Dienstag, 28. April 2015

Wenn man beginnt seinen Weg zu gehen...

Wenn man beginnt seinen Weg zu gehen, dann steht da irgendwie kein Stein mehr auf dem anderen. Vieles, was bisher völlig in Ordnung war, geht plötzlich nicht mehr, du weißt aber auch noch nicht genau, wie es anders aussehen könnte und soll. Umbruch halt. Zwischen den Welten... Nicht mehr das und noch nicht das andere. Oh Gott, wie oft war ich am zweifeln, ob jetzt ich der Geisterfahrer bin oder alle anderen. Wie oft habe ich versucht, mich so gut wie möglich anzupassen. Frei nach dem Motto: Stell dich doch nicht so an! Aber das wollte ich auf Dauer einfach nicht. Warum sollen denn alle anderen so sein dürfen, wie sie eben sind und offen ihre Meinung und ihre Einstellung aussprechen dürfen und ich nicht, nur weil meine Meinung abweicht? Warum muss ich mich anpassen und nicht die? Das waren alles so Fragen, die ich mir irgendwann gestellt habe. Wie oft habe ich mich verunsichern lassen und wieder aus meiner Mitte schubsen lassen, wenn ich Gespräche über die Rente oder über den anstrengenden Alltag, über Geldverdienen und sich anstrengen müssen verfolgt habe. Wie schnell habe ich an mir gezweifelt, ob ich mir denn nur einbilde, dass das Leben einfach sein soll. Ob es nur Wunschdenken ist, dass für mich gesorgt ist und ich einfach meinem Herzen folgen kann. Wie oft habe ich mich geschämt, dass ich mich eben nicht anstrengen will, dass ich es einfach will, dass ich mich nicht jeden Morgen aus dem Bett quälen will, dass ich ganz viel Freiheit brauche, um meine innere Stimme zu hören, dass ich mich nicht mehr betrinken möchte und damit meine Sinne vernebeln. War ich langweilig? Spießig? Hatte ich zu hohe Ansprüche? War ich zu empfindlich und zu weich für diese Welt?  Machte ich mir was vor? Konnte ich mich wirklich selber heilen? Oder würde irgendwann das böse Erwachen kommen? Würde irgendwann der Moment kommen, in dem sich rausstellt, dass ich einem Trugbild, einem Wunschtraum aufgesessen bin? All die Fragen habe ich mehr als einmal gewälzt und an mir gezweifelt. Und jede Begegnung, die diese Zweifel in mir ausgelöst hat, hat mich im Nachhinein stärker gemacht und wachsen lassen. Denn es war immer wieder ein Schritt zu mir. Ich habe mich jedes mal wieder aufs Neue für MEINEN Weg entschieden, denn es gab keine Alternative. Ich wusste zwar nicht, wie mein Weg aussehen würde, aber ich wusste ganz genau, dass ich das, was ich von den anderen sah, was mir der größte Teil der Gesellschaft vorlebte, nicht wollte. Also hab ich mich für mich und das große Unbekannte entschieden. Jedes mal wieder! Und soll ich dir was sagen? Ich würde es wieder tun. So hart das war und so oft ich auch verunsichert war, heute kann ich dir sagen, es war mehr als gold richtig. Ich habe immer noch nicht alle Puzzleteile zusammen, aber ich habe so viele positive Erfahrungen gemacht, dass ich das jetzt gut aushalten kann. Mein Vertrauen in das Leben ist ins Unermessliche gewachsen. Da gibt es keine Zweifel mehr. Es stellt sich nicht die Frage ob, sondern lediglich wann z. B. ich mein Buch schreibe, ich alle alten Wunden geheilt habe, mein Konto überfließt. ICH WEISS DAS ALLES! Das ist so! Da gibt es nichts mehr zu zweifeln. Und mit diesem Wissen gestalte ich das Morgen. So "einfach" ist das. Wissen schafft Erfahrung und nicht umgekehrt.
Ich merke auch, dass ich andere immer besser so sein lassen kann, wie sie sind, um so mehr ich bei mir ankomme. Um so mehr ich mir meiner selbst bewusst bin, um so mehr ich weiß, wer ich wirklich bin. Ich fühle mich nicht mehr angegriffen, habe nicht mehr das Bedürfnis mich verteidigen oder rechtfertigen zu müssen. Es gibt keine Aussagen mehr, die mich verunsichern oder zweifeln lassen. Da ist nur noch das Wissen und die Gewissheit, dass hier alles ganz perfekt und wie am Schnürchen für mich läuft, dass alles immer einfacher und leichter wird und dass ich jeden Tag wachsen kann. Die Evolution geht immer nach vorne! Ich bin auf meinem Weg und das ist alles, was zählt. Wo er hinführt? Zu mir! Wie es da ist? Herrlich! Mehr muss ich doch nicht wissen, oder?

Ich wünsche dir ganz viel Mut und Erfolg und Durchhaltevermögen auf deinem Weg!

Foto: Anja Reiche

Montag, 27. April 2015

Wozu wir hier sind

Wir sind nicht geboren, um zu kämpfen. Wir sind nicht geboren, um ein Leben zu führen, das nur ab und zu ein paar Glücksmomente für uns bereithält. Wir sind nicht dazu geboren, uns fünf Tage die Woche mit unserer Arbeit zu quälen, um uns mit ein paar flüchtigen Augenblicken der Freude am Wochenende zufriedenzugeben. Wir sind nicht geboren, um auf Sparflamme zu leben und uns am Ende des Tages erschöpft zu fühlen. Wir sind nicht geboren, um uns Sorgen zu machen oder Angst zu haben. Wir sind nicht geboren, um zu leiden. Wir sind nicht geboren, um mit irgendetwas irgendwie unseren Lebensunterhalt zu verdienen. Wir sind nicht geboren, um andere zufriedenzustellen, deren Erwartungen zu erfüllen oder uns möglichst gut anzupassen.
Worauf kommt es denn dann wirklich an in unserem Leben?
Wir sind dazu bestimmt, das Leben in seiner Fülle auszuschöpfen und alles zu haben, nach was sich unser Herz sehnt, nach dem wir aus tiefster Seele streben. Wir sind dazu bestimmt all unsere Fähigkeiten und Potentiale zu entdecken, auszuschöpfen und uns immer weiter zu entfalten, zu wachsen und uns jeden Tag neu zu entdecken. Wir sind hier, um ein Leben voller Freude, Erfüllung, Begeisterung, Gesundheit, Vitalität und Liebe zu leben. Wir sind hier, um Erfahrungen zu sammeln und um uns zu erinnern, wer wir wirklich sind!
Und von all dem, sind wir in jedem Moment nur einen Gedanken entfernt!!!
(frei nach „The Power“ von Rhonda Byrne)

Foto: Anja Reiche




Dienstag, 21. April 2015

Wie mich meine Gefühle ins Paradies führten

In Meditationen begegne ich so ziemlich allem, was sich zeigt und schaue mir an, auf was mich meine Seele aufmerksam machen möchte, was die positive Absicht dahinter ist. Seien es negative Gefühle, körperliche Symptome, hinderliche Glaubenssätze. So habe ich mir auch meine Wut und die Ohnmacht in einer Meditation angeschaut. in den meisten Fällen nehmen solche Aspekte in Meditation Gestalt an, so auch damals. Was dabei geschah, bewegte mich so sehr, dass ich es einer lieben Freundin am Tag danach (18.02.2013) in einer Email beschrieb. Hier die Nachricht:

>> Meine Gefühle haben mich gestern ins Paradies geführt… Meine Wut eine Katze, die ich auf dem Arm hatte, meine Ohnmacht ein Schimpanse. Der nahm mich an die Hand und führte mich an einen Abgrund, von dem man eine atemberaubende Aussicht auf das Paradies hatte. Als ich erkannte, dass es das Paradies ist, kletterte das Äffchen an mir hoch, drückte mich fest und liebevoll und sagte: „Schau, deine Gefühle haben dich ins Paradies geführt!“ Dann gingen wir zurück in meinen inneren Raum und die beiden verabschiedeten sich von mir. Ich bräuchte sie jetzt nicht mehr. Sie gingen und kamen gleich darauf wieder. Sie hatten alle meine Anteile mitgebracht, alle meine Gefühle, alles, was mich ausmacht. Und sie stellten sich alle im Kreis um mich herum und sagten: „Das sind alle deine Aspekte, alle deine Anteile. Das bist du und du bist jetzt wieder komplett. Du hast dir alles angeschaut und alles angenommen.“ Und dann nahm ich all diese Anteile in mir auf und ich spürte Liebe, unendliche Liebe und Dankbarkeit.
Dann stand ich wieder am Abgrund, unter mir das Paradies und ich wusste: „Ich kann springen. Mir passiert nichts. Mut zum freien Fall und Vertrauen, dass ich gefangen werde!“ Und so war es. Ich sprang und landete sanft und sicher. Und da stand ich im Paradies, fühlte Fülle, Liebe, Dankbarkeit, Vertrauen und das Wunder des Lebens. Ich fragte: “Wie finde ich denn jetzt den richtigen Weg?“ Und vor mir tat sich ein roter Faden auf dem Weg auf. Und mir wurde gesagt, dass ich den Weg nie verfehlen kann. Der rote Faden ist immer da und mein Bauchgefühl führt mich. Es kann nichts schiefgehen. Und plötzlich waren da alle Engel und alle Geistwesen, die ich je um Hilfe gebeten habe und die mir je geholfen haben. Sie waren alle da und sagten mir: “Wir waren immer für dich da und wir werden immer für dich da sein. Du bist nie alleine.“

Kannst du dir vorstellen, wie ich bei und nach der Meditation geweint habe? Ich bin immer noch voll davon und fühle eine Sicherheit und Gewissheit für das Leben, wie ich sie noch nie hatte. Da ist ein Vertrauen in mich und ein so fester Glaube an all diese Botschaften, ein tief gefühltes Wissen, dass Worte nicht mehr ausreichen. Und dann sitz ich da und versuche etwas davon zu Papier zu bringen und dann ist da plötzlich der Satz: „ICH BIN FREI!!!“ <<

Wie sich herausstellte, hatten einige meiner Erkenntnisse aus Meditationen einen hellsichtigen Aspekt, denn was ich manchmal erfahren und erlebt habe, manifestierte sich erst Wochen oder Monate später in meinem Leben. Es war quasi eine Heilmeditation mit Vorausschau. Ein absolut heiliger Moment in meinem Leben. Einer von vielen...


Foto: Anja Reiche


Was mir meine Krankheit geschenkt hat

Es ist hier ja nicht zu überlesen, dass ich ein ziemliches körperliches Knock-Out erlebt habe. Meine Galle und mein Bauch im Allgemeinen haben mir so einige Herausforderungen gestellt. Im Laufe der Zeit habe ich alles notiert, was ich aus der Krankheit alles gelernt habe und erfahren durfte. Hier eine Liste der wundervollen Geschenke:

  • Ich darf das Leben in vollen Zügen genießen. (Die Galle ist auch ein Genussorgan. Sie hilft bei der Verdauung von Dingen, die ich "genossen" habe.)
  • Mein Bauchgefühl ist der einzig richtige Wegweiser. Ich folge ihm, egal ob logisch oder unlogisch.
  • Ich darf auch giftig sein. Die Wut will fließen. (sprichwörtlich "Gift und Galle spucken" - die Galle steht auch für die Wut)
  • Ich tue die Dinge um der Dinge Willen und nicht um zu…(z.B. um etwas zu erreichen oder zu vermeiden) Ich wende Kraft auf, ohne dass es vielleicht immer gleich Sinn macht, sondern einfach, weil es Spaß macht. (Das haben mich die vielen Krämpfe gelehrt, die ich immer wieder hatte. Bei einem Krampf wird oft völlig "sinnlos" ganz viel Kraft aufgewendet, ohne ein Ziel zu verfolgen. Diesen Aspekt durfte ich in mein Leben integrieren. Kraft aufwenden, einfach aus Spaß an der Freude.)
  • Das JETZT ist der einzig wichtige Moment.
  • Jeder trägt prinzipiell alles in sich, um sich selbst zu heilen.
  • Mein Körpergefühl und das Vertrauen in mich sind ins Unermessliche gewachsen.
  • Ich habe mich ausführlich mit Quantenphysik, Geistheilung und den Zusammenhängen zwischen Körper und Seele befasst.
  • Auch das Nichtstun hat seine Berechtigung. Das durfte ich lernen und wieder in mein Leben integrieren, mich mit dem abgelehnten Anteil des faul seins befassen.
  • Ich habe mich von vielen alten Begrenzungen und Glaubenssätzen lösen können.
  • Ich habe gelernt mit meinen negativen Gefühlen umzugehen und sie anzunehmen. Sie haben einen Platz bekommen und dürfen sein.
  • Ich habe ein hervorragendes Gefühl für mich, meinen Körper und das, was ich gerade brauche und mir gut tut, entwickelt.
  • Ich habe gelernt Verantwortung für meinen Körper zu übernehmen und begriffen, dass wir keiner Krankheit einfach so ausgeliefert sind, dass keine Krankheit einfach so kommt. Mir wurde das Wesen des Schöpfers verdeutlicht.
  • Mein Leben ist auf die Art und Weise wie ich denke, zurückzuführen.
Das alles, hab ich durch die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit meiner Krankheit gewonnen. Seither schaue ich mir jedes körperliche Symptom sehr genau an und blicke hinter die Kulissen. Es lohnt sich jedes mal wieder und hilft mir, mir noch näher zu kommen und noch mehr ich zu werden.

Welche Geschenke hast du schon von deinen Krankheiten und Symptomen bekommen? Was steckte bei dir an Themen dahinter? Hinterlasse gerne einen Kommentar!

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen!
Johann Wolfgang von Goethe
Foto: Anja Reiche

Selbst-bewusst-sein

Wie ihr bestimmt schon gemerkt habt, hab ich mal ganz tief in meiner Schatzkiste gegraben und viele Texte aus der Vergangenheit hier eingestellt. Wirklich interessant, was sich da so alles an Kostbarkeiten angesammelt hat. Und ich wühle immer noch und finde und finde...

Gerade ist mir ein Text über Selbst-bewusst-sein in die Hände gekommen. Den will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Entstanden ist er vor ziemlich genau 3 Jahren. Unfassbar...


