Ihr Lieben, es gibt mal wieder ein Zooom Live mit mir. Am Samstag, den 24.07.2021 um 13 Uhr findet das Event online statt.
Thema wird sein "Frühere Leben, inneres Kind, Traumaheilung", weil es im Moment so unfassbar präsent ist und die Erinnerungen an frühere Leben sich zunehmend häufen.
Das Anmeldeformular findet ihr hier: https://www.cognitoforms.com/AnjaReiche/ZoooomLiveMitAnjaReicheFrühereLebenInneresKindTraumaheilung
In dem Formular könnt ihr mir eure Fragen stellen, auf die ich am Samstag eingehen soll.
Alles weitere zum Thema und zum Ablauf erzähle ich euch in einem Video, das ihr auf Facebook und auf meinem Telegram-Kanal findet. ❤
Ich freu mich auf euch!!! ❤️
(Was ein Zooom live genau ist und was da so passiert, könnt ihr hier lesen.)
Montag, 19. Juli 2021
Zoooom live - 24.07.2021
Samstag, 17. Juli 2021
Der Umgang mit früheren Leben
Ich hab euch mal erzählt, wie ich mit früheren Leben so umgehe, wie ich Trauma erlöse, innere Kinder heile. Der Podcast stand schon länger auf meiner To-Do-Liste und weil das Thema gerade so mega präsent ist und sich die alten Erinnerungen nur so stapeln im Moment, war es jetzt dran, euch mal ein bisschen mehr über mein Vorgehen und meine Sicht der Dinge zu erzählen. Darf selbstverständlich gerne geteilt werden. 😊🎉
Und jetzt viel Freude beim Lauschen, wenn du Lust hast. 🎧 Hier der Link zum Podcast:
Freitag, 16. Juli 2021
Ich lebe den Phönix
(in Co-Kreation mit Maja Siebel - wie so oft! 😊)
Es war wieder so ein Austausch, bei dem eins das Andere gab. Wir sprachen über Prozesse und Heilung von alten Wunden, über das bereitwillige Annehmen jeder Einladung zum Fühlen und uns erkennen, die uns das Leben schickt.
Wir sprachen über diesen heiligen Moment, in dem sich plötzlich nach langer Zeit ein Traum verwirklicht und man zurückschaut auf diesen Weg dahin. Während man ihn geht, erkennt man nicht immer, ob man richtig ist. Man sagt so oft nein zu anderen Optionen, die irgendwie auch ganz nett wären, aber eben nicht 100% richtig und stimmig sind. In solchen Momenten kommt gerne der Zweifel. Will ich zu viel? Bin ich zu anspruchsvoll? Ist was falsch mit mir? Warum mach ich nie etwas zu Ende? Bin ich wankelmütig? Unzuverlässig? Sprunghaft? Faul? Zu doof?
Und dann ist da der Moment, in dem alles in einem weiß: "Jetzt, ist es perfekt und richtig. So wollte ich es immer." Wie Phönix aus der Asche steigt man plötzlich auf. Erkennt rückblickend den Sinn in allem. Erkennt sich selbst. Dann ist plötzlich klar, warum man an all den anderen Sachen nicht dran bleiben konnte, warum all das andere nicht stimmig war oder man gar nicht erst mit etwas angefangen hat.
Mit einem selbst war immer alles in Ordnung. Die Wahrnehmung hat nicht getrügt. Man war nicht zu anspruchsvoll. Nein, es war halt einfach immer noch nicht richtig und das zu recht. Da war dieses Wissen in einem, dass irgendwann der Moment kommt, in dem man eben aufsteigt, wie Phönix aus der Asche und der war halt noch nicht gegeben. Aber dieses innere Wissen treibt einen an, lässt einen weiter machen und gibt einem den Mut, zu den falschen Sachen eben getrost nein zu sagen.
Bei all diesen Gedanken ist es aus Maja nur so herausgesprudelt, die Groschen sind gefallen, Gänsehaut, vibrieren aller Zellen: Das hört nie auf! Wir SIND der Phönix. Wir LEBEN den Phönix. Das ganze Leben ist ein ständiges Stirb und Werde. Immer wieder. In den unterschiedlichsten Ausprägungen. Hineinsterben, verbrennen, transformieren, neu auferstehen. Wieder noch mehr geläutert und noch freier, reiner, wahrhaftiger. Wieder eine Haut abgestreift. Wieder ein Reifeprozess durchlebt. Auf in einen neuen.
Dieses Wissen gibt Freiheit und Gelassenheit. Das ist nicht EIN Auferstehungsmoment und man ist da. Es sind unzählige. Wir müssen nicht fertig werden. Wir wachsen immer. Es geht nicht ums Ankommen. Es geht um den Weg, den Prozess, den Genuss von Sterben und Werden. DARUM geht es im Leben. Mit uns ist nichts falsch, wenn wir immer wieder sterben. Aus meiner Sicht ist das das einzig Natürliche. Zyklen, Rhythmen. Die Natur macht es vor.
"Ich darf immer wieder verbrennen und neu geboren werden. Was kann mir schon Schlimmeres passieren, als zu verbrennen und wieder aufzuerstehen?" (Zitat Maja)
Ja, was kann mir denn schon passieren? Dann sterb ich halt wieder und stehe noch größer wieder auf. Sterben wird tatsächlich immer einfacher, wenn man erst mal damit angefangen hat. 😉 Finden wir einfach Gefallen daran und hören auf, darauf zu warten, dass das Sterben aufhört.
Donnerstag, 15. Juli 2021
Es geht um deine Gefühle
Es nützt überhaupt nichts, den Menschen zu sagen, dass sie keine Angst haben bräuchten, weil eine bestimmte Krankheit vielleicht gar nicht existiert. Es geht um die Angst an sich. Die ist mit keinem Argument wegzudiskutieren. Sie ist da. Punkt. Und sie will angeschaut und in die Heilung gebracht werden. Will integriert werden, zu Ende gefühlt, die Illusion dahinter durchschaut.
Das auslösende Ereignis dieser Angst liegt meistens weit zurück. Das, was jetzt gerade diese Angst wieder antickt ist lediglich der Fingerzeig darauf, dass diese Angst schon lange da ist.
Auch brauche ich niemanden vor etwas warnen. Ich brauche niemanden retten. Ich darf mir meine Gefühle anschauen. Warum will ich warnen? Warum will ich aufklären? Aufrütteln? Welchen Film fahre ich da gerade? Warum will ich das alles und glaube, es zu brauchen, dass die anderen anders denken, handeln, etc? Was geht da in mir vor? Müssen die anderen wach werden, damit ich meine Freiheit behalte? Müssen die anderen Gefahren erkennen und vermeiden, damit ich keinen Verlust spüren muss, keine Trauer fühlen muss, keine Ohnmacht?
Immer wieder höre ich bei den Aufklärern - die mit der Aufklärung natürlich großartige Arbeit leisten - dass man im Vertrauen bleiben soll. Alles wird gut. Der Wandel kommt. Die Retter sind nah. Die Menschen sind kurz wieder beruhigt und beim nächsten Ereignis, das nicht nach Rettung aussieht, geht der innere Zirkus von vorne los. Dann ist da wieder Angst, Unsicherheit, Ohnmacht, Verzweiflung. Das bringt uns keinen Schritt weiter. Genauso wenig bringt es, zu erklären, dass alles ein Hoax ist, die Erreger Fake, die Politiker Schauspieler. Die Angst ist da irgendwo im eigenen System.
