Dienstag, 2. August 2016

Ein Brief an das liebe Geld

Liebes Geld,

ich liebe dich! Wenn ich an dich und deine Energie denke, dann kribbelt es am ganzen Körper, Freude durchströmt mich und ich muss grinsen. Du bist einfach toll. Deine Energie ist so strahlend und schön, so hell und leicht und freudig. Ich lade dich in mein Leben ein. Diese Leichtigkeit und Freude will ich zusammen mit dir erleben.

Mir scheint es, als ob irgendetwas noch nicht ganz im Fluss ist. Da sind diese Gedanken, dass du immer weniger wirst in meinem Leben, obwohl ich genau weiß und fühle, dass es nicht so ist, sondern dass du im Überfluss für alle vorhanden bist. Irgendwie denke ich ganz oft, unbewusst, dass du irgendwann weg bist. Mein Herz sagt mir, dass das nicht die Wahrheit ist. So bist du nicht und so ist dein wahres Wesen nicht. Dein wahres Wesen ist Liebe und Fülle, Leichtigkeit und Freude, Strahlen und Leuchten. Dein wahres Wesen ist der stete Fluss. Du bist ständig in Bewegung und alles, was an mir vorbei, durch mich durch fließt, alles, was ich von deiner Energie weggebe, kommt sofort wieder nach. Wie das eben bei einem Fluss ist. Es gibt kein Ende von dir, du bist nicht irgendwann weg. Deine Quelle sprudelt ewig. So wie der Wasserkreislauf nie aufhört, so hört auch dein Kreislauf nie auf. Du bist immer. 

Ich spüre, dass du nur darauf wartest, dass ich dich endlich in mein Leben lasse. Du sitzt da und grinst und wartest voller Freude, mich endlich beglücken zu können. Was trennt uns? Nein nicht im wirklichen Sinne. Ich weiß, dass uns prinzipiell nichts trennt. Wir sind eins, aus dem gleichen Stoff gemacht. Deine Freude ist meine Freude und meine Freude ist deine Freude. Du willst tanzen, forderst mich zu einem herrlichen Reigen auf und ich sitze da noch, zögere, hadere, frage mich, ob ich das darf, einfach fröhlich und ausgelassen und leicht sein. Wo kommt diese Schwere her? Dies Leben ist ein Freudentanz, das ist wahr. Warum tanze ich nicht? Warum tanze ich nicht mit dir? Ich spüre die freudige Erregung, ich spüre, wie es sein könnte, wie es sich anfühlt mit dir zu tanzen, mit dir umherzuspringen und das Leben zu feiern, dich bei den Händen zu nehmen und mich der Ekstase hinzugeben, der Leichtigkeit, der Ausgelassenheit. Du bist durch und durch freudvoll und liebevoll und gütig. Das weiß ich und das fühle ich ganz deutlich. Du willst mein Leben bereichern, im wahrsten Sinne des Wortes, auch das spüre ich. Du wartest nur noch auf mein Einverständnis, darauf, dass ich diese Freude zulasse, die Leichtigkeit zulasse, das Leben feiere. Und wieder ist da ganz leise dieser Gedanke „Ich kann doch nicht einfach das Leben feiern. Ich muss mich doch ums Geldverdienen kümmern. Ich muss doch was tun!“ Aber so läuft das nicht. So bist du nicht. Genau dieses Feiern wird es sein, das dich in mein Leben einlädt. Genau diese Leichtigkeit und Ausgelassenheit, die pure Freude wird es sein, die dich am Ende anzieht, wie Motten das Licht. Du bist Freude und wenn ich auch diese Freude bin, dann wirst du bei mir sein können, in meinem Leben fließen können und mich bereichern können, weil wir dann die gleiche Schwingung haben. Nicht deine Abwesenheit hindert mich an der Freude, sondern die abwesende Freude hindert dich an daran in meinem Leben zu sein. So rum läuft das. 

Es wird wohl Zeit zu tanzen! 

Ich liebe dich und danke dir für dein Sein!

Deine Anja

Foto: pixabay.com

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