Selbst-Bewusst-Sein

Selbstbewusstsein… für viele ein Begriff, der für sicheres Auftreten, Authentizität und Souveränität steht.

Selbstbewusst sein… für viele eine erstrebenswerte Eigenschaft.

Ich verstehe Selbstbewusstsein als eine Haltung, die Tatsache sich seiner selbst bewusst zu sein. Ein klares Verhältnis zu sich als Mensch zu haben, zu seinem Körper, zu seinem Geist, zu seiner Seele. Bewusst Entscheidungen treffen, bewusst leben, bewusst kommunizieren mit sich und anderen.

Entspannungs-, Körperwahrnehmungs- und Achtsamkeitstraining befasst sich mit dem Körper. Wie geht es mir gerade? Was passiert in meinem Körper? Was braucht mein Körper? Den Körper bewusst wahrnehmen, bewusst behandeln, ein Gefühl für sich bekommen.

Mentaltraining, der Glaube, befasst sich mit dem Geist, unseren Gedanken, Glaubenssätzen und deren unglaubliche (Aus)Wirkung.

Beide Bereiche zusammen führen mich direkt zu meiner Seele, dem Wegweiser in meinem Leben.

Wer im Inneren klar ist, ist auch im Äußeren klar. Wer sich gut kennt, weiß, wer und was er ist, was er von sich und dem Leben denkt, der kann dies auch ausstrahlen. Der ist authentisch, sicher, souverän.

Foto: Anja Reiche



Donnerstag, 16. April 2015

Alles beginnt mit dem ersten Schritt...

Irgendwann muss man halt auch einfach mal anfangen, oder? ;) Den Blog angelegt hab ich schon vor Wochen, geschrieben irgendwie noch nichts. Und dabei hab ich so viel zu sagen, zu erzählen, mich bewegt so viel, das ich teilen möchte. Den eigenen Weg gehen, das hört sich immer so einfach an. Ich selbst sein und mein Ding machen. Dabei finde ich, könnte es kaum etwas geben, das schwieriger ist. Für mich war es immer wieder eine große Herausforderung, manchmal ist es das noch. Dabei bin ich schon so weit gegangen, hab meine persönliche Hölle durchlebt und es überstanden und bin schon ganz schön nah bei mir und meinem wahren Wesen. Wirklich, ich hab die letzten Jahre echt geackert und mich ganz der Selbstfindung und Selbstwerdung gewidmet. Dennoch gibt es immer wieder Herausforderungen beim "ich selber sein". Sie werden kleiner, leichter. Generell wird alles immer leichter. Gott sei Dank! ;) Doch! Es lohnt sich schon wirklich, diesen Weg zu gehen. Und ich kann es nur jedem empfehlen.

Für mich ist klar, warum ich hier auf dieser Erde, in diesem Leben bin. Da gibt es keinen Zweifel. Ich weiß, dass ich irgendwann, wenn ich richtig alt bin, aus meinem gesunden Körper gehen kann mit dem Wissen, dass ich alles richtig gemacht habe, dass ich mein Ding gemacht habe. Ich weiß, dass ich auf ein erfülltes, glückliches Leben voller wunderbarer Erfahrungen zurückblicken werde. Ich kenne dieses Gefühl, mit dem ich zurückschauen werde. (Diese Situation habe ich mal in einer Meditation erlebt. Meditieren ist mir ziemlich heilig. Da hab ich schon echt krasse Dinger erlebt. Aber dazu später mehr...) Dieses Leben ist für mich dafür da, dass ich all meine alten Wunden heile, alles, was nicht meinem wahren Wesen entspricht, ablege und voll und ganz ich selbst bin. In diesem Leben entdecke ich all meine Potentiale, entfalte mich immer mehr und schwinge mich immer wieder zur nächsthöheren Version meiner höchsten Vision auf. Ich glaube, dass wir genau dafür hier sind. Also ich schon mal auf jeden Fall. ;)

Ich möchte hier erzählen, was ich schon alles erlebt habe, wie ich mit meinen Themen umgehe, wie ich zu mir gefunden habe, was ich glaube über das Leben, über mich, über die Zusammenhänge, über Gott. Das Leben ist so spannend und so wundervoll! Dieses System in dem wir Leben ist einfach nur der Hammer und ich staune so oft über die vielen Zahnrädchen, die so perfekt ineinandergreifen. WOW!

Da ich immer wieder merke, wie sehr es Menschen hilft, wenn ich mal ganz offen erzähle, was mich wirklich bewegt, wenn ich offen ausspreche, was andere vielleicht nur denken, und ich das auch wirklich gerne teile, lag die Idee mit dem Blog natürlich nahe. Ich hatte auch schon mal so eine Blogfunktion auf meiner alten Homepage. Leider habe ich allen Inhalt in einem Moment der Unachtsamkeit jelöscht. War alles wech, ohne Vorwarnung. Daher dachte ich, dass ich es hier noch mal versuche, mit einem externen Blog quasi. Mal sehen, ob ich es auch hinbekomme und hier auch ältere Texte teilen kann. Ist ja nicht so, dass ich vorher noch nie was von meinen Gedanken aufgeschrieben hätte. ;)

Auf was ich mich hier einlasse und wem ich so alles "begegnen" werde, kann ich noch gar nicht einschätzen. Was ich mir aber wirklich wünsche ist, dass ich Menschen mit meinen Geschichten, Gedanken und Gefühlen berühren kann, dass ich Mut machen kann, auf sein Herz zu hören und wirklich ganz und gar sein Leben zu leben. Ich weiß, wie schwer es sein kann, ich kenne die Durststrecken, die Stolpersteine und Herausforderungen. Aber ich weiß auch und erlebe es jeden Tag, wie sehr es sich lohnt, sich alte Wunden anzuschauen, Verletzungen zu heilen, negative Gefühle zuzulassen und auszuhalten, abgelehnte Persönlichkeitsanteile wieder zu integrieren und zu lernen, sich selbst zu lieben, so wie man eben gerade ist und da, wo man eben gerade steht. Mein Leben wird jeden Tag reicher, leichter, schöner, intensiver, tiefer, friedvoller und harmonischer. Ich liebe die heiligen Momente, in denen ich ganz bei mir bin, völlig zentriert und mich selbst erleben kann. Ich genieße diese tiefe Ruhe, die Freude am Sein und das unendliche Vertrauen in dieses unbeschreiblich großartige Leben. Das alles möchte ich mit euch teilen. Darauf freue ich mich!

Herzensgrüße von mir und bis ganz bald
die Anja

PS: Ich hoffe, ich finde noch eine Möglichkeit, mich hier noch ausführlicher vorzustellen. Mal sehen, ob ich im Profil dazu was sehe...

Samstag, 31. Januar 2015

noch mehr Heilung

Gestern ist etwas ganz Wundervolles geschehen. (Mal wieder ;) ) In einer Meditation hat mal wieder plötzlich etwas Sinn gemacht, was ich mir über Monate nur spärlich erklären konnte. Es fand etwas einen krönenden Abschluss, was ich schon lange bearbeitet habe und mir immer wieder angeschaut habe. Und wieder wurde ich für all die Mühe belohnt, für meine Geduld und meine Ausdauer, für meine Beharrlichkeit und meine Bereitschaft, in allem einem tieferen Sinn zu sehen.

