SO aussehen wird. Das kann kein Verstand dieser Welt denken, was da bei jedem einzelnen mal liegen wird.

Es hilft also alles nix. Loslaufen ist angesagt. Nur mit Herzkompass und einer ordentlichen Portion Entdeckergeist, Pioniergeist und Neugier. Naja und vielleicht einem Portiönchen Mut, schräge Dinge zu tun, aus dem Rahmen zu fallen und außerhalb von Schubladen und Normen zu denken. Sich selbst frei lassend. Sich selbst alles erlaubend. Sich selbst komplett entfaltend und zum Ausdruck bringend. Wie immer das aussehen mag. Einfach mal machen, könnte ja gut werden.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 20. August 2021

Seelenlesen - ein erstes Resümee

Wow!!! Ich musste euch jetzt unbedingt erzählen, was in mir abgeht, seit ich das Seelenlesen als Sprachnachricht angeboten habe. Dieses Wirken ist so magisch. Es haben sich mal wieder Puzzleteile gefügt und ich blicke staunend auf dieses Leben und wie perfekt sich immer alles ergibt.

Auch beim Seelenlesen selbst, während der Sprachnachrichten, erlebe ich so wundervolle Dinge und erinnere mich wieder, wer ich eigentlich bin und was ich da kann.

Ein erstes Resümee und ein ganz großer Dank an euch. Ihr lasst mich in euer Heiligstes schauen, ganz nah ran. DANKE für dieses Vertrauen und dass ich das darf. 🧡🥰🙏🏼

Hier geht es zum Podcast und meiner ganzen Begeisterung, meinen Erfahrungen und einem ersten Resümee:

https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Seelenlesen-als-Sprachnachricht-e16768l


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche


Dienstag, 17. August 2021

Seelenlesen als Sprachnachricht

Ihr Wundervollen, es britzelt mal wieder in allen Zellen und ich weiß gar nicht wo ich genau anfangen soll. Vielleicht wirklich am Anfang meines Wirkens. 😉

Eventuell wissen es einige noch. Ich hab damals ausschließlich über Email gearbeitet. Kein persönlicher Kontakt, kein Gespräch, kein Bild, kein Video. Nur eine Email mit dem Anliegen des Menschen, mit Fragen, mit dem Status Quo. Und wenn es dann an der Zeit war und der Impuls kam, dann habe ich mich eingefühlt, habe im Feld gelesen, in der Seelenessenz und gedolmetscht, was ich wahrgenommen habe und das alles ebenfalls in eine Email gepackt. Mein Angebot hieß Seelenlesen und ich habe mich als Seelendolmetscherin bezeichnet. 😉 Ich liebe diese Worte nach wie vor. ❤

Es ist eine Momentaufnahme wie das Legen von Karten oder das Lesen in einer Moccatasse. Mit Weissagen und die Zukunft voraussagen hat das nichts zu tun. Es ist eine Standortbestimmung. Es ist der Ausdruck des JETZT und es kann Veränderungen bewirken, das alles mal zu hören. Es ist unter Umständen sehr hilfreich, das in Worte gefasst zu bekommen, was eher subtil in einem los ist, das, was man so oft nicht greifen kann.

In meinen Coachings tue ich das natürlich auch und dennoch ist es jedes Mal ein großer Unterschied, ob ich die Augen offen habe und auch mein Tagesbewusstsein am Start ist oder ob ich die Augen schließe und mich ausschließlich auf die Energie konzentriere. Ich spreche anders, spreche meist schneller, es schießt förmlich durch mich durch. Manchmal spreche ich sehr langsam. Ich sehe Bilder und lasse sie sich entwickeln. Dinge kommen in Gang, wie in einem Film. ES spricht durch mich. ES geschieht einfach in dem Raum, den ich öffne. Das Ganze bleibt nicht ohne Folgen. Es wirkt, meist nachhaltig.

Solche Sequenzen dauern meist zwischen 15 und 30 Minuten. Solange spreche ich dann einfach, was gesprochen werden will. Ein kleines Hörbuch sozusagen. Ich weiß nie, was kommt, bin selber immer neugierig und fungiere lediglich als Kanal und Seherin, als Sprecherin, die deine Frequenz übersetzen kann.

Genau das will ich nun in Sprachnachrichten anbieten und zur Verfügung stellen. Mir wird immer wieder gesagt, dass die Menschen mir gerne zuhören, dass sie meine Nachrichten auch öfter anhören und immer wieder neue Aspekte entdecken. Mittlerweile spreche ich die Dinge auch viel lieber, als dass ich sie aufschreibe. Oft kann ich gar nicht so schnell schreiben, wie es reinkommt. Da ist Sprechen viel einfacher für mich.

Nun habe ich über die Jahre so viele Erfahrungen gesammelt, mein Muskel der feinen Wahrnehmung ist so gut trainiert. Das Wahrnehmen und Übersetzen des Feinstofflichen ist und bleibt meine Kernkompetenz. Sie darf wieder mehr in den Fokus.

Wenn du das Gefühl hast, dass eine solche Sprachnachricht jetzt genau das Richtige für dich ist, dann schreib mir eine Email mit dem Betreff "Sprachnachricht" (mail@anja-reiche.de) und schildere so prägnant wie möglich deine Lage, das Thema, das dich beschäftigt. Vielleicht gibt es auch eine Sehnsucht, die du schon lange hast und möchtest wissen, was du dafür tun kannst, oder du hast konkrete Fragen an die Schöpfung selbst, an das Leben, die du beantwortet haben willst. Auch die kannst du stellen.

Ich brauche auf jeden Fall eine Handynummer von dir, da die Sprachnachricht über WhatsApp bzw. Telegram kommen wird. Das sind die beiden Kanäle, die ich nutze.

