Heute morgen wurde ich an einen Post von mir erinnert, der da lautete: "Geh mir nicht auf den Sack mit irgendwelchen Dogmen, wie was zu sein hätte. Bei mir ist es gerade anders. Punkt!"
Ich kann mich noch sehr gut an diese Wumms-Energie erinnern. Sie war so not-wendig. So sehr! In so vielen Fällen und Situationen, so lange. Es brauchte diese unglaubliche Befreiungskraft, um aus den inneren Gefängnissen zu entkommen.
Und ich muss feststellen, dass sich dahingehend unfassbar viel verändert hat.
In mir ist es ganz viel still und unaufgeregt. Wenn mir etwas begegnet, was nicht meiner inneren Wahrheit entspricht, ist da ein schlichtes, klares Nein, das weder Wut noch irgendeine Art von Verteidigung braucht. Da ist eine Gleichgültigkeit. Ich erlebe das, was mir im Außen begegnet und nicht mit mir übereinstimmt, nicht mehr als Bedrohung.
Da ist eine Selbstsicherheit, eine Klarheit und ein Selbstverständnis, die Ihresgleichen suchen. Tiefe Ruhe. Ein Schulterzucken. Keine Erklärungen nötig. Keine Rechtfertigung. Kein Versuch, den anderen zu erreichen, mich verständlich zu machen. Es kommt nicht auf den anderen an. Nicht mehr. Ich bin davon weder behindert in meinem, noch eingeschränkt, noch bedroht, noch irgendwie abhängig.
Ich muss mich nicht aufregen, nicht dagegen oder für meines kämpfen. Ich brauche keine Erlaubnis von irgendwem.
Das, was für mich stimmt, ist. Ich bin. Es hat Berechtigung. Ich fühle, was ich fühle. Ein Nein ist ein Nein. Ein Ja ein Ja. Ein Nichtwissen ein Nichtwissen. Ein Impuls ein Impuls. Ein inneres Kind ein inneres Kind. Das eine kann ich vom anderen unterscheiden. Ich finde mich gut in mir zurecht, bin mein Experte für mich. Eingebettet im großen Ganzen und so hervorragend geführt.
Mein Sein hat seinen Platz. Ich hab meinen Platz. In mir. Im Leben. In Gott. Auf der Erde. Das alles ist kein Ort. Es ist ein Zustand, ein Erleben in mir. Unbedroht. Von allem unabhängig außer von Gott selbst.
Wo keine Bedrohung empfunden wird, braucht es keine Verteidigung. Da ist "nur" mehr klares Sein. Das sich selbst bewusste Ich-bin.
Die Widder-Hörner (Sternzeichen) und das zugehörige Feuer, die so elementar waren, um mich aus den Lügen zu befreien und die mir von außen auferlegten Begrenzungen der anderen zu durchbrechen, haben ihren Dienst weitestgehend getan. Ich spüre immer mehr mein Fische-Wesen (Aszendent), das "in meinem eigenen Fluss sein". Keine Vorwärtsbewegung in dem Sinne, sondern ein "aus mir werden", "im eigenen Fluss sein", fließend, schwimmend, tauchend, treibend, seiend in meinem Element - dem Fühlen, den Gefühlen, dem Wasser. Grenzenlos. Weit. Tief. Frei. Zuhause. Sicher.
