Sonntag, 6. März 2016

Zeit für neue Wege! Wirklich?

Zu Beginn des neuen Jahres, habe ich gesagt, dass 2016 das Jahr der vollständigen Heilung ist. An diesem Tag im Januar habe ich sogar gefühlt, dass es schon so ist, dass ich vollkommen heil und ganz bin, alle alten Wunde geheilt sind, ich mich mit allem versorgt habe, was noch aus Kindertagen gefehlt hat. Und auch jetzt weiß ich, dass es genau so ist. 2016 ist das Jahr der vollständigen Heilung für mich.

Umso unverständlicher war es daher die ganze Zeit, dass mein Knie nach wie vor schmerzte, dass der Ausschlag immer noch da ist, dass sich die Zähne immer noch bemerkbar machen. (Mehr zu meinen körperlichen Symptomen und was sie mir geschenkt haben, findet ihr hier!) Aber am meisten drückt tatsächlich mein Knie. Ich will raus, ich will walken, ich will in die Natur, mich bewegen, meinen Körper in der Bewegung fühlen, mich spüren, in der Natur erleben, gehen!

Gestern habe ich dann meine Seelenschwester, die ganz ähnliche Fähigkeiten hat wie ich, gebeten
doch mal reinzuspüren und mir zu sagen, wie sie diese Thematik und die Knieschmerzen wahrnimmt, wie sie mich und die Zusammenhänge wahrnimmt.

Sie hat mir mit ihren wunderbaren Antennen das bestätigt, was ich eigentlich schon weiß: Es gibt keinen Grund mehr für meine Schmerzen, da gibt es nichts mehr anzuschauen, nichts mehr zu heilen. Ich leuchte aus allen Poren, bin pure Liebe. "Gebettet in leichter, lichtvoller Liebe, wie in warmer, weicher Watte von der Sonne beleuchtet, BIST du. Du BIST gesund und heil. KEINE Ursachen mehr. SEI und leuchte." So ihre abschließenden Worte!

Seither geht mir so viel durch den Kopf. Und daran möchte ich euch gerne teilhaben lassen, denn ich glaube, dass viele genau jetzt an diesem Punkt stehen. An dem Punkt, an dem wir unbekanntes Terrain betreten und eine Freiheit und Gesundheit möglich ist, die in keinem unserer bisherigen Leben möglich gewesen ist. Wir dürfen nun komplett in unsere wahre Größe kommen, aber das ist sehr ungewohnt, denn noch nie war das in einem irdischen Leben umsetzbar. Jetzt schon und das will erst mal realisiert werden.

Ich war vor ein paar Tagen selber an dem Punkt, an dem ich erkannt habe, dass all die Beschwerden und gerade die Kniebeschwerden überhaupt nicht mehr zu mir passen, dass meine Energie viiieel höher ist. Da wurde mir klar, dass die vielen Krankheiten, die ich als Kind immer hatte, immer ein sicherer Garant für Nähe und Zuwendung waren. Nur wenn ich krank war, bekam ich die ungeteilte Aufmerksamkeit meiner Mutter. Und dieses Muster habe ich bis in mein Erwachsenenleben mitgenommen. Immer wieder habe ich Krankheiten erschaffen, obwohl es gar keinen Grund mehr dafür gibt.

Mir ist klar, dass ich nichts mehr von meinen Eltern brauche, dass ich mir all die Liebe selbst gegeben habe und dass mich meine Eltern lieben, auf ihre Weise. Ich bin damit wirklich völlig im Frieden, erwarte nichts mehr und das schon seit einiger Zeit. Daher hat es mich überrascht, dass mich meine Seelenschwester noch einmal ganz eindringlich darauf aufmerksam gemacht hat, dass mein Knie nichts mehr mit meinen Eltern zu tun hat. Ich fühle das auch so, bin mir dessen bewusst. Das hatte mal sehr viel damit zu tun, ja, aber jetzt nicht mehr.

Dass ich gesund bin und der Rest nur noch Kopfsache ist, ein Bedienen alter Muster, habe ich selbst schon bemerkt und dennoch ist da noch eine gewisse Ungläubigkeit, denn ich war gefühlt noch nie in diesem Leben und auch nicht in den Leben davor komplett heil und gesund. Ich glaube, damit kann ich noch gar nicht umgehen. Und dabei sehne ich mich so sehr danach und weiß, dass es nur noch eine Frage des Zulassens ist. Ich weiß, dass die Zeit jetzt reif ist, dass ich jetzt endlich diese Erfahrung machen will, dass ich auch hier endlich zur vollen Blüte kommen will.

