Alles Abgelehnte in mir braucht Beziehung. Die Beziehung zu mir. Den Ort, an dem es endlich landen kann und mit offenen Armen empfangen wird. Das bedeutet Heilung. Dass das Abgelehnte nicht nur geduldet wird, sondern vollkommen willkommen ist. ❤️🩹
Samstag, 28. Februar 2026
Heilung braucht Beziehung
Donnerstag, 26. Februar 2026
Wenn ein "Ich möchte nicht" nicht sein durfte
Etwas in dir wird dafür sorgen, dass der Verrat an dir durch die Bezugspersonen (der unweigerlich mit der Zeit zum Selbstverrat wird), die dein Nein hätten akzeptieren müssen, ein Ende finden wird. "Bis hierhin und nicht weiter", wird dieser Anteil sagen, "wir haben uns schon genug übergangen. Jetzt ist Schluss."
Der Anteil, der nicht mehr kann, hat so sehr seine Berechtigung. Er will dich nicht an deinem Leben hindern. Er will dich schützen - vor dem Schmerz, den es bedeutet, gegen sein Innerstes gehen zu müssen, vor dem Sichverlassen, Sichübergehen, vor dem Benutztwerden.
Unter der "Erschöpfung" liegt Schmerz, Wut, Traurigkeit und vor allem so viel Lebensenergie, die dieser Teil nie mehr gegen sich verwenden möchte.
Freitag, 20. Februar 2026
ER ist da. Als ich. Als ER.
Ich bin selbst Gott und kann dennoch zu ihm hin, mich an ihn wenden. ER ist ich und doch auch außerhalb von mir zu finden. Für mich ist es unglaublich wohltuend, bei aller Weisheit in mir, immer auch einen Ansprechpartner "im Außen" zu haben. Wie es eben gerade stimmt.
Manche Wahrheiten/Antworten/Offenbarungen steigen in mir auf, kommen aus mir selbst, aus der Quelle, die mich durchströmt, die ich bin. Manche kommen von "außen", von IHM als Gegenüber, wie in einem wunderbaren Dialog mit dem wohlwollendsten Wesen, das ich kenne. ER spricht mich manchmal aus dem Nichts an. Manchmal wende ich mich konkret an IHN und dann antwortet ER.
In beiden Fällen - ob die Antwort aus mir kommt oder von außen - ist mir beides bewusst. Ich bin Tropfen und ich bin der Ozean. Es kann in der Erfahrung zwischen beiden Wahrheiten wechseln bzw. kann ich sie auch gleichzeitig sein und erfahren.
Der Tropfen, der um den Ozean in sich weiß, blickt anders aufs Wasser, aufs Leben, auf sein Sein, als ein Tropfen, der nichts von seinem Wesen und seinem Ursprung weiß.
Beide Wahrheiten gleichzeitig - Tropfen und Ozean - machen für mich eine unglaubliche Stabilität und Sicherheit aus. Ich verkörpere IHN und bin doch von IHM umfangen, gehalten, getragen, geführt. ER ist innen. ER ist außen. Wo immer ich mich hinwende, ER ist da. Als ich, als ER.
Was für eine Genialität. Was für eine sensationelle Erfahrung dieses MenschGottSein. Beides zusammen ist für mich der größte Halt, den ich je hatte.
Mittwoch, 18. Februar 2026
Uns wurde in der Kindheit eine erdrückende Macht zugesprochen
Oft wussten wir noch nicht mal, mit was wir das ganze Entsetzen auslösen konnten, aber wir taten es offenbar. Es passierte ja wieder und wieder und die Botschaft war immer die gleiche: Wegen DIR geht es mir so.
Wir waren verantwortlich – schuld – wenn sie traurig waren, enttäuscht, schlaflose Nächte hatten, sich Sorgen machen mussten, wütend oder ohnmächtig „wegen uns“ waren, nicht mehr weiter wussten, verzweifelt, ratlos waren. Wir alleine waren anscheinend befähigt für Wohl oder Weh der Eltern zu sorgen. Darin kam es nicht vor, dass es da womöglich eine eigene Verantwortung für sie gäbe, dass sie selber für ihr emotionales Wohlbefinden zuständig wären. Das wurde nicht vermittelt. Nicht im Ansatz.
