Montag, 31. August 2020

In die Freiheit geht jeder einen anderen Weg

Es macht für meine Begriffe keinen Sinn, herausfinden zu wollen, wie etwas "für alle" funktioniert. Jeder darf für SICH herausfinden, wie ES für IHN geht. Kein Weg ist für alle DER Weg. Egal um was es sich handelt.

Jeder Weg ist individuell. Auch wenn alle in die Freiheit woll(t)en, wählt jeder einen anderen Weg. Es versteht ja schon jeder etwas anderes darunter. Freiheit und Befreiung sehen für jeden anders aus.

Aus meiner Sicht ist Befreiung das Feststellen, dass ich immer schon frei war, nur angefangen habe, etwas anderes zu glauben und damit zu erleben. Befreiung ist, das wegzulassen, was ich nicht bin. Schälung, Häutung, Läuterung. Bis zur Essenz.

Gleichzeitig ist Befreiung, mir alles zu erlauben, was ich nicht bin, nie sein wollte. Befreiung ist Heilung, Urteile zurücknehmen, ganz werden, abgelehnte Anteile integrieren, ungeliebte Gefühle zulassen.

Freiheit ist ebenfalls ein Gefühl, ein Zustand. Sie findet in mir statt. Ich kann mich in den bizarrsten äußeren Umständen befinden und mich dabei innerlich frei fühlen.

Freiheit zu erfahren, ist eine Wahl, die ich treffe und dann lasse ich mich vom Leben hinführen, bin bereit alles zu tun, was mein Herz mir sagt. Wie immer das aussehen mag.

Also: Wie funktioniert Freiheit für DICH? Wie sieht DEIN nächster Schritt aus? Was ist für DICH JETZT stimmig? Was flüstert dir dein Herz?

PS: Befreiung ist eine Illusion. Sie beinhaltet, dass ich jetzt unfrei bin und das ist schon die Lüge überhaupt. Zumindest für meine Seele. 😉 Unfreiheit ist eine irdische Erfahrung für die es einen Körper braucht und 3D. Unfreiheit zu erfahren und dann in einem menschlichen Körper dahin zu kommen IM Körper Freiheit zu erleben, könnte eine Wahl sein, die deine Seele getroffen hat. Meine auf jeden Fall.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

 

Freitag, 28. August 2020

Blindflug ins absolute Nichtwissen

Es ist mehr denn je ein Blindflug. Alles, was da auf uns zukommt, können wir nicht denken. Unser Verstand hat keinerlei Referenzerfahrungen dazu. Er kann auf nichts zurückgreifen. Wir befinden uns im absoluten Blindflug ins Nichtwissen. Das einzige Navi, das wir haben, ist unsere Intuition.

Dass die Welt so nicht weiterbestehen kann wie bisher, ist uns allen klar. Wie es sich stattdessen sortieren muss, damit wir eben Freiheit und Frieden, bedingungslose Liebe und Eigenverantwortung, unsere Größe und Schöpferkraft voll ausleben und erleben können, wissen wir alle nicht.

Was ist, wenn die Regierung zurückgetreten ist? Neue Parteien helfen uns nicht. Wir können nicht einfach hier und da ein bisschen kitten. Das ganze Ding muss neu. Das Fundament muss neu. Erst dann kann da wieder drauf gebaut werden. Wie dieses Neue aussieht? Keine Ahnung. Wie wir in dieses DANACH kommen? In dem jeder in jedem Moment das macht, was für ihn stimmig ist.

Der Weg schiebt sich dir beim Gehen unter die Füße. Diesen Satz liebe ich schon so lange und er ist so wahr. Unsere Seelen kennen den Plan. Unsere innere Weisheit, weiß wo es hingeht und was dafür in jedem einzelnen Moment zu tun ist. Jeder wird ganz automatisch das tun, als kleines Zahnrädchen, was im großen Ganzen nötig ist. Genau in diesem Moment.

Viele haben an diesem Wochenende den Impuls nach Berlin zu fahren. Das ist großartig und fantastisch und so wichtig. Ich für mich spüre sehr deutlich, dass mein Platz zu Hause ist. Raum halten, den Überblick behalten, Energie fließen lassen, fühlen, beobachten, Infos zusammentragen und ggf. an die weitergeben, die mitten im Gewusel sind. Ich wäre der Menschheit nicht der Beitrag, der ich gerade sein MUSS, wenn ich mitten in den Menschenmassen wäre und mich nicht spüren könnte. Da ist nicht mein Platz. Da liegt keine Kraft drauf. Ich bin mir darüber völlig klar. Jeder ist am richtigen Platz, da wo er gerade sein will.

Diesen Wandel vollziehen wir in jedem einzelnen Jetzt, in dem jeder aus dem Herzen heraus, aus dem Bauch heraus das tut/ist, was er gerade tut/ist. Ganz automatisch spielt so jeder seinen Ton und trägt seien Teil zur großen, universellen Symphonie bei. Wir können es gar nicht falsch machen. Das DANACH ist im Geiste ja schon fertig.

Dieses DANACH ist wundervoll. Ich sehe mich schon weinen vor Erleichterung und Freude, sehe mich tanzen und lachen und jubeln und staunen. Staunen darüber, WIE es sich dann letztlich tatsächlich zugetragen hat. Ich fühle das alles schon. Ich bin da schon auf einer anderen Ebene und von da aus gebe ich mir selbst Hinweise in die aktuelle Gegenwart und navigier mich dahin, wo ein Teil meines Bewusstseins schon ist. Absoluter Blindflug ins Nichtwissen (naja vielleicht eher Halbwissen 😉) göttlich navigiert.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche




Mittwoch, 26. August 2020

Licht kann nicht ausgelöscht werden

4:44 Uhr - draußen stürmt es und ich bin hellwach. Es ist still in mir. Friedlich. Der äußere Sturm ist tatsächlich nur im Außen. In mir ist der glasklare, spiegelglatte Bergsee.

Ich schaue gedanklich auf die Welt wie sie gerade ist und die Stille bleibt, der Frieden. Ich sehe, was ich sehe und es regt sich nichts. Es regt sich nichts auf. Es zieht sich nichts zusammen. Da wird nichts eng oder beklemmend. Da ist einfach nur Frieden und Neutralität. Es ist wie es ist. Frei von Wertung.

"Liebe sein im Angesicht der Spaltung." Diesen Satz hab ich vor ein paar Tagen gehört und mir direkt aufgeschrieben. Er macht was mit mir. Macht weit und ruhig. Es geht nicht darum, das zu erzwingen und vielleicht eine heftige Wut zu negieren, zu übertünchen und einen auf Licht und Liebe zu machen, obwohl es untendrunter ganz anders aussieht. Nein, nein.

Die letzten Wochen hab ich so oft gekocht, bin explodiert, habe gebebt, geschimpft, getobt, bin für mich eingetreten. Ich habe auch geweint, fühlte mich klein und hilflos, ohnmächtig und war voller Schmerz. Ich hab die ganze Palette durch. Ich habe alles angenommen, durchgefühlt, zu Ende gefühlt, was ich einst verdrängt oder "abgebrochen" hatte. Ich habe jeden Zustand, jeden Gedanken und jede Emotion einfach sein lassen, da sein lassen. Völlige Hingabe und Aufgabe.

Irgendwann kommt unweigerlich die Stille. Irgendwann ist es fertig. Getan. Irgendwann hat eine Situation ihren Zweck erfüllt, ist der Wachstumsprozess erledigt, die Befreiung geschehen, sind alle Geschenke gefunden und ausgepackt. Die Erlösung. Die Umstände haben ihren Sinn erfüllt und sind damit hinfällig, überflüssig, entlassen, erlöst. Keine Ladung mehr drauf. Neutralisiert.

So hat es in meinem Leben, auf meinem Weg zurück zu mir, in meine Größe und Kraft immer funktioniert. Schicht für Schicht erlöst. Jedwede auferlegte Begrenzung abgeschmolzen, aufgelöst, manchmal regelrecht weggesprengt. Ich wurde klarer, authentischer, aufrichtiger, aufgerichteter, größer, freier, leichter, weiter, gesünder, direkter, tiefer, feiner, spüriger, sehender, angebundener mit jeder Schicht ein wenig mehr.

Diese Herausforderungen der letzten Monate waren gefühlt die Meisterprüfung. Abschlussarbeit. Alles individuell "Gelernte" und Erkannte anwenden "im Ernstfall". Ich registriere selbst erstaunt, dass ich in der Vergangenheit spreche, wie wenn es "erledigt" wäre. Interessant. Tatsächlich fühlt es sich in mir auch so an. Jetzt. In diesem Moment. Ob das stimmt? Ob das Gefühl bleibt? Ich werde es sehen. Kann sein, dass es in fünf Minuten schon wieder ganz anders ist.

Auch so ein Phänomen der letzten Zeit. Alles kann sekündlich schon wieder ganz anders sein. Und es ist okay. Die Wellen reiten wie sie kommen. Fertig. Mehr ist nicht zu tun. Es geht immer nur um den einen nächsten Schritt. Was ist jetzt stimmig? Was sagt mein Herz? Wo bin ich richtig? Wo bin ich gerade die größte Hilfe für das Leben? Was will jetzt durch mich geschehen? Was will jetzt durch mich in die Welt? Worauf liegt die Kraft? Um mehr geht es nicht. So kommt man durch den größten Sturm. So meistert man die größte Herausforderung. So funktioniert Leben. Komplizierter wird es nicht.

Ja, die Dinge scheinen dramatisch zu sein und gleichzeitig kann das Drama genau jetzt in dir enden. Nichts von all dem, was da passiert ist persönlich zu nehmen. Nichts kann dir wirklich etwas anhaben. Deine Essenz bleibt von all dem unberührt. Das, was du wirklich bist, kann gar keinen Schaden nehmen.

Du bist Licht. Ich bin Licht. Ich bin alles. Ich bin nichts. Ich bin Göttlichkeit in menschlichem Ausdruck. Mit jeder Erfahrung von mir erfährt sich Gott. Frei von Wertung. Jede Erfahrung ein Geschenk. Alles richtig und wichtig.

Ich bin Licht. Immer. Ewiglich. Nichts kann mich auslöschen. Man kann mich mir selbst nicht wegnehmen. Wer sollte das tun? Auf irdischer Ebene mag es manchmal so aussehen, als ob es dunkel wäre und es fühlt sich dann auch so an. Aber Leben und Licht setzt sich immer durch. Wahrheit und Wahrhaftigkeit setzen sich immer durch. Licht setzt sich immer durch. Vor allem jetzt, in diesem Leben, weil das so viele gewählt haben. Dieses Leben ist ein Leben, in dem das Licht auch irdisch zum Ausdruck kommen wird. Ganz bald, in echt, zum Anfassen. Und vielleicht jetzt in diesem Moment schon IN dir.

