Donnerstag, 28. Mai 2015

Was mir hilft, meinen Weg zu gehen...

Ihr Lieben,

gerade habe ich darüber nachgedacht, was mir eigentlich auf meinem Weg so geholfen hat und nach wie vor hilft. All die kleinen und großen Strohhalme, an denen ich mich festgehalten habe, wenn mal wieder eine Durststrecke oder Herausforderung kam.

Diese Strohhalme möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten! ;)

Was mir alles geholfen hat und immer noch hilft:
    1. der Glaube an eine höhere Macht und innere Führung
    Ich glaube, dass es ein höheres Bewusstsein gibt, ich nenne es Seele. Meine Seele kennt den Weg und weiß, warum sie hier ist. Der Verstand kann dazu nichts sagen. Er kann lediglich bereits Erlebtes für seine Bewertung heranziehen. Über die Zukunft weiß der Verstand nichts, aber die Seele alles. Ich überlasse ihr die Führung! Ich glaube an einen Gott (der mit der Kirche nicht viel zu tun hat) und dass wir aus dem gleichen Stoff wie dieser Gott gemacht sind. Wir besitzen die gleiche Macht. Bereits Jesus sagte: "Das alles und noch viel mehr werdet ihr auch tun!" Und meinte damit all die Wunder, die er vollbracht hat.
    Ich glaube an Engel und Geistführer, die für uns da sind und uns unterstützen. Wenn ich also mal den Weg nicht vor mir liegen sehe, dann bitte ich um Hilfe und überlasse alles Weitere der geistigen Welt. Die Hilfe kam bisher immer.

    2. alles liegt in mir
    Alles, was ich glaube von anderen Menschen, Ereignissen oder Dingen bekommen zu müssen, kann ich mir nur selbst geben. Liebe, Erfüllung, Bestätigung, Anerkennung, Vertrauen, Zugehörigkeit, Versorgung, etc. Nichts und niemand, außer mir selbst, ist für all das verantwortlich. Nur ich kann mir all das geben und mein inneres Kind, das in vielerlei Hinsicht verletzt wurde und leer ausgegangen ist, wieder heilen und ihm alles geben, was es noch braucht. Ich übernehme die Verantwortung für mich und meine Bedürfnisse.

    3. das Wissen, dass jeder etwas ganz Besonderes mitgebracht hat in dieses Leben
    In jedem von uns liegt etwas ganz Besonderes, Talente, Fähigkeiten. Auch in mir und in dir! Es gilt, sie lediglich zu finden. Auch wenn sie im Laufe des Lebens zugeschüttet worden sind, sind sie da und es ist nie zu spät, sie auszugraben. Sie liegen näher, als wir meist denken. So nah vor unserer Nase, dass wir sie als selbstverständlich wahrnehmen und nicht als etwas Besonderes. So ging es mir. Aber je näher ich den Fokus auf mich gerichtet habe und meine direkte Umgebung, auf das Selbstverständliche, desto fündiger wurde ich. Jeder, wirklich jeder, kann etwas richtig gut. Jeder hat eine Berufung mitgebracht. Die Welt mag euch lange etwas anderes erzählt haben, auch mir, aber wenn du dich für den Gedanken öffnest, dass auch du etwas Besonderes in dir trägst und kannst, wird es sich dir zeigen.

    4. das Wissen, dass alles vorübergehend ist und es immer ein “danach” gibt
    So schlimm die Lage auch manchmal sein mag, es gibt immer ein danach. Mich an diesem Gedanken festzuhalten, konnte ich schon als Kind mit Bravour. Nämlich dann, wenn es zum Zahnarzt ging. Ich hasste es. Die Vorstellung, dass am Abend alles vorüber ist und ich wieder zu Hause sein kann, lesen, spielen, fernsehen kann, hat mich immer getragen und mir geholfen, es zu überstehen.
    Und so mache ich es heute noch, wenn ich krank bin, unzufrieden, unruhig, verwirrt, unklar, etc. Alles ist vorübergehend und es gibt wieder eine Zeit, in der es mir gut geht.

    5. das Wissen, dass Gedanken Wirklichkeit erschaffen und ich Schöpfer meines Lebens bin
    Ich habe zu allem, was gerade in meinem Leben ist, beigetragen und habe somit auch die Macht es wieder zu ändern. Ich kann immer etwas tun und verändern. Krankheit, Ärger, Konflikte, Probleme jeglicher Art, Wut, Ohnmacht, Einsamkeit... All das habe ich, meist unbewusst, erschaffen. Wenn ich herausfinde, wie das geschehen ist, kann ich es auch ändern.