Was wäre, wenn das alles genau so wäre, wie es in den alten Medien erzählt wird? Wir haben die tödlichste Krankheit aller Zeiten. Die Medizin ist noch gefährlicher als die Krankheit. Die Gesetze sind echt. Die BRD existiert und die Retter sind ein Märchen. Und dann? Was kommen da für Gefühle hoch? Was macht das mit dir? Dürfte das alles genau so sein oder fängt da etwas in dir an zu rebellieren und zu kämpfen, zu ertrinken und von Angst und Ohnmacht überwältigt zu werden?
Um diese Gefühle geht es. Um den Film, den Angstporno, der da in dir abgeht. Diese Gefühle sind uralt. Die Geschichte der Entstehung ebenfalls. Deine Befürchtungen, deine Erinnerungen an total beschissene Erfahrungen. Meist ist das aus der Kindheit, oft sogar noch viel älter - aus vergangenen Leben.
Da, an der Wurzel der Entstehung, kann echte Heilung passieren. Da wird der Schalter für Freiheit umgelegt, für Frieden, für Vertrauen und nirgends anders. Schon gar nicht im Außen und von anderen.
In den letzten Wochen ging da auch in mir nochmal so richtig der Punk ab. In meinem Umfeld konnte ich Ähnliches beobachten. So unfassbar viele alte Gefühle und Erinnerungen an frühere Leben, ausgelöst oft durch kleinste Kleinigkeiten.
Hinschauen, ansehen, bewusst machen, ins Scheinwerferlicht holen. So viel Heilung in Minuten. Die alte Illusion erkannt, das Gefühl gefühlt, das Erleben im hier und jetzt sofort befreit und die Wahrnehmung eine ganz andere. Ich habe es IMMER in der Hand. Mein Erleben findet ausschließlich in mir und durch meine Filter statt.
Es geht nicht um die Sache an sich. Es geht um meine Gefühle, die jeweils da sind, um die alten Geschichten, die ich wiederhole. Da, in meinem Bewusstsein, am "Ort" der Entstehung, bewege ich Welten. Mit der Befriedung und Befreiung der Vergangenheit in mir erlebe ich Frieden und Freiheit im Jetzt - auch in mir.
Donnerstag, 8. Juli 2021
Ich darf zerbrechlich sein
Da war vorhin wieder die Fünfjährige, an der nur gezippelt und gezogen wurde. Du musst doch dies. Du darfst das nicht. Du musst doch was essen. Das kannst du doch nicht sagen. Du siehst aber schlecht aus. Du bist aber laut. Du bist aber leise. Du willst doch nicht etwa? Großfamilie. Jeder weiß besser, was gut für mich ist. Ständig ist es laut. Ganz viel wird gestritten. Ständig will jemand was. Ständig ist was los.
Da war diese große Sehnsucht nach einer männlichen Präsenz, die mich in den Arm nimmt, die mich hält, die mich da raus nimmt, die mich freispricht, die mir sagt, dass ich genau so sein darf, dass ich meine Ruhe haben darf, dass ich überhaupt nichts muss, die mir Schutz bietet, die sich vor mich stellt, die mich umringt. Ich will einfach sein gelassen werden in meiner Zerbrechlichkeit. Ich will einfach sitzen und schauen und spüren, beobachten und vor allem meine Grenzen haben dürfen. Sie wollen gewahrt werden, ohne dass ich ständig NEIN schreien oder mich gleich verbiegen muss.
Ich war als Kind so zart. Das war mir überhaupt nicht klar. Ich dachte, dass ich gleich sehr robust zur Welt gekommen bin. Vorbereitet auf den Bauernhof, die Großfamilie, den rauen Umgangston. Aber das war nicht so. Das war schon das Ergebnis meines Schutzpanzers. Was für eine Entdeckung. So ein zartes Wesen...
Und dann war da Vater Gott persönlich, der mich gehalten hat, im Arm gewiegt. An seiner Schulter konnte ich mich anlehnen, konnte zusammenbrechen, aufgeben, der Überforderung nachgeben. Er hat mich tatsächlich freigesprochen, hat mir gesagt, dass es reicht, wenn ich BIN. Was für eine Erleichterung. Kein Kampf mehr, keine Überreizung mehr, kein ständiges Geziehe und Gezerre. Ich werde gelassen. Sein gelassen. Darf Ruhe haben. Darf atmen. Darf zerbrechlich sein. Darf alles sein lassen, was mir zu viel ist.
Er hat mich in mein Haus der Heilung gebracht, in das ich schon so viele innere Kinder gebracht habe. Ein Blockhaus im Wald voller Engel und Geistwesen, die mir beim Heilen helfen. Dort will niemand was von mir. Dort ist Raum und Stille und Natur und der Rhythmus des Lebens, mein eigener Takt.
Ich habe geschluchzt vor Erleichterung. Was hat das gut getan. Die Fünfjährige wieder zart und fein, wieder empfindsam und offen, frei und leicht wie ein Schmetterling. Völlig versunken in den Moment, gebannt von der Schönheit eines Käfers, verwoben mit dem Feinstofflichen.
Und dann war da mein Partner, tatsächlich ganz reell, der mich in den Arm nahm und gehalten hat. Gefühlt hat er das in so einem Prozess noch nie getan. Da war ich immer mit mir alleine. Auch er ist gewachsen in den letzten Wochen und Monaten und da ist er plötzlich und ich darf in seinen Armen zerbrechlich sein. Die Kirsche auf der Sahne. Gott hatte mich sowieso schon aufgefangen.
Ich liebe meine Feinheit, meine Zerbrechlichkeit, meine Empfindsamkeit, meine vielen Antennen. Ich liebe das alles und bin es so gerne. Damit habe ich immer Raum und Ruhe, Platz und Zeit. Ich zelebriere meine Zerbrechlichkeit.
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| Foto: Canva Text und Gestaltung: Anja Reiche |
Mittwoch, 7. Juli 2021
Alles, was nötig ist
Für mich ist klar, dass ich diesen, meinen Körper komplett beseelen will und werde. Egal, was dafür nötig ist, ich werde es tun. Meine Wahl ist es, mit voller Bewusstheit hier auf dieser Erde anzukommen, zu leben, zu wandeln, zu erschaffen, zu wirken, die Göttlichkeit durch mich hier einfließen zu lassen.
Nun ist es aus meiner Sicht so, dass im Körper, in den Zellen, im Mentalkörper das Trauma sitzt. Alte Erinnerungen, Wunden, verdrängte Gefühle, Blockaden. Wenn ich also komplett in diesen Körper möchte, zurück zu mir, in die Verbindung mit mir, dann bringt das mit sich, das Alte wahrzunehmen, aufzulösen, ins Bewusstsein zu holen, zu erlösen und damit Platz zu machen, dass mein ganzes Bewusstsein Einzug halten kann.
Meine Wahrheit, mein tiefstes Gefühl ist, dass ich mein gesamtes Potential, mein gesamtes Bewusstsein (das Maximum, was im Irdischen geht) dann auf die Welt bringen kann, wenn ich mir eben voll und ganz bewusst bin, allem, was da ist. Allem, was ich in der Vergangenheit nicht sehen wollte und konnte, allem, was ich nicht sein wollte, allem, was ich nicht sein durfte.
Wie könnte ich vollständig sein und in meiner ganzen Kraft, wenn ich etwas verdrängen, ablehnen würde, abgespalten lassen würde?