 

Foto: Canva
Text: Karin Haider
Gestaltung: Anja Reiche


Montag, 24. August 2020

Mitleid(en) ist falsche Solidarität

Und wieder hat der Prozess eine neue Stufe erreicht. Nun geht es ums Mitleiden. Menschen ohne Masken, Menschen, die für sich sorgen, die nicht einfach so alles über sich ergehen lassen und deutlich sichtbar anders handeln, vielleicht sogar anders handeln MÜSSEN, weil es der Körper nicht mitmacht, sind nun nicht mehr der potentielle Tod. Sie sind nicht mehr das Risiko für andere. Nein, sie sind die Mitleid-Verweigerer.

DAS geht ja mal gar nicht. ALLE müssen leiden, selbst die Kinder nun in der Schule, da kann ich doch mal meinen Arsch zusammenkneifen, mich nicht so anstellen und gefälligst ordentlich mitleiden. Mich im Leid solidarisch zeigen und mich nicht rausreden mit fadenscheinigen Argumenten.

Heute habe ich wieder viel beobachtet. Ich war einkaufen. 🤣Mittlerweile schon DER Kalauer schlechthin.

Tatsächlich habe ich inzwischen ein Attest. Der Kampf gegen Windmühlen ging mir auf den Nerv. Doch nun reicht das wieder nicht so richtig. Es ist wieder falsch, schon alleine deswegen, weil ich einfach nicht bereit bin, mitzuleiden. Da waren die vorwurfsvollen Blicke der Verkäuferinnen und ich konnte es förmlich hören: "Wir müssen das Ding 8 Stunden tragen und du schaffst es noch nicht mal, es beim Einkaufen aufzusetzen. Was sollen wir denn sagen?" Und eine hat es dann auch entsprechend ruppig ausgesprochen: "Wir wären die Maske auch gerne endlich wieder los." Solche Kommentare sind mir auch bei meine letzten Posts zu dem Thema immer wieder begegnet. "Wir müssen ja auch."

Ich kenne solche Art Vorwürfe aus meiner Familie. Bei uns gab es lange Zeit ein "Spiel" - Wem geht es schlechter? Anerkennung und Bewunderung galt nur dem, der am meisten litt. Sätze wie "Du hast es mit deinen Problemen ja noch gut. Was soll ICH denn sagen?" oder "Ich kann auch nicht einfach alles hinschmeißen und abhauen." kenne ich nur zu gut. Jeder, der für sich sorgte und ausstieg aus dem scheinbar vorgeschriebenen Familienleiden, war der Depp, der Drückeberger, das Weichei, der Verräter. Ich also. Weil ich schon immer über kurz oder lang gut für mich gesorgt habe.

Ja, es kommt Verrat gleich, wenn man einfach aufhört, brav das kollektive Leid zu teilen. Lange wirkte da ein Satz tief in mir: "Mir darf es nicht besser gehen als meinen Eltern. Mir darf es nicht besser gehen als anderen." Die damit verbundene Schuld, wenn es dann doch mal so war, muss ich wahrscheinlich nicht erwähnen...

Und da stehen wir anscheinend gerade in diesem globalen Theaterstück. Anstatt die dafür zu feiern, die gut für sich sorgen und sich die Dinge so gut es geht erleichtern, sich befreien und Lösungen finden, zeigt man anklagend auf sie und fordert, dass sie wieder zurück ins Haifischbecken springen. Als die Kanzlerin das erste Mal darauf angesprochen wurde, dass sie ja keine Maske trägt, war der Tenor nicht "Wir wollen auch keine tragen. Wir wollen auch frei sein." sondern es wurde gefordert, dass sie gefälligst auch leidet und ebenfalls eine aufsetzt. Was sie dann auch - zumindest vor Kameras - getan hat. Super. Davon haben jetzt alles was. Ist es jetzt besser, weil wieder einer mehr mitleidet? Mitleid ist aus meiner Sicht falsche Solidarität.

Solidarität definiert sich u. a. wie folgt: "Unbedingtes Zusammenhalten mit jemandem aufgrund gleicher Anschauungen und Ziele." (Quelle: Google) Mir ist Zusammenhalt und Verbundenheit im Namen der Freiheit, des Wohlbefindens, des Wachstums, der Leichtigkeit, Freude und der eigenen Größe weit lieber. DAS ist mein Ziel.

Ich werde mich nicht klein machen, nur weil andere sich nicht groß machen können/wollen. Ich werde nicht aus falscher Solidarität etwas über mich ergehen lassen, nur damit andere nicht daran erinnert werden, dass sie ebenfalls für sich sorgen könnten. Ich werde wohl weiterhin die Schattenpriesterin sein und alleine durch meine Existenz eine Provokation.

Versteht mich nicht falsch. Ich habe nach wie vor enorm Mitgefühl mit einem jeden, der gerade in extrem herausfordernden Umständen unterwegs ist. Ich habe extremstes Mitgefühl mit all den Kindern, mit jeder Verkäuferin, jedem Verkäufer, mit jedem, der durch irgendwelche Umstände in seiner Freiheit eingeschränkt ist. Viele fühlen Ohnmacht und Wut, Verzweiflung und Angst. Ich kann verstehen, wenn jemand das Gefühl hat, nichts dagegen tun zu können. Ich kenne diese Gefühle nur zu gut von mir selbst. Ich war die Unfreiheit in Person. All diesen Menschen ist aber nicht geholfen, wenn ich und andere auch leiden. Dieses Prinzip hat noch nie funktioniert.

Mir darf es gut gehen. Nicht nur das. Mir darf es sogar besser gehen als anderen. Ich gehe nicht mehr zurück auf die Stufe des Leidens. Die anderen dürfen hochkommen auf die Stufe der Freiheit. Oder eben auch nicht. Ihre Wahl. Meine Wahl steht auf jeden Fall fest: Mir darf es gut gehen und jedem anderen auch. Für jeden, der auch in die Freiheit will, stehe ich mit Rat und Tat zur Seite.

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
 

Sonntag, 23. August 2020

Ich bin all das auch

"Die Bösen"... wir sind all das auch. Das, was wir da ablehnen und verurteilen, sind auch Teile von uns. Wir sind immer alles. Es hilft nix. Annahme und Anerkennung dieser Aspekte als Teil der Schöpfung, als Teil von uns. Anders geht es nicht. Das ist meine Wahrheit. Diese "Bösen", sie zeigen uns, was wir in uns selbst ablehnen, was wir nicht sein dürfen, was wir uns nicht erlauben, was wir zutiefst verurteilen.

Das zumindest ist meine Erfahrung in dem großen Spiel und in meinem "kleinen", individuellen mit meiner narzisstischen Mutter. Heilung ist dann passiert, als ich aufgehört habe, dagegen zu kämpfen und dieses "ich will auf keinen Fall so sein wie sie" aufgegeben habe. Ich habe mir erlaubt, genau so zu sein. All das. Die Lügen, die Erniedrigung, der Machtmissbrauch, der emotionale Missbrauch, die Giftigkeit, der Druck, die Strenge, die Falschheit. Ich muss es nicht wählen, aber ich darf es mir erlauben. Ich bin das auch.

Die Schöpfung macht keine Fehler. Die Schöpfung urteilt nicht. Das alles ist auch Teil der Schöpfung. Wir haben dieses Spiel gewählt, wollten jeden Aspekt erleben, die unterschiedlichsten Rollen erfahren. Guter Bulle, böser Bulle. Opfer, Täter. Unterdrücker, Sklave. Betrüger, Betrogener. Machthaber, Untertan. Zig Mal haben wir die Rollen getauscht, um auch jeden Aspekt zu erfahren. Wie könnten wir nun entscheiden, wer da was falsch macht? Was sein darf und was nicht?

Ich glaube, dass die Welt so aussieht, wie sie aussieht, weil all das Verdrängte in uns im Außen eine Bühne braucht. Das "Böse", das nie sein durfte. Das Leben hält uns den Spiegel vor und wir erkennen darin, was wir uns selbst nicht erlauben. Wir sehen unsere Urteile, unsere Verurteilung. Es MUSS diese Menschen geben, die uns all das so hervorragend vorführen. Sie sind unsere sichtbar gemachten inneren Anteile. Anteile, die wir abgespalten haben, die wir an uns nicht haben wollen. So müssen sie laut werden, extrem laut, damit wir hinsehen, damit wir sie endlich anschauen und anerkennen. Sie wollen einfach nur geliebt werden unsere inneren Kinder, die eben nicht brav sind. Kämpfen wir gegen sie, kämpfen wir gegen uns.

Ich bin der dunkelste Sumpf, der fieseste Schurke. Ich bin das hellste Licht und die Güte in Person. Ich kann um mich schlagen und explodieren, ungerecht und gemein sein. Ich kann heilsame Worte sprechen und voller Mitgefühl den anderen halten, mich selbst hingeben. Ich kann alles und vor allem kann ich lieben, alles. Alles, was ist. ALLES!

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
 

Freitag, 21. August 2020

Unsere Wahl ist unumstößlich

Wir alle haben gewählt. Drunter machen wir es nicht mehr. Was nicht glücklich macht, kann weg. Was nicht leicht, freudig, wertschätzend und würdevoll ist, hat ausgedient. Unsere Wahl ist unumstößlich. Klarer Fokus auf das "DANACH", auf das, was nach diesem Wandel sein wird, im Geiste schon ist. Klarer Fokus auf das, was wir gewählt haben. Alles andere wird nicht akzeptiert. Keine Diskussion. Keine halben Sachen. Keine faulen Kompromisse. Wenn du dich entschieden hast, vergiss die Alternativen. Komplett.

Gerade jetzt, wo es so extrem schüttelt, ist es wichtig, sich an das zu erinnern, was wir wirklich wollen. Auch wenn es derzeit ausweglos scheint, kennt die Schöpfung immer einen Weg hin zu unserer Wahl. Nur weil wir es uns vielleicht gerade nicht vorstellen können, es nicht denken können, heißt es nicht, dass es unmöglich ist. Das Leben kennt Wege, da kommt unser Verstand gar nicht hin.

Erinnern wir uns an unsere Wahl und überlassen wir es dem Leben, uns da hinzuführen. Alles andere ist keine Option.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
 

Mittwoch, 19. August 2020

Zeitqualität und Channeling 19.08.2020

Raus aus der inneren Zensur

Nichts ist jetzt wichtiger als die Intuition und NUR die Intuition. Alles andere hat ausgedient. So absurd die Impulse sein mögen, das Leben braucht uns jetzt in unserer maximalen Anbindung an unsere innere Weisheit. Die eigene Zensur der inneren Stimme darf aufhören. Wenn der Plan dieses Wandels, der schon lange fertig ist, ausagiert werden soll, dann MÜSSEN wir in jeder Sekunde unseren Impulsen folgen und nichts anderem. So krass das dann auch sein mag...


 
Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
 

Samstag, 15. August 2020

Wir sind der neue Mainstream

Ich merke, dass es noch einmal um Schuld geht bei mir. Uralte Geschichten, die jede/r von uns nachvollziehen kann, der die Hexenverbrennung "kennt" oder andere Szenarien, die ganz ähnlich gelagert waren in unserer Geschichte.

▪️Die anderen lügen wie gedruckt und mir wird Lüge vorgeworfen.