Ich spreche dir auf, wenn es dran ist, wenn der Impuls kommt. Ich kann dir keine Zeitangaben machen. Das will und kann ich nicht steuern und erzwingen. Es braucht die Freiheit, dass es dann geschehen kann, wenn es richtig ist. Auch kann es sein, dass ich merke, dass ich überhaupt keinen Zugang bekomme, ich einfach nicht die Richtige bin oder es schlicht nicht dran ist, in der Sache tiefer zu gehen. Dann sage ich das und das kostet dann natürlich auch nichts.

Bezahlen kannst du hinterher, wenn du die Sprachnachricht bekommen hast, per Überweisung bzw PayPal. Der Preis für das Ganze: 50 EUR pauschal plus das, was deine Seele dir flüstert und was es deinem Herzen wert ist. 🥰🙏🏼💖

Und jetzt bin ich unglaublich gespannt auf alles, was so passiert. 😊🥳 Ach und der Beitrag darf natürlich geteilt werden. 😉


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 14. August 2021

Hilfreiche Sätze für Hochsensible

In meinem Podcast von gestern habe ich erzählt, dass ich zwar Termine ausmache, am Tag selbst aber nochmal mit demjenigen kurz abspreche, ob es wirklich für beide Seiten bzw alle Beteiligten passt. Anders kann ich es gar nicht mehr. Die Gemüts- und Körperzustände, die Energien insgesamt ändern sich so rasant schnell, dass ich schlicht lügen würde, wenn ich Wochen in voraus versprechen würde, dass ich sicher da bin.

Für mich muss gegeben sein, dass ich jederzeit nein sagen kann. Genau das gleiche gestehe ich anderen zu. Auch mir gegenüber darf jederzeit die Meinung geändert werden. Ich bin es gewohnt, die Wellen zu surfen und weiß, dass immer alles passend und richtig kommt, auch wenn eine Absage vielleicht so einiges durcheinander wirbelt.

Allgemein gibt es als Hochsensible so einige Herausforderungen, die andere im Alltag nicht haben, ja nicht mal auf die Idee kommen, dass jemand DAMIT ein Problem haben könnte.

Da diese meine Art, mit Terminen umzugehen, für einige sehr inspirierend war, habe ich hier noch mehr Sätze zusammengestellt, die ich in meinem Leben immer wieder benutze, um gut für mich zu sorgen und mich anderen mitzuteilen.

Ich gehe davon aus, dass sie selbsterklärend sind und ihr euch die Situationen denken könnt, in denen ich sie verwende. 😉

Und los geht's:

• Lass uns das mal so festhalten und am Tag selbst nochmal schauen, ob es für mich/uns wirklich noch passt.

• Ich bin jetzt fertig mit zuhören. Ich kann nichts mehr aufnehmen.

• Können wir einfach gemeinsam schweigen/still sein?

• Ich brauche mich gerade selbst. Ich muss jetzt alleine sein.

• Ich bin gerade mega wütend (aufgewühlt, angetriggert, irritiert, traurig, enttäuscht, etc) und geh mich jetzt um mich und meine Gefühle kümmern.

• Irgendwas fühlt sich nicht stimmig/nicht rund an. Ich weiß noch nicht was, aber wenn ich es weiß, sag ich es dir.

• Dazu kann ich noch nichts sagen. Dazu habe ich gerade noch keine Meinung.

• Ich nehm das mal mit und fühle drüber nach.

• Dazu habe ich jetzt keinen Impuls. (Wenn jemand z. B. fragt, ob ich vorbei kommen will)

• Das fühlt sich nicht stimmig an. Für mich wäre es so und so stimmiger.

• Jetzt im Moment fühlt es sich stimmig an, kann aber morgen wieder anders sein.

• Da hakt gerade nichts bei mir ein. (Wenn jemand seine Wahrheit/Wahrnehmung schildert und ich das nicht als meine Wahrheit fühle.)

• Da liegt jetzt keine Kraft drauf. Für mich ist etwas anderes dran.

• Ich erzähle dir jetzt, was in mir vorgeht/was das mit mir macht. Das sind meine Gefühle/Themen/Muster. Du musst damit nichts machen. Zuhören reicht. Ich kümmer mich selbst um mich. Das liegt in meiner Verantwortung. Wenn du magst, kannst du mir anschließend erzählen, was in dir vorgeht und ich höre einfach zu.

• Ich will hier einfach sitzen und sein.

• Ich muss erstmal ankommen.

• Das kann/will ich gerade nicht leisten.

• Hier ist meine Grenze.

• Das kann ich gerade nicht denken. Ich bin noch mit anderen Sachen beschäftigt.

• Ich hab Leutekater und brauche Ruhe.

• Hier ist es mir zu wuselig und unruhig. Ich möchte hier weg an einen stilleren Ort.

• Die Energie hier gefällt mir nicht. Hier kann/will ich nicht bleiben.


Und zur Erinnerung am Schluss: NEIN ist ein vollständiger Satz. 😉 Es gibt nichts zu rechtfertigen.


Teilen ausdrücklich erwünscht und erlaubt. 


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 13. August 2021

Zeitqualität und Channeling 13.08.2021

Jetzt war es länger still um mich. Ich war bei mir und mit mir. Die Energien sind herausfordernd, die Erkenntnisse kommen im Sekundentakt. Transformation am laufenden Band. Atempausen kaum vorhanden.

Was in mir los war/ist, wie ich die Zeitqualität wahrnehme und was der All-Geist zu all dem zu sagen hat, erzähle ich euch im neuen Podcast. (Auf Telegram als Sprachnachricht verfügbar.)

Über bedingungslose, kosmische Liebe, über eine wirklich freie Wahl und darüber, was jetzt besonders wichtig ist. 


Hier der Link zur Podcastfolge:
https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Zeitqualitt-und-Channeling-13-08-2021-e15sg9b


Wer Lust hat, mein Wirken finanziell zu würdigen, darf sich gerne über PayPal austoben (Empfänger mail@anja-reiche.de) oder mein Bankkonto beglücken.