Seit August letzten Jahres macht sich mein rechtes Knie immer wieder bemerkbar. Angefangen hat es nach einer längeren Wanderung. Das Knie schmerzte und ich hatte das Gefühl keinen rechten Halt mehr zu haben. Nach ein paar Tagen Ruhe und Schonen schien es wieder in Ordnung. Doch immer, wenn ich nun längere Strecken gelaufen bin, fing es wieder an zu schmerzen. Ich „kam nicht mehr weit“, konnte „meinen Weg nicht gehen“. Ich versuchte selbstverständlich immer wieder Kontakt mit meinem Knie aufzunehmen, das Thema dahinter zu erkennen. Aber ich schien nicht so richtig ranzukommen. In den Büchern, die ich über Krankheitsdeutung habe (Ruediger Dahlke – Krankheit als Sprache der Seele; Louise L. Hay – Gesundheit für Körper und Seele), stand, dass das Knie ganz viel mit Demut zu tun hat (demütig in die Knie gehen, Demütigungen in Demut verwandeln). Weiterhin steht da zu lesen, dass der Oberschenkel für die Familientradition steht, für die Familiengeschichte und der Unterschenkel für den eigenen Weg. Das Knie dazwischen ist die Verbindung dieser beiden Aspekte und somit auch die Stelle, die sich bemerkbar macht, wenn es zwischen dem eigenen Weg und der Familientradition Spannungen gibt. Das machte für mich alles Sinn. Und dennoch hatte ich noch nicht das Gefühl, dass der Groschen gefallen ist. Ich hatte auch nicht den Impuls, zum Arzt zu gehen. Wenn ich mich in mein Knie einfühlte, dann kam es mir so vor, als ob eine Fehlstellung/Verrenkung da wäre und das Außenband dadurch bei längerer Belastung gereizt wird. Ich sah ein Bild, dass dies Auswirkungen auf meine Hüfte und auch auf den Nacken hatte.

Im November dann, bei einem weiteren Versuch, das Thema zu erkennen, kam das Bild, dass in meinem Knie ein Messer steckt. Meine Mutter hatte es dort auf geistiger Ebene „platziert“. Sie wollte nicht, dass ich „gehe“. (Wir hatten zu der Zeit keinen persönlichen Kontakt, da ich immer noch dabei war, mir meine Themen bezüglich meiner Ursprungsfamilie anzuschauen.) Das Messer konnte ich herausziehen. Sehr einfach sogar. Nur die Spitze blieb stecken und ich merkte, dass ich daran auch erst mal nichts ändern konnte. Das war noch nicht dran. In der Meditation konnte ich ihr das Messer auch zurückgeben. Vorher hatte sich das Messer noch in eine Blume verwandelt, mit dem Hintergrund, dass sie nicht noch einmal auf die Idee kommt, das Messer anderweitig einzusetzen. ;) Sie war zwar nicht sehr begeistert, aber sie ließ es zu und nahm die Blume an sich.

Ein paar Tage nach dieser Meditation wurde mein Knie wieder eingerenkt, durch „Zufall“. Ich saß auf dem Sofa, hatte die Beine lang ausgestreckt und mein Partner wollte drübersteigen und aufstehen. Dabei gab er versehentlich sehr viel Gewicht auf mein Bein und es knackte einmal ordentlich im Knie, genau auf die Art und Weise, wie ich immer fühlte, dass es knacken müsste, damit es wieder richtig wäre. Ich musste echt herzlich lachen, weil das mal eben so „nebenbei“ passiert ist. Nachts im Bett bekam ich dann Schmerzen in der Hüfte und am Tag danach im Nacken. Es fühlte sich so an, als ob jetzt wieder alles an Ort und Stelle wäre und sich die Verspannungen durch die Fehlstellung lösen würden. Die Schmerzen in Hüfte und Nacken waren auch schnell wieder vorbei und beim Laufen hatte ich auch plötzlich wieder mehr Halt im Knie. Allerdings war es bei längeren Strecken immer noch so, dass das Knie anfing, weh zu tun. Das Thema war also noch nicht abgeschlossen.
Natürlich schaute ich in Meditationen immer wieder nach dem Knie, aber ich merkte, dass da gerade nichts zu machen war. Also ließ ich es, wie es war…

Gestern hatte ich dann endlich den Impuls, da noch mal hinzuschauen. Ich ging innerlich mit meinem Blick in das Knie. Das Außenband erregte sofort meine Aufmerksamkeit. Es sah aus, als ob es auf Höhe der Kniescheibe dünn gescheuert wäre. Dann habe ich geguckt, wo es denn reibt und sah einen spitzen, scharfen Gegenstand. Erst sah es so aus, als ob es ein gesplitterter Knochen wäre, doch bei genauerem Hinsehen erkannte ich, dass es sich um die Messerspitze handelte, die ja damals steckengeblieben war. Schon als ich gestern mit dieser Meditation anfing, hatte ich sofort das Gefühl, dass etwas Bedeutendes passieren würde. Ich merkte, dass etwas hochkam, in Fluss kam und mir kamen sehr schnell die Tränen. Bei mir ein sicheres Zeichen dafür, dass sich was löst und klärt. Da saß ich also und hatte diese Messerspitze entdeckt. Ich wollte sie entfernen, doch das ging nicht gleich. Also wartete ich etwas ab und ließ es einfach noch so. Und plötzlich ging es. In dem Moment, in dem sich die Messerspitze löste, ging ein riesen Ruck durch meinen Körper, wie wenn explosionsartig etwas nach außen gedrungen wäre, wie wenn sich etwas Luft gemacht hatte. Ich hatte nun diese Messerspitze in der Hand und sah sie an. Ich fragte, was diese Messerspitze symbolisiert und da fing alles an, mir wie Schuppen von den Augen zu fallen. Die Messerspitze stand für all die „Spitzen“, die ich als Kind eingesteckt habe, für all die Demütigungen, die ich empfunden habe, für alle Verletzungen, die ich erfahren habe. Und mit diesem Wissen begann sich die Messerspitze in eine Art Verband zu verwandeln, den ich um die dünn geriebene Stelle an meinem Außenband legen konnte. Ich konnte mit der verwandelten Messerspitze mein Knie wieder heilen. Das, was mich verletzt hat, war auch in der Lage, mich wieder zu heilen. Die Demütigungen verwandelten sich in Demut, denn ich begriff plötzlich, dass alles, was ich als Kind an Verletzungen erlebt habe, die beste Vorbereitung auf meine jetzige Arbeit waren, auf meinen Weg, auf mein wahres Wesen. Es ist die beste Basis und die beste Schule, die ich mir nur wünschen konnte. Wie könnte ich den Menschen besser helfen, als mit eigenen Erfahrungen. All die Klarheit, mit der ich die Zusammenhänge und Verstrickungen zwischen Klienten und deren Eltern sehen kann, verdanke ich nur meiner eigenen Erfahrung, meinen eigenen Erlebnissen, meiner Vergangenheit. Und plötzlich war auch der Hintergrund von meinem Knie sonnenklar. Die Spannungen, die ich tatsächlich zwischen der Familiengeschichte und meinem eigenen Weg gefühlt habe, dieses Gefühl von „ich bin anders und muss mich schützen und befreien“, drückten sich in diesem Schmerz aus. Diese gedankliche Spannung war auf einmal weg, denn ich erkannte, dass sich das alles gar nicht widerspricht. Das sind keine zwei Magnete, die sich abstoßen, sondern vielmehr ist unsere Familiengeschichte und meine Vergangenheit das wunderbarste Fundament, auf dem ich jetzt gehen kann, das ich mir für meinen eigenen Weg nur wünschen kann. Als mir das klar wurde, legten in dieser Meditation meine Eltern heilend ihre Hände auf mein Knie und es floss unendlich viel Liebe. Ich wusste, dass diese Wunde nun heilen kann. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie sehr ich weinen musste. Zum ersten Mal sah ich meine Eltern als das, was sie wirklich sind: Zwei wunderbare Seelen, mit denen ich mich verabredet habe, damit sie mich auf perfekte Art und Weise auf meinen eigenen Weg vorbereiten und mich durchströmte unendliche Liebe, Dankbarkeit und Demut. Für meine Eltern, für diese liebevollen, großartigen Seelen, die sie sind, die sich auf einer höheren Ebene dafür bereit erklärt haben, mir diese ganzen Verletzungen „anzutun“, für dieses wunderbare, perfekte System, in dem wir hier leben. Da fiel mir der eine Satz wieder ein, den Gott in der Geschichte „Eine kleine Seele spricht mit Gott“ gesagt hat: "Denke stets daran", hatte Gott mit einem Lächeln gesagt, "ich habe dir immer nur Engel geschickt!" Und so ist es auch. Manchmal dauert es einfach, bis einem das wieder bewusst wird und man es wirklich fühlen kann.