▪️Die anderen schaden den Menschen tatsächlich, wissentlich und vorsätzlich. Mir wird vorgeworfen, dass ich das täte mit meiner Heilkunde, mit meinem inneren Wissen, mit meiner Intuition, mit meiner Art zu leben.

▪️Die anderen gaukeln Wissen und Expertise vor durch Scheintitel und gefälschte Zahlen. Sie können keiner kritischen Frage standhalten und über mich wird gesagt, ich wäre ein Scharlatan und würde die anderen betrügen. Meine "Argumente" würden jeder Befragung standhalten. Sie sind fundiert und erprobt. Sie zeugen von der Anbindung an die Natur, an die Schöpfung selbst. Meine "Behandlungsmethoden" sind in vollem Einklang mit der Ganzheit des Menschen, sind holistisch und zuträglich, wirken an der Wurzel und führen die Menschen zurück in die Selbstverantwortung, in die Selbstheilungskräfte, in die Eigenmacht.

▪️Mir wird unterstellt, dass ich faule Ausreden benutze, um zu erklären, warum ich mich nicht an die "geltenden Regeln" halten kann. Es wird nicht nur das Bild erzeugt, dass ich eine Gefährdung für das Allgemeinwohl bin, nein ich bin auch noch egoistisch und überhaupt nicht solidarisch, würde die anderen im Regen stehen lassen und würde mich weigern, die "Bürde der Allgemeinheit" in diesen "schweren" Zeiten mitzutragen. Ich bin nicht nur Scharlatan, ich bin auch noch Schmarotzer und lasse es mir auf Kosten anderer gut gehen, nutze Gutgläubigkeit aus und würde mich durchmogeln wo es nur geht.

Alles, was mir damals, in so vielen Leben, vorgeworfen wurde, spüre ich auch heute wieder. Ein ganz kleiner Teil in mir scheint noch zu fürchten, dass da was dran sein könnte, dass ich der Betrüger bin, dass sie Recht haben könnten.

Menschen wie ich, Empathen, neigen dazu, sich ganz schnell in Frage zu stellen und meist viel zu sehr und völlig unberechtigt. Bevor ich einen Vorwurf wirklich zurückweise und ganz klar sagen kann, dass da nichts dran ist, wird mein ganzes inneres System von mir auf Herz und Nieren geprüft. Ich bin die erste, die bei sich selbst nachschaut und früher habe ich mir tatsächlich unfassbar viel Schuld einreden lassen, habe geglaubt, dass ich das Problem bin.

Der ganze alte Rotz darf jetzt aus den Zellen gespült werden. Diese Schuld drückt nochmal, damit sie endlich erlöst werden kann.

Tatsächlich ist es nämlich so: Alles, was mir vorgeworfen wurde/wird, machen die, die es mir vorwerfen. Ich kann getrost aufhören, mich zu sehr in Frage zu stellen. Natürlich werde ich nie aufhören, mich in Frage zu stellen, weil das essenziell für Wachstum und Bewusstheit ist. Ich werde immer wieder prüfen, ob das, was ich bis dahin geglaubt und für wahr gehalten habe, noch stimmt, ob das, was der andere von mir behauptet, wahr ist. Das tue ich dauerhaft. Aber ich werde mich dabei nicht mehr zerfleischen wie früher und mich durch eingeredete Schuldgefühle klein halten lassen.

Empathen neigen dazu, zu übersehen, dass destruktive Muster am Wirken sind, weil sie zu sehr damit beschäftigt sind, den Fehler bei sich zu suchen. Narzissten und die eigentlichen Egoisten wissen das zu schätzen und zu nutzen. Mir geht es nicht um erneute Schuldzuweisungen, die nun gegen andere gerichtet werden. Mir geht es darum, zu erkennen, was da wirkt, darum, aus dem Spiel auszusteigen.

Unbewusste Muster zu erkennen, ist in diesen Tagen wichtiger denn je. Das Spiel MUSS durchschaut werden, wenn wir aussteigen wollen.

Es geht darum, zu erkennen, dass wir un-schuldig sind und alle alten Überzeugungen dahingehend zu entlassen. Sprechen wir uns frei.

Es geht darum, die Macht, die wir den anderen über uns gegeben haben, dadurch, dass wir uns selbst schuldig gesprochen haben, wieder zu uns zurückzunehmen.

Es geht darum unsere Spielfigur vom Feld zu nehmen und eine neue Wahl zu treffen. Eine Wahl für ein neues Spiel in Wahrhaftigkeit und Menschlichkeit, in bedingungsloser Liebe. In dem neuen Spiel ist Entfaltung einer jeden Persönlichkeit oberstes Gebot. Würde, Freiheit, nährende Gemeinschaft, Wachstum, kompletter Selbstausdruck.

Es geht jetzt darum, die eigene Expertise komplett anzuerkennen, ganz unabhängig von Abschlüssen oder Titeln. Meine Expertise kommt aus meinem Innersten und beruht auf krassester Lebenserfahrung und der Anbindung an die Quelle selbst. Menschen, die dazu in der Lage sind, sich komplett auf ihre Intuition zu verlassen und Dinge anders zu machen als bisher, sind wichtiger denn je.

Es geht darum, zu erkennen, dass genau diese Art zu Leben der neue Mainstream ist. WIR sind der neue Mainstream. Der Wind hat sich in den letzten Tagen extrem gedreht. Es wird anders berichtet. Es werden noch mehr Fragen gestellt. Immer noch mehr Menschen fangen an, an dieser "Krise" zu zweifeln und werden hellhörig. Es setzt sich langsam durch, dass eine andere Art zu leben her muss. Dass es so nicht weitergehen kann.

Die neue Welt ist eigentlich schon fertig. Alles ist vorbereitet. Alles ist schon da. Es braucht nur noch, dass immer mehr diese neue Welt wählen. Und das passiert gerade. Ich sage euch: Wir sind der neue Mainstream. Wahrhaftigkeit setzt sich durch. Wir sind hier angetreten, weil wir es endlich in einem menschlichen Körper erleben wollen, das zu erfahren - ein Leben im Einklang mit unserer wahren Natur. Diese Wahl ist getroffen und diese Wahl kann durch nichts aufgehalten werden. Wir sind nicht nur die Welle. Wir sind ein Fluss, der immer breiter wird. Ein Strom an Liebe.

 

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche
 

Montag, 10. August 2020

Anfrage beim Ordnungsamt bezüglich Maskenpflicht und Attest

Ihr Lieben, 


am Freitag habe ich ja bei einigen Läden bezüglich Maskenpflicht und Attest angefragt und den Text hier geteilt. Anscheinend gab es wohl einen großen Bedarf an dieser Textvorlage. 😉 Krass, wie oft der Beitrag auf Facebook geteilt wurde. 😮

Nun habe ich heute noch eine Anfrage an das Ordnungsamt hier vor Ort geschickt. Den Text teile ich wiederum mit euch. Vielleicht wollt ihr auch bei euren Ordnungsämtern mal selbst anfragen. Verwendet mein Schreiben gerne als Vorlage und macht einfach eure eigenen Anpassungen. Teilen selbstverständlich erlaubt. 😉

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Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund meiner körperlichen Verfassung bin ich nicht dazu in der Lage einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Da bei uns in NRW eine Befreiung von der Maskenpflicht besteht, wenn medizinische Gründe vorliegen, war ich nun mehrere Male ohne Maske in verschiedenen Läden in Ibbenbüren. Nach meinem Rechtsverständnis mache ich damit alles richtig, auch wenn ich kein Attest habe, denn eine Pflicht zum Mitführen eines Attestes gibt es meines Wissens nicht. Hier der entsprechende Auszug aus der Erläuterung der Verordnung vom Land NRW:

„Gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht?
Ja. Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Von der Maskenpflicht ist befreit, wer aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann. […]
(Quelle: https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus)

Es handelt sich um eine „Ist-Regelung“ und erfordert daher keine weiteren Schritte meinerseits. Ich BIN von der Maskenpflicht befreit mit der Tatsache, dass medizinische Gründe vorliegen. Selbst NRW-Gesundheitsminister Laumann hat bei der Pressekonferenz vom 24.04.2020 zur Einführung der Maskenpflicht gesagt, dass es keine Notwendigkeit zu einem Attest gibt. Es reicht die Tatsache der gesundheitlichen Einschränkung. Er wurde explizit gefragt und hat genau das sinngemäß geantwortet. (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ra-ZSa5UIVU ab Minute 35:50)

Nun ist es mir mehrmals passiert, dass Ladenangestellte mich aufgefordert haben, ein Attest vorzuzeigen und wenn ich keins hätte, dürfte ich den Laden nicht mehr betreten. Diese Aussagen kann ich nicht nachvollziehen, finde ich doch keine Rechtsgrundlage dafür. Gerade der Zutritt zu Lebensmittelgeschäften darf doch eigentlich nicht verweigert werden, schon gar nicht, wenn ich mich völlig legal verhalte. Oder sehe ich da etwas falsch?

Weiterhin wurde mir nun auch schon des Öfteren erklärt, dass der Ladenbesitzer Bußgeld zahlen muss, wenn ein Kunde keine Maske trägt und das Ordnungsamt käme. Weder ich noch der Ladenbesitzer macht doch in diesem Moment etwas falsch, oder doch? Was mich noch mehr verwundert hat, dass eine Verkäuferin sogar meinte, sie selbst müsse Strafe zahlen, wenn im Laden ein Kunde ohne Maske ist.

Mir erscheint das alles sehr suspekt und es scheinen die unterschiedlichsten Meinungen und Vorgehensweisen zu kursieren. Deshalb hätte ich gerne eine Auskunft vom Ordnungsamt direkt.

1. Bin ich verpflichtet, ein Attest zu haben, das mir die gesundheitlichen Gründe bescheinigt und wenn ja, wo ist das geregelt?


2. Darf der Ladenmitarbeiter überhaupt dieses Attest einsehen? (Datenschutz? Ärztegeheimnis?) Wenn ja, wo ist das geregelt?


3. Darf das Ordnungsamt dieses Attest einsehen? Wenn ja, wo ist das geregelt?


4. Muss der Ladenbesitzer Bußgeld zahlen, wenn ein Kunde aus medizinischen Gründen ohne Maske im Laden ist und KEIN Attest hat? Wenn ja, wie viel und wo ist das geregelt?


5. Muss der Mitarbeiter Bußgeld zahlen, wenn ein Kunde ohne Maske im Laden ist? Wenn ja, wo ist das geregelt?


Ich bitte Sie hiermit um Antwort und Aufklärung der Sachverhalte. Ich fühle mich tatsächlich sehr in meiner Freiheit eingeschränkt, gehe äußerst ungern und nur noch selten einkaufen, in Cafés und Restaurants gar nicht mehr. Ich nehme quasi gar nicht mehr am öffentlichen Leben teil, werde also durch meine gesundheitlichen Einschränkungen diskriminiert. Immer muss ich damit rechnen, dass es Auseinandersetzungen gibt, ja sogar, dass ich angegriffen werden, auch von Kunden und Mitmenschen. Daher will ich Klarheit und rechtliche Sicherheit.