Und irgendwie ist es gar nicht richtig formuliert, dass Platz gemacht wird. Die Blockaden kommen in Fluss, die Abspaltungen werden integriert. Eher so. Kein Rauswerfen, sondern ein Reinnehmen. Ein Ganzwerden. Eine Einheit mit allem, was ist.
Da gehört Schmerz dazu. Unangenehmste Gefühle. Erkenntnisse alter Muster und damit deren Erlösung, alte Erinnerungen an Unterdrückung, Ängste, Ohnmacht, Ahnenthemen. Da gehört dazu, dass der Körper Symptome zeigt, wenn der "Konflikt" nach Jahrhunderten in den Frieden kommt, das Körper-System sich nicht mehr im Kampf befindet und in die Heilung gehen kann.
Gestern waren da wieder Symptome im Transformationsprozess. Symptome, die ich über Jahre nicht mehr hatte. Ich habe mich gefragt, ob ich jetzt zweifle an meinem Weg, ob ich verunsichert bin, ob da das Gefühl ist, dass ich etwas falsch mache. Nichts davon ist der Fall. Ganz im Gegenteil.
Ich bin mir meiner so sicher wie nie. Da ist eine Gewissheit und ein Selbstverständnis, die für Zweifel schlicht keinen Platz lassen. Alles ist richtig. Ich mache alles richtig, tue zur rechten Zeit die passenden Dinge.
Ich werde alles tun, was nötig ist, diesen Körper komplett zu beseelen. ALLES! Was soll mich schrecken? Ich kann mich an so viele Leben erinnern, an so viel Enge und Leid, an Folter, Tode, Zwänge, Schmerzen. Auch in diesem Leben hab ich schon so manchen Streifen durch. Und? Ich lebe noch (wieder 😉).
So oft war mir kurz vor meinem Tod klar, dass ich wieder und wieder und wieder komme, solange, bis ich mich endlich komplett selbst leben kann. Und das ist in diesem Leben der Fall. Dafür bin ich hier.
Jetzt findet das Leben statt, das ich über Jahrhunderte vorbereitet habe. Ich gebe ganz bestimmt nicht auf. Was nötig ist, wird getan, durchfühlt, durchlebt, durchdrungen, erkannt. Ich weiche nicht aus, nicht ab, nicht mehr vor mir und all meinen Facetten zurück. Ich weiche mir selbst nicht mehr von der Seite. Was immer das bedeutet, ich bin gewillt und entschlossen, dafür voranzugehen.
Da bin ich und da bleibe ich.
Alles, was nötig ist, diesen Körper komplett zu beseelen. ALLES! Ich tue es.
Samstag, 3. Juli 2021
Fühlexperiment - Trauma statt Ego
Schon im Februar bin ich auf den Satz gestoßen "Ego besteht aus Trauma". Der hat damals total bei mir eingehakt. Wenn wir aus dem sogenannten Ego heraus handeln, diesem oftmals auch so verpönten Ego, dann handeln wir schlicht aus einer Verletzung heraus, aus Trauma.
So viele sind bestrebt, dieses "scheiß" Ego loszuwerden, es in Zaum zu halten, nur nicht auf es reinzufallen, nicht in die Ego-Falle zu tappen. Würdest du auch so reden, wenn du das Ego als Trauma sehen würdest?
Ersetze mal in allen Sätzen, die du schon über das Ego geäußert hast, das Wort Ego durch das Wort Trauma und spür mal hin, was sich verändert.
Ich übertreibe jetzt mal ganz bewusst und mach die Aussagen krass:
"Der Arsch handelt doch grade voll aus dem Ego."
👉Der Arsch handelt doch grade voll aus dem Trauma.
Schon alleine bei dem einen Beispiel wird sofort der Unterschied deutlich. Niemals würde ich persönlich erstens in einem Satz, in dem ich über Trauma rede, das Wort Arsch verwenden. Und zweitens gehe sofort ins Verständnis, ins Mitgefühl, werde weich und liebevoll, sehe einen Menschen mit seinem Schmerz.
Das heißt nicht, dass ich mir alles gefallen lassen muss, was Menschen aus dem Trauma heraus tun. Ich darf natürlich und nach wie vor super gut für mich sorgen, meine Grenzen klar kommunizieren. Ich muss deswegen kein Mitleid haben und mich selbst übergehen, weil der andere es ja gerade nicht besser kann. Nein, nein, das meine ich damit gar nicht. Nach wie vor ist jeder für sein eigenes Trauma und dessen Heilung verantwortlich. Das kann einem keiner abnehmen.
Mir geht es dabei gerade vor allem um das Mitgefühl für sich selbst, um die Liebe zu sich selbst, die Milde, das Verständnis für seine Wunden und für das "Ego". 😉
"Da kommt schon wieder mein Ego daher und will, dass ich schneller, besser, weiter bin."
👉 Da kommt schon wieder mein Trauma daher und will, dass ich schneller, besser, weiter bin.
Gleich ganz anders, oder?
Das Trauma hat dafür gesorgt, dass wir überlebt haben. Das Trauma versucht uns nach wie vor zu schützen und weiterhin unser Überleben zu sichern, bekannten "Gefahren" auszuweichen, bekannte "Überlebensstrategien" wieder einzusetzen. Diese Strategien sind freilich heute nicht mehr verhältnismäßig und adäquat. Natürlich darf da Veränderung und Heilung rein. Dafür braucht es für meine Begriffe aber diese Milde mit sich selbst und nicht den Widerstand gegen das "Ego".
Wie könnten wir ernsthaft das Ego verteufeln, wenn es sich dabei um Trauma handeln würde? Wie könnten wir auf die Idee kommen, das Ego unterbuttern zu wollen, wenn es dabei um unsere Wunden ginge?
Dienstag, 29. Juni 2021
Eine herzradikale Gruppe
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| Foto: Canva Text und Gestaltung: Anja Reiche |
Montag, 28. Juni 2021
Ein Machtkampf, der uralt ist
Alter! Was hängt da Schmodder im Filter. Leckomio! 🙈🙈🙈Und wieder uralt.
Machtkampf! Das trifft es aber sowas von. Der Text zur Karte - ich würde sagen "Treffer, versenkt".
Auch hier wähle ich die erlöste Form. Uplifting. Nächste Ebene. Ende mit dem alten Mist. 🗑
(Unter den Fotos kommen weitere Erkenntnisse zu diesem krassen Thema)
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| Aus dem Kartenset von Chuck Spezzano siehe letztes Foto |
Ich bin eingetaucht in diesen Machtkampf, hab ihn ergründet und alles einfach aufgeschrieben, was an Sätzen und Bildern hochkam. Uralt. Darin spiegelt sich eins zu eins die Beziehung meiner Eltern wie ich sie empfinde und da wirkt ein altes Leben von mir:
- Es geht um Bestrafung. Ich will ihn bestrafen.
- Er soll mich sehen und meine Bedürfnisse befriedigen. Da er das nicht tut, will ich Rache. Rache für das eigene Leid. Wegen ihm bin ich in dieser misslichen Lage. Wegen ihm muss ich leiden. Seine Mutter ertragen, seinen abscheulichen Vater. Ich hab die Kinder am Arsch. Er lebt sein Leben und ich bin gefangen in all dem.
- Sie (die Schwiegereltern) haben mich ruiniert. Ich leide so sehr unter ihnen, den Umständen, dass ich immer kränker werde. Ich will nicht mehr leben.
- Gehen kann ich nicht. Ohne ihn kann ich nicht leben. Er muss mich versorgen. Ich muss bleiben. Er ist schuld. Nur wegen ihm...