    6. zum Beobachter meiner selbst werden
     Ich beobachte mich ständig. Wenn mich etwas stört, ärgert, verletzt, dann schaue ich mir die Situationen genau an: Was ärgert mich genau? Was löst diese Situation in mir aus? Welche Gefühle kommen hoch? Was macht das genau mit mir? Wie müsste es sein, dass es besser ist? Ich richte den Fokus immer auf mich, denn die anderen zeigen mir ja nur, wo ich noch wachsen kann. Das Problem liegt nämlich meistens nicht in der Situation an sich, sondern darin, wie wir mit der Situation umgehen, wie wir uns darin fühlen und was sie in uns auslöst. Und das gilt es, sich anzuschauen und zu heilen.

    7. herausfinden, was man ablehnt und das wieder integrieren
    Bei diesen Beobachtungen merke ich oft, was ich noch ablehne. Persönlichkeitsanteile wie faul sein, abhängig sein, giftig sein, schwach sein, usw. All das bin ich auch und darf ich auch sein. Ich erlaube es mir. Meistens lehnen wir auch unangenehme Gefühle ab. Bei mir waren das Wut, Ohnmacht, Angst, Wertlosigkeit, Schuld, Einsamkeit. Das waren so die Hauptgefühle, die ich nie so recht da sein lassen wollte und mich schnell von ihnen abgelenkt habe oder sie unterdrückt habe. Wer fühlt sich schon gerne ohnmächtig? Aber all das gehört dazu, all das darf sein und keine Emotion bringt uns um, wenn wir sie fließen und da sein lassen. Sie haben eine Daseinsberechtigung und gehören zu diesem Leben. Um so mehr ich Freundschaft mit ihnen geschlossen habe, um so seltener wollten sie meine Aufmerksamkeit und es ist Platz für das Gegenteil: Liebe und Kraft, Macht, Vertrauen, Selbstwert, Leichtigkeit, Verbundenheit!

    8. Engelkarten, Bücher über das Leben und wie es gedacht ist, Erfolgsberichte anderer, Heilmeditationen und Vorträge von Robert Betz
    Als ich angefangen habe, meinen Weg zu gehen, habe ich mich sehr oft alleine gefühlt und so, als ob ich das schwarze Schaf wäre, das gegen den Strom der Herde läuft. Mir hat es dann immer sehr geholfen, mich an Menschen zu orientieren, die ebenfalls ihren eigenen Weg gehen. Ich habe tonnenweise Bücher verschlungen, Vorträge gehört und immer wieder im Internet gestöbert, auf der Suche nach Mut machenden Erfolgsgeschichten und positiven Menschen. Das hat mir geholfen, immer weiter zu gehen und den nächsten Schritt auf meinem Weg zu tun.

    9. der eiserne Wille und die Entscheidung, mich mit nichts Geringerem als mit meiner Berufung zufrieden zu geben
    Ich habe mich immer und immer wieder für meinen Weg entschieden! Wie oft habe ich gezweifelt und überlegt, ob ich da wirklich das Richtige tue oder mich verrenne. Sollte ich mir doch einen "sicheren" Job suchen? Sollte ich mich doch operieren lassen? Mein Gefühl sagte mir jedes Mal, dass das keine Alternativen sind und ich habe mich immer für mein Gefühl entschieden, auch wenn mir noch nicht klar war, wie es anders gehen könnte. Wenn du einen Weg finden willst, wird es einen geben! Das habe ich gelernt!

    10. Entscheidungen treffen, Entscheidungen treffen, Entscheidungen treffen
    Aus der Erkenntnis, dass es immer einen Weg gibt, wenn du einen finden möchtest, habe ich auch gelernt, dass wir uns für alles entscheiden können, was uns richtig erscheint. Wir haben den freien Willen und jeden Moment die Wahl! Ich wünsche nicht, ich entscheide mich! Ganz bewusst und mit Überzeugung. Diese Entscheidungen schreibe ich auf. Hier liegen Berge von Zetteln mit Entscheidungen, die ich über die Jahre getroffen habe. Viele habe ich auch an den Badezimmerspiegel geschrieben. Ich entscheide mich und lasse dann los. Mehr muss ich nicht tun. Den Rest erledigt das Leben.