Danke für Ihre Hilfe und Auskunft.


Mit freundlichen Grüßen
Anja Reiche



Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 7. August 2020

Anfrage an Lidl Deutschland bezüglich Maskenpflicht und Attest

Ihr Lieben, heute Morgen war ich mal wieder einkaufen. Geil, dass sowas mittlerweile schon mehrmals zu einem Post geführt hat. Was für Zeiten... 😂😂😂

Da ich tatsächlich völlig unerwartet zum Vorzeigen eines Attestes aufgefordert wurde, habe ich mich jetzt dazu entschlossen, mal die Geschäftsleitung von Lidl Deutschland anzuschreiben und mir ein paar Antworten geben zu lassen.

Die Email stelle ich hier zur Verfügung. Vielleicht möchtet ihr ja auch mal entsprechende Schreiben verfassen:


Sehr geehrte Herren Oppitz und von Haber,

heute Morgen war ich in Ihrer Filiale Gravenhorster Str. 126, 49477 Ibbenbüren (NRW) einkaufen. Wie so oft, ich wohne in der direkten Umgebung.

Aufgrund meiner körperlichen Verfassung bin ich in nicht dazu in der Lage einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Da bei uns in NRW eine Befreiung von der Maskenpflicht besteht, wenn medizinische Gründe vorliegen, war ich ohne Maske in Ihrem Laden. Wie es die aktuell geltende Verordnung vorsieht. Hier der entsprechende Auszug:

„Gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht?
Ja. Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Von der Maskenpflicht ist befreit, wer aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann. […]
(Quelle: https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus)

Wie Sie sehen, handelt es sich um eine „Ist-Regelung“ und erfordert keine weiteren Schritte meinerseits. Ich BIN befreit mit der Tatsache, dass medizinische Gründe vorliegen. Selbst NRW-Gesundheitsminister Laumann hat bei der Pressekonferenz vom 24.04.2020 zur Einführung der Maskenpflicht gesagt, dass es keine Notwendigkeit zu einem Attest gibt. Es reicht die Tatsache der gesundheitlichen Einschränkung. Er wurde explizit gefragt und hat genau das sinngemäß geantwortet. (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ra-ZSa5UIVU ab Minute 35:50)

An der Kasse wurde ich von der Mitarbeiterin darauf hingewiesen doch beim nächsten Mal eine Maske zu tragen. Darauf erwiderte ich, dass ich befreit bin. Infolgedessen forderte sie mich auf, ihr mein Attest zu zeigen. Da ich keines habe, weil ich bereits durch das Vorhandensein der gesundheitlichen Gründe von der Maskenpflicht befreit bin, konnte ich ihr natürlich auch keines vorlegen. Und selbst wenn ich eines hätte, dürften Ihre Mitarbeiter dieses gar nicht einsehen, weil der Inhalt unter das Datenschutzgesetz fällt und unter das Arztgeheimnis. Was Ihnen bekannt sein dürfte.

Ihre Mitarbeiterin erklärte mir weiterhin, dass ich ohne Attest nicht mehr in der Filiale einkaufen dürfe. Es wäre Anweisung „von oben“ und sie hätte außerdem die Information, dass die Filiale Strafe zahlen muss, wenn das Ordnungsamt käme und ein Kunde ohne Maske im Laden wäre. (Obwohl ich mich völlig im Rahmen des Legalen bewege und nichts Verbotenes tue!)

Ich bin doch sehr erstaunt. Erstens darüber, dass es offensichtlich eine „Attest-Pflicht“ in Ihren Läden gibt, für die es meines Erachtens keine Rechtsgrundlage gibt. Sollte ich mich täuschen, nennen Sie mir doch bitte das entsprechende Gesetz, das dazu führt, Ihre Mitarbeiter anzuweisen, ein Attest zu erfragen.

Zweitens staune ich darüber, dass Sie Ihre Mitarbeiter anhalten gegen das Datenschutzgesetz zu verstoßen, indem Sie Einblick in die Atteste der Kunden wollen.

Drittens bin ich darüber erstaunt, dass Ihren Mitarbeitern offensichtlich ebenfalls falsche Informationen über Bußgelder vorliegen. So weit ich informiert bin – und ich habe mit vielen Rechtsanwälten Kontakt – muss der Ladenbetreiber lediglich dafür sorgen, dass die Mitarbeiter sich an die Verordnung halten. Die Kunden stehen selbst für ihr Handeln gerade. Da auch ich mich an die vorhandenen Regeln halte, wären wir also alle auf der sicheren Seite. Sollte ich mich hier ebenfalls täuschen, bitte ich Sie wiederum mir den Gesetzestext zur Verfügung zu stellen, auf den Sie sich berufen und der besagt, dass Ladenbetreiber Bußgelder zahlen müssen, wenn in ihren Läden Menschen ohne Masken sind, die diese aus gesundheitlichen Gründen nicht tragen können.

Ich bitte Sie hiermit um Antwort und Aufklärung der Situation. Tatsächlich würde ich gerne weiterhin in der o. g. Filiale einkaufen und auch gerne ohne, dass ich als Straftäter behandelt werde und auch hoffentlich, ohne dass wir vorher über das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz sprechen müssen.

Dieses Schreiben geht parallel in Papierform nochmals raus, damit es auch ganz sicher ankommt. Weiterhin werde ich diesen Text auf meinen Kanälen in den sozialen Medien veröffentlichen, denn ich bin mir sicher, dass an dieser Aufklärung sehr viele Menschen Interesse haben. Ihre Antwort werde ich dann selbstverständlich ebenfalls veröffentlichen, was wohl auch in Ihrem Interesse sein dürfte. Klarheit und Transparenz hilft ja auf allen Seiten. Die Anwältegemeinschaft von www.klagepaten.eu, die sich speziell mit den Corona-Maßnahmen befasst, bekommt eine Kopie dieser Email. Auch sie werden wohl sehr interessiert an Ihrer Antwort sein.

Ich danke Ihnen schon jetzt für Ihre Unterstützung in dieser Sache und bin sehr gespannt auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Anja Reiche #herzradikal


PS: Ähnliche Schreiben habe ich ebenfalls noch an Aldi-Nord und JET-Tankstellen geschickt, weil ich da auch ganz ähnliche Erfahrungen gemacht habe.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche



Donnerstag, 6. August 2020

Heilung geschieht in der neutralen Betrachtung

Ihr Lieben, gestern kamen nochmal weitere Erkenntnisse im Nachgang zu meinem Podcast und der darin beschriebenen Erlösung der Meute. 😉 Anschließend hat sich noch ein Channeling "aufgedrängt" mit ganz wunderbaren Botschaften zur jetzigen Situation und dem, was für den "heißen" August wichtig ist.

▪️Befreiung
▪️Schöpferbewusstsein
▪️Neutralität
▪️sehen mit den Augen der Schöpfung

Hier geht es zum aktuellen Podcast:


Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 5. August 2020

Erlöse die Meute

Viele haben im Moment das Gefühl von Ohnmacht. Es wird gelogen, manipuliert, gehetzt, verurteilt was das Zeug hält. Spannung, Trennung, Spaltung. Die Umstände werden immer bizarrer und surrealer. Der Sündenbock wird durchs Dorf getrieben.

Doch wir sind nicht ohnmächtig und wir sind auch nicht auf das Erwachen der wütenden Meute angewiesen. Vielmehr dürfen wir dem ganzen den energetischen Stecker ziehen und in uns erlösen, was erlöst werden will. Ich lade euch ein in meine inneren Bilder, meinen eigenen Prozess und meine Wahrnehmung zur Gesamtsituation. Hier geht es zum Podcast:


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Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 3. August 2020

Ich ent-schuldige die Täter

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Narzissmus und Egoismus erlöst werden dürfen. Erlöst in dem Sinne, dass die Urteile darüber zurückgenommen werden.

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass es keinen Menschen gibt, der von Grund auf böse ist. Alles, was wir als böse definieren, geschieht aus meiner Sicht aus einer tiefen Verletztheit heraus. Es geht gefühlt im Grunde nicht darum, einem anderen mutwillig zu schaden. Ich glaube es ist eher so, dass die eigenen Bedürfnisse des "bösen Menschen" so sehr im Vordergrund stehen, dass er es entweder billigend in Kauf nimmt, dass jemand anders dadurch zu Schaden kommt oder es sogar so ist, dass der Narzisst, der Egoist so sehr mit sich beschäftigt ist, dass er den anderen und dessen Bedürfnisse überhaupt nicht wahrnimmt. Sie sehen den anderen schlicht nicht oder nur als Bedürfniserfüller, der zur Verfügung zu stehen hat, weil die eigene Not so groß ist.

Vermutlich KANN der Narzisst, der Böse den anderen gar nicht wahrnehmen. Er ist so sehr mit sich und seiner Bedürfniserfüllung beschäftigt, dass damit alle Kapazitäten ausgelastet sind. Overloaded sozusagen. Da ist kein Platz mehr, um andere wahrzunehmen. Und vielleicht ist Mitgefühl und Empathie generell nicht möglich, weil er sich selbst schon gar nicht wahrnehmen kann. Abgeschnitten vom Mitgefühl auch für sich selbst. Wenn ich mich nicht spüren kann, weil ich alles gedeckelt und weggesperrt habe an Schmerz, Angst, Wut, Verletzung, wenn ich den Kontakt zu mir und meinem Innersten komplett verloren habe, wenn da keiner wohnt, der Körper nicht beseelt ist oder nur wenig, kann ich andere gar nicht oder nur schwer spüren. Wie soll das gehen?

Ohne die eigene Quelle in mir, ohne Anbindung ans Leben, an das Göttliche, an die Schöpfung, muss ich andere Wege finden, um versorgt zu werden. Wenn ich um die eigene Anbindung nicht weiß, müssen andere liefern. Wo soll sonst "etwas herkommen"?

Wen wundert es also, wenn über kurz oder lang das große Hauen und Stechen losgeht, weil jeder denkt, er kommt zu kurz und jeder etwas vom anderen zu brauchen glaubt? Man denkt sich die krassesten Strategien aus, um an das Lebensnotwendige zu kommen. Es ist dann nur normal, in diesem "Weltbild" der Getrenntheit, mit allen möglichen Mitteln zu versuchen, andere dazu zu bringen, dass sie das machen, was mir zu Gute kommt. Eigentlich nur logisch. Niemand will das Opfer sein. Niemand will mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen, der Verlierer sein. Also nimmt man es dafür in Kauf der Täter zu sein und auf Kosten anderer, den Vorteil zu haben.

Zugrunde liegt der Trugschluss der Trennung, der Trennung von der eigenen Quelle, von sich selbst, der Natur, der Schöpfung, der göttlichen Anbindung. Ein Narzisst muss kein Narzisst mehr sein, wenn er die Quelle in sich selbst findet.