- "Ich kann nicht gehen, deswegen mach ich dir/euch das Leben zur Hölle."
- Alles, was er tut oder nicht tut, hat mit mir zu tun, ist eine Aussage darüber wie er zu mir steht.
- Er ist mein Feind.
- Schwur zurücknehmen. Macht zurück zu mir.
Die Wahrheit darunter, die Wahrheit, die ich leben will:
- Er ist mein Freund, mein Gefährte, mein Geliebter.
- Ich darf meine Partner schätzen und lieben.
Samstag, 26. Juni 2021
Was wäre, wenn ich für all das nicht verantwortlich wäre?
Gerade hab ich mal wieder den halben Haushalt auf Links gedreht. Motten haben es sich an den unmöglichsten Stellen in den Vorräten (inklusive getrockneter Orangen der Weihnachtsdeko🙈) gemütlich gemacht. Seit Tagen finde ich immer wieder neuen Befall.
Zwischendurch bin ich mal gelassen, mal ziemlich geeeereizzzzt. Vorhin dann eher wieder geeeereizzzzt. 😉 Alles durchschauen, sauber machen, umpacken. Uff! Schnauze voll.
Weiterhin kenne ich seit wenigen Wochen Erdflöhe, die Gefallen am frisch gepflanzten Rukola gefunden haben. Ratzeputz abgefressen. Die springen jetzt auch munter durchs Haus. Warum auch nicht? Is ja Platz.
Und dann wollte ich eben von den aussortieren Sachen die Verpackung in die Papiertonne schmeißen. Randvoll. Weil mein Schatz den letzten Karton einfach so, am Stück, ohne ihn kleinzufalten, reingesteckt hat. Geht ja viel schneller. Ich mach immer alles schön klein, damit wirklich jeder Zentimeter genutzt wird, was durchaus sinnvoll ist bei all den Onlinebestellungen. 😉📦📦📦
Da ging mir dann ganz die Hutschnur hoch. Himmel, Arsch und Zwirn, bleibt denn alles an mir hängen? Und als ich da so rumpelte und grummelte, war da plötzlich dieser Satz:
"Was wäre, wenn ich für all das nicht verantwortlich wäre?"
BOOOOM! Innehalten. Hinspüren. Ha, ja was wäre denn dann? Entspannung im ganzen System. Loslassen. Ausatmen. Aufhören mit Lösungen suchen. Nicht mehr kümmern müssen. Alles sein lassen dürfen. Mich hineinsinken lassen in den Schoß von Mutter Erde.
Ich muss das alles nicht tragen und das ist auch alles gar nicht meines. Das ist uralt und vor allem übernommen. Das ist so ein Frauen-Ahnen-Ding. Meine Güte!!! Was für ein Rotz! Abstellen. Hinstellen. Zurück an den Absender. Lange genug aufgebürdet gewesen.
Ich bin ein Meister im Hineinsinkenlassen ins Leben, im Loslassen, Abgeben, Hingeben. Bei all diesen banalen Alltäglichkeiten bin ich allerdings noch nicht drauf gekommen. Unglaublich! Mannomann! Es kann so einfach sein.
Ich bin für all das nicht automatisch zuständig. Das ist keine Grundvoraussetzung, nicht angeboren oder so. Ich darf Nein sagen, es abgeben (an den Partner, das höhere Selbst, das Leben). Ich darf es einfach haben, mir ganz simple Lösungen liefern lassen, mich tragen lassen.
Gott, tut das gut. Was für eine Erleichterung. Soll das Leben doch damit machen, was es will. Ich geh schaukeln oder spazieren oder spielen. Es wird sich schon was bei all dem gedacht haben und die Lösung ist ja sowieso immer inklusive. Also bitte... Nicht mein Bier. 😉 So!
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| Foto: Canva Text und Gestaltung: Anja Reiche |
Wissen kann nicht wirklich unterdrückt werden
Ich feier lieber. Ich feier, dass es eben all diese Alternativen gibt und so viel Wissen und wundervolle Technologien immer zugänglicher werden, dass mein Bauchgefühl immer recht damit hatte, dass das, was wir da sehen und leben, nicht alles sein kann. Es ist nicht mehr aufzuhalten. Immer mehr Menschen erinnern sich an unsere wahre Natur. Es drängt geradezu an die Oberfläche.
Und letztlich tragen wir all diese Weisheit in uns selbst. Sie IST unsere Natur. Die kosmische Intelligenz ist in jedem von uns und die innere Stimme führt uns.
Schaut euch meinen eigenen körperlichen Heilungsweg an. Eigentlich habe ich nicht wirklich etwas darüber gewusst, nur gefühlt, tappen im Nebel, fliegen auf Sicht, ein Schrittchen nach dem nächsten und dann festgestellt, dass ich auf diese Art irgendwie doch alles weiß, dass ich verstehe wie Magie funktioniert, dass ich Magie bin.
Wenn wir das in uns selbst entdecken, kann uns keiner mehr wirklich Wissen wegnehmen. Man kann mich mir selbst nicht mehr wegnehmen. (Immer wieder danke, Jay Be, für diesen sensationellen Satz!!) Man kann mir meine Verbindung zum Allbewusstsein nicht mehr wegnehmen. Da sind all die Informationen abrufbar. Immer. Zu jeder Zeit. Für jeden, der zu lauschen vermag und seiner Intuition dann auch traut.
Was für mich und meinen Weg wichtig ist, werde ich erfahren. Das kann niemand verhindern. Meine Entschlossenheit, mein inneres Wissen, dass es so ist, lässt das gar nicht zu. Was ich brauche, wird da und möglich sein. Wenn diesen Weg jeder für sich geht, dann haben wir alles Wissen, das wir brauchen.
Damit bin ich frei, sind wir frei, nicht mehr erpressbar und nicht mehr zu unterdrücken. Das ganze Universum ist in mir. Was soll mir passieren? 😉💖
"Der eine sieht nur Bäume, Probleme dicht an dicht. Der andre die Zwischenräume und das Licht."
E. Matani
Ich wähle definitiv die Zwischenräume und das Licht.😉
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| Foto: Canva Text und Gestaltung: Anja Reiche |
Wer nicht fühlen will, muss herrschen
Ich glaube, dass man es wirklich auf diese einfache Wahrheit herunterbrechen kann. Die Kontrolle haben wollen, über Dinge, Menschen, Umstände bestimmen wollen, resultiert einzig daraus, dass man bestimmte Gefühle nicht fühlen will.
Ohnmacht, Angst, Hilflosigkeit, Kleinheit, Wertlosigkeit, Schwäche, Unsicherheit, Mangel, Schuld, Scham, Trauer, Einsamkeit, etc. Wären wir bereit, diese Gefühle zu fühlen, müssten wir die Dinge nicht beherrschen.
Wir müssten keine Krankheit bekämpfen und besiegen, den Körper nicht kontrollieren, Menschen nicht kontrollieren, Kinder nicht "er-ziehen", die Natur, das Wetter, das Klima nicht kontrollieren.
Wer zu fühlen bereit ist, muss nichts und niemanden beherrschen. Der ist frei. Der kann den Dingen ihren Lauf lassen, sich der Schöpfung hingeben, dieser immensen Intelligenz im Universum, dem All-Geist.