Es schien immer wieder so zu sein, dass wir das Leben anderer auf eine unangenehme Weise beeinflussen konnten, zu der nur wir in der Lage sind. Da gab es keine höhere Ordnung. Da gab es keinen Blickwinkel, der von einer Weisheit sprach, in der immer das Richtige geschieht, auch wenn es grad weh tat. (Damit meine ich, was Kinder in Eltern auslösen, nicht was Eltern Kindern zufügen.) Da gab es keinen Gott, keine höhere Macht, keine wirkende Intelligenz, in die wir alle eingewoben sind.
Wir waren für den Schmerz der Erwachsenen verantwortlich, den wir gar nicht ursächlich bewirkt hatten. Gleichzeitig waren sie aber nicht für den Schmerz verantwortlich, den sie in uns tatsächlich verursacht haben. Also wenn wir Schmerzen hatten, emotional wie auch körperlich, waren wir ebenfalls selber schuld.
Die ganze Welt auf unseren Schultern. Die der Eltern. So wie unsere eigene. Im Grunde wurde uns als Kind gesagt, wir wären auf eine sehr schräge Weise Gott oder sogar mächtiger als er.
Natürlich hat sich in uns abgespeichert, dass wir vorsichtig sein müssen, übervorsichtig, dass wir uns zurückhalten müssen, zügeln, dass wir ganz viel falsch machen können, Erwachsenen und uns selbst ursächlich Schmerz zufügen können und deshalb unglaublich aufpassen müssen, alles im Auge behalten müssen, für andere mitdenken und -fühlen, ja, dass wir eine zerstörerische Urgewalt sind oder zumindest eine in uns tragen. Natürlich ist da die Idee, dass für alles „Unheil“ – ob im Umfeld oder bei uns selbst – die Ursache in uns zu suchen ist.
Der Druck dieser unwahren Allmachtszuweisung ist fürchterlich, ja eben erdrückend und vor allem so unfassbar weit von der Wahrheit entfernt. Diese krasse Lebenslüge macht Beziehungen erst toxisch. Die einen nehmen die Schuld nur zu gerne und die anderen haben die Nase voll von der Schuld und weisen ALLES von sich, auch die eigene Verantwortung. Die Wunde ist die gleiche. Nur der Umgang damit ein völlig anderer.
Für mich ist eines wahr: Es ist nicht möglich als Kind bei den Eltern einen emotionalen Schmerz ursächlich zu setzen. Umgekehrt schon. Es ist nicht möglich als Erwachsener (ohne Einsatz von körperlicher Gewalt oder Waffengewalt) bei einem anderen Erwachsenen einen emotionalen Schmerz ursächlich zu setzen. (Etwas in mir überlegt und prüft und scannt alle Eventualitäten und gleichzeitig bleibt diese Wahrheit in mir da.)
Es gilt für meine Begriffe, diese falsche Macht als unwahr zu erkennen und die wahre Macht und Ordnung anzuerkennen.
Samstag, 14. Februar 2026
BeziehungsRaum
Aus den Tiefen meiner intensiven Heilungsbeziehung
Sonntag | 15.02.2026 | 19 Uhr
via Zoom
Ich mag euch davon erzählen. Von dem Miteinander von Christian und mir, von den letzten drei Jahren, von dem Weg, den wir bisher schon zurückgelegt haben. Ich wollte das schon so lange und nie war es wirklich stimmig. Jetzt schon. Es fühlt sich an, als hätte ich jetzt einen gewissen Überblick und mehr Verstehen vom Grundlegenden.