Meine Wahrheit ist tatsächlich, dass es keine bösen Menschen gibt. Ich habe Mitgefühl, ganz viel Mitgefühl, denn ich weiß wie fies dieses Gefühl der Getrenntheit ist, dieses Gefühl des Abgeschnittensein, sich selbst nicht wahrnehmen zu können. Ich kenne das Gefühl alles und jeden als Bedrohung zu fühlen, immer im Mangel zu sein, sich unfähig zu fühlen, ohnmächtig, verlassen, leer. Ich kenne das Streben nach Macht über andere, um die eigene Ohnmacht nicht fühlen zu müssen, um ein Mindestmaß an "Sicherheit" zu haben. Ich komme da her, hatte mich verloren.

Nimm den größten Schurken, den Menschen, den du am meisten verurteilst, zieh seine Schuhe an und geh seinen Weg, schau durch seine Brille, fühle seine Gefühle, seinen Schmerz und dann sag noch mal, er wäre böse. Schätzungsweise hat er sich einfach nur selbst verloren.

Es geht gar nicht so sehr um Vergebung. Es geht um Verstehen. Es geht nicht um Schuld. Es geht um Ursache und Wirkung und die großen Zusammenhänge.

Ich nehme heute ganz bewusst noch einmal alle Urteile zurück, die ich je über "Täter" gefällt habe. Ich ent-schuldige sie. Ich lasse sie frei. Spreche sie frei. Und damit spreche ich mich frei. Ich bin ent-schuldigt. Jeder ist ent-schuldigt. Gott richtet nicht, wieso sollte ich es tun?

(Wer mag kann meinen dazu passenden Podcast hören: https://anchor.fm/anja-reiche/episodes/Es-gibt-keine-bsen-Menschen-e8ivhr)

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Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 31. Juli 2020

Die Phasen der Erlösung

Ich bin tatsächlich unfassbar froh, dass mein Weg so war wie er eben war. Ich bin so froh, dass ich bereits ganz individuell, im kleinen Rahmen quasi, den Weg in die Freiheit finden musste. Ich bin so froh, dass ich emotionalen Missbrauch und Narzissmus erlebt habe und dass ich den Ausweg finden "musste". Die Phasen, die ich im persönlichen Bereich durchlebt habe, erfahren wir gerade auf kollektiver Ebene. Mir hilft es enorm immer wieder meinen Weg anzuschauen und daraus Schlüsse zu ziehen, was da gerade auf der Welt los ist.

Anfangs, als kleines Kind, war es normal für mich, dass ich gehorsam bin, dass ich den Anweisungen von außen folge, dass meine Bedürfnisse immer untergeordnet wurden. Es war normal Leistung zu erbringen. Es war normal, dafür sorgen zu müssen, dass es den anderen gut geht. Es war normal daran schuld zu sein, wenn es anderen nicht gut geht. Prinzipiell ging es mir ja nicht schlecht. Materiell war ich bestens versorgt und es gab selbstverständlich ein kleines Maß an Freiheit, in dem ich mich bewegen konnte. Es war normal, dass mir gesagt wurde, dass ich doch nicht undankbar sein sollte, dass ich es doch gut hatte, viel besser als meine Eltern früher. Das ist wahr. Aber ist das das Maß der Dinge? Dass es andere schlechter hatten/haben?

Dann regte sich immer mehr Widerstand in mir. Ich hatte mehr und mehr das Gefühl, dass hier etwas schief läuft, dass da Dinge verzerrt werden, dass da mit zweierlei Maß gemessen wird, dass da Willkür herrscht, Ungerechtigkeit, dass da Tatsachen verdreht werden, dass Zusammenhänge falsch verknüpft werden. Mit Blicken, Worten, Andeutungen wurde Gehorsam gefordert. Jeder Versuch, den Dingen auf den Grund zu gehen und die Wahrheit herauszufinden, wurde durch Aggression, Vorwürfe und Killerphrasen im Keim erstickt. Logik und Transparenz waren nicht vorhanden. Nichts von dem, was ich anzweifelte, konnte mir schlüssig erklärt werden. Ich wurde verbal angegriffen für meine Dreistigkeit, für meine "blöde Art". Statt bei der Sache zu bleiben, wurde der Spieß umgedreht. Plötzlich ging es um mein Verhalten. Mir wurde gesagt, dass ich kalt und egoistisch bin, dass ich mich anstelle, dass ich schwierig bin, dass ich das Problem bin.

Ich habe gekämpft. Viele Jahre. Als Kind, als Jugendliche, als junge Erwachsene. Immer wieder gab es Streit. Immer hab ich den Kürzeren gezogen. Ich hatte das Spiel noch nicht verstanden, noch nicht begriffen, was da eigentlich lief.

Dann irgendwann kam mir "Narzissmus" zu Ohren. Ich las darüber und plötzlich fiel mir alles wie Schuppen von den Augen. Mit meiner Wahrnehmung war tatsächlich alles in Ordnung. Da lief ein krass destruktives Muster und ich war mittendrin. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie sehr die Groschen gefallen sind. Wie sehr ich geweint habe, vor Erleichterung, weil ich plötzlich wusste, dass mit mir alles in Ordnung war, dass ich mich eben nicht getäuscht habe bei dem Eindruck, dass da was grundlegend nicht stimmte. So viel konnte ich rückblickend neu betrachten und bewerten. So vieles stellte sich plötzlich als ganz anders heraus, als es bis dahin schien.

Dann kam die Phase in der ich all die anderen darüber aufklären wollte. Ich wollte es meinen Geschwistern klar machen, ihnen die Augen öffnen. Ich wollte es meinem Papa deutlich machen. Ich wollte es der Welt erzählen. Anderen helfen, die in ähnlichen Situationen sind und ihnen damit aufzeigen, was dahintersteckt, hinter all dem "Leid". Nun, jeder wacht in seinem Tempo auf und manche wollten es einfach nicht wahrhaben, dass ein Elternteil es eben nicht immer gut mit ihnen meint, sondern ganz andere Ziele verfolgt. Die Wahrheit tut manchmal extrem weh. Aber sie macht auch frei.

Natürlich habe ich auch versucht, meiner Mutter klar zu machen, was sie da eigentlich treibt und wie scheiße das für andere ist, dass das so nicht geht und dass sie doch anders sein müsste. Ihr könnt euch sicherlich denken, wie viel Sinn das Ganze hatte. 😉

Irgendwann kam ich an den Punkt, an dem ich begriffen habe, dass hier niemand anders sein muss, dass keiner irgendwas begreifen muss, dass meine Freiheit und mein Frieden einzig und allein in mir stattfinden. Nicht die Situation hält mich fest, ich halte die Situation fest. Immer wieder kamen Momente, in denen ich das Gefühl hatte, dass meine Mutter noch Macht über mich hat. Und immer wieder fand ich die Lösung in mir und merkte, dass ich noch Macht abgegeben hatte, dass ich sie immer noch mächtiger einschätzte als mich selbst. Dass ich manchmal immer noch glaubte, sie könnte mir dazwischenfunken und in irgendeiner Form mein Leben beeinflussen und irgendwas bewerkstelligen, was ich nicht möchte, sie aber wohl.

Es ist ein Scheinriese. Der größte Feind, der größte Dämon will einfach nur entlarvt werden. Wir sind diejenigen, die ihn aus dieser Rolle entlassen können. Es gibt nichts zu bekämpfen. Die Wut ist normal und die Wut ist ein Geschenk. Doch wir müssen sie nicht gegen den Feind richten. Auf dieser Ebene wird das Spiel nicht entschieden. Auf dieser Ebene wird keine Freiheit "gemacht".

Ein ganz entscheidender Punkt war tatsächlich, alles zu integrieren und mir zu erlauben, was meine Mutter zum Ausdruck brachte. All das war ich auch. Ich war giftig, ich war bissig, ich war biestig. Ich konnte genauso gut kontrollieren und manipulieren. Ich konnte genauso gut lügen, andere bloßstellen, Tatsachen verdrehen. Ich konnte andere in Grund und Boden reden, sie einschüchtern und gefügig machen. Alles, was der größte Feind für uns verkörpert, sind wir auch. Wir sind immer alles. Was wir an anderen ablehnen, lehnen wir an uns selbst ab. Bisher habe ich jeden Dämon in mein Herz genommen, alles eingeatmet und anerkannt, dass ich das auch bin. Die Schöpfung wertet nicht. Jeder Aspekt hat seine Berechtigung. Es geht nicht darum, Dinge auszumerzen. Es geht darum, sie endlich anzuerkennen und zwar als sich selbst zugehörig.

Nun könnte man sagen, dass es ja nun nicht "nur" um die Eltern geht in diesem Weltgeschehen, sondern um "mächtige" Politiker, um Gesetze, um Strafen, die mit Staatsgewalt durchgesetzt werden können. Was soll es da bringen, wenn der einzelne die Freiheit in sich findet? Mit meiner Mutter war das eins zu eins. Jetzt ist es anscheinend "einer gegen viele". Das stimmt nicht. Wir, die die Freiheit in uns selbst finden, sind extrem viele. Die Regierung ist ein Kollektiv - also eins. Und wir sind ein Kollektiv - also eins. Es ist wieder eins zu eins. Also absolut kein Ungleichgewicht. Alles ist Bewusstsein. Alles ist möglich.

"Probleme" werden nie auf der Ebene gelöst, auf der sie sich zeigen. Was wir im Außen als Problem erleben, war auf geistiger Ebene vorher schon da. Und auf dieser geistigen Ebene kann es gelöst und erlöst werden.

Wie sehr glaubst du noch, dass die Regierung mächtiger ist als du? Wie sehr fühlst du Gesetze als bindend und einschränkend? Wie viel Macht misst du dem ganzen noch bei? Wie viel Gewicht gibst du dem Ganzen? Wie sehr lässt du dich beeindrucken von Regeln, Vorschriften, Androhungen? Wie klein fühlst du dich bei all dem? Wie ohnmächtig und einsam, unfähig etwas zu verändern? Der Elefant, der am Pflock festgebunden groß geworden ist, würde auch immer behaupten, dass der Pflock mächtiger ist als er. Er würde gar nicht in Erwägung ziehen, den Pflock anzuzweifeln. Die Gefangenschaft findet IN ihm statt.

Deine Ohnmacht findet IN dir statt.Das alles sind deine Gefühle und Gedanken. Niemand kann sie klären, verändern, erlösen, außer du selbst. Selbst wenn heute alle Vorschriften fallen würden, alle Einschränkungen aufgehoben werden würden, wäre es in dir nicht freier. Dann käme die nächste Situation, die dir deine innere Unfreiheit zeigt, damit du bemerkst, dass sie noch da ist.

Stell dir mal vor, was passieren würde, wenn sich von heute auf morgen niemand mehr an die Vorschriften hält. Sollen Millionen von Menschen eingesperrt werden? Was wenn die Polizei ebenfalls nicht mehr zur Verfügung steht, die Einhaltung der Gesetze zu überwachen?