Das lass ich jetzt einfach mal so als eine meiner momentanen Wahrheiten da stehen. 😉
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| Foto: Canva Text und Gestaltung: Anja Reiche |
Freitag, 25. Juni 2021
Ich will nicht mehr gefallen
Heute bedeutet Ablehnung allerdings nicht mehr den Tod. Wir können damit aufhören, gefallen zu müssen. Diese gefühlte Bedrohung, die wir durch Ablehnung empfinden, ist eine Reaktion aus kindlicher Erinnerung heraus, aber nicht mehr adäquat im hier und jetzt als Erwachsener. Viel mehr würden wir tatsächlich sterben, wenn das Verbiegen weitergehen würde. Ich habs am eigenen Leib erfahren. Ich weiß, was da im Körper passiert und wie wichtig es ist, sich eben nicht mehr zu verraten und anzupassen.
Wenn es heute darum gehen soll, unser Überleben zu sichern, dann ist tiefer, ehrlicher Selbstausdruck unerlässlich. Auch wenn das Ablehnung bedeuten kann.
Für viele ist genau das ein Kampf, eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Sterben an Ausgrenzung und Ablehnung oder Sterben an Selbstaufgabe. Ersteres darf jetzt als unwahr und nicht mehr existente Bedrohung entlarvt werden. An Ablehnung sterben wir nicht mehr. An Selbstaufgabe tatsächlich, wirklich schon.
Die Wahl dürfte jetzt einfach sein. Ablehnung in Kauf zu nehmen, bedeutet "nur" noch einen inneren Tod. Den Tod einer kindlichen "Wahrheit", die als Erwachsener die Gültigkeit verloren hat.
Ablehnung fühlen, alle Gefühle, die damit einhergehen. Nicht von allen gemocht werden. Sogar verurteilt zu werden. Das alles darf sein und bedarf keiner Richtigstellung, keiner Klarstellung. Die Menschen dürfen über mich denken, was sie wollen. Auch die mir Nahestehenden müssen nicht alles gut heißen und dürfen mich scheiße finden.
Mein höchster Wert ist die Treue zu mir. Nicht meinem Ego - das nichts anderes ist als Trauma. Ich meine mit ICH das wache, erlöste Ich. Mit dem will und "muss" ich klar sein, meinem Herzen treu, mit meiner Seele im Einklang, mit meiner Natur, meinem universellen Auftrag, meinem Platz, meiner Wahrheit.
Das sichert mir nicht nur mein körperliches Überleben, das gewährleistet mir auch wirkliches Leben in Form von Lebendigkeit in jeder Zelle, Erfüllung, Frieden und Gemeinschaft. Denn die, die bleiben, sind dann die, die wirklich wegen MIR bleiben und nicht wegen meiner Rolle, die ich für sie spiele.
Montag, 21. Juni 2021
Die Weisheit von Trauma - Filmempfehlung
"The Wisdom of Trauma"
Diesen Film
habe ich mir gestern aufgrund einer "dringenden" Empfehlung von Maja
Siebel angeschaut. Ich kann nur sagen: Was für eine Perle!!!!!! Dieser Film,
diese Message, diese liebevolle, natürliche, zugewandte Art den Menschen
gegenüber. ALLEN Menschen gegenüber. Ob obdachlos, süchtig, körperlich „krank“,
geistig „krank“, in Haft, ganz egal. Jeder ist es wert, gesehen zu werden. WOW!!!!
Trauma entsteht nicht nur durch absolut schreckliche Umstände und Ereignisse.
Trauma entsteht, wenn wir als Kind oder auch später als Erwachsener mit unserem
Erleben von gewissen Situationen überfordert sind, wenn uns die dazugehörigen
Gefühle übermannen und wir keine Möglichkeit sehen, damit klar zu kommen, wenn
wir uns damit alleine fühlen, niemand uns sieht und darin begleiten kann. Das
kann durch die absoluten "Nichtigkeiten" passieren. Es braucht nicht
immer den riesigen, heftigen Schicksalsschlag.
Wir haben etwas erlebt, das uns überfordert hat. Wir hatten keine Anlaufstelle.
Wir waren alleine. Wir mussten "überleben". Also haben wir all das
abgetrennt und sind in die Spaltung von uns selbst gegangen. Zum Überleben
genau richtig. Wir haben es also nicht falsch gemacht, sondern sogar ziemlich
richtig.
Wir drängen
die heftigen Gefühle weg und tun ab da alles, sie nie wieder fühlen zu müssen. Im
weiteren Verlauf des Lebens sind die Strategien des Ausweichens, der Vermeidung
der Traumaerinnerung vielfältig und keine davon ist verwerflich. Ob mit
Süchten, mit Ablenkung aller Art, mit Verlangen von "Sicherheit" von
anderen, mit Machtmissbrauch, mit Kontrollversuchen aller Art.
Ob wir unsere Angst durch eine Spritze "besiegen" wollen, ob wir
anderen die Spritze empfehlen, damit man selbst wieder "sicher" ist,
ob man mit einer Maske die Angst vermeiden, vermindern will oder ob wir die
Gefahr im Außen bekämpfen wollen, in dem wir Menschen vernichten
"müssen", die uns unsere Unsicherheit spüren lassen, oder ob man
gleich die Allmachtsfantasien hat und die ganze Menschheit kontrollieren will,
damit man sich sicher fühlt - alles die gleiche Suppe. Der Antrieb ist und
bleibt der gleiche: Diese krassen Gefühle sollen wegbleiben oder gedämpft
werden. Da gibt es nichts zu verurteilen. Das ist Handeln aus dem Trauma
heraus. Das hat mit Schlechtigkeit nichts zu tun, sondern mit Abspaltung von
sich selbst.
Wenn wir zurück zu uns wollen, zu unserer Intuition, zu unserer Integrität, zu unserer Natur, zu unserer Authentizität, dann bleibt uns allerdings nichts anderes übrig, als ganz in diesem Körper anzukommen und damit auch "zurückzukehren" ins Gefühl und auch zu diesen heftigen Gefühlen. Es gibt für meine Begriffe und aus meiner eigenen, nun echt schon langjährigen Erfahrung, keinen Weg außenrum. Der Weg geht mitten durch.
In diesem Film wird es nochmal so wunderbar verdeutlicht, wie einfach im
Prinzip die "Heilung" ist, nämlich sich daran zu erinnern, dass wir
nie kaputt waren, dass unsere heftigen Gefühle, die Überforderung, die
Verzweiflung, die Angst, die Ohnmacht immer adäquate Reaktionen auf unser
Erleben waren. Wir haben nichts verkehrt gemacht und wir sind nicht krank. Wir
sind nicht falsch. Wir haben versucht, zu überleben und das anscheinend mit
Erfolg. Und jetzt dürfen wir vom Überlebensmodus in den Lebensmodus, in die Freiheit.
"Wenn wir nicht bewusst sind, sind wir nicht frei."
(Dr. Gabor Maté - der Hauptakteur in dieser so wertvollen Doku)
Bewusst sein, heißt in sich sein. Bewusst sein, heißt nicht von Automatismen der Vermeidung gelenkt zu sein, sondern selbst bewusst und frei in der gegenwärtigen Situation eine Wahl zu treffen. Mit Trauma reagieren wir nicht auf die gegenwärtige Situation. Wir reagieren aus einer Erinnerung aus der Vergangenheit heraus, auf die gegenwärtige Situation, was meist nicht verhältnismäßig und völlig verzerrt ist. Wir reagieren also IN der Vergangenheit. Von Freiheit kann da keine Rede sein. Von Eigenmacht auch nicht.