Vielleicht fürchte ich mich noch vor dem Loslassen, weil das alles soooo lange Bestandteil meines Lebens war, so viel Raum in Anspruch genommen hat. Da ist dann plötzlich ganz viel leerer Raum, wenn all das keine Präsenz mehr hat. Ich wunder mich über mich selbst, denn eigentlich habe ich mit solchen Veränderungen überhaupt kein Problem, freue mich viel mehr und dennoch scheint in mir was zu zögern und zu überlegen, ob es nicht vielleicht doch besser wäre, an Krankheiten festzuhalten.

Mein Wissen um meine komplette Heilung ist da, aber das Gefühl dazu fehlt gerade. Ich denke, dass hier genau die Herausforderung der jetzigen Zeit liegt, dieses Wissen auch wirklich anzuwenden und diese so komplett neuen und ungewohnten Wege zu gehen, obwohl man sie noch nie gegangen ist. Das ist echt krass. Das ist, als ob man das Laufen gerade erst lernt, unsichere erste Schritte, hinfallen, wieder aufstehen, nochmal versuchen, bis es sitzt. Im Moment stehen gefühlt sehr viele an diesem Punkt. Wir sind es noch nicht gewohnt, plötzlich tatsächlich frei und heil zu sein.

Ich merke, dass es mir unheimlich gut tut, dass mich meine Seelenschwester ebenfalls so wahrnimmt und fühlt, dass ich eigentlich gesund bin, dass es keinen Grund mehr für Krankheit gibt. Das hilft mir, dem ganzen noch mehr zu glauben und zu glauben, dass jetzt wirklich die Zeit reif ist und ich es mir nicht nur einbilde.

Vielleicht spielt auch das noch eine Rolle, dass es fast zu schön ist, um wahr zu sein und dennoch weiß ich es ja... Sehr seltsam alles, sehr neu, sehr ungewohnt. Wenn ich mich nicht mehr mit all den körperlichen Symptomen beschäftigen muss, was mach ich dann mit der Zeit? Plötzlich wäre da nämlich Platz, all meine Träume zu leben, JETZT! Zu Reisen und dabei zu schreiben, lange Wanderungen durch die Natur, ein Buch zu schreiben, MEIN Buch zu schreiben. All die Sachen, die ich auf meine To-Do-Liste für dieses Leben geschrieben habe, könnte ich anfangen abzuhaken, auszuleben, zu erleben, zu erfahren. Da wäre Freiheit! Plötzlich wäre dieses "irgendwann mal" schon da, ein ganz neues Leben, ganz neue Möglichkeiten, ganz neue Erfahrungen. JETZT! Jetzt sofort dürfte und könnte ich loslegen. Wow! Auch daran darf ich mich erst gewöhnen. Krasses Pferd wie unbeholfen ich mich dabei fühle...

Das alles arbeitet gerade in mir! Und ich spüre wie richtig es ist, all die alten Muster loszulassen und genau diesen Raum für das Neue zu schaffen. Für alles, auf das wir uns so viele Leben vorbereitet haben und das nun endlich wirklich möglich ist. Ein sehr schönes Bild und eine sehr schöne Beschreibung findet ihr auf der Facebook-Seite von Susanne Hühn. Sie hat diese Zeitqualität in ihrem Post vom 29. Februar sehr schön und ganz wunderbar in Worte gefasst. Sie spricht davon, dass wir viele Leben lang versucht haben, einen Rosenstrauch zur Blüte zu bringen, dafür zu sorgen, dass er überlebt. Aber dann kamen Stürme und Dürre und hinderten uns daran. Wenn die Pflanze überhaupt überlebt hat, dann meist nur sehr kümmerlich. Sie hat vielleicht ein wenig geblüht, aber ist noch lange nicht in ihre volle Pracht gekommen. Und nun in diesem Leben gibt es all die Widrigkeiten nicht mehr. Da ist kein Sturm mehr, keine Dürre. Wir haben die Gelegenheit, die Rose in ihre volle Blüte zu führen und ihr gesamtes Potential auszuschöpfen. Genau da stehen wir jetzt und können nicht glauben, dass die Stürme und die Dürre wirklich ausbleiben.

