Sonntag, 31. Mai 2026

Ich werde nicht weichen

Das ist gerade der absolut passende Ausdruck meines inneren Prozesses.


Als Kind musste ich dem gottlosen, unmenschlichen Wahnsinn des direkten Umfeldes meinen Raum überlassen. In Meinem sein konnte ich nur alleine. Ich musste also entweder darauf warten/dafür sorgen, dass mein Umfeld zu Sinnen kommt oder ich musste - sobald ich konnte - gehen.

Heute gibt es nicht mehr nur entweder oder. Heute gibt es die Möglichkeit in Meinem zu sein und zu stehen, egal wie das direkte Umfeld beschaffen ist. Niemand muss zu Sinnen kommen. Ich muss aber dem Wahnsinn auch nicht mehr Raum geben. Ich bleibe und stehe in Meinem. Diskussionslos und alternativlos gleichermaßen.

Ich werde nicht mehr weichen und dem Wahnsinn mein Feld überlassen. Ich muss nicht mehr weichen. Ich muss nicht alleine irgendwo hin. Mein Leben findet genau jetzt in mir statt und nichts und niemand kann es bewerkstelligen, dass ich meinen Raum vereinnahmen lasse. Meinen Raum erfülle, belebe und begeistere ich. Stopp und Nein sind meine steten Begleiter und auch die stehen nicht zur Diskussion.

🔥❤️🔥

Freitag, 29. Mai 2026

Ich richte mich selbst nicht

Ich richte mich selbst nicht, ich werde den Richterspruch von anderen nicht als mir zugehörig anerkennen. Und schon gar nicht, werde ich aus dem Urteil der anderen ein Selbsturteil machen.

Ich behandle mich selbst nicht so. Ich werde es nicht zulassen, dass andere mich so behandeln bzw ich mich so behandle wegen ihnen.

🔥❤️🔥


 

Donnerstag, 28. Mai 2026

Ich denke nicht in Fehlern oder Schuld

Ich denke nicht in Fehlern. Ich glaube schon gar nicht an Fehler. Weder ich noch jemand anders, noch das Leben an sich macht Fehler.

Ich denke nicht in Schuld. Ich denke, wenn überhaupt, in Ursache und Wirkung, in Aktion und Reaktion und vor allem in absoluter Sinnhaftigkeit.

Tatsächlich geht es gar nicht wirklich ums Denken. Es fühlt sich eher an, als wäre ich außerhalb dieser Erfahrungsräume, als wären sie auch überhaupt nicht mehr betretbar für mich. Interessant ist, dass mir das früher sehr wohl vertraut war. Ich weiß das, ich kann es aber nicht mehr fühlen. Nichts davon ist mehr in mir lebendig oder wieder wach zu rufen. Wie ausgelöscht.

Mein ganzes Sein kennt heute weder Fehler noch Schuld. Wenn Menschen davon sprechen, bin ich höchst irritiert. Es ist befremdlich für mich. Diese Prinzipien oder Ideen, oder wie immer man es nennen könnte, sind mir fremd und haben nach meinem Empfinden rein gar nichts mit unserer wahren Natur zu tun. Ich kann so überhaupt nicht in die Welt schauen. Ich habe diesen Blick nicht.

Fehler und Schuld sind für meine Begriffe zwei Erscheinungen, die nur in der Illusion der Trennung auftauchen können und mit dem Gewahrsein darüber, wer und was ich wirklich bin sofort verschwinden müssen. Es geht gar nicht anders. Beides gleichzeitig kann aus meiner Sicht nicht existieren.

Ich sehe und beobachte wie diese zwei Überzeugungen oder Grundannahmen eine heilsame Selbstbegegnung unmöglich machen. Egal, ob ich die Schuld bei mir oder bei anderen sehe, egal, ob ich die Fehler bei mir oder bei anderen sehe, ist es ein Nein zu etwas, was existiert. Wenn ich mich innerhalb von der Idee von Fehlern und/oder Schuld bewege, wird der Beobachter in mir immer ein Bewerter sein, der in gut und schlecht einteilt, der verbietet oder anstrebt. Innerhalb dieser Ideen werde ich nie ganz da sein dürfen, werden immer Anteile und Seiten von mir abgetrennt. Innerhalb von Fehlern und Schuld findet bei all dem äußerem Kampf letztlich immer Selbstgewalt und innerer Kampf statt.

Es gibt aus meiner Sicht Schmerz, der erst aufhören kann, wenn eine Lebenslüge durchschaut ist. Der Schmerz aus Schuld und Fehlerhaftigkeit gehört für mich genau in diese Kategorie.



Freitag, 22. Mai 2026

BegegnungsRaum - du & ich

Ich hab Lust auf echte, tiefe Begegnung, auf gemeinsames Fließen im gegenwärtigen Moment, auf das, was passiert, wenn in einem Miteinander jeder sich selbst spürt und aus dem Erspürten spricht.

Ich mag dem Raum geben, was auftaucht, inneren Bildern, die sich im Kontakt zeigen, den feinen Regungen und Körperempfindungen nachgehen, die mich schon so oft in neue innere Landschaften geführt haben oder zu verletzten, inneren Kindern. Ich mag dem eine Stimme geben, was energetisch im Raum ist, was schwingt, was gesehen werden will.

Ich hab Lust auf einen weiten, offenen, absichtslosen Raum, in dem es aus dem Sein auf den Punkt kommt. Was immer das in jedem Jetzt bedeutet.

Ich mag miteinander Leben geschehen lassen, Gottes Dienst tun und auf die Erde bringen, was sein soll.

Es fühlt sich gerade nach 1:1-Begegnungen über Zoom an und gleichzeitig sehe ich auch 3er- oder 4er-Räume. Wie immer sich das zutragen soll. 🤷🏻‍♀️

Wer sich in den nächsten Tagen gerufen fühlt, schreibt mir gerne eine Mail an mail@anja-reiche.de, dann finden wir spontan zusammen.

Es fühlt sich kraftvoll an und ich bin voller freudiger, ehrfürchtiger Neugier. 😊❤️✨💫✨


PS: Einen etwaigen Geldliebefluss von dir zu mir überlasse ich komplett deinem Empfinden und deiner erspürten Wahrheit.

Hier sind die Flussmöglichkeiten:

www.paypal.me/AnjaReiche

VR Bank Oberfranken Mitte eG
IBAN: DE63 7719 0000 0001 4442 71
BIC: GENODEF1KU1