Bankverbindung: Raiffeisenbank Thurnauer Land eG
Kontoinhaber: Anja Reiche
IBAN: DE48 7706 9739 0000 4163 80
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Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 9. August 2021

Wenn das Warten ein Ende hätte

Wenn ich erst mal gesund bin, dann...
Wenn ich erst mal die Ausbildung habe, dann...
Wenn ich erst mal das Geld habe, dann...
Wenn ich erst mal erleuchtet bin, dann...
Wenn ich erst mal alle Blockaden gelöst habe, dann...

Wenn, wenn, wenn...

Was wäre, wenn dieses Ereignis, dieser Zustand aus der fernen Zukunft genau jetzt lebbar wäre? Oder was wäre, wenn es dieses ferne Ereignis vielleicht gar nicht für dein Glück braucht?


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 6. August 2021

Ich gebe den Machtkampf auf

Da kommt gerade enorme Entspannung in mein System. Es geht um Partnerschaft. Mann-Frau-Tauziehen. Kontrolle. Bedürftigkeiten.

Genau kann ich es nicht greifen. Ich weiß nur, dass ich keine Lust mehr darauf habe und dass diese Entscheidung, den Machtkampf aufzugeben, gerade unglaubliche Transformationsgähner, Gänsehäute und Erleichterung ausgelöst hat. Mehr muss jetzt nicht wissen.

Aufgabe, Hingabe, Erlösung, darüber hinaus erheben. Weitergehen, voran schreiten, nächsthöhere Ebene. Wie das genau aussieht, ist nicht mein Business. Die Wahl reicht.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 1. August 2021

Mindfuck-Pinwand

So, jetzt hab ich mir gerade eine neue Rubrik überlegt. Die Mindfuck-Pinwand. Immer wieder finde ich alte Überzeugungen, Glaubenssätze, die alles andere als zuträglich sind und so gar nicht ausdrücken, wer ich bin und was ich leben möchte.

Gerade ist mir dieses Schmuckstück im Bild ins Bewusstsein gekommen und wie so oft schreibe ich mir die Sätze auf. Damit sind sie entlarvt und auch schon hinfällig. Ich muss da nichts mit tun, sie nicht auflösen oder sonst was. Es reicht, wenn sie gesehen wurden. Wie beim Versteck-Spielen. Das Spiel ist aus, wenn jemand gesehen wurde. Fertig.

Und damit sie so richtig gesehen werden, diese aufhellenden Sätze, hab ich gedacht, ich schreib sie nicht nur für mich auf Zettel, sondern zeige sie an meiner neu kreierten Mindfuck-Pinwand. 😉 Bitteschön. Vielleicht klingelt es ja beim ein oder anderen auch. 🔔

Dieses Thema mit dem leisten müssen ist ja ein alter Hut bei mir. Vorwiegend ging es in meiner eigenen Geschichte immer um körperliche Leistung, tun müssen. Nun kam der Satz in einem ganz neuen Gewand daher. Der Heiler in mir ist anscheinend auch Workoholic und darf nur Nein sagen, wenn es ihm selbst nicht gut geht. Krasses Pferd.

Mal wieder sind da "meine" Bauchschmerzen und damit die Rechtfertigung dafür, dass ich gerade auch geistig nicht leisten möchte und kann. Unfassbar.

Da ist diese ganz alte Suppe am Wirken, die da sagt: "Solange mir nicht der Kopf weg hängt, hab ich verdammt nochmal als Heiler zu leisten und alle zu retten und mich zu kümmern und meinen scheiß Job zu tun." Na, da bin ich doch lieber selber krank und damit aus dem Schneider. 🙈

Na, wenn das mal nicht über Bord kann. Aaaaalter! Sowas von überflüssig.

Ich darf Nein sagen und nicht leisten, auch wenn es mir körperlich und seelisch so richtig gut geht. Auch als Heiler darf ich Nein sagen. Auch als Heiler hab ich "wirkungsfreie Zeit". Auch als Heiler bin ich nicht die Feuerwehr und allzeit bereit. Auch als Heiler darf es mir besser gehen als anderen.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Ich darf andere hängen lassen

Ich setz mal noch einen drauf. Gestern ging es ja darum, dass ich die Welt/andere nicht retten muss, auch wenn ich es könnte. Unterlassene Hilfeleistung quasi... 😉 Da kriegen manche schon Schnappatmung.

Ute Ullrich hat's dann noch krasser formuliert: "Ja, es ist erlaubt, andere hängen zu lassen." Uuuuuuhhhh! Das haut rein. Ich liebe diese Erlaubnis. 🤩 Und dann kam noch einer: "Ich darf sie untergehen lassen." BOOM!!!! 🤩💥💥💥

Mir kamen sofort Bilder aus früheren Inkarnationen, Untergänge von Hochkulturen, an denen ich bestimmt beteiligt war. Menschen, die unter meinen Händen gestorben sind. Menschen, die ich hab "hängen lassen", bei denen ich noch nicht mal ansatzweise geholfen habe, weil ich Angst hatte vor Strafe und Verfolgung. Mir war mein Hemd näher als der Rock. Ich hab gekniffen, verraten, gelogen, betrogen.

Das alles ist nicht verwerflich. Es ist ok, feige zu sein. Es ist ok, wegzuschauen. Es ist ok. ALLES ist ok.

Wen ich auch immer da draußen verurteile, letztlich verurteile ich mich, verbiete mir damit selbst das, was ich am anderen nicht mag. Da komm ich einfach immer wieder raus. Ich war selbst schon alles, hab schon alles getan und damit meine ich wirklich komplett alles, die ganze Bandbreite dessen, was ein Menschen tun und sein kann, vom Hellsten bis zum Dunkelsten. Ich bin mir dessen absolut bewusst.