Wenn ich heute mein rechtes Bein anschaue, dann sehe ich kein gebrechliches Etwas mehr, mit dem ich nicht weit komme und das ich nicht belasten kann. Wenn ich heute mein Bein anschaue, dann sehe ich ein wundervolles, kraftvolles Gebilde mit einer perfekten, robusten Basis als Oberschenkel (die Familiengeschichte) und einen agilen, wendigen Unterschenkel (meinen Weg), die beide absolut im Knie harmonieren und mit dem ich perfekt MEINEN Weg gehen kann. Meinen Weg mit einer Familiengeschichte, die mir den Rücken stärkt und mir alles gegeben hat, was ich für meine eigene Geschichte brauche!

Ich verneige mich in Demut vor all meinen Vorfahren, vor meinen Eltern und all den wunderbaren Seelen, die mich für meinen Weg vorbereitet haben.


Herzensgrüße von mir!
Anja

Foto: Anja Reiche

Montag, 5. Januar 2015

Willkommen im neuen Jahr! Ein Rückblick auf das vergangene...

Ihr Lieben,

da wollte ich eben in meinem Blog (den "alten" auf meiner Homepage) einen kleinen Rückblick auf das Jahr 2014 geben und in einem Moment der Unachtsamkeit habe ich gleich den ganzen Blog gelöscht, statt einen neuen Artikel hinzuzufügen. Nach der einsetzenden Schnappatmung, als ich gemerkt habe, was ich da gerade getan hatte, habe ich natürlich sofort die Hotline angerufen. WEG! Nix mehr zu machen. Jelöscht!

Na gut, dann fangen wir 2015 eben wirklich nochmal ganz neu an. Es ist wie es ist.

Den Rückblick auf 2014 und einen Ausblick für 2015 soll es natürlich trotzdem geben. Daran hat sich ja erstmal nicht viel geändert. Nur dass ich auf die To-Do-Liste für 2015 nun noch draufschreiben kann, dass ich irgendwie versuche den Blog teilweise wieder herzustellen. Seufz...

Aber nun zum eigentlichen Thema dieses Artikels:
Das Jahr 2014 war für mich ein Hammerjahr. Es ist so viel passiert. Ich habe so viel entdeckt und erkannt und es ist ganz viel in Heilung gegangen. Körperlich wie seelisch.

Meine anfängliche Verunsicherung bezüglich der Heilungsmethoden meiner Gallenblase hat sich im Januar 2014 ziemlich schnell in Luft aufgelöst. Wurde mir doch durch einen Ultraschall bestätigt, dass das Organ gesund ist und nur noch ein paar wenige Gallensteine vorhanden sind. Ich kann mich heute noch an die unfassbare Erleichterung erinnern, als ich das hörte und damit wusste, dass ich genau das Richtige getan hatte. Es war richtig meinem Gefühl zu folgen und mir die Themen hinter der Krankheit anzuschauen, es war richtig, die Steine mit einer alternativen Methode auf natürlichem Wege auszuscheiden, anstatt mir die Gallenblase entfernen zu lassen. Es war richtig, an meine Selbstheilungskräfte und meine Schöpferkraft zu glauben. Was habe ich geweint, vor Erleichterung, Stolz und Freude, als ich damals vom Arzt nach Hause gefahren bin! Heute braucht mir in Sachen Gesundheit, Körpergefühl und Selbstheilungskräfte niemand mehr was erzählen. Bei solchen Sachen habe ich mittlerweilen einen eisernen Willen, ein super gutes Gefühl für mich und meinen Körper und das absolute Wissen, dass ich alles in der Hand habe. Ein riesen Geschenk!

Im Laufe des Jahres 2014 durfte ich auch immer mehr erkennen und erfahren, welche wunderbaren feinfühligen Talente in mir stecken. Ich habe erkannt, dass ich die Energien von anderen Menschen wahrnehmen kann, dass ich Blockaden und hinderliche Glaubenssätze erspüren kann. Mir passierte es, dass ich Kontakt zu anderen Seelen hatte, verstorbene wie lebende. Von ihnen durfte ich tiefere Zusammenhänge erfahren und noch mehr vom Leben verstehen. Durch sie habe ich viel erkannt in Angelegenheiten, in denen es noch das ein oder andere Fragezeichen für mich gab. Zum Ende des Jahres konnte ich feststellen, dass ich diese Fähigkeit auch bei Tieren habe und auch hier gut wahrnehmen kann, wie es dem Wesen gerade geht und was es braucht. Ich habe herausgefunden, dass ich hochsensibel bin, hellfühlig, hellwissend und in mancher Hinsicht hellsehend. Dafür bin ich soooo dankbar!
Ich hatte wundervolle Begegnungen mit Menschen, die meine Hilfe suchten und mehr als einmal hatte ich Tränen in den Augen, weil es so heilsame und heilige Momente gab, weil wir uns gegenseitig berührten. Es gab sehr viele Anfragen und ich konnte nicht allen nachkommen. Im November merkte ich dann, dass ich einen Rückzug brauchte und meine Energie bei mir behalten wollte. So ist es im Prinzip jetzt noch. Ich weiß, dass ich diese Fähigkeiten habe, ich weiß allerdings noch nicht, welche Rolle sie bei meiner Lebensaufgabe spielen. Aktuell ist mir einfach nur danach, von meinem Weg zu erzählen und andere zu ermutigen, ebenfalls ihren eigenen Weg zu gehen. Also mache ich das auch...