Sag nicht, dass es nichts bringt, wenn du dich um deine innere Freiheit kümmerst. Wenn das nämlich ein paar Millionen machen, wird sich die Welt automatisch verändern, weil diese Menschen aus dem Spiel aussteigen und ihre Spielfigur vom Brett nehmen. Weil diese Menschen nicht mehr akzeptieren, dass eine Macht über ihnen steht und ganz selbstverständlich entsprechend handeln. Aus einer inneren Klarheit heraus. Sie haben ihre Gefühle geklärt. Sie haben ihr Bewusstsein geklärt und bereinigt und sind voll und ganz in der Eigenverantwortung. Sie kämpfen nicht, sie handeln aus ihrer inneren Größe heraus, entschlossen und ausgerichtet, orientiert an ihrem Selbstwert und ihrer Würde. Erlöst von alten Verstrickungen.

Danke Mama, dass du dich bereit erklärt hast, mir meine scheinbare Unfreiheit zu zeigen, damit ich meine innere Freiheit finden konnte. Was für eine Vorbereitung auf diese Zeit jetzt. 🙏❤️


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Text und Gestaltung: Anja Reiche

Mittwoch, 29. Juli 2020

Ich darf genau so sein

Just im Moment hat es nochmal klick gemacht. Eine Erkenntnis, die wahrlich nicht neu ist, ist mal wieder noch tiefer gerutscht, noch mehr angekommen.

Ich darf mich so sein lassen, wie ich bin. Simpel der Satz, oder? Voll der alte Hut, wirst du sagen. Irgendwie schon und gleichzeitig gibt es davon so viele Facetten und so viele Lebensbereiche, wo diese Weisheit immer wieder ganz unterschiedlich zum Tragen kommt.

Nachdem ich neulich beim Einkaufen so dermaßen innerlich gestorben bin ohne Maske (siehe Post vom 23.07.2020), hat es die Tage danach noch ziemlich in mir gearbeitet. Ich merkte, dass sich zwar ein riesiger Batzen Schmodder gelöst hatte, aber da war noch mehr. Ich war noch nicht frei. Dann kamen gestern diese krassen Aussagen in den "Qualitätsmedien", dass der "enorme Anstieg der Neuinfektionen" (ich denk mir meinen Teil 🤢) nur daran liegt, weil sich die Menschen nicht an die Regeln halten. Zack! Wieder getroffen. Ich fühle mich wieder in die Enge getrieben, wie wenn wieder gegen mich gehetzt wird.

Gestern Abend glaubte ich dann, es zu brauchen, dass ich Gleichgesinnte treffe, dass ich eben nicht immer die Einzige bin, die anders ist. Ich fühlte mich alleine. Klar gibt es unzählige Menschen, die meine Meinung teilen oder deren Körper es auch nicht zulässt, eine Maske zu tragen, aber wo sind die, wenn ich einkaufen bin? Ich bin bisher immer die einzige gewesen, zumindest was die Kunden angeht. Auch der Halt und die Unterstützung aus der geistigen Welt vermochten gestern nicht so richtig zu helfen. Mit der Karte "Selbstliebe", die ich aus einem Kartendeck gezogen habe, konnte ich auch nicht wirklich etwas anfangen.

Heute war wieder einkaufen dran. Ich wählte bewusst ein freudvolles Erlebnis, ein freies Gefühl dabei. Mir ging es weit besser als beim letzten Mal, aber ganz gechillt war ich doch nicht. Und was soll ich sagen? Ich war zwar wieder die einzige, aber die Menschen waren so extrem freundlich zu mir. Sogar total zuvorkommend. Der Kassierer sprach mich dann darauf an, ganz charmant, ich sagte ihm, dass ich befreit bin. Er entschuldigte sich sofort und meinte, dass er schon einige kennt, die auch befreit sind, die würde er gar nicht mehr fragen. Als ich ihm dann erzählte, dass das immer wieder eine Herausforderung für mich ist und dass ich schon gar keine Lust mehr habe, einzukaufen, hatte er vollstes Verständnis. Er witzelte sogar noch, ich sollte mir doch ein T-Shirt drucken lassen mit "Ich bin befreit!" und einem fetten Stinkefinger drauf. Ich musste echt lachen.

Mir hat es enorm gut getan und es hat geholfen, in meinem Anderssein (ohne Maske) akzeptiert zu werden. Einfach so sein dürfen, wie ich bin. Da hat sich was in mir aufgerichtet und natürlich darf ich mir das vor allem selbst erlauben. Überraschung. ;) Deswegen die Karte Selbstliebe. Dass mich heute "die anderen" akzeptiert haben, hat mir gezeigt, dass ich selbst noch gegen mich gekämpft habe. Ich hab mich irgendwie dafür verurteilt, mal wieder der Querulant zu sein.

Es geht eigentlich nicht darum, dass die anderen endlich auch wieder ohne Masken sind, also "so wie ich". Es geht nicht unbedingt um Gleichgesinnte oder darum, dass andere mich akzeptieren. Natürlich tut das extrem gut, aber es ging vor allem darum, dass ich mich mal wieder selbst als Erste akzeptiere. Mal wieder annehmen, dass ich hochsensibel bin, dass mein Körper nicht mitspielt, dass ich mal wieder nicht einfach etwas über mich ergehen lassen kann, dass ich mal wieder aus der Rolle falle, dass ich mal wieder Aufsehen errege, dass ich mal wieder unbequem bin. Ich darf so sein.

Ich bin die Einzige, die mich so annehmen darf, wie ich bin. Nun hab ich es schon oft genug erlebt, wie sich das auch direkt aufs Umfeld auswirkt. Umso selbstverständlicher ich mich sein lasse, umso selbstverständlicher lassen mich die anderen sein. Es fängt in mir an.

Was für eine Erfahrung heute. DANKE an den wundervollen Lidl-Verkäufer. Danke für diese Erinnerung. Ich glaube darum geht es im Moment bei vielen. Sich selbst sein lassen.

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Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 27. Juli 2020

Ich darf toben, schreien, wüten

Heute bin ich müde, erschöpft. Nicht nur körperlich sondern geistig. Heute kann ich das Licht nicht hochhalten. Ich stelle es auf den Boden. Es leuchtet ja dennoch. Halten schaff ich gerade nicht.

Ich höre Musik, was ich tatsächlich so gut wie nie mache. Eher ruhige und getragene Akustik. Wunderschöne Gitarrenklänge, das sanfte Zupfen an den Saiten.

Ich lehne mich an an Mutter Erde, lass mich halten und tragen, schließe die Augen und ruhe. Atmen, auftanken, sein. Heute kann da draußen passieren was will, ich klink mich aus, bin nicht da. 🙈🙉🕳

Gestern Nacht war die Wut so präsent und nicht nur meine. Es arbeitete ordentlich im Kiefer, in den Zähnen - unseren Waffen. Da floss was ab, kam etwas in Bewegung, was so lange gestaut war. Ich weinte, gähnte, machte intuitive Grimassen, wie progressive Muskelentspannung im Gesicht. So viel heiliger Zorn und Lebensenergie haben wir uns verboten. Wir durften so oft unsere Zähne nicht zeigen, nicht beißen und knurren, nicht unser Revier, unsere Grenzen verteidigen. Das will jetzt geschehen, das soll jetzt geschehen und bei so vielen steigt der innere Druck. Die Explosion naht immer mehr. Eine kollektive... Wie immer sie aussehen mag. Bei vielen fliegt der Hut schon und es werden immer mehr. 💥👒💥

Die Wut, die wir ablehnen oder unterdrücken, steht uns nicht als Lebenskraft zur Verfügung. Unterdrückte Wut ist gehemmte Lebensenergie.

Wenn ich nicht so müde wäre, wäre jetzt der passende Zeitpunkt mal wieder eine Brandrede zu halten. 😉 Für mich wurde einmal mehr klar, dass es gerade bei ganz vielen darum geht, laut sein zu dürfen, die Stimme für sich zu erheben, vielleicht auch Aufsehen in der Öffentlichkeit zu erregen, mal zu toben und zu schreien, seinen Platz offensichtlich einzunehmen, seine Meinung kundzutun auch auf die Gefahr hin, dass einen nicht jeder dafür feiert. Nele Zeidler hat gerade heute einen ganz wunderbaren Beitrag dazu geschrieben. Sichtbar werden mit all der Wut. Mutig zur eigenen Wut stehen. Sie will nicht wegtransformiert werden, nicht wegmeditiert, sie will genutzt werden, eingesetzt, ausagiert. Nicht gegen etwas oder jemanden, sondern FÜR mich. HIER ist meine Grenze und da kommt keiner drüber, die überschreitet niemand. 💥🛑💥✋💥

Kali will wirken, Lilith will brausen, Mars will rütteln und schütteln, der Widder will mit dem Kopf durch die Wand. Überall schreit es nach Befreiung, nach Befreiungsschlägen. Den inneren Durchbruch kann jeder nur für sich feiern. Den blinden Gehorsam kann jeder nur für sich beenden und sich mutig nach seinen eigenen Werten fragen und ausrichten. Die Krone kann sich jeder nur selbst aufsetzen. 👑 Ich trage meine Krone heute mal wieder im Liegen. ;) Geht auch gut. Königinnen müssen auch mal ruhen. Wenn ihr euer Feuer anzünden wollt, die Fackel steht da. Bedient euch. 😉

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Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 26. Juli 2020

Jegliches Drama ist direkt beendet, wenn

Jegliches Drama ist direkt beendet, wenn

🔑 du dich erinnerst, wer du wirklich bist, wo du herkommst, wo du hingehst und zwar im übergeordneten Sinne.

🔑du für dich klärst, was der Sinn des Lebens ist, was du über Gott denkst, das Universum, die Welt, die Menschen, die großen Zusammenhänge, die Grundsatzfragen, deine Werte, für was du stehst, wer du bist und sein willst, fernab von jeglichem irdischen Besitz und Erfolg.

🔑du dir selber über den Weg traust, deiner Wahrnehmung traust, deiner Intuition.

🔑 du das Leben in seiner Gesamtheit annimmst mit allen Facetten und Ausprägungen, mit jedem Aspekt.

🔑du weißt, dass du direkt mit der Quelle allen Seins verbunden bist, ein Teil von ihr bist, sie selbst bist, angebunden, versorgt, erfüllt.

🔑du folglich Teil der Natur bist, getragen vom Leben.

🔑du somit weißt, dass es den Tod nicht gibt, sondern nur das Wechseln der physischen Form.

🔑du verstehst, dass jeder Zyklus und jede Phase in Ordnung ist.

🔑dir klar ist, dass Wandel das einzige Konstante im Leben ist.

🔑du in diesem Wandel deine Sicherheit erkennst.

🔑du die Heimat in dir selbst findest.

🔑du deine eigene Stille ertragen kannst.

🔑du die Zeit mit dir alleine genießt.

🔑du erkannt hast, dass du der wichtigste Mensch in deinem Leben bist und es sehr zuträglich ist, wenn du diesen Menschen, mit dem du definitiv die meiste Zeit verbringst, magst.

🔑du dich erinnerst, dass du Schöpfer bist und dir nichts widerfahren kann, was nicht eine Entsprechung in dir hat. Du bist die Ursache für jede deiner Erfahrungen. Du begegnest "da draußen" immer nur dir selbst. Nichts kann ohne deine Aufmerksamkeit, Macht und Energie existieren.

