Dienstag, 28. Februar 2017

Zähne selber heilen

Wie ihr wisst, schaue ich mir meine Zähne immer wieder an und die Themen, die hinter Karies und allen anderen Symptomen stecken. Wie ihr auch wisst, bin ich zutiefst davon überzeugt, dass die Fähigkeit zur Selbstheilung bei den Zähnen nicht aufhört.

Im Sommer letzten Jahres wurde ja an einigen Stellen Karies festgestellt und ich habe mich dazu entschlossen, nicht bohren zu lassen, sondern die Sache selbst anzugehen. Nun möchte ich euch einen ersten Zwischenbericht geben. Vor einigen Tagen war ich nämlich wieder beim Zahnarzt und die Karies ist zurückgegangen. An den zwei unteren Eckzähnen wurde im letzten Sommer noch Karies festgestellt, nun ist da nichts mehr. Für mich ein echtes Erfolgserlebnis. Natürlich ist auch noch Karies vorhanden, aber immerhin schon weniger.


Was ich nun alles schon für die Heilung getan habe, schildere ich im Folgenden:

1. Seelische Themen anschauen und wieder guten Kontakt zu den Zähnen herstellen
Bis zu dem zwingend erforderlichen Zahnarztbesuch im letzten Sommer, habe ich meine Zähne mit Verachtung gestraft und sie weitestgehend ignoriert. Dass das nicht gerade förderlich für die Gesundheit ist, dürfte klar sein. Ausblenden funktioniert nun mal nicht. Also habe ich mich hingesetzt und wieder regelmäßig mit meinen Zähnen gesprochen, sie gefragt, was sie krank gemacht hat, wie ich sie krank gemacht habe. Ich habe wieder eine Beziehung zu ihnen aufgebaut, sie wieder integriert. Die Antworten meiner Zähne waren und sind vielfältig. Frühere Erkenntnisse findest du hier und hier und hier.

Bei mir spielt dieses ausgesaugt worden sein in der Kindheit eine große Rolle. Das geht an die Substanz, an die Zahnsubstanz. Ich darf sie wieder mit Liebe versorgen, darf mich wieder und wieder mit Liebe versorgen und meine Substanz wieder auffüllen. 

Die Zahnwurzelentzündungen, die ich vor Jahren hatte, drei an der Zahl, zeigten mir an, dass ich einen Konflikt in mir habe, der an die Wurzel meiner Existenz geht. Dieser Konflikt bestand daraus, dass ich nicht ich selbst sein durfte, über so lange Zeit. Bei dem Konflikt ging es nicht nur um den Konflikt, den ich persönlich in diesem Leben so lange hatte, sondern es war auch ein Ahnenthema. All meine Ahnen konnten auch über so lange Zeit nicht sie selbst sein. Wir erben mehr, als wir glauben. Ahnenthemen anzuschauen, durchzufühlen und zu entlassen, ist herrlich befreiend.

Irgendwo hab ich mal das Wort "Gesellschaftszahn" gehört und dieses Wort hat mich sofort getroffen und bewegt. Die Zähne werden schlecht und kaputt, wenn wir uns zu sehr anpassen und uns belügen, der Gesellschaft gegen unseren Willen folgen, wenn wir faule Kompromisse eingehen (Karies = Zahlfäule; symbolisiert diese faulen Kompromisse). Es heißt also, zu sich stehen. Die Zähne danken es uns.


In meinen Zähnen war auch so viel Ahnenschuld gespeichert. Das Schuldgefühl, das man bekommt, wenn man denkt, man sei verkehrt, weil man eben nicht der Norm entspricht, weil man nicht das gut findet, was die meisten gut finden. Auch das war in den Zähnen gespeichert. Ich habe es gefühlt und entlassen.

Dann noch unbändige Wut, weil ich es mir nicht gestattet habe, meine Zähne zu zeigen, sie zu blecken und mein Revier zu verteidigen, wenn jemand in meinen Raum eingedrungen ist. Ich durfte das als Kind nicht. Auch diese Wut habe ich bejahend gefühlt und wieder in Fluss gebracht.