Jedes Urteil ist ein weiterer Gitterstab an meinem eigenen Gefängnis.

Deswegen erlaube ich mir in diesem Leben erstmal radikal alles und dann sehen wir weiter, was ich wirklich wählen will, was ich zum Ausdruck bringen will, welche Erfahrung dran und wichtig ist. Frei von Verboten und Geboten kann ich dann tatsächlich eine Wahl treffen. Ich muss nichts mehr vermeiden oder auf jeden Fall machen. DAS ist eine freie Wahl.

Für was verurteilst du andere? Die Regierung? Die Dunklen? Die Mächtigen? Die Coaches? Spirituelle? Die Ärzteschaft? Die Hörigen? Die Lobbyisten?

Was ist für dich ein absolutes No-Go? Und was wäre, wenn du dir genau das erlauben würdest?

PS: Übrigens darf ich auch verurteilen und werten, wenn ich es möchte. Und lügen und mir selbst widersprechen. 😁🙃

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 31. Juli 2021

Wir müssen niemanden retten

Spürt ihr auch diese krasse Erschöpfung im Kollektiv? Ich weiß nicht, wie oft ich es in den letzten Monaten gehört habe, dass Menschen sich schlicht danach sehnen, einfach in Ruhe gelassen zu werden, ihre Ruhe haben zu wollen, sein zu dürfen, ihr Leben zu leben.

Auf meinem eigenen Heilungsweg war dieses "einfach in Ruhe gelassen werden wollen" immer wieder Thema. Müssen müssen, das tief in den Zellen abgespeichert war. Kürzlich kam zum persönlichen Aspekt aus meinem ganz eigenen Erleben in diesem und anderen Leben auch noch der Ahnenaspekt dazu - die Überforderung und Überreizung meiner Oma, die ich ebenfalls mitfühlen kann, "mittrage" und erlöse.

Andere wollen immer was. Andere entscheiden über mein Leben. Andere erwarten von mir. Andere reden ständig auf mich ein. Keine eigenen Grenzen haben dürfen. Keine eigenen Bedürfnisse und Gefühle haben dürfen. Keinen Raum haben dürfen. Immer wieder das innere Bild von mir selbst, wie ich mir Augen und Ohren zu halte, den Kopf einziehe, mich verkrieche, strample und trete, alles von mir stoße und mich einfach nur verstecken will. So weit weg wie möglich von äußeren Reizen. Tief in eine Höhle, nichts hören und sehen von der Welt. Mich ausruhen wollen, sein können, nichts machen müssen, GAR NICHTS. Atmen. Sein.

Nicht in Ruhe gelassen zu werden, immer wieder gestört und behelligt zu werden, sind ganz simple Foltermethoden, die sehr schnell in den Wahnsinn treiben, mürbe machen, die Menschen gefügig machen. Es soll einfach nur aufhören. Menschen nicht schlafen lassen, sie ständig mit Geräuschen beschallen, denen sie sich nicht entziehen können, körperliche Reize setzen, wie ständige Wassertropfen auf den Kopf. Es braucht noch nicht mal wirkliche körperliche Gewalt, die psychische Gewalt reicht völlig aus. Sich immerzu ändernde Regeln, Ungewissheit, Willkür, Drohungen.

Nun müssen wir aber nicht Gefangene in einem Kerker sein, weggesperrt und dem Ganzen ausgesetzt. So was kann auch, wie wir sehr gut sehen können, in scheinbarer Freiheit erlebt werden.

Der Clou ist allerdings, dass wir eigentlich den ganzen Folterkram in uns selbst tragen und unser eigener Folterknecht sind. Wir kasteien uns durch inneren Lärm, durch die Belästigung durch eigene Gedanken, durch empfundenen Leistungsdruck, durch Opferbewusstsein, dem Irrglauben, dass da immer eine Macht über uns steht und wenn diese Macht der innere Antreiber ist. Machen müssen, retten müssen, liefern müssen, leisten müssen.

Einer der fiesesten und subtilsten Antreiber und Folterer ist allerdings der innere Gutmensch, der Retter, der Heilige, der Märtyrer und der wirkt natürlich am besten bei den Heilern, Schamanen und Lichtarbeitern dieser Zeit.

Ja, wir haben die Fähigkeiten, die Feinfühligkeit, das alte Wissen. Ja, wir wissen wie Transformation funktioniert. Wir können den Raum halten, Menschen in ihren heftigsten Gefühlen begleiten. Wir sehen rosa Elefanten im Raum stehen, riechen innere Blockaden, Ausreden und Ungereimtheiten fünf Kilometer gegen den Wind. Wir können aufklären, erklären, zuhören, in der Heilung begleiten, Trauma erlösen.

Wir KÖNNEN. Wir MÜSSEN aber nicht. Wir dürfen NEIN sagen und machen uns nicht schuldig. Wir müssen uns nicht übergehen und aufopfern, weil uns vielleicht unsere Gaben und Talente dazu verpflichten. Es ist keine unterlassene Hilfeleistung, wenn wir Menschen ihren Weg gehen lassen, auch wenn wir sehen, dass mit mancher Entscheidung vielleicht unangenehme Erfahrungen auf sie warten. Sie dürfen diese Erfahrung machen und wir dürfen unsere Gefühle fühlen, wenn wir aufhören zu retten.

Ungefragt helfen ist aus meiner Sicht übergriffig. Das ist uns vielleicht allen klar. Das kann ich sehr gut lassen. Nach Hilfe gefragt zu werden, sie eigentlich leisten zu können, rein von den Fähigkeiten her, und dann Nein zu sagen, weil ich mich gerade selbst brauche, ist eine ganz andere Nummer. So schnell kommen die inneren Vorwürfe, dass man den anderen im Stich lässt, dass man egoistisch ist, dass man dann schuld ist, wenn dem anderen etwas "Blödes" passiert.