🔑du dich erinnerst, dass alles Schwingung ist, dass Materie in Form gebrachte Gedanken, Frequenzen sind und somit in jedem Moment wandelbar.

🔑du dich erinnerst, dass du immer eine Wahl hast und dass Entscheidungen, DEINE Entscheidungen, die Welt bewegen. Du musst sie nur treffen. Was willst du als nächstes erfahren? Wähle!

🔑du komplett in deine Verantwortung kommst und andere aus der Verantwortung für dich entlässt. Keiner ist für dein Glück zuständig.

🔑du mutig genug bist, das Schwert der Wahrheit gegen dich selbst zu richten und bereit bist, dir wirklich und wahrhaftig selbst zu begegnen. Deinen Gefühlen, deinen Schatten, deinen abgelehnten Anteilen, deinen Bedürfnissen, deiner Bedürftigkeit, deinen Ängsten, deiner Ohnmacht, deinem Schmerz, deinen Überzeugungen und Glaubenssätzen.

🔑du begreifst, dass dich "da draußen" nichts wirklich bedrohen kann. Deine Essenz ist unauslöschlich.

🔑du erkennst, dass ALLES richtig ist, ALLES eine Berechtigung hat und genau so sein darf. Auch du.

Erinner dich, wer du wirklich bist. Mach die Augen auf und werde wach. Komm zu Sinnen und schaue dich. Bestaune das Wunder, das du bist. Dein Heil und dein Frieden, deine Erfüllung und dein Glück, deine Freiheit und deine Sicherheit, sie liegen in dir. Wo anders wirst du all das nicht finden. Finde dich in dir ein und du hast alles, was du je gesucht hast.

Jegliches Drama ist direkt beendet, wenn du erkannt hast, wer du wirklich bist. Erblicke dich mit den Augen der Schöpfung.



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Text und Gestaltung: Anja Reiche



Mittwoch, 22. Juli 2020

Die Macht, die ich dem Mob gegeben habe

Gestern war mal wieder sterben angesagt. So richtig fett. Ich musste einkaufen. An sich nichts Schlimmes. Ich war jetzt schon so oft ohne Maske unterwegs und hab wirklich gute Erfahrungen gemacht. Eigentlich war ich damit nun schon recht entspannt. Nicht gestern. Gestern war so krass. Schon den ganzen Tag führte ich innere Dialoge, drehte mich im Kreis, sagte mir immer wieder, dass ich alles richtig mache, dass ich rechtlich auf der sicheren Seite bin. Mir am Montag ein Attest zu holen, ist irgendwie nichts geworden. Mein Darm spielte so verrückt, dass ich den Arzttermin nicht wahrnehmen konnte. Mein Weg scheint wohl komplett ohne Attest vorgesehen zu sein. Keine Maske, kein Attest, nur meine Wahrheit.

Bei all dem gedanklichen Im-Kreis-Drehen, das also gestern in mir stattgefunden hat, wurde ich wütend. Diese unbändige Wut, die einem brennende Tränen in die Augen treibt. Ich hatte keine Lust mehr darauf, geächtet zu werden, aufzufallen, in der Rechtfertigungsposition zu sein, die Aussätzige, die Verkannte, die mit Blicken getötet wurde, die Missachtung erfährt. (Mir ist klar, dass ich mir die Position selbst gebe, aber die Gefühle und Gedanken waren nun mal da.)

Mit dieser verzweifelten Wut bin ich also los. Das Herz klopfte bis zum Hals, der Mund trocken, die Hände zitterten, die Nerven auf Anschlag. Mir war schlecht, aber ich wusste, dass ich genau diese Gefühle jetzt brauchte, das es wichtig war, mich davon nicht abhalten zu lassen, sondern genau damit in den Laden zu gehen. Ich würde bis aufs Letzte für mich einstehen. Koste es, was es wolle. Am Eingang sagte ich mir innerlich tatsächlich "Gott, steh mir bei!". Ich weiß nicht, wann oder ob ich diesen Satz überhaupt schon mal gebraucht habe. Es musste also wirklich schlimm um mich stehen. ;)

Nach und nach packte ich meine Sachen in den Einkaufswagen, begegnete Menschen, dem Marktleiter. Alle mit Maske. Keiner sagte etwas. Keiner schaute mich scharf an. Keiner tuschelte hinter meinem Rücken. An der Kasse wurde ich wieder vom Marktleiter selbst bedient. Absolut normal und freundlich. Kein genervter Unterton, kein schiefer Blick. Von vorne bis hinten wirklich freundlich und zuvorkommend. Ich zahlte und verließ den Markt. Draußen kamen mir sofort die Tränen. Ich atmete aus. Fühlte. Bei soviel Aufruhr in mir musste ich ziemlich viel atmen. Ich zitterte, war fertig.

Zuhause setzte ich mich erstmal hin und ließ alles über mir zusammenbrechen. Ließ mich komplett reinfallen in die Gefühle, in den Schmerz, in alles. Und dann kamen sie, die inneren Bilder, die Erinnerungen daran, tatsächlich durchs Dorf getrieben zu werden, angeschrien, angespuckt und verteufelt zu werden, als das Übel überhaupt angesehen zu werden, auf dem Weg zum Schafott. Eine junge Frau, die den Schmerz nicht ertragen hat, die Wut, die Enttäuschung, die Ungerechtigkeit. Die Menge aufgewiegelt gegen mich mit Lügen, die so fürchterlich an den Haaren herbeigezogen waren. Ich hatte damals keine Chance.

Der ganze verdammt heftige Schmerz wurde gestern hochgespült und ich bin einfach nur froh, dass ich jetzt in der Lage bin, das alles zu fühlen und abfließen zu lassen, anzuschauen und zu erlösen. Selbst der Moment, in dem ich da kniete und das Messer auf meinen Hals herabsauste war präsent und selbst das fühlte ich durch. Es war ok.

Ich erkannte meine eigene Opferhaltung. Ich erkannte die Angst der Menge, die einfach nur ein Ventil brauchte, einen Schuldigen, dem sie ihre heftigen Gefühle, ihre eigene Ohnmacht, ihre Unsicherheit und überhaupt alles zuschieben konnten, mit dem sie nicht klar kamen. Sie brauchten einen Sündenbock und ich hatte mich wohl bereit erklärt. Mir wurde bewusst, wie viel Macht ich diesem Mob über mich gegeben hatte. Und diese abgegebene Macht wirkte auch gestern und die letzten Tage bei dieser Maskengeschichte.

Nicht nur der "Obrigkeit" haben wir ordentlich unsere Macht abgegeben, sondern auch "den anderen". Was sollen denn "die anderen" denken? Nur "die anderen" nicht gegen sich aufbringen. Dieses alte Muster sitzt manchmal so tief. Der Mob sitzt uns heute noch im Nacken. Die Regierung zeigt auf irgendwen und schreit: "Das sind die Schuldigen! Die bedrohen euch." Und der Mob rennt los. Clever gemacht. Hat früher schon gut funktioniert. Ein Teil des Volkes wird aufgewiegelt und instrumentalisiert und es braucht noch nicht mal mehr Polizei. Der Druck der Bevölkerung wirkt extrem effektiv.

Ich habe gestern meine Macht vom Mob abgezogen. Hab sie wieder zu mir zurückgeholt. Der Mob kann nur existieren, wenn ich ihn erschaffe, wenn ich ihm Macht überschreibe. Der berühmte Luftballon, der nur existieren kann, weil meine Luft da drin ist, meine Energie. Gebe ich sie da nicht rein, gibt es keinen Luftballon. Es ist so wichtig zu wissen, dass wir auch den Mob selbst erschaffen. Nicht nur den Regierenden haben wir unsere Macht überlassen, sondern wohl auch "dem Volk", das nicht unserer Meinung ist. Geschehen wahrscheinlich vor zig Inkarnationen. Es ist so wichtig zu wissen, wohin wir überall Macht abgegeben haben. Und es ist so wichtig, sie wieder zu uns zurückzuholen.

Diese Entscheidungen von mir kann ich nicht oft genug mit euch teilen und wiederholen:

"Ich gehe voll und ganz in meine Verantwortung. Ich nehme alle Macht zu mir zurück, die ich in diesen Zustand reingesteckt habe. Ich erschaffe neu, aus mir heraus das, was der göttlichen Ordnung entspricht, der höchsten Liebe, dem Plan meiner Seele. Ich wähle die Erlösung der Situation. Ich wähle die erlöste Form und mache nur noch erlöste Erfahrungen."

Der Mob hat definitiv ausgemobbt.

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Text und Gestaltung: Anja Reiche

Montag, 20. Juli 2020

Ich kann rosa Elefanten nicht ignorieren

Gestern ist mir nochmal so richtig deutlich geworden, warum ich das Geschehen und die Verordnungen in diesem Land nicht einfach hinnehmen kann, über mich ergehen lassen kann. "Ist ja nur beim Einkaufen. Ist ja nur kurz. Stell dich doch nicht so an." Diese Sätze hört man in den letzten Wochen sehr oft. Ich kann nur etwas mittragen und akzeptieren, annehmen und umsetzen, wenn es komplett schlüssig und sinnig für mich ist. Mein "System" muss es komplett annehmen können.

Dafür habe ich allerdings viel zu viele Fragen, die unbeantwortet sind. Viel zu viel schreit hier zum Himmel und ist vorne und hinten nicht schlüssig. Viel zu viel ist hier absurd und widersprüchlich. Da stehen tausend rosa Elefanten mitten rum und die kann ich nicht einfach ignorieren und so tun, als wären sie nicht da.

Ich war schon als Kind so. Die Antwort "Darum!" auf eine Frage, warum etwas so ist, warum zum Beispiel eine Regel gilt, hab ich noch nie einfach hingenommen. Meine Eltern hatten es wahrlich nicht leicht mit mir. Dinge einfach als gegeben hinzunehmen, ohne den Hintergrund zu kennen und ohne die Sinnhaftigkeit darin zu erkennen, ist nicht meine Natur. Ich bin Forscher und Fragensteller durch und durch, schon immer gewesen. Wenn etwas unschlüssig ist, kann ich es nicht einfach sein lassen und mich dem fügen.

Wenn alle meine Fragen eine Antwort bekämen und mir jemand komplett von vorne bis hinten erklären und schlüssig vermitteln könnte, warum das hier alles Sinn macht, bin ich die erste, die mitgeht. Es kommen aber keine Antworten und umso mehr ich welche suche, umso mehr Fragen kommen dazu. Transparenz ist für mich das absolute Zauberwort. Nachfragen bei den zuständigen "Behörden" ergeben aber alles, nur keine Transparenz und Klarheit. Sie sorgen für Verwirrung, wenn denn überhaupt Antworten kommen.

Meine eigene Wahrheit, mein Weltbild, meine Meinung zu sämtlichen Dingen steht immer wieder zur Debatte, darf jederzeit angezweifelt werden. Ich bin immer wieder bereit alte Ideen fallen zu lassen, wenn etwas anderes stimmiger ist. Ich selbst stelle alles, was ich über mich, über das Leben, über den Kosmos, über Gott und die Welt glaube immer wieder auf den Prüfstand. Diese Bereitschaft, in Frage gestellt zu werden, lässt Wandel zu, lässt Veränderung zu, lässt Lebendigkeit und Entwicklung zu.