Erst am Sonntag habe ich meinem inneren Kind erlaubt, dass es die Zähne zeigen darf, dass es wütend sein darf, dass es andere anknurren darf, wenn jemand seine Grenzen überschreitet. Das hat meinem kleinen Mädchen so gut getan, ihm das zu erlauben. Es darf für sich einstehen und kräftig zubeißen, wenn es dran ist. Es darf sich seinen Raum wieder nehmen und ihn verteidigen. Welches Kind durfte das schon???

Die Zähne erzählen uns wirklich viel über uns selbst. Sie sind lediglich ein Spiegel und unsere Schöpfung. Wenn wir sie krank gemacht haben, können wir sie auch wieder gesund machen. 


2. Sango Meereskoralle
Seit Sommer letzten Jahres nehme ich auch täglich Sango Meereskoralle zu mir. Es remineralisiert die Zähne und hilft beim Wiederaufbau, weil es die perfekte Mischung aus Calcium und Magnesium enthält und sehr gut vom Körper aufgenommen werden kann. Einfach eine Messerspitze von dem weißen Pulver in eine Wasserflasche und über den Tag trinken. Wie dieses Pülverchen wirkt, wird hier super gut beschrieben: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/sango-koralle-calcium.html

3. Mundspülung mit Meersalzlösung
Jeden Morgen spüle ich meinen Mund mit Salzwasser. 1 TL Meersalz in ein Glas Wasser (200 ml) lösen und einen kleinen Schluck davon ca. 15 Minuten im Mund hin und her bewegen. Anschließend ausspucken und Zähne putzen.

4. Zahnpasta ohne Fluorid
Fluorid in Zahnpasta ist ziemlich umstritten. Die einen sagen, dass es die Poren der Zähne verstopft und so verhindert, dass der Zahn remineralisiert werden kann. Andere sagen, dass ein Mindestmaß an Fluorid wichtig ist, dass der Zahn überhaupt wieder gesund werden oder bleiben kann. Ich weiß nicht, was davon nun stimmt. Ich habe mich auf jeden Fall für eine Zahnpasta ohne Fluorid entschieden und putze mir die Zähne mit der Sole-Zahncreme von Weleda. Das fühlt sich für mich gut und richtig an. Seit ich keine Zahnpaste mit Fluorid mehr verwende, habe ich das Gefühl, dass meine Zähne wieder atmen können.

5. Homöopathische Mittel
Auch die Homöopathie hat viel auf Lager, wenn es um die Zähne, Karies, Nervenentzündungen und alles andere geht, was an Symptomen auftreten kann. Für mich waren Staphisagria, Hypericum, Spigelia und Rhus-toxicodendron dran. Aber es gibt noch unzählige andere Mittel, die man bei Zahnbeschwerden und Karies nehmen kann. Schau einfach, was für dich passt.

6. alternative Süßungsmittel
Seit längerem habe ich auch Industriezucker aus meiner Ernährung weitestgehend verbannt. Alles, was ich selber zubereite, süße ich entweder gar nicht oder mit Honig oder Agavendicksaft. Es gibt auch noch die Möglichkeit, mit Birkenzucker/Xylit zu süßen, davon bekomme ich leider Durchfall. Rohrohrzucker ist auch noch eine gute Alternative, allerdings fühlt sich das für mich nicht so gut an, wie Honig und Agavendicksaft. Bei gekauften Produkten studiere ich sehr aufmerksam die Zutatenliste. Wenn mir in Produkten zu viel Zucker ist oder ich der Meinung bin, dass da gar kein Zucker reingehört, dann kaufe ich es nicht oder stelle es selbst her. Wie zum Beispiel meine Schokolade. Die mache ich nur noch selbst mit Honig und Agavendicksaft. Ein herrlicher Genuss!!! ♥ Klar esse ich auch mal ein Stück gekauften Kuchen oder einen Joghurt, in dem nun mal ganz normaler Zucker ist und das auch nicht zu knapp. Aber die meiste Zeit esse ich sehr bewusst. Ich verzichte also nicht komplett auf Süßes, sondern habe lediglich umgestellt. Übrigens kann ich auch selbst gemachten Kakao sehr empfehlen. Milch, Backkakao, Agavendicksaft. LECKER!!! 