    Hier einige Kostproben meiner Entscheidungen:
    -Ich entscheide mich für Leichtigkeit und Freiheit!
    -Jetzt, in diesem Moment, kann ich alles bezahlen, was ich brauche!
    -Der Weg meines Herzens wird reichlich belohnt!
    -Ich stehe in meinem Leben an erster Stelle!
    -Ich ziehe meine Grenzen und stehe für mich ein!
    -Ich integriere die Kraft der Aggression in mein Leben!
    -Ich sehe mich!
    -Ich erkenne meinen wahren Wert und die Besonderheit meiner Gaben!
    -Ich sehe in mir und anderen das Besondere und Wertvolle!
    -Ich bin göttlich! Ich bin Gott!
    -Ich kann mich auf mein Gefühl verlassen!
    -Mir darf es besser gehen als anderen, weil ich für mich sorge!
    -Ich darf so sein, wie ich bin!
    -Ich entscheide mich für die Freude, bei allem, was ich tue!
    -Ich gehe immer mehr in meine Verantwortung!
    -Ich lasse das Geld in Liebe los und vertraue dem Fluss des Lebens!
    -Ich habe tiefstes Vertrauen in das Leben, bin voller Macht und habe freien Zugang zur Fülle und dem Reichtum des Lebens! Ich genieße meine Freiheit!
    ...

    Ich könnte ewig so weiterschreiben! ;) Tolle Entscheidungen...

    11. der Mut, mir alles anzuschauen und durch alles durchzugehen, was sich mir zeigen mag
    Auch das war eine Entscheidung. Ich wollte mich bis in den letzten Winkel meiner Seele kennenlernen und herausfinden, wer ich wirklich bin. Ich wollte alles ablegen, was nicht mein wahres Wesen ausdrückt. Ich wollte mir alle Wunden anschauen und alles heilen, auf allen Ebenen. Ich wollte ich sein, komplett! Dafür braucht es enormen Mut, denn all den Schmerz nochmal zu durchleben bzw. ihn sich ganz bewusst anzuschauen und damit zu heilen, ist eine echte Herausforderung. Dieser Mut hat sich bezahlt gemacht!

    12. das Wissen, dass wir hier sind, um Erfahrungen zu machen und zu wachsen
    Mein Herz sagt mir, dass wir hier sind, um Erfahrungen zu machen. Unsere Seele möchte sich in ganz vielen Situationen erleben. Für sie ist das Leben ein Spiel, in dem sie sich selbst erfahren, erleben und ausprobieren kann. Die Seele macht mit unserem Körper in dieser Welt Erfahrungen, die sie sonst nicht machen könnte. Sie braucht dafür einen Körper. Diese Sicht der Dinge hat mir schon oft geholfen, Situationen anders, milder, zu bewerten. Geht etwas vermeintlich schief? Es war eine Erfahrung, wichtig wahrscheinlich noch dazu! Ein Projekt zeigt nicht den gewünschten Erfolg? Wieder eine Erfahrung mehr. Etwas, was ich unbedingt wollte, war vielleicht doch nicht das Richtige? Nun weiß ich, was ich nicht möchte. Eine wichtige Erfahrung! Für mich gibt es kein Scheitern. Ich mache Erfahrungen! Es gibt kein Richtig und Falsch, sondern nur das, was dir, deinem höchsten Wohl und dem höchsten Wohl aller zuträglich ist, und das, was dem nicht zuträglich ist. Erfahrungen, egal welcher Art, sind wertvolle Schätze! Unsere Seele lechzt danach. Erfahrungen lassen die Seele wachsen.

    13. das Wissen um die universellen Gesetze
    Habe ich verstanden, wie das Leben funktioniert, kann ich mir die Gesetzmäßigkeiten zu Nutze machen. Einen kurzen Abriss findest du hier:
    http://anja-reiche.blogspot.de/p/spielregeln-des-lebens.html



    Bestimmt gibt es noch viel mehr, was mir geholfen hat. Aber das soll erstmal reichen... Ich kann nur sagen: TUT ES!!!!! Geht euren Weg! Es gibt nichts Erfüllenderes als sich selbst in seiner Großartigkeit zu erleben.


    Herzensgrüße von mir
    die Anja

    Wo ein Wille, da ein Weg!
    Foto: Anja Reiche


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