Nun können wir allerdings wählen, ob wir weiterhin vor uns selbst davonlaufen wollen oder ob wir endlich wieder nach Hause kommen wollen, zurück zu unserer wahren Heimat in uns selbst, zurück zur Anbindung an die göttliche Intelligenz, die wir so klar spüren, wenn der alte Ballast das Ganze nicht mehr überlagert. Sie kommt darunter zum Vorschein, mit jeder Schicht, die wir abtragen, mehr.
Trauma trägt ganz viel Weisheit in sich und es ist so viel einfacher zu erlösen, als viele meinen. Dahinter wartet Freiheit und das wundervolle Gefühl, sich endlich selbst wieder zu haben. Was für ein Geschenk!
Ich kann aus tiefstem Herzen jedem empfehlen, diesen Film zu schauen. So unfassbar wertvoll, heilsam, warm, liebevoll und weise. Da geht für meine Begriffe der Weg lang und nirgends anders. 🙏💝
https://wisdomoftrauma.com/movie/
(Ein deutscher Untertitel kann eingestellt werden. Die Übersetzung ist zwar holprig, aber das Herz versteht. ♥)
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| Foto: Canva Text: Dr. Gabor Maté Gestaltung: Anja Reiche |
Freitag, 18. Juni 2021
Mitgefühl macht Heilung erst möglich
Dass ich mich selbst sehe, ermöglicht mir überhaupt erst, andere zu sehen. Mitgefühl für andere setzt voraus, dass ich mich selbst fühle und wahrnehme, dass ich meinen Schmerz kenne, dass ich Verständnis für mich selbst und meine Wunden habe.
Fühle und sehe ich mich selbst nicht, kann ich anderen nur vor den Kopf schauen, wie man so schön sagt. Ich kann sie anschauen, aber wirklich sehen - mit dem Herzen sehen - kann ich sie nicht.
Das größte Geschenk, dass du anderen also machen kannst, ist dich selbst zu sehen. Ganz. Mit allem. Mit jeder Facette. Mit jedem Gefühl. Mit jedem Bedürfnis. Dann siehst du andere ganz von alleine. Es geht gar nicht anders.
Ich glaube echte Heilung braucht beides. Es braucht, dass ICH MICH komplett sehe und ernst nehme und es braucht nach meinem Dafürhalten ebenfalls die Erfahrung, dass ICH von mindestens einem Menschen komplett GESEHEN WERDE. Von einem, der sich ebenfalls geschaut hat und wirklich "sehen" kann.
Wie viele Menschen können das tatsächlich? Es gibt für meine Begriffe eine große Anzahl von Therapeuten, Coaches und "Heiler", die sich noch nie bis in die Tiefe selbst begegnet sind. Die nicht den Mut hatten oder es gar nicht für nötig halten, ihren größten Dämonen und Schatten zu begegnen, dem heftigsten Schmerz, der fiesesten Wunde. Sie sind beschäftigt damit Methoden und Therapien anzuwenden, das Symptom zu bearbeiten in der Hoffnung, den anderen reparieren zu können, retten zu können, etwas "machen" zu können, in der Hoffnung, durch genug Distanz zum Patienten, ihren Schmerz nicht im anderen zu entdecken.
Das ist kein Vorwurf. Es ist wie es ist. Helfer dieser Art können mich nur nicht wirklich sehen. Wie sollte das gehen? Wie sollten sie Mitgefühl mit mir haben, wenn sie keine eigene Idee davon haben, wie ich gerade fühle, wie ich mich als Kind gefühlt habe in bestimmten Situationen? Wie sollten sie mich in meinen Gefühlen und Zuständen begleiten und einfach da sein, wenn sie das für sich selbst nicht können, nie gemacht haben? Sie könnten mich stundenlang anschauen und würden mich doch nicht sehen. Da wäre keiner DA.
Mir ist es heute nochmal so viel mehr bewusst geworden, was ich tatsächlich zu geben habe und wie unfassbar groß und kostbar dieses Geschenk ist.
Ich bin so unfassbar dankbar für jeden Einzelnen, der wirklich und wahrhaftig in der Lage ist, sich und andere zu sehen! Was für Perlen! Was für Schätze! Und ich weiß, dass ganz viele dieser Schätze hier mitlesen. DANKE! Danke, dass es dich gibt! Danke, dass du dich siehst!!! Danke, dass du Mitgefühl mit dir hast! Danke, dass du Mitgefühl mit mir hast. 🙏💝💎
Mitgefühl ist eins unserer höchsten Güter. Mitgefühl macht den Raum auf, in dem Heilung erst möglich wird. Sehend begleiten in der Emotion. Ich mich. Du dich. Wir uns gegenseitig. So einfach...
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| Foto: Canva Text und Gestaltung: Anja Reiche |
Es ist leicht und wird immer noch leichter
Ich konnte dieses ausgeliefert sein nochmal spüren. Nirgends ein sicherer Raum, das Geräusch überall, nirgends die Möglichkeit zur Ruhe. Die Zermürbung. Dem Wahnsinn so nahe. Sich selbst immer mehr verlierend.
Dann die Versklavung. Leibeigener sein. Wie Besitz behandelt werden. Niemandem vertrauen können. Jeder würde dich ans Messer liefern. Verpfeifen. Die Gefahr, die Bedrohung überall, immer auf der Hut sein müssen. Andere können über mich verfügen. Ich bin kein eigenständiges Wesen, habe keine Rechte, werde willkürlich bestraft, muss leisten, auch wenn ich nicht mehr kann.
Dieses Gefühl nirgendwo einen Raum nur für sich zu haben, MEINEN Raum, den ich so sehr brauche. Ich möchte behaupten, dass jeder diesen seinen Raum braucht, wie die Luft zum Atmen. Der eine mehr, der andere weniger und doch glaube ich, dass er essentiell ist.
Sich spüren, sich hören, sicher sein, ruhen können, entspannen können. Das hatte ich in vielen Leben nicht. In diesem Leben wurde ich wieder und wieder genau mit diesen Themen konfrontiert. Immer wieder kam ich in solche Situationen. Auch meine Kindheit war genau von diesem Gefühl geprägt, dass ich keine Grenzen haben darf, nicht gesehen werde, nicht in meinem Wesen erkannt. Es war in meinem Erleben irrelevant.
Das Ganze führte mich so tief in einen existenziellen Schmerz, eine Todesangst, wenn man als Kind nicht wahrgenommen wird in der Essenz. Ich habe angefangen, mich zu fragen, ob es mich überhaupt gibt. Da war dieser krasse Satz: "Sieh mich doch, sonst gibt's mich nicht!" Aaaalter! Was für ein Schmerz! Diese Erinnerung, dass alle einfach ihr Ding machen, mich keiner wirklich sieht, mir keiner in die Seele schaut und mich erkennt. Es hat mich keiner erkannt. Das tut unfassbar weh!
Diese Erinnerungen an frühere Leben und die an passende Erlebnisse aus meiner Kindheit in diesem Leben, kamen in einer Dichte und mit einer Intensität, dass ich echt mit den Ohren geschlackert habe. Da wollte einiges zu Ende gefühlt werden. Ich kann echt verstehen, wenn man Seelenanteile mit Schmerz abspaltet, weil man sonst nicht überleben würde. Wer könnte es einem Verübeln. 🙈
Wieder wurde so deutlich spürbar, dass es endgültig vorbei ist. Jetzt. Genau jetzt ist es vorbei. Es sind lediglich Zellerinnerungen, die entlassen werden. Solche Erfahrungen sind so in der Art und Heftigkeit nicht mehr dran und nicht mehr nötig. Sie entsprechen nicht mehr meiner Wahl und gefühlt auch nicht dem Plan des All-Geists. Die Schöpfung eröffnet einen neuen Erfahrungshorizont hier auf dieser Erde.
