Montag, 5. Januar 2015

Willkommen im neuen Jahr! Ein Rückblick auf das vergangene...

Ihr Lieben,

da wollte ich eben in meinem Blog (den "alten" auf meiner Homepage) einen kleinen Rückblick auf das Jahr 2014 geben und in einem Moment der Unachtsamkeit habe ich gleich den ganzen Blog gelöscht, statt einen neuen Artikel hinzuzufügen. Nach der einsetzenden Schnappatmung, als ich gemerkt habe, was ich da gerade getan hatte, habe ich natürlich sofort die Hotline angerufen. WEG! Nix mehr zu machen. Jelöscht!

Na gut, dann fangen wir 2015 eben wirklich nochmal ganz neu an. Es ist wie es ist.

Den Rückblick auf 2014 und einen Ausblick für 2015 soll es natürlich trotzdem geben. Daran hat sich ja erstmal nicht viel geändert. Nur dass ich auf die To-Do-Liste für 2015 nun noch draufschreiben kann, dass ich irgendwie versuche den Blog teilweise wieder herzustellen. Seufz...

Aber nun zum eigentlichen Thema dieses Artikels:
Das Jahr 2014 war für mich ein Hammerjahr. Es ist so viel passiert. Ich habe so viel entdeckt und erkannt und es ist ganz viel in Heilung gegangen. Körperlich wie seelisch.

Meine anfängliche Verunsicherung bezüglich der Heilungsmethoden meiner Gallenblase hat sich im Januar 2014 ziemlich schnell in Luft aufgelöst. Wurde mir doch durch einen Ultraschall bestätigt, dass das Organ gesund ist und nur noch ein paar wenige Gallensteine vorhanden sind. Ich kann mich heute noch an die unfassbare Erleichterung erinnern, als ich das hörte und damit wusste, dass ich genau das Richtige getan hatte. Es war richtig meinem Gefühl zu folgen und mir die Themen hinter der Krankheit anzuschauen, es war richtig, die Steine mit einer alternativen Methode auf natürlichem Wege auszuscheiden, anstatt mir die Gallenblase entfernen zu lassen. Es war richtig, an meine Selbstheilungskräfte und meine Schöpferkraft zu glauben. Was habe ich geweint, vor Erleichterung, Stolz und Freude, als ich damals vom Arzt nach Hause gefahren bin! Heute braucht mir in Sachen Gesundheit, Körpergefühl und Selbstheilungskräfte niemand mehr was erzählen. Bei solchen Sachen habe ich mittlerweilen einen eisernen Willen, ein super gutes Gefühl für mich und meinen Körper und das absolute Wissen, dass ich alles in der Hand habe. Ein riesen Geschenk!

Im Laufe des Jahres 2014 durfte ich auch immer mehr erkennen und erfahren, welche wunderbaren feinfühligen Talente in mir stecken. Ich habe erkannt, dass ich die Energien von anderen Menschen wahrnehmen kann, dass ich Blockaden und hinderliche Glaubenssätze erspüren kann. Mir passierte es, dass ich Kontakt zu anderen Seelen hatte, verstorbene wie lebende. Von ihnen durfte ich tiefere Zusammenhänge erfahren und noch mehr vom Leben verstehen. Durch sie habe ich viel erkannt in Angelegenheiten, in denen es noch das ein oder andere Fragezeichen für mich gab. Zum Ende des Jahres konnte ich feststellen, dass ich diese Fähigkeit auch bei Tieren habe und auch hier gut wahrnehmen kann, wie es dem Wesen gerade geht und was es braucht. Ich habe herausgefunden, dass ich hochsensibel bin, hellfühlig, hellwissend und in mancher Hinsicht hellsehend. Dafür bin ich soooo dankbar!
Ich hatte wundervolle Begegnungen mit Menschen, die meine Hilfe suchten und mehr als einmal hatte ich Tränen in den Augen, weil es so heilsame und heilige Momente gab, weil wir uns gegenseitig berührten. Es gab sehr viele Anfragen und ich konnte nicht allen nachkommen. Im November merkte ich dann, dass ich einen Rückzug brauchte und meine Energie bei mir behalten wollte. So ist es im Prinzip jetzt noch. Ich weiß, dass ich diese Fähigkeiten habe, ich weiß allerdings noch nicht, welche Rolle sie bei meiner Lebensaufgabe spielen. Aktuell ist mir einfach nur danach, von meinem Weg zu erzählen und andere zu ermutigen, ebenfalls ihren eigenen Weg zu gehen. Also mache ich das auch...

Das ganze Jahr war ich immer wieder mit dem Thema "Frieden mit der Ursprungsfamilie" beschäftigt. Dazu habe ich mir viel angeschaut, habe viel gelesen, habe viel erkannt und verstanden. Es wurden alte Muster sichtbar und lange verdrängter Schmerz kam an die Oberfläche. Ich durfte erleben, wie sehr uns die Erfahrungen aus der Kindheit noch im Erwachsenenleben prägen und beeinflussen, oft ohne, dass wir uns dessen bewusst sind. Immer wieder habe ich mir die Frage gestellt, wie wohl ein wirklich geheiltes Verhältnis mit der Familie aussieht. Diesem Frieden und dem geheilten Verhältnis habe ich mich Schritt für Schritt genähert. Tatsächlich war es viel innere Arbeit. Es wollte viel gesehen und nochmal gefühlt werden. Und dazu war ich bereit. Im Mai noch habe ich es nicht aushalten können, in meinem Elternhaus zu sein. Ich wollte nur weg. Zu viel kam hoch, zu viel hat mich bewegt. Der Kontakt war das ganze Jahr eigentlich nicht vorhanden. Ich brauchte Abstand und Zeit zum Sortieren. Und nun zum Jahresende ist das eingetreten, was ich so lange gesucht hatte: Frieden! Ich konnte meiner Familie begegnen, ohne dass irgendwas hoch kam, ohne dass irgendwas getriggert wurde. Keine Wut, keine Verletzungen, kein Schmerz, keine Schuld, keine Scham, keine Ohnmacht, keine Angst mehr. Einfach nur Frieden und jeden so sein lassen können, wie er eben ist. Meine Grenzen wahren und auch zeigen. Für mich sorgen und dennoch Kontakt haben. Und wenn ich so darüber nachdenke, kommen mir schon wieder die Tränen. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, welch riesen Erfolgserlebnis das für mich darstellt. So lange habe ich gesucht, hinterfragt, in mein Innerstes geschaut. Immer wieder habe ich mein inneres Kind besucht, meine angestauten Emotionen durchfühlt, mit ihnen gesprochen und sie da sein lassen, bin meinen Familienmitgliedern in Meditationen begegnet. Und nun zeigt sich auch hier: Das ist der richtige Weg! So geht es! Es zeigt sich im Außen, was ich im Innen geleistet habe! Ein unbeschreibliches Gefühl! Stolz, Ehrfurcht, Dankbarkeit, Demut, all das erfüllt mich.

Und das waren noch lange nicht alle Ereignisse. Ich bin meiner Dualseele begegnet, ohne zu wissen, dass es sowas überhaupt gibt. Aber mich wundert so schnell nichts mehr. ;) Eine kurze, aber heftige, intensive und absolut aufschlussreiche Begegnung. Hier durfte ich lernen, dass ich alles, was ich wirklich brauche, in mir trage und auf niemanden angewiesen bin, um meinen Weg gehen zu können und meine Berufung zu leben. Ich merkte, dass ich bereits vollkommen und vollständig bin. Was Freundschaft für mich bedeutet und was sie wirklich ausmacht, konnte ich ebenfalls für mich definieren. Auch ein Prozess in 2014. Die Themen Fülle, Fluss des Lebens und Reichtum haben mich auch das ganze Jahr begleitet. Auch hier habe ich schon viel geheilt und verstanden, mich von alten Begrenzungen befreit und meine Ängste angenommen. Hier fühle ich, dass ich da in Kürze den Haken dran machen kann. Eben alles zu seiner Zeit. Ich werde berichten.

Es macht mich sprachlos, wenn ich so zurückdenke und feststelle, dass das alles wirklich nur in einem Jahr passiert ist. Die Ereignisse reichen fast schon für ein Leben. Und auch diese rasante Entwicklung, diese Schnelligkeit und die Fähigkeit all diese Neuerungen verarbeiten zu können, macht mich absolut dankbar! Ich danke diesem wundervollen System "Universum", in dem wir leben. Ich danke meiner wundervollen Seele und ich danke mir, für meinen Mut und meine Ausdauer! Die Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten hier in diesem Leben sind einfach nur grandios. Da hatte jemand richtig Ahnung, als er sich das ausgedacht hat. DANKE!!!

Für 2015 gilt deshalb wieder einmal und noch mehr als je zuvor: Ich höre auf mein Herz. Ich folge meiner Seele. Ich schaue mir an, was sich mir zeigt. Ich bin achtsam, liebevoll mit mir und anderen und tue in jeder Sekunde das, was dran ist. Ich freue mich auf alles, was kommen mag, auf meinen Weg, von dem ich nicht weiß wohin er führt, nur dass ich ihn gehe und dass er goldrichtig ist. Und selbstverständlich versuche ich, nicht wieder meinen Blog zu löschen. Mal sehen, ob mir das 2015 gelingt. ;)

Fühlt euch umarmt und geherzt! Ich wünsche mir für das neue Jahr, dass immer mehr ihren Weg gehen und auf ihr Herz vertrauen! Ich kann nur sagen, das lohnt sich so dermaßen, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann.

Herzensgrüße von mir
die Anja

Foto: Anja Reiche

Dienstag, 18. November 2014

Was Leben ausmacht...

Was Leben ausmacht und wozu ich hier bin

* mich jeden Tag selbst erleben und neu erfinden, mich entdecken und mich selbst verzaubern

* wachsen bei jeder Gelegenheit

* Erfüllung und Bewusstheit bei allem, was ich tue; bei allem, was ich bin

* frei sein - jeden Moment das tun, was ich tun möchte; das fließen lassen, was gerade fließen möchte; die sein, die ich gerade sein möchte

* Vollkommenheit in mir selbst sehen

* der Anbindung an die Quelle allen Seins gewahr sein

* wissen, dass ich alles habe und nichts brauche

* ein Auge für Wunder haben

* fühlen, dass der Fluss des Lebens mich trägt

* erfahren, dass die Welt zu meinen Füßen liegt

* wissen, dass alles möglich ist

* lieben was ist

* Schicht um Schicht das ablegen, was nicht ich bin

* mein wahres Wesen leben

* selbst der Sinn meines Lebens sein

* bei mir sein, mit mir sein, durch mich sein

Das ist es, was Leben ausmacht und wozu ich hier bin!

Anja

Montag, 13. Oktober 2014

Wie ich den Zugang zu mir fand

Ich werde öfter gefragt, wie ich den Zugang zu mir und zu meinen medialen Fähigkeiten erlangt habe. Hier eine meiner ausführlichen Antworten auf diese Frage:

"Also bei mir kam diese Fähigkeit so nach und nach. Früher war ich der absolute Kopf- und Verstandesmensch. Da hat noch nicht mal ein Pendel auf mich reagiert. Ich war völlig zu und ständig im Tun. Erst als ich 2009 meinen Job an den Nagel gehängt habe, weil ich dermaßen fertig und ausgebrannt war, begann der Weg zu mir. Da hatte ich das erste mal das Bedürfnis nach Stille. Ich hab mich einfach hingesetzt und war still. Irgendwann hab ich dann gemerkt, dass meine Gedanken auch still werden und dass das total entspannend und angenehm ist. Das waren meine ersten Erfahrungen mit Meditation. Ich hatte davon keine Ahnung, bin einfach meinem Gefühl gefolgt. Stille ist dann immer wichtiger geworden. Ich konnte keinen Radio mehr an haben. Mir wurde bewusst, wie sehr ich mich schon verloren hatte und dass es ganz wichtig für mich ist, dass ich genügend Auszeiten habe, dass ich immer Rückzugsmöglichkeiten habe. Wenn ich mir diese Zeiten nicht nahm, lief ich über. Im wahrsten Sinne des Wortes. Irgendwann kam dann immer der Moment, in dem ich weinen musste, und mir "meine" Zeit nehmen MUSSTE. Mein Job hatte mich damals so vereinnahmt, da wollte ich auf keinen Fall mehr hin und deshalb bin ich immer achtsamer mit mir geworden.

Engelkarten und die Gebete zu Engeln waren schon länger ein wichtiger Teil für mich. An die habe ich schon immer geglaubt. Also mir war von Kindesbeinen an klar, dass es da noch mehr gibt. Nur war das sehr aus dem Fokus gerückt.

Irgendwann wollte ich dann wissen, was da eigentlich so genau passiert in der Stille und wie das genau "geht" mit der Meditation. Da hab ich dann eine Ausbildung zur Entspannungspädagogin gemacht. Einfach weil ich neugierig war und mehr wissen wollte. Schließlich wollte ich ja wissen, was ich da genau machte. Ich war zum Zeitpunkt der Ausbildung immer noch sehr auf der Suche nach mir und dem Sinn des Lebens. In einer Mittagspause war ich alleine im Wald bei der Ausbildungsstätte, die Sonne schien und es war schön mild. Ich setzte mich auf den Waldboden, auf ein Fleckchen, auf das die Sonne schien und machte die Augen zu. In dem Moment war ich einfach nur zufrieden. Plötzlich hatte ich ein Bild vor meinem inneren Auge und auch ein ganz starkes Gefühl dazu, dass sich mir aus der geistigen Welt zwei Hände reichen und mir ganz viel Kraft geben. Ich spürte, dass ich nicht alleine war und dass ich Hilfe bekam. Diese Hände reichten sich mir noch lange danach, immer wenn ich am Verzweifeln war und meinen Weg nicht mehr sehen konnte.

Ja und nach und nach wurden die Bilder immer deutlicher, die Verbindung immer intensiver. Ich hab angefangen mit meinem Schutzengel zu reden, mit Schutzengeln von anderen. Ich habe mich in Menschen eingefühlt, einfach weil ich wusste, ich kann es. Vorwiegend, wenn es um Krankheiten ging. Dann hab ich angefangen systemische Aufstellungen auf dem Brett zu machen, für mich. (das ist sowas wie Familienstellen, nur im kleinen und mit Figuren) Diese Aufstellungen hab ich dann irgendwann für andere gemacht, ohne dass die Menschen anwesend waren und ich konnte alle Zusammenhänge fühlen und vor meinem inneren Auge sehen. Ich bekam Informationen, welche Elemente noch zum Problem gehören, welche Gefühle im Spiel waren und was passieren musste, damit es zur Lösung kommt. Und da kam ich dann mal auf die Idee, dass es ja schön wäre, wenn die Seele auch mit aufgestellt wird. Eine wunderbare Sache.

So kam es dann auch, dass verstorbene Seelen noch eine Botschaft für denjenigen hatten, für den ich die Aufstellung machte. Sie waren einfach da, ich spürte die Anwesenheit und wusste, was sie sagen wollten. Ich wurde jeden Tag aufs neue überrascht und das werde ich heute noch. Jeden Tag kommen neue Facetten und Sichtweisen dazu. Jeden Tag geschieht etwas Unerwartetes und Wundervolles.

Ich habe mir angewöhnt, nichts von meinen Wahrnehmungen anzuzweifeln oder in Frage zu stellen, sondern einfach alle Wahrnehmungen da sein zu lassen. Irgendwann haben sie bisher immer Sinn ergeben. Bezüglich des Lebens und seinem Sinn dagegen habe ich mir angwöhnt, ALLES in Frage zu stellen und nur das zu glauben, was mein Herz für richtig hält.

Was mich nochmal richtig zurück zu mir gebracht hat und mir einen enormen Zugang zu mir selbst gebracht hat, war meine Krankheit. Ich gehe davon aus, dass alles Energie ist und wir somit mit allem verbunden sind. Weiterhin gehe ich davon aus, dass wir mit unserem Geist alles erschaffen, dass wir mächtige Wesen sind. Meist jedoch erschaffen wir unbewusst, weil wir nicht wissen, dass wir erschaffen. So kommt es dann auch zu Krankheiten. Wenn ich also auch meine Krankheiten selber erschaffe, dann kann ich mich auch wieder heilen. Und das hat sehr gut funktioniert. Ich habe in Meditation mit meinen Organen gesprochen, immer und immer wieder. Die Antworten waren der Hammer und absolut erhellend. Verdrängte Gefühle, hinderliche Glaubenssätze, all sowas setzt sich im Körper fest.

Du siehst also, ich habe nicht gezielt versucht, mein drittes Auge zu öffnen. Vielmehr bin ich immer meinem Gefühl gefolgt und habe das getan, was gerade dran war. Ich bin immer meiner Neugier gefolgt und den Bedürfnissen meines Körpers. Mein Weltbild durfte ich dafür auf links drehen. Dabei haben mir unter anderem die Bücher "Gespräche mit Gott" von Neale Donald Walsch sehr geholfen. Ich habe viele Vorträge von Robert Betz gehört und seine Meditationen gemacht.

Es gibt so viele Möglichkeiten in Meditation zu gehen. Für jeden gibt es den richtigen Zugang. Meist wird ein riesen Ding dahinter vermutet, dabei ist es nichts anderes als ganz im Hier und Jetzt zu sein. Dein Körper ist immer genau im Hier und Jetzt. Daher eignen sich zum Beispiel Achtsamkeitsmeditationen sehr gut. Du konzentrierst dich einfach auf deinen Körper, auf deine Atmung, oder du gehst gedanklich von den Zehen an jeden Körperteil durch bis hoch zu den Haarspitzen. Dabei wird dein Geist still und die Gedanken hören auf zu quatschen. Du kannst geführte Meditationen machen oder Fantasiereisen, bei denen dich eine Stimme mit auf eine Reise nimmt. Du kannst einfach so in die Stille gehen und schauen, was gerade fließen möchte. Du kannst einfach die Frage in das Universum schicken "Was ist jetzt gerade wichtig für mich?" und warten, was sich dir zeigt, innerlich, während der Meditation oder danach im Außen. Vielleicht ließt du dann "zufällig" einen Artikel und erhältst so eine Antwort. Es gibt sooo viele Möglichkeiten.

Und eins ist wirklich wichtig: du kannst es nicht verkehrt machen, wenn du das tust, was dir gut tut.

Ich glaube, dein Glaube und dein Weltbild sind entscheidend für deine Erfahrungen. So wie du glaubst, dass die Welt ist, so wird sie sich dir zeigen, und wenn du glaubst, dass du Engel sehen kannst und eine Verbindung zu ihnen aufbauen kannst, dann wird es auch so sein. Du entscheidest, was in deinem Leben möglich ist.

Ich grüße dich herzlich!"

Ich hoffe, diese Ausführungen haben dir ein wenig geholfen! ♥

Herzensgrüße von mir
Anja


Unsere innere Stimme weist uns den Weg wie ein Leuchtturm!
Foto: Anja Reiche


Dienstag, 30. September 2014

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Mal wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort - die blaugrüne Mosaikjungfer! Ein riesen Teil...

Dienstag, 23. September 2014

alles in Arbeit


Ihr Lieben,

die letzten Tage erlebe ich mich als sehr unruhig. Die Träume sind wirr und durcheinander. Oft habe ich nach dem Aufwachen das Gefühl, als wäre im Schlaf etwas Wichtiges passiert, als hätte meine Seele viel Arbeit geleistet, sich gekümmert und transformiert. Ich brauche auch gerade extrem viel Ruhe und Schlaf. In mir wirbelt alles umher. Alle Themen und Gefühle, die ich in den letzten Monaten so angeschaut habe, ploppen nochmal kurz hoch. Mal die Angst, mal die Ohnmacht, mal das Schuldgefühl, mal die Wertlosigkeit, etc. Das wechselt täglich, manchmal auch mehrmals täglich. Mir kommt es so vor, als ob es in mir wirklich richtig arbeitet, als ob neue Synapsen geknüpft werden, als ob energetisch vieles im Wandel ist, als ob ich eine einzige Transformationsbaustelle wäre, in der es hämmert und sägt, einreißt und aufbaut. Meine Seele scheint sehr beschäftigt zu sein und viel zu erledigen. Zumindest kommt es mir so vor, als ob sie ständig unterwegs wäre und tut und macht. Es ist, als würde sich mein inneres Energieniveau, dem äußeren angehobenen Energieniveau anpassen. Heute hatte ich den Gedanken, dass man sich so wohl auch in der Pubertät fühlt, wenn man es da schon in Worte fassen könnte. Ich bin weder Fisch noch Fleisch, weiß nicht recht auf was ich gerade Lust habe, schwebe im Durcheinander und vermeintlichen Chaos, das doch nur die Vorstufe zu neuer Klarheit ist, zu einer neuen Phase, zu einer neuen Entwicklungsstufe. <3 Ich wollte das gerne mit euch teilen, weil ich mir ziemlich sicher bin, dass es einigen gerade ganz ähnlich geht, schon ging oder noch gehen wird. Vielleicht hilft es ja zu wissen, dass ihr damit nicht alleine seid. Das von mir und meinen derzeitigen Eindrücken. 


Herzensgrüße!

Mittwoch, 10. September 2014

Wunden der Kindheit


Heute fließt wieder alter Schmerz. Schon heute morgen, als ich mich total schlecht gelaunt aus dem Bett geschält habe, hätte ich es mir denken können. Es war diese ganz besondere schlechte Laune, die ich immer dann habe, wenn ich kurz davor bin, dass wieder alter Schmerz hochkommt, der dann neuer Klarheit und neuen Erkenntnissen Platz macht. Und so war es dann auch. Die letzten Tage waren geprägt von Unruhe, Verwirrung und der Suche nach dem Haken. Da weiß ich nun seit Kurzem, dass meine Fähigkeiten noch besonderer sind, als ich es bisher eh schon vermutet habe - ihr erinnert euch, Hochsensitivität und so - und dennoch wurde ich das Gefühl nicht los, meine 300 PS nicht auf die Straße zu bringen, wie Anne Heintze so schön sagt. Ich bin talentiert, habe besondere Gaben und Fähigkeiten, einen wachen Verstand und ne riesen Portion Intuition. Ich bin mächtig stolz auf all das und ich liebe es, dieses Potenzial auszuleben. Und dennoch komme ich immer wieder an den Punkt, dass ich mir keine Gedanken darum machen möchte, wie meine Bezahlung aussehen kann, dass ich nicht sagen möchte, DAS kostet es, meine Dienste in Anspruch zu nehmen. Bei Freunden und Bekannten fällt mir das besonders schwer. Wie kann das sein? Ich weiß doch um die Besonderheit! Heute haben sich dann die Erkenntnisse überschlagen und meine Aufmerksamkeit wurde noch mal auf alte Wunden der Kindheit gelenkt. Nun habe ich ja die große Herausforderung eine narzisstische Mutter zu haben und auch mein Vater lässt immer wieder durchblicken, dass uns Kindern seine Bedürfnisse am Herzen liegen sollten. Und so habe ich als Kind, dessen Eltern zum Großteil die eigenen Bedürnisse in den Vordergrund gestellt haben und so auch nie viel Zeit hatten, die Erfahrung gemacht, -dass ich es nicht wert bin, dass man Zeit mit mir verbringt. Dass ich mich vielmehr äußert glücklich schätzen kann, wenn sich doch mal jemand mit mir abgibt. -dass ich für das, was ich gebe, nichts bekomme, denn das Geben wird erwartet und ist selbstverständlich. Solche Erlebnisse schmerzen, auch nach all den Jahren noch, und es ist gut, dass der Schmerz nun fließen und so meinen Körper verlassen kann. Wie sich solche Glaubenssätze auf das Thema Geld verdienen auswirken, ist wahrscheinlich klar. Es ist nämlich ein echt großer Schritt von dem Punkt "Du bist es nicht wert, dass man Zeit mit dir verbringt" bis zu dem Punkt "Ich nehme dafür, dass jemand Zeit mit mir verbringt, Geld". Und diese Gewohnheit für das Geben nichts zu bekommen, spricht für sich, bin ich doch zum Beliefern und zum Bedürfnisse befriedigen erzogen worden. Was ich nun tue? Ich bin sehr dankbar, dass mir das alles in dieser Klarheit vor Augen geführt wird. Denn wenn ich weiß, was ich denke, kann ich es ändern. Nun beobachte ich mich ganz gezielt und erforsche, wo und wann diese Glaubenssätze greifen, nehme sie dankbar an, denn sie haben all die Jahre perfekt ihren Dienst erwiesen und dann lasse ich sie immer mehr los. Neue Glaubenssätze dürfen dann ihren Platz einnehmen. "Für das, was ich gebe, bekomme ich." und "Es ist wertvoll, Zeit mit mir zu verbringen." Und auch mit der Wertlosigkeit an sich, mit diesem Gefühl, werde ich immer wieder in Meditationen Kontakt aufnehmen. Bisher haben sich all meine negativen Gefühle in Meditationen in Tiere verwandelt, mit denen ich reden konnte und unsere Beziehung heilen konnte. Die meisten wollten einfach nur gesehen werden, Liebe und Annahme. So konnte sich die Schlange der Angst in den Adler des Vertrauens wandeln, der Elefant der Schuld in den Schmetterling der Leichtigkeit und Freiheit. Es könnte treffender nicht sein, dass meine Wertlosigkeit ein Krokodil ist, das mich vom Ozean der Fülle zurückdrängt und davon abhält. Nun darf ich gespannt sein, zu welchem Geschenk mich dieses Krokodil noch führt und wie die Verwandlung aussehen wird.

Herzensgrüße von mir!

PS: Ich mache meinen Eltern keinerlei Vorwürfe! Sie machen es immer so gut sie es können und ich weiß, dass sie immer unser Bestes wollen. Sie lieben uns! Auch das weiß ich. Dennoch habe ich es so empfunden, wie ich es hier schildere und dieses Empfinden und Erleben hat Spuren hinterlassen. Sicherlich waren diese Spuren nicht ihre Absicht.

Samstag, 30. August 2014

Wow! Und wieder ein "neuer" Aspekt von mir... Hochsensitivität



Unfassbar... Neulich Abend stößt mich Wolfgang (mein Lebensgefährte) auf die Ausprägung der Hochsensitivität. Eigentlich mehr "per Zufall". Nach einiger Recherche war schnell klar, dass ich mich hier durchaus einordnen kann. Bei hochsensitiven Menschen ist es so, dass alle 5 Sinne besonders stark ausgeprägt sind und Reize weit intensiver aufgenommen werden, als bei den meisten anderen Personen. Was natürlich eine enorme Auswirkung auf das Alltagsleben hat. Nun kann ich es mir noch besser erklären, warum ich lieber mit einigen wenigen Menschen rede, als auf Partys mit großen Menschenansammlungen rumzuspringen, denn ich nehme die Emotionen von anderen total wahr. Ich kann nun zuordnen, warum ich auf Gewaltszenen so extrem reagiere, denn der Schmerz kommt 100% bei mir an. Ich kann mir vorstellen, wie es ist zu ertrinken, wie es sich anfühlt, ein Mann zu sein, wie es ist, wenn beim Sterben die Seele den Körper verlässt. Und das kann ich nun auch besser erklären. Irgendwie stehen mir mehr "Kanäle" zur Verfügung.Ich kann mich in alles und jeden reinversetzen. Mir ist jetzt völlig klar, warum ein Bürojob nichts mehr für mich ist, warum ich so viel Ruhe brauche und so viel Freiheit, warum ich mein Bauchgefühl nicht übertöpeln kann. Nun weiß ich auch, warum mir Smalltalk ein Graus ist und ich tiefgreifende Gespräche bevorzuge, denn Hochsensiblen ist es immer wichtig in allem einen tieferen Sinn zu sehen. Alles muss sinnvoll sein. Der größere Zusammenhang ist allgegenwärtig. Mir ist es völlig klar, dass außerhalb von mir noch andere Energien existieren, dass alles eins ist und dass das Leben ein wunderbares System ist, das perfekt funktioniert. Mir ist auch völlig klar, wie es funktioniert. Wie ich den Berichten entnommen habe, denke ich anscheinend umfassender, ja einfach anders als andere. Und ich konnte nie verstehen, wieso denn nicht jedem klar ist, was mir klar ist. Somit hatte ich schon immer hohe Ansprüche an meine Mitmenschen, was mich natürlich schnell zu der Annahme brachte, dass ich viel zu kritisch und kleinkariert bin. Nun weiß ich, dass ich einfach anders denke, mehr sehe und fühle als die meisten und es tut unwahrscheinlich gut, dass das Kind nun einen Namen hat. Viele "Eigenarten" von mir kann ich nun zuordnen und mich noch besser akzeptieren. Ich kann milder mit mir sein und mit meinem Umfeld. DAS tut gut! Wieder ein Schritt näher zu mir, wieder ein Schritt hin zu meinem wahren Wesen! Ich liebe es, dass es immer so weiter gehen wird!

Herzensgrüße von mir!!!

PS: Ich glaube übrigens, dass jeder, der es wirklich will, hochsensibel werden kann und mehr Kanäle für sich öffnen kann! Jeder auf seine Weise...

Mittwoch, 4. Juni 2014

auf dem Weg


Fast 5 Jahre ist es nun her, seit ich meinen Job an den Nagel gehängt habe und mich auf die Suche nach mir und meinem Lebenssinn gemacht habe. Meine Erfahrungen in der Wirtschaft, als Betriebsrat, das ausgebrannt sein, als ich den Job schmiss, der Umzug nach NRW, die Ausbildung zum psychologischen Berater, zur Entspannungspädagogin, die Zeit der Arbeitslosigkeit, der Umweg über die ERGO Versicherung und die damit verbundenen Erfahrungen, die nochmalige Arbeitslosigkeit, die vielen Sorgen um Geld, die Krankheit, die extreme Schwäche, die Schmerzen, das komplette körperliche Knock-out, die Schwierigkeiten mit den Eltern - all das war nötig. All das fügt sich zusammen und bildet heute die perfekte Grundlage für meine Arbeit und mein Leben. Diese ganzen Ereignisse reihen sich wie Perlen auf eine wunderschöne Kette. Ohne das alles, wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Bei mir, bei meinen Gaben, bei all meinen Potentialen, auf meinem Herzensweg, in einem Leben, wie ich es immer wollte! So viele Jahre habe ich „gewartet“, habe ich gewünscht, gehofft, gesucht und immer mehr Teile gefunden, an mir gearbeitet, das gemacht, was dran war, stur und vehement auf mein Herz gehört. Das größte Geschenk, das man sich machen kann! Und heute, in diesem Moment, kann ich sagen: ICH BIN DA!!!