7. sonstige Möglichkeiten und Anregungen, die ich aber selbst nicht nutze
Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, sich der Zahngesundheit zu widmen. Im Nachfolgenden zähle ich euch einfach alles auf, was ich auf der Suche nach meinem Weg gefunden habe, dann aber doch nicht genutzt habe. Vielleicht ist ja was für euch dabei:
8. Bezüglich der Selbstheilung umdenken
Ich glaube das Wichtigste ist aber, dass wir umdenken, dass wir wieder dahin kommen, es für möglich zu halten, dass wir unsere Zähne selbst heilen können. 

Diese starke Vision von gesunden Zähnen, von kraftvoll zubeißen können, die ich habe, wird immer stärker und ich spüre sie immer mehr. Genau wie mein Buch über Jahre "nur" ein Gefühl war und nun Realität ist, so wird das auch mit den Zähnen sein. Ich fühle und weiß es. An diesem inneren Wissen, an dieser starken Vision halte ich mich fest. Sie ist am Ende die Kraft, die meine Realität erschafft. Wieso sollte die Selbstheilung bei den Zähnen aufhören? Wir dürfen uns von den Dogmen bezüglich der Zähne verabschieden. Sie sind Organe wie alle anderen Organe auch. Wir können mit ihnen sprechen, sie sprechen mit uns, wir können sie heilen.

♥♥♥

Ich hoffe, du hast in all den Anregungen etwas für dich gefunden. Auf jeden Fall bleibe ich weiterhin dabei und heile meine Zähne selbst. Der Zahnarzt, bei dem ich jetzt bin, hat sich bereit erklärt, meine Selbstheilung zu begleiten. Er meinte, der Erfolg hat Recht und hat sich auf das Experiment eingelassen. Wir haben einen Deal, wenn er glaubt, dass ich meine Gesundheit gefährde, dann sagt er mir das und warnt mich, was ich dann damit mache, entscheide ich.

Mal sehen wie es so weitergeht und wie der Weg zu meiner Vision aussieht. Ich bin fest entschlossen, so fest wie noch nie. ♥

Herzensgrüße von mir

Anja

Die Zähne zeigen und unser Revier verteidigen hilft enorm für die Zahngesundheit.
Foto: pixabay


Kommentare:

  1. ganz toller Gedankenanstoß, den ich unbedingt für mich aufnehmen muss. Ich habe derzeit Probleme mit zurückgehendem Zahnfleisch und wiederkehrendem Zahnfleischbluten. Auf Fluorid verzichte ich bereits, die Salzspülung werde ich neu mit aufnehmen, da ich Ölziehen schon versucht habe und das irgendwie (sorry) widerlich fand und daher wieder aufgegeben habe.
    Und eine Beziehung habe ich zu meinen Zähnen bisher nicht wirklich aufgebaut - mir ist durch den Artikel erst bewusst geworden, dass das bei mir völlig fehlt! Wichtiger Hinweis für mich, danke dafür.
    Du scheinst einen tollen Zahnarzt zu haben :-)
    Lieben Gruß
    A.

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    1. Ich danke dir!!! Wie schön, dass etwas für dich dabei war. ♥ Ja, dieses Gefühl des Ölziehens muss man echt haben können. Mir ist das Geschmiere auch zu groß.
      Bei dem Zahnarzt bin ich ganz neu. Ist bestimmt schon der 10. ;)

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  2. Tolle Ansicht. Hab ich gebraucht um noch mehr Willensstärke für dieses Thema zu haben....danke...

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    1. Sehr, sehr gerne!!! Ich weiß wie wichtig das für mich war, von anderen zu hören/lesen, die auch auf dem Weg sind und dass ich mit meinen "Hirngespinsten" nicht alleine bin. Es spüren so viele eine andere Wahrheit in sich, als die, die uns von Kindesbeinen an vermittelt wurde. Ich wünsche dir ganz viel Durchhaltevermögen und Mut, deinen Weg zu gehen. ♥

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  3. Liebe Anja,
    ich habe immer wieder etwas zum heilen von Zöhnen gelesen, und obwohl es so einleuchtend ist (und sogar die Wissenschaft schon sagt, das geht,wenn alle Nährstoffe vorhanden sind, und nur die Füllungen verhindern, dass ein Zahn sich selbst wieder aufbaut!!!), ist dieser Gedanke an Füllungen und Löcher in der Gesellschaft so massiv,dass ich mich schwer entziehen kann. Ich nutze spülungen mit Kokosöl und Birkenzucker und esse seit Jahren keinen künstlichen Zucker mehr, und nehmen auch Mineralien zu mir, aber die Zähne wieder aufgebaut hat es dennoch noch nicht. )-; aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Liebe Grüße!

