Menü

Freitag, 7. August 2026

Es ist nicht wahr, dass durch Leben Schuld entsteht.

Wie soll ich transportieren, was ich gerade fühle, wie ich diesen Satz fühle, der mit einem Rumms und aller Klarheit in mir aufgetaucht ist?

Unser Leben, DASS wir leben, verursacht keine Schulden. Alles, was wir natürlicher Weise zum Leben brauchen, fließt uns zu. Davon muss weder etwas erarbeitet noch später zurückgezahlt werden. Leben fließt zu, ohne etwas von dieser Energie zurück zu wollen und ohne, dass wir es uns überhaupt erst verdienen müssen.

Jedes Konstrukt, Konzept, "Prinzip", das hier künstlich auf der Erde installiert wurde, wohlgemerkt aus der Idee der Trennung heraus, das auf dem Schuldprinzip basiert, ist eine Lüge, unnatürlich und überhaupt nicht die Wahrheit über das Leben selbst. Alles, was Schuld oder Schulden beinhaltet, stimmt in letzter Konsequenz nicht mit dem Leben selbst überein.

Das Einzige, was das Leben tatsächlich von uns "will", wenn ich es überhaupt so nennen möchte, ist, unser Erblühen, uns in unserer Blüte. Das von ganz von alleine gebend, was unser Sein eh gibt, was aus unserem Sein heraus sowieso in die Welt fließt. Und das ist ganz sicher kein Zurückgeben in dem Sinn. Was mir zugeflossen ist, ist mir zugeflossen. Es wurde "verwendet" und fließt verwandelt wieder raus. Es muss nicht an die gleiche Stelle gelangen, von der es kam. So funktioniert Leben nicht. So fühle ich nicht die Wahrheit.

Leben ist ein steter Zufluss, eigentlich Durchfluss mit Umwandlung. Mir fließt zu, in mir findet Alchemie statt und etwas anderes fließt wieder heraus. Das ist alles. Dabei entsteht keine Schuld gegenüber der Quelle.

Es ist schlicht nicht wahr, dass durch "mein Leben leben" Schuld entsteht. Durch Leben an sich KANN keine Schuld entstehen. Schuld existiert nur in der Idee der Trennung vom Leben selbst. Schuld ist nichts Natürliches. Schuld ist nie die letzte Wahrheit. Leben und Schuld können nie gleichzeitig existieren.