Sonntag, 30. August 2026

Was früher Ohnmacht bedeutete, ist heute unsere Freiheit

"Ich kann es nicht ändern. Ich kann die Umstände nicht ändern. Ich kann die anderen nicht ändern. Ich kann mich nicht anders machen. Ich schaffe es nicht. Ich bekomme es nicht hin, was sie von mir wollen. Ich schaffe es nicht, Verbindung zu erleben, verstanden zu werden, das zu bekommen, was ich brauche, gesehen zu werden, etc."

Als Kind in der Abhängigkeit war das die absolute Ohnmachtshölle. Wir haben alles daran gesetzt, es doch noch irgendwie zu schaffen. Was natürlich eine Illusion war. Die Idee der Machbarkeit war unsere Lebensrettung.

Als Erwachsene können wir jetzt anerkennen, dass es nicht zu schaffen war und jetzt in den Reinszenierungen schon erst recht nicht zu schaffen ist. Die Anerkennung der Unmöglichkeit ist unsere Erlösung und Freiheit.

Es war und ist nicht zu schaffen. Gott sei Dank! Dann kann ich nämlich direkt aufhören, es zu versuchen. Das ist das Aufwachen in die Wahrheit.

Was früher pure Ohnmacht bedeutet hat, ist jetzt der Segen der Freiheit.