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    1. Die Frage ist wirklich immer, was wir für möglich halten und was nicht... ♥

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  4. Liebe Anja ich bin dir sehr dankbar für deinen wunderbaren Artikel 👍🙏💖 auch ich tue mein bestes damit nicht wieder gebohrt (zerstört) werden "muss". Hab sehr viel erlebt und befinde mich gerade in Heilung. Wie hast du das gemacht, dich mit den ganzen Hintergründen zu beschäftigen? (Ahnen etc.) Ich möchte jede Chance nutzen um meine wunderbaren Zähne selbst zu heilen. Das haben sie nämlich verdient 😊.
    Momentan Spüle ich mit Beinwell Wurzel, zwischendurch Xylit. Magnesium und Calcium nehme ich in Tablettenform ein da wegen einer Intoleranz die Sango Meereskoralle nicht vertragen wird (Jod).
    Danke für deine Anregungen 💞 ich gebe mein bestes. Werde auch wieder visualisieren.
    Liebe Grüße Shany

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  5. Liebe(r?) Shany,
    vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Ich freue mich über jeden einzelnen, der sich den Hintergründen seiner Symptome widmet und eine ganzheitliche Heilung anstrebt, wissen will, wie er sich diesen körperlichen Zustand erschaffen hat.
    Zur Heilung der Ahnen habe ich anfangs die Meditationen von Robert Betz verwendet. Die kann ich sehr empfehlen. Irgendwann haben sich die Dinge einfach so in Meditation gezeigt, einfach nur, weil ich meinen Organen und den Symptomen auf geistiger Ebene, in meinem inneren Raum begegnet bin. Die Ansätze sind vielfältig und ich bin mir sicher, dass du den richtigen Weg für dich finden wirst. Wenn du einfach Fragen in die Stille stellst und dann wartest, was sich dir zeigt, dann wirst du immer Antworten bekommen. Fragen könnten sein:
    -Wie erschaffe ich mir diese Symptome?
    -Was braucht mein Körper für die Heilung?
    -Was muss ich genau jetzt wissen?
    -Welche Thematik drückt sich durch das Symptom aus?
    -Was möchte jetzt angeschaut werden?
    -Was möchte jetzt fließen?

    Du kannst auch mit deinen Zähnen reden und sie fragen, was sie brauchen, was sie dir zeigen wollen, wie es ihnen geht, etc.!

    Ich wünsche dir von Herzen Heilung auf allen Ebenen!!!! ♥
    Anja

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  6. Hallo,

    ich hatte schon frühzeitig Probleme mit den Zähnen. Meine Ahnen haben auch dramatische Lebensgeschichten (Kriegsvergangenheit). Mein Vater ist gestorben als ich gerade Mitte 20 war. Da war ich dann Dauergast beim Zahnarzt. Mir sind sämtliche Backenzähne kaputt gegangen. Zusätzlich hatte ich ein "gebrochenes Herz". Dies wurde ärztlich derzeit diagnostiziert. Konnte keinen Sport treiben, musste mein Studium für ein Jahr unterbrechen. Ich hatte das EKG einer über 70-jährigen. Die Ärzte sagten mir derzeit, dass sich dies nach zwei Jahren geben werde. So war es auch. Dann ging es auch mit den Zähnen wieder besser. Also, der seelische Zustand hat definitiv einen Einfluss auf unsere Zähne.
    LG von Daniela

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    1. Daniela, du Liebe! Ich danke dir so sehr für deine Geschichte und deine Offenheit! ♥ Ein sehr schönes Beispiel dafür, wie sehr unsere seelische Verfassung auf den Körper wirkt!!! Ich danke dir!!! ♥

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