Ich bin aber nicht der Retter der Nation. Und du bist es auch nicht. Wir dürfen auf unsere Impulse hören, auch und gerade, wenn es um Hilfe für andere geht. Ich muss bei mir sein, im Einklang mit meinem Innersten. Ich muss da sein, wo das Leben mich gerade braucht, wo ich der größte Nutzen bin und wenn das bedeutet, dass ich mich erholen muss, mich um mich kümmere, meine Gefühle fühle, auch wenn um mich die Hölle losbricht und andere meinen, ich müsste da jetzt aber mit anpacken.

Zur falschen Zeit am falschen Ort aus falschen Beweggründen bin ich kein Gewinn für das Leben, für die Menschen, für mich.

Ich darf mich noch mehr hineinentspannen in meine Intuition, gerade bei dem Thema. Ich feier einen jeden, der aus tiefstem Herzen Nein sagen kann und damit Ja zu sich selbst, auch wenn vielleicht ich diejenige bin, die dieses Nein "kassiert". Das ist ehrlich, das ist aufrichtig und ich weiß, dass der andere gut für sich sorgt. Mein Leben geht weiter, auch ohne diese Hilfe. Dann kommt eben Hilfe und Unterstützung von anderer Stelle, so sie denn wirklich "nötig" ist. Das Universum kennt keine Begrenzung der Möglichkeiten und mein Leben ist niemals von einer einzigen Person abhängig.

Wenn nicht das passiert, was wir gerne hätten, passiert das, was besser für uns ist. Niemand ist schuld an dem, was in meinem Leben passiert. Ich bin nicht schuld an dem, was im Leben der anderen passiert. Schuld gibt es in meinem Weltbild nicht.

Es ist ein regelrechter Sport geworden, sich zu übergehen, um andere zu retten. Wenn jeder sich selbst rettet, dann müssen es die anderen nicht tun und keiner muss sich mehr für den anderen aufopfern.

Stell dir vor, du darfst sofort aufhören, zu retten und darfst jeden sich selbst, dem Leben und seiner höheren Führung überlassen. Du darfst jeden mit dem sein lassen, was da gerade in seinem Leben ist und musst es nicht ändern. Du gestehst jedem seine Erfahrungen zu. Du traust jedem seine eigene Wahrnehmung zu und dass das, was er tut oder nicht tut, für ihn richtig ist. Stell dir vor, seine und deine Impulse sind immer richtig. Wie fühlt sich das an?

Wenn du wirklich helfen sollst, willst und kannst, dann wird es sich leicht anfühlen. Wenn du aber das Gefühl hast, helfen zu müssen, aus einer Ideologie heraus, aus alten Überzeugungen, aus Schuld, dann wird es schwer. Dein Innerstes weiß immer, was wann der Fall ist. Wo sollst du JETZT wirklich sein? Was sollst du JETZT wirklich tun? Und wie fühlt es sich an, das Retten zu lassen?



Design: Canva
Text: Anja Reiche

Donnerstag, 29. Juli 2021

Ich transformiere nicht, um zu...

Ich transformiere nicht, um irgendwann Schöpfer sein zu können. Ich heile nicht Wunden, um irgendwann wieder ganz zu sein. Ich bilde mich nicht fort, um dann irgendwann mit einem neuen Angebot starten zu können.

Ich bin immer schon fertig. Ich bin jetzt schon Schöpfer. Ich bin jetzt schon ganz und heil. Ich habe jetzt schon was zu geben.

Ja, ich transformiere viel. Ich schaue immer wieder Ahnenthemen an, innere Kinder, frühere Leben, alte Muster. Der Körper hat Symptome, entlädt Trauma, erlöst auf materieller Ebene die geistigen Erlösungen, die vorher stattgefunden haben. Ich tue das aber nicht, um endlich fertig zu werden, um endlich heil zu sein, um endlich so richtig Schöpfer sein zu können. Ich tue es, weil es sich in dem Moment zeigt. Ich suche nicht danach, ich nehme das, was da ist und lasse geschehen, was dran ist.

Ich bin heil und mir wird im Vorwärtsgehen gezeigt, im aktuellen Leben, im Hier und Jetzt, wo ich noch glaube, dass ich es nicht bin. Ich bin Schöpfer, Geistwesen, reines Bewusstsein und mir wird im Vorwärtsgehen, im Hier und Jetzt gezeigt, wo ich dieses reine Bewusstsein noch nicht zum Ausdruck bringe, wo noch Verstrickungen sind, alte Schwüre, Eide, Versprechen, Themen, die mich klein halten und noch Ausdruck von der Zeit sind, in der ich noch nicht wusste, dass ich reines Bewusstsein bin, das seine Realität erschafft.

Vor einigen Tagen wurde mir nochmal so richtig bewusst, dass so viele Menschen unterwegs sind, die transformieren sich einen Wolf, um endlich dies oder jenes sein zu können, haben zu können, machen zu können. Da geht es ums anders werden, ums besser werden, darum etwas zu sein oder zu haben, was aktuell offensichtlich noch fehlt.

Da wirken Sätze wie:
  • Ich muss mich erst selbst lieben, damit irgendwann ein/der richtige Partner in mein Leben kommen kann.
  • Ich muss erst meine Blockaden lösen, damit ich meine Berufung leben kann.
  • Ich muss erst meine Krankheit loswerden, damit ich heil sein kann.
  • Ich muss erst noch dieses Zertifikat haben, den Titel, die Auszeichnung, damit ich wirken kann.
  • Ich muss erst meine ganzen Schatten wegtransformieren, damit ich Schöpfer sein kann.
  • Ich muss erst erleuchtet sein, um ein gutes Leben zu haben.
  • Die Welt muss erst noch zu einem besseren Ort werden, damit ich in Frieden leben kann.
  • Die anderen müssen erst noch bewusster werden, damit ich ich sein kann.
  • Die anderen müssen mich erstmal verstehen, damit ich mich zeigen kann.
Ich muss erst... Es muss erst... Die anderen müssen erst...