Ich mag euch mitnehmen, teilen, von den Prozessen, Erkenntnissen, Herausforderungen, den Bindungswunden und ganz speziell verletzen Anteilen, den krassen Durchbrüchen und größeren Zusammenhängen berichten, Fragen beantworten, falls ihr welche habt. Jede Frage, auch die intimsten. Und natürlich ist das erst mal mein Erleben, mein Blickwinkel, mein Ruf, mein Impuls, einen Raum dafür zu öffnen. Es stimmt gerade so. Ich werde da sein.
Dieser Weg, diese letzten drei Jahre, in dieser soooo intensiven Heilungsbeziehung ist so dicht an Erfahrung und Entwicklung, dass ich wahrscheinlich Bücher füllen könnte und doch geht nichts über persönliche Begegnung, den Dialog und die Möglichkeit, es zu fühlen, mir dabei in die Augen zu schauen, mich im jetzigen Zustand zu erleben. Transparent und offen.
Und ich mag euch in die Augen schauen und fühlen.
Ich weiß nicht, was tatsächlich von all dem Durchgemachten dann zur Sprache kommt, was oben auf liegt. Das entscheidet das Feld derer, die zusammenkommen und der jeweilige Moment, meine Impulse, das, was aufsteigt, eure Fragen. Wir werden es erleben und erspüren, wenn es so weit ist.
Gerade jetzt fühlt es sich an, als ob es mehrerer solcher BeziehungsRäume geben wird, aber wirklich wissen kann ich das natürlich nicht. Und wenn es so ist, wird keiner dem anderen gleichen. Nicht im Ansatz wahrscheinlich. Auch eine Aufzeichnung scheint mir unpassend. Es fühlt sich ganz und gar nach Einmaligkeit des jeweiligen Raums an.
Ich bin gespannt, wer da sein mag, wer mit mir eintauchen mag, wer lauschen mag, wer fragen mag, wer Interesse hat, wer das alles mit mir ehren mag, wer teilhaben möchte.
Ich bin gespannt und bereit.
❤️
Hier ist der Anmeldelink für den Zoom-Raum: https://us06web.zoom.us/meeting/register/FUCTuf0dTHui3XJzqiGu1w
Falls du den Impuls hast, mir Geld zu senden, hier sind die Möglichkeiten:
VR Bank Oberfranken Mitte eG
IBAN: DE63 7719 0000 0001 4442 71
BIC: GENODEF1KU1
www.paypal.me/AnjaReiche
Dienstag, 3. Februar 2026
Innerlich immer in Verbindung
Im Grunde, bin ich nie nicht in Kontakt mit den Menschen, mit denen ich jemals irgendeine Form von Beziehung hatte. Sie sind erstens unveränderlich ein wichtiger und wertvoller Teil meines Lebens und zweitens bin ich - ob wir gerade miteinander reden oder nicht - innerlich immer in Verbindung.
Ich spüre hin. Ich schaue hin. Und wenn es das Leben erfordert, würde ich jederzeit in Kommunikation gehen, egal, wie viele Jahre vielleicht vergangen sein mögen. Ich bin online. Ich trage sie im Herzen, so herausfordernd es vielleicht auch gewesen ist im Miteinander.
Das ist kein verklärtes "vergeben und vergessen". Nein, da ist innere Arbeit in mir passiert seit dem letzten Kontakt. Ich weiß um das, was vielleicht vorgefallen ist. Es liegt, erforscht, reflektiert und durchfühlt, ausgebreitet vor mir. Mein Anteil ist gesehen, wie ich da war, welche damals noch unbewussten Mechanismen vielleicht gewirkt haben, wie ich zu der Zeit in die Welt geblickt habe. So weit ich eben jetzt gerade mit meinem Bewusstsein blicken kann, ist die Beziehung durchblickt.
Ich lege keine Begegnung einfach so ab oder weg. Da ist und bleibt Beziehung.
Ich bin auch mit vielen Menschen oft lange Zeit nicht in Kontakt, mit denen überhaupt nichts "vorgefallen ist". Das sind sogar die meisten. Wir sind ein Stück des Weges gemeinsam gegangen, manchmal sogar unglaublich lange, und gerade gibt es nichts im Miteinander "zu tun". Auch da bin ich nicht einfach weg, sondern innerlich in Verbindung, schaue hin, hab sie im Herzen und wenn es dran wäre, der Impuls käme, dann würde ich auch da wieder kommunizieren.