Wenn aber jegliche Frage abgeblockt wird, Zweifler angegriffen und mundtod gemacht werden, keine Diskussion und kein Austausch auf Augenhöhe möglich ist, dann werde ich sehr, sehr skeptisch.

Ganz unten findet ihr den Link zu einem Artikel, der mir bestätigt, dass meine vielen Fragen durchaus berechtigt sind und - oh Wunder - noch mehr Fragen aufwirft. Es wird wirklich Zeit ALLES in Frage zu stellen, was wir so lange als gegeben hingenommen haben, gerade, was das "Gesundheitswesen" angeht, die Wissenschaft, das komplette Menschenbild, das komplette Weltbild.

Auszug aus dem Artikel:

"Die Autoren (des Buches "Virus-Wahn") haben im Sommer 2005 das Robert-Koch-Institut gebeten, ihnen
1. die Studien zu nennen, die einwandfrei belegen, dass das SARS-, Hepatitis-C, HI-, Ebola-, Pocken- und Polio-Virus und der BSE-Erreger nachgewiesen wurden (vollständige Reinigung, Isolierung und Bestimmung der biochemischen Eigenschaften plus elektronenmikroskopische Aufnahme);
2. Studien zu nennen, die einwandfrei belegen, dass die unter (1) genannten Viren krankmachend sind (und auch nicht andere Faktoren wie Mangelernährung, Giftstoffe etc. den Krankheitsverlauf zumindest mitbestimmen);
3. zumindest zwei Studien zu nennen, die einwandfrei belegen, dass Impfungen effektiv und wirksam sind.

„Leider haben wir bis heute (trotz mehrfacher Nachfrage) keine einzige Studie genannt bekommen.“ (S. 40)"


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Text und Gestaltung: Anja Reiche

Sonntag, 19. Juli 2020

Ich wähle Lebendigkeit

"Stell dir vor, du stirbst mit 30 und wirst mit 80 begraben."

Bähm!!! Der absolute Aufwachsatz!! Der hat gerade mal wieder eingeschlagen bei mir. Danke für diesen Wachrüttler, Bianca! 🙏🏼🙏🏼🙏🏼🙏🏼❤️ Ich glaube, dem muss ich nichts hinzufügen. Will ich aber... 🤣

Hier geht es um Lebendigkeit, darum jeden Zyklus, jede Phase, jeden Zustand dieses Lebens zu feiern, zu zelebrieren, zu würdigen, zu achten, zu ehren. Viren, Bakterien, mögliche Krankheiten, Unfälle, den Tod inklusive. Sie gehören (unvermeidbar) zu diesem Leben, sind ein Teil davon. All das abzulehnen, ausmerzen und auf Biegen und Brechen vermeiden zu wollen, ist der Tod im lebendigen Körper.

"Vorsicht (Angst) lässt mich erstarren."
Ein weiterer großartiger Satz von einem wundervollen Menschen aus meinem Feld: Bernadette Zeßner Spitzenberg! So wahr!

Ich für meinen Teil lebe dieses Leben in vollen Zügen. Ich erlaube mir krank zu sein, zu sterben, wann immer meine Seele das möchte. Ich vertraue der Intelligenz, die hier am Wirken ist. Ich weiß, dass alles immer FÜR mich geschieht. Ich weiß, dass mir nichts geschehen kann, was ich nicht auf einer höheren Ebene gewählt habe. Ich weiß, dass ich niemandem etwas "antun" kann, was gegen den Plan seiner Seele ist. Ich weiß, dass keine Seele vor ihrer Zeit geht.

Das Leben macht keine Fehler. Der Tod ist kein Fehler. Viren sind kein Fehler. Krankheiten sind kein Fehler.

Wann lösen wir als Menschheit die Handbremse und gehen wieder bereitwillig in die Vollen? Wann akzeptieren wir das Leben endlich wieder in aller Gänze mit jedem Aspekt, mit jeder Facette, mit jedem Zyklus? Wann wählen wir endlich die totale Lebendigkeit, die auch im Sterben zu finden ist?

Ein Leben, in dem ich alles Mögliche vermeiden muss, ist bereits der Tod. Ich wähle Lebendigkeit mit allem, was dazu gehört. Bereit, ALLES zu erfahren. Wissend, dass mir alles dient.

Foto: Canva
Gestaltung: Anja Reiche

Samstag, 18. Juli 2020

Sei bereit, gehasst zu werden

Da bin ich gestern rausgekommen. Völlige Hingabe ans Gehasstwerden. Die totale Bereitschaft, das zu fühlen und auszuhalten. Aushalten im Sinne von: nicht weg haben wollen oder in den Gegenangriff zu gehen. Keine Argumentation, kein Überzeugen wollen des anderen, dass es ja gar keinen Grund gibt, mich zu hassen. Keine Erklärungen, keine Rechtfertigungen meinerseits. Nichts. Kein Wort. Nur bewusst fühlen, dass ich gerade gehasst werde. Hineinsterben in diesen Zustand/Umstand.

Ich muss nicht von jedem gemocht werden. Mich muss nicht jeder verstehen. Mit mir muss nicht jeder klar kommen. Es ist normal, dass manche Menschen mit mir und meiner Einstellung nichts anfangen können. Es ist okay, wenn sich Menschen durch meine bloße Existenz und meine Art zu leben, bedroht fühlen. Gerade jetzt in diesen Zeiten sowieso.

Letztlich hassen sie nicht wirklich mich, sondern das, was sie in mir sehen oder noch anders, das, was ich in ihnen auslöse. Sie hassen die Angst, die ich hochhole in ihnen. Sie hassen die Ohnmacht, das Rütteln an ihrer Scheinsicherheit. Und irgendwie hassen sie sich selbst und sehen in mir die Anteile, die sie zutiefst verabscheuen, auch und gerade an sich.

Die meisten Menschen, die mir ihren Hass entgegenschleudern, wissen nichts von mir, kennen meine Geschichte nicht, sehen einen Fetzen von mir, eine Momentaufnahme und Fällen dann ein Gesamturteil. Sie Fragen nicht nach meinen Beweggründen, nach den Hintergründen, den Gedanken, die ich mir zu etwas gemacht habe.

Würde ich mich erklären wollen, würde das lange dauern. Seeehr lange. Meine Worte, ihre Frequenz und Schwingung würden nicht beim Gegenüber ankommen. Ganz andere Frequenz. Wir senden nicht auf dem gleichen Kanal. Vergebene Liebesmüh. Was bleibt ist, mich hassen zu lassen. So what? Es ist eine Erfahrung mehr nicht. Es sagt weder was über meinen Wert aus, noch tut es mir tatsächlich etwas. Meine Essenz ist davon unberührt. Ich bin das für andere, was sie in mir sehen wollen. Nicht mehr und nicht weniger.

Klar, angenehm ist was anderes und gleichzeitig hab ich es nicht in der Hand, was andere in mir sehen wollen. Also lass ich mich einfach hassen und bleibe mir treu, umgebe mich mit Menschen, die mich so lieben wie ich bin und liebe mich vor allem selbst, mit all meinen Werten, Eigenheiten und Facetten, mit meinem ganzen So-Sein.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche

Freitag, 17. Juli 2020

Das System muss aus uns raus

Nie war es deutlicher und einfacher zu bemerken als jetzt, was alles in unseren Köpfen, in unserem inneren System wirkt, was man uns über uns erzählt hat, über Gott und die Welt, über Recht und Unrecht, über unsere Fähigkeiten, was man uns als allgemeingültige Wahrheit erzählt hat.

Ich glaube nicht, dass die Befreiung von Außen kommen wird. Die Befreiung MUSS in unserem Inneren stattfinden. Wir selbst dürfen unsere Macht zurückholen von all jenen Menschen und Institutionen, an die wir sie (bereitwillig) abgegeben haben. WIR dürfen erkennen, dass wir über kurz oder lang unser eigener schärfster Richter geworden sind, unser eigener Gefängniswärter. Die Stimmen von den Eltern, Lehrern, Ärzten, Politikern, Pfarrern, Obrigkeiten aller Art, die mahnenden, warnenden, einschränkenden, erniedrigenden Worte, sie sind zu unserer eigenen inneren Stimme geworden. WIR reden so mit UNS selbst. Das Außen macht das im Moment gerade nur sichtbar. Der Spiegel, in dem wir uns erkennen können.

In den letzten Monaten ist immer wieder die Begrifflichkeit des vorauseilenden Gehorsams gefallen. Menschen, die Anweisungen befolgen, die noch niemand ausgesprochen hat, die vielleicht in der Luft hängen, die man erahnen kann. Ein interessantes Phänomen. Wir sind es so sehr gewohnt, zu erahnen, was man von uns erwarten könnte, dass wir es schon tun, bevor es jemand sagt. Wir sind es so sehr gewohnt, zu hören, Befehle zu befolgen, das Denken anderen zu überlassen, die Expertise anderen zuzusprechen.

Ein jeder von uns ist auf seine weise ein Genie, nur hat man uns immer genau das Gegenteil erzählt. Wir dürfen uns erinnern. Daran wie brillant wir wirklich sind.

Es wird uns für unsere Freiheit, unsere Befreiung nichts nützen, wenn plötzlich alle unsinnigen Regeln wegfallen, weil noch so viele Regeln und Glaubenssätze unbemerkt in uns selbst am Wirken sind. Die Befreiung KANN nicht von außen kommen. Wir dürfen uns unsere Gefängnistür selbst aufschließen und selbst durch die Tür gehen. Denn niemand anders hat den Schlüssel für die Kerkertür in der Hand als ein jeder von uns selbst.

Der Retter wird nicht kommen. Der Befreier wird nicht kommen. Der Retter sind wir. Jeder kann sich nur selbst retten, erlösen, freisprechen, begnadigen, alle Urteile über sich selbst zurücknehmen. Jeder kann sich und seine tatsächliche Macht nur selbst erkennen und auch anerkennen, sie annehmen und als sich zugehörig ansehen.

Wie viel tust du gegen deinen Willen, obwohl es niemand direkt von dir verlangt hat? Wie oft zwingst du dich selbst in eine Situation, die dir nicht gut tut und übergehst deine eigenen Grenzen, weil du andere nicht enttäuschen willst, weil du deinen guten Ruf nicht verlieren willst, weil du keine Ablehnung, kein Ausstoßen, keinen enttäuschten Blick erfahren willst? Wie oft nimmst du dir selbst die Luft zum Atmen? Wie oft setzt du eine Maske auf, um zu gefallen? Wie oft spielst du eine Rolle, weil du denkst, dass es von dir erwartet wird? Wie oft verunglimpfst du dich selbst und sprichst dir deine Größe ab?

Hör auf damit. Entlasse das System aus dir. Erkenne deine Göttlichkeit und behandle dich selbst mit der Würde und Achtung, die du verdienst.

Foto: Canva
Text und Gestaltung: Anja Reiche