Es ist ein Hinterherlaufen hinter der berühmten Karotte, die dem Esel vor die Nase gehängt wurde. Der Esel wird nie ankommen. Die Karotte ist ewig unerreichbar. Es ist ein einziges Rennen. Ein nie Richtigsein. Ein nie Fertigsein. Ein nie Dasein. Der Moment ist immer falsch, noch nicht richtig. Ich muss immer erst noch irgendwo hinkommen, dann erst ist es/bin ich richtig. Es ist ein Leben in der Zukunft. Die Gegenwart wird gar nicht wahrgenommen oder eben als falsch.

Ich sach euch jetz ma watt: Dat is Quatsch! 😉

Das ist der einzige "Fehler im System" - der Irrglaube, dass es jetzt falsch ist, noch nicht gut genug, dass ich noch nicht richtig bin, noch nicht da.

Ich mag mich wiederholen, aber wir sind immer schon ganz, heil, perfekt, wundervoll, richtig, vollständig. Es geht nicht darum, etwas zu werden, sondern zu bemerken, dass man schon ist. Es geht nicht darum, anzukommen, sondern sich zu erinnern, dass man schon da ist. Es geht nicht darum heil zu werden, sondern zu erkennen, dass man schon heil ist. JETZT! Genau jetzt ist alles richtig. Genau jetzt bin ich richtig, genug.

Kein Zustand im Außen wird auf Dauer ein Gefühl im Inneren erzeugen. Mein Gefühl im Inneren erzeugt aber nachhaltig entsprechende Erfahrungen im Außen. Egal mit welchem Vorzeichen.
Ich lebe von innen nach außen, vom Geist in die Materie. Mein Tun ist Ausdruck von meinem Sein. Mein Erleben ist Ausdruck von meinem Sein. Das ist das Schöpfungsprinzip.

Ich transformiere also nicht, um irgendwo anzukommen. Ich transformiere nicht, um irgendwann Schöpfer sein zu können. Ich transformiere aus dem Schöpferbewusstsein heraus. Wenn ich also transformiere, dann weil es gerade dran ist, weil es da ist, weil ich da bin wo ich bin und weil es das ist, was durch mich geschehen soll, egal, wo es mich hinführt. Das ist für mich ein himmelweiter Unterschied, der irgendwie nochmal benannt werden wollte.


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 25. Juli 2021

Es ist entscheidend im richtigen Element zu sein

Es ist im Moment so wichtig für mich, einfach zu Hause sein zu können, an meinem Rückzugsort, dem Haus der Heilung. Es ist so wichtig, diesen Raum zu haben, sein zu dürfen. Einer Schnecke gleich, die sich in ihr Haus zurückzieht, wenn es draußen zu rummelig wird.

Die Schnecke an sich ist ein einziges Fühlorgan. Der ganze Körper fühlt, überall Sensoren, nicht nur an den Fühlern selbst. Der Körper empfindsam und leicht zu verletzen. Sie könnte niemals über Scherben kriechen oder über Reißnägel. Die Umgebung, der Untergrund müssen passen für dieses zarte Wesen.

So kann man der Schnecke nicht sagen, sie wäre falsch, nur weil sie eben mit Scherben nichts anfangen kann, mit einem rauen Untergrund und Umfeld. Auch die Scherben sind an sich nicht schlecht. Sie können sogar nützlich sein, kann man sie doch behelfsmäßig zum Schneiden verwenden. Schnecke und Scherben in Kombination sind aber nicht so der Knaller. Beides am richtigen Ort ist wundervoll. Schnecke wie Scherben. So ist also nicht die Schnecke falsch, sondern sie ist lediglich am falschen Platz, einem Platz, an dem sie sich verletzt.

In den letzten Tagen wird es mir nochmal mehr bewusst, wie unfassbar wichtig ein zuträgliches Umfeld ist. Gerade wenn ich an all die Menschen denke, die in eine Situation „hineingeboren“ werden, in der ihre Besonderheiten keinen Platz haben, nicht gesehen werden, nicht sein dürfen. Man denke nur an Menschen, die einen Familienbetrieb, wie z. B. einen Bauernhof, übernehmen sollen – weil sich das nun mal so gehört – und eigentlich sind sie durchweg Philosoph, Müßiggänger, Hochsensible, Dichter und Denker. Da ist das Verkümmern vorprogrammiert.

Dann sieht man da Menschen scheinbar scheitern. Sie bringen nichts zuwege, stellen sich an, haben zwei linke Hände und werden als Trottel und Versager hingestellt. Wenn man allerdings einen Fisch danach beurteilt, ob er auf einen Baum klettern kann, dann wird der Fisch immer der Depp sein. Gib ihm sein Element und er ist brillant.

Ich darf haargenau darauf achten, dass ich in meinem Element bin und bleibe. Vielleicht gilt es auch für so manchen erstmal herauszufinden, was das eigene Element denn überhaupt ist. Bei so vielen war es nämlich nie gefragt, überhaupt eine eigene Meinung zu haben, einen eigenen Willen. So viele wurden noch nie gefragt, haben sich selbst noch nie gefragt, wie sie denn eigentlich leben wollen würden, wenn man die freie Wahl annimmt.

In den letzten Jahren habe ich für mich selbst all das herausgefunden, habe meine Talente und Gaben erkannt, weiß, was mein Element ist, wo ich brillant bin, wo ich erblühe und wie das Umfeld sein muss.
Diese extreme Ruhephase hier zu Hause ist meiner Oma gewidmet, vielleicht überhaupt meiner ganzen Familie, meinen Ahnen, all jenen, die schuften mussten, leisten, ranklotzen, funktionieren, denen nicht vergönnt war, ihr Element zu suchen und zu finden. In so vielen Leben ging es ums nackte Überleben. Da war weder Zeit noch Raum für Selbstfindung. Jetzt schon.