Manchmal spüre ich den Schmerz und das Unverständnis des anderen über den "Nichtkontakt". Sie fühlen sich, als hätte ich "Schluss gemacht", mich getrennt aus für sie unerklärlichen Gründen. Ich spüre, wie nicht erfasst wird, wie ich da bin. Ich spüre, wie alte Wunden des Verlassenseins bei ihnen berührt werden und wie es quasi eine kindliche Unerreichbarkeit des anderen - also von mir - reinszeniert.
Manchmal würde ich gerne rufen: "Das hat nichts mit dir zu tun. Das ist nicht persönlich zu nehmen. Ich bin noch da und innerlich in Verbindung." Gleichzeitig ist es meine Aufgabe, mich darin zu halten und eben keine Gefühle vermeiden zu wollen. Weder bei mir noch beim anderen. Es ist nicht angenehm, darum zu wissen, wie ich gerade falsch verstanden werde und dennoch gibt es daran meistens nichts zu ändern.
All diese Menschen, die einmal Teil meines Lebens waren, sind auf immer Teil meines Lebens. Ich weiß nicht, ob und wann es weitergeht in der Beziehung. Das weiß ich nie. Und ja, ich muss immer damit rechnen, dass vielleicht das "letzte Mal" schon gewesen ist. Dass es nie wieder dran sein wird, diesen Menschen wiederzusehen oder zu sprechen. Auch das ist mir bewusst. Das irdische, menschliche Ende des Miteinanders ist in jeder Beziehung immer mit präsent.
Deswegen schätze ich es sehr, in jeder Begegnung wesentlich zu sein. Ich weiß, dass ich nichts verpassen werde, was relevant gewesen wäre. Stand jetzt kann ich sagen, dass in mir mit allen alles am richtigen Platz ist. Ich könnte von der Erde gehen - oder sie - und es ist alles getan, alles richtig. Es gibt nichts zu bereuen.
Montag, 2. Februar 2026
Das Schlimme ist nicht das, was da ist
Als Kind bräuchte ich Hilfe, mich dem zuzuwenden, was es in mir empfindet. Als Erwachsene fehlt mir dann erstmal die Kompetenz.
Dieser Druck, den das erzeugt, dass ich mich dem in mir nicht zuwenden kann, ist enorm. Einem Tiger im Käfig gleich. Voller Unruhe. Nichts ist richtig. Alles, was von außen kommt, verstärkt nur das eh schon große Unwohlsein. Da ist Gereiztheit und ein "aus der Haut fahren wollen", es in mir nicht wirklich aushalten.
Es ist, als würde ich durch ein Haus voller Zimmer eilen und doch ist kein Raum der richtige, kein Raum, der wirklich Raum ist, Raum hat, Raum gibt. Der Raum, den ich bräuchte für das, was in mir ist. Den Raum, den ich suche, gibt es trotz all der Zimmer nicht.
Als Kind hätten die Erwachsenen dieser Raum sein müssen. Als Erwachsene sollte ich es eigentlich für mich sein und kann es doch manchmal trotz all der Erfahrung nicht gleich, wenn da ein Anteil ist, der noch nichts von meiner Erwachsenen weiß.
Und wieder stelle ich mit Erstaunen und Faszination zugleich fest, dass das Schlimme für mich nie wirklich das ist, was tatsächlich in mir los ist, sondern der Zustand, in dem ich mich dem (noch) nicht zuwenden kann. Das ist das Unaushaltbare, das, was quält und drückt und mich fast verrückt macht.