Er ist bereits betretbar und zugänglich. Er ist wählbar und erfahrbar. Ich bin in diesem Zeitkorridor. Das weiß jede Zelle in meinem Körper.
Es ist vorbei. Das Leiden ist für mich definitiv vorbei. Jede weitere Entwicklung, alles Wachstum geschieht nur noch in Freude, Neugierde, Leichtigkeit, Ausprobieren.
Ich bin sicher. In mir. In der Welt. Ich habe meinen Raum. In mir und um mich. Meine Bedürfnisse werden gewahrt. Mein Wort wirkt, hat Gewicht. Mein Körper gehört mir. Ich gehöre mir selbst. Und eigentlich der Schöpfung. Die meint es aber komplett gut mit mir und will immer nur das für mich, was ich für mich will.
In diesem Leben wird kein neues Karma produziert. Wer will, kann sich über das 3D-Spiel der Polarität hinaus erheben. Und das will ich, will meine Seele.
Auf ins nächste Level. Uplift. Shift. Upgrade. Nenn es wie du willst. Es ist leicht und wird immer noch leichter.✨🚀✨
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| Foto: Canva Text und Gestaltung: Anja Reiche |
Donnerstag, 17. Juni 2021
Ich nehme euch noch intensiver mit auf meine Reise
Schon immer waren Stift und Zettel meine steten Begleiter. Was ich mal ausformuliert und aufgeschrieben habe, ist direkt in meinem fotografischen Hirnkasterl gespeichert. Ich bin ein sehr visueller Typ.
Die Notizen stapeln sich. Blöcke sind vollgeschrieben. Zettelwirtschaft aller Orten. Buchstabe an Buchstabe reihen sich Erkenntnisse, entdeckte, uralte Glaubenssätze, getroffene, neue Entscheidungen, Sätze, die energetisch ein BÄHM ausgelöst haben.
Immer wieder kommen mir ergänzende Gedanken, die Puzzleteile purzeln an die richtige Stelle und das große Ganze wird wieder mehr sichtbar. Ich entblättere mich, schäle, Schicht für Schicht.
Meine Texte, die ich hier bzw auf meinem Blog schreibe, sind dann schon wieder eher die Essenz. Manchmal schreibe ich auch, um mich zu klären, aber meistens schreibe ich, wenn ich schon eine gewisse Klarheit habe.
Nun kam mir gerade der Impuls, dass ich euch noch mehr mit auf die Reise nehmen möchte, noch mehr die Gedankenschnipsel teilen will.
Mein Telegram-Kanal scheint mir dafür wie gemacht. Bisher habe ich da eher nur meine Blogartikel geteilt bzw Infos und Videos, die mich selbst weitergebracht haben. Nun will ich das ergänzen und mich noch mehr offenbaren.
Ob ich meine Erkenntnisse auf einem Stück Papier sammle oder in dem Kanal in digitaler Form - Hauptsache externalisiert und sichtbar gemacht, ausformuliert und "ausgesprochen". (Ich seh schon kommen, dass die Papierstapel trotzdem nicht weniger werden 😂 dafür liebe ich Stift und Zettel viel zu sehr.)
Auch kurze Sprachmemos, die bei Telegram möglich sind, sind ganz nach meinem Geschmack. Denn manchmal knallen die Erkenntnisse so rein, dass ich es erzählen muss.
Ich bin gespannt, wie sich das Ganze entwickelt und ob es Bestand haben wird. Instagram ist irgendwann mehr und mehr ausgelaufen. Dieses Hashtag-Gedöns ist mir zu viel Aufwand. 😂 Wir werden sehen...
Natürlich wird es weiterhin meine Blogartikel geben und auch immer wieder Podcasts. Der "Rechenweg" hin zum Ergebnis wird dann eher auf Telegram nachzuverfolgen sein. 😉 So ist zumindest jetzt mal die Idee und der Impuls. Ich lasse entstehen, was entstehen will. 😊✨🎉✨Wenn du magst, komm gerne mit auf diese Reise. ✨💖✨
Hier geht es zum Kanal:
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| Foto: Canva Text und Gestaltung: Anja Reiche |
Ich wähle die erlöste Partnerschaft
Dafür bin ich hier angetreten. Das weiß ich mit jeder Faser meines Herzens. Ich wähle sie nicht nur, ich bin hier um sie komplett mit Leben zu erfüllen, sie zu erfahren, das endlich wirklich in einer Inkarnation hinzubekommen.
In den letzten Tagen und Wochen ist hier nochmal richtig aufräumen und durchfühlen angesagt. Wie wenn alles, was mich jemals an einer magischen, nährenden Mann-Frau-Beziehung gehindert hat, kurz wieder aufploppt, ein Gesamtbild ergibt, gesehen werden kann und sich dann vollends verabschiedet.
Ich kann gar nicht sagen wie viele alte Erinnerungen mir jüngst in diesem Prozess um die Ohren geflogen sind, was sich gezeigt, sortiert und erlöst hat. Alte Glaubenssätze, Ahnenthemen, krasseste Zusammenhänge zwischen Kindheit und Partnerschaft, zwischen früheren Leben und meiner Beziehung.
Durchgekaut und ausgespuckt trifft es wohl am besten. So fühle ich mich aktuell...
Mann und Frau dürfen sich erheben zu einem ganz neuen Tanz, zu ganz neuen Erfahrungen, zu einem ganz neuen Schöpfungsakt. Neues Kapitel im WIR. Frei. Leicht. Erhebend. König und Königin. Jeder gewahr, wer er ist. Erwachte Geistwesen in einem Körper, die gemeinsam zaubern. Meine Wahl ist klar und davon weiche ich keinen Zentimeter.
Ich bin bereit, was immer dafür nötig ist. Was immer das bedeutet. Auch wenn ich gerade, ehrlich gesagt, kotzen könnte. 😉😝😵 Mir sind schon ganz andere Transformationen und Kunststücke gelungen. Das wupp ich jetzt auch noch. (Ich kann mich ja immer nur um meinen Teil kümmern.)
Wir haben gewählt. Beide. Wie immer wir da hin kommen, weiß der All-Geist alleine und das reicht, wenn der das weiß. 💖
Eigentlich wollte ich zu dem Thema am Samstag ein Zoooom Live machen, weil ich kurz der Illusion erlegen bin, ich wäre durch das Gröbste durch. Heute kam dann nochmal eine Ladung Schmodder. 😂 Mal sehen, ob das Event noch stattfindet. Ich werde berichten...
Freitag, 11. Juni 2021
Ich erwarte nur noch Wunder
Das wurde mir gerade schlagartig bewusst. Ich erwarte tatsächlich nur noch Wunder. Egal, was passiert und wie seltsam manche Dinge vielleicht erstmal sind, ich gehe von einer magischen, leichten Auflösung, Erlösung aus. Da stellt sich mir überhaupt keine Frage mehr.
Das Ganze hat in der Tat dazu geführt, dass schon gar nichts mehr wirklich Doofes passieren muss oder wenn doch, dann echt eher harmlos und nur noch in total kurzen Phasen. Wir sprechen von Stunden, wenn überhaupt, und dann ist es schon verändert, gelöst, geklärt.
Das, was dann kurz gezwickt hat, sehe ich auch gar nicht mehr dramatisch. Da ist keine Ladung drauf. Ich beobachte, fühle Gefühle, erkenne, durchdringe, erlöse, fertig. Und schon ist es rum. Kein Aufstand, kein Drama. Rein, fühlen, verstehen, raus.