Das ganze Jahr war ich immer wieder mit dem Thema "Frieden mit der Ursprungsfamilie" beschäftigt. Dazu habe ich mir viel angeschaut, habe viel gelesen, habe viel erkannt und verstanden. Es wurden alte Muster sichtbar und lange verdrängter Schmerz kam an die Oberfläche. Ich durfte erleben, wie sehr uns die Erfahrungen aus der Kindheit noch im Erwachsenenleben prägen und beeinflussen, oft ohne, dass wir uns dessen bewusst sind. Immer wieder habe ich mir die Frage gestellt, wie wohl ein wirklich geheiltes Verhältnis mit der Familie aussieht. Diesem Frieden und dem geheilten Verhältnis habe ich mich Schritt für Schritt genähert. Tatsächlich war es viel innere Arbeit. Es wollte viel gesehen und nochmal gefühlt werden. Und dazu war ich bereit. Im Mai noch habe ich es nicht aushalten können, in meinem Elternhaus zu sein. Ich wollte nur weg. Zu viel kam hoch, zu viel hat mich bewegt. Der Kontakt war das ganze Jahr eigentlich nicht vorhanden. Ich brauchte Abstand und Zeit zum Sortieren. Und nun zum Jahresende ist das eingetreten, was ich so lange gesucht hatte: Frieden! Ich konnte meiner Familie begegnen, ohne dass irgendwas hoch kam, ohne dass irgendwas getriggert wurde. Keine Wut, keine Verletzungen, kein Schmerz, keine Schuld, keine Scham, keine Ohnmacht, keine Angst mehr. Einfach nur Frieden und jeden so sein lassen können, wie er eben ist. Meine Grenzen wahren und auch zeigen. Für mich sorgen und dennoch Kontakt haben. Und wenn ich so darüber nachdenke, kommen mir schon wieder die Tränen. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, welch riesen Erfolgserlebnis das für mich darstellt. So lange habe ich gesucht, hinterfragt, in mein Innerstes geschaut. Immer wieder habe ich mein inneres Kind besucht, meine angestauten Emotionen durchfühlt, mit ihnen gesprochen und sie da sein lassen, bin meinen Familienmitgliedern in Meditationen begegnet. Und nun zeigt sich auch hier: Das ist der richtige Weg! So geht es! Es zeigt sich im Außen, was ich im Innen geleistet habe! Ein unbeschreibliches Gefühl! Stolz, Ehrfurcht, Dankbarkeit, Demut, all das erfüllt mich.

Und das waren noch lange nicht alle Ereignisse. Ich bin meiner Dualseele begegnet, ohne zu wissen, dass es sowas überhaupt gibt. Aber mich wundert so schnell nichts mehr. ;) Eine kurze, aber heftige, intensive und absolut aufschlussreiche Begegnung. Hier durfte ich lernen, dass ich alles, was ich wirklich brauche, in mir trage und auf niemanden angewiesen bin, um meinen Weg gehen zu können und meine Berufung zu leben. Ich merkte, dass ich bereits vollkommen und vollständig bin. Was Freundschaft für mich bedeutet und was sie wirklich ausmacht, konnte ich ebenfalls für mich definieren. Auch ein Prozess in 2014. Die Themen Fülle, Fluss des Lebens und Reichtum haben mich auch das ganze Jahr begleitet. Auch hier habe ich schon viel geheilt und verstanden, mich von alten Begrenzungen befreit und meine Ängste angenommen. Hier fühle ich, dass ich da in Kürze den Haken dran machen kann. Eben alles zu seiner Zeit. Ich werde berichten.

Es macht mich sprachlos, wenn ich so zurückdenke und feststelle, dass das alles wirklich nur in einem Jahr passiert ist. Die Ereignisse reichen fast schon für ein Leben. Und auch diese rasante Entwicklung, diese Schnelligkeit und die Fähigkeit all diese Neuerungen verarbeiten zu können, macht mich absolut dankbar! Ich danke diesem wundervollen System "Universum", in dem wir leben. Ich danke meiner wundervollen Seele und ich danke mir, für meinen Mut und meine Ausdauer! Die Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten hier in diesem Leben sind einfach nur grandios. Da hatte jemand richtig Ahnung, als er sich das ausgedacht hat. DANKE!!!

Für 2015 gilt deshalb wieder einmal und noch mehr als je zuvor: Ich höre auf mein Herz. Ich folge meiner Seele. Ich schaue mir an, was sich mir zeigt. Ich bin achtsam, liebevoll mit mir und anderen und tue in jeder Sekunde das, was dran ist. Ich freue mich auf alles, was kommen mag, auf meinen Weg, von dem ich nicht weiß wohin er führt, nur dass ich ihn gehe und dass er goldrichtig ist. Und selbstverständlich versuche ich, nicht wieder meinen Blog zu löschen. Mal sehen, ob mir das 2015 gelingt. ;)

Fühlt euch umarmt und geherzt! Ich wünsche mir für das neue Jahr, dass immer mehr ihren Weg gehen und auf ihr Herz vertrauen! Ich kann nur sagen, das lohnt sich so dermaßen, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann.

Herzensgrüße von mir
die Anja

Foto: Anja Reiche

Dienstag, 18. November 2014

Was Leben ausmacht...

Was Leben ausmacht und wozu ich hier bin

* mich jeden Tag selbst erleben und neu erfinden, mich entdecken und mich selbst verzaubern

* wachsen bei jeder Gelegenheit

* Erfüllung und Bewusstheit bei allem, was ich tue; bei allem, was ich bin

* frei sein - jeden Moment das tun, was ich tun möchte; das fließen lassen, was gerade fließen möchte; die sein, die ich gerade sein möchte

* Vollkommenheit in mir selbst sehen

* der Anbindung an die Quelle allen Seins gewahr sein

* wissen, dass ich alles habe und nichts brauche

* ein Auge für Wunder haben

* fühlen, dass der Fluss des Lebens mich trägt

* erfahren, dass die Welt zu meinen Füßen liegt

* wissen, dass alles möglich ist

* lieben was ist

* Schicht um Schicht das ablegen, was nicht ich bin

* mein wahres Wesen leben

* selbst der Sinn meines Lebens sein

* bei mir sein, mit mir sein, durch mich sein

Das ist es, was Leben ausmacht und wozu ich hier bin!

Anja

Montag, 13. Oktober 2014

Wie ich den Zugang zu mir fand

Ich werde öfter gefragt, wie ich den Zugang zu mir und zu meinen medialen Fähigkeiten erlangt habe. Hier eine meiner ausführlichen Antworten auf diese Frage:

"Also bei mir kam diese Fähigkeit so nach und nach. Früher war ich der absolute Kopf- und Verstandesmensch. Da hat noch nicht mal ein Pendel auf mich reagiert. Ich war völlig zu und ständig im Tun. Erst als ich 2009 meinen Job an den Nagel gehängt habe, weil ich dermaßen fertig und ausgebrannt war, begann der Weg zu mir. Da hatte ich das erste mal das Bedürfnis nach Stille. Ich hab mich einfach hingesetzt und war still. Irgendwann hab ich dann gemerkt, dass meine Gedanken auch still werden und dass das total entspannend und angenehm ist. Das waren meine ersten Erfahrungen mit Meditation. Ich hatte davon keine Ahnung, bin einfach meinem Gefühl gefolgt. Stille ist dann immer wichtiger geworden. Ich konnte keinen Radio mehr an haben. Mir wurde bewusst, wie sehr ich mich schon verloren hatte und dass es ganz wichtig für mich ist, dass ich genügend Auszeiten habe, dass ich immer Rückzugsmöglichkeiten habe. Wenn ich mir diese Zeiten nicht nahm, lief ich über. Im wahrsten Sinne des Wortes. Irgendwann kam dann immer der Moment, in dem ich weinen musste, und mir "meine" Zeit nehmen MUSSTE. Mein Job hatte mich damals so vereinnahmt, da wollte ich auf keinen Fall mehr hin und deshalb bin ich immer achtsamer mit mir geworden.