Bin ich dann in das Stadium im Prozess gekommen, in dem ich mich mir wirklich zuwenden kann, ist es einfach nur erleichternd. Endlich kann es fließen. Endlich ist der Raum in mir da. Der Druck, das Unwohlsein verschwinden fast sofort. Die Tränen laufen in Strömen. Alles entspannt sich in mir. Ich kann wieder atmen. Ich erkenne. Sehe. Verstehe. Begreife. Fühle zutiefst. Verkörpere voll und ganz. Die entsprechenden Bilder laufen durch.
Ich bin endlich in Kontakt mit dem, was in mir gerade lebendig ist und das ist einfach nur wunderschön, auch wenn es noch so arg ist. Ich hab mich wieder. Bin bei mir. Gott sei Dank!
Was nicht da sein darf, kann nicht erforscht werden
Eine Erinnerung (an mich selbst)
Etwas erforschen, was mich unangenehm berührt, was ich lieber wegschieben würde, was ich lieber nicht hätte, bedeutet zu allererst, den Anteil zu bemerken und anzuerkennen, der es eben genau nicht will, der überfordert ist, der in Angst und Panik gerät, sich dem nicht gewachsen fühlt. Er ist Dreh- und Angelpunkt. Er braucht mich im Grunde am meisten, bevor ich mich überhaupt dem Symptom (den Begriff meine ich seeeehr weit gefasst) zuwenden kann. Dieser Anteil verhindert den echten Kontakt, weil es meist für ihn ums nackte (emotionale) Überleben geht.
Etwas erforschen bedeutet, damit in Kontakt zu gehen, es innerlich in die Hand zu nehmen, in Beziehung zu gehen, mich davon berühren zu lassen, es anzuschauen, diesem Etwas zuzuhören, ihm tatsächlich zu begegnen und mich in diesem Kontakt zu beobachten. Das Erforschen beinhaltet eben auch all die Teile, die dagegen sind. Sie wollen nach Hause - zu mir.
Wenn ich etwas kategorisch verneine, ob Symptom oder Anteil, ohne vorher eine Beziehung dazu gehabt zu haben, existiert es getrennt von mir und ich muss es mit Kraftaufwand von mir fernhalten. Es wird wieder kommen. Es will Inklusion. Es will gesehen und anerkannt werden in der bloßen Existenz. Mit jedem Auftauchen scheint es zu sagen: "Mich gibt es auch. Sieh hin."
Wenn ich eine geklärte Beziehung dazu habe, kann ich immer noch Nein sagen und dieses Nein wird ruhig und klar sein, keine Kraft kosten und einfach SEIN.
Ich kann mich sehr schnell prüfen, ob die Beziehung zum Symptom bzw. zum Anteil geklärt ist. Ein innerlich aufgebrachtes "damit will ich nichts zu tun haben" schiebt meist etwas weg, was sich bedrohlich anfühlt. Ein "Nein", das eher von einem Schulterzucken geprägt ist und mit einem "ich wüsste nicht wofür" einhergeht, spricht schon eine ganz andere Sprache. Es hat keine Ladung mehr.
Es gibt auch die Scheinakzeptanz, die sagt: "Ja, ja, das darf da sein" und innerlich geht der Satz eigentlich weiter mit "damit will ich aber nichts zu tun haben, lass mich in Ruhe damit".
Wenn ich tatsächlich mit etwas im Frieden bin, dann kann ich mich davon berühren lassen, in Kontakt gehen oder hinschauen. Dann darf es da sein. Es kann neben mir existieren, weil es durch die Beziehung erspürt ein Teil von mir ist. Es ist mir nicht fremd und damit keine Bedrohung mehr.
Erforschen ist für mich Beziehungsarbeit, die Möglichkeit zur Klärung all dessen in mir, was eben noch unergründet ist und deswegen Unsicherheit auslösen kann. Erforschtes Gebiet macht keine Angst mehr. Ich hab mich dazu in Bezug gesetzt. Wenn ich weiß, womit ich es zu tun habe (in mir und um mich), ist der Spuk vorbei. Es hat keine Macht mehr über mich, ohne dass ich das angestrebt habe. Es geschieht einfach irgendwann in der Begegnung.