Und auch das sind für mich Wunder. Magische, luftig leichte Heilung. Im besten Setting. Perfekt arrangiert.
Ich erwarte in allen Angelegenheiten IMMER auch und vor allem das scheinbar Unmögliche. Ich ziehe ALLES in Erwägung schon erst recht alles, was ich gar nicht denken kann.
Dieses Leben findet Wege, da kommt mein Verstand gar nicht hin. Ich bin bekennender Realist. Deswegen muss ich Wunder erwarten. Sie sind die wahre Natur der Schöpfung. Es wäre Frevel sie zu leugnen.
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| Foto: Canva Text und Gestaltung: Anja Reiche |
Donnerstag, 10. Juni 2021
Briefe aus einer anderen Welt
Jetzt wäre ich fast vor Lachen vom Stuhl gefallen. Briefe aus einer anderen Zeit, aus einer anderen Welt. Einladung zur Jubelkonfirmation. 😂😂😂
Weiter von dieser alten Welt könnte ich gar nicht entfernt sein. Krass! Das hat alles so gar nichts mehr mit meinem jetzigen Leben und Weltbild zu tun. Kirche, Konfirmation, Pandemie.... Blablabla... Hammer, diesen heftigen Unterschied wahrzunehmen.
Gott, bin ich froh, dass ich da bin, wo ich bin, dass ich die bin, die ich bin und dass ich aus der Gesellschafts-Hypnose ausgestiegen bin. Himmel, ich kann euch gar nicht sagen, WIE froh ich bin. 🙏🙏🙏🙏🙏💖 Erfolg auf der ganzen Linie, wenn es um selber denken geht. 🙏💎🎯 "Das macht man halt so" wurde erfolgreich gelöscht.
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| Foto: Winfried Becker |
Mittwoch, 9. Juni 2021
Ich habe das Recht zum Beißen
Ich habe das Recht zum Beißen. Ich darf es nicht nur, ich habe das Recht. Beißen ist rein biologisch betrachtet, auf Ebene des Urwesens Mensch sogar ein Muss und total natürlich, wenn es darum geht, das Überleben der Spezies zu sichern. Ich muss meine Grenzen benennen, mein Revier verteidigen, für mich einstehen und aufstehen und ganz klar für mich sorgen, wenn ich überleben will.
Da für mich von Kindesbeinen an klar war, dass ich nicht beißen darf, mich nicht gegen Grenzüberschreitungen wehren darf, wurden meine Zähne abgebaut. Was gemeinhin als "Karies" bezeichnet wird, hat eigentlich einen ganz anderen Hintergrund. Das weiß ich nun auch. Zum ersten Mal macht dieses Kariesding einen Sinn und es kann jetzt beendet werden.
Mit meiner jetzigen Bewusstheit liegen die Dinge anders. Mein Wort hat Gewicht. Ich werde gehört. Mein Wort wirkt. Ich bin wirksam. Ich kann etwas ausrichten. Ich muss die Dinge nicht mehr über mich ergehen lassen. Meine Grenzen werden gewahrt, weil mir klar ist, dass ich Eigenmacht habe, weil mir klar ist, wer ich bin, weil ich klar BIN.
Diese neuen Erfahrungen sind dran und werden auch schon gemacht. Eigentlich schon lange und dennoch ist es noch gewöhnungsbedürftig. Die alten Muster blitzen noch manchmal durch. Ich erkenne sie und erinnere mich an den größeren Handlungsspielraum.
Die Zeiten der Unterdrückung gab es - natürlich - sehr lange sogar. Die Zeiten der Ohnmacht, in denen mein Wort nichts genutzt hat, mein Nein nicht gehört wurde. Zeiten der Auslieferung. Zeiten der Folter. Krasseste Erfahrungen von Hilflosigkeit und Unterwerfung.
Das ist nun vorbei. Die letzten Schnipsel der Erinnerungen werden in diesen Tagen aus den Zellen gelöst. Das läuft in einem Tempo, dass einem schwindelig werden könnte. Im wahrsten Sinne des Wortes...
Auswirkungen von alten Verträgen und Schwüren zeigen sich noch einmal, werden erkannt und sind damit schon erlöst.
Die Verdauung läuft auf Hochtouren. Ausmisten ist dran. Schwere Brocken sind zu Ende zu verdauen. Endlich bin ich der Verdauung gewachsen. Jetzt kann ich das durchlaufen lassen, für was ich damals noch nicht in der Lage war.
Mein System arbeitet wie ein Uhrwerk und ich bin einfach nur froh, das alles zu erkennen und erleben zu dürfen, wie unfassbar schnell sich die Erlösung der alten Geschichten im Hier und Jetzt bemerkbar macht.
Es ist ein einziges Fest, diese Routine zu haben, in diesen magischen Zeiten des Wandels hier auf der Erde zu sein. Freier werden, immer noch freier.
Niemanden mehr retten müssen, niemanden tragen und durchschleppen. Nichts hinnehmen. Keine Aufopferung mehr, kein Märtyrertum, keine alte Schuld mehr. Alles erledigt. 3D wird nach und nach abgehakt. Das Upgrade auf 5D ist in vollem Gange.
Ich verneige mich vor mir und meinem Weg. Ich verneige mich vor dir und deinem Weg. So viele wundervolle Seelen tun das Gleiche. Gemeinsam bewegen wir Welten und bereiten die goldene Zeit.
Danke an euch alle, ihr mutigen Seelen. Danke, dass ihr euren Platz einnehmt und die Erlösung lebt. Danke, dass ihr für euch aufsteht und einsteht. Danke, dass ihr euch erkennt.
Dienstag, 8. Juni 2021
Dienen belohnt mich
Angestellt beim Universum - die größte Erfüllung überhaupt
Etwas anderes kommt für mich nicht mehr in Frage. Dem göttlichen Plan dienen, was immer das gerade bedeuten mag. Wunder am laufenden Band. Mittendrin im prallen Leben. Voller Befriedigung. Leuchtend. Glücklich. Zutiefst verbunden.
Der Impuls führt unweigerlich dazu, im Puls der Zeit, am Puls des Lebens zu sein. (Danke Christiane für das Wortspiel.) Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Im Rhythmus. Im Einklang mit den Zyklen. Von den Wellen getragen. Mitfließen. Die Energie für sich nutzen.
Hingabe. Mich hineingeben in die göttliche Ordnung. Fügen in das universelle Gefüge. Einfügen an meinem Platz.
Dem goldenen Faden folgend. Bereitwillig hinein in ganz viel Nichtwissen. Vertrauensvoll ins Unbekannte gehen. Der Weg erschließt sich beim Gehen. Der nächste Schritt immer im rechten Moment voll ausgeleuchtet.
Erkenntnisse auf den Punkt zur Verfügung. Das Handwerkszeug immer parat und perfekt zusammengestellt.
Der Lohn? Leuchtende Augen. Vibrierende Zellen. Ein freudig hüpfendes Herz. Dankbarkeit zum Zerbersten. Lebendigkeit durch und durch. Magie in Reinform. Staunen. Frieden. Freiheit. Sicherheit. Fülle. Sinnhaftigkeit. Be-sinnung. Be-geisterung. Seligkeit.
Ich liebe es!
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| Foto: Winfried Becker Text und Gestaltung: Anja Reiche |


