Engelkarten und die Gebete zu Engeln waren schon länger ein wichtiger Teil für mich. An die habe ich schon immer geglaubt. Also mir war von Kindesbeinen an klar, dass es da noch mehr gibt. Nur war das sehr aus dem Fokus gerückt.

Irgendwann wollte ich dann wissen, was da eigentlich so genau passiert in der Stille und wie das genau "geht" mit der Meditation. Da hab ich dann eine Ausbildung zur Entspannungspädagogin gemacht. Einfach weil ich neugierig war und mehr wissen wollte. Schließlich wollte ich ja wissen, was ich da genau machte. Ich war zum Zeitpunkt der Ausbildung immer noch sehr auf der Suche nach mir und dem Sinn des Lebens. In einer Mittagspause war ich alleine im Wald bei der Ausbildungsstätte, die Sonne schien und es war schön mild. Ich setzte mich auf den Waldboden, auf ein Fleckchen, auf das die Sonne schien und machte die Augen zu. In dem Moment war ich einfach nur zufrieden. Plötzlich hatte ich ein Bild vor meinem inneren Auge und auch ein ganz starkes Gefühl dazu, dass sich mir aus der geistigen Welt zwei Hände reichen und mir ganz viel Kraft geben. Ich spürte, dass ich nicht alleine war und dass ich Hilfe bekam. Diese Hände reichten sich mir noch lange danach, immer wenn ich am Verzweifeln war und meinen Weg nicht mehr sehen konnte.

Ja und nach und nach wurden die Bilder immer deutlicher, die Verbindung immer intensiver. Ich hab angefangen mit meinem Schutzengel zu reden, mit Schutzengeln von anderen. Ich habe mich in Menschen eingefühlt, einfach weil ich wusste, ich kann es. Vorwiegend, wenn es um Krankheiten ging. Dann hab ich angefangen systemische Aufstellungen auf dem Brett zu machen, für mich. (das ist sowas wie Familienstellen, nur im kleinen und mit Figuren) Diese Aufstellungen hab ich dann irgendwann für andere gemacht, ohne dass die Menschen anwesend waren und ich konnte alle Zusammenhänge fühlen und vor meinem inneren Auge sehen. Ich bekam Informationen, welche Elemente noch zum Problem gehören, welche Gefühle im Spiel waren und was passieren musste, damit es zur Lösung kommt. Und da kam ich dann mal auf die Idee, dass es ja schön wäre, wenn die Seele auch mit aufgestellt wird. Eine wunderbare Sache.

So kam es dann auch, dass verstorbene Seelen noch eine Botschaft für denjenigen hatten, für den ich die Aufstellung machte. Sie waren einfach da, ich spürte die Anwesenheit und wusste, was sie sagen wollten. Ich wurde jeden Tag aufs neue überrascht und das werde ich heute noch. Jeden Tag kommen neue Facetten und Sichtweisen dazu. Jeden Tag geschieht etwas Unerwartetes und Wundervolles.

Ich habe mir angewöhnt, nichts von meinen Wahrnehmungen anzuzweifeln oder in Frage zu stellen, sondern einfach alle Wahrnehmungen da sein zu lassen. Irgendwann haben sie bisher immer Sinn ergeben. Bezüglich des Lebens und seinem Sinn dagegen habe ich mir angwöhnt, ALLES in Frage zu stellen und nur das zu glauben, was mein Herz für richtig hält.

Was mich nochmal richtig zurück zu mir gebracht hat und mir einen enormen Zugang zu mir selbst gebracht hat, war meine Krankheit. Ich gehe davon aus, dass alles Energie ist und wir somit mit allem verbunden sind. Weiterhin gehe ich davon aus, dass wir mit unserem Geist alles erschaffen, dass wir mächtige Wesen sind. Meist jedoch erschaffen wir unbewusst, weil wir nicht wissen, dass wir erschaffen. So kommt es dann auch zu Krankheiten. Wenn ich also auch meine Krankheiten selber erschaffe, dann kann ich mich auch wieder heilen. Und das hat sehr gut funktioniert. Ich habe in Meditation mit meinen Organen gesprochen, immer und immer wieder. Die Antworten waren der Hammer und absolut erhellend. Verdrängte Gefühle, hinderliche Glaubenssätze, all sowas setzt sich im Körper fest.

Du siehst also, ich habe nicht gezielt versucht, mein drittes Auge zu öffnen. Vielmehr bin ich immer meinem Gefühl gefolgt und habe das getan, was gerade dran war. Ich bin immer meiner Neugier gefolgt und den Bedürfnissen meines Körpers. Mein Weltbild durfte ich dafür auf links drehen. Dabei haben mir unter anderem die Bücher "Gespräche mit Gott" von Neale Donald Walsch sehr geholfen. Ich habe viele Vorträge von Robert Betz gehört und seine Meditationen gemacht.

Es gibt so viele Möglichkeiten in Meditation zu gehen. Für jeden gibt es den richtigen Zugang. Meist wird ein riesen Ding dahinter vermutet, dabei ist es nichts anderes als ganz im Hier und Jetzt zu sein. Dein Körper ist immer genau im Hier und Jetzt. Daher eignen sich zum Beispiel Achtsamkeitsmeditationen sehr gut. Du konzentrierst dich einfach auf deinen Körper, auf deine Atmung, oder du gehst gedanklich von den Zehen an jeden Körperteil durch bis hoch zu den Haarspitzen. Dabei wird dein Geist still und die Gedanken hören auf zu quatschen. Du kannst geführte Meditationen machen oder Fantasiereisen, bei denen dich eine Stimme mit auf eine Reise nimmt. Du kannst einfach so in die Stille gehen und schauen, was gerade fließen möchte. Du kannst einfach die Frage in das Universum schicken "Was ist jetzt gerade wichtig für mich?" und warten, was sich dir zeigt, innerlich, während der Meditation oder danach im Außen. Vielleicht ließt du dann "zufällig" einen Artikel und erhältst so eine Antwort. Es gibt sooo viele Möglichkeiten.

Und eins ist wirklich wichtig: du kannst es nicht verkehrt machen, wenn du das tust, was dir gut tut.

Ich glaube, dein Glaube und dein Weltbild sind entscheidend für deine Erfahrungen. So wie du glaubst, dass die Welt ist, so wird sie sich dir zeigen, und wenn du glaubst, dass du Engel sehen kannst und eine Verbindung zu ihnen aufbauen kannst, dann wird es auch so sein. Du entscheidest, was in deinem Leben möglich ist.

Ich grüße dich herzlich!"

Ich hoffe, diese Ausführungen haben dir ein wenig geholfen! ♥

Herzensgrüße von mir
Anja


Unsere innere Stimme weist uns den Weg wie ein Leuchtturm!
Foto: Anja Reiche


Dienstag, 30. September 2014

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Mal wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort - die blaugrüne Mosaikjungfer! Ein riesen Teil...

Dienstag, 23. September 2014

alles in Arbeit


Ihr Lieben,

die letzten Tage erlebe ich mich als sehr unruhig. Die Träume sind wirr und durcheinander. Oft habe ich nach dem Aufwachen das Gefühl, als wäre im Schlaf etwas Wichtiges passiert, als hätte meine Seele viel Arbeit geleistet, sich gekümmert und transformiert. Ich brauche auch gerade extrem viel Ruhe und Schlaf. In mir wirbelt alles umher. Alle Themen und Gefühle, die ich in den letzten Monaten so angeschaut habe, ploppen nochmal kurz hoch. Mal die Angst, mal die Ohnmacht, mal das Schuldgefühl, mal die Wertlosigkeit, etc. Das wechselt täglich, manchmal auch mehrmals täglich. Mir kommt es so vor, als ob es in mir wirklich richtig arbeitet, als ob neue Synapsen geknüpft werden, als ob energetisch vieles im Wandel ist, als ob ich eine einzige Transformationsbaustelle wäre, in der es hämmert und sägt, einreißt und aufbaut. Meine Seele scheint sehr beschäftigt zu sein und viel zu erledigen. Zumindest kommt es mir so vor, als ob sie ständig unterwegs wäre und tut und macht. Es ist, als würde sich mein inneres Energieniveau, dem äußeren angehobenen Energieniveau anpassen. Heute hatte ich den Gedanken, dass man sich so wohl auch in der Pubertät fühlt, wenn man es da schon in Worte fassen könnte. Ich bin weder Fisch noch Fleisch, weiß nicht recht auf was ich gerade Lust habe, schwebe im Durcheinander und vermeintlichen Chaos, das doch nur die Vorstufe zu neuer Klarheit ist, zu einer neuen Phase, zu einer neuen Entwicklungsstufe. <3 Ich wollte das gerne mit euch teilen, weil ich mir ziemlich sicher bin, dass es einigen gerade ganz ähnlich geht, schon ging oder noch gehen wird. Vielleicht hilft es ja zu wissen, dass ihr damit nicht alleine seid. Das von mir und meinen derzeitigen Eindrücken. 


Herzensgrüße!

Mittwoch, 10. September 2014

Wunden der Kindheit


Heute fließt wieder alter Schmerz. Schon heute morgen, als ich mich total schlecht gelaunt aus dem Bett geschält habe, hätte ich es mir denken können. Es war diese ganz besondere schlechte Laune, die ich immer dann habe, wenn ich kurz davor bin, dass wieder alter Schmerz hochkommt, der dann neuer Klarheit und neuen Erkenntnissen Platz macht. Und so war es dann auch. Die letzten Tage waren geprägt von Unruhe, Verwirrung und der Suche nach dem Haken. Da weiß ich nun seit Kurzem, dass meine Fähigkeiten noch besonderer sind, als ich es bisher eh schon vermutet habe - ihr erinnert euch, Hochsensitivität und so - und dennoch wurde ich das Gefühl nicht los, meine 300 PS nicht auf die Straße zu bringen, wie Anne Heintze so schön sagt. Ich bin talentiert, habe besondere Gaben und Fähigkeiten, einen wachen Verstand und ne riesen Portion Intuition. Ich bin mächtig stolz auf all das und ich liebe es, dieses Potenzial auszuleben. Und dennoch komme ich immer wieder an den Punkt, dass ich mir keine Gedanken darum machen möchte, wie meine Bezahlung aussehen kann, dass ich nicht sagen möchte, DAS kostet es, meine Dienste in Anspruch zu nehmen. Bei Freunden und Bekannten fällt mir das besonders schwer. Wie kann das sein? Ich weiß doch um die Besonderheit! Heute haben sich dann die Erkenntnisse überschlagen und meine Aufmerksamkeit wurde noch mal auf alte Wunden der Kindheit gelenkt. Nun habe ich ja die große Herausforderung eine narzisstische Mutter zu haben und auch mein Vater lässt immer wieder durchblicken, dass uns Kindern seine Bedürfnisse am Herzen liegen sollten. Und so habe ich als Kind, dessen Eltern zum Großteil die eigenen Bedürnisse in den Vordergrund gestellt haben und so auch nie viel Zeit hatten, die Erfahrung gemacht, -dass ich es nicht wert bin, dass man Zeit mit mir verbringt. Dass ich mich vielmehr äußert glücklich schätzen kann, wenn sich doch mal jemand mit mir abgibt. -dass ich für das, was ich gebe, nichts bekomme, denn das Geben wird erwartet und ist selbstverständlich. Solche Erlebnisse schmerzen, auch nach all den Jahren noch, und es ist gut, dass der Schmerz nun fließen und so meinen Körper verlassen kann. Wie sich solche Glaubenssätze auf das Thema Geld verdienen auswirken, ist wahrscheinlich klar. Es ist nämlich ein echt großer Schritt von dem Punkt "Du bist es nicht wert, dass man Zeit mit dir verbringt" bis zu dem Punkt "Ich nehme dafür, dass jemand Zeit mit mir verbringt, Geld". Und diese Gewohnheit für das Geben nichts zu bekommen, spricht für sich, bin ich doch zum Beliefern und zum Bedürfnisse befriedigen erzogen worden. Was ich nun tue? Ich bin sehr dankbar, dass mir das alles in dieser Klarheit vor Augen geführt wird. Denn wenn ich weiß, was ich denke, kann ich es ändern. Nun beobachte ich mich ganz gezielt und erforsche, wo und wann diese Glaubenssätze greifen, nehme sie dankbar an, denn sie haben all die Jahre perfekt ihren Dienst erwiesen und dann lasse ich sie immer mehr los. Neue Glaubenssätze dürfen dann ihren Platz einnehmen. "Für das, was ich gebe, bekomme ich." und "Es ist wertvoll, Zeit mit mir zu verbringen." Und auch mit der Wertlosigkeit an sich, mit diesem Gefühl, werde ich immer wieder in Meditationen Kontakt aufnehmen. Bisher haben sich all meine negativen Gefühle in Meditationen in Tiere verwandelt, mit denen ich reden konnte und unsere Beziehung heilen konnte. Die meisten wollten einfach nur gesehen werden, Liebe und Annahme. So konnte sich die Schlange der Angst in den Adler des Vertrauens wandeln, der Elefant der Schuld in den Schmetterling der Leichtigkeit und Freiheit. Es könnte treffender nicht sein, dass meine Wertlosigkeit ein Krokodil ist, das mich vom Ozean der Fülle zurückdrängt und davon abhält. Nun darf ich gespannt sein, zu welchem Geschenk mich dieses Krokodil noch führt und wie die Verwandlung aussehen wird.

Herzensgrüße von mir!

PS: Ich mache meinen Eltern keinerlei Vorwürfe! Sie machen es immer so gut sie es können und ich weiß, dass sie immer unser Bestes wollen. Sie lieben uns! Auch das weiß ich. Dennoch habe ich es so empfunden, wie ich es hier schildere und dieses Empfinden und Erleben hat Spuren hinterlassen. Sicherlich waren diese Spuren nicht ihre Absicht.