Lasst uns jetzt aufstehen in unsere wahre Größe! Lasst uns voll und ganz erblühen und dieses Erblühen zur Meisterschaft bringen! Lasst uns zusammen diese ersten unsicheren Schritte gehen und es immer wieder gemeinsam versuchen, wenn wir doch mal hinfallen sollten. Lasst uns diese neue Zeit nutzen und gemeinsam explodieren! Lasst uns daran glauben, dass es möglich ist, denn es ist möglich und genau jetzt dran!! Es ist an der Zeit! JETZT!!!!! Die Welt wartet auf uns und unsere Blüte!

Welche Gefühle und Gedanken lösen diese Worte in dir aus? Ich freue mich auf eure Reaktionen!


Herzensgrüße von mir

Anja




Foto: Anja Reiche


Kommentare:

  1. Ich finde mich sosehr wieder in dem Artikel.Aktuell hab ich heut mal wieder Angst undPanik.Und vergess dann alles und es ist"schwer" in dem MOment nicht ans "geh wech" zu denken da ich dann den ganzen Körper so spüre, schwer gehen oder stehen oder gucken.
    Bei ist alles auch seit über 20 Jahren ein Bestandteil meines täglichens erlebens und das drinne ist schon stressig.Kein fliehen aus Situationen möglich.
    Was wäre ichohne meine Symptome??Frei, leicht und wiederSpass am leben haben.
    Ich wollte mich immer selbst heilen.Nur irgendwie scheitere ich anmir oder am tun.Und ja es ist an der Zeit.Und wie.
    Der Blog hier gefällt mir sosehr gut.

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    1. Liebe Kristina,
      aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist die Angst, die Ohnmacht, die Panik da sein zu lassen. Wie oft hatte ich Angst zu sterben, als mal wieder die Brust eng wurde, das Herz stolperte und sich alles zuzog. Der Schlüsselmoment war wirklich, als ich mich dem ganz hingegeben habe. Ich lag im Bett, es war weit nach Mitternacht und wieder machte sich eine Panikattacke bemerkbar. Erst wollte ich mich wieder wehren, doch dann erinnerte ich mich, dass auch diese Gefühle einfach nur da sein wollen und ich ließ es einfach zu. Ich lag da und dachte mir: "Was kann mir denn schon passieren? Selbst wenn ich "sterbe" verlässt meine Seele einfach nur den Körper und ändert ihre Form. Mein Bewusstsein, meine Seele lebt ewig. Nichts kann mich, dieses Bewusstsein auslöschen. Ich BIN immer." Das war ein absolut befreiender Moment. Ich gab mich wirklich allem hin, begrüßte bejahend jedes Symptom überall im Körper und plötzlich weitete sich die Enge, es wurde wieder hell um mich und diese Schwere, die vorwiegend daraus entsteht, dass wir uns gegen das wehren, was eh schon da ist, lichtete sich. Ich hatte den Kampf aufgegeben und ließ einfach geschehen. Ab diesem Moment wurden die Panikattacken und ihre Heftigkeit weniger. Jedes mal, wenn ich merkte, dass wieder eine kam, begrüßte ich sie freundlich und mit ihr jedes Gefühl, jede Regung, in dem Wissen, dass mich nichts von all dem wirklich umbringen kann. Ja, vielleicht verlasse ich meinen Körper, aber meine Seele bleibt, mein Bewusstsein bleibt. Das Leben geht also weiter, anders vielleicht, aber es geht weiter. So verlor ich die Angst zu sterben und damit auch die Panikattacken, denn es gab nichts mehr, wovor ich mich fürchtete. Es bedrohte mich nichts mehr, weil mich nichts auslöschen kann. Ich BIN! Und du bist genauso. So fand ich den Weg in die Heilung.
      Ich weiß, wie schwer es ist, gerade Ohnmacht da sein zu lassen. Aus meiner Sicht ist die Ohnmacht das Gefühl, dass uns Menschen am meisten herausfordert. Aber auch sie darf sein.
      Zum Thema Ohnmacht darf sein habe ich ebenfalls einen Artikel geschrieben. Vielleicht hilft er dir:http://anja-reiche.blogspot.de/2016/05/ohnmacht-darf-sein-alles-darf-sein.html

      Ich sende dir ganz viel Liebe und Kraft und Mut, das alles anzunehmen und danke dir für deine Offenheit und deine lieben Worte!

      Herzensgrüße
      Anja ♥

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