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Donnerstag, 13. August 2026

Emotionale Freiheit

"Nichts im Außen kann letztlich wirklich darüber bestimmen, wie ich mich in mir, mit mir und im Leben fühle."  

Irgendwie ist das gerade nochmal wie unumstößlich in mir gelandet und zwar MIT dem Wissen um all die inneren Kinder und wie schnell sie berührt sind. Also nicht dieses "Ich entscheide, wie ich mich fühle", was ganz oft ein Negieren von Schmerz ist und letztlich ein mich verlassen und verleugnen.

So meine ich diesen Satz nicht, so hat er mich nicht gemeint, als er eben zu mir kam.

Es war, ist, viel mehr das Erkennen, dass tatsächlich keine äußeren Umstände dafür sorgen können, dass ich mich wieder schlecht, gedrückt oder geknickt fühlen muss, dass es wieder schwer sein muss, wie es in der Kindheit irgendwann immer kam. Keine äußeren Umstände oder Entscheidungen von anderen haben mehr die Macht, tatsächlich über mich und mein Leben zu bestimmen. Mein Nein und meine Integrität sind jetzt unantastbar, weil ich bei mir bleiben kann und darf, weil ich weiß, wer ich bin und keine Abhängigkeiten mehr Wirklichkeit sind. 

Nichts kann verhindern, dass ich mich sauwohl in mir drin und im Leben fühle, weil ich um die Wahrheit weiß.

Selbst wenn noch so "bedrohliche" Dinge passieren, muss ich mich davon nicht beeindrucken lassen. Dieses Unbeeindrucktsein ist dadurch möglich, dass ich weiß, wenn Aufruhr in mir ist, dass da etwas sein muss, was nicht die letzte Wahrheit ist. Dann können da aufgescheuchte innere Kinder sein, die ich begleite und das wird immer zur Wahrheit über das Leben führen und immer in die Freiheit.

Umso mehr Anteile daheim sind und um die Wahrheit wissen, umso unbeeindruckter bin ich natürlicher Weise von den Umständen.

Ich weiß, wie sich die Wahrheit über das Leben anfühlt und ich weiß, wie ich mich in der Wahrheit fühle. Alles, was nicht dieser Wahrheit entspricht, muss und kann ich nicht mehr ernst nehmen. Das ist Freiheit pur. Die Freiheit, wie ich mich fühle.