Ich mag eine weitere "Donnerschlag-Erkenntnis" der letzten Tage mit euch teilen.
Vom kindlichen Versuch, in Begegnung mit anderen die Kontrolle über Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und meine Unschuld zu bekommen - also irgendwie über die Bewusstheit des anderen.
Hier geht es zur Audio: https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/2695
Montag, 15. Juni 2026
Vom kindlichen Versuch, die Kontrolle zu bekommen
Sonntag, 14. Juni 2026
Über die kindliche Erfahrung, dass mein Sein keine Wirkung hat
Ich mag euch mitnehmen in mein Innerstes. 🙏🏼❤️✨💫✨
https://t.me/AnjaReiche_herzradikal/2694
Samstag, 13. Juni 2026
Boden unter den Füßen
Annette meinte einmal, dass unsere "Reise" - also die von Christian und mir - sie an einen Drahtseilakt erinnert und manchmal könnte sie einfach nicht hinsehen. Ich kann es verstehen. Dieses Bild von diesem Drahtseil war so treffend für mich und hat sich sofort vor meinem inneren Auge ausgebreitet. Völlig stimmig.
Das Seil ist gespannt von einem Berggipfel zu einem anderen. Dazwischen eine schier unendliche Distanz. Einer kommt von links, der andere von rechts. Wir bewegen uns aufeinander zu. Jeder Schritt von einem von uns versetzt das Seil ordentlich in Schwingung. Der andere muss ausbalancieren. Wir schwanken, rudern manchmal mit den Armen. Höchste Konzentration. Jede Bewegung muss sitzen. Manchmal stehen wir beide eine Zeit lang still, zum Atmen, Neusortieren, Orientieren - oder in meinem Fall, um mir die Haare zu raufen, zu schreien und kurz mal zu verzweifeln. Umkehren war dennoch nie eine Option, runterfallen übrigens auch nicht. 😉
Seit gestern oder vorgestern ist da bei mir diese Veränderung in den inneren Bildern und eben auch in mir - nach unzähligen weiteren Erkenntnissen, geborgenen inneren Kindern und endlosem Begreifen, von dem ich euch so gerne erzählen wollte und doch kam kein Wort aus mir raus.
Ich hab wieder Boden unter den Füßen. Tatsächlich seh ich erstmal nur mich. Das Seil liegt zwischen meinen Füßen auf der Erde. Wie ich da runtergekommen bin und wo Christian ist, kann ich darin im Moment nicht sehen. Nur spüre ich meine innere Wandlung. Da ist das Empfinden, dass etwas Grundlegendes geschafft ist. Da ist eine neue, ruhige Sicherheit. Bislang war ich mir "nur" dessen sicher, dass meine Erlösung gewiss ist. Das war mir immer klar. Für meine Heilung ist in all dem alles perfekt orchestriert. Die Sicherheit in meinen eigenen Prozessen, in der inneren Führung, das war immer da. Das war und ist auch das Einzige, was wirklich in meiner Verantwortung liegt. Um mehr hatte ich mich nicht zu kümmern. Um weniger auch nicht. Es ging nicht um das Wir. Es ging immer nur um meinen einen nächsten Schritt oder die Auswirkungen seiner Schritte bei mir. Damit hatte ich wahrlich genug zu tun und darin war und bin ich mir sicher.
Und jetzt ist da noch etwas anderes sicher, das ich noch nicht wirklich greifen kann. Kurz war da das Bild, dass sowohl Christian als auch ich in einer alles entscheidenden Sicherheitsöse eingehakt haben. Bisher war da eben keine Sicherung. Und es ist wohlgemerkt die gleiche Öse. Wir müssen beide da gewesen sein. Eine kurze Bildsequenz, ohne dass ich mehr von der Umgebung oder den Umständen hätte sehen können. Irgendwas ist da beieinander, was unbedingt zusammenkommen musste. Dieses Einhaken ist unumkehrbar und war essentiell.
Tatsächlich habe ich bislang nicht wirklich eine Ahnung, was das bedeutet, was da anscheinend geschehen ist. Aber es ist. Ich bin nicht mehr auf dem Drahtseil. Ich steh am Boden. Etwas ist geschafft. Da ist diese Ruhe, eine Art namenlose Gewissheit. In mir nickt es und lächelt wissend. Und während ich das tippe, ist Christian aufgetaucht. Steht mir am Boden gegenüber. Ich grinse ihn spitzbübisch an. Er lächelt mit Tränen in den Augen zurück. Wir umarmen uns. Da ist etwas beieinander. Ja. ❤️❤️
Donnerstag, 4. Juni 2026
BeziehungsRaum
Beziehungen als Gelegenheit für Bewusstwerdung und Selbstbegegnung
Ihr Wundervollen, ich mag mal wieder mit einer Gruppe eintauchen und diesmal ganz konkret über das Forschungsfeld Beziehungen. Ob das Partnerschaften sind oder die Beziehungen zu Freunden, Kollegen, Eltern oder Kindern, jede Art eröffnet die hervorragende Möglichkeit zur Bewusstwerdung und Selbstbegegnung.
Ich mag Dynamiken betrachten, Wahrnehmungsabgleich machen, nach Wirkprinzipien und Überlebensstrategien schauen, die inneren Kinder orten, ggf. das Selbstbild zurechtrücken und natürlich allen Gefühlen, Prozessen und inneren Bildern Raum geben. Gerne mag ich auch von mir teilen. Was eben gerade relevant und wichtig ist, aufsteigt, sichtbar wird und not-wendig ist.
Der Raum wird eh seiner eigenen Intelligenz folgen und sein Wesen entfalten.
Ich freu mich auf uns und alles, was geschehen will.
Link zur Anmeldung für Freitag, 05.06., 19 Uhr
Link zur Anmeldung für Samstag, 06.06., 19 Uhr
(Dauer erfahrungsgemäß zwischen 2 und 3 Stunden)
👉🏼 Mein Wirken, dieser Raum, hat keinen festen Preis. Ich wünsche mir ein feines, aufrichtiges Erspüren der Stimmigkeit und Ordnung für Geldliebefluss, Wertschätzung, Ausgleich in meine Richtung.
Danke für dein Handeln nach Intuition! 🙏🏼
VR Bank Oberfranken Mitte eG
IBAN: DE63 7719 0000 0001 4442 71
BIC: GENODEF1KU1
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Gottes Intelligenz ist nie nicht da
Genau in den haarsträubendsten Situationen werden innere Kinder berührt, die ich sonst niemals gefunden hätte. In den widrigsten Umständen entsteht Klarheit für mich, über mich, geschieht Selbsterkenntnis und Heilung.
Mit der Gewissheit, dass daran irgendetwas wichtig und richtig für mich sein muss, weil es sonst nicht da wäre, halte ich automatisch Ausschau nach der Intelligenz Gottes und was er sich dabei wohl gedacht hat. Ich halte Herz und Augen auf für das Geschenk, das unweigerlich darin verborgen liegt. Und vor allem fälle ich mit diesem Blick kein Urteil über mich, das sagt, dass ich etwas falsch gemacht haben muss, weil ich sonst nicht in dieser Situation wäre oder das es falsch wäre, in der Situation zu bleiben. Zum Forschen, Erfahren und Geschenke finden, kann ich überall sein.
Es braucht "nur" den Raum für die Entfaltung von alledem, die Kontaktbereitschaft damit. Diese Bereitschaft habe ich in der Intelligenz Gottes immer. Seine Brillanz und Perfektion in der Orchestrierung, sein Timing und seine Güte in all dem hauen mich immer wieder um.
DAS ist für mich die Herrlichkeit Gottes in der Erfahrung.
Mittwoch, 3. Juni 2026
Es braucht keine Moral
Es braucht Menschlichkeit.
Es braucht keine Urteile.
Es braucht Erlaubnis.
Es braucht keine Ideale.
Es braucht Echtheit.
Es braucht kein Ziel.
Es braucht die Wahrheit des Moments.
Es braucht keine Handlung.
Es braucht das Damit- und Darin-Dasein.
Es braucht kein „weg davon“.
Es braucht das „in Beziehung damit gehen“.
Wenn Heilung im Sinne von Ganzwerdung, vollständig werden, Selbstwerdung, passieren soll, dann braucht es eine Haltung, die Raum ist und gibt. Sowohl mir selbst gegenüber als auch Menschen gegenüber, die in der Heilung begleitet werden.
Das ist keine weitere, schöne Theorie. Es ist erforscht und erprobt, am eigenen Leib ausprobiert. Pure Selbsterfahrung. Sowohl in der Begegnung mit mir selbst, als auch in der Begleitung von Menschen.
Ich sehe und erlebe wieder und wieder - und das tatsächlich schon seit so vielen Jahren - das Wunder, das geschieht, wenn alles da sein darf. Das Wunder des Mitgefühls. Das Wunder der adäquaten, menschlichen Reaktion auf jegliche Unnatürlichkeit in der Kindheit. Das Wunder das geschieht, wenn subtile Nöte einen Namen bekommen und benannt werden. Das Wunder, wenn gesprochen wird, was stattdessen hätte sein müssen, wenn es gesund hätte sein sollen. Das Wunder, wenn innere Kinder eine Stimme bekommen und endlich gehört werden. Das Wunder, wenn die Wahrheit erwacht, wenn Erinnerung an die Urnatur passiert, wenn unterdrückte Anteile leben dürfen. Das Wunder des Entdeckens und Erkundens des eigenen Innenraums, wenn alle Sinne nach innen gerichtet werden und sich auf einmal neue Welten auftun, plötzlich etwas anfängt Sinn zu machen, was bisher nur unterschwellig da war.
Das Wunder, das nur geschehen kann, wenn der echte Moment einen bezeugenden, mitfühlenden Raum der allumfassenden Liebe, der göttlichen Wahrheit und des menschlichen Verstehens bekommt, wenn sich in Anwesenheit göttlicher Menschlichkeit alles ausbreiten darf, was gerade im Inneren lebendig ist.
Und eins ist klar: Ich werde wohl niemals damit fertig, zutiefst dankbar und demütig im Angesicht all dessen zu sein. Der größte Segen ist, das tatsächlich erleben zu dürfen. Selbst und immer wieder mit. Halleluja!