Ich tue es natürlich in erster Linie für mich, keine Frage. Und jetzt gerade tue und zelebriere ich es für sie. Rückwirkend. Dadurch, dass ich mir das so radikal erlaube, ehre ich ihren Weg. Ich verneige mich vor ihrem Leben, vor ihrem Schmerz, vor ihrem Überleben. Bei so vielen ist es ein wahres Wunder, dass sie überhaupt überlebt haben, immer noch leben. Andere sind tatsächlich daran zerbrochen, dass sie eben nicht in ihrem Element waren. Auch vor denen verneige ich mich.

Kein Leben ist je verloren oder vergeudet. Jede Erfahrung richtig und dennoch habe ich das Gefühl, dass all die Ahnen vor mir dafür „vorgearbeitet“ haben, dass ich das jetzt leben kann, was ich lebe. Wir alle zusammen haben das hinbekommen. Jeder hat in seiner Zeit das ihm Mögliche getan und irgendwie kommt es mir so vor, wie wenn ich es jetzt vollende. Freiheit leben. Frei sein. Glücklich sein. Mich erinnern, wer ich bin. Erkennen, dass ich Schöpfer bin. Machtvolles Geistwesen. Das große Ganze schauen und mich über das Spiel hinauserheben.

Ein großer, langer Zyklus ist zu Ende gegangen. 26.000 Jahre wurden 2012 vollendet. Seither ist eine neue Epoche angebrochen. Atlantis ist wieder in greifbarer Nähe. So unfassbar nah, auch wenn es gerade so krass weit weg zu sein scheint. Die dunkelste Stunde ist die vor Sonnenaufgang, heißt es so schön. Die goldene Zeit, ich hab sie in jeder Zelle und für mich ist sie schon da. Ich kann mich leben. Ich erlaube es mir. Ich lasse nichts mehr anderes zu. DAS ist für mich die goldene Zeit.

So bin ich „Schnecke“, ich durch und durch, fühlendes, zartes Wesen, komplett in meinem Element, da wo ich voll und ganz ich sein kann, wo meine Zartheit ihren Platz hat, wo meine Zartheit ein Beitrag ist. Meine ganz persönliche goldene Zeit und für mein Gefühl ganz bald für alle Menschen erfahrbar. Was sind schon 10 Jahre in Anbetracht von 26.000? Was für eine Gnade genau jetzt hier sein zu dürfen.

(Danke Maja, dass du mich nochmal an die Schnecke mit all ihren Besonderheiten erinnert hast. ❤)


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Es geschieht, was nötig ist

Es geschieht, was nötig ist. Immer und überall! Das Leben macht keine Fehler. Irgendwann kommt der Moment, in dem klar wird, dass es genau so sein musste, so beschissen es auch war.

Und damit meine ich wirklich ALLES. Alles ist richtig. Alles darf sein. Alles hat seine Berechtigung. Alles will als existent anerkannt werden. Alles will einfach nur gesehen werden und da sein dürfen.

Das ist für mich Heilung. Heil sein, ganz sein. Alle Aspekte des Lebens reinnehmen ins Weltbild, in mein System und nicht ausschließen oder bekämpfen.

Ja, ich sehe dich Schmerz. Ja, ich sehe dich Tod. Ja, ich sehe dich Chaos. Ja, ich sehe dich Gewalt. Ja, ich sehe dich Betrug. Ja, ich sehe dich Spaltung. Ja, ich sehe dich Verlust. Ja, ich sehe dich Schwäche. Ja, ich sehe dich Angst. Ja, ich sehe dich Krankheit. Ja, ich sehe dich Manipulation. Ja, ich sehe dich Korruption. Ja, ich sehe dich Ohnmacht. Ja, ich sehe dich Opfer. Ja, ich sehe dich Täter.

Genauso sehe und anerkenne ich das Leben, die Geburt, den Sonnenaufgang, die Liebe, das Vertrauen, das Miteinander, die Hoffnung, den Zusammenhalt, Gesundheit, Freude, Ordnung, Kraft.

Alles ist Teil dieses Seins auf dem Erfahrungsplaneten Erde. Das ist das Geschenk der Schöpfung, dass wir hier alles, wirklich alles erfahren können. Von ganz unten bis ganz oben. Von größter Verzweiflung bis zur größten Extase. Alles da. Alles möglich. Alles richtig und berechtigt.

Wie könnte ich wissen, dass die Dinge anders wahrlich besser wären? Wie könnte ich urteilen, welche Erfahrungen für die Mitmenschen, deren Seelen richtiger wären? Für mich selbst? Ich darf jeden da lassen, wo er ist, mit dem, was gerade da ist. Vor allem mich.


Foto, Text und Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 24. Juli 2021

Aufzeichnung vom Zoooom live #4

Hier die Aufzeichnung vom heutigen Zoooom live als Podcast.

Themen waren:

▪️frühere Leben, inneres Kind, Ahnenthemen, Seelenverabredungen
▪️Was das alles mit Traumaheilung zu tun hat
▪️Zusammenhänge von Traumaheilung und körperlichen Symptomen in Hinblick auf Universalbiologie bzw. Germanische Medizin
▪️Ein Rundumschlag in Sachen geistiger Heilung und Heiler sein auf allen Ebenen durch alle Zeiten

Teilen absolut erwünscht und erlaubt.

(Ein Video gibt es mal wieder nicht, weil ich doch glatt mal wieder vergessen habe bei Zoom auf die Sprecheransicht umzustellen. Somit sind auch die Teilnehmer zu sehen und eigentlich sollte da nur ich zu sehen sein. 😉🙈 Ein Meister beim Üben... kicher)

https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Zoooom-live-4-Frhere-Leben--inneres-Kind--Traumaheilung-e14uq7n



Freitag, 23. Juli 2021

Das einzig Zuverlässige ist der Wandel

Ich bin mal wieder blank. Keine Ahnung was das morgen wird. Auf jeden Fall nicht das Zoooom live wie ich es von den letzten Malen kenne. Es fühlt sich komplett anders an.

Tiefer, weiter, weitreichender, kraftvoller, weiser, monumentaler. Vor allem aber wirklich tiefer. Irgendwie geht es um Urthehmen, ans Eingemachte, ohne dass ich eine Ahnung hätte, was das ist und was das bedeutet.

Ich kann nur auf Sicht fliegen und das machen, was ich am besten kann: Ganz im Moment sein, präsent, hinspüren, aufgreifen was da ist. Da gibt es keinen Plan, kein "Vorgehen wie immer".

Genau das liebe ich. Nichts wird zum neuen Dogma. Alles fließt und verändert sich, darf werden, vergehen, wachsen, mit mir anders werden.

Ja, manchmal frage ich mich schon, warum ich kein kontinuierliches "Angebot" habe. Immer wieder juckt was Neues. Immer wieder will es eben verändert werden. Warum kann ich denn nicht mal bei etwas bleiben? 😉😂 Und gleichzeitig lacht sich bei der Frage meine Seele schlapp.

Veränderung ist nicht aufzuhalten. Ich bin an keinem Tag die Gleiche. Niemand ist das. Wie könnten dann solche Events gleich bleiben? Wie könnte mein Wirken gleich bleiben?

Ja, die Überschrift bleibt die Gleiche: Ich erinnere Menschen an ihre Größe und ihr wahres Sein, helfe in die Freiheit. Dahingehend bin ich seit Jahren seeehr kontinuierlich. 😉 Wie das jeweils aussieht ist allerdings dem steten Wandel unterworfen. Und das ist gut so, auch wenn es da keine "Sicherheit" und keine herkömmliche Komfortzone für mich gibt. Meine Sicherheit und Halt ist mein inneres Navi, meine Intuition und die ist brillant.

Wir kommen also morgen zusammen. Für was auch immer. Die Passenden haben den Ruf gehört, die die da eben zusammen kommen sollen, damit das passieren kann, was da eben passieren soll. Es wird, was es wird, was es jetzt irgendwie schon ist. Im Geiste schon geschehen. Die Verabredungen schon lange vor dieser Zeit getroffen.

So werde ich da sein und das tun, was das Leben von mir will, was unsere Seelen sich da so zurecht gelegt haben, was immer das sein mag. Keine Zensur vom Tagesbewusstsein. Mein Verstand weiß von all den höheren Abmachungen nichts. Mein Herz alles. Das reicht, mehr als dicke.

Ich bin da und stehe zur Verfügung. Im Dienste des Universums. Ergeben dem göttlichen Plan. Voller Hingabe an diese große Intelligenz. Voller Vertrauen in mich und das Leben selbst. Voller Demut all den Wesen gegenüber, die mir da begegnen, dankbar für das Vertrauen, das sie wiederum mir entgegenbringen. Heilige Momente.

Danke, dass ich all das erleben und erfahren darf. 🙏💗💫 Ich liebe meinen Job.😊


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Donnerstag, 22. Juli 2021

Heilung kennt keine Zeit

Ich muss das Thema für Samstag definitiv erweitern. Die Ahnen sind so präsent gerade und die Erlösungen und Befreiungsschläge sensationell. Meine Oma und ich haben da echt eine mega Verabredung in diesem Leben. Ich durfte ihr früheres Ich aus dem Schmerz holen, aus dem Leistungsdruck, aus dem Müssen, aus all dem Leid und Groll. Wir haben zusammen geweint und den Kampf endlich beendet. Was für eine Erleichterung! Was für ein Frieden! 🙏🏼🙏🏼🙏🏼

In meinen Armen, auf meinem Schoß kann sich die junge Frau von damals erholen und mein Erleben im hier und jetzt verändert sich gleich mit. So viel, was ich manchmal gefühlt habe und irgendwie "unlogisch" war, wird plötzlich klar und löst sich auf. Es waren ihre Gefühle, ihre Ängste, ihre Befürchtungen, ihr Stress, ihre Enge. Hammer!

Ich bin immer wieder erstaunt und fasziniert auf wie viele Arten Heilung passieren kann, was da alles wirken kann und wie magisch die Entwirrung vonstatten geht. Was für eine kosmische Inszenierung. Unfassbar schön und groß, auch wenn es zwischendurch echt krass und heavy ist.

Deswegen will ich für mein Zoooom live die Runde "frühere Leben, inneres Kind, Traumaerlösung" auf jeden Fall noch um die Ahnen ergänzen. Die dürfen auf keinen Fall fehlen, wenn es darum geht, wie geistige Heilung für mich funktioniert, wie Erlösung funktioniert. Auch die Universalbiologie bzw die germanische Medizin wird mit einfließen. So erhellend, gerade in dem Zusammenhang mit der inneren "Arbeit".

Ihr könnt live dabei sein und im zweiten Teil des Zoom-Calls, der nicht aufgezeichnet wird, eure Fragen und Themen direkt an mich richten und in die Runde einbringen. Den Link für die Anmeldung findet ihr hier. Über das Anmeldeformular könnt ihr auch eure Fragen zu dem Thema eintragen.

Wenn du generell wissen willst, was so ein Zoooom live ist, dann schau gerne hier.

Ich freu mich auf jeden Fall auf alles, was sich zeigen mag. Was auch immer ich so erzählen werde. Gefühlt ist auch mal wieder ein Channeling zu dem Thema dran. Lass dich mit mir überraschen.😉✨